Newsletter: Direktbanken.News 01/2025
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Grundlegender Umbau bei Scalable: Depotumzug, hauseigener Handelsplatz, Einlagenkonstrukt
Der Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
Grundlegender Umbau bei Scalable: Depotumzug, hauseigener Handelsplatz, Einlagenkonstrukt
Scalable Capital, Betreiber eines führenden Neobrokers, überraschte am 10.12.24 mit einer Mitteilung: Das Unternehmen übernimmt die Depotführung und Wertpapierabwicklung beim Scalable Broker, startet gemeinsam mit der Börse Hannover einen Handelsplatz und strukturiert die Verwahrung der Kundengelder neu.
Seit der Bekanntgabe werden Bestandskunden nach dem Einloggen in ihr Depot aufgefordert, neuen Vertragsbedingungen zuzustimmen. Die Änderungen gehen über den Status gewöhnlicher AGB-Updates hinaus, die Zustimmung bedeutet gleichzeitig die Auftragserteilung für die Eröffnung eines neuen Wertpapierdepots direkt bei Scalable Capital, einen künftigen Depotumzug und neue Kooperationsstrukturen. Im Neukundengeschäft ist das neue Setup seit dem 10.12.24 bereits im Einsatz.
Bis dato verwahrte die Baader Bank alle Depots und Kundeneinlagen der Scalable-Kunden und stellte als Market-Maker die Kurse über gettex. Für die börsennotierte Baader Bank, für die Scalable mit mehr als einer Million Kunden der wichtigste Kooperationspartner ist, sind die Änderungen ein herber Schlag. Innerhalb von eineinhalb Stunden reagierte sie mit zwei Ad-hoc-Mitteilungen. Zunächst informierte sie knapp über eine "veränderte Wettbewerbssituation", gefolgt von einer ausführlicheren Mitteilung mit dem Titel "Baader Bank setzt auf diversifiziertes Wachstum im Kooperationspartnergeschäft", in der sie betonte, durch eine breite Partnerbasis als White-Label-Bank auf Wachstumskurs zu bleiben und dass sich die jetzigen Änderungen nicht sofort auswirken würden.
Bestandskunden behalten zunächst ihr Depot bei der Baader Bank, und bei Zustimmung zum vielseitigen Vertragswerk erhalten sie "in wenigen Wochen" zusätzlich ein Depot bei Scalable. Eine erneute Identifizierung oder ein zweites Login werden nicht nötig, die bestehende Anwendung biete Zugriff auf beide Depots. Die Wertpapiere sollen erst im vierten Quartal 2025 von dem einen Depot in das andere gebündelt übertragen werden. Die lange Vorlaufzeit soll laut Scalable koordinierte Prozesse ermöglichen und damit für einen reibungslosen Übertrag sorgen.
Ein weiterer zentraler Teil des Umbaus ist der parallel erfolgte Launch des Handelsplatzes European Investor Exchange (EIX), den Scalable gemeinsam mit der Börse Hannover betreibt. Der Umfang an handelbaren Wertpapieren und die Handelszeiten decken sich mit denen bei gettex. Die Börse Hannover ist für den regulatorischen Rahmen zuständig. Scalable ist für die technische Seite des gemeinsamen Handelsplatzes zuständig und agiert hier als einer von zwei Market-Makern, neben der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG. In dieser Rolle kann Scalable künftig die Spanne zwischen An- und Verkaufskursen (den sogenannten Spread) selbst vereinnahmen. Die Neobroker bauten ihr Geschäftsmodell ursprünglich darauf auf, für das Weiterleiten von Kundenaufträgen an bestimmte Handelsplätze eine Rückvergütung aus dem Spread zu erhalten. Dieser sogenannte Payment for Order Flow ist ab Ende Juni 2026 EU-weit verboten, was noch zu weiteren Umbrüchen in der Branche führen wird. Mit dem neuen Aufbau von Scalable wird das Verbot umgangen, um die Einnahmen zu sichern und die Handelsgebühren für die Kunden niedrig halten zu können. Er ist jedoch sehr aufwendig, weshalb kleinere Neobroker eher nach anderen Wegen suchen werden.
Der Zugang zur EIX, den man mit dem Scalable-Depot bekommt, bedeutet keine Einschränkung der bisherigen Handelsmöglichkeiten. Kunden können auch weiterhin über gettex und Xetra handeln. An den Orderpreisen änderte sich nichts, die EIX ist im neuen Preis- und Leistungsverzeichnis für das Scalable-Depot gleichgestellt mit gettex. Auch die drei Abomodelle Free, Prime und Prime+ sind dort weiterhin aufgeführt, wobei Prime seit August nicht mehr neu abgeschlossen werden kann. Eine vollständige Trennung von der Baader Bank ist es nicht, da Scalable den Handel über gettex weiterhin anbietet, wo die Baader Bank als Market-Maker aktiv ist. Dies erklärt im Nachhinein die vor einigen Wochen von der Baader Bank kommunizierte Mitteilung, einen mehrjährigen Kooperationsvertrag mit Scalable Capital geschlossen zu haben. Es bleibt zu beobachten, ob die Kurse auf EIX ähnlich fair wie auf gettex sein werden und ob auch andere Broker den Handelsplatz anbinden.
Beim bisherigen Depot bei der Baader Bank wurden die an Scalable gezahlten Orderpreise nicht automatisch steuermindernd berücksichtigt, da sie als "Entgelt für Abschlussvermittlung" ausgewiesen waren und von einem anderen Unternehmen als der orderausführenden Bank erhoben wurden. Kunden deklarierten diese Orderentgelte (nicht zu verwechseln mit dem Abopreis) gegebenenfalls selbst in ihrer Steuererklärung oder verzichteten wegen ihrer geringen Höhe darauf. Dass Scalable Capital künftig selbst das orderausführende Institut ist und nicht mehr als Abschlussvermittler auftritt, spricht dafür, dass die Orderpreise - wie es normalerweise üblich ist - direkt als Kauf- bzw. Verkaufskosten berücksichtigt werden. Im neuen Preis- und Leistungsverzeichnis sind sie als "Entgelte für das Finanzkommissionsgeschäft" bezeichnet. Eine offizielle Information von Scalable Capital zur künftigen steuerlichen Behandlung dieser Orderpreise steht noch aus, die FAQ-Seite enthält noch die Informationen zum Baader-Bank-Depot.
