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288 Berichte · 24 Anbieter · Stand 25.07.2026
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negativ 18.07.2026

Smartbroker — Probleme mit Smartbroker+ und der Baader Bank

Ich hatte inzwischen mehrfach Probleme mit meinem ETF-Sparplan bei Smartbroker+, dessen Depotabwicklung über die Baader Bank erfolgt. Unter anderem wurde mir ein negativer Saldo beziehungsweise eine Belastung mit Sollzinsen angezeigt, obwohl der Sparbetrag per Lastschrift eingezogen wird und ich weder auf Kredit gehandelt noch selbst eine Unterdeckung verursacht habe. Außerdem wurde ein Sparplan bei mir bereits verspätet beziehungsweise in einem Monat gar nicht ausgeführt. Besonders problematisch finde ich die intransparenten Abläufe: Als Kunde ist kaum nachvollziehbar, wann die Lastschrift gebucht, das Verrechnungskonto gedeckt und der Sparplan tatsächlich ausgeführt wird. Nach meinen bisherigen Erfahrungen würde ich bei der Brokerwahl künftig sehr genau darauf achten, welche Bank im Hintergrund die Depotführung übernimmt.

— Sven Reisbitzer
positiv 15.05.2026

comdirect — Robo-Advisor

Neben der comdirect führe ich auch Depots bei der Consorsbank, der Postbank, der ING sowie der HypoVereinsbank. Tatsächlich ist die comdirect die einzige Bank, für die ich mich bewusst selbst entschieden habe. Die übrigen Depotverbindungen sind im Laufe der Zeit durch Erbschaften, Bankenfusionen oder Übernahmen - beispielsweise im Zusammenhang mit der DAB bank - entstanden. Auf Empfehlung habe ich schließlich den Robo-Advisor der comdirect getestet. Die Kontoeröffnung verlief ebenso unkompliziert wie bereits zuvor beim Tagesgeldkonto der Bank. Die Identifikation über den elektronischen Personalausweis funktionierte schnell und reibungslos. Etwas ungewohnt fand ich zunächst, dass der Robo-Advisor über einen separaten zweiten Bankzugang geführt wird. Erst später habe ich eher zufällig die "Multibanking"-Funktion entdeckt, mit der sich nach Aktivierung sämtliche Engagements übersichtlich zusammenführen lassen. Da ich mich selbst als erfahrenen Anleger einschätze, war ich anfangs durchaus skeptisch - insbesondere wegen der Investitionen in teilweise aktiv gemanagte Fonds statt ausschließlich ETFs sowie der Verwaltungsgebühr von 0,75% pro Jahr. Der entscheidende Vorteil liegt für mich jedoch im konsequenten Rebalancing. Die automatische Anpassung der Vermögensstruktur an Marktbewegungen ist ein Thema, das mir zwar seit Jahren bewusst war, das ich bei meinen eigenen Anlagen jedoch nie konsequent umgesetzt habe. Besonders positiv hervorheben möchte ich die Auswertungs- und Informationsmöglichkeiten im Onlineportal. Die Erläuterungen zu Umschichtungen und Anpassungen sind nachvollziehbar und informativ. Insgesamt hat mich das Konzept des Robo-Advisors bislang überzeugt, sodass ich sogar darüber nachdenke, meinen Sparplan künftig aufzustocken. Inzwischen habe ich gesehen, dass auch die ING ein vergleichbares Angebot bereitstellt. Darüber werde ich vermutlich zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls berichten.

— Michael H.
negativ 26.01.2026

1822direkt — Totale Enttäuschung

So etwas habe ich noch bei keiner Bank erlebt! Allein die Konto- und Depot-Eröffnung vor einigen Monaten war ein Drama. Irgendwann nach zahlreichen Telefonaten und E-Mails mit dieser Bank hat es dann mit der Eröffnung geklappt. Am liebsten würde ich -5 Sterne vergeben. Jetzt ist es mir leider passiert, dass ich zwar die Onlinekennung noch weiß, aber die Online-PIN vergessen habe. Dafür benötigt man bei dieser Bank aber die Telefon-PIN. Die habe ich leider auch vergessen. Wenn einem das passiert ist, dann beginnt ein Spießrutenlaufen. Das wünsche ich keinem Kunden. Das ist bei dieser Bank nämlich ein absolutes Drama. Denn dann wird man aufgefordert, sich im App-Store die WebID-App herunterzuladen. In dieser App wird man aufgefordert, den Personalausweis mit Vorder- und Rückseite hochzuladen. Danach wird ein Gesichtsscan durchgeführt von der App. Das ist extrem furchtbar, weil der Scan nicht funktioniert. 20 Minuten lang hing ich in dem Vorgang drin. Ich musste das Handy auf Augenhöhe halten, mir sind die Arme eingeschlafen. Aber das System war nicht in der Lage, mein Gesicht zu scannen. Irgendwann habe ich es aufgegeben und den Kundenservice der 1822direkt angerufen. Dort erfuhr ich, dass ich mir für 5 Euro die Telefon-PIN auch postalisch zusenden lassen kann. Darauf hatte ich keine Lust. Ich habe dort mitgeteilt, dass ich aufgrund der Verärgerung bei der Depot-Eröffnung vor einigen Monaten mein Depot und mein Konto bei denen jetzt auflösen werde. Mir reicht es jetzt!

— Ralf Zöbisch
positiv 15.01.2026

Smartbroker — Holpriger Start, mittlerweile zufrieden, kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Anfangs war ich kurz davor, zurück zu wechseln, da die übertragenen Bestände ewig nicht stimmten und ich mit der Übersichtlichkeit schwer gehadert habe. Mittlerweile hat sich jedoch die Geduld ausgezahlt und ich finde eine für mich gut handelbare App vor. Die Dokumente werden inzwischen ebenfalls übersichtlich gegliedert, sodass man sich gut zurechtfinden kann. Die Abwicklung von Käufen und Verkäufen ist sehr übersichtlich gestaltet, die Einrichtung eines Freistellungsauftrages ein Kinderspiel. Mit dem Service hatte ich bisher wenig zu tun, da kann ich nichts dazu sagen. Ich habe zwar keine Erfahrung, wie andere Broker das über eine App darstellen, aber mittlerweile sage ich, dass ich mir eine appgestützte Depotverwaltung genau so vorstellen würde.

— J. D.
neutral 09.01.2026

1822direkt — Super Börsen-Auswahl und meist guter Kundenservice - aber Probleme bei allem anderen

Die 1822direkt ist super zum Kaufen von Aktien von kleinen Unternehmen (Small Caps) in aller Welt, denn mit der Möglichkeit, Aktien an 41 ausländischen Börsen zu ordern, hat sie unter den bekannten deutschen Depotanbietern vermutlich das beste Angebot. Bei Interactive Brokers hat man sicherlich noch viel mehr Möglichkeiten, hat aber offenbar Schwierigkeiten, die nötigen Daten für die Steuererklärung zu erhalten, was bei den deutschen Anbietern ja kein Problem ist. Die Kosten für den Wertpapierhandel sind mit 13 bis 55 Euro pro Order relativ hoch. Die Benutzeroberfläche des Online-Bankings ist relativ umständlich und mühsam zu bedienen. Da könnte noch viel optimiert werden. Es ist schwierig, alle relevanten Daten im Überblick zu behalten, da immer nur ein Teil der wesentlichen Informationen angezeigt wird. Man muss hin- und herspringen und die angezeigten Werte sind oft nicht aktuell oder nicht plausibel nachvollziehbar. Meist dauert es mehrere Tage, bis man die Abrechnung über die Ausführung eines Kaufs oder Verkaufs als PDF-Datei erhält, welche die gültigen Angaben enthält. Die in der App bis dahin angezeigten Werte stimmen oft nicht. Auch der verfügbare Geldbetrag springt merkwürdigerweise oft um mehrere hundert Euro hoch und runter. Mal ist man im Plus und dann plötzlich im Minus und umgekehrt, ohne dass man inzwischen Käufe getätigt hätte oder eine Abbuchung oder ein Zahlungseingang erfolgt wäre. Vom Kundenservice habe ich immer relativ zügig kompetente Antworten über die Nachrichtenfunktion im Online-Banking erhalten, wenn ich Fragen zum Aktienhandel hatte. Sehr problematisch kann allerdings der Umgang mit Online-Banking und App sein, und da können einem die Mitarbeiter dann auch nicht helfen. Die Zugangsmöglichkeiten und Sicherheitssysteme ändern sich häufig und sind fehleranfällig. Es werden fünf oder sechs verschiedene Kennwörter, Login-Daten, PINs etc. benötigt und es ist teilweise schwierig herauszufinden, welche Eingabe gerade erwartet wird, da die Bezeichnungen nicht einheitlich verwendet werden. Das System hat schon zwei Mal meine Login-Daten vergessen und dann hat es teilweise Monate gedauert, bis ich wieder Zugang zu Konto und Depot hatte, da es überaus kompliziert ist, den neuen Zugang einzurichten und dauernd Fehlermeldungen erscheinen. Am Ende hat es dann nach vielen Fehlversuchen mithilfe der Telefon-PIN geklappt, die ich bis dahin nie gebraucht hatte und postalisch anfordern musste.

— Kai K.
positiv 02.01.2026

Merkur Privatbank — Solide und problemlos

Da über die Merkur Privatbank lange nichts berichtet wurde, hier meine Erfahrung nach knapp 2 Jahren (und nach 20 Jahre als Kunde der ING-DIBA, dort wurden ja bereits die "Rückschritte" ausführlich von anderen beschrieben):

- solide, problemlos, läuft über das Rechenzentrum der Raiffeisenbanken

- überraschenderweise habe ich einen persönlichen Ansprechpartner

- meine zwei Anfragen wurden prompt und erfolgreich von meinem Betreuer erledigt

- ich werde ansonsten nicht "belästigt"

Ich nehme an, dass das Angebot den Zugang zu Kunden herstellen soll, die für die Vermögensverwaltung interessant sind.

— H. R.
negativ 21.03.2025

Smartbroker — Alter Smartbroker top, neuer Smartbroker+ flop

Kurz gesagt: Mit dem alten Smartbroker (DAB Bank im Hintergrund) lief alles reibungslos, deswegen habe ich vor Kurzem einen Test mit dem neuen Smartbroker+ gewagt. Hauptgrund für mich waren die vergleichsweise geringen Gebühren für die LSE (London Stock Exchange). Kapital überwiesen, Test-Order, Fehlermeldung: ´ Es ist etwas schief gelaufen.´ Leider keine weiteren Details mit der Fehlermeldung dazu. Baader-Bank-Support verweist an Smartbroker+, dort gab es auch keine Hilfe außer der Standards (Cookies löschen, App neu installieren). Das habe ich alles bereits getestet gehabt. Und mal ehrlich, wenn ich schnell eine Order eingeben will, dann fange ich ja nicht jedes Mal an und installiere erst mal die App neu. Aus Mangel an Alternativen muss ich also für LSE-Handel weiter auf die teureren Broker setzen.

— Hans Müller
negativ 20.02.2025

1822direkt — Kundennummer

Die Abwicklung des Tagesgeschäfts war in Ordnung. Nachdem der Zugriff auf das Konto nicht mehr funktioniert hatte, war es nicht möglich, den Zugang über Online-Support und Briefe wiederherzustellen. Daraufhin haben wir das Wertpapierkonto gekündigt. Seit 4 Wochen warten wir jetzt auf die Auszahlung unseres Guthabens. Anrufen kann man die Hotline nur, wenn man die Kundennummer nennt. Durch die Kündigung wird aber die Kundennummer gelöscht. Ein Anruf ist jedenfalls nicht mehr möglich. Automatische Ansage: "Ihre Kundennummer ist falsch." Die Kommunikation mit der 1822direkt ist per Brief äußerst ineffektiv.

— B. Ziegler
negativ 09.02.2025

Traders Place — Denn sie wissen nicht, was sie tun

Ich bin seit mehr als einem Jahr Kunde bei Traders Place, bin mir aber nicht sicher, ob die Gegenseite dies weiß. Oft schon musste ich verspätete Gutschriften auf das Referenzkonto anmahnen, seien es Einzahlungen oder Dividenden. Depotabgänge dauerten über vier Wochen, Zubuchungen nicht einmal die halbe Zeit. Begründung keine, obwohl man nach mehr als drei Wochen ein Recht auf diese bei Anfrage hat. Kommunikation mit Traders Place ist fast unmöglich, zweimal musste ich schon die Bafin einschalten. Nach längerer Warteschleife erreicht man wenigstens die Baader Bank. Zuletzt waren interne Überweisungen zwischen Zins- und Verrechnungskonto plötzlich nicht mehr möglich, wieder keine Reaktion seitens Traders Place. Folge, man kann nicht handeln. Anfragen nach Formularen oder Prozessen scheinen unbeantwortet monatelang im Orkus zu verschwinden. Mein Fazit nach 26 Jahren Online-Banking und viel Erfahrung mit Online-Brokern: Traders Place taugt nicht als Partner im Wertpapierhandel, es mangelt an Zuverlässigkeit und Ahnung und gerade der Umgang mit Kunden ist der schlechteste, den ich je erlebt habe. Ich lasse jetzt mein Depot einziehen, kündige und empfehle, Traders Place zu meiden.

— P. D.
negativ 29.01.2025

onvista bank — Miserabler Service bis zum Schluss

Aufgrund vieler Empfehlungen bin ich vor Jahren bei Onvista gelandet. Am Anfang war ich prinzipiell zufrieden. Aber nach Inanspruchnahme des Onvista-Service musste ich feststellen, dass kein qualifiziertes Personal vorhanden war und eine professionelle Hilfe nicht erbracht wurde. Nachdem Onvista mitgeteilt hat, dass sie ihren Betrieb einstellt, habe ich mich nach einem anderen Broker umgesehen. comdirect kam für mich nicht infrage, da es ja möglicherweise dieselben sind, die für uns Kunden zur Verfügung stehen. Der Depotübertrag dauert nunmehr vier Monate und ist immer noch nicht abgeschlossen. Onvista schafft es nicht, als letzten Schritt meine Depotverluste zu übertragen. Auch mehrere Beschwerden wurden immer wieder abgebügelt, man hätte derzeit viel zu tun und es würde dauern. Dass die Bank mir finanziell schadet, ist ihr bislang nicht in den Sinn gekommen. Fazit zu Onvista: Ungenügender Service, anscheinend schwache Personalausstattung, wenig qualifiziertes Personal. Anmerkung: Onvista ist eine Tochter von comdirect bzw. Commerzbank. Da es den Müttern von Onvista anscheinend völlig egal ist, welches Renommee Onvista für sie erwirtschaftet, kann ich auch comdirect und Commerzbank nicht weiterempfehlen.

— Herbert Ehlen
negativ 13.01.2025

maxblue — Kundenbetreuung, Aktienkauf und nicht nachvollziehbare Handlungen

Heute wollten meine Frau und ich eine weitere Kaufordner von Wertpapieren Main Street Capital in den USA eingeben. Daraufhin kam die Meldung, dass diese Papiere für sie nicht handelbar wären, nur für institutionelle Anleger. Also Hotline angerufen und um Erklärung gebeten. Als Antwort wurde gegeben, dass diese Papiere ab Mitte 2024 nicht mehr für Privatpersonen handelbar wären, weil viele Kunden nicht wüssten, was sie da eigentlich kaufen würden. a) Stelle ich somit fest, dass viele Kunden von maxblue nicht wissen, was sie da eigentlich kaufen. Seltsam, ich weiß immer, was ich kaufen will und habe mich vorher erkundigt und mir Wissen angeeignet. b) Stelle ich fest, dass meine Frau heute diese Papiere nicht ordern darf, weil dies ab Mitte 2024 geändert wurde. Seltsam, ich habe in den letzten 6 Monaten mindestens 5x Reit-Papiere geordert, auch Realty Income und Main Street Capital. c) Frage ich mich, warum auf einmal Reit-Papiere nur noch für institutionelle Anleger handelbar sein sollen? Die Risikoeinstufung Klasse 5 wird für das Papier Main Street Capital verlangt, wir besitzen auch die Risikoeinstufung Klasse 5.
Vernünftige Antworten bekommt man von der Hotline nicht, das habe ich schon mehrfach erfahren, es wird einem irgendeine Information gegeben, die nach kurzer Prüfung sich als unwahr herausstellt. Ich habe das Gefühl, dass die Hotline rein zum Abwimmeln von Kunden wirksam wird, fachliche Kompetenz sieht für mich anders aus.

— Raymund Rednag
negativ 18.10.2024

comdirect — Was ein Laden ...

comdirect nimmt ja eher saftige Gebühren im Vergleich zu anderen Anbietern. Sei es so. Aber dass ich dann 31 Minuten in einer Telefonwarteschleife warte und danach erfahre, dass die Sprachcomputer-Legitimierung nicht geklappt hat und deshalb nichts getan werden kann und ich wieder zurück in die Warteschleife geschickt werde, ist eine Frechheit. Bedeutet, für eine kleine Auskunft verbringe ich eine Stunde in der Warteschleife, weil die comdirect anscheinend viel zu geringe Kapazitäten in den Call-Centern kauft.

