Newsletter: Direktbanken.News 02/2025

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Themenüberblick

Barclays Deutschland gehört jetzt zur BAWAG
Der Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


Barclays Deutschland gehört jetzt zur BAWAG

Die österreichische BAWAG-Gruppe hat am 1.2.25 den Erwerb des deutschen Privatkundengeschäfts von Barclays erfolgreich abgeschlossen. Nach der Freigabe durch die zuständigen Aufsichtsbehörden am 9.1.25 konnte die Transaktion vollzogen werden. Der Kaufvertrag war im vergangenen Juli unterzeichnet worden, wir berichteten.

Die Barclays-Einheit ist seit 34 Jahren in Deutschland tätig. Nach dem Brexit wurde sie als EU-Zweigstelle der irischen Barclays Consumer Bank Europe geführt. Nun ist sie rechtlich in den Besitz der BAWAG übergegangen, die damit schlagartig zu einem der wichtigsten Akteure auf dem deutschen Kreditkartenmarkt geworden ist. Sämtliche Produkte und Kundenbeziehungen wurden übertragen. In einer Mitteilung der BAWAG hieß es, man werde eng mit dem bestehenden Führungsteam zusammenarbeiten. Die Marke Barclays kann zunächst weiter genutzt werden. Ein Rebranding ist für 2026 geplant.

Auf der Barclays-Website wurden die Angaben entsprechend angepasst: Im Footer steht ein Hinweis zum Nutzungsrecht der Marke Barclays für das Privatkundengeschäft in Deutschland und Österreich, der die rechtliche Unabhängigkeit beider Unternehmen betont. Das Impressum führt als Vertragspartner die "BAWAG AG Niederlassung Deutschland" mit Sitz in Hamburg auf und nennt die Wiener Hauptniederlassung. Die FAQ zur Übernahme bestätigt, dass Konditionen, Kontonummern, Zugangsdaten, Online-Banking und App vorerst unverändert bleiben. Bestehende Lastschriftmandate und die Karten behalten ihre Gültigkeit.

Für Tagesgeldkunden relevant: Wegen des Wechsels änderte sich der Einlagensicherungsträger der gesetzlichen Einlagensicherung. Anstelle der irischen ist nun die österreichische Einlagensicherung zuständig. An der Deckungssumme von EUR 100.000 je Einleger ändert das jedoch nichts. Zusätzlich besteht weiterhin eine freiwillige Absicherung über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, da auch die BAWAG dort Mitglied ist.

Der Newsticker

++ ab dem 15.3.25 können bei ING keine Überweisungen und Daueraufträge mehr telefonisch über die Kunden-Hotline beauftragt werden. Die Bank stellt diesen Service ein, wie sie in einem Schreiben an ihre Girokunden mitteilte. Andere Hotline-Services wie Kontostandabfragen, Kartensperren oder das Verbinden mit einem Mitarbeiter sollen jedoch bestehen bleiben. Bislang hatte ING je Zahlungsauftrag über einen Hotline-Mitarbeiter EUR 2,50 Gebühr erhoben, per Sprachcomputer waren sie kostenlos. Künftig sollen diese Aufträge ausschließlich über das Online-Banking und die Banking-App abgewickelt werden. In der App gibt es zum Beispiel die Fotoüberweisung, bei der sich die Zahlungsdaten durch Abfotografieren einer Rechnung einlesen lassen. Der telefonische Service zum Zahlungsverkehr stammt aus einer Zeit, in der das Online-Banking noch nicht so etabliert war wie heute. Später nutzten ihn vor allem jene Kunden, die entweder keinen Internetzugang hatten oder aus individuellen Gründen lieber auf Online-Banking und App verzichteten. Vermutlich hat sich ING wegen gestiegener Sicherheitsanforderungen und zur Fokussierung ihrer Ressourcen zu diesem Schritt entschlossen

++ N26 senkte bei ihrem zum Girokonto erhältlichen Tagesgeldkonto durchgehend die Standardzinsen um 0,25 Prozentpunkte. Der Zinssatz ist je nach verbundenem Girokontomodell und Land unterschiedlich. Im deutschen Markt gelten seit 5.2.25 mit "Standard" und "Smart" 0,75% (vorher 1,00%), mit "You" 1,05% (vorher 1,30%) und mit "Metal" 2,25% (vorher 2,50%). Insbesondere mit dem ohne Grundpreis geführten Kontomodell ist N26 für die Tagesgeldanlage so kaum noch interessant

