Newsletter: Direktbanken.News 08/2021

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.de


Themenüberblick

Filialist integriert verbliebenes Österreichgeschäft des Direktbankpioniers ING
AutoBank muss den Geschäftsbetrieb sofort einstellen und ist Sicherungsfall
Der monatliche Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


Filialist integriert verbliebenes Österreichgeschäft des Direktbankpioniers ING

Was mit dem Privatkundengeschäft der ING in Österreich passiert, ist nun klar. Die Österreichische Post, sie hält 80 Prozent an der als Aktiengesellschaft geführten bank99, und die niederländische ING Group haben diesbezüglich eine Übernahmevereinbarung getroffen. Post und ING teilten dies in Aussendungen mit. Kunden, Produkte und auch die Mitarbeiter sollen noch in diesem Jahr, wenn es nach Plan läuft, auf bank99 übergehen. Die bank99 werde rechtliche Nachfolgerin und ihre Produktpalette um die ING-Produkte erweitern. Fondsdepot und Baudarlehen sind gänzlich neue Produkte für bank99. Die behördliche Genehmigung steht noch aus, deshalb ändert sich momentan noch nichts. Die Integration in die bank99 will man für die Kunden so angenehm wie möglich gestalten, es werde alles für einen reibungslosen Übergang der Verträge, Produkte und Services vorbereitet. Wie viel bank99 bei dem Deal überweist, wurde nicht genannt.

Partner der Post bei der 2020 gegründeten bank99 ist die Bankengruppe der GRAWE, ihr gehört der 20-Prozent-Anteil. Der Start der Bank war pandemiebedingt schwierig, denn mit dem dichten Netz der Poststellen ist bank99 als "Nahversorgerin" mit persönlichem Service ausgerichtet. Die Kundenzahl liegt bei rund 80.000, zuletzt stagnierte sie. Um ein Institut profitabel zu führen, ist das zu wenig. Die Übernahme des Kundenstamms der ING bedeutet einen kräftigen Wachstumsschub. Und durch das Know-how der zu übernehmenden Mitarbeiter erhofft sich bank99 auch, ihr digitales Angebot stärken zu können.

Die ING hat Direktbanken in Österreich wie in Deutschland salonfähig gemacht. Im März 2021 kündigte sie an, sich bis Jahresende vom österreichischen Markt zurückziehen zu wollen, nur das dortige Firmenkundengeschäft beizubehalten. Damals hatte ING laut den Angaben rund 550.000 Kunden in Österreich. Davon besaßen allerdings rund 430.000 ausschließlich Sparkonten, die Beziehung zu diesen reinen Sparkunden löste sie zu Ende Juni. Das Österreichgeschäft wurde bis dato als Niederlassung der Frankfurter ING-DiBa AG betrieben und ist in deren Geschäftszahlen enthalten.

AutoBank muss den Geschäftsbetrieb sofort einstellen und ist Sicherungsfall

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat der AutoBank am 30.7.21 per Bescheid untersagt, den Geschäftsbetrieb fortzuführen, und den Einlagensicherungsfall festgestellt. Die Selbstabwicklung ist aus Sicht der FMA gescheitert, deshalb ist sie erneut eingeschritten, mit dieser ultimativen Maßnahme. Die Selbstabwicklung war im vergangenen Januar von den Aktionären der AutoBank beschlossen worden, nachdem die Bank wegen Unterschreiten bestimmter Eigenkapitalgrenzen schon längere Zeit im Visier der FMA stand und keinen zusätzlichen Investor fand. Für den Abbauprozess war damals ein Zeitrahmen von 18 bis 24 Monaten angesetzt worden, anschließend wollte man die Banklizenz zurückgeben. Da parallel zum im Januar erfolgten Einstellen des Neugeschäfts die Kosten aber nicht deutlich genug sanken, ist das Eigenkapital weiter aufgezehrt worden. Auch gelang es der Bank nicht, wesentliche Forderungspakete zu verkaufen. Die Maßnahmen der FMA dienen dazu, die Ansprüche der Gläubiger zu schützen sowie die dem beaufsichtigten Unternehmen anvertrauten Vermögenswerte zu sichern. Die Wirtschaftsprüferin Dorotea-E. Rebmann, bislang schon durch einen FMA-Bescheid von August 2020 als vorläufige Verwalterin eingesetzt, ist mit dem jetzigen Bescheid zur Regierungskommissärin erklärt worden. Demzufolge muss der Bankvorstand sich von Rebmann künftig alles genehmigen lassen, bisher war sie ihm nur beigestellt.

