Newsletter: Direktbanken.News 11/2016

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.de


Themenüberblick
1. N26 führt Auslandsentgelt und weitere Kontomodelle ein
2. Gebühr für überzogenes Girokonto gekippt
3. Kreditlinie mit Zinssatz 0,00% für flatex-Kunden
4. Der monatliche Newsticker
5. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
6. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen




1. N26 führt Auslandsentgelt und weitere Kontomodelle ein
Bei N26, wo mit etwas Verzögerung noch der Umzug der Girokonten vom Ex-Partner Wirecard Bank zur selbst aufgebauten Bank ansteht, gibt es wieder eine Preisänderung: Seit 1.11.16 fällt ein Auslandsentgelt von 1,70 Prozent auf Geldabhebungen außerhalb der Eurozone an, zuvor gab es ein solches nicht. Das reine Bezahlen bleibt in allen Währungen ohne Auslandsentgelt. Es ist eine Änderung, die nicht dazu beiträgt, dass die Kunden zufrieden bleiben. Sie setzt eine Reihe fort, von der Einführung von Einzahlungsgebühren und der Fair-Use-Policy mit Begrenzung kostenfreier Abhebungen am Geldautomaten. In Deutschland, Österreich und Irland werden außerdem seit Monatsbeginn mit "N26 Black" und "N26 Business" zwei neue Kontomodelle angeboten, in den weiteren Märkten ab Mitte des Monats. Das Auslandsentgelt ist eines der ganz wenigen Merkmale, an denen sie sich unterscheiden. Beim kostenpflichtigen Black-Konto verzichtet N26 darauf. Ansonsten ist hier lediglich die dazugehörige Mastercard-Debitkarte eine andere als beim gebührenfrei geführten Girokonto, sie enthält ein Versicherungspaket der Allianz Global Assistance Europe. Die Debitkarte im matt-schwarzen Design kann über die App mit zwölfmonatiger Gültigkeit angefordert werden. Bestehende Kunden können, sofern gewünscht, ebenso über die App auf das Kontomodell umsteigen und die Karte bestellen, sobald sie per E-Mail eine Einladung dazu bekommen haben. Das gesamte Kontopaket kostet EUR 5,90 pro Monat - EUR 70,80 für die zwölf Monate. Versicherungsschutz besteht für Aufwendungen bei akuten Krankheiten und Unfallverletzungen auf Auslandsreisen, für Flug- oder Gepäckverspätungen, bei Reiserücktritt oder -abbruch, bei Diebstahl des Smartphones und Überfall nach dem Bargeldziehen. Für elektronische Geräte verlängert sich die Garantie um bis zu zwölf zusätzliche Monate. Die Reisen bzw. die elektronischen Geräte müssen mit der Karte oder einer anderen mit dem Black-Konto verknüpften Paymentmethode vollständig bezahlt worden sein. "Young-Professionals", also junge Berufstätige, die oft reisen, will N26 damit erreichen. Die Versicherung entspreche deren Lifestyle, findet Valentin Stalf, Firmengründer und Chef von N26. Das zweite neue Kontomodell, das N26 Business, ist ein Geschäftskonto für Freiberufler und Selbstständige. Gebührenfrei geführt und in den Leistungen deckungsgleich mit dem Standardmodell für private Kunden, wobei es einen Cashback obendrauf gibt - auf Zahlungen mit der Mastercard werden 0,10 Prozent am Quartalsende zurückgezahlt. Insgesamt zählt man bei N26 damit fünf Modelle, denn es gibt auch das "N26 Flex" für Antragsteller aus Deutschland mit schlechter Bonitätsbewertung und das gesetzlich vorgeschriebene Basiskonto, jeweils für EUR 6,00 im Monat.
Zu Beginn meinte N26 keine Preisliste zu brauchen, weil alles ohne jegliche Kontoführungs- oder Kartengebühr sei. Jetzt, mit großem Kundenbestand, ist nur noch die Grundausstattung kostenfrei. Durch Aufpreise und Partnerangebote, sozusagen In-App-Käufe, versucht N26 Geld zu verdienen. Das Angebot wird dabei immer komplexer. Die mittlerweile umfangreiche Preisliste ist nun wie bei anderen Banken üblich auch als PDF zum Download verfügbar. In dieser Version sind sonstige Gebühren aufgeführt und Preise zum neuen Kontowechselservice gemäß Zahlungsdienstegesetz. Wenn auf dem im Gesetz beschriebenen Weg, den alle Banken unterstützen müssen, das Konto gewechselt wird, berechnet N26 einmalig eine Pauschale von EUR 5,00 für das Benachrichtigen aller Lastschriftenempfänger, einmalig EUR 5,00 für das Benachrichtigen derjenigen, die Geld überweisen, und einmalig EUR 10,00 für das Einrichten der Daueraufträge.

