Newsletter: Direktbanken.News 10/2020

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Themenüberblick

Samsung Pay startet, und das sofort frontal gegen die Banken
Der monatliche Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


Samsung Pay startet, und das sofort frontal gegen die Banken

Samsung bringt seinen Dienst Samsung Pay und damit eine weitere Option zum Bezahlen per Smartphone nun nach Deutschland. Seit 24.9.20 läuft eine Beta-Phase, in der die App für Samsung Pay bereits mit bestimmten Flaggschiffen des südkoreanischen Smartphone-Produzenten und vorherigem Registrieren installierbar ist. Ab 28.10.20 - dem offiziellen Starttermin - werden weitere aktuelle Samsung-Smartphones unterstützt, Samsungs Smartwatches bis auf Weiteres aber noch nicht. Samsung Pay ist seit 2015 in Südkorea und den USA verfügbar und mittlerweile in rund 20 Ländern. Statt zahlreiche Kooperationen mit verschiedenen Banken einzugehen, worin Apple und Google einen zeitlichen Vorsprung haben, hat Samsung als Nachzügler auf dem hiesigen Markt eine andere Strategie gewählt und sich exklusiv mit der Solarisbank und Visa zusammengetan. Nach dem Registrieren für Samsung Pay wird eine virtuelle Visa-Debitkarte der Solarisbank erstellt, über die sämtliche Zahlungen laufen. Für den Ausgleich der zunächst auf dem Kartenkonto bei der Solarisbank auflaufenden Zahlungen ist ein Girokonto mit deutscher IBAN zu hinterlegen, sodass der Dienst über diesen Weg quasi mit allen deutschen Girokonten nutzbar ist. Die Solarisbank richtet, wenn die Bonität es zulässt, auf dem Kartenkonto ein Limit von maximal EUR 1.000 zu Beginn ein, die einzelnen Beträge zieht sie im Anschluss an jede Zahlung per Lastschrift vom hinterlegten Girokonto des Kunden ein. Bis dieses belastet wird, kann es somit durchaus ein paar Tage dauern. Wenn der Lastschrifteinzug wegen fehlender Deckung oder Rückgabe scheitert, stellt die Solarisbank EUR 1,20 Gebühr in Rechnung. Auch bietet sie generell an, die Zahlungen in einen kurzlaufenden Kredit umzuwandeln, mit einem Sollzinssatz von 12%.

