Newsletter: Direktbanken.News 05/2016

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.de


Themenüberblick
1. Bezahlen mit Smartphone durch PAYBACK bald massentauglich?
2. VideoIdent der Post kommt in die Gänge
3. DekaBank übernimmt S Broker komplett
4. Der monatliche Newsticker
5. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
6. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen




1. Bezahlen mit Smartphone durch PAYBACK bald massentauglich?
PAYBACK-Nutzer werden nach einem Update der Smartphone-App künftig auch mit dieser punkten und bezahlen können. Das stellte Deutschlands größtes Kundenbindungsprogramm am 26.4.16 auf einem Kongress in Bonn vor. Das Bündeln von Punktesammeln, Coupons einlösen und Mobile Payment in nur einem einzigen Vorgang ist eine logische Weiterentwicklung. Schlicht durch das Update, verfügbar für Millionen von Nutzern, könnte das mobile Bezahlen hierzulande mit PAYBACK in den Alltag einziehen. Bislang konnte man die App nicht anstelle der Plastikkarte vor Ort einsetzen, man konnte damit lediglich eCoupons aktivieren und den Punktestand einsehen. Die neuen Funktionen kommen für Android und iOS, noch nicht für Windows Phone. Der Fahrplan: Das Punktesammeln per Smartphone wird bei den wichtigsten PAYBACK-Partnern ab Juni möglich sein. Der erste Händler, der die Bezahlfunktion anbieten wird, ist ab Juni dm-drogerie markt, im Juli folgt real,- und im Herbst folgen nach und nach weitere wie Aral, GALERIA Kaufhof und REWE. Die Zahlung wird über einen zu scannenden QR-Code angenommen. Das wird auch ohne Internetverbindung des Smartphones funktionieren, und es bezieht auch ältere Smartphones ein, die keinen Chip für den Nahfunkstandard NFC haben. In einem späteren Schritt soll alternativ NFC genutzt werden können. Der fällige Geldbetrag wird durch einen zertifizierten Zahlungsdienstleister per Lastschrift vom hinterlegten Bankkonto eingezogen. Den Baustein zum mobilen Bezahlen steuert die UMT United Mobility Technology AG aus München bei, eine White-Label-Lösung, die grundsätzlich auch für andere Anbieter von Bonusprogrammen möglich ist. real,- wird zusätzlich anbieten, den Kassenbon digital zu übermitteln. Dabei erhält der Käufer, der seine E-Mail-Adresse für diesen Service in den Einstellungen angegeben hat, den Kassenbon im Anschluss an den Kassiervorgang automatisch als Link zugeschickt. Mit einem optionalen Benutzerkonto bei real.de werden die Bons dann noch archiviert.
Die Plastikkarte und auch die Papier-Coupons bleiben den Kunden erhalten. Aber in einigen Fällen wird sich die Frage an der Kasse "PAYBACK-Karte?" erübrigen. Um die Verbreitung muss sich PAYBACK im Gegensatz zu anderen Anbietern von Mobile Payment keine Sorgen machen, die Karte wird derzeit rund 3,5 Millionen Mal pro Tag an den Kassen vorgezeigt, App-Nutzer und Händler sind genug vorhanden. PAYBACK muss Mobile Payment nicht mit viel Marketingaufwand anschieben, weil es hier ein Mehrwert zum bestehenden Punkteprogramm ist, den man nutzen kann, aber nicht muss. Für die teilnehmenden Händler sind für den integrierten Zahlvorgang nur minimale Anpassungen notwendig. Das eingesetzte Lastschriftverfahren hält zudem die Kosten für die Händler klein.

