negativ
07.03.2017
Verweigerung einer Eröffnung
Ich kann und werde die DKB nicht weiterempfehlen. In meinen Augen ist die Bank kundenunfreundlich und sogar diskriminierend. Ich habe vor paar Wochen versucht, das so besprochene DKB-Cash-Girokonto zu eröffnen - es wurde mir ohne Begründung verweigert. Hier ist die Geschichte, damit andere Kunden für die Enttäuschung vorbereitet sind: Ich habe online alle Formalitäten auf der Webseite ausgefüllt (dauert länger als 10 Minuten, aber gut), dann habe ich mich für die Online-Legitimation entschieden (hat auch nicht so einfach geklappt - Ausländer, auch aus der EU, müssen sich unbedingt mit Pass ausweisen, obwohl in der EU seit unzähligen Jahren schon kein Pass mehr gebraucht wird, aber letztendlich wurde das auch erledigt). Nach zwei Tagen bekomme ich einen Brief mit nur einem Satz drauf: Wir können Ihnen das Konto nicht eröffnen. Punkt. Keine Erläuterung, nichts. Kurz über meine persönliche Geschichte, damit ihr alle meine Verwunderung versteht: Ich arbeite ununterbrochen, mehr oder weniger seitdem ich in Deutschland eingereist bin; erst mal als studentische Hilfskraft während des Studiums und dann wurde ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin direkt im Anschluss angestellt. Das sieht man alles, wenn man meine Steuernummer überprüft, welche ich natürlich auch angegeben habe beim Ausfüllen vom Formular. Ich habe keine Kredite, bis auf meinen Laptop, den ich regulär abbezahle. Also eine leere Bankgeschichte sozusagen; ich fange grade an, wirklich Geld zu verdienen, und gelte als potenzielle Kundin. Also theoretisch stand nichts im Wege das Konto zu eröffnen, dachte ich. Deshalb habe ich direkt nachgefragt, warum mir die Eröffnung verweigert wurde. Die Antwort war: "Da es sich bei dem DKB-Cash um ein Produktpaket handelt, bei dem eine Kreditkarte (mit Kreditrahmen) und ein Dispositionskredit enthalten sind, erfolgt im Rahmen der Antragsprüfung eine umfangreichere Prüfung. Dabei fließen, neben den Auskünften der Schufa Holding AG, auch weitere Kriterien wie beispielsweise Alter, Tätigkeit, Familienstand, Beschäftigungsdauer und Einkünfte in die Entscheidung ein." Also bezogen auf mich: Ich bin 28 Jahre alt, ledig und habe eine 100% Arbeitsstelle im Öffentlichen Dienst (befristet, wie es mit wissenschaftlichen Mitarbeitern oft der Fall ist, aber immerhin ein gutes Gehalt). Mir wurde nicht mehr weiter erklärt, woran es liegt, nur gesagt - es geht nicht. Jetzt bin ich bei der Targobank - ziemlich ähnliche Bedingungen, super Service und Kundenfreundlichkeit. Viel Erfolg an allen. Ich hoffe, ich konnte jemanden helfen.
— M. R.