Festzinsanlage: Information
- Zinsangebot/Anzeige
J&T Direktbank
- 3,05% p. a. bei 12 Monaten
- 3,20% p. a. bei 2 Jahren
- 3,50% p. a. bei 10 Jahren
- Mindestanlage von EUR 1.000
- auch Ident per eID-Funktion des Personalausweises möglich
- Zinsangebot/Anzeige
Opel Direktbank
- 3,02% p. a. bei 12 Monaten
- 3,10% p. a. bei 2 Jahren
- Mindestanlage von EUR 1.000
- kann auch als Konto für Minderjährige eröffnet werden
Eine jederzeit verfügbare Reserve ist wichtig. Aber alles, was darüber hinausgeht, sollte man gewinnbringend anlegen. Bei einer Festzinsanlage legt man Geld auf mehrere Monate oder Jahre sicher an und erhält hierfür einen Festzins, der dem Anlagekonto gutgeschrieben oder auf ein Verrechnungskonto ausgezahlt wird. Die Anlageform ist gebührenfrei und es gibt keine Kursschwankungen. Unsere Datenbank beinhaltet Festzins-Konditionen unabhängig davon, ob das Produkt von der jeweiligen Bank nun als "Festgeld", "Termingeld" oder "Sparbrief" bezeichnet wird. Begriffe wie "Festgeld" oder "Termingeld" werden meist bei Festzinsvereinbarungen für Zeiträume bis 12 Monate verwendet, dagegen werden mehrjährige Laufzeiten eher als "Sparbrief" benannt. Der bundesweite Markt für diese Festzinsanlagen ermöglicht einfache Anlagen zu Zinssätzen, die in der Spitze fast ausnahmslos über den Renditen liegen, die sich mit komplizierten Banksparplänen oder mit an Referenzwerten gekoppelten Sparkonten ergeben.
Wie lange Geld angelegt werden soll, hängt von den Sparzielen, den Zinserwartungen und vor allem vom Zeitpunkt ab, wann das Geld wieder benötigt wird. Wer eine mehrjährige Bindung scheut, kann den Anlagebetrag in Tranchen aufteilen und zu unterschiedlichen Fälligkeitsterminen anlegen. So ist ein Teil des Geldes in absehbarer Zeit immer verfügbar und kann dann bei Bedarf wieder neu angelegt werden. Eine EU-Richtlinie gibt in Bezug auf die gesetzliche Einlagensicherung EU-weit eine Mindestabsicherung von EUR 100.000 je Privatkunde vor. Dennoch ist es wichtig zu wissen, durch welche in- oder ausländische Institution die Absicherung beim jeweiligen Anbieter konkret erfolgt. Diese Information ist im Vergleich natürlich vermerkt.
Auch bei Festzinsanlagen muss man inzwischen aufpassen. So schreiben verschiedene Banken bei mehrjährigen Anlagen die Zinsen erst am Laufzeitende und ohne Zinseszinseffekt gut, insbesondere viele Banken aus dem Baltikum. Damit die Zinshöhe nicht täuscht, geben wir in der Fußnote den entsprechenden Wert bei jährlicher Zinsgutschrift an. Außerdem werden vereinzelt Festzinsanlagen mit Nachrangabrede aufgelegt. Das bedeutet aber, dass die Einlagensicherung im Falle der Pleite nicht greift. Denn diese Verbindlichkeiten werden im Insolvenzfall nachrangig - nach denen anderer Gläubiger - bedient. Angebote mit Nachrangabrede führen wir nicht auf.
Der Trend bei den Leitzinsen drehte in den vergangenen Jahren mehrmals. Nach den Jahren der Nullzinspolitik, in denen die Europäische Zentralbank (EZB) Hunderte Milliarden Euro ins Finanzsystem spülte, folgte wegen des massiven Inflationsdrucks ab Juli 2022 zunächst eine Serie von zehn Anhebungen - auf 4,50% beim Mindestbietungssatz der Hauptrefinanzierungsgeschäfte. Ab Juni 2024 senkte die EZB dann in acht Schritten auf 2,15%. Seitdem blieben die Leitzinsen unverändert. Wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten haben Einfluss. Der Nahostkonflikt seit Anfang März 2026 treibt die Energiepreise und verschärft die Inflationsaussichten. Die Märkte rechnen deshalb inzwischen eher mit Zinserhöhungen. Ein klarer Zinspfad zeichnet sich nicht ab; die EZB entscheidet von Sitzung zu Sitzung nach Datenlage.
Bei den Festzinsanlagen waren die Höchststände bereits Ende 2023 überschritten. In Vorwegnahme der absehbaren Leitzinssenkungen hatten die Banken vor allem ihre Angebote für lange Laufzeiten gesenkt. Seit einigen Monaten ziehen die Zinssätze wieder leicht an und die Zinsstrukturkurve normalisiert sich. Für Anleger gilt es, selektiv Gelegenheiten zu nutzen, denn anders als zu den Zeiten der extrem niedrigen Zinsen ist es für viele Banken grundsätzlich attraktiv, Einlagen aufzunehmen; der Wettbewerb ist entsprechend groß.