Die AutoBank hatte zur Refinanzierung in Österreich und Deutschland Einlagen hereingenommen, mit dem Angebot von Tagesgeld und Festgeldkonten über das Internet. Wien ist Sitz der Bank, in Oberhaching bei München besteht eine Zweigniederlassung. Auf den Webseiten für beide Märkte weist eine Information auf den ausgelösten Einlagensicherungsfall hin. Zuständig für die Entschädigung der Einleger im gesetzlichen Rahmen ist die Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H. Ende 2020 betrug der Einlagenbestand im Gesamten 230 Millionen Euro. Die Festgeldverträge sollten nach den Plänen zur Selbstabwicklung mit den ursprünglich vereinbarten Laufzeiten erfüllt werden, nach Ablauf nicht mehr verlängert werden. Auch deshalb sind es jetzt immer noch 109 Millionen Euro, von denen laut den Angaben 107 Millionen durch die Einlagensicherung gedeckt seien. Die Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H sei bereits mit der AutoBank in Kontakt, um die ordnungsgemäße Auszahlung der Kundeneinlagen vorzubereiten. Den Einlegern werde sie in den nächsten Tagen per Brief individuelle Login-Daten übermitteln, damit diese ihr über ihre Website die IBAN für die Überweisung mitteilen. Später wird sie versuchen, sich die vorgestreckten Beträge aus einer Verwertung oder einer Insolvenz zurückzuholen.

Der monatliche Newsticker

++ 1822direkt erhöhte bei ihren drei Girokontomodellen die Geldprämien zur Eröffnung und wird unter allen volljährigen Kunden, die sich dazu registrieren, 25 Preise verlosen (1x E-Bike, 4x E-Roller, 20x Einkaufsgutscheine im Wert von EUR 100,00). Im September 1996 gestartet, hat die Online-Tochter der Frankfurter Sparkasse alle Entwicklungsschritte des Direktbankings erlebt und mitgestaltet. Nun feiert sie so ihr 25-jähriges Jubiläum: Die Geldprämie beim Kontomodell "1822Mobile" beträgt EUR 25,00 (vorher keine), bei "Girokonto Klassik" EUR 75,00 (vorher EUR 50,00) und bei "Girokonto Premium" EUR 125,00 (vorher EUR 80,00). Die Eröffnungsangebote gelten für Giro-Neukunden, die nicht selbständig tätig sind, den Eröffnungsantrag im Zeitraum 3.8.21 bis 2.11.21 generieren und das Konto als Gehaltskonto führen. Bis zum 31.3.22 muss das Konto mindestens drei monatliche Gehaltseingänge ab EUR 1.000 (Lohn, Gehalt, Rente, Besoldung, BAföG) aufweisen. Eigene Überweisungen und Überweisungen von Privatpersonen werden nicht als Gehaltseingang angesehen. Wird mehr als die Hälfte des Gehaltseingangs innerhalb der ersten beiden Tage nach Eingang durch Sollbuchungen, Abhebungen oder Umbuchungen aufgebraucht, schließt das den Erhalt der Prämie aus. An der Verlosung können ausschließlich Kunden der 1822direkt teilnehmen, durch Ausfüllen eines Teilnahmeformulars auf der Website. In der Teilnahmeerklärung hat 1822direkt eine Klausel zur Werbeeinwilligung eingebaut, wodurch der Kontaktaufnahme mittels elektronischer Post (E-Mail, Postbox, SMS, Push-Nachrichten) betreffend neuer Gewinnspiele, Prämienaktionen, Produkte und Finanzthemen der 1822direkt zugestimmt wird

++ Vivid Money erweitert um eine Funktion zum Aufladen der Pockets mittels Debit- und Kreditkarten von Visa und Mastercard, Maestro-Karten sowie über Apple Pay und Google Pay. Daneben führte Vivid Money aber auch einen Versandpreis für physische Karten in Höhe von EUR 9,90 ein bzw. bei Expressversand EUR 24,90. Der Versandpreis fällt ab 16.8.21 an, wenn eine neue Karte (jede Folgekarte und jede weitere) ausgestellt wird, auch bei der ersten physischen Karte, die für Prime- und Standardkunden ansonsten "kostenlos" ausgegeben wird. Über die eingangs genannte Aufladefunktion ist Geld direkt verfügbar, etwa für Zahlungen oder Investments. Vivid Money bietet das anders als N26 oder Trade Republic kostenfrei an, allerdings mit Obergrenze: Bei der ersten Aufladung können Vivid-Kunden bis zu EUR 1.000 einzahlen, danach mit dem Standard-Abo bis zu EUR 200,00 im jeweiligen Laufzeitmonat des Abos und im Prime-Abo bis zu EUR 1.000 im jeweiligen Laufzeitmonat des Abos. Gleichfalls ist beim Aufladen ein Mindestbetrag von EUR 100,00 vorgegeben. Die Funktion erscheint noch nicht bei allen Kunden in der App, Vivid Money rollt sie seit 22.7.21 schrittweise aus

