Girokonto: Geschäftskonten für Selbständige und Unternehmen

Ein eigens eingerichtetes Geschäftskonto ist für Unternehmen jeder Größe sinnvoll, auch für Kleingewerbetreibende und Freiberufler. Es ist die Grundlage, um den Überblick über die Finanzen zu behalten. Ein separates Geschäftskonto macht die Erstellung von Monats- und Jahresabschlüssen für die Buchhaltung einfacher, da das Herausrechnen von Geldern entfällt; und bei einer Betriebsprüfung erhält das Finanzamt damit nicht zugleich Einblick in private Details. Die Kontomodelle für Privatkunden sind ungeeignet, die Banken untersagen in der Regel in ihren Vertragsbedingungen eine geschäftliche Nutzung. Nachfolgend listen wir deshalb Geschäftskonten mit Abschlussmöglichkeit über das Internet.

Geschäftskonten unterscheiden sich preislich insbesondere bei der Pauschale für die Kontoführung, den beleghaften und beleglosen Buchungen und in den inbegriffenen Karten. Jedes Unternehmen hat darüber hinaus eigene Besonderheiten und Ansprüche, die es bei der Auswahl des Geschäftskontos berücksichtigen muss. Während im lokal aktiven Einzelhandel und in der Gastronomie wichtig ist, wie und wo Bargeld abheben oder einzahlen möglich ist, ist für den Betreiber eines Online-Shops eher relevant, ob Zahlungslösungen über die Bank komfortabel eingebunden und abgerechnet werden können. Für andere mögen speziell die Kosten für Auslandsüberweisungen ausschlaggebend sein oder dass die Kontoumsätze für die Buchhaltungssoftware mit HBCI/FinTS abgerufen werden können. Entscheidend sind somit immer die Art des Unternehmens, die anfallenden Umsätze und die Gebühren für die über die jeweilige Bank verfügbaren Serviceleistungen.





Bei der Deutschen Bank ist online der Abschluss von gleich vier Girokontomodellen möglich. Die Kontoeröffnung ist für Unternehmen mit Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GmbH) sowie für Unternehmen ohne Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GbR) möglich.

Die Preismodelle unterscheiden sich insbesondere bei den Buchungsgebühren, der Kartenausstattung und den zusätzlichen Serviceleistungen. Mit EUR 8,90 ist das "db Business AktivKonto" die Variante mit dem niedrigsten monatlichen Grundpreis; ab einem durchschnittlichen Habensaldo von EUR 5.000 im Monat entfällt dieser. Das Kontomodell eignet sich für Nutzer von Online- und Telefon-Banking sofern die Zahl der Buchungsposten überschaubar bleibt. Beleglose Buchungsposten werden mit EUR 0,15/Stück bepreist, eine Bankkarte mit den Funktionen girocard/Maestro ist inklusive. Über die Cash Group kann an rund 9.000 Geldautomaten in Deutschland kostenfrei Bargeld bezogen werden. Kontoauszüge sind als elektronischer Auszug und am Auszugsdrucker kostenlos, per Post werden für den Monatsauszug EUR 1,80 inklusive Porto berechnet. Kontoguthaben wird bei der Deutschen Bank nicht verzinst. Den Kontoinhabern wird, wenn sie ein privates Girokonto bei der Deutschen Bank neu eröffnen, 50 Prozent Rabatt auf dessen Grundpreis eingeräumt. Kunden, die mehr als eine Basislösung erwarten, sollten sich auch die weiteren Geschäftskonten der Bank anschauen.


Die Fidor Bank bietet seit August 2014 das "Fidor Smart Geschäftskonto" an. Das Konto kann nicht nur von Einzelunternehmern, Freiberuflern, Gesellschaften des bürgerlichen Rechts (GbR) und Kapitalgesellschaften eröffnet werden, sondern sogar von GmbHs in Gründung (Vor-GmbH), haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaften (UG), britischen Limited-Gesellschaften mit deutscher Niederlassung sowie von Vereinen.

