Brokerage: Vergleich

Wir helfen Ihnen weiter - online und persönlich.
Hier finden Sie eine Beschreibung zum Aufbau des Brokerage-Vergleichs. Falls diese Ihnen nicht weiterhelfen kann, schreiben Sie uns bitte an info@modern-banking.de.

Die Seitenhilfe ist unterteilt in die Bereiche Auswahlmöglichkeiten, Anbieterinformation, Vergleichskriterien und Aktualisierung und teilnehmende Institute.





Auswahlmöglichkeiten:
Screenshot der AuswahlmöglichkeitenScreenshot der Auswahlmöglichkeiten

Screenshot der Auswahlmöglichkeiten

Um den Vergleich individuell an den eigenen Bedarf anzupassen, können Vorgaben ausgewählt werden. Der Brokerage-Vergleich listet die besten Anbieter anhand von fünf verschiedenen Nutzerprofilen (Kleinanleger, Mittlerer Anleger, Großanleger, Vieltrader, Fondskäufer). Die Nutzerprofile werden jeweils kurz beschrieben. Treffen Sie unter "Anlegerprofil" die Auswahl, welches Profil am besten auf Ihr Anlageverhalten passt.

Ihre aktuelle Auswahl ist jeweils mit weißer Farbe hinterlegt. Das Vergleichsergebnis errechnet sich unmittelbar nach jeder Auswahl. In der Reihenansicht werden jeweils fünf Angebote mit allen Produktdaten nebeneinander aufgeführt. Über die Pfeile, je nach Position links und/oder rechts neben dem Vergleich in Höhe der Anbietergrafik, gelangt man zu den weiteren Vergleichs-Positionen bzw. wieder zurück. In der Listenansicht, diese ist über das Symbol mit den drei horizontalen Balken wählbar, werden alle zur Abfrage passenden Angebote untereinander aufgeführt. Das Ergebnis kann in Listenansicht beliebig nach Vergleichskriterien auf- oder absteigend sortiert werden, ein Klick auf den jeweils verlinkten Begriff "Details" bewirkt eine Detailansicht auf der rechten Bildschirmseite.

Anbieterinformation:

Screenshot zur Anbieterinformation

Über die Anbietergrafik können Informationen zum Anbieter aufgerufen werden. Unter anderem werden Anschrift, Kontaktdaten, Einlagensicherung und Gruppe/Gesellschafter in der Anbieterinformation genannt.

Vergleichskriterien:
Screenshot der Vergleichskriterien

Screenshot der Vergleichskriterien

Produktname: Angabe der Produktbezeichnung, die der Anbieter benutzt (ohne Anbietername als Zusatz)

jährlicher Depotpreis in % vom Depotvolumen (inklusive Mehrwertsteuer): Häufig wird die Depotgebühr in Prozent vom Depotvolumen berechnet. Dabei gelten bei einigen Brokern Mindestgebühren pro Wertpapierposition oder für das gesamte Depot. Für die Depotführung fällt Mehrwertsteuer an, die angegebenen Preise sind die Endpreise für den Verbraucher (inklusive Mehrwertsteuer).

Leistungspauschale p. a.: Wird die Depotgebühr nicht prozentual festgelegt, kann die Bank auch eine pauschale Vergütung wählen. In dieser Position haben wir auch anfallende Kontoführungsgebühren eingerechnet.

Verzinsung Verrechnungskonto: Über das Verrechnungskonto werden die Wertpapiergeschäfte (Gutschriften und Belastungen aus Wertpapierkäufen und -verkäufen) abgerechnet. Es wird also in enger Verbindung mit dem Depot bei dem Anbieter geführt. Da man nicht immer voll in Aktien investiert und auch mal Geld für günstige Kaufgelegenheiten bereithält, ist der Guthabenzins auf dem Verrechnungskonto interessant. Die Spanne ist hier beträchtlich und reicht von einer sehr bescheidenen Verzinsung bis zu den besten Tagesgeldzinsen.

