Newsletter: Direktbanken.News 11/2021

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Themenüberblick

Mastercard rangiert Maestro aus
C24 erweitert Kartenausstattung um eine girocard
Der Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


Mastercard rangiert Maestro aus

Den europäischen Banken und anderen Kartenanbietern ging ein Schreiben von Mastercard zu, demnach dürfen sie vom 1.7.23 an keine Maestro-fähigen Karten mehr ausgeben. Maestro wird mit Ausnahme der Märkte Schweiz, Russland und Belarus eingestellt. Bei im Umlauf befindlichen Karten und solchen, die bis zum genannten Datum mit Maestro-Zeichen ausgegeben werden, sollen die Kunden die Funktion noch bis zum Ablauf der individuellen Kartengültigkeit nutzen können. Bei den üblichen Laufzeiten also längstens bis 2027.

Am 19.10.21 veröffentlichte Mastercard auch eine allgemein zugängliche Pressemitteilung. Darin wurde das Ende der 30-jährigen Maestro-Ära mit dem Wandel von einer physischen zu einer digitalen Welt begründet. Die geschaffene Alternative, die Debit-Mastercard, biete global betrachtet eine deutlich höhere Akzeptanz und könne durchgängig auch für Zahlungen im Onlinehandel eingesetzt werden. Resümierend heißt es: "Vorbei sind Magnetstreifen, Unterschriftenfelder und Einwegkunststoffe. Stattdessen werden nun Chipkarten, Fingerabdruck-Authentifizierung und recycelte beziehungsweise organische Materialien genutzt. Die schrittweise Ablösung von Maestro durch die Debit-Mastercard ist nichts anderes."

Es ist ein Schachzug, der die europäischen Banken, besonders die deutschen, vor die dringende Entscheidung stellt, wie sie sich positionieren: Die allermeisten der rund 100 Millionen im Umlauf befindlichen deutschen girocards sind mit Maestro kombiniert. Nur dank dieser Funktion sind Kartenzahlung und Bargeldabhebung im europäischen Ausland möglich. Auch wenn Gerüchte zu einem möglichen Maestro-Ausstieg schon länger kursierten, wurden sie eher als Drohgebärde interpretiert. Allgemein erwartet wird nun, dass Visa nachziehen und V Pay - das erst ab 2006 geschaffene Äquivalent zu Maestro - ebenfalls beerdigen wird.

Ohne Maestro oder V Pay geht die Auslandsfunktion der girocard nach und nach verloren. Eine spartanische Lösung wäre, zukünftig reine girocards auszugeben, was aber ihren Bedeutungsverlust noch weiter beschleunigen dürfte. Um ihren Kunden eine Auslands- und Online-Fähigkeit bieten zu können, könnten die Banken über die European Payment Initiative versuchen, ein eigenes paneuropäisches Debitkartensystem zu schaffen. Das würde Milliarden kosten, ist aber auch erklärtes Ziel, um der übermächtigen US-Konkurrenz Einhalt zu gebieten. Der Zeitdruck dabei ist enorm, wenn man bedenkt, dass dies jetzt schon in knapp zwei Jahren bereitstehen sollte. Sich den Kreditkartenkonzernen einfach zu ergeben und auf deren Debitkarten umzusteigen, würde bedeuten, langfristig und dauerhaft weniger Erträge zu erzielen, was letztlich Kunden und Händler mitbezahlen müssen. Das bislang eher noch seltene Co-Badging von girocard und Debitkarte von Mastercard oder Visa gilt als technisch aufwendig, und die beiden Weltkonzerne könnten durch das Kräfteverhältnis mit den Banken wohl lukrativere Verträge abschließen als bei den derzeitigen Maestro-Vereinbarungen. Und bei reinen Debit-Mastercards und Debit-Visa-Cards laufen selbst die nationalen Kartenumsätze über die beiden Weltkonzerne. Zur Wahrheit gehört eben, es geht beiden um mehr Marktanteile, und das läuft darauf hinaus, die nationalen Debitsysteme zu verdrängen. In den vergangenen Monaten sind einige Banken, insbesondere die Challenger-Banken, bereits ganz auf die Debitkarten von Mastercard und Visa umgestiegen, was diese laut Insidern mit massiven Anreizen forcieren.

