Girokonto: Die Konten der Challenger-Banken

Smartphones werden im täglichen Leben sehr intensiv genutzt. Sie sind Kommunikations- und Entertainmentzentrale, Mobilitätsplaner und für viele eben auch Bankfiliale. Die sogenannten Challenger-Banken richten ihre Produktwelt konsequent an der Kundschaft aus, die das Smartphone so vielseitig einsetzt und entsprechend auch Bankgeschäfte damit möglichst angenehm digital regeln möchte. Challenger-Banken sind Neugründungen, die die etablierten Banken herausfordern, indem sie Bankgeschäfte mitunter neu denken und ihre Angebote auf Basis moderner Softwaresysteme umsetzen. Die Bezeichnung ist vom englischen "challenge" abgeleitet, der Herausforderung.

Kernprodukt ist ein Girokonto, in der Standardversion meist ohne monatliche Grundgebühr. Girokonten von Challenger-Banken kommen auch infrage, wenn man sich eine Kreditkarte zulegen möchte, denn sie ist oft beitragsfrei enthalten. Allerdings sind es in der Regel Debitkarten, für die Kaution von Mietwagen und Hotelreservierungen werden sie eventuell nicht akzeptiert. Die von den Challenger-Banken für das Mobile Banking bereitgestellte App ist in der Regel ansprechend gestaltet und bietet jede Menge smarte Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. Bei manchen Angeboten gibt es keine Webseite für das Banking, lediglich die App. Bereits um das Konto zu eröffnen, wird sie benötigt. Nach dem Herunterladen der App registriert man sich mit den persönlichen Daten, bestätigt E-Mail-Adresse und Handynummer, durchläuft abschließend die Identifikation per Videoanruf oder einem alternativen Verfahren und schon steht das Konto zur Verfügung.

Aber was macht diese Konten noch aus? Der Hauptvorteil einiger Challenger-Banken wie Revolut sind niedrige Gebühren und günstige Wechselkurse im Auslandseinsatz. Auch sind die Konten leicht zu bekommen, die Bonitätsanforderungen gering. Mehrere der Konten lassen sich per Kreditkarte aufladen, d. h. mit Guthaben befüllen, um dieses unmittelbar verwenden zu können, zum Beispiel für eine Überweisung. Das ist praktischer als den Betrag zuerst von dem einen auf das andere Konto zu überweisen. Für manche ist es auch lohnend, um Umsatzziele auf der für die Aufladung verwendeten Kreditkarte zu erreichen. Es gibt noch viele kleine Annehmlichkeiten. Nutzer sind gut über die Kontobewegungen informiert, sie können Push-Nachrichten auf ihr Smartphone erhalten. So wird auch jeder Karteneinsatz vor Ort, ob erfolgreich oder abgebrochen, direkt mit einer Rückmeldung quittiert. In der Summe sorgen solche Dinge für eine angenehme Nutzererfahrung.

Einige der Challenger-Banken sind zügig international expandiert. Von Investoren mit viel Kapital ausgestattet und mit nur einem einzigen Produkt ist es einfach, den Betrieb so zu skalieren. Die Flagge auf ein Land zu setzen, reicht mittelfristig jedoch nicht aus, die jeweilige Adaption und das Einhalten der regulatorischen Anforderungen sind aufwendig und letztlich werden sie mit den neuen Kunden Geld verdienen müssen. Challenger-Banken setzen auf Design und ein selbstbewusstes Marketing, das jeden kleinen Erfolge feiert, und sie sind locker in der Ansprache, weit entfernt vom üblichen Kommunikationsstil der Branche.

Aber auch die etablierten klassischen Banken sind im App-Zeitalter angekommen, erst recht die Direktbanken. Von daher ist der technische Vorsprung der Challenger-Banken in ihrer Nische nicht allzu groß. Unbestritten sind sie experimentierfreudiger, sie können es sich eher erlauben, etwas was nicht funktioniert nach kurzer Zeit wieder einzustellen. In den großen Kundenzahlen, die kommuniziert werden, ist ein beträchtlicher Anteil inaktiver Kunden. Häufig werden die Konten der Challenger-Banken nur als zusätzliches Konto eröffnet, weil es neugierig macht oder in bestimmten Teilbereichen des Bankgeschäfts nützlich ist. In der nachfolgenden Übersicht stellen wir einige Challenger-Banken und deren jeweilige Features vor, die für Privatkunden in Deutschland interessant sein können. Ein deutschsprachiger Kundensupport ist jedoch nicht in allen Fällen gegegen.