Kontoauszug: Je nach Anbieter werden Kontoauszüge vom Verrechnungskonto monatlich, vierteljährlich, jährlich oder bei Kontobewegung zugestellt. Immer mehr wird dazu übergegangen, Kontoauszüge in ein Online-Postfach zu stellen, das über die Online-Banking-Funktion erreichbar ist. Gleichzeitig werden Portogebühren in Rechnung gestellt, wenn der Kunde weiterhin den Postversand nutzen möchte oder der Kontoauszug zugeschickt werden muss, weil der Auszug im Online-Postfach nicht innerhalb einer Frist abgerufen wird. Falls die Postzustellung für den Kunden bereits kostenlos ist, wird das eventuell vorhandene Online-Postfach hier nicht genannt.



Screenshot der Vergleichskriterien

Screenshot der Vergleichskriterien

Order für EUR x: Der wichtigste Kostenfaktor sind die Ordergebühren. Der gesamte Bereich zu den Orderkosten bezieht sich auf Online-Transaktionen auf Xetra Frankfurt. Warum gerade Xetra Frankfurt? Weil diese elektronische Plattform der Börse Frankfurt den Handel in Deutschland dominiert, Regionalbörsen wie Stuttgart oder München haben nur einen Bruchteil des tagtäglich dort abgewickelten Umsatzes. Anleger, die ihre Order über Xetra aufgeben, können wegen der hohen Umsätze davon ausgehen, dass sie zu fairen Kursen ausgeführt wird.
Zu den unterschiedlichen Anlegerprofilen bilden wir die Kosten für jeweils typische Ordergrößen ab. Ein Beispiel: Sie kaufen Aktien im Gegenwert von EUR 2.000 und geben den Kaufauftrag online an Ihre Bank, als Börsenplatz wird Xetra Frankfurt ausgewählt. Bei ING-DiBa würden so EUR 11,65 und bei comdirect EUR 11,40 an eigenen Spesen für die Ausführung anfallen.

Gebührberechnung: Angabe, über welchen Rechenweg die Orderkosten berechnet werden. Es entstehen häufig zusätzlich fremde Kosten, die viele Online-Broker weiterreichen oder über eine pauschale Handelsplatzgebühr im Gesamten oder nur teilweise abgelten. Einige Online-Broker reichen die fremden Kosten unter Ansatz von Mindestgebühren weiter, wodurch sich die Kostenbelastung durch Fremdspesen von Anbieter zu Anbieter stark unterscheiden kann. Bitte beachten Sie, dass für andere Börsenplätze oder bei telefonischer Orderaufgabe die Gebührberechnung gänzlich anders erfolgen kann und üblicherweise teurer ist. Auch gelten für den außerbörslichen Handel meist andere Preise.

Limitgebühr: Bei einigen Online-Brokern zahlt man grundsätzlich keine Limitgebühr. Andere differenzieren, hier ist eventuell noch die Einrichtung eines Limits kostenlos, eine Änderung oder Löschung des Limits aber kostenpflichtig. Eine weitere Variante: Die Einrichtung eines Limits ist nur bei taggleicher Orderausführung kostenfrei.

Mehrkosten bei taggleicher Teilausführung: Wird ein Wertpapierauftrag an der Börse nicht auf einmal, sondern infolge enger Marktverhältnisse in mehreren Teilen ausgeführt, können in der Summe deutlich höhere Handelskosten anfallen als im Normalfall. Ursache hierfür sind vor allem Grundpreis, Preisstufen, Mindestprovision und Handelsplatzgebühr, sofern sie in der Gebührberechnung vorkommen. Mehrere Banken rechnen die erste Teilausführung normal ab und ab der zweiten nur noch die prozentuale Gebühr vom Kurswert - durch eine gegebenenfalls greifende Mindestprovision oder eine gegebenenfalls nicht erreichte Preisstufe bei der ersten Teilausführung entstehen hier dennoch Mehrkosten. Die meisten Banken verzichten inzwischen aber vollständig auf mehrfache Gebühren bei taggleicher Ausführung, sie addieren das Ordervolumen der betreffenden Teilausführungen und erheben auf dieser Grundlage den Orderpreis. Kommt es hingegen zu Teilausführungen an unterschiedlichen Tagen, so wird in der Regel bei jeder Teilausführung der Orderpreis in voller Höhe abgerechnet.