C24 erweitert Kartenausstattung um eine girocard

C24 stellt seit 7.10.21 nun doch neben der Debit-Mastercard, bislang die einzig erhältliche Karte zum Girokonto, auch eine girocard zur Verfügung. Damit bietet die Bank des Vergleichsriesen Check24 ihren Girokunden die maximale Kartenakzeptanz, da gerade im täglichen Leben in Deutschland wie bei Bäckereien, Apotheken oder Parkhäusern die girocard manchmal noch die einzige bargeldlose Bezahloption ist.

In den Kontomodellen "Smart", "Flex" und "Basiskonto" ist die girocard bei aktiver Kontonutzung beitragsfrei, ansonsten kostet sie dort EUR 1,90 pro Monat. Die aktive Kontonutzung definiert C24 wie bei den Geldabhebungen mit mindestens zwei Lastschrifteinzügen, die pro Kalendermonat über das Konto laufen. In den beiden Premiumkontomodellen "Plus" und "Max" ist die girocard unabhängig davon beitragsfrei. Die girocard stellt C24 nur auf Kundenwunsch aus; sie lässt sich über die App bestellen, in der Navigationsleiste unten auf "Profil" tippen, dann "Karten/Karteneinstellungen" und "Karte neu bestellen".

Die girocard von C24 hat kein Co-Badging mit Maestro oder V PAY. Sie kann zwar zum Geldabheben verwendet werden, sinnvollerweise nutzt man das aber nur bei dem insbesondere von vielen Supermarktketten in Verbindung mit dem Einkauf angebotenen kostenlosen Geldabheben. Ein gebührenfreies Netz an Geldautomaten besteht nicht. Die Regelung zum gebührenfreien Geldabheben an Geldautomaten bezieht sich bei C24 nur auf die Debit-Mastercard. Auch sammelt man die Cashbacks nur bei Zahlung mit der Debit-Mastercard. Die PIN lässt sich über die App frei bestimmen.

Trend der vergangenen Monate war, dass Challenger-Banken und immer häufiger auch etablierte Institute auf die Debitkarten von Mastercard und Visa setzten, die beiden großen Kreditkartenschemes forcieren dies mit finanziellen Mitteln. Manche Institute glaubten, dabei ganz auf die girocard verzichten zu können, zumal die mangelnde Online-Fähigkeit und eingeschränkte Möglichkeit, sie im Ausland zu verwenden, im Wandel der Zeit immer stärker ins Gewicht fallen. Das nachträgliche Einführen der girocard von C24 ist insofern ein Schritt in die entgegengesetzte Richtung, der die Kunden selbst nach ihrem Bedarf entscheiden lässt.

Der Newsticker

++ ING weist seit 3.11.21 in ihrem Preis- und Leistungsverzeichnis auf eine künftige Bepreisung der girocard hin: Die girocard wird für Neu- und Bestandskunden ab 1.3.22 monatlich EUR 0,99 kosten, das Entgelt jeweils im Folgemonat belastet werden. Der Preis fällt pro ausgestellte Karte an, mit einer ausgestellten Partnerkarte somit zweifach. Die Debit-Visa-Card bleibt beitragsfrei. Auf der Produktseite heißt es statt "2 Karten inklusive" betreffend der girocard nun "Testen Sie Ihre girocard kostenlos bis Februar 2022." Von Bestandskunden will ING die notwendige Zustimmung für das neue Entgelt in den kommenden Tagen einholen, verbunden mit einer Zustimmung zur Senkung der Schwelle beim Verwahrentgelt auf die im Neugeschäft bereits geltenden EUR 50.000. Wer die Kosten für die girocard vermeiden möchte, soll sie ab Dezember kündigen können