++ bnc10, das Fintech aus Barcelona, das wegen ausbleibenden Erfolgs eigentlich sein Smartphone-Girokonto einstellen wollte, hat kurz vor dem Schließungstermin der Konten (19.7.21) kommuniziert (16.7.21), einen neuen Investor gefunden zu haben. Einleitend in dem auf Spanisch verfassten Mailing an die Kunden heißt es: "¡Tenemos buenas noticias y las queremos compartir contigo! Después de unas semanas de mucho trabajo y esfuerzo, hoy te podemos confirmar que el proyecto de bnc10 tiene continuidad." Was im Kern heißt, es gibt gute Nachrichten, das Projekt bnc10 hat Bestand. Der Investor ist eine amerikanische Holding, die Synthetic Neural Labs Inc. Sie betreibt ein Unternehmen, das auf Vermögensverwaltung mittels künstlicher Intelligenz spezialisiert ist. Zu den bei bnc10 verbliebenen Konten und Karten soll der Dienst nun auf unbestimmte Zeit bis zum Relaunch eines neuen Angebots aufrechterhalten bleiben. Neue Konten eröffnen, scheitert bislang an Fehlermeldungen (App) bzw. einer nicht gefundenen Seite (Website). Aus bnc10 wird etwas anderes. Für Benutzer, die daran interessiert sind, die Produkte und Dienstleistungen zu testen, die in Vorbereitung sind, wurde eine Warteliste eröffnet. Wahrscheinlich wird der neue Weg in Richtung der Vermögensverwaltung gehen, auch für kleine Anlagesummen erhältlich sein

++ die Sparkassen waren im August 2020 die ersten, die Apple Pay auch in Verbindung mit einer digitalen girocard anbieten konnten, bis dato jedoch ausschließlich zum Bezahlen an Kassenterminals im stationären inländischen Handel. Ab sofort kann die girocard auch für Online-Zahlungen zum Einsatz kommen, darauf hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) am 13.7.21 offiziell hingewiesen. Bei einigen wenigen Sparkassen wurde die Funktion schon ein paar Tage früher unterstützt. Das mit den Online-Zahlungen funktioniert allerdings nicht bei allen Händlern, die Apple-Pay akzeptieren - der Händler muss auch die girocard als Zahlungsmittel akzeptieren. Da diese bis dato nicht für den Einsatz im Online-Handel bestimmt war, muss die Akzeptanz erst aufgebaut werden. Vom Start an unterstützen Flixbus, Media Markt, Bolt, Wolt, Too Good To Go, Get Your Guide und Lieferando girocard-Zahlungen über Apple Pay in ihren Apps und Online-Shops. Ebenfalls von Beginn an dabei sind mehrere Unternehmen des Personennahverkehrs, darunter der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV), der Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein (NAH.SH) sowie die VAG Nürnberg. Noch in diesem Sommer wollen unter anderem Booking.com, Cyberport, dm-drogerie markt, Juwelier Christ und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hinzukommen. Die Sparkassen geben ihren Kunden als Anreiz zur Nutzung bei diesen Online-Zahlungen automatisch einen Käuferschutz, der einen vergleichbaren Leistungsumfang wie der anderer gebräuchlicher Online-Zahlverfahren aufweist

++ der S Broker wechselte am 2.8.21 sein Neukundenangebot mit EUR 300,00 Orderguthaben, in den ersten sechs Monaten nutzbar, gegen ein neues aus, bei dem bis Ende Oktober für EUR 2,00 pro Trade gehandelt werden kann. Wegen des sehr kurzen Zeitraums bis Ende Oktober dürfte das neue Angebot für die meisten Interessenten weniger lohnend sein. Der Aktionspreis bezieht sich auf die Orderprovision bei Ordererteilung über das Internet. Zusätzlich fallen die Handelsplatzgebühr (EUR 0,99 inländische Börsen, EUR 0,49 außerbörslicher Handel, EUR 14,99 ausländische Börsen) und das Ausführungsentgelt (EUR 0,49) an, gegebenenfalls auch fremde Spesen. Nicht reduziert wird dabei die Orderprovision im CFD-Handel sowie bei Spar- und Auszahlungsplänen, und bei bereits reduzierter Orderprovision greift der für den Kunden günstigere Preis. Auf den Eröffnungsunterlagen muss der Referenz-Code "2Euro" vermerkt sein, bei Nutzung der Online-Depoteröffnung über die entsprechende Aktionsseite wird er automatisch eingedruckt. In vielen früheren Aktionen des S Brokers galten zu ansonsten fast identischen Bedingungen EUR 4,99 pro Trade für die ersten sechs Monate

