Newsletter: Direktbanken.News 02/2020

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.de


Themenüberblick

1. boon.PLANET und der Guthabenzins von 0,75%
2. Der monatliche Newsticker
3. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
4. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


1. boon.PLANET und der Guthabenzins von 0,75%

Seit 1.2.20 gibt es für alle Nutzer des Smartphone-Girokontos boon.PLANET der Wirecard Bank die Guthabenverzinsung von 0,75%, und zwar für Guthabenteile bis EUR 10.000, bei monatlicher Zinsgutschrift. Die Begrenzung der Verzinsung auf lediglich EUR 10.000 ist insofern etwas enttäuschend - auf ein Jahr hochgerechnet ergeben sich maximal EUR 75,00 Zinsertrag. Zudem ungewiss ist, wie lange es so gelten wird. Im vergangenen November hatte Wirecard vage angekündigt, das Ende Oktober gelaunchte Smartphone-Girokonto Anfang 2020 mit einem Guthabenzins von 0,75% auszustatten. Der Zins ist natürlich sehr werbewirksam, allein dessen Höhe ließ leidgeprüfte Sparer aufhorchen, denn Zinsen auf Girokonten sind normalerweise unüblich, selbst auf Tagesgeldkonten wird, wenn überhaupt, nur noch im Zehntelprozent-Bereich verzinst. Wirecard erklärte damals, man plane den Guthabenzins nicht als kurzfristige Aktion, sondern wolle auf Basis künstlicher Intelligenz und zusätzlicher Services einen langfristigen Ertrag erwirtschaften. boon.PLANET ist ein Konto ohne laufende monatliche Kosten, es landet auch nicht in der Schufa. Die Einlagen sind über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken und über den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken abgesichert, sodass grundsätzlich der Rahmen stimmt, um es dennoch vorrangig als Zinsangebot zu nutzen.

Alle Funktionen von boon.PLANET können ausschließlich über die auf einem mobilen Endgerät des Nutzers installierte App verwaltet werden. Der Weg der Kontoeröffnung geht ebenfalls über die App, mit Identifikation per VideoIdent. Man bekommt eine deutsche IBAN und eine virtuelle Debit-Mastercard, die sich in vielen gängigen Wallets für kontaktloses Zahlen hinterlegen lässt, in Apple Pay und Google Pay, aber auch bei Garmin und Fitbit. Auf Wunsch wird die Debit-Mastercard auch als Plastikkarte kostenlos zur Verfügung gestellt. Für das Zahlen in Fremdwährung fällt bei boon.PLANET kein Auslandsentgelt an. Das Konto wird ausschließlich im Guthaben geführt, es kann per Überweisung oder per Kreditkarte (Mastercard und Visa, aber nicht per Prepaid-Kreditkarte) kostenfrei aufgeladen werden. Das Angebot ist insgesamt schmaler als bei N26 oder Revolut. Im Jahresverlauf soll boon.PLANET aber um zusätzliche Services wie in der App abschließbare Sparpläne und Versicherungen, Loyalty-Lösungen (Prämienpunkte) und Mobilitätsdienste (Fahrkarten etc.) erweitert werden, sodass es sich für die alltäglichen kleinen Zahlungen als sehr praktisch erweisen kann.

Nachteile bestehen insbesondere durch niedrige Limits und beim Bargeldbezug. Pro Tag können maximal EUR 10.000 überwiesen werden, pro Woche maximal EUR 25.000. Auch gibt es ein Zahlungslimit je Händler und Tag von EUR 5.000. Die Limits kann der Nutzer noch weiter einschränken, aber nicht erhöhen. Das Abheben von Bargeld ist bei boon.PLANET nicht gebührenfrei, Abheben in Euro kostet jeweils EUR 2,00, in Fremdwährung EUR 4,00.

