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Erfahrungsberichte Brokerage zum Vergleich
EINZELANSICHT TARGOBANK

Erfahrungsberichte - Targobank

Geprüfte Nutzerstimmen zum Wertpapierdepot der Targobank AG.

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72% Zufriedenheit
positiv 11
neutral 4
negativ 3
18 Berichte gesamt
negativ 09.07.2022

Doppelt vorzunehmendes PostIdent

Ich besitze bei dieser Bank schon seit Langem ein Tagesgeldkonto, habe also den ärgerlichen PostIdent-Vorgang schon einmal durchlaufen, und man müsste mich demgemäß dort eigentlich kennen. Will man aber nun ein Depot eröffnen, muss man diesen ganzen Umstand noch einmal über sich ergehen lassen, und das auch noch in Corona-Zeiten, wo eigentlich jeder Kontakt einer zu viel ist. Dass so etwas nicht sein muss, zeigt die ING. Dort waren genau die gleichen Voraussetzungen gegeben, und die Depoteröffnung war überhaupt kein Thema. Was bei der Targobank aber ganz besonders gemein ist, das ist die Tatsache, dass bei der Online-Antragstellung zunächst so getan wird, als könne man durchaus eine aufwandslose Depoteröffnung vornehmen. Dieser Eindruck entsteht nämlich dadurch, indem man gefragt wird, ob man schon Kunde sei. Wörtlich heißt es: "Da uns die Daten unserer Kunden bereits vorliegen und bestätigt sind, können wir das neue Depot schneller eröffnen." Und jetzt geht es von Seite zu Seite weiter mit den bekannten, unendlich vielen Fragen, und immer meint man, jetzt wird man doch wohl hoffentlich gleich am Ziel sein. Und erst ganz zuletzt wird einem mitgeteilt, man müsse jetzt noch den PostIdent-Coupon herunterladen. Das ist in meinen Augen Rücksichtslosigkeit pur. Und spätestens jetzt war für mich klar, hier gelten die Kunden nur als indifferente Masse, mit der man machen kann, was man will. Sodann zur ING.

— Klaus Mayer
negativ 20.11.2021

Umständlich und unflexibel

Nachdem ich seit Jahren ein Girokonto bei der Targobank besitze, sollte ein Gemeinschaftsdepot beantragt werden. Telefonische Auskunft: Das geht, bitte online beantragen. Gesagt, getan. Dabei wird ein 16-seitiges (!) Antragsformular erstellt, das ausgedruckt und versehen mit acht (!) Unterschriften eingeschickt werden muss. Zusätzlich ist für beide Kontoinhaber natürlich ein PostIdent fällig, auch wenn man schon Kunde ist. Nach wenigen Tagen dann eine E-Mail: Es gibt Klärungsbedarf, kommt per Briefpost. Dann nach ein paar Tagen der Brief: Es gibt Klärungsbedarf, bitte anrufen! Holla, warum stand das nicht in der E-Mail? Ist die Telefonnummer der Bank so geheim? Also angerufen: Es gibt Klärungsbedarf, bitte in die Filiale kommen! Filiale? Da war ich noch nie - die nächste ist in München, da will man nicht wegen so einer Kleinigkeit hinfahren. Was ist das Problem? Die Klärung dauerte ca. 45 Minuten und erforderte bankseitig drei Mitarbeiter und zahlreiche Rückfragen bei der Fachabteilung. So kurz wie möglich: Das zum Gemeinschaftsdepot gehörige Gemeinschaftsverrechnungskonto kann nicht eröffnet werden, weil es schon ein Girokonto gibt. Dieses, ein Einzelkonto, kann als Verrechnungskonto genutzt werden, aber nur, wenn es vorher in ein Gemeinschaftskonto umgewandelt wird. Und das geht nur in der Filiale! Zitat: "Wir kennen Ihre Frau ja gar nicht." Warum war sie dann bei der Post für ein PostIdent? Am Ende habe ich zugunsten meines Blutdruckes entschieden, dass wir auf das Depot verzichten.

