19%
Zufriedenheit
positiv
1
neutral
6
negativ
14
21
Berichte gesamt
negativ
01.02.2024
Alles schläft ...
Über anderthalb Monate sind bereits vergangen, und die Postbank hat ein Wertpapierdepot immer noch nicht übertragen. Alle Daten liegen der Postbank vor. Warum es trotzdem nicht weiter geht, weiß wahrscheinlich nur der Bearbeiter - wenn es den denn gibt. Der Auftrag wurde an die Fachabteilung weitergegeben. Mehr kann der Kundenbetreuer vor Ort nicht tun. Der war wenigstens freundlich. Aber eine Kontaktperson bei der Fachabteilung zu bekommen, geht nicht. Auf Nachfassen über Mail, Beschwerde per Brief erfolgt keine Reaktion. So sieht also für die Postbank Kundenservice aus. Eine einzige Katastrophe.
— K. S.
negativ
29.01.2023
Es kam erst gar nicht zu einer Eröffnung
Ich bin seit mindestens 30 Jahren Kundin der Postbank und war eigentlich immer zufrieden - in letzter Zeit ist es eine Katastrophe. Es gibt immer wieder nicht nachvollziehbare Änderungen, auch ändert sich das Layout des Depots - immer zum Nachteil. Der Clou war aber, als mein minderjähriger Sohn im Rahmen einer Schenkung eine Geldsumme erhielt, die in Aktien angelegt werden sollte. Trotz Banktermin, Legitimation und mehrfachem Nachhaken wurde das Depot einfach nicht eröffnet. Am Ende konnte niemand nachvollziehen, warum nicht - und wollte es auch nicht. Nach sechs Monaten Wartezeit eröffneten wir (völlig problemlos) bei der Konkurrenz und werden wohl unsere Konten nachziehen - einer Bank, die mit einer einfachen Depoteröffnung überfordert ist, will ich mein Geld eigentlich nicht anvertrauen.
— anonym
negativ
02.11.2022
Tief gefallen
Ich bin seit etlichen Jahren beim Postbank-Brokerage und war früher sehr zufrieden. Das änderte sich bereits mit dem Wegfall der Vorteile des Select-Programms. Offenbar trimmte der neue Eigentümer die Postbank auf Gewinnmaximierung zulasten der Kunden, auch der langjährig treuen Kunden. Nun gut, andere Broker bieten die ehemaligen Select-Vorteile auch nicht an, von daher ist Postbank-Brokerage nicht schlechter als die anderen, hat aber einen großen eigenen Vorteil verloren. Ein Horror ist die BestSign-App des Sicherungsverfahrens. Es funktioniert ja alles gut, solange alles eingerichtet wurde und sich nichts ändert. Aber wehe man wechselt das Smartphone aus. Es ist mir nicht gelungen, die BestSign-App auf meinem neuen Smartphone einsatzfähig zu machen. Ich verschwendete Stunden mit dem Versuch. Aktuell habe ich nun den Zugriff auf mein Depot auf unbestimmte Zeit verloren. Der telefonische Support erwies sich als unbrauchbar. Nach etwa 25 Minuten Wartezeit begann ein Gespräch, das nach 3 oder 4 Minuten abrupt endete, weil die Verbindung abbrach. Das versuchte ich nicht noch mal. Ich schrieb eine E-Mail wegen des Problems mit BestSign und erhielt umgehend eine automatische Eingangsbestätigung. In dieser wurde mal gleich mitgeteilt, dass die Bearbeitung einige Zeit dauern würde, weil gerade so viele Mails zu bearbeiten wären. Mit anderen Worten: Man hat auch dort so sehr am Personal gespart, dass auch per Mail nichts wirklich geht. Das war dann für mich der Punkt, an dem ich beschloss, den Depotanbieter zu wechseln. Ich kann nicht akzeptieren, dass ein kaputt gesparter Service/Support einfach nicht verfügbar ist, wenn er bei Problemen benötigt wird. Früher war das ganz anders. Fazit: Grottenschlechter Service/Support. Sehr schlechtes Sicherungsverfahren mit der BestSign-App, bei der man sein Smartphone besser nicht austauschen sollte.
