Newsletter: Direktbanken.News 04/2026

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Themenüberblick

Hamburg Commercial Bank: Zweiter Kanal für Spareinlagen
Der Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


Hamburg Commercial Bank: Zweiter Kanal für Spareinlagen

Die Hamburg Commercial Bank (HCOB) startete am 4.3.26 offiziell ihre Marke "Hamburg Direct Bank". Darüber bietet die auf Firmen- und Schiffsfinanzierung spezialisierte Geschäftsbank Tages- und Festgeld für Privatkunden an. Der Internetauftritt war laut dokumentierten Kontoeröffnungen bereits seit Mitte Februar im stillen Vorlauf erreichbar, etwa seit 16.2.26, auch ein regulatorisches Dokument zum Produktangebot ist auf diesen Tag datiert.

Neukunden der Hamburg Direct Bank erhalten beim Tagesgeld einen Sonderzins von 3,00% p. a. für die ersten vier Monate. Die Zinsen werden quartalsweise gutgeschrieben. Während der Sonderverzinsung ist die Höchstanlage mittlerweile auf EUR 250.000 begrenzt. Anschließend greift der variable Standardzins von derzeit 1,25% p. a. und die Höchstanlage steigt auf 2,5 Millionen Euro, dieser Betrag gilt dann für alle Konten eines Kunden zusammen. Das Festgeldangebot reicht von 3 Monaten bis 10 Jahren. Beim Festgeld gelten derzeit: 3 Monate - 2,00%, 6 Monate - 2,20%, 12 Monate - 2,30%, 2 Jahre - 2,55%, 3 Jahre - 2,60%, 5 Jahre - 2,90%, 10 Jahre - 2,90%
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Der Newsticker

++ die Deutsche Bank bietet seit 1.4.26 zu ihren privaten Girokontomodellen eine Neukundenprämie von EUR 100,00 - und verzichtet dabei auf viele der marktüblichen Nutzungsauflagen. Weder Mindestgeldeingang noch Kartenumsätze oder die Nutzung eines Kontowechsel-Services fordert sie. Das Konto muss allerdings zwölf Monate bestehen bleiben. Der Eröffnungsantrag ist digital über deutsche-bank.de, die App oder das Online-Banking einzureichen; eine Eröffnung in der Filiale qualifiziert nicht. Als Neukunde gilt, wer in den vergangenen sechs Monaten kein Kunde der Deutsche Bank AG gewesen ist. Der Neukunde muss volljährig sein und seinen Hauptwohnsitz in Deutschland haben. Neben "AktivKonto" (EUR 6,90 monatlich) und "BestKonto" (EUR 13,90 monatlich) berechtigt das "Junge Konto" für Schüler, Auszubildende, Studenten oder Leistende des Bundesfreiwilligendienstes bis einschließlich 30 Jahre - bei letztgenanntem Kontomodell ist die Prämie ohne laufende Kosten möglich. Wegen begrenzten Budgets kann die Aktion vor dem kommunizierten Enddatum, dem 17.5.26, enden

++ 1822direkt frischte ihr Eröffnungsangebot in den seit 1.4.26 laufenden "Frühlingsweeks" auf, bis zu EUR 145,00 sind für Giro-Neukunden erhältlich. Anders als beim Depot, wo dieselbe Kampagne die Prämie netto kürzte, ist das Angebot zum Girokonto tatsächlich erhöht worden. Es sind nun EUR 120,00 - sie ergeben sich aus den schon bislang angebotenen EUR 100,00 plus einer zusätzlichen Frühlingsprämie von EUR 20,00 -, die Giro-Neukunden für die Kontoeröffnung erhalten, wenn sie die zum Konto gehörende girocard in den ersten drei Monaten mindestens drei Mal monatlich einsetzen. Hinzugekommen sind weitere EUR 25,00, wenn bei der Kontoeröffnung eine Visa-Kreditkarte mitbeantragt und diese in den ersten drei Monaten ebenfalls drei Mal monatlich eingesetzt wird. Die Kreditkarte ist ein Zusatzprodukt, im ersten Laufzeitjahr ist sie beitragsfrei, danach fällt der Kartenpreis von EUR 36,00 jährlich an