Das Konto wird inklusive der herkömmlichen Transaktionen (ein- und ausgehende SEPA-Überweisungen und Daueraufträge) gebührenfrei geführt. Ebenso sind die mTANs für das Online-Banking gebührenfrei. Guthaben auf dem Konto verzinst die Fidor Bank zurzeit nicht. Ein Dispokredit kann unter vier Voraussetzungen beantragt werden, man muss seit mindestens sechs Monaten Kunde der Fidor Bank sein, mindestens EUR 1.500 Umsatz pro Monat seit sechs Monaten haben, die Geschäftstätigkeit seit mindestens zwei Jahren bestehen und der Firmensitz muss in Deutschland sein. Betreibern von Webshops bietet die Fidor Bank eine Payment-Lösung. Sie stellt eine downloadbare Erweiterung zur Verfügung, die die Akzeptanz für viele Online-Bezahlarten auf einfache Weise in Shopsysteme integriert. Die Fidor Bank wickelt dabei die Zahlungen ab und erhebt für das Empfangen über die Schnittstellen unabhängig von der Bezahlart 1,90% der Transaktionssumme zuzüglich EUR 0,29. Scheckeinreichungen sind noch nicht möglich.

Optional kann gegen eine Jahresgebühr von EUR 8,95 eine Prepaid-Mastercard hinzubestellt werden. Mit der Karte ist Geldabheben vier Mal pro Monat innerhalb der Eurozone kostenlos, jedes weitere Mal kostet EUR 2,50. Wird die Karte in einer Fremdwährung eingesetzt, belastet die Fidor Bank eine pauschale Gebühr von EUR 0,49 pro Transaktion. Die Kontoauszüge werden monatlich ins Online-Postfach gestellt, eine Zusendung per Post ist für EUR 3,00 zuzüglich Porto möglich.


N26 erweiterte im April 2017 um ein Geschäftskonto speziell für Selbständige und Freiberufler, die im eigenen Namen geschäftlich tätig sind. Eine eventuell vorhandene Geschäftsbezeichnung, unter der die Selbständigkeit betrieben wird, kann nicht als Zusatz bei den Kontodaten hinterlegt werden. Es ist ein Beta-Status für das Konto deklariert, die übliche Vorgehensweise von N26, etwas auf den Markt zu bringen und erst nach und nach zu erweitern. Bald soll es auch ein Kontomodell für Firmen und juristische Personen geben. Beim hier beschriebenen "N26 Business" fallen erfreulicherweise weder Kontoführungspauschale noch Buchungsposten für die beleglosen Transaktionen an. Scheckeinreichungen sind aber nicht möglich und falls beleghafte Buchungen vorkommen, kosten diese EUR 7,50. Das Konto hat dieselben Funktionen wie das für die Privatkunden, wobei eine beitragsfreie Mastercard Business enthalten ist, zu der N26 die Kartenzahlungen sogar mit 0,10% Cashback honoriert. Es ist übrigens noch nicht möglich, zwei separate Konten bei N26 zu unterhalten, entweder man führt dort ein privates Konto oder ein geschäftliches.

Die Mastercard Business ist eine Debit-Card, die getätigten Umsätze werden sofort belastet. Mit dieser Karte kann der Karteninhaber drei Mal pro Monat an Geldautomaten in Deutschland gebührenfrei abheben. In unbegrenzter Anzahl kann er dagegen den Auszahlungsservice im Handel über Barzahlen.de nutzen und in unbegrenzter Anzahl ist auch das Geldabheben an Geldautomaten im Ausland ohne Bargeldgebühr seitens N26. Über Barzahlen.de ist es sogar möglich, monatlich bis zu EUR 100,00 kostenfrei einzuzahlen, darüber gegen 1,50% Gebühr. Ein Auslandsentgelt fällt bei N26 beim Zahlen nicht an, allerdings beim Geldabheben in Höhe von 1,70%. Eine Bankkarte, die ausschließlich die Maestro-Funktion mitbringt, kann kostenlos dazubestellt werden. Alle Konto- und Kartenfunktionen lassen sich über die Smarthone-App verwalten, natürlich aber auch im Online-Banking. Die Umsätze lassen sich online mit Tags kennzeichnen bzw. mit Hinweisen versehen. Viele Dienstleistungen von Partnerfirmen sind über das Konto bequem nutzbar, wie etwa die für wenig Geld durchführbaren Auslandsüberweisungen mittels TransferWise. Guthabenzinsen zahlt N26 nicht. Ein Kreditrahmen ist mit ein paar Klicks beantragt und wird systemseitig unmittelbar geprüft. Die Kontoauszüge stellt N26 online zur Verfügung.