Relevante Änderungen bei den Festzinsangeboten
- pbb direkt senkte am 1.8.26 bei den Laufzeiten bis 5 Jahre: bei 12 Monaten auf 1,50% (vorher 2,50%), bei 2 Jahren auf 1,75% (vorher 2,70%), bei 3 Jahren auf 3,00% (vorher 3,25%) und bei 5 Jahren auf 3,25% (vorher 3,30%)
- Ascory Bank erhöhte am 1.8.26 bei den Laufzeiten bis 5 Jahre leicht: bei 12 Monaten auf 3,06% (vorher 3,00%), bei 2 Jahren auf 3,07% (vorher 3,05%), bei 3 Jahren auf 3,15% (vorher 3,10%) und bei 5 Jahren auf 3,25% (vorher 3,15%)
- Klarna Bank erhöhte am 31.7.26 beim "Festgeld+" diese Laufzeiten: bei 6 Monaten auf 2,89% (vorher 2,39%), bei 12 Monaten auf 3,00% (vorher 2,90%), bei 18 Monaten auf 3,02% (vorher 2,92%), bei 2 Jahren auf 3,05% (vorher 2,96%), bei 3 Jahren auf 3,08% (vorher 3,01%) und bei 4 Jahren auf 3,10% (vorher 3,05%)
- Stellantis Direktbank hob am 31.7.26 zwei Kurzläufer an: bei 3 Monaten auf 2,61% (bisher 2,41%) und bei 6 Monaten auf 2,76% (bisher 2,53%)
- Die Aareal Bank erhöhte am 30.7.26 auf Raisin bei 5 Jahren auf 3,15% (vorher 3,10%) und bei 7 Jahren auf starke 3,40% (vorher 3,30%).
- Alte Leipziger Bauspar erhöhte am 29.7.26 ihre zwei längsten Laufzeiten für Anlagebeträge ab EUR 25.000: bei 7 Jahren auf 3,10% (vorher 3,06%) und bei 10 Jahren auf 3,20% (vorher 3,06%)
- Die Wüstenrot Bausparkasse erhöhte am 28.7.26 bei 2 Jahren auf 3,00% (vorher 2,80%) und bei 3 Jahren auf 3,10% (vorher 2,65%).
- AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft erhöhte am 28.7.26 bei 12 Monaten auf 2,80% (vorher 2,62%), bei 2 Jahren auf 2,85% (vorher 2,75%) und bei 5 Jahren auf 3,15% (vorher 3,05%).
- EBI (Ecobank International) aus Frankreich erhöhte am 28.7.26 bei 6 Monaten auf 2,75% (vorher 2,72%) und bei 9 Monaten auf 2,85% (vorher 2,75%).
- Yapi Kredi Bank aus den Niederlanden erhöhte am 27.7.26 bei 12 Monaten sowie 2 Jahren auf 3,10% (vorher 2,65% und 2,75%).
- GEFA BANK erhöhte am 27.7.26 bei 3 Jahren auf 3,00% (vorher 2,90%), bei 4 Jahren auf 3,10% (vorher 3,00%) und bei 5 Jahren auf starke 3,30% (vorher 3,10%).
- Bluestep Bank aus Schweden erhöhte am 24.7.26 bei 3 Monaten auf 2,61% (vorher 2,55%) und bei 12 Monaten auf 2,96% (vorher 2,92%).
- Meine Bank - Volksbank Mittelhessen eG erhöhte am 23.7.26 bei 9 Monaten auf 2,65% (vorher 2,55%), bei 12 Monaten auf 2,70% (vorher 2,60%) und bei 5 Jahren auf 3,10% (vorher 3,00%).
- Morgan Stanley erhöhte am 21.7.26 auf Raisin bei 6 Monaten auf 2,71% (vorher 2,65%), bei 12 Monaten auf 2,96% (vorher 2,90%) und bei 2 Jahren auf 3,00% (vorher 2,95%).