— H. L.
negativ 06.10.2024

maxblue — Wenn wechseln, dann nicht zu, sondern weg von maxblue

Leider die unübersichtlichste Darstellung der Depotbestandswerte von allen Anbietern, mit denen ich bisher zu tun hatte. Die beim Depotübertrag übermittelten Einstandswerte sind irgendwo in einem anderen Datenstock und die DB ist entweder unwillig, die Werte in das Depot zu übertragen oder sie kann es aufgrund ihrer IT-Struktur nicht leisten. Stattdessen werden die Kurswerte zum Zeitpunkt des Depotübertrags als Einstandskurse ausgewiesen, was wenig hilfreich ist. Bei mehrfachen Beschwerden, auch beim DB Beschwerdemanagement wird man mit aus vorgefertigten Textbausteinen zusammengestellten Antworten abgespeist. Jüngst wurden bei dem Umtausch wertloser Schuldverschreibungen in drei neue ebenfalls nahezu wertlose Schuldverschreibungen des Emittenten, bei einem de facto Verlust von etwas mehr als 37 TEuro einfach mal über 3 TEuro Kapitalertragsteuer abgeführt, weil ein Dienstleister es offenbar nicht geschafft hat, wie nach EStG § 43a vorgesehen, einen effektiven Börsenkurs innerhalb der dem Umtausch vorhergehenden 30 Tage festzustellen. Beschwerde auch hier fruchtlos, die DB macht ja prinzipiell keine Fehler.

— G. S.
positiv 14.09.2024

flatex — Über Neukundenaktion bei flatex gelandet

Vor ein paar Monaten bin ich im Rahmen einer Neukundenaktion bei flatex gelandet. Die Neukundenaktion bei flatex war und ist für mich als Vieltrader sehr interessant. Die reduzierte Flatfee schlägt bei meinen jährlichen Handelsvolumen mit einer vierstelligen Ersparnis zu Buche. An den Kursen kann man nicht drehen, an den eigenen Kosten (Depot und Transaktionen) sehr wohl. Das Online-Brokerage von flatex reißt wahrscheinlich niemanden vom Hocker, man kann aber damit arbeiten. Wichtiger für mich waren die schnelle Einrichtung des Depots und der fehlerfreie Übertrag von Wertpapieren und deren Anschaffungskosten. Da habe ich auch schon ganz anderes erlebt. Handelsoptionen hat man ausreichend bei flatex. Bei IPOs hingegen wird man in der Regel in die Röhre schauen, weil die Bank keinem der großen Konsortialbanken nahe steht. Ich finde das aber nicht so wichtig, viele IPOs laufen in den letzten Jahren schwach. Und bei den interessanten IPOs blieb auch über die Zeichnungsgewinne genug Luft, siehe z. B. Renk Group. Für Vieltrader und Leute, die sich nicht viel am Internetauftritt stören, eine lohnende Sache.

— Gregor G.
neutral 08.08.2024

ING-DiBa — Nicht alles Gold was glänzt

Ich bin seit vielen Jahre mit einem meiner Depots bei der ING. Insofern kenne ich den Laden ganz gut. Neben dem Depot nebst Extra-Konto war ich auch schon mal Girokunde der ING. Meine Frau und ich haben damals auch die Neukundenaktionen und das Kunden-werben-Kunden-Programm so gut es ging genutzt. Zuerst zu den Vorteilen beim Depot: Die Depoteröffnung ging sehr schnell und vollkommen unkompliziert. Viele Dinge rund um das Depot gehen online mit PIN & TAN anstatt mit Formularen und Unterschriften. Gerade beim Depotübertrag hin und her spart das viel Zeit. Übertragene Wertpapiere werden direkt dem Depot entnommen. Das ist gut im Vergleich zu den wochenlangen Laufzeiten mancher Wettbewerber. Der Online-Auftritt ist gut durchdacht. Nun zu den negativen Punkten: Die Standardgebühren für Online- Wertpapiergeschäfte sind viel zu hoch. Manchmal braucht man doch ein Formular und Unterschriften, z. B. bei Schenkung zu meinen Gunsten. Wegen der langen Wartezeiten an der Telefon-Hotline ist dies gerade für Nicht-Kunden kaum zu schaffen. Der Online-Hilfe/Chatbot taugt da auch nicht. Prämien wurden immer zuverlässig ausgezahlt. Man sieht, Plus und Minus halten sich die Waage. Keine direkte Empfehlung für Leute, die viel handeln.

— H.-P. Dietrich
negativ 03.08.2024

Consorsbank — Nicht kompetent

Ich hatte eine Aktie über Cortal Consors gekauft, China Mobile WKN 909622 und kann sie nicht mehr verkaufen. Es kommt die Nachricht: Das Wertpapier befindet sich nicht im Produktangebot. Nachfragen beim Kundenservice, werden nur mit Phrasen beantwortet. Die haben mich einfach so enteignet? Das kann doch nicht wahr sein. Ich frage mich, ob man sich das gefallen lassen muss. Jetzt sollten sie zumindest Möglichkeiten aufzeigen, ob man die Aktie an ein anderes Depot übertragen kann, oder was der Hintergrund des Problems ist. Keine Platitüden des ahnungslosen Kundenservice bitte.

— Achim VdF
positiv 12.07.2024

Traders Place — Quick und dirty, aber preiswert und ausreichend

Mit den Vorhersagen der Kursentwicklungen ist das so eine Sache. Letztendlich kann man sich Mühe geben und trotzdem falsch liegen. Was aber jeder Aktienbesitzer machen kann, ist für geeignete Rahmenbedingungen zu sorgen. Wenn man technik- und internetaffin ist, findet man leicht ein kostenloses Depot. Nicht bei der Hausbank, aber ganz leicht im Internet. Die nächste Frage ist, handelt man viel oder eher selten. Bei großen Anlagesummen und/oder vielen Wertpapiergeschäften ist es wichtig, einen Handelspartner mit einer Flatfee zu finden. Eine Grundgebühr plus 0,25% des Handelsvolumens, wie es viele Marktteilnehmer anbieten, wäre mir persönlich zu teuer. Informationsmöglichkeiten über die Wertpapiere findet man im Internet genug. Spezielle Tools sind nicht so wichtig, wenn überhaupt sinnvoll. Ich schaue auch im Web wie Banken beurteilt werden, ob ich unter den Suchpunkten zu Beschwerden und Bankname fündig werde und auf Seiten wie Check24 oder modern-banking. Und dann wähle ich aus. Im aktuellen Fall bin ich vor ca. vier Monaten zu Traders Place gewechselt. Die Depoteröffnung war unproblematisch, das Online-Brokerage ist spartanisch, aber man kann damit arbeiten. Ich bin eher Typ Vieltrader und baue oft Positionen sukzessive auf und ab. Da passt das Gebührenmodell von TP super. Meine Neukundenprämie bekam ich diesen Monat. Bisher seriös und verlässlich.

— H. G.
negativ 03.07.2024

Trade Republic — Von damals gut bis heute ganz schlecht

Ich bin seit Januar 2023 Kunde bei Trade Republic und musste leider feststellen, wie fast alles von 4 bis 5 Sterne Leistung auf 1 Stern zurückging. Mein Depotübertrag hat einwandfrei funktioniert. Einige ETFs sind nicht erhältlich, da Trade Republic nur bei einer einzigen Börse angeschlossen ist. Der Kundenservice war am Anfang nett, hatte aber leider noch nie viel Ahnung. Seit März 2024 waren die Antworten alles andere als richtig, es entstand der Eindruck als wären die Mitarbeiter dumm. Jetzt wurde er auch noch ausgelagert. Kein gutes Zeichen. Ich wollte dann im März 2024 mein Depot doch wieder zu einer anderen Bank übertragen, nach ca. 1 1/2 Monaten und einer Beschwerde habe ich alles verkauft und das Geld übertragen. Sie haben es nicht hinbekommen. Auch die Reklamationsabteilung wirkt nicht gut. Die Konstruktionen mit dem neuen Girokonto und wie das Geld verwahrt wird, ist alles andere als sicher für den Anleger. Es klingt toll und birgt einige Gefahren. Gerade wegen der Einlagensicherung scheint die rechtliche Frage, ob das Geld des Anlegers wirklich mit 100.000 Euro gesetzlicher Sicherung abgesichert ist, alles andere als gesichert. Es scheint hier ein bisher ungeklärtes Konstrukt zu sein. Die Debit-Kreditkarte ist ganz nett, aber auch kein Mehrwert. Meine Empfehlung daher, ganz schnell weg oder besser einen anderen Anbieter wählen. Ich warte nur noch bis ich Anfang 2025 meine Steuerunterlagen für 2024 erhalten habe mit einem Guthaben von 5,00 Euro auf dem Konto.

— Denis Baßler
positiv 05.06.2024

Smartbroker — Meine Erfahrungen mit Smartbroker+

Meine Erfahrungen mit Smartbroker+ sind ganz gut. Ich war viele Jahre Kunde bei Smartbroker als die noch mit der BNP Paribas bzw. der vormaligen DAB bank zusammenarbeiteten. Auch da schon lief alles so weit problemlos. Der neue Partner von Smartbroker+ im Wertpapier-Bereich - die Baader Bank - funktioniert ganz gut und die Handelsgebühren sowie Handelsplätze sind ähnlich. Bei meinen Ordervolumina sind Flat Fees schon sehr wichtig. Viele hundert Euro Ordergebühren pro Jahr spare ich zum Beispiel gegenüber meinem zweiten Depot, welches ich seit mehr als 10 Jahren bei der ING führe. Alleine Kauf und Verkauf einer 10.000-Euro-Position sind bei der ING ca. 50 Euro teurer, wenn ich entsprechende Handelsplätze vergleiche. Umsatz, also Kauf und Verkauf, das sind bei mir ca. 250.000 bis 300.000 Euro. Davon 0,25% Orderprovision - und die ist sehr häufig bei Normalbanken - bedeuten 625 bis 750 Euro Spesen. Oder konkret eben nur hundert Euro bei Billig-Brokern im gesamten Jahr. Die Börse kann man nicht beeinflussen, die laufenden Kosten für den Wertpapierhandel schon. Es gibt weitere Discount-Broker wie flatex, die ähnliche Konditionen und Angebote haben. Bei flatex gefällt mir aber der Internetauftritt überhaupt nicht. Traders Place wäre auch noch eine Option, ich bin aber mit Smartbroker+ erst mal zufrieden.

— K. Mergner
negativ 25.05.2024

comdirect — Kontokündigung seit 6 Monaten nicht möglich

Seit 6 Monaten versuche ich mein Aktiendepot, von welchem nur noch eine mittlerweile wertlose Aktie übrig ist, bei der comdirect aufzulösen. Gegenwertlose Ausbuchung ... Mittlerweile habe ich 9 Formulare, wovon ich 4 ausgefüllt zurückgeschickt habe (online geht ja nicht bei der Onlinebank ...) Eine Ausbuchung wäre nicht möglich, weil irgendwas fehlt? Mittlerweile bin ich ratlos. Das Girokonto ist schon weg, die wertlose Aktie dümpelt wo auch immer herum. Warte jetzt auf die fette Rechnung für die Depotführung. Ich fasse es nicht.

— Gisela Wilke
positiv 15.05.2024

Consorsbank — Als Neukunde gut bedient

Da ich bei Smartbroker nach dem Wechsel der Depotbank raus wollte, kam mir das Neukundenangebot der Consorsbank gerade recht. So kann ich sogar noch eine Prämie für den Depotübertrag mitnehmen, ein Jahr von den Tradegate-Sonderkonditionen profitieren und bleibe kostenfrei beim Depot. Consorsbank ist BNP-Paribas-Tochter, also seriös. Schnell bekam ich nach einer einfachen Eröffnungsprozedur meine Konten und Zugänge. Heute morgen sah ich meinen Depotübertrag. In den nächsten Tagen muss ich noch kontrollieren, ob die Anschaffungsdaten korrekt rübergekommen sind. Der erste Eindruck im Online-Banking / Online-Brokerage ist gut. Die mobile App ist einfach zu bedienen, die Anmeldung am Notebook klappte auch. Was noch? In den ersten fünf Monaten bekommt man eine gute Tagesgeldverzinsung. Alles in allem: Wer 10.000 Euro Depotwert übertragen kann, der sollte das Angebot wahrnehmen. Ich sehe keinen größeren Pferdefuß.

— Finn
positiv 26.04.2024

Consorsbank — Nur den Service betreffend, nicht die Bank an sich, da habe ich keine Erfahrungswerte

Anfang der 2000er Jahre hatte ich meine Aktien bei der DAB bank geordert. Diese wurde dann von der BNP Paribas übernommen und letztendlich das Privatkundengeschäft an ihre andere Tochtergesellschaft, die Consorsbank, übertragen. Die Aktien lagen dann bis heute im Depot, was auch einigen dazwischenliegenden Börsencrashs geschuldet war. Gestern hatte ich mich entschieden diese online zu verkaufen. Über die App mit TAN usw. kam ich dann problemlos in mein Depot. Leider war ich ab da mit der Zuordnung einiger Beträge komplett überfordert. Dies hatte auch damit zu tun, dass ich die Aktien über die Jahre komplett aus den Augen verloren hatte und mir sogar teilweise nicht mehr bekannt war, wie viele Aktien ich von einer bestimmten WKN damals überhaupt geordert hatte. Daraufhin sendete ich eine ausführliche Beschreibung meines Problems an das Serviceteam der Consorsbank. Keine 2 Stunden danach wurde ich von einer freundlichen und meines Erachtens sehr kompetenten Mitarbeiterin zurückgerufen, die mir jedes Detail erklärte und letztendlich mich beim Verkauf unterstützte. Ich kann nur sagen: einmalig! Davon könnte sich z. B. der Service meiner Hausbank eine Scheibe abschneiden.

— Heinz Lindner
positiv 16.04.2024

Traders Place — Von den Billig-Brokern der beste?

Meiner Meinung nach ist Traders Place von den Billig-Brokern einer der besseren. Für mich ist wichtig, dass sowohl Einrichtungs- als auch Anmeldungs-Prozedere nicht zu kompliziert sind. Für ein Depot mit Verrechnungskonto und Referenzkonto bei einer anderen Bank reicht mir persönlich ein mTAN-Verfahren. Die mTAN zur Anmeldung ist direkt eine Session-TAN, für mich ist dies bequem. Allerdings sollte man die Transaktionen gut checken, bevor man schnell in der Maske die Ausführung bestätigt. Ein ganz einfach gestricktes Online-Brokerage erwartet den Nutzer. Für mich sind Nachrichten, Konto, Depot sowie Order-/Kursinformationen ausreichend und einfach angeordnet. Ich benutzte vielfach den gebührenfreien Handelsplatz gettex. Für liquide Titel ist hier der Spread OK und Teilausführungen selten. Achtung: Unter 500 Euro kostet eine Order/Teilausführung einen Euro Gebühr. Erwähnt sei an dieser Stelle noch die Neukundenaktion mit Prämie. Details wie auch zum Depot, der Depotbank und des Anbieters findet man leicht auf der Anbieterseite im Web.

— Ute
negativ 13.03.2024

comdirect — Haltedauer offener Immobilienfonds

Im Januar erhielten Anleger der Onvista Bank - Marke der Commerzbank - eine Ankündigung, dass diese Bank demnächst ihren Geschäftsbetrieb einstellen werde. Man solle sein Depot zu comdirect - Marke der Commerzbank - übertragen. Nun habe ich in der Tat einen offenen Immobilienfonds von Onvista zu comdirect übertragen. Solche Fonds haben bekanntlich eine Mindesthaltedauer von zwei Jahren. Erstaunt war ich, dass nun comdirect ohne ausdrücklichen Hinweis diese Haltedauer von vorn beginnen lässt. Erst auf meine Reklamation hin erfuhr ich, dass das tatsächliche Erwerbsdatum zwar von Bank zu Bank übertragen wird, für Steuerzwecke, dass comdirect dies aber für die Bestimmung der Haltedauer nicht berücksichtigt, warum auch immer. Ich soll ein von comdirect vorgegebenes Formular zu Onvista schicken und die Haltedauer dort noch einmal bestätigen lassen, und dieses Formular dann an comdirect weiterleiten. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Beides sind Marken der Commerzbank. Von daher handelt es sich um einen bankinternen Übertrag. Und da muss der Kunde von der einen Abteilung ein Formular ausfüllen lassen, damit die andere Abteilung einen Fonds korrekt verbuchen kann? Interne Kommunikation at it’s best! Aus Kundensicht grenzt das an Schikane.

— L. B.
negativ 11.03.2024

Smartbroker — Enttäuschend

Die Kooperation und offensichtlich auch die Kommunikation zwischen Smartbroker+ und der Depotbank Baader ist nach wie vor jämmerlich. Falsche Anzeigen des Depotkontosaldos auf der Smartboker-App, ein Software-Produkt, was allenfalls Minimalanforderungen genügt, konkurrieren zeitgleich mit korrekten Anzeigen auf der kohärenten Baader-Bank-Seite. Auch die Online-Anwendung von Smartbroker+ weist die gleichen falschen Werte wie die App aus. Der Kunde sollte also im Zweifelsfall sich bei der kontoführenden Depotbank einloggen. Als Kunde gewinnt man auch den Eindruck, dass die Kommunikation zwischen diesem Broker und der Depotbank noch sehr suboptimal ist. Zieht man Valutierungszeiten ab, wundert man sich über überlange Buchungszeiten. Gemessen auch am Dokumentationsangebot der früheren Depotbank DAB ist der jetzige Zustand ein massiver Rückschritt.

