Newsletter: Direktbanken.News 07/2019

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.de


Themenüberblick

1. Deutsche Bank hofiert kleine Geschäftskunden mit digitalem Ableger
2. Der monatliche Newsticker
3. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
4. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


1. Deutsche Bank hofiert kleine Geschäftskunden mit digitalem Ableger

Mit Fyrst startete am Montag ohne Ankündigung ein Banking-Angebot speziell für Selbständige, Freiberufler und Gründer. Fyrst ist eine neue Marke unter eigener Domain (www.fyrst.de), die Business-Girokonten im Stil der Smartphone-Banken gestaltet und vertreibt. Fyrst wirbt mit seiner digitalen Ausrichtung, den optional verknüpfbaren Tools für Auftragsmanagement und Buchhaltung, und dem Background einer deutschen Großbank, was für einen sicheren Zahlungsverkehr und gute Lösungen beim Thema Bargeld stehen soll. Es ist eine Marke der DB Privat- und Firmenkundenbank, der Rechtseinheit, in der seit Mai 2018 die Postbank und das Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank zusammengeführt sind. Fyrst kann als Gegenangriff auf Fintechs wie N26, Kontist, Holvi und Penta gewertet werden, die in den vergangenen Monaten und Jahren solche Kunden für sich entdeckten. Traditionelle Banken haben sie in der Vergangenheit oft verschmäht, da das Geschäft mit ihnen als wenig lukrativ galt; jetzt besinnt sich der Deutsche-Bank-Konzern offenbar auf sie zurück und richtet auch sein Auftreten an einzelnen Kundensegmenten aus, um im Wettbewerb mit den spezialisierten Fintechs mithalten zu können.

Organisatorisch ist Fyrst bei der Postbank angesiedelt, nutzt deren Infrastruktur. So erhält der Kunde eine Kontonummer mit BIC der Postbank, meldet sich beim Online-Banking mit einer Postbank-ID an und gibt Aufträge mit dem von der Postbank bekannten BestSign-Verfahren frei. Das Banking steht übrigens auch im Browser zur Verfügung, nicht nur als App. Postbank und Deutsche Bank sind bei Geschäftskonten kundenstark, die Geschäftskonten unter eigener Marke werden jedoch zum 1.10.19 nochmals teurer, bei den Buchungsposten (Postbank) bzw. durch den Umstieg auf drei neue Kontomodelle (Deutsche Bank).

Zu den beiden Kontomodellen von Fyrst: "Base" kommt ohne Kontoführungsentgelt aus, "Complete" kostet EUR 10,00 pro Monat. Bei Complete sind an Mehrleistungen ein Freikontingent von 50 beleglosen Buchungsposten pro Monat inklusive, telefonischer Support und eine Online-Anwendung zum Erstellen von Angeboten, Rechnungen und Zahlungserinnerungen. Außerhalb des Freikontingents und generell bei Base sind die beleglosen Buchungsposten mit EUR 0,08 bepreist. Eine girocard ist in beiden Kontomodellen inbegriffen. Für Bargeldauszahlungen können kostenfrei die Geldautomaten der Cash Group, 675 ausgewählte Geldautomaten von Cardpoint und viele Einzelhändler und Shell-Tankstellen genutzt werden, wobei zu Auszahlungen am Geldautomaten der Buchungsposten EUR 0,90 kostet. Bargeldeinzahlungen sind an Geldautomaten der Cash Group mit Einzahlungsfunktion und in allen Filialen und Partnerfilialen der Postbank möglich, aber teuer: Bei Base werden 0,60% des Einzahlungsbetrags, mindestens aber EUR 5,00 als Gebühr erhoben, bei Complete 0,40% des Einzahlungsbetrags, mindestens aber EUR 3,00; jeweils ohne zusätzliches Entgelt für den Buchungsposten. Die sevDesk-Buchhaltungssoftware, ein Angebot eines Kooperationspartners, das auch die häufig für den Austausch mit dem Steuerberater benötigte Schnittstelle zu DATEV mitbringt, kann mit beiden Kontomodellen mit 25 Prozent Preisvorteil genutzt werden. Die Unterstützung von Echtzeitüberweisungen ist ab September geplant. Die Kontoeröffnung ist derzeit nur für natürliche Personen möglich, bis Ende 2019 soll dies um juristische Personen erweitert werden.