Bei der netbank gibt es eigens für die geschäftlich tätige Einzelperson (Selbständige, Freiberufler) zwei Girokontomodelle. Juristische Personen (UG, GmbH, OHG, KG, AG) und Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) können das Konto dagegen nicht eröffnen. Die Geschäftsbezeichnung lässt sich zusammen mit dem Vor- und Nachnamen als Kontobezeichnung hinterlegen. Es kann zwischen dem "Geschäftskonto Basic" und dem "Geschäftskonto Premium" gewählt werden. Das erstgenannte Kontomodell kommt ohne monatliche Kontoführungspauschale aus. 15 beleglose Buchungsposten pro Monat sind inbegriffen, für jede weitere werden EUR 0,10 berechnet. Die Geschäftskonto Premium kostet pauschal EUR 6,00 pro Monat, dafür sind die beleglosen Buchungsposten unbegrenzt kostenfrei. Eine Bankkarte (girocard/Maestro) ist bei Basic für EUR 6,00 pro Jahr zu bekommen, bei Premium ist sie inklusive. Es lassen sich optional Unterkonten für EUR 2,00 pro Monat einrichten, bei Premium sind drei Unterkonten inklusive. Sie sind durch drei Ziffern vor der Stammkontonummer gekennzeichnet und wie ein gewöhnliches Konto zu nutzen. Die Salden der Unterkonten werden nicht aufgerechnet.

Zutreffend für beide Kontomodelle ist, dass eine Scheckeinreichung mit EUR 2,50 zu Buche schlägt und eine beleghafte Überweisung gar mit unverhältnismäßig hohen EUR 10,00. Mit der ausgestellten Bankkarte können die Kunden an den CashPool-Geldautomaten kostenfrei abheben. Geschäftliches Kontoguthaben bleibt unverzinst. Kontokorrentkredite richtet die netbank zumindest zurzeit noch nicht ein. Die Kontoauszüge stellt sie online zur Verfügung. Zwangskontoauszüge, wenn Auszüge über einen längeren Zeitraum nicht abgerufen werden, verschickt die netbank nicht.


Das "DKB-Business" wird Freiberuflern für geschäftliche Zwecke angeboten, im Speziellen ist es erhältlich für selbständige Notare, Rechtsanwälte, Insolvenzverwalter, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Heilberufler, Apotheker sowie Haus- und Immobilienverwalter. Darüber hinaus hat die DKB diverse branchenspezifische Zahlungsverkehrskonten, die an den Bedarf der jeweiligen Berufsgruppe angepasst sind. Die Berater haben Fachwissen in den Branchen, kennen allgemein die Anforderungen an die Unternehmer aus diesem Umfeld. Das kann bei der Optimierung des Zahlungsverkehrs oder bei Finanzierungen hilfreich sein. Mit der Verwalterplattform für Immobilienverwalter und Hauseigentümer sowie der Treuhänderplattform für Notare, Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter stellt die DKB zudem Online-Lösungen zur Verfügung. Die Eigen- und Fremdverwaltung von Mietkautionen und Treuhandgeldern ist damit zeitsparend möglich.

Beim DKB-Business entsprechen die Konditionen größtenteils denen für Privatkunden. Die Kontoführung ist gebührenfrei. Guthaben wird auf dem Girokonto nicht mehr verzinst, aber auf dem Kreditkartenkonto mit 0,20% für Guthabenteile bis EUR 100.000.

Eine Bankkarte mit den Funktionen girocard/V PAY und eine Visa-Card werden im Zusammenhang mit der Kontoeröffnung beitragsfrei ausgestellt. Für Bankkarten und Kreditkarten, die nachträglich zur Kontoeröffnung bereitgestellt werden, zum Beispiel für weitere Verfügungsberechtigte, werden jeweils EUR 20,00 belastet. Über die Visa-Card sind Bargeldverfügungen an allen Geldautomaten weltweit kostenfrei (ggf. zzgl. Entgelt des Automatenbetreibers), ein zusätzliches Auslandsentgelt fällt nicht an. Auslandszahlungsverkehr und der Lastschrifteinzug sind über das Geschäftskonto möglich. Kontoauszug und Kreditkartenabrechnung werden beim DKB-Business monatlich kostenlos per Post zugestellt.