Wirecard ist ein DAX-Unternehmen, das schwerpunktmäßig in der Zahlungsabwicklung zwischen Händlern und Banken tätig ist. Mit boon.PLANET greift Wirecard nun im Endkundengeschäft an. boon.PLANET baut auf dem bereits seit Längerem verfügbaren Payment-Produkt "boon" auf. Da beide Produkte parallel über dieselbe Domain angeboten werden und die Unterschiede noch gering sind, ist darauf zu achten, sie nicht miteinander zu verwechseln. Den Guthabenzins gibt es nur bei boon.PLANET! Wenn es nur um das mobile Bezahlen geht, genügt boon; es ist bei einem britischen Tochterunternehmen von Wirecard angesiedelt, das lediglich über eine Lizenz als E-Geld-Institut verfügt und deshalb keine Einlagensicherung bieten kann. boon.PLANET hingegen ist ein vollwertiges Girokonto, unter anderem auch für Daueraufträge und Lastschriften nutzbar. Es wird direkt von der Wirecard Bank aus Aschheim bei München geführt, die seit 2005 über eine Banklizenz verfügt.

2. Der monatliche Newsticker

++ die Triodos Bank erhöht zum 1.4.20 den monatlichen Kontopreis des privaten Girokontos auf EUR 5,50 (bisher EUR 4,50) und auch den Jahresbeitrag der dazu erhältlichen Mastercard-Kreditkarte auf EUR 39,00 (bisher EUR 30,00). Die Kreditkarte ist optional, allerdings stellt die Triodos Bank darüber die gebührenfreie Bargeldversorgung an Geldautomaten bereit, nicht über die girocard

++ 1822direkt erhöhte beim "GiroSkyline" die für Giro-Neukunden ausgelobte Geldprämie von EUR 75,00 auf EUR 100,00. Um die Geldprämie zu erhalten, muss der Eröffnungsantrag im Zeitraum 31.1.20 bis 27.2.20 generiert werden und bis zum 30.6.20 müssen mindestens drei monatliche Gehaltseingänge ab EUR 1.000 vorliegen

++ der gebührenfreie Bargeldservice im Handel ist mittlerweile weit verbreitet: Die Drogeriekette dm-drogerie markt ermöglicht ihn seit 30.1.20 bereits ab dem ersten Produkteinkauf, unabhängig vom Preis des Produkts. Zuvor musste man hier für mindestens EUR 10,00 einkaufen, um ihn nutzen zu können. Und auch die Supermarktkette Kaufland führte den Bargeldservice vor ein paar Wochen ein. Bei Kaufland können sich Verbraucher ab einem Einkaufswert von EUR 10,00 und Bezahlung mit der girocard EUR 10,00 bis maximal EUR 200,00 von ihrem Konto auszahlen lassen

++ bei der Postbank gibt es seit 14.1.20 wieder ein Eröffnungsangebot für neue Girokunden zu den privaten Kontomodellen "Giro direkt", "Giro plus" und "Giro extra plus". Dieses Mal mit Geldprämien, die die Postbank spätestens drei Monate nach Erfüllung der jeweiligen Bedingungen dem neuen Girokonto gutschreibt, vorausgesetzt es ist bis dahin ungekündigt. Das vorherige Eröffnungsangebot mit Sonderzins nahm die Postbank am 19.12.19 offline. Vor diesem waren BestChoice-Gutscheine die Prämie. Das jetzige Angebot mit Geldprämien belohnt jeweils den bestätigten Kontoabschluss und die Nutzung des Online-Kontowechselservices, beim Giro direkt in Höhe EUR 25,00 und EUR 25,00, bei Giro Plus in Höhe EUR 50,00 und EUR 50,00 und bei Giro extra plus in Höhe EUR 50,00 und 100,00. Bei der Geldprämie für den bestätigten Kontoabschluss muss die Legitimation innerhalb von zwei Wochen nach Erstellen der Eröffnungsunterlagen durchgeführt werden. Bei der Geldprämie für die Nutzung des Online-Kontowechselservices ist der Service unter postbank.kontenwechsel.de innerhalb von vier Wochen nach der Eröffnung des Kontos zu nutzen und dabei müssen mindestens drei Zahlungspartner über die neue Bankverbindung informiert werden