Kurzübersicht

Anbieter Herkunft Rechtsstatus Kontopreis in Standardversion
Revolut GroßbritannienLitauen E-Geld-Institut -
N26 Deutschland Bank -
Vivid Money Deutschland Fintech, kooperiert mit Bank -
Openbank Spanien Bank -
Monese GroßbritannienBelgien E-Geld-Institut -
bunq Niederlande Bank EUR 2,99 pro Monat / EUR 8,99 pro Monat
insha Deutschland Fintech, kooperiert mit Bank -
Wise Großbritannien E-Geld-Institut -





Revolut aus London wurde 2015 gegründet und agiert mit E-Geldlizenzen aus Großbritannien und Litauen. Die Konten der EU-Kunden werden in Euro von der litauischen E-Geld-Tochter geführt, diese bekommen entsprechend eine LT-IBAN. Zwar besitzt Revolut seit Ende 2018 auch eine Banklizenz in Litauen, aber die wird entgegen zwischenzeitlichen Ankündigungen noch nicht genutzt, vermutlich um Kosten zu sparen, zum Beispiel Beiträge für die Einlagensicherung. Revolut richtete sich mit seinem Kontoangebot anfangs besonders an diejenigen, die viel reisen oder über Länder- und Währungsgrenzen hinweg Geld transferieren. Hier ist Revolut häufig sehr günstig. Zum einen fällt kein Auslandsentgelt an - mit den Ausnahmen Thailändischer Bath und Ukrainische Hrywnja und in der Standardversion begrenzt auf den Währungswechsel bis zum Gegenwert von EUR 1.000 pro Monat. Zum anderen zieht Revolut beim Währungswechsel nicht die Kurse der Kreditkartengesellschaften heran, sondern fortlaufend ermittelte Interbankenkurse - was Mittelkurse sind, zu denen Banken untereinander Währungen tauschen. An Wochenenden (samstags bis sonntags, Londoner Zeit) erhebt Revolut jedoch einen Kursaufschlag, Revolut erklärt es damit, dass die Interbankenkurse an Wochenenden nicht ermittelt werden und Revolut somit ein gewisses Kursrisiko trägt. Bei den Hauptwährungen schlägt Revolut an den Wochenenden 1,00% dem letzten verfügbaren Kurs auf und bei den anderen Währungen 2,00%. Internationale Überweisungen kosten in der Standardversion zudem zwischen EUR 0,30 und EUR 5,00 je Auftrag.

Eine Kreditkarte stellt Revolut auf Anforderung aus, zu vielen Aktionszeiträumen ist das sonst kostenpflichtige Zusenden bei bestimmten Karten gratis. Speziell für den Online-Einsatz kann der Kunde virtuelle Karten bestellen, auch als Einwegkarte, was vor Missbrauch durch Datenklau schützen soll. Die Karten von Revolut sind an das Konto gebunden und Debitkarten, Guthaben muss für den Karteneinsatz vorhanden sein und die Belastung erfolgt sofort. Die Karten lassen sich bei Apple Pay, Google Pay, Garmin Pay und Fitbit Pay für das mobile Bezahlen hinterlegen.

Aufladen lässt sich das Revolut-Konto mit Visa, Mastercard, Apple Pay und Google Pay. Dies ist in der Regel gebührenfrei, andernfalls wird, bevor der Vorgang abschließend zu bestätigen ist, die Gebühr angezeigt.

Überweisungen in Euro werden als SEPA-Echtzeitüberweisungen aus, sowohl das Senden als auch das Empfangen ist gebührenfrei. Damit die Überweisung in Sekundenschnelle ankommt, muss natürlich auch die empfangene Bank das Verfahren unterstützen. Beim Bargeldabheben müssen in der Standardversion des Kontomodells EUR 200,00 pro Monat genügen, maximal in fünf Abhebungen. In diesem Rahmen ist es gebührenfrei (gegebenenfalls aber Entgelt des Automatenbetreibers), für Abhebungen darüber hinaus fallen seitens Revolut 2,00% Gebühr an, mindestens aber EUR 1,00. Ab Premium wird Zugriff auf Kryptowährungen geboten und in der Metal-Version Versicherungsleistungen sowie 0,10% Cashback auf die Kartenzahlungen innerhalb Europas und 1,00% Cashback außerhalb Europas.

Der Kundensupport steht nur auf Englisch per Chat zur Verfügung und zunächst gerät man dort an einen Chatbot. Wenn es zu Problemen kommt, kann dies aufwendig werden, etwa wenn die Herkunft von Geldern wegen einer punktuellen Geldwäscheprüfung zu erklären ist oder Revolut aus einem anderen Grund das Konto sperrt, um Unterlagen oder eine Rückmeldung einzufordern. Mit einer solchen kurzzeitigen Sperrung muss man laut vielen Berichten von Revolut-Kunden jederzeit rechnen.

Neben der funktionsstarken App für das Smartphone kann seit dem vierten Quartal 2020 auch ein Zugang für den Browser genutzt werden, dort kann man sich die Umsätze ansehen, Aufladungen vornehmen und der Kundensupport per Chat ist verfügbar, was eine Erleichterung sein kann.