Screenshot der Vergleichskriterien

Screenshot der Vergleichskriterien

Anzahl der über Fondsgesellschaften beziehbaren gemanagten Fonds: Angebot des Brokers an direkt über die Kapitalanlagegesellschaften beziehbaren gemanagten Investmentfonds. Die Kapitalanlagegesellschaften ermitteln für die von ihnen betriebenen Fonds in der Regel einmal täglich den Wert. Bei Fondskauf fällt ein Ausgabeaufschlag an. Die Rücknahme ist über die Kapitalanlagegesellschaft dagegen gebührenfrei, immer der günstigste Weg für den Verkauf. Das Fondsangebot der Broker ist davon abhängig, mit welchen Kapitalanlagegesellschaften Vereinbarungen zum Vertrieb bestehen. Alternativ lassen sich Fonds über die Börse bzw. über die Partner im außerbörslichen Handel kaufen und verkaufen.

davon rabattiert bei Einmalanlage: Informierte Anleger sparen beim Kauf von gemanagten Investmentfonds ohne Beratung einen Teil des Ausgabeaufschlags. Wie hoch der Rabatt bei den einzelnen Fonds ist, kann meistens mittels einer Fondsdatenbank auf der Internetseite des Brokers abgerufen werden.

Anzahl der als Sparplan verfügbaren gemanagten Fonds: Sparpläne können meist nur für einen kleinen Teil der insgesamt verfügbaren Fonds eingerichtet werden. Mit lange durchgehaltenen Sparplänen über einen festen Anlagebetrag erzielt man einen "Cost-Average-Effekt": Da die Käufe an unterschiedlichen Daten ausgeführt werden, bildet sich ein Durchschnittskurs, gegenüber einer Einmalanlage reduziert sich so das Risiko, zum falschen Zeitpunkt einzusteigen. Welche Fonds für einen Sparplan verfügbar sind, kann meistens mittels einer Fondsdatenbank auf der Internetseite des Brokers abgefragt werden, unter Nutzung der Filtereinstellungen. Die Ausführung eines Sparplans in gemanagte Fonds ist in der Regel ohne Orderentgelt, da der Kauf direkt über die Kapitalanlagegesellschaft erfolgt. Einige Online-Broker bieten bei den Sparplänen aber anders als bei den Einmalanlagen keinen Rabatt beim Ausgabeaufschlag. Andere Online-Broker gewähren hingegen auch bei den Sparplänen den Rabatt, gegebenenfalls in abweichender Höhe.

Anzahl der als Sparplan verfügbaren ETFs: Börsengehandelte Indexfonds haben im Englischen die Bezeichnung Exchange Traded Funds, abgekürzt ETFs. Sie werden im börslichen und im außerbörslichen Handel fortlaufend gehandelt. Je nach Liquidität werden auf diese Weise täglich mehrmalig Kurse festgestellt. ETFs bilden klassischerweise die Wertentwicklung eines Börsenindizes nach. Gegenüber herkömmlichen Investmentfonds gibt es kein aktives Management, daher sind ETFs kostengünstig. In Deutschland dürften insgesamt rund 1.500 ETFs zugelassen sein. Als Einmalanlage sind sie mit jedem der Broker beziehbar - wie Aktien und Anleihen zu den gewöhnlichen Orderpreisen. Möchte man hingegen per Sparplan investieren, ist die Verfügbarkeit geringer, maßgebend ist, welche Auswahl an ETFs der jeweilige Broker hier bietet. Das sind die sogenannten "sparplanfähigen" ETFs. Als Sparplan können ETF-Anteile zu Bruchstücken gekauft werden. Dies ist möglich, da der Broker zu den zur Verfügung gestellten sparplanfähigen Fonds die Nachfrage bündelt und börslich oder außerbörslich eine Sammelorder aufgibt.