++ 1822direkt wird zum 1.1.22 für jede girocard der Kontoinhaber einen Preis von EUR 6,00 pro Jahr einführen, dies sowohl bei den aktuellen Kontomodellen "1822Mobile" und "Girokonto Klassik" als auch bei den nicht mehr verfügbaren Altprodukten mit Ausnahme von "Girokonto Premium". Bislang war die girocard für den ersten und zweiten Kontoinhaber beitragsfrei, nur für die girocard eines Bevollmächtigten fiel ein Kartenpreis an. Die girocard ist für 1822direkt eigentlich der Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Direktbanken, denn mit ihr können Kunden das Geldautomatennetz der Sparkassen nutzen und seit Juli 2021 ist die girocard der 1822direkt auch Apple-Pay-fähig. Die girocard ist bei 1822direkt optional; wer auf sie als Bestandskunde verzichten möchte, kann sie im Online-Banking kündigen. Auch bei der Standard-Kreditkarte, die zum Girokonto Klassik erhältlich ist, gibt es eine Anpassung: Zwar ist die Standard-Kreditkarte bei Erstbestellung weiterhin im ersten Jahr beitragsfrei und ab dem zweiten fallen weiterhin EUR 29,90 pro Jahr an, aber die bisherige Rückerstattung des Jahrespreises ab einem Vorjahresumsatz von EUR 4.000 entfällt

++ die DKB stellt das Mehrwert-Programm mit den Bargeld-Rückvergütungen auf Online-Einkäufe bei Partnershops zum 30.12.21 ein. Der jeweilige Shop musste wie zum Beispiel bei der ING, die so etwas auch hat, über das Online-Banking aufgerufen werden. In einem Hinweis dazu schreibt die DKB, es sei Zeit für etwas Neues, es würden schon bald neue Vorteile und Aktionen angeboten. Leise abgestellt oder zumindest pausiert wurde kürzlich auch die Möglichkeit des Geldabhebens an den Kassen im Händlernetz von Barzahlen.de/viacash. Hier steht auf der Internetseite zum weiterhin für DKB-Kunden möglichen Einzahlen mittels Barzahlen.de/viacash dieser Hinweis: "Die Funktion Bargeld abheben ist über Cash im Shop nicht mehr verfügbar. In der Zwischenzeit hebst du wie gewohnt Bargeld mit deiner DKB-VISA-Card an Geldautomaten ab."