++ maxblue feiert 20-jähriges Jubiläum. Aus dem Anlass können Kunden zum einen für das Einrichten eines Wertpapiersparplans einen Amazon-Gutschein über EUR 20,00 bekommen und zum anderen in der Woche vom 23.8.21 bis 29.8.21 Aktienkäufe ab EUR 1.000 Ordervolumen ohne Orderentgelt über "Direct Trade" mit den Handelspartnern Baader Bank, Lang & Schwarz, Société Générale und Tradegate durchführen. Da es nur um Aktienkäufe geht, gilt für Verkäufe und den Handel mit anderen Wertpapieren der Normalpreis. An der Aktion zum Wertpapiersparplan können volljährige Kunden ohne bestehenden Wertpapiersparplan teilnehmen. Der Sparplan muss im Zeitraum 1.8.21 bis 31.8.21 online über die Antragsstrecke eingerichtet werden, die Laufzeit muss mindestens drei Monate sein und die erste Sparrate spätestens im September 2021 ausgeführt werden. Weitere Voraussetzung ist, dass man sich spätestens bis 15.9.21 über das auf der Aktionsseite bereitgestellte Teilnahmeformular mit seiner zugeteilten Wertpapiersparplan-Depotnummer und seiner E-Mail-Adresse registriert. Den Gutschein wird maxblue im Dezember 2021 per E-Mail übermitteln

++ Consorsbank ersetzte am 25.7.21 sowohl die abgelaufene Depotübertragungsaktion, bei der es zehn Freetrades für Tradegate gab, als auch das Eröffnungsangebot, bei dem zwölf Monate für EUR 3,95 pro Trade auf Tradegate gehandelt werden konnte: und zwar durch ein Angebot, bei dem ganz ohne Orderentgelt auf Tradegate gehandelt werden kann. Die Sonderkonditionen gelten im Eröffnungsmonat und in den darauf folgenden sechs Monaten für Depot-Neukunden, die über die Aktion eröffnen, und automatisch für bestehende Depotkunden der Consorsbank, die in den vergangenen 24 Monaten keinerlei Wertpapiere über Consorsbank gekauft oder verkauft haben, auch nicht per Sparplan. Die Orders ohne Orderentgelt können online oder telefonisch über den Sprachcomputer erteilt werden. Eine Beschränkung in der Anzahl oder im Ordervolumen gibt es nicht. Gegebenenfalls anfallende fremde Spesen wie zum Beispiel für das Eintragen von Namensaktien werden belastet. Die Einmalanlagen in ETFs zum Aktionspreis von EUR 3,95 sind vom Angebot ausgenommen, sie werden ebenfalls über Tradegate geleitet und mit EUR 3,95 Gebühr abgerechnet

++ die Commerzbank lagert die Wertpapierabwicklung nun doch nicht wie geplant an ein mit der britischen Bank HSBC geschaffenes Gemeinschaftsunternehmen aus, dies teilte sie am 22.7.21 mit. Technische Umsetzungsrisiken und veränderte Marktbedingungen hätten dem entgegengestanden. Die Commerzbank will die Wertpapierabwicklung nun erst einmal selbst fortführen und ihre eigenen Systeme weiter modernisieren. Das Großprojekt war im Dezember 2017 auf den Weg gebracht worden und für Mitte 2021 war zuletzt der Übertrag der Wertpapierpositionen vorgesehen gewesen. An dem Gemeinschaftsunternehmen sollte die Commerzbank einen Anteil von 20 Prozent halten

++ comdirect stockte am 5.7.21 ihr Neukundenangebot zum Depot um eine Geldprämie über EUR 50,00 auf. Die Geldprämie gibt es, wenn die Eröffnung des Depots bis 31.8.21 von comdirect bestätigt wurde und der neue Kunde mindestens drei Trades innerhalb von nur 14 Tagen nach Depoteröffnung tätigt. Zu den Trades zählen auch Sparplanausführungen, aber keine Trades an der Eurex, mit CFDs oder Aktienneuemissionen. Weitere Bestandteile sind der vergünstigte Handel in den ersten zwölf Monaten und die drei Jahre garantiert kostenlose Depotführung

