Newsletter: Direktbanken.News 02/2021

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Themenüberblick

Ford Money will Zinsanleger mit Klarheit und Service überzeugen
AutoBank: Investorensuche erfolglos, Eigentümer stimmen geordneter Abwicklung zu
Der monatliche Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


Ford Money will Zinsanleger mit Klarheit und Service überzeugen

Mit Ford Money gibt es im Einlagengeschäft nach mehreren Abgängen unter den inländischen Anbietern im vergangenen Jahr einen neuen Player. Es ist eine Marke der Ford Bank mit Sitz in Köln. Über sie werden seit 11.1.21 Tagesgeld und Festgeld über das Internet angeboten. Die Ford Bank ist ein von der BaFin zugelassenes Institut, das Finanzdienstleistungen aus dem Hause Ford erbringt, insbesondere in den Bereichen Finanzierung, Leasing und Versicherung. Die Internetseite unter fordmoney.de ist so aufgebaut wie bei ihrem Pendant in Großbritannien, das dort von der FCE Bank plc betrieben wird, ebenfalls eine Banktochter des Ford-Konzerns.

Die Zinsangebote, mit denen Ford Money nun eingestiegen ist, schaffen es nur ins vordere Mittelfeld. Der Tagesgeldzins beträgt derzeit 0,20%. Der Mindestanlagebetrag ist dabei EUR 1,00, er darf nicht unterschritten werden. Fest anlegen ist ab einem Anlagebetrag von EUR 500,00 möglich. Die 12-monatige Laufzeit wird zu 0,35% angeboten, die 2-jährige zu 0,40%, die 3-jährige zu 0,50%, die 4-jährige zu 0,60% und die 5-jährige zu 0,65%. Es sind simple Produkte, aber dennoch besticht das Konzept von Ford Money, weil sie klar beschrieben sind, es ein paar nette Optionen und kundenfreundliche Regelungen gibt. Letztlich spare der Kunde damit auch Zeit und Nerven. Die Kundeneinlagen sichert im gesetzlich geregelten Umfang die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken und darüber hinaus der freiwillige Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.

Ford Money stellt zu beiden Produkten eine Garantie: Bei der Tagesgeldverzinsung wird Ford Money demnach nie zwischen Bestands- und Neukunden unterscheiden. Zudem verspricht Ford Money bestehenden Kunden, eine Zinssenkung mit mindestens 14 Tagen Vorlaufzeit per Nachricht im Online-Postfach anzukündigen. Bei der Festgeldanlage wird der höhere Zins zugrunde gelegt, soweit bei Eingang des Anlagebetrags (er muss innerhalb von 14 Tagen nach Eröffnungsbestätigung der Bank eingehen) ein höheres Zinsangebot gilt, durch eine nach Kontoantrag stattgefundene Zinserhöhung für die gewählte Laufzeit.

Der Kunde kann auf Wunsch mehrere Tagesgeldkonten bekommen. Die Zinsen von Tagesgeld und Festgeld kann er sich wahlweise monatlich oder jährlich gutschreiben lassen, der Nominalzins ist dabei identisch, die monatliche Variante führt potenziell durch Zinseszinsen zu einem höheren Zinsertrag. Ebenso hat der Kunde beim Tagesgeld die Optionen, sich die Zinsen auf demselben Tagesgeldkonto gutschreiben zu lassen, einem anderen von ihm bei Ford Money geführten Tagesgeldkonto oder dem externen Referenzkonto. Beim Festgeld besteht zusätzlich die Option, sie auf dem Festgeldkonto gutschreiben zu lassen. Wenn Auszahlungsaufträge an einem Geschäftstag bis 24 Uhr eingehen, werden sie laut Ford Money am nächsten Geschäftstag auf dem jeweiligen Zielkonto erscheinen - das ist gut, fast alle anderen Banken legen die Uhrzeit für den letzten Buchungslauf auf den frühen Nachmittag; freilich wären Echtzeitüberweisungen noch schneller. Die Konten können als Einzel- oder Gemeinschaftskonto, und für Minderjährige eröffnet werden. Neben E-Mail und Telefon steht auch eine Chat-Funktion als Kontaktweg zur Verfügung.