++ die norisbank baute ihr Eröffnungsangebot zum "Top-Girokonto" per 1.4.26 merklich zurück. Der Sonderzins von 3,33% p. a. auf dem automatisch miteröffneten Tagesgeldkonto entfiel, die Geldprämie von EUR 120,00 für die Nutzung des Online-Kontowechselservices blieb bestehen. Das Angebot verlangt weiterhin, dass mindestens drei Zahlungspartner bis 31.5.26 über den Online-Kontowechselservice informiert werden. Die Bank richtet das Tagesgeldkonto automatisch mit dem Girokonto ein, nun zum Standardzins von derzeit 0,75%. Weder der Girokonto- noch der Tagesgeldkontovertrag dürfen bis zur Prämiengutschrift widerrufen werden

++ ING erweiterte in der Banking-App um einen zusätzlichen Freischaltweg: die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises (eID). Laut Changelog der Android-Version 9.12.1 vom 31.3.26 und ersten Berichten vom 1.4.26 lässt sich eine Geräteregistrierung nun per eID freischalten. Bislang konnten Kunden für diesen Schritt ein Einmalpasswort per Brief oder einen fotobasierten Ausweis-Scan nutzen, den die ING im Oktober 2024 einführte. Relevant ist das auch bei Gerätewechsel - wenn das bisherige Gerät defekt ist, verloren ging oder für die Freigabe nicht mehr bereitsteht. Dafür braucht es einen Personalausweis mit aktivierter eID, die zugehörige PIN und ein NFC-fähiges Smartphone. Wer die Voraussetzungen nicht erfüllt oder die PIN nicht parat hat, muss auf einen der anderen beiden Wege ausweichen. In der bankeigenen FAQ ist die Dokumentation noch nicht nachgezogen. Dort ist der Kamera-Scan beschrieben, nicht die NFC-basierte eID. Auf die Frage "Braucht mein Ausweis die Online-Ausweisfunktion (eID), um die App zu aktivieren?" heißt es sogar, sie werde nicht benötigt. An der Legitimation bei Kontoeröffnung ändert das nichts. Dort nutzt die ING eID bereits seit November 2022 über die externe POSTIDENT-App. Die Gerätefreischaltung per eID läuft dagegen direkt in der Banking-App

++ 1822direkt wirbt seit 1.4.26 mit den "Frühlingsweeks" auf der Homepage - einer großformatigen, produktübergreifenden Kampagne für Girokonto und Depot, überschrieben mit "Finanzstaub entfernen und durchstarten". Der Anlass Frühling suggeriert besonders attraktive Eröffnungsangebote, doch zum Depot sank die Maximalprämie von EUR 200,00 auf EUR 170,00. Zerlegt ist das weiterhin in die bekannten Bausteine, bei denen die Einzelprämien von jeweils EUR 100,00 auf EUR 75,00 abgesenkt wurden. Obendrauf gelegt wurde nun aber eine Frühlingsprämie von EUR 20,00, wodurch die Kürzung nicht offensichtlich ist. An dieser Stelle nur ein Überblick zu den Bausteinen, es sind jeweils weitere Bedingungen und Fristen zu beachten: EUR 75,00 (vorher EUR 100,00) erhalten Depot-Neukunden für drei durchgeführte Einzel-Trades von jeweils mindestens EUR 500,00 innerhalb von drei Monaten nach Depoteröffnung. Weitere EUR 75,00 (vorher EUR 100,00) erhalten sie für einen einzurichtenden Wertpapiersparplan. Diese beiden Bausteine lassen sich einzeln oder zusammen erfüllen. Wer mindestens einen davon erfüllt, erhält zusätzlich die Frühlingsprämie

Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

Für Eröffnungen ab 2.4.26 begrenzte Hamburg Direct Bank, die noch junge Marke der Hamburg Commercial Bank, die während der Sonderverzinsung zulässige Höchstanlage auf dem Tagesgeldkonto auf EUR 250.000 (vorher EUR 500.000). Den Sonderzins von 3,00% p. a. für die ersten vier Monate bietet sie weiterhin an. Den Eröffnungsprozess empfinden viele Nutzer laut ihren Rückmeldungen als vorbildlich gestaltet; zur Identifizierung steht neben VideoIdent auch E-Ident zur Verfügung, wodurch sich das Konto zügig eröffnen lässt. Die Überweisungen bremsen den Prozess jedoch ein wenig, denn sie werden weder eingehend noch ausgehend in Echtzeit ausgeführt.

Ascory Bank senkte am 1.4.26: Bei einem Kontoguthaben von mindestens EUR 2.500 verzinst sie das Gesamtguthaben mit 2,00% (vorher 2,30%), bis maximal EUR 100.000. Die EUR 2.500 sind nach der im Januar von Ascory Bank geänderten Zinslogik ein notwendiger Mindestsaldo für den Zinsanspruch.

CosmosDirekt erhöhte am 1.4.26 bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 von 1,25% auf 2,20% - ein Sprung um 0,95 Prozentpunkte. Den Zins schreibt CosmosDirekt jeweils für ein Quartal fest.

Triodos Bank senkte zum 1.4.26 von 0,40% auf 0,20%.

Bigbank aus Estland änderte für den deutschen Markt zwei Mal ihr Neukundenangebot, zunächst am 20.3.26 von 2,91% p. a. auf 3,05% p. a., und dann am 1.4.26 auf 3,25% p. a. Der Sonderzins gilt auf Guthabenteile bis EUR 250.000 in den ersten vier Monaten ab Vertragserstellung.

Bank11 kürzte am 31.3.26 die variabel vereinbarten Sonderzinsen von zwei Gruppen von Bestandskunden um jeweils 0,25 Prozentpunkte. Tagesgeldkonten mit Eröffnung zwischen dem 13.6.25 und 7.9.25 werden mit 1,75% statt bisher 2,00% verzinst. Und Konten, die zwischen dem 14.12.22 und 12.6.25 oder zwischen dem 8.9.25 und 29.1.26 eröffnet wurden, werden mit 1,50% statt bisher 1,75% verzinst. Beide Sätze gelten auf Guthabenteile bis EUR 250.000.

Die Santander Consumer Bank setzte sich mit einem Sonderzins von 3,30% p. a. (vorher 2,75% p. a.) am 27.3.26 knapp vor Bank of Scotland. Bei ihr gilt er für neue Tagesgeldkunden in den ersten vier Monaten. Der Standardzins, der nach Ablauf der Sonderverzinsung relevant wird, ist bei Santander Consumer Bank mit den seit Dezember 2022 geltenden 0,30% jedoch äußerst niedrig.

Resurs Bank aus Schweden erhöhte am 16.3.26 von 1,84% auf 1,90%, am 26.3.26 von 1,90% auf 1,91% und am 27.3.26 von 1,91% auf 1,92%.

Zwischen 2,80% und 3,00% p. a. pendelt die TF Bank aus Schweden seit November 2025 – und entschied sich am 26.3.26 erneut für die höhere Marke. Tagesgeld-Neukunden erhalten 3,00% p. a. (vorher 2,80% p. a.) als feste Sonderverzinsung in den ersten vier Monaten ab Kontoeröffnung.

Premiere bei der Akbank: Sie legte per 25.3.26 ihr erstes Neukundenangebot beim Tagesgeld auf. Mit 2,30% p. a. für die ersten sechs Monate, betraglich nicht begrenzt, positioniert sie es im Mittelfeld dieser Offerten. Der Neukunden-Begriff ist streng definiert: Der Sonderzins gilt ausschließlich für das erstmalig eröffnete Konto. Bei Kontoauflösung und späterer Neueröffnung greift der Standardzins, der derzeit 1,75% beträgt.

Nordax Bank aus Schweden erhöhte am 25.3.26 von 1,86% auf 1,90%.