++ die DKB ermöglicht nun auch, Sparpläne auf Aktien anzulegen, allerdings zunächst einmal nur auf die einzelnen Titel aus dem DAX-30. Die Sparrate darf wie bei allen Sparplänen bei der DKB zwischen EUR 50,00 und EUR 10.000 betragen und das Ausführungsentgelt beträgt EUR 1,50. Über den Sparplan sind auch Bruchstücke in Aktien erwerbbar. Ein Verkauf von Aktien-, ETF- und Zertifikatsbruchstücken über die Börse ist bei der DKB kostenlos

++ die Ikano Bank legte eine Aktion für Karteninhaber der "IKEA Kreditkarte" auf, zum Bezahlen mit der Karte in den IKEA-Möbelhäusern in Deutschland und auf ikea.de: Sofern der Einkaufsumsatz bei diesen Stellen im Zeitraum 31.7.21 bis 12.9.21 mindestens EUR 400,00 beträgt, erhält man von der Ikano Bank einen Ikea-Einkaufsgutschein über EUR 50,00 geschenkt. Den Gutschein versendet sie per Post in Form einer mit dem Betrag aufgeladenen Plastikkarte, bis 31.3.22 ist das Guthaben gültig und in jedem IKEA-Möbelhaus in Deutschland einlösbar. Nicht möglich ist jedoch ein Einlösen auf ikea.de, beim Click-und-Collect-Service, für Geschenkkarten, Serviceleistungen und Lieferungen oder eine Auszahlung in bar

++ Goldkarteninhaber von "Miles & More" profitieren automatisch von einer kostenfreien Quarantänekostenversicherung, die nun befristet Bestandteil ihres Versicherungspakets ist. Sie gilt weltweit für Reisen mit Reiseantritt im Zeitraum 15.7.21 bis 15.1.22, die mit der Karte bezahlt werden, bzw. bereits gebucht und mit der Karte bezahlt wurden. Die Reise darf nicht länger als 45 Tage dauern und das Rückreisedatum muss spätestens der 28.2.22 sein. Bei einer angeordneten Quarantäne übernimmt die Versicherung beispielsweise die Kosten für einen PCR-Test oder die Unterbringung inklusive Mahlzeiten in dieser Zeit. Die Deckungssummen für die einzelnen Leistungen sind teilweise knapp bemessen, so etwa bis zu EUR 50,00 für Umbuchungsgebühren für einen Flug oder bis zu EUR 500,00 für Rückflug- bzw. Rückreiseticket, sofern die ursprüngliche Airline oder das ursprünglich gebuchte Verkehrsmittel nicht innerhalb von 72 Stunden verfügbar ist. Zusätzlich bestehen Ausschlüsse, unter anderem zu Reisen in Gebiete, für die eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts besteht, sofern die Quarantäne bei Einreise in das Urlaubsland bereits vorgeschrieben ist und dieser Umstand vor Antritt der Reise bekannt sein musste, und zu Kosten, welche bei einem behördlichen oder vom Reiseveranstalter angeordneten Lockdown entstehen

++ American Express hält zur "Gold Card" neben den Eröffnungsangeboten mit Startguthaben (zurzeit EUR 72,00) und Membership-Rewards-Punkten (zurzeit 20.000 Punkte) im Zeitraum 19.7.21 bis 18.8.21 noch eine dritte Möglichkeit bereit: EUR 144,00 Mobilitätsguthaben. Es ist ein Guthaben, das einlösbar ist beispielsweise für Zugfahrten auf bahn.de oder in der App DB Navigator der Deutschen Bahn, und beim Taxi- und Carsharing-Anbieter Free Now und bei Park Now (Park-App in über 300 Städten in Deutschland und Österreich). Es wird automatisch aktiviert und sobald bei den drei genannten Partnern Transaktionen mit der Gold Card stattfinden, schreibt American Express jeweils jeden ausgegebenen vollen Euro bis insgesamt zu einer Summe von EUR 144,00 innerhalb von 72 Stunden wieder dem Kartenkonto gut. Es ist das erste Mal, dass American Express die Prämie hier nicht von einem Mindestkartenumsatz abhängig macht. Das Mobilitätsguthaben muss allerdings innerhalb von drei Monaten nach Kartenerhalt bereits aufgebraucht sein, sonst verfällt es. Das Angebot gilt über die mit dieser Meldung verlinkten Aktionsseite. Die Gold Card kostet bei jährlicher Abbuchung des Kartenpreises EUR 140,00 pro Jahr