2. VideoIdent der Post kommt in die Gänge
Die Deutsche Post will verlorene Marktanteile bei der nach dem Geldwäschegesetz vorgeschriebenen Identifizierung von Bankkunden zurückholen. Sie konnte jetzt bekannt geben, dass mit der Volkswagen Bank ab sofort eine namhafte Bank das VideoIdent der Post nutzt, zunächst ausschließlich beim Antrag zum Tagesgeldkonto mit 1,25% p. a. Sonderzins. Auch die EthikBank und die PSD Bank Köln nutzen es. Um Kunde einer deutschen Direktbank zu werden, ging man bis 2014 in aller Regel abschließend mit den erstellten Vertragsunterlagen in eine Postfiliale, legte den PostIdent-Coupon am Schalter vor und ließ sich persönlich identifizieren. Mit diesem klassischen PostIdent hatte die Post eine Monopolstellung. Als die Finanzdienstleistungsaufsicht Anfang 2014 die Fernidentifizierung geprüft und schließlich zugelassen hatte, konnten die Unternehmen IDnow aus München und WebID Solutions aus Berlin schnell zuverlässige Abläufe aufbauen. Die Post zog erst ab Mai 2015 mit einem eigenen Angebot zum VideoIdent nach. Jedoch entschied sich bislang kaum eine Bank dafür, mit der Post in dem Bereich zusammenzuarbeiten, selbst DHL nicht, bei der Registrierung für den Päckchenempfang an Packstationen wird lediglich das klassische PostIdent angeboten.
Die Post verwendet online genauso wie offline die Bezeichnung "PostIdent" - unterscheidet in "PostIdent durch Videochat" und "PostIdent durch Postfiliale". Diese und auch einige andere Verfahren zur Feststellung der Identität in weiteren Branchen hat sie auf dem Portal postid.de gebündelt. Die Banken-Websites leiten die angehenden Neukunden mit einer dem Kontoantrag zugeordneten Vorgangsnummer auf dieses Portal. Sie können dort ihr bevorzugtes Identifizierungsverfahren wählen - also ob sie sich mit einem Call-Center-Agenten für ein Videotelefonat verbinden lassen oder den Coupon für den Gang in eine Filiale ausdrucken möchten. Die Post rechnet mit der Bank die vereinbarten Grund- und Rücksendeentgelte ab, fast keine der Banken verlangt die Entgelte für die Identifizierung vom Kunden zurück. Während des Videotelefonats sind die Abläufe ähnlich denen bei den zwei spezialisierten Konkurrenten, die Servicezeiten täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr, ausgenommen lediglich bundesweite Feiertage. Am PC/Laptop benötigt der Nutzer eine Webcam und einen WebRTC-fähigen Browser, ein Mobiltelefon um eine mTAN zu empfangen und natürlich seinen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Der Internet Explorer und Safari sind nach Angaben der Post noch nicht WebRTC-fähig, dafür wird behelfsweise ein Plugin über das Portal bereitgestellt. Der Mitarbeiter prüft die Sicherheitsmerkmale auf dem Ausweisdokument und dass der Ausweis tatsächlich auch zur Person vor der Webcam passt. Er macht von Ausweisdokument und Person jeweils Bilder, die gespeichert werden. Für Tablets und Smartphones mit den Betriebssystemen iOS und Android ist eine App für das Videotelefonat mit der Post verfügbar. Identifizierungen bei Wohnsitz im Ausland sind bislang bei der Post noch nicht möglich. Eine weitere Alternative, die je nach Vereinbarung mit der Bank ebenfalls zur Auswahl steht, ist die Legitimation mit dem neuen Personalausweis, dazu muss die Online-Ausweisfunktion freigeschaltet sein und ein entsprechendes Kartenlesegerät wird benötigt. Durch die Identifikation über das Internet ist ein Antragsprozess kundenfreundlich und schnell, ohne den Medienbruch die Abbruchquote geringer. Trotz der schleppenden Einführung wird die Post nicht dauerhaft an dritter Position im Geschäft mit dem VideoIdent bleiben, weil fast jeder sie gedanklich mit der Identifikation für ein Online-Bankkonto in Verbindung bringt und weil sie den klassischen und den neuen Weg aus einer Hand bieten kann.
Immer mehr Banken bieten das praktische VideoIdent an, wenige wie comdirect ziehen dabei eine Lösung im eigenen Haus vor. An IDnow sind in Deutschland unter anderem die Commerzbank, Meine Bank und Number26 angebunden. Mit WebID Solutions kooperieren 1822direkt, American Express, Barclaycard ("Express-Kredit"), Deutsche Bank, Deutsche Handelsbank, DKB, ING-DiBa, maxblue, MoneYou, TARGOBANK, SWK-Bank und Wüstenrot. IDnow und WebID Solutions konnten schon expandieren. Als beispielsweise die Finanzmarktaufsicht der Schweiz die Rahmenbedingungen für die Fernidentifizierung im März dieses Jahres schuf, war IDnow sofort in der Lage, das für die UBS zu realisieren.