Beim Verwahren der Kundeneinlagen zum Scalable-Depot ist es ein von Trade Republic bekanntes Konstrukt: Ein Teil der Gelder wird auf offenen Treuhandkonten bei Partnern wie der Deutschen Bank verwahrt, ein anderer Teil fließt in Geldmarktfonds; die den Kunden zugesprochene Verzinsung ist an den EZB-Leitzins gekoppelt. Auf dem Depot-Verrechnungskonto erhalten Kunden so derzeit 3,00% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 50.000 im Free Broker und bis EUR 500.000 in Prime+. In dem Zusammenhang bestätigte Scalable Capital erstmals, eine Banklizenz bei der BaFin beantragt zu haben. Gegenwärtig agiert das Unternehmen als Wertpapierinstitut. Mit einer künftigen Banklizenz will es mittelfristig die Einlagen selbst annehmen - ein Schritt, den der Konkurrent Trade Republic bereits vollzogen hat. Beim bisherigen Baader-Bank-Depot bietet nur Prime+ eine Verzinsung auf dem Verrechnungskonto, weiterhin 2,60% für Guthabenteile bis EUR 50.000.
Kunden können sich bei Scalable eine wertpapierbesicherte Kreditlinie einrichten lassen. Die Kreditzinsen sind im neuen Depot günstiger: Im Free Broker gilt derzeit ein Sollzins von 5,24% p. a., in Prime+ 4,24% p. a. Scalable veröffentlicht die jeweils geltenden Zinssätze auf der Website. Die genaue Berechnungsformel für diese Zinssätze wurde bislang nicht bekanntgegeben - beim bisherigen Depot bei der Baader Bank errechnet sich der Kreditzins aus 3-Monats-Euribor plus 3,00% p. a., woraus sich derzeit ein Sollzins von 5,82% p. a. ergibt. Die maximale Kredithöhe liegt unverändert bei EUR 100.000, der Einrichtungsprozess entspricht dem bisherigen.
Die AGB zum bestehenden Baader-Bank-Depot wurden in der Fassung ab 10.12.24 unter 7.3. erweitert: Sie sieht ausdrücklich vor, dass Scalable Capital künftig auch die Depotbank für die Kunden wechseln kann, was auch Scalable Capital einschließe - ohne vorher eine Zustimmung einzuholen, sofern die Kunden dadurch "zumindest gleichgestellt" bleiben. Diese Änderung schafft vermeintlich die Grundlage, um auch jene Kunden, die dem neuen Vertragswerk aktuell nicht zustimmen, später eventuell dennoch auf das neue Scalable-Depot umzuziehen. Die Zulässigkeit einer solchen weitreichenden Änderung der Geschäftsbeziehung per AGB-Anpassung dürfte dann jedoch auf rechtlich unsicherem Fundament stehen - insbesondere da es sich um einen Wechsel von einer Vollbank zu einem Wertpapierinstitut handelt.
Insgesamt lässt sich also festhalten, dass sich rein preislich kaum etwas ändert und sich für die Kunden in mancher Hinsicht Verbesserungen ergeben. Dennoch: Der Umstellungsprozess und die fortlaufenden Arbeiten zur Wertpapierabwicklung sind komplex und erfordern Expertise. Ähnliche Umstellungen, wie bei Smartbroker von der DAB bank zur Baader Bank oder wie bei Trade Republic auf eine eigene Wertpapierabwicklung, verliefen nicht ohne Anlaufschwierigkeiten. Wer sie für sich vermeiden möchte, fährt möglicherweise besser damit, in den ersten Wochen für den Handel weiterhin sein Depot bei der Baader Bank oder einen anderen Anbieter zu nutzen.
Der Newsticker
++ die zur Santander-Gruppe gehörende Openbank wird künftig im Deutschlandgeschäft über die neue deutsche Niederlassung in Frankfurt anbieten, worüber bereits die Kooperation zur Amazon-Kreditkarte läuft. Bislang hat sie das Geschäft länderübergreifend von Madrid aus betrieben. Für die bestehende Kundschaft bedeutet dies, es steht ein Kontoumzug an, was bei Challenger-Banken und Neobrokern gar nicht selten ist. Bei diesem wird die bisherige spanische IBAN durch eine deutsche ersetzt. Die steuerliche Behandlung der Kapitalerträge aus Zinsanlagen und Investments vereinfacht es, da sie künftig im Inland anfallen. Ein Freistellungsauftrag kann künftig eingerichtet werden. Für das Steuerjahr 2025 erhalten Kunden allerdings noch zwei Steuerbescheinigungen – eine für die Erträge bis zum Wechsel aus Madrid und eine weitere für die Zeit danach bei der deutschen Niederlassung. Wer bei Openbank bleiben möchte, muss aktiv werden und neue Verträge abschließen. Kunden können sich in eine Warteliste eintragen, und die Bank werde sie bei den weiteren Schritten des Wechsels mit Informationen begleiten. Die bisherigen Konditionen wie das gebührenfrei geführte Girokonto bleiben laut Bank bestehen. Selbst die in der Anfangszeit mit einer Kartenbestellung gewährten kostenlosen Reisevorteile sollten laut den unter www.openbank.de/faq-neue-openbank veröffentlichten FAQ ebenfalls bestehen bleiben. Kunden, die nicht aktiv werden, müssen mit einer späteren Kündigung ihrer Produkte rechnen. Einige mit starkem Spanien-Bezug, wie etwa Besitzer einer Ferienimmobilie, hatten sich bewusst wegen der spanischen IBAN für die Openbank entschieden, da es die weiterhin noch üblichen Probleme mit spanischen Zahlungspartnern und Behörden vermeidet. Wer die spanische IBAN behalten möchte, solle sich telefonisch an die Bank wenden. Laut telefonischer Auskunft bedeute dies jedoch, dass dann, einschließlich Banking-App, ausschließlich auf Spanisch kommuniziert werde. Insgesamt gesehen dürfte die Openbank mit der deutschen Niederlassung ihre Position in Deutschland stärken können
++ die Targobank legt den Hebel bei den SEPA-Echtzeitüberweisungen auf kostenfrei am 9.1.25 um. Bislang erhob sie je ausgehende Echtzeitüberweisung EUR 0,60. Die Änderung gilt für alle privaten und geschäftlichen Girokontomodelle. Lediglich für die Inhaber des "Premium-Kontos" und des "Starter-Kontos" waren sie bereits kostenfrei
