Newsletter: Direktbanken.News 06/2026
Willkommen zur monatlichen Zusammenfassung von modern-banking.de
Themenüberblick
S Broker: neue 95-Cent-Order - günstig mit Abstrichen
Chase: Was nach dem 4,00%-Sonderzins folgt
Der Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
S Broker: neue 95-Cent-Order - günstig mit Abstrichen
Der S Broker stellt sein Preismodell zum 15.6.26 um. Er senkt die sichtbaren Kosten deutlich. Das passt zu einem Markt, in dem Neobroker die Preiserwartungen verschoben haben und S-Neo nun auch innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe Druck erzeugt. Im Mittelpunkt steht die Sofortorder für pauschal EUR 0,95. Depotführung und Sparplanausführungen werden entgeltfrei. Das vor einigen Jahren eingeführte separate Abwicklungsentgelt entfällt. Für den seit August 2001 aktiven S Broker ist es die tiefgreifendste Veränderung seiner Geschichte. Angekündigt hat er sie über ein Kundenanschreiben und über die Homepage. Auf der Preisübersicht-Seite stehen das neue und das alte Preis- und Leistungsverzeichnis untereinander zum Abruf bereit. Der S Broker gehört zur Deka, dem Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe.
Die Sofortorder kostet pauschal EUR 0,95, volumenunabhängig und ohne Handelsplatzentgelt. Mit dem neuen Preis dürfte sie für die meisten Kunden zur Standardroute für liquide Werte werden. Das bedeutet aber gleichzeitig auf eigene Handelsplatz- und Limitwahl verzichten zu müssen. Diese Orderart bot der Broker schon zuvor an, sie kostete aber EUR 3,99 im Grundpreis, oberhalb von EUR 1.000 Ordervolumen zuzüglich 0,25% des Kurswertes, dazu EUR 0,99 Handelsplatzentgelt und EUR 0,49 Abwicklungsentgelt.
mehr ...
Chase: Was nach dem 4,00%-Sonderzins folgt
Chase ist am 20.5.26 auf dem deutschen Privatkundenmarkt live gegangen. Hinter der Marke steht JPMorganChase, nach Bilanzsumme die größte Bank der USA und nach Marktkapitalisierung die größte der Welt. Zum Auftakt bietet Chase ein einziges Produkt: ein Tagesgeldkonto mit Sonderzins von 4,00% p. a. für die ersten vier Monate ab Kontoeröffnung, anschließend variabel verzinst, derzeit ausgewiesen mit 2,00%. Mit den 4,00% p. a. legt Chase das momentan mit Abstand höchste Tagesgeldangebot im Markt vor. Die Zinsen schreibt sie monatlich gut. Den Standardzins ist nicht an einen Referenzzins gekoppelt. Eine Mindestanlage besteht nicht, der Höchstanlagebetrag liegt bei einer Million Euro.
Die J.P. Morgan SE als kontinentaleuropäische Bankeinheit sitzt in Frankfurt am Main. Das operative Privatkundengeschäft betreibt sie von Berlin aus, wo sie im November 2025 in der ehemaligen Axel-Springer-Passage einen Standort bezog. Die gesetzliche Einlagensicherung über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken greift bis EUR 100.000 pro Einleger; darüber hinaus gehört die J.P. Morgan SE dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken an.
mehr ...