++ Consorsbank teilte mit, ab sofort alle Aktien- und ETF-Sparpläne über Tradegate um 9:30 Uhr auszuführen. Dies wird ab dem nächsten Anspartermin am 15.2.20 wirksam. Bislang war es die Börse München, an der die Sparpläne bei Consorsbank ausgeführt wurden, allerdings direkt bei Börsenöffnung gegen 8:00 Uhr. Bei Consorsbank kann zwischen den Ansparterminen 1. und 15. des Monats gewählt werden, die unlimitierten Käufe über die Sparpläne werden zusammengefasst ausgeführt. Gerade bei vielen der ETFs fand in München ansonsten wenig Handel statt, sodass jeweils genau absehbar war, wann aus den Ansparterminen von Consorsbank resultierende Nachfrage bestehen wird. Zudem problematisch, dass so früh noch keine Referenz gegeben ist, denn der Handel auf Xetra beginnt erst um 9:00 Uhr. Im Blog von Consorsbank beklagten Kunden schon seit mehreren Jahren, dass es dadurch häufig nicht zu marktgerechten Kursen kam, sie gegenüber anderen Handelsplätzen höhere Einstandskurse hatten. Insofern reagierte Consorsbank auf die Kritik und ist für ETF-Sparer nun wieder eine gute Adresse

++ bei 1822direkt gibt es seit 1.2.20 ein Nachfolgeangebot für die zum Jahresende ausgelaufenen Aktionskonditionen für Sparpläne in ETFs der ComStage. Dieses Mal sind 44 ETFs der Deka Invest ohne das sonst bei 1822direkt anfallende Orderentgelt von EUR 2,95 erwerbbar, bei Einrichtung des Sparplans bis 31.1.21 garantiert für 12 Monate. ETFs der Deka Invest sind bei anderen Online-Brokern relativ selten vergünstigt, die Deka ist das Wertpapierhaus der Sparkassengruppe. Der Zeitraum des Gebührenverzichts ist allerdings etwas kurz, bei den ComStage-ETFs waren es noch 24 Monate

++ mit dem Smartbroker hat die wallstreet:online Gruppe, die mehrere Portale für Börseninformationen betreibt, einen neuen Online-Broker eingeführt. In den ersten Wochen konnte man sich nur in eine Warteliste eintragen und danach war es an manchen Stellen noch etwas holprig. Es ist jedoch ein sehr günstiges und transparentes Tradingangebot geworden, das wir nun in den Vergleich eingebunden haben. Für nur EUR 4,00 kann gehandelt werden, unabhängig von der Höhe des Ordervolumens, gegebenenfalls zuzüglich Fremdspesen. Anders als bei Neugründungen wie Trade Republic und justTrade ist das nicht auf einzelne Handelsplätze begrenzt, es kann an allen gängigen Börsen gehandelt werden. Bei Ausführung an den Börsen Frankfurt und Xetra erhebt Smartbroker zusätzlich eine Handelsplatzgebühr, für Xetra beträgt sie 0,00657% vom Kurswert, aber mindestens EUR 0,82. Für die anderen deutschen Börsen und für Tradegate, Lang & Schwarz und Gettex erhebt Smartbroker keine Handelsplatzgebühr. 603 ETFs sind derzeit verfügbar, 295 davon im Rahmen zu Aktionskonditionen ohne Orderentgelt. Nahezu alle in Deutschland zugelassenen gemanagten Fonds sind ohne Ausgabeaufschlag über die jeweilige Fondsgesellschaft verfügbar, beim Kauf per Einmalanlage sowie beim Verkauf fällt stattdessen die Orderprovision von EUR 4,00 an. Smartbroker ist wesentlich breiter aufgestellt und deshalb eher mit flatex und onvista bank zu vergleichen. Depot und Depot-Verrechnungskonto werden kostenlos beim Partner DAB BNP Paribas in München geführt. Bei einer Cashquote von mehr als 15%, das ist hier das durchschnittliche Verhältnis von Guthaben auf dem Depot-Verrechnungskonto zum Bestand an Wertpapieren, muss der Kunde für die Guthabenteile darüber einen Negativzins zahlen. Für neue Geldeingänge ist die Erhebung des Negativzinses aber für drei Monate ab dem jeweiligen Buchungstag ausgesetzt. Die DAB BNP Paribas ist aus der früheren DAB bank hervorgegangen, nun eine auf das B-to-B-Geschäft mit Finanzdienstleistern spezialisierte Marke der BNP Paribas S. A. Preisverzeichnis und Online-Banking-Anwendung setzen auf denen der DAB BNP Paribas auf, Smartbroker ist sozusagen ein Stylesheet bzw. eine Schicht darüber