++ N26 streicht am 9.1.25 das Entgelt für die SEPA-Echtzeitüberweisungen bei "Standard" und "Business Standard" - den Girokontomodellen ohne Grundpreis. Bisher kosteten sie dort EUR 0,49 je ausgehende Transaktion. In den kostenpflichtigen Kontomodellen "Smart", "You" und "Metal" sowie deren Business-Varianten waren sie bereits inklusive. Bereits zum 10.12.24 hat N26 das Limit für ausgehende Echtzeitüberweisungen angehoben, es beträgt nun EUR 10.000 pro Transaktion. Zuvor waren es EUR 2.000, mit der zusätzlichen Begrenzung auf fünf Transaktionen innerhalb von 24 Stunden
++ die zum Deutsche-Bank-Konzern gehörenden Banken und Marken haben zum Jahresbeginn den Aufpreis für SEPA-Echtzeitüberweisungen bei den Girokonten abgeschafft. Deutsche Bank, norisbank und das Geschäftskundenangebot Fyrst zum 1.1.25, bei der Postbank ist das Datum des neuen Preis- und Leistungsverzeichnisses der 2.1.25. Damit entfielen die bisherigen Entgelte von EUR 0,60 für Privatkunden der Deutschen Bank, EUR 0,50 bei der Postbank und EUR 1,00 bei der norisbank. Bei Fyrst entfiel der abweichende Buchungspostenpreis von EUR 0,40 ("Base") bzw. EUR 0,30 ("Complete"), wie bei den beleglosen Standardüberweisungen beträgt der Buchungspostenpreis nun EUR 0,19 bzw. EUR 0,08, wobei betreffend dem monatlichen Freikontingent an beleglosen SEPA-Buchungen in der Fußnote des Preis- und Leistungsverzeichnisses nur die eingehenden Echtzeitüberweisungen aufgeführt sind, nicht die abgehenden. Die norisbank kündigte zudem über das neue Preis- und Leistungsverzeichnis an, voraussichtlich ab Mai 2025 Google Pay als mobile Bezahllösung zu unterstützen, bislang bietet sie ihren Kunden nur Apple Pay
++ comdirect und Commerzbank bieten die SEPA-Echtzeitüberweisungen in allen Girokontomodellen seit 1.1.25 ohne Aufpreis an. Bei der comdirect entfiel damit das bisherige Entgelt von EUR 1,00 für ausgehende Echtzeitüberweisungen beim "Girokonto Aktiv". In den teureren Kontomodellen "Girokonto Extra" und "Girokonto Plus" waren sie eines der Unterscheidungsmerkmale zum Girokonto Aktiv und bereits inklusive. Das Betragslimit von EUR 2.000 je Transaktion gilt bei comdirect allerdings weiterhin. Bei der Commerzbank kosteten Echtzeitüberweisungen bisher EUR 1,50, außer für Inhaber des "PremiumKontos". Bei ihr liegt das Limit bei EUR 99.999, sofern das individuell eingestellte Überweisungslimit es nicht niedriger begrenzt. Hintergrund der Änderung ist die ab dem 9.1.25 geltende EU-weite Regelung, die Kostengleichheit für die ein-/ausgehende (soweit schon angeboten) Echtzeitüberweisung zur Standardüberweisung vorschreibt. Weitere Teile des Regelwerks sind, dass die Zahlungsdienstleister mit Sitz in einem Mitgliedstaat, dessen Währung der Euro ist, ab 9.1.25 den Empfang solcher Überweisungen unterstützen müssen und ab dem 9.10.25 auch den Versand
++ 1822direkt, wir berichteten vorab über die Umstellung auf kostenfreie SEPA-Echtzeitüberweisungen, ergriff am 1.1.25 dabei eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme: Die Funktion zum Überweisen in Echtzeit deaktivierte sie zunächst mal bei allen Kunden. Die Kunden können sie im Online-Banking aktivieren, dabei müssen sie einmalig eine automatisierte Online-Identifizierung durchlaufen, wobei der Personalausweis fotografiert und ein Selfie aufgenommen wird
++ die ING startete ins neue Jahr mit einem EUR 100,00-Geldprämien-Angebot für neue Girokunden. Es gilt bei Kontoeröffnung im Zeitraum 1.1.25 bis 28.2.25. Bedingung sind monatliche Geldeingänge von mindestens EUR 1.000, in zwei aufeinanderfolgenden Monaten innerhalb der ersten vier Monate nach Kontoeröffnung. Für unter 28-Jährige genügen Geldeingänge von mindestens EUR 500,00. Der Betrag darf sich aus mehreren Teilbeträgen zusammensetzen. Es muss sich aber zwingend um Eingänge wie Gehalt, Rente, Kindergeld oder BAföG handeln. Gefordert sind also eher Einkommenseingänge, eigene Überweisungen berücksichtigt die ING anders als bei der kostenlosen Kontoführung bei diesem Eröffnungsangebot nämlich nicht. Die Geldprämie wird etwa sieben Werktage nach dem zweiten entsprechenden Geldeingang auf das zugehörige Tagesgeldkonto gutgeschrieben, welches, falls noch nicht vorhanden, zum Girokonto miteröffnet wird. Unmittelbar davor bot ING kein Eröffnungsangebot zum Girokonto an. Fünf Wochen rund um den Black Friday lief allerdings ein attraktiveres Angebot mit EUR 200,00 Geldprämie, das nur Kartenzahlungen voraussetzte
++ bei der DKB läuft eine Winteraktion mit EUR 30,00 Geldprämie zur Eröffnung des Girokontos im Zeitraum 16.12.24 bis 31.1.25. Die Geldprämie ist nur über eine spezielle Aktions-Landingpage erhältlich, die in unserem Vergleich verlinkt ist. Das Beste daran: Es müssen keine zusätzlichen Bedingungen erfüllt werden, um die Prämie zu erhalten. Nach erfolgreicher Kontoeröffnung wird sie innerhalb von 30 Tagen auf dem neuen DKB-Girokonto gutgeschrieben
++ Consorsbank startete am 11.12.24 zu beiden angebotenen Girokontomodellen ein Eröffnungsangebot für Giro-Neukunden mit bis zu EUR 200,00 Geldprämie. Auch Wettbewerber wie comdirect bieten derzeit außergewöhnlich hohe Geldprämien bei den Girokonten an. Die Consorsbank zieht hier nach, bis Ende Oktober lief bei ihr ein Angebot mit ähnlichen Bedingungen mit einer einmaligen Zahlung von EUR 50,00 Geldprämie. Voraussetzung sind wieder monatliche Geldeingänge von mindestens EUR 1.500, überwiesen von einem Konto bei einer Fremdbank. Dabei muss es sich nicht zwingend um Gehalt handeln. Der erste Geldeingang muss spätestens im dritten Monat nach Kontoeröffnung verbucht sein. Im Vergleich zum Vorgängerangebot, das lediglich drei dieser Geldeingänge innerhalb von sechs Monaten erforderte, begünstigt die neue Aktion eine deutlich längere Aktivität. Die jetzigen EUR 200,00 werden in vier Teilbeträgen von je EUR 50,00 ausgezahlt, sofern die erforderlichen Eingänge in aufeinanderfolgenden Monaten vorliegen, nach drei, sechs, neun und zwölf Monaten. Das Angebot gilt für kurze Zeit, ein konkretes Enddatum ist nicht angegeben
