Newsletter: Direktbanken.News 07/2021

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Themenüberblick

WeltSparen und Zinspilot ab sofort im Verbund
Der monatliche Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


WeltSparen und Zinspilot ab sofort im Verbund

Großfusion unter den deutschen Fintechs, die Betreiber der beiden Zinsportale schließen sich zusammen: Raisin, hierzulande mit der Marke WeltSparen bekannt, und der langjährige Erzrivale Deposit Solutions, mit der Marke Zinspilot bekannt, gaben ihren erfolgten Zusammenschluss preis. Ihr Vorhaben haben die beiden Firmenchefs über Monate hinweg geheim gehalten. Nun ist es zum Abschluss gebracht, der neue Firmenname lautet "Raisin DS GmbH", in den kommenden Tagen soll er ins Handelsregister eingetragen werden.

Die finanziellen Details wurden nicht kommuniziert, offenbar fließt kein Geld, sondern die Eigentümer, namhafte internationale Investoren und Wagniskapitalgeber, erhalten ihren entsprechenden Anteil am Gemeinschaftsunternehmen. In der Pressemitteilung heißt es, es sei eine Fusion auf Augenhöhe. Die Namensgebung, bei der von Deposit Solution lediglich noch die Initialen übrig sind, deutet jedoch darauf hin, dass Raisin stärker gewichtet ist. Ein weiteres Indiz hierfür: Deposit-Solutions-Gründer Sievers wird zwar zunächst mit Raisin-Gründer Georgadze gemeinsam das Unternehmen führen, zum Jahresende wird er sich aber aus der operativen Führung zurückziehen.

Beide Unternehmen vermitteln Sparern online Zinsanlagen, insbesondere bei Banken aus anderen EU-Ländern, die meist höhere Zinsen als die inländischen Institute bieten. Dazu bestehen Kooperationen mit etlichen Anlagebanken, jeweils eine Partnerschaft mit einer deutschen Bank zur Führung des zentralen Anlagekontos und etliche B2B-Einbindungen. Anfangs gab es mit Savedo noch einen dritten Player, er wurde von Deposit Solutions übernommen und schrittweise zugunsten der Marke Zinspilot vom Markt genommen. Übrig blieb ein Duopol. Auch die Konkurrenzsituation zwischen WeltSparen und Zinspilot entfällt nun, sie müssen künftig nicht mehr gegeneinander um Anlagebanken, B2B-Einbindungen oder die direkten Endkunden buhlen.

Vereint soll es darum gehen, die Marktdurchdringung auf dem europäischen Einlagenmarkt zu erhöhen und vor allem die Expansion auf den US-amerikanischen Einlagenmarkt schneller umsetzen zu können, wo beide noch separat voneinander mittlerweile die Infrastruktur aufgebaut haben und startklar sind. Auch das B2B-Geschäft über andere Finanzinstitute soll natürlich ausgebaut werden. So haben viele Banken und Sparkassen schon mit einer der beiden Plattformen auf Whitelabel-Basis um externe Zinsangebote erweitert, gerade wenn sie selbst kaum noch Einlagen hereinnehmen möchten. Selbst Check24 nutzt bei seinem Angebot die Technik von Deposit Solutions. Während WeltSparen mehr Direktkunden hat, ist Zinspilot ein wenig besser im B2B-Geschäft positioniert. In der Pressemitteilung ist die jeweilige Führung im Segment stärker herausgestellt als sie eigentlich ist, sodass ein Aufteilen der Marken nach B2C und B2B denkbar erscheint. Jedenfalls wird im direkten Endkundengeschäft der Fokus wohl eher auf WeltSparen bzw. international auf Raisin liegen. Raisin besitzt durch Zukauf eine eigene Bank, mit der sie in der Wertschöpfungskette das Führen der zentralen Kundenkonten an sich zogen. Zinspilot arbeitet hier mit der Sutor Bank zusammen. Zunächst soll sich bei der Nutzung der Dienste nichts ändern, der Kunde werde von einer noch größeren Auswahl an Zinsangeboten profitieren. Falls es mit der Marke Zinspilot mittelfristig so laufen sollte wie mit Savedo, und Raisin DS sinnvollerweise mehr und mehr auf die Raisin Bank setzen wird, kommt es auch darauf an, bei einem Zusammenführen nicht die Kunden zu verprellen. Denn viele, die bei Zinspilot sind, haben sich für das Zinsportal entschieden, weil das Handling mit der Besteuerung der ausländischen Zinserträge dort wesentlich einfacher ist als bei WeltSparen. In den meisten Fällen müssen die Anleger hier nämlich nicht mehr nachträglich über die Einkommensteuererklärung ihre Zinserträge versteuern. Die Anlagebanken, egal ob inländisch oder ausländisch, zahlen diese Zinserträge ohne Abzug (mit Ausnahme des Abzugs bei nicht reduzierter oder nicht vermeidbarer ausländischer Quellensteuer) an die Sutor Bank, diese führt daraufhin die deutsche Kapitalertragsteuer, den Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer (sofern die Religionszugehörigkeit der Bank bekannt ist) ab. Auch ein Freistellungsauftrag oder eine Nichtveranlagungsbescheinigung kann auf diese Weise berücksichtigt werden.