2. Der monatliche Newsticker

++ die Postbank hebt bei den privaten und geschäftlichen Girokonten nochmals einige Preise an, zum 1.10.19. Den Kunden teilte sie die unerfreuliche Nachricht in einem Brief mit beigeleter Broschüre mit, in dem sie über mehrere Änderungen informierte, vor allem zum Anmeldeverfahren beim Online-Banking, zu den neuen Echtzeitüberweisungen und zum Ende hin auch zu den Preisen. Zu gravierenden Aufschlägen kam es bei den Girokonten der Postbank zuletzt im November 2016, damals schaffte sie die kostenlose Kontoführung des Kontomodells "Giro plus" ab, was für viele ein Ärgernis war. Es folgte eine Gebührenwelle, denn weitere Banken zogen nach. Im Privatkundensegment sind auch dieses Mal die Kunden des Kontomodells "Giro plus" besonders betroffen, es ist das wohl am meisten verbreitete Kontomodell der Postbank, der monatliche Kontopreis wird hier EUR 4,90 statt bislang EUR 3,90 betragen. Ein Nebenaspekt: Kontoinhaber erhalten beim Giro plus gar keine Girobriefumschläge mehr kostenlos, die kostenlosen Girobriefumschläge waren hier im November 2016 auf eine Serie à 12 Stück während der Laufzeit des Kontovertrags begrenzt worden. Bei "Giro extra plus", viele Leistungen sind dort inklusive, bleibt die kostenlose Kontoführung ab einem monatlichen bargeldlosen Geldeingang von EUR 3.000, allerdings sind, wenn dieser Betrag im Kalendermonat unterschritten wird, EUR 10,90 statt bislang EUR 9,90 zu zahlen. Generell kostet der monatliche oder vierzehntägliche postalische Kontoauszug künftig EUR 2,50 statt bislang EUR 1,90 pro Versand; es bestehen weiterhin kostenlose Alternativen. Wenn per Telefon-Banking gegenüber einem Mitarbeiter eine Überweisung oder ein Dauerauftrag erteilt wird, sind bei "Giro plus" EUR 0,90 (bisher kostenfrei) je Auftrag zu bezahlen, bei "Giro direkt" EUR 2,50 (bisher EUR 1,50). Für einen beleghaften Auftrag werden bei "Giro plus" EUR 1,90 (bisher EUR 0,99) fällig und bei "Giro direkt" EUR 2,50 (bisher EUR 1,50), beim Jugendkonto "Giro start direkt" entfällt hingegen der bisherige Preis von EUR 0,99 für den beleghaften Auftrag. Im Geschäftskundensegment sind es die beleglosen und beleghaften Buchungsposten, die teurer werden. Bei "Business Giro" kosten sie künftig EUR 0,22 (bisher EUR 0,20) bzw. EUR 2,50 (bisher EUR 1,50), bei "Business Giro aktiv" EUR 0,14 (bisher EUR 0,12) bzw. EUR 2,00 (bisher EUR 1,50) und bei "Business Giro aktiv plus" EUR 0,10 (bisher EUR 0,08) bzw. unverändert EUR 1,50. Zudem werden in zwei der geschäftlichen Kontomodelle die beleghaften Buchungsposten und die Auszahlungen am Schalter teurer, dies bei Business Giro auf EUR 2,50 (bisher EUR 1,50) pro Vorgang und bei Business Giro aktiv auf EUR 2,00 (bisher EUR 1,50)