— L. B.
positiv 26.12.2020

Einfach nur ein gutes Paket

Nach 36 Monaten Geduld als Nichtkunde habe ich jetzt wieder bei der Targobank mit Depot nebst Depotübertrag von der ING und einem Tagesgeld zugeschlagen. Bis auf die Tatsache, dass es nur noch 1% p. a. anstatt 2% p. a. auf ein Jahr hin garantiert gibt, ist alles gleich. Das heißt wieder auf 40.000 Euro gedeckelt (bei entsprechend gleich hohem Depotübertrag) und auch die zehn Freetrades gab es vor vier Jahren auch schon. Selbst der Online-Auftritt ist nur leicht überarbeitet worden. Ein kleiner aber guter Unterschied, man kann Konto und Depot jetzt online und mit VideoIdent eröffnen, was einfach Zeit und unnötigen Papierkram erspart. Auch im Vergleich mit anderen Depotübertrags-Aktionen wie die der Deutschen Bank kann sich das Targobank-Angebot sehen lassen. 200 bis 300 Euro mehr Zinsertrag vor Besteuerung im Vergleich zu guten Tagesgeldkonten wiegen die Geldprämien des Wettbewerbs auf. Wer sowohl Geld anlegen will, als auch die Freetrades gebrauchen kann, ist bei der Targobank-Aktion nicht schlecht aufgehoben.

— Paul D.
neutral 22.08.2020

Zwei Schnäppchen mit einer Klappe geschlagen

Mit meinem Depotwechsel zur Targobank habe ich zwei Schnäppchen mit einer Klappe geschlagen. Ich handele nicht mehr so viel wie früher, vielleicht ein Mal im Monat im Schnitt auf das Jahr gesehen. Für mein mittelgroßes Depot und meine Bedürfnisse habe ich einen neuen Partner mit einem kostenlosen Angebot im Wertpapierbereich gesucht. Beratung brauche ich nicht bei meinen Geschäften. Den Ausschlag für die Targobank gab im Endeffekt die Möglichkeit noch ein gut verzinstes Tagesgeld anzulegen in einer Höhe, die gut zu meinem Bedarf passte. So habe ich binnen Minuten Liquidität auf meinem Gegenkonto zum Depot, wenn ich einmal größere Geschäfte habe. Bei Bedarf stocke ich dann mein Tagesgeld schnell wieder auf bis zum Maximalanlagebetrag von 40.000 Euro, den ich in der Regel ausschöpfe. Das Produkt heißt Klassik-Depot und kann inklusive VideoIdent online einigermaßen komfortabel abgeschlossen werden. Der Online-Auftritt der Targobank ist ganz OK. Für unsere beiden minderjährigen Töchter haben wir das Produkt auch abgeschlossen, wobei es da primär um das Tagesgeldangebot ging und wir nicht unterschiedliche Anbieter für die Kinder und uns haben wollten. Bei Problemen rund um das Depot hat man nicht nur die Hotline, sondern auch einen zugeordneten Berater vor Ort, der telefonisch und per E-Mail erreichbar ist.