3. DekaBank übernimmt S Broker komplett
Der Online-Wertpapierhändler S Broker gehört künftig ganz der DekaBank Deutsche Girozentrale. Diese hat sich mit den weiteren Gesellschaftern geeinigt, alle Anteile zu erwerben. Das teilte sie auf ihrer Bilanzpressekonferenz mit, die Mitte April stattfand. Die DekaBank hält 30,6 Prozent der Kommanditanteile des S Brokers, sie war damit bislang bereits Haupteigentümer. Die restlichen Anteile sind im Besitz von neun Sparkassenverbänden beziehungsweise deren Beteiligungsgesellschaften sowie drei direkt beteiligten Sparkassen. Die DekaBank rechnet damit, die Transaktion im Sommer vollziehen zu können, vorbehaltlich der Genehmigung durch das Bundeskartellamt. Über den Kaufpreis gab sie keine Auskunft. Der S Broker mit seinen 131.000 Kunden ist und bleibt der Online-Broker der Sparkassen, denn die DekaBank wiederum gehört zu 100 Prozent den deutschen Sparkassenverbänden. Die DekaBank entwickelte sich in den letzten Jahren von einer reinen Fondsgesellschaft zu einem zentralen Dienstleister im Wertpapierbereich für die Sparkassen-Finanzgruppe. Durch die Übernahme soll weiteres Know-how in Wertpapieren bei der DekaBank gebündelt werden, der Ausbau der Onlineschiene die Sparkassen über die Kooperationsmöglichkeiten unterstützen. Der S Broker werde als eigenständige Gesellschaft am Standort Wiesbaden fortgeführt. Das hört sich alles nach wenig Veränderung an, bloß, dass durch die einfacheren Besitzverhältnisse sich geschäftspolitische Entscheidungen möglicherweise schneller treffen und umsetzen lassen.
Der S Broker wurde 1999 ursprünglich als pulsiv.com von HSBC Trinkaus & Burkhardt gegründet und 2001 von den Sparkassen übernommen, mit dem vorrangigen Ziel, das Abwandern von Sparkassenkunden zu anderen Online-Brokern zu verhindern. Nur 32 Sparkassen lassen ihre Kundendepots inklusive aller administrativen Aufgaben über ihn führen. Andere Sparkassen machen lediglich abwanderungsgefährdete Kunden auf das Angebot aufmerksam und erhalten im Erfolgsfall zumindest noch die Vermittlungsprovision. Eine Befürchtung ist bei beiden Kooperationsmodellen wohl immer, den Kundenkontakt zu verlieren.