— Norbert Marzahn
neutral
24.08.2022
Geduldige wählen die Postbank, kommen aber auch zum Ziel
Die aktuellen Sparplan-Aktionen der Postbank haben mich zu einer Eröffnung eines Wertpapierdepots animiert. Ganz so schnell, wie ich es von anderen Banken gewohnt bin, funktionierte die Eröffnung leider nicht, aber die Meinung in Bezug auf den Service der Postbank, der eher im unteren Feld anzusiedeln ist, kursiert durch die Weiten des Internets und hat sich auch hier wieder bestätigt. Insbesondere die Einrichtung der BestSign-App, um Wertpapiertransaktionen zu bestätigen, habe ich auf aufwendig empfunden. Im Rahmen der Einrichtung bekam ich eines Tages drei Briefe mit Freischaltcodes. Das wäre anderen Banken nicht passiert, aber schlussendlich hat es dann geklappt. Dafür finde ich den Login mit meinem Benutzernamen und der zu bestätigenden BestSign-Transaktion ziemlich sicher. Ohne mein Smartphone kommt niemand in mein Depot. Der übliche Vorgang ist mittelmäßig, Wertpapiertransaktionen werden, obwohl fest terminiert, manchmal wenige Tage später vom Anlagekonto eingezogen, der erste überfällige Gutschein aus der Aktion ist noch nicht da. Die Anlage des Sparplans hat schnell funktioniert, bei dem Aktions-ETF zahle ich nun lediglich 0,90 Euro für die Transaktion. Mich überzeugt die Postbank aktuell nicht, würde jetzt aber auch nicht davor warnen. Die Postbank bleibt leider auch hier im Mittelfeld.
— Manuel Selfker
neutral
18.01.2022
Handhabung
Nachteilig ist aus meiner Sicht die große Verzögerung bei den Daten des Depots. Jetzt, Dienstagmittag nach 12 Uhr (normaler Freitag, normales Wochenende) werden teilweise noch die Werte von Freitag angezeigt. Der Hinweis im Depot "Kurse 15 min verzögert" ist von daher gesehen eher irreführend. Der Depotwert in der Übersicht der Konten ist nicht identisch zu dem summierten Depotwert der einzelnen Positionen. Sparpläne ändern geht direkt nicht, sondern man streicht den vorhandenen Plan und setzt den Sparplan neu auf, dies wird allerdings umgehend angezeigt. Ein Postbediensteter in Oldenburg hielt es für notwendig, dass ich einen fünfstelligen Betrag auszahlen lasse, um ihn bei einer anderen Bank einzuzahlen (was dort den Ablauf zur Schwarzgeldüberprüfung initiiert hätte). Seine Chefin fand zum Glück eine problemlose Überweisungsmöglichkeit. Fazit: Die Wegstrecke zu einer modernen Bank ist noch zu gehen.
— Michael S.
negativ
04.08.2021
Kostenfreies Depot, aber auch Schwächen
Ich bin seit fast zehn Jahren bei der Postbank, mindestens sieben bis acht Jahre neben dem Girokonto auch mit einem Depot. Das Postbank-Depot ist ein kostenfreies Depot und war es in den letzten sieben, acht Jahren auch immer. Die Postbank hat aber auch Schwächen im Depotbereich. Bei kleineren Wertpapiergeschäften, wenige Tausend Euro oder so, sind die Gebühren schon sehr hoch. Selbst bei 10.000-Euro-Orders schlägt die Postbank mit 0,40% zu, auch das ein Spitzenwert dafür, dass man alles online macht. Das Wertpapier-Verrechnungskonto, das Postbank-Girokonto kostet auch. Zuletzt habe ich bei der Postbank eigentlich nur noch bei IPOs gefischt, wo sie als Mitglied der Deutschen-Bank-Gruppe relativ gute Chancen auf Zuteilung bot. Letztendlich führten Probleme bei den Einstandskursen und dadurch viel Ärger beim Zurückholen von falsch erhobenen Steuern dazu, dass ich das Vertrauen in die Postbank verloren habe. Ein solches Chaos habe ich bisher nur bei Targobank und Postbank erlebt. Sehr ärgerlich, denn der Kunde kann nicht viel machen, wenn die Banken beim Austausch der Tax-Boxes schludern, dadurch Anschaffungsdaten fehlen oder fehlerhaft sind. Ärgerlich ist, dass ich als Laie oft fehlende Kompetenz im Depotbereich bemerken musste. Was bleibt sonst? Ein mäßiger Auftritt im Online-Banking, auch im Depotbereich und als gute Erinnerung die dicke einprozentige Prämie auf das Depotübertragsvolumen ganz am Anfang meiner Postbank-Karriere. Heut braucht eigentlich keiner die Postbank.