++ Traders Place verringerte am 1.2.25 die Geldprämie, die beim Depoteröffnungsangebot für Neukunden erhältlich ist, von EUR 100,00 auf EUR 70,00. Die Anforderungen, um die Prämie zu erhalten, blieben unverändert: Innerhalb von 60 Tagen nach Depoteröffnung müssen mindestens zwei Wertpapiertransaktionen mit einem Mindestvolumen von jeweils EUR 100,00 durchgeführt werden. Und zum Zeitpunkt der Prämiengutschrift, die innerhalb von 45 Tagen nach Erfüllung der Bedingungen erfolgt, muss das Depot noch aktiv sein und ein Konto- und Depotvolumen von insgesamt mindestens EUR 1.000 aufweisen

++ der Scalable Broker teilte am 31.1.25 mit, dass ab sofort die ersten Bestandskunden das neue direkt bei Scalable Capital geführte Depot erhalten. Dies werde schrittweise ausgeweitet, sodass in den kommenden Wochen alle, die den neuen Vertragsbedingungen zugestimmt haben, das neue Depot erhalten. Um die Umstellung zu erleichtern, werde zudem in Kürze eine Importieren-Funktion für bestehende Sparpläne, Preisalarme und Portfoliogruppen bereitgestellt. Scalable Capital hatte den grundlegenden Umbau im vergangenen Dezember angekündigt und zunächst nur das Neukundengeschäft auf das neue Setup umgestellt. Während einer mehrmonatigen Übergangsphase können Bestandskunden beide Systeme parallel nutzen, denn das Baader-Bank-Depot bleibt noch bestehen. Unterschiede gegenüber dem Baader-Bank-Depot sind die attraktivere Verzinsung in Höhe des EZB-Einlagensatzes auf dem zum neuen Depot gehörenden Depot-Verrechnungskonto und die Möglichkeit, den hauseigenen Handelsplatz zu nutzen. Der finale Schritt, die Wertpapierbestände vom einen Depot ins andere zu migrieren, ist für das vierte Quartal 2025 geplant. Damit soll die Baader Bank als depotführendes Institut vollständig abgelöst werden

++ Smartbroker+ ist für das Investieren per ETF-Sparplan nun deutlich besser geeignet, verzichtet seit dem 13.1.25 auf das bisherige Ausführungsentgelt von jeweils 0,20% des Kurswerts, mindestens jedoch EUR 1,00. Laut Fußnote im Preisverzeichnis sind die Wertpapiersparpläne "derzeit entgeltfrei" und ansonsten würde der bisherige Preis anfallen. Eine Rückkehr zu ihm lässt sich der Neobroker somit offen. Darüber hinaus erweiterte er die Anzahl der per Sparplan verfügbaren ETFs von zuletzt rund 1.300 auf rund 1.600 und hob allgemein zu allen per Sparplan erwerbbaren Wertpapieren die maximale Sparrate an, von EUR 3.000 auf EUR 5.000

++ die Targobank strich am 13.1.25 ihr Angebot mit Tagesgeld-Sonderzins von 3,80% p. a., das in Verbindung mit dem Eröffnen des Depotmodells "Klassik-Depot" und anschließendem eingehenden Wertpapierübertrag zu bekommen war

++ der S Broker macht seit 12.1.25 ein Eröffnungsangebot für Neukunden mit vergünstigter Orderprovision von EUR 1,99 in den ersten zwölf Monaten. Anders als bei früheren Aktionen, die auf einen bestimmten Handelsplatz wie etwa Tradegate bezogen waren, gilt das jetzige Angebot an allen verfügbaren Börsen und Handelsplätzen – auch im Ausland. Zusätzlich fallen beim S Broker allerdings weiterhin die Handelsplatzgebühr und das Ausführungsentgelt an, gegebenenfalls auch fremde Spesen. Im Auslandshandel beträgt die Handelsplatzgebühr EUR 14,99 und relativiert damit den niedrigen Aktionspreis. Im Inland liegt sie bei EUR 0,99, im außerbörslichen Direkthandel bei EUR 0,49. Das Ausführungsentgelt beträgt einheitlich EUR 0,49