++ die DKB nennt ihr "DKB-Cash" ab 10.11.21 schlicht "DKB Girokonto" und steigt ab dem Termin auch auf eine Visa-Debit-Card um. Die neue Karte ist im Neugeschäft dann die Standardausstattung. Die DKB ersetzt mit ihr die bisherigen zwei Karten - die girocard und die bisherige Visa-Kreditkarte. Man wird sie für den kostenlosen Bargeldbezug in der bekannten Form verwenden und die Karten-PIN selbst bestimmen können. Im Gegensatz zur Visa-Kreditkarte wird es zu den Umsätzen keine separate Abrechnung geben, sie werden direkt auf dem Girokonto verbucht. Die DKB hat das Gerücht zu einem bevorstehenden Umstieg auf Visa-Debit schon vor mehreren Wochen bestätigt, nun hat sie die Details bekannt gegeben, denn die girocard oder die Visa-Kreditkarte bleiben auf Wunsch erhältlich, es gibt keinen harten Schnitt. Neukunden können die girocard für EUR 0,99 pro Monat hinzubuchen, die Visa-Kreditkarte für EUR 2,49 pro Monat. Bestandskunden sollen nach und nach im ersten Halbjahr 2022 ihre neue Visa-Debit erhalten. In dem Zusammenhang werde die aktive Zustimmung zu den aktuellen Preisen und Bedingungen erforderlich, die DKB wird die Bestandskunden daher im Vorfeld individuell anschreiben. Bestandskunden können ihre girocard kostenlos behalten. Die Kreditkarte bleibt laut den Angaben nach Ausgabe der neu zur Verfügung gestellten Debitkarte noch mindestens zehn Wochen lang aktiv. Falls der Kunde sie anschließend weiternutzen möchte, weil sie beispielsweise für das Hinterlegen von Mietwagen-Kautionen doch zuverlässiger in der Akzeptanz ist, fällt auch hier das Entgelt von EUR 2,49 pro Monat an. Die Informationen der DKB sind an manchen Stellen nicht exakt. Man wird sehen, wie lange die girocard für Bestandskunden kostenlos bleiben wird. Die girocard wird auch benötigt, wenn man das Sicherheitsverfahren chipTAN comfort weiternutzen möchte, die Visa-Debit lässt sich dafür nicht verwenden. Auf Nachfrage teilte uns die DKB mit, dass, sofern der Kunde seine Entscheidung bis zum Ablauf der 10-wöchigen Frist nicht mitteilt, sie die Kreditkarte automatisch als gekündigt ansehen wird, damit dem Kunden keine ungewollten Kosten entstehen. Ein Kartenpreis von auf das Jahr gerechnet fast EUR 30,00 ist nämlich nicht gerade günstig, zumal es genug beitragsfreie Alternativen am Markt gibt. Bei der zu früheren Zeiten bei der DKB üblichen Tagesgeldlösung über ein Kreditkartenkonto unterliegt die Variante mit physischer Kreditkarte übrigens ebenfalls der Preiseinführung

++ bunq, eine niederländische Challenger-Bank, erhebt seit 1.11.21 einen Aufschlag von 0,50% bei Währungsumrechnung, unscheinbar im Preis- und Leistungsverzeichnis verpackt als "Netzwerkgebühr". Bei Kartenzahlungen beispielsweise kommt der Mastercard-Wechselkurs zuzüglich des Aufschlags von 0,50% zur Anwendung. Im günstigsten Kontomodell fällt bereits auf Kartenzahlungen in Nicht-Euro-Währungen ein Fremdwährungsentgelt von 1,50% an, hier kommt der neue Aufschlag noch hinzu, sodass sich insgesamt nun 2,00% ergeben. Viele Nutzer der im Grundpreis recht teuren Konten sind über den Kursaufschlag verärgert, zumal bunq in der Vergangenheit und auch weiterhin bei den Kontomodellen "Easy Green" und "Easy Money" mit "ZeroFX" warb bzw. wirbt, weil man anders als traditionelle Banken angeblich keine Gebühren beim Verwenden der Karte für andere Währungen erhebe

++ C24 ist nun Bankpartner von Barzahlen.de/viacash. C24-Kunden steht dadurch für das Aus- und Einzahlen von Bargeld auch deren Kassennetz zur Verfügung. Das geht aus dem am 27.10.21 aktualisierten Preis- und Leistungsverzeichnis hervor, eine Information auf der Website hat C24 noch nicht dazu veröffentlicht. Die Anzahl der gebührenfreien Aus- und Einzahlungen hängt vom gewählten Kontomodell ab, durch den neuen Service erhöhen sie sich nicht. Bei den Auszahlungen werden die an Geldautomaten und die über Barzahlen.de/viacash zusammengezählt, jede weitere kostet so oder so EUR 2,00. Und bei den Einzahlungen werden die über die ReiseBank (in den Kontomodellen "Plus" und "Max" ist eine Einzahlung pro Monat gebührenfrei) und die über Barzahlen.de/viacash zusammengezählt, jede weitere kostet 1,75% des Einzahlungsbetrags. Den Höchstbetrag je Auszahlung über Barzahlen.de/viacash hat C24 auf EUR 300,00 festgelegt, den für Einzahlungen auf EUR 999,99