Gebührberechnung für die Sparplanausführung in ETFs: Wenn sich ein Wertpapiersparplan abschließen lässt, räumen die Online-Broker für die kleinen Anlagebeträge spezielle Preise ein, sonst ständen unverhältnismäßig hohe Kaufkosten gegenüber. Je nach Online-Broker besteht der Preis pro Sparplanausführung aus einem fixen Betrag in Euro oder einer prozentualen Gebühr der Sparrate oder er setzt sich aus einer Kombination von beidem zusammen. Teilweise ist die prozentuale Gebühr nach oben oder unten begrenzt. Je nach Höhe der gewünschten Sparrate ist der eine oder andere Online-Broker dann die bessere Wahl. Wenn die angesparten ETF-Anteile später mal verkauft werden, ist dies eine Transaktion mit höherem Betrag und es fällt der gewöhnliche Orderpreis wie bei Aktien und Anleihen an.

Ausführungsort bei ETF-Sparplan: Hier zeigen wir an, an welcher Börse bzw. an welchem Handelsplatz der Online-Broker die Kaufaufträge aus den ETF-Sparplänen der Kunden ausführen lässt. Ebenso die ungefähre Uhrzeit, zu der er die Aufträge in der Regel dorthin leitet. Beides ist relevant, weil es sich erheblich auf den Kaufkurs auswirken kann und damit indirekt auf die Kaufkosten, die sich bei einem Sparplan über einen langen Zeitraum aufsummieren. Jedes Mal einen schlechten Kurs zu bekommen, ist nicht hinnehmbar. Ideal dagegen, ein Börsenplatz mit viel Handelsvolumen im betreffenden ETF. Der Spread, die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs, ist dann üblicherweise gering. Bei den meisten ETFs trifft dies auf Xetra Frankfurt zu, aber nur wenige Online-Broker lassen darüber ausführen. Es geht für sie auch um Kickbacks, die sie von einigen Börsen/Handelsplätzen bekommen, wenn sie das Handelsvolumen dorthin lenken.
Ungünstige Rahmenbedingungen hatte beispielsweise die Consorsbank über viele Jahre, als sie die Aufträge noch zur Börse München leitete. Die Kaufaufträge aus Sparplänen, typischerweise auf den Monatsersten und den 15. eines Monats terminiert, waren aufgrund der geringen Handelsvolumina der Börse München in vielen ETFs für andere Marktteilnehmer vorhersehbar. Zudem wurden sie sehr früh morgens zur Ausführung gebracht, noch bevor Xetra Frankfurt öffnete, eine wichtige Referenz fehlte somit. Ebenso relevant können die Handelszeiten der Heimatbörse sein. Wenn beispielsweise in einen ETF auf den amerikanischen S&P 500 investiert wird, ist das Zeitfenster zu bevorzugen, in dem die US-Börsen geöffnet haben, von 15:30 bis 22:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit, weil dann der meiste Handel stattfindet.

ETF-Aktionskonditionen: Diese Aktionen sind Marketingkampagnen von ETF-Anbietern in Kooperation mit dem Broker. Sie sind besonders attraktiv, bestimmte oder alle ETFs eines Anbieters können so günstiger als normal oder sogar kostenfrei gekauft werden. Die Aktionen beziehen sich entweder auf Einmalanlagen oder Sparpläne in ETFs, gegebenenfalls nur bei Kauf über eine vorgegebene Börse und nur für bestimmte Ordergrößen. Verkäufe sind in der Regel zum Normalpreis kostenpflichtig. Für die Nutzung einer Aktion sollte der Anleger zunächst prüfen, ob die Aktionskonditionen tatsächlich auch für den gewünschten ETF gelten; meist steht hierzu eine Fondsliste im PDF-Format bei den Aktionsbedingungen. Es stellt sich auch die Frage, wie lange das gilt. Bei unbefristeten Aktionen halten sich die Broker vor, sie regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen, und sie können auch einzelne ETFs aus der Aktion herausnehmen oder austauschen. Anleger sollten daher ab und an nachsehen, ob sich die Kondition geändert hat. Wenn ein Broker plötzlich die Kaufkosten erhöht, haben sie eine gute Gegenwehr, sie können den Sparplan kurzfristig beenden.