AutoBank: Investorensuche erfolglos, Eigentümer stimmen geordneter Abwicklung zu

Vorstand und Aufsichtsrat der AutoBank haben in einer für den 29.1.21 angesetzten außerordentlichen Hauptversammlung den Aktionären die geordnete Abwicklung und die anschließende Rückgabe der Banklizenz vorschlagen. Auf der Hauptversammlung wurde das wie erwartet beschlossen. Das Unternehmen teilte nach der Hauptversammlung mit, der Abbauprozess werde voraussichtlich 18 bis 24 Monate dauern. Ziel sei es, "im Rahmen der geordneten Abwicklung sämtliche Verpflichtungen [...] vollständig und entsprechend den getroffenen vertraglichen Vereinbarungen zu erfüllen".

Online-Sparer aus Österreich und Deutschland unterhalten bei der AutoBank Einlagen. Zum Jahreswechsel war ein Bestand von 150 Millionen Euro auf Tagesgeldkonten und 80 Millionen Euro auf Festgeldkonten vorhanden. Die Festgeldverträge behalten laut den Angaben für beide Seiten ihre Gültigkeit, mit den ursprünglich vereinbarten Laufzeiten. Die AutoBank hatte Laufzeiten von 6 Monaten bis 4 Jahre im Programm. Die längeren gehen über den geplanten Abbauzeitraum hinaus. Denkbar wäre, dass die Bank sich von diesen Verträgen zu einem späteren Zeitpunkt trennen wird, durch Übertrag an eine andere Bank oder doch noch durch vorzeitiges Auflösen unter Zahlung einer Ausgleichszahlung. Betreffend der Sicherheit der Einlagen betonte sie, dass die Einlagensicherung im gesetzlichen Rahmen auch während der Abbauphase gegeben ist. Der Einlagekunde bauche daher keine Sorgen um sein Geld zu haben, ein kurzfristiges Abziehen von Einlagen sei nicht notwendig. Die für die Einlagensicherung zuständige Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H. weist auf ihrer Homepage mit einer Information auf die Situation bei der AutoBank hin. Sie sieht in ihr keinen Sicherungsfall, bei dem sie tätig werden müsse. Sie schreibt ebenso, dass die Sicherung der Kundeneinlagen auch während der geordneten Abwicklung besteht. Auf ihrer Internetseite informiert die AutoBank ihre Einlagekunden mittels eines Fragen-Antworten-Katalogs. Er hat den Stand 12.1.21, wodurch die Formulierungen noch so sind, als stünde die Entscheidung noch an.

Die Bank ist daran gescheitert, frisches Kapital aufzubringen. Seit Monaten bemühte sie sich, das regulatorische Kernkapital aufzustocken. Nachdem der dritte und letzte potenzielle externe Investor trotz zuvor bekundeter Absichtsvereinbarung abgesprungen war, sah das Management die von der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) geforderte Kapitalzufuhr nicht mehr als realisierbar an und leitete das vorweg ein, was die auferlegte Konsequenz gewesen wäre.

Aufgrund ihrer niedrigen Eigenkapitalquote stand die AutoBank schon einige Zeit im Visier der FMA. Kernauflage war eine Kapitalerhöhung in Höhe von mindestens 12,8 Millionen Euro. Für die erste Tranche von mindestens 8,3 Millionen Euro war eine Frist bis 31.5.21 gesetzt. Im August 2020 hatte die FMA in einer ersten Interventionsmaßnahme dem Bankmanagement eine Wirtschaftsprüferin zur Seite gestellt. Sie war seitdem bei allen wesentlichen Entscheidungen eingebunden. In späteren Bescheiden ging es auch um personelle Änderungen: Eduard Unzeitig, bis dahin Vorstandsvorsitzender, sollte abgelöst werden. Und als die Bank ihn in den Aufsichtsrat wechseln ließ, verlangte die FMA sein völliges Ausscheiden aus dem Unternehmen.

Wien ist Sitz der Bank, in Oberhaching bei München besteht eine Zweigniederlassung. Die AutoBank ist in Wien und München an der Börse notiert. Die Wiener Notierung basierte bislang auf einem Vertrag mit Lang & Schwarz, der endet aber am 26.2.21, weil Lang & Schwarz die Tätigkeit in diesem Bereich einstellt. Eine Einbeziehung an der Wiener Börse auf Grundlage eines eigenen Börsenantrags wird die AutoBank nun nicht mehr verfolgen. Vielmehr plant sie, ihre Notierung in München zeitnah ebenfalls aufzuheben. Laut Zahlen von August 2020 befinden sich 63,55 Prozent im Streubesitz, die übrigen Anteile gehören zwei deutschen Beteiligungsgesellschaften (Nörenberg Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH und P31 Management GmbH).