++ C24 erweiterte am 10.12.24 um ein echtes Gemeinschaftskonto, das Kunden zu allen drei Kontomodellen nutzen können, wobei jeder Kunde nur ein einziges Gemeinschaftskonto haben kann. Voraussetzung für die Eröffnung und das Fortbestehen ist, dass beide Personen ein eigenes Einzelkonto bei C24 besitzen. Eröffnet wird es, indem einer der beiden dem anderen aus dem eingeloggten Bereich einen Einladungslink sendet und er die Einladung annimmt. Bisher gab es keine Gemeinschaftskonten bei C24, die Kunden mussten auf das Teilen von Unterkonten (Pockets) zurückgreifen, was rechtlich dem Erteilen einer Kontovollmacht entspricht. Das neue Gemeinschaftskonto ermöglicht es nun zwei gleichberechtigten Inhabern, gemeinsam Zahlungen zu tätigen, zu empfangen und zu sparen. Zum Gemeinschaftskonto gibt es die gleichen Funktionen wie beim Hauptkonto und es bietet die Möglichkeit, bis zu vier zusätzliche Unterkonten und eine zusätzliche virtuelle Mastercard zu erstellen. Es verfügt über eine eigene IBAN und es gelten auch hier derzeit 1,75% Zinsen auf Guthabenteile bis EUR 50.000. Ein Dispokredit wird für das Gemeinschaftskonto nicht eingeräumt
++ der Neobroker finanzen.net zero bietet Neukunden, die sich zwischen dem 1.1.25 und dem 31.3.25 zur Depoteröffnung registrieren, eine Cashback-Aktion für einen ETF-Sparplan auf den MSCI-World-Index. Aus den Teilnahmebedingungen geht hervor, dass es ein ganz bestimmter ETF auf MSCI World sein muss, der Amundi MSCI World (IE000BI8OT95). Bei erster Sparplanausführung bis spätestens 31.3.25 können Neukunden zwölf Monate lang monatlich 5,00% der Sparrate als Geldprämie erhalten. Die maximale für die Prämienberechnung berücksichtigte Sparrate beträgt EUR 110,00 pro Monat, was bestenfalls eine Geldprämie von EUR 5,50 monatlich bzw. EUR 66,00 insgesamt ergibt. Maßgeblich ist der geplante Ausführungstermin, auch wenn er sich durch Feiertage oder Wochenenden in den Folgemonat verschiebt. Bei nicht ausgeführten Sparraten, etwa wegen fehlender Kontodeckung, ist die Prämie für diesen Monat nicht nachträglich zu bekommen. Die Beschränkung auf diesen bestimmten ETF deutet auf ein Partnerangebot hin, bei dem Rückvergütungen fließen. Ein Depoteröffnungsangebot mal in anderer Form, aber die maximal mögliche Gesamtprämie fällt eher moderat aus
++ die 1822direkt hat am 23.12.24 ihre ETF-Aktionen für die Einmalanlage vereinheitlicht und um zusätzliche ETFs erweitert. Ab sofort können Anleger 29 ETFs von LGIM und 39 ETFs von Xtrackers ab einem Ordervolumen von mindestens EUR 1.000 zu einem Orderentgelt von EUR 3,90 pro Order über die deutschen Börsenplätze erwerben. Bislang galten unterschiedliche Konditionen: Für 15 ETFs von LGIM betrug das Orderentgelt EUR 4,90 bei einem Mindestvolumen von EUR 1.500, während 30 ETFs von Xtrackers zu einem Entgelt von EUR 3,90 ab EUR 1.000 Ordervolumen erwerbbar waren. Die neuen Konditionen sind so klarer strukturiert und gelten bis auf Weiteres
++ noch eine Premiere bei Scalable Capital: Der Betreiber des Neobrokers Scalable Broker hat am 20.12.24 bekanntgegeben, zusammen mit dem ETF-Anbieter Xtrackers am 11.12.24 einen eigenen ETF namens "Scalable MSCI AC World Xtrackers UCITS ETF" (ISIN: LU2903252349) aufgelegt zu haben. Der ETF bildet den MSCI All Country World Index nach, der über 2.600 Unternehmen aus 23 Industrie- und 24 Schwellenländern umfasst. Xtrackers hatte in dem Segment bislang keinen ETF, in der Partnerschaft kann die gemeinsame Zugkraft genutzt werden. Häufiger als Kerninvestment werden ETFs auf den MSCI World gewählt, der jedoch die Schwellenländer nicht abdeckt und somit weniger diversifiziert ist. Scalable und Xtrackers bieten zwei Besonderheiten, die ihren ETF von der Konkurrenz abheben: eine im ersten Jahr von regulär 0,17% p. a. auf null reduzierte Gesamtkostenquote (TER) und eine erstmals kombinierte Replikationsmethode. Europäische Aktien werden direkt gekauft, US- und Schwellenländerwerte synthetisch über Finanzinstrumente nachgebildet. Diese Vorgehensweise bei der Indexnachbildung ermögliche laut Scalable fondsinterne Effizienz- und Steuervorteile. Laut einer Rückrechnung habe sie in den vergangenen zwölf Monaten nach Kosten zu einer Outperformance von 0,22% p. a. gegenüber anderen physischen ETFs auf diesen Index geführt. Viele Anleger stehen der synthetischen Nachbildung aber skeptisch gegenüber, da sie zusätzliche Risiken und geringere Transparenz mit sich bringt. Mit 0,17% gehört der ETF zu den günstigsten im Segment. Der SPDR MSCI ACWI ETF bietet jedoch eine TER von nur 0,12% p. a. Zudem hat der Scalable-ETF aufgrund des Neuanfangs noch ein sehr geringes Fondsvolumen, wodurch mit höheren Spreads zu rechnen ist. Verwaltet wird der ETF von Xtrackers. Scalable wirkt beratend bei der Portfoliokonstruktion mit, strebt damit Erträge aus eigenen Finanzprodukten und die Stärkung der Markenidentität an. Der Fonds ist in Luxemburg aufgelegt und über die European Investor Exchange, gettex und Xetra handelbar - auch für Kunden anderer Banken und Broker
++ die ING hat am 16.12.24 ein Eröffnungsangebot zum Depot gestartet, das bis zum 31.1.25 läuft. Depot-Neukunden können einen auf wunschgutschein.de einlösbaren Wertgutschein über hohe EUR 100,00 erhalten, wenn sie in dem genannten Zeitraum eröffnen und in den ersten drei Monaten nach Depoteröffnung mindestens drei Wertpapierkäufe tätigen. Zu den Eröffnungen ab 20.12.24 wurde eine Bedingung ergänzt: Die Wertpapierkäufe müssen nun ein Volumen von insgesamt mindestens EUR 3.000 erreichen. Sparplanausführungen werden dabei nicht berücksichtigt. ING übermittelt den Wunschgutschein-Gutscheincode sobald die Bedingungen erfüllt sind per E-Mail und über das Online-Postfach