Revolut ist ein britisches E-Geld-Institut, die Konten in der EU führt die litauische Einheit, ebenfalls nur ein E-Geld-Institut, es besteht daher wie bei allen E-Geld-Instituten keine Einlagensicherung. Revolut gibt an, die Kundengelder separat von eigenen Konten bei einer Reihe von großen Banken zu verwahren. Sollte Revolut zahlungsunfähig werden, würde das Geld laut den Ausführungen dazu verwendet, um es vor anderen Gläubigern an die Kunden auszuzahlen. In der Theorie klingt das plausibel, aber ob im Fall der Fälle diese Vorgaben eingehalten werden? Als Gehaltskonto oder für größere Summen eignen sich die Konten von E-Geld-Instituten nicht! Ein vollwertiger Ersatz für ein deutsches Bankkonto ist ein Revolut-Konto auch deshalb nicht, weil keine Lastschriften möglich sind. Selbst wenn es seitens Revolut gehen würde, akzeptieren leider immer noch einige per Lastschrift einziehenden Unternehmen oder andere Banken als Referenzkonto keine ausländische IBAN. Die Diskriminierung verstößt gegen geltendes Recht, ist aber dennoch ein Problem. Und Überweisungen sind bei Revolut unüblicherweise durch einen Mindest-Überweisungsbetrag von EUR 2,00 eingeschränkt.


N26 aus Berlin, 2013 gegründet, wuchs rasant. Das Girokonto ist auf die Smartphone-Nutzung ausgerichtet, aber ein Online-Banking für den Browser steht ebenfalls zur Verfügung. Die Standardversion des Girokontos ist gebührenfrei. Enthalten ist eine Debit-Mastercard, die für Apple Pay und Google Pay hinterlegbar ist. Auf Anforderung wird auch eine Maestro-Karte beitragsfrei bereitgestellt. In der Tarif Standard und ohne Gehaltseingang kann der Kunde in Deutschland drei Mal pro Monat einen Geldautomaten ohne Bargeldgebühr nutzen, im weltweiten Ausland unbegrenzt (gegebenenfalls jeweils aber Entgelt des Automatenbetreibers). Das Auslandsentgelt bei N26 beträgt 1,70%. Gebührenfreies Geldabheben ist zudem flächendeckend per Barcode im deutschen Einzelhandel möglich, über die Kooperation von N26 mit Barzahlen.de.

Mit virtuellen Unterkonten, sie heißen bei N26 "Spaces", lassen sich Ausgaben budgetieren. Die Anzahl der aktiven Spaces ist in der Tarif Standard auf zwei limitiert. Bei den Premiumversionen können solche Spaces mit anderen N26-Kunden geteilt werden, um zum Beispiel eine Wohngemeinschaft zu organisieren oder einen gemeinsamen Urlaub zu planen. Die Shared Spaces, zu denen man eingeladen wird, also nicht selbst einlädt, sind unbegrenzt.

Für Guthabenteile größer EUR 50.000 wird ein Negativzins erhoben. In begrenztem Umfang bietet N26 die Einrichtung einer Überziehungsmöglichkeit an. Wer darüber hinaus mehr Geld benötigt, kann über N26 einen Ratenkredit beantragen.

Telefonisch ist N26 nicht kontaktierbar. Der Kundenservice ist ausschließlich per E-Mail, eingeloggt über die Nachrichten-Funktion oder per Chat kontaktierbar, dies in fünf Sprachen.


Vivid Money ist ein vollwertiges Girokonto mit deutscher IBAN, das alle Basics wie Lastschriften, Terminüberweisung und Daueraufträge beherrscht und etliche Extras mitbringt. Das Konto ist ausschließlich auf Bedienen per Smartphone ausgelegt, seit Juni 2020 ist es am Markt. Die Vivid Money GmbH hat ihren Sitz in Berlin und russische Gründer. Alexander Emeshev und Artem Yamanov waren zuvor Manager der russischen Digitalbank Tinkoff, deren Holding finanziert Vivid Money. Das Girokonto ist in Kooperation mit dem deutschen Bankpartner Solarisbank realisiert. Vivid Money gibt vielen Dingen eine eigene Bezeichnung, Kontenmodelle heißen dort "Pläne", der "Standard"-Plan ist kostenlos, "Prime" kostet EUR 9,90 pro Monat. Über die App wird auch das VideoIdent durchgeführt, im Anschluss daran erhält der Kunde unmittelbar Zugriff auf sein neu eröffnetes Konto. Der Schufa oder anderen Auskunfteien wird das Konto normalerweise nicht gemeldet, nur in seltenen Fällen würden Daten mit diesen derzeit ausgetauscht, heißt es seitens Vivid Money. Neukunden starten zunächst drei Monate kostenlos in Prime, nach dem Testzeitraum geht es nicht automatisch kostenpflichtig weiter, sondern nur, sofern der Kunde dem zustimmt. Bleibt die Zustimmung aus, wird auf Standard heruntergestuft.

