Newsletter: Direktbanken.News 03/2020

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.de


Themenüberblick

1. Der monatliche Newsticker
2. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
3. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


1. Der monatliche Newsticker

++ Girokunden von N26, die unter 26 Jahre alt sind und keine monatlichen Geldeingänge aus Gehalt oder Sozialleistungen in Höhe von mindestens EUR 1.000 haben, dürfen ab 24.5.20 nur noch drei Mal statt bislang fünf Mal im Monat an Geldautomaten in Deutschland gebührenfrei Geld abheben. Das geht aus dem vorab veröffentlichten Preis- und Leistungsverzeichnis hervor, denn ein Kriterium zur Qualifikation für den "Hauptkonto-Status" - das betreffend des Alters des Kontoinhabers -, ist hier nicht mehr aufgeführt. N26 streicht zudem allen den monatlichen Freibetrag von EUR 100,00 der Einzahlungsmöglichkeit in der Kooperation mit Barzahlen.de. Ab 24.5.20 kostet das Einzahlen dann bereits ab dem ersten Euro die Gebühr von 1,50% des Einzahlungsbetrags. Auf Kreditkartentransaktionen in Casinos, bei Lotterien und in Wettbüros wird N26 eine Gebühr in Höhe von 3,00% erheben und auch für das Bestellen von Ersatzkarten mehr verlangen

++ ING wird das Girokonto nicht mehr lange ohne Bedingungen kostenlos führen: Ab 1.5.20 sind monatlich mindestens EUR 700,00 Geldeingang nötig, damit kein Grundpreis anfällt. An einigen Stellen erklärte ING, dass es sich dabei um Gehalt, Rente, Pension und andere Einkommen handeln könne. Dies ist etwas missverständlich, laut Auskunft des Kundensupports werden zurzeit nämlich auch gewöhnliche Eingänge aus Daueraufträgen oder Überweisungen von anderen Banken als Geldeingang anerkannt, auch Eigenüberweisungen; nicht jedoch eigene bankinterne Überträge, Wertpapiergutschriften oder Gutschriften aus der Buchung von Rücklastschriften. Durch das ab 1.5.20 gültige Preis- und Leistungsverzeichnis, das mittlerweile veröffentlicht wurde, ist dies bestätigt, dort wird auch der Begriff "Geldeingang" verwendet und in der Fußnote sind davon ausgenommen "Wertpapierumsätze, eigene Überträge und Gutschriften aus der Buchung von Rücklastschriften". Die Eingänge werden zusammengezählt; es können also auch mehrere kleine Beträge sein, die in der Summe auf die geforderte Höhe kommen. Wenn in einem Monat mal weniger als EUR 700,00 auf dem Konto eingehen, wird ING für diesen Monat EUR 4,90 belasten, was für ein Online-Konto relativ viel ist. Ausnahmen werden für Kunden gelten, die jünger als 28 Jahre alt sind, und für Kunden mit Basiskonto, bei ihnen bleibt es bei der bedingungslos kostenlosen Kontoführung. ING verzeichnete in den vergangenen Jahren starke Zuwächse bei den Girokonten, viele andere Banken zogen mit den Gebühren an. Die Anzahl der bei ING unterhaltenen Girokonten liegt derzeit bei 2,8 Millionen. ING geht davon aus, dass etwa drei Viertel der Konten zum jetzigen Stand vom Grundpreis bereits befreit wären, das bedeutet aber auch, dass die Konditionsänderung etwa 700.000 Konten teuer macht. ING zielt auf Hauptbankverbindungen und schaut beim Wachstum jetzt mehr auf Profitabilität. Mit einem Zweitkonto, das nur wenig genutzt wird, können sie kein Geld verdienen. ING kommunizierte die Konditionsänderung am selben Tag wie das Geschäftsergebnis für 2019, und auch zusammen mit diesem. ING konnte den Gewinn vor Steuern abermals steigern, auf 1,352 Milliarden Euro, im Teilergebnis der Retail-Sparte sank er jedoch leicht