++ Traders Place führte am 13.12.24 als zweiter B2B-Partner nach Smartbroker+ das von der Baader Bank bereitgestellte Zinskonto für Tagesgeldanlagen ein. Die Verzinsung auf diesem separaten Konto errechnet sich bei beiden Neobrokern nach derselben Formel: EZB-Einlagefazilität minus 0,25 Prozentpunkte, was derzeit 2,75% ergibt. Neue Depotkunden erhalten bei Traders Place einen bis 31.3.25 befristeten Bonuszins von derzeit 0,25% p. a., sodass sich für sie derzeit 3,00% p. a. ergeben. Alle Zinssätze und selbst der Bonuszins sind von Traders Place als variabel ausgewiesen. Das Zinsangebot unterscheidet sich von Smartbroker+ in drei weiteren Punkten: Bei Traders Place müssen keine Wertpapiertransaktionen durchgeführt werden, um die Zinsen zu erhalten. Allerdings ist eine Mindesteinlage von EUR 5.000 vorgegeben. Dafür werden Guthabenteile bis eine Million Euro verzinst, bei Smartbroker+ bis EUR 100.000. Einzahlungen sind bei beiden Neobrokern ausschließlich über das bestehende Depot-Verrechnungskonto möglich. Parallel zur Einführung des Zinskontos senkte Traders Place offenbar die Verzinsung auf dem Depot-Verrechnungskonto von 1,30% auf nur noch 0,50%. Verzinst werden dort nur die Guthabenteile oberhalb von EUR 1.000 bis zu einer Million Euro. Offenbar, weil Traders Place auf der Website hierzu widersprüchliche Angaben macht, unter "Kondition" > "Kontokonditionen" stehen unverändert die 1,30%, unter "Zinsen" > "Zinssätze EUR-Verrechnungskonto" die 0,50%
++ die Europäische Zentralbank (EZB) beschloss, die Leitzinsen um weitere 0,25 Prozentpunkte zu senken. Der Einlagensatz sank mit Wirkung zum 18.12.24 von 3,25% auf 3,00% und der Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte von 3,40% auf 3,15%. 2024 sind es damit insgesamt vier Zinssenkungen geworden. EZB-Präsidentin Christine Lagarde und ihr Stellvertreter Luis de Guindos hatten schon im Vorfeld signalisiert, eine moderate Lockerung der Geldpolitik sei erforderlich, um die Konjunktur nicht weiter zu bremsen, und da sich die Inflation mittelfristig auf den Zielwert zubewege. Die strukturellen Umbrüche der globalen Wirtschaft rücken zunehmend in den Fokus. In den USA dürfte die Wiederwahl Donald Trumps eine protektionistischere Wirtschaftspolitik nach sich ziehen, die angedrohten höheren Importzölle dürften die handelspolitischen Spannungen verschärfen. Eine solche Entwicklung würde das konjunkturell schwache Europa empfindlich treffen und in den USA die Inflation antreiben, was wiederum international Auswirkungen haben und potenziell die Richtung der Zinspolitik beeinflussen könnte. Die Staatengemeinschaft erlebe eine sich verändernde geopolitische Landschaft, die sich in rivalisierende Blöcke aufspalte, in der die Einstellung zum Freihandel infrage gestellt werde, hatte es Lagarde in einem ihrer Plädoyers für Transformationen zusammengefasst. Sie plädierte für technologische Innovationen und eine stärkere Integration der Kapitalmärkte innerhalb der EU, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Volkswirtschaften zu verbessern
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die ING wird ihren Standardzins beim "Extra-Konto" per 7.1.25 von 1,25% auf 1,00% verringern. In einer Mitteilung an ihre Kunden im Online-Postfach heißt es: "Wir haben in den letzten beiden Jahren ein gutes Zinsumfeld gehabt und waren ganz vorne dabei, als es darum ging, die Zinsen zu erhöhen." Gefolgt von der Begründung für ihre Senkung, nämlich die wiederholten Leitzinssenkungen der EZB in den vergangenen Monaten, die sich auf das Angebot der Bank auswirkten. Diese Darstellung steht in Kontrast zur Zinsrealität der treuen Bestandskunden, denn nur die zeitlich begrenzten Aktionszinsen für Neukunden und Neugelder waren gut - der Standardzins lag seit November 2023 unverändert bei 1,25%.
Die akf bank senkte per 6.1.25 beim "Sparkonto" von 3,00% auf 2,70%.
Nordax Bank aus Schweden senkte am 18.12.24 von 2,93% auf 2,90%, am 27.12.24 von 2,90% auf 2,87% und am 6.1.25 von 2,87% auf 2,81%.
Bank of Scotland verringerte am 3.1.25 von 2,50% auf 2,25%.
Ayvens Bank aus den Niederlanden senkte per 2.1.25 von 2,85% auf 2,70%.
DISTINGO Bank aus Frankreich senkte am 10.12.24 von 3,11% auf 3,01% und am 2.1.25 von 3,01% auf 2,96%.
Bei der GarantiBank endete zum Jahresende planmäßig das Neukundenangebot mit 3,50% p. a. Für die Neukundengruppe, die im Zeitraum 23.9.24 bis 31.12.24 eröffnet hatten, gibt es nun auch im Anschluss eine befristete Sonderkondition: 2,25% p. a. mit Zinsgarantie bis 28.2.25.
Die norisbank senkte bei ihrem Sonderzinsangebot für Kontoeröffnungen ab 1.1.25 die Zinshöhe und passte die Datumsangaben für den Ablauf der Sonderverzinsung und für die Definition von Neugeld an. Sie bietet 2,50% p. a. befristet bis 30.6.25, zuvor waren es 3,11% p. a. befristet bis 31.3.25. Die weiteren Bedingungen sind unverändert scharf: Maximal dürfen EUR 250.000 angelegt werden. Es muss sich ausschließlich um Neugeld handeln, welches sich bei Auflage des Angebots am 1.1.25 noch nicht auf Konten der norisbank befunden hat. Ein- bzw. Zuzahlen ist ausschließlich per Überweisung von einem Konto bei einer Fremdbank gestattet, aber jederzeit, Verfügungen sind auch jederzeit möglich. Die norisbank behält sich vor, nur mit dem jeweils geltenden Standardzins zu verzinsen, sofern die Bedingungen nicht vollumfänglich erfüllt sind, insbesondere wenn das gesamte Guthaben während des Zeitraums der Sonderverzinsung nicht ausschließlich von einem Konto bei einer Fremdbank eingezahlt wurde.