2. Gebühr für überzogenes Girokonto gekippt
Wieder entschieden die Richter des Bundesgerichtshofs (BGH) verbraucherfreundlich, untersagten eine weitere Bankgebühr: Für die Kontoüberziehung dürfen die Banken kein Mindestentgelt erheben. Der Dachverband der Verbraucherzentrale setzte sich am 25.10.16 in dieser Sache gegen die Deutsche Bank durch und parallel dazu die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegen die TARGOBANK. Die Urteile (Az.: XI ZR 9/15 und XI ZR 387/15) beziehen sich auf die sogenannte geduldete Überziehung des Girokontos. Von einer geduldeten Überziehung spricht man, wenn die Bank dem Kunden gestattet, weiter Geld auszugeben, obwohl gar nichts mehr auf dem Konto ist und kein Disporahmen besteht bzw. ein gewährter Disporahmen überschritten ist. Es fallen dafür meist erhöhte Zinsen an. Trotzdem sind die Zinseinnahmen für die Bank gering, wenn der Kunde nur wenige Tage oder nur ein paar Euro in der Überziehung ist. Gemäß Darstellung der Banken sei der Verwaltungsaufwand oft höher, so müssten Sachbearbeiter in jedem Einzelfall die Bonität des Kunden prüfen. Um diese Kosten zu decken, lassen sich manche Institute mit einem Mindestentgelt pro Monat oder pro Quartal bezahlen. Die Richter sehen die Kunden dadurch übervorteilt. Zum Klagezeitpunkt im August 2012 verlangte die Deutsche Bank EUR 6,90 für jedes Quartal, in welchem es zu einer geduldeten Überziehung kam. Allerdings verrechnete sie den Betrag mit den Sollzinsen: Waren die aufgelaufenen Sollzinsen geringer, wurde nur die Pauschale fällig. Überstiegen die Sollzinsen die Pauschale, wurde sie nicht erhoben. Bei der TARGOBANK lag die Pauschale zum Klagezeitpunkt bei EUR 2,95 pro Monat, zuletzt bei EUR 4,95. Kassiert eine Bank nicht einfach Zinsen, sondern in der Kombination ein Mindestentgelt, kann das für den Kunden sehr ungünstig sein, in Prozent ausgedrückt einem Sollzins von mehr als hundert entsprechen. Die beiden jeweiligen Vorinstanzen in Frankfurt und Düsseldorf hatten unterschiedlich entschieden. Falls die Bank die Überziehung dulde, gewähre sie damit einen Verbraucherkredit, so der BGH. Nach dem gesetzlichen Leitbild des § 488 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches schulde der Kunde der Bank ein Entgelt, das grundsätzlich von der Laufzeit abhängig zu machen ist. Bei minimalen Zinsprofiten darf der Zins nicht durch einen Festbetrag ersetzt werden, weil ein solches Entgelt unverhältnismäßig hoch sein könne. Außerdem lasse sich die Bank mit der Pauschale die im eigenen Interesse durchgeführte Bonitätsprüfung extra vergüten - was nach ständiger Rechtsprechung der obersten Richter in Karlsruhe nicht zulässig ist.
Eine der betroffenen Banken reagierte unmittelbar. Die TARGOBANK entfernte noch am selben Tag die entsprechende Klausel aus ihrem Preis- und Leistungsverzeichnis. Ein Sprecher teilte zudem mit: "Berechtigten Ansprüchen unserer Kunden bezüglich bereits gezahlter Entgelte werden wir selbstverständlich umgehend nachkommen." Die Kunden sollen sich dafür schriftlich an die TARGOBANK wenden. Die Deutsche Bank erklärte, die Vorgaben umzusetzen (was sie am 27.10.16 tat) und zukünftig den Mindestpreis nicht weiter zu vereinnahmen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sagt, nicht nur die Kunden der beiden Banken profitieren von dem Urteil. Zur Rückforderung gezahlter Mindestentgelte stellt sie im Internet einen Musterbrief zur Verfügung. Liegt die Zahlung der Gebühr allerdings mehr als drei Jahre zurück, sind die Erstattungsansprüche möglicherweise aber mittlerweile verjährt. Auch die norisbank hat die Gebühr erhoben, wie die Deutsche Bank in Höhe EUR 6,90 pro Quartal, die norisbank strich sie am 26.10.16.