Der monatliche Newsticker

++ zum Girokonto der Consorsbank gibt es seit 1.7.21 ein Eröffnungsangebot mit EUR 50,00 Geldprämie. Sofern man aktuell kein Girokonto bei Consorsbank besitzt, kann man einmalig teilnehmen. Bedingung ist ansonsten lediglich ein Geldeingang von jeweils mindestens EUR 700,00 in drei Monaten innerhalb der ersten sechs Monate nach Eröffnung. Die Geldeingänge müssen von einer Fremdbank kommen, es braucht sich nicht um Gehalt zu handeln. Der Geldeingang ab EUR 700,00 pro Monat ist auf dem Konto ohnehin für die kostenlose Kontoführung notwendig. Die Geldprämie schreibt Consorsbank vier bis sechs Wochen nach Erfüllen der Bedingungen gut

++ bei N26 können Kunden, die ihr Konto in Deutschland registriert haben und die von N26 als kreditwürdig eingeschätzt werden, seit 1.7.21 bereits bezahlte Käufe, die bis zu vier Wochen zurückliegen, nachträglich in drei bis sechs Monatsraten aufteilen. Bis zu 82,71% des Kaufpreises kann man sich so temporär zurückholen, um Liquidität zu bekommen. Es ist das erste Kreditprodukt, das von N26 ohne Partner eingebracht wird, eine Alternative zu klassischen Ratenkrediten oder Buy-Now-Pay-Later-Offerten wie etwa von Klarna oder solchen über Kreditkarten. Abhängig von der Bonitätseinschätzung, N26 überprüft dazu unter anderem das Transaktionsverhalten, liegt der in der App ausgewiesene effektive Jahreszins des Kreditangebots zwischen 7,49% und 11,99% p. a. Einkaufsumsätze zwischen EUR 50,00 und EUR 500,00 lassen sich aufteilen, die Verfügbarkeit für den jeweiligen Umsatz ist in der App in Erfahrung zu bringen. Die Raten werden automatisch vom Girokonto bei N26 eingezogen

++ IDnow, ein von einigen Banken wie zum Beispiel N26 und Solarisbank für das Durchführen des VideoIdents beauftragter Dienstleister, teilte am 23.6.21 mit, auch die nicht-automatisierten Verfahren zur Identifizierung ab sofort mit einer Verfügbarkeit rund um die Uhr anzubieten, die Servicezeiten in Deutsch und Englisch in die Nachtstunden zu verlängern. Der Kunde könne dadurch die für ihn günstigste Zeit für eine Identifizierung beim Eröffnen eines Bankkontos frei bestimmen

