Brokerage: Information

  1. Neukundenangebot comdirect
    1. Sachprämie oder EUR 100,00 Geldprämie bei Eröffnung im Aktionszeitraum und drei Trades bis 30.11.18
    2. vergünstiger Orderpreis von EUR 3,90 plus Handelsplatzgebühr in den ersten zwölf Monaten (gilt für online erteilte Aufträge, für inländische Börsenplätze und außerbörslich)
    3. kostenlose Depotführung in den ersten drei Jahren
  2. Neukundenangebot onvista bank
    1. dauerhaft nur EUR 5,00 Orderprovision für Inlandsorders im Preismodell "EUR 5-Festpreis-Depot", plus EUR 1,50 Handelsplatzgebühr, bei Orders über Xetra Frankfurt, Tradegate, Quotrix keine zusätzlichen Börsengebühren und keine Maklercourtage
    2. EUR 75,00 Orderguthaben, es gelten Bedingungen

Beim Vergleich der Online-Broker stürmen die Etablierten comdirect, Consorsbank und ING-DiBa vorneweg. Das Leistungsangebot dieser Anbieter ist umfassend. Aktuelle News zu Börsenwerten, Charts, Communitys, Watchlists und Testdepots lassen den Unterschied bereits auf den Webseiten erkennen. Das Orderangebot an in- und ausländischen Wertpapieren, Fonds mit reduzierten Ausgabeaufschlägen stellt jede traditionelle Filialbank in den Schatten. Gemessen an der Zahl der Kundendepots liegt Consorsbank nach dem Zusammenschluss mit der DAB Bank vorne, führt rund 1.550.000 Depots in Deutschland (Stand: 12/16). comdirect kam zuletzt inklusive onvista bank auf 1.202.200 Depots (Stand: 12/17) und ING-DiBa auf 1.193.500 Depots (Stand: 12/17). Online-Broker, die hier aufschließen möchten, haben oft nur eine Chance durch niedrigere Preise zu überzeugen oder sich in einer Nische zu profilieren.

Um den passenden Anbieter zu finden, sollten Sie Ihr Nutzerprofil vorher festlegen. Überlegen Sie sich also, welche Art von Wertpapieren Sie wo handeln, wie hoch die Ordervolumen gewöhnlich sind, ob Sie Ihre Wertpapieraufträge in der Regel limitieren und wie oft im Jahr in etwa es zu Transaktionen kommt. Außerdem ist die Art der Ordererteilung - online oder telefonisch - ein Kriterium.

Bei häufigen Trades kommt es stärker auf die Orderkosten an. Es fällt auf, dass mancher Online-Broker je nach Ordergröße deutlich unterschiedliche Preise je Order erhebt, sodass einer, der für kleine Orders gut geeignet ist, nicht unbedingt auch für größere Orders vorne liegt. Teilweise sind in der Gebührberechnung Mindest- und Höchstprovisionen gesetzt. Für inaktive Anleger schlagen etwaige Depotkosten stärker zu Buche, für diese wäre ein kostenlos geführtes Depot wie bei ING-DiBa, flatex oder maxblue ideal. Manchmal ist die kostenlose Depotführung an bestimmte Bedingungen geknüpft wie eine Transaktion im Quartal oder das Investieren per Sparplan, dann muss man schauen, ob dies die vorgesehene Nutzung nicht allzu stark einschränkt. In den Tiefen der Angebotskataloge verstecken sich weitere Details. So lohnt sich auch ein Blick auf den Produktumfang des jeweiligen Anbieters. ETF-Anleger werden sich zum Auf- oder Ausbau eines ETF-Bestands für entsprechende Aktionen und die verfügbaren Sparpläne interessieren. Andere kaufen Einzelwerte und wollen dabei auch auf ausländische Börsenplätze zurückgreifen können. Wer mehrere Auslandswerte ins Depot nehmen will, ist wegen der Gebühren für deren Dividendenerträge weder bei flatex noch bei ViTrade gut aufgehoben. Gerade bei vierteljährlichen Ausschüttungen wie üblicherweise bei den US-Unternehmen schmälert das die Rendite sehr. Da fast jeder Anbieter mit einer eigenen Tarifstruktur aufwartet und sich auch das Leistungsangebot stark unterscheidet, gestaltet sich der Vergleich durchaus schwierig. Folglich finden sich jedoch auch Angebote, die dem eigenen Bedarf recht gut entsprechen.

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