++ flatex änderte am 15.1.20 das Preisverzeichnis, das ab 1.3.20 wegen der Einführung des Depotpreises gelten soll. Es war zuvor schon mehr als drei Wochen lang online. Angegeben ist der Depotpreis dort nun mit 0,1% p. a. inklusive Mehrwertsteuer, zuvor zuzüglich der Mehrwertsteuer. Außerdem hat flatex in dieser Version die Gebühr von EUR 5,90 für Dividendenzahlung aus ausländischen Aktien gestrichen und den Orderpreis für den Handel an den Auslandsbörsen von EUR 15,90 auf EUR 5,90 deutlich abgesenkt (der Orderpreis versteht sich zuzüglich Fremdspesen und länderspezifischer Fremdkosten). Ein Hin und Her bei der Bepreisung. Offenbar realisierte flatex, dass mehr Leute abwandern als einkalkuliert, eine Zusatzbelastung in der Größenordnung eben doch nicht hingenommen wird, jedenfalls nicht von der Kundschaft, die flatex über Jahre anzog. Die Stellen, die es jetzt ein wenig kompensieren, sind in erster Linie für die erklärte Zielgruppe der "besonders handelsaktiven Kunden" relevant. Auch soll es ab 1.3.20 für sie einen "VIP-Club" geben, bei dem sie Vergünstigungen und Sonderaktionen von flatex bekommen. Wie die Vergünstigungen im Detail aussehen und was die Kriterien für eine Aufnahme in den Club sind, werde noch kommuniziert, dies befände sich derzeit noch in interner Abstimmung. Gemäß Antworten des Kunden-Supports zeichnet sich ab, dass die Aufnahmekriterien ziemlich hoch sein werden, Kunden als besonders handelsaktiv gelten werden, wenn sie ca. 1.000 Trades innerhalb von zwölf Monaten machen

++ Barclaycard führt zum 1.4.20 bei allen Kreditkarten, auch den CoBranding-Karten, für Abhebungen in Euro einen Mindestabhebebetrag von EUR 50,00 ein. Ist der verfügbare Betrag jedoch niedriger, wird es möglich sein, auch geringere Beträge abzuheben. Für Abhebungen in Fremdwährung gilt der Mindestabhebebetrag nicht. Auf Kartenumsätze für Lotterien, Casinos, Wetten und auch für Wertpapierhandelsplattformen erhebt Barclaycard künftig 4,00% Gebühr. Bei der "Barclaycard New Visa", einer Revolving-Credit-Card, berechnet Barclaycard zudem die Sollzinsen bei diesen Umsätzen grundsätzlich ab dem Buchungstag, selbst wenn der Kunde den Saldo der Monatsabrechnung vollständig innerhalb des Zahlungsziels ausgleicht. Dies wird hier dann auch für Bargeldabhebungen gelten, wegen der Sollzinsen sind sie nicht mehr als vollkommen kostenlos zu bezeichnen. Zur "Barclaycard Gold Visa" gibt gegebenenfalls eine noch gravierendere Änderung: Die Regelung zur Befreiung vom Kartenpreis entfällt. Bislang war der Kartenpreis - EUR 59,00 - nicht zu entrichten, wenn man einen Vorjahresumsatz von mindestens EUR 3.000 erreichte. Barclaycard informierte die jeweiligen Karteninhaber per E-Mail, betreffend des Kartenpreises der Barclaycard Gold Visa bislang offenbar aber nur einen Teil der Karteninhaber; die ab 1.4.20 zu den einzelnen Kreditkarten geltenden Preisverzeichnisse und die allgemeingültigen AGB sind online abrufbar