++ ab 19.4.20 dürfen gemäß der EU-Preisverordnung bei Kartenumsätzen für das Umrechnen von den Landeswährungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) nur noch die zuletzt verfügbaren Referenzkurse der Europäischen Zentralbank verwendet werden. Dies soll die Transparenz der zu zahlenden Entgelte für den Verbraucher erhöhen und betrifft das Bezahlen und Geldabheben sowohl mit girocards als auch mit Kreditkarten. Im Fokus stehen somit die zwölf EWR-Fremdwährungen Britisches Pfund, Bulgarischer Lew, Dänische Krone, Isländische Krone, Kroatische Kuna, Norwegische Krone, Polnischer Zloty, Rumänischer Leu, Schwedische Krone, Schweizer Franken (nur für Liechtenstein), Tschechische Krone und Ungarischer Forint. Die Wechselkurse von Nicht-EWR-Währungen wie dem US-Dollar sind von der Verordnung nicht geregelt. Bislang zogen die kartenausgebenden Institute meist die von den Kreditkartengesellschaften bereitgestellten Kurse als Basis heran, oder gar bankeigene, darin war jeweils ein Spread enthalten. Ein Teil der kartenausgebenden Institute wird künftig, obwohl der Spread bei den betreffenden EWR-Währungen wegfällt, kein Entgelt für das Umrechnen in Euro erheben, ein anderer Teil ein Entgelt in Form eines Kursaufschlags auf den Euro-Referenzkurs der Europäischen Zentralbank: Beispielsweise wird comdirect einen Aufschlag von 0,35% erheben, norisbank und Postbank 0,50%. Ob das bislang schon übliche Auslandsentgelt bei allen Fremdwährungen oder nur bei denen außerhalb des EWR anfällt, ist in diesem Zusammenhang ebenfalls relevant. ING beispielsweise wird für Zahlen oder Abheben in EWR-Währung ihr Auslandsentgelt von 1,75% als Kursaufschlag anwenden. Die meisten anderen Institute werden das Auslandsentgelt zusätzlich belasten, auch comdirect, norisbank und Postbank

++ die DKB erhöhte zum 19.4.20 bei den zum DKB-Cash ausgegebenen Karten das Auslandsentgelt von 1,75% auf 2,20%. Es fällt mit dem Aktivkunde-Status bei der Visa Card aber weder beim Geldabheben noch beim Bezahlen an, dies gehört zu den gewährten Vorteilen. Die Änderung trifft somit insbesondere den Teil der Kunden, die den Status nicht haben. Bei den CoBranding-Kreditkarten wie der von Miles & More oder BMW erhöhte die DKB das Auslandsentgelt von 1,75% auf 1,95%.

++ comdirect ändert die Regelung für ihre Girokunden, Bargeld über Einzahlautomaten/Kassen der Commerzbank einzahlen zu können. Diese Bareinzahlungen werden ab 17.4.20 generell kostenfrei sein, wenn sich der Kontostand zum Zeitpunkt der Einzahlung im Soll befindet. comdirect entspricht damit einem Urteil des OLG Karlsruhe gegen eine Sparkasse; das OLG Karlsruhe sah den Kontoausgleich per Einzahlung als vertragliche Pflicht an, die gebührenfrei bleiben muss. Ansonsten - bei einem Kontostand im Haben - bleibt es bei comdirect bei den drei kostenlosen Einzahlungen pro Kalenderjahr und jede weitere Einzahlung kostet beim normalen Girokonto unverändert EUR 2,90

++ N26 zieht sich vom britischen Markt zurück und begründet dies in der diesbezüglichen Pressemitteilung einzig und allein mit dem Brexit. Durch die politische Entscheidung sei N26 gezwungen, Großbritannien zu verlassen. Alle britischen N26-Konten laufen nun zum 15.4.20 aus. Die Kunden wurden gebeten, etwaiges Guthaben bis dahin auf ein anderes Bankkonto zu überweisen. Als N26 im November 2017 die Warteliste einrichtete und einige Monate danach startete, ging das vorerst noch mit deutscher Banklizenz, aber das Brexit-Votum des Volkes war längst bekannt und der Zeitplan für den Austritt sogar enger. Selbst im Oktober vergangenen Jahres erklärte N26 in einem mittlerweile gelöschten Blogpost, sich auf den Brexit vorzubereiten und bleiben zu wollen. Daher wirkt die jetzige Argumentation vorgeschoben. Eher trifft zu, dass N26 in Großbritannien wegen der vielen einheimischen Challenger-Banken sich nicht etablieren konnte und den Aufwand, sich um eine eigene britische Lizenz zu bemühen oder mit einer Partnerbank zusammenzuarbeiten, als nicht wirtschaftlich einschätzt. Es ist ein herber Rückschlag, auf einem der wichtigsten Märkte in Europa die Reißleine ziehen zu müssen. In der Pressemitteilung heißt es dennoch, dass auf der weiteren Expansion in den USA und der Vorbereitung weiterer internationaler Märkte ein starker Fokus liege. In dem Zusammenhang wirkt auch das widersprüchlich, denn dafür wird man ebenfalls eine separate Banklizenz in der einen oder anderen Form benötigen

