Newsletter: Direktbanken.News 04/2020

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.de


Themenüberblick

1. Raten von Verbraucherdarlehen in Coronakrise später zahlen
2. Der monatliche Newsticker
3. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
4. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


1. Raten von Verbraucherdarlehen in Coronakrise später zahlen

Kreditnehmer, die aufgrund der Coronakrise in eine finanzielle Notlage geraten sind, haben die Möglichkeit, eine Stundung mit ihrer Bank zu vereinbaren, was einer Ratenpause gleichkommt. Dies sieht das von Bundestag und Bundesrat beschlossene Gesetz zur Abmilderung der Folgen vor. Es wurde am 27.3.20 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Auch aus einem PDF des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz mit Fragen und Antworten gehen die Details hervor. Die Stundungsmöglichkeit bezieht sich auf Konsumentenkredite und Immobiliendarlehen, die für private Zwecke vor dem 15.3.20 abgeschlossen wurden. Die Erleichterung ist, dass für im Zeitraum 1.4.20 bis 30.6.20 fällig werdende Zins- und Tilgungsleistungen mehr Zeit für die Zahlung gewährt wird. Wenn die derzeitige Pandemie-Situation länger andauert, kann die Bundesregierung den Zeitraum durch Rechtsverordnung bis 30.9.20 verlängern. Bereits gezahlte Raten können in der Regel nicht nachträglich gestundet werden, sodass es sinnvoll ist, frühzeitig zu handeln. Voraussetzung ist, dass die Einnahmeausfälle den angemessenen Lebensunterhalt des Kreditnehmers gefährden oder der Personen, für deren Unterhalt er verantwortlich ist. Der betroffene Kreditnehmer soll Kontakt mit seiner Bank aufnehmen, um die Stundung zu vereinbaren. Er muss gegenüber der Bank seine Einnahmeausfälle nachweisen, zum Beispiel durch Vorlage des Bescheids über Kurzarbeitergeld oder einer Bestätigung vom Arbeitgeber, und zudem darlegen, dass ohne die Stundung sein angemessener Lebensunterhalt gefährdet ist. Einige Banken planen, mit den anfragenden Kreditnehmern individuelle Lösungen zu suchen, was auf Teilleistungen, einen neuen Vertrag mit niedrigeren Raten oder eine Umschuldung hinauslaufen kann. Von der gesetzlichen Stundungsregelung abweichende Vereinbarungen sind ausdrücklich erlaubt, man sollte dabei jedoch wissen, dass die vereinbarten Zahlungstermine dann wieder verbindlich sind und auch Kosten damit verbunden sein können. So wird gegebenenfalls eine Vorfälligkeitsentschädigung bei Ablösung des Altkredits erhoben, oder ein Entgelt für die Ratenplanänderung und insgesamt mehr Zinsen durch eine längere Laufzeit, oder es wird versucht, eine Restschuldversicherung oder andere Produkte zusätzlich zu verkaufen. Andere Banken arbeiten an einem Online-Antrag, um den Weg zur gesetzlichen Stundungsregelung so schnell und einfach wie möglich zu gestalten und die Antragsflut aus den verschiedenen Soforthilfe-Programmen zu bewältigen. Die Sparkassen bieten einen Online-Antrag an, in Zeiten des Abstandsgebots müssen die Kunden nicht in die Sparkassenfilialen kommen, teilte ihr Verband mit. Ebenfalls positive Beispiele für die Umsetzung sind Bank of Scotland, Deutsche Bank, DKB, norisbank, Postbank, Santander, SKG Bank und TeamBank; ein Online-Antrag für die gesetzliche Stundungsregelung ist dort verfügbar, meist zu finden über die Startseite bei Kundeninformationen zu Corona. Die Stundung bewirkt, sofern nicht anders vereinbart, dass der Vertrag nach dem Zeitraum wie ursprünglich vereinbart fortgeführt wird und die gestundeten Raten ans Ende der Vertragslaufzeit angehängt werden, sie sich entsprechend verlängert. Verzugszinsen dürfen gemäß dem Gesetz nicht erhoben werden, und auch das Kündigungsrecht des Darlehensgebers wegen Zahlungsverzug oder wegen einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse ist in dem Zeitraum ausgeschlossen.