3. Kreditlinie mit Zinssatz 0,00% für flatex-Kunden
Der Online-Broker flatex leiht Depotinhabern über die zur Verfügung gestellte Kreditlinie, dem "flex-Kredit", in einer Aktion bis zum 31.12.16 umsonst Geld. Es fallen weder Kreditzinsen noch andere Kosten bei Inanspruchnahme an. Die Kreditverwendung ist nicht zweckgebunden. Der Sollsaldo darf wie bei einer Überziehung des Girokontos jederzeit zurückgeführt werden, die Laufzeit wird nicht festgelegt, bleibt dem Kunden überlassen. Erst für die Zeit ab Januar greift der variable Standard-Sollzins, der mit zurzeit 3,84% p. a. und quartalsweiser Belastung aber sehr günstig ist. Als effektiver Jahreszins ausgedrückt sind dies 3,90% p. a. Der Nullzins bis zum Jahresende gilt nicht für Kredite, die schon vor dem 11.10.16 in Anspruch genommen wurden. Den flex-Kredit hatte flatex im März dieses Jahres eingeführt. Den allermeisten Depotkunden wurde er eingerichtet. Da dies automatisch ohne Kreditantrag passierte, haben sich auch einige geärgert. Auch weil die Angabe des insgesamt verfügbaren Saldos im Online-Banking oft mit dem Kontostand verwechselt wird, man so ungewollt ins Minus rutschen kann. Berechnungsgrundlage für die Höhe der Kreditlinie ist das jeweilige Depotvermögen und dessen Zusammensetzung an Wertpapieren. Die Kreditvergabe von flatex leistet einen Beitrag, die Kundeneinlagen des Schwesterunternehmens biw Bank produktiv zu nutzen und vermeidet Strafzinsen auf überschüssige Beträge. In der während der EZB-Ratssitzung veröffentlichten Pressemitteilung bringt flatex namentlich zum Ausdruck, die Aktion sei durch die Niedrigzinspolitik von Mario Draghi möglich. Anleger wird es kaum freuen, wenn mit den extremen Markteingriffen Ersparnissen solch ein geringer Wert beigemessen wird, Kreditaufnehmen ganz billig ist. Allerdings können Anleger aus dieser Aktion ebenfalls einen Nutzen ziehen, mit dem formlos bereitgestellten Geld bis zum Jahresende Zinserträge erwirtschaften. Es ergibt sich dadurch nur ein kleines Geldgeschenk, das aber kaum Aufwand erfordert, nicht mehr als ein paar Überweisungen zwischen den eigenen Konten. Bei einem Depotvolumen von EUR 50.000 in ETFs wird die Kreditlinie erfahrungsgemäß in etwa EUR 4.000 betragen. Über die individuelle Kreditlinie informiert flatex bei Änderungen per Mitteilung im Online-Postfach. Ein Risiko der Nutzung ist, dass die Wertpapierkurse fallen, sich so der Bestand mindert, und in der Folge flatex kurzfristig die Kreditlinie herabsetzt oder kündigt. Sollte dem so sein, will flatex den betroffenen Kunden per Mitteilung im Online-Postfach um Ausgleich bitten und dafür ausreichend Zeit einräumen. Sollte der Kunde dem nicht nachkommen, so würde eine Mahnung geschickt (die erste wiederum nur ins Online-Postfach) und im schlimmsten Falle auch eine Zwangsverwertung der Wertpapiere stattfinden.

