Girokonto: Geschäftskonten für Selbständige und Unternehmen

Direktbanken richten sich mit dem standardisierten Produktangebot vorrangig an Privatkunden, einige Produkte gibt es jedoch auch für Geschäftskunden. Nachfolgend listen wir Geschäftskonten für Selbständige und Unternehmen. Ein eigens für die Unternehmung eingerichtetes Geschäftskonto macht Sinn, um privaten von geschäftlichem Zahlungsverkehr zu trennen. Es macht die Buchhaltung übersichtlicher und gewährt dem Finanzamt bei einer Betriebsprüfung nicht gleichzeitig einen Einblick in die privaten Finanzen. Zudem ist geschäftlicher Zahlungsverkehr auf Privatkonten bei den meisten Banken gemäß den Vertragsbedingungen nicht erlaubt.





Zielgruppe für das "Business Giro" der Postbank sind Selbstständige, Freiberufler, Handwerker, Gewerbetreibende und kleine Unternehmen. Konten können auf den Namen der Unternehmung geführt werden, selbst wenn dies keine Firma nach dem Handelsgesetz ist.

Bei Online-Abschluss entfällt das pauschale Kontoführungsentgelt im ersten Jahr. Daneben erhalten zurzeit die Neukunden, die in den letzten zwölf Monaten kein Business-Girokonto bei der Postbank hatten und über die Aktionsseite eröffnen, kostenfrei einen WirtschaftsWoche-Digitalpass für ein Jahr. Mit dem WirtschaftsWoche-Digitalpass hat man Zugriff auf das E-Magazin, die App, das Archiv und die Premiuminhalte auf wiwo.de. Der Gutscheincode dazu wird ca. drei Monate nach Eröffnung in das Online-Postfach gestellt. Nach dem ersten Jahr ist das pauschale Kontoführungsentgelt der Postbank abhängig vom durchschnittlichen Habensaldo. Beträgt der Habensaldo im Monatsschnitt weniger als EUR 5.000 liegt das Entgelt für die Kontoführung pauschal bei EUR 9,90, liegt der Habensaldo bei EUR 5.000 bis unter EUR 10.000 beläuft es sich auf EUR 5,90, ab einem Habensaldo von EUR 10.000 ist die Kontoführung für diesen Monat kostenlos. Im Pauschalpreis enthalten sind fünf Bareinzahlungen pro Monat, das Einrichten bzw. Löschen von Daueraufträgen, Bankkarte mit den Funktionen girocard/V PAY für alle Verfügungsberechtigten, Online- und Telefon-Banking, der Versand von mobilen TANs (mTAN) an Mobiltelefone sowie wahlweise ein Monatskontoauszug per Postversand oder die Nutzung der Kontoauszugsdrucker.

Für die folgenden Leistungen werden hingegen Gebühren erhoben. Für beleglose Buchungsposten werden jeweils EUR 0,12 berechnet, wobei für ausgehende Überweisungen innerhalb der EU mit IBAN und BIC das Postenentgelt nicht berechnet wird. Beleghafte Buchungsposten (hierunter fallen auch Barauszahlungen am Schalter) kosten generell EUR 0,99; die Bank stellt zusätzlich EUR 3,00 in Rechnung, wenn ein Auftrag zur Ausführung einer Zahlung beim Telefon-Banking nicht per Sprachcomputer, sondern über einen Mitarbeiter erteilt wird. Ab der sechsten Bareinzahlung auf das eigene Konto werden je angefangene EUR 5.000 EUR 3,00 belastet. Für spezielle Leistungen, wie zum Beispiel im Auslandszahlungsverkehr, können selbstverständlich Zusatzkosten gemäß Preisverzeichnis entstehen.


Bei der Deutschen Bank ist online der Abschluss von gleich vier Girokontomodellen möglich. Die Kontoeröffnung ist für Unternehmen mit Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GmbH) sowie für Unternehmen ohne Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GbR) möglich.