Die Bank of Scotland stockte am 24.3.26 ihr Sonderzinsangebot erneut auf, von 3,03% p. a. auf 3,25% p. a. Damit positioniert sie sich offensiv im Wettbewerb um Neukunden. Der Rahmen ist unverändert: Guthabenteile bis EUR 100.000, Sonderzins für drei Monate, Legitimation innerhalb von fünf Tagen nach Antragstellung erforderlich

Advanzia Bank aus Luxemburg setzte am 24.3.26 ihren Sonderzins auf nominal 3,10% p. a. zurück, was auch der von ihr angebotene Satz von Anfang März war. Die Sonderverzinsung erstreckt sich über drei Monate ab der Ersteinzahlung und setzt eine Mindestanlage von EUR 5.000 voraus. Zwischenzeitlich, ab 11.3.26, war er auf nominal 3,35% p. a. hochgesetzt. Die Advanzia Bank ändert ihren Sonderzins neuerdings hin und wieder auch im laufenden Monat statt zuvor einzig zum Monatswechsel.

Avida Finans aus Schweden erhöhte am 24.3.26 von 1,79% auf 1,84%.

Seit 20.3.26 bietet Ford Money Neukunden 2,75% p. a. für die ersten drei Monate an, eine Erhöhung um 0,10 Prozentpunkte. Im Januar hatte sie sowohl den Standard- als auch den Neukundenzins gesenkt; von der jetzigen Erhöhung profitieren nur Neukunden, der Standardzins blieb bei 1,65%.

Die jüngste Zinsspitze bei Meine Bank – Volksbank Mittelhessen (ehemals Meine Bank - Raiffeisenbank im Hochtaunus) währte nur kurz. Die Bank senkte ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 am 6.3.26 von 3,35% p. a. auf 3,00% p. a., und dann am 19.3.26 auf 2,85% p. a. Der Sonderzins gilt bei ihr für die ersten vier Monate.

Scalable Capital lagert die Guthabenverzinsung in ein separates Tagesgeldkonto aus. Das seit 16.3.26 erhältliche Konto hat eine eigene IBAN und einen variablen Zins von derzeit 2,50%, ohne Betragsobergrenze, monatlich gutgeschrieben. Auf befristete Aktionszinsen verzichtet Scalable erklärtermaßen. Bisher verzinste das bei Scalable geführte Depot-Verrechnungskonto auf Höhe der EZB-Einlagefazilität, seit Juni mit 2,00%. Im FREE-Modell galt das für Guthabenteile bis EUR 100.000, in PRIME+ (EUR 4,99 pro Monat) ohne Betragsbegrenzung, mit vierteljährlicher Zinsgutschrift. Die Kehrseite: Ab 1.4.26 verzinst Scalable auf dem Verrechnungskonto nicht mehr; im Neugeschäft entfiel die Verzinsung sofort. Für Wertpapieranleger bringt die Umstellung den strukturellen Nachteil, dass Liquidität, die dort bereitliegt, künftig zinslos ist. Ausschüttungen und Verkaufserlöse landen zunächst auf dem Verrechnungskonto und müssen aktiv auf das Tagesgeldkonto überwiesen werden, um Zinsen zu erwirtschaften. Eingehende Transfers sind zwar in Echtzeit möglich, ausgehende in Echtzeit nur bankintern - der zusätzliche Schritt bleibt. Erfahrungsgemäß verbleibt bei einer solchen Aufteilung ein erheblicher Teil der Kundengelder auf dem zentraleren Verrechnungskonto, sei es aus Bequemlichkeit oder um Liquidität für Trades oder die Vorabpauschale vorzuhalten. Die Einlagensicherung ist weiterhin je nach Depotmodell differenziert. Im PRIME+-Modell verteilt Scalable das Guthaben auf die eigene Bank und vier Partnerbanken, woraus sich ein Schutzumfang durch gesetzliche Einlagensicherung von bis zu fünfmal EUR 100.000 ergibt. Im FREE-Modell fließt ein Teil des Guthabens indirekt in Geldmarktfonds von BlackRock, DWS und J.P. Morgan – dort greifen die Schutzstandards für regulierte Investmentfonds (OGAW) statt gesetzlicher Einlagensicherung. Die Verteilung bestimmt Scalable; Kunden können sie einsehen, aber nicht beeinflussen. Verbraucherschützer kritisieren, die Bezeichnung "Tagesgeld" suggeriere ein Schutzniveau, das im FREE-Modell nicht durchgängig gilt. Für sicherheitsorientierte Sparer bietet PRIME+ den konventionellen Weg, aber eben kostenpflichtig. Das "Tagesgeld" setzt ein Scalable-Depot voraus, das beim Scalable Broker kostenlos geführt wird. Eröffnen lässt es sich auch für Minderjährige.