4. Der monatliche Newsticker
++ 1822direkt wird beim Banking über HBCI-Software ab 1.1.17 für eine ausgestellte Chipkarte eine monatliche Nutzungsgebühr in Höhe von EUR 1,69 einführen. Dafür entfällt die einmalige Gebühr von EUR 15,00 bei Ausstellung der Chipkarte. Neue und alte Gebühr gegenübergestellt, sind somit künftig schon ab dem neunten Monat die Kosten höher, und mit jedem Monat steigen sie weiter an. HBCI kann bei 1822direkt auch in der gebührenfreien Variante mit PIN/TAN verwendet werden ++ zum Girokonto der comdirect gibt es seit 31.10.16 über eine in unserem Vergleich verlinkte Aktionsseite zu den gewohnten Neukundenvorteilen einen Amazon-Gutschein über EUR 20,00 on top. Die Aktion ist auf 2.000 Girokontoanträge begrenzt und läuft voraussichtlich nur wenige Tage. Der Amazon-Gutschein wird mit den Eröffnungsunterlagen im Willkommenspaket automatisch zugesendet ++ die Deutsche Skatbank stellt seit Oktober ihre neuen Bankkarten mit Kontaktlos-Symbol aus, nach und nach wird das jetzt wohl der gesamte Volksbankensektor tun. Bei Bankkarten ist das kontaktlose Bezahlen neu, bislang hatten in der Regel nur Kreditkarten die Funktion. Die Handhabung ist dieselbe, ein Aufladen ist nicht notwendig, bezahlt werden kann an den Terminals im Handel ohne die Karte einzustecken, Beträge unter EUR 25,00 erfordern keine PIN-Eingabe, Beträge ab EUR 25,00 werden mit der PIN-Eingabe abgesichert. Die Nutzung der Funktion im Handel soll gemäß den Angaben der Deutschen Skatbank im Laufe des Jahres 2017 bundesweit möglich sein. Wer diese nicht nutzen möchte, wird demnächst die Möglichkeit bekommen, sie an Geldautomaten der Volksbanken und Raiffeisenbanken zu deaktivieren (und auch wieder zu aktivieren). Die technische Umsetzung dazu sei gerade angelaufen ++ vor drei Jahren hat der Zahlungsdienst PayPal den Service "Kostenlose Retouren" erstmals ausgerollt, mittlerweile sind mehr als 40 Länder erschlossen, darunter auch Österreich und die Schweiz, nun kommt er rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft auch nach Deutschland. Wurde die bestellte Ware mit PayPal bezahlt und bietet der Händler keine kostenlose Rücksendung an, so erstattet PayPal dem Käufer die Rücksendekosten bis zu einer Höhe von EUR 25,00 je Retoure. Das gilt auch für Einkäufe bei Online-Händlern im Ausland, sofern ein entsprechendes Widerrufs- oder Rückgaberecht besteht. Der grenzüberschreitende Einkauf wird somit etwas praktikabler. Der Retouren-Service muss zunächst durch Bestätigen der Nutzungsbedingungen im PayPal-Account aktiviert werden, um so abgesichert einkaufen zu können, die Aktivierung ist kostenfrei. Kommt es zu einer Rücksendung der Ware auf eigene Kosten an den Händler, füllen Kunden das entsprechende Erstattungsformular aus und reichen die Belege mit ein. Die Nutzung ist begrenzt, der Service kann im Zeitraum 1.10.16 bis 28.2.17 insgesamt sechs Mal pro PayPal-Konto in Anspruch genommen werden. Gemäß Auskunft von TELUS, dem beauftragten Dienstleister, soll der Service nach den aktuellen Plänen am 28.2.17 beendet werden. Es handelt sich folglich um ein nur zeitweise eingesetztes Angebot, um die Zahlgewohnheiten zu