Newsletter: Direktbanken.News 09/2021

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Themenüberblick

Der monatliche Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


Der monatliche Newsticker

++ Tomorrow schafft sein kostenloses Girokonto ab. Ab Oktober 2021 wird es eine neue Preisstruktur der Girokonten geben, das geht aus einer Veröffentlichung im Magazin-Bereich der Website von Tomorrow hervor. Das Fintech aus Hamburg ist seit drei Jahren mit einem Smartphone-Girokonto am Markt, ausgerichtet auf Kunden, die über das Banking einen nachhaltigen Beitrag für die Umwelt leisten möchten. Die Preisänderung sei entscheidend für die eigene finanzielle Nachhaltigkeit des Unternehmens, da nur so Aufwand und Kosten ausgeglichen werden könnten. Es wird drei Kontomodelle geben, ein Konto unter EUR 5,00, eines unter EUR 10,00 und eines um EUR 15,00. Welche Leistungen jeweils enthalten sein werden, will Tomorrow erst zum Start bekannt geben. Die frühe Loyalität der bestehenden Kunden werde aber mit eigener Loyalität belohnt: Wer schon ein Konto besitzt bzw. vor Oktober noch eröffnet, soll von den Änderungen nicht betroffen sein, solange man nicht in ein anderes Kontomodell wechselt

++ die HypoVereinsbank klemmt am 6.9.21 das mTAN-Verfahren ab. Bestehende Alternativen sind appTAN und photoTAN mit kostenpflichtigem Lesegerät

++ N26 unterstützt seit 31.8.21 nicht mehr nur eingehende, sondern auch ausgehende SEPA-Echtzeitüberweisungen. Im Standard-Preismodell des Girokontos ist die ausgehende Echtzeitüberweisung mit EUR 0,49 bepreist, bei sämtlichen Kontomodellen mit Kontoführungsgebühr ("Smart", "You" und "Metal") ist sie kostenlos. Bei N26 gibt es Limitierungen pro Überweisung und Tag, maximal EUR 2.000 können per Echtzeitüberweisung angewiesen werden, maximal fünf abgehende Echtzeitüberweisungen pro Tag. SEPA-Echtzeitüberweisungen werden rund um die Uhr ausgeführt. Voraussetzung dafür, dass sie in Sekundenschnelle ankommen, ist, dass sowohl die sendende Bank als auch die empfangende Bank an dem Verfahren teilnehmen

++ ein Premium-Kontomodell anzubieten, was bis vor Kurzem noch der Trend war, hat für 1822direkt nicht funktioniert, das "Girokonto Premium" wurde kaum nachgefragt. Die Abschlussmöglichkeit wurde am 31.8.21 eingestellt und bestehende Kunden sollen in ein anderes Kontomodell überführt werden. An anderen Kontomodellen gibt es bei 1822direkt das "Girokonto Klassik" und das "1822Mobile". Die bis dahin drei Kontomodelle hatte 1822direkt erst vor einem Jahr - am 1.8.20 - eingeführt bzw. neu justiert. Das Premium-Kontomodell kostete EUR 9,90 pro Monat und enthielt unter anderem eine Visa Gold, Versicherungen, unbegrenzt gebührenfreies Geldabheben an Sparkassen-Geldautomaten und 2-für-1-Angebote für Restaurants und Freizeit

++ der Tankstellenbetreiber Q1 Energie ist neuer Einzelhandelspartner des Zahlungsdienstes Barzahlen.de, wodurch an den Kassen der rund 200 Q1-Tankstellen in Deutschland von nun an Bargeldein- und -auszahlungen auf bzw. vom Bankkonto möglich sind, exklusiv für Girokunden der mit Barzahlen.de kooperierenden Banken. Die Bargeldein- und -auszahlungen sind per Barcodeerzeugung in der Banking-App einzuleiten, die Auszahlungen sind gebührenfrei und die Einzahlungen je nach Partnerbank mit einer prozentualen Gebühr bepreist. Ein Einkauf beim jeweiligen Filialisten ist nicht notwendig. An den Q1-Tankstellen können darüber hinaus auch bestimmte Rechnungen in bar bezahlt werden, bei denen ein Barcode für den Zahlungsdienst Barzahlen.de beigefügt ist. Barzahlen.de hat sich für die Internationalisierung schon vor Längerem in viacash umbenannt, benutzt in der Übergangsphase die Bezeichnung "Barzahlen/viacash". Partnerbanken im deutschen Markt sind DKB, Fidor Bank, N26, Targobank, bunq und die Sparda-Banken