— Verena S.-W.
neutral 15.07.2020

Wanderer zwischen Depotwelten auf Zwischenstopp bei der Targobank

Ich habe seit den Neunzigerjahren Aktien in meinem Depot. Klein angefangen und kontinuierlich etwa 10.000 Euro im Durchschnitt pro Jahr angelegt, kam im Laufe der Zeit einiges zusammen. Die Dividenden bedeuten mittlerweile ein gerade vierstelliges Zubrot im Monat für mich, Tendenz leicht steigend. Mit den Jahren habe ich gelernt Unterhaltskosten bei Depots und Transaktionskosten zu minimieren, was mit dem aufkommenden Online-Banking immer leichter wurde. Mittlerweile bin ich immer bei mindestens einem Billig-Broker mit Flatfee wie flatex oder onvista. Parallel dazu nehme ich sehr vielen Neukundenaktionen teil, die ein kostenloses Depot (auf Zeit) und eine Depotübertragsprämie anbieten oder eine Sonderzinsaktion wie in der Vergangenheit die comdirect, die Merkurbank oder noch früher die DAB bank anboten. Zuletzt war eines der besten Angebote das der Targobank, bei der man übrigens mehrfach Neukunde sein kann nach Ablauf einer 36-monatigen Sperrfrist. Aktuell habe ich das Angebot Depotübertrag gegen Prämie genutzt, ich kenne und habe aber auch schon das zweite Angebot Depotübertrag gegen Sonderzins auf Tagesgeld genutzt. Letzteres ist bei mittleren Depots bis 40.000 Euro lohnend, bei Überträgen jenseits der 100.000 Euro sollte man die erst genannte Variante wählen. Einen großen Nachteil hat die Targobank allerdings: Nicht das mittelmäßige Online-Brokerage, sondern die langwierige Konten- und Depoteröffnung in der Filiale, die unsäglichen Depotübertragsformulare in dreifacher Ausfertigung und wenn man Pech hat einen Wertpapierberater mit "guten" Ideen. Für erfahrene Anleger eine Empfehlung, für Einsteiger eher weniger.

— R. H.
positiv 03.11.2019

Ein Tipp für mittelgroße Depots und Tagesgeld

Als Paket bietet die Targobank neben der größer beworbenen Depotübertragsaktion für Neu- und Bestandskunden auch eine zweite Depotaktion an, die sich nur an Neukunden richtet. Nach Targobank-Defintion ist man Neukunde, wenn man länger als drei Jahre kein Kunde gewesen ist. Hierbei wird ein Depotübertrag im Wert zwischen mindestens 7.000 und maximal 40.000 Euro mit einem Anlageangebot für ein 2,00% p. a. Tagesgeld in gleicher Höhe (Zinssatz für zwölf Monate garantiert!) belohnt. Für mich passt dieses Angebot sehr gut, weil es meinen Anlagebedarf auf Jahressicht gut abdeckt und ich aufgrund des Tagesgelds flexibel und auch über der Inflationsrate bin. Inzwischen ist der Depotübertrag geschehen und das Tagesgeldkonto mit quartalsweiser Verzinsung angelegt. Für mich ebenfalls gut zur Depotpflege sind die zehn Freetrades, von denen ich schon vier verwendet habe und die mir fast 100 Euro Ordergebühren im Vergleich zu den normalen Kosten beim Klassik-Depot gespart haben. Leute mit vergleichbaren Voraussetzungen und Anlagezielen sollten die Aktion nicht vorbeiziehen lassen.

— G. W.
neutral 11.10.2019

Klassik-Depot für große Depots - kostenfrei und Wechselprämie

Wer nicht unbedingt viel handeln will bei überdurchschnittlichen Ordergebühren, aber einen großen Wertpapierbestand hat (> 50.000 Euro), bekommt leicht ein kostenfreies Depot bei der Targobank und noch eine Übertragungsprämie dazu. Neben dem erwähnten Depotvolumen reicht die Benutzung des Online-Postfachs. Die restlichen Rahmenbedingungen stehen in den Teilnahmebedingungen, z. B. die Behandlung von Bestandskunden. Dazu gibt es ein mittelmäßiges Online-Brokerage mit ebensolchen Neuemissions- Chancen. Lästig fand ich den relativ großen Zeitaufwand bei der Depoteröffnung. Wer einen Depotwechsel macht, sollte immer auch die Einstandskurse nach dem Übertrag prüfen. Auch das kostet Zeit. Weiterhin ist die Prämie zu versteuern. Bezieht man dies auch noch ein, sollte man eher ein 100.000 Euro Depot haben, damit ein paar hundert Euro überbleiben. Insofern ist eine generelle Empfehlung unangebracht.