++ Barclaycard startete am 3.2.20 zur "Barclaycard Visa", die wie berichtet in einigen Punkten unattraktiver wird, nochmals ein Eröffnungsangebot mit EUR 25,00 Geldprämie für Neukunden. Die Karte muss innerhalb von vier Wochen nach Erhalt eingesetzt werden. Der Betrag wird ca. acht Wochen nach diesem ersten Karteneinsatz dem Kreditkartenkonto gutgeschrieben. Als Neukunde zählt, wer in den vorherigen sechs Monaten kein Kunde bei Barclaycard war

3. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

Die DHB Bank wird beim Kündigungsgeld mit Kündigungsfrist von 33 Tagen den variablen Zins am 2.3.20 auf 0,10% (bisher 0,15%) senken, mit 66 Tagen Kündigungsfrist am 2.4.20 auf 0,15% (bisher 0,20%) und mit 99 Tagen Kündigungsfrist am 6.5.20 auf 0,20% (bisher 0,35% bzw. ab 2.3.20 zunächst 0,25%).

Austrian Anadi Bank aus Österreich senkt per 17.2.20 von 0,10% auf 0,05%.

Die Opel Bank wird am 11.2.20 von 0,30% auf 0,25% gehen.

NIBC Direct verringerte am 4.2.20 von 0,25% auf 0,20%.

Die Akbank senkte am 3.2.20 beim "AK-Online Tagesgeld" von 0,26% auf nur noch 0,15% und beim "AK Tagesgeld" von 0,15% auf 0,05%. 14 Tage davor senkte sie schon einmal beim AK-Online Tagesgeld von 0,31% auf 0,26%.

Resurs Bank aus Schweden kürzte am 3.2.20 von 0,35% auf 0,30%.

Die FIMBank aus Malta kürzte per 3.2.20 auf dem "Flexgeld24" von 0,25% auf 0,15%.

Am 1.2.20 startete die Verzinsung bei boon.PLANET - 0,75% für Guthabenteile bis EUR 10.000 (siehe Themenpunkt 1). boon.PLANET ist ein kostenlos geführtes, schufafreies Smartphone-Girokonto der Wirecard Bank und derzeit eine Alternative für ein Tagesgeldkonto.

Hoist Finance aus Schweden kürzte am 31.1.20 von 0,35% auf 0,25%. Zuvor, am 15.1.20, kürzte Hoist Finance von 0,40% auf 0,35%.

East West Direkt aus Luxemburg senkte am 29.1.20 von 0,35% auf 0,30%.

Nordax Bank aus Schweden senkte am 29.1.20 ebenfalls von 0,35% auf 0,30%.

Bausparkasse Mainz kürzte am 23.1.20 von 0,05% auf 0,01%.

Kommunalkredit Invest senkte am 22.1.20: Bei einem Anlagebetrag unter EUR 10.000 gelten 0,05% (vorher 0,11%) und bei einem Anlagebetrag ab EUR 10.000 für den gesamten Betrag 0,21% (vorher 0,31%).

Die TF Bank aus Schweden verringerte am 20.1.20 beim Tagesgeldangebot des eigenen Internetauftritts von 0,45% auf 0,35%.