++ die Zinsplattform Savedo fährt den laufenden Betrieb langsam herunter. Grund hierfür ist, dass die Betreibergesellschaft Deposit Solutions sich in Deutschland auf nur eine Marke in diesem Geschäft konzentrieren wird, auf Zinspilot. Für die bestehenden Anlagen der Savedo-Kunden ändere sich nichts, die Savedo-Website bleibe weiter aktiv. Neukunden sollen in den nächsten Monaten noch eröffnen können, danach stehe für Neugeschäft Zinspilot zur Verfügung. Auch die Anlagebanken werden nach und nach auf Zinspilot umgesiedelt. Das erklärt, warum seit Anfang Februar die belgische CKV Bank, ehemals ein Savedo-Partner, auf Zinspilot verfügbar ist. Savedo war im August 2017 von Deposit Solutions aufgekauft worden, und lag schon damals mit weitem Abstand hinter den Wettbewerbern WeltSparen und Zinspilot. Savedo bediente die Nischen, ein Großteil der Anlagebanken bei Savedo stammte aus Osteuropa, zudem waren Investments in Edelmetalle im Angebot. Anders als Zinspilot hat Savedo auch eine Präsenz auf den Einlagemärkten in Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Auf diesen Märkten findet der Markenwechsel nicht statt

++ die Anglo Austrian Bank aus Österreich, früher hieß sie Meinl Bank, befindet sich seit 2.3.20 in Konkurs. Damit ist sie ein Fall für die österreichische Einlagensicherung. Einlagen hatte auf der WeltSparen-Plattform hereingenommen, mit Festgeldern. Das Volumen an besicherten Einlagen wird auf etwa 60 Millionen Euro geschätzt. Die Betroffenen werden in den nächsten Tagen direkt von der Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H per Brief informiert. Besicherte Einlagen zahlt diese dann innerhalb von sieben Tagen aus. Als bevorzugte Gläubigerin wird sie später einen Rückforderungsanspruch im Konkursverfahren stellen. Wer das Schreiben verpasst oder nicht sofort reagiert, muss sich aber nicht sorgen, die Verjährungsfrist der Ansprüche beträgt 30 Jahre. Dem Konkursantrag war zuvor ein Tauziehen um die Banklizenz vorangegangen. Der Lizenzentzug durch die Bankenaufsicht war vorläufig ausgesetzt, weil sich die Bank vor Gericht dagegen berief. Am 7.2.20 hob das Gericht allerdings die aufschiebende Wirkung der eingelegten Rechtsmittel auf - die Anglo Austrian Bank stand neuerlich ohne Banklizenz da. Die Bankenaufsicht setzte daraufhin einen Abwickler ein, die Vorstände wurden abberufen

++ VTB Direktbank senkte beim "VL-Sparplan" für Abschlüsse ab 17.2.20 den angebotenen Festzins auf 0,70%. Zuvor waren es 1,10%

++ comdirect wird zum 17.4.20 die Handelsplatzgebühr für die Orderausführung an der Börse Stuttgart senken, von 0,005%, mindestens EUR 5,00, auf 0,00225%, mindestens EUR 2,50. Zudem legt comdirect den Ausführungsplatz für Aktien- und ETF-Sparpläne auf Tradegate fest. Bislang war dies Xetra Best, ein Handelssystem der Deutschen Börse, das Banken und Maklergesellschaften die Möglichkeit gibt, Aufträge von Privatanlegern intern zu verrechnen. An der Ausführungszeit um 15:36 Uhr ändere sich zumindest vorerst nichts