++ Volkswagen Financial Services startete mit "Vender" einen Online-Service abseits des üblichen Produktangebots von Banken. Er erleichtert die Kaufabwicklung von Gebrauchtwagen zwischen Privatpersonen. Er ist unabhängig davon, um welche Automarke es sich handelt und ob man Kunde der Volkswagen Financial Services ist. Alle bei der Kaufabwicklung wichtigen Punkte sind in den Prozess integriert, wie insbesondere das rechtssichere Erstellen des Vertrags, das Verifizieren der beteiligten Personen über ein Ausweisdokument, die Kommunikation zwischen Käufer und Verkäufer, das digitale Unterzeichnen des Vertrags und vor allem das sichere Bezahlen. Mitführen großer Bargeldmengen erübrigt sich. Wenn er den Vertragsentwurf annehmen möchte, loggt sich der Käufer über Vender ähnlich wie bei Sofortüberweisung in sein Online-Banking ein und beauftragt die Überweisung. Volkswagen Financial Services garantiert daraufhin dem Verkäufer den Zahlungseingang, sodass mit der Garantie das Fahrzeug dann schon übergeben werden kann. Bei Kaufvertragsabschluss zahlt der Verkäufer bei Vender einmalig eine Gebühr von EUR 39,00. Dem Käufer entstehen keine Kosten. Vender passt gut zu Volkswagen Financial Services, eine Autobank, und kann darüber auch Kreditkunden gewinnen, denn sie bietet dem Käufer die Option, das Fahrzeug online zu finanzieren, zu den Konditionen wie bei ihrem Ratenkredit

Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

Die ProCredit Bank führt zum 25.8.21 einen Negativzins bei Bestands- und Neukunden ein. Auf den privaten Tagesgeldkonten wird er minus 0,25% für Guthabenteile oberhalb von EUR 200.000 betragen und minus 0,50% für Guthabenteile oberhalb von EUR 1.000.000. Auf den geschäftlichen Tagesgeldkonten wird sie den Negativzins gar ab dem ersten Euro in Höhe von minus 0,50% erheben.

FCM Bank aus Malta senkt beim "Flexgeld24" per 16.8.21 von 0,08% auf 0,02%.

Die Sberbank Direct senkt per 12.8.21 von 0,20% auf 0,15%. Mit ihrem bisherigen Zins von 0,20% - er galt seit August 2017 - lag sie in den vergangenen Wochen im Vergleich bei den Standardkonditionen zusammen mit einem anderen Anbieter vorne.

Per 4.8.21 senkte NIBC Direct bei den Flexkonten, zu ihnen bestehen Kündigungsfristen für Auszahlungen. Bei "Flex30" senkte sie von 0,15% auf 0,10%, bei "Flex60" von 0,20% auf 0,13% und bei "Flex90" von 0,25% auf 0,15%.

Die österreichische Niederlassung der Banco do Brasil kürzte beim "Flexgeld24" per 2.8.21 von 0,05% auf 0,01%.

Die VTB Direktbank senkte am 3.8.21 von 0,10% auf 0,02%.

FIMBank aus Malta kürzte beim "Flexgeld24" per 2.8.21 von 0,17% auf 0,12%.

Die Triodos Bank zog per 1.8.21 die Schwelle, ab der sie für die darüberliegenden Guthabenteile Negativzinsen erhebt, von EUR 100.000 herunter auf EUR 50.000. Dies gilt sowohl auf den privaten als auch auf den geschäftlichen Tagesgeldkonten und Girokonten.

Advanzia Bank aus Luxemburg verringerte am 29.7.21 von 0,15% auf 0,10%.

abcbank strich per 26.7.21 die Verzinsung auf den Tagesgeldkonten, auf den privaten Tagesgeldkonten galten zuvor 0,05%.

East West Direkt aus Luxemburg senkte am 22.7.21 von 0,15% auf 0,12%.

NIBC Direct senkte am 21.7.21 beim Tagesgeld betreffend der Guthabenteile bis EUR 500.000 von 0,10% auf 0,05%. Beim "Jugend-Tagesgeld" gelten abweichend davon weiterhin 0,15%.

Hanseatic Bank verringerte per 21.7.21 von 0,02% auf 0,01%.

Volkswagen Financial Services eröffnet seit 20.7.21 keine Einlagekonten mehr für Neukunden. Bei Klick auf den Button zur Antragsstrecke wird eine entsprechende Information angezeigt, ein Antrag kann nicht mehr generiert werden. Dieser Antragsstopp gilt bis auf Weiteres und betrifft die Produkte "Plus Konto", "Sparkonto", "Plus Sparbrief" und "Direkt-Sparplan". Bestandskunden können die Produkte weiterhin über das Online-Banking eröffnen.