— M. K.
negativ
08.03.2021
Wenig Leistung für relative hohe Gebühren und immer mal wieder Ärger
Die Postbank bietet immer weniger Leistung. Im Brokerage-Bereich für relative hohe Gebühren und auch immer mal wieder Ärger rund um andere Bankdienstleistungen. Angefangen habe ich bei der Postbank mit einem gebührenfreien Girokonto in den Nuller-Jahren. Das dichte Filialnetz und auch in der Fläche war einer meiner Gründe für diese Entscheidung ebenso wie der Geldautomat vor Ort. In der ersten Hälfte des letzten Jahrzehnts fingen die Einsparungen an, zuerst beim Filialnetz, dann bei der Ausstattung der verbleibenden Filialen. Z. B. waren die Ausfälle bei Geldautomaten in meiner Postbankfiliale viel häufiger als bei der Sparkasse oder Raiffeisenbank vor Ort. Auch schienen die Geldautomaten beim Wettbewerb moderner, während bei der Postbank noch die vorherige Generation lief. Irgendwann vor drei Jahren wurde dann auch das Girokonto kostenpflichtig. Beim Depot, das zwar qua Depotvolumen gebührenfrei gestellt wurde, waren im letzten Jahr insbesondere die hohe Transaktionskosten sehr ungünstig für mich. Bei knapp über 5.000 Euro fing da schon die Gebührenstufe 39,95 Euro an, de facto sind das in der Region fast 0,8% pro Geschäft, ein "Spitzenwert" für Online-Brokerage. Leider hatte ich auch schon Ärger mit verlorenen gegangenen Anschaffungsdaten, was ein absolutes NoGo ist. Ende 2020 habe ich meine Geschäftsbeziehung beendet und bin seit über vier Monaten zufrieden bei Smartbroker. Der einzige kleine Pferdefuß: Bei IPO ist man in der Deutsche-Bank-Gruppe besser aufgestellt als bei BNP Paribas.
— P. D.
negativ
01.02.2021
Aktiendepot wird um einen Tag verzögert angezeigt
Mein Aktiendepot bei der Postbank wird um einen Tag verzögert angezeigt. Laut einem Postbankmitarbeiter handelt es sich um eine Systemumstellung, die sich zu dieser Fehlerseite nun über 2 Monate hinzieht. Auf tägliche Beschwerden erhalte ich keinerlei Reaktion seitens der Postbank. Selbst der Beschwerde-Button in meinem Onlinekonto ist inzwischen nicht mehr zugänglich, bzw. es erscheint die Meldung, das vorübergehend dieser Bereich nicht zugänglich sei. Auch das ist nun schon seit Wochen so. Auch auf telefonische Weise kann man dem Problem bei der Postbank nicht beikommen. Ich überlege zu einer anderen Bank zu wechseln.