— H. O.
negativ 22.02.2024

maxblue — Wertpapierhandel

maxblue suggeriert, dass der Kunde Wertpapiere alleine handeln könne, sogar im Ausland. Wenn Probleme auftreten, habe man ja das Filialnetz. Probleme, z. B. Schweizer Aktien bei fehlender Börsenäquivalenz, sind aber häufig. Bei mir wurden Aktien der Verwahrstelle Zürich statt älterer der Verwahrstelle Clearstream entgegen aller FiFo-Vorgaben verkauft, was nicht einmal in den aktuellen Bedingungen erwähnt wird. Der Kunde wendet sich an die Filiale. Da kommt wenig. Im Fall der Fälle wird auf die Ombudsstelle verwiesen; Vorstand Deutsche Bank. Dort sind pensionierte Richter aus dem vorigen Jahrtausend, die in Online-Banking nicht angekommen sind und sich dennoch im Internet als Mediatoren gerieren. Werde jetzt zu einer niederländischen Bank wechseln. Armes Deutschland!

— I. H-G. S.
negativ 10.02.2024

DKB — Berechnung der steuerlichen Erträge bei Wertpapierverkäufen nicht nachvollziehbar

Nicht zum ersten Mal musste ich feststellen, dass die Berechnung der steuerlichen Gewinne bzw. Verluste nicht nachvollziehbar ist, wenn es sich um mehrere Anschaffungsvorgänge und anschließende Teilverkäufe handelt. Auf telefonische Nachfragen wurde mir bestätigt, dass grundsätzlich das FiFo-System angewandt wird, was aber nicht stimmt, wie mehrfach bewiesen. Wie das System in diesen Fällen zu den steuerlichen Anschaffungskosten kommt, konnte mir bisher niemand bei der DKB nachvollziehbar erklären. Ein weiterer schwerer regelmäßige Fehler ist die Berechnung der nicht realisierten Gewinne und Verluste der Wertpapierbestände, wieder im Fall mehrerer Anschaffungsvorgänge und anschließender Teilverkäufe. Telefonisch wurde mir mehrfach erläutert, dass dieser Fehler bekannt sei und sich in der Regel nach einigen Tagen selber korrigiert, was aber definitiv nicht stimmt. Die angezeigten, nicht realisierten Gewinne bzw. Verluste führen gegebenenfalls zu falsche Entscheidungen, wenn z. B. nicht realisierte Gewinne angezeigt werden, in Wahrheit es aber nicht realisierte Verluste sind.

— Jürgen Breme
negativ 01.02.2024

Postbank — Alles schläft ...

Über anderthalb Monate sind bereits vergangen, und die Postbank hat ein Wertpapierdepot immer noch nicht übertragen. Alle Daten liegen der Postbank vor. Warum es trotzdem nicht weiter geht, weiß wahrscheinlich nur der Bearbeiter - wenn es den denn gibt. Der Auftrag wurde an die Fachabteilung weitergegeben. Mehr kann der Kundenbetreuer vor Ort nicht tun. Der war wenigstens freundlich. Aber eine Kontaktperson bei der Fachabteilung zu bekommen, geht nicht. Auf Nachfassen über Mail, Beschwerde per Brief erfolgt keine Reaktion. So sieht also für die Postbank Kundenservice aus. Eine einzige Katastrophe.

— K. S.
neutral 14.01.2024

Traders Place — Neu bei Traders Place

Ich bin relativ neu bei Traders Place. Seit November bin ich dabei im Rahmen einer Neukundenaktion, bei der man eine Porsche-Aktie unter gewissen Bedingungen geschenkt bekommt. Die Bedingungen hat Traders Place jetzt ein paar Mal kurzfristig geändert, wohl dem, der sich einen Screenshot der Bedingungen gemacht hat. Bei mir hieß es im November noch vier Deals > 200 Euro innerhalb einer gewissen Zeitspanne und einem bestimmten Depotwert und dann würde sechs Wochen nach Erfüllung aller Bedingungen die Porsche-Aktie eingebucht, wäre bei mir der 26.1.24. Ich bin mal gespannt. Die Konto- und Depot-Einrichtung war schnell. Dann habe ich die Laufzeiten für Überweisungen hin und her gecheckt. Zuletzt habe ich mir problemlos noch einen kleinen Lombardkredit geben lassen, um flexibler zu handeln. Ich kaufe zurzeit Aktien aus den größeren deutschen Indizes via gettex. Dies ist gebührenfrei solange die Order nicht kleiner als 500 Euro oder Teile der Orderausführung durch Splitting kleiner 500 Euro sind. In diesen Fällen wird ein Aufschlag von einem Euro durch die Baader Bank erhoben. Zugriff auf IPOs wird bei der Baader Bank eher selten sein, denke ich. Das Online-Banking ist einfach, aber für meine Zwecke ausreichend. Wer viel handelt, wer manchmal kleine Positionen hat, ist hier gut aufgehoben. Große Analyse-Tools sollte man nicht erwarten.

— Max Sch.
negativ 17.12.2023

Smartbroker — Mit der Baader Bank funktioniert nichts mehr

Leider kann ich mich den Vorrednern nur anschließen. Ich war ganz zufrieden mit Smartbroker als sie noch mit der DAB BNP Paribas zusammengearbeitet haben. Klar, die Handelsplattform war in die Jahre gekommen, erfüllte aber immer noch ihren Zweck und war deshalb auch sehr einfach zu bedienen. Mit dem Wechsel zur Baader Bank hat sich Smartbroker keinen Gefallen getan. Die Baader Bank hat ohnehin keinen guten Ruf. Im letzten Jahr hat die BaFin angeordnet, dass die Baader Bank die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation sicherstellen muss. Das scheint aber nicht geklappt zu haben, denn Depotüberträge zu anderen Instituten werden auch nach Monaten nicht ausgeführt oder wenn sie ausgeführt werden, werden die Anschaffungsdaten nicht eingepflegt. In Zusammenarbeit mit der Baader Bank bieten auch andere Neobroker einen kostengünstigen Handel und ein kostenloses Depot an. Da die App von Smartbroker auf mich nicht sehr professionell wirkt - eher wie ein Videospiel - und der Kundenservice dauerhaft nicht erreichbar ist und man deshalb immer wieder aus der Leitung fliegt, habe ich mich entschlossen, zu kündigen. Leider warte ich auf die Kündigungsbestätigung nun auch schon mehrere Wochen, obwohl ich keine Bestände mehr habe und das Verrechnungskonto leer ist, ist selbst das offenbar ein Problem. Ich habe meine Smartbroker-Aktien auch verkauft, denn unter diesen Voraussetzungen sehe ich keinen Erfolg mehr für das Unternehmen. Das Alleinstellungsmerkmal fehlt mit der Baader Bank und ist jetzt nur noch ein schlechter Kundenservice - und den bekomme ich auch wo anders ;-)

— A. G.
negativ 12.12.2023

Smartbroker — Aufträge werden nicht ausgeführt, Service ist nicht erreichbar

Mehr als einen Monat vor dem Transfer wurden meine Aufträge einzelner Depotpositionen zu einem Fremddepot ignoriert und nicht ausgeführt. Nach dem Transfer zu Smartbroker+ erneut Übertrag von einzelnen Wertpapierpositionen, diesmal durch eine Fremdbank beantragt, mit dem gleichen Ergebnis. Keine Bestätigung, keine Erledigung, d. h., Smartbroker verweigert mir seit über zwei Monaten die uneingeschränkte Verfügung meiner Wertpapiere. Zweiter Punkt: Mein Verrechnungskonto wird in der App für Smartbroker+ immer wieder nicht angezeigt (uups Problem, versuchen Sie es später noch einmal), heißt, ich komme nicht an mein Geld. Ich bezahle lieber wieder Gebühren bei einem seriösen Anbieter, aber Kontoschließungen werden ja auch ignoriert. Mein Mann z. B. hat den Transfer nicht mitgemacht und das alte Depot von einer Fremdbank einziehen lassen, aber auch da ist noch nichts passiert. Bleibt wohl nur die BaFin als nächster Schritt.

— Marianne L-R
neutral 11.12.2023

justTrade — You get what you paid for

Ich habe vor ca. drei Jahren ein Depot und ein Verrechnungskonto bei justTrade eröffnet. Die depotführende Bank dahinter ist die Sutor Bank. Nach einfacher und problemloser Kontoeröffnung wurde ich von einem gewöhnungsbedürftigen Online-Brokerage erwartet. Irgendwo muss gespart werden bei den Billig-Brokern. Ähnliches hatte ich ein paar Jahre vorher bei flatex erlebt. Die Handelsmöglichkeiten sind sehr eingeschränkt, aber man kann sehr preiswert handeln, und das tue ich relativ oft, ein Hauptgrund für den Wechsel. Auf IPOs braucht man nicht zu hoffen. Die Negativzinsen auf dem Verrechnungskonto waren ärgerlich, weil man immer auf Nichtausführung oder Ausführung achten musste, gerade wenn hier mal Positionen bis zu 30.000 Euro entstanden. In letzter Zeit gab es einige Möglichkeiten zu anderen Brokern mit niedrigen Gebühren zu wechseln, was ich dann letztendlich auch gemacht habe. Eigene Depotübertragsformulare gab es nicht bei justTrade, man benutzt die der neuen Bank. Mal sehen, ob die Anschaffungsdaten korrekt ankommen. Mein Fazit, justTrade ist kein Depot für jedermann. Günstige Konditionen bezahlt man mit fehlendem Komfort, auch wenn die Unterlagen und die Kommunikation in Ordnung sind. Neutral ist deshalb meine Bewertung.

— Hannes K.
negativ 10.12.2023

Smartbroker — Umstellung auf Smartbroker+ ist die absolute Katastrophe

Ich bin (noch) Smartbroker-Kunde. Das alte Smartbroker war so weit auch in Ordnung. In den letzten Monaten wurde der erforderliche Umzug nach SB+ angekündigt (SB+ ist wegen der neuen Verrechnungsbank, ein komplett neues Depot, welches man parallel zu SB eröffnen muss und dann per Depotumzug sein Depot von SB nach SB+ selber übertragen muss). Das Depot und App von SB+ habe ich eröffnet, bzw. installiert und getestet (App befindet sich in unfertigen Betastatus!). Banking an Laptop/PC sehr umständlich, da die Anmeldung immer vollständig doppelt an PC und am Handy erforderlich ist. Überweisungen auf das Verrechnungskonto sind nur vom Referenzkonto aus möglich (ich kenne das sonst nur in umgekehrter Richtung). Aber noch viel schlimmer, eine Testüberweisung war in der App erst nach 4 Banktagen, mit dann rückwirkend angepassten Valutadatum verfügbar. Auf dem Verrechnungskonto war es via dem separaten Onlinezugang Tage früher sichtbar, aber für mich nicht greifbar, günstige Einstiegskurse somit verpasst. Wichtige PDF-Dokumente waren nur über die App am Smartphone, aber nicht über die PC-Anwendung verfügbar, mussten also erst mühselig vom Smartphone auf den PC übertragen werden. Könnte das jetzt beliebig fortführen. Die überwiegend negativen Meldungen in diversen Foren kann ich nur bestätigen. Deshalb bin ich zum Entschluss gekommen, mein SB Depot zu einer meiner anderen Depotbanken zu übertragen und die Depots bei SB und SB+ zu kündigen. Smartbroker ignoriert seit fast 2 Monaten meine Aufforderung(en) zum Depotübertrag. Zuerst neue Depotbank beauftragt, Depot bei SB zu holen. Nach 2 Wochen Rückfrage bei neuer Depotbank, Rückmeldung dass keine Reaktion von SB kommt. Eine Rückfrage hierzu bei der SB per E-Mail vor jetzt fast 2 Monaten wurde abgesehen von der technischen Bestätigung bis heute nicht beantwortet. Dann SB-Kündigungsformular inklusive Details zum Depotübertrag zuerst per Einschreiben an die Adresse im Briefkopf des Formulars versendet. Komplett wirkungslos versandet. Dann herausbekommen, dass es per Mail mit eingescanntem PDF versendet werden muss. Eine echte Bestätigung (per Mail) der Kündigung mit Ankündigung einer postalischen Bestätigung kam erst nach 11 Tagen. Passiert ist seitdem aber absolut nichts! Kein Depotübertrag, keine Depot-/Kontoschließung. Ich habe jegliches Vertrauen in SB verloren und kann nur jedem von SB+ abraten! Etwas Vergleichbares habe ich noch bei keinem anderen Online-Broker erlebt (habe über 30 Jahre Börsen- und Onlinebankingerfahrung bei diversen Banken).

— A. T.
negativ 28.11.2023

maxblue — Ein Ende mit Schrecken

Dass die Deutsche Bank nicht wirklich gut mit Kunden umgeht, ist ein wenig bekannt - aber wie schlimm es wirklich um die Kundenbetreuung bestellt ist, weiß ich jetzt erst. Etwas umständliche Bedienung? Na gut, gewöhnt man sich dran. Verzögerte Buchungen? Geschenkt. Aber Steuerbescheinigungen ausstellen, in denen die Verluste nicht verrechnet wurden - geht gar nicht. Nach monatelangem Hin und Her wird mir mitgeteilt, ich wäre als gewerblicher Kunde geführt und da gebe es ja keine Verrechnung - wie die auf so etwas kommen, ist mir vollkommen schleierhaft - Schaden in 24 Monaten ca. 22.000 Euro, da Verluste mit Gewinnen nicht verrechnet wurden und die Bank sich weigert die Steuerbescheinigungen zu korrigieren. Kein Ansprechpartner für das Problem, keine Lösungsvorschläge, nichts. Der Wechsel zur Konkurrenz ist nicht ganz einfach aufgrund des Volumens, aber besser ein Ende mit Schrecken als weitere Katastrophen. Wie kann es bei einer solchen ehemaligen Institution so weit kommen, das frage vermutlich nicht nur ich mich.

— W. H.
negativ 10.11.2023

maxblue — Blauäugig bei maxblue

Ende 2022 habe ich bei maxblue ein Depot im Rahmen einer Neukundenaktion eröffnet, in der unter anderem ein Media-Markt-Gutschein angepriesen wurde. Während bei einem Bekannten von mir alles problemlos lief, dauerte bei mir schon der Versand der Zugangsdaten lange. Nachdem Depotnummer und PIN korrekt ankamen und kurze Zeit später der Aktivierungsbrief, dachte ich schon, jetzt bin ich durch. Aber dann kamen Fehlermeldungen, die ich nicht verstand, die Hotline leider aber auch nicht. Man wird zwar mit E-Mails zugeschüttet, aber bei konkreter Hilfe sah es weniger üppig aus. Ich musste die Zugangsdaten nochmals bestellen. Beim zweiten Versuch kam ich etwas weiter, aber auch hier gelang es uns nicht, über eine DB-photoTAN-App zwei Depots zu verwalten, was bei der ING oder bei der SecureGo-plus-App kein Problem ist. Am Ende hatte ich viel Zeitaufwand, aber keine Neukundenprämie. Und das Online-Brokerage ist meiner Meinung nach, einfach nicht gut und unübersichtlich. Also schnell wieder weg von den Blauen und zu einem der vielen Discount-Broker, oder comdirect und so weiter. Ich würde es nicht wieder machen.

— P. G.
neutral 16.10.2023

Traders Place — Mein neuer Partner bei den Discount-Brokern

Ich habe vor Kurzem ein Depot bei Traders Place eröffnet. Folgende Rahmenbedingungen haben meine Entscheidung beeinflusst. Zuerst sind da die Ordergebühren; ich handele relativ viel, zwischen 50 und 100 Transaktionen jährlich im Fünfjahresrückblick. Nächster Punkt war die Verzinsung des Verrechnungskontos; ich habe immer mal wieder ein paar zehntausend Euro geparkt zwischen den Deals. Drittens eine kleine Neukundenprämie in Form einer Porsche Vz Aktie mit leicht erreichbaren Bedingungen. Eine App zum Handeln mit guter Übersicht gibt es auch und ausreichend Börsenplätze zumindest für meinen Bedarf. Wie bei vielen Neo Brokern hat Traders Place eine Kooperation mit der Baader Bank, die Konten und Depots führt. Hinter Traders Place steht zusätzlich ein erfahrener österreichischer Banker, der im Nachbarland schon mehrfach Wertpapier-Broker geführt hat, auch dies ein kleines Sentiment-Plus. Natürlich gibt es ähnliche Wettbewerbsangebote, bei denen man auch gut aufgehoben ist. Die Konto- und Depoteröffnung lief einigermaßen zügig ab.

— Jens Peter
negativ 18.09.2023

Smartbroker — Aktuell ist noch alles gut, aber zukünftig wird es schlechter

Aktuell ist noch alles gut. Aber man muss zu Smartbroker+ wechseln und da wird es schlechter. Am 18.9. wegen ein paar Fragen angerufen und 15 Minuten und 30 Sekunden gewartet, bis jemand rangegangen ist. Soll das zukünftig, wenn man Probleme hat, so weiter gehen? Direkthandel (Realtime) gettex, Tradegate und L&S (später mal). Quotrix und Baader (obwohl depotführende Bank) fallen weg. Es gibt auch wohl nur noch ein Referenzkonto und keine Girokonto-Flexibilität (Empfänger frei wählbar) mehr. Die Konditionen wurden geändert, unter anderem fällt L&S mit einem Euro Orderentgelt weg. Wie war die Aussage bei den FAQ: "Werden sich die Konditionen für mein Depot ändern? Das Beste vom Smartbroker bleibt. An den günstigen Konditionen beim Handeln wird nicht gerüttelt."

