Girokonto: Vergleich

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Hier finden Sie eine Beschreibung zum Aufbau des Girokonto-Vergleichs. Falls diese Ihnen nicht weiterhelfen kann, schreiben Sie uns bitte an info@modern-banking.de.

Die Seitenhilfe ist unterteilt in die Bereiche Auswahlmöglichkeiten, Anbieterinformation, Vergleichskriterien und Aktualisierung und teilnehmende Institute.





Auswahlmöglichkeiten:
Screenshot der AuswahlmöglichkeitenScreenshot der Auswahlmöglichkeiten

Screenshot der Auswahlmöglichkeiten

Um den Vergleich individuell an den eigenen Bedarf anzupassen, können Vorgaben ausgewählt werden. Für Schüler, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende oder Studenten gelten teilweise vergünstigte Konditionen. Treffen Sie unter "Kontenart" die Auswahl, ob Sie ein Gehalts- bzw. Privatkonto oder ein Konto während Ausbildung und Studium suchen. "Privatkonto" bezeichnet ein Girokonto ohne Gehaltseingang. Einige Anbieter führen das Girokonto ab einem bestimmten monatlichen Gehalts- oder Geldeingang kostenlos. Geben Sie unter "monatlicher Gehalts- bzw. Geldeingang" die Betragshöhe an, die monatlich in einer Summe auf dem Konto eingehen wird. Falls über das Konto keine höheren Eingänge verbucht werden, wählen Sie hier bitte "bis EUR 399" aus.

Ihre aktuelle Auswahl ist jeweils mit weißer Farbe hinterlegt. Das Vergleichsergebnis errechnet sich unmittelbar nach jeder Auswahl. In der Reihenansicht werden jeweils fünf Angebote mit allen Produktdaten nebeneinander aufgeführt. Über die Pfeile, je nach Position links und/oder rechts neben dem Vergleich in Höhe der Anbietergrafik, gelangt man zu den weiteren Vergleichs-Positionen bzw. wieder zurück. In der Listenansicht, diese ist über das Symbol mit den drei horizontalen Balken wählbar, werden alle zur Abfrage passenden Angebote untereinander aufgeführt. Das Ergebnis kann in Listenansicht beliebig nach Vergleichskriterien auf- oder absteigend sortiert werden, ein Klick auf den jeweils verlinkten Begriff "Details" bewirkt eine Detailansicht auf der rechten Bildschirmseite.

Anbieterinformation:

Screenshot zur Anbieterinformation

Über die Anbietergrafik können Informationen zum Anbieter aufgerufen werden. Unter anderem werden Anschrift, Kontaktdaten, Einlagensicherung und Gruppe/Gesellschafter in der Anbieterinformation genannt.

Vergleichskriterien:
Screenshot der Vergleichskriterien

Screenshot der Vergleichskriterien

Produktname: Angabe der Produktbezeichnung, die der Anbieter benutzt (ohne Anbietername als Zusatz)

monatlicher Kontopreis: Die Kosten sind ein wichtiges Thema beim Girokonto. Viele Anbieter nutzen ein Pauschalpreismodell, bei dem alle Leistungen mit einer Monatspauschale abgegolten sind, anstatt jede Buchung, jeden Auszug und jede Karte extra zu berechnen.

Bedingung: Eine Reihe von Banken führt das Konto kostenlos. Zum Teil sind damit bestimmte Voraussetzungen verknüpft, etwa der regelmäßige Eingang eines bestimmten Mindestbetrages wie das monatliche Gehalt.

Guthabenzins: Die angegebenen Guthabenzinsen sind Jahreszinsen (p. a.) und werden allgemein als Nominalzinsen bezeichnet. Die Zinsgutschrift erfolgt meist vierteljährlich, der Zinssatz kann jederzeit vom Anbieter geändert werden. Lassen Sie bei niedrigen Guthabenzinsen keine größeren Beträge längere Zeit auf dem Girokonto schlummern, damit Sie kein Geld verschenken. Als Ergänzung zum Girokonto eignet sich ein gut verzinstes Tagesgeldkonto.