2. Der monatliche Newsticker

++ die Postbank beendete zu ihren privaten Girokonten das Neukundenangebot mit den beiden Geldprämien für die Kontoeröffnung und die anschließende Nutzung des Online-Kontowechselservices. Stattdessen erlässt sie nun bei dem seit 1.4.20 geltenden online verfügbaren Angebot den monatlichen Grundpreis bis zum 31.12.20. Um diesen vergleichsweise bescheidenen Aktionsvorteil - die Befreiung vom Grundpreis - zu bekommen, soll der Giro-Neukunde gleichzeitig mit dem Girokonto auch ein Wertpapierdepot, einen Ratenkredit oder ein Baudarlehen bei der Postbank abschließen oder abgeschlossen haben. Entscheidet man sich für das Wertpapierdepot, muss es zum Stichtag 8.6.20 einen Bestand von mindestens EUR 100,00 aufweisen

++ die Commerzbank verringerte beim Eröffnungsangebot zu den Girokontomodellen "0-Euro-Konto" und "PremiumKonto" am 1.4.20 die Startgutschrift von EUR 100,00 auf EUR 50,00. Bei den Geschäftskonten auf dem Abschlussweg über das Internet läuft die Aktion hingegen mit EUR 100,00 weiter, das dabei geforderte GeschäftskundenKompass-Gespräch in der Filiale darf nun später stattfinden, innerhalb der ersten sechs statt zuvor innerhalb der ersten drei Monate. Nicht mehr gefordert ist, die CashRadar-Funktion zu aktivieren

++ Volkswagen Financial Services nimmt seit 2.4.20 vorübergehend keine Depot-Eröffnungsanträge mehr an, begründet dies mit der momentanen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Andere Online-Broker wie Smartbroker haben zurzeit längere Bearbeitungszeiten für die Eröffnung, weil momentan viele dorthin wechseln bzw. zumindest ein Zweitdepot anlegen möchten. DEGIRO führte eine Warteliste ein, wie man sie sonst nur bei neu gestarteten Anbietern kennt. Mit zu dem Andrang trägt bei, dass es ausgerechnet an den turbulenten Handelstagen bei einigen anderen wie onvista bank, DKB und Postbank zu Systemausfällen kam. Auch bei den VideoIdent-Anbietern - sie ermöglichen es, sich von Zuhause aus identifizieren zu lassen - sind in diesen Tagen die Wartezeiten oft wesentlich länger als gewöhnlich

++ Consorsbank erhöhte die Anzahl der ETF-Sparpläne ohne Orderentgelt am 1.4.20 von 220 auf 290. Die Partner der Aktion sind unverändert Amundi, BNP Paribas Easy, Lyxor, iShares und Xtrackers

++ bei maxblue sind Aktionskonditionen für den Erwerb von ETFs per Einmalanlage abgelaufen, es schloss sich am 1.4.20 unmittelbar ein mindestens gleichwertiges Folgeangebot an: Mehr als 300 ETFs von iShares können mit einem Preisnachlass von EUR 8,90 auf das reguläre Orderentgelt außerbörslich über Baader Bank, Lang & Schwarz, Société Générale und Tradegate erworben werden. Dies gilt bis 30.6.20, für Orders im Gegenwert von EUR 1.000 bis EUR 20.000. Zuvor waren es rund 200 ETFs von Xtrackers. Und es fand übernahmebedingt der Wechsel bei einem der vier außerbörslichen Handelspartner statt, das Derivategeschäft inklusive Zertifikate und ETFs der Commerzbank ist nämlich auf die Société Générale übergegangen, was im Juli 2018 vereinbart wurde

++ bei flatex ist per 1.4.20 die Anzahl der ETF-Sparpläne ohne Orderentgelt von 400 auf 250 gesunken, es fielen die ETFs der ComStage weg und auch einige von Lyxor