++ die Postbank wird chipTAN bald abschalten, darauf weist sie auf ihrer Seite zu diesem Freigabeverfahren hin. chipTAN ist das Freigabeverfahren, bei dem ein mobiler Kartenleser in Verbindung mit der girocard verwendet wird. Für die Abschaltung nennt die Postbank noch kein konkretes Datum, sie rät aber dazu, schon jetzt auf ihr appTAN-Verfahren "BestSign" zu wechseln, das alternativ zur App auch mit erwerbbaren Zusatzgeräten der Firma Seal One funktioniert. Weitere Alternativen gibt es im Privatkundengeschäft der Postbank nicht mehr. Mehr als 80% ihrer Kunden würden BestSign bereits nutzen. Das Verfahren erfülle den Anspruch, stets die modernsten, sichersten und komfortabelsten Sicherheitsverfahren anzubieten

++ comdirect will die im Neugeschäft bereits vorgenommenen Konditionsänderungen bei den bestehenden Girokunden nun per 1.11.21 durchsetzen. Dazu hat comdirect sie Mitte August per E-Mail bzw. Postbox angeschrieben, um die Zustimmung zu den neuen Bedingungen und Preisen einzuholen. In der Nachricht ist ein insgesamt 88 Seiten dickes PDF verlinkt, das die wegen des BGH-Urteils zur unwirksam erklärten Zustimmungsfiktion angepassten AGB enthält und das neue Preis- und Leistungsverzeichnis; auf den ersten Seiten sind die Unterschiede gegenüber den bisherigen Fassungen aufgeführt. Das Girokonto ist mit dem neuen Preis- und Leistungsverzeichnis nur noch bei Erfüllen bestimmter Bedingungen ohne Grundpreis, die Kreditkarte wird mit EUR 1,90 pro Monat bepreist und ausgehende Echtzeitüberweisungen mit EUR 1,00. Im Forum auf der Website der comdirect schrieb ein Mitarbeiter des Social-Media-Teams auf Nachfragen der Nutzer, was passiere, falls man nicht zustimme: "[...] Grundsätzlich möchte ich noch darauf hinweisen, dass eine fehlende Zustimmung unmittelbar keine Auswirkung hat und die Kundenverbindung im aktuellen Konditionsmodell verbleibt. Wir werden als Bank jedoch zu gegebener Zeit prüfen, ob wir die Geschäftsbeziehung weiterführen können." Ursprünglich hatte comdirect die Änderungen schon per 1.5.21 umsetzen wollen, aufgrund des ergangenen BGH-Urteils dann aber vorläufig ausgesetzt

++ 1822direkt unterstützt seit 17.8.21 die Nutzung von Apple Pay - sowohl mit der girocard als auch mit der Kreditkarte und bei beiden sowohl im Geschäft als auch bei Online-Zahlungen. Die Kunden mussten lange darauf warten, denn obwohl 1822direkt der Sparkassengruppe entstammt, konnte 1822direkt wegen des eigenen Softwaresystems nicht wie diese eine frühe Unterstützung von Apple Pay liefern. Gegenüber anderen Direktbanken hat sie mit der Einbindung der girocard nun aber trotz allem einen Trumpf. Denn 1822direkt bietet mit dem "1822Mobile" ein praktisch kostenlos geführtes Girokonto an und viele iPhone- und Apple-Watch-Nutzer möchten die girocard im iPhone oder der Watch haben, um möglichst überall damit bezahlen zu können, auch in Geschäften wie beim Bäcker, in Apotheken oder beim Friseur, wo von den Karten oft nur die girocard akzeptiert wird

++ N26 bietet zurzeit bis zu EUR 75,00 Startguthaben, egal für welches Girokontomodell man sich entscheidet. Das Angebot richtet sich an Neukunden mit Wohnsitz in Deutschland, die im Zeitraum 16.8.21 bis 30.9.21 eröffnen. In der Antragsstrecke ist zur Teilnahme an der Aktion der Aktionscode "N26POWER" einzugeben. In den genannten Zeitraum müssen auch die Identifikation sowie die Bereitstellung des Kontos durch N26 fallen. Nach der Bereitstellung werden EUR 25,00 sofort auf dem neu eröffneten Konto gutgeschrieben. Geht auf dem Konto ein Gehaltseingang von mindestens monatlich EUR 700,00 drei Mal in Folge bis spätestens 31.1.22 ein, schreibt N26 innerhalb von vier Wochen nach dem dritten Gehaltseingang zusätzlich EUR 50,00 gut. In der Summe ergeben sich aus den beiden Bestandteilen die EUR 75,00