Die Berliner Volksbank legte am 16.3.26 ein Neukundenangebot mit Sonderzins von 3,00% p. a. auf, der auf Guthabenteile bis EUR 50.000 bis 6.7.26 eingeräumt wird. Das Tagesgeldkonto ist bundesweit verfügbar und erfordert kein Girokonto bei der Berliner Volksbank. Neukunden müssen volljährig sein und zwingend die Einwilligung für telefonische und elektronische Werbung geben, zu Produkten der Bank und ihrer Kooperationspartner, im Vertragstext ist sie enthalten. Das Konto wird als Einzelkonto eröffnet und kann später im Online-Banking zu einem Gemeinschaftskonto umgewandelt werden. Eine Eröffnung in den Filialen oder per Telefon ist nicht zu den Sonderkonditionen möglich, ausschließlich online.

Bank11 kürzte ihr Neukundenangebot zum 13.3.26 von 3,11% p. a. auf 1,50% p. a. - ein Rückgang um 1,61 Prozentpunkte. Der mit der Endung "11" markentypisch gestaltete Spitzenzins hielt damit rund sechs Wochen. Im Rückblick erscheint das Angebot als kurze, aggressive Einlagekampagne. Bank11 wechselte mit den 1,50% p. a. zugleich erneut von der dreimonatigen Zinsgarantie auf die variable Zinsgestaltung und räumt die variable Sonderverzinsung auf Guthabenteile bis EUR 250.000 den Neukunden "bis auf Weiteres" ein.

Die IKB Deutsche Industriebank bietet seit 10.3.26 nach einer mehrwöchigen Pause wieder einen Sonderzins für Neukunden an. Diesmal sind es 2,25% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 100.000 in den ersten drei Monaten – etwas mehr als beim vorangegangenen Angebot, das im Oktober 2025 mit 2,00% p. a. gestartet war. Die IKB zeigt damit ein Muster wiederholter Aktionspausen mit anschließender Neuauflage. Bei den Sonderzinsangeboten anderer Anbieter reicht das Zinsniveau nicht für eine vordere Platzierung.

Die abcbank erhöhte am 10.3.26 beim Tagesgeld für Privatkunden von 1,40% auf 1,55%. Auf dem Kündigungsgeld "abcSpar45" erhöhte sie von 1,70% auf 1,85% und auf dem "abcSpar90" von 1,80% auf 1,95%.

ING erhöhte ihren Sonderzins für Tagesgeld-Neukunden, die ab 6.3.26 eröffnen, von 2,75% p. a. auf 3,00% p. a. Die Anhebung dürfte dem Wettbewerbsdruck geschuldet sein, denn eine Vielzahl von kleineren Anbietern bewegt sich derzeit mit Sonderzinsen im Bereich von 3,00%. Der Sonderzins der ING gilt weiterhin auf Guthabenteile bis EUR 250.000 für die ersten vier Monate ab Kontoeröffnung.

Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

Die Opel Direktbank glich am 2.4.26 auch bei 12 Monaten an den Zinssatz der Schwester-Marke Stellantis Direktbank an. Mit 2,71% (vorher 2,51%) bietet sie nun ebenfalls den Bestwert dieser Laufzeit unter den Inlandsanlagen.