— anonym
positiv 14.09.2023

maxblue — Seit fast einem Jahr zufrieden bei maxblue

Ich bin vor fast einem Jahr zu maxblue im Rahmen einer Neukundenaktion gekommen. Damals ausgelobt und auch ausgezahlt wurden 0,50% des übertragenen Depotvolumens. Zusätzlich bekam ich noch einen 75-Euro-Gutschein für Mediamarkt, welcher genauso anstandslos zugesendet wurde. So weit, so gut. Neukundenaktionen dieser Art gibt es häufiger bei maxblue. Die Depoteröffnung ging zügig. Positiv war insbesondere, dass ich die Authentifizierung in einer Deutschen-Bank-Filiale im Nachbarort machen konnte. Der Depotübertrag verlief allerdings schleppend, was aber nicht an maxblue lag, sondern an der abgebenden Bank. Immerhin kamen die Einstandskurse korrekt an. Beim Online-Brokerage ist noch Luft nach oben, mir ist es zu unübersichtlich und zu umständlich in der Bedienung. Ich halte mehr als dass ich handele, so stört eine fehlende Flatfee wenig. Ob ich bei IPOs mitmache, wo die Deutsche Bank im Konsortium sitzt, muss man sehen. Das Umfeld war in den letzten Jahren oft schlecht, also lohnt genau hinschauen. Nicht zocken, investieren. Alles zusammen genommen eines der besseren Angebote am Markt und deswegen auch eine Weiterempfehlung.

— K. St.
positiv 30.08.2023

Consorsbank — Mein Girokonto um Depot erweitert und Prämie eingesackt

Ich führe seit zwei Jahren ein Girokonto bei der Consorsbank, das ich nur online nutze, also ohne Konto- oder Kreditkarte. Jetzt habe ich mein Girokonto um ein Depot erweitert, etwas mehr als 12.000 Euro Gegenwert in Wertpapieren übertragen und damit die Bedingungen für eine 100-Euro-Prämie erfüllt. Durch die Erweiterung meiner bestehenden Kundenverbindung war die Depoteröffnung und die Eröffnung des zugehörigen Abrechnungskontos ein Klacks. Man kann einfach die Zwei-Faktor-Autorisierung benutzen und hat in kürzester Zeit ein Verrechnungskonto und ein Tagesgeldkonto. Die Transaktionskosten sind sicherlich nicht mehr als Mittelmaß, aber ich handele nicht viel. Über das Web-Design der Consorsbank kann man streiten, sicherlich gibt es diesbezüglich auch bessere Anbieter. Vielleicht kommt die ein oder andere interessante Neuemission, bei der man Zuteilungschancen über die Muttergesellschaft BNP Paribas hat. Zuletzt hatte ich zum Beispiel bei dem Porsche-IPO anderswo Glück. Bei ähnlicher Interessenlage ist dieses Neukundenangebot eine Option für den ein oder anderen, denke ich.

— Karen
negativ 14.08.2023

onvista bank — Login-Probleme bei my onvista

Bin seit einigen Jahren bei Onvista und kann viel Gutes berichten. Noch zivile Ordergebühren, relativ lange Handelszeiten, jedoch kein/nur sehr schwieriger Handel mit Börsen außerhalb EU, von US-Börsen ganz zu schweigen! Dann summieren sich auch die Ordergebühren beachtlich. Leider ist vieles immer noch in Papierform oder per eingescanntem Formular unterschrieben zu erledigen, wenig läuft digital und einfach (Consorsbank, Trade Republic eindeutig besser). So vergeht immer wieder Zeit, die ich nicht habe. Auch ein Zweitdepot einzurichten, zum Leben zu erwecken, Positionen intern von Depot 1 auf Depot 2 zu verschieben ... alles umständlich. In gewisser Weise verkörpert Onvista im August 2023 leider immer noch das gute alte, wenig technikaffine Deutschland der 2000er Jahre. Nun, die Mitarbeiter sind immer freundlich und kompetent, der telefonische Support funktioniert. Allerdings beschreibe ich nun doch ein für mich inzwischen so großes Ärgernis, dass ich überlege, der Bank für immer den Rücken zu kehren. Seit Jahren habe ich Probleme mit dem Login und es scheint keine Lösung zu geben. Das ganze geht so: Man gibt Username sowie Passwort ein (entweder über die virtuelle Tastatur oder am eigenen Keyboard). Dann, wenn man richtig geschrieben hat, ist man drin im Account. Nach 3 Fehlversuchen sperrt einen das System. Man muss E-Mail schreiben oder Support anrufen und man wird nach Identifikationsüberprüfung entsperrt. Nun muss man wissen: Das System merkt sich auch die Fehlversuche. Klappt es also erst beim 3. Versuch und man ist eingeloggt, macht seine Geschäfte ... eine Woche später macht man einen Zahlendreher im ersten Versuch und man ist wieder gesperrt. Neuer Anruf notwendig und oh weh, wenn das am Wochenende passiert. Ich habe mit dem Service über Cookies gesprochen, über my onvista als sichere Seite im Browser eingeben, ich habe Safari und Brave probiert. Ich werde in der Regel bei täglichen Einwahlen mindestens alle 3 Tage gesperrt und ich bin es leid. Onvista interessiert das Problem offenbar nicht wirklich. Ich werde jetzt als letzte Lösung neue Zugangsdaten anfordern. Versendung der Daten per Post (na klar!) und Aktivierung dauert mindestens eine Woche, d. h. eine Woche kein Handel möglich. Ich bin auch im Ausland unterwegs und ohne mein VPN gehe ich auf keinen Fall in Hotelnetze hinein. Viel zu gefährlich, dass dann Konto ohne weitere Securitymassnahmen leergeräumt/Positionen verkauft werden können. Schade, aber so macht sich, ein an sich guter Broker, mit hervorragenden Musterdepots und Watchlisten ihre Kundenstruktur selbst kaputt. Die Commerzbank ist auch mehr an ihrer direkten Tochter interessiert als am "Stiefkind" Onvista.

— Michael Fontana
negativ 21.06.2023

maxblue — Technischer Fehler ohne wesentliche Reaktion der Hotline

Seit 3 Wochen versuche ich bei maxblue einen Wertpapiersparplan einzurichten. Leider kann ich die Einrichtung nicht abschließen, da nach seitenweise Eingaben die Freigabe mittels TAN mit einem technischen Fehler beendet wird. Alle schriftlichen Unterlagen werden mir trotzdem online ins Postfach gestellt. Weiter passiert aber nichts. Bei einem Anruf bei der technischen Hotline wurde mir mitgeteilt, dass der Fehler bekannt sei und meine Anfrage an die nächsthöhere Instanz weitergeleitet sei. Ich soll einen Rückruf erhalten. Leider konnte ich den Rückruf nicht annehmen, da ich ja ganz nebenbei noch berufstätig bin. Ein weiterer Rückruf erfolgte nicht. Nach einem erneuten Anruf bei der Hotline erfolgte ein Rückruf, bei dem ich erfuhr, dass der Fehler erst Anfang Juli behoben wird und dann wieder Sparpläne eröffnet werden können. Ich habe das Gefühl, dass die Deutsche Bank bzw. maxblue nicht an Sparplänen und Kunden interessiert ist. Im Gegensatz zu den positiven Erfahrungen, die ich in der Filiale bei anderen Produkten mache, ist das nicht nachvollziehbar. Dass ein Fehler über 4 Wochen besteht und dadurch keine Produkte verkauft werden können, ist für mich unverständlich. Unverständlich ist auch, dass auf der Website keinerlei Hinweis erscheint und potenzielle Kunden so bewusst ins Leere laufen. Wie man Fehlern umgeht, ist ein Kriterium für Kundenfreundlichkeit. Für ein renommiertes Unternehmen wie die Deutsche Bank, sollten Fehler umgehend behoben werden können oder zumindest darüber informiert werden. So jedenfalls geht es nicht, es sei denn, man braucht keine Kunden. Zum Glück gibt es noch andere Banken. Binnen 5 Minuten habe ich jetzt einen Sparplan komplett bei der Commerzbank eingerichtet.

— Egbert Mischke
negativ 23.05.2023

maxblue — Langsame Abwicklung, miserabler Kundendienst

Nach 2 Jahren bei maxblue bin ich nun entnervt gewechselt. Ausgeführte Orders (Kauf/Verkauf) sind immer erst einen Tag später gebucht. Somit kann 1 Tag lang weder auf gekaufte Aktien noch auf das Geld bei Verkäufen zugegriffen werden. Beim Direkthandel ist keine Limitierung möglich, bei Order mit Limit stehen nur die Börsenplätze zur Verfügung. Somit extrem eingeschränkte Handelsmöglichkeiten. Viele Informationen zum Depotbestand kommen noch mit der Post. Der nun beantragte Depotübertrag dauert nun schon 2 Monate, seit 3 Wochen ist das Geld am Konto gesperrt. Die Hotline ist nicht erreichbar und auf Mails wird nicht reagiert. Kurzum, der schlechteste Broker den ich kenne.

— Sven Berger
negativ 16.05.2023

Openbank — Hohe Hürden zur Depoteröffnung auch für langjährige Kunden

Seit nunmehr 13 Jahren besitze ich ein Tagesgeldkonto bei der Santander Consumer Bank. Nachdem mein Wertpapierdepot bei der ING zuletzt nur noch für Menschen mit den allerneuesten Webbrower-Versionen der bekannten Herausgeber und einem teuer zu erwerbenden photoTAN-Generator zugänglich war, lag es nahe, eine Verlegung zur Santander ins Auge zu fassen, denn dort gibt es noch das praktische mTAN-Verfahren, und auch der von mir genutzte Webbrowser mit (trotz wöchentlichem Update) etwas älterer JavaScript-Implementierung macht keinerlei Probleme. Also alles gut? Leider nicht. Denn bei der Santander hat man andere Möglichkeiten gefunden, um Kunden, die ein Depot eröffnen wollen, doch noch davon abzuhalten. Wenn man nämlich glaubt, jemand, der schon ein Tagesgeldkonto besitzt, müsste eigentlich schon so bekannt sein, dass er nur noch einfach im Online-Banking ein Depot hinzuzubuchen braucht, so irrt man ganz gewaltig. Denn die Santander will zunächst einmal eine neue Identifikationsfeststellung vornehmen. Die Kunden haben ja auch sonst nichts Besseres und Erquicklicheres zu tun, als jetzt erneut für das PostIdent zur Post zu laufen und sich dort in eine Menschenschlange einzureihen. Aber halt! So einfach ist es gar nicht. Denn während das Tagesgeldkonto sich nach wie vor per PostIdent eröffnen lässt, ist das beim Depot nicht mehr möglich. Vielmehr braucht man hier für die erneute Identifikation einen PC mit Kamera, Mikrofon und ausreichend schneller Internetverbindung mit großem Datenvolumen, da es jetzt nämlich unbedingt eine Identifikation per VideoIdent sein muss, PostIdent geht nicht mehr. Damit ist dieses Depot für mich als Mobilfunk-Nutzer am Heim-PC unerreichbar, obwohl ich möglicherweise recht zufrieden damit sein könnte. Jetzt muss ich also, obwohl ich schon langjähriger Kunde bin, mir doch tatsächlich ein Depot bei einer anderen Bank suchen. Das ist wirklich eine seltsame Art der Gewinnung von neuen Depotkunden.

— Klaus Mayer
neutral 16.05.2023

DKB — Keine Wertpapierabrechnungen mehr erhalten

Leider kann ich über dasselbe Problem klagen. Auch ich hatte vom 15.03.23 keine Wertpapierabrechnungen mehr im Postfach! Das zog sich bis zum 18.04.23. Alle E-Mails und Anrufe blieben erfolglos. Am 19.04.23 erschienen wie von Geisterhand alle Abrechnungen und ich freute mich schon, dass dieses Problem gelöst schien. Leider muss ich seit gestern mich erneut über diesen Sachstand ärgern! Auf meine E-Mail wurde mir der postalische Versand der Abrechnungen angeboten. Dies konnte ich ablehnen, da es mir wenigstens möglich ist, die Abrechnungen über den Login meiner Ehefrau zu ziehen. Ich bin gespannt, wie lange ich diesmal mit diesem Umstand leben muss.

— M. F.
negativ 14.05.2023

ING-DiBa — Immer neue Hindernisse für den Zugriff aufs Depot

Seit gut 20 Jahren besitze ich bei dieser Bank ein Tagesgeldkonto. Vor zweieinhalb Jahren bin ich dann auf die Idee gekommen, mein Depot bei der Postbank zur ING zu verlegen, da ich im Bereich der Wertpapiere wieder aktiv werden wollte, was bei der Postbank für mich schon länger nicht mehr möglich war, da dort iTANs und mTANs der Vergangenheit angehörten. Für die ING sprach damals, dass ich als schon bekannter Kunde keine neue Identifikationsfeststellung (PostIdent) mehr machen musste und dass dort im Bereich des Brokerage noch mit iTANs gearbeitet wurde. Mittlerweile bin ich aber bei der ING genauso weit wie zuvor bei der Postbank. Bis vor Kurzem konnte ich gerade noch einen Aktienkauf über einen wirklich hohen Betrag unter Eingabe der geforderten iTAN tätigen. Von einem Tag auf den anderen war dann aber nicht mal mehr ein Zugriff auf mein Depot zur Einsichtnahme möglich (und auch nicht auf mein Tagesgeldkonto), sondern ich werde nun nach dem Login nicht zu meinem Depot, sondern stets auf die ING-Startseite weitergeleitet und kann beliebig oft immer wieder einen solchen Login durchführen, ohne dass das ING-Banking-System Anstoß daran nehmen würde. Lösen könnte ich das Problem wahrscheinlich, indem ich jetzt den teuren photoTAN-Generator (32 Euro) bestellen würde, den ich gar nicht haben will und von dem ich nicht weiß, ob er bei mir funktioniert. Hinzu kam außerdem, dass ich schon vor knapp einem Jahr den für den Login nötigen DiBa-Key nicht mehr eingeben konnte, da das dafür nötige Tastenfeld nicht erschienen ist - ebenfalls wieder ohne, dass irgendeine Fehlermeldung dazu gekommen wäre. Das Problem hatte meines Erachtens seine Ursache darin, dass ich schon seit Jahren einen Webbrowser verwende, der zwar wöchentlich (!) vom Herausgeber aktualisiert wird, aber eine ältere JavaScript-Implementierung besitzt, die offenbar der ING nicht genügt. Auch etwa das Anklicken der Plus-Zeichen neben den Hilfethemen funktioniert bei mir nicht. Bei all den anderen vielen Banken, bei denen ich noch ein Tagesgeldkonto unterhalte, ist das aber kein Thema. So verwende ich nun seither ausschließlich für die ING extra eine der vielen Chromium-Browser-Varianten, die wie andere Browser dieser Art im Gegensatz zu meinem genannten Standard-Browser bei jedem Start erst einmal mit rund 7 Megabyte nach Hause telefonieren möchte. Aber der ING scheint so etwas ja offenbar sicherer zu sein als ein Browser, der nie von sich aus irgendjemanden auf der Welt kontaktiert. Jetzt werde ich mich wohl wieder nach einem anderen Depot umsehen müssen.

— Klaus Mayer
neutral 12.05.2023

maxblue — Depot mit Übertragsprämie auch für Aktien

Während die meisten Neukundenangebote nur noch Depotüberträge von gemanagten Fonds belohnen, für die die Depotbanken dann auch in der Regel Vergütungen der Fondsgesellschaften bekommen, gibt es bei maxblue eine solche Prämie, die auf fünfhundert Euro maximal gedeckelt ist, sofern man denn genug Wertpapiere auf das neue maxblue Depot überträgt. Da ich nur Dividendenpapiere besitze, die ich nicht handele, sondern verwahre, war dieses kostenlose Depotangebot für mich passend. Die Prämie selbst ist steuerpflichtig, aber es gibt eine Freigrenze, die mal 200 bis 300 Euro betrug. Die aktuelle Situation sollte man zumindest mal googeln. Da ich nicht handele, stören mich die etwas höheren Transaktionsgebühren im Vergleich zum vorherigen Depot nicht. Gelinde gesagt gewöhnungsbedürftig ist das Online-Brokerage. Da gibt es wesentlich besseres. Auch die Laufzeiten bei der Depoteröffnung sind länger als beim Wettbewerb. Wenn hauptsächlich die Prämie interessiert, für den taugt die maxblue-Aktion.

— Christian Sch.
neutral 26.04.2023

flatex — Passendes Outfit, jedoch teils exorbitante Gebühren - gut versteckt

Mein Depot bei diesem Broker besitze ich seit Jahren und meine Aktivität schwankt stark. Mit dem Interface von flatex komme ich sehr gut und intuitiv zurecht. Die Auswahl der Produkte ist jedoch nicht beeindruckend. Die Gebühren für Wertpapierleistungen und Nebendienstleistungen sind teils exorbitant. Sicherlich picke ich stets die günstigsten Handelsplätze heraus und weiche nur in Ausnahmefällen hiervon ab. Dennoch habe ich die Kostenstruktur nicht in allen Fällen vorab durchschaut und bin unterjährig mit in der Übersicht der Transaktionen nicht gut zurechtgekommen, um jeweils genau zu ermitteln, wie hoch die Gebühren retrospektiv waren. Nach nun mehreren Jahren bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich mit einem so intransparenten System sowie mehrmaligen Änderungen der Preisstruktur nicht zurechtkomme und werde das Traden via flatex aufgeben.