Zielgruppe der Postbank sind Selbstständige, Freiberufler, Handwerker, Gewerbetreibende und kleine Unternehmen. Die Konten können auf den Namen der Unternehmung geführt werden, selbst wenn dies keine Firma nach dem Handelsgesetz ist. Das "Business Giro" ist das Hauptprodukt, auf dessen Konditionen aufbauend stehen auch das "Business Giro aktiv" und das "Business Giro aktiv plus" zur Auswahl. In allen drei Kontomodellen der Postbank entfällt bei Online-Abschluss das pauschale Kontoführungsentgelt der ersten sechs Monate. Im Anschluss ist das Kontoführungsentgelt beim Business Giro abhängig vom durchschnittlichen Habensaldo: Liegt dieser auf den Kalendermonat bezogen unter EUR 5.000, beträgt das Kontoführungsentgelt EUR 9,90. Lässt man mehr Guthaben auf dem Konto und erreicht damit einen durchschnittlichen Habensaldo ab EUR 5.000, muss man für den betreffenden Monat nur EUR 5,90 zahlen. EUR 0,20 ist hier der Preis je beleglose Buchung, was sich schnell zu einer größeren Summe addiert. Die anderen beiden Kontomodelle haben unabhängig vom Habensaldo eine Monatspauschale von EUR 12,90 (Business Giro aktiv) und EUR 16,90 (Business Giro aktiv plus), und dafür mit EUR 0,12 bzw. EUR 0,08 einen ermäßigten Preis je beleglose Buchung. Als zusätzlicher Mehrwert ist dort eine Standard-Kreditkarte im ersten Jahr beitragsfrei und die Gold-Kreditkarte von EUR 80,00 auf EUR 40,00 vergünstigt, beim Business Giro aktiv plus wird auch das optionale Depot kostenlos geführt.

Die weiteren Konditionen sind identisch. So ist eine Bankkarte mit den Funktionen girocard/V PAY für alle Verfügungsberechtigten enthalten. Beleghafte Buchungsposten kosten EUR 1,50; zusätzlich stellt die Postbank EUR 3,00 in Rechnung, wenn ein Auftrag zur Ausführung einer Zahlung beim Telefon-Banking nicht per Sprachcomputer, sondern über einen Mitarbeiter erteilt wird. Mit dem Pauschalpreis bereits abgegolten sind pro Monat fünf Bareinzahlungen auf das eigene Konto, ab der sechsten Bareinzahlung wird je angefangene EUR 5.000 das Konto mit EUR 3,00 belastet. Der Versand von mobilen TANs (mTAN) kostet nichts extra. Die Kontoauszüge können wahlweise über das Online-Banking oder die Kontoauszugsdrucker kostenlos bezogen werden, oder auf dem Postweg gegen EUR 1,00 Gebühr je Versand.


Die Commerzbank bietet für Online-Nutzer das "KlassikGeschäftskonto" zum monatlichen Preis von EUR 6,90. Die Kontoeröffnung ist auch für Unternehmen möglich, die eine Rechtsform ohne Handelsregistereintragung haben. Neukunden können bei Online-Eröffnung als Willkommensgeschenk eine Sachprämie auswählen. Zudem gibt es eine Zufriedenheitsgarantie: Hat man das Konto aktiv genutzt, ist jedoch von Produkt oder Beratung nicht überzeugt, zahlt die Commerzbank die tatsächlich gezahlten Monatspauschalen für 12 Monate zurück. Die Kündigung muss hierzu unter Nennung der Gründe für die Unzufriedenheit, frühestens 12 Monate und spätestens 15 Monate nach Kontoeröffnung, erfolgen. Die aktive Nutzung ist mit mindestens fünf Buchungen je Monat über EUR 25,00 oder mehr definiert.

