Kreditkarte: Information

  1. Kartenangebot Santander Consumer Bank
    dauerhaft beitragsfrei für Neukunden
    kostenlose Bargeldabhebung an allen Geldautomaten weltweit
    kein Auslandsentgelt
    1,00% Rabatt beim Tanken (bis max. EUR 400,00 Tankumsatz/Monat)
  2. Kartenangebot Consorsbank
    beitragsfreie Haupt- und Partnerkarte (in Verbindung mit gebührenfrei geführtem Girokonto)
    kostenlose Bargeldabhebung an allen Geldautomaten weltweit
    10-Cent-Gutschrift je Kartenzahlung (maximal EUR 25,00 pro Quartal)

Innerhalb Deutschlands gilt die girocard als vollwertiger Ersatz, bei Aufenthalten im Ausland empfiehlt sich dagegen eine Kreditkarte mitzunehmen. Die Kreditkarte macht unabhängig von der jeweiligen Landeswährung und ist sicherer als Bargeld. Bei Diebstahl oder Abhandenkommen kann sie gesperrt werden, die Haftung ist bis zur Meldung des Verlusts meist auf EUR 150,00 begrenzt. In manchen Bereichen, etwa bei der Buchung von Hotelübernachtungen und Mietwagen, wird eine Kreditkarte teilweise vorausgesetzt. Auch beim Einkauf im Internet ist sie oft die einzig verbleibende Zahlungsoption. Der Markt teilt sich auf die vier Gesellschaften MasterCard, VISA, American Express und Diners auf. Die meisten haben eine MasterCard oder VISA im Geldbeutel. Während man diese beiden über eine Bank beantragen kann, bekommt man American Express und Diners in der Regel lediglich über die Kartengesellschaft selbst. Der Marktanteil von American Express und Diners zusammen liegt weltweit bei nur knapp acht Prozent.

Ein grundlegendes Unterscheidungsmerkmal der Karten sind die verschiedenen Abrechnungsarten. Es gibt Debit-, Charge- und Credit-Cards. Bei einer Debit-Card werden die Kartenumsätze taggenau zinswirksam gebucht. In diesen Fällen funktioniert die Karte wie eine girocard, wie zum Beispiel bei der VISA Card der ING-DiBa. Bei einer Charge-Card werden Umsätze erst mit der monatlichen Abrechnung dem Girokonto bei der Hausbank belastet, der in Anspruch genommene Kreditrahmen ist bis dahin zinsfrei. Bei einer Credit-Card kann ebenfalls im Gesamten ausgeglichen werden, hier aber zusätzlich auch optional in monatlichen Raten durch die Vereinbarung von Teilzahlung.

Gebühren entstehen insbesondere für die Karte selbst, sowie am Automaten oder an der Kasse. Es gibt einige wenige Angebote ohne Kartenpreis, ansonsten reicht der jährliche Preis von EUR 20,00 bis EUR 140,00. Oft entfällt der Jahrespreis ab einem bestimmten jährlichen Kartenumsatz teilweise oder sogar komplett. Zum Abheben am Automaten eignet sich die Kreditkarte eher selten, hier gilt es, sich vorab zu informieren, welche seiner Bank- oder Kreditkarten man für diesen Zweck am besten im Inland nutzt und welche im Ausland. Außerhalb der Euroländer fällt beim Bezahlen und beim Abheben zudem ein Auslandsentgelt an, ca. 1,00 bis 2,00 Prozent des jeweiligen Betrags. Mit Versicherungen, Services und Bonusprogrammen werden Zielgruppen angesprochen und gleichzeitig zum häufigen Karteneinsatz ermutigt. Diese Geschenke lassen sich derzeit noch über die von Händlern zu zahlenden überhöhten Entgelte für Zahlungen mit Kreditkarte finanzieren. Für die Kartenaussteller sind sie eine große Einnahmequelle. Die EU beabsichtigt jedoch, deren Grundlage, die sogenannten Interbankenentgelte, zu regulieren. Die Geschenke reichen von Rabatten beim Tanken bis zu Versicherungspaketen. Speziell bei den Versicherungen erschließt sich erst im Kleingedruckten, ob tatsächlich ein nennenswerter Vorteil gewährt wird. Wichtig zu wissen ist zunächst einmal, ob die Ware/Leistung mit der Kreditkarte bezahlt werden muss oder nicht, um den Versicherungsschutz zu erhalten. Versicherungshöhe, genauer Leistungsumfang, wer eventuell mitversichert ist, ob ein Selbstbehalt zu tragen ist und die weiteren Bedingungen sind hier ebenso zu finden.

Generell lässt sich sagen, der Wert dieser Anreize hängt maßgeblich vom Kunden ab. Überlegen Sie sich, ob und wenn ja, welche Versicherungen oder Bonusprogramme für Sie überhaupt von Nutzen wären. Im Kreditkarten-Vergleich berücksichtigen wir Kreditkarten, die unabhängig von weiteren Produkten beziehbar sind. Kreditkarten, die in Verbindung mit Girokonten oder Rahmenkrediten angeboten werden, haben wir außerhalb des Vergleichs für Sie zusammengestellt. Letztere bezeichnet man als "Revolving-Credit-Cards". Verbraucherschützer warnen davor, da sie ein Einstieg in die Verschuldung sein können, in eine zweite Kreditlinie neben dem Dispo des Girokontos locken.

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