Der Newsticker
++ die DKB wirbt im Juni beim Girokonto erneut mit einer Geldprämie von EUR 100,00 um Neukunden. Sie senkte dabei eine der Hürden weiter ab. Statt der zuletzt geforderten EUR 1.500 genügen diesmal je EUR 1.000 als Geldeingang in drei aufeinanderfolgenden Kalendermonaten, spätestens bis 31.10.26. Wie bisher zählen auch Überweisungen von einem eigenen Konto bei einer Fremdbank als Geldeingang. Das Antragsfenster ist mit dem vollen Monat vom 1.6.26 bis 30.6.26 länger als die rund zwei Wochen der Aktion im Februar. Bedingung bleibt die Einwilligung zur werblichen E-Mail-Kommunikation
++ die norisbank erweiterte ihr Neukundenangebot zum Girokonto am 20.5.26 erneut um eine Zinskomponente: 4,00% p. a. Sie reagierte damit auf den deutschen Marktstart von Chase am selben Tag, der US-Anbieter hat nämlich dieselbe Zinshöhe für Tagesgeld aufgerufen, für die ersten vier Monate. Was auch bei der norisbank nach einem Spitzenwert klingt, ist eng eingehegt: Der Sonderzins gilt bei ihr auf dem gekoppelten Tagesgeldkonto auf Guthabenteile bis EUR 250.000 im Zeitfenster 1.7.26 bis 31.12.26. Wer früher einzahlt, erhält bis 30.6.26 nur 0,75%. Anders als bei Chase gilt der Sonderzins also nur mit einem zu eröffnenden Girokonto und nicht sofort, läuft dafür mit bis zu sechs Monaten länger. Bei der norisbank ist zudem zu beachten, dass es sich allein um Neugeld handeln darf, das per Überweisung von einer Fremdbank außerhalb der Deutsche-Bank-Gruppe eingeht. Sowohl für den Sonderzins als auch für die weiterhin gewährte Geldprämie müssen Neukunden bis 30.11.26 über den Kontowechselservice drei Zahlungspartner informieren. Unmittelbar davor lief das Eröffnungsangebot ohne Zinskomponente; Anfang 2026 lag sie schon einmal bei 3,33% p. a.
++ Scalable Capital wirbt seit 29.5.26 beim Scalable Broker mit einem geschenkten Monat "Prime+". Wer derzeit den kostenlosen Tarif "Free Broker" nutzt, findet das Angebot im eingeloggten Bereich unter den Einstellungen über "Plan wechseln" - kenntlich an der Unterzeile "erster Monat geschenkt" und dem Button "Testphase aktivieren". Auf dem Internetauftritt ist die Aktion nicht beworben. Sie erscheint nur in der App und im Web-Login der Free-Kunden. Die dort abrufbaren Teilnahmebedingungen setzen formal voraus, dass Kunden erstmalig upgraden, zuvor keinen Freimonat bzw. keine Freimonate Prime+ erhalten haben. Regulär kostet Prime+ EUR 4,99 pro Monat, monatlich kündbar. Kern des Tarifs ist eine Trading-Flatrate auf der European Investor Exchange und gettex für Einzelorders ab EUR 250,00 Ordervolumen, während solche Orders im Free-Modell jeweils EUR 0,99 kosten. Hinzu kommen Werkzeuge wie Insights, Smart Predict und unbegrenzte Kursalarme, ein engerer Krypto-Spread von 0,69% statt 0,99% sowie ein niedrigerer Zins beim Wertpapierkredit. Aufmerksamkeit verdient generell der Rückweg von Prime+ zu Free: Wer kündigt, verliert die Abo-Vorteile sofort - Resttage bis zum Ende des bereits bezahlten Abrechnungszeitraums verfallen. Und wer nicht kündigt, dem verlängert sich das Abo um jeweils einen weiteren Monat zum regulären Preis