++ bei dm-drogerie markt kann das gebührenfreie Bargeldabheben an der Kasse seit Oktober auch mit Debit- und Kreditkarten von Visa genutzt werden. Das Bargeldabheben im Handel nehmen Bankkunden zunehmend als Erleichterung wahr. Anfangs, wie weiterhin bei vielen anderen Ketten, war es ausschließlich mit girocard verfügbar. dm-drogerie markt weitete den Bargeldservice schon im Dezember 2020 auf Debit- und Kreditkarten von Mastercard aus und nun eben auch auf solche von Visa. Ab dem ersten Produkteinkauf, unabhängig von dessen Preis, können sich Kunden EUR 10,00 bis maximal EUR 200,00 einmal täglich auszahlen lassen

++ Tomorrow stellte am 5.10.21 auf die drei neuen Kontomodelle im Neugeschäft um: "Now" zu EUR 3,00 monatlichem Grundpreis, "Change" zu EUR 7,00 monatlichem Grundpreis und "Zero" zu EUR 15,00 monatlichem Grundpreis. Die Unterschiede bei den Leistungen liegen an nur ganz wenigen Stellen. Bei allen Konten ist eine Visa-Debitkarte enthalten, bei Change stehen dazu unterschiedliche Designs als Mehrwert zur Auswahl, bei Zero ist es eine Karte aus Kirschholz statt aus Plastik. Bei Now kostet jede Abhebung am Geldautomaten EUR 2,00, bei Change sind fünf Abhebungen pro Monat inklusive und bei Zero unbegrenzt viele (jeweils ggf. zuzüglich Entgelt des Automatenbetreibers). Ein Entgelt für Abhebungen in Fremdwährung fällt in den neuen Kontomodellen nicht mehr an (vorher 1,50%). Bei Zero wird der durchschnittliche CO2-Fußabdruck einer Person in Deutschland kompensiert - der wohl relevanteste Mehrwert zur Rechtfertigung des hohen Kontopreises. Bei Change und Zero kann der Kontoinhaber ein zusätzliches Konto zur gemeinsamen Nutzung einrichten, wobei er rechtlich auch dabei der alleinige Kontoinhaber ist und lediglich eine Vollmacht erteilt. Bei Now lässt sich eine Pocket mit eigenem Sparziel einrichten, bei Change fünf Pockets und bei Zero unbegrenzt viele

++ finanzen.net zero hat zum 1.11.21 das bisherige Mindestordervolumen von EUR 500,00 bei Aktien, ETFs und Fonds aufgehoben (für Zertifikate und Optionsscheine gilt es jedoch weiterhin). Man kann daher jetzt auch kleinere Orderaufträge geben, nicht nur bei Verkäufen der Gesamtposition. Für Orders unter EUR 500,00 fällt aber ein Mindermengenentgelt von EUR 1,00 an. In einer Einführungsaktion bis 31.12.21 verzichtet finanzen.net zero noch darauf. Orders im Volumen oberhalb des Betrags und Sparpläne bleiben wie gewohnt ohne direktes Entgelt

++ zum "JuniorDepot" der comdirect läuft im langen Zeitraum vom 4.10.21 bis zum 31.1.22 ein weiteres Mal die Eröffnungsaktion mit Sachprämien, bei der ein Bobbycar, ein großes Set mit Kunststoffbausteinen oder ein Bluetooth-Over-Ear-Kopfhörer das Geschenk sind. Die Sachprämien haben jeweils einen Wert von ca. EUR 25,00. Die Teilnahmebedingungen für die Aktion sind erfüllt, wenn der Depotantrag in dem genannten Zeitraum online erstellt wird und bis 14.2.22 postalisch bei comdirect eingeht, alle weiteren zum Abschluss notwendigen Unterlagen müssen bis 28.2.22 vorliegen. Wurde innerhalb der vergangenen zwölf Monate für den Minderjährigen ein Depot bei comdirect geführt, so kann kein neues mit Prämie eröffnet werden. Das JuniorDepot ist in den ersten sechs Monaten ohne Depotgebühr, und auch danach, sofern entweder ein Wertpapiersparplan bespart wird oder zwei Trades im Quartal durchgeführt werden

