Tagesgeld: Information
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Zinsangebot/Anzeige
Stellantis Direktbank
- Sonderzins für Neukunden von 3,52% p. a., gewährt in den ersten vier Monaten auf Guthabenteile bis EUR 100.000
- Zinsgutschrift monatlich
- kann auch als Gemeinschaftskonto eröffnet werden
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Zinsangebot/Anzeige
Bank of Scotland
- Sonderzins für Neukunden von 3,00% p. a., gewährt in den ersten zwölf Monaten ab dem Absenden des Kontoantrags auf Guthabenteile bis EUR 50.000
- Zinsvorbehalt: Der Sonderzins endet vorzeitig, falls der Einlagenzins der EZB unter 1,25% fällt
- Standardzins von derzeit 1,25%
Tagesgeldkonten eignen sich hervorragend zum kurzfristigen Parken von freien Anlagegeldern und zum Bereithalten eines Sicherheitspolsters, um bei finanziellen Überraschungen gewappnet zu sein. Sie können genutzt werden, ohne die Hausbank zu wechseln. Konsequentes Umbuchen vom Girokonto auf ein Tagesgeldkonto ist sinnvoll, damit möglichst wenig Geld unverzinst ist und die Inflation sich zumindest nicht vollständig auswirkt. Bei Bedarf ist das Guthaben schnell auf dem festgelegten Referenzkonto zurück, es ist nur eine Überweisung entfernt. Auch gegenüber der jetzt wieder nachgefragten Alternative Geldmarktfonds haben sie einige Vorteile, denn Tagesgeldkonten zeichnen sich durch die kalkulierbare Verzinsung, die schnellere und einfachere Verfügbarkeit sowie den Schutz im Rahmen ihrer Einlagensicherung aus.
Eine der Strategien bei der Auswahl des Tagesgeldanbieters ist es, nicht allein auf den aktuellen Zins zu achten, sondern eine Bank zu wählen, die auch in der Vergangenheit kontinuierlich gute Zinsen geboten hat. Ein anderer Ansatz ist gerade jetzt, guten Gewissens die Schnäppchen mit Zinsgarantien mitzunehmen, aber auch wieder zu wechseln, wenn der Zins im Marktvergleich zurückfällt - die Zeit dafür muss man aufbringen wollen. Viele Anleger lassen mehrere gute Tagesgeldkonten parallel bestehen, um bei Zinsänderungen gegebenenfalls den Anlagebetrag auf das dann bessere Konto umzuschichten.
Die Zinsentwicklung mehrerer Tagesgeldkonten haben wir für Sie in einem interaktiven Chart grafisch dargestellt. Denn stabile Zinsen sagen etwas über die Geschäftspolitik einer Bank aus. Einige Banken machen gute Zinsangebote nur, um am Markt bekannt zu werden. Die Kosten für eine solche Marketingmaßnahme halten sich in Grenzen, da erst wenige Kunden vorhanden sind, denen der Zins tatsächlich zu zahlen ist. Auch Angebote für Neukunden oder Geld, das neu hereinkommt, stehen dem gegenüber. Die Sonderkonditionen beziehen sich dabei auf einen befristeten Zeitraum und einen begrenzten Anlagebetrag. Die damit oft verbundenen Nebenbedingungen sind maßgeblich, damit die Zinsgutschrift später nicht niedriger ausfällt als zunächst angenommen. Das Problem: Wer denkt schon nach drei oder sechs Monaten daran, dass die Sonderkondition ausläuft? Die Bank erinnert daran natürlich nicht. Geht dieselbe Bank mit weiterer Aktionsware in den Verkauf, übersieht der Anleger womöglich leicht, dass ihn das nicht mehr betrifft und er längst zum Altbestand gehört. Sonderzinsaktionen sind für die Bank jedenfalls meist unrentabel und rechnen sich erst, wenn es zu Folgegeschäft kommt oder der Kunde aus Bequemlichkeit bleibt. Bei so manchem Tagesgeldkonto wird der Zins erst ab einer gewissen Anlagesumme attraktiv oder der beworbene, hohe Zins wird nicht für den Gesamtbetrag, sondern nur für Guthabenteile ab einer festgelegten Höhe gezahlt. Auch umgekehrt kommt dies vor: Dann eignet sich das Tagesgeldkonto nur für geringere Summen. Einige Anbieter gehören einer Einlagensicherung eines anderen EU-Landes an. Die niederländische und die österreichische Einlagensicherung beispielsweise sichern die Rückzahlung von Einlagen bis EUR 100.000 je Privatkunde ebenso gut ab wie eine deutsche.