Die net-m privatbank 1891 senkte am 17.1.20 den Zins für Neukunden, für Guthabenteile bis EUR 100.000 gelten 0,01% (vorher 0,30%) die Guthabenteile darüber verzinst sie nicht mehr (vorher 0,01%). Bei der net-m privatbank 1891 ist es andersherum - Bestandskunden erhalten häufig befristet eine bessere Verzinsung als Neukunden, die individuelle Information darüber stellt die Bank jeweils in das Online-Postfach des Kunden ein.

GarantiBank kürzte am 17.1.20 von 0,10% auf 0,05%.

Barclays Bank senkte für Eröffnungen ab 15.1.20 das Neukundenangebot, garantiert in den ersten zwölf Monaten ab Kontoeröffnung jetzt 0,10 Prozentpunkte über dem Leitzins (Hauptrefinanzierungssatz) der EZB. Der Leitzins der EZB ist 0,00%, seit 16.3.16. Deshalb beträgt der Sonderzins von Barclays Bank derzeit 0,10%. Die Neukunden, die bis 14.1.20 eröffnet hatten, sicherten sich 0,25 Prozentpunkte über dem Leitzins für die ersten zwölf Monate.

Die abcbank senkte am 13.1.20 beim "abcTagesgeld" auf 0,10% (vorher 0,25%). Ebenso senkte sie an diesem Datum bei den Kündigungsgeldern, und zwar beim "abcSpar45" auf 0,25% (vorher 0,40%) und beim "abcSpar90" auf 0,35% (vorher 0,50%).

Die DHB Bank senkte am 9.1.20 bei "NetSp@r-Konto" und "Tagesgeldkonto" von 0,15% auf 0,10%.

1822direkt kürzte am 7.1.20 für die verzinsten Guthabenteile bis EUR 20.000 von 0,01% auf 0,001%.

Der S Broker strich am 1.1.20 die Guthabenverzinsung auf dem Verrechnungskonto "KontoPlus". Davor lag sie bei 0,01% für die Guthabenteile bis EUR 100.000.

4. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

(Auswahl an relevanten Änderungen)

Die akf bank senkt am 14.2.20 im Bereich von 6 Monaten bis 9 Jahren um 0,10 Prozentpunkte und bei 10 Jahren um 0,15 Prozentpunkte. Ihre küftigen Zinssätze: 6 sowie 9 Monate - 0,35% (bisher 0,45%), 12 Monate - 0,50% (bisher 0,60%), 2 Jahre - 0,65% (bisher 0,75%), 3 Jahre - 0,75% (bisher 0,85%), 4 Jahre - 0,85% (bisher 0,95%), 5 bis 9 Jahre - 0,95% (bisher 1,05%), 10 Jahre - 1,05% (bisher 1,20%)

CreditPlus Bank verringerte am 4.2.20 durchgängig um 0,05 Prozentpunkte, zum Beispiel bei 5 Jahren auf 0,70% (vorher 0,75%) und bei 7 Jahren auf 0,90% (vorher 0,95%).

Eurocity Bank senkte am 3.2.20 um 0,10 bis 0,30 Prozentpunkte. Sie bietet für 6 Monate 0,10% (vorher 0,40%), für 12 Monate 0,30% (vorher 0,50%), für 2 Jahre 0,50% (vorher 0,60%), für 3 Jahre 0,70% (vorher 0,80%), für 4 Jahre 0,90% (vorher 1,05%), für 5 Jahre 1,05% (vorher 1,25%), für 6 Jahre 1,10% (vorher 1,30%), für 8 Jahre 1,20% (vorher 1,35%) und für 10 Jahre 1,30% (vorher 1,40%).

Die Akbank ließ sich weit zurückfallen, am 3.2.20 um 0,11 bis 0,31 Prozentpunkte. Für das "AK-Online Festgeld" gelten bei 6 sowie 9 Monaten 0,15% (vorher 0,26% bzw. 0,30%), bei 12 Monaten 0,25% (vorher 0,56%), bei 2 Jahren 0,30% (vorher 0,60%), bei 3 Jahren 0,35% (vorher 0,65%), bei 4 Jahren 0,40% (vorher 0,71%) und bei 5 Jahren 0,45% (vorher 0,76%). Vorangegangen war am 20.1.20 eine Senkung um bis zu 0,11 Prozentpunkte.