Orderintervall Sparplan: Angabe, mit welchem Rhythmus sich die Ausführung des Sparplans einrichten lässt. Wertpapiersparpläne lassen viel Spielraum: Das angesparte Vermögen kann der Anleger jederzeit quasi über Nacht zu Geld machen und die Bedingungen des Sparplans kurzfristig verändern, also höhere oder niedrigere Raten wählen oder das Orderintervall umstellen. Wenn der Anleger nicht mehr sparen möchte, kann er die Ausführung des Sparplans stoppen lassen.

Mindestsparrate Sparplan: Angabe, welchen Mindestbetrag die Bank für die Sparrate von Wertpapiersparplänen setzt. Möchte der Anleger mit sehr kleinen Beträgen sparen, ist die Mindestsparrate womöglich durch ein größeres Orderintervall tragbar. Unter Wertpapiersparpläne fallen Sparpläne auf gemanagte Fonds, ETFs, Aktien und Zertifikate.



Screenshot der Vergleichskriterien

Screenshot der Vergleichskriterien

ausländische Börsenplätze: Den Handel an US-Börsen bieten mittlerweile alle großen Broker an. Die Zahl der angebotenen Auslandsbörsenplätze ist aber unterschiedlich. Viele ausländische Wertpapiere können aber auch zu wesentlich günstigeren Spesen über die Börsenplätze in Deutschland gehandelt werden.

außerbörslicher Handel: Viele, aber beileibe nicht alle Online-Broker ermöglichen einen sogenannten außerbörslichen Direkthandel mit einem Market Maker, der auch den Aktienhandel umfasst. Die Anzahl der diesbezüglichen Partner ist hier angegeben. Der Anleger hat durch den außerbörslichen Direkthandel mehr Möglichkeiten, auch weil die Handelszeiten meist länger als an den Börsen sind. Es fallen keine Börsengebühren und keine Maklercourtage an, Teilausführungen gibt es ebenso nicht. An direkten Kosten fällt nur die Orderprovision an, viele der Online-Broker bepreisen den außerbörslichen Handel etwas günstiger als den Handel über die Börsen. Der indirekte Kostenfaktor ist der Spread zwischen dem An- und Verkaufskurs (Geld- und Briefkurs). Er ist speziell außerhalb der Handelszeiten der Börsen erhöht, außerdem fehlt dann ein Referenzkurs, mit dem die angebotenen Kurse verglichen werden könnten.
Bei Neuemissionen und der Zeichnung von Anleihen wird immer außerbörslich gehandelt, Letzteres meist direkt mit dem Emittenten. Außerdem werden Investmentfonds über die jeweilige Fondsgesellschaft außerbörslich erworben bzw. verkauft.

Neuemissionschancen über Konsortialbank: Online-Broker können Privatanlegern meist durch die Muttergesellschaften die Zeichnung von Neuemissionen ermöglichen. Börsengänge von Unternehmen werden von sogenannten Konsortialbanken begleitet. Die Konsortialbanken übernehmen dabei den Vertrieb der Unternehmensanteile, nur Kunden der Konsortialbank bzw. deren verbundenen Unternehmen werden bei der Zuteilung der Anteile berücksichtigt. Einige Banken begleiten regelmäßig viele der größeren Börsengänge, daher ist die Chance bei diesen Anbietern größer, interessante Neuemissionen zeichnen zu können. Neben der Bewertung dieser Chance geben wir die Bank an, mit der der Brokerage-Anbieter zusammenarbeitet.