Die Amsterdam Trade Bank aus den Niederlanden kürzte am 19.7.21 auf 0,01% (vorher 0,03%).

Die Akbank senkte am 16.7.21 beim "AK-Online Tagesgeld" von 0,15% auf 0,11%.

Die EthikBank erhebt den Negativzins seit 15.7.21 bereits für Guthabenteile ab EUR 50.000 (vorher EUR 100.000) und nun in Höhe von minus 0,50% (vorher minus 0,40%).

Resurs Bank aus Schweden verringerte am 13.7.21 von 0,14% auf 0,12%.

Die Mercedes-Benz Bank strich zum 13.7.21 die Verzinsung auf den privaten Tagesgeldkonten. Bei "Tagesgeldkonto mit Kontoführung Online" galten zuvor 0,02%, bei "Tagesgeldkonto mit Kontoführung Classic" 0,01%.

Ford Money senkte am 9.7.21 von 0,10% auf 0,05%.

Bigbank aus Estland verringerte am 9.7.21 bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 von 0,40% auf 0,30%.

Nordax Bank aus Schweden verringerte am 9.7.21 von 0,14% auf 0,12%.

RaboDirect schließt zum 31.12.21. Dies wurde den Kunden nun vorab per E-Mail mitgeteilt. Im vergangenen März hatte die Rabobank bekannt gegeben, sie überlege ihr in Deutschland betriebenes Direktbankgeschäft entweder zu verkaufen oder zu schließen, wir berichteten. Den jetzigen Fahrplan erklärt sie so: "Diese Entscheidung wurde mit Blick auf die anhaltend negative Marktlage getroffen – eine Kombination aus hohen Ersparnissen, günstiger Finanzierung durch die Europäische Zentralbank sowie niedrige Zinsen, die sich leider langfristig negativ auf die Notwendigkeit des Direktbankgeschäfts auswirkt." Kontoeröffnungen sind nicht mehr möglich. Der nächste Schritt wird die Kündigung der Geschäftsbeziehung sein, RaboDirect sendet sie den Kunden nun betreffend der Tagesgeld- und RaboSpar-Konten zu. Zudem habe RaboDirect mit Blick auf die Schließung seit dem 7.7.21 die Kündigungsfristen für die RaboSpar-Konten auf 0 Tage gesetzt. Der Kunde könne hier deshalb auf Wunsch sein Guthaben schon früher verfügen, ohne die Fristen von 30 bzw. 90 Tagen einzuhalten. Zu noch bestehenden Festgeldkonten werde RaboDirect zu einem späteren Zeitpunkt separate Kündigungsschreiben erstellen. Den Kunden wird dies keine Zinsnachteile bescheren, denn RaboDirect werde neben dem Anlagebetrag alle bis zum eigentlich vereinbarten Laufzeitende noch ausstehenden Zinsen auszahlen.

Die Renault Bank direkt, die hierzulande in den vergangenen Monaten ein beständig über Marktniveau liegendes Zinsangebot beim Tagesgeld machte, kooperiert mit Raisin DS (mit den Marken WeltSparen und Zinspilot in Deutschland bekannt), um über deren Zinsplattform in die Niederlande zu expandieren. Das Tagesgeld mit dort 0,35% ist eines der besten verfügbaren Angebote am niederländischen Markt. Die Marke Renault Bank direkt gehört zur RCI Bank, einer Banktochter des Renault-Nissan-Mitsubishi-Automobilkonzerns. João Leandro, CEO der Bank, erklärte: "Das Erweitern unseres Einlagengeschäfts [...] steht im Einklang mit unserem Ziel, die Refinanzierungsquellen der RCI Bank weiter zu diversifizieren, ohne von nur einer Liquiditätsquelle abhängig zu sein." Seit dem Start des Zesto-Kontos in Frankreich im Jahr 2012 ist das Einlagengeschäft von RCI Bank kontinuierlich ausgebaut worden, seit 2013 besteht es in Deutschland, seit 2014 in Österreich, seit 2015 in Großbritannien, seit 2019 in Brasilien, seit 2020 in Spanien und jetzt via Raisin DS zusätzlich in den Niederlanden.

Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

(Auswahl an relevanten Änderungen)

Die KT Bank senkte am 2.8.21 bei 6 Monaten auf 0,10% (vorher 0,15%), bei 12 Monaten auf 0,20% (vorher 0,25%) und bei 2 Jahren auf 0,30% (vorher 0,40%).