++ ING schaltet zum 14.9.19 die Schnittstelle der Girokonten zu HBCI/FinTS ab. Tagesgeldkonten und Depots bei ING werden aber weiterhin HBCI/FinTS-fähig sein. HBCI/FinTS nutzen Bankkunden, um mehrerer Konten über Bankingsoftware wie StarMoney, Quicken und WISO Mein Geld zu verwalten. Ab dem genannten Datum ist aufgrund der EU-Richtlinie PSD2 der Einsatz von iTANs nicht mehr erlaubt und bei der Abfrage von Kontoumsätzen von mehr als 90 Tagen auf Zahlungsverkehrkonten ein Zwei-Faktor-Login vorgeschrieben. Die in mehreren europäischen Ländern aktive ING, die für HBCI bislang noch iTANs einsetzt, wollte sich den Aufwand für die PSD2-konforme Anpassung von HBCI ersparen, die ohnehin notwendige PSD2-Schnittstelle für Zahlungsdienstleister sollte die Alternative für die Nutzer des nur in Deutschland üblichen HBCI-Verfahrens darstellen. Dies passt aber nicht ohne Weiteres zusammen, denn technisch und rechtlich ist es nicht vorgesehen, dass eine beim Kunden installierte Software direkt per PSD2 mit einer Bank kommuniziert, sondern eben nur über einen Server eines von der Bankenaufsicht zertifizierten Zahlungsdienstleisters. Einige Anbieter von Bankingsoftware erklärten, dass sie den Aufwand der Zertifizierung als Zahlungsdienstleister nicht auf sich nehmen können bzw. dann dem Softwarenutzer laufende Kosten dafür in Rechnung stellen müssten. Nach Beschwerden der Kunden heißt es mittlerweile auf einer Informationsseite der ING zu PSD2 unter der Frage "Wie geht es weiter mit FinTS/HBCI und PSD2?": "Wir haben die Bedeutung des Zugriffs über die HBCI-Schnittstelle für unsere Kunden und den Aufwand zur Integration des Zwei-Faktor-Logins leider falsch eingeschätzt. Deshalb werden wir es auf absehbare Zeit nicht schaffen, die HBCI-Schnittstelle in vollem Umfang PSD2-konform zu gestalten. Wir arbeiten aber mit Hochdruck an einer Lösung, die zumindest weiterhin den Abruf des aktuellen Kontostandes erlauben wird. Es tut uns leid, dass wir Ihnen derzeit keine zufrieden stellende Lösung anbieten können."

++ die Commerzbank erhöht den Preis für die genutzte mTAN, den sie im Mai 2018 erst einführte, zum 1.8.19 von 9 auf 12 Cent. Die kostenfreie Alternative bei den Sicherheitsverfahren der Commerzbank ist weiterhin die photoTAN

++ Fidor Bank erklärte am 1.7.19 gegenüber ihren dortigen Direktkunden den Rückzug aus Großbritannien. Auf der UK-Webseite der Fidor Bank heißt es, wegen der Unsicherheiten rund um den Brexit habe sie sich entschlossen, Produkte und Services per 15.9.19 zurückzuziehen. Sie bot unter der deutschen Banklizenz das digitale Girokonto und Festgelder an. Festgelder, die erst nach dem 15.9.19 enden, zahlt sie inklusive der vollen Verzinsung vorzeitig aus. Exakte Kundenzahlen zu Großbritannien sind nicht bekannt, aber in den ersten 24 Stunden kommentierten gerade einmal fünf Nutzer auf Facebook die Information zum Rückzug. Insgesamt gesehen war die Expansion ins Vereinigte Königreich für die Bank ein Desaster, weil angekaufte Finanzierungen zu Verlusten führten