++ Consorsbank hat das Depot-Eröffnungsangebot "Young Trader-Konto" am 27.2.20 neu gestaltet: Die Altersgruppe von 18 bis einschließlich 25 Jahren kann nun bei Eröffnung sowie für die folgenden 24 Monate jeweils von einem Freetrade profitieren und ansonsten in diesen ersten 24 Monaten für EUR 3,95 pro Trade handeln. Freetrades und vergünstigter Orderpreis gelten für den Handelsplatz Tradegate bei Ordererteilung über das Internet oder telefonisch über den Sprachcomputer, bis zu einem Ordervolumen von maximal EUR 20.000 je Ausführung. Gegebenenfalls kommen Börsengebühren und fremde Spesen hinzu. Der jeweils zugeteilte Freetrade verfällt bei Nichtverwendung, er kann nicht in den nächsten Monat mitgenommen werden. Zuvor bestand das Eröffnungsangebot aus dem vergünstigten Orderpreis, der bis zum 27. Geburtstag eingeräumt wurde, und einem Orderguthaben von EUR 75,00. Das neue Angebot dürfen anders als zuvor inaktive Bestandskunden nicht nutzen, sondern nur wer in den vergangenen sechs Monaten weder Konten noch Depots bei der BNP Paribas S. A. Niederlassung Deutschland unterhielt

++ ING erweiterte am 11.2.20 ihr ETF-Sparplanangebot um 340 ETFs auf insgesamt über 700. Und auch zu Aktionskonditionen sind nun mehr ETF-Sparpläne verfügbar, deren Anzahl verdreifachte ING auf 196. Wie bislang stammen diese von iShares und Franklin Templeton, hinzugekommen sind die Anbieter Amundi, Invesco und Lyxor. Die Gebühr pro Ausführung beträgt normalerweise bei ING 1,75% der Sparplanrate, zu Aktionskonditionen fällt keine Gebühr für die Ausführung an

++ die Kreditkartengesellschaft Visa startete am 3.3.20 nochmals die Aktion, bei der sie bei kleinen Einkäufen bis jeweils EUR 25,00 für die Kartenzahlung mit einer Visa Card 2,00% rückvergütet. Die Aktion ist bis zum 15.4.20 angesetzt, wobei sich Visa ein vorzeitiges Ende vorbehält. Im Oktober/November vergangenen Jahres gab es sie erstmals, sie wurde zuverlässig durchgeführt und sogar verlängert, die Bedingungen sind nahezu unverändert. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung auf www.visa.de/aktion notwendig. Dabei sind Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und Visa-Kartennummer anzugeben. Mit jeder eigenen von einer Bank oder einem Kartenunternehmen mit Sitz in Deutschland herausgegebenen Visa Card kann der Inhaber teilnehmen, aber nicht mit einer Prepaid-Kreditkarte. Ab dem Zeitpunkt der einmaligen Anmeldung werden also pro Zahlung maximal 50 Cent rückvergütet. Je Teilnehmer ist die Summe dieser Rückvergütungen auf EUR 50,00 begrenzt; um dies auszuschöpfen, wären mindestens 100 Zahlungen notwendig. Es ist egal, ob die Zahlungen im In- oder Ausland, online oder im Geschäft stattfinden; ist der jeweilige Betrag maximal EUR 25,00, werden sie automatisch erfasst. Transaktionen mit einem Betrag größer als EUR 25,00 sind nicht Gegenstand der Aktion. Generell keine Berücksichtigung finden Bargeldabhebungen, Transaktionen in Zusammenhang mit Wett- und Glücksspielgeschäften, Transaktionen für Finanzdienstleistungen, Transaktionen für Versicherungsleistungen und Transaktionen bei denen Beträge auf das Kartenkonto gutgeschrieben werden. Die Rückvergütungen überweist Visa einzeln innerhalb von drei Wochen nach der jeweiligen Zahlung auf das mit der Kreditkarte verknüpfte Konto

++ die Baden-Württembergische Bank erhöhte im Neugeschäft die Kartenpreise bei den von der Mercedes-Benz Bank übernommenen Karten: Bei Abschluss ab 26.2.20 kostet die "Mercedes Credit Card Silber" jährlich EUR 39,00 (vorher EUR 29,00) und die Partnerkarte EUR 19,20 (vorher EUR 15,00), die "Mercedes Credit Card Gold" kostet jährlich EUR 83,40 (vorher EUR 69,00) und die Partnerkarte EUR 41,40 (vorher EUR 35,00). Auf der Leistungsseite hinzugekommen ist bei beiden eine Garantieverlängerung um zwölf Monate für mit der Karte erworbene elektronische Geräte