ändern. Da die Bestellung ja mit PayPal bezahlt werden muss, verdient PayPal an jeder Transaktion mit. Wer in Deutschland im Internet bestellte Waren wieder zurückschicken will, musste sich im Juni 2014 umstellen, denn das generell kostenlose Zurücksenden bei einem Warenwert ab EUR 40,00 gibt es seitdem nicht mehr. Grund für die Änderung war das Angleichen der Regelungen in der Europäischen Union ++ Spareinlagen bei schwedischen Banken sind seit 1.7.16 in unterschiedlicher Höhe gesetzlich gesichert. Wird das Geld bei einer EU-Niederlassung der Bank angelegt, sind weiterhin EUR 100.000 pro Anleger geschützt. Dies trifft zum Beispiel für die Ikano Bank zu. Wird das Geld hingegen wie bei Klarna direkt bei der Bank mit Sitz in Schweden angelegt, ist der Gegenwert von 950.000 schwedischen Kronen abgedeckt. Je nach Umrechnungskurs kann der Einlagenschutz also auch weniger als EUR 100.000 betragen, mit dem heutigen Umrechnungskurs sind es EUR 95.500 ++ 1822direkt erhebt seit 1.11.16 beim "Aktiv-Depot" zusätzlich zu den Transaktionskosten an Börsenplätzen eine Handelsplatzgebühr - EUR 1,95 an inländischen Börsenplätzen und empfindlich hohe EUR 15,00 an ausländischen Börsenplätzen. Im außerbörslichen Handel berechnet 1822direkt keine Handelsplatzgebühr ++ comdirect ließ mit dem neuen Preis- und Leistungsverzeichnis bei den Wertpapier-Sparplänen die Maximalgebühr von EUR 4,90 pro Wertpapierkennnummer unter den Tisch fallen. Die Gebühr für die Ausführung beträgt weiterhin 1,50% vom Kurswert, ist für hohe Sparraten aber nicht mehr gedeckelt ++ bei comdirect gibt es seit 14.10.16 nochmals die Übertragungsaktion, die zuletzt im Juni lief. Sie gehört zu den am höchsten dotierten und bezieht sich auf alle gehandelten Wertpapiere. Neue und bestehende Kunden können im Zeitraum 14.10.16 bis 27.11.16 teilnehmen, indem sie das Aktionsformular ausfüllen und einsenden. Es gibt drei Prämienstufen: EUR 100,00 Prämie ab einem Übertrag im Gegenwert von EUR 10.000, EUR 250,00 ab EUR 50.000 und EUR 500,00 ab EUR 100.000. Wer in den letzten sechs Monaten kein comdirect-Kunde gewesen ist, erhält zusätzlich EUR 100,00 ab EUR 1.000 Übertragungsvolumen. Die Papiere müssen bis 31.1.17 eingehen und bis 30.6.17 im Depot bei comdirect bleiben. Neu hinzugekommen ist eine Regelung, dass auch gegebenenfalls schon vorhandene Depotbestände im Zeitraum 14.10.16 bis 31.1.17 nicht von comdirect wegübertragen werden dürfen, dies sonst das prämienberechtigte Übertragungsvolumen mindert ++ das verwirrende Nebeneinander wird abgebaut: Bank11direkt, ein als GmbH geführtes Nachfolgeinstitut der ehemaligen C&A Bank, wird etwas mehr als drei Jahre nach der Übernahme durch Bank11 integriert. Am 2.11.16 wurden die Rahmenkredite "DispoDirekt" und "DispoDirekt4000" sowie der Ratenkredit von der Internetseite genommen. In einigen Wochen soll es sie bei Bank11 geben, wo bislang im direkten Kreditgeschäft lediglich eine Autofinanzierung im Sortiment war. Zu einem späteren Zeitpunkt fallen auch die Einlageprodukte von Bank11direkt weg, diese wurden jedoch von den beiden Instituten zu identischen Bedingungen und überwiegend zu gleichen Zinssätzen angeboten ++

5. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld


IKB Deutsche Industriebank verringerte am 4.11.16 auf 0,20% (vorher 0,30%).


pbb direkt senkte am 2.11.16 den Zins für die Guthabenteile bis EUR 500.000 auf 0,25% (vorher 0,40%). Für die Guthabenteile darüber werden keine Zinsen mehr gezahlt (vorher 0,05%).


Die HKB Bank senkte am 2.11.16 den Zins für Bestandskunden auf 0,45% (vorher 0,55%) und den für Neukunden, er wird in den ersten drei Monaten gewährt, auf 0,50% p. a. (vorher 0,60% p. a.). Die Höchsteinlage bei der HKB Bank beträgt lediglich EUR 10.000.


Die Opel Bank verringerte am 2.11.16 von 0,60% auf 0,50%.


Die LeasePlan Bank aus den Niederlanden kürzte am 1.11.16 auf 0,60% (vorher 0,75%).


Die DHB Bank senkte am 1.11.16 um 0,05 Prozentpunkte - beim "NetSp@r-Konto" auf 0,45% (vorher 0,50%) und beim "Tagesgeldkonto" auf 0,40% (vorher 0,45%).


Yapi Kredi Bank aus den Niederlanden senkte am 1.11.16 auf nominal 0,549% (vorher 0,648%).


Wüstenrot verzinst seit 1.11.16 nur noch die Guthabenteile bis EUR 100.000, zuvor bis EUR 5.000.000. Die Verzinsung in dem drastisch verkleinerten verzinsten Bereich blieb unverändert bei 0,05%.


RaboDirect zahlt einen Aktionsbonus von EUR 25,00 für Neugeld - wenn mindestens EUR 5.000 für mindestens 30 Kalendertage neu auf die RaboDirect-Konten RaboTagesgeld, RaboSpar30 oder RaboSpar90 eingezahlt werden. Das kann auf eines oder verteilt auf mehrere dieser Konten erfolgen, bis spätestens 31.1.17 (Wertstellungsdatum bei Eingang). Das Angebot gilt für Bestands- und Neukunden, es kann pro Kunde nur einmal in Anspruch genommen werden. Berechnungsgrundlage bei Bestandskunden ist das Gesamtguthaben am 27.10.16 um 23:59 Uhr. Das Gesamtguthaben muss nach der zusätzlichen Einzahlung durchgängig 30 Tage in Folge mindestens EUR 5.000 höher als das ursprüngliche Guthaben sein. Den Bonus schreibt RaboDirect automatisch auf dem Tagesgeldkonto gut.


NIBC Direct senkte am 28.10.16 von 0,50% auf 0,40%, ist damit nur noch im Mittelfeld zu finden.


Renault Bank direkt senkte am 26.10.16 den Standardzins auf 0,50% (vorher 0,60%) und den Neukundenzins, der in den ersten drei Monaten eingeräumt wird, auf 0,70% p. a. (vorher 0,80% p. a.).


VakifBank erhöhte am 24.10.16 von 0,50% auf 0,60%.