++ tradegate.direct führte im Mai Wertpapiersparpläne ein und schloss damit die auffälligste Lücke im eigenen Brokerage-Angebot. Ein Sparplan lässt sich ab EUR 25,00 je Rate einrichten. Sparplanfähig sind über 4.000 ETPs sowie mehrere hundert Aktien. Die Abkürzung ETP steht für "Exchange Traded Products"; dazu zählen vor allem ETFs. Fünf Intervalle sind wählbar: monatlich, zweimonatlich, quartalsweise, halbjährlich und jährlich. Als Ausführungstag lässt sich der 3., 9., 18. oder 27. eines Monats festlegen - also abseits des 1. und 15., an denen sich die Sparplan-Zuflüsse branchenüblich bündeln und entsprechend berechenbar auf die Kurse wirken können. Ein paar wesentliche Details zur Sparplanausführung bei tradegate.direct: Sie läuft nicht über die Börse, sondern außerbörslich. Laut den Sparplan-Sonderbedingungen des Brokers und der FAQ bestimmt ein volumengewichteter Durchschnittspreis den Ausführungspreis. tradegate.direct ermittelt ihn am Börsenplatz Tradegate BSX - in einer selbst festgelegten Referenzperiode unmittelbar vor der Ausführung. Haben dort in der Referenzperiode keine Umsätze stattgefunden, entspreche der Preis dem Durchschnitt der Verkaufspreise aus der verbindlichen Vorhandelspreisinformation. Im Kern ist die Regelung kundenfreundlich, an einer Stelle aber bewusst intransparent. Anders als bei einer Ausführung zu genau einem Zeitpunkt, wie sie die meisten Wettbewerber fahren, trifft die Anleger durch den volumengewichteten Durchschnittspreis kein zufälliger Kursausschlag in der Ausführungssekunde. Doch tradegate.direct bestimmt die Länge der Referenzperiode individuell für jedes Wertpapier und je nach Liquiditätslage. Damit können die Kunden den ausgewiesenen Preis nicht nachvollziehen - sie kennen weder die genauen Fenstergrenzen noch haben sie Zugriff auf die Einzelumsätze, aus denen sich der Durchschnitt ergibt. Ein Ausführungsentgelt erhebt tradegate.direct nicht, im Festpreis kann aber ein Spread stecken. Die Ausführung erfolgt Nutzerberichten zufolge gegen 16:15 Uhr am Ausführungstag. Lastschriften vom Referenzkonto zieht tradegate.direct nicht ein. Das Guthaben muss vorab auf dem Verrechnungskonto liegen, sonst fällt die Ausführung aus
++ Consorsbank stellte ihre Depotwechselaktion zum 13.5.26 von einer Geldprämie auf einen Sonderzins um. Statt der bisherigen EUR 200,00 für übertragenes Wertpapiervolumen gewährt sie nun 4,00% p. a. für sechs Monate auf dem miteröffneten Tagesgeldkonto, begrenzt auf Guthabenteile bis EUR 50.000. Bedingungen bleiben die Depoteröffnung als Neukunde über die entsprechende Aktionsseite und ein Depotübertrag von mindestens EUR 20.000 von einer Fremdbank. Neu hinzu kommt die Pflicht, das alte Depot zu schließen. Sobald die übertragenen Wertpapiere bei der Consorsbank eingebucht sind, gilt die Bedingung als erfüllt, die Bank bestätigt dies per E-Mail und schreibt den Aktionszins innerhalb der folgenden fünf Bankarbeitstage frei. Bis zu diesem mitgeteilten Beginn der Sonderverzinsung sowie nach Ablauf der sechs Monate verzinst sie das gesamte Tagesgeldguthaben derzeit lediglich mit 0,80%. Den vollen Vorteil schöpft demnach nur aus, wer zusätzlich zum Depotübertrag liquide Mittel bis EUR 50.000 auf dem Tagesgeldkonto vorhält