++ die DKB wechselt per 1.10.21 zur Entschädigungseinrichtung der privaten Banken. Sie musste sich nach einem neuen gesetzlichen Sicherungssystem umschauen, weil die Entschädigungseinrichtung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken - ihr war die DKB bislang zugeordnet - wegen der geringen Mitgliederzahl durch Verordnung des Bundesfinanzministeriums aufgelöst wird. Der freiwillige Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken für den zusätzlichen Schutz bleibt aber noch im gleichen Umfang wie bisher bestehen. Die Börsen-Zeitung hat als erstes darüber berichtet, die Entscheidung der DKB sei laut einem Sprecher aus ökonomischen Erwägungen wie die Höhe der Beiträge und Haftungsrisiken getroffen worden. Eigentlich wäre die Einlagensicherung der Sparkassen die näherliegende Lösung für die DKB gewesen, denn sie ist eine Tochter der BayernLB. Laut Spekulationen in der Branche würde die gewählte Konstellation einen Verkauf der DKB an einen privaten Interessenten erleichtern, falls diese Option zu einem späteren Zeitpunkt mal relevant werden sollte. Auch hat die BayernLB die Patronatserklärung für die DKB mit Wirkung zum 30.11.21 widerrufen und gekündigt, sie sicherte Forderungen gegen die DKB ab. Im Gegenzug wird die BayernLB die DKB mit zusätzlichem Kapital ausstatten, wodurch sie insgesamt eigenständiger wird

++ bei maxblue gibt es seit 2.9.21 ein Eröffnungsangebot für Neukunden, die zum Zeitpunkt der Depoteröffnung volljährig, aber noch unter 30 Jahre alt sind. Bis zum 31.12.23 können diese zum Aktionspreis von EUR 2,90 je Trade handeln. Nicht abgedeckt davon sind das von maxblue erhobene Handelsplatzentgelt (für Xetra Frankfurt EUR 2,00, für inländische Präsenzbörsen EUR 4,50, für US-Börsen EUR 15,00, für sonstige Auslandsbörsen EUR 29,00), fremde Entgelte wie Börsengebühren und Maklercourtage sowie Offline-Bearbeitungsentgelte, sie werden zusätzlich erhoben. Der Aktionspreis ersetzt rein den Bestandteil des Orderentgelts, der sich normalerweise aus 0,25% vom Kurswert, mindestens aber EUR 8,90 und maximal EUR 58,90, errechnet. Er gilt für alle Wertpapiere, die über eine Börse oder über den außerbörslichen Handel gekauft oder verkauft werden. Wie lange das Angebot erhältlich sein wird, ist offen. Als Neukunde zählt, wer in den vergangenen sechs Monaten kein maxblue-Depot hatte. Bei Gemeinschaftsdepots müssen beide Depotinhaber die Altersbedingung erfüllen

++ 1822direkt stockte am 1.9.21 bei ihrem Angebot für Depot-Neukunden den Amazon-Einkaufsgutschein betreffend auf. Er hat nun einen Wert von EUR 100,00, zuvor EUR 75,00. Allerdings sind dafür nun mindestens drei Trades bis spätestens 30.11.21 zu erbringen und Sparplanausführungen werden nicht mehr mitgezählt. Zuvor war lediglich eine Handelsaktivität - Trade oder Sparplanausführung - notwendig. Das Angebot für Depot-Neukunden der 1822direkt besteht aus zwei weiteren Bestandteilen, die unverändert blieben, dem vergünstigten Orderpreis in den ersten sechs Monaten und dem bei sehr vielen Trades erhältlichen 2-Gramm- bzw. 5-Gramm-Goldbarren