++ ING weist seit 27.3.20 nur noch 120 statt zuvor 150 ETFs aus, die in der bis Jahresende gültigen Aktion ohne Orderentgelt per Einmalanlage erwerbbar sind. Die weggefallenen ETFs sind ETFs von iShares, dort umfasst das Aktionsangebot nun nämlich 20 statt zuvor 50 ETFs. ING behält sich vor, diese Aktionen jederzeit während ihrer Gültigkeit inhaltlich zu verändern, und hat dies in der Vergangenheit bereits mehrmals getan

++ zwischen Targobank und Mastercard endet die Zusammenarbeit. Die Targobank informierte die davon betroffenen Kartenkunden über eine Nachricht im Online-Banking, sie wechselt den Bestand an Mastercards bis Ende Mai in Visa-Karten, die Konditionen bleiben unverändert. Der zum Wechsel vorgesehene Bestand stammt noch aus dem 2014 übernommenen Kartenportfolio der Valovis Bank, der früheren Karstadt-Quelle-Bank, die in der Schieflage aufgrund des Wertverlusts ihrer gehaltenen griechischen Staatsanleihen vom Bundesverband deutscher Banken liquidiert wurde. Sie war einst durch CoBranding mit Tchibo, Thomas Cook und diversen anderen Partnern einer der größten Herausgeber von Kreditkarten in Deutschland, rund 800.000 Karten waren im Umlauf, fast ausschließlich Mastercards. Davon sind noch rund 300.000 übrig. Die Targobank war mit ihren eigenen Kartenangeboten hingegen seit jeher Partner von Visa, nun wieder exklusiv. Visa zieht mit dem Deal Geschäft vom direkten Konkurrenten zu sich

++ Barclaycard macht seit 1.4.20 zur "Barclaycard Visa" ein Eröffnungsangebot mit EUR 50,00 statt zuvor EUR 25,00 Startguthaben. Um das Startguthaben zu bekommen, darf man in den vorherigen sechs Monaten kein Kunde bei Barclaycard gewesen sein und die Karte muss innerhalb von vier Wochen nach Erhalt eingesetzt werden. Der Betrag wird ca. acht Wochen nach diesem ersten Karteneinsatz dem Kreditkartenkonto gutgeschrieben

++ bei der "1plus Visa-Card" der Santander Consumer Bank fielen Alleinstellungsmerkmale weg, zunächst ausschließlich bei den Kartenverträgen, die ab 1.4.20 geschlossen werden: Ein Auslandsentgelt von 1,50% ist zu zahlen, nur noch vier Bargeldverfügungen in der Abrechnungsperiode (monatlich) sind ohne Bargeldgebühr und das von einigen Geldautomatenaufstellern erhobene direkte Entgelt wird nicht mehr erstattet. Auch wurde der Tankrabatt um die Hälfte gekürzt, denn nur noch auf maximal EUR 200,00 Tankumsatz pro Monat wird er gewährt. Bislang war mit dieser Karte weder ein Auslandsentgelt zu zahlen noch war die Anzahl der gebührenfreien Bargeldabhebungen begrenzt. Die Santander Consumer Bank war die einzige Bank in Deutschland, die direkte Entgelte noch erstattete, und den Tankrabatt gewährte sie auf maximal EUR 400,00 Tankumsatz pro Monat. Es gibt einige Quellen, die sagen, die Änderungen werden auch für Bestandskunden kommen, zum 1.7.20. Die Bank hat die Änderungen im Bestandsgeschäft noch nicht offiziell schriftlich mitgeteilt. Wenn ein solches Schreiben eingeht, haben die Kunden prinzipiell die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen, was dazu führen kann, dass die Bank den Vertrag zu unveränderten Konditionen fortführt oder ihn ihrerseits kündigt