++ der Schauspieler Brad Pitt ist neuer Markenbotschafter für Trade Republic. Der Spot mit ihm ist im Fernsehen, auf Streaming-Plattformen und den digitalen Kanälen angelaufen. Er ist bewusst minimalistisch gehalten. Pitt betritt einen leeren schwarzen Raum, schweigt und blickt in die Kamera, während eine Off-Stimme drei Produktvorteile nennt und am Ende fragt: "Was bietet deine Bank?" Auf den Länderstartseiten wie unter traderepublic.com/de-de und traderepublic.com/de-at prangt eine Sequenz daraus im obersten Sichtbereich. Mitgründer Christian Hecker erklärte in der Pressemitteilung vom 12.5.26, die meisten Menschen in Europa seien noch bei einer Bank mit zu hohen Gebühren und zu niedrigen Zinsen; Trade Republic biete mehr für ihr Geld und wolle das so einfach und klar wie möglich zeigen. Flankiert wird die Werbeoffensive mit einem Sonderzinsangebot für Neukunden - allerdings nicht in Deutschland, eine Unternehmenssprecherin schloss einen vergleichbaren Sonderzins für Deutschland aus. In Österreich, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden bietet Trade Republic Neukunden auf nicht investierte Guthaben 3,00% p. a. bis auf Weiteres, in Polen 6,00% p. a. In Polen liegt das Leitzinsniveau mit dem polnischen Zloty höher. Hierzulande gilt weiterhin allein der an die EZB-Einlagefazilität gekoppelte Standardzins von derzeit 2,00% p. a., sofern die Verzinsung aktiviert ist und je nach Konto-Setup für Guthabenteile bis EUR 50.000 oder betraglich unbegrenzt
++ Traders Place und Smartbroker+ unterstützen seit Anfang Mai eingehende SEPA-Echtzeitüberweisungen auf das Depot-Verrechnungskonto. Das ist für spontane Käufe relevant. Reicht das Guthaben für einen Kauf nicht, lässt es sich per Echtzeitüberweisung sofort nachschießen - das Warten über bis zu zwei Bankarbeitstage entfällt. Der Tempogewinn gilt nur eingehend. Ausgehende Echtzeitüberweisungen sind nicht möglich, und das Depot-Verrechnungskonto ist weiterhin kein Zahlungsverkehrskonto. Für Traders Place lässt sich die Einführung der Funktion auf den 6.5.26 datieren, die Versionshistorie zur iOS-/Android-App belegt dies. Smartbroker+ kommunizierte sie am 7.5.26 über seinen wöchentlichen Newsletter. Dass sie bei beiden Anbietern zugleich kommt, ist kein Zufall. Beide haben denselben konto- und depotführenden Abwicklungspartner, die Baader Bank. Die Gutschrift in Echtzeit ist ein Upgrade auf Baader-Ebene. Bei Smartbroker+ sind Überweisungen auf das Depot-Verrechnungskonto nur über das hinterlegte Referenzkonto erlaubt. Seit Kurzem ermöglicht Smartbroker+ darüber hinaus den Lastschrifteinzug für die Sparraten der Wertpapiersparpläne. Zuvor mussten Anleger dort das Verrechnungskonto vor jedem Ausführungstermin selbst mit dem Sparbetrag decken
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Nordax Bank aus Schweden erhöhte am 26.5.26 von 1,90% auf 1,93%, am 3.6.26 von 1,93% auf 1,95% und am 5.6.26 von 1,95% auf 1,96%.
Resurs Bank aus Schweden erhöhte am 21.5.26 von 1,90% auf 1,92%, am 29.5.26 von 1,92% auf 1,93%, am 4.6.26 von 1,93% auf 1,95% und am 5.6.26 von 1,95% auf 1,96%.
Avida Finans aus Schweden erhöhte am 21.5.26 von 1,84% auf 1,92%, am 29.5.26 von 1,92% auf 1,95% und am 4.6.26 von 1,95% auf 1,97%.
Collector Bank aus Schweden erhöhte am 20.5.26 von 1,80% auf 1,85%, am 27.5.26 von 1,85% auf 1,90% und am 4.6.26 von 1,90% auf 1,94%.
Zum 2.6.26 erhöhte die Renault Bank direkt ihren Standardzins von 1,80% auf 2,00% p. a. für Guthabenteile bis EUR 250.000; in der Stufe darüber blieb es bei 1,00% p. a. Die eigentliche Schlagzeile lieferte jedoch der Neukunden-Sonderzins: Er stieg von 3,00% auf 3,50% p. a. für Guthabenteile bis EUR 250.000 - ein Sprung um einen halben Prozentpunkt und der höchste Aktionszins, den Renault Bank direkt in den vergangenen anderthalb Jahren aufgerufen hat. Die Sonderverzinsung gewährt sie für drei Monate ab Kontoeröffnung.