Auf dem verwendeten Android-Betriebssystem ist immer auch Google Pay eine Option für die Nutzer. Google kooperiert in Deutschland mit mehreren Banken, verbündete sich parallel dazu nach einigen Monaten mit PayPal, um an Kartenzahlungen mitzuverdienen und potenziell für jeden nutzbar zu sein. Apple Pay führte in den USA nach einigen Monaten im Schulterschluss mit Goldman Sachs die Apple Card ein, eine für den Gebrauch von Apple Pay entwickelte Kreditkarte, die zudem Belohnungen in Form eines Cashbacks bietet. Dies sind Konstellationen wie die, für die sich jetzt Samsung entschieden hat. Für die Bezahldienste sind sie lukrativ. Der Hausbank des Nutzers wird dabei eine Nebenrolle zugewiesen, an einfachen Lastschriftabbuchungen verdient sie nichts, während die Interchange-Gebühren für den Karteneinsatz die Duos Google/PayPal, Apple/Goldman Sachs und Samsung/Solarisbank einstreichen. Mit der gewählten Konstellation und dem hohen Marktanteil unter den Smartphone-Produzenten hat Samsung definitiv eine Ertragsquelle erschlossen, selbst wenn Samsung Pay nur einen kleinen Teil der Kundschaft überzeugen sollte. Aus Nutzersicht ist unnötigerweise ein weiteres Bankinstitut in die Zahlkette eingebunden. Die eventuellen Vorteile bereits vorhandener Kreditkarten, wie ein enthaltener Versicherungsschutz, eine günstige Währungsumrechnung oder Cashbacks, können nicht genutzt werden. Die virtuelle Visa-Debitkarte der Solarisbank hat keine besonderen Leistungen. Mit dem Zwischenschalten ist es notwendig, ein Bankkonto zu eröffnen, wobei man im einfachen Registrierungsprozess kaum wahrnimmt, das eines beantragt wird. Um den angehenden Kontoinhaber zu identifizieren, findet normalerweise ein PostIdent oder ein VideoIdent statt. Im Falle der Solarisbank wird dies in einer abgeleiteten Form gleichzeitig mit dem Verknüpfen des Girokontos erledigt. Die Nutzer geben die IBAN ihres Girokontos an, in das sie sich zum Verifizieren ins Online-Banking einloggen und eine Überweisung von fünf Cent anstoßen sollen (die wieder zurückgebucht wird). Die Überweisung bestätigt der Solarisbank die Identität, weil sie bereits von der Hausbank zu prüfen war. Gemeinschaftskonten können nicht hinterlegt werden, und es muss sich um einen volljährigen Kontoinhaber mit einer Adresse in Deutschland handeln. Im Zuge des Registrierungsprozesses wird die Schufa abgefragt und ihr werden die ausgestellte Kreditkarte und der Kreditrahmen gemeldet, Schufa-Einträge für einen so simplen Dienst mit Lastschriftfunktion will nicht jeder in Kauf nehmen. Unmittelbar nach dem Durchlaufen des Prozesses kann man mit dem Bezahlen per Smartphone loslegen. Es geht im In- und Ausland, überall dort wo kontaktlos mit Visa zahlen möglich ist. Im Ausland fällt zwar kein Auslandsentgelt mit der virtuellen Visa-Debitkarte an, bei der Währungsumrechnung werden die von Visa gestellten Wechselkurse angewandt, aber mit einem zusätzlichen Aufschlag von 0,50% bzw. außerhalb der Arbeitszeiten des betreffenden Devisenmarktes sogar mit bis zu 1,00%. Beim Bezahlvorgang an sich ist gegenüber Apple Pay und Google Pay eine Bewegung mehr notwendig: Zum Bezahlen mit Apple Pay und Google Pay muss man lediglich das Gerät entsperren und an das NFC-Terminal halten. Mit Samsung Pay wischen die Nutzer auf dem Sperrbildschirm einmal von unten in die Mitte des Bildschirms (Swipe-up), was die App öffnet, danach verifizieren sie sich per PIN, Fingerabdruck oder Iris-Scan.

Der monatliche Newsticker

++ Consorsbank erhöht zum 5.12.20 das Auslandsentgelt von 1,75% auf 2,10%, das bei ihr mit girocard und Visa Card beim Abheben und Bezahlen in Fremdwährung und generell außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums anfällt

++ die Commerzbank ersetzte am 1.10.20 im Neugeschäft das "0-Euro-Konto" durch das Angebot des neuen Kontomodells "Girokonto". Beim 0-Euro-Konto war es bei den Normalkonditionen so, dass der Grundpreis von EUR 9,90 bei monatlichen Geldeingängen ab EUR 1.200 entfiel. Die Commerzbank lockte aber häufig mit Eröffnungsangeboten, mit denen man sich eine gebührenfreie Kontoführung ganz ohne Mindestgeldeingang sichern konnte. Beim neuen Girokonto sind monatliche Geldeingänge ab EUR 700,00 notwendig, damit der Grundpreis nicht anfällt; das aktuelle Eröffnungsangebot enthält nicht mehr die Befreiung davon, weiterhin aber die Startgutschrift über EUR 50,00 bei aktiver Kontonutzung und Werbeeinwilligung. Insofern trifft es sich diesbezüglich in der Mitte. Um Gehalt muss es sich bei den geforderten Geldeingängen nicht handeln, die Eingänge eines Monats werden zusammengezählt, eigene Überträge ausgenommen. Ansonsten gibt es zwischen den beiden Kontomodellen nur bei den Kontoauszügen einen Unterschied, und zwar stellt die Commerzbank sie beim neuen Girokonto ausschließlich über das Online-Postfach bereit, sie am Auszugsdrucker zu ziehen, ist nicht vorgesehen. Bei "KlassikKonto" und "PremiumKonto" blieben die Konditionen unverändert, sie werden von der Commerzbank auf der Produktseite zum Girokonto als zubuchbare Extras dargestellt, als "Klassik" und "Premium", was irritierend sein kann, denn in ihren Antragsstrecken und im Preis- und Leistungsverzeichnis sind sie dann doch eigene Kontomodelle. Generell senkte die Commerzbank zudem noch den Betrag, ab dem sie einen Negativzins erhebt: Für Verträge, die unter einer ab 1.10.20 neu eingerichteten Kundennummer abgeschlossen werden, liegt er bei EUR 100.000, zuvor bei EUR 250.000