Sollzins p. a. (veränderlich, vierteljährliche Zinsbelastung): Wenn mit der Bank ein Dispokredit vereinbart wurde, kann der Dispokredit zu dem angegebenen Sollzins in Anspruch genommen werden. Der Sollzins ist auf Jahresbasis angegeben. Veränderlich bedeutet, dass er geändert werden kann. Die Banken müssen ihn seit Juni 2010 an einen Referenzwert koppeln, wenn sie ihn ändern wollen, ohne ihre Kunden zu benachrichtigen. Einige binden ihren Sollzins fest an einen Referenzwert wie den EZB-Leitzins oder den 3-Monats-Euribor und passen ihn bei Änderungen entsprechend an. Andere verwenden eine flexible Klausel, die der Bank mehr Freiheiten einräumt und oft für den Kunden kaum nachvollziehbar ist. In den Preisverzeichnissen findet sich teilweise auch eine Angabe zum effektiven Jahreszins, der etwas höher liegt als der Sollzins und den Zinseszinseffekt durch die vierteljährliche Zinsbelastung beinhaltet. Wird der eingeräumte Dispokredit überschritten, wird die Bank gegebenenfalls Lastschriften ablehnen und Zahlungsanweisungen stoppen. Führt sie solche Aufträge dennoch weiterhin durch, handelt es sich um eine sogenannte geduldete Überziehung, auf diese Überziehungsbeträge wird meist ein höherer Sollzinssatz angewendet.

Höhe des Dispokredits (bei Bonität und Volljährigkeit): Oft wird von der Bank automatisch mit Kontoeröffnung (Gehaltsnachweise erforderlich) oder nach Eingang der ersten Gehälter ein Dispokredit eingeräumt. Bei anderen Anbietern erfolgt die Einrichtung nur auf Antrag des Kunden und zu einem späteren Zeitpunkt. Die Höhe des Dispokredits ist abhängig von der Höhe des regelmäßigen Nettoeinkommens, den weiteren Zahlungseingängen und der persönlichen Bonität. Er kann flexibel in Anspruch genommen und wieder zurückgezahlt werden. Die Bank wird die Kredithöhe später in regelmäßigen Abständen überprüfen und kann diese anpassen. Über eine Anpassung wird der Kunde in der Regel schriftlich informiert.

Kontoauszug: Je nach Anbieter werden Kontoauszüge monatlich, vierteljährlich oder jährlich oder bei Kontobewegung zugestellt. Immer mehr wird dazu übergegangen, Kontoauszüge in ein Online-Postfach zu stellen, das über die Online-Banking-Funktion erreichbar ist. Gleichzeitig werden Portogebühren in Rechnung gestellt, wenn der Kunde weiterhin den Postversand nutzen möchte oder der Kontoauszug zugeschickt werden muss, weil der Auszug im Online-Postfach nicht innerhalb einer Frist abgerufen wird. Falls die Postzustellung für den Kunden bereits kostenlos ist, wird das eventuell vorhandene Online-Postfach hier nicht genannt.

Screenshot der Vergleichskriterien

Screenshot der Vergleichskriterien

Bankkarte: Die deutschen Kreditinstitute geben in der Regel kombinierte Bankkarten mit den Funktionen girocard und Maestro heraus. girocard ist das deutsche Debitkartensystem. Das girocard-Zeichen steht für die beiden Einsatzmöglichkeiten: bezahlen und Geld am Automaten abheben. girocard ersetzte die früheren Bezeichnungen "Electronic Cash" bzw. "ec". Maestro ist eine Marke des US-Unternehmens MasterCard. Bankkarten mit Maestro-Funktion können auch im Ausland eingesetzt werden - weltweit an über elf Millionen Stellen im Handel und an Geldautomaten. Alternativen zu Maestro sind V PAY und Cirrus. Die Akzeptanz von V PAY des Wettbewerbers VISA Europe ist im Wesentlichen auf Europa beschränkt. Cirrus gehört wie Maestro zur Markenfamilie von MasterCard. Das Cirrus-Zeichen ist weltweit an diversen Geldautomaten angebracht, an elektronischen Kassen kann über Cirrus jedoch nicht bezahlt werden.
Bankkarten sind Debitkarten, d. h. die getätigten Umsätze werden zeitnah abgerechnet. Eine Bankkarte gehört zur Standardausstattung eines jeden Girokontos. Werden Beiträge für die Karte berechnet, sind diese im Vergleich angegeben. Einige Institute stellen Bankkarten mit reduziertem Funktionsumfang aus, falls nach ihrer Einschätzung die Bonität des Kunden nicht ausreicht oder das Girokonto nicht als Gehaltskonto genutzt wird.