++ die HypoVereinsbank erhöhte die Kontoführungsgebühren beim "AktivKonto" auf EUR 4,90 (vorher EUR 2,90) und beim "PlusKonto" auf EUR 9,90 (vorher EUR 7,90). Die erhöhten Kontoführungsgebühren gelten für Eröffnungen ab 1.7.19 und für Kunden, die bereits "individuell" auf das neue Preismodell von AktivKonto bzw. PlusKonto umgestellt wurden; offenbar stellt die HypoVereinsbank hier unter Einbeziehung der Kundenberater nach und nach um. Dafür sind nun in den beiden Kontomodellen die über Online-Banking und Mobile Banking beauftragten Echtzeitüberweisungen kostenfrei inbegriffen; sie würden sonst jeweils EUR 0,50 kosten. Beim AktivKonto ist zudem die Mastercard zum reduzierten Jahrespreis von EUR 15,00 statt EUR 30,00 erhältlich und beim PlusKonto ist sie inkludiert worden

++ seit 18.6.19 können auch die Apple-Nutzer unter den Girokunden der DKB über ihre DKB-VISA-Card mobil bezahlen, damit sind nun sowohl Google Pay als auch Apple Pay bei der DKB verfügbar. Die DKB-VISA-Card kann auf zwei Wegen für iPhone, Apple Watch, iPad und Mac hinterlegt werden, über die Banking-App der DKB oder über die Wallet-App des Apple-Geräts. Zurzeit noch nicht nutzbar ist Apple Pay für die von der DKB herausgegebenen CoBranding-Karten, wie etwa die Lufthansa Miles & More Credit Card, die BMW Credit Cards und die Hilton Honors Credit Card

++ comdirect legte am 12.6.19 eine neue Neukundenaktion auf, bei der es um das mobile Zahlen geht. Es sind leicht zu erfüllende Bedingungen: EUR 75,00 Geldprämie erhält, wer als Neukunde das Girokonto eröffnet und in den ersten drei Monaten mindestens drei mobile Zahlungen über Google Pay oder Apple Pay tätigt. Mobiles Zahlen über Google Pay oder Apple Pay funktioniert bei comdirect über die beitragsfrei im Girokontopaket enthaltene Visa Card. Ein Mindestbetrag für die Zahlungen ist nicht vorgegeben, bereits Zahlungen ab einem Cent werden gewertet

++ beim Lebensmitteldiscounter NORMA kann man den Bargeldservice an der Kasse nun auch mit Mastercard oder Maestro nutzen. Bislang waren die Bargeldservices im Handel immer auf die girocard beschränkt. NORMA hat rund 1.300 Filialen in Deutschland. Ab einem Einkauf von EUR 10,00 kann sich der Verbraucher hier bei der Kartenzahlung gebührenfrei EUR 10,00 bis maximal EUR 200,00 Bargeld auszahlen lassen

++ die Santander Consumer Bank führt alle ausgehenden Zahlungen der eigenen Girokunden, die per Online-Banking oder Mobile Banking beauftragt werden, seit 27.5.19 automatisch möglichst als Echtzeitüberweisungen aus. Eingehende Echtzeitüberweisungen unterstützt die Santander Consumer Bank bereits seit 14.5.19. Diese Ausschließlichkeit stellt eine Besonderheit im Vergleich zu den Wettbewerbern dar, zudem sind beide Dienste bei der Santander Consumer Bank für den Kunden kostenfrei. Generell werden Echtzeitüberweisungen in Sekundenschnelle ausgeführt, rund um die Uhr, auch an Wochenenden und an Feiertagen. Sie sind in SEPA-Länder möglich, bis zu einem Maximalbetrag von derzeit EUR 15.000 pro Transaktion. Voraussetzung ist, dass sowohl die sendende Bank als auch die empfangende Bank an dem Verfahren teilnehmen. Zurzeit unterstützen bei Weitem noch nicht alle Banken das Verfahren, manche nur passiv als empfangende Bank