++ die Commerzbank will die aktive Zustimmung der Bestandskunden zur Preiseinführung bei den betreffenden Kontomodellen "0-Euro-Konto (Vorteil)" und "Vorteilskonto" nun mittels einer Einblendung im Online-Banking einholen. Das ist der Wortlaut: "Girokonto mit gleicher Kontonummer weiter nutzen? - Einfach Preiseinführung und Namensänderung zustimmen! [...] Aufgrund neuer rechtlicher Bestimmungen ist es ab sofort erforderlich, dass Sie uns Ihr Einverständnis mit den o. g. Änderungen bestätigen, um Ihr bestehendes Konto zu den neuen Konditionen ab Juli 2021 weiterhin dauerhaft nutzen zu können. [...] Sie möchten sich jetzt noch nicht entscheiden? - Kein Problem! Dann kommen wir bald wieder auf Sie zu. Sie können dieses Fenster jetzt schließen." In den Kontoauszügen eine Aufforderung der nächsten Eskalationsstufe: "Aufgrund neuer Vorgaben der Rechtsprechung benötigen wir für die zum 01.07.21 angekündigte Umstellung Ihres bestehenden Kontos Ihre Zustimmung. Eine automatische Umstellung findet nicht statt. Sofern noch nicht geschehen, kommen wir mit einem angepassten Vorgehen auf Sie zu. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Weitere Informationen unter www.commerzbank.de/preisinfo"

++ das Eröffnungsangebot für Depot-Neukunden der 1822direkt ist so hoch dotiert wie schon lange nicht mehr: Neben den beiden bisherigen Vorteilen, dem vergünstigten Handel in den ersten sechs Monaten und der Befreiung vom Depotpreis für drei Jahre, gibt es unter leicht zu erfüllenden Bedingungen einen Amazon-Gutschein über EUR 75,00 on top dazu und bei sehr vielen Trades zudem noch einen Goldbarren. Um den Amazon-Gutschein zu erhalten, muss der Depotantrag im Zeitraum 1.7.21 bis 31.8.21 generiert werden, die Eröffnung spätestens bis 30.9.21 und mindestens eine Handelsaktivität (Trade oder Sparplanausführung) bis spätestens 30.11.21 durchgeführt sein. 1822direkt übermittelt den Gutschein bis 17.12.21 über das Postfach im Online-Banking; das Depot muss zu diesem Zeitpunkt noch bestehen und ungekündigt sein, um einen Anspruch auf den Gutschein zu haben. Betreffend des Goldbarrens zählen ausschließlich Trades, keine Sparplanausführungen. Und zwar ist es ein 2-Gramm-Goldbarren, wenn bis 31.12.21 mindestens 50 Trades durchgeführt wurden und stattdessen ein 5-Gramm-Goldbarren bei mindestens 100 Trades. Der jeweilige Goldbarren wird bis 21.1.22 an die hinterlegte Kundenanschrift versandt. Sollte das Depot zu diesem Zeitpunkt schon aufgelöst oder gekündigt sein, entfällt der Anspruch auf den Goldbarren

++ bei maxblue gibt es im Zeitraum 1.7.21 bis 30.9.21 wieder Aktionskonditionen zur ETF-Einmalanlage: alle verfügbaren ETFs von Amundi und Vanguard werden mit einem Preisnachlass von EUR 8,90 auf das reguläre Orderentgelt ausgeführt, dies gilt an den Handelsplätzen Baader Bank, Lang & Schwarz, Société Générale und Tradegate für Orders im Gegenwert ab EUR 1.000. Für Online-Orders bis zum Gegenwert von jeweils EUR 3.550 fällt hier unterm Strich somit kein Orderentgelt an

++ onvista bank verlängerte die Aktionskonditionen für den ETF-Erwerb per Einmalanlage um sechs Monate: Noch bis 31.12.21 können die 62 ETFs von iShares, Franklin Templeton und VanEck ab einer Ordergröße von EUR 1.000 außerbörslich über die Baader Bank für lediglich EUR 2,00 Handelsplatzgebühr je Order gekauft werden