Kreditkarte: Auch Kreditkarten werden zum bargeldlosen Bezahlen und zum Abheben von Bargeld an Geldautomaten genutzt. Vorteile bei der Akzeptanz gegenüber Bankkarten gibt es vor allem bei Auslandsreisen oder bei Zahlungen im Internet. Oftmals werden Kreditkarten um Serviceleistungen oder Versicherungen aufgewertet. Die getätigten Kartenumsätze werden, sofern es sich nicht um sogenannte Debit-Cards handelt, monatlich dem Girokonto belastet. Bis dahin sind die Umsätze zinsfrei. Kreditkarten sind meistens nicht im Girokontopaket enthalten, sondern müssen sofern gewünscht beantragt werden. Ob eine Kreditkarte ausgestellt werden kann, ist abhängig von der Kundenbonität.

Geldautomaten: Nicht zuletzt dient ein Girokonto dazu, sich schnell mit Bargeld zu versorgen. Geldabhebungen sind im Rahmen des für einen bestimmten Zeitraum festgelegten, individuellen Verfügungsrahmens möglich. Im Vergleich wird aufgeführt, an welchen Geldautomaten jeweils kostenlos Bargeld abgehoben werden kann. Oft steht über einen Verbund ein breites Geldautomatennetz von mehreren Banken zur Verfügung. Zur "Cash Group" haben sich Deutsche Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank und Postbank sowie deren Tochterinstitute zusammengeschlossen. Im kleineren "CashPool" sind u. a. BBBank, National-Bank, Santander Consumer Bank, die Sparda-Banken und die TARGOBANK organisiert.
Mehrere Direktbanken bieten eine kostenfreie Bargeldversorgung an praktisch allen Geldautomaten über die Kreditkarte. Wichtig ist nur, dass der Geldautomat die verwendete Kreditkarte akzeptiert - das erkennt man am entsprechenden Logo am Gerät. Die Abhebungsgebühren der Kartengesellschaft übernimmt dabei die Bank. Die Karte verliert in dieser Anwendung ihre Kreditfunktion, Abhebungen werden genauso schnell wie mit der Bankkarte belastet. Sofern mit weltweit kostenfreiem Abheben geworben wird, kann außerhalb der Eurozone trotzdem ein Auslandsentgelt anfallen. Es werden verschieden hohe Prozentsätze von meist 1,00% bis 2,00% aufgeschlagen, die sich mitunter im Umtauschkurs verstecken. Bei der Währungsumrechnung liegt ein vorgegebener Devisenkurs zugrunde (Sortenkurse, die beim Bargeldtausch verwendet werden, sind ungünstiger). Zwei Besonderheiten: Einige Anbieter wie die DKB verzichten auf das Auslandsentgelt beim Abheben, TARGOBANK rechnet neben dem Auslandsentgelt noch einen Aufschlag von 2,00% beim Wechselkurs drauf.

GeldKarten-Funktion der Bankkarte: Die GeldKarte dient zur Zahlung von Kleinstbeträgen wie etwa am Fahrkarten- oder Briefmarkenautomaten, ohne Unterschrift und ohne die Eingabe eines PIN-Codes. Sie wird durch einen Chip auf Bankkarten integriert. Die GeldKarte lässt sich an Geldautomaten oder an speziellen Ladeterminals mit beliebigen Beträgen zwischen EUR 1,00 und EUR 200,00 aufladen. Das Aufladen kann an fremden Automaten gebührenpflichtig sein, das Bezahlen mit der Karte ist für den Kunden gebührenfrei.
Die GeldKarte wird am Zigarettenautomaten zum Bezahlen verwendet. Über das auf dem Chip hinterlegte Jugendschutzmerkmal wird dabei geleichzeitig geprüft, ob der Käufer mindestens 18 Jahre alt ist.