++ maxblue, der Online-Broker der Deutschen Bank, erhöht ab 1.9.19 an einigen Stellen: Die Orderprovision von 0,25% des Kurswerts deckelt maxblue dann erst bei EUR 58,90 (bisher EUR 49,90). Die Handelsplatzgebühr zu den deutschen Präsenzbörsen wird EUR 4,50 (bisher EUR 3,50) betragen, zu Xetra bleibt sie bei EUR 2,00. Der Zuschlag bei telefonischen oder schriftlichen Orderaufträgen steigt auf EUR 14,90 (bisher EUR 9,90). Für die Ausführung eines Wertpapiersparplans werden ab September 1,25% statt bislang mit 0,40% des Kurswerts als Provisionssatz erhoben, dafür entfällt die Grundgebühr von EUR 2,50. Dies hat den Effekt, dass kleine Sparplanraten günstiger ausgeführt werden und erst ab einer Sparplanrate von EUR 300,00 mehr als bislang zu zahlen ist

++ beim Brokerage der DKB ist in Kürze der außerbörsliche Handel möglich. Parallel dazu wurde am 1.7.19 die Ordermaske etwas aufgebessert: Unter anderem lassen sich dort nun die Handelspartner beim Ausführungsplatz auswählen und Bruchstücke von ETFs und Zertifikaten online verkaufen. Während der Erfassung der Order wird ein Realtimepreis (entweder Geldkurs oder Briefkurs) von Tradegate, Stuttgart und dem außerbörslichen Handel für das Wertpapier angezeigt

++ flatex informierte am 18.6.19 über seinen erfolgten Start in den Niederlanden. Das Überraschende dabei: In den Niederlanden bietet flatex den gesamten Wertpapierhandel in Aktien, ETFs und Zertifikaten gebührenfrei an. Der Ansatz ist, den europäischen Robinhood zu entwickeln. Damit wird ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgt, wie es der niederländische Platzhirsch DEGIRO betreibt oder in Deutschland das Fintech Trade Republic. Die Produkt- und Börsenpartnerschaften generieren dabei einen großen Teil der Umsätze. So leitet flatex den Handel der niederländischen Kunden auch fast ausschließlich über die Tradegate Exchange. Das gebührenfreie Produktangebot sei laut flatex ein ausgezeichnetes Marketing, weshalb ein kleines Budget für sonstige Maßnahmen genügen werde. "Während andere Banken jahrelang ihren IT- und Marketinginvestitionen hinterherrennen müssen, richten wir von Tag eins an unser Geschäft auf Profitabilität. Unser erklärtes Ziel bleibt: Transaktionszahlen steigern, die Auslastung unserer bestehenden Kapazitäten optimieren und Abwicklungskosten pro Trade senken", erklärte Frank Niehage, Vorstandsvorsitzender der FinTech Group, der Muttergesellschaft von flatex. Nach Deutschland und Österreich sind die Niederlande das dritte Land, in dem flatex aktiv ist; bis Ende 2020 will das Unternehmen in drei weiteren europäischen Ländern beginnen

++ bei ING läuft noch bis 31.7.19 ein hoch dotiertes Eröffnungsangebot. Es ist mit zwei Vorteilen ausgestattet, die es in vorangegangenen Aktionen von ING jeweils nur einzeln gab. Wer als Depotneukunde eröffnet und in den letzten zwölf Monaten kein Depot bei der ING hatte, kann sechs Monate lang für EUR 2,90 pro ausgeführte Order handeln und einen Amazon-Gutschein über EUR 75,00 erhalten. Der vergünstigte Orderpreis gilt wie der Normalpreis an allen verfügbaren Börsen und im außerbörslichen Handel, aber zuzüglich der gegebenenfalls anfallenden Handelsplatzgebühr (für Xetra zum Beispiel EUR 1,75 und für die ausländischen Handelsplätze EUR 12,50) und zuzüglich fremder Spesen. Auch die Servicepauschale bei telefonischen Orders und Sparplanausführungen sind nicht abgedeckt. Den Amazon-Gutschein erhält man von ING, sofern das Depot innerhalb von vier Wochen nach Eröffnung ein Wertpapiervolumen von mindestens EUR 5.000 aufweist. Dies kann durch Wertpapierübertrag von einer anderen Bank und/oder durch Wertpapierkauf erreicht werden. Übertragene Wertpapiere müssen mindestens sechs Monate bei der ING bleiben