Eine Bankkarte mit den Funktionen girocard/Maestro kann zum Preis von EUR 10,00 p. a. bestellt werden. Die Verbuchung von beleglose Zahlungsaufträgen wird mit EUR 0,15/Auftrag bepreist und die von beleghaften mit EUR 1,50/Auftrag. Bargeld abheben oder einzahlen an den eigenen Automaten oder denen der Cash Group ist nicht mehr - wie man annehmen könnte - selbstverständlich gebührenfrei, sondern jeder dieser Vorgänge kostet in diesem Kontomodell EUR 1,00 Gebühr. Bei Auszahlungen und Einzahlungen an den Kassen der Commerzbank werden EUR 2,50 pro Vorgang fällig. Kontoauszüge sind online und am Auszugsdrucker kostenlos, per Post werden EUR 0,51 pro Monatsauszug zzgl. Porto berechnet. Möchte man seinem Steuerberater zum automatischen Austausch von Kontoumsatzinformationen einen Zugang zur Verfügung stellen, über sein Rechenzentrum wie zum Beispiel das von DATEV, würde dies bei diesem Kontomodell extra kosten. Das ist im Bankvergleich eher die Ausnahme, die Commerzbank nimmt zusätzlich EUR 10,00 pro Monat, der Preis ist mit "COINFO" betitelt.

Sollen Bankkarte und Kreditkarte inklusive sein, fallen sehr viele Buchungsposten an oder will man COINFO ohne den teuren Aufpreis nutzen, kommt das "PremiumGeschäftskonto" infrage. Der monatliche Kontopreis beträgt EUR 18,90. Mit der Kreditkarte, einer Mastercard, gibt es eine Rückvergütung von 0,55% auf im Handel getätigte Einkaufsumsätze. 50 beleglose Buchungsposten sind pro Monat frei, ebenso 5 mal Bargeld abheben oder einzahlen an den Automaten der Cash Group und 5 Auszahlungen oder Einzahlungen an den Kassen der Commerzbank. Zusätzlich kann es um die Plus-Option erweitert werden, der monatliche Kontopreis beträgt dann EUR 39,90 statt EUR 18,90. Eine zweite Bankkarte, eine zweite Kreditkarte, 500 beleglose Buchungsposten und ein Fremdwährungskonto sind hier inbegriffen.


Bei der Deutschen Skatbank nennt sich das Produkt "TrumpfKonto Business". Die Kontoeröffnung ist für Unternehmen mit Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GmbH) sowie für Unternehmen ohne Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GbR) möglich. Registerpflichtige Personenhandelsgesellschaften (OHG, KG) und Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) müssen bereits ins Handelsregister eingetragen sein, vorab ist die Kontoeröffnung nicht möglich. Für Freiberufler und Gesellschaften, die in der Rechtsform einer englischen Limited oder einer deutschen Unternehmergesellschaft (UG) firmieren, gibt es ein spezielles Girokonto-Produkt.

Das Konto wird ausschließlich per Internet geführt. Die Kontoführung ist bei einem Habenumsatz von mindestens EUR 500,00 im Monat, der über den Eingang mehrerer Buchungen erfolgen darf, gebührenfrei. Ansonsten fallen EUR 5,00 pro Monat an, in den ersten drei Monaten wird auf das Kontoführungsentgelt jedoch generell verzichtet. Die einzelnen Buchungsposten werden bepreist - EUR 0,10 sind es für Online-Buchungen. Guthaben wird nicht verzinst, vielmehr hat der Kunde der Skatbank für Guthabenteile größer einer Million einen Strafzins in Höhe von -0,40% zu zahlen. Die Sicherheitsverfahren für das gewöhnliche Online-Banking sind bei der Deutschen Skatbank kostenpflichtigt, jede mTAN kostet 10 Cent und sogar jede über die App erzeugte PushTan kostet, und zwar 5 Cent. Die Online-Banking-Anwendung gibt es für Geschäftskonten optional in einer sogenannten "Special Edition". Die Freischaltung hierzu ist gegen eine Gebühr von EUR 20,00 möglich. Die Anwendung ermöglicht unter anderem online Auslandsüberweisungen, Sammelüberweisungen, Sammellastschriften und DTA-Dateien zu übermitteln sowie Berechtigungen der Anwender individuell zu regeln. Eine Kreditlinie richtet die Bank auf Antrag erst ein, wenn das Konto mindestens ein Jahr aktiv genutzt wurde.