++ Barclays verringerte am 20.10.21 bei der "Barclays Visa" das für Neukunden mit dem Produktabschluss erhältliche Startguthaben von EUR 50,00 auf EUR 25,00. Bedingungen für das Startguthaben sind unverändert ein Umsatz von mindestens EUR 100,00 innerhalb von vier Wochen nach Erhalt der Karte und dass sich der Neukunde bis dahin erfolgreich für das Online-Banking oder in der App registriert und mindestens ein Mal dort angemeldet hat

++ die seit dem Jahr 2000 bestehende Marke carcredit hatte bislang eine eigene Webpräsenz. Am 13.10.21 integrierte die Santander Consumer Bank das Kreditangebot in ihren Internetauftritt, die Domain carcredit.de leitet nun dorthin um. Je nach Landingpage ist die Bezeichnung nun "Autokredit" oder weiterhin "CarCredit". Daneben gibt es bei der Santander Consumer Bank den für alle Verwendungszwecke angebotenen "BestCredit"

++ Bank of Scotland wechselte am 4.10.21 mit dem "Ratenkredit" in die Fraktion der Anbieter mit Zinssätzen unabhängig von einer Einstufung in Bonitätsklassen und das mit sehr günstigen 2,39% p. a. für alle angebotenen Laufzeiten. Zuvor lag der Effektivzins bonitätsabhängig zwischen 1,48% und 6,47% p. a. und das repräsentative Kreditbeispiel mit einer Laufzeit von 72 Monaten und einem Nettodarlehensbetrag von EUR 16.000 bei 3,47% p. a. Beim "Autokredit" der Bank of Scotland ist es hingegen bislang bei der bonitätsabhängigen Zinsvergabe geblieben

Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

Bank of Scotland senkt zum 1.12.21 von 0,10% auf 0,05%.

Die DHB Bank verringert beim "KündigungsgeldONLINE" mit 33-tägiger Kündigungsfrist per 17.11.21 auf 0,06% (bisher 0,10%), bei der Variante mit 66-tägiger Kündigungsfrist per 22.12.21 auf 0,11% (bisher 0,15%) und bei der Variante mit 99-tägiger Kündigungsfrist per 22.1.22 auf 0,16% (bisher 0,20%).

FCM Bank aus Malta erhöht per 15.11.21 beim "Flexgeld24" von 0,02% auf 0,08%.

Bank11 senkte am 2.11.21 bei der Gruppe an Bestandskunden, die bis 11.5.21 eröffnet haben, in den Guthabenteilen bis EUR 100.000 auf 0,10% (vorher 0,15%).

Die Collector Bank aus Schweden erhöhte am 15.10.21 zunächst von 0,12% auf 0,16% und am 27.10.21 von 0,16% auf 0,17%.

Avida Finans aus Schweden erhöhte am 25.10.21 von 0,10% auf 0,15%.

Bigbank aus Estland verringerte am 22.10.21 von 0,30% auf 0,20%.

Nordax Bank aus Schweden änderte am 13.10.21 von 0,15% auf 0,16% und am 22.10.21 von 0,16% auf 0,17%.

Renault Bank direkt senkte am 21.10.21 bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 von 0,10% auf nur noch 0,05%. Neukunden bekommen keinen höheren Zinssatz, nur eine Garantie auf diesem Zinsniveau, ihnen wird der Zinssatz einen Monat garantiert.

Sberbank Direct verringerte per 19.10.21 bei den Guthabenteilen bis EUR 250.000 auf 0,10% und bei den Guthabenteilen darüber auf 0,01%. Zuvor galten betragsunabhängig 0,15%, allerdings ist ein Überschreiten von EUR 250.000 nach wie vor eigentlich nicht vorgesehen und die Sberbank gemäß den Sonderbedingungen berechtigt, solche Einlagen jederzeit zurückzuweisen.