Screenshot der Vergleichskriterien

Screenshot der Vergleichskriterien

TAN-Verfahren: Die Banken arbeiten mit unterschiedlichen Konzepten, um Online-Transaktionen sicherer zu machen. Nahezu alle Geldinstitute haben das gewöhnliche PIN/TAN-System zumindest durch indizierte TANs (iTAN) ersetzt. Neben iTAN sind iTAN+, mTAN, eTAN, eTAN plus, chipTAN comfort, photoTAN und PushTAN gängige TAN-Verfahren. Wie die TAN-Verfahren im Einzelnen funktionieren, beschreiben wir in einem Artikel zum Thema Sicherheit.

HBCI-Banking: Im Vergleich wird zwischen "HBCI mit Chipkarte", "HBCI mit Schlüsseldatei" und "HBCI mit PIN/TAN" unterschieden. Bei Ersterem meldet sich der Kunde per Chipkarte über ein externes Lesegerät an. Dabei bieten Kartenleser mit integriertem Prozessor, separater Tastatur und eigenem Display den besten Schutz. Auf dem PC muss eine HBCI-fähige Software installiert werden, und zur Datenübertragung wird eine sichere Onlineverbindung genutzt. Diese Variante bietet maximale Sicherheit, ist aber teuer in der Anschaffung und schränkt die Mobilität ein. Den Preis für die Chipkarte, die von der Bank ausgegeben wird, ist in unserem Vergleich in Klammern angegeben. Teilweise ist die erste Chipkarte noch kostenlos und Gebühren werden nur für Ersatzkarten berechnet. Hard- und Software bieten die Institute oft subventioniert an, können aber auch unabhängig davon im Handel erworben werden.
In einer anderen HBCI-Variante wird anstatt der Verwendung von Chipkarte und Kartenlesegerät die Schlüsseldatei durch den Anwender erstellt und auf einem USB-Stick oder einem anderen Speichermedium gespeichert. Daneben gibt es HBCI auch auf Basis des beim Online-Banking verwendeten PIN/TAN-Verfahrens in Verbindung mit gängiger Finanzsoftware. Dabei kann die TAN je nach Verfügbarkeit beim Anbieter iTAN, mTAN oder PushTAN sein. Auf zusätzliche Hardware wird bei diesen beiden simpleren Techniken verzichtet. Aufseiten der Bank fallen hierbei in der Regel keine Gebühren für die Einrichtung an.

Mobile Banking: Wird für Nutzer von mobilen Endgeräten (Smartphone, PDA oder Tablet-PC) eine darauf ausgerichtete Banking-Anwendung zur Verfügung gestellt? Wie beim Online-Banking über den PC sind dann Funktionen wie Kontostandsabfragen, Umsatzabfragen, Überweisungen oder Daueraufträge möglich. Zum Mobile Banking gibt es Anwendungen, die den Zugriff auf das Konto per Webbrowser oder per Software ermöglichen. Die Software-Lösung mittels sogenannter App führen wir auf, sofern sie für weitverbreitete mobile Betriebssysteme verfügbar ist, hier beschränken wir uns auf Angaben zu iPhone/iPad und Android.

Telefon-Banking: Es wird die Telefonnummer der Banking-Hotline angegeben, wenn für Überweisungen oder Kontostandsabfragen das Telefon-Banking genutzt werden kann, was bei Online-Girokonten nicht die Regel ist. Für den persönlichen Service wird Kunden häufig eine Gebühr pro Auftrag (Überweisung, Dauerauftrag) berechnet, diese nennen wir in Klammern. Zusätzlich fallen die Telefongebühren für das Telefonat an.

Erleichterung beim Überweisen: Dieser Vergleichspunkt gibt Auskunft darüber, ob die Bank technische Lösungen anbietet, die das mühsame Eintippen von Rechnungsdaten ersparen. Dies kann entweder im Online-Banking oder mit der Banking-App realisiert werden. Im Online-Banking lässt sich dann durch ein einfaches Copy&Paste ein Text inklusive aller Überweisungsdaten aus einer E-Mail oder von einer Internetseite in ein Eingabefeld einfügen, die Textzuordnung wird automatisch übernommen. Teilweise lässt sich als Abwandlung dazu alternativ die Rechnung als PDF hochladen oder das PDF-Dokument wie in einen Windows-Ordner in die Anwendung herüberziehen. Per App kann bei solchen Services eine Rechnung oder ein papierhafter Überweisungsträger mit einer Fotoüberweisungsfunktion abfotografiert werden, die Funktion liest die Daten ein. In jedem Fall sollte der Nutzer die übernommenen Daten aber auf Richtigkeit und Vollständigkeit kontrollieren.