East West Direkt aus Luxemburg senkte am 29.1.20 bei 6 Monaten auf 0,45% (vorher 0,55%), bei 12 Monaten auf 0,50% (vorher 0,70%) und bei 2 Jahren auf 0,60% (vorher 0,95%).

Greensill Bank, zuvor bei mehreren Laufzeiten an erster oder zweiter Position, senkte am 27.1.20 um 0,10 Prozentpunkte. Für 6 Monate bietet sie 0,20% (vorher 0,30%), für 12 Monate 0,50% (vorher 0,60%), für 2 Jahre 0,70% (vorher 0,80%), für 3 Jahre 0,90% (vorher 1,00%), für 4 Jahre 0,95% (vorher 1,05%) und für 5 Jahre 1,05% (vorher 1,15%).

Kommunalkredit Invest senkte am 22.1.20 bei den Laufzeiten bis 2 Jahre: Für Anlagebeträge ab EUR 10.000 lautet der Zins nun bei 6 Monaten auf 0,25% (vorher 0,35%), bei 12 Monaten auf 0,40% (vorher 0,70%) und bei 2 Jahren auf 0,60% (vorher 0,75%).

Die net-m privatbank 1891 setzte am 17.1.20 alle angebotenen Festgeldlaufzeiten auf 0,01%. Zuvor galten bei 6 Monaten 0,46% und bei 12 Monaten 0,51%.

Die KT Bank senkte am 17.1.20 überwiegend um 0,15 Prozentpunkte, zum Beispiel bei 3 Jahren auf 0,55% (vorher 0,70%) und bei 5 Jahren auf 0,85% (vorher 1,00%).

Die abcbank senkte am 13.1.20 bei 6 sowie 9 Monaten auf 0,35% (vorher 0,45%), bei 12 Monaten auf 0,45% (vorher 0,55%), bei 2 Jahren auf 0,55% (vorher 0,70%), bei 3 Jahren auf 0,65% (vorher 0,85%) und bei 4 bis 6 Jahren auf 0,75% (vorher 0,90%).

net-m privatbank 1891 strich am 10.1.20 das Laufzeitangebot bei 9 Monaten mit zuletzt 0,47% und bei 2 Jahren mit zuletzt 0,71%.

Klarna Bank aus Schweden verringerte am 10.1.20 bei 12 Monaten von 1,10% auf 0,95%. Das außergewöhnlich gute Zinsangebot war somit bei Klarna Bank wieder mal nur für Schnellentschlossene erhältlich. Bei 3 und 6 Monaten bleibt es hingegen vorerst bei den am 3.1.20 auf 0,70% bzw. 0,80% erhöhten Sätzen.

Mit dem Bankhaus Obotritia gibt es seit 7.1.20 einen weiteren Anbieter aus Deutschland auf der WeltSparen-Plattform. Er ist mit recht ordentlichen Festgeldzinsen eingestiegen. Es gelten bei 12 Monaten 0,40%, bei 2 Jahren 0,60%, bei 3 Jahren 0,75%, bei 4 Jahren 0,85% und bei 5 Jahren 1,05%. Die Mindestanlage ist EUR 5.000. Das Bankhaus Obotritia hat seinen Sitz in München und ist Teil der Obotritia Capital KGaA, einem auf Immobilien und Beteiligungen spezialisierten Unternehmen. Für die Bank wird der Bankmantel der früheren AKTIONÄRSBANK genutzt, dies war ein Online-Broker, den die damalige FinTech Group einstellte, da sie eine Zeit lang im Besitz von gleich vier Online-Brokern war.

Noch einen schönen Monat Februar wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

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