++ Mastercard ermöglicht höhere Limits für kontaktloses Bezahlen ohne PIN-Eingabe, verkündete dies am 25.3.20 in einer Pressemitteilung. In Deutschland steigt dieses Limit von EUR 25,00 auf EUR 50,00. Ebenso steigt es in 28 weiteren Ländern Europas, in vielen der Euroländer auf ebenfalls EUR 50,00. Sofort kann dies in der Fläche so aber noch nicht genutzt werden. Zum einen muss die jeweilige kartenausstellende Bank es einrichten und zum anderen muss die Software der Kartenterminals entsprechend aktualisiert sein. Viele Läden rufen ihre Kunden dazu auf, mit Karte zu bezahlen, um eine potenzielle Virenübertragung über Bargeld zu verhindern. Kontaktlos sei die Kartenzahlung noch hygienischer, insbesondere wenn das System in Verbindung mit einem Smartphone oder einer Smartwatch verwendet werde, betont Mastercard. Durch die biometrische Authentifizierung der Geräte sei eine hohe Sicherheit bei allen Transaktionen gewährleistet, ohne dass man dafür das Gerät aus der Hand geben oder eine PIN an einem Terminal eingeben müsse. Visa und American Express haben das Limit bereits bei EUR 50,00. Am 30.3.20 informierten auch die deutschen Banken, über die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) zusammengeschlossen, per Pressemitteilung darüber, dass sie sich für ihr girocard-System darauf verständigt haben, das Limit für kontaktloses Bezahlen ohne PIN-Eingabe von EUR 25,00 auf EUR 50,00 zu erhöhen. Der genaue Umsetzungsplan werde derzeit noch erarbeitet. Wegen gesetzlicher Vorgaben basierend auf der PSD2-Zahlungsdiensterichtlinie muss weiterhin aber spätestens nach fünf solcher Transaktionen hintereinander oder nach einer Gesamtsumme von EUR 150,00 einmal die PIN eingegeben werden

++ bei der beitragsfreien PAYBACK American Express gibt es im Eröffnungszeitraum 16.3.20 bis 26.4.20 einmalig 3.000 Extra-Punkte (entspricht EUR 30,00), die ca. vier bis sechs Wochen nach Kartenausstellung gutgeschrieben werden. Anspruch darauf haben nur Antragsteller, die innerhalb der vorherigen 18 Monate nicht als Hauptkarteninhaber einer PAYBACK American Express registriert waren. Normalerweise liegt das Eröffnungsangebot bei 1.000 Extra-Punkten oder des Öfteren auch mal bei 2.000 Extra-Punkten. Für das Zahlen mit der PAYBACK American Express bekommt man immer - unabhängig davon ob bei PAYBACK-Partnern oder nicht - pro volle zwei Euro Einkaufsumsatz einen PAYBACK-Punkt gutschrieben, nicht einbezogen werden Tankstellenumsätze und Abhebungen am Geldautomaten. Natürlich bekommt man bei PAYBACK-Partnern zusätzlich die regulären Punkte und kann auch Coupons einsetzen

++ Barclaycard entfernte am 11.3.20 aus ihrer Produktbeschreibung zur "Barclaycard Visa" den Text "ein Leben lang" in Bezug auf EUR 0,00 Jahresgebühr. Zudem entfiel das beitragsfreie erste Kartenjahr bei den Abschlussangeboten von "Barclaycard for Students", "Barclaycard Gold Visa" und "Barclaycard Platinum Double"

3. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

Hoist Finance aus Schweden erhöht am 6.4.20 von 0,25% auf 0,30%.

VTB Direktbank senkte am 3.4.20 von 0,20% auf 0,15%.

ING strich am 1.4.20 ihr Neukundenangebot. Zuletzt waren es 0,25% p. a. für Guthabenteile bis EUR 50.000 in den ersten vier Monaten. Der Standardzins beträgt bei ING lediglich 0,001%.

CosmosDirekt legte den Zins für das zweite Quartal 2020 auf 0,21% fest, in den drei vorangegangenen Quartalen waren es 0,31%. Bei CosmosDirekt gilt die Verzinsung lediglich für die Guthabenteile bis EUR 25.000.

norisbank kürzte am 1.4.20 von 0,01% auf 0,001%.

Bei der Triodos Bank hat der Kunde ab 1.4.20 auf Guthabenteile größer EUR 100.000 einen Negativzins von minus 0,50% zu zahlen. Bislang gab es ab dieser Schwelle für die darüberliegenden Guthabenteile lediglich keine Guthabenverzinsung.