Intradayhandel: Kauf und Verkauf einer Wertpapierposition am gleichen Tag

kostenlose Realtimekurse: Wertpapierkurse ohne Zeitverzögerung

TAN-Verfahren: Die Online-Broker arbeiten mit unterschiedlichen Konzepten, um Online-Transaktionen sicher zu machen. Gängige TAN-Verfahren sind mTAN, eTAN, eTAN plus, chipTAN comfort, photoTAN und appTAN. Wie die TAN-Verfahren im Einzelnen funktionieren, beschreiben wir in einem Artikel zum Thema Sicherheit.

HBCI-Brokerage: HBCI/FinTS ist eine Konten-Schnittstelle, die Grundlage für den Einsatz von Desktop-Finanzsoftware wie WISO Mein Geld, Lexware FinanzManager und starfinanz StarMoney oder Smartphone-Apps wie Outbank, mit der Bankkunden auf mehrere ihrer Konten und Depots gleichzeitig zugreifen können. Es ist ein rein deutscher Standard, den viele Banken seit Langem auf freiwilliger Basis unterstützen. Die Schnittstelle zu HBCI/FinTS wollen die meisten Banken offen halten, obwohl sie auch die Schnittstelle bereitstellen müssen, die mit der Zweiten Europäischen Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) definiert wurde. Während PSD2 nur auf Zahlungskonten ausgelegt ist, unterstützt HBCI/FinTS neben Zahlungskonten andere Konten wie Sparkonten und Kreditkarten und je nach Bank auch Depots. HBCI ist die Abkürzung für Home Banking Computer Interface. FinTS ist eine Entwicklungsstufe davon und steht für Financial Transaction Services, in 2004 wurde die Version FinTS 4.0 veröffentlicht. Im Vergleich unterscheiden wir zwischen HBCI/FinTS "mit PIN/TAN" und HBCI/FinTS "mit Chipkarte". Erstgenanntes funktioniert auf Basis des PIN/TAN-Verfahrens, das der Kunde ohnehin bereits für das Online-Banking verwendet. Dabei kann die TAN je nach Verfügbarkeit beim Anbieter durch mTAN, appTAN oder mit einem anderen Verfahren erzeugt werden.
Bei HBCI/FinTS mit Chipkarte ist hingegen ein externes Lesegerät notwendig. Kartenleser mit integriertem Prozessor, separater Tastatur und eigenem Display bieten den besten Schutz. Die Variante ist aber teuer in der Anschaffung und schränkt die Mobilität ein. Einige Institute subventionieren das Lesegerät; meist kann aber auch ein Gerät im Handel erworben werden, das sich für mehrere Banken verwenden lässt. Der Preis für die Chipkarte, die von der Bank bereitgestellt wird, ist in unserem Vergleich in Klammern angegeben. Teilweise ist die erste Chipkarte noch kostenlos.

Mobile Brokerage: Wird für Nutzer von mobilen Endgeräten (Smartphone oder Tablet-PC) eine darauf ausgerichtete Brokerage-Anwendung zur Verfügung gestellt? Wie beim Online-Brokerage über den PC sind dann Funktionen wie Depotbewertung, Ordererteilung oder Kursabfragen möglich. Der volle Funktionsumfang darf i. d. R. nicht erwartet werden, jedoch sollte Mobile Brokerage sich auch nicht allein auf Kursinformationen beschränken. Nur wenn auch das Ordern unterstüzt wird, führen wir die Anwendung im Vergleich auf. Zum Mobile Brokerage gibt es Anwendungen, die den Zugriff auf das Depot per Webbrowser oder per Software ermöglichen. Die Software-Lösung mittels sogenannter App führen wir auf, sofern sie für weitverbreitete mobile Betriebssysteme verfügbar ist, hier beschränken wir uns auf Angaben zu iOS (Betriebssystem von Apple für iPhone und iPad) und Android.

Depoteröffnung für Minderjährige: Einige Anbieter bieten das Brokerage auch für Jugendliche unter 18 Jahren an. In diesen Fällen sind zur Depoteröffnung auch die Unterschriften und Legitimation der Erziehungsberechtigten notwendig.