++ die Landesbank Berlin renovierte ihr in die Jahre gekommenes Online-Banking. Auch die Kunden, die über Partner wie Amazon oder ADAC eine Karte der Landesbank Berlin haben, profitieren davon. Am 26.2.20 machte die Landesbank Berlin das neue Online-Banking verfügbar und schaltete das alte ab. Folgende Funktionen, die man bereits von einigen anderen Banken kennt, kamen hinzu: Die Umsätze erscheinen nun in Echtzeit in der Umsatzanzeige, und der Nutzer kann sich über Umsätze statt durch den kostenpflichtigen SMS-Service auch per Push-Nachrichten auf dem Smartphone informieren lassen. Außerdem kann er festlegen, wo die Karte mit welchen Limits eingesetzt werden kann, für Bezahlungen vor Ort und im Internet, für Geldabhebungen; weltweit, in Europa oder Deutschland. Die Karte lässt sich über das Online-Banking temporär vollständig deaktivieren, etwa wenn sie verlegt wurde, und auch wieder aktivieren. Zudem ist es nun möglich, sich aus dem Verfügungsrahmen einen Geldbetrag auf das Girokonto zu überweisen, die Landesbank Berlin nennt das "EuroAbruf online", bei Nutzung werden Vollzahler allerdings auf Teilzahlung umgestellt. Die alten Zugangsdaten wurden aus Sicherheitsgründen nicht in das neue System überführt, man muss sich für das Online-Banking neu registrieren. Die LBB übermittelte den Karteninhabern dafür Start-Zugangsdaten, im Verwendungszweck einer 1-Cent-Überweisung an das hinterlegte Abrechnungskonto bzw. in einigen Ausnahmefällen wie auch den Partnerkarteninhabern per Brief

++ bei der "Consors Finanz Mastercard" der Consors Finanz besteht wieder für Neukunden die Möglichkeit auf EUR 50,00 Geldprämie. Der Kartenantrag muss hierzu im Zeitraum 14.2.20 bis 15.3.20 online generiert werden, bis spätestens 20.3.20 an der mitgeteilten Adresse eingehen und bis 31.3.20 muss ein Karteneinsatz zulasten des Kreditrahmens stattfinden. Der Karteneinsatz kann das Bezahlen eines Einkaufs oder Geldabheben sein, wobei ein einzelner Umsatz dabei mindestens EUR 25,00 betragen haben muss. Die Karte ist beitragsfrei und ohne Auslandsentgelt. Damit man für die mit ihr getätigten Einkaufsumsätze keine Zinsen zahlt, muss man quartalsweise zum vereinbarten Fälligkeitstag vollständig per Überweisung ausgleichen; ein automatischer Lastschrifteinzug kann nicht eingerichtet werden

++ American Express erhöhte für den Abschluss der "Blue Card" ab 10.2.20 das Startguthaben, das Neukunden der American Express in Deutschland erhalten können, von EUR 25,00 auf EUR 35,00. Die Karte ist beitragsfrei. Um das Startguthaben zu erhalten, muss der Neukunde die Karte aktivieren und sich im Online-Banking oder in der App für das Startguthaben registrieren. Die Möglichkeit, sich für das Startguthaben zu registrieren, ist ca. sieben Tage nach Kartenerhalt im Amex-Offers-Bereich zu finden. Innerhalb von vier Wochen nach Kartenerhalt muss dann mindestens EUR 1,00 Umsatz mit der Karte erreicht werden. Etwaige Gutschriften von Vertragspartnern mindern den gewerteten Umsatz

2. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

Volkswagen Financial Services wird per 1.4.20 beim "Sparkonto" verringern, für die Guthabenteile unterhalb von EUR 100.000 auf 0,10% (bisher 0,20%) und für die Guthabenteile ab EUR 100.000 auf 0,05% (bisher 0,10%).

NIBC Direct senkt bei den "Mehr.Flex.Konten". Auf diesen Konten zahlt NIBC Direct einen etwas höheren Zins als auf dem täglich verfügbaren Konto; der Kunde muss Beträge, die er verfügen will, aber 30, 60 bzw. 90 Tage vorher kündigen. Ab 17.3.20 gelten 0,20% (Flex30, bisher 0,30%), 0,30% (Flex60, bisher 0,40%) und 0,40% (Flex90, bisher 0,50%).