++ bei Consors Finanz gibt es zur "Consors Finanz Mastercard" wieder ein Neukundenangebot mit EUR 75,00 Geldprämie. Der Kartenantrag muss dabei im Aktionszeitraum 3.2.25 bis 28.2.25 online generiert und bis 30.4.25 müssen mindestens fünf Kartentransaktionen und ein Gesamtumsatz von mindestens EUR 300,00 getätigt werden. Als Kartentransaktionen zählen hier Zahlungen und, was zunächst vielleicht erstaunlich scheint, auch Bargeldabhebungen. Die Geldprämie überweist die Bank Mitte Mai 2025 auf das Referenzkonto, die Karte darf zu dem Zeitpunkt nicht gekündigt sein. Als Neukunde zählt, wer keine laufende Geschäftsbeziehung mit der Consors Finanz unterhält und in den vergangenen 24 Monaten an keiner Bonusaktion zur Consors Finanz Mastercard teilgenommen hat. Die Karte ist beitragsfrei und ohne Auslandsentgelt. Voreingestellt ist die teure Ratenzahlung, bei der geringfügige monatliche Teilbeträge vom angegebenen Girokonto per Lastschrift eingezogen werden. Beim optionalen Rückzahlungsmodus Einmalzahlung kann zwischen Lastschrifteinzug vom externen Konto (der dann jedes Quartal automatisch stattfindet) und manueller Überweisung gewählt werden. Von Ratenzahlung auf Einmalzahlung lässt sich über die App oder telefonisch umstellen. Falls bereits Umsätze in der Ratenzahlung stattgefunden haben, greift die Umstellung erst nach der kommenden Rechnung, das gilt es zu beachten

++ bei der "Mastercard Gold" der TF Bank gibt es im Zeitraum 1.2.25 bis 31.3.25 eine Aktion mit 2,00% Cashback auf Tankstellenumsätze. Dies gilt für Umsätze an Tankstellen, die als solche über den "Mastercard MCC" kategorisiert sind. Voraussetzung ist ein Mindestumsatz von insgesamt EUR 200,00 an Tankstellen im genannten Zeitraum. Nur wenn der geforderte Umsatzbetrag erreicht oder überschritten wird, erhalten Karteninhaber den Cashback. Zudem ist der Cashback auf EUR 20,00 begrenzt. Die MCC-Regelung schließt Supermarkt-Tankstellenkomplexe aus, es sei denn, sie sind gesondert als Tankstelle kategorisiert. Etwa sechs Wochen nach Aktionsende schreibt die TF Bank den Cashback-Betrag dem Kreditkartenkonto gut. Die Aktion ist auf der Website der TF Bank bei den Blog-Artikeln veröffentlicht, sie ist nicht mit anderen Bonusaktionen der Bank kombinierbar. Die Mastercard Gold der TF Bank ist beitragsfrei. Anders als bei gängigen Kreditkarten ist kein Lastschrifteinzug möglich; stattdessen müssen Karteninhaber den Saldo monatlich rechtzeitig manuell begleichen, wenn sie die überdurchschnittlich hohe Sollzinsen vermeiden möchten

++ die Europäische Zentralbank (EZB) beschloss am 30.1.25, um weitere 0,25 Prozentpunkte zu senken und damit ihre seit Juni vergangenen Jahres vorgenommenen geldpolitischen Lockerungen fortzusetzen. Per 5.2.25 sank der Einlagensatz somit von 3,00% auf 2,75% und der Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte von 3,15% auf 2,90%. Die Lockerungen sollen helfen, die in weiten Teilen des Euroraums angespannte Wirtschaftslage zu stimulieren. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hatte kürzlich beim Weltwirtschaftsforum in Davos deutlich gemacht, die Notenbank setze angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter auf sinkende Zinsen und bevorzuge dabei behutsame, kleine Schritte. "Die Richtung ist sehr klar", lautete eine prägnante Äußerung. Dabei deutete sie an, dass die Zinsen vermutlich auf etwa 1,75% bis 2,25% sinken werden. In diesem Bereich verortet sie das neutrale Niveau. Ein neutrales Niveau würde die Konjunktur weder besonders stimulieren noch bremsen

Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

Volkswagen Financial Services wird am 25.2.25 ihren Standardzins beim online geführten privaten Tagesgeldkonto von 1,30% auf 1,10% senken.

Renault Bank direkt senkt am 6.2.25 bei den Guthabenteilen bis EUR 250.000 jeweils um 0,10 Prozentpunkte, und zwar den Standardzins auf 2,30% (bisher 2,40%) und den angebotenen Neukundenzins auf 2,90% p. a. (bisher 3,00% p. a.).

J&T Direktbank kürzt per 6.2.25 von 2,10% auf 1,85%.

Klarna Bank, zuvor einige Wochen mit dem "Flexkonto" bei den Standardzinsen an erster Position, senkte am 5.2.25 von 2,95% auf 2,65%. Zu dem Konto ist mittlerweile eine IBAN über die App erhältlich, damit man direkt von einem externen Konto darauf überweisen kann, bei den Einzahlungen nicht mehr den Weg über das Hauptkonto nehmen muss.

Die UmweltBank senkte am 5.2.25 bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 auf 1,50% (vorher 2,00%) und bei den Guthabenteilen oberhalb davon auf 0,50% (vorher 1,00%).

ProCredit Bank senkte am 5.2.25 ihren Standardzins für Guthabenteile bis EUR 50.000 auf 1,00% (vorher 1,15%) und für Guthabenteile oberhalb davon auf 0,75% (vorher 1,00%).

Scalable Broker senkte am 5.2.25 die Guthabenverzinsung der Depot-Verrechnungskonten. Auf dem Depot-Verrechnungskonto, das zum bei Scalable Capital geführten Depot gehört, gelten nun 2,75% (vorher 3,00%), im "Free Broker" auf Guthabenteile bis EUR 50.000, in "Prime+" auf Guthabenteile bis EUR 500.000. Auf dem zum Depot bei der Baader Bank gehörenden Depot-Verrechnungskonto erhalten Abonnenten von Prime+ hingegen nur noch 1,60% auf Guthabenteile bis EUR 100.000. Es wurde nämlich in zwei dicht aufeinanderfolgenden Schritten stark abgesenkt: am 1.2.25 von 2,60% auf 1,85% und am 5.2.25 von 1,85% auf die jetzigen 1,60%.

Der Neobroker Trade Republic zahlt seinen Kunden auf nicht investierte Gelder eine Verzinsung in Höhe des EZB-Einlagensatzes und senkte daher per 5.2.25 von 3,00% auf 2,75%. Der Zinssatz gilt je nach Konto-Setup für Guthabenteile bis EUR 50.000, ohne Obergrenze oder gar nicht. Keine Obergrenze gilt nur für Kunden, die sie innerhalb von 30 Tagen nach der individuellen Benachrichtigung über die neue Trade-Republic-IBAN explizit aktiviert und der neuen Kundenvereinbarung zugestimmt haben. Die Kundeneinlagen verteilt Trade Republic auf Treuhandsammelkonten bei Partnerbanken wie Deutsche Bank, HSBC oder J.P. Morgan. Höhere Einlagen können sie auch in Geldmarktfonds investieren.

Bei den Neobrokern Smartbroker+ und Traders Place sank der Standardzins auf dem separaten Tagesgeldkonto wegen der Kopplung an die EZB-Einlagefazilität per 5.2.25 von 2,75% auf 2,50%. Verzinst werden bei Smartbroker+ die Guthabenteile bis EUR 100.000, bei Traders Place die Guthabenteile bis eine Million Euro. Bei Smartbroker+ müssen die Kunden mindestens drei Wertpapiertransaktionen pro Quartal durchführen (auch Sparplanausführungen zählen), um Zinsen zu erhalten. Auf dem Zinskonto von Traders Place ist eine Mindesteinlage von EUR 5.000 erforderlich. Traders Place senkte auch auf dem Depot-Verrechnungskonto, dort werden Guthabenteile von EUR 1.000 bis eine Million Euro verzinst (die Guthabenteile bis EUR 1.000 sind unverzinst), und zwar mit 0,25% (vorher 0,50%).

Northmill Bank aus Schweden senkte am 15.1.25 von 2,80% auf 2,78%, am 24.1.25 von 2,78% auf 2,65% und am 5.2.25 von 2,65% auf 2,40%.

Meine Bank - Raiffeisenbank im Hochtaunus senkte ihr Sonderzinsangebot: Für Kontoeröffnungen ab 4.2.25 bietet sie 2,75% p. a. (vorher 3,05% p. a.) auf Guthabenteile bis EUR 100.000 in den ersten vier Monaten.

comdirect senkte den Sonderzins für Neukunden, die ab 3.2.25 eröffnen, auf nur noch 2,25% p. a. (vorher 2,75% p. a.). Die Sonderverzinsung gilt bei ihr auf Guthabenteile bis eine Million Euro in den ersten drei Monaten. Beim Neukundenangebot im Produktbündel mit dem Girokonto reduzierte sie den Sonderzins im gleichen Maße, und zwar auf 2,50% p. a. (vorher 3,00% p. a.).

Bausparkasse Mainz senkte am 3.2.25 von 1,25% auf 1,00%.

DISTINGO Bank aus Frankreich senkte am 13.1.25 von 2,96% auf 2,91%, am 27.1.25 von 2,91% auf 2,81% und am 3.2.25 von 2,81% auf 2,76%.

Deutsche Skatbank senkte per 1.2.25 von 1,99% auf 1,90%.

C24 senkte am 1.2.25 ihre Guthabenverzinsung der Girokonten um 0,50 Prozentpunkte und beim Tagesgeldpocket um 0,25 Prozentpunkte. Dadurch ist die Zinshöhe nun wieder bei allen Konten einheitlich, und zwar 1,50%. Die Obergrenzen der Verzinsung liegen unverändert bei EUR 50.000 für das Girokonto, bei EUR 5.000 für dessen Unterkonten und bei EUR 100.000 für das Tagesgeldpocket.

Ayvens Bank aus den Niederlanden senkte am 31.1.25 von 2,70% auf 2,55%.

Bigbank aus Estland senkte am 31.1.25 ihren Standardzins von 2,60% auf 2,40% und ihr Sonderzinsangebot für Neukunden von 3,25% p. a. auf 3,15% p. a. Das Sonderzinsangebot für Neukunden hatte sie im Januar zuvor schon in zwei Schriiten abgesenkt, ausgehend von 3,55% p. a. Der Sonderzins gilt bei ihr für die ersten vier Monate.

Nordax Bank aus Schweden senkte am 14.1.25 von 2,81% auf 2,74%, am 21.1.25 von 2,74% auf 2,70% und am 31.1.25 von 2,70% auf 2,65%.

Collector Bank aus Schweden senkte am 8.1.25 von 2,87% auf 2,82%, am 14.1.25 von 2,82% auf 2,80%, am 20.1.25 von 2,80% auf 2,74%, am 24.1.25 von 2,74% auf 2,70% und am 31.1.25 von 2,70% auf 2,65%.

Hoist Finance aus Schweden erhöhte am 10.1.25 von den zwischenzeitlich niedrigen 1,63% auf 2,70%, senkte dann aber am 31.1.25 von 2,70% auf 2,50%.

Die DHB Bank senkte am 29.1.25 - zwei Tage nachdem sie ihren Standardzins gesenkt hatte - auch ihr Sonderzinsangebot für Neukunden, und zwar auf 2,70% p. a. (vorher 3,00% p. a.). Der Sonderzins gilt auf Guthabenteile bis EUR 25.000 in den ersten sechs Monaten.

Bank11 legte eine weitere Neukundengruppe an: Diejenigen, die ab 29.1.25 eröffnen, erhalten einen Sonderzins von 2,50% p. a. (vorher 2,75% p. a.) auf Guthabenteile bis EUR 250.000. Er gilt nicht für eine bestimmte Dauer, sondern bis auf Weiteres.

Ford Money senkte im Januar in zwei Schritten. Bei Neukunden senkte sie zunächst am 10.1.25 von 3,20% p. a. auf 3,10% p. a. und am 29.1.25 von 3,10% p. a. auf 3,00% p. a. Weitaus drastischer traf es die Bestandskunden, denn ihr Standardzins wurde am 10.1.25 von 2,10% auf 1,80% und am 29.1.25 von 1,80% auf 1,40% zurückgenommen. Der Zinsunterschied beträgt nun 1,60 Prozentpunkte. Ursprünglich hatte sich Ford Money mit dem Pluspunkt am Markt positioniert, beim Tagesgeld einen einheitlichen Zins zu bieten, bevor sie im Februar 2024 ein moderat höheres Neukundenangebot einführte und seither den Unterschied in den Zinssätzen zwischen Neu- und Bestandskunden stetig vergrößerte.

Resurs Bank aus Schweden senkte am 13.1.25 von 2,80% auf 2,74%, am 17.1.25 von 2,74% auf 2,70%, am 23.1.25 von 2,70% auf 2,65% und am 29.1.25 von 2,65% auf 2,50%.

Ikano Bank senkte ihren Standardzins per 28.1.25 von 2,16% auf 1,91%. Zurzeit ist es bei der Ikano Bank betreffend der Verzinsung kompliziert, da sie zwei Kontoversionen mit unterschiedlichen Standardzinssätzen aufführt - Eröffnungen vor und ab dem 5.11.24. Gleichzeitig gibt/gab es zu beiden Kontoversionen jeweils ein bis auf Weiteres gewährtes Neukundenangebot, unterschiedlich hoch. Wer also keinen Sonderzins hat und vor dem 5.11.24 eröffnete, für den gelten die 1,91%.

Die Südtiroler Sparkasse senkte am 10.1.25 von 2,86% auf 2,77% und am 28.1.25 von 2,77% auf 2,66%.

GEFA BANK senkte am 28.1.25 von 2,65% auf 2,50%.

Die TF Bank aus Schweden senkte ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden, am 20.1.25 zunächst von 3,40% p. a. auf 3,20% p. a. und am 28.1.25 von 3,20% p. a. auf 3,05% p. a. Der Sonderzins gilt bei ihr für die ersten drei Monate.

Die DHB Bank verringerte am 27.1.25 beim "NetSp@r-Konto" den Standardzins von 2,65% auf 2,55%. Ebenfalls verringerte sie beim "KündigungsgeldONLINE", dort um jeweils 0,20 Prozentpunkte, und zwar von 2,80% auf 2,60% (33 Tage Kündigungsfrist), von 2,85% auf 2,65% (66 Tage Kündigungsfrist) bzw. von 2,90% auf 2,70% (99 Tage Kündigungsfrist).

Nordiska aus Schweden senkte am 10.1.25 von 2,85% auf 2,70%, am 15.1.25 von 2,70% auf 2,35% und am 27.1.25 von 2,35% auf 2,20%.

abcbank senkte am 23.1.25 beim privaten Tagesgeld von 2,50% auf 2,25%. Auf dem Kündigungsgeld "abcSpar45" senkte sie von 2,65% auf 2,55% und auf dem "abcSpar90" von 2,85% auf 2,70%.

Die BMW Bank senkte am 22.1.25 beim "Online-Tagesgeld" bei den Guthabenteilen bis EUR 50.000 von 2,65% auf 2,30%.

NIBC senkte am 21.1.25 beim Tagesgeld von 2,45% auf 2,35%. Ebenfalls senkte sie bei den Kündigungsgeldern, und zwar beim "Flex30" von 2,80% auf 2,65%, beim "Flex60" von 2,90% auf 2,75% und beim "Flex90" von 3,00% auf 2,85%.

Suresse Direkt Bank aus Belgien senkte für Neukunden, die ab 21.1.25 eröffnen, ihr Sonderzinsangebot von 3,30% p. a. auf 3,15% p. a. Ihr Sonderzins gilt für die ersten vier Monate.

Die Allgemeine Beamten Bank senkte am 20.1.25 ihren Standardzins von 1,75% auf 1,50%. Gleichzeitig legte sie erstmals ein Sonderzinsangebot auf: Wer in den vergangenen zwölf Monaten kein Einlagekonto bei ihr hatte, das Tagesgeldkonto eröffnet und eine Ersteinlage von mindestens EUR 10.000 leistet, erhält einen bis zum 30.4.25 befristeten Sonderzins von 2,20% p. a. Der Betrag muss dabei von einem externen Konto auf das neu eröffnete Tagesgeldkonto überwiesen werden.

Die Commerzbank verringerte am 16.1.25 ihren variablen für Neugeld angebotenen Sonderzins auf dem Aktionskonto "Topzinskonto Plus" von 2,75% p. a. auf 2,50% p. a. Nach Ablauf der zwölfmonatigen Produktlaufzeit schreibt sie die Zinsen gut und stellt das Aktionskonto auf ein normales Tagesgeldkonto um.

1822direkt verringerte bei ihrem Angebot für neue Tagesgeldkunden, die ab 16.1.25 eröffnen, die Zinshöhe von 2,90% p. a. auf 2,75% p. a. Die Dauer der Sonderverzinsung blieb bei vier Monaten und die Betragsgrenze bei EUR 250.000.

akf bank senkte am 16.1.25 von 2,40% auf 2,30%.

Die Consorsbank verringerte am 15.1.25 ihr Sonderzinsangebot für Neukunden auf 3,25% p. a. (vorher 3,50% p. a.). Es gehört nach wie vor zu den besten und wird in Verbindung mit einem kostenlos geführten Depot angeboten. Der Sonderzins gilt für Guthabenteile bis eine Million Euro in den ersten drei Monaten. Weiterhin gibt es die Geldprämie von EUR 40,00 für Neukunden, die mindestens EUR 25.000 innerhalb der ersten vier Wochen einzahlen.

Die Renault Bank direkt senkte zum 15.1.25. Für Bestandskunden gelten 2,40% (vorher 2,55%) auf Guthabenteile bis EUR 250.000 und 1,80% (vorher 2,00%) auf Guthabenteile darüber. Das Neukundenangebot lautet auf 3,00% p. a. (vorher 3,20% p. a.), weiterhin für Guthabenteile bis EUR 250.000 in den ersten drei Monaten.

Die Santander Consumer Bank reduzierte am 15.1.25 ihr Sonderzinsangebot für neue Tagesgeldkunden in zweierlei Hinsicht: den angebotenen Sonderzins von 3,00% p. a. auf 2,75% p. a. und die Dauer der Sonderverzinsung von sechs auf vier Monate

Die EthikBank senkte ihr Sonderzinsangebot für Neukunden, die das "Zinskonto Einsteiger" eröffnen: Seit 15.1.25 bietet sie 1,75% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 100.000 und 1,25% p. a. auf Guthabenteile darüber bis EUR 2.999.999. Zuvor waren es in diesem Bereich einheitlich 2,00% p. a. Zudem halbierte die EthikBank die Dauer der Sonderverzinsung von sechs auf drei Monate.

Avida Finans aus Schweden senkte am 8.1.25 von 2,80% auf 2,70% und am 15.1.25 von 2,70% auf 2,55%.

Die Credit Europe Bank verringerte am 14.1.25 ihr Sonderzinsangebot für Neukunden auf 3,25% p. a. (vorher starke 3,55% p. a.). Die Sonderverzinsung gewährt sie auf Guthabenteile bis EUR 250.000 für 92 Tage ab Kontoeröffnung.

GarantiBank legte am 10.1.25 nach 10-tägiger Pause nochmals ein Neukundenangebot auf, nun mit 3,00% p. a. für die ersten drei Monate. Auf ihrer Internetseite befindet sich die für Neukunden relevante Aktionsbeschreibung unter dem Navigationspunkt "Aktuelle Zinssätze - Privatkunden", dort im Sternchentext zur "Neukundenaktion". Ebenfalls ist dort die "Willkommensaktion" aufgeführt, die ein Folgeangebot mit befristetem Sonderzins von 2,25% für die Neukundengruppe ist, die im Zeitraum 23.9.24 bis 31.12.24 eröffnet hatte.

Barclays setzte für Kontoeröffnungen ab 9.1.25 den angebotenen Sonderzins auf 3,00% p. a. (vorher 3,25% p. a.) herab. Die Sonderverzinsung wendet sie in den ersten drei Monaten auf Guthabenteile bis EUR 250.000 an.

Die Volkswagen Financial Services senkte am 8.1.25 ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden auf 2,60% p. a. (vorher 3,10% p. a.). Der Sonderzins gilt dabei weiterhin für die ersten sechs Monate.

Die VR Bank Niederbayern-Oberpfalz senkte zum 8.1.25 ihr Sonderzinsangebot für Neukunden auf 2,60% p. a. (vorher 3,00% p. a.). Der Sonderzins gilt bei ihr für die ersten vier Monate.

Die Suresse Direkt Bank aus Belgien senkte am 7.1.25 ihren Standardzins von 2,60% auf 2,40%.

Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

J&T Direktbank ändert am 6.2.25 in unterschiedliche Richtungen: Bei 12 Monaten bis 3 Jahren bietet sie dann 2,50% (bisher 2,55% bei 12 sowie 18 Monaten, 2,50% bei 2 Jahren und 2,40% bei 3 Jahren), bei 4 Jahren 2,60% (bisher 2,40%) und bei 5 Jahren 2,80% (bisher 2,40%).

Banco do Brasil erhöhte am 4.2.25 bei 2 Jahren auf 2,40% (vorher 2,00%), bei 3 Jahren auf 2,60% (vorher 2,00%) und bei 4 Jahren auf 2,55% (vorher 2,00%).

Ayvens Bank aus den Niederlanden, zuvor im Bereich von 12 Monaten bis 5 Jahren an erster Stelle, ist nun nur noch bei 3 und 4 Jahren vorn, sie senkte am 31.1.25 um 0,20 bis 0,35 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,20% (vorher 2,40%), bei 6 Monaten auf 2,40% (vorher 2,60%), bei 9 Monaten auf 2,45% (vorher 2,65%), bei 12 Monaten auf 2,65% (vorher 3,00%), bei 2 Jahren auf 2,70% (vorher 3,05%), bei 3 Jahren auf 2,80% (vorher 3,10%), bei 4 Jahren auf 2,70% (vorher 3,00%) und bei 5 Jahren auf 2,65% (vorher 2,95%)

Varengold Bank senkte am 30.1.25 um 0,20 bis 0,25 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,50% (vorher 2,75%), bei 2 Jahren auf 2,40% (vorher 2,60%), bei 3 Jahren auf 2,35% (vorher 2,60%), bei 5 Jahren auf 2,30% (vorher 2,50%) und bei 10 Jahren auf 2,25% (vorher 2,50%)

Alte Leipziger Bauspar macht das für Neugeld ab einem Anlagebetrag von EUR 50.000 geltende Sonderzinsangebot seit 29.1.25 bei 12 Monaten, und zwar mit 2,65%, zuvor bei 3 Monaten mit 2,75%.

Bank11 senkte am 29.1.25 bei 3 Monaten auf 2,80% (vorher starke 3,00%) und bei 6 Monaten auf 2,70% (vorher 2,85%). Vorangegangen war am 15.1.25 ein Senken der Laufzeiten bis 2 Jahre um 0,11 bis 0,30 Prozentpunkte.

Hamburg Commercial Bank senkte am 28.1.25 bei 4 Jahren auf 2,57% (vorher 2,65%) und bei 5 Jahren auf 2,65% (vorher starke 2,83%). Vorangegangen war am 21.1.25 ein Senken im Bereich von 2 bis 4 Jahren um 0,03 bis 0,11 Prozentpunkte.

DHB Bank senkte am 27.1.25 beim "FestgeldONLINE" ihre beiden kürzesten Laufzeiten: bei 3 Monaten auf 2,50% (vorher 2,70%) und bei 6 Monaten auf 2,55% (vorher 2,75%)

Işbank senkte am 24.1.25 bei 3 Monaten auf 2,65% (vorher 2,85%) und erhöhte bei 2 bis 5 Jahren auf 2,40% (vorher 2,20%).

Die Allgemeine Beamten Bank senkte am 23.1.25 bei 12 Monaten auf 2,50% (vorher 2,80%).

abcbank änderte am 23.1.25 bei allen von ihr angebotenen Laufzeiten bei "abcFestgeld" und "abcFestzins" auf 2,50%. Für die Laufzeiten bis 12 Monate bedeutete dies eine Senkung (vorher 2,75% bei 6 Monaten, 2,70% bei 9 Monaten, 2,60% bei 12 Monaten) und für die 4-jährige Laufzeit eine Erhöhung (vorher 2,40%).

GRENKE Bank erhöhte am 22.1.25 beim über die eigene Website angebotenen Festgeld die Laufzeiten bis 2 Jahre um 0,05 bis 0,10 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 2,70% (vorher 2,60%), bei 12 Monaten auf 2,75% (vorher 2,70%) und bei 18 Monaten sowie 2 Jahren auf 2,70% (vorher 2,65% und 2,60%)

akf bank senkte am 21.1.25 bei 12 Monaten auf 2,55% (vorher 2,65%) und bei 2 Jahren auf 2,50% (vorher 2,60%).

Klarna Bank senkte am 17.1.25 beim "Festgeld+" drei ihrer sieben Laufzeitangebote, und zwar bei 3 Monaten auf 2,40% (vorher 2,65%), bei 6 Monaten auf 2,28% (vorher 2,53%) und bei 18 Monaten auf 2,58% (vorher 2,73%).

Oyak Anker Bank senkte am 17.1.25 bei 6 Monaten auf 2,80% (vorher 3,05%) und bei 12 Monaten auf 2,30% (vorher 2,40%).

NIBC senkte am 15.1.25 bei 3 Monaten auf 2,65% (vorher 2,75%), bei 6 Monaten auf 2,60% (vorher 2,75%), bei 9 Monaten auf 2,55% (vorher 2,75%) und bei 12 Monaten auf 2,40% (vorher 2,50%).

Renault Bank direkt senkte am 15.1.25 um jeweils 0,10 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,45% (vorher 2,55%) und bei 2 bis 5 Jahren auf 2,50% (vorher 2,60%)

Credit Europe Bank änderte am 14.1.25. Die Laufzeiten bis 12 Monate senkte sie um bis zu 0,40 Prozentpunkte, die Laufzeiten ab 2 Jahren erhöhte sie um bis zu 0,81 Prozentpunkte. Bei den längeren Laufzeiten liegt sie nun im oberen Bereich, bei 10 Jahren unter den Inlandsanlagen sogar ganz vorn. Die geänderten Sätze: Bei 3 Monaten gelten 2,55% (vorher 2,80%), bei 6 Monaten 2,35% (vorher 2,75%), bei 12 Monaten 2,40% (vorher 2,55%), bei 2 Jahren 2,60% (vorher 2,30%), bei 3 Jahren 2,65% (vorher 2,20%), bei 4 Jahren 2,55% (vorher 2,15%), bei 5 Jahren 2,60% (vorher 2,05%), bei 7 Jahren 2,70% (vorher 2,00%) und bei 10 Jahren 2,80% (vorher 1,99%).

IKB Deutsche Industriebank erhöhte am 14.1.25 beim "Festgeld" die 2-jährige Laufzeit auf 2,65% (vorher 2,50%).

Klarna Bank senkte am 9.1.25 beim "Festgeld+" ihre 12-monatige Laufzeit auf 2,55% (vorher starke 2,80%).

Noch einen schönen Februar wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

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