Eine Bankkarte mit den Funktionen girocard/Maestro kann optional für EUR 5,00 p. a. bestellt werden. Über das BankCard ServiceNetz der Volks- und Raiffeisenbanken kann damit an rund 18.500 Geldautomaten kostenfrei Bargeld bezogen werden. Der monatliche Kontoauszug ist online kostenlos, per Post werden EUR 1,00 pro Auszug belastet.


Bei der HypoVereinsbank gibt es mit Möglichkeit zum Online-Abschluss das "Konto4Business Smart" und das "Konto4Business Klassik". Die Kontoeröffnung ist für Unternehmen mit Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GmbH) sowie für Unternehmen ohne Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GbR) möglich.

Das Kontoführungsentgelt beträgt EUR 5,00 (Smart) bzw. EUR 9,00 (Klassik) pro Monat. Der Rechnungsabschluss wird monatlich durchgeführt. Beleglose Buchungsposten kosten EUR 0,30 (Smart) bzw. EUR 0,09 (Klassik). Beleghafte oder per Telefon-Banking beauftrage Transaktionen, Bareinzahlungen am Schalter und an Geldeinzahlungsautomaten sowie Barauszahlungen am Schalter kosten jeweils EUR 2,50 (Smart) bzw. EUR 0,90 (Klassik).

Die weiteren Produktmerkmale sind bei beiden Kontomodellen identisch: Eine eingeschränkte Bankkarte ("CashKarte") zur Einzahlung von Geld an den Geldautomaten der HypoVereinsbank und zur Nutzung der Kontoauszugsdrucker ist für einmalig EUR 3,00 je Kartenbestellung erhältlich. Eine Bankkarte mit den Funktionen girocard/Maestro bietet hingegen mehr Einsatzmöglichkeiten, sie ist für einmalig EUR 7,00 je Kartenbestellung erhältlich. Mit ihr sind auch Auszahlungen möglich und alle Geldautomaten der Cash Group stehen zur Verfügung. Kontoauszüge sind online und am Auszugsdrucker kostenlos, per Post werden EUR 1,00 pro Auszug zuzüglich Porto berechnet. Kontoguthaben wird nicht verzinst. Das Konto wartet mit mehreren Eröffnungszugaben auf: eine Energieeffizienzberatung zu Vorzugskonditionen durch den Kooperationspartner B.A.U.M. Group; für die Abwicklung von paydirekt-Zahlungseingängen über den von der HypoVereinsbank bereitgestellten Zugang sind in den ersten drei Monaten keine Entgelte zu zahlen; und entscheidet man sich für einen Leasingvertrag mit der HypoVereinsbank ab einem Investitionsvolumen von EUR 15.000, wird eine Geldprämie von EUR 100,00 nach der ersten Leasingrate gutgeschrieben


Die GLS Bank unterscheidet zwischen gewöhnlichem "Geschäftskonto" und einem Girokonto für gemeinnützige Organisationen, dem "gGeschäftskonto". Die Kontoeröffnung ist für Unternehmen mit Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GmbH) sowie für Unternehmen ohne Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GbR) möglich.

Es gilt ein Preismodell mit hoher Monatspauschale für die Kontoführung, sie beträgt EUR 8,00 (Geschäftskonto) bzw. EUR 3,80 (gGeschäftskonto). Dennoch fällt auch ein Postenpreis je Buchung an, und zwar bei beleglosen Umsätzen EUR 0,12 (Geschäftskonto) bzw. EUR 0,10 (gGeschäftskonto). Nur beim gGeschäftskonto gibt es ein Freikontingent von fünf Buchungsposten pro Monat. Wesentlich teurer sind insbesondere Vorgänge, die nicht online abgewickelt werden. Kontoguthaben wird nicht verzinst.

Eine Bankkarte mit den Funktionen girocard/Maestro ist inklusive, jede zusätzliche kostet EUR 15,00 p. a. Über das BankCard ServiceNetz der Volks- und Raiffeisenbanken kann an rund 18.500 Geldautomaten kostenfrei Bargeld bezogen werden. Für den monatlichen Kontoauszug per Post werden jeweils EUR 1,60 berechnet.