++ die TARGOBANK nahm am 17.6.19 ihre langjährige Aktion zum Wertpapierübertrag von ihrer Internetseite. Die Aktion galt für die Preismodelle "Klassik-Depot" und "Plus-Depot", die Geldprämie betrug dabei 0,75% des übertragenen Volumens, maximal EUR 5.000

++ die "Amazon.de Prime Visa Card" von Amazon und Landesbank Berlin ist im Zeitraum 1.7.19 bis 16.7.19 bei Erstantrag mit EUR 70,00 Startgutschrift statt gewöhnlich EUR 50,00 Startgutschrift erhältlich. Die Karte bekommt man als Prime-Mitglied, beitragsfrei. Für Einkäufe bei Amazon bekommt man bei Bezahlung mit dieser Karte annähernd 3,00% Cashback - in Form von drei Bonuspunkten für jeden vollen Euro. Die gesammelten Bonuspunkte lassen sich jederzeit an der Kasse von Amazon einlösen

++ die Miles & More Kreditkarten von Lufthansa und DKB gibt es im Aktionszeitraum 1.7.19 bis 31.8.19 mit erhöhter Meilengutschrift: Bei der "Miles & More Gold Credit Card" erhalten Neukunden 15.000 statt der üblichen 4.000 Willkommensmeilen, bei der "Miles & More Blue Credit Card" 4.000 statt der üblichen 500 Willkommensmeilen

++ die "Consors Finanz Mastercard" der Consors Finanz unterstützt seit 18.6.19 auch Google Pay zum kontaktlosen Bezahlen mit dem Smartphone. Die Consors Finanz Mastercard kann damit sowohl Apple Pay als auch Google Pay. Sie ist beitragsfrei, getätigte Einkaufsumsätze sind bei der Karte jedoch nur dann zinsfrei, wenn sie quartalsweise zum vereinbarten Fälligkeitstag vollständig per Überweisung ausgeglichen werden; ein automatischer Lastschrifteinzug über den gesamten in Anspruch genommenen Betrag ist nicht vorgesehen

3. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

Die CreditPlus Bank senkt beim "Flexgeld24" auf Zinspilot per 15.7.19 von 0,51% auf 0,41%.

Bank11 strich am 1.7.19 die Höherverzinsung der Bestandskunden. Diesen hatte sie am 1.5.19 bis auf Weiteres noch 0,35% für Guthabenteile bis EUR 100.000 eingeräumt, weil viele wegen den zuvor kurzzeitig ausgerufen 0,55% erst eröffnet hatten. Nun gelten wie im Neugeschäft 0,20% für die Guthabenteile bis EUR 100.000.

CosmosDirekt verringerte am 1.7.19 bei den Guthabenteilen bis EUR 25.000 auf 0,31% (vorher 0,40%) und zahlt bei den Guthabenteilen darüber keine Zinsen mehr (vorher 0,05%).

Nordax Bank aus Schweden, auf der WeltSparen-Plattform, senkte am 27.6.19 von 0,60% auf 0,55%.

Moneyou verringerte am 27.6.19 von 0,30% auf 0,25%.

Advanzia Bank aus Luxemburg weitete am 17.6.19 den Zeitraum aus, in dem die Sonderverzinsung von nominal 0,995% p. a. gewährt wird, von drei auf sechs Monate ab dem Zeitpunkt der ersten Einzahlung.