Ford Money setzte am 2.6.26 ihren neuen Aufwärtskurs fort und hob beide Tagesgeldzinssätze zum zweiten Mal in Folge an: Der Standardzins stieg von 1,80% auf 1,90%, der Sonderzins für Neukunden von 2,85% auf 3,00% p. a. Der Neukundenzins gilt wie gewohnt für die ersten drei Monate.
Die Advanzia Bank aus Luxemburg hob ihr Sonderzinsangebot zum 1.6.26 deutlich an: Statt nominal 3,10% p. a. (effektiv 3,14% p. a.) bietet sie nun 3,45% p. a. (effektiv 3,51% p. a.) - ein Sprung um 0,35 Prozentpunkte. Der Sonderzins gilt für drei Monate ab der ersten Einzahlung und richtet sich an neue Tagesgeldkunden sowie an Kunden, die ihr Konto zwar eröffnet, aber noch nicht mit einer ersten Einzahlung befüllt haben. Eine Besonderheit bleibt die Mindesteinlage von EUR 5.000, die erreicht sein muss, um eine Verzinsung zu erhalten.
Klarna Bank erhöhte am 29.5.26 beim "Flexkonto" von 1,85% auf 1,95%.
Klarna Bank aus Schweden erhöhte auf Raisin am 29.5.26 von 1,70% auf 1,80%.
Die DHB Bank erhöhte per 28.5.26 bei ihrem "KündigungsgeldONLINE" jeweils um 0,05 Prozentpunkte - von 1,85% auf 1,90% (33 Tage Kündigungsfrist), von 1,90% auf 1,95% (66 Tage Kündigungsfrist) bzw. von 1,95% auf 2,00% (99 Tage Kündigungsfrist).
GEFA BANK erhöhte am 28.5.26 beim Tagesgeld für Privatkunden und beim "SparKonto" von 1,90% auf 2,11%.
Die Targobank erhöhte ihr Sonderzinsangebot für die Eröffnung eines neuen Tagesgeldkontos zum 28.5.26 von 2,00% auf 2,80% p. a. Es ist ein größerer Aufschlag, weil das vorherige Angebot lange Zeit unverändert blieb, seit Juni 2025. Den Sonderzins gewährt die Targobank für die ersten vier Monate, auf Guthabenteile bis eine Million Euro.
Die VR Bank Niederbayern-Oberpfalz erhöhte zum 28.5.26 ihr Neukundenangebot von 2,00% auf 2,25% p. a. Ein stärkeres Argument als der Zins ist dabei die ungewöhnlich lange Zinsgarantie, denn seit Februar beträgt sie bei ihr neun Monate.
Tagesgeld-Neukunden der TF Bank aus Schweden bekommen bei Eröffnung ab 28.5.26 einen Sonderzins von 3,25% p. a. für die ersten vier Monate. Zuvor waren es 3,00% p. a. Nach Ablauf der vier Monate greift der Standardzins von derzeit 1,45%.
Distingo Bank aus Frankreich erhöhte am 26.5.26 auf Raisin von 2,02% auf 2,05%.
Die Volkswagen Bank erhöhte am 22.5.26 ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden von 2,75% p. a. auf 2,90% p. a. - also auf exakt das Niveau, das sie von 18.11.25 bis 24.2.26 schon einmal angeboten hatte. Der Sonderzins gilt bei ihr für die ersten sechs Monate, ohne Betragsgrenze.