Hamburg Direct Bank erhöhte am 2.4.26 zwei Laufzeitangebote, und zwar bei 2 Jahren auf 2,55% (vorher 2,40%) und bei 5 Jahren auf 2,90% (vorher 2,85%).

Klarna Bank erhöhte am 2.4.26 beim "Festgeld+" bei 9 Monaten auf 2,23% (vorher 2,03%).

Younited Credit aus Frankreich erhöhte zuletzt am 2.4.26, und zwar bei 18 Monaten auf 2,62% (vorher 2,50%) und bei 2 Jahren auf 2,72% (vorher 2,67%).

Bank11 erhöhte am 1.4.26 den Bereich von 6 Monaten bis 2 Jahren um 0,30 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 2,40% (vorher 2,10%), bei 12 Monaten auf 2,55% (vorher 2,25%), bei 18 Monaten auf 2,60% (vorher 2,30%) und bei 2 Jahren auf 2,65% (vorher 2,35%)

Kommunalkredit Invest erhöhte am 1.4.26: Für Anlagebeträge ab EUR 10.000 sind es bei 6 Monaten 2,00% (vorher 1,75%), bei 12 sowie 18 Monaten 2,40% (vorher 2,20%), bei 2 sowie 3 Jahren 2,70% (vorher 2,25% und 2,30%) und bei 4, 5, 8 sowie 10 Jahren 2,80% (vorher 2,30%)

Ascory Bank erhöhte am 1.4.26 die 2-jährige Laufzeit auf 2,55% (vorher 2,42%).

Bank of Scotland senkte am 1.4.26 den Festgeldzins für 12 Monate auf 2,60%. Zuvor bot sie 3,00% - ein attraktiver Satz, der aber erst seit dem 24.3.26 galt. Einmal mehr hielt Bank of Scotland einen hohen Zins nur wenige Tage. Wer als Neukunde die Gelegenheit nutzen wollte, musste zunächst das Tagesgeldkonto eröffnen und den Betrag dorthin überweisen, bevor die Festgeldanlage über das Online-Banking möglich war – so reicht das mitunter zeitlich nicht aus, wenn man nicht gleich am ersten oder zweiten Tag des Angebots damit beginnt. Am 24.3.26 hatte sie auch bei 6 Monaten auf 2,40% erhöht und bei 9 Monaten auf 2,50%. Dem vorangegangen war am 13.3.26 ein Erhöhen bei 3, 9 sowie 12 Monaten auf einheitlich 2,25%.

Die abcbank erhöhte am 31.3.26 um 0,25 bis 0,30 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 2,20% (vorher 1,90%) und bei 9 Monaten auf 2,25% (vorher 1,95%), bei 12 Monaten auf 2,30% (vorher 2,00%), bei 2 Jahren auf 2,70% (vorher 2,45%), bei 3 Jahren auf 2,90% (vorher 2,65%) und bei 4 sowie 5 Jahren auf starke 3,05% (vorher 2,80%). Vorangegangen war am 10.3.26 ein Erhöhen bei mehreren Laufzeiten um 0,10 bis 0,25 Prozentpunkte.

Die Edekabank erhöhte am 31.3.26 bei 12 Monaten auf 1,70% (vorher 1,35%), bei 2 Jahren auf 2,25% (vorher 1,90%), bei 3 sowie 4 Jahren auf 2,65% (vorher 2,30% und 2,35%), bei 5 Jahren auf 2,75% (vorher 2,45%), bei 6 Jahren auf 2,80% (vorher 2,55%), bei 7 Jahren auf 2,90% (vorher 2,65%), bei 8 Jahren auf 2,95% (vorher 2,75%), bei 9 Jahren auf 3,05% (vorher 2,85%) und bei 10 Jahren auf 3,10% (vorher 2,90%). Ihre Nominalzinsen am langen Ende wirken besonders attraktiv, jedoch zahlt sie die Zinsen erst am Laufzeitende ohne Zinseszinseffekt. Zuvor, am 17.3.26, hatte sie die Laufzeiten 6 bis 10 Jahre neu hinzugefügt und tags darauf bei 3 bis 5 Jahren ebenfalls erhöht.