Man sollte somit immer genau hinsehen und sich bewusst sein, dass etwa aus dem Top-Zins nach wenigen Monaten schon wieder ein schwacher Durchschnittszins werden kann. Wer ein Tagesgeldkonto hat, sollte die Termine im Blick behalten und regelmäßig den Markt beobachten, um gegebenenfalls zu wechseln. Wird ein altes Konto auf absehbare Zeit nicht mehr benötigt, kann es vorteilhaft sein, es nicht nur leerzuräumen, sondern auch auflösen zu lassen; denn dann gilt man je nach Bank nach sechs oder zwölf Monaten wieder als Neukunde und hat Zugang zu den Neukundenangeboten. Die Sortierung im Vergleich kann entweder nach den Standardzinsen erfolgen oder zusätzlich auch Sonderzinsaktionen berücksichtigen. Ebenso lässt sich auswählen, ob Auslandsanlagen im Vergleich einzubeziehen sind. Tagesgeldkonten, die nur in Kombination mit anderen Produkten wie Girokonten oder Wertpapierdepots angeboten werden, sind separat vom Vergleich zusammengestellt.
Änderungen bei den Tagesgeldzinsen
- Seit 1.8.26 verzinst C24 Guthaben mit 0,75% statt zuvor 0,50%. Der Satz gilt einheitlich auf dem Girokonto für Guthabenteile bis EUR 50.000, auf jedem Konto-Pocket bis EUR 5.000 und auf dem Tagesgeldpocket bis EUR 100.000. C24 koppelt den Zins auf Girokonto und Pockets an die Einlagefazilität der EZB abzüglich 1,50 Prozentpunkte und ist bei Abweichungen über 0,15 Prozentpunkte zur Anpassung verpflichtet. Nach der EZB-Anhebung zum 17.6.26 auf 2,25% ergeben sich die 0,75% zwangsläufig. Für Tagesgeld bleiben 0,75% eine schwache Kondition, gute Angebote am Markt liegen derzeit deutlich darüber. Ihren eigentlichen Wert entfaltet die Verzinsung auf dem Girokonto, dort zahlen die meisten Wettbewerber nichts.
- Die pbb direkt senkte zum 1.8.26 von 0,75% auf 0,50%. Sie verzinst die Guthabenteile bis EUR 100.000.
- Um 0,20 Prozentpunkte kürzte die Advanzia Bank am 31.7.26 ihr Sonderzinsangebot: von nominal 3,90% p. a. auf 3,70% p. a., effektiv von 3,97% p. a. auf 3,76% p. a. Alles andere blieb unangetastet: Die Sonderverzinsung gilt drei Monate ab dem Zeitpunkt der ersten Einzahlung, berechtigt sind neue Tagesgeldkunden und Kontoinhaber ohne bisherige Ersteinzahlung, und Zinsen zahlt Advanzia generell nur oberhalb einer Mindestanlage von EUR 5.000.
- Die Stellantis Direktbank weitete bei ihrem Neukundenangebot die Dauer der Sonderverzinsung von drei auf vier Monate. Neukunden, die ab 31.7.26 eröffnen, erhalten den unveränderten Sonderzins von 3,52% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 100.000 damit einen Monat länger.
- Vier aktionsfreie Tage nach dem Auslaufen ihres letzten Angebots meldet sich die Bank of Scotland am 27.7.26 zurück, und zwar mit einem deutlich anders geschnittenen Neukundenangebot. Der Sonderzins beträgt 3,00% p. a. und gilt für Guthabenteile bis EUR 50.000, nun aber nicht mehr drei, sondern zwölf Monate plus sieben Tage lang. Die Frist läuft ab dem Absenden des Kontoantrags, eine zügige Legitimation und ein erstes Einzahlen zahlen sich also unmittelbar aus. Neu eingezogen wurde eine EZB-Klausel, mit der sich die Bank den Ausstieg sichert, falls der Einlagenzins der Notenbank unter 1,25% fällt. Zuvor waren es 3,25% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 100.000.