— R. K.
negativ 03.07.2019

Nette Neukundenangebote aber auch viele negative Punkte

Nach einigen Jahren möchte ich gerne mit den anderen Interessenten oder Kunden meine Erfahrungen mit der Targobank bezüglich des Depots teilen. Keine Frage, die Targobank hat immer mal wieder interessante Neukundenangebote bezüglich Konto und Depot. Die Standardkonditionen sind aber maximal im durchschnittlichen Bereich, was bei einer längeren Kundenbeziehung immer mehr ins Gewicht fällt. Bezüglich Depot rate ich dringend bei fehlender eigener Expertise ab. Zum einen ist die Targobank bis in die Fachabteilungen selbst nicht sattelfest im Wertpapierbereich und man hat häufiger als bei anderen Banken Grund zur Reklamation. Ich habe mehrere Depots und kann diesbezüglich durchaus vergleichen. Zum anderen - und das ist auch ein Nachteil bei Filialbanken - kommt der Berater immer mal wieder mit Anlagevorschlägen, die auch ab und an Optionsschein-Charakter mit Total-Verlustmöglichkeit haben oder häufiger mit hohen Gebühren behaftet sind. Auch geschlossene Fonds mit ungewissen Risiken wurden proaktiv angeboten. Das Online-Banking ist im Großen und Ganzen in Ordnung inklusive Informationsmöglichkeiten. Von Terminabsprachen via Hotline rate ich ab, unverständlicherweise war ich danach mehrfach vergeblich in der Filiale. Die Konto- und Depoteröffnung ist verglichen mit reinen Online-Banken viel zu aufwendig und zeitraubend.

— K. A.
positiv 09.05.2019

Top Angebot für Wechsler mit mittelgroßem Depot

Bei der Targobank bin ich Wiederholungstäter. Vor einigen Jahren bin ich wegen einer Depotübertragsprämie zur Targobank gewechselt. Dann war ich wieder weg bei flatex und jetzt back home. Mittlerweile hab ich neben dem Depot auch ein paar 10.000 Euro anzulegen, was ja bekanntlich in den letzten Jahren sicher und rentabel so gut wie unmöglich war. Deswegen passte jetzt das Targobank-Angebot so genau für mich. Auf ein Jahr habe ich jetzt Ruhe, mit 2% Tagesgeld ist man oberhalb der Inflationsrate. Die Kröte, die man schlucken muss, sind wahnwitzig viele Formulare bei der Kontoeröffnung in der jeweiligen Filiale. Das Besprechen, Ausfüllen und Unterschreiben zusammen kann eine gute Stunde dauern. Und man bekommt auch noch ein gutes Stück "Wald" mit nach Hause. Aber das wusste ich ja vom ersten Mal schon. Und auch die Freetrades sind ein geldwerter Vorteil, der nicht unerheblich ist, wenn man mal das ein oder andere kaufen oder verkaufen will. Selbst im Vergleich zu flatex sind das noch mal knapp 50%, wenn man Gebühren und Fremdkosten berücksichtigt. Eine runde Sache für mich und eine klare Empfehlung.

— K. M.
positiv 20.04.2019

Vorteile einer Filialbank nutzen

Oft fährt man mit reinen Online-Brokern gut bezüglich Depot- und Transaktionskosten. Aber auch manche Filialbanken haben interessante Konditionen und Aktionen für Kunden. Zudem kann man das ein oder andere per Kulanz erreichen. Ich konnte die Freetrades aus einer Targobank Depotübertragsaktion gegen Sonderzins vor ein, zwei Jahren nicht nutzen, weil Anschaffungsdaten unklar waren, daraufhin wollte ich schon mein Depot auflösen. Im Gespräch mit dem Berater wurden mir die verfallenen Freetrades noch einmal gewährt und als Bestandskunde konnte ich an einer weiteren Aktion teilnehmen. Ich hätte mich schwergetan, dies bei einer anonymen Hotline eines Online-Brokers durchzusetzen. Im Endergebnis habe ich meinen Depotbestand aufgestockt und werde jetzt einige steuerlich neutrale Transaktionen gebührensparend ausführen, die ich sowieso plante. Der Berater hat mir zusätzlich schnell die Anschaffungsdaten der Papiere zum Abgleich zukommen lassen. Fazit: angenehme Atmosphäre und ein gutes Ergebnis für mich