++ Trade Republic bietet nun die Möglichkeit, auch via Debit- und Kreditkarten von Visa und Mastercard auf das Depot-Verrechnungskonto einzuzahlen. Dadurch muss keine SEPA-Überweisung veranlasst und auf deren Eingang gewartet werden - es kann schneller mit Wertpapieren gehandelt werden. Das erste Einzahlen via Debit- bzw. Kreditkarte ist für Neukunden kostenfrei. Für alle weiteren Einzahlungen erhebt Trade Republic eine Gebühr von 0,70%, die auf die gewählte Summe aufgeschlagen wird. Die Gebühr ist mehr als doppelt so hoch wie die Interbankenentgelte, die für Trade Republic dabei anfallen. Für den Anleger kann sich dies nur in dringenden Ausnahmefällen lohnen, etwa wenn viel Bewegung an den Märkten ist, so eventuell auch im zunehmend von Trade Republic forcierten Derivatehandel. Mit Apple Pay und Google Pay funktioniert das Aufladen des Kontos ebenfalls, aber nur in Verbindung mit einer hinterlegten Debit- und Kreditkarte von Visa oder Mastercard. Nicht akzeptiert werden Prepaid-Karten, Kreditkarten von American Express oder Diners Club. In der App findet sich die Funktion zum Einzahlen über das eigene Profil. Der Mindesteinzahlungsbetrag beträgt pro Transaktion EUR 10,00. Maximal können via Kartenzahlungen pro Kunde und Quartal EUR 50.000 eingezahlt werden

++ der Gratisbroker heißt seit 7.6.21 finanzen.net zero und sein Angebot wurde um Sparpläne und um eine App für den Wertpapierhandel erweitert - beides von den Kunden oft gewünscht, gab es zuvor bei Gratisbroker aber nicht. Das Finanznachrichten-Portal finanzen.net erwarb den Low-Cost-Broker im vergangenen März und konnte die damals angekündigten Erweiterungen zügig liefern. Auf der Website von finanzen.net wird direkt unter dem Logo für den Broker geworben. Kauf- und Verkaufbuttons sind in die bestehenden Apps von finanzen.net integriert, der Broker hat jedoch eine eigenständige App für iOS und Android bekommen, in der die wichtigsten Funktionen wie Wertpapierhandel und Depotansicht enthalten sind. Als Einmalanlage sind 647 statt zuvor 390 ETFs verfügbar, sie stammen von Amundi, Lyxor, WisdomTree, Xtrackers und Vanguard. Als Sparplan sind 235 ETFs von Lyxor und WisdomTree verfügbar, ab einer Sparrate von EUR 25,00. Die Ausführung findet bei diesem Broker wie bei allen Wertpapieren ohne Orderentgelt über gettex statt. Ansonsten gab es Veränderungen am Design sowie bei den Kontaktdaten und die Gratisbroker GmbH ist in finanzen.net zero GmbH umbenannt worden. Die konto- und depotführende Bank ist weiterhin die Baader Bank. Bestandskunden müssen beim Einloggen zunächst den wegen der Migration geänderten Vertragsbedingungen zustimmen

++ Santander Consumer Bank ist am 22.6.21 mit neuem Kartenportfolio live gegangen, bestehend aus vier Visa-Karten. Dass grundsätzliche Änderungen bevorstehen, hatten wir bereits angekündigt. Kein Neuabschluss ist mehr möglich zu "1plus Card", zu "1|2|3 Visa Card" (zuvor in Kombination mit dem Girokonto "1|2|3 Giro") und zu "Select Visa Card" (zuvor für Select-Kunden erhältlich). Die neue "BestCard Basic" entspricht jedoch mit ihren Konditionen und Leistungen der "1plus Card". Im Baukastenprinzip darauf aufbauend gibt es nun des Weiteren eine "BestCard Smart", eine "BestCard Extra" und eine "BestCard Premium". Der Tankrabatt von 1,00%, limitiert auf EUR 200,00 Tankstellenumsatz pro Monat, gilt in dieser gesamten Kartenfamilie. Bei Smart, Extra und Premium sind Versicherungen enthalten, aufsteigend mehr. Ab Extra entfällt zudem das Fremdwährungsentgelt von 1,50%. Und bei Premium, bei der Select-Kunden den jährlichen Kartenpreis von EUR 99,00 nicht zahlen müssen, ist das Geldabheben in unbegrenzter Anzahl gebührenfrei (ggf. zzgl. Entgelt des Automatenbetreibers), ansonsten vier Mal pro Abrechnungsperiode, in diesem Rahmen ohne Auslandsentgelt. Bei Basic wird Teilzahlung von 5,00% des ausstehenden Betrags vereinbart, der vollständige Ausgleich ist nur durch manuelle Überweisung möglich; bei den sonstigen Karten der Kartenfamilie lässt sich auch Lastschrifteinzug zu 100% vereinbaren. Die Basic kann online beantragt werden, die sonstigen Karten der Kartenfamilie nur in der Filiale. Wer ein Girokonto komplett online bei der Santander Consumer Bank eröffnen will, muss mit der Basic vorlieb nehmen. Die Smart wäre für Girokunden zwar auch ohne jährlichen Kartenpreis, aber eben nur über die Filiale zubuchbar, der Mehrwert gegenüber Basic ist Warenschutz und Garantieverlängerung für mit der Karte erworbene Waren