VideoIdent möglich: Die bei Kontoeröffnung notwendige Legitimation ist für den Antragsteller per VideoIdent schneller und bequemer durchzuführen als mit dem klassischen PostIdent in den Filialen der Post. VideoIdent funktioniert am PC mittels Webcam und mit Tablet und Smartphone mittels der eingebauten Kamera. Falls VideoIdent angeboten wird, geben wir auch an, wenn der Depoteröffnungsantrag papierlos an die Bank übermittelt wird, der Antrag im Anschluss an das VideoIdent digital unterzeichnet werden kann, z. B. durch Eingabe einer per SMS erhaltenen TAN. Mittlerweile hat sich dies schon fast zum Standard entwickelt. Der Antragsteller spart so auch das Porto für das Einreichen der Unterlagen auf dem Postweg. Übrigens ist das Porto für das Einsenden von Unterlagen bzw. das Entgegennehmen von Unterlagen seit September 2020 nicht mehr Teil des klassischen PostIdents; sofern Unterlagen einzureichen sind, muss dies mit separater Postsendung geschehen.
Während des Videotelefonats zeigt der Antragsteller einem Servicebeauftragten, der bankintern oder extern sein kann, seinen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass. Durch Kippen werden auch die Sicherheitsmerkmale sichtbar, beispielsweise das Hologramm. Der Servicebeauftragte prüft die Ausweisdaten und fertigt Fotos davon an, auch ein Foto des Antragstellers wird angefertigt und gespeichert. Abschließend erhält der Antragsteller eine TAN per SMS oder E-Mail, die er in einem dafür vorgesehenen Formularfeld online eingibt. Der gesamte Prozess nimmt circa fünf Minuten in Anspruch.

Neukundenaktion: Bei diesem Vergleichspunkt steht ein Icon, falls es zurzeit Anreize und Vergünstigungen zur Eröffnung des jeweiligen Depots gibt. Bei Klick auf das Icon werden die von uns zu der Neukundenaktion aufbereiteten Informationen angezeigt. Die meist umfangreichen Teilnahmebedingungen fassen wir in verständlichen Formulierungen zusammen und weisen auf Punkte hin, auf die Sie achten müssen. Der Neukundenbegriff ist je nach Bank unterschiedlich definiert. Manchmal erlangt man bereits sechs oder zwölf Monate nach Depotkündigung wieder den Neukundenstatus und kann von den zusätzlichen Vorteilen profitieren. Da in Fragen der Prämiengewährung ausschließlich die auf der Aktionsseite des Anbieters notierten Bedingungen relevant sind und diese im Laufe der Zeit geändert werden könnten, ist es ratsam, sich davon einen Screenshot anzufertigen. Das hat den Vorteil, dass man auch später noch mal nachlesen kann - wenn nicht mehr ganz so präsent ist, was zum Zeitpunkt des Abschlusses galt und einzuhalten ist.

Erfahrungsberichte von Bankkunden: Über diese Verlinkung können Erfahrungsberichte zu den einzelnen Brokerage-Anbietern gelesen werden. Wenn Sie ebenfalls einen Erfahrungsbericht schreiben möchten, können Sie diesen gerne über das Webformular einreichen.

Link zum Anbieter: Die Website des Anbieters wird in einem neuen Browserfenster geöffnet.

Bewertung: Bewertung des Anbieters für das gewählte Anlegerprofil. Die bestmögliche Bewertung wird mit drei Pluszeichen dargestellt. Die Sortierung im Vergleich erfolgt nach der Gesamtbewertung.

Aktualisierung und teilnehmende Institute:
Screenshot zu Aktualisierung und teilnehmenden Instituten

Screenshot zu Aktualisierung und teilnehmenden Instituten

Unterhalb der Vergleichsübersicht geben wir Datum und Uhrzeit der letzten Aktualisierung an.

Außerdem ist eine Liste der im Vergleich berücksichtigten Anbieter verlinkt. In unseren Vergleichen berücksichtigen wir Direktbanken und Online-Broker. Daneben finden Sie zusätzlich Unternehmen, die ihre Produkte bundesweit einheitlich überwiegend per Internet vertreiben.


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