Chase, die Privatkundenmarke der nach Bilanzsumme größten US-Bank JPMorganChase, startete am 20.5.26 auf dem deutschen Markt. Erstes Angebot ist ein Tagesgeldkonto mit Sonderzins von 4,00% p. a. für die ersten vier Monate ab Kontoeröffnung. Anschließend greift der variable Standardzins, derzeit ausgewiesen mit 2,00%. Der Höchstanlagebetrag liegt bei einer Million Euro, sowohl für den Sonderzins als auch für das Tagesgeldkonto an sich. Chase tritt in Europa rein digital auf: Kontoeröffnung und -führung laufen ausschließlich über die App, ein Online-Banking im Browser gibt es nicht. Hinter der Marke steht in Deutschland die J.P. Morgan SE mit Sitz in Frankfurt am Main, das Privatkundengeschäft betreibt sie von Berlin aus.
Suresse Direkt Bank aus Belgien änderte nochmals ihr Sonderzinsangebot für Neukunden: Auf den jüngsten Anstieg auf 3,40% p. a. folgte am 19.5.26 eine Korrektur um 0,13 Prozentpunkte nach unten, auf 3,27% p. a. Der Sonderzins gilt für vier Monate ab Kontoaktivierung, auf Guthabenteile bis EUR 250.000.
Consorsbank weitete bei ihrem Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden, die ab 19.5.26 eröffnen, die Dauer von drei auf fünf Monate. Der Sonderzins selbst, 3,40% p. a., blieb unverändert, ebenso wie die Obergrenze von einer Million Euro. In der Folge profitieren Tagesgeld-Neukunden bei Consorsbank deutlich länger als bei den meisten Wettbewerbern vom Spitzenzins, bevor der niedrigere Standardzins greift, bei Consorsbank derzeit nur 0,80%.
Knapp zwei Monate nach dem Markteintritt schärfte die Hamburg Direct Bank nach, in der Höhe des Sonderzinses für Eröffnungen ab 8.5.26 von 3,00% p. a. auf 3,21% p. a. Die 0,21 Prozentpunkte mehr brachten sie zurück ins Spitzenfeld. Die Sonderverzinsung gilt für die ersten vier Monate ab Kontoeröffnung. Die Höchstanlage während der Zeit der Sonderverzinsung begrenzte sie zugleich auf EUR 150.000 - höhere Einzahlungen lässt die Bank während dieser Zeit nicht zu. Es ist das zweite Mal, dass sie die Höchstanlage reduziert, bei Marktstart lag sie bei EUR 500.000, im Zeitraum 2.4.26 bis 7.5.26 bei EUR 250.000.
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
EBI (Ecobank International) aus Frankreich erhöhte am 5.6.26 bei 9 Monaten auf starke 2,75% (vorher 0,80%).
KT Bank erhöhte am 4.6.26 bei 3 sowie 4 Jahren auf 3,00% (vorher 2,90%) und bei 5 Jahren auf 3,05% (vorher 2,95%). Den Kapitalertrag zahlt die KT Bank allerdings erst am Laufzeitende und ohne Zinseszinseffekt aus.
Bank of Scotland erhöhte am 4.6.26 jeweils um 0,10 Prozentpunkte, und zwar bei 3 Monaten auf 2,30% (vorher 2,20%), bei 6 Monaten auf 2,50% (vorher 2,40%), bei 9 Monaten auf 2,60% (vorher 2,50%) und bei 12 Monaten auf 2,70% (vorher 2,60%). Vorangegangen war am 20.5.26 ein ebenso einheitliches Erhöhen um 0,10 Prozentpunkte bei denselben vier Laufzeiten, ausgehend von 2,10% bei 3 Monaten, 2,30% bei 6 Monaten, 2,40% bei 9 Monaten und 2,50% bei 12 Monaten.
Die abcbank senkte per 4.6.26 bei 2 Jahren auf 2,55% (vorher 2,70%), bei 3 Jahren auf 2,75% (vorher 2,90%), bei 4 Jahren auf 2,95% (vorher 3,05%) und bei 5 Jahren auf 2,95% (vorher 3,05%).