— Wolf Heinze
neutral
08.06.2020
Sehr hohe Provisionskosten beim Onlinehandel
Positiv: Das Portal von Easytrade ist übersichtlich, einfach und leicht verständlich, beim Zugang über chipTAN hatte ich keine Probleme. Die Wertpapierliste im Bestand ist gut gegliedert und wird laufend aktualisiert, kurz, ich hatte nichts zu "meckern". Gleichwohl: Obwohl die Postbank in den Filialen Ansprechpartner hat, sind dort Problemlösungen nicht zu erwarten, da Wissen und Zugang zum Effektengeschäft fehlt. In der Leistung ist Easytrade ein reiner Onlinebroker. Problem sind die Staffelung der Transaktionspreise (Provisionen) im reinen Onlinehandel. Beim Kauf und Verkauf einer Anlage, um einen kleinen Kursgewinn zu realisieren, verdoppeln sich natürlich die Kosten, die der Anleger aus zu versteuerndem Einkommen aufzubringen hat. Ergebnis: Wer als "buy-and-hold-Anleger" keine nennenswerten Aktivitäten durchführt, ist bei Easytrade gut aufgehoben. Trader, die auch mal Volatilitäten an der Börse nutzen möchten, müssen sehr schnell mit einigen tausend Euro an Provisionskosten rechnen. Hinsichtlich dieser Kostenhöhe hält Easytrade eine absolute Spitzenposition unter den Onlinebrokern. Selbst eine Online-Orderänderung wird mit 2,50 Euro berechnet.
— Bruno B.
negativ
03.06.2020
Gebührenfalle
Mein Mann und ich haben im letzten Sommer unsere Depots von der Targobank zur Postbank übertragen. Damals war dies eine mit Geldprämie ausgestattete Neukunden-Werbung. Uns kam entgegen, dass die Postbank bei uns im Ort ist, die Targobank hingegen in der 15km entfernten Stadt. Das sparte Wege, denn die Eröffnung ging nur in der Filiale und hat ganz schön lange gedauert (zwei Ein-Stunden-Termine für uns beide). Es hat dann auch noch einige Zeit gedauert, bis wir auf die Depots kamen und noch zwei Wochen mehr bis die Wertpapiere da waren. Die Prämie kam ein paar Monate später, aber nicht zu dem avisierten Termin, sodass wir nachfragen mussten. Einige Zeit war Ruhe und alles in Ordnung. Dann begann im Februar an den Börsen die Corona-Krise. Die Bank nervte sehr, da man sich im Online-Banking gerade da häufig nicht anmelden konnte. Den ein oder anderen Wert haben wir dann ungünstiger verkauft. Dabei fielen die hohen Transaktionsgebühren (teilweise mehr als 1% vom online gehandelten Wert) auf, da wir auch einige kleine Positionen auflösten und zusätzlich mussten wir bei Limitänderungen Gebühren zahlen, was ich schon ewig bei unseren Depots nicht mehr gesehen habe. Seit April als wir wieder limitiert zukauften kam der Ärger über Gebühren bei taggleichen Teilausführungen, auch etwas, was die Targobank nicht hatte. Unser anfänglicher Gewinn aus der Prämie ist mehr als aufgefressen. Wir nehmen es als Lehrgeld und schauen zukünftig weniger auf Neukundenaktionen, sondern auf die Kostenfreiheit des Depots ohne Tricks, die normalen Transaktionskosten und die Verfügbarkeit des Online-Brokerages und tauschen uns jetzt in den entsprechenden Foren über die wechselseitigen Erfahrungen aus, um unnötige Fehler zu vermeiden.
— A.-N. M.
negativ
16.04.2020
Das dicke Ende am Ende
Meine Erfahrung mit der Postbank ist wie folgt. Will man ein Depot eröffnen wegen einer Aktion oder Ähnlichem, stößt die Postbank an ihre Leistungsgrenzen. Dinge, die anderswo in Wochenfrist gehen, dauern bei der Postbank gerne auch mal im Monatsbereich. Wenn man dann mit viel eigenem Know-how (und das habe ich :)) am Ziel oder besser im Depot ist, erwartet einen ein mittelmäßiges Online-Brokerage und eine eher schlechte Anordnung der Menüs. Die Gebühren sind auch irgendwo in der Mitte, aber weiter weg von preiswert. Bis hierhin ist alles einigermaßen zu ertragen. Dann plötzlich will man handeln und es geht nicht, gleich ein paar Mal. Siehe dazu auch die Berichte meiner Leidensgenossen. Man denkt, kündigen ist vielleicht da eine gute Idee und kommt vom Regen in die Traufe. Eine formlose Kündigung mit allen notwendigen Attributen (Quell- und Zieldepot/-konto, Art des Übertrags, Handhabung der Verrechnungstöpfe, TIN, Depot- und Kontenlöschung) auf dem Postweg muss immer gehen. Dann stellt man fest, die haben deine Kündigung wohl doch nicht und faseln von Verkäufen und so weiter bla-bla-bla. Das geht gar nicht. Entweder man gibt zu, dass die Kündigung irgendwie fehlt oder man schaut zusammen auf die vorhandene Kündigung und klärt Unklarheiten. Profis war früher.