++ die "BMW Card" von American Express wird im Zeitraum 21.6.21 bis 1.8.21 mit EUR 40,00 Startguthaben über eine spezielle Aktionsseite zum Abschluss angeboten, in unserer Übersicht zu den CoBranding-Karten ist sie verlinkt. Voraussetzung zum Erhalt des Startguthabens ist lediglich ein getätigter Kartenumsatz innerhalb der ersten drei Monate nach Kartenerhalt. Das Startguthaben wird auf dem Kartenkonto gutgeschrieben; es kann nicht ausgezahlt werden, es wird mit den Kartenbelastungen verrechnet. Die BMW Card hat einen Jahrespreis von EUR 20,00; er entfällt jeweils für das Folgejahr, wenn mehr als EUR 4.000 Umsatz im Kartenjahr erzielt wurde. Die Karte hat als weitere Vorteile eine selbst ohne Karteneinsatz gültige Auslandsreise-Krankenversicherung und einen Tankrabatt von 1,00% ohne Limit bei allen Tankstellen in Deutschland der folgenden Ketten: Aral, Shell, Total, Esso, Agip, Avia, BFT, JET, Tamoil, OMV und Westfalen AG

++ zur "Gold Card" von American Express gibt es im Zeitraum 17.6.21 bis 18.7.21 ein überaus hohes Eröffnungsangebot mit EUR 200,00 Startguthaben. Das Angebot gilt über eine spezielle Aktionsseite, die in unserem Vergleich verlinkt ist. Davor waren EUR 144,00 Startguthaben ausgelobt, was bereits doppelt so hoch war wie die regulären EUR 72,00. Die Anforderung, um das Startguthaben zu bekommen, ist unverändert ein Kartenumsatz in Höhe von mindestens EUR 3.000 innerhalb von sechs Monaten. Auch darf es zu keiner Kündigung des Kartenvertrags innerhalb der ersten zwölf Monate kommen und die Führung des Kartenkontos muss einwandfrei sein, insbesondere sollte kein Zahlungsverzug vorliegen. Die Gold Card kostet bei jährlicher Abbuchung des Kartenpreises EUR 140,00 pro Jahr

++ der Kreditkartenemittent Barclaycard wird in Barclays umbenannt. Ab Herbst sollen schrittweise der Internetauftritt und die Kommunikation auf den neuen Namen und eine neue Optik umgestellt werden, auch ein Kartenaustausch im Bestandsgeschäft werde bis Ende des Jahres stattfinden. Mittlerweile biete man mehr als nur Kreditkarten an, den gesamten Prozess des Bezahlens und auch Finanzierungen, deshalb sei es Zeit für einen neuen Namen. So können beispielsweise einzelne Kartenumsätze in einen Ratenkauf gewandelt werden, und seit November vergangenen Jahres ist das Unternehmen Bankpartner beim Angebot zur Ratenzahlung des Einkaufs auf Amazon.de. Die in Hamburg beheimatete Unternehmenseinheit ist Teil des britischen Barclays-Bank-Konzerns, deshalb ist es auch eine Vereinheitlichung. In Deutschland besteht seit Januar 2012 ein Einlagenangebot, das parallel von Anfang an schon unter Barclays lief