BankB aus Belgien erhöhte am 3.6.26 bei 4 Jahren auf 3,05% (vorher 3,00%) und bei 5 Jahren auf 3,10% (vorher 3,00%). Vorangegangen war am 27.5.26 ein kräftiges Anheben bei 12 Monaten auf 2,70% (vorher 1,50%), bei 4 Jahren ausgehend von 2,30% und bei 5 Jahren ausgehend von 2,50%.
Ford Money erhöhte am 2.6.26 jeweils um 0,20 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,40% (vorher 2,20%), bei 2 Jahren auf 2,90% (vorher 2,70%) und bei 3 bis 5 Jahren auf 3,00% (vorher 2,80%)
Die SWK-Bank bietet seit dem 29.5.26 für Festgeld über 6 Monate 3,50%. Zuvor waren es 2,45%. Der Satz ist für diese kurze Laufzeit ungewöhnlich hoch. Im Festgeld-Vergleich gibt es 3,50% sonst nur bei 10-jähriger Bindung. Treiber dürfte Chase sein, deren Tagesgeldangebot mit 4,00% im kurzfristigen Bereich die Messlatte vorgibt.
Klarna Bank erhöhte am 29.5.26 beim "Festgeld+" vier ihrer Laufzeitangebote: bei 12 Monaten auf 2,71% (vorher 2,60%), bei 2 Jahren auf 2,85% (vorher 2,75%), bei 3 Jahren auf 2,90% (vorher 2,85%) und bei 4 Jahren auf 3,00% (vorher 2,90%)
AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft erhöhte am 28.5.26 bei den Laufzeiten bis 7 Jahren um 0,03 bis 0,40 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,53% (vorher 2,30%), bei 2 Jahren auf 2,70% (vorher 2,35%), bei 3 Jahren auf 2,85% (vorher 2,45%), bei 4 Jahren auf 2,90% (vorher 2,55%) und bei 5 bis 7 Jahren auf 3,00% (vorher 2,70% bei 5 Jahren, 2,95% bei 6 Jahren, 2,97% bei 7 Jahren)
DHB Bank erhöhte am 28.5.26 beim "FestgeldONLINE" mit Ausnahme der 12-monatigen Laufzeit um 0,10 bis 0,25 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,00% (vorher 1,90%), bei 6 Monaten auf 2,10% (vorher 1,95%), bei 9 Monaten auf 2,25% (vorher 2,00%), bei 2 Jahren auf 2,90% (vorher 2,70%), bei 3 Jahren auf 2,95% (vorher 2,75%), bei 4 Jahren auf 3,00% (vorher 2,80%) und bei 5 Jahren auf 3,05% (vorher 2,85%)
Die SWK-Bank erhöhte am 26.5.26 viele ihrer Laufzeitangebote, um 0,05 bis 0,20 Prozentpunkte, und zwar bei 12 Monaten auf 2,60% (vorher 2,55%), bei 2 Jahren auf 2,75% (vorher 2,70%), bei 4 Jahren auf 2,85% (vorher 2,80%), bei 5 Jahren auf 2,90% (vorher 2,80%), bei 6 Jahren auf 2,95% (vorher 2,80%) und bei 7 bis 10 Jahren auf 3,00% (vorher 2,80%). Zuvor, am 12.5.26, hatte sie die Laufzeiten von 4 bis 10 Jahren von 2,00% auf 2,80% angehoben.
Bei Volkswagen Bank legten am 22.5.26 beim "Plus Sparbrief" die Sätze im kurzen Bereich deutlich zu: bei 12 Monaten auf 3,00% (vorher 2,50%) und bei 2 sowie 3 Jahren auf 3,10% (vorher 2,60% und 2,70%). Damit erreicht oder überspringt die Bank in diesen drei Laufzeiten die 3,00-Prozent-Schwelle. Bei 5 Jahren ging sie hingegen von 3,00% auf 2,80% nach unten. Die 4-jährige Laufzeit ließ sie unverändert.