Die Deutsche Skatbank senkte am 1.1.25 von 2,06% auf 1,99%.
CosmosDirekt senkte am 1.1.25 von 2,00% auf 1,75%. Der Zins gilt für die Guthabenteile bis EUR 100.000 und wird jeweils für ein Quartal festgeschrieben.
Die FCM Bank aus Malta senkte per 1.1.25 bei ihrem über die eigene Website für den deutschen Markt angebotenen Tagesgeld von 3,08% auf 2,68%.
Die EthikBank senkte am 1.1.25 ihr Sonderzinsangebot für Neukunden, die das "Zinskonto Einsteiger" eröffnen, auf 2,00% p. a. (vorher 2,50% p. a.). Den Sonderzins gewährt sie für die ersten sechs Monate.
Yapi Kredi Bank aus den Niederlanden senkte am 30.12.24 nominal von 2,575% auf 2,477%.
Bigbank aus Estland erhöhte am 27.12.24 ihr Sonderzinsangebot für Neukunden auf dem deutschen Markt von 3,40% p. a. auf 3,55% p. a. Im November hatte sie umgekehrt von 3,55% p. a. auf 3,40% p. a. gesenkt.
Meine Bank - Raiffeisenbank im Hochtaunus senkte ihr Sonderzinsangebot: Für Kontoeröffnungen ab 27.12.24 bietet sie 3,05% p. a. (vorher 3,20% p. a.) auf Guthabenteile bis EUR 100.000 für die ersten vier Monate.
Klarna Bank aus Schweden senkte am 27.12.24 bei ihrem Tagesgeldangebot auf WeltSparen von 2,90% auf 2,80%.
Collector Bank aus Schweden senkte am 18.12.24 von 2,93% auf 2,90% und am 27.12.24 von 2,90% auf 2,87%.
CreditPlus Bank senkte beim "Wochenkonto via WeltSparen" am 23.12.24 von 2,25% auf 2,00%.
Hoist Finance aus Schweden senkte am 13.12.24 in einem großen Schritt von 2,33% auf 1,83% und am 23.12.24 von 1,83% auf 1,63%.
Klarna Bank erhöhte am 20.12.24 beim über die eigene Webseite angebotenen "Flexkonto" leicht, von 2,90% auf 2,95%. Es ist eine Standardverzinsung und eine Zinsanlage im Inland - bei diesen Vergleichseinstellungen an erster Position.
NIBC senkte am 20.12.24 beim Tagesgeld von 2,55% auf 2,45%. Ebenso senkte sie um 0,10 Prozentpunkte bei den Kündigungsgeldern, beim "Flex30" von 2,90% auf 2,80%, beim "Flex60" von 3,00% auf 2,90% und beim "Flex90" von 3,10% auf 3,00%.
Die Akbank senkte am 20.12.24 beim "AK-Online Tagesgeld" von 2,85% auf 2,65%.
Die Consorsbank bietet Neukunden für die Eröffnung eines Tagesgeldkontos zusätzlich zu dem im Marktvergleich sehr attraktiven Sonderzins von 3,50% p. a. für kurze Zeit eine Geldprämie von EUR 40,00. Um sie sich zu sichern, müssen innerhalb von vier Wochen nach Kontoeröffnung mindestens EUR 25.000 von einem Fremdbankkonto eingezahlt werden. Die Geldprämie wird nach Erfüllung der Bedingungen innerhalb von vier Wochen auf dem Tagesgeldkonto gutgeschrieben. Das Angebot gilt nicht für Minderjährige, nicht zum Depotangebot "Young Trader Zero" und nicht für Kunden, deren Konten/Depots bei BNP Paribas Wealth Management – Private Banking betreut werden.
1822direkt verkürzte bei ihrem Angebot für neue Tagesgeldkunden, die ab 19.12.24 eröffnen, die Dauer der Sonderverzinsung von sechs auf vier Monate. Die Zinshöhe blieb bei 2,90% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 250.000.
Bei der ProCredit Bank gibt es seit 19.12.24 nach einer Pause von 1½ Monaten wieder ein Neukundenangebot, und zwar 3,00% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 50.000, gewährt bis 31.3.25.
Die DKB verringerte ihren Standardzins auf dem Tagesgeldkonto am 19.12.24 von 1,75% auf 1,50%.
J&T Direktbank verringerte per 19.12.24 von 2,35% auf 2,10%.
Die Südtiroler Sparkasse senkte am 18.12.24 von 2,97% auf 2,86%.
quirion senkte am 18.12.24 von 2,25% auf 2,00%.
Renault Bank direkt senkte ihr Neukundenangebot leicht: Neukunden, die ab 18.12.24 eröffnen, erhalten 3,20% p. a. (vorher 3,25% p. a.) auf die Guthabenteile bis EUR 250.000 in den ersten drei Monaten.
Trade Republic senkte den Zinssatz für das Cash-Guthaben per 18.12.24 von 3,25% auf 3,00%. Die Anpassung folgte der Zinssenkung der EZB, die ebenfalls zu diesem Datum wirksam wurde. Der Zinssatz gilt für Guthabenteile bis EUR 50.000 bzw. unter den Rahmenbedingungen, die bei Trade Republic zu beachten sind.
VR Bank Niederbayern-Oberpfalz senkte am 18.12.24 die gestaffelten Standardzinsen: Guthabenteile unter EUR 10.000 verzinst sie mit 0,20% (vorher 0,40%), Guthabenteile ab EUR 10.000 bis unter EUR 25.000 mit 0,30% (vorher 0,75%), Guthabenteile ab EUR 25.000 bis unter EUR 50.000 weiterhin mit 1,00%, Guthabenteile ab EUR 50.000 bis unter EUR 100.000 mit 1,40% (vorher 1,60%), Guthabenteile ab EUR 100.000 bis unter EUR 300.000 mit 1,50% (vorher 1,70%) und Guthabenteile ab EUR 300.000 mit 1,60% (vorher 2,00%).
Die UmweltBank senkte am 17.12.24 bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 von 2,25% auf 2,00%. Der Turnus der Zinsgutschrift ist künftig quartalsweise statt jährlich.
Avida Finans aus Schweden senkte am 6.12.24 von 2,93% auf 2,90% und am 17.12.24 von 2,90% auf 2,80%.
Nordiska aus Schweden erhöhte am 16.12.24 von 2,75% auf 2,85%.
ING beendete mit dem 15.12.24 das Angebot ihres "Black Freu-Day"-Sonderzinses von 3,50% p. a. Seit 16.12.24 gilt ein niedrigeres Angebot für Tagesgeld-Neukunden: 3,00% p. a., aber auf Guthabenteile bis EUR 250.000 (vorher EUR 100.000) und weiterhin für die ersten vier Monate
Die Hanseatic Bank senkte am 13.12.24 von 2,36% auf 2,21%.