Die Preismodelle unterscheiden sich insbesondere bei den Buchungsgebühren, der Kartenausstattung und den zusätzlichen Serviceleistungen. Mit EUR 8,90 ist das "db Business AktivKonto" die Variante mit dem niedrigsten monatlichen Grundpreis; ab einem durchschnittlichen Habensaldo von EUR 5.000 im Monat entfällt dieser. Das Kontomodell eignet sich für Nutzer von Online- und Telefon-Banking sofern die Zahl der Buchungsposten überschaubar bleibt. Beleglose Buchungsposten werden mit EUR 0,15/Stück bepreist, eine Bankkarte mit den Funktionen girocard/Maestro ist inklusive. Über die Cash Group kann an rund 9.000 Geldautomaten in Deutschland kostenfrei Bargeld bezogen werden. Kontoauszüge sind am Drucker kostenlos, per Post werden für den Monatsauszug EUR 1,80 inklusive Porto berechnet. Kontoguthaben wird bei der Deutschen Bank nicht verzinst. Den Kontoinhabern wird, wenn sie ein privates Girokonto bei der Deutschen Bank neu eröffnen, 50 Prozent Rabatt auf dessen Grundpreis eingeräumt. Kunden, die mehr als eine Basislösung erwarten, sollten sich auch die weiteren Geschäftskonten der Bank anschauen.


Das "DKB-Business" wird Freiberuflern für geschäftliche Zwecke angeboten, im Speziellen ist es erhältlich für selbständige Notare, Rechtsanwälte, Insolvenzverwalter, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Heilberufler, Apotheker sowie Haus- und Immobilienverwalter. Darüber hinaus hat die DKB diverse branchenspezifische Zahlungsverkehrskonten, die an den Bedarf der jeweiligen Berufsgruppe angepasst sind. Die Berater haben Fachwissen in den Branchen, kennen allgemein die Anforderungen an die Unternehmer aus diesem Umfeld. Das kann bei der Optimierung des Zahlungsverkehrs oder bei Finanzierungen hilfreich sein. Mit der Verwalterplattform für Immobilienverwalter und Hauseigentümer sowie der Treuhänderplattform für Notare, Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter stellt die DKB zudem Online-Lösungen zur Verfügung. Die Eigen- und Fremdverwaltung von Mietkautionen und Treuhandgeldern ist damit zeitsparend möglich.

Beim DKB-Business entsprechen die Konditionen größtenteils denen für Privatkunden. Die Kontoführung ist gebührenfrei. Guthaben wird auf dem Girokonto nicht mehr verzinst, aber auf dem Kreditkartenkonto mit 0,20% für Guthabenteile bis EUR 100.000 bzw. mit 0,10% für Guthabenteile größer EUR 100.000 bis EUR 10.000.000.

Eine Bankkarte mit den Funktionen girocard/V PAY und eine VISA-Card sind beitragsfrei enthalten. Über die VISA-Card sind Bargeldverfügungen an allen Geldautomaten weltweit kostenfrei, ein zusätzliches Auslandsentgelt beim Abheben außerhalb der Eurozone fällt nicht an. Scheckeinreichungen, Auslandszahlungsverkehr und der Lastschrifteinzug sind über das Geschäftskonto möglich. Kontoauszug und Kreditkartenabrechnung werden beim DKB-Business monatlich kostenlos per Post zugestellt.


Die Commerzbank bietet für Online-Nutzer das "KlassikGeschäftskonto" zum monatlichen Preis von EUR 6,90. Die Kontoeröffnung ist auch für Unternehmen möglich, die eine Rechtsform ohne Handelsregistereintragung haben. Neukunden können bei Online-Eröffnung als Willkommensgeschenk eine Sachprämie auswählen. Zudem gibt es eine Zufriedenheitsgarantie: Hat man das Konto aktiv genutzt, ist jedoch von Produkt oder Beratung nicht überzeugt, zahlt die Commerzbank die tatsächlich gezahlten Monatspauschalen für 12 Monate zurück. Die Kündigung muss hierzu unter Nennung der Gründe für die Unzufriedenheit, frühestens 12 Monate und spätestens 15 Monate nach Kontoeröffnung, erfolgen. Die aktive Nutzung ist mit mindestens fünf Buchungen je Monat über EUR 25,00 oder mehr definiert.