— anonym
negativ
03.04.2020
Danke Nein, dafür habe ich kein Verständnis
"Diese Funktion steht derzeit leider nicht zur Verfügung. Bitte versuchen Sie es später erneut. Vielen Dank für Ihr Verständnis." Genau für so eine Meldung hat man kein Verständnis. Liest man dann, dass dieses Problem seit vielen Wochen besteht und das Institut offensichtlich keine Wege findet das Problem zu lösen, bleibt eigentlich nur eine Beschwerde zu schreiben, die aber offensichtlich auch keine Wirkung haben wird und die Kündigung des Depots. Für 9,90 Euro pro Transaktion bewegt sich das Institut ohnehin schon im oberen Preissegment. Wenn dann Kernprozesse regelmäßig nicht funktionieren, ist das ein absolutes No-Go.
— anonym
negativ
24.03.2020
Als Broker ein einziges Desaster
Bereits zu normalen Börsenzeiten ist die Aufgabe einer Wertpapierorder bei der Postbank ein Geduldspiel. Seit dem Ausbruch der Corona-Krise ist der Wertpapierhandel über die Postbank ein einziges Desaster. Teilweise kommt man nicht einmal auf sein Depot! Wenn es dann doch einmal klappt, endet der Versuch eine Order aufzugeben regelmäßig mit der Meldung "Diese Funktion steht derzeit leider nicht zur Verfügung. Bitte versuchen Sie es später erneut." Zum Teil bedarf es dutzende von Versuchen, bis tatsächlich eine Order angenommen wird. In fallenden Märkten hat man dann mit seiner Verkaufsorder genauso Pech, wie mit der Kauforder beim Wiederanstieg. Im Gegensatz zu praktisch allen Konkurrenten ist diese Bank, bis heute nicht in der Lage Kurse für Schweizer Aktien in der Depotaufstellung anzuzeigen, geschweige denn für ihre Kunden einen rudimentären Handel mit diesen Werten anzubieten.
— Walter M.
positiv
15.01.2020
Mäßige Konditionen, Ärger mit Bestsign, aber eingehaltenes Prämienversprechen
Seit letztem Sommer bin ich mit meinem Depot bei der Postbank. Mein Eindruck nach etwas mehr als einem halben Jahr ist bestenfalls zwiespältig. Mäßige Konditionen im Online-Handel und immer mal wieder Ärger mit Bestsign bei der Anmeldung oder Transaktionen steht aber ein eingehaltenes Prämienversprechen gegenüber, wenn auch etwas verspätet und angemahnt. Die Telefonhotline hat mittlerweile oft unterirdische Wartezeiten. Mitunter bin ich auch aus der Leitung bzw. Warteschleife gekickt worden und die Antworten waren im Erfolgsfall auch nicht immer professionell. Das Online-Banking könnte besser sein. Über die Jahre habe ich schon einiges gesehen, um mir ein Urteil erlauben zu können. Schriftgrößen und Anordnung von Menüs kann man ohne große Mühe besser gestalten. Besonders der Stress, dass Bestsign (gehört zum 2-Faktorverfahren bei der Postbank-Anmeldung) manchmal einfach nicht geht und ich auf meinem Smartphone die App schon mehrfach deinstalliert und geladen und neue Zugänge eingerichtet habe, hat nicht nur mit dem Problem vor dem Bildschirm zu tun. Im Rückblick muss ich sagen: Proaktiv und ohne Werbeaktion wäre das Postbank-Depot für mich nicht interessant gewesen.