Die Opel Direktbank hat am 31.3.26 zwei ihrer Zinssätze an die der Schwester-Marke Stellantis Direktbank angeglichen, die dort bereits seit Mitte Januar gelten, und zwar bei der 2-jährigen Laufzeit auf 2,81% (vorher 2,61%) und bei der 3-jährigen auf 2,91% (vorher 2,71%).

Oney Bank aus Frankreich änderte mehrmals, am 31.3.26 war es eine Senkung, und zwar bei 3 Monaten auf 1,80% (vorher 1,85%), bei 6 Monaten auf 2,05% (vorher 2,15%), bei 9 Monaten auf 2,25% (vorher 2,35%) und bei 12 Monaten auf 2,45% (vorher 2,55%).

Hanseatic Bank erhöhte am 30.3.26 bei 12 Monaten auf 2,61% (vorher 2,45%), bei 2 Jahren auf 2,71% (vorher 2,55%), bei 3 Jahren auf 2,81% (vorher 2,65%) und bei 4 Jahren auf 2,91% (vorher 2,70%). Sie liegt mit diesen Angeboten ebenfalls im vorderen Feld. Zuvor, am 18.3.26, hatte sie bei denselben Laufzeiten um 0,04 bis 0,12 Prozentpunkte erhöht.

Die AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft erhöhte am 30.3.26 bei 4 Jahren auf 2,80% (vorher 2,55%) und bei 5 Jahren auf 2,90% (vorher 2,70%). Vorangegangen war am 19.3.26 ein Senken ab der dreijährigen Laufzeit um 0,05 bis 0,15 Prozentpunkte.

Bremische Volksbank Weser-Wümme erhöhte am 30.3.26 um 0,05 bis 0,45 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 1,75% (vorher 1,70%), bei 6 Monaten auf 2,00% (vorher 1,75%), bei 12 Monaten auf 2,31% (vorher 1,86%), bei 3 Jahren auf 2,53% (vorher 2,35%), bei 4 Jahren auf 2,63% (vorher 2,45%), bei 5 Jahren auf 2,70% (vorher 2,55%), bei 7 Jahren auf 2,82% (vorher 2,65%) und bei 10 Jahren auf 3,00% (vorher 2,80%)

Klarna Bank erhöhte am 27.3.26 beim "Festgeld+" an drei Stellen. Bei 12 Monaten ging sie auf 2,65% (vorher 2,50%), bei 2 Jahren auf 2,75% (vorher 2,67%) und bei 3 Jahren auf 2,85% (vorher 2,79%).

PSD Bank Nürnberg erhöhte am 27.3.26 bei 12 Monaten auf 2,51% (vorher 2,22%). Dies gilt jedoch nur bis 9.4.26 auf einer Aktionsseite der Bank mit entsprechender Angabe des Zinssatzes. Die anderen Laufzeiten blieben unverändert.

Meine Bank - Volksbank Mittelhessen erhöhte am 26.3.26 bei 9 Monaten auf 2,30% (vorher 2,15%) und bei 12 Monaten auf 2,55% (vorher 2,30%).

Nexent Bank erhöhte am 26.3.26 ab der 18-monatigen Laufzeit um 0,10 bis 0,35 Prozentpunkte: bei 18 Monaten auf 2,60% (vorher 2,50%), bei 2 Jahren auf 2,70% (vorher 2,50%), bei 3 Jahren auf 2,75% (vorher 2,50%), bei 4 Jahren auf 2,80% (vorher 2,50%), bei 5 Jahren auf 2,85% (vorher 2,50%), bei 7 Jahren auf 2,90% (vorher 2,60%) und bei 10 Jahren auf 3,05% (vorher 2,75%)

Akbank erhöhte am 25.3.26 beim "AK-Online Festgeld" die 12-monatige Laufzeit auf 2,51% (vorher 2,41%).