Im März 2019 wurde eine Neuausrichtung verkündet, mit der die Bank, die das Wort "Auto" im Namen trägt, von den Finanzierungen für Autohändler und private Autokäufer sukzessive auf die Refinanzierung von Leasinggesellschaften umsattelte. Die neuen Kreditnehmer der AutoBank sind somit Leasinggesellschaften, gleichzeitig ist sie selbst an Leasinggesellschaften beteiligt und frühere Anteilseigner sind Leasinggesellschaften. Wegen anhaltend hoher Verluste, vor allem durch die Beteiligungen, und auch die Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgeerscheinungen für die Leasingbranche, verringerte sich das regulatorische Kapital zunehmend. Das neue Geschäftsmodell konnte dadurch nur noch gebremst umgesetzt werden.

Der monatliche Newsticker

++ die DKB nimmt zum 1.4.21 mehrere Anpassungen vor: Guthaben auf dem Kreditkartenkonto wird dann nicht mehr verzinst. Zuletzt erhielten die Kunden mit Aktivkundenstatus für die Guthabenteile bis EUR 100.000 noch 0,01%. Das angekündigte neue Tagesgeldprodukt werde als Alternative rechtzeitig bereitstehen. Des Weiteren fällt künftig beim Einzahlen von Bargeld an Geldautomaten der DKB ein Entgelt an in Höhe von 1,50% des eingezahlten Betrags, mindestens EUR 2,50 und höchstens EUR 15,00. Sofern das Konto, auf dem eingezahlt wird, einen Sollstand aufweist, beträgt das Entgelt unabhängig vom Einzahlungsbetrag EUR 2,50. Auf der Internetseite der DKB ist ein PDF zu den eigenen Geldautomaten mit Stand April 2020 abrufbar, demnach gibt es 21 eigene Geldautomaten, 18 davon mit Einzahlungsfunktion. Das bereits vereinbarte Entgelt von EUR 2,95 für eine beleghafte Überweisung gelte künftig auch für alle weiteren nicht online im Banking erteilten Zahlungsaufträge. Im Preis- und Leistungsverzeichnis wurden dazu explizit das beleghafte Erfassen und Ändern eines Dauerauftrags mit der Bepreisung aufgenommen und der beleghafte Auftrag zum Übertragen von Guthaben zwischen Girokonto und Kreditkartenkonto. Zudem kündigt die DKB mit der Änderung der Vertragsbedingungen zum 1.4.21 ihre bisherige Sicherheitsgarantie beim Banking, die über den gesetzlichen Erstattungsanspruch bei nicht autorisierten Zahlungsvorgängen hinausging. Bei den Geschäftskonten senkt die DKB die Schwelle, ab der sie einen Negativzins erhebt, von EUR 1.000.000 auf EUR 300.000 ab. Beim für bestimmte Freiberufler erhältlichen "DKB-Business" wird der Negativzins jetzt erst eingeführt, dort abweichend von den anderen Geschäftskonten für Guthabenteile größer EUR 100.000. Auch bei den Geschäftskonten führt die DKB zum 1.4.21 das Entgelt für das Einzahlen an den eigenen Geldautomaten ein, hier jedoch ohne das vergünstigte Entgelt bei einem Sollstand

++ Consorsbank wird Girokonten, die ab 27.3.21 eröffnet werden, nur noch kostenlos führen, wenn mindestens EUR 700,00 pro Kalendermonat eingehen oder der Kontoinhaber unter 28 Jahre alt ist. Es ist kein Gehaltseingang notwendig, nur ein Geldeingang, der sich im Falle von Consorsbank aus mehreren Teilbeträgen zusammensetzen darf und unabhängig davon gewertet wird, von welchem externen oder internen Konto er kommt. Mindestens EUR 700,00 Geldeingang ist eine Bedingung, auf die zuvor schon mehrere Wettbewerber umstellten, und zwar ING, 1822direkt beim "Girokonto Klassik", die Commerzbank bei ihrem Standard-Preismodell und die DKB mit den Vorteilen beim Aktivkundenstatus. Ohne den Geldeingang werden bei Consorsbank EUR 4,00 pro Monat fällig. Zudem wird bei diesen neuen Konten wie bei denen der Challenger-Banken nur noch eine Debit-Kreditkarte ausgestellt, die Debit-Visa-Card. Wer auf eine girocard nicht verzichten möchte, kann sie auf expliziten Wunsch für EUR 12,00 im Jahr hinzubestellen. Bestehende Girokonten und die, die bis 26.3.21 noch eröffnet werden, betreffen die beiden Änderungen nicht, hier bleibt es bei der kostenlosen Kontoführung ohne Bedingung und dem beitragsfreien Doppel aus girocard und Debit-Visa-Card. Allerdings schickt Consorsbank schon seit einigen Monaten am Ende der Kartengültigkeit nur noch eine Folgekarte zur girocard automatisch zu, wenn die girocard regelmäßig genutzt wurde. Und wenn der Kontoauszug auf Kundenwunsch zusätzlich zum Einstellen ins Online-Postfach per Post versendet wird, erhebt Consorsbank bei allen Konten künftig ein Entgelt von EUR 1,50 pro Sendung, zuzüglich zu den bislang schon in Rechnung gestellten Portokosten