— Gregor
negativ
06.01.2020
Nein, ich habe kein Verständnis
"Diese Funktion steht derzeit leider nicht zur Verfügung. Bitte versuchen Sie es später erneut. Vielen Dank für Ihr Verständnis (Postbank)." Habe heute, Montag, 6.1.20, einen Kaufauftrag für NORDEA Bank und NEL erteilt, um meine Anteile im Depot der Postbank aufzustocken. Dies erscheint mir lohnend, weil die Kurse der beiden Aktien kurzfristig gesunken sind. Habe den Versuch heute mehrfach unternommen, unter anderem mit Kaufdatumserweiterung bis zum 10.1.2020 - aber jedes Mal die bereits genannte Fehlermeldung. Einen solchen Broker, bei dem man bei günstiger Kursentwicklung nicht kaufen kann, darf man vergessen.
— Anthony Kück
negativ
27.06.2019
Neues Postbank-Brokerage - ein Witz
Die App funktioniert nicht wirklich und hat mir bereits zum zweiten Mal abverlangt, ein neues Passwort einzurichten, da die Postbank es wieder und wieder aus Sicherheitsgründen sperrt, ein Witz! Post kommt nach 3 Tagen. Ich bin hochgradig unzufrieden. Vor der Umstellung zum neuen Brokerage, lief alles! Meine ID plus Passwort hat 5 Jahre bestens gefunzt. Auf dem Kontaktformular steht: 2. Staatsbürgerschaft USA! Hätte ich das Ankreuzen sollen? Jede zweite Zeile irgendwas mit USA. Ich wusste nicht, dass die Deutsche Bank ihre kleine Postbank so dumm und bedienerunfreundlich dastehen lassen würde. Ich löse mein Postbankdepot und -konto auf, denn wer weiß, am Ende steht da noch: Sorry, Geld in USA!? Wir haben Ihre ID gesperrt. Und nun?
— anonym
negativ
02.06.2019
Die Abrissarbeiten gehen weiter - aber ohne mich
Die Postbank hatte mal ein schönes Paket gestrickt. Sie bot ein kostenloses Girokonto und dazu ein kostenloses Depot an. Außerdem gab es vernünftige Transaktionskosten mit zwei Festpreisen von 10,00 bzw. 20,00 Euro je nach Ordergröße. Und immer wieder mal hatte man gute Chancen bei Börsengängen über die Postbank als Deutsche-Bank-Konzerntochter. Diese Zeiten sind leider schon lange vorbei. Seit einigen Jahren kostet das Girokonto eine monatliche Gebühr, die Kreditkarte eine Jahresgebühr und das Depot war nur noch ab einem bestimmten Volumen gebührenfrei. Ganz zuletzt hat man an den Handelsgebühren geschraubt, nach oben natürlich. Für mich ist das dann doch ein bisschen zu viel, zumal auch das Online-Banking nicht überragend ist und ich schon ab und an Stress mit der Bank hatte mit Themen wie Anschaffungsdaten und Zahlung von Werbeprämien. Ich bin jetzt Ex-Kunde und zu einem Discount Broker gewechselt. Eine Empfehlung gebe ich selbstredend nicht.
— anonym
negativ
10.10.2018
Nicht leicht zu mögen
Die Postbank gibt sich Mühe, ihre Kunden zu verärgern. Angefangen von Filialschließungen, Unzuverlässigkeit bei Prozessen (alte Maestro-Karte wird ungültig bevor neue versendet wird, in der Filiale veranlasste Änderungen zum Online-Banking nicht gemacht usw.) und oft defekten Geldautomaten sind es nun die Transaktionskosten beim Depot, wo gut hingelangt wird. Gerade meine Geschäfte sind betroffen und die Postbank-Gebühren sind noch nicht mal mehr Mittelmaß. In meinen anderen Depots zahle ich nichts für Limit einrichten, löschen, ändern. Auch hier bittet die Postbank teilweise zur Kasse. Okay, das Depot ist gebührenfrei, aber das gibt es anderswo bei besseren Rahmenbedingungen auch. Deswegen keine Empfehlung mehr von mir.