FIMBank aus Malta erhöhte beim "Flexgeld24" per 1.4.20 von 0,25% auf hohe 0,60% und davor, am 16.3.20, zunächst von 0,22% auf 0,25%. Die bisherige Zinsentwicklung der FIMBank ging in kurzer Folge stufenweise entweder nach oben oder nach unten, in der Richtung relativ unabhängig vom Markt, nur konstant war sie nie. Man muss deshalb damit rechnen, dass der Anlageplatz schon bald wieder weniger attraktiv sein wird. Damit könnte man sich noch gut arrangieren, aber Ein- und Auszahlungen sind nur an zwei Terminen im Monat möglich, die Einzahlungen müssen frühzeitig vor dem jeweiligen Termin eingehen, sodass ein Wechsel hier immer ein paar unverzinste Tage bedingt.

My Money Bank aus Frankreich erhöhte beim "Flexgeld24" per 1.4.20 von 0,05% auf 0,37%. Ursprünglich war für den 1.4.20 eine Anhebung auf 0,30% angekündigt.

Advanzia Bank aus Luxemburg erhöhte am 20.3.20 den Neukundenzins: Statt bislang effektiv 0,30% p. a. für drei Monate bietet sie nun 0,50% p. a. für sechs Monate. Die Sonderverzinsung beginnt ab dem Zeitpunkt der ersten Einzahlung. Zinsen werden nur gezahlt, wenn mindestens EUR 5.000 angelegt sind.

Oyak Anker Bank senkte am 20.3.20 von 0,20% auf 0,15%.

Resurs Bank aus Schweden erhöhte am 18.3.20 von 0,30% auf 0,35%.

IKB Deutsche Industriebank erhöhte am 18.3.20 von 0,05% auf 0,10%.

Ziraat Bank strich am 16.3.20 die Guthabenverzinsung auf dem "Kombikonto". Zuletzt waren es dort 0,10%. Zu früheren Zeiten wurde das Konto von einigen als Tagesgeldanlage genutzt, jetzt ist es nur noch für den Zahlungsverkehr zweckmäßig.

Die LeasePlan Bank aus den Niederlanden erhöhte am 16.3.20 von 0,30% auf 0,45%.

Die Südtiroler Sparkasse verringerte am 16.3.20 von 0,30% auf 0,20%.

Nordax Bank aus Schweden erhöhte am 12.3.20 von 0,25% auf 0,30% und am 17.3.20 von 0,30% auf 0,35%.

Die abcbank verringerte am 9.3.20 beim Tagesgeld von 0,10% auf 0,05%, bei "abcSpar45" von 0,25% auf 0,10% und bei "abcSpar90" von 0,35% auf 0,15%. Im Bestandsgeschäft gelten die Zinssenkungen der beiden letztgenannten Produkte, den Kündigungsgeldern, ab 1.5.20.

4. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

(Auswahl an relevanten Änderungen)

VTB Direktbank senkte am 3.4.20 beim "Festgeldkonto" um 0,05 bis 0,15 Prozentpunkte, zum Beispiel bei 4 Jahren auf 0,50% (vorher 0,60%) und bei 10 Jahren auf 0,85% (vorher 1,00%). Die bisherigen Produktseiten zu "VTB Duo", einem Festgeldkonto mit Verfügungsmöglichkeit, dem "Sparbuch Online" und dem "VL-Sparplan" führen seitdem zu einer Fehlerseite, sie sind auch nicht mehr im Menü eingebunden, werden offenbar nicht mehr zum Abschluss angeboten.

Mercedes-Benz Bank erhöhte am 2.4.20 im Bereich von 12 Monaten bis 4 Jahren, sie bietet für 12 Monate 0,45% (vorher 0,15%), für 2 Jahre 0,60% (vorher 0,35%), für 3 Jahre 0,75% (vorher 0,55%) und für 4 Jahre ebenfalls 0,75% (vorher 0,65%).