Eine Bankkarte mit den Funktionen girocard/Maestro kann zum Preis von EUR 10,00 p. a. bestellt werden. Beleglose Buchungsposten werden mit EUR 0,12/Stück bepreist und beleghafte mit EUR 1,50/Stück. Über die Cash Group kann an rund 9.000 Geldautomaten in Deutschland kostenfrei Bargeld bezogen werden. Kontoauszüge sind online und am Auszugsdrucker kostenlos, per Post werden EUR 0,51 pro Monatsauszug zzgl. Porto berechnet. Möchte man seinem Steuerberater zum automatischen Austausch von Kontoumsatzinformationen einen Zugang zur Verfügung stellen, über sein Rechenzentrum wie zum Beispiel das von DATEV, würde dies bei diesem Kontomodell extra kosten. Das ist im Bankvergleich eher die Ausnahme, die Commerzbank nimmt zusätzlich EUR 10,00 pro Monat, der Preis ist mit "COINFO" betitelt.

Sollen Bankkarte und Kreditkarte inklusive sein, fallen sehr viele Buchungsposten an oder will man COINFO ohne den teuren Aufpreis nutzen, kommt das "PremiumGeschäftskonto" infrage. Der monatliche Kontopreis beträgt EUR 18,90. Mit der Kreditkarte, einer MasterCard, gibt es eine Rückvergütung von 0,55% auf im Handel getätigte Einkaufsumsätze. 50 beleglose Buchungsposten sind frei. Zusätzlich kann es um die Plus-Option erweitert werden, der monatliche Kontopreis beträgt dann EUR 39,90 statt EUR 18,90. Eine zweite Bankkarte, eine zweite Kreditkarte, 500 beleglose Buchungsposten und ein Fremdwährungskonto sind hier inbegriffen.


Die Fidor Bank bietet seit August 2014 das "Fidor Smart Geschäftskonto" an. Das Konto kann nicht nur von Einzelunternehmern, Freiberuflern, Gesellschaften des bürgerlichen Rechts (GbR) und Kapitalgesellschaften eröffnet werden, sondern sogar von GmbHs in Gründung (Vor-GmbH), haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaften (UG), britischen Limited-Gesellschaften mit deutscher Niederlassung sowie von Vereinen.

Das Konto wird inklusive der herkömmlichen Transaktionen (ein- und ausgehende SEPA-Überweisungen und Daueraufträge) gebührenfrei geführt. Ebenso sind die mTANs für das Online-Banking gebührenfrei. Guthaben auf dem Konto verzinst die Fidor Bank zurzeit nicht. Ein Dispokredit kann unter vier Voraussetzungen beantragt werden, man muss seit mindestens sechs Monaten Kunde der Fidor Bank sein, mindestens EUR 1.500 Umsatz pro Monat seit sechs Monaten haben, die Geschäftstätigkeit seit mindestens zwei Jahren bestehen und der Firmensitz muss in Deutschland sein. Betreibern von Webshops bietet die Fidor Bank eine Payment-Lösung. Sie stellt eine downloadbare Erweiterung zur Verfügung, die die Akzeptanz für viele Online-Bezahlarten auf einfache Weise in Shopsysteme integriert. Die Fidor Bank wickelt dabei die Zahlungen ab und erhebt für das Empfangen über die Schnittstellen unabhängig von der Bezahlart 1,90% der Transaktionssumme zuzüglich EUR 0,29. Scheckeinreichungen sind noch nicht möglich.

Optional kann gegen eine Jahresgebühr von EUR 8,95 eine Prepaid-MasterCard hinzubestellt werden. Mit der Karte ist Geldabheben vier Mal pro Monat innerhalb der Eurozone kostenlos, jedes weitere Mal kostet EUR 2,50. Wird die Karte in einer Fremdwährung eingesetzt, belastet die Fidor Bank eine pauschale Gebühr von EUR 0,49 pro Transaktion. Die Kontoauszüge werden monatlich ins Online-Postfach gestellt, eine Zusendung per Post ist für EUR 3,00 zuzüglich Porto möglich.