Kontosignale E-Mail/SMS: Bei einigen Anbietern ist es möglich, online Signale zu konfigurieren, die per E-Mail oder SMS über das Eintreten verschiedener Kontoereignisse informieren. Dies kann beispielsweise das Erreichen eines bestimmten Kontostandes, der Eingang einer Gutschrift, die Abbuchung eines Betrages oder eine Buchung mit einem bestimmten Verwendungszweck sein. Signale, die per E-Mail versendet werden, sind in der Regel kostenlos. Signale, die per SMS versendet werden, sind dagegen in der Regel kostenpflichtig. In Klammern geben wir jeweils an, welche Gebühren für den SMS-Service anfallen. Der Service ist optional.

VideoIdent möglich: VideoIdent ist am PC mittels Webcam oder bei Tablet und Smartphone mittels der eingebauten Kamera möglich. Die für die Kontoeröffnung notwendige Legitimation ist für den Antragsteller so schneller und bequemer durchzuführen als mit dem klassischen PostIdent in den Filialen der Post. Falls VideoIdent angeboten wird, geben wir auch an, wenn der Kontoeröffnungsantrag papierlos an die Bank übermittelt wird. In diesen Fällen wird keine Unterschrift benötigt und der Antragsteller spart das Porto für das Einreichen der Unterlagen auf dem Postweg, das übrigens beim PostIdent standardmäßig von der Bank übernommen wird.
Während des Videotelefonats zeigt der Antragsteller einem Servicebeauftragten, der bankintern oder extern sein kann, seinen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass. Durch Kippen werden auch die Sicherheitsmerkmale sichtbar, beispielsweise das Hologramm. Der Servicebeauftragte prüft die Ausweisdaten und fertigt Fotos davon an, auch ein Foto des Antragstellers wird gespeichert. Abschließend erhält der Antragsteller eine TAN per SMS oder E-Mail, die er in einem dafür vorgesehenen Formularfeld online eingibt. Der gesamte Prozess nimmt circa fünf Minuten in Anspruch.

Kontowechselservice: Durch die Kontowechselservices ist der Anbieterwechsel keine große Herausforderung mehr. Zu unterscheiden sind die durch das Zahlungskontengesetz geregelte Kontowechselhilfe und die oft parallel dazu angebotenen automatisierten Webservices. Dem Kunden mehr Arbeit erspart die gesetzliche Kontowechselhilfe. Die von der anderen Seite betrachtet für die Bank sehr aufwendig, seit September 2016 jedoch verpflichtend bereitzustellen ist. Der gesetzlich vorgeschriebene Weg ist nicht digital und damit nicht so unkompliziert und effizient, wie er sein könnte. Der wechselwillige Kunde muss ein mehrseitiges Ermächtigungsformular per Post oder Fax seiner neuen Bank einreichen. Der Aufbau des Formulars ist überall derselbe, über eine Vielzahl von Kästchen zum Ankreuzen und das Festlegen einzelner Termine werden die Übergangspunkte zum neuen Girokonto genauestens geregelt. Auf den Internetseiten der Banken ist das Formular oft nicht leicht zu finden. Über das Formular-Center oder die Textsuche sollte man jedoch fündig werden. Einige wenige Institute bepreisen als abgebendes oder empfangendes Institut den Part der gesetzlich auferlegten Aufgaben, der nicht ausdrücklich kostenlos ausgeführt werden muss. Über mögliche Kosten informiert die ebenfalls vorgeschriebene Verbraucherinformation zur Kontowechselhilfe, in der die Banken in diesem Punkt meist auf ihr Preis-Leistungs-Verzeichnis verweisen. Die Kosten der Kontowechselhilfe bei der jeweiligen Bank geben wir in unserem Vergleich an.
Die Webservices in Form einer Online-Anwendung oder einer App sind praktischer und schneller. Sie werden meist von den Banken bei externen Dienstleistern wie fino, FinReach und Kontowechsel24 eingekauft und dem Kunden kostenlos angeboten, auch ohne Portokosten in Rechnung zu stellen. Nach einmaligem Login mit den Zugangsdaten zum Online-Banking des alten Kontos werden die Kontoumsätze automatisiert analysiert. Der Kunde markiert per Klick, welche Zahlungspartner er über seinen Wechsel benachrichtigen will, kann Daten noch ändern oder ergänzen. Das System verschickt nach Freigabe in seinem Auftrag die Benachrichtigungen per Brief und erstellt einen abschließenden Bericht. Es kann passieren, dass die Dienstleister aufgrund des online begrenzt abrufbaren Zeitraums nicht an alle benötigten Daten herankommen. Und bei Zahlungen an Anbieter wie Amazon und PayPal, wo Kontodaten online hinterlegt werden, muss der Kunde in jedem Fall noch selbst nachjustieren - bei entsprechenden Umsätzen wird darauf meist hingewiesen.
Ein Kontowechsel lässt sich aber auch selbst organisieren. Nützlich sind dabei eine Checkliste (an was zu denken ist), Formularvorlagen zur Änderung von Lastschrifteinzügen, Formularvorlagen zur Information von Überweisenden über die neue Bankverbindung, und speziell zur Information an den Arbeitgeber. Das bestehende Girokonto kann per Formular über die neue Bank aufgelöst werden, das restliche Guthaben bzw. gegebenenfalls auch der Sollsaldo wird dabei auf das neue Konto übertragen. Da diese Art von Hilfe zum Selbermachen bei nahezu allen Banken verfügbar ist, führen wir diesen Punkt im Vergleich nicht gesondert auf.