comdirect wird beim "Tagesgeld PLUS" ab 17.3.20 eine Gebühr von EUR 1,90 pro Monat erheben, wenn neben dem Tagesgeld PLUS nicht auch ein Girokonto oder ein Depot in der Kundenverbindung bei comdirect unterhalten wird. Sozusagen eine Kontoführungsgebühr, die auch die bestehenden Zinsanleger trifft. Zuvor hatte comdirect bereits im Neukundengeschäft Barrieren aufgestellt: Tagesgeld Plus und "Laufzeitkonto" (Festzinsanlage) können seit November 2019 nur noch abgeschlossen werden, wenn ein Girokonto oder ein Depot bei der comdirect beantragt oder unterhalten wird. Eine weitere Abwehrmaßnahme war das Einführen eines Negativzinses, den Kunden, die ab 17.1.20 eine neue Kundenverbindung mit der comdirect eingehen, bei einer Gesamteinlage größer EUR 250.000 (alle Konten eines Kunden) zahlen müssen, derzeit minus 0,50% auf die Guthabenteile oberhalb dieses Sockelbetrags.

CreditPlus Bank senkt per 16.3.20 beim "Flexgeld24" von 0,10% auf 0,05%.

Austrian Anadi Bank senkt per 16.3.20 beim "Flexgeld24" von 0,05% auf 0,01%.

Die früher mal zinsstarke Moneyou senkte am 4.3.20 von 0,05% auf 0,02%.

FIMBank aus Malta erhöhte beim "Flexgeld24" per 2.3.20 von 0,15% auf 0,22%.

RaboDirect senkte am 2.3.20 beim Tagesgeld für die Guthabenteile bis EUR 350.000 auf 0,10% (vorher 0,25%), bei RaboSpar30 für die Guthabenteile bis EUR 500.000 auf 0,15% (vorher 0,30%) und bei RaboSpar90 ebenfalls für die Guthabenteile bis EUR 500.000 auf 0,20% (vorher 0,35%).

Die Südtiroler Sparkasse verringerte am 21.2.20 den Standardzins von 0,35% auf 0,30% und richtet Neukunden nun auch keine Sonderverzinsung mehr ein, zuvor 0,40% p. a., sondern garantiert die 0,30% bei Abschluss nur noch, und zwar für die ersten drei Monate.

Volkswagen Financial Services verringerte am 20.2.20 beim "Plus Konto" für die Guthabenteile unterhalb von EUR 100.000 auf 0,05% (vorher 0,10%) und für die ab EUR 100.000 auf 0,01% (vorher 0,05%).

Nordax Bank aus Schweden senkte am 19.2.20 von 0,30% auf 0,25%.

Kommunalkredit Invest verringerte am 19.2.20 die Verzinsung, die bei einem Anlagebetrag ab EUR 10.000 gilt, von 0,21% auf 0,11%.

DenizBank kürzte per 17.2.20 von 0,10% auf 0,05%.

East West Direkt aus Luxemburg kürzte am 7.2.20 von 0,30% auf 0,20%.

Die GRENKE BANK bietet ihr Tagesgeldkonto seit 31.1.20 nicht mehr zum Abschluss an, die Produktseite wurde offline genommen. Für Bestandskunden gelten derzeit weiterhin 0,10% bei einem Anlagebetrag kleiner EUR 100.000.

3. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

(Auswahl an relevanten Änderungen)

akf bank wird per 12.3.20 ab der 6-monatigen Laufzeit um 0,05 bis 0,10 Prozentpunkte herabsetzen, beispielsweise bei 12 Monaten auf 0,40% (bisher 0,50%), bei 2 Jahren auf 0,55% (bisher 0,65%) und bei 5 bis 9 Jahren auf 0,85% (bisher 0,95%).

Crédit Agricole Consumer Finance aus Frankreich senkt am 9.3.20 bei 6 Monaten um 0,05 Prozentpunkte, im Bereich von 9 Monaten bis 5 Jahren um 0,10 Prozentpunkte, und bei den Laufzeiten darüber um 0,15 und 0,20 Prozentpunkte. Sie bietet dann bei 6 Monaten 0,26% (bisher 0,31%), bei 9 Monaten 0,31% (bisher 0,41%), bei 12 Monaten 0,41% (bisher 0,51%), bei 2 Jahren 0,51% (bisher 0,61%), bei 3 Jahren 0,61% (bisher 0,71%), bei 4 Jahren 0,71% (bisher 0,81%), bei 5 Jahren 0,81% (bisher 0,91%), bei 6 Jahren 0,86% (bisher 1,01%) und bei 7 Jahren 0,91% (bisher 1,11%).