Für die geschäftlich tätige Einzelperson (Selbständige, Freiberufler) gibt es bei der netbank eigens zwei Girokontomodelle. Juristische Personen (UG, GmbH, OHG, KG, AG) und Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) können das Konto dagegen nicht eröffnen. Es kann zwischen dem "Geschäftskonto Basic" und dem "Geschäftskonto Premium" gewählt werden. Das erstgenannte Kontomodell kommt ohne monatliche Kontoführungspauschale aus. 15 beleglose Buchungsposten pro Monat sind inbegriffen, für jede weitere werden EUR 0,10 berechnet. Die Geschäftskonto Premium kostet pauschal EUR 6,00 pro Monat, dafür sind die beleglosen Buchungsposten unbegrenzt kostenfrei. Eine Bankkarte (girocard/Maestro) ist bei Basic für EUR 6,00 pro Jahr zu bekommen, bei Premium ist sie inklusive. Es lassen sich optional Unterkonten für EUR 2,00 pro Monat einrichten, bei Premium sind drei Unterkonten inklusive. Sie sind durch drei Ziffern vor der Stammkontonummer gekennzeichnet und wie ein gewöhnliches Konto zu nutzen. Die Salden der Unterkonten werden nicht aufgerechnet.

Zutreffend für beide Kontomodelle ist, dass eine Scheckeinreichung mit EUR 2,50 zu Buche schlägt und eine beleghafte Überweisung gar mit unverhältnismäßig hohen EUR 10,00. Mit der ausgestellten Bankkarte können die Kunden an den CashPool-Geldautomaten kostenfrei abheben. Einzahlen ist in den Filialen der ReiseBank gegen EUR 5,00 Gebühr möglich. Geschäftliches Kontoguthaben bleibt unverzinst. Kontokorrentkredite richtet die netbank zumindest zurzeit noch nicht ein. Die Kontoauszüge stellt sie online zur Verfügung. Zwangskontoauszüge, wenn Auszüge über einen längeren Zeitraum nicht abgerufen werden, verschickt die netbank nicht.


Bei der Deutschen Skatbank nennt sich das Produkt "TrumpfKonto Business". Die Kontoeröffnung ist für Unternehmen mit Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GmbH) sowie für Unternehmen ohne Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GbR) möglich. Registerpflichtige Personenhandelsgesellschaften (OHG, KG) und Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) müssen bereits ins Handelsregister eingetragen sein, vorab ist die Kontoeröffnung nicht möglich. Für Freiberufler und Gesellschaften, die in der Rechtsform einer englischen Limited oder einer deutschen Unternehmergesellschaft (UG) firmieren, gibt es ein spezielles Girokonto-Produkt.

Das Konto wird ausschließlich per Internet geführt. Die Kontoführung ist bei einem Habenumsatz von mindestens EUR 500,00 im Monat, der über den Eingang mehrerer Buchungen erfolgen darf, gebührenfrei. Ansonsten fallen EUR 5,00 pro Monat an, in den ersten drei Monaten wird auf das Kontoführungsentgelt jedoch generell verzichtet. Die einzelnen Buchungsposten werden bepreist - EUR 0,10 sind es für Online-Buchungen. Guthaben wird nicht verzinst, vielmehr hat der Kunde der Skatbank für Guthabenteile größer einer Million einen Strafzins in Höhe von -0,40% zu zahlen. Die Sicherheitsverfahren für das gewöhnliche Online-Banking sind bei der Deutschen Skatbank kostenpflichtigt, jede mTAN kostet 10 Cent und sogar jede über die App erzeugte PushTan kostet, und zwar 5 Cent. Die Online-Banking-Anwendung gibt es für Geschäftskonten optional in einer sogenannten "Special Edition". Die Freischaltung hierzu ist gegen eine Gebühr von EUR 20,00 möglich. Die Anwendung ermöglicht unter anderem online Auslandsüberweisungen, Sammelüberweisungen, Sammellastschriften und DTA-Dateien zu übermitteln sowie Berechtigungen der Anwender individuell zu regeln. Eine Kreditlinie richtet die Bank auf Antrag erst ein, wenn das Konto mindestens ein Jahr aktiv genutzt wurde.