Die Opel Direktbank senkte auch im Dezember ihr Sonderzinsangebot. Neukunden, die ab 12.12.24 eröffnen, erhalten 3,00% p. a. (vorher 3,20% p. a.). Die Sonderverzinsung gewährt sie für die ersten drei Monate plus sieben Tage ab Online-Antrag.
Die akf bank verringerte am 12.12.24 bei ihrem Tagesgeld von 2,50% auf 2,40%.
Die BMW Bank senkte am 11.12.24 bei den Guthabenteilen bis EUR 50.000 auf 2,65%. Mit den vorherigen 3,00%, sie galten seit Mai 2023, lag die BMW Bank in den vergangenen Monaten im Spitzenfeld bei den Standardzinsen.
Ford Money verringerte am 11.12.24 zum einen ihren Standardzins von 2,35% auf 2,10% und zum anderen ihr Neukundenangebot von 3,30% p. a. auf 3,20% p. a.
Die BBBank senkte am 10.12.24 ihr Neukundenangebot von 2,50% p. a. auf 2,00% p. a. Der Sonderzins gilt bei ihr für die ersten sechs Monate.
Resurs Bank aus Schweden senkte am 10.12.24 von 2,90% auf 2,80%.
Die IKB Deutsche Industriebank beendete ihr Neukundenangebot mit dem 9.12.24. Sie bot 3,35% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 100.000 für die ersten drei Monate.
Ikano Bank erhöhte ihr Sonderzinsangebot für Neukunden, die ab 5.12.24 eröffnen, auf 3,51% p. a. Der Sonderzins gilt auf Guthabenteile bis EUR 100.000 bis zum 28.2.25. Das vorherige Angebot für Kontoeröffnungen von Neukunden im Zeitraum vom 5.11.24 bis 4.12.24 hatte einen variablen, bis auf Weiteres geltenden Zins von 3,41% p. a. Zurzeit gelten diese 3,41% p. a. für diese Neukundengruppe noch und die dortige Zinsangabe wäre auch der Rückfallzins nach Auslaufen der Zinsgarantie des jetzigen Angebots. Dies ergibt sich aus den Produktinformationsblättern, zu denen Ikano Bank zwei Versionen unterscheidet – Eröffnungen vor und ab dem 5.11.24.
Die comdirect verlängerte ihre Geburtstagsangebote zur Eröffnung von Girokonto und Depot bis zum 31.1.25. Ursprünglich sollten sie am 5.12.24 enden. Beim Tagesgeldangebot für Neukunden blieb es zwar in der Zinshöhe bei den 2,75% p. a., allerdings wird der Zins bei Abschluss ab 5.12.24 nicht mehr für 30 Wochen gewährt, was sechs Monaten entsprochen hatte, sondern nur noch für die Hälfte der Zeit.
Die Postbank senkte per 2.12.24 ihren Standardzins von 1,25% auf 1,00%.
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
Varengold Bank, derzeit mit allen angebotenen Laufzeiten mit einigem Zinsabstand an erster Position unter den Inlandsanlagen, senkt am 7.1.25 um 0,20 bis 0,40 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,75% (bisher 3,10%), bei 2 sowie 3 Jahren auf 2,60% (bisher 2,90% und 2,80%) und bei 5 sowie 10 Jahren auf 2,50% (bisher 2,90%)
Die DenizBank senkte am 3.1.25 bei den Laufzeiten bis 4 Jahre um 0,20 bis 0,25 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,65% (vorher 2,90%), bei 6 Monaten auf 2,60% (vorher 2,85%), bei 9 Monaten auf 2,50% (vorher 2,75%), bei 12 Monaten auf 2,45% (vorher 2,70%), bei 18 Monaten auf 2,15% (vorher 2,40%), bei 2 Jahren auf 2,10% (vorher 2,35%), bei 3 Jahren auf 2,05% (vorher 2,25%) und bei 4 Jahren auf 2,00% (vorher 2,20%). Vorangegangen war am 12.12.24 eine Senkung um 0,05 bis 0,15 Prozentpunkte bei allen angebotenen Laufzeiten.
Işbank senkte am 2.1.25 bei 3 Monaten auf 2,85% (vorher 3,00%), bei 6 Monaten zunächst auf 2,75% (vorher 3,00%) und bei 2 bis 5 Jahren auf 2,20% (vorher 2,60% bei 2 Jahren, 2,50% bei 3 Jahren und 2,45% bei 4 sowie 5 Jahren). Die 12-monatige Laufzeit erhöhte sie zunächst leicht, auf 2,75% (vorher 2,70%). Am 3.1.25 folgte eine Senkung bei 6 sowie 12 Monaten auf 2,70% (vorher 2,75%).
Arab Banking Corporation senkte in vielen kleinen Schritten, zuletzt am 2.1.25: bei 3 Monaten auf 2,70% (vorher 3,00%), bei 6 Monaten auf 2,65% (vorher 3,00%) und bei 9 sowie 12 Monaten auf 2,60% (vorher 2,80%)
Die Oldenburgische Landesbank senkte am 2.1.25 bei 12 Monaten auf 2,54% (vorher 2,76%). Vorangegangen war am 12.12.24 ein Senken bei 6 Monaten auf 2,52% (vorher 2,91%) und bei 12 Monaten ausgehend von 2,81%.
Alte Leipziger Bauspar senkte per 2.1.25 bei den kurzlaufenden Festgeldern. Insbesondere mit dem ab EUR 50.000 Anlagebetrag geltenden Neugeldangebot bei der 3-monatigen Laufzeit lag sie mit 3,10% gut, nun sind es dort 2,75%.
Ayvens Bank aus den Niederlanden, zuvor bei den Auslandsanlagen im Bereich von 12 Monaten bis 5 Jahren mit einigem Zinsabstand an erster Position, senkte am 2.1.25 jeweils um 0,15 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,40% (vorher 2,55%), bei 6 Monaten auf 2,60% (vorher 2,75%), bei 9 Monaten auf 2,65% (vorher 2,80%), bei 12 Monaten auf 3,00% (vorher 3,15%), bei 2 Jahren auf 3,05% (vorher 3,20%), bei 3 Jahren auf 3,10% (vorher 3,25%), bei 4 Jahren auf 3,00% (vorher 3,15%) und bei 5 Jahren auf 2,95% (vorher 3,10%)
Aareal Bank erhöhte am 30.12.24 auf der ZinsMarkt-Plattform bei 4 Jahren auf 2,65% (vorher 2,40%).