J&T Direktbank erhöhte am 24.3.26 im Bereich von 12 Monaten bis 4 Jahren um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,61% (vorher 2,50%), bei 18 Monaten auf 2,60% (vorher 2,50%), bei 2 sowie 3 Jahren auf 2,80% (vorher 2,60%) und bei 4 Jahren auf 2,90% (vorher 2,70%). Unter den Inlandsanlagen rückt die J&T Direktbank bei diesen Laufzeiten ins Spitzenfeld vor.

Die SWK-Bank befindet sich mit den erhöhten Sätzen nun ebenso im Spitzenfeld, sie ging am 24.3.26 bei 6 Monaten auf 2,40% (vorher 2,01%), bei 12 Monaten auf 2,50% (vorher 2,36%), bei 18 Monaten auf 2,60% (vorher 2,41%), bei 2 Jahren auf 2,70% (vorher 2,50%) und bei 3 Jahren auf 2,80% (vorher 2,61%).

Arab Banking Corporation erhöhte am 24.3.26 bei 3 Monaten auf 2,20% (vorher 1,96%), bei 6 Monaten auf 2,32% (vorher 2,14%), bei 9 Monaten auf 2,45% (vorher 2,35%) und bei 12 Monaten auf 2,55% (vorher 2,41%). Zudem erweiterte sie ihr Angebot um die 2-jährige Laufzeit zu 2,65%.

Ford Money erhöhte am 20.3.26 im Bereich von 2 bis 4 Jahren um 0,20 Prozentpunkte: bei 2 Jahren auf 2,60% (vorher 2,40%) und bei 3 sowie 4 Jahren auf 2,70% (vorher 2,50%). Vorangegangen war am 10.3.26 ein Erhöhen bei 12 Monaten bis 5 Jahren um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte.

IKB Deutsche Industriebank senkte am 19.3.26 beim "Festgeld" im Bereich von 12 Monaten bis 5 Jahren und erhöhte bei 10 Jahren: bei 12 Monaten auf 2,30% (vorher 2,40%), bei 2 Jahren auf 2,50% (vorher 2,60%), bei 3 Jahren auf 2,60% (vorher 2,70%), bei 4 Jahren auf 2,70% (vorher 2,80%), bei 5 Jahren auf 2,75% (vorher 2,80%) und bei 10 Jahren auf 2,90% (vorher 2,80%). Schon am 10.3.26 hatte sie bei 12 Monaten gesenkt, ausgehend von 2,50%.

Banque Wormser Frères aus Frankreich senkte zuletzt, am 19.3.26 um 0,40 bis 0,50 Prozentpunkte. Nur bei 18 Monaten ist das relevant, denn bei dieser Zwischenlaufzeit lag sie mit 2,50% vorne, jedoch mit EUR 95.000 Mindestanlagebetrag. Nun bietet sie dort 2,05%.

Oyak Anker Bank erhöhte am 18.3.26 bei 12 Monaten auf 2,45% (vorher 2,25%).

Hoist Finance aus Schweden erhöhte am 17.3.26 ihre beiden Laufzeitangebote um 0,17 Prozentpunkte - bei 4 Jahren auf 2,88% (vorher 2,71%) und bei 5 Jahren auf 2,89% (vorher 2,72%).

Ayvens Bank aus den Niederlanden erhöhte am 13.3.26 bei 2 Jahren auf 2,45% (vorher 2,40%), bei 3 Jahren auf 2,70% (vorher 2,55%), bei 4 Jahren auf 2,80% (vorher 2,60%) und bei 5 Jahren auf 2,90% (vorher 2,65%).

Multitude Bank aus Malta senkte am 11.3.26 bei 2 Jahren auf 2,60% (vorher 2,65%).

Yapi Kredi Bank aus den Niederlanden erhöhte am 9.3.26 bei 12 Monaten auf 2,55% (vorher 2,35%), bei 2 Jahren auf 2,40% (vorher 2,20%), bei 3 bis 9 Jahren auf 2,50% (vorher 2,20%) und bei 10 Jahren auf 2,80% (vorher 2,50%).

Ein frohes Osterfest wünscht

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