++ die DKB räumt Neukunden den Aktivkundenstatus beim Girokonto seit 29.1.21 nur noch für die ersten sechs Monate ab Kontoeröffnung bedingungslos ein, zuvor für die ersten zwölf Monate. Im Anschluss behält man den Status weiterhin, wenn monatlich mindestens EUR 700,00 auf dem Girokonto eingehen. Mit dem Status ist der Dispozins etwas niedriger als ohne ihn und das Auslandsentgelt von 2,20% fällt dann weder beim Geldabheben noch bei der Kartenzahlung an. Bei Verlust/Diebstahl der Karte erhalten Aktivkunden auf Wunsch gebührenfrei eine Notfallkreditkarte und Notfallbargeld per Kurier an den Aufenthaltsort geschickt. Zudem können Aktivkunden gelegentlich kostenlos Eintrittskarten für Sporthighlights, Kino oder Kulturevents erhalten

++ ING bietet ihren Girokunden seit 28.1.21 als Mehrwert den Cashbackservice "DealWise". Darüber können die Girokunden beim Onlineshoppen sparen. Zugang besteht über das Online-Banking, nach dem Einloggen weist ING derzeit auf diesen neuen Service hin, ansonsten gelangt man über den Klickweg "Meine Konten > Cashbackservice" dorthin. DealWise wird von der ING Niederlande (ING Bank N. V., Amsterdam) betrieben, es ist eine Vertriebsaktivität abseits des Bankgeschäfts. Sie wurde zuerst in Rumänien unter dem Namen "Bazar" eingeführt und soll jetzt auf den deutschen Markt ausgerollt werden, danach auf weitere europäische Märkte. Um DealWise nutzen zu können, braucht es ein Girokonto bei ING. Welche Zahlungsmethode beim Einkauf der Nutzer verwendet, ist hingegen nicht relevant, es muss keine Karte der ING sein. Möglicherweise wird die Nutzung nach einer Einführungsphase auch für Nichtkunden geöffnet, in Rumänien war dies die Vorgehensweise. Für den deutschen Markt sind mehr als 1.000 Online-Shops angebunden, aus Bereichen wie Mode, Elektronik, Spielwaren, Lebensmittel, Gesundheit, Reisen, Kultur & Freizeit sowie Haus & Garten. Der Nutzer, der über DealWise bei einem der Shops einkauft, bekommt entweder einen Prozentsatz der Einkaufssumme (ohne Mehrwertsteuer und Versandkosten gerechnet) oder feste Beträge rückvergütet. Die Cashbackraten sind für jeden Shop unterschiedlich und jeweils mit den eventuellen Bedingungen beschrieben. Sie sind ähnlich gut, in manchen Fällen sogar besser als bei den etablierten Alternativen wie getmore.de oder shoop.de. Im Aktionszeitraum 1.2.21 bis 7.3.21 gibt es für den ersten Einkauf den ausgewiesenen Cashback in doppelter Höhe. DealWise kann auch damit punkten, dass man Cashbacks nicht erst ansammelt und erst ab einem bestimmten Betrag sich auszahlen lassen kann; jeder einzelne freigegebene Betrag wird automatisch auf das bei ING geführte Girokonto überwiesen