Hanseatic Bank erhöhte am 21.5.26 bei den Laufzeiten bis 3 Jahre um 0,10 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,71% (vorher 2,61%), bei 2 Jahren auf 2,81% (vorher 2,71%) und bei 3 Jahren auf 2,91% (vorher 2,81%)
GRENKE Bank erhöhte am 18.5.26 teilweise kräftig: Bei 6 Monaten bietet sie 2,60% (vorher 0,50%), bei 12 Monaten 2,70% (vorher 2,65%), bei 18 Monaten 2,72% (vorher 2,65%), bei 4 Jahren 2,90% (vorher 2,00%) und bei 5 Jahren 3,00% (vorher 2,00%). Und sie erweiterte um eine 9-monatige Laufzeit zu 2,65%.
GarantiBank erhöhte am 15.5.26 um 0,05 bis 0,55 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,30% (vorher 2,25%), bei 6 Monaten auf 2,50% (vorher 2,40%), bei 9 Monaten auf 2,55% (vorher 2,20%), bei 12 Monaten auf 2,70% (vorher 2,30%), bei 18 Monaten auf 2,75% (vorher 2,30%), bei 2 Jahren auf 2,80% (vorher 2,35%), bei 3 Jahren auf 2,90% (vorher 2,40%), bei 4 Jahren auf 2,90% (vorher 2,50%) und bei 5 Jahren auf 3,05% (vorher 2,50%)
akf bank erhöhte am 13.5.26 um 0,10 bis 0,27 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,22% (vorher 1,95%), bei 6 Monaten auf 2,27% (vorher 2,10%), bei 9 Monaten auf 2,33% (vorher 2,15%), bei 12 Monaten auf 2,70% (vorher 2,60%), bei 2 Jahren auf 2,86% (vorher 2,76%), bei 3 Jahren auf 2,95% (vorher 2,82%) und bei 4 bis 10 Jahren auf 3,00% (vorher 2,87%)
Die Akbank erhöhte am 13.5.26 beim "AK-Online Festgeld" bei 6 Monaten auf 2,51% (vorher 2,35%), bei 9 Monaten auf 2,55% (vorher 2,40%), bei 12 Monaten auf 2,62% (vorher 2,51%), bei 18 Monaten auf 2,65% (vorher 2,20%) und bei 2 bis 5 Jahren auf 2,70% (vorher 2,00% bei 2 Jahren, 1,85% bei 3 bis 5 Jahren).
BTG Pactual aus Luxemburg erhöhte am 13.5.26 im Bereich von 2 bis 9 Jahren um 0,01 bis 0,19 Prozentpunkte: bei 2 Jahren auf 2,62% (vorher 2,43%), bei 3 Jahren auf 2,93% (vorher 2,76%), bei 4 Jahren auf 2,96% (vorher 2,91%), bei 5 sowie 6 Jahren auf 3,06% (vorher 3,02%), bei 7 sowie 8 Jahren auf 3,21% (vorher 3,11% und 3,20%) und bei 9 Jahren auf 3,26% (vorher 3,25%). Die Zinssätze der mehrjährigen Laufzeiten schreibt sie erst am Laufzeitende gut, ohne Zinseszinseffekt.
Noch einen schönen Juni wünscht
m o d e r n - b a n k i n g
Geiselwieslach 4, 66839 Schmelz, Deutschland
E-Mail: info@modern-banking.de, Internet: www.modern-banking.de
Rechtsform: Einzelunternehmen, Inhaber: Frank Rassier, USt-ID Nr.: DE223559923
Sie können den Newsletter jederzeit abbestellen.
Impressum: www.modern-banking.de/impressum
Disclaimer: www.modern-banking.de/disclaimer
Datenschutzerklärung: www.modern-banking.de/datenschutzerklaerung