Man kann eine physische Debit-Visa-Card zum Konto hinzubestellen, wahlweise aus Metall oder Plastik, in verschiedenen Farben ist sie erhältlich. In beiden Plänen ist die erste physische Karte beitragsfrei. Allerdings erhebt Vivid Money seit August 2021 einen Preis von EUR 9,90 für den Versand einer jeden physischen Karte. Der Versandpreis kann - falls dieses Angebot beim Bestellen gerade gilt - umgangen werden, und zwar durch Aufladen des Kontos mit mindestens EUR 200,00. Für jede Folgekarte oder jede weitere physische Karte beträgt der Kartenpreis bei Standard und Prime einmalig EUR 9,90 für die Ausgabe plus die EUR 9,90 für den Versand. Für den Zeitraum ihrer Kartengültigkeit kann die Karte dann ohne weiteren Jahresbeitrag genutzt werden. Ob eine Karte aus Metall wertiger ist, ist Ansichtssache, auf jeden Fall ist es eine Äußerlichkeit, die sie schwerer als eine Plastikkarte macht, 15g statt 5g, was nicht praktisch ist. Eine virtuelle Karte kostet bei Vivid Money seit August 2021 jeweils einmalig EUR 1,00 bei der Ausgabe, lediglich die erste virtuelle Karte ist bei Premium kostenlos. Karten von Vivid Money lassen sich für das mobile Bezahlen mit Apple Pay und Google Pay hinterlegen.

Stock Rewards

Die Summe der erhaltenen Cashbacks und die Wertentwicklung von Tesla im investierten Zeitraum, ausgewiesen in einer Pocket. Zu diesem Zeitpunkt würden bei Anforderung der Auszahlung EUR 23,00 ausgezahlt.

Alleinstellungsmerkmal sind die Cashbacks, die auf Karteneinsätze auf einem Unterkonto gutgeschrieben werden und die sich zudem mit der Wertentwicklung einer Aktie verknüpfen lassen. Aus einer Liste von Aktien kann man eine Aktie für das Verknüpfen auswählen, das sollte man tun, um auch von diesem Teil des Programms profitieren zu können. Der Clou ist, der Kunde kann nur gewinnen. Er kann den Kursgewinn einstreichen, wenn der Kurs der gewählten Aktie zwischenzeitlich gestiegen ist. Das Verlustrisiko trägt er nicht; er kann jederzeit seine Cashbacks auszahlen lassen, sollte der Aktienkurs unter dem Einstiegskurs liegen, bekommt er die ursprünglich angesammelte Cashback-Summe ausgezahlt, das stellt seine Untergrenze dar. So sind bei den Kunden von Vivid Money für dieses als "Stock Rewards" bezeichnete Programm volatile Wachstumswerte wie Tesla, Apple und Nivida am beliebtesten. Echte Wertpapiere werden dabei nicht gekauft. Die Cashbacks gibt es in mehrwöchigen Aktionszeiträumen für die Bezahlung (Lastschriftabbuchung oder Kartenzahlung) über Vivid Money bei bestimmten Unternehmen. Im Kontomodell Prime ist die Auswahl an Angeboten etwas größer als bei Standard und das Limit für die Cashbacks beträgt dort EUR 100,00 pro Monat, bei Standard EUR 20,00 pro Monat. Prime-Kunden sammeln darüber hinaus überall mit einer beständigen Sammelrate von 0,10% innerhalb Europas bzw. 1,00% außerhalb Europas. Im engen Einsatzfeld - in Restaurants und Cafés außerhalb Europas - beträgt die beständige Sammelrate sogar 3,00%. Auch über das Buchen von in der App integrierten Partnerservices lassen sich Cashbacks erzielen, zurzeit kooperiert Vivid Money in diesem Bereich mit Booking.com sowie Rentalcars.com.