— C. B.
positiv 05.02.2019

Kombi-Angebote finde ich gut

Kombi-Angebote wie das der Targobank finde ich gut. Depot und Tagesgeld kombinieren mit Freetrades und gut verzinstem Tagesgeld in nicht nur homöopathischer Dosis ist brauchbar in Zeiten von Niedrigzinsen und schwachen Aktienmärkten. 2%, das ist größer gleich der Inflationsrate und die Freetrades entsprechen ungefähr meinem Kaufverhalten in einem Jahr. Ein Deal pro Monat, viel mehr sind es nicht. Auch hier spare ich dreistellig. Positiv, auch ein ehemaliger Kunde oder ein Kunde ohne Depot kann an der Aktion teilnehmen, ebenso kann ein ehemaliger Kunde auch geworben werden, was bei solchen Aktionen eher selten ist. Trading und Marktinformation sind absolut ausreichend. IPOs, da bin ich bei der Targobank erst einmal nennenswert bedient worden. Die Chancen sind gering. Da ist man bei Commerzbank, comdirect, Deutsche Bank und auch bei der Consorsbank besser aufgehoben.

— K. G.
positiv 24.12.2018

Zettelwirtschaft gegen Sonderzinsen

Die Aktion der Targobank, bei der ein Tagesgeld-Sonderzins im Falle eines entsprechenden Depotübertrags angeboten wurde und wird, kam mir gerade Recht, weil bei mir vor zwei, drei Monaten zweijährige Anleihen fällig wurden und ich keine geeignete Folgeanlage fand. Für die dort gebotenen 2% p. a. müsste man ansonsten die Anlagesumme ca. 10 Jahre festlegen, um vergleichbare Renditen zu erzielen. Die Merkurbank hatte eine ähnliche Offerte, aber dort war ein sechsmonatiges Festgeld angeboten, zwar die Möglichkeit mehr anzulegen, aber auch keine Zusatzvorteile in Form von Freetrades wie bei der Targobank. Also viel die Entscheidung zugunsten der Targobank und die Eröffnung über die nächstgelegene Filiale, die etwa 10 km entfernt war. Obwohl der Termin online mit der Targobank-Hotline vereinbart worden war, kam ich umsonst in die Filiale. Man entschuldigte sich und vereinbarte einen Folgetermin ein paar Tage später, der dann auch klappte. Immerhin über 60 Minuten dauerte Termin mit vielen Unterschriften und einer Menge Papier für den heimischen Bankordner. Der Rest ging einigermaßen schnell, binnen zwei Wochen konnte ich sogar meine erste Transaktion als Freetrade machen. Allein bei den Zinsen ist mein Bruttorendite-Vorteil mehr als 400 Euro verglichen mit den besten Zinsanlagen bis 12 Monate Laufzeit. Ein ganz guter Stundenlohn.