Die DHB Bank verringerte per 18.10.21 beim "NetSp@r-Konto" von 0,10% auf 0,06% und beim "Tagesgeldkonto" von 0,07% auf 0,03%.

Bankhaus August Lenz verzinst auf dem privaten Tagesgeldkonto seit 13.10.21 mit 0,08% (vorher 0,10%) und ist mit diesem nach einem längeren Antragsstopp nun wieder auf WeltSparen verfügbar.

Hoist Finance aus Schweden erhöhte am 12.10.21 von 0,11% auf 0,15%.

Resurs Bank aus Schweden änderte am 8.10.21 von 0,16% auf 0,15%.

Die BMW Bank senkte am 6.10.21 beim "Online-Sparkonto" von 0,02% auf 0,01%. Dies ist zurzeit ausschließlich auf bestehenden Online-Sparkonten relevant, denn wie berichtet nimmt die BMW Bank zurzeit im gesamten Einlagenbereich keine Eröffnungsanträge mehr entgegen.

Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

(Auswahl an relevanten Änderungen)

Collector Bank aus Schweden erweiterte am 3.11.21 um eine 3-jährige Laufzeit zu 0,77% und um eine 4-jährige zu 0,85%.

İşbank senkte am 2.11.21 bei 12 Monaten auf 0,30% (vorher 0,37%), bei 2 Jahren auf 0,40% (vorher 0,46%) und bei 3 Jahren auf 0,50% (vorher 0,55%).

RiverBank aus Luxemburg erhöhte am 1.11.21 bei 5 bis 7 Jahren auf 0,81%. Zuvor waren es 0,75% bei 5 sowie 6 Jahren und 0,76% bei 7 Jahren.

Die Collector Bank aus Schweden erhöhte am 27.10.21 bei 12 Monaten auf 0,46% (vorher 0,35%) und bei 2 Jahren auf 0,63% (vorher 0,36%).

PEAC erhöhte am 22.10.21 bei 12 Monaten auf 0,35% (vorher 0,25%), bei 2 Jahren auf 0,45% (vorher 0,35%), bei 3 Jahren auf 0,50% (vorher 0,40%), bei 4 Jahren auf 0,55% (vorher 0,45%) und bei 5 Jahren auf 0,60% (vorher 0,50%).

Renault Bank direkt senkte am 21.10.21 um 0,05 Prozentpunkte, zum Beispiel bei 4 Jahren auf 0,35% (vorher 0,40%) und bei 5 Jahren auf 0,45% (vorher 0,50%).

Die DHB Bank verringerte am 18.10.21 bei den Kurzläufern: beim "FestgeldONLINE" lautet der Zins bei 6 Monaten auf 0,05% (vorher 0,15%) und bei 9 Monaten auf 0,10% (vorher 0,20%)

Younited Credit aus Frankreich erhöhte am 14.10.21 bei 2 Jahren auf 0,81% (vorher 0,71%), nutzte hier die Gelegenheit, an Klarna Bank nach deren Senkung vorbeizuziehen.

Hoist Finance aus Schweden erhöhte am 12.10.21 bei 5 Jahren auf 1,10% (vorher 0,75%).

Die ungewöhnlich hohen Zinsen bei Klarna Bank aus Schweden wurden am 12.10.21 etwas zurückgefahren. Ihren höchsten Stand hatten sie nach der Anhebung vom 20.9.21, was somit länger andauernd war als bei vielen früheren kurzzeitigen Hochs der Klarna Bank. Es werden nun bei 6 Monaten 0,13% (vorher 0,42%) angeboten, bei 12 Monaten 0,50% (vorher 0,73%), bei 2 Jahren 0,74% (vorher 1,04%), bei 3 Jahren 0,88% (vorher 1,14%) und bei 4 Jahren 1,00% (vorher 1,21%).

Noch einen angenehmen November wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

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