Bis zu 15 Unterkonten mit separater DE-IBAN, "Pockets", können angelegt und mit Guthaben in Euro oder Fremdwährung befüllt werden. Damit lassen sich beispielsweise Budgets vergeben oder Fremdwährungs-Guthaben für Zahlungen und Abhebungen bereitlegen (40 verschiedene Währungen bei Standard, 106 bei Prime). Vivid Money erkennt automatisch die Zahlungswährung und verbucht bei vorhandenem Fremdwährungs-Guthaben immer in der entsprechenden Pocket, ohne dass der Kunde sie explizit auswählen muss. Die Pockets werden normalerweise aufgeladen, indem man darauf Geld überweist. Aber auch mittels Debit- und Kreditkarten von Visa und Mastercard, Maestro-Karten sowie über Apple Pay und Google Pay ist das Aufladen bei Vivid Money möglich. Das Geld ist so direkt verfügbar, etwa für Zahlungen oder Investments. Vivid Money bietet das kostenfrei an. Bei der ersten Aufladung können Vivid-Kunden bis zu EUR 1.000 einzahlen, danach mit dem Standard-Abo bis zu EUR 200,00 im jeweiligen Laufzeitmonat des Abos und im Prime-Abo bis zu EUR 1.000 im jeweiligen Laufzeitmonat des Abos. Gleichfalls ist beim Aufladen ein Mindestbetrag von EUR 100,00 vorgegeben. Aufgrund des verwendeten "Broker"-Codes von Vivid Money kann es bei den Aufladungen sein, dass seitens manchem Kartenaussteller Gebühren erhoben werden, denn beispielsweise Barclaycard erhebt beim Karteneinsatz in Casinobetrieben, Lotteriegesellschaften, Wettbüros und eben Wertpapierhandelsplattformen eine Gebühr von 4,00% des Umsatzes. Pocket-Inhaber können ihre einzelnen Pockets für bis zu fünf Personen nach dem Vollmachtsprinzip freigeben, das ist auch im Standard-Plan möglich, die Pocket kann dann gemeinsam genutzt werden, zum Beispiel für gemeinsame Haushaltsausgaben. Die Personen, die dazu eingeladen werden, müssen bei Vivid schon Kunde mit einem eigenen Konto sein. Geld senden funktioniert per Banküberweisung, oder anhand von Name oder Telefonnummer eines anderen Vivid-Kundens. Die Banküberweisungen sind nicht in Echtzeit, nur die des internen Systems. Vivid Money führt Banküberweisungen ohne direkte Gebühr aus, Überweisungen außerhalb des SEPA-Raumes sind noch nicht möglich. Vivid Money erhebt kein Auslandsentgelt, allerdings kommt es bei Fremdwährungstransaktionen auch auf den angewendeten Wechselkurs und den darin eventuell enthaltenen Aufschlag an. Vivid Money spricht davon, einen "Live-Wechselkurs" zum Zeitpunkt der Transaktion anzuwenden, der in der Regel zu einem der besten gehöre, der möglichst auf dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank basiere und nur einen kleinen Aufschlag enthalte. Im Preis- und Leistungsverzeichnis der Solarisbank ist ersichtlich, dass es Kurse von Morningstar Real-Time Data Limited, London, sind und der generelle Aufschlag gar nicht mal so niedrige 0,50% ist, außerhalb der Arbeitszeiten des betreffenden Devisenmarktes sogar bis zu 1,00%. Unterschiede bei den Plänen bestehen ansonsten auch hinsichtlich des gebührenfreien Geldabhebens an Geldautomaten. Bei Standard sind EUR 200,00 pro Monat gebührenfrei, bei Prime EUR 1.000. Abhebungen über die vorgenannten Betragsgrenzen hinaus werden mit 3,00% Gebühr belastet, mindestens aber EUR 1,00 pro Vorgang. Kleine Auszahlungsbeträge unter EUR 50,00 lösen ebenfalls die Gebühr von 3,00%, mindestens aber EUR 1,00 pro Vorgang, aus.

Wiederkehrende Lastschriften zu Abonnements erkennt Vivid Money durch eine Programmierung, zeigt sie dem Kunden als Service "Abokontrolle" mit ihren monatlichen Kosten in einer Übersicht an. Zahlungen zu vergessenen Abonnements könne er mit einem Klick blockieren, heißt es in der Beschreibung. Aber auch Vivid Money weiß, dass dies nicht der korrekte Weg ist, und weist weiter unten darauf hin, dass Blockieren der Zahlung nicht dem Kündigen des Abonnements beim Anbieter entspricht und zur Folge haben kann, dass der Anbieter Kosten für fehlgeschlagene Einzüge in Rechnung stellt.


Openbank gehört zur Großbank Santander. Openbank ist länderübergreifend aus Madrid aktiv, entsprechend ist es eine spanische IBAN beim Girokonto. Lastschriften, Daueraufträge und eingehende SEPA-Echtzeitüberweisungen werden unterstützt. Der Kontenzugriff ist sowohl über den Browser als auch über Banking-App möglich, das Handling ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Das fängt beim Login an, wo die Personalausweisnummer und ein vierstelliger Zifferncode verwendet wird. Obwohl es ein spanisches Konto ist, fragt Openbank bei Kunden aus Deutschland zur Bonitätsprüfung die Schufa ab, eingetragen wird das Konto dort jedoch nicht. Und obwohl es ein digitales Bankangebot ist, ist der von Madrid aus betriebene Telefonservice überraschend gut, 365 Tage im Jahr erreichbar, für Kunden aus Deutschland ist eine Telefonnummer mit Frankfurter Vorwahl geschaltet.

Karteneinstellungen

Praktische Details: Die Verwendung der Karte kann auf bestimmte Länder oder Kontinente beschränkt und für Online-Käufe oder an Geldautomaten nach Bedarf ein- oder ausgeschaltet werden.