Varengold Bank verringerte am 1.8.21 bei der 5-jährigen Laufzeit auf 0,75% (vorher 0,85%).

Die İşbank, eine Bank mit türkischen Wurzeln und Sitz in Frankfurt, erhöhte am 30.7.21 bei 12 Monaten auf 0,37% (vorher 0,25%), bei 2 Jahren auf 0,46% (vorher 0,30%), bei 3 Jahren auf 0,55% (vorher 0,35%), bei 4 Jahren auf 0,61% (vorher 0,35%) und bei 5 Jahren auf 0,66% (vorher 0,35%).

Younited Credit aus Frankreich senkte am 30.7.21 bei 2 Jahren auf 0,30% (vorher 0,46%), bei 3 Jahren auf 0,35% (vorher 0,70%), bei 4 Jahren auf 0,50% (vorher 0,71%) und bei 5 Jahren auf 0,65% (vorher 0,71%). Vorangegangen war am 21.7.21 eine deutliche Erhöhung, kurzzeitig, wie sich herausstellte.

Die akf bank verringerte am 30.7.21 um 0,10 bis 0,15 Prozentpunkte, zum Beispiel bei 4 Jahren auf 0,40% (vorher 0,50%) und bei 6 bis 10 Jahren auf 0,55% (vorher 0,70%).

Sberbank Direct senkte am 28.7.21 bei 12 Monaten auf 0,30% (vorher 0,35%), bei 2 Jahren auf 0,35% (vorher 0,45%), bei 3 Jahren auf 0,40% (vorher 0,50%), bei 4 Jahren auf 0,45% (vorher 0,55%), bei 5 Jahren auf 0,50% (vorher 0,65%) und bei 6 Jahren auf 0,55% (vorher 0,75%).

Ziraat Bank strich am 21.7.21 das Angebot bei den kurzen Laufzeiten unter 12 Monaten und senkte ansonsten auf tiefe Werte: bei 12 Monaten auf 0,00% (vorher 0,25%), bei 2 Jahren auf 0,02% (vorher 0,35%), bei 3 Jahren auf 0,03% (vorher 0,45%), bei 4 Jahren auf 0,05% (vorher 0,55%) und bei 5 Jahren auf 0,10% (vorher 0,65%)

KT Bank senkte am 19.7.21 bei 3 Jahren auf 0,35% (vorher 0,50%), bei 4 Jahren auf 0,45% (vorher 0,60%) und bei 5 Jahren auf 0,55% (vorher 0,70%). Bereits am 14.7.21 hatte KT Bank die 3-jährige Laufzeit ausgehend von 0,60% verringert.

Credorax Bank aus Malta senkte am 19.7.21 bei 3 sowie 4 Jahren auf 0,30% (vorher 0,60%) und bei 5 Jahren auf 0,60% (vorher 1,00%). Dadurch fiel sie im Ranking unter den Angeboten aus den anderen EU-Ländern weit zurück.

Annahmestopp bei Eurocity Bank seit 16.7.21. Auf der Website nennt Eurocity Bank weiterhin Zinssätze für die verschiedenen Festgeldlaufzeiten, die Zinssätze sind mit einem Sternchen versehen und in der Fußnote heißt es dazu "derzeit nehmen wir keine Einlagen an".

Die Akbank senkte am 16.7.21 um bis zu 0,14 Prozentpunkte, beim "AK-Online Festgeld" zum Beispiel bei 2 Jahren auf 0,26% (vorher 0,30%) und bei 5 Jahren auf 0,51% (vorher 0,65%).

RiverBank aus Luxemburg erhöhte am 15.7.21 bei 3 Jahren auf 0,65% (vorher 0,50%), bei 4 Jahren auf 0,70% (vorher 0,56%) und bei 5 Jahren auf 0,80% (vorher 0,58%).

Noch einen schönen Monat August wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

Geiselwieslach 4, 66839 Schmelz, Deutschland
Tel.: +4968879191770, E-Mail: info@modern-banking.de, Internet: www.modern-banking.de
Rechtsform: Einzelunternehmen, Inhaber: Frank Rassier, USt-ID Nr.: DE223559923

Sie können den Newsletter jederzeit abbestellen.
Impressum: www.modern-banking.de/impressum
Disclaimer: www.modern-banking.de/disclaimer
Datenschutzerklärung: www.modern-banking.de/datenschutzerklaerung

OK

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Website. Mit der weiteren Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. mehr dazu