— R. B.
positiv 23.04.2023

Smartbroker — Gute Erfahrungen über zwei Jahre

Nach zwei Jahren kann ich ein insgesamt gutes Fazit für mein Smartbroker-Depot ziehen. Dabei fing es ziemlich bescheiden an. Auf einen einfach zu bearbeitenden Antrag - ohne Papier - folgte eine lange Periode des Wartens. Drei Mal musste ich bei Smartbroker nachhaken, um herauszufinden, wie der Bearbeitungsstatus meiner Depoteröffnung war. Anfangs war man zwar freundlich, konnte aber nicht recht weiterhelfen. Nach etlichen Wochen dann endlich war mein Depot einsatzbereit und im Weiteren lief dann alles zufriedenstellend. Depotüberträge zu und von Smartbroker wurden korrekt und ohne großen Aufwand (unterschriebenes, eingescanntes per Mail versendetes Depotübertrags-Formular war ausreichend) erledigt. Die zugehörige Depotbank DAB Paribas kann ihr Geschäft. Die Transaktions-Konditionen sind damals wie heute im Vergleich sehr günstig, die Handelsoptionen vielfältig. Im Online-Brokerage hat man alles, was man braucht, das Design ist meiner Meinung nach gelungen. Bei der Handhabung stört, dass man appTAN braucht, um seine Mails zu öffnen. Diese Sicherheitsmaßnahme verstehe ich nicht. Alles in allem empfehlenswert, zumindest für Kunden, die viel handeln.

— Robert
negativ 16.04.2023

DKB — Seit einem Monat keine Wertpapierabrechnungen mehr erhalten

Seit dem 15.3.2023 habe ich keine einzige Wertpapierabrechnung mehr erhalten, weder für Kauf, noch für Verkauf. Keine Möglichkeit der Kontrolle der steuerlichen Gewinne und Verluste, keine Kontrolle der Berechnung der Einstandskosten. Mehrere Anrufe und E-Mails, auch an den Ombudsmann der Banken haben keine Ergebnisse gezeigt. Es wird ziemlich pauschal auf Systemfehler verwiesen und dass ich benachrichtigt werde, wenn der Fehler behoben ist. Unvorstellbar nicht nur die Tatsache, dass es in den jetzt vier Wochen nicht gelungen ist, den Fehler zu finden, sondern auch meine Bitten, mir die fehlenden Abrechnungen halt manuell zuzusenden, nichts gebracht haben.

— Jürgen Breme
positiv 19.03.2023

Consorsbank — Gute Pakete bei der Consorsbank

Angefangen mit einem kostenlosen Girokonto, hat mich die Consorsbank jetzt auch mit Depot und Tagesgeld zu sich gezogen. Da ich schon Girokunde bin, war die Antragsstrecke zum Depot sehr überschaubar. Mich reizten neben dem kostenlosen Depot vor allem die Depotübertragsprämie von 100 Euro für einen Wertpapierübertrag von mindestens 10.000 Euro Gegenwert sowie Tradegate für Deals ein Jahr lang für weniger als ein Euro Transaktionsgebühr zu nutzen, weil ich doch eher 50 bis 100 mal pro Jahr kaufe oder verkaufe und ansonsten im Schnitt mindestens die zehnfachen Transaktionskosten habe. Das Online-Banking mit Wertpapierinformationen und Depotanalysen sowie das Musterdepot sind gute Funktionen, die ich gerne nutze. Das Mail-Postfach würde ich mir zentraler angeordnet wünschen. Aber insgesamt ist der Internetauftritt einer der besseren bei den Online-Brokern. Und das gut verzinste Tagesgeldkonto habe ich on top. Sicherlich auch für den ein oder anderen Kunden eine gute Alternative. Nach Ablauf des ersten Jahres werde ich trotzdem wieder vergleichen, ob das Consorsbank-Depot immer noch erste Wahl ist.

— Thomas
positiv 07.02.2023

Smartbroker — Fast reibungslos

Ich bin seit mehr als zwei Jahren Kunde bei Smartbroker, die mit der DAB bank als Depotbank im Hintergrund etwa genauso lange als "Billig-Broker" am Markt sind. Ich erinnere mich, dass die Konto- und Depoteröffnung damals etwas zäh verlief, was aber mittlerweile häufig bei guten Angeboten so ist. Personal wird überall in der Bankenbranche eingespart, aber bei der Neukundenanlage erfordert wohl der ein oder andere Bearbeitungsschritt manuelle Eingriffe. Einmal im Online-Brokerage eingeloggt, habe ich mich schnell zurechtgefunden mit Ordermaske und Informationsmöglichkeiten. Die Anschaffungsdaten aus Wertpapierüberträgen findet man in der Postbox, die wiederum über eine zusätzliche photoTAN etwas umständlich geöffnet werden kann. Wertpapierüberträge hatte ich gemacht, um Strafzinsen für Liquidität auf dem Verrechnungskonto zu vermeiden. Die Transaktionskosten waren und sind sehr günstig im Wettbewerbsvergleich, für mich wichtig, da ich doch einigen Transaktionen vornehme. Bei IPOs ist man mit der BNP Paribas als Mutter der DAB bank ganz passabel aufgestellt, jetzt gerade wieder bei der IONOS-Neuemission als eine der Konsortialbanken. Im Formular-Center findet man Freistellungsauftrag, Wertpapierübertrag, Referenzkontoänderung etc. Einiges kann man ausgefüllt und unterschrieben eingescannt versenden, was die Laufzeiten beschleunigt. Meiner Meinung nach insgesamt eine klare Empfehlung.

— Kornelius
negativ 29.01.2023

Postbank — Es kam erst gar nicht zu einer Eröffnung

Ich bin seit mindestens 30 Jahren Kundin der Postbank und war eigentlich immer zufrieden - in letzter Zeit ist es eine Katastrophe. Es gibt immer wieder nicht nachvollziehbare Änderungen, auch ändert sich das Layout des Depots - immer zum Nachteil. Der Clou war aber, als mein minderjähriger Sohn im Rahmen einer Schenkung eine Geldsumme erhielt, die in Aktien angelegt werden sollte. Trotz Banktermin, Legitimation und mehrfachem Nachhaken wurde das Depot einfach nicht eröffnet. Am Ende konnte niemand nachvollziehen, warum nicht - und wollte es auch nicht. Nach sechs Monaten Wartezeit eröffneten wir (völlig problemlos) bei der Konkurrenz und werden wohl unsere Konten nachziehen - einer Bank, die mit einer einfachen Depoteröffnung überfordert ist, will ich mein Geld eigentlich nicht anvertrauen.

— anonym
neutral 12.01.2023

onvista bank — Prinzipiell gutes Angebot in bescheidenem Gewand

Ich führe seit einiger Zeit ein Onvista-Depot mit kleinem Bestand. Gelockt wurde ich neben der Flatrate für die Transaktionen an der Börse durch eine Neukundenaktion ähnlich der laufenden. Die Billig-Broker-Variante im Commerzbank-Konzern kommt allerdings in bescheidenem Gewand daher. Der Online-Auftritt ist schlecht, weder optisch ansprechend noch intuitiv. Im Gegenteil, man verliert sich sogar leicht in den verschiedenen Fenstern. Dabei war die Eröffnung noch einfach und auch relativ zügig. Das TAN-Verfahren ist nicht mehr state-of-the-art. Die Postbox ist schlecht integriert und die Suche in den Mails umständlich. Pluspunkte neben den Gebühren für Transaktionen und dem kostenfreien Depot sind die relativ guten Zuteilungschancen bei IPOs, ich habe schon mehrfach Zuteilungen in vernünftiger Anzahl bekommen. Direkt empfehlen würde ich Onvista nicht, ein neutrales Votum ist glaube ich fair.

— S. G.
neutral 09.12.2022

maxblue — Etwas Geduld braucht man schon

Ich habe mein erstes Depot seit meiner Volljährigkeit eröffnet und bin dabei auf ein Angebot der maxblue, die zur Deutschen Bank gehört, eingegangen. Ein Gutschein im Wert von 100 Euro und die Option ein Jahr lang für 2,90 Euro zu handeln, was viel günstiger ist als bei dem Depot, welches meine Eltern für mich vor ein paar Jahren eingerichtet haben. Aus dem Familienkreis und von der maxblue-Hotline habe ich gehört, dass es schon ein paar Wochen dauern kann, bis man die Depoteröffnung bestätigt bekommt und noch länger bis man alle Daten für die erste Anmeldung zusammen hat. Ein Tipp der Hotline war, in einer nahegelegenen Deutsche Bank Filiale mit dem Personalausweis die Depotnummer früher erfahren zu können, die Bankleitzahl für maxblue ist ja eindeutig. Dann kann man schon den Depotübertrag von dem bisherigen Depot anstoßen. Abgebende Banken würden sich oft reichlich Zeit mit der Auslieferung der Wertpapiere lassen, sagte man mir. Und zweimal lange warten will keiner, zumal für den Prämiengutschein der Depotübertrag in einer festgesetzten Spanne erfolgen soll. Was stört, ist, dass man so viele Seiten für den Depotantrag ausdrucken, unterschreiben und einscannen muss. Das VideoIdent ist dagegen schnell erledigt. Ich bin gespannt, was mich bei maxblue erwartet, ein bisschen Erfahrung mit der ING habe ich ja schon und meine Eltern sind vom Fach.

— Anna D.
positiv 06.12.2022

DKB — Für Wertpapiersparpläne in Ordnung, aber nichts für Daytrader

Bin jetzt schon seit ca. einem Jahr bei der DKB. Ich habe die DKB gewählt wegen den günstigen Konditionen für Wertpapiersparpläne. Das funktioniert so weit auch ganz gut. Die Oberfläche ist simpel und übersichtlich, man findet sich gut zurecht. Gespannt bin ich auf die neue Oberfläche (gerade im Beta-Stadium), die hoffentlich besser bei der Analyse der eigenen Wertpapiere hilft. Ärgerlich ist lediglich, dass man Reststückelungen (< 1) separat verkaufen muss (wofür jedoch nicht die vollen 10 Euro Ordergebühr anfallen). Wenn man Daytrading betreiben will, gibt es jedoch sicher bessere Anbieter. Dass die Ordergebühren im Vergleich zu Trade Republic und Freunden relativ hoch sind, habe ich in Kauf genommen, um bei einer richtigen Bank zu sein, die mir auch ein Girokonto bietet.

— A. W.
positiv 06.11.2022

Smartbroker — Gutes Paket aus günstigen Transaktionskosten und einer Vielzahl von Handelsplätzen

Smartbroker bietet ein gutes Paket aus kostenlosem Depot, günstigen Transaktionskosten und einer Vielzahl von Handelsplätzen. Da ich relativ viel handele und auch einiges ein Umsatz hin- und herschiebe, sind Transaktionskosten ein wichtiges Thema. Deshalb habe ich vor ein paar Monaten den Weg zu Smartbroker gefunden. Die Konto-Eröffnung geht online/papierlos und ist schnell inklusive VideoIdent gemacht. Die Unterlagen und Zugangsdaten kamen binnen Wochenfrist. Insofern hatte ich keine Probleme. Die BNP Paribas stellt die Plattform für den Online-Handel zur Verfügung, Informationsmöglichkeiten und Reporting sind ausreichend. Die kleine Geldprämie für meinen anfänglichen Depotübertrag wurde kurz nach der Erfüllung der Bedingung problemlos ausgezahlt. Depotüberträge nach extern - in diesem Fall eine Wertpapier-Schenkung an meine Tochter - konnte ich über ein unterschriebenes und eingescanntes Formblatt der Bank relativ einfach anstoßen. Die diesbezügliche Beratung der Hotline war in Ordnung und zeitnah. Freistellungsaufträge konnte ich leider nicht papierlos online ausfüllen und mit einer TAN bestätigen, wie es schon einige andere Banken erlauben. Ein kleiner Nachteil, aber insgesamt bin ich zufrieden und würde Smartbroker weiterempfehlen.

— Ute
negativ 02.11.2022

Postbank — Tief gefallen

Ich bin seit etlichen Jahren beim Postbank-Brokerage und war früher sehr zufrieden. Das änderte sich bereits mit dem Wegfall der Vorteile des Select-Programms. Offenbar trimmte der neue Eigentümer die Postbank auf Gewinnmaximierung zulasten der Kunden, auch der langjährig treuen Kunden. Nun gut, andere Broker bieten die ehemaligen Select-Vorteile auch nicht an, von daher ist Postbank-Brokerage nicht schlechter als die anderen, hat aber einen großen eigenen Vorteil verloren. Ein Horror ist die BestSign-App des Sicherungsverfahrens. Es funktioniert ja alles gut, solange alles eingerichtet wurde und sich nichts ändert. Aber wehe man wechselt das Smartphone aus. Es ist mir nicht gelungen, die BestSign-App auf meinem neuen Smartphone einsatzfähig zu machen. Ich verschwendete Stunden mit dem Versuch. Aktuell habe ich nun den Zugriff auf mein Depot auf unbestimmte Zeit verloren. Der telefonische Support erwies sich als unbrauchbar. Nach etwa 25 Minuten Wartezeit begann ein Gespräch, das nach 3 oder 4 Minuten abrupt endete, weil die Verbindung abbrach. Das versuchte ich nicht noch mal. Ich schrieb eine E-Mail wegen des Problems mit BestSign und erhielt umgehend eine automatische Eingangsbestätigung. In dieser wurde mal gleich mitgeteilt, dass die Bearbeitung einige Zeit dauern würde, weil gerade so viele Mails zu bearbeiten wären. Mit anderen Worten: Man hat auch dort so sehr am Personal gespart, dass auch per Mail nichts wirklich geht. Das war dann für mich der Punkt, an dem ich beschloss, den Depotanbieter zu wechseln. Ich kann nicht akzeptieren, dass ein kaputt gesparter Service/Support einfach nicht verfügbar ist, wenn er bei Problemen benötigt wird. Früher war das ganz anders. Fazit: Grottenschlechter Service/Support. Sehr schlechtes Sicherungsverfahren mit der BestSign-App, bei der man sein Smartphone besser nicht austauschen sollte.

— Norbert Marzahn
negativ 27.08.2022

maxblue — Inakzeptables Geschäftsgebaren

Vorausschicken muss ich, dass mir nicht klar ist, ob die Sache die Deutsche Bank betrifft oder maxblue. Aber ist ja sowieso der gleiche Laden. Ich habe Gazprom-ADRs im Depot. Mit Schreiben vom 19.7.22 teilt man mir mit, dass das ADR-Programm beendet wird. Ich soll bis 22.7.22 10:00 Uhr mitteilen, ob ich die ADRs in Aktien umtauschen wolle. Das sind inklusive Postlaufzeit ca. 1,5 Tage Reaktionszeit für mich. Die Deutsche Bank geht also davon aus, dass die Post pünktlich ist, ich jeden Tag sofort den Briefkasten leere und die Post bearbeite. Natürlich bin ich nicht im Urlaub ! Ich habe am Samstag am 23.7. morgens bei maxblue angerufen und meine Order telefonisch erteilt. Die Dame war sehr freundlich und versprach sich die Sache zu notieren. Zusätzlich habe den schriftlichen Auftrag an dem Sonntag in den Briefkasten bei der DB Heidelberg eingeworfen. Mehr oder weniger lapidare Antwort nach Telefonaten und Briefwechsel: Zu spät! Meine Schlussfolgerung: Der Deutschen Bank sind die Kunden egal. PS: Wenn ich die 2.900 ADRs abschreiben muss, dann freut sich vielleicht eine andere Bank über mein Depot und Konto.

— A. V.
neutral 24.08.2022

Postbank — Geduldige wählen die Postbank, kommen aber auch zum Ziel

Die aktuellen Sparplan-Aktionen der Postbank haben mich zu einer Eröffnung eines Wertpapierdepots animiert. Ganz so schnell, wie ich es von anderen Banken gewohnt bin, funktionierte die Eröffnung leider nicht, aber die Meinung in Bezug auf den Service der Postbank, der eher im unteren Feld anzusiedeln ist, kursiert durch die Weiten des Internets und hat sich auch hier wieder bestätigt. Insbesondere die Einrichtung der BestSign-App, um Wertpapiertransaktionen zu bestätigen, habe ich auf aufwendig empfunden. Im Rahmen der Einrichtung bekam ich eines Tages drei Briefe mit Freischaltcodes. Das wäre anderen Banken nicht passiert, aber schlussendlich hat es dann geklappt. Dafür finde ich den Login mit meinem Benutzernamen und der zu bestätigenden BestSign-Transaktion ziemlich sicher. Ohne mein Smartphone kommt niemand in mein Depot. Der übliche Vorgang ist mittelmäßig, Wertpapiertransaktionen werden, obwohl fest terminiert, manchmal wenige Tage später vom Anlagekonto eingezogen, der erste überfällige Gutschein aus der Aktion ist noch nicht da. Die Anlage des Sparplans hat schnell funktioniert, bei dem Aktions-ETF zahle ich nun lediglich 0,90 Euro für die Transaktion. Mich überzeugt die Postbank aktuell nicht, würde jetzt aber auch nicht davor warnen. Die Postbank bleibt leider auch hier im Mittelfeld.