Eingebunden in die bestehende Konzernstruktur bestehen Vorteile bei der Bargeldversorgung und durch die Einlagensicherung. Das Konto an sich ist ohne Grundpreis. Die enthaltene, so bezeichnete Я42-Karte, eine Debit-Mastercard, bietet fünf freie Abhebungen an beliebigen Automaten (gegebenenfalls aber Entgelt des Automatenbetreibers), zusätzlich generell gebührenfreies Abheben an weltweit allen Geldautomaten der Santander. Mit der Banking-App der Openbank für Android ist Bezahlen per Smartphone möglich - also ohne Einbindung eines Dritten. Die Karte lässt sich aber auch bei Apple Pay, Google Pay, Garmin Pay und Fitbit Pay hinterlegen. Mobiles Bezahlen wird somit bei der Openbank in allen gängigen Varianten unterstützt. Mit einem monatlich kündbaren Abo für EUR 7,99 pro Monat zugeschaltet werden kann ein Paket aus diversen Reiseversicherungen, für die Absicherung von Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Flugzeug, Schiff und Zug und die dadurch realisierten Auslandsaufenthalte. So besteht, sofern mit der Я42-Karte bezahlt und sofern das Abo auf der Reise weiterhin eingeschaltet ist, unter anderem ein finanzieller Schutz bei Verspätung von Transportmitteln, Gepäckverlust, Diebstahl, Unfall (dies laut den Informationen für bis zu fünf Personen) sowie medizinischer Betreuung im Ausland. Es gibt dabei erfreulicherweise keinen Selbstbehalt, allerdings sind die jeweiligen Deckungssummen sehr gering, sodass es meist nur eine kleine Hilfe in diesen Notsituationen sein kann. Die oft gewünschte Absicherung für den Reiserücktritt oder Reiseabbruch ist gar nicht enthalten. Mit eingeschaltetem Abo entfällt aber auch noch das bei Openbank mit regulär 3,00% sehr hohe Auslandsentgelt. Die Legitimation bei der Kontoeröffnung kann ganz einfach per Überweisung von einem bestehenden Konto vorgenommen werden, oder per VideoIdent. Auch mehrere Buchstaben-/Zahlenfolgen von verschiedenen Stellen auf dem Personalausweis sind in der Antragsstrecke nach Anweisung anzugeben. Die Unterschrift bei der Kontoeröffnung kann am Display/Bildschirm digital geleistet werden, der Vertrag muss nicht auf dem Postweg eingereicht werden. In das Online-Banking bzw. die Banking-App integriert sind an Besonderheiten ein Ausgabenmanager, ein Passwortmanager sowie die Möglichkeit, entweder per Robo-Advisor in Zusammenarbeit mit BlackRock in ein Portfolio aus gemanagten und indexabbildenden Fonds ab einem Euro regelmäßig zu investieren oder die Anlageentscheidungen zu Aktien, ETFs und gemanagten Fonds selbst zu treffen, wobei es in beiden Fällen nicht kostengünstig (das Brokerage zum Beispiel mit Depotgebühr von 0,16%, aber mindestens EUR 12,00 pro Posten, und Gebühr bei Wertpapierübertrag an andere Bank) und ein Depot in Spanien ist, was für Kunden aus Deutschland den Aufwand mit dem Deklarieren der Kapitalerträge bedeutet.

Wer das Girokonto bei Openbank hat, kann dort auch ein Tagesgeldkonto eröffnen. Dieses verzinst derzeit mit nominal 0,249%. Der Zins gilt ab dem ersten Euro und ist auch nach oben nicht begrenzt. Gutgeschrieben wird er monatlich. Einzahlungen und Verfügungen müssen immer über das Girokonto bei Openbank transferiert werden.


Monese, ein E-Geld-Institut aus London. Die Konten der EU-Kunden werden von dem in Belgien registrierten Tochterunternehmen geführt, ebenfalls ein E-Geld-Institut. Monese bietet in der Standardversion eine kostenlose Kontoführung innerhalb bestimmter Limits. Für das Zusenden der Debit-Mastercard erhebt Monese EUR 4,95. Bis zu EUR 200,00 pro Monat können ohne Bargeldgebühr an Geldautomaten abgehoben werden (gegebenenfalls aber Entgelt des Automatenbetreibers), für den übersteigenden Betrag fallen 2,00% Gebühr an. Kartenzahlungen in Fremdwährung sind bis zum Gegenwert von EUR 2.000 kostenlos, danach werden ebenfalls 2,00% fällig. Und für das Überweisen in Fremdwährung an Konten, die nicht bei Monese sind, besteht gar kein Freikontingent; 2,00% fallen an, mindestens jedoch EUR 2,00 für eine solche Überweisung.

Die Karte von Monese kann sowohl bei Apple Pay als auch bei Google Pay hinterlegt werden. Monese unterstützt auf den belgischen Konten das Lastschriftverfahren. Das Auslandsentgelt beträgt 0,50%, mit Ausnahme von Währungswechsel in Rumänischer Leu, bei denen es 0,75% sind.


bunq besitzt eine eigene niederländische Banklizenz und hat selbst für die trockenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen einen lockeren Schreibstil gefunden, überschrieben mit "Papierkram". Kunden, die mit Wohnsitz in Deutschland eröffnen, bekommen eine deutsche IBAN zugeteilt. Auch ein deutschsprachiger Support ist seit April 2021 verfügbar. bunq hebt den Spaßfaktor bei den Finanzen, einfaches Kategorisieren und Budgetieren von Ausgaben sowie automatisches Sparen durch Aufrunden sind möglich. Außerdem errechnet die Banking-App anhand der regelmäßigen Umsätze einen zukünftigen Kontostand und gibt so einen Rahmen für mögliche Ausgaben vor.