- Bank of Scotland erhöhte am 17.7.26 um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,60% (vorher 2,40%), bei 6 Monaten auf 2,70% (vorher 2,60%), bei 9 Monaten auf 2,80% (vorher 2,70%) und bei 12 Monaten auf 3,00% (vorher 2,80%)
- Crédit Agricole Savings aus Frankreich erhöhte am 17.7.26 bei den Laufzeiten bis 6 Jahre um 0,05 bis 0,45 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,40% (vorher 2,30%), bei 6 Monaten auf 2,71% (vorher 2,35%), bei 9 Monaten auf 2,76% (vorher 2,45%), bei 12 Monaten auf 2,81% (vorher 2,70%), bei 2 Jahren auf 3,11% (vorher 2,75%), bei 3 Jahren auf starke 3,25% (vorher 2,80%) und bei 4 bis 6 Jahren auf 2,90% (vorher 2,80% bei 4 sowie 5 Jahren, 2,85% bei 6 Jahren)
- Renault Bank direkt bietet bei der "Sommeraktion" im Zeitraum 16.7.26 bis 31.8.26 eine Geldprämie auf neu abgeschlossene Festgelder, gestaffelt von EUR 10,00 bei einem Jahr Laufzeit bis EUR 50,00 bei fünf Jahren. Über den tatsächlichen Wert entscheidet der Anlagebetrag. Auf die Mindestanlage von EUR 2.500 gerechnet hebt die Prämie den Ertrag rechnerisch um 0,40 Prozentpunkte p. a., bei EUR 10.000 bleiben davon 0,10 Prozentpunkte und bei EUR 50.000 noch 0,02. Für größere Summen taugt sie damit kaum als Argument. Je Kundenstamm und je Laufzeit ist die Prämie nur einmal erhältlich; wer alle fünf Laufzeiten belegt, erreicht damit die maximale Prämiensumme von EUR 150,00. Teilnahmeberechtigt sind Neu- und Bestandskunden gleichermaßen, ausgeschlossen von der Prämierung sind jedoch Verlängerungen auslaufender Festgelder.
- Die SWK-Bank senkte am 14.7.26 im Bereich von 6 bis 18 Monaten um 0,10 bis 0,15 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 2,45% (vorher 2,60%), bei 12 Monaten auf 2,90% (vorher 3,00%) und bei 18 Monaten auf 2,95% (vorher 3,05%)
- Ford Money senkte am 14.7.26 bei 2 Jahren auf 3,00% (vorher 3,10%) und bei 3 Jahren auf 3,05% (vorher 3,10%).
- Ziraat Bank erhöhte am 13.7.26 um 0,10 bis 0,30 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,40% (vorher 2,30%), bei 6 sowie 9 Monaten auf 2,60% (vorher 2,45%), bei 12 sowie 18 Monaten auf 3,05% (vorher 2,75%), bei 2 sowie 3 Jahren auf 2,90% (vorher 2,75%) und bei 4 sowie 5 Jahren auf 2,85% (vorher 2,70%)
- KT Bank erhöhte am 13.7.26 bei 6 Monaten auf 2,70% (vorher 2,00%), bei 12 Monaten auf 2,92% (vorher 2,65%), bei 2 Jahren auf 2,95% (vorher 2,75%), bei 3 Jahren auf 3,05% (vorher 3,00%), bei 4 Jahren auf 3,06% (vorher 3,00%) und bei 5 Jahren auf 3,10% (vorher 3,05%).
- Morgan Stanley erweiterte am 9.7.26 auf Raisin um eine 3-monatige Laufzeit zu 2,50% und erhöhte bei 6 Monaten auf 2,65% (vorher 2,45%), bei 12 Monaten auf 2,90% (vorher 2,75%) und bei 2 Jahren auf 2,95% (vorher 2,80%).
- Klarna Bank erhöhte am 3.7.26 beim "Festgeld+" ab der 12-monatigen Laufzeit: bei 12 Monaten auf 2,90% (vorher 2,71%), bei 18 Monaten auf 2,92% (vorher 2,61%), bei 2 Jahren auf 2,96% (vorher 2,85%), bei 3 Jahren auf 3,01% (vorher 2,90%) und bei 4 Jahren auf 3,05% (vorher 3,00%)
- Nexent Bank legte am 2.7.26 einen Sprung bei 10 Jahren hin, von 3,05% auf starke 3,65%.
- Oyak Anker Bank änderte am 1.7.26 bei 3, 6 sowie 9 Monaten auf 2,35% (vorher 2,40%), bei 12 Monaten auf starke 3,10% (vorher 2,40%), bei 2 Jahren auf 2,65% (vorher 2,70%) und bei 3 Jahren auf 2,70% (vorher 2,00%).
- Hanseatic Bank erhöhte am 1.7.26 die Laufzeiten bis 4 Jahre: bei 12 Monaten auf 2,96% (vorher 2,86%), bei 2 Jahren auf 3,06% (vorher 2,96%), bei 3 Jahren auf 3,11% (vorher 3,00%) und bei 4 Jahren auf 3,01% (vorher 2,96%)
- GarantiBank erhöhte am 1.7.26 die Laufzeiten bis 2 Jahre um 0,05 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,50% (vorher 2,30%), bei 6 Monaten auf 2,60% (vorher 2,50%), bei 9 Monaten auf 2,70% (vorher 2,55%) und bei 12 und 18 Monaten sowie 2 Jahren auf 2,85% (vorher 2,70% bei 12 Monaten, 2,75% bei 18 Monaten, 2,80% bei 2 Jahren)
- J&T Direktbank erhöhte am 1.7.26 bei 12 Monaten auf 3,05% (vorher 3,00%).