++ der S Broker feiert 20-jähriges Jubiläum, seit 30.8.01 tritt er als Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe auf. Hervorgegangen ist er aus der Übernahme von pulsiv.com, dem damaligen Discountbroker von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Zum Jubiläum bedankt sich der S Broker bei seinen Kunden mit einer Aktion mit Flatfee über den Handelsplatz Quotrix bzw. auch Quotrix Limit: Im Zeitraum 1.9.21 bis 30.9.21 werden Käufe von Aktien des NASDAQ-100 sowie Käufe aller ETFs, ETCs, Fonds und Anleihen - jeweils bei einem Ordervolumen von EUR 1.500 bis EUR 10.000 - zu einem vergünstigten Orderpreis von EUR 4,99 ausgeführt. Zuzüglich EUR 0,49 Handelsplatzgebühr und EUR 0,49 Ausführungsentgelt. Statt pauschal EUR 4,99 errechnet sich der Orderpreis normalerweise aus EUR 4,99 Grundgebühr plus 0,25% Orderprovision vom Kurswert, Grundgebühr und Orderprovision zusammen betragen dabei mindestens EUR 8,99 und maximal EUR 54,99

++ Scalable Capital weitete sein Sparplanangebot umfassend aus. "Alle Hürden sind gefallen", kommentiert dies Erik Podzuweit, Co-Gründer und Geschäftsführer von Scalable Capital, in einer Pressemitteilung vom 27.8.21. Ab sofort sind alle Sparpläne in Aktien und ETFs generell ohne Orderentgelt, auch im "Free Broker"-Modell, wo bislang nur der erste Sparplan pro Monat ohne Orderentgelt war und ansonsten bei Einmalanlagen (Ausnahme ETFs der Aktionspartner) und Verkäufen über gettex EUR 0,99 je Trade anfallen. Die Mindestsparrate setzte Scalable Capital auf EUR 1,00 (vorher EUR 25,00) herab. Die Anzahl der verfügbaren ETFs ist auf mehr als 1.900 (vorher 1.500) erweitert worden. Im Laufe des Septembers werde Scalable Capital zudem bei den Ausführungsintervallen anpassen, statt der bislang ausschließlich monatlich möglichen Ausführung werde der Anleger frei festlegen können, ob alle ein, zwei oder drei Monate ausgeführt werden soll, und dies mit einer Wahlmöglichkeit zwischen vier Sparterminen im Monat (2., 9., 16., 23. eines Monats). Der Anleger könne dann auch entscheiden, ob der Anlagebetrag vom Guthaben des Depot-Verrechnungskontos oder per Lastschrifteinzug von einem externen Girokonto abgebucht werden soll, bislang war nur der Lastschrifteinzug möglich. Die Sparpläne in Aktien und ETFs werden bei Scalable Capital auf gettex zur Ausführung gebracht, zu einem "möglichst geeigneten Zeitpunkt im Laufe des Tages"; möglicherweise ist der Kurs so tendenziell etwas schlechter als zum Beispiel bei einem Online-Broker, der die Aufträge zu festen Zeiten an Xetra Frankfurt leitet

++ onvista bank schenkt Neukunden EUR 100,00 Orderguthaben. Dazu muss man lediglich im Zeitraum 18.8.21 bis 30.9.21 das "5 EUR-Festpreis-Depot" eröffnen. Trades oder Ähnliches sind für den Prämienerhalt dieses Mal nicht zu erbringen. Zum Vergleich: Zuletzt lief im vergangenen Januar/Februar bei onvista bank eine solche Aktion, damals mit EUR 50,00 Orderguthaben, drei kostenpflichtige Trades mussten vorab erbracht werden. Das Orderguthaben wird nicht sofort vorhanden sein, denn onvista bank wertet nur einmal im Monat die Aktion aus und informiert per Nachricht im Webtrading, sobald das Orderguthaben zur Verfügung gestellt wurde. Das Orderguthaben ist ab diesem Zeitpunkt bis 31.12.21 nutzbar. Es wird automatisch verrechnet, kann online aber nicht eingesehen werden. Verrechnet wird es mit den anfallenden Orderpreisen im Handel an deutschen Börsenplätzen und im außerbörslichen Handel. Man kann sozusagen 20-mal ohne den Grundpreis von EUR 5,00 handeln. Nur ohne Grundpreis, weil das Orderguthaben nicht für die pauschalierte Handelsplatzgebühr und etwaige Börsengebühren/Maklercourtage angewendet wird. Angewendet wird es auch nicht für den Kauf von Sparplänen, im Handel von Fonds über die Kapitalanlagegesellschaft, im Handel an den US-Börsen, im CFD-Handel sowie im Handel an der Terminbörse Eurex. Die Definition des Neukunden-Begriffs ist hier auch nicht unwichtig: Neukunde ist, wer in den vergangenen zwölf Monaten kein Kunde der onvista bank war, was sich auch auf finanzen.net-Depots bezieht, aber nicht auf comdirect oder die Commerzbank, obwohl onvista bank eine Marke der Commerzbank ist