North Channel Bank erhöhte am 3.3.20 bei 4 Jahren auf 0,80% (vorher 0,65%) und bei 5 Jahren auf 0,90% (vorher 0,80%).

Varengold Bank senkte per 3.3.20 bei 12 Monaten auf 0,41% (vorher 0,50%), bei 2 Jahren auf 0,56% (vorher 0,70%) und bei 3 Jahren auf 0,71% (vorher 0,85%).

Hoist Finance aus Schweden senkte am 2.3.20 bei 12 Monaten auf 0,40% (vorher 0,60%), bei 2 Jahren auf 0,50% (vorher 0,70%), bei 3 Jahren auf 0,60% (vorher 0,90%) und bei 4 Jahren auf 0,80% (vorher 1,10%).

İşbank verringerte am 2.3.20 um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte, beispielsweise bei 3 Jahren auf 0,55% (vorher 0,75%), bei 4 Jahren auf 0,65% (vorher 0,80%) und bei 5 Jahren auf 0,75% (vorher 0,95%).

BNF Bank aus Malta senkte am 27.2.20 zum Anlagestarttermin 16.3.20 bei 12 Monaten auf 0,50% (vorher 0,60%), bei 2 Jahren auf 0,75% (vorher 0,85%) und bei 3 Jahren auf 0,85% (vorher 0,95%).

Greensill Bank senkte per 26.2.20 um 0,10 bis 0,35 Prozentpunkte. Es gelten bei 6 Monaten 0,10% (vorher 0,20%), bei 12 Monaten 0,25% (vorher 0,50%), bei 2 Jahren 0,40% (vorher 0,70%), bei 3 Jahren 0,55% (vorher 0,90%), bei 4 Jahren 0,70% (vorher 0,95%) und bei 5 Jahren 0,85% (vorher 1,05%).

Eurocity Bank senkte am 26.2.20 ab der 4-jährigen Laufzeit - also gerade bei den Laufzeiten, wo sie gut lag - um 0,05 bis 0,20 Prozentpunkte. Bei 4 Jahren bietet sie 0,85% (vorher 0,90%), bei 5 Jahren 0,90% (vorher 1,05%), bei 6 Jahren 0,95% (vorher 1,10%), bei 8 Jahren 1,05% (vorher 1,20%) und bei 10 Jahren 1,10% (vorher 1,30%).

Die SWK-Bank setzte sich am 25.2.20 unter den Anbietern aus Deutschland bei 6 und 12 Monaten an die Spitze, bietet dort 0,50% (vorher 0,25%) bzw. 0,60% (vorher 0,35%). Bei 2 bis 6 Jahren ging sie ebenfalls auf 0,60% (vorher 0,50% bei 2 Jahren und 0,55% ab 3 Jahren).

Klarna Bank aus Schweden meldete sich am 25.2.20 bei den Laufzeiten von 2 bis 4 Jahren mit einer Erhöhung zurück, bei 2 sowie 3 Jahren mit 0,90% (vorher 0,15%) und bei 4 Jahren mit 0,95% (vorher 0,15%).

Bankhaus Obotritia senkte am 21.2.20 bei 12 Monaten auf 0,30% (vorher 0,40%), bei 2 Jahren auf 0,50% (vorher 0,60%), bei 3 Jahren auf 0,65% (vorher 0,75%), bei 4 Jahren auf 0,75% (vorher 0,85%) und bei 5 Jahren auf 0,95% (vorher 1,05%).

VTB Direktbank senkte am 17.2.20 um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte, zum Beispiel bei 4 Jahren auf 0,60% (vorher 0,70%), bei 5 Jahren auf 0,70% (vorher 0,80%) und bei 8 Jahren auf 0,80% (vorher 0,95%).

East West Direkt aus Luxemburg setzte am 14.2.20 auch die 4-jährige Laufzeit auf 0,20% (vorher 1,05%). 0,20% ist zurzeit der Einheitswert bei ihren Festzinsanlagen.

Klarna Bank aus Schweden verringerte am 13.2.20 bei 3 Monaten auf 0,45% (vorher 0,70%), bei 6 Monaten auf 0,65% (vorher 0,80%) und bei 12 Monaten weniger drastisch auf 0,90% (vorher 0,95%).

Noch einen schönen Monat März wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

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