++ Fyrst, eine Marke des Deutsche-Bank-Konzerns für das Angebot von Geschäftskonten, beschenkt in einer Jubiläumsaktion. Sowohl die neuen als auch die bestehenden Kunden von Fyrst können im Zeitraum vom 1.10.20 bis 31.10.20 einen Geschenkwunsch über das Kontaktformular im Online-Banking äußern. Die neuen Kunden dürfen nachdem ihr Geschäftskonto eröffnet wurde auswählen, möglich sind: kein Grundpreis im Kontomodell "Base" bis 31.12.20 für juristische Personen, das Kontomodell "Complete" ohne Grundpreis bis 31.12.20 plus Amazon-Gutschein über EUR 50,00 für die ersten 1.000 Kunden, 10% Preisvorteil auf HDI-Versicherungspakete für Unternehmer, Rabatte auf die über Fyrst angebotenen Buchhaltungslösungen. Bestehende Kunden können als natürliche Person für drei Monate ein kostenloses Update auf Complete bekommen, oder ebenfalls 10% Preisvorteil auf HDI-Versicherungspakete für Unternehmer oder ebenfalls die Rabatte zu den Buchhaltungslösungen. Um das Geschenk behalten zu können, sind von den neuen Kunden Bedingungen zu erfüllen, und zwar darf der Kontovertrag nicht innerhalb der ersten zwei Monate gekündigt oder aus anderen Gründen aufgelöst werden. Und es muss eine aktive Kontonutzung innerhalb der ersten zwei Monate geben, die daran ausgemacht wird, dass mindestens drei Zahlungsaufträge (Überweisungen, Daueraufträge oder Lastschriften) im Durchschnitt jeweils über mindestens EUR 25,00 stattfinden. Eigenüberweisungen zählen dabei nicht

++ 1822direkt stattete am 1.10.20 auch ihr preisgünstigstes Girokonto, das "1822Mobile", mit einer Prämie für Neukunden aus - einem Gutschein über EUR 20,00 für die Nutzung des Zahlungsdienstes paydirekt. 1822direkt hat derzeit zu allen drei angebotenen Kontomodellen Neukundenaktionen. Für den Erhalt des paydirekt-Gutscheins bei 1822Mobile muss der Eröffnungsantrag bis zum 29.10.20 generiert werden und mit durchgeführtem Ident-Verfahren bis 13.11.20 bei 1822direkt vorliegen. Den Gutschein werde 1822direkt daraufhin bis 20.11.20 ins Online-Postfach stellen. Eingelöst werden kann er bis 31.12.20, indem man sich im Online-Banking der 1822direkt für paydirekt registriert und einen Einkauf im Internet damit bezahlt

++ 1822direkt ändert zum 1.12.20 den Preis für die Ausführung von ETF- und Zertifikate-Sparplänen, statt pauschal jeweils EUR 2,95 werden künftig 1,50% vom Kurswert als Gebühr erhoben, mindestens aber EUR 1,90 und maximal EUR 14,90. Bei kleinen Sparraten ist das für den Kunden günstiger, aber bereits ab einer Sparrate von EUR 197,00 ist die neue Bepreisung teurer

++ bei maxblue wechselte die Aktion für den Erwerb von ETFs per Einmalanlage: Im Zeitraum 1.10.20 bis 31.12.20 sind 38 ETFs von Vanguard mit einem Preisnachlass von EUR 8,90 auf das reguläre Orderentgelt außerbörslich über Baader Bank, Lang & Schwarz, Société Générale und Tradegate erwerbbar. Dies gilt für Ordervolumen ab jeweils EUR 1.000. Vanguard ist bei vielen ETF-Anlegern wegen der vergleichsweise niedrigen laufenden Kosten beliebt. Im vorangegangenen Zeitraum lief die Aktion bei maxblue betreffend 140 ETFs von Amundi