— U. K.
neutral
13.11.2017
Wertpapierdepot wird interessanter
Mein noch nicht so lange bei der Postbank geführtes Depot und das Anlagekonto sind jetzt kostenfrei, wie mir meine Bank telefonisch bestätigte. Der geldwerte Vorteil ist insgesamt in etwa 20 Euro im Jahr. Zusammen mit den moderaten Ordergebühren und der Prämie, die ich vor ca. 3 bis 4 Monaten für einen Depotübertrag bekam, ist dies eine runde Sache. Bei den niedrigen Anlagezinsen rücken solche Aktionen und Sonderaktionen immer mehr in den Fokus. Im Wertpapierbereich ist die Postbank von Handelsplätzen über Sparpläne bis hin zu Neuemissionen für den Wertpapierkunden ganz gut aufgestellt. Mich stört etwas, dass - zumindest für mich - kein kostenfreies Girokonto angeboten wird und dass die Postbank im Bereich kurz- bis mittelfristig verzinster Anlagen eigentlich kein Angebot hat. Auch die Konto-/Depoteröffnung habe ich anderswo schon einfacher und schneller hinbekommen. Nicht zu unterschätzen der Vorteil, dass es doch auch noch einige Filialen gibt, gerade wenn mal wieder der Geldautomat ausfällt. Leider kommt Letzteres häufiger vor. Man sieht: nicht schwarz, nicht weiß, folglich auch keine unbedingte Empfehlung
— Georg H.
neutral
08.06.2017
Passendes Depot gefunden
Einige Zeit habe ich auf der Suche nach einem neuen Online-Depot verbracht. Meine bisherige Bank war mir von der Gebührenseite zu teuer. Ich wurde in der Postbank von einem Mitarbeiter auf ein Girokonto angesprochen, für welches ich aber keinen Bedarf hatte, und fragte dabei nach den Depots. Der Mitarbeiter machte mir einen Termin in der Beratung, bei dem mir alle Modelle vorgestellt wurden. Für mich ist das Postbank Online-Depot kostenfrei, da ich in etwa 40.000 Euro Immobilienfondsanteile geerbt hatte und mittlerweile knapp 25.000 Euro in einem Depot mit Belegschaftsaktien und wenigen anderen Aktien habe. Ich ließ beide ursprünglichen Depots über die Postbank einziehen und erreichte somit die 50.000 Euro Depotvolumen-Grenze für die Kostenfreiheit. Ich handele sehr wenig und wenn dann kleine Geschäfte von ein paar Tausend Euro. Da sind die Gebühren der Postbank erfreulich niedrig. Vorsicht ist geboten bei limitierten Aufträgen, denn nur bei Ausführung ist das Ganze kostenfrei. Ansonsten drohen Gebühren bei Teilausführung oder Limit-Löschung. Meine Taktik sind Xetra (breiter Markt), Auktionshandel und realistische Limits. Aus Sicherheitsgründen benutze ich das HBCI-Verfahren. Eine generelle Empfehlung des Postbank-Brokerage für jedermann würde ich nicht aussprechen, weil es einiges an Für und Wider gibt. Bei mir passte es halt sehr gut.
— K. W.
neutral
15.02.2017
Depotbewertung im Finanzstatus nicht korrekt
Der Finanzstatus wird sowohl im Online-Banking als auch im Online-Brokerage der Postbank angezeigt. Wie sich die Bewertung nach den einzelnen Werten zusammensetzt, teilt die Postbank nicht mit. Bei Anleihen dürfte es sich um die Bewertung nach dem Stand am Schluss des vorletzten Börsentages der Frankfurter Börse handeln. Legt man die Börsenwerte des Vortags der Börse Frankfurt zugrunde, ergeben sich Differenzen sowohl zum Gesamt-Depotwert als auch zu den Einzelwerten im Postbank-Brokerage. So wird z. B. die Anleihe der Bundesrepublik Deutschland (WKN 113540) noch mit dem Uraltkurs von Xetra in Höhe von 113,44% bewertet. Bei den von mir gehaltenen 4 Börsenwerten wird seit ein paar Tagen derselbe Gesamt-Depotwert angegeben, obwohl laut Börse Frankfurt sich Einzelwerte und Gesamtwerte sehr wohl verändert haben. Ich habe die Postbank schon vor Jahren auf diesen Fehler hingewiesen und es wäre schön, wenn "die beste Online-Bank" von Deutschland diesen Fehler endlich berichtigen würde.
— Peter Kloßek
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