— Manuel Selfker
negativ 09.07.2022

Targobank — Doppelt vorzunehmendes PostIdent

Ich besitze bei dieser Bank schon seit Langem ein Tagesgeldkonto, habe also den ärgerlichen PostIdent-Vorgang schon einmal durchlaufen, und man müsste mich demgemäß dort eigentlich kennen. Will man aber nun ein Depot eröffnen, muss man diesen ganzen Umstand noch einmal über sich ergehen lassen, und das auch noch in Corona-Zeiten, wo eigentlich jeder Kontakt einer zu viel ist. Dass so etwas nicht sein muss, zeigt die ING. Dort waren genau die gleichen Voraussetzungen gegeben, und die Depoteröffnung war überhaupt kein Thema. Was bei der Targobank aber ganz besonders gemein ist, das ist die Tatsache, dass bei der Online-Antragstellung zunächst so getan wird, als könne man durchaus eine aufwandslose Depoteröffnung vornehmen. Dieser Eindruck entsteht nämlich dadurch, indem man gefragt wird, ob man schon Kunde sei. Wörtlich heißt es: "Da uns die Daten unserer Kunden bereits vorliegen und bestätigt sind, können wir das neue Depot schneller eröffnen." Und jetzt geht es von Seite zu Seite weiter mit den bekannten, unendlich vielen Fragen, und immer meint man, jetzt wird man doch wohl hoffentlich gleich am Ziel sein. Und erst ganz zuletzt wird einem mitgeteilt, man müsse jetzt noch den PostIdent-Coupon herunterladen. Das ist in meinen Augen Rücksichtslosigkeit pur. Und spätestens jetzt war für mich klar, hier gelten die Kunden nur als indifferente Masse, mit der man machen kann, was man will. Sodann zur ING.

— Klaus Mayer
neutral 10.02.2022

ING-DiBa — Depot mit vielen Features, aber zu teuer für Vieltrader

Ich bin fast schon Urgestein bei der ING. Zu Zeiten als es noch ein gut verzinstes Extrakonto gab, ein kostenfreies Girokonto, ein kostenfreies Depot und man sich noch für all diese Produkte auch werben lassen konnte und teilweise on top Neukundenvorteile hatte, bin ich eingestiegen. Es ist ein Depot mit vielen Features und Optionen sowie sehr gutem Internetauftritt, aber mir über die Jahre zu teuer als Vieltrader geworden. Bei hundert bis zweihundert Transaktionen pro Jahr und Ordervolumina von 1.000 bis hin zu 20.000 bis 30.000 Euro bleibt einige Euros auf der Strecke, wenn man nicht Alternativen mit Flatfees hat wie bei Onvista, Smartbroker oder justTrade zum Beispiel. Mit dem gebührenpflichtigen Girokonto vor einiger Zeit und dem geplanten Verwahrentgelt ab März fielen weitere Argumente für das ING Depot weg. Da der Übertrag an eine andere deutsche Depotbank super leicht mit TAN geht, bin ich mit umgezogen zu einem der genannten Billig-Broker, habe mein Girokonto gekündigt und nutze mein leeres Depot und das Extrakonto nur noch bei IPOs. Keine Empfehlung mehr für Vieltrader.

— O. G.
negativ 25.01.2022

Consorsbank — Höhere Mathematik

Immer wieder kommt es vor, dass mir Kapitalertragssteuer in Höhe von 0,01 Euro gutgeschrieben wird, gleichzeitig aber der dazugehörige Soli in Höhe von -0,03 Euro errechnet und nachbelastet wird. Auf Nachfrage erfahre ich dann, es könne zu Rundungsdifferenzen (!) kommen. Gestern aber das absolute Highlight: Der Verkauf von IBM-Aktien aus November 2021 wird storniert (!) und sofort wieder ausgeführt. Natürlich zu einem schlechteren Kurs. Für mich ein Verlust von über 700 Euro und das ganze ohne Erklärung oder Benachrichtigung. Die Hotline weiß nur, dass es "eine steuerliche Neubewertung" des seinerzeitigen Verkaufs gegeben habe. Weshalb aber der ganze Verkauf storniert werden muss? Keine Antwort ...

— Rainer Schäfer
neutral 18.01.2022

Consorsbank — Depot mitgenommen bei Girokontenwechsel

Ich habe das Consorsbank Depot mitgenommen im Rahmen eines Girokontenwechsels. Die Consorsbank hatte ein kostenloses Girokonto (= ohne monatliche Gebühr) angeboten und meine bisherige Bank hat gerade im letzten Jahr Gebühren dieser Art eingeführt. Da mich das Depot ansprach, habe ich es auch gleich miteingerichtet. Der Webauftritt und die Neukunden-Freetrades sind in Ordnung und willkommen. Ich werde diese Freetrades zur Umschichtung nutzen und einige Restpositionen kostengünstig auflösen. Normalerweise wäre mir die Consorsbank zu teuer für kleine Deals und eigentlich will ich auch eine niedrige Flatrate für die großen Geschäfte. Mit Konto- und Depoteröffnung war ich eher zufrieden, auch die Watchlist ist ein feines Tool zur Darstellung der Bestände und Überwachung geplanter Deals/ Beobachtung von Aktien. Mal sehen wie ich bei den IPOs via BNP Paribas zum Zuge komme. Vielleicht kein Depot für die Ewigkeit, aber als Neukunde ok.

— Hermann G.
neutral 18.01.2022

Postbank — Handhabung

Nachteilig ist aus meiner Sicht die große Verzögerung bei den Daten des Depots. Jetzt, Dienstagmittag nach 12 Uhr (normaler Freitag, normales Wochenende) werden teilweise noch die Werte von Freitag angezeigt. Der Hinweis im Depot "Kurse 15 min verzögert" ist von daher gesehen eher irreführend. Der Depotwert in der Übersicht der Konten ist nicht identisch zu dem summierten Depotwert der einzelnen Positionen. Sparpläne ändern geht direkt nicht, sondern man streicht den vorhandenen Plan und setzt den Sparplan neu auf, dies wird allerdings umgehend angezeigt. Ein Postbediensteter in Oldenburg hielt es für notwendig, dass ich einen fünfstelligen Betrag auszahlen lasse, um ihn bei einer anderen Bank einzuzahlen (was dort den Ablauf zur Schwarzgeldüberprüfung initiiert hätte). Seine Chefin fand zum Glück eine problemlose Überweisungsmöglichkeit. Fazit: Die Wegstrecke zu einer modernen Bank ist noch zu gehen.

— Michael S.
positiv 17.01.2022

Smartbroker — Nicht der schnellste Weg zum Depot, aber sehr gute Konditionen

Ich handele mit einem Umsatz von ca. 200.000 pro Jahr. Das entspricht bei mir ungefähr 40 +/-10 Deals im Jahr. Von fünfstellig runter bis 1.000 Euro kommt eigentlich alles vor. Keine Optionsscheine, Derivate, sondern Aktien (Deutschland, Europa, USA) oder Immobilienfonds sind mein Geschäft. Ich suche also immer nach Discount-Brokern, die gleichzeitig auch ein breites Portfolio an Handelsmöglichkeiten haben. Nicht der schnellste Weg zum Depot, aber der Weg zu einem Depot mit sehr guten Konditionen war meine Depoteröffnung bei Smartbroker. Smartbroker nutzt die DAB bank als Handelsplattform, was leicht an dem unveränderten Layout noch aus den Zeiten als eigenständige Bank zu erkennen ist. Obwohl alles online geht, habe ich mehrfach bis zu meiner Depot- und Kontoeröffnung nachfassen müssen. Nach der Eröffnung hatte ich dann nur noch wenig Grund zur Klage. Erfreulich wie einfach und schnell Depotüberträge zu externen Banken gehen, vollständig die Anschaffungsdaten übertragener Papiere, allein das mit photoTAN jeweils zu öffnende Postfach ist lästig. Alles in allem ist mir Smartbroker eine Empfehlung wert.

— Tobias H.
negativ 03.01.2022

DKB — Handelsplätze

Muss mich leider den Klagen vieler Zuschriften anschließen. Wenn ich dringend Papiere verkaufen möchte, weil es die Kurssituation erfordert, aber der Verkaufsauftrag auf keinem Handelsplatz - ich betone: auf keinem Handelsplatz - unterzubringen ist, dann ist das ziemlich ärgerlich. Eine pauschale Meldung am Bildschirm, man solle doch einen anderen Handelsplatz auswählen, ist da nur ein schwacher Trost. Weil ja, wie gesagt, diese Meldung bei jedem Handelsplatz kommt. Was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann. Irgendwie muss da der Wurm im System DKB-Broker sein. An sich bin ich mit der DKB zufrieden (Gebühren). Ärgerlich ist manchmal der DKB-Broker. Und der ist halt schon wichtig.

— Walter S.
positiv 22.11.2021

Consorsbank — Hier kann man sein Depot papierlos eröffnen

Jetzt muss ich aber auch einmal eine Bank loben. Bei der Consorsbank läuft die Depot-Eröffnung papierlos, so wie es heute zeitgemäß ist. Antrag online ausgefüllt, die Unterlagen zum eigenen Gebrauch heruntergeladen, schnell ein VideoIdent, und das war es. Da wird nichts ausgedruckt und unterschrieben. Wenige Tage später waren die Zugangsdaten im Briefkasten. Ja, das können auch andere und es sollte immer so laufen. Aber leider bestehen manche Banken ja immer noch auf Zusendung umfangreicher Antragswerke in Papierform, so als seien sie in der vor-digitalen Ära stecken geblieben. Daher ein Lob an die Consorsbank für die umgesetzte Digitalisierung.

— L. B.
negativ 20.11.2021

Targobank — Umständlich und unflexibel

Nachdem ich seit Jahren ein Girokonto bei der Targobank besitze, sollte ein Gemeinschaftsdepot beantragt werden. Telefonische Auskunft: Das geht, bitte online beantragen. Gesagt, getan. Dabei wird ein 16-seitiges (!) Antragsformular erstellt, das ausgedruckt und versehen mit acht (!) Unterschriften eingeschickt werden muss. Zusätzlich ist für beide Kontoinhaber natürlich ein PostIdent fällig, auch wenn man schon Kunde ist. Nach wenigen Tagen dann eine E-Mail: Es gibt Klärungsbedarf, kommt per Briefpost. Dann nach ein paar Tagen der Brief: Es gibt Klärungsbedarf, bitte anrufen! Holla, warum stand das nicht in der E-Mail? Ist die Telefonnummer der Bank so geheim? Also angerufen: Es gibt Klärungsbedarf, bitte in die Filiale kommen! Filiale? Da war ich noch nie - die nächste ist in München, da will man nicht wegen so einer Kleinigkeit hinfahren. Was ist das Problem? Die Klärung dauerte ca. 45 Minuten und erforderte bankseitig drei Mitarbeiter und zahlreiche Rückfragen bei der Fachabteilung. So kurz wie möglich: Das zum Gemeinschaftsdepot gehörige Gemeinschaftsverrechnungskonto kann nicht eröffnet werden, weil es schon ein Girokonto gibt. Dieses, ein Einzelkonto, kann als Verrechnungskonto genutzt werden, aber nur, wenn es vorher in ein Gemeinschaftskonto umgewandelt wird. Und das geht nur in der Filiale! Zitat: "Wir kennen Ihre Frau ja gar nicht." Warum war sie dann bei der Post für ein PostIdent? Am Ende habe ich zugunsten meines Blutdruckes entschieden, dass wir auf das Depot verzichten.

— L. B.
neutral 14.11.2021

flatex — Sehr unübersichtlich

Z. B. bei der Deutschen Bank bzw. maxblue kann man sehr gute Auswertungen erstellen: die Performance des Depots, Zusammensetzung, Kategorisierungen und und und. Das fehlt mir bei flatex. Die neue Oberfläche "Flatex next" kann leider weniger.

— I. Fricke
positiv 11.09.2021

justTrade — Einfach und ausreichend

Mit den Worten einfach und ausreichend ist der relativ neue Online-Broker justTrade gut beschrieben. Mein Profil: Ich handele Aktien, mehrheitlich deutsche oder europäische Unternehmen, ab und an einmal ETFs, Aktien- oder Immobilienfonds. Und dafür möchte ich günstige Transaktionskosten, was justTrade an einigen deutschen Handelsplattformen bietet, wobei wiederum die Auswahl der Handelsplätze relativ klein ist. Da ich fast nur sehr liquide Titel handele, kann ich damit gut leben. Der zeitliche Aufwand, um an das Depot zu kommen, ist wirklich sehr überschaubar. Mit zehn bis zwanzig Minuten - je nach Erfahrung - kommt man für die Depot- und Kontoeröffnung hin. Vor allem die Bearbeitungszeit hat mich überzeugt. Ich kann mich nicht erinnern, jemals schneller an ein operatives Depot gekommen zu sein. Binnen einer Woche war alles erledigt, was normalerweise beim Wettbewerb einige Wochen dauert. Das Handling war zwar dann etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach kurzer Zeit kommt man auch damit zurecht. Insgesamt ein wirklich gutes Paket und empfehlenswert für normalen Aktienhandel.

— G. F.
neutral 10.09.2021

ING-DiBa — Kontoangebot zufriedenstellend, aber Kosten pro Trade zu hoch

Ich bin vor Jahren zur ING gewechselt und habe dort das Girokonto, Tagesgeldkonto und auch (noch) das Depot. Grundsätzlich bin ich mit dem Angebot auch noch zufrieden, allerdings werde ich mein Depot nun zu einem günstigeren Onlinebroker übertragen. Als Aktieneinstieg habe ich die kostenlosen Sparpläne genutzt, da viel die Provision nicht so ins Gewicht. Aber wenn man häufiger auch kleinere Stückzahlen handelt und diese kürzer hält, fällt die Provision (4,90 Grundgebühr + 0,25% des Kurswertes) doch stark ins Gewicht. Auch wenn die Übersicht über das Depot, die Konten und die Orderkosten gut sind, sind die Kosten für das Depot bei häufigen Trades zu hoch. Ich werde meine Sparpläne (kostenlos) bei der ING belassen und meine Aktientrades auf eine günstigere Plattform umziehen.

— A. S.
positiv 11.08.2021

Smartbroker — Ungewöhnlich lange Dauer der Depoteröffnung, aber gutes Produkt

Ich hatte mich im März auf Empfehlung eines Arbeitskollegen um ein Depot bei Smartbroker bemüht. Gründe damals waren die sehr guten Konditionen bei Wertpapiertransaktionen, die Handelsmöglichkeiten und die mir als früherer Kunde der DAB bank (später von BNP Paribas aufgekauft) bekannte Online-Brokerage-Oberfläche, die ich ansprechend finde. Ungewöhnlich lange war die Dauer für die Depoteröffnung. Alles in allem habe ich zwei Monate gewartet bis ich zum ersten Mal handeln konnte. Die Kommunikation seitens der Bank war auch nicht gut, sodass ich lange nicht wusste, wo ich im Eröffnungsprozess stand. Das war es dann aber auch mit den schlechten Nachrichten. Einmal operativ konnte ich problemlos und fehlerfrei Wertpapiere übertragen und diese wurden sauber mit korrekten Einstandsdaten eingebucht. Genauso funktioniert das Übertragen von Smartbroker zu anderen Depots ohne Stress und zügig per unterschriebenem und eingescanntem Formular. Die Konditionen ermöglichten mir in der Zwischenzeit kleine Positionen zu vergrößern oder abzustoßen, jeweils um ein Vielfaches günstiger als bei der ING, wo ich vorher mit meinem Hauptdepot war. Insgesamt habe ich in den letzten drei Monaten viel mehr gehandelt als früher und für einen Bruchteil der Kosten. Im Schnitt bin ich bei ca. 0,05%, bei der ING waren es ca. 0,25% für die gleichen Dienstleistungen, eine Ersparnis von mehr als 500 Euro in etwas mehr als zehn Wochen. Nach holprigem Start scheint jetzt vieles in Ordnung.

— Norbert
negativ 04.08.2021

Postbank — Kostenfreies Depot, aber auch Schwächen

Ich bin seit fast zehn Jahren bei der Postbank, mindestens sieben bis acht Jahre neben dem Girokonto auch mit einem Depot. Das Postbank-Depot ist ein kostenfreies Depot und war es in den letzten sieben, acht Jahren auch immer. Die Postbank hat aber auch Schwächen im Depotbereich. Bei kleineren Wertpapiergeschäften, wenige Tausend Euro oder so, sind die Gebühren schon sehr hoch. Selbst bei 10.000-Euro-Orders schlägt die Postbank mit 0,40% zu, auch das ein Spitzenwert dafür, dass man alles online macht. Das Wertpapier-Verrechnungskonto, das Postbank-Girokonto kostet auch. Zuletzt habe ich bei der Postbank eigentlich nur noch bei IPOs gefischt, wo sie als Mitglied der Deutschen-Bank-Gruppe relativ gute Chancen auf Zuteilung bot. Letztendlich führten Probleme bei den Einstandskursen und dadurch viel Ärger beim Zurückholen von falsch erhobenen Steuern dazu, dass ich das Vertrauen in die Postbank verloren habe. Ein solches Chaos habe ich bisher nur bei Targobank und Postbank erlebt. Sehr ärgerlich, denn der Kunde kann nicht viel machen, wenn die Banken beim Austausch der Tax-Boxes schludern, dadurch Anschaffungsdaten fehlen oder fehlerhaft sind. Ärgerlich ist, dass ich als Laie oft fehlende Kompetenz im Depotbereich bemerken musste. Was bleibt sonst? Ein mäßiger Auftritt im Online-Banking, auch im Depotbereich und als gute Erinnerung die dicke einprozentige Prämie auf das Depotübertragsvolumen ganz am Anfang meiner Postbank-Karriere. Heut braucht eigentlich keiner die Postbank.