++ der Smartbroker bietet ab sofort den Depotwechselservice von finleap connect an, zu finden über das Formularcenter, optional anstelle des dort ebenfalls bereitgestellten klassischen PDF-Formulars für den Depotübertrag. Depotwechselservices wie der von finleap connect sind digital, für den Nutzer kostenlos und sie ersparen die Portogebühren für das Einsenden von Formularen. Man muss sich mit den Zugangsdaten der bisherigen Depotbank einloggen, anhand der dadurch einsehbaren Bestände kann bequem ausgewählt werden, welche einzelnen Wertpapiere oder ob im Gesamten übertragen werden soll. Unterschrieben wird mit der Maus, mit dem Finger auf dem Touchpad oder dem Display des Smartphones

++ die Consorsbank überarbeitete ihr an die junge Zielgruppe adressiertes Depoteröffnungsangebot: Es läuft seit 15.9.20 in verbesserter Form unter dem Namen "Young Trader Zero", zuvor "Young Trader-Konto". Junge Leute in der Altersgruppe von 18 bis einschließlich 25 Jahren erhalten darüber den Vorteil, am Handelsplatz Tradegate in den ersten 24 Monaten ab Depoteröffnung komplett ohne Orderentgelt kaufen und verkaufen zu können. Das ist bei diesem neuen Angebot nicht mehr in der Anzahl und im Ordervolumen eingeschränkt. Gegebenenfalls anfallende fremde Spesen wie zum Beispiel für das Eintragen von Namensaktionen werden belastet. Beim Young Trader-Konto war es so, dass es monatlich einen Freetrade für Tradegate gab, der für Ordergrößen bis EUR 20.000 galt. Mit den Normalpreisen, die nach dem Ablauf der 24 Monate gelten, gehört Consorsbank nicht zu den ganz günstigen Anbietern, charakteristisch für Consorsbank sind eher das sehr breite Produktangebot, vielfältige Orderfunktionen und Services. Die weiteren auch für andere Altersgruppen erhältlichen Eröffnungsangebote - das "Trader-Konto" sowie die Angebote zum Wertpapierübertrag und zum ersten Wertpapiersparplan - sind unverändert

++ American Express erhöhte für den Zeitraum 24.9.20 bis 4.11.20 den Eröffnungsbonus bei der "Gold Card": Statt EUR 72,00 oder 20.000 Membership-Rewards-Punkte können sich Neukunden von American Express EUR 144,00 oder 40.000 Membership-Rewards-Punkte sichern. Voraussetzung sind Ausgaben mit der Karte in Höhe von mindestens EUR 3.000 innerhalb von sechs Monaten nach Kartenerhalt. Die Gold Card kostet bei jährlicher Abbuchung des Kartenpreises EUR 140,00 pro Jahr

++ alle Kreditkarten der Hanseatic Bank können seit 15.9.20 in Google Pay hinzugefügt werden. Die Verfügbarkeit teilte die Hanseatic Bank in einer Pressemitteilung mit und großflächig auf der Homepage. Bei Apple Pay war sie direkt seit dem Deutschlandstart im Dezember 2018 dabei, bis auch Android-Nutzer mobil mit ihren Karten zahlen konnten, hat es 21 Monate gedauert

++ bei der beitragsfreien PAYBACK American Express gibt es im Eröffnungszeitraum 7.9.20 bis 18.10.20 einmalig 3.000 Extra-Punkte (entspricht EUR 30,00), die ca. vier bis sechs Wochen nach Kartenausstellung gutgeschrieben werden. Anspruch darauf haben nur Antragsteller, die innerhalb der vorherigen 18 Monate nicht als Hauptkarteninhaber einer PAYBACK American Express registriert waren. Standardmäßig liegt das Eröffnungsangebot bei 1.000 Extra-Punkten. Für das Zahlen mit der PAYBACK American Express bekommt man immer - unabhängig davon ob bei PAYBACK-Partnern oder nicht - pro volle zwei Euro Einkaufsumsatz einen PAYBACK-Punkt gutgeschrieben, nicht einbezogen werden Tankstellenumsätze und Abhebungen am Geldautomaten. Natürlich bekommt man bei PAYBACK-Partnern zusätzlich die regulären Punkte und kann auch Coupons einsetzen

Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

FIMBank aus Malta erhöht beim "Flexgeld24" zum 15.10.20 von 0,17% auf 0,35%.

Die LeasePlan Bank aus den Niederlanden verringerte am 1.10.20 von 0,35% auf 0,30%.

Die österreichische Niederlassung der Banco do Brasil verringerte beim "Flexgeld24" zum 1.10.20 von 0,20% auf 0,15%.