++ die norisbank knüpft bei "Top-Girokonten", die ab 27.1.21 eröffnet werden, die kostenlose Kontoführung an eine Bedingung zum Mindestgeldeingang. Unmittelbar davor gab Consorsbank bekannt, im Neugeschäft eine solche Bedingung einzuführen. Bei der norisbank kam sie im Neugeschäft kurzfristig, so als würde sich die norisbank an Consorsbank anhängen, um weniger Aufsehen zu erregen. Die Schwelle liegt bei ihr bei monatlich EUR 500,00. Der Geldeingang darf sich aus mehreren Teilbeträgen zusammensetzen und wird unabhängig davon gewertet, von welchem externen oder internen Konto er kommt. Ohne den Geldeingang fallen EUR 3,90 für den jeweiligen Monat an, die am Quartalsende belastet werden. Für Kontoinhaber bis zum Alter von einschließlich 20 Jahren führt die norisbank das Konto auch ohne den Geldeingang kostenlos. Auch bei einem der seit einigen Jahren nicht mehr erhältlichen Altprodukte, dem "noris giro", ändert die norisbank auf diese Konditionen, hier gilt dies ab 1.4.21. Es greift dann dieselbe Bedingung wie beim Top-Girokonto, bei monatlichem Geldeingang von mindestens EUR 500,00 und für Kontoinhaber bis einschließlich 20 Jahren wird die Kontoführung kostenlos sein, ansonsten EUR 3,90 betragen. Bislang war ein Geldeingang von mindestens EUR 750,00 gefordert, der Grundpreis betrug EUR 1,00, bei Nichterfüllung EUR 2,00

++ die norisbank startete am 27.1.21 - am Tag der Änderung beim Grundpreis - noch mal ihr Angebot mit Geldprämie für das Eröffnen des "Top-Girokontos" und das anschließende Nutzen des Online-Kontowechselservices. Die Höhe der Geldprämie ist jetzt EUR 50,00. Das Angebot pausierte fast zwei Monate lang, davor war es mit EUR 100,00 dotiert. Das sind die notwendigen Schritte im Detail: Das Konto muss bis 31.3.21 online beantragt werden. Über den automatisierten Online-Kontowechselservice müssen bis 30.5.21 mindestens fünf Zahlungspartner über die neue Bankverbindung informiert werden. Teilnehmen kann, wer in den vergangenen zwölf Monaten kein Girokonto bei der norisbank hatte. Die Aktion gilt nicht zum Kontomodell "Girokonto plus" und nicht zu Basis- und Pfändungsschutzkonten. Die Geldprämie schreibt die norisbank bis zum 30.6.21 dem Girokonto gut, vorausgesetzt das Girokonto ist bis dahin ungekündigt

++ beim S Broker ist seit 21.1.21 wieder das aus den Vorjahren bekannte Neukundenangebot mit EUR 300,00 Orderguthaben verfügbar. Das Orderguthaben schreibt S Broker direkt für die Depoteröffnung gut. Zuletzt war dieses Neukundenangebot im vergangenen August verfügbar. Danach folgte bis Dezember das weniger lohnende Angebot mit reduziertem Orderpreis. Im Januar dieses Jahres war das gewöhnliche Depot bis zum jetzigen Neustart mit gar keinem Eröffnungsvorteil ausgestattet

++ 1822direkt wechselte am 6.1.21 auf eine neue Aktion mit Amazon-Gutschein über EUR 100,00. Den Gutschein gibt es für Depot-Neukunden, die bis 1.3.21 ihr Depot eröffnen und daraufhin einen Sparplan in Fonds, ETFs oder Zertifikate einrichten. Das Ausführungsintervall muss monatlich sein, die Mindestsparrate ist EUR 50,00. Der Sparplan muss mindestens zwölf Mal zur Ausführung kommen, das erste Mal spätestens am 30.4.21. Das Ändern des besparten Wertpapiers ist laut Auskunft der Bank prämienunschädlich. Die vorangegangene Aktion der 1822direkt war dreiteilig, sie bestand aus Freetrades für den ersten Monat, Rabatt beim Traden im zweiten und dritten Monat und einem Amazon-Gutschein über EUR 50,00

++ onvista bank hat bei den Einmalanlagen in ETFs im Zeitraum 1.1.21 bis 30.6.21 Aktionskonditionen zu 62 ETFs von iShares, Franklin Templeton und VanEck. Die ETFs können ab einer Ordergröße von EUR 1.000 außerbörslich über die Baader Bank mit lediglich EUR 2,00 Handelsplatzgebühr je Auftrag gekauft werden. 2019 war die Auswahl an ETFs bei einem ähnlichen Aktionsangebot von onvista bank zehnmal so groß, rund 630 ETFs waren es damals. 2020 gab es die Aktion nicht