Eine Bankkarte mit den Funktionen girocard/Maestro kann optional für EUR 5,00 p. a. bestellt werden. Über das BankCard ServiceNetz der Volks- und Raiffeisenbanken kann damit an rund 19.200 Geldautomaten kostenfrei Bargeld bezogen werden. Der monatliche Kontoauszug ist online kostenlos, per Post werden EUR 1,00 pro Auszug belastet.


Die Volksbank Eisenberg Direkt ist ebenfalls eine der wenigen Direktbanken, die Businessangebote offeriert. Die Kontoeröffnung ist für Unternehmen mit Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GmbH) sowie für Unternehmen ohne Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GbR) möglich. Für Gesellschaften, die in der Rechtsform einer englischen Limited oder einer deutschen Unternehmergesellschaft (UG) firmieren, werden keine Konten eröffnet.

Das "GeschäftskontoPlus" wird ausschließlich per Internet geführt. Guthaben bleibt unverzinst. Eine Bankkarte mit den Funktionen girocard/Cirrus kann optional für EUR 10,50 p. a. bestellt werden. Über das BankCard ServiceNetz der Volks- und Raiffeisenbanken kann damit an rund 19.200 Geldautomaten kostenfrei Bargeld bezogen werden. Die Kontoführung kostet EUR 5,00 pro Monat. Zusätzlich fallen für die Onlinebuchungen jeweils EUR 0,16 pro Buchungsposten an. Das Online-Banking kann mit chipTAN comfort oder mTAN genutzt werden, wobei bei chipTAN comfort für die Anschaffung des Geräts ein Preis von einmalig EUR 10,00 erhoben wird und jede mTAN mit EUR 0,12 zu Buche schlägt. Betreffend dem Einzug von Lastschriften wird die Einrichtung eines Limits bepreist, mit EUR 10,50 (Standardlimit) bzw. EUR 50,00 (Individuallimit). Nutzer der digitalen Postbox sparen sich die Kosten von EUR 1,10 je Auszug für den Versand der Kontoauszüge.


Bei der HypoVereinsbank gibt es mit Möglichkeit zum Online-Abschluss das "Konto4Business Smart" und das "Konto4Business Klassik". Die Kontoeröffnung ist für Unternehmen mit Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GmbH) sowie für Unternehmen ohne Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GbR) möglich.

Das Kontoführungsentgelt beträgt EUR 5,00 (Smart) bzw. EUR 9,00 (Klassik) pro Monat. Der Rechnungsabschluss wird monatlich durchgeführt. Beleglose Buchungsposten kosten EUR 0,30 (Smart) bzw. EUR 0,09 (Klassik). Beleghafte oder per Telefon-Banking beauftrage Transaktionen, Bareinzahlungen am Schalter und an Geldeinzahlungsautomaten sowie Barauszahlungen am Schalter kosten jeweils EUR 2,50 (Smart) bzw. EUR 0,90 (Klassik).

Die weiteren Produktmerkmale sind bei beiden Kontomodellen identisch: Eine eingeschränkte Bankkarte ("CashKarte") zur Einzahlung von Geld an den Geldautomaten der HypoVereinsbank und zur Nutzung der Kontoauszugsdrucker ist für einmalig EUR 3,00 je Kartenbestellung erhältlich. Eine Bankkarte mit den Funktionen girocard/Maestro bietet hingegen mehr Einsatzmöglichkeiten, sie ist für einmalig EUR 7,00 je Kartenbestellung erhältlich. Mit ihr sind auch Auszahlungen möglich und alle Geldautomaten der Cash Group stehen zur Verfügung. Kontoauszüge sind online und am Auszugsdrucker kostenlos, per Post werden EUR 1,00 pro Auszug zuzüglich Porto berechnet. Kontoguthaben wird nicht verzinst. Das Konto wartet mit einigen Extras auf, wie zum Beispiel einem Preisnachlass beim Mailingfactory-Service der Deutschen Post. Entscheidet man sich auch für einen Leasingvertrag mit der HypoVereinsbank ab einem Investitionsvolumen von EUR 15.000, wird eine Geldprämie von EUR 100,00 nach der ersten Leasingrate gutgeschrieben.


