Tagesgeld: Information

  1. Zinsangebot PSA Direktbank
    1,50% p. a. an Tagesgeldzinsen, garantiert bis 28.2.15
    Zinseszinseffekt durch monatliche Zinsgutschrift
    Einzahlung unmittelbar nach Online-Registrierung möglich
  2. Zinsangebot Consorsbank
    Sonderzins für Neukunden von 1,20% p. a. für Guthabenteile bis EUR 50.000, garantiert für zwölf Monate
    Zinseszinseffekt durch vierteljährliche Zinsgutschrift

Tagesgeldkonten kombinieren den Vorteil der täglichen Verfügbarkeit mit dem der hohen Verzinsung, eine Bindung für eine bestimmte Anlagedauer wird nicht eingegangen. Damit eignen sich diese Konten hervorragend zum "Parken" von kurzfristig freien Geldern. Bei Verfügungen wird die gewünschte Summe auf ein vorab festgelegtes Referenzkonto zurücküberwiesen. Die Konten können genutzt werden, ohne die Hausbank zu wechseln. Mitte der neunziger Jahre hatten erste Direktbanken Tagesgeldkonten für Privatkunden eingeführt. Insbesondere der geringe Beratungsaufwand sowie die einfache Abwicklung über das Internet machten Tagesgeldkonten und damit auch Direktbanken erfolgreich.

Eine der Strategien bei der Auswahl des Anbieters ist es, nicht allein auf die aktuellen Tagesgeldzinsen zu achten, sondern eine Bank zu wählen, die auch in der Vergangenheit kontinuierlich gute Zinsen geboten hat. Ein anderer Ansatz ist gerade jetzt in der Niedrigzinsphase die Schnäppchen mitzunehmen, aber auch konsequent wieder zu wechseln, wenn der Zins im Marktvergleich zurückfällt.

Die Zinsentwicklung mehrerer Tagesgeldkonten haben wir für Sie in einem PDF-Dokument grafisch dargestellt. Denn stabile Zinsen sagen etwas über die Geschäftspolitik einer Bank aus. Einige Banken machen gute Zinsangebote nur kurzfristig - zum Beispiel um am Markt bekannt zu werden. Die Kosten für eine solche Marketingmaßnahme halten sich in Grenzen, da erst wenige Kunden vorhanden sind, denen der Zins tatsächlich zu zahlen ist. Auch Angebote für Neukunden oder Geld, das neu hereinkommt, stehen dem gegenüber. Die Sonderkonditionen beziehen sich dabei auf einen befristeten Zeitraum und einen begrenzten Anlagebetrag. Die damit oft verbundenen Nebenbedingungen sind maßgeblich, damit die Zinsgutschrift später nicht niedriger ausfällt als zunächst angenommen. Das Problem: Wer denkt schon nach drei oder sechs Monaten daran, dass die Sonderkondition ausläuft? Die Bank erinnert daran natürlich nicht. Geht dieselbe Bank mit weiterer Aktionsware in den Verkauf, übersieht der Anleger womöglich leicht, dass ihn das nicht mehr betrifft und er längst zum Altbestand gehört. Sonderzinsaktionen sind für die Bank meist unrentabel und rechnen sich erst, wenn Folgegeschäfte getätigt werden oder der Kunde aus Bequemlichkeit bleibt. Bei so manchem Tagesgeldkonto wird der Zins erst ab einer gewissen Anlagesumme attraktiv oder der beworbene, hohe Zins wird nicht für den Gesamtbetrag, sondern nur für Guthabenteile ab einer festgelegten Höhe gezahlt. Auch umgekehrt kommt dies vor: Dann eignet sich das Tagesgeldkonto nur für geringere Summen. Einige Anbieter gehören einer ausländischen Einlagensicherung an. Die niederländische und die österreichische Einlagensicherung sichern beispielsweise die Rückzahlung von Einlagen bis EUR 100.000 je Privatkunde ab.

Man sollte somit immer genau hinsehen und sich bewusst sein, dass etwa aus dem Top-Zins nach wenigen Monaten schon wieder ein schwacher Durchschnittszins werden kann. Wer ein Tagesgeldkonto hat, sollte Termine im Blick behalten und regelmäßig den Markt beobachten, um gegebenenfalls zu wechseln. Die Sortierung im Vergleich kann entweder nach den Standardzinsen erfolgen oder zusätzlich auch Sonderzinsaktionen berücksichtigen. Auslandsanlagen und Tagesgeldkonten, die nur in Kombination mit anderen Produkten wie Girokonten oder Wertpapierdepots angeboten werden, sind außerhalb des Vergleichs zusammengestellt.

Aktuelle Änderungen bei den Tagesgeldzinsen


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