— M. K.
positiv 18.07.2021

justTrade — Das ideale Zweitdepot

Ich habe recht früh bei justTrade ein Depot eröffnet, mit dem Ziel, Gebühren im Vergleich zu meinem Hauptbroker zu sparen. Bei justTrade gefällt mir, dass ich eine App und den Desktop nutzen kann und immer eine Auswahl bei den Handelsplätzen habe. Der Handel ist problemlos und extrem schnell möglich. Inzwischen habe ich fast mein ganzes Orderverhalten (ca. 250 Trades im Monat) zu justTrade gegeben und handele kaum noch über meinen Hauptbroker. Wenn ich die Gebühren zusammenrechne, die ich seitdem gespart habe, sind das mehrere Tausend Euro. Für mich eine klare Empfehlung!

— P. M.
neutral 15.07.2021

comdirect — Als Wiederholungstäter dabei - die aktuelle Neukundenaktion

Die aktuelle Neukundenaktion für das comdirect-Depot, die seit ein paar Tagen läuft und noch bis Ende August, ist meiner Meinung nach für Vieltrader und für Kunden mit Interesse an Neuemissionen nicht uninteressant. Für die 50 Euro Gutschrift muss man allerdings drei Deals (Details siehe comdirect-Seite) in sehr sportlichen vierzehn Tagen nach der Depoteröffnung machen, was nicht jedem schmecken wird. Uneingeschränkt gut ist die Flatfee von 3,90 Euro, die für die ersten zwölf Monate nach Depoteröffnung gilt. Auf diesem Level macht man Smartbroker und Co Konkurrenz. Das Depot selbst ist insgesamt 36 Monate kostenfrei, also hat man 24 Monate die unattraktiven Standardgebühren am Hals, wenn man handelt. Ich bin zum vierten Mal als Neukunde dabei, wozu man nur kurze sechs Monate Nichtkunde gewesen sein muss. Das Online-Banking/Online-Brokerage ist gut strukturiert, die Informationen ausführlich und gut zugänglich. Auch einige Chart-Tools sind verfügbar. Erfreulich sind die schnellen Durchlaufzeiten bei der Depoteröffnung. Meine Erfahrung mit der Kunden-Hotline sind allerdings schlecht: Qualität, Freundlichkeit und Erreichbarkeit sind maximal gerade noch ausreichend.

— C. D.
neutral 06.07.2021

ING-DiBa — Viel Lärm um ein relativ bescheidenes Neukundenangebot

Das aktuelle Angebot der ING für Neukunden im Depotbereich ist so lala. Die Vorteile aus meiner Sicht: 1. Die einfache und schnelle Konto- und Depoteröffnung 2. Das überzeugende und klare Onlinebanking mit wenig Ausfallzeiten und wenig Performanceproblemen 3. Die wiederholte Chance als Neukunde Prämien zu bekommen und sich wiederholt werben zu lassen. 4. Das einfache Depotmanagement vom Einrichten mehrerer Depots bis zu Depotüberträgen intern und zu externen Banken. Dagegen stehen folgende Nachteile: 1. Die hohen Orderentgelte (im krassen Gegensatz zur Werbung auf der Webseite mit einer unrealistischen 100-Euro-Order für "günstige" 5,15 Euro). Kauf und Verkauf würden den gequälten Anleger 10,3% kosten, die Marketeers bitte dringend in die Mathe-Schulung! Bei fast 70 Euro erst hört die Gunst der ING bei großen Transaktionen auf. 2. Bei interessanten Börsengängen schaut man überwiegend in die Röhre. Durchwachsenes Angebot, für Trader absolut ungeeignet, für Prämienjäger machbar.

— Kurt Sch.
negativ 29.06.2021

ING-DiBa — In die Jahre gekommen

Als ich vor vielen Jahren auch mit meinem Depot zur ING kam, ging das damals mit Kunden-werben-Kunden und obendrauf noch eine Prämie für mich als Depot-Eröffnender. Ähnliche Prämien gab es auch für Girokonto und das Tagesgeldkonto. Damals wie heute galt der Internetauftritt der ING als einer der besten im Online-Banking-Bereich, eine Meinung, die ich auch persönlich teile. In allen Angebotsteilen schwächelte die ING in den letzten Jahren. Zuerst wurden die Tagesgeldkonditionen schnell und drastisch gesenkt bis auf 0%, dann wurde das Girokonto gebührenpflichtig, zumindest für Leute wie mich, wo es nicht Gehaltskonto war, sondern Zweitkonto. Und zuletzt gab es immer mehr Billig-Broker, die dem Depotangebot das Wasser abgruben. Bis zu 70 Euro für eine Order, welche anderswo für ein paar Euro ausgeführt worden wäre, sind einfach zu viel in der heutigen Zeit. Zumal die ING mich bei interessanten Börsengängen meist vollkommen leer ausgehen ließ. Das wiegt leider andere Vorteile wie die super-einfachen Online-Depotübertrage mehr als auf. Servus ING und keine Empfehlung mehr für die Bank.

— M. H.
neutral 03.06.2021

justTrade — Noch im Rohbau

Vor ein paar Wochen habe ich ein Depot bei justTrade eröffnet. Die Depoteröffnung lief super einfach ab, sowohl was den Depot- und Konto-Eröffnungsantrag betraf als auch das VideoIdent-Verfahren. Auch danach war justTrade so fix wie ich es noch bei keinem Broker erlebt habe und da habe ich Erfahrungen aus über zwanzig Jahren Internet-Handel von Wertpapieren. Für viele wird es dann nach der Anmeldung anders als gewohnt aussehen. Mit einiger Mühe findet man Depotnummer nebst BLZ und Kontonummer, die Abwicklung macht die Sutorbank für justTrade. Handeln kann man bei Quotrix, L&S und Tradegate gebührenfrei, allerdings geht bei Tradegate keine Limit-Order, man bekommt nur einen Spread gestellt, der ein paar Sekunden gültig ist. Ich habe den Handel über L&S schon ein paar Mal genutzt, auch eine Dividende ging ein. Im Postfach werden wie auch anderswo gehabt unter anderem die Wertpapierabrechnungen abgelegt. Auf dem Dashboard wird Performance und Kontostand angezeigt. Ein Link weist in das Orderbuch. Formulare, z. B. Freistellungs- oder Depotübertragsaufträge sucht man hier vergeblich. Das wird nicht jedem gefallen. Auch im Hinblick auf die wenigen Handelsplätze ist trotz der Gebührenfreiheit der Transaktionen keine uneingeschränkte Empfehlung drin.

— H. G.
neutral 22.05.2021

Smartbroker — Endlich habe ich mein Smartbroker-Depot

Sehr lange habe ich gewartet. Aber seit Montag habe ich nach zwei Monaten mein Depot bei Smartbroker und kann damit arbeiten. Der Partner von Smartbroker, die BNP Paribas S. A., arbeitet mit den Funktionalitäten und dem Design, was schon vor Jahren von der DAB bank, benutzt wurde, die wiederum vor etlichen Jahren aufgekauft wurde. Zum Angebot selbst: viele Handelsplätze, gute Preise, über die BNP Paribas bestimmt auch den ein oder anderen Zugriff auf attraktive Börsengänge. Gutes Reporting der Einstiegskurse. Schlechter die Marktdaten und Tools, also die Informationsquellen der Anleger. Miserabel gemacht, die doppelte Anmeldung, wenn man ins Postfach will. Das Angebot scheint vom Publikum gut angenommen worden zu sein. Ansonsten würde ich nicht verstehen, wie so ein simpler Vorgang nach einer Vorarbeit von einer knappen Stunde dann zwei Monate beim Dienstleister rumliegt. Der Antrag selbst im Web-Dialog ist leicht ausgefüllt und auch für Anfänger geeignet. Durch den Identitätsnachweis via Smartphone und App ist alles ohne Unterschrift. Ihr seht schon, viel Erfreuliches, aber auch Nerviges und Unnötiges.

— G. E.
negativ 20.05.2021

comdirect — Depotwechel wird unverhältnismäßig lange hinausgezögert

Nachdem ich jahrelanger Kunde bin, habe ich am 12.04.2021 - also vor über fünf Wochen einen Depotwechselantrag dorthin geschickt. Meine diesbezüglichen E-Mail-Nachfragen wurden erst gar nicht und dann kurz und knapp mit "wird noch bearbeitet" beantwortet. Am Telefon erhielt ich dann die Information, es könnte noch drei bis sechs Wochen dauern und die Frage nach dem warum, wurde mit "es wird halt nacheinander abgearbeitet" beantwortet. Man sicherte mir dann zu, dies nun möglichst bevorzugt zu bearbeiten und es ist wiederum 3 Wochen lang nichts passiert. So ein schlechter Kundenservice sollte bei einem derart kostenträchtigen Onlinebroker nicht vorkommen und ich bin nun darin bestärkt, der comdirect nun komplett den Rücken zu kehren. Da darf man sich nicht darüber wundern, dass zahlreiche Kunden zur immer größer werdenden und günstigeren Konkurrenz abwandern.

— D. F.
negativ 16.05.2021

onvista bank — Definitiv keine Empfehlung

Ich bin nach gut 2 Jahren wieder geflüchtet. Kunde geworden war ich wegen günstig erscheinender Konditionen, insbesondere mit Blick auf ETF-Sparpläne. Es war von Beginn an schwierig, die verschiedenen Konten- und damit auch Gebühren-Modelle zu durchschauen. Ich habe dann auch das wirklich grotten-schlechte Web-Interface hingenommen. Nachdem sich dann die Gebührenstruktur deutlich zum Nachteil der Kunden verschlechtert hatte, hatte ich die Sparpläne deaktiviert und das Depot nur weiterlaufen lassen. Allerdings waren die Konditionen immer weniger konkurrenzfähig und sind es heute weniger denn je. Zusammen mit dem unterdurchschnittlichen Service waren das genug Gründe, dieser Bank den Rücken zu kehren. Anders, als es offenbar vielen anderen Kunden erging, denen von der Bank gekündigt wurde, wurden mir allerdings bei meiner Kündigung immer neue Steine in den Weg gelegt. Offenbar sollte ich möglichst lange als Kunde gehalten werden - etwa wegen der weiter fließenden Bestandsprovisionen? Jedenfalls war es alles andere als einfach, die Geschäftsbeziehung zu kündigen und einen Depotübertrag zu einem anderen Broker hinzubekommen. Da wurde beispielsweise die Vorlage von bestimmten Formularen verlangt, obwohl es dafür keinerlei Rechtsgrundlage gibt, weder im Gesetz, noch in den AGB. Erklärungen, die über E-Mail oder per Fax (!) übermittelt wurden, wurden grundsätzlich nicht anerkannt. Bei E-Mail vielleicht noch vertretbar, bei Fax überhaupt nicht. Es ging auch nicht darum, dass bestimmte Erklärungen verlangt wurden, die für eine Kündigung bzw. für einen Depotübertrag erforderlich sind - es ging einfach darum, dass die Bank eigenmächtig entschieden hat, bestimmte Vordrucke zu verlangen, unter anderem auch solche der Empfänger-Bank. Eine juristische Diskussion darüber verlief immer wieder schon deshalb im Sande, weil die eingehenden Antworten regelmäßig zeigten, dass die Verfasser meinen Vortrag überhaupt nicht verstanden - geschweige denn rechtlich gewürdigt - hatten. Vor die Alternative gestellt, die Sache vor Gericht auszufechten, habe ich mich irgendwann entschieden, auf die unsinnigen Vorgaben einzugehen - allerdings mit der Faust in der Tasche, den so etwas Unverschämtes ist mir wirklich noch nie untergekommen. Gedankt wurde diese Kompromissbereitschaft damit, dass für den vor Depotübertrag notwendigen Verkauf von Fonds-Bruchteilen auch noch Gebühren berechnet wurden. Dem Kunden wird übrigens unmittelbar nach (endlich anerkanntem) Eingang seiner Kündigung der Online-Zugang gekappt wird. Man ist also gut beraten, vorher alle Daten zu sichern und sich insbesondere den Konto- und Depotbestand zu notieren, denn alles danach findet in so einer Art Black-Box statt.

— Florian L.
positiv 07.05.2021

justTrade — Von Anfang an bei justTrade dabei

Ich bin relativ früh bei justTrade eingestiegen. Nach ein paar Wochen kann ich von meinen ersten Erfahrungen berichten, die vorwiegend gut sind. Zuerst zur Konto- und Depoteröffnung, die gut organisiert vom Antrag über die Authentifizierung zum Konto- und Depotzugang führt und das binnen einer Woche. Ich habe dann eine Testüberweisung gemacht um Funktion und Buchungszeiten zu sehen und auch da war am nächsten Banktag die Liquidität bei der Sutor Bank, die die Bank hinter dem Produkt justTrade ist. Dann habe ich liquide Aktien gebührenfrei über den Börsenplatz Lang&Schwarz gekauft. Die Kursstellung war in Ordnung. Die Dividende zu diesen Werten kam einen Tag zu spät, mit rückwirkender Valuta. Das ist nicht in Ordnung, aber auch kein großer Beinbruch. Beschweren ist nicht so leicht. Man hat zwar ein Postfach für Mailempfang, kann aber selbst aus dem Online-Banking nicht schreiben. Über das Impressum der Webseite bin ich dann meine Beschwerde losgeworden. Tradegate kam später als gebührenfreier Handelsplatz dazu, insgesamt aber hat man wenig Handelsplätze und Order-Arten, keine Kassa-Handel, kein Trailing-Stop etc. Ein günstiges, aber recht spartanisches Angebot für Sparfüchse. Achtung: Negativzinsen auf Guthaben!

— Udo K.
negativ 12.04.2021

onvista bank — Pure Katastrophe, Kündigungswelle bei der Commerzbank Gruppe

Ich war 11 Jahre Kundin bei onvista - keine gute Onlineabwicklung, alter SW-Stand etc - aber Preis-Leistung war in Ordnung. Meist auch nette Mitarbeiter. Auch ich hatte über die Jahre ein ziemlich gutes Depot erarbeitet, durchaus Order-Aufkommen - völlig aus dem Nichts kam die Kündigung vor zwei Monaten, mitten in der Pandemie mit allen Postlaufzeit-Problemen, um eine Alternative zu finden. Anfragen arrogant bis nichtssagend beantwortet. Jetzt, kurz vor dem Übertrag auf die BNP schaffen sie es noch, mein Depot zu sperren und den Zugriff auf Dokumente ebenfalls, wollen aber Gebühren für Dokumente, die nicht vor der Schließung heruntergeladen werden. Ein Fall für den Kadi. BNP ermöglicht den Online Übertrag - Onvista sabotiert ihn. Kündigung nur per E-Mail - Übertrag per E-Mail aber angeblich nicht möglich. Was geht dort nur in den Leuten vor? Es kommen auch andere Zeiten, aber die Commerzbank-Gruppe ist für mich und meine Famile ein NoGo geworden.

— B. M.
negativ 10.04.2021

Smartbroker — Und man wartet und wartet

Ältere wie ich kennen vielleicht noch die Volkswagen-Werbung für den Käfer, die noch in den Siebzigerjahren im Fernsehen lief. Da hieß es "und er läuft und läuft und läuft". Bei Smartbroker läuft leider gar nichts, außer vielleicht die Uhr. Ich dagegen warte seit mehr als fünf Wochen auf den Abschluss meiner Konto- und Depoteröffnung. Zum Abschlusszeitpunkt wurde schon vor drei bis vier Wochen Wartezeit gewarnt. Und die machen ernst, todernst. Auf einen Friendly Reminder bekommt man nach drei Tagen eine launige Antwort, und weiß immer noch nichts über den Bearbeitungs-Status des Depoteröffnungsantrags. Ein zweiter weniger Friendly Reminder wurde bisher gar nicht beantwortet. Weil ich aber aufgrund einer länger geplanten Depotauflösung ein neues gebührenfreies Depot mit akzeptablen Handelskosten brauche, habe ich vor drei Tagen die Notbremse gezogen und online und via VideoIdent ein Depot nebst Verrechnungskonto bei justTrade beantragt, was nach noch nicht mal 72 Stunden inkl. aller Zugänge eröffnet ist. Die erste Anmeldung klappte (Browser und App habe ich gecheckt), der Web-Auftritt ist noch etwas ungewohnt. Ich habe direkt eine Testüberweisung angestoßen und werde ein paar Wertpapiere auf das neue Depot übertragen. Fazit: Die einen wollen es, die anderen können es. Keine Empfehlung für Smartbroker.

