Newsbeitrag vom 18.03.2010

ING-DiBa wächst bei geringerem Gewinn

Die in Frankfurt ansässige Direktbank ING-DiBa konnte im Geschäftsjahr 2009 bei ihren Kernprodukten zulegen. Die Kundeneinlagen erreichten mit 75,3 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert, ein Plus von 10,9 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Das Volumen der privaten Baufinanzierungen stieg um 4,6 Milliarden Euro auf 47,2 Milliarden Euro. Die Zahl der Wertpapierdepots erhöhte sich um 40.000 auf 800.000. Und die Anzahl der Kunden wuchs um rund 200.000 auf insgesamt 6,9 Millionen. Eingerechnet sind dabei die nunmehr 400.000 Kunden (Vorjahr: 364.000 Kunden) der Niederlassung in Wien, der ING-DiBa Direktbank Austria. Trotz der Erfolge, die man auf ein klares und einfaches Produktangebot zurückführt, steht unter dem Strich ein geringerer Gewinn. Vor Steuern lag dieser bei 277 Millionen Euro, 412 Millionen Euro waren es im Vorjahr. Dies wurde damit begründet, dass man trotz historisch niedriger Zinsen im Euro-Raum bessere Konditionen geboten habe als viele Wettbewerber. Des Weiteren habe eine erhöhte Prämie für den Einlagensicherungsfonds mit zusätzlich fast 30 Millionen Euro belastet. Um Kosten zu sparen, ließ ING-DiBa 60 Zeitarbeitsverträge auslaufen und besetzte 50 frei gewordene Stellen nicht erneut.

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