Unabhängig vom gewählten Produkt ist bei der GlS Bank zusätzlich ein monatlicher Beitrag zu entrichten. Der GLS Beitrag beträgt für Unternehmen, Vereine und andere Organisationen genauso wie für Privatpersonen EUR 5,00. Um die Produkte der GLS Bank zu nutzen, muss man nicht zwingend Mitgliedsanteile der genossenschaftlichen Bank zeichnen, die Zahlung des Beitrags ist hingegen Voraussetzung. Die GLS Bank beansprucht für sich, durch ihre Art des Geldgeschäfts die Welt sozialer und ökologischer zu gestalten. Der GLS Beitrag steht dafür, dass die Bank ihre Arbeit trotz der Herausforderungen durch entfallene Einnahmequellen so wie bisher weitermachen kann.


Auch die CRONBANK bietet mit dem "Direktkonto" ein Geschäftskonto an. Die Kontoeröffnung ist für Unternehmen mit Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GmbH) sowie für Unternehmen ohne Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GbR) möglich.

Das Direktkonto wird per Internet geführt. Für die Kontoführung werden seit September 2013 monatlich EUR 10,00 verlangt. Von März 2009 bis August 2013 kostete die Kontoführung monatlich EUR 5,00 und davor war sie lange Zeit gebührenfrei - über eine solche Preispolitik haben sich verständlicherweise viele Kunden geärgert. Guthabenzinsen werden nicht gezahlt. Für die Bereitstellung einer Kreditlinie berechnet die CRONBANK ungewöhnlicherweise eine Gebühr von 0,15% pro Monat, bei Inanspruchnahme fallen zusätzlich Sollzinsen an.

Eine Bankkarte (girocard/Maestro) kann zum Preis von EUR 10,00 p. a. bestellt werden. Ein eigenes Geldautomatennetz unterhält die CRONBANK nicht, sie ist auch keinem Geldautomatenverbund angeschlossen. Scheckeinreichungen und Auslandszahlungsverkehr sind über das Geschäftskonto möglich, Lastschrifteinzug wird mittels HBCI-Onlinebanking angeboten. Die Bank berechnet ab der 51. Buchung im Monat EUR 0,20 für jeden Buchungsposten, der beleglos veranlasst wurde. Zudem zählt die CRONBANK zu den wenigen Instituten, die ausschließlich kostenpflichtige Sicherheitsverfahren beim Online-Banking anbieten. Der monatliche Kontoauszug per Post ist kostenfrei.


Die EthikBank ist ebenfalls eine der wenigen Direktbanken, die Businessangebote offeriert. Die Kontoeröffnung ist für Unternehmen mit Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GmbH) sowie für Unternehmen ohne Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GbR) möglich. Für Gesellschaften, die in der Rechtsform einer englischen Limited oder einer deutschen Unternehmergesellschaft (UG) firmieren, werden keine Konten eröffnet.

Das "Geschäftskonto Plus" wird ausschließlich per Internet geführt. Guthaben bleibt unverzinst. Eine Bankkarte mit den Funktionen girocard/Cirrus kann optional für EUR 15,00 p. a. bestellt werden. Über das BankCard ServiceNetz der Volks- und Raiffeisenbanken kann damit an rund 18.500 Geldautomaten kostenfrei Bargeld bezogen werden. Die Kontoführung kostet EUR 10,00 pro Monat. Zusätzlich fallen für die Onlinebuchungen jeweils EUR 0,16 pro Buchungsposten an, Ökobetriebe sowie gemeinnützige Stiftungen sind davon befreit. Das Online-Banking kann mit chipTAN comfort oder mTAN genutzt werden, wobei bei chipTAN comfort für die Anschaffung des Geräts ein Preis von einmalig EUR 10,00 erhoben wird und jede mTAN mit EUR 0,12 zu Buche schlägt. Betreffend dem Einzug von Lastschriften wird die Einrichtung eines Limits bepreist, mit EUR 10,50 (Standardlimit) bzw. EUR 50,00 (Individuallimit). Nutzer der digitalen Postbox sparen sich die Kosten von EUR 1,10 je Auszug für den Versand der Kontoauszüge.