— Philipp K.
positiv 07.04.2021

maxblue — Seit 3 bis 4 Monaten bei maxblue, ein erster Zwischenbericht

Ich bin vor drei vier Monaten mit meinem Depot von der ING zu maxblue umgezogen. Zum einen sind die Gebühren für die Wertpapiergeschäfte bei der ING nur für ganz kleine Ordern günstig, aber für mich, der im Mittel um die 5.000 Euro umsetzt, ist maxblue z. B. knapp fünf Euro pro Deal günstiger. Zum anderen konnte ich die Werbeprämie für mich innerhalb der Familie halten und habe an der Depotübertragungsaktion von maxblue teilgenommen, die 0,5% des übertragenen Depotvolumens versprach und jetzt auch zahlte. Das sind die Punkte, die ich auf der Habenseite verbuchen kann. Nachteilig war die lange telefonische Warteschleife bei der Interessenten-Hotline, die ich wegen Rückfragen zu dem Depoteröffnungsantrag zu erreichen suchte. Auf dem Depoteröffnungsantrag stand in jedem Unterschriftsfeld - und da gibt es viele - "keine Unterschrift notwendig". Auch war keine Anschrift für etwaigen Postversand auf dem Antrag zu sehen, sodass ich wissen wollte, ob und wohin der Antrag im Original gehört. Fast zwanzig Minuten wartete ich dann auf einen nicht sattelfesten Mitarbeiter. Das geht eigentlich gar nicht, viele Interessenten haben vielleicht nicht meine Geduld und sind weg bevor sie angekommen sind. Zweites Manko ist das etwas schlechtere Online-Banking, die ING ist da wirklich gut. Trotz allem eine Empfehlung für die, die die Prämien abgreifen wollen und können. Ein Depotübertrag von knapp 50.000 Euro bringt halt fast 250 Euro Übertragsprämie.

— Georg H.
positiv 25.03.2021

onvista bank — Kündigung

Ich bin jetzt seit 10 Jahre Kunde und habe heute völlig überraschend und ohne Begründung die Kündigung von onvista erhalten. Ich bin sehr aktiv gewesen und jedes Jahr gab es dafür tolle Geschenke, mal eine Flasche Wein, mal einen Honig. Im Bekanntenkreis hat jemand letzte Woche die Kündigung erhalten. Echt merkwürdig woher diese Kündigungswut bei onvista kommt. Werde mir jetzt einen neuen Anbieter suchen. comdirect scheint ja keinen Sinn zu machen, weil es dieselbe Unternehmensgruppe ist. Denke werde zu flatex wechseln.

— Amin Amri
negativ 23.03.2021

onvista bank — Gute Konditionen, aber Online-Brokerage taugt nicht

Ich habe unter anderem auch eines meiner Depots bei der Onvista Bank. Bei Onvista hat man gute Transaktionskonditionen, aber das Online-Brokerage taugt nicht. Neben der Flatfee für den Wertpapierhandel war für mich ein Entscheidungskriterium, dass Onvista zur Commerzbank gehört, mit entsprechend guten Chancen bei IPOs. Insbesondere bei Siemens Healthineers und Knorr vor zwei Jahren und bei auto1 zuletzt habe ich einen guten Schnitt gemacht mit meiner Zuteilung. Auch DWS bekam ich und aufgrund hoher Dividende geht auch dieses Investment in Ordnung. Für meine Wertpapiergeschäfte reichen die Handels-Optionen (z. B. Fondskauf ohne Ausgabeaufschlag) und Handelsplätze vollkommen aus. Allerdings ist der Online-Auftritt schlecht. Im Einzelnen ist die Darstellung von Depot und Anschaffungsdaten unübersichtlich, der Zugriff und die Übersicht über das zugehörige Konto ebenfalls. Obwohl aus der IT-Branche ist für mich da nicht viel Intuitives dabei. Früher gab es auch mal Neukunden-Werbeaktionen (auch zuletzt noch einmal im Januar und Februar mit 50 Euro Tradeguthaben) für das Depot und ein KwK-Programm gab es auch. Aktuell (März 2021) kann man keinerlei Prämien jagen. Die Vorteile überwiegen aber letztendlich und das ist gerade noch eine Empfehlung wert.

— H. B.
negativ 08.03.2021

Postbank — Wenig Leistung für relative hohe Gebühren und immer mal wieder Ärger

Die Postbank bietet immer weniger Leistung. Im Brokerage-Bereich für relative hohe Gebühren und auch immer mal wieder Ärger rund um andere Bankdienstleistungen. Angefangen habe ich bei der Postbank mit einem gebührenfreien Girokonto in den Nuller-Jahren. Das dichte Filialnetz und auch in der Fläche war einer meiner Gründe für diese Entscheidung ebenso wie der Geldautomat vor Ort. In der ersten Hälfte des letzten Jahrzehnts fingen die Einsparungen an, zuerst beim Filialnetz, dann bei der Ausstattung der verbleibenden Filialen. Z. B. waren die Ausfälle bei Geldautomaten in meiner Postbankfiliale viel häufiger als bei der Sparkasse oder Raiffeisenbank vor Ort. Auch schienen die Geldautomaten beim Wettbewerb moderner, während bei der Postbank noch die vorherige Generation lief. Irgendwann vor drei Jahren wurde dann auch das Girokonto kostenpflichtig. Beim Depot, das zwar qua Depotvolumen gebührenfrei gestellt wurde, waren im letzten Jahr insbesondere die hohe Transaktionskosten sehr ungünstig für mich. Bei knapp über 5.000 Euro fing da schon die Gebührenstufe 39,95 Euro an, de facto sind das in der Region fast 0,8% pro Geschäft, ein "Spitzenwert" für Online-Brokerage. Leider hatte ich auch schon Ärger mit verlorenen gegangenen Anschaffungsdaten, was ein absolutes NoGo ist. Ende 2020 habe ich meine Geschäftsbeziehung beendet und bin seit über vier Monaten zufrieden bei Smartbroker. Der einzige kleine Pferdefuß: Bei IPO ist man in der Deutsche-Bank-Gruppe besser aufgestellt als bei BNP Paribas.

— P. D.
negativ 03.03.2021

Augsburger Aktienbank — Depot würde mit sehr kurzer Frist gekündigt

Mein Depot wurde mit einer extrem kurzen Frist von nur einem Monat gekündigt, da ich US-Bürger bin und der AAB der Mehraufwand für die Steuerabrechnung mit den US-Behörden zu viel Aufwand ist. Absolute Frechheit! Wie soll ich in so kurzer Zeit eine andere Bank finden, die mich annimmt? Nur wenige Banken in Deutschland nehmen US-Bürger auf, das Eröffnen eines neuen Depots braucht mehr Zeit, als ich im Moment habe. Unmögliches Geschäftsgebaren. Und das nach so langer Zeit, die ich der AAB die Treue gehalten habe.

— T. P.
neutral 16.02.2021

ING-DiBa — Auf Dauer zu teuer, wenn man viel handelt

Vor fünf Jahren bin ich im Rahmen einer Neukundenaktion mit dem Depot zur ING gekommen. Damals gab es sowohl für Werber als auch Geworbenen eine Geldprämie. Und man konnte sogar für weitere Produkte geworben werden, wie z. B. ein gut verzinstes Tagesgeldkonto, was man beim Depot als einfachste Lösung als Geldkonto zum Depot wählen konnte. Später, als das Tagesgeldkonto kaum mehr verzinst wurde, habe ich mich auch noch für ein gebührenfreies Girokonto werben lassen und unter Mitnahme von weiteren 50 Euro Prämie zuletzt das Girokonto zum Depotgegenkonto gemacht. Verzinstes Tagesgeldkonto und gebührenfreies Girokonto sind nicht mehr seit fast einem Jahr. Die anfänglichen Vorteile (siehe oben) wurden gerade in der Corana-Krise, während der ich sehr viel und teilweise mit hohen Umsätzen gehandelt und umgeschichtet habe, aufgefressen. Erst ab 28.000 Euro wird die Orderprovision gekappt, mit Grund- und Handelsplatzgebühr landet man bei knapp 77 Euro für die man selbst klickt. Ich bin dann im letzten Frühjahr mit dem Großteil meines Depots zu Smartbroker gewechselt, wo es eine Flatfee gibt. Selbst bei kleineren Aufträgen z. B. 3.000 Euro oder so, habe ich ca. ein Drittel der Gebühren, statt 15 Euro nur 5 Euro. Ich habe überschlagen, dass ich bei 150 Wertpapiergeschäften, schon mehr als 2.000 Euro Gebühren gespart habe. Da akzeptiert man gerne das schlechtere (unübersichtlicher, langsamer und weniger intuitiv) Online-Banking im Stil der früheren DAB bank. Auch bei Handelsplätzen, Produkten rund um Wertpapiere und Neuemissionen bietet die ING keinen Vorteil. Das ING-Depot ist für mich sicher keine Empfehlung mehr.

— Dirk E.
negativ 12.02.2021

onvista bank — Kündigung - liegt wohl an Übernahme durch Commerzbank

Auch bei mir gab es eine Kündigung meiner jahrelangen Geschäftsbeziehung. Es scheint eine ganze Kündigungswelle derzeit zu geben. Liegt wohl an den Vorgaben, die der neue Eigentümer die Commerzbank macht, anders ist das nicht erklärbar. Welche Kriterien das sind, ist mir schleierhaft, wie bei meinen Vorrednern auch. Kreditzinsen und Handelsentgelte flossen ausreichend. Es gab all die Jahre nie Probleme und auch keine Vorwarnungen. Ein solches Vorgehen und Auflaufen lassen langjähriger Kunden ist für mich nicht seriös. Ich werde zukünftig um die Commerzbank-Gruppe einen großen Bogen machen.

— N. T.
positiv 10.02.2021

Consorsbank — Meinem Mann zur Consorsbank gefolgt im Rahmen der Werbe- und Neukundenaktion

Ich bin mit einem Teil meiner Wertpapiere meinem Mann zur Consorsbank gefolgt. Per Mail und im Onlinebanking wurde mein Mann informiert, dass die Werbeprämie für bestimmte neue Wertpapierkunden von 30 Euro auf 100 Euro für kurze Zeit erhöht wird. So bin ich ganz frisch Depot-Neukunde bei der Consorsbank. Die Kundenwerbung ist etwas tricky. Ein bisschen schwerer war der Einstieg auf der Webseite zu finden und eine genau einzuhaltende Vorgehensweise ist zu beachten. Auch ehemalige Kunden können unter gewissen Sperrfristen und weiteren Einschränkungen (Details siehe bitte die Teilnahmebedingungen) geworben werden. Unsere Wertpapiere waren schon länger in einer sogenannten Watchlist bei meinem Mann in einer Consorsbank-Watchlist mit allen Einstiegsdaten hinterlegt. Komfortabel lässt sich die Watchlist von UserID zu UserID verschieben und leicht bekommt man einen individuell konfigurierbaren Excel-Output. Die Konto- und Depoteröffnung war weder besonders kompliziert noch langwierig, die üblichen knapp 10 Tage. Eine Empfehlung insbesondere, dann wenn man im Familien- oder Freundeskreis geworben werden kann. Der Neukunde selbst kann 10 Freetrades erhalten, die auch einen Gegenwert von ein paar zehn Euro haben sollten.

— Vera
negativ 08.02.2021

onvista bank — Kündigung aus dem Nichts!

Ich bin seit ca. 4 Jahren Kunde der Onvista Bank und führte dort mein Aktiendepot. Heute kam aus dem heiteren Nichts die Kündigung. Gründe werden nicht genannt. Obwohl das Verhalten juristisch korrekt sein mag, empfinde ich dies als sehr unseriös. Das Depot und Konto war stets gut gefüllt, ebenso wurden durch aktives Handeln schöne Ordergebühren für die Bank generiert. Schade, dass auf die Bank kein Verlass ist. Sei es drum, ein anderer Broker freut sich über mich. Und im Vergleich zu Onvista wird der neue Broker dann (hoffentlich) über ausreichend Serverkapazität verfügen, um in heißen Börsenphasen seinen Kunden Handlungsfähigkeit zu ermöglichen.

— John Müller
negativ 05.02.2021

onvista bank — Kündigung aus heiterem Himmel

Heute erhielt ich von der Onvsta Bank die Kündigung meines Depots. Ohne Anlass. Seit die Onvista Bank zur Commerzbank gehörte, ahnte ich damals schon nichts Gutes. Booom. Heute hat es mich denn auch erwischt. Ich weiß, dass der Internetauftritt der Bank hundsmiserabel ist und dazu grottenschlecht und eine miese Performance hat. Deshalb nutzte ich deren GTS-Version, die man irgendwo herunterladen kann. Und damit ist diese Bank schon um einiges besser. An die Consorsbank kommen die eben nicht dran. Auch die Chartmöglichkeiten sind bei Onvista Bank grottenschlecht. Da ich viel an der Eurex trade, ist GTS allerdings viel, viel besser als Consorsbank. Deshalb ärgere ich mich schon über den Rauswurf. Und einen Margin Call habe ich noch nie erhalten, hatte ich auch immer genügend Margin vorgehalten. Nun gut. Meine Gebühren wollen die ja nicht, also Schlussstrich unter diese Bank. Denen wünsche ich noch viel Spaß unter dem Mantel einer staatlich kontrollierten Commerzbank.

— Richard Gold
negativ 01.02.2021

Postbank — Aktiendepot wird um einen Tag verzögert angezeigt

Mein Aktiendepot bei der Postbank wird um einen Tag verzögert angezeigt. Laut einem Postbankmitarbeiter handelt es sich um eine Systemumstellung, die sich zu dieser Fehlerseite nun über 2 Monate hinzieht. Auf tägliche Beschwerden erhalte ich keinerlei Reaktion seitens der Postbank. Selbst der Beschwerde-Button in meinem Onlinekonto ist inzwischen nicht mehr zugänglich, bzw. es erscheint die Meldung, das vorübergehend dieser Bereich nicht zugänglich sei. Auch das ist nun schon seit Wochen so. Auch auf telefonische Weise kann man dem Problem bei der Postbank nicht beikommen. Ich überlege zu einer anderen Bank zu wechseln.

— Wolf Heinze
positiv 09.01.2021

Smartbroker — In einem Jahr viel Gebühren gespart

Mit meinem Wechsel zu Smartbroker vor einem knappen Jahr habe ich viel Gebühren gespart. Bei meinem alten Broker war ich mit 0,2 - 0,3% Transaktionskosten dabei. Mein Wertpapierumsatz im Krisenjahr (11 Monate genauer) war ca. 350.000 Euro, was ungefähr 700 bis 1.100 Euro Gebühren bedeutet hätte. Das ist mir als Vieltrader zu viel gewesen. Ich habe mir Onvista und Flatex angeschaut und natürlich auch Smartbroker, aber nur letzterer konnte mich vom Preismodell voll überzeugen. Auch bei den Handelsmöglichkeiten ist Smartbroker gut aufgestellt, mal vielleicht abgesehen vom Neuemissions-Geschäft. Nach problemloser Konto- und Depoteröffnung und diversen Depotüberträgen hat mich dann nach der Anmeldung ein passables Online-Banking erwartet. Schnell habe ich mich umgewöhnt und ausschließlich via Smartbroker gehandelt. Letztendlich habe ich neben Smartbroker nur noch mein bestandloses Altdepot, schließen wollte ich es nicht, um Alternativen bei IPOs zu haben und Fonds über die Börse handeln zu können. Ich gehe davon aus, dass ich ca. 700 Euro Transaktionsentgelte gespart habe. Da kann man schon mal wechseln. Ausfälle habe ich keine gemerkt, ich konnte immer handeln, wenn ich wollte. Aus meiner Sicht ein gutes und fair bewertetes Angebot.

— H. M. B.
negativ 29.12.2020

onvista bank — Hinterher ist man klüger ...

Hätte ich diese Seite doch bloß vorher gekannt. Ich bin absoluter Neuling im Bereich der Finanzmärkte und hatte bisher nur fiktive Werte über die Finanzen.net-App und habe mir Mitte dieses Jahres gedacht, es sei eine gute Idee ein reales Depot zu eröffnen. Nach einigen Testberichten bin ich bei Onvista gelandet und da ich nur einen kleinen Sparplan angelegt hatte, war auch alles in Ordnung. Die Benutzeroberfläche ist natürlich ein Witz und impraktikabel, da es nur rudimentäre Informationen gibt und die geöffneten Module auch noch limitiert sind. Das Problem fing an, als ich zu meinen bestehenden Aktien, welche dazukaufen wollte. Der Preis lag bei nur 0,115 Euro und ich wollte zu diesem Preis 1.500 Stück zu meinen Bestehenden erwerben. Ich habe noch mal den Realtimekurs abgefragt und die Order vor Ablauf des Angebotes bei Lang&Schwarz platziert, hatte ich zumindest gedacht, denn plötzlich wurde mir (nachträglich) angezeigt, dass der Stückpreis 0,13 Euro betragen hatte. Das ist nicht nur unverständlich, sondern auch äußerst ärgerlich. Man macht sich ja schon Gedanken, wie viel Geld man anlegen möchte und es kann nicht sein, dass plötzlich mehr Geld abgezogen wird, als angegeben. Das passt jedoch zu anderen Erfahrungen hier und ist schon beinahe ein Fall für die Finanzaufsicht. Ich werde jetzt noch mal so viel auf das Depot legen, dass ich verkaufen kann (das Geld hatte ich eigentlich eingeplant) und werde bei günstiger Gelegenheit das Depot kündigen und zu einem seriöseren Anbieter wechseln.

— Nils K.
positiv 26.12.2020

Targobank — Einfach nur ein gutes Paket

Nach 36 Monaten Geduld als Nichtkunde habe ich jetzt wieder bei der Targobank mit Depot nebst Depotübertrag von der ING und einem Tagesgeld zugeschlagen. Bis auf die Tatsache, dass es nur noch 1% p. a. anstatt 2% p. a. auf ein Jahr hin garantiert gibt, ist alles gleich. Das heißt wieder auf 40.000 Euro gedeckelt (bei entsprechend gleich hohem Depotübertrag) und auch die zehn Freetrades gab es vor vier Jahren auch schon. Selbst der Online-Auftritt ist nur leicht überarbeitet worden. Ein kleiner aber guