Newsletter: Direktbanken.News 08/2024

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BAWAG kauft sich via Barclays im deutschen Kreditkartenmarkt ein
Der Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


BAWAG kauft sich via Barclays im deutschen Kreditkartenmarkt ein

Die BAWAG Group, eine österreichische Bankengruppe, hat den Zuschlag für das deutsche Privatkundengeschäft von Barclays erhalten. Am 4.7.24 verkündete sie die Unterzeichnung des Kaufvertrags. Die Barclays in Hamburg, um die es geht, ist seit mehr als drei Jahrzehnten aktiv und der führende Kreditkartenanbieter in Deutschland. Früher war sie unter dem Namen "Barclaycard" bekannt. Im Zuge des Brexits wurde sie zur "Barclays Consumer Bank Europe" und als EU-Zweigstelle der irischen Unternehmenseinheit zugeordnet, die wiederum der britischen Großbank untersteht. Die Transaktion unterliegt den üblichen aufsichtsrechtlichen Genehmigungen und soll im vierten Quartal 2024 oder im ersten Quartal 2025 abgeschlossen werden. Ein Kaufpreis wurde nicht bekannt gegeben; es wird wahrscheinlich auch keinen exakten Preis geben, er wird von bestimmten Leistungskennzahlen zum Zeitpunkt des Abschlusses abhängen. Die BAWAG erwähnte in ihrer Mitteilung lediglich, sie werde "alle Verbindlichkeiten und Vermögenswerte" übernehmen.

Die Expansion der in Wien ansässigen BAWAG geht damit weiter, auf dem deutschen Markt ist es für sie ein erheblicher Wachstumsschub. Vor allem im Kreditkartengeschäft wird sie damit zu einem gewichtigen Akteur. In Österreich ist sie das bereits, da sie hinter dem Kartenanbieter Paylife steht, der zusammen mit CardComplete ein Duopol innehat. Die deutsche Barclays hat rund zwei Millionen Kunden und etwa 700 Mitarbeiter. Sie bietet neben Kreditkarten Ratenkredite, die Ratenkauf-Finanzierung über Amazon und ein Tagesgeldkonto an. Auch das passt gut zur BAWAG, seit 2018 versucht sie, mit der Marke "Qlick" im deutschen Markt für Online-Ratenkredite Fuß zu fassen. BAWAG-Generaldirektor Anas Abuzaakouk äußerte sich so: "Wir freuen uns darauf, das Team von Barclays in Hamburg willkommen zu heißen und auf dem starken Fundament aufzubauen, das sie geschaffen haben."

Die Übernahme reiht sich in eine Serie von Zukäufen der BAWAG in der DACH/NL-Region ein, die sie als ihren Kernmarkt betrachtet. In den vergangenen Jahren hat sie dort unter anderem die Südwestbank aus Stuttgart (2017) und die Hello bank Österreich (2021) gekauft. Die Hello bank galt als größter Online-Broker des Landes, das Brokerage wurde der BAWAG-Direktbankenmarke easybank zuteil. Erst im Februar dieses Jahres vereinbarte die BAWAG den Erwerb der niederländischen Online-Bank Knab. Und im vergangenen November erwarb sie auch noch in den USA eine kleinere landesweit operierende Bank.

Barclays hatte im Juli 2023 angekündigt, die Optionen für ihr europäisches Privatkundengeschäft zu sondieren, einschließlich eines Verkaufs. Damit hatte sie das Interesse mehrerer potenzieller Käufer geweckt. Neben der BAWAG sollen auch Finanzinvestoren wie Centerbridge und Warburg Pincus sowie andere Banken interessiert gewesen sein. Dass sich die BAWAG durchsetzen konnte, wird in Finanzkreisen auf die Bereitschaft zurückgeführt, einen vergleichsweise hohen Preis zu zahlen – trotz der allgemeinen Herausforderungen im europäischen Kreditkartenmarkt, wie einer rückläufigen Anzahl ausgegebener Karten und der gedeckelten Gebühr für Zahlungen. Die britische Großbank zieht sich hier zurück, um sich stärker auf ihr Firmenkundengeschäft und das Investmentbanking zu konzentrieren. Francesco Ceccato, Chef von Barclays Europe, erklärte, der Verkauf passe zur Strategie, die Bank zu vereinfachen.

Die BAWAG hat den Ruf eines kostenbewussten Instituts. Die ehemalige Gewerkschaftsbank durchlief nach der Finanzkrise 2008 eine Sanierung unter der Führung des US-Finanzinvestors Cerberus. In dieser Zeit wurden nicht nur viele Beteiligungen abgestoßen, sondern auch der Rotstift wurde rigoros angesetzt. Diese Methode zeigte sich schon bei früheren Übernahmen wie der Südwestbank, wo ein massiver Stellenabbau folgte. Auch nach dem Börsengang und dem Ausstieg von Cerberus blieb die Kostenkontrolle zentral. Bei der aktuellen Barclays-Übernahme könnte es dagegen primär um Wachstum gehen. Dennoch ist zu erwarten, dass die BAWAG auch hier nach Effizienzsteigerungen suchen wird. Für die Kunden dürfte sich in den Monaten bis zum Abschluss der Transaktion wenig ändern, danach wird eine Markenänderung anstehen.

Der Newsticker

++ ING startete am 1.8.24 einen "Hot-Summer-Deal" mit EUR 100,00 Geldprämie. Die Geldprämie erhalten Giro-Neukunden, die das Girokonto (egal ob mit oder ohne die Future-Erweiterung) bis 31.8.24 eröffnen und innerhalb der ersten vier Monate mindestens fünf Mal mit der Debit-Visa-Card bezahlt haben. Dabei zählen sowohl Zahlungen im Handel vor Ort und im Internet als auch mit hinterlegter Visa Card mittels Apple Pay und Google Pay. Bargeldabheben am Geldautomaten zählt nicht als Zahlung. Wenn die Bedingungen erfüllt sind, schreibt ING die EUR 100,00 gut, bei Eröffnung bis 14.8.24 auf das neue Girokonto und bei Eröffnung ab 15.8.24 auf das automatisch miteröffnete Tagesgeldkonto. Als Giro-Neukunde zählt, wer in den vergangenen zwölf Monaten kein Girokonto bei der ING besaß

++ 1822direkt hat bei den Eröffnungsangeboten zu den Girokonten für den neuen Aktionszeitraum die Bedingungen erleichtert. Der Prämienerhalt ist nicht mehr wie in vorherigen Zeiträumen an Gehaltseingang gekoppelt, stattdessen müssen die neuen Girokunden lediglich mit ihrer girocard mehrmals bezahlen, und zwar mindestens drei Mal in jedem der ersten drei Monate nach Kontoeröffnung. Die Geldprämie beträgt weiterhin EUR 50,00 für das "1822Mobile" und EUR 100,00 für das "Girokonto Klassik". Weitere Voraussetzungen sind, dass der Eröffnungsantrag im Zeitraum 1.8.24 bis 30.9.24 generiert und das Konto bis zum 31.10.24 eröffnet wird. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, wird die Geldprämie im März 2025 gutgeschrieben

++ die Santander Consumer Bank verringerte am 1.8.24 bei ihrem Eröffnungsangebot die für Giro-Neukunden erhältliche Geldprämie von den überaus starken EUR 150,00 auf EUR 75,00. Das Angebot gilt zu allen Kontomodellen, also "BestGiro", "1|2|3 Giro" und "BestGiro Student". Die Geldprämie gibt es für die Kontoeröffnung und die anschließende Nutzung des freiwillig angebotenen Kontowechselservices. Dabei müssen mindestens vier Zahlungspartner über die neue Bankverbindung informiert werden

++ N26 senkte die Zinsen des zu den Girokonten seit vergangenem November in Deutschland verfügbaren Tagesgeldkontos. Die Senkungen fallen je nach Girokontomodell in unterschiedlicher Höhe aus und stärker als bei vielen Wettbewerbern. Im Neugeschäft gelten sie ab dem 1.8.24 und für bestehende Kunden wegen einer zweimonatigen Übergangsfrist ab dem 1.10.24. Verbunden mit den Girokontomodellen "Standard" und "Smart" beträgt der neue Zinssatz 1,00% (vorher 1,26% mit Standard und 2,26% mit Smart), mit "You" 1,30% (vorher 2,26%) und mit "Metal" 3,00% (vorher 4,00%). Für Geschäftskunden von N26 ist das Tagesgeldangebot weiterhin nicht verfügbar

++ Klarna Bank benannte am 30.7.24 das bisherige "Klarna Bankkonto" in "Klarna Guthaben" um. Bei dem Angebot über die Berliner Niederlassung der Klarna Bank handelt es sich um ein vollwertiges mobile-only-Girokonto auf Guthabenbasis. Es wird kostenlos geführt. Es dient zudem als Verrechnungskonto für die von Klarna angebotenen Zinskonten und aus vorhandenem Guthaben kann online dort eingekauft werden, wo Klarna Pay Now akzeptiert wird

++ der Scalable Broker straffte am 1.8.24 sein Angebot an Abomodellen. Das jährlich kündbare "Prime" ist nicht mehr erhältlich, neben dem Free-Broker-Modell wird nur noch das monatlich kündbare "Prime+" angeboten. Die Änderung ist einer klareren Struktur dienlich, aber Prime+ ist 67% teurer als Prime. Bestehende Prime-Abos können unverändert genutzt werden, jedoch sind neue Anmeldungen oder der Wechsel in dieses Abomodell nicht mehr möglich. Gleichzeitig endete mit dem 31.7.24 das attraktive Zinsangebot für Neukunden, das auf dem Depot-Verrechnungskonto 4,00% p. a. für die ersten vier Monate für Guthabenteile bis eine Million Euro gewährte. Der Standardzins beträgt weiterhin 2,60% für Guthabenteile bis EUR 100.000. Die Verzinsung gab/gibt es nur in Prime+

++ bei Smartbroker+ ist seit 11.7.24 nun auch der angekündigte Wertpapierkredit verfügbar. Kunden können ihn im eingeloggten Bereich unter "Profil" > "Wertpapierkredit" beantragen, sofern ein Mindestdepotvolumen von EUR 1.000 vorhanden ist. Der Kredit kann für jedes Unterdepot separat beantragt werden. Der mögliche Kreditrahmen richtet sich nach dem ermittelten Beleihungswert. Der variable Sollzins für in Anspruch genommene Beträge errechnet sich aus der Formel 3-Monats-Euribor plus 3,00% p. a., was derzeit 6,73% p. a. ergibt. Auch Scalable Broker und Traders Place, die ebenfalls die Baader Bank als Depotbank haben, bieten den Wertpapierkredit der Baader Bank an, zur gleichen Zinskondition. Der Antragsprozess ist aufwandsarm umgesetzt. Nach dem Beantragen mit wenigen Klicks erhält der Kunde innerhalb eines Werktages ein Kreditangebot, das er innerhalb von 72 Stunden annehmen kann. Erst ab einem Kreditrahmen von EUR 100.000 ist eine Selbstauskunft mit Angaben zu den Einkommens- und Vermögensverhältnissen erforderlich. Zur Bonitätsprüfung wird keine Schufa-Auskunft genutzt, sondern Creditreform

++ der Neobroker finanzen.net zero führte am 20.6.24 einen Handel mit echten Aktienbruchstücken ein, was ermöglicht, per Einmalanlage bereits ab EUR 1,00 zu investieren. Diese Art des Handels steht für rund 500 Aktien zur Verfügung. Die Ausführung erfolgt einmal täglich ab 15 Uhr über gettex. Dabei wird ein Entgelt von EUR 1,00 für den Bruchstückhandel erhoben, auch wenn das Ordervolumen unter EUR 500,00 liegt ohne zusätzlichen Mindermengenzuschlag. Werden in einem Auftrag sowohl ganze Aktien als auch Stückaktien gehandelt, werden sie automatisch in zwei separate Orders aufgeteilt. Ganze Stücke werden sofort zur Ausführung weitergeleitet, Bruchstücke wie beschrieben. Aufträge im Bruchstückhandel können bis 14:45 Uhr des Handelstages geändert oder gestrichen werden

++ bei der "Barclays Visa" von Barclays können Neukunden für den Produktabschluss wieder bis auf Weiteres EUR 25,00 Geldprämie bekommen. Um die Geldprämie zu erhalten, muss innerhalb von vier Wochen nach Erhalt der Karte in der Summe mindestens EUR 100,00 Umsatz stattgefunden haben. Weitere Voraussetzung ist, im Antragsprozess oder in der App die Einwilligung für die Zusendung von Informationen zu Produkten und Dienstleistungen - per E-Mail und/oder Push-Benachrichtigung - zu erteilen und mindestens bis zur Gutschrift der Geldprämie bestehen zu lassen. Die Geldprämie schreibt Barclays ca. acht Wochen nach Erreichen des Kartenumsatzes dem Kreditkartenkonto gut

++ card complete hat bei den Diners-Club-Karten die Anzahl der kostenlosen Zutritte zu den Flughafen-Lounges für Neukunden ab 1.6.24 deutlich reduziert, was sie erst nachträglich auf der Website veröffentlichten. Mit der "Classic Card" und einigen anderen Karten wie unter anderem der "Student Card", "Travel Card" und "Golf Card" erhält man vier statt zuvor zwölf kostenlose Loungezutritte pro Jahr, mit der "Vintage Card" acht statt zuvor 24. Voraussetzung für den kostenlosen Zutritt ist jeweils ein Kartenumsatz von mindestens EUR 3.600 in den 365 Tagen vor Loungebesuch. Bei Nichterreichen des Mindestumsatzes oder nach Ausschöpfen des Kontingents kostet der Zutritt EUR 29,00 statt zuvor EUR 25,00 pro Person. Auch Bestandskunden müssen laut einer Auskunft des Kundensupports mit einer baldigen Anpassung rechnen

Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

1822direkt ging am 5.8.24 mit ihrem Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden zurück auf die 3,30% p. a., zwischenzeitlich waren es für knapp drei Wochen 3,60% p. a. Der Sonderzins gilt bei 1822direkt für Guthabenteile bis EUR 250.000 in den ersten sechs Monaten.

Collector Bank aus Schweden senkte am 11.7.24 von 3,25% auf 3,23%, am 29.7.24 von 3,23% auf 3,21% und am 5.8.24 von 3,21% auf 3,20%.

Avida Finans aus Schweden senkte am 9.7.24 von 3,22% auf 3,10%, am 17.7.24 von 3,10% auf 3,00% und am 2.8.24 von 3,00% auf 2,90%.

Die Santander Consumer Bank senkte am 1.8.24 ihr Angebot für Tagesgeld-Neukunden auf 3,30% p. a. (vorher 3,50% p. a.). Den Sonderzins gewährt sie für die ersten sechs Monate.

Die Targobank räumt auf Tagesgeldkonten, die ab 1.8.24 eröffnet werden, einen Sonderzins von 3,10% p. a. (vorher 3,25% p. a.) ein. Den Sonderzins gewährt sie auf Guthabenteile bis eine Million Euro für die ersten sechs Monate. Ein Tagesgeld-Sonderzins ist bei der Targobank auch in Verbindung mit dem Eröffnen des Depotmodells "Klassik-Depot" und anschließendem eingehenden Wertpapierübertrag zu bekommen. Bei diesem Angebot senkte sie den Sonderzins am 1.8.24 auf 3,80% p. a. (vorher 4,00% p. a.). Es gelten weitere Bedingungen, die aber unverändert blieben.

Die Allgemeine Beamten Bank senkte am 1.8.24 beim Tagesgeld von 3,00% auf 2,00% und beim Sparkonto von 0,65% auf 0,50%.

Die Deutsche Skatbank senkte per 1.8.24 von 2,44% auf 2,38%.

VR Bank Niederbayern-Oberpfalz senkte am 1.8.24 in der obersten Stufe für die Guthabenteile ab EUR 300.000, und zwar von 3,00% auf 2,75%.

NIBC senkte per 1.8.24 beim Tagesgeld von 2,75% auf 2,65%. Ebenso senkte sie um 0,10 Prozentpunkte bei den Kündigungsgeldern, beim "Flex30" von 3,10% auf 3,00%, beim "Flex60" von 3,20% auf 3,10% und beim "Flex90" von 3,30% auf 3,20%.

C24 senkte per 1.8.24 ihre Verzinsung für Girokonten und Tagesgeldpocket auf einheitlich 2,25%. Dies ist eine Senkung um 0,25 Prozentpunkte für Girokonten und gar um 0,75 Prozentpunkte für das Tagesgeldpocket. Der Guthabenzins direkt auf den Girokonten ist weiterhin ein Alleinstellungsmerkmal von C24, für Tagesgeld ist die Zinshöhe aber eher mittelmäßig. Der Vorteil des Tagesgeldpockets besteht so nur noch in der monatlichen statt quartalsweisen Zinsgutschrift und darin, dass dort bis EUR 100.000 verzinst wird, während die Obergrenze auf den Girokonten bei EUR 50.000 und auf den Pockets bei EUR 5.000 gezogen ist. Die Anpassung folgte der jüngsten EZB-Zinssenkung, da C24 zu den Girokonten an die Einlagefazilität der EZB (3,75% seit 12.6.24) abzüglich 1,50 Prozentpunkte koppelt.

Die ProCredit Bank senkte für Neukunden, die ab 1.8.24 eröffnen, ihren Sonderzins auf 2,90% p. a. (vorher 3,10% p. a.). Er gilt für Guthabenteile bis EUR 50.000. Der neue Garantiezeitraum läuft bis zum 31.10.24, der vorherige endete mit dem 31.7.24.

Die Resurs Bank aus Schweden senkte am 8.7.24 von 3,25% auf 3,22% und am 23.7.24 von 3,22% auf 3,20%. Am 1.8.24 erhöhte sie minimal, von 3,20% auf 3,21%.

Northmill Bank aus Schweden senkte am 10.7.24 von 3,23% auf 3,20% und am 30.7.24 von 3,20% auf 3,18%.

Nordax Bank aus Schweden senkte am 16.7.24 von 3,25% auf 3,23%, am 24.7.24 von 3,23% auf 3,22% und am 29.7.24 von 3,22% auf 3,20%.

DISTINGO Bank aus Frankreich senkte am 26.7.24 von 3,31% auf 3,26%.

Die Opel Direktbank legte für Bestandskunden eine Aktion auf, bei der sie Neugeld bis EUR 100.000 mit 3,00% p. a. verzinst, im Zeitraum vom 18.7.24 bis zum 17.10.24. Auch die beiden Daten vor dem Zeitraum sind relevant, da Voraussetzung ist, dass der Kunde am 16.7.24 keinen Neukundenzinssatz hatte, und als Ausgangsbasis für die Bemessung des Neugelds der Kontostand vom 17.7.24 gilt. Das Neugeld muss von einem externen Konto bzw. bei Minderjährigen von einem externen Konto eines Erziehungsberechtigten eingezahlt werden. Interne Gutschriften wie aus endfälligen Festgeldern oder Zinszahlungen werden nicht berücksichtigt und erhalten den Standardzins.

Hoist Finance aus Schweden senkte am 18.7.24 von 2,95% auf 2,90%.

Die 1822direkt erhöhte ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden, die ab 16.7.24 eröffnen, auf 3,60% p. a., ein Plus von 0,30 Prozentpunkten. Der Sonderzins gilt bei ihr für Guthabenteile bis EUR 250.000 in den ersten sechs Monaten.

Nordiska aus Schweden senkte am 16.7.24 von 2,90% auf 2,80%.

Die IKB Deutsche Industriebank legte am 15.7.24 nach mehrwöchiger Pause wieder ein Neukundenangebot auf. Es lautet auf 3,80% p. a. für Guthabenteile bis EUR 100.000 in den ersten drei Monaten ab Eröffnung des Tagesgeldkontos. In der Zinshöhe ist das noch eine Spur besser als das Angebot der Wüstenrot Bausparkasse, aber von wesentlich kürzerer Dauer. Zunächst wird ein Verrechnungskonto ("Cashkonto") eingerichtet, danach kann online das eigentliche Tagesgeldkonto eröffnet werden. Die Bank bestätigt die Teilnahme am Sonderzins durch eine Mitteilung im Online-Banking-Postfach, in der Regel zwei Bankarbeitstage nach Kontoeröffnung.

Der S Broker erhöhte am 11.7.24 sein Sonderzinsangebot an Neukunden auf dem Tagesgeldkonto "KontoPlus" von 2,30% p. a. auf 2,75% p. a. Der Sonderzins gilt für Guthabenteile bis EUR 500.000 in den ersten sechs Monaten. Dieses Angebot gilt in Verbindung mit dem Eröffnen eines Wertpapierdepots und dem Führen des Depot-Verrechnungskontos direkt beim S Broker.

Die Wüstenrot Bausparkasse setzte sich am 10.7.24 mit ihrem Zinsangebot für Neukunden überraschend an die Spitze. Sie bietet 3,75% p. a. für die ungewöhnlich lange Laufzeit von zwölf Monaten und auf Guthabenteile bis EUR 50.000. Gegenüber ihrem vorherigen Angebot verdreifachte sie die Laufzeit und halbierte den Betrag, auf den der Sonderzins maximal angewendet wird. Es handelt sich um eine Jubiläumskondition anlässlich 100 Jahre Wüstenrot, die sogar höher ist als die derzeit besten Festgeldangebote für zwölf Monate. Das vorherige Neukundenangebot der Wüstenrot Bausparkasse betrug 3,50% p. a. für vier Monate auf Guthabenteile bis EUR 100.000. Bestandskunden können sich weiterhin an einer Neugeldaktion mit Sonderzins von 3,50% p. a. anmelden. Am ersten Tag, an dem auf die Jubiläumskondition geändert wurde, berichteten zahlreiche Interessenten über technische Ausfälle auf der Antragsstrecke, sodass die wenigsten einen Kontoeröffnungsantrag erstellen konnten. In den darauffolgenden Tagen gab es die Probleme nicht mehr; es ist eine neu aufgesetzte moderne Antragsstrecke, die sogar E-Ident ermöglicht. Die IBAN und die Zugangsdaten werden zur Bestätigung der Kontoeröffnung in insgesamt drei Briefen per Post übermittelt. Einloggen können sich die Tagesgeldkunden auf der wüstenrot-Website im Tagesgeld-Portal, einem separaten Kundenportal, das bei Klick auf "Kundenportal" unten unter "Mein Tagesgeld/Festgeld" zu finden ist.

Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

CreditPlus Bank senkte am 5.8.24 in der Direktanlage und auf WeltSparen im Bereich von 6 Monaten bis 5 Jahren: bei 6 Monaten auf 3,01% (vorher 3,10%), bei 9 Monaten auf 2,96% (vorher 3,10%), bei 12 Monaten auf 2,96% (vorher 3,15%), bei 18 Monaten auf 2,95% (vorher 3,15%), bei 2 Jahren auf 3,05% (vorher 3,15%), bei 3 Jahren auf 3,01% (vorher 3,06%), bei 4 Jahren auf 2,90% (vorher 3,00%) und bei 5 Jahren auf 2,80% (vorher 2,90%)

Orange Bank aus Frankreich erhöhte am 2.8.24 bei 6 Monaten auf starke 3,59%, von zuvor lediglich 1,50%.

PEAC senkte am 1.8.24 bei 5 Jahren auf 3,00% (vorher 3,25%).

Hamburg Commercial Bank senkte am 1.8.24 bei 3 Jahren auf 3,20% (vorher 3,30%).

Die Allgemeine Beamten Bank senkte am 1.8.24 bei 12 Monaten auf 3,05% (vorher 3,30%).

CKV aus Belgien erhöhte am 1.8.24 bei 4 Jahren auf 3,20% (vorher 3,00%) und bei 5, 7, 8 sowie 10 Jahren auf 3,25% (vorher 3,00%).

NIBC senkte am 1.8.24 die Kurzläufer: bei 3 Monaten auf 3,15% (vorher 3,25%), bei 6 Monaten auf 3,30% (vorher 3,50%), bei 9 Monaten auf 3,20% (vorher 3,30%) und bei 12 Monaten auf 3,30% (vorher 3,40%)

RiverBank aus Luxemburg erhöhte am 31.7.24 bei 3 Jahren auf 3,15% (vorher 3,05%), bei 4 Jahren auf 3,05% (vorher 2,95%) und bei 5, 6 sowie 7 Jahren auf 3,00% (vorher 2,90%).

Die Münchener Hypothekenbank senkte am 31.7.24 auf dem ZinsMarkt der Deutschen Bank bei 12 Monaten auf 2,95% (vorher 3,00%), bei 2 Jahren auf 3,00% (vorher 3,20%) und bei 3 Jahren auf 2,90% (vorher 3,00%).

Die Münchener Hypothekenbank senkte am 30.7.24 auf WeltSparen bei 3 Monaten auf 3,30% (vorher 3,35%), bei 6 Monaten auf 3,25% (vorher 3,30%) und bei 12 Monaten auf 3,20% (vorher 3,25%).

FCM Bank aus Malta erhöhte am 30.7.24 bei 3 Monaten auf 3,65% (vorher 3,56%). Vorangegangen war am 16.7.24 ein Erhöhen ausgehend von 3,36%.

PEAC erhöhte am 29.7.24 bei 3 Monaten auf 3,50% (vorher 3,45%) und bei 6 Monaten auf 3,40% (vorher 3,30%).

SIGNAL IDUNA Bauspar erhöhte am 25.7.24 leicht, und zwar bei 18 Monaten auf 3,20% (vorher 3,16%), bei 3 Jahren auf 3,10% (vorher 3,06%) und bei 4 Jahren auf 3,12% (vorher 3,06%).

mediserv Bank erhöhte am 22.7.24 bei 3 Monaten auf 3,45% (vorher 3,30%) und bei 6 Monaten auf 3,30% (vorher 3,05%). Vorangegangen war am 11.7.24 ein Erhöhen bei 3 Monaten ausgehend von 3,20%.

VR Bank Regensburg-Schwandorf senkte am 19.7.24 bei 9 Monaten auf 3,00% (vorher 3,25%) und bei 12 Monaten auf 2,80% (vorher 3,30%).

IKB Deutsche Industriebank senkte am 18.7.24 um 0,25 bis 0,50 Prozentpunkte: Beim Produkt "Festgeld" gelten bei 2 sowie 3 Jahren 3,00% (vorher 3,25%), bei 4 sowie 5 Jahren 2,75% (vorher 3,00%) und bei 7 sowie 10 Jahren 2,50% (vorher 3,00%).

Otto M. Schröder Bank senkte am 15.7.24 bei 6 Monaten auf 3,30% (vorher 3,40%).

Auf der Zinsplattform WeltSparen läuft die Aktion "Sparmarathon1000", bei der Neu- und Bestandskunden bis zu EUR 1.000 Bonus für Festgeldanlagen ab 2 Jahren Laufzeit erhalten können. Um sich dafür zu qualifizieren, müssen bei WeltSparen mindestens EUR 50.000 in Festgeldprodukte mit einer Laufzeit von mindestens zwei Jahren oder in die Vermögensverwaltung mit einer Mindestanlagedauer von zwölf Monaten investiert werden. Die Aktion läuft im Zeitraum 8.7.24 bis 26.8.24. Die Bonushöhe richtet sich nach dem addierten Anlagebetrag: EUR 100,00 für eine Anlagesumme von EUR 50.000 bis unter EUR 100.000, EUR 300,00 für EUR 100.000 bis unter EUR 200.000, EUR 500,00 für EUR 200.000 bis unter EUR 300.000 und EUR 1.000 für eine Anlagesumme ab EUR 300.000. Verlängerungen oder Aufstockungen zählen. Eine Kombination aus Festgeld und Vermögensverwaltung ist möglich. Vorzeitig kündbare Flexgelder sowie Kündigungsgelder sind ausgeschlossen. Der Bonus muss bis spätestens 26.8.24 per E-Mail an kundenservice@weltsparen.de mit dem Bonuscode "Sparmarathon1000" angefordert werden und wird bis Ende September 2025 gutgeschrieben.

Bank11 senkte am 8.7.24 bei 6 Monaten um 0,80 Prozentpunkte, ansonsten um 0,05 bis 0,15 Prozentpunkte. So gelten nun bei 6 Monaten 2,50% (vorher 3,30%), bei 9 Monaten 3,10% (vorher 3,20%), bei 12 Monaten 3,00% (vorher 3,10%), bei 18 Monaten 2,75% (vorher 2,90%), bei 2 Jahren 2,50% (vorher 2,60%) und bei 3 sowie 4 Jahren 2,25% (vorher 2,40% und 2,30%).

Noch einen schönen August wünscht

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