4. Der monatliche Newsticker
++ die Postbank startete am 2.5.16 zum "Business Giro" eine Eröffnungsaktion, bei der bis zu vier Amazon-Gutscheine à EUR 50,00 erhältlich sind - ähnlich wie schon seit November zum Kontomodell "Giro plus" für private Kunden. Die Gutscheine gibt es bei den Geschäftskunden für die Kreditkartenausstellung, Bewegung auf dem Konto, Einrichtung eines Überziehungskredits und 15-monatige Treue. Für die einzelnen Aktionsbausteine müssen Bedingungen erfüllt werden, der Erhalt der Gutscheine ist unabhängig voneinander ++ Das Direktbanking der Volksbank Mittweida eG änderte am 15.4.16 die Bedingung für die im Rahmen des Buchungskontingents kostenlose Kontoführung: Statt des kontinuierlichen Guthabens von mindestens EUR 1.000 pro Monat auf dem Girokonto wird von heute auf morgen ein monatlicher Gehaltseingang von mindestens EUR 1.000 verlangt. Als Gehaltseingang zählen auch Lohn, BAföG, Sold, Rente und Pensionszahlungen. Der Betrag darf sich aus mehreren Teilbeträgen zusammensetzen. Die Monatspauschale bei Nichterfüllung der Bedingung wurde von EUR 2,50 auf EUR 4,00 erhöht ++ die EDEKABANK bietet ihren "VL-Sparplan" seit 5.4.16 nicht mehr zum Abschluss an. Mit dem Nischenprodukt zur Anlage von vermögenswirksamen Leistungen wurde die Bank 2012 wegen der damaligen guten Konditionen bundesweit bekannt, nach einem kleinen Beitrag in der Zeitschrift Finanztest musste sogar Personal aufgestockt werden, um den Zulauf zu bewältigen. Zuletzt betrug der feste Basiszins 0,25% und der einmalige Bonus auf alle eingezahlten Sparraten am Laufzeitende 4,00% ++ MoneYou setzt seit 12.4.16 neben Tagesgeld und Festgeld auch auf eine bewusst schmal gehaltene Auswahl an Fondsanlagen. Das ist insofern in sich stimmig, da viele Zinsanleger wegen des niedrigen Zinsniveaus erstmals eine Wertpapieranlage in Erwägung ziehen, sich mit der riesigen Wertpapierauswahl bei den Online-Brokern überfordert fühlen, aber auch den Bankberatern in den Filialen nicht trauen. Es sind lediglich drei Fonds erhältlich, sie repräsentieren jeweils ein bestimmtes Risikolevel, aktiv gemanagt, von der niederländischen ABN AMRO für den Vertrieb über ihre Marke MoneYou in Deutschland neu aufgelegt. Die Fonds investieren in eine Mischung aus Aktien, Anleihen und sonstigen Anlagen - auch mittels Kauf von anderen Fonds. Die Fonds kann man per Sparplan oder Einmalanlage erwerben, aber nur wer ein Tagesgeldkonto bei MoneYou führt. Depotkosten fallen keine an, der Ausgabeaufschlag beträgt 1,25% und die laufenden Fondskosten betragen zurzeit bis zu 1,60% p. a. MoneYou will sich auch mit Transparenz hervortun, weist die Rückvergütungen, die sie erhält, schon auf der Produktseite klar aus. Für den Anleger sind solche Dachfonds aber eine teure Wahl, da zusätzlich fondsintern weitere Ausgabeaufschläge und weitere laufende Kosten gezahlt werden, weil in andere Fonds investiert wird ++ die TARGOBANK ging mit ihrer Übertragungsaktion für neu eingerichtete Depots in eine sich unmittelbar anschließende Runde über. Im Eröffnungszeitraum 1.5.16 bis 31.7.16 werden allerdings nur noch gemanagte Fonds vergütet, zuvor Wertpapiere im Allgemeinen. Die Prämienhöhe mit 0,75% des übertragenen Volumens, maximal EUR 1.500, blieb wie die meisten anderen Bedingungen unverändert ++ mit der Banking-App der DKB können seit dem Update am 26.4.16 auch