++ die netbank nahm am 13.8.21 die Produktseite zum Brokerage offline, bislang vertrieb sie das Depot der Augsburger Aktienbank zu netbank-Konditionen. Die netbank ist eine Marke der Augsburger Aktienbank. Die URL führt zu einer 404-Fehlerseite, Informationen zu den Hintergründen gibt die netbank auf ihrem Internetauftritt nicht. Das Produktsortiment einer der ersten reinen Internetbanken ist damit jedenfalls noch schmäler geworden. Die BMW Bank, die ebenfalls das Depot der Augsburger Aktienbank zu eigenen Konditionen vermittelte, schreibt auf ihrer Produktseite: "Aufgrund einer Neuausrichtung unserer Produktlandschaft können aktuell keine neuen BMW Premium Depots eröffnet werden. Wir bitten um Ihr Verständnis & sind bald wieder für Sie da!" Die Augsburger Aktienbank hat ihr Kerngeschäft, das Wertpapiergeschäft, im Juni 2020 an die ebase-Mutter FNZ verkauft, was jetzt wirksam wird. Nach Auskunft der ebase werden sämtliche Depots und Depot-Verrechnungskonten der Augsburger Aktienbank, auch die über netbank und BMW Bank vertriebenen, am Wochenende des 2.10.21 und 3.10.21 zur ebase in die Marke finvesto übertragen

++ zur Eröffnung des Depots bei Smartbroker kann man sich zurzeit erstmals eine Eröffnungsprämie sichern, und zwar EUR 50,00. Das Depot muss dabei über die spezielle Aktionsseite bis 30.9.21 inklusive der vollständigen Legitimation per PostIdent oder VideoIdent beantragt werden, und mindestens drei Trades müssen bis 31.10.21 stattfinden. Zu den Trades ist kein Mindestordervolumen vorgegeben, es zählen Käufe und Verkäufe und auch Sparplanausführungen. Die Aktionsseite ist im Internetauftritt des Smartbrokers nicht verlinkt, die Verlinkung in unserem Vergleich führt direkt zu ihr. Man muss Neukunde der wallstreet:online capital AG sein, das ist die Betreiberfirma des Smartbrokers, sie ist unter anderem auch als Online-Fondsvermittler tätig. Sind die Voraussetzungen erfüllt, wird die Geldprämie bis 30.11.21 auf das Depot-Verrechnungskonto überwiesen

++ 20.000 Meilen statt der üblichen 4.000 Meilen zur Begrüßung plus 5.000 Meilen bei einem Gesamtumsatz ab EUR 2.000 können Neukunden bei der "Miles & More Gold Credit Card" von Lufthansa und DKB derzeit bekommen. Das Angebot gilt im Eröffnungszeitraum 1.9.21 bis 31.10.21. Interessant ist das besonders für Meilensammler, bei denen Meilen wegen der begrenzten Reisemöglichkeiten demnächst verfallen würden, denn direkt ab Ausstellung der Karte sind die Meilen vor Verfall geschützt, solange man Karteninhaber ist. Der Umsatz von EUR 2.000 für die zusätzlichen 5.000 Meilen ist bis zum 31.12.21 zu erbringen. Von der Umsatzberechnung ausgenommen sind Bargeldauszahlungen, Guthabenauszahlungen sowie Bankentgelte. Als Neukunde zählt, wer in den vergangenen zwölf Monaten nicht Inhaber einer Miles & More Credit Card war. Falls der Neukunde innerhalb der ersten zwölf Monate der Vertragslaufzeit das Kartenprodukt wechselt oder kündigt, werden die Prämienmeilen wieder abgezogen