Bei den Sparkonten kündigte die abcbank am 4.6.19 gegenüber bestehenden Kunden mit langer Vorlaufzeit Zinssenkungen an, und zwar zum 10.9.19 bei "abcSpar45" von 0,65% auf 0,40% und bei "abcSpar90" auf von 0,80% auf 0,50%. Bei den Neukunden stellte die abcbank am 27.6.19 bereits um.

Die abcbank informierte am 4.6.19 per Bankmitteilung im Online-Banking der bestehenden Kunden, dass sie den Tagesgeldzins am 1.8.19 von 0,60% auf 0,25% verringern werde. Bei den Neukunden stellte die abcbank daraufhin bereits auf 0,25% um; maßgebend ist hier das Absendedatum des vollständig ausgefüllten Kontoeröffnungsantrags, ab dem Absendedatum 4.6.19 gilt der niedrigere Zins.

4. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

(Auswahl an relevanten Änderungen)

Die Akbank kürzt am 8.7.19, beispielsweise beim "AK-Online Festgeld" ab der 12-monatigen Laufzeit um 0,10 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 0,55% (bisher 0,65%), bei 2 Jahren auf 0,70% (bisher 0,80%), bei 3 Jahren auf 0,80% (bisher 0,90%), bei 4 Jahren auf 1,00% (bisher 1,10%) und bei 5 Jahren auf 1,05% (bisher 1,15%)

SIGNAL IDUNA Bauspar senkte am 1.7.19 bei 12 Monaten auf 0,55% (vorher 0,77%).

Die Ziraat Bank senkte per 1.7.19 bei 3 Jahren auf 1,00% (vorher 1,05%).

Die Deutsche Bank macht zwar weiterhin ein Neugeldangebot bei 6 Monaten, aber nur noch zu 0,20%. Die vorangegangenen 0,75% waren wie angekündigt bis zum 26.6.19 verfügbar.

Die abcbank verringerte am 19.6.19. Bei den Laufzeiten bis 2 Jahre war sie zuvor im Vergleich an erster Position, nun gelten bei 6 sowie 9 Monaten 0,45% (vorher 0,80%), bei 12 Monaten 0,55% (vorher 0,90%), bei 2 Jahren 0,70% (vorher 1,05%), bei 3 Jahren 0,85% (vorher 1,15%) und bei 4 bis 6 Jahren 0,90% (vorher 1,20%).

Volkswagen Financial Services erhöhte am 14.6.19 bei 7 Jahren auf vergleichsweise hohe 1,40% (vorher 1,00%). Sie senkte aber auch bei 3 Jahren auf 0,35% (vorher 0,50%), bei 4 Jahren auf 0,45% (vorher 0,65%) und bei 5 Jahren auf 0,80% (vorher 1,00%).

Ditto Bank aus Frankreich erhöhte am 14.6.19 bei 2 Jahren auf 1,10% (vorher 1,00%).

Die SIGNAL IDUNA Bauspar bietet seit 13.6.19 die 0,88% bereits ab der 2-jährigen Laufzeit, zuvor galten hier 0,77%. Bei 3 und 4 Jahren bietet sie ebenfalls 0,88%.

Klarna Bank aus Schweden verringerte am 11.6.19 bei 3 Monaten auf 0,25% (vorher 0,82%) und bei 12 Monaten auf 1,02% (vorher 1,20%).

Hoist Finance aus Schweden, auf der WeltSparen-Plattform, nahm am 6.6.19 eine 3-jährige Laufzeit zu 1,50% ins Programm auf, eine 4-jährige zu 1,80% und eine 5-jährige Laufzeit zu sogar 2,00%.

Die KT Bank senkte am 5.6.19 bei 6 Monaten auf 0,60% (vorher 0,65%), bei 12 Monaten auf 0,75% (vorher 0,90%) und bei 2 Jahren auf 1,00% (vorher 1,10%).

Noch einen schönen Monat Juli wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

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