ING bietet ihr Tagesgeldkonto "Extra-Konto" und den Sparbrief seit 28.9.20 nur noch Bestandskunden an, die mindestens ein weiteres Privatkundenprodukt wie ein Girokonto, ein Depot, einen Verbraucherkredit oder eine Baufinanzierung bei der ING unterhalten. Dies ist den beiden Produktseiten zu entnehmen. Das Extra-Konto spielte beim Aufstieg der ING über Jahrzehnte eine große Rolle, wegen überdurchschnittlicher Zinsen haben Millionen von Kunden es genutzt. Aufgrund schlanker Strukturen konnte ING an der Zinsmarge dennoch gut verdienen, was in der jetzigen Zeit kaum mehr möglich ist. Statt nur immer mehr Kunden anzulocken, will sie nun offensichtlich mehr Geschäft mit den bestehenden Kunden machen. Ein weiterer Beleg dafür ist der Einstieg in den Versicherungsvertrieb. Die Versicherungen des Exklusivpartners AXA werden den bestehenden Kunden neuerdings im Online-Banking nahegelegt, und zwar individuell am Bedarf orientiert, sofern man dem zustimmt, anhand der ING vorliegenden persönlichen Daten, Erkenntnissen aus beantragten bzw. genutzten Bankprodukten und den Transaktionsdaten. Auch bei den Verbraucherkrediten hält ING nun Restschuldversicherungen für sinnvoll - im Gegensatz zu früher, als man explizit hervorhob, auf deren Vertrieb zu verzichten. Bei ING kann die Restschuldversicherung der AXA nachträglich über das Online-Banking zum Kredit hinzugebucht werden.

Die DHB Bank senkte per 28.9.20 beim Produkt "Tagesgeldkonto" von 0,10% von 0,07%. Beim ausschließlich online geführten "NetSp@r-Konto" blieb es hingegen bei 0,10%.

Bigbank aus Estland erhöhte am 18.9.20 ihren Tagesgeldzins für die Guthabenteile bis EUR 100.000 von 0,50% auf 0,60%. Die Bigbank führte das Tagesgeld im vergangenen April ein, Festgeld bietet sie schon elf Jahre länger hierzulande an.

Resurs Bank aus Schweden verringerte am 18.9.20 von 0,22% auf 0,20%.

Klarna Bank aus Schweden setzte am 16.9.20 den Zins ihres exklusiv über WeltSparen angebotenen Tagesgelds von 0,20% auf null. Das Tagesgeldprodukt hatte sie erst im Juni dieses Jahres eingeführt, umso erstaunlicher sind solche Sprünge.

My Money Bank aus Frankreich erhöhte am 15.9.20 beim "Flexgeld24", von 0,30% auf 0,37%. Ursprünglich hatten sie für dieses Datum eine Senkung von 0,30% auf 0,15% kommuniziert.

Avida Finans aus Schweden senkte am 9.9.20 von 0,25% auf 0,20%.

Das Bankhaus August Lenz ist seit 7.9.20 zurück auf der WeltSparen-Plattform. Seinen Zins für privates und geschäftliches Tagesgeld senkte es damit einhergehend von 0,26% auf 0,18% (privat) bzw. 0,16% (geschäftlich).

VakifBank kürzte am 7.9.20 von 0,05% auf 0,01%.

GarantiBank kürzte am 7.9.20 von 0,02% auf 0,01%.

TF Bank aus Schweden verringerte beim über die eigene Website angebotenen Tagesgeld am 4.9.20 im Neugeschäft von 0,35% auf 0,30%. Bei Bestandskunden greift die Senkung seit 1.10.20.

Nordax Bank aus Schweden verringerte am 4.9.20 von 0,22% auf 0,20%.

Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

(Auswahl an relevanten Änderungen)

Die HypoVereinsbank wird am 5.10.20 bei den über WeltSparen angebotenen Festgeldern deutlich senken, bei 6 Monaten auf 0,20% (bisher 0,50%) und 12 Monaten auf 0,25% (bisher 0,60%). Die 2-jährige Laufzeit, bisher 0,65%, nimmt sie aus dem Programm.

Younited Credit aus Frankreich senkt am 5.10.20 bei 2 Jahren auf 0,60% (bisher 0,80%), bei 3 Jahren auf 0,90% (bisher 1,15%), bei 4 Jahren auf 1,01% (bisher 1,21%) und bei 5 Jahren auf 1,07% (bisher 1,25%).