Wertpapiere gekauft und verkauft werden ++ bei comdirect gibt es nochmals die Übertragungsaktion, die zuletzt im Dezember lief. Sie gehört zu den am höchsten dotierten und bezieht sich auf alle gehandelten Wertpapiere. Neue und bestehende Kunden können im Zeitraum 25.4.16 bis 22.5.16 teilnehmen, indem sie das Aktionsformular ausfüllen und einsenden. Es gibt drei Prämienstufen: EUR 100,00 Prämie ab einem Übertrag im Gegenwert von EUR 10.000, EUR 250,00 ab EUR 50.000 und EUR 500,00 ab EUR 100.000. Wer in den letzten sechs Monaten kein comdirect-Kunde gewesen ist, erhält zusätzlich EUR 100,00 ab EUR 1.000 Übertragungsvolumen. Die Papiere müssen bis 31.7.16 eingehen und bis 31.1.17 im Depot bei comdirect bleiben ++ bei flatex schenkt bei Depoteröffnung im Zeitraum 11.4.16 bis 30.6.16 zehn Freetrades für den außerbörslichen Handel. Die Freetrades haben eine Gültigkeit bis zum 31.12.16. Regulär beträgt bei flatex die Gebühr im außerbörslichen Handel EUR 5,90 ++ Consorsbank belohnt den Übertrag von gemanagten Fonds wahlweise mit über die Börse handelbarem, bei pro aurum verwahrtem Gold oder einer Geldprämie. Je nach Gegenwert des übertragenen Fondsvolumens kann die eine oder andere Variante vorteilhafter sein. Die Goldprämie ist gestaffelt, ab EUR 10.000 Übertragungsvolumen. Verwahrt bei pro aurum, entstehen Kosten gemäß dem bei Consorsbank hinterlegten Preisverzeichnis für Geschäfte in physischen Edelmetallen, diese belaufen sich inklusive Mehrwertsteuer auf 0,60% p. a. des verwahrten Volumens. Anstatt Gold kann die Geldprämie gewählt werden, hier beginnt die Vergütung bereits ab EUR 5.000 Fondsübertrag. Die Geldprämie errechnet sich aus 1,00 Prozent des übertragenen Volumens, aufgerundet auf ganze EUR 5,00, gedeckelt ist sie bei EUR 1.000. Der Aktionszeitraum endet am 23.6.16, maßgebend ist der Eingangsstempel auf dem Depoteinzugsformular. Die Fonds müssen bis spätestens 21.7.16 bei Consorsbank eingehen, sie werden einer Haltefrist von zwölf Monaten unterlegt. Neu- und Bestandskunden können über die Aktionsseite teilnehmen. Es gelten Ausschlüsse, um eine mehrfache Prämierung innerhalb der BNP Paribas Deutschland Group zu vermeiden ++ ING-DiBa senkte beim "Rahmenkredit" am 15.4.16 den veränderlichen Sollzins auf 5,83% p. a. (vorher 6,08% p. a.), der effektive Jahreszins beträgt entsprechend 5,99% p. a. (vorher 6,08% p. a.). ING-DiBa nahm zudem ihre Neukundenaktion mit der 30-prozentigen Rückvergütung wieder auf - nun werden in deren Rahmen zwölf Mal hintereinander die Kreditzinsen zurückgezahlt. Die Aktion lief früher immer mit Rückvergütung der an den ersten sechs Zinszahlungsterminen gezahlten Kreditzinsen ++ comdirect nimmt seit 20.4.16 die Ratenkredite ins eigene Kreditbuch, zuvor vermittelte comdirect diese lediglich an die SWK-Bank. Der neue Ratenkredit ist für Nettodarlehensbeträge von EUR 5.000 bis EUR 50.000 und Laufzeiten von 12 bis 120 Monaten verfügbar. Die Zinskonditionen sind weiterhin unabhängig von der Bonität und leicht niedriger als zuvor, zurzeit werden alle Laufzeiten zu einem effektiven Jahreszins von 4,85% p. a. (vorher 4,99% p. a.) angeboten. Die Beantragung des Ratenkredits ist ausschließlich mit Login-Daten für das Online-Banking möglich. Interessierte Nichtkunden können den Ratenkredit beantragen, indem sie vorab bei comdirect Kunde werden, egal mit welchem Produkt ++

5. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld


RaboDirect kündigt eine Zinssenkung für den 20.5.16 an, betreffend den Guthabenteilen bis EUR 500.000. Der Zins wird dann beim Tagesgeld 0,50% (bisher 0,65%) betragen, bei "RaboSpar30" 0,60% (bisher 0,75%) und bei "RaboSpar90" 0,70% (bisher 0,85%).


Die FFS Bank senkte am 4.5.16 bei Anlagebeträgen bis EUR 100.000 auf 0,30% (vorher 0,50%).


Die PSA Direktbank verringerte am 3.5.16 auf 0,70% (vorher 0,80%).


VTB Direktbank senkte am 3.5.16 den Zins beim Tagesgeld auf 0,25% (vorher 0,40%) und den beim "VTB Sparbuch Online" auf 0,30% (vorher 0,50%).


Die Südtiroler Sparkasse kürzte am 1.5.16 den Standardzins auf 0,60% (vorher 0,70%) und ihren Neukundenzins auf 0,75% p. a. (vorher 0,90% p. a.). Den Neukundenzins gewährt die Südtiroler Sparkasse für Guthabenteile bis EUR 100.000 in den ersten drei Monaten ab Kontoeröffnung.


Kurswechsel bei ICICI Bank, sie senkte am 26.4.16 von 0,80% auf gerade einmal noch 0,20%.


Die UmweltBank senkte am 25.4.16 den Tagesgeldzins und den Basiszins beim "UmweltSparbuch" auf 0,05% (vorher 0,10%).


Die Akbank kürzte am 25.4.16 beim "AK-Online Tagesgeld" auf 0,25% (vorher 0,45%) und beim "AK Tagesgeld" auf 0,20% (vorher 0,35%).


Wüstenrot senkte am 20.4.16 den Standardzins auf winzige 0,05% (vorher 0,15%) und den Sonderzins für Neuabschlüsse auf 0,80% p. a. (vorher 1,11% p. a.). Der Sonderzins wird für die Guthabenteile bis EUR 20.000 in den ersten vier Monaten ab Kontoeröffnung eingerichtet, dies unverändert.


Die HKB Bank senkte den Neukundenzins für Abschlüsse ab 18.4.16 auf 0,85% p. a. (vorher 0,95% p. a.). Er wird in den ersten sechs Monaten gewährt, generell dürfen bei der HKB Bank maximal EUR 10.000 pro Konto und insgesamt pro Kunde angelegt werden.


Die Amsterdam Trade Bank aus den Niederlanden kürzte am 18.4.16 auf 0,65% (vorher 0,75%).


Bei der Credit Europe Bank heißt das verfügbare Tagesgeldangebot seit 13.4.16 "Online Tagesgeldkonto". Das bisherige "Top-Interest" wird für bestehende Kunden fortgeführt, kann aber nicht mehr eröffnet werden. Das neue Kontomodell soll online geführt werden, schriftliche und telefonische Auftragserteilung sind weiterhin möglich, jedoch zukünftig kostenpflichtig. Kontoauszüge werden im elektronischen Postfach hinterlegt, nicht mehr auf dem Postweg zugesendet. Wenn gewünscht, kann auf das neue Kontomodell umgestellt werden, das ist im Online-Banking in wenigen Schritten möglich, die Kontonummer bleibt dabei bestehen. Für Minderjährige ist das neue Konto im Unterschied zum früheren Top-Interest aber nicht erhältlich. Der Zinssatz ist bei beiden Produkten einheitlich (0,50%); es ist davon auszugehen, dass dies nicht so bleiben wird. Gemäß Auskunft des Supports werden die Einführung besonderer Serviceleistungen und zukünftige Zinsaktionen nur für Inhaber des neuen Kontomodells gelten.


Die Opel Bank passte am 13.4.16 auf gemäß ihrer Mitteilung "marktgerechte" 0,70% (vorher 0,85%) an.


NIBC Direct senkte am 6.4.16 auf 0,70% (vorher 0,80%).

6. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

(Auswahl an relevanten Änderungen)


J&T Banka aus Tschechien wird am 10.5.16 bei 10 Jahren um riesige 1,10 Prozentpunkte senken, bei den übrigen Laufzeiten um 0,20 bis 0,55 Prozentpunkte. Es gelten dann für 6 Monate 0,30% (bisher 0,50%), für 9 Monate 0,45% (bisher 0,65%), für 12 Monate 0,90% (bisher 1,30%), für 2 Jahre 1,00% (bisher 1,40%), für 3 Jahre 1,00% (bisher 1,50%), für 4 Jahre 1,00% (bisher 1,55%), für 5 Jahre 1,10% (bisher 1,60%) und für 10 Jahre 1,10% (bisher 2,20%).