— C. R.
neutral 23.04.2018

Depot-Sonderaktionen sollten gut abgewägt werden gegen Normalkonditionen

Kundengewinnung und -bindung ist tägliches Brot der Online-Banken. Die Kundschaft ist mobiler geworden und wechselt. Im gleichen Maße steigen die Neukundenaktionen. Fast keine Woche vergeht ohne eine solche, über die ich vor ein paar Jahren mit einem kostenlosen Depot bei der Targobank gelandet bin. Damals - wie übrigens auch aktuell - warb die Bank bei Depoteröffnung und Übertrag von Wertpapieren mit täglich verfügbaren und weit über Marktdurchschnitt verzinsten Konten. Subventioniert vom Rest des Klientel hört aber auch diese Sonderaktion irgendwann auf. Und dann bleibt die Betrachtung der Standard-Transaktionskosten, der Chancen bei IPOs, der Qualität der Hotline, der Zuverlässigkeit und Transparenz, der Einfachheit und Effizienz. Und dann wird die Beurteilung auch deutlich negativer. Leicht findet man Wettbewerb mit niedrigeren Ordergebühren oder guten Chancen bei Neuemissionen. Auch das Online-Banking ist eher mäßig. Die Beratung und die Hotline sind ausbaufähig. Terminvereinbarung und -einhaltung problematisch. Insgesamt ist der Umgang mit dem Bestandskunden mit viel Wohlwollen Durchschnitt. Keine Empfehlung also, maximal die Sonderaktionen mitnehmen und dann weiterziehen.

— K.-P. G.
positiv 16.08.2017

Doppelt gemoppelt hält besser

Für eine Filialbank erstaunlich gute Sonderaktionen fährt die Targobank seit einiger Zeit. Im letzten Jahr bin ich bei der Aktion Depotübertrag gegen Sonderzinsen beim Tagesgeldkonto mit 40.000 Euro für ein Jahr zu 2,5% (garantiert!) bei wertgleichem Depotübertrag eingestiegen. Zudem habe ich die zehn Freetrades zur kostengünstigen Umstrukturierung meines Depots während dieser Zeit genutzt und bei ca. 100.000 Euro Handelsumsatz statt ca. 250 Euro bei den meisten anderen Depots weniger als 50 Euro Gebühren bezahlt. Am Ende der Laufzeit wurde mir per Brief ein Angebot gemacht - bei Übertrag von gemanagten Fonds (z. B. offene Immobilien-, Misch- und Aktienfonds) - noch einmal eine Prämie von 0,75% des Kurswertes zu erhalten, was ich nutzen konnte und dankend annahm. Das Onlinebanking ist noch nicht einmal schlecht und manchmal ist es sogar gut, eine Filiale mit Berater zu haben. Für alle, die ähnlich wie ich anlegen, denke ich eine sehr, sehr gute Empfehlung. PS: Statt 2,5% bis 40.000 Euro gewährt die Targobank zurzeit nur noch 2,0%. Trotzdem gut bei den Tagesgeldkonditionen wie sie aktuell am Markt sind.

— A. V.
positiv 04.07.2017

Sonderaktionen rund um Depot und Fonds

Ich bin so ziemlich seit dem Start der Citibank - später Targobank - mehrfach dabei, war aber zwischendurch auch mal ein Jahr oder länger Nichtkunde. Trotzdem durfte ich wiederholt sowohl geworben werden, als auch als aktiver Kunde werben. Insbesondere die öfters aufgelegten Depotübertragungsaktionen gegen Prämie oder Zinsgarantie wurden in den letzten Jahren bei der Zinsflaute immer attraktiver, bot sich hier doch die Gelegenheit einige zehntausend Euro inflationssicher anzulegen. Fast immer waren auch noch Freetrades mit in der Offerte, sodass man auch hier leicht einen dreistelligen Eurobetrag Ordergebühren sparen konnte, und irgendetwas umzuschichten hat man ja bei einem größeren Depot immer. Zuletzt wurde auch der Übertrag gemanagter Fonds mit einer Aktion beworben. Die Prämienzusagen wurden immer eingehalten, Reklamationen zügig bearbeitet. Was man braucht, ist sicherlich Zeit bei Konto- und Depoteröffnung, aber so ist das nun mal bei Filialbanken.