- Crédit Agricole Savings aus Frankreich hat das "Tagesgeld Turbo" aus dem Angebot genommen: Seit 24.7.26 stehen nur noch "Tagesgeld Flex", "Tagesgeld Plus" und "Tagesgeld Ziel" auf der Webseite. Turbo war das Neukunden-Lockprodukt mit 4,00% p. a., garantiert bis 31.1.27, gedeckelt auf EUR 10.000. Tagesgeld Flex verzinst mit 2,20% und ist gedeckelt bei EUR 15.000, Tagesgeld Plus mit demselben variablen Standardzins plus Zinserhöhung um 0,30 Prozentpunkte nach zwölf Monaten, verlangt aber 31 Tage Kündigungsfrist; "Tagesgeld Ziel" ist ein Sparplan mit fester Laufzeit von 12 bis 60 Monaten.
- Die Suresse Direkt Bank aus Belgien erhöhte zum 24.7.26: Der Neukunden angebotene Sonderzins stieg von 3,27% p. a. auf 3,50% p. a. und gilt nun sechs statt vier Monate ab Kontoaktivierung. Parallel kletterte der variable Standardzins von 1,90% auf 2,05%.
- Um 0,95 Prozentpunkte in einem Schritt hob die Akbank ihr Neukundenangebot beim "AK-Online Tagesgeld" für Eröffnungen ab 24.7.26 an: von 2,30% p. a. auf 3,25% p. a. bei jährlicher Zinsauszahlung, bei vierteljährlicher von 2,29% p. a. auf 3,23% p. a. Der Sonderzins gilt unverändert für die ersten sechs Monate.
- Resurs Bank aus Schweden erhöhte am 23.7.26 von 2,10% auf 2,13%.
- Avida Finans aus Schweden senkte am 23.7.26 von 2,12% auf 2,07%.
- 0,20 Prozentpunkte mehr, ein Monat weniger: Bei der Hamburg Direct Bank kletterte das Sonderzinsangebot am 22.7.26 von 3,21% p. a. auf 3,41% p. a., die Dauer der Sonderverzinsung kürzte sie dabei von vier auf drei Monate. Ihren Standardzins erhöhte sie zeitgleich von 1,25% auf 1,50%.
- Zum "Online-Sparkonto" hatte die Ayvens Bank bislang nie ein Neukundenangebot; der Zinssatz galt einheitlich für alle Kunden. Dieses Muster ist nun durchbrochen: Neukunden, die ab 21.7.26 eröffnen und in den vergangenen zwölf Monaten nicht Kunde waren, erhalten 3,50% p. a. für die ersten drei Monate ab Kontoaktivierung. Der Sonderzins gilt für das gesamte Guthaben bis zur Höchstanlage von EUR 500.000. Danach greift der variable Standardzins von derzeit 2,30%.
- Distingo Bank aus Frankreich erhöhte am 21.7.26 auf Raisin von 2,15% auf 2,17% und am 23.7.26 von 2,17% auf 2,20%.
- Rückzug von der Tabellenspitze: Bei Bigbank gibt es für Neukunden, die ab 20.7.26 eröffnen, statt zuvor 4,05% p. a. nur noch 3,25% p. a. Der Sonderzins gilt weiterhin vier Monate ab Vertragserstellung.
- Nordax Bank aus Schweden änderte am 20.7.26 von 2,12% auf 2,13%.
- NIBC erhöhte am 17.7.26 von 1,75% auf 2,00%.
- DHB Bank erhöhte per 16.7.26 beim "NetSp@r-Konto" von 1,80% auf 1,95%. Zudem erhöhte sie bei ihrem "KündigungsgeldONLINE" jeweils um 0,15 Prozentpunkte - von 1,90% auf 2,05% (33 Tage Kündigungsfrist), von 1,95% auf 2,10% (66 Tage Kündigungsfrist) bzw. von 2,00% auf 2,15% (99 Tage Kündigungsfrist).