++ die beitragsfreie PAYBACK American Express können Neukunden bis 3.10.21 mit insgesamt bis zu 4.000 Extra-Punkten als Eröffnungsgeschenk abschließen, was EUR 40,00 entspricht. Das setzt sich folgendermaßen zusammen: 3.000 Extra-Punkte gibt es bereits für das erfolgreiche Ausstellen der Karte. Und die zusätzlichen 1.000 Extra-Punkte unter Bedingungen, wenn innerhalb von zwei Monaten nach Kartenerhalt mindestens EUR 500,00 Umsatz mit der Karte erreicht werden und die Karte nicht innerhalb der ersten zwölf Monate gekündigt wird. Bargeldauszahlungen und etwaige Gutschriften von Vertragspartnern fließen dabei nicht als Umsatz ein. Gutgeschrieben werden die zusätzlichen Extra-Punkte mit nächstmöglicher Abrechnung, bereits nachdem der Mindestumsatz erreicht wurde, was American Express jedoch wieder rückgängig machen wird, sollte es zur Kündigung in dem genannten Zeitraum kommen. Als Neukunde zählt, wer in den vergangenen 18 Monaten kein Hauptkarteninhaber einer deutschen American Express Karte war

Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

Die akf bank senkt bei ihrem Sparkonto mit sechswöchiger Kündigungsfrist, sie führte es im vergangenen März ein, per 1.10.21 von 0,15% auf 0,10%.

Hoist Finance aus Schweden senkte am 2.9.21 von 0,13% auf 0,11%.

Bank11 senkte beim Tagesgeld in der Betragsstufe bis EUR 100.000 von 0,10% auf 0,05%. Die Senkung gilt jedoch nur für Kontoeröffnungen ab 1.9.21. Kunden, die am 11.5.21 bereits Kontoinhaber waren, erhalten weiterhin 0,15% in dieser Betragsstufe, und Kunden, die vom 12.5.21 bis 31.8.21 eröffnet haben, weiterhin 0,10%.

Bank11 senkte bei den "TotalFlex"-Konten, es sind Anlagekonten mit Kündigungsfristen von 33, 90 und 180 Tagen. Bei Abschluss ab 1.9.21 gelten 0,10% (TotalFlex-33), 0,15% (TotalFlex-90) und 0,20% (TotalFlex-180). Wie beim Tagesgeld senkte Bank11 hier im Neugeschäft, beließ bestehenden Kunden jedoch ihre bisherigen Sätze; dies sind 0,20% beim TotalFlex-33, je nach Eröffnungszeitraum 0,25% oder 0,30% beim TotalFlex-90 und 0,30% oder 0,40% beim TotalFlex-180.

Die DKB senkte den Freibetrag beim Negativzins von EUR 100.000 auf EUR 50.000. Zunächst gilt das nur auf Konten bzw. auch Kartenkonten, die ab 1.9.21 eröffnet werden. Bei der DKB gilt der Freibetrag pro Konto, den Negativzins von derzeit 0,50% p. a. für Guthabenteile oberhalb des Freibetrags belastet sie quartalsweise. Die DKB hatte den Negativzins erst spät eingeführt, für Konten, die ab 3.12.20 eröffnet wurden; diese behalten zunächst den Freibetrag von EUR 100.000. Allerdings werde die DKB ausgewählte Kundengruppen in den kommenden Tagen per E-Mail und Brief anschreiben, um die Änderung der Konditionen zum Negativzins rechtssicher im Bestandsgeschäft zu vereinbaren. Die Zustimmung soll über ein dafür bereitgestelltes Online-Formular oder per Post erteilt werden.

Die UmweltBank verringerte per 1.9.21 beim "UmweltFlexkonto" zu den Guthabenteilen bis EUR 5.000 auf 0,10% (vorher 0,25%). Außerdem gilt der Negativzins von minus 0,50% bei den ab 1.9.21 eröffneten Konten bereits für Guthabenteile größer EUR 25.000 (vorher größer EUR 100.000).

FIMBank aus Malta senkte per 1.9.21 beim "Flexgeld24" von 0,12% auf 0,08%.

Austrian Anadi Bank strich per 1.9.21 beim "Flexgeld24" die Verzinsung, zuvor galten 0,02%.

East West Direkt aus Luxemburg senkte am 28.8.21 von 0,12% auf 0,06%.

Avida Finans aus Schweden senkte am 27.8.21 von 0,14% auf 0,10%.