Die Amsterdam Trade Bank aus den Niederlanden senkte am 24.10.16 auf 0,30% (vorher 0,45%).


GarantiBank verringerte am 21.10.16 auf 0,30% (vorher 0,35%).


Credit Europe Bank senkte am 14.10.16 auf 0,30% (vorher 0,40%).


Sberbank Direct senkte am 13.10.16 von 0,65% auf 0,45%.


Die Akbank setzte eine Zinserhöhung um: Beim "AK-Online Tagesgeld" ging es am 10.10.16 hoch auf 0,50% (vorher 0,25%) und beim "AK Tagesgeld" auf 0,45% (vorher 0,20%).


Die GEFA BANK kürzte am 6.10.16 auf 0,10% (vorher 0,15%).


Der S Broker verzinst seit 1.10.16 auf dem zum Depot erhältlichen Tagesgeldkonto mit 0,10% (vorher 0,20%).

6. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

(Auswahl an relevanten Änderungen)


Die Opel Bank verringerte per 2.11.16 bei 12 Monaten auf 0,66% (vorher 0,80%), bei 2 Jahren auf 0,77% (vorher 0,90%) und bei 3 Jahren auf 0,88% (vorher 1,00%).


pbb direkt senkte am 2.11.16. Beim Produkt "Festgeld" gelten: 6 Monate - 0,35% (vorher 0,50%), 12 Monate - 0,45% (vorher 0,60%), 2 Jahre - 0,75% (vorher 0,90%), 3 Jahre - 0,90% (vorher 1,10%), 5 Jahre - 1,20% (vorher 1,40%), 10 Jahre - 1,60% (vorher 1,90%). Und beim "FestgeldPLUS": 12 Monate - 0,35% (vorher 0,50%), 2 Jahre - 0,65% (vorher 0,80%), 3 Jahre - 0,75% (vorher 0,95%)


Die HKB Bank senkte am 2.11.16 beträchtlich, und zwar bei 12 Monaten auf 0,60% (vorher 0,90%), bei 2 Jahren auf 0,65% (vorher 0,95%), bei 3 Jahren auf 0,80% (vorher 1,10%), bei 4 Jahren auf 0,85% (vorher 1,10%) und bei 5 Jahren auf 0,90% (vorher 1,10%).


Die DHB Bank senkte am 1.11.16 durchweg um 0,10 Prozentpunkte. Beim "FestgeldONLINE" sind es für 6 Monate 0,50% (vorher 0,60%), für 9 Monate 0,65% (vorher 0,75%), für 12 Monate 0,80% (vorher 0,90%), für 2 Jahre 0,95% (vorher 1,05%), für 3 Jahre 1,15% (vorher 1,25%), für 4 Jahre 1,30% (vorher 1,40%) und für 5 Jahre 1,40% (vorher 1,50%).


Die CreditPlus Bank ist seit 31.10.16 nicht mehr auf der Zinspilot-Plattform präsent. Gemäß Auskunft von Zinspilot wurde die Neuannahme von Anlagegeldern lediglich ausgesetzt, wann sie wieder aufgenommen wird, stehe noch nicht fest. Eine Festzinsanlage direkt bei der CreditPlus Bank ist weiterhin möglich.


Atlântico Europa aus Portugal senkte am 31.10.16 um 0,25 bis 0,75 Prozentpunkte. Der höchste Abschlag betraf die 12-monatige Laufzeit, die nun bei 0,90% (vorher 1,65%) liegt. Die weiteren Laufzeitangebote: 6 Monate - 0,50% (vorher 1,00%), 9 Monate - 0,55% (vorher 1,05%), 2 Jahre - 1,25% (vorher 1,75%), 3 Jahre - 1,50% (vorher 1,95%), 4 Jahre - 1,75% (vorher 2,00%), 5 Jahre unverändert 2,00%


NIBC Direct senkte am 28.10.16 um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte. So werden beim "Mehr.Kapital.Konto" beispielsweise für die 2-jährige Festschreibung 0,80% (vorher 0,90%) angeboten und für die 5-jährige 1,00% (vorher 1,10%). Zu den Altkonditionen können die Bestandskunden noch bis zum 10.11.16 über das Online-Banking abschließen.