++ Barclaycard bietet seit 7.6.21 das Kartendoppel "Barclaycard for Students" nicht mehr für Neuabschlüsse an. Grund hierfür seien gelockerte Annahmebedingungen für die Studenten-Zielgruppe beim Alternativprodukt "Barclaycard Visa". Während Barclaycard for Students einen jährlichen Kartenpreis von EUR 12,00 hatte und sowohl aus einer Mastercard als auch aus einer Visa Card bestand, ist die Barclaycard Visa beitragsfrei und auf der Leistungsseite in folgenden Punkten besser: durch das weltweit gebührenfreie Geldabheben (ggf. aber Entgelt des Automatenbetreibers), das nicht erhobene Auslandsentgelt und das derzeitige Neukundenangebot mit EUR 50,00 Startguthaben

++ Consorsbank bietet den eigenen Ratenkredit seit 1.7.21 nicht mehr zum Abschluss an. Stattdessen leitet sie alle, die Interesse an einem Ratenkredit haben, konzernintern an die Consors Finanz weiter. Das Einstellen dieser Aktivität steht im Zusammenhang mit einem stärkeren Fokus der Marke Consorsbank auf den Wertpapierhandel und das Girokonto

Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

Aion aus Belgien kürzt beim "Flexgeld24" per 15.7.21 von 0,14% auf 0,12%.

My Money Bank aus Frankreich kürzt beim "Flexgeld24" per 15.7.21 von 0,03% auf 0,01%.

Die BMW Bank verringert am 14.7.21 beim "Online-Sparkonto" von 0,05% auf 0,02%.

ING wird auf Tagesgeld- und Girokonten den Negativzins von derzeit minus 0,50% bereits auf Guthabenteile größer EUR 50.000 erheben. Die Freigrenze gilt pro Konto, bislang waren es EUR 100.000. Bei den Konten, die ab 6.7.21 eröffnet werden, gelten zunächst weiterhin EUR 100.000 und ab 1.11.21 EUR 50.000. Bestandskunden, die mehr als EUR 50.000 auf ihrem Tagesgeld- oder Girokonto haben, will ING ab Juli schrittweise anschreiben und bitten, dem Einführen des Verwahrentgelts zuzustimmen. Dies seien derzeit rund acht Prozent aller Kunden, was rund 720.000 betroffenen Kunden entspricht. Für den Fall, dass dem Verwahrentgelt nicht zugestimmt wird, behält sich ING vor, zu kündigen. In der Pressemitteilung dazu folgendes Zitat von Nick Jue, Vorstandsvorsitzender der ING in Deutschland: "Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Wir sind mit einem gut verzinsten Tagesgeldangebot und dem Spargeld unserer Kunden zu einer der größten und beliebtesten Banken geworden."

akf bank verringerte am 1.7.21 von 0,05% auf 0,01%.

Die Allgemeine Beamten Bank strich per 1.7.21 sowohl beim Tagesgeld als auch beim Sparkonto mit 3-monatiger Kündigungsfrist die Verzinsung von zuvor 0,01%.

Austrian Anadi Bank aus Österreich senkte beim "Flexgeld24" per 1.7.21 von 0,05% auf 0,02%.

FCM Bank aus Malta erhöhte beim "Flexgeld24" per 1.7.21 von 0,06% auf 0,08%.

comdirect setzte per 1.7.21 auf den ab 10.5.21 eingerichteten Konten die Schwelle tiefer, ab der sie einen Negativzins von minus 0,50% erhebt, von EUR 100.000 auf EUR 50.000. Bei der Berechnung addiert sie alle täglich verfügbaren Kontoguthaben eines Kunden.

Die TF Bank aus Schweden verringerte beim über die eigene Website angebotenen Tagesgeld am 24.6.21 im Neugeschäft von 0,20% auf 0,15%. Bei Kunden, die bis 23.6.21 eröffnet haben, wird die Senkung zum 1.8.21 umgesetzt.

Die Postbank erhebt den Negativzins von derzeit minus 0,50% p. a. auf Tagesgeldkonten seit 21.6.21 bereits auf Guthabenteile größer EUR 25.000, und auf Girokonten und Anlagekonten zum Wertpapierdepot auf Guthabenteile größer EUR 50.000. Dies gilt pro Konto, für ab 18.5.20 eingerichtete Konten. Zuvor lag die Freigrenze bei jeweils EUR 100.000. Die Postbank schreibt derzeit auch eine Auswahl an Bestandskunden bezüglich des Verwahrentgelts an, sie sollen eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben innerhalb von drei Wochen zurückschicken; der Negativzins wird bei ihnen dann ab 1.9.21 erhoben.