++ American Express verdoppelte für den Zeitraum 14.1.21 bis 24.2.21 den Eröffnungsbonus bei der "Gold Card": Statt EUR 72,00 oder 20.000 Membership-Rewards-Punkte können sich Neukunden von American Express EUR 144,00 oder 40.000 Membership-Rewards-Punkte sichern. Voraussetzung sind Ausgaben mit der Karte in Höhe von mindestens EUR 3.000 innerhalb von sechs Monaten. Auch darf es zu keiner Kündigung des Kartenvertrags innerhalb der ersten zwölf Monate kommen und die Führung des Kartenkontos muss einwandfrei sein, insbesondere sollte kein Zahlungsverzug vorliegen. Die Gold Card kostet bei jährlicher Abbuchung des Kartenpreises EUR 140,00 pro Jahr, der Kartenpreis kann mit Membership-Rewards-Punkten beglichen werden

Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

Greensill Bank senkt beim "Flexgeld24" zum 15.2.21 von 0,20% auf 0,15%.

My Money Bank aus Frankreich senkt beim "Flexgeld24" zum 15.2.21 von 0,19% auf 0,15%.

FCM Bank aus Malta senkt beim "Flexgeld24" zum 15.2.21 von 0,22% auf 0,17%.

Die Austrian Anadi Bank aus Österreich erhöht beim "Flexgeld24" zum 15.2.21 von tiefen 0,01% auf 0,15%.

Avida Finans aus Schweden verringerte am 28.1.21 von 0,25% auf 0,23%.

Das Bankhaus August Lenz verringerte am 26.1.21 beim Tagesgeld für Privatkunden von 0,21% auf 0,16% und beim Tagesgeld für Geschäftskunden von 0,16% auf 0,10%.

Die PSA Direktbank verringerte am 26.1.21 von 0,25% auf 0,20%.

Die Allgemeine Beamten Bank weist seit 18.1.21 zum klassischen Sparkonto auf ihrer Produktseite eine Verzinsung von 0,01% aus, zuvor 0,05%. Sie gibt dabei an, der Zins habe den Stand 1.1.21, sodass davon auszugehen ist, dass er rückwirkend gelten soll.

Die Collector Bank aus Schweden führte am 18.1.21 über WeltSparen ein Tagesgeldangebot zu 0,20% ein.

Consorsbank bietet seit 16.1.21 kein Tagesgeldkonto mehr für den Neuabschluss an. Auf Nachfrage teilte sie mit, dass etliche Mitbewerber aufgrund des Niedrigzinsumfelds bereits Negativzinsen bzw. Verwahrentgelte an ihre Kunden weitergeben, diesen Schritt wolle man nicht mitgehen und habe deshalb das Tagesgeldkonto aus dem Portfolio genommen. Auf bestehenden Konten werden Guthabenteile bis EUR 10.000 weiterhin mit 0,01% verzinst.

Resurs Bank aus Schweden senkte am 15.1.21 von 0,25% auf 0,24% und am 29.1.21 von 0,24% auf 0,22%.

Aion aus Belgien führte am 11.1.21 über Zinspilot ein "Flexgeld24" zu 0,27% ein.

Nordax Bank aus Schweden änderte am 7.1.21 von 0,23% auf 0,25%.

Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

(Auswahl an relevanten Änderungen)

Die akf bank verringert am 5.2.21 bei 12 Monaten auf 0,40% (bisher 0,50%), bei 2 Jahren auf 0,55% (bisher 0,60%), bei 3 Jahren auf 0,65% (bisher 0,70%), bei 4 Jahren auf 0,70% (bisher 0,75%) und bei 5 Jahren auf 0,80% (bisher 0,85%).

Hoist Finance aus Schweden senkte am 3.2.21 bei 2 Jahren auf 0,55% (vorher 0,75%) und bei 5 Jahren auf 1,05% (vorher 1,20%).