Renault Bank direkt zog per 25.8.21 die Betragsgrenze, bis zu der die Guthabenteile mit derzeit 0,10% verzinst werden, von EUR 500.000 auf EUR 100.000 herunter. Für die Guthabenteile oberhalb gelten 0,01%. Im Neugeschäft sind es dieselben Konditionen, nur dass es dort wie bislang die Zinsgarantie für den ersten Monat gibt.

Oyak Anker Bank senkte am 23.8.21 von 0,15% auf 0,10%.

Die TF Bank aus Schweden verringerte am 17.8.21 bei ihrem über die eigene Website angebotenen Tagesgeld von 0,15% auf 0,10%. Für Bestandskunden kommt diese Zinssenkung erst per 1.10.21.

Die IKB Deutsche Industriebank führte bei ab 13.8.21 eröffneten Tagesgeldkonten einen Negativzins von minus 0,50% auf die Guthabenteile größer EUR 50.000 ein.

Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

(Auswahl an relevanten Änderungen)

Bank11 verringerte am 1.9.21 bei 2 Jahren auf 0,30% (vorher 0,35%), bei 3 Jahren auf 0,35% (vorher 0,45%), bei 4 Jahren auf 0,40% (vorher 0,55%) und bei 5 Jahren auf 0,45% (vorher 0,65%).

Bei WeltSparen entfiel am 1.9.21 die Willkommensprämie. Diesen Eröffnungsanreiz, eine Geldprämie für das Eröffnen des ersten Produkts, gab es seit Bestehen der Plattform bislang ununterbrochen. Nach dem Zusammenschluss mit Zinspilot, dem einzig relevanten Konkurrenten, sind - wie es abzusehen war - offenbar auch an dieser Stelle Kosteneinsparungen umsetzbar. Das Gegenstück bei Zinspilot ist der Willkommensbonus. In der Vergangenheit war er in den Teilnahmebedingungen stets befristet, zuletzt bis 1.9.21, es wird dieses Mal keine Folgeaktion unmittelbar im Anschluss geben.

Die Varengold Bank verringerte am 1.9.21 bei 5 Jahren auf 0,60% (vorher 0,75%).

Die Klarna Bank aus Schweden erhöhte am 24.8.21, bietet auf Vergleichsbasis starke Zinssätze im Bereich von 12 Monaten bis 4 Jahren. Bei 6 Monaten erhöhte sie auf 0,10% (vorher 0,00%), bei 12 Monaten auf 0,53% (vorher 0,00%), bei 2 Jahren auf 0,77% (vorher 0,45%), bei 3 Jahren auf 0,87% (vorher 0,65%) und bei 4 Jahren auf 0,94% (vorher 0,80%).

Das Bankhaus Obotritia senkte am 24.8.21 bei 12 Monaten auf 0,15% (vorher 0,25%).

RiverBank aus Luxemburg senkte am 18.8.21 bei 3 Jahren auf 0,35% (vorher 0,65%), bei 4 Jahren auf 0,40% (vorher 0,70%) und bei 5 Jahren auf 0,75% (vorher 0,80%). Am 20.8.21 folgte eine Erweiterung um die 7-jährige Laufzeit zu 0,76%.

Crédit Agricole Consumer Finance aus Frankreich senkte am 16.8.21 um bis zu 0,65 Prozentpunkte. Das sind die neuen Zinssätze: 6 Monate - 0,04% (vorher 0,16%), 9 Monate - 0,05% (vorher 0,26%), 12 Monate - 0,07% (vorher 0,36%), 2 Jahre - 0,13% (vorher 0,51%), 3 Jahre - 0,16% (vorher 0,61%), 4 Jahre - 0,21% (vorher 0,71%), 5 Jahre - 0,26% (vorher 0,81%), 6 Jahre - 0,31% (vorher 0,91%), 7 Jahre - 0,36% (vorher 1,01%)

Die PEAC verringerte am 11.8.21 bei den Laufzeiten von 12 Monaten bis 5 Jahren um 0,05 bis 0,35 Prozentpunkte und strich ihre Angebote bei 7 Jahren (vorher 0,90%) und 10 Jahren (vorher 1,00%). Die Zinssätze, die sie änderte: 12 Monate - 0,20% (vorher 0,25%), 2 Jahre - 0,30% (vorher 0,40%), 3 Jahre - 0,35% (vorher 0,55%), 4 Jahre - 0,40% (vorher 0,60%), 5 Jahre - 0,45% (vorher 0,75%)

Noch einen schönen Monat September wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

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