Hanseatic Bank verringerte am 3.5.16 bei 3 Jahren auf 0,80% (vorher 1,00%), bei 4 Jahren auf 1,00% (vorher 1,20%), bei 5 Jahren auf 1,10% (vorher 1,30%) und bei 6 Jahren auf 1,30% (vorher 1,40%).


Die VTB Direktbank nahm am 3.5.16 um 0,15 bis 0,60 Prozentpunkte zurück. Zuvor lag sie mit dem Festgeldprodukt bei 5 Jahren mit 1,65% vorne und bei 8 Jahren mit 1,80%, der neue Zins beträgt dort jeweils 1,20%. Die Kontoeröffnung bei der VTB Direktbank kann papierlos per VideoIdent durchgeführt werden, das ist generell für Interessenten von Vorteil, die sich bei angekündigten Zinssenkungen die aktuellen Sätze noch sichern möchten.


Crédit Agricole Consumer Finance aus Frankreich senkte am 2.5.16 um 0,04 bis 0,10 Prozentpunkte, zum Beispiel bei 5 Jahren auf 1,61% (vorher 1,70%) und bei 7 Jahren auf 1,90% (vorher 2,00%).


Die net-m privatbank 1891 ist seit 26.4.16 auch Festgeldanbieter, zuvor gab es von ihr für private Kunden lediglich ein Tagesgeldkonto. Sie ist mit Kurzläufern eingestiegen und bietet bei diesen Spitzenzinsen, deutlich mehr als die anderen inländischen Anbieter: bei 3 Monaten 1,20%, bei 6 Monaten 1,25%, bei 9 Monaten 1,30% und bei den häufig nachgefragten 12 Monaten 1,35%. Um zu den festen Zinssätzen anlegen zu können, muss ein Tagesgeldkonto bei net-m privatbank 1891 bestehen bzw. zunächst eröffnet werden.


ICICI Bank senkte am 26.4.16 bei 12 Monaten von 1,20% auf gerade einmal noch 0,40%.


Die Deutsche Handelsbank erhöhte am 20.4.16, ausgehend von einem relativ niedrigen Einstiegsniveau, um 0,20 bis 0,50 Prozentpunkte, zum Beispiel bei 2 Jahren auf 1,20% (vorher 0,80%) und bei 3 Jahren auf 1,25% (vorher 1,00%).


DenizBank senkte am 20.4.16 ab der 2-jährigen Laufzeit um 0,10 Prozentpunkte. Es gelten nun für 2 Jahre 1,15%, für 3 Jahre 1,25%, für 4 Jahre 1,35%, für 5 Jahre 1,45%, für 6 Jahre 1,50%, für 7 Jahre 1,55%, für 8 Jahre 1,60%, für 9 Jahre 1,65% und für 10 Jahre 1,70%.


Die IKB Deutsche Industriebank erhöhte per 18.4.16 bei 5 Jahren auf 1,45% (vorher 1,25%). Der Zins ist ein Jubiläumsangebot, das bis 13.5.16 verfügbar sein soll.


Die HKB Bank senkte am 18.4.16 um 0,15 bis 0,20 Prozentpunkte. Sie bietet für 12 Monate 0,90% (vorher 1,05%), für 2 Jahre 0,95% (vorher 1,10%) und für 3 bis 5 Jahre 1,10% (vorher 1,25% bei 2 Jahren, 1,30% bei 4 sowie 5 Jahren).


Die Opel Bank kürzte am 13.4.16 bei 12 Monaten auf 1,00% (vorher 1,10%), bei 2 Jahren auf 1,10% (vorher 1,25%) und bei 3 Jahren auf 1,20% (vorher 1,35%).


VON ESSEN Bank senkte am 11.4.16 ab der 3-jährigen Laufzeit um 0,10 bis 0,15 Prozentpunkte, es gelten zum Beispiel bei 8 Jahren 1,60% (vorher 1,75%) und bei 10 Jahren 2,00% (vorher 2,15%).

Noch einen schönen Monat Mai wünscht

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