Die Austrian Anadi Bank aus Österreich nahm am 28.10.16 die Laufzeiten bis 2 Jahre um 0,10 Prozentpunkte zurück. Sie bietet für 6 Monate 0,81% (vorher 0,91%), bei 12 Monaten 0,91% (vorher 1,01%) und bei 2 Jahren 1,01% (vorher 1,11%).


Crédit Agricole Consumer Finance aus Frankreich erhöhte am 26.10.16 durchgängig um 0,20 Prozentpunkte. Sie bietet für 12 Monate 1,21% (vorher 1,01%), für 2 Jahre 1,36% (vorher 1,16%), für 3 Jahre 1,46% (vorher 1,26%), für 4 Jahre 1,61% (vorher 1,41%), für 5 Jahre 1,71% (vorher 1,51%), für 6 Jahre 1,81% (vorher 1,61%) und für 7 Jahre 1,90% (vorher 1,70%). Vorangegangen war am 17.10.16 eine Anhebung um jeweils 0,20 Prozentpunkte.


Renault Bank direkt verringerte am 25.10.16 bei 12 Monaten auf 0,70% (vorher 0,80%), bei 2 Jahren auf 0,80% (vorher 0,90%), bei 3 Jahren auf 0,90% (vorher 1,00%), bei 4 Jahren auf 1,00% (vorher 1,10%) und bei 5 Jahren auf 1,10% (vorher 1,20%).


Varengold Bank erhöhte am 24.10.16 um 0,10 Prozentpunkte - bei 12 Monaten auf 0,90% (vorher 0,80%), bei 2 Jahren auf 1,00% (vorher 0,90%) und bei 3 Jahren auf 1,10% (vorher 1,00%).


VakifBank erhöhte per 24.10.16 auf exakt die Zinssätze, die seit Längerem von der DenizBank gehalten werden. Es gelten nun auch bei der VakifBank bei 6 Monaten 0,80% (vorher 0,70%), bei 9 Monaten 0,90% (vorher 0,80%), bei 12 Monaten 1,00% (vorher 0,90%), bei 2 Jahren 1,15% (vorher 1,10%), bei 3 Jahren 1,25% (vorher 1,20%), bei 4 Jahren 1,35% (vorher 1,30%), bei 5 Jahren 1,45% (vorher 1,40%), bei 6 Jahren 1,50% (vorher 1,40%), bei 7 Jahren 1,55% (vorher 1,40%), bei 8 Jahren 1,60% (vorher 1,40%), bei 9 Jahren 1,65% (vorher 1,40%) und bei 10 Jahren 1,70% (vorher 1,40%).


Die Deutsche Bank bietet seit 20.10.16 für die Anlage von Neugeld 0,75% bei 6-monatiger Bindung, zuvor lediglich 0,20% bei 12-monatiger Bindung. Die Mindesteinlage beträgt EUR 2.500, die Höchsteinlage EUR 100.000. Zur Eröffnung des Kontos muss man einen Termin in der Filiale machen.


Banca Sistema, eine kleine über WeltSparen anbietende Bank aus Italien, bei der die italienische Einlagensicherung zuständig wäre, erhöhte am 17.10.16 kräftig auf bis zu 3,00%. Es gelten für 12 Monate 1,20% (vorher 1,10%), für 2 Jahre 1,50% (vorher 1,20%), für 3 Jahre 1,70% (vorher 1,40%), für 4 Jahre 2,40% (vorher 1,50%), für 5 Jahre 2,70% (vorher 1,65%) und für 10 Jahre die 3,00% (vorher 1,75%).

Noch einen schönen Monat November wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

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