Die BGFIBank Europe aus Frankreich - eine der Anlagebanken auf Zinspilot, aber derzeit dort ohne Zinsangebote - löste einige der abgeschlossenen Festgeldverträge zum 1.2.21 vorzeitig auf. Zinspilot informierte die betroffenen Anleger einige Tage vorab per E-Mail, Grund seien regulatorische Vorgaben der französischen Aufsichtsbehörde. Wie die Festgeldverträge ausgewählt wurden, ist nicht bekannt, jedenfalls gingen die E-Mails nicht zu allen Verträgen raus. Die betroffenen Anleger bekamen ihren Anlagebetrag mit den anteiligen bis zum Auszahlungsdatum errechneten Zinsen ausgezahlt. Es wurden somit nicht die vollen Zinsen für den ursprünglich vereinbarten Anlagezeitraum gezahlt, obwohl eine Festgeldanlage normalerweise für beide Seiten bindend ist. Rechtlich ist dieses Vorgehen fraglich. Bei einer Festgeld-Restlaufzeit von mehr als elf Monaten will die BGFIBank Europe den betroffenen Anlegern zusätzlich zu den anteiligen Zinsen bis 26.2.21 einen Bonus über EUR 25,00 je Anleger auszahlen.

Die Greensill Bank senkte am 1.2.21 um 0,05 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 0,25% (vorher 0,30%), bei 12 Monaten auf 0,40% (vorher 0,45%), bei 2 Jahren auf 0,55% (vorher 0,60%), bei 3 Jahren auf 0,60% (vorher 0,65%), bei 4 Jahren auf 0,65% (vorher 0,70%) und bei 5 Jahren auf 0,70% (vorher 0,75%)

Die GRENKE BANK verringerte am 28.1.21 um 0,05 Prozentpunkte. Sie bietet nun bei 6 Monaten 0,15% (vorher 0,20%), bei 9 Monaten 0,25% (vorher 0,30%), bei 12 Monaten 0,40% (vorher 0,45%), bei 2 Jahren 0,55% (vorher 0,60%), bei 3 Jahren 0,60% (vorher 0,65%), bei 4 Jahren 0,65% (vorher 0,70%) und bei 5 Jahren 0,75% (vorher 0,80%).

Credorax Bank aus Malta erhöhte am 26.1.21 bei 12 Monaten auf 0,40% (vorher 0,30%), bei 2 Jahren auf 0,86% (vorher 0,75%) und bei 3 Jahren auf 0,96% (vorher 0,90%).

PSA Direktbank verringerte am 26.1.21 um 0,05 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 0,35% (vorher 0,40%), bei 2 Jahren auf 0,45% (vorher 0,50%), bei 3 Jahren auf 0,55% (vorher 0,60%) und bei 4 Jahren auf 0,65% (vorher 0,70%)

Die am 12.1.21 gestartete PEAC legte am 21.1.21 noch zwei lange Laufzeiten nach, für die sie nun auch ein Zinsangebot macht: für 7 Jahre 1,30% und für 10 Jahre 1,50%.

ProCredit Bank senkte am 20.1.21 bei 12 Monaten auf 0,10% (vorher 0,40%).

Über WeltSparen ist am 12.1.21 die PEAC aus Hamburg mit hohen Zinssätzen ins Einlagengeschäft eingestiegen. Der Zugang zu dieser Refinanzierungsquelle wurde nahezu in Rekordzeit erschlossen, es ist ein neu zugelassenes Institut, die Banklizenz wurde erst am 18.12.20 von der BaFin erteilt. Die PEAC bietet bei einer Mindestanlage von EUR 5.000 bei 6 Monaten 0,45%, bei 12 Monaten 0,60%, bei 2 Jahren 0,80%, bei 3 Jahren 0,90%, bei 4 Jahren 1,00% und bei 5 Jahren 1,10%. Ansonsten ist die PEAC im Factoring und Leasing mit mittelständischen Unternehmen aktiv. Das Unternehmen ist aus der IKB Leasing hervorgegangen, die im Februar 2018 an einen von HPS Investment Partners LLC verwalteten Investmentfonds verkauft wurde. Am 31.1.21 schloss PEAC eine Vereinbarung mit der Augsburger Aktienbank, zur Übernahme deren Leasinggeschäft. Die Transaktion steht unter dem üblichen Vorbehalt der behördlichen und aufsichtsrechtlichen Genehmigungen.

Eurocity Bank hob am 9.1.21 zunächst ab der 2-jährigen Laufzeit auf Zinssätze an, die knapp hinter den inländischen Bestwerten lagen. Am 1.2.21 senkte sie jedoch wieder ab, auf weitgehend dieselben niedrigen Sätze, die vor der kräftigen Anhebung galten.

Noch einen schönen Monat Februar wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

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