Neukundenaktion: Bei diesem Vergleichspunkt steht, ob es zurzeit eine Neukundenaktion zu dem jeweiligen Girokonto gibt. Die meist umfangreichen Teilnahmebedingungen fassen wir in verständlichen Formulierungen zusammen und weisen auf Punkte hin, auf die Sie achten müssen. Der Neukundenbegriff ist je nach Bank unterschiedlich definiert. Manchmal erlangt man bereits sechs oder zwölf Monate nach Kontokündigung wieder den Neukundenstatus und kann von den zusätzlichen Vorteilen profitieren. Da in Fragen der Prämiengewährung ausschließlich die auf der Aktionsseite des Anbieters notierten Bedingungen relevant sind und diese im Laufe der Zeit geändert werden könnten, ist es ratsam, sich davon einen Screenshot anzufertigen. Das hat den Vorteil, dass man auch später noch mal nachlesen kann - wenn nicht mehr ganz so präsent ist, was zum Zeitpunkt des Abschlusses galt und einzuhalten ist.

Erfahrungsberichte von Bankkunden: Über diese Verlinkung können Erfahrungsberichte zu den einzelnen Girokonto-Anbietern gelesen werden. Einige Anbieter haben mehrere unterschiedliche Girokonten im Programm, die Berichte beziehen sich in der Regel auf eines dieser Konten. Wenn Sie ebenfalls einen Erfahrungsbericht schreiben möchten, können Sie diesen gerne über das Webformular einreichen.

Link zum Anbieter: Die Website des Anbieters wird in einem neuen Browserfenster geöffnet.

Bewertung: Bewertung des Anbieters bei den gewählten Vorgaben. Die bestmögliche Bewertung wird mit drei Pluszeichen dargestellt. Die Sortierung im Vergleich erfolgt nach der Gesamtbewertung.

Aktualisierung und teilnehmende Institute:
Screenshot zu Aktualisierung und teilnehmenden Instituten

Screenshot zu Aktualisierung und teilnehmenden Instituten

Unterhalb der Vergleichsübersicht geben wir Datum und Uhrzeit der letzten Aktualisierung an.

Außerdem ist eine Liste der im Vergleich berücksichtigten Anbieter verlinkt. In unseren Vergleichen berücksichtigen wir Direktbanken und Online-Broker. Daneben finden Sie zusätzlich Unternehmen, die ihre Produkte bundesweit einheitlich überwiegend per Internet vertreiben.