Greensill Bank erhöhte am 1.4.20 um 0,20 bis 0,35 Prozentpunkte. Sie bietet bei 6 Monaten 0,30% (vorher 0,10%), bei 12 Monaten 0,55% (vorher 0,25%), bei 2 Jahren 0,70% (vorher 0,40%), bei 3 Jahren 0,90% (vorher 0,55%), bei 4 Jahren 1,00% (vorher 0,70%) und bei 5 Jahren 1,05% (vorher 0,85%).

Merkur Privatbank erhöhte per 31.3.20 bei 6 sowie 12 Monaten auf 0,50% (vorher 0,05%) und bei 2 Jahren auf 0,40% (vorher 0,30%). Die Höchstanlage setzte sie auf EUR 500.000 (vorher EUR 50.000) hoch. Für den 20.4.20 kündigt sie schon jetzt eine weitere Zinsänderung an, denn bei den Laufzeiten ab 3 Jahren will sie senken.

Credit Europe Bank erhöhte am 31.3.20 bei 3 Jahren auf 1,05% (vorher 0,45%) und bei 4 Jahren auf 1,15% (vorher 0,55%). Es sei eine Frühlingsaktion, die bis auf Weiteres gelte.

GRENKE BANK hob drei Mal an: am 18.3.20 im Bereich von 12 Monaten bis 4 Jahren um 0,06 bis 0,11 Prozentpunkte, am 24.3.20 alle Laufzeiten um 0,19 bis 0,34 Prozentpunkte und am 30.3.20 nochmals um 0,11 bis 0,16 Prozentpunkte. Sie bietet nun bei 6 Monaten 0,46%, bei 9 Monaten 0,56%, bei 12 Monaten 0,81%, bei 2 Jahren 0,96%, bei 3 Jahren 1,16%, bei 4 Jahren 1,21% und bei 5 Jahren 1,26%.

Klarna Bank aus Schweden erhöhte am 25.3.20 stark, und zwar bei 12 Monaten auf 1,05% (vorher 0,61%), bei 2 Jahren auf 1,15% (vorher 0,90%), bei 3 Jahren auf 1,20% (vorher 0,90%) und bei 4 Jahren auf 1,25% (vorher 0,95%). Vorangegangen war am 13.3.20 eine Senkung bei 6 Monaten auf 0,55% (vorher 0,65%) und bei 12 Monaten zwischenzeitlich auf 0,61% (vorher 0,90%).

Izola Bank aus Malta, auf der WeltSparen-Plattform, setzte am 25.3.20 alle Zinssätze auf 0,00%. Zuvor waren sie vergleichsweise hoch, besonders bei 5 Jahren mit 1,40%.

Sberbank Direct erhöhte am 24.3.20 bei 12 Monaten auf 0,70% (vorher 0,50%).

net-m privatbank 1891 erhöhte per 24.3.20 bei 6 Monaten auf 0,40% und bei 9 sowie 12 Monaten auf 0,51%. Zuletzt galten jeweils 0,01% und das Angebot bei der 9-monatigen Laufzeit war ausgesetzt.

Die SWK-Bank erhöhte am 19.3.20: Bei 6 Monaten bietet sie 0,65% (vorher 0,50%), bei 12 Monaten sowie 2 Jahren 0,70% (vorher 0,60%) und bei 3 bis 6 Jahren 0,90% (vorher 0,60%).

İşbank setzte am 18.3.20 die Laufzeiten von 2 bis 5 Jahren auf 0,35%. Zuvor galten 0,45%, 0,55%, 0,65% und 0,75%.

Die LeasePlan Bank aus den Niederlanden erhöhte am 16.3.20 zwei Laufzeiten stark - bei 12 Monaten auf 1,00% (vorher 0,50%) und bei 2 Jahren auf 1,10% (vorher 0,60%). Die erhöhten Angebote sollen bis 16.4.20 gelten.

Eurocity Bank verringerte am 11.3.20 um 0,20 bis 0,45 Prozentpunkte, zum Beispiel bei 4 Jahren auf 0,40% (vorher 0,85%), bei 6 Jahren auf 0,60% (vorher 0,95%) und bei 8 Jahren auf 0,70% (vorher 1,05%).

Noch einen schönen Monat April wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

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