88%
Zufriedenheit
positiv
3
neutral
1
negativ
0
4
Berichte gesamt
neutral
23.02.2018
Zu viel Fintech und zu wenig Bank
Nach 3 Jahren Erfahrung bleibt mein Fazit: Fintech lieber nicht. Das Gebührenmodell ist seltsam: Falls 6 Monate kein Trade, dann EUR 23,80 Euro Strafgebühr. Guthaben wird jedoch stets mit Negativzins abgerechnet (-0,40%), ein Wertpapierkredit hingegen mit teuren 6,99% (Stand: Februar 2018). Dividendenzahlungen von ausländischen Aktien werden mit Gebühr belegt. Fast ohne Funktion in den 3 Jahren blieb der Service. Die Hotline-Mitarbeiter konnten fast nie telefonisch Auskunft geben, deshalb wird ein Rückruf für den gleichen Tag versprochen. Dieser erfolgte jedoch nie. Wer jetzt eine E-Mail zur Erinnerung schreibt, erhält ebenso keine Antwort. Nach zusätzlicher E-Mail-Erinnerung meinerseits nach 4 Wochen erfolgte eine Antwort, die erneut keine Auskunft zum Sachverhalt beinhaltet. Kein Service (durch Hotline und E-Mail) wäre also besser. Es erspart einem die Frustration. Leider beging/begeht brokerport zusätzlich immer wieder Fehler, weshalb ich den Kundenservice ja doch beauftragen muss. Z. B. wurden fehlerhaft 12,49 Euro zu meinen Lasten berechnet. Nach Anruf und mehreren E-Mail-Beschwerden erfolgte die versprochene Gutschrift auch nach einem Monat nicht. An Veränderung glaube ich nach den 3 Jahren nun nicht mehr. Auch nicht an zukünftige Versprechungen. Schade für brokerport von der FinTech Group Bank.
— P. Seidel
positiv
01.08.2017
Günstig und nicht schlecht
Ich bin Vieltrader, komme auf zwei Transaktionen pro Woche, so um die hundert im Jahr bei einem Umsatz von knapp unter 200.000 Euro. Das heißt, im Durchschnitt macht ein Deal bei mir weniger als 2.000 Euro aus. Da muss man die Gebühren schon unter Kontrolle haben. Somit kommen nicht viele Online-Broker infrage und brokerport hat dazu ein vernünftiges Online-Brokerage. Allein das Konto immer nahe 0 Euro zu halten, erfordert Arbeit, für Schulden und Guthaben sind Zinsen fällig. Deswegen habe ich mir einen Lombardkredit einräumen lassen, kann also handeln ohne Deckung und gleiche aus, wenn meine Limits zogen und die Wertstellung erfolgt ist. Guthaben aus Verkäufen muss ich manuell abziehen, soweit nicht direkt wieder angelegt, um die Strafzinsen zu vermeiden. Durch meine Verhaltensänderung werde ich bei ein paar wenigen Euro Straf- und Überziehungszinsen pro Jahr bleiben. Trotzdem ist es eine lästige Angelegenheit. Bei Neuemissionen bleibt man bei brokerport in der Regel außen vor. Schade, früher habe ich einige gute Deals damit gemacht. Die Hotline hat Ahnung, keine Frage.
— F. B.
positiv
13.04.2017
Preiswert mit Tücken
Ich handele viel, aber nichts Exotisches. Fünfstellige Transaktionen sind die Regel. Das Ganze bei einem hohen Depotvolumen. Da ist für mich ein gebührenfreies Depot wichtig. Sonst kommen ganz schnell dreistellige Kosten auf mich zu. Und bei mindestens 50 größeren Trades im Jahr habe ich mir einen Anbieter mit einer Flatfee ausgesucht. Gelandet bin ich bei brokerport. Die Kontoeröffnung war unkompliziert und schnell. Internetauftritt und Informationsmöglickeiten sind für meine Belange ausreichend. Die Hotline ist gut erreichbar. Allerdings gibt es ja neuerdings Strafzinsen. Bei 10.000 Euro Guthaben ca. 11 Cent pro Tag. Also lasse ich Transaktionszuflüsse und Dividenden nicht allzu lange stehen. Genauso stelle ich bei Käufen die Liquidität zeitnah zur Verfügung. Bestimmt lästig für Leute, die selten auf das Depot schauen, für mich auch zu lästig, aber machbar. Also ein Gut mit Einschränkungen.
— M. G.
positiv
28.11.2016
Die hübschere Tochter der biw Bank
Die biw Bank ist auf mehreren Vertriebswegen am Markt, über flatex und brokerport (vormals benk) am Markt. Mit beiden Online-Brokern habe ich einige Erfahrungen. Letztendlich bin ich zurzeit bei brokerport. Wenn ich den Internetauftritt vergleiche, fühle ich mich bei brokerport wohler. Auch flatex hat das ein oder andere Update des Online-Brokerage in den letzten Jahren gemacht und die Mitarbeiter von flatex sind ohne Frage kompetent. Trotzdem bleibt bis heute eine gewisse Unordnung. Die Gebührenunterschiede sind gering und fallen auch beim Vieltrader (wie bei mir) kaum ins Gewicht. Für mein Geschäft, und das sind hauptsächlich europäische Aktien mit Schwerpunkt Deutschland, zur Diversifikation noch Immobilienfonds, sind die Informations- und Handelsmöglichkeiten bei brokerport voll ausreichend. Ärger oder Unstimmigkeiten (zuerst noch als benk) gab es in den letzten zwei Jahren nicht. Es gibt sicherlich gute All-Bank-Anbieter darüber hinaus. Aber in Summe liegen dort die Handelsgebühren um den Faktor 2 bis 3 höher, was kleine Deals schon in der Rentabilität beeinflusst. Zwei weitere Punkte, die für Interessenten relevant sein könnten: Die Kontoeröffnung erfolgte einfach und zügig. Und letztlich, die Karte zur TAN-Generierung ist immer noch lästig in der Anwendung, man kann ja eine Session-TAN setzen, so ist der Ärger nur einmal pro Anmeldung. Man kann - glaube ich - nachvollziehen, dass ich brokerport mit kleinen Einschränkungen empfehle.
— Marc-Philipp
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