Die GLS Bank unterscheidet zwischen gewöhnlichem "Geschäftskonto" und einem Girokonto für gemeinnützige Organisationen, dem "gGeschäftskonto". Die Kontoeröffnung ist für Unternehmen mit Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GmbH) sowie für Unternehmen ohne Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GbR) möglich.

Es gilt ein Preismodell mit hoher Monatspauschale für die Kontoführung, sie beträgt EUR 8,00 (Geschäftskonto) bzw. EUR 3,80 (gGeschäftskonto). Dennoch fällt auch ein Postenpreis je Buchung an, und zwar bei beleglosen Umsätzen EUR 0,12 (Geschäftskonto) bzw. EUR 0,10 (gGeschäftskonto). Nur beim gGeschäftskonto gibt es ein Freikontingent von fünf Buchungsposten pro Monat. Wesentlich teurer sind insbesondere Vorgänge, die nicht online abgewickelt werden. Kontoguthaben wird nicht verzinst.

Eine Bankkarte mit den Funktionen girocard/Maestro ist inklusive, jede zusätzliche kostet EUR 15,00 p. a. Über das BankCard ServiceNetz der Volks- und Raiffeisenbanken kann an rund 19.200 Geldautomaten kostenfrei Bargeld bezogen werden. Für den monatlichen Kontoauszug per Post werden jeweils EUR 1,60 berechnet.

Unabhängig vom gewählten Produkt ist bei der GlS Bank zusätzlich ein monatlicher Beitrag zu entrichten. Der GLS Beitrag beträgt für Unternehmen, Vereine und andere Organisationen genauso wie für Privatpersonen EUR 5,00. Um die Produkte der GLS Bank zu nutzen, muss man nicht zwingend Mitgliedsanteile der genossenschaftlichen Bank zeichnen, die Zahlung des Beitrags ist hingegen Voraussetzung. Die GLS Bank beansprucht für sich, durch ihre Art des Geldgeschäfts die Welt sozialer und ökologischer zu gestalten. Der GLS Beitrag steht dafür, dass die Bank ihre Arbeit trotz der Herausforderungen durch entfallene Einnahmequellen so wie bisher weitermachen kann.


Auch die CRONBANK bietet mit dem "Direktkonto" ein Geschäftskonto an. Die Kontoeröffnung ist für Unternehmen mit Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GmbH) sowie für Unternehmen ohne Handelsregistereintragung (wie zum Beispiel eine GbR) möglich.

Das Direktkonto wird per Internet geführt. Für die Kontoführung werden seit September 2013 monatlich EUR 10,00 verlangt. Von März 2009 bis August 2013 kostete die Kontoführung monatlich EUR 5,00 und davor war sie lange Zeit gebührenfrei - über eine solche Preispolitik haben sich verständlicherweise viele Kunden geärgert. Guthabenzinsen werden nicht gezahlt. Für die Bereitstellung einer Kreditlinie berechnet die CRONBANK ungewöhnlicherweise eine Gebühr von 0,15% pro Monat, bei Inanspruchnahme fallen zusätzlich Sollzinsen an.

Eine Bankkarte (girocard/Maestro) kann zum Preis von EUR 10,00 p. a. bestellt werden. Ein eigenes Geldautomatennetz unterhält die CRONBANK nicht, sie ist auch keinem Geldautomatenverbund angeschlossen. Scheckeinreichungen und Auslandszahlungsverkehr sind über das Geschäftskonto möglich, Lastschrifteinzug wird mittels HBCI-Onlinebanking angeboten. Die Bank berechnet ab der 51. Buchung im Monat EUR 0,20 für jeden Buchungsposten, der beleglos veranlasst wurde. Zudem zählt die CRONBANK zu den wenigen Instituten, die ausschließlich kostenpflichtige Sicherheitsverfahren beim Online-Banking anbieten. Der monatliche Kontoauszug per Post ist kostenfrei.