- Zum ersten Mal wirbt die Hanseatic Bank beim Tagesgeld mit einem Sonderzins: Seit 14.7.26 bietet sie 2,80% p. a. für die ersten drei Monate. Bemerkenswert ist die Obergrenze. Sie liegt bei EUR 500.000 und damit exakt auf der Höchstanlage des Kontos - der Sonderzins deckt also jeden Betrag ab, den die Bank überhaupt annimmt. Als Neukunde zählt, wer in den vergangenen zwölf Monaten kein "TagesGeld"-Konto der Hanseatic Bank hatte. Die Neukunden-Definition bezieht sich damit allein auf das Tagesgeld: Kunden, die eine Kreditkarte der Hanseatic Bank besitzen, können das Angebot wahrnehmen.
- Ein Schritt zurück: Ford Money senkte am 14.7.26 ihren Neukundenzins von 3,25% p. a. auf 3,10% p. a. Sie gewährt ihn unverändert für die ersten drei Monate.
- Die Südtiroler Sparkasse erhöhte am 9.7.26 von 1,86% auf 2,01%.
- Neukunden der Opel Direktbank, die ab 2.7.26 eröffnen, erhalten einen Sonderzins von 3,42% p. a. statt zuvor 3,31% p. a. Der Sonderzins legte damit um 0,11 Prozentpunkte zu. Er gilt für die ersten drei Monate plus sieben Tage ab Online-Antrag.
- Die Targobank erhöhte am 1.7.26 ihr Sonderzinsangebot an Tagesgeld-Neukunden von 2,80% p. a. auf 3,25% p. a. Der Sonderzins gilt dabei weiterhin für die ersten vier Monate auf Guthabenteile bis eine Million Euro.
- Ascory Bank erhöhte am 1.7.26 ihren Guthabenzins von 2,00% auf 2,50%. Sie zahlt ihn, sofern mindestens EUR 2.500 angelegt sind, auf Guthabenteile bis EUR 100.000.
- Die Deutsche Skatbank erhöhte per 1.7.26 von 1,26% auf 1,33%.
- Die Postbank legte eine weitere Neugeldaktion zu ihrem Tagesgeld auf. Nun bietet sie 3,20% p. a. auf Neugeld bis EUR 250.000. Der Einzahlungszeitraum läuft vom 29.6.26 bis 10.8.26; der Zeitraum der Sonderverzinsung ist später, nämlich vom 15.8.26 bis 14.2.27. Auch Bestandskunden können teilnehmen. Wegen des nachgelagerten Zeitraums der Sonderverzinsung ist es vorteilhaft, möglichst spät im Einzahlungszeitraum einzuzahlen, da das Geld bis dahin anderweitig höher verzinst geparkt werden kann. Das Neugeld muss auf das Tagesgeldkonto überwiesen werden und das Gesamtguthaben aus sämtlichen Konten eines Kunden bei der Postbank erhöhen. Unmittelbar vor Beginn des Einzahlungszeitraums darf das Geld nicht auf Konten oder Depots der Deutsche Bank AG (Marke Postbank und Marke Deutsche Bank) gelegen haben. Eine Mindesteinzahlung von EUR 2.500 Neugeld ist vorausgesetzt. Das zuletzt eröffnete Tagesgeldkonto nimmt automatisch teil. Wer bereits einen Sonderzins aus einer vorherigen Aktion erhält, benötigt ein neues Tagesgeldkonto, um teilzunehmen. Die Postbank ermittelt das Neugeld anhand der Differenz des Gesamtguthabens zwischen Beginn und Ende des Einzahlungszeitraums und informiert Teilnehmer per Bestätigungsschreiben über den individuellen Neugeldbetrag. Er stellt eine Obergrenze dar: Verfügen Kunden über das Neugeld, entfällt wie anzunehmen ab dem Tag der Verfügung für den verfügten Betrag der Sonderzins, aber weitere Einzahlungen bis zur Obergrenze werden erneut mit dem Sonderzins bedacht. Standardmäßig verzinst die Postbank mit 0,75%.