Yapi Kredi Bank aus den Niederlanden senkte am 30.12.24, ausgenommen die 5-jährige Laufzeit, um 0,05 bis 0,25 Prozentpunkte: bei 3 sowie 6 Monaten auf 2,50% (vorher 2,75%), bei 12 Monaten auf 2,85% (vorher 3,00%), bei 2 Jahren auf 2,70% (vorher 2,90%), bei 3 Jahren auf 2,65% (vorher 2,80%), bei 4 Jahren auf 2,60% (vorher 2,70%), bei 6 sowie 7 Jahren auf 2,55% (vorher 2,60%), bei 8 sowie 9 Jahren auf 2,50% (vorher 2,60%) und bei 10 Jahren auf 2,45% (vorher 2,60%)
CRONBANK senkte am 27.12.24 bei 2 bis 5 Jahren auf 2,50% (vorher 2,65% bei 2 bis 4 Jahren, 2,70% bei 5 Jahren), bei 6 bis 9 Jahren auf 2,20% (vorher 2,40%) und bei 10 Jahren auf 2,30% (vorher 2,55%).
Bausparkasse Mainz senkte am 27.12.24 jeweils um 0,25 Prozentpunkte: bei 3 sowie 6 Monaten auf 0,75% (vorher 1,00%), bei 12 Monaten auf 1,25% (vorher 1,50%), bei 2 Jahren auf 1,90% (vorher 2,15%), bei 3 Jahren auf 1,95% (vorher 2,20%), bei 4 Jahren auf 2,05% (vorher 2,30%), bei 5 Jahren auf 2,10% (vorher 2,35%), bei 6 Jahren auf 2,15% (vorher 2,40%), bei 7 Jahren auf 2,20% (vorher 2,45%), bei 8 Jahren auf 2,25% (vorher 2,50%), bei 9 Jahren auf 2,30% (vorher 2,55%) und bei 10 Jahren auf 2,35% (vorher 2,60%)
VakifBank senkte am 23.12.24 bei 3 Monaten auf 2,70% (vorher 3,00%), bei 6 Monaten auf 2,65% (vorher 2,90%), bei 9 sowie 12 Monaten auf 2,50% (vorher 2,70% und 2,60%), bei 2 Jahren auf 2,00% (vorher 2,30%) und bei 3 bis 5 Jahren auf 1,90% (vorher 2,20% bei 3 Jahren und 2,00% bei 4 sowie 5 Jahren).
Bank of Scotland erhöhte am 20.12.24 bei 3 Monaten auf 3,00% (vorher 2,90%). Es ist ein Angebot, das laut den Angaben nur bis zum 6.1.25 gilt.
NIBC senkte am 20.12.24 bei 3, 6 sowie 9 Monaten auf 2,75% (vorher 2,90%).
Die Akbank senkte am 20.12.24 beim "AK Online Festgeld" im Bereich von 6 Monaten bis 4 Jahren: bei 6 Monaten auf 2,70% (vorher 3,00%), bei 9 Monaten auf 2,60% (vorher 2,85%), bei 12 Monaten auf 2,50% (vorher 2,75%), bei 18 Monaten auf 2,40% (vorher 2,60%), bei 2 Jahren auf 2,20% (vorher 2,40%) und bei 3 sowie 4 Jahren auf 2,00% (vorher 2,30% und 2,20%)
J&T Direktbank senkte am 19.12.24 ihre beiden kürzesten Laufzeitangebote, und zwar das 12- sowie das 18-monatige auf 2,55% (vorher 2,80% bei 12 Monaten und 2,65% bei 18 Monaten).
Renault Bank direkt senkte am 18.12.24 die Laufzeiten bis 4 Jahre um 0,05 bis 0,15 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,55% (vorher 2,65%) und bei 2 bis 4 Jahren auf 2,60% (vorher 2,75% bei 2 Jahren, 2,65% bei 3 Jahren und 2,70% bei 4 Jahren)
Ziraat Bank senkte am 16.12.24 um 0,10 bis 0,30 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,90% (vorher 3,00%), bei 6 sowie 9 Monaten auf 2,80% (vorher 3,00%), bei 12 sowie 18 Monaten auf 2,70% (vorher 3,00%), bei 2 Jahren auf 2,60% (vorher 2,80%), bei 3 Jahren auf 2,50% (vorher 2,70%), bei 4 Jahren auf 2,30% (vorher 2,60%) und bei 5 Jahren auf 2,20% (vorher 2,50%)
Klarna Bank senkte am 13.12.24 ihre drei kürzesten Laufzeitangebote um 0,20 bis 0,50 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,65% (vorher 2,90%), bei 6 Monaten auf 2,53% (vorher 3,03%) und bei 12 Monaten auf 2,80% (vorher 3,00%)
GRENKE Bank senkte am 12.12.24 um 0,30 bis 0,80 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 2,60% (vorher 3,10%), bei 12 Monaten auf 2,70% (vorher starke 3,10%), bei 18 Monaten auf 2,65% (vorher starke 3,00%), bei 2 Jahren auf 2,60% (vorher 2,90%), bei 3 Jahren auf 2,05% (vorher 2,55%), bei 4 Jahren auf 1,85% (vorher 2,35%) und bei 5 Jahren auf 1,30% (vorher 2,10%)
Stellantis Direktbank senkte am 12.12.24 bei 3 sowie 6 Monaten auf 2,70% (vorher 2,95%), bei 12 Monaten auf 2,60% (vorher 2,85%), bei 2 Jahren auf 2,50% (vorher 2,75%) und bei 3 sowie 4 Jahren auf 2,15% (vorher 2,40%).
Opel Direktbank senkte am 12.12.24 bei 12 Monaten auf 2,45% (vorher 2,75%), bei 2 Jahren auf 2,35% (vorher 2,65%) und bei 3 Jahren auf 2,00% (vorher 2,35%).
Ford Money senkte am 11.12.24 bei 12 Monaten auf 2,40% (vorher 2,70%), bei 2 Jahren auf 2,60% (vorher 2,70%), bei 3 Jahren auf 2,50% (vorher 2,70%), bei 4 Jahren auf 2,40% (vorher 2,70%) und bei 5 Jahren auf 2,30% (vorher 2,60%).
Kommunalkredit Invest senkte am 10.12.24 bei den angebotenen Laufzeiten im Bereich von 12 Monaten bis 10 Jahren auf 2,25% (vorher 2,50%). Der genannte Zins gilt für Anlagebeträge ab EUR 10.000.
Bank11 erhöhte am 6.12.24 bei 3 Monaten auf 3,11% (vorher 3,00%) und bei 6 Monaten auf 3,00% (vorher 2,85%). Bei 12 Monaten senkte sie hingegen auf 2,50% (vorher 2,75%).
Alles Gute im neuen Jahr wünscht
m o d e r n - b a n k i n g
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