— H. K.
positiv 21.03.2017

Wer ein paar Aktien und Fonds hat, ist gut aufgehoben

Wer ein paar Aktien und Fonds hat, ist bei der Targobank gut aufgehoben. Ein kostenloses Depot nebst Abwicklungskonto wird ab einem bestimmten Depotvolumen angeboten. Dazu gibt es immer wieder diverse Aktionen, zurzeit den Depotübertrag von einer Fremdbank zur Targobank, der bis zu 40.000 Euro Tagesgeldanlage zu - man höre - 2% auf 12 Monate erlaubt, bei Depotübertrag in gleicher Höhe. 40.000 Euro ist die Kappungsgrenze für das Tagesgeld, man kann natürlich mehr übertragen, ohne dass man einen weiteren Vorteil hätte. Dazu gibt es noch ein paar Freetrades, zumindest was den Targobank-Provisionsanteil betrifft. Des Weiteren kann man zurzeit gemanagte Fonds übertragen, das können Aktien-, Renten-, Immobilien- oder Mischfonds sein, und man bekommt 0,75% des Gegenwerts des Depotübertrags als Prämie, wenn man die Haltefristen beachtet. Also Termin machen und Zeit mitbringen, aber es lohnt sich, meine ich.

— R. N.
positiv 24.01.2017

An der Depotaktion sollte man nicht vorbeigehen

Ich habe Erfahrungen bezüglich Konto/Depot mit der Targobank und ihren Vorgängern bzw. Vorbesitzern zurück bis Ende der 90er Jahre. Im Kontobereich gab es eigentlich immer 0-Euro-Girokontoangebote. Man konnte geworben werden, manchmal gab es Neukundenangebote, die man auch nach einer gewissen Karenzzeit als ehemaliger Kunde nutzen konnte. Im Depotbereich gab und gibt es eigentlich keine super-interessanten Angebote außerhalb von Neukunden- und Depotübertragsaktionen. Das zeigt der Gebührenvergleich und die gebotenen Handelsoptionen relativ schnell und klar. Aber gerade an den sehr attraktiven Depotübertragsaktionen bin ich in den letzten Jahren nie vorbeigegangen. Zurzeit sind bis zu 40.000 Euro zu 2% als Tagesgeld aufs Jahr erlaubt, falls man einen äquivalenten Wertpapierübertrag macht. Es geht in 5.000-Euro-Schritten und freundlicherweise werden auch schon mal 37.600 Euro Depotwert auf 40.000 Euro aufgerundet. Die 10 Freetrades nimmt man gerne mit. Rechnet man einen Umsatz von 50.000 Euro bei diesen Trades spart man noch mal ca. 125 Euro an Gebühren im Vergleich zum Standardpreis. Die Nachteile: komplizierte Kontoeröffnung in der Filiale, also geduldig sein, altbackenes iTAN-Verfahren, also Smartphone weg, Gebührenfallen, also aufpassen. Die Einstandskurse kontrollieren, da wird gerne mal geschludert, also nochmal aufpassen. Umsonst ist nur der Tod.

— J. Reger
positiv 03.10.2016

Auf zwei Beinen steht man gut

Ich habe ein interessantes Kombi-Angebot der Targobank für Neukunden angenommen. Zwei Aspekte stechen hervor: 1. Das unter kleinen Bedingungen kostenlose Depot mit 10 Freetrades und 2. Die Möglichkeit bis zu 40.000 Euro als Tagesgeld anzulegen mit 2% Zinsgarantie auf 12 Monate. Vor den Zins haben die Götter den Fleiß gesetzt. Die Kontoeröffnung dauerte in der Filiale mindestens eine Stunde und ich ging mit viel Papier nach Hause. Auch dann wartete ich noch mindestens zwei Wochen bevor alle Zugangsdaten da waren und ich von einem "Ich-weiss-nicht-Recht"-Onlinebanking begrüßt wurde. Das Zusammenspiel Telefon-Hotline/Filiale klappt nicht immer, zweimal kam ich zu Terminen vergeblich. Das ist es dann aber auch mit dem Negativen. Ich kann sowohl Tagesgeld als auch Freetrades gut einsetzen, habe erst mal Ruhe und ein paar Hundert Euro Neukundensubvention abgegriffen. Klare Empfehlung, was denn sonst?

— J. E.