Hoist Finance aus Schweden verringerte am 21.6.21 von 0,15% auf 0,13%.

Die ProCredit Bank strich zum 15.6.21 die Verzinsung, davor galten 0,01%.

Collector Bank aus Schweden verringerte am 11.6.21 von 0,16% auf 0,13%.

Klarna Bank aus Schweden verringerte am 9.6.21 von 0,17% auf 0,14%.

Nordax Bank aus Schweden senkte am 7.6.21 von 0,16% auf 0,14%.

Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

(Auswahl an relevanten Änderungen)

Die Opel Bank senkt am 6.7.21 bei 12 Monaten auf 0,15% (bisher 0,25%), bei 2 Jahren auf 0,25% (bisher 0,35%) und bei 3 Jahren auf 0,30% (bisher 0,40%).

Die PEAC verringerte am 1.7.21 bei 6 Monaten auf 0,10% (vorher 0,25%), bei 12 Monaten auf 0,25% (vorher 0,40%) und bei 2 Jahren auf 0,40% (vorher 0,50%).

North Channel Bank, eine der deutschen Banken auf WeltSparen, setzte am 1.7.21 alle Laufzeiten auf 0,00%. Zuvor galten bei 12 Monaten 0,10%, bei 2 Jahren 0,20%, bei 3 Jahren 0,30%, bei 4 Jahren 0,50%, bei 5 Jahren 0,55% und bei 6 Jahren 0,60%.

Die erste sichtbare Maßnahme nach dem Zusammenschluss zwischen WeltSparen und Zinspilot: Zum Willkommensbonus für die erste Anlage auf Zinspilot gilt seit 28.6.21 eine insgesamt weniger attraktive Staffel. Diese neue Staffel entspricht exakt der von WeltSparen und auch die Mindestanlagedauer wurde von vier auf sechs Monate dem WeltSparen-Angebot angeglichen. Die Prämierung beginnt ab EUR 5.000 Anlagevolumen mit EUR 5,00 Geldprämie. In der Stufe ab EUR 10.000 bis unter EUR 40.000 sind es auch lediglich EUR 10,00 Geldprämie, ab EUR 40.000 bis unter EUR 75.000 sind es EUR 25,00 Geldprämie und ab EUR 75.000 sind EUR 50,00 Geldprämie erreicht. Zuvor gab es bei Zinspilot eine erste Stufe von EUR 7.500 bis unter EUR 20.000 mit EUR 10,00 Geldprämie. Eine zweite ab EUR 20.000 bis unter EUR 50.000 mit EUR 25,00 Geldprämie, eine dritte ab EUR 50.000 bis unter EUR 80.000 mit EUR 40,00 Geldprämie und ab EUR 80.000 waren es EUR 60,00 Geldprämie.

CKV aus Belgien erhöhte am 22.6.21 auf Zinspilot für den Anlagestarttermin 15.7.21 bei 12 Monaten auf 0,40% (vorher 0,30%), bei 2 Jahren auf 0,50% (vorher 0,40%), bei 3 Jahren auf 0,60% (vorher 0,40%), bei 4 Jahren auf 0,70% (vorher 0,50%) und bei 5 Jahren auf 0,75% (vorher 0,50%).

Eurocity Bank senkte am 10.6.21 um 0,20 bis 0,45 Prozentpunkte. Sie bietet bei 12 Monaten 0,05% (vorher 0,25%), bei 2 Jahren 0,10% (vorher 0,40%), bei 3 Jahren 0,20% (vorher 0,55%), bei 4 Jahren 0,40% (vorher 0,60%), bei 5 Jahren 0,45% (vorher 0,85%), bei 6 Jahren 0,50% (vorher 0,90%), bei 8 Jahren 0,55% (vorher 0,95%) und bei 10 Jahren 0,60% (vorher 1,05%). In der Vergangenheit gab es solch deutliche Senkungen der Eurocity Bank schon häufiger, meist folgte eine ähnlich steile Anhebung.

Noch einen schönen Monat Juli wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

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