APS Bank aus Malta erhöhte am 29.9.20 zum Anlagestarttermin 15.10.20 bei 3 Jahren auf 1,00% (vorher 0,80%).

BNF Bank aus Malta verringerte am 29.9.20 zum Anlagestarttermin 15.10.20 bei 5 Jahren auf 1,00% (vorher 1,30%).

GRENKE BANK - die GRENKE-Gruppe steht, wie der Wirtschaftspresse zu entnehmen ist, in diesen Tagen unter enormem Druck, die Vorwürfe des britischen Spekulanten und Leerverkäufers Fraser Perring zu widerlegen - erhöhte am 24.9.20 bei 6 Monaten zunächst auf 0,35% (vorher 0,25%), bei 9 Monaten auf 0,45% (vorher 0,30%), bei 12 Monaten auf 0,50% (vorher 0,40%), bei 2 Jahren auf 0,65% (vorher 0,50%), bei 3 Jahren auf 0,75% (vorher 0,60%), bei 4 Jahren auf 0,80% (vorher 0,65%) und bei 5 Jahren auf 0,85% (vorher 0,70%). Auch auf WeltSparen hob die Bank auf diese Zinssätze an, zuvor lagen sie dort jeweils 0,10 Prozentpunkte unter denen für den direkten Abschluss über die Website der Bank. Am 30.9.20 folgte eine nochmalige Anhebung auf beiden Kanälen ab der 12-monatigen Laufzeit, jeweils um 0,10 Prozentpunkte. Es werden nun bei 12 Monaten 0,60% angeboten, bei 2 Jahren 0,75%, bei 3 Jahren 0,85%, bei 4 Jahren 0,90% und bei 5 Jahren 0,95%.

Credorax Bank aus Malta verringerte am 21.9.20 bei 12 Monaten auf 0,50% (vorher 0,60%), bei 3 Jahren auf 1,00% (vorher 1,10%), bei 4 Jahren auf 1,10% (vorher 1,20%) und bei 5 Jahren auf 1,30% (vorher 1,42%).

KT Bank senkte am 18.9.20 überwiegend um 0,15 Prozentpunkte, bei 12 Monaten jedoch stärker, dort um 0,25 Prozentpunkte. Sie bietet bei 6 Monaten nur noch 0,20% (vorher 0,35%), bei 12 Monaten 0,35% (vorher 0,60%), bei 2 Jahren 0,55% (vorher 0,70%), bei 3 Jahren 0,60% (vorher 0,75%), bei 4 Jahren 0,65% (vorher 0,80%) und bei 5 Jahren 0,80% (vorher 0,95%). Vorangegangen war am 8.9.20 eine Senkung um 0,05 bis 0,20 Prozentpunkte.

Eurocity Bank kürzte am 18.9.20 um 0,20 bis 0,40 Prozentpunkte, zum Beispiel bei 6 Jahren auf 0,85% (vorher 1,15%), bei 8 Jahren auf 0,90% (vorher 1,20%) und bei 10 Jahren auf 1,05% (vorher 1,30%).

Greensill Bank senkte um 0,05 bis 0,30 Prozentpunkte. Auf WeltSparen erfolgte die Senkung am 18.9.20, auf der eigenen Website der Bank mit Wirkung zum 16.9.20. Dies sind ihre neuen Zinssätze: 6 Monate - 0,20% (vorher 0,25%), 12 Monate - 0,55% (vorher 0,70%), 2 Jahre - 0,60% (vorher 0,80%), 3 Jahre - 0,65% (vorher 0,90%), 4 Jahre - 0,70% (vorher 1,00%), 5 Jahre - 0,75% (vorher 1,05%)

Klarna Bank aus Schweden senkte am 14.9.20 deutlich: bei 6 Monaten auf null (vorher 0,20%), bei 12 Monaten auf 0,30% (vorher 0,72%), bei 2 Jahren auf 0,65% (vorher 0,97%), bei 3 Jahren auf 0,75% (vorher 1,06%) und bei 4 Jahren auf 0,80% (vorher 1,10%).

Die AutoBank erhöhte am 11.9.20 bei 12 Monaten auf 0,50% (vorher 0,05%) und bei 2 Jahren auf 0,55% (vorher 0,10%).

Noch einen schönen Monat Oktober wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

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