Das Kontomodell "Easy Money" ist für private Einzelpersonen für EUR 8,99 pro Monat zu haben. Das Girokonto lässt sich - falls dies mit Debit- oder Kreditkarte geschehen soll - in diesem Kontomodell mit bis zu EUR 500,00 pro Monat kostenlos aufladen, für darüberliegende Betragsteile werden 0,50% Gebühr erhoben. Auf dem Konto verzinst bunq die Guthabenteile bis EUR 10.000, was ausgeschaltet werden kann, falls nicht gewünscht. Für Guthabenteile größer EUR 100.000 ist andererseits ein Verwahrentgelt zu zahlen. Eingehende und ausgehende SEPA-Echtzeitüberweisungen sind kostenlos. Lastschriften werden unterstützt. Bis zu drei Karten sind inklusive, eine Maestro-Karte und Mastercards. Die Mastercards lassen sich bei Apple Pay, Google Pay, Garmin Pay und Fitbit Pay für das mobile Bezahlen hinterlegen. Vier Abhebungen am Geldautomaten sind pro Monat abgedeckt (gegebenenfalls aber Entgelt des Automatenbetreibers). Es fällt kein Auslandsentgelt oder Fremdwährungsentgelt an, aber etwas versteckter ab 1.11.21 bei Währungsumrechnung ein als Netzwerkaufschlag bezeichneter Aufschlag von 0,50% auf den Wechselkurs. Bei Kartenzahlungen beispielsweise kommt dann im Kontomodell Easy Money der Mastercard-Wechselkurs zuzüglich des Netzwerkaufschlags zur Anwendung. Bis zu 25 Unterkonten können ohne Aufpreis eingerichtet und mit anderen bunq-Kunden geteilt werden. bunq ist Barzahlen.de-Partner. Einzahlen und Auszahlen ist deshalb auch auf diesem Weg an Kassen im deutschen Einzelhandel möglich. Teilnehmende Händler sind dm-drogerie markt, REWE, real, Rossmann, Penny, toom-Baumärkte, Q1-Tankstellen, die Shops von mobilcom-debitel sowie die der Unternehmensgruppe Dr. Eckert (Ludwig, Eckert, Barbarino, Adam's und ON!Express). Die Funktion ist nicht zwingend mit einem Einkauf verbunden. Einzahlen über die Funktion ist bis zum Betrag von EUR 100,00 pro Kalendermonat gebührenfrei, für Betragsteile darüber erhebt bunq eine Gebühr von 2,50%. Beim Auszahlen über die Funktion erhebt bunq keine Gebühren.

Eine abgespeckte Variante, im Juni 2021 eingeführt, ist das Kontomodell "Easy Bank" für EUR 2,99 pro Monat. Dort sind keine SEPA-Echtzeitüberweisungen enthalten, keine kostenlosen Bargeldabhebungen an Geldautomaten, keine Unterkonten und nur eine Karte (man muss sich zwischen Maestro-Karte und Mastercard entscheiden). Dort gibt es bereits auf Kartenzahlungen in Nicht-Euro-Währungen ein Fremdwährungsentgelt von 1,50%, zusätzlich kommt ab 1.11.21 der als Netzwerkaufschlag bezeichnete Aufschlag von 0,50% hinzu.


insha ist ein Fintech aus Berlin, die Konten werden von der Solarisbank, ebenfalls Berlin, geführt. Challenger-Banken wie Revolut und N26 sind zu groß, um alle Kundengruppen zufriedenzustellen. Deshalb kam es zu einer zweiten Welle mit spezialisierten Challenger-Banken. insha richtet sich primär an Menschen muslimischen Glaubens, aber selbstverständlich kann auch jeder andere ein Konto dort eröffnen. Die Islam-konforme Ausrichtung definiert sich insbesondere durch das Respektieren des Zinsverbots. Alle Services sind in deutscher, englischer und türkischer Sprache verfügbar. Gebetsassistent, Moschee-Suche und Bestimmen der Gebetsrichtung (Qibla) sind in die App integriert. Ein Zakat-Rechner ermittelt die nach islamischer Lehre verpflichtende Vermögensabgabe zur Unterstützung Bedürftiger, wahlweise nach islamischem oder gregorianischem Kalender. Girokonto und Debit-Mastercard sind ohne Grundgebühr. Drei Mal Bargeldabheben pro Monat ist gebührenfrei (gegebenenfalls aber Entgelt des Automatenbetreibers). Ab dem vierten Mal Bargeldabheben fällt je nach Land und Abhebebetrag zwischen EUR 1,75 und EUR 5,00 Gebühr an. Die Kartenzahlungen außerhalb des SEPA-Raums kosten 1,20% Auslandsentgelt. Für das Überweisen in die Türkei gilt eine gesonderte Gebührentabelle. Die App bietet ein Feature zum Setzen von Sparzielen und darüber hinaus die Möglichkeit auf einfache Weise an unterschiedliche Einrichtungen zu spenden. Deren Spendenkonten sind bereits in der App hinterlegt.


Bei Wise (früher TransferWise) geht es vor allem darum, die sonst oft sehr hohen Kosten bei Überweisungen ins Ausland zu reduzieren. Wise wurde 2011 von zwei Esten gegründet, hat seinen Hauptsitz in London und eine britische Zulassung als E-Geld-Institut. Wise unterhält Konten in vielen Ländern und nutzt sie beim Verrechnen der Zahlungsströme. Überweisungen und Aktivitäten werden von der belgischen E-Geld-Tochter ausgeführt, wenn Geld aus dem Europäischen Wirtschaftsraum überwiesen wird oder der Kunde dort wohnt und das "Multi-Währungs-Konto" von Wise besitzt. Die Gelder, die die Kunden versenden, überqueren so tatsächlich selten eine Grenze. Stattdessen zahlt der Kunde beispielsweise bei seiner Überweisung von Deutschland in die USA auf ein EUR-Konto von Wise ein und Wise überweist daraufhin von ihrem USD-Konto an den Empfänger. Das macht diese Transfers besonders günstig. Überweisungen in über 50 unterschiedlichen Währungen sind möglich. Man kann das für einzelne Überweisungen ins Ausland nutzen, alternativ zu einer klassischen Auslandsüberweisung. Man registriert sich bei Wise und veranlasst den Transfer darüber, Wise ist dann zwischengeschaltet. Der an Wise zu zahlende Betrag lässt sich vom Girokonto bei der Hausbank überweisen oder per Kreditkarte bezahlen, die Zahlart hat Einfluss auf die Gebühr. Die exakte Höhe wird im Vorfeld über den Kostenrechner angezeigt, und auch nach wie vielen Tagen das Geld ankommen sollte. Bei Wise gibt es zudem keine Geld- und Briefkurse, in denen sich üblicherweise eine Marge versteckt, sondern einen fortlaufend ermittelten Mittelkurs.

Wer viel Zahlungsverkehr mit dem Ausland bzw. in Fremdwährung hat, kann das Multi-Währungs-Konto bei Wise in Erwägung ziehen, es wird auch in einer Version für Geschäftskunden angeboten. Mit der Eröffnung kann der Kunde eigene Kontonummern für gleich mehrere Wirtschaftssysteme erhalten, nämlich die Eurozone (BE-IBAN), Großbritannien, USA, Australien und Neuseeland. Das ermöglicht das kostenlose Empfangen von Geld in den zugehörigen Währungen. Man wählt die Konten aus, die man haben möchte, muss jeweils mit mindestens GBP 20,00 oder dem Gegenwert davon aufladen, um die Bankverbindung zu erhalten. Die Kontoführung ist kostenlos, aber es fällt eine einmalige Gebühr von EUR 7,00 für das Bereitstellen der Konten an, und bei jedem Währungstausch fällt eine Gebühr an und beim Überweisen an ein Bankkonto außerhalb von Wise, auch wenn man Guthaben an ein eigenes Girokonto in der gleichen Währung auszahlt (eine Lösung das zu umgehen, wäre zum Beispiel Revolut über die Karte von Wise aufzuladen und von dort zu überweisen). Sofern Guthaben in der jeweiligen Währung vorhanden ist, gilt für die Überweisung eine günstige Pauschalgebühr, bei EUR-Überweisung beispielsweise EUR 0,35. Auf Guthaben in EUR größer EUR 15.000 erhebt Wise einen Negativzins von minus 0,40%. Guthaben aufladen ohne Währungstausch ist gebührenfrei per Überweisung und SOFORT Überweisung von Klarna möglich, das Aufladen per Kreditkarte ist mit einer prozentualen Gebühr belegt. Insgesamt ist festzuhalten, dass die Höhe der Gebühren für Transaktionen in vielen Fällen variabel ist, sie wird vom Kostenrechner angezeigt, es macht einen Unterschied, welche Währungspaare beteiligt sind, ob zwischen Guthaben innerhalb des Multi-Währungs-Kontos getauscht wird, oder auf welchem Weg neu eingezahlt wird. Für den alltäglichen Zahlungsverkehr eignet sich das Multi-Währungs-Konto wegen dieser Gebühren nicht, bei Auslandsbezug aber durchaus. Zum Multi-Währungs-Konto stellt Wise optional eine Debit-Mastercard für einmalig EUR 6,00 Gebühr aus. Mit ihr lässt sich gebührenfrei in den Währungen des Kontos bezahlen und an Geldautomaten gebührenfrei abheben. Letzteres ist zweifach begrenzt: Die ersten zwei Abhebungen pro Monat bis zum Betrag von zusammen EUR 200,00 bzw. GBP 200,00 sind gebührenfrei. Apple Pay, Google Pay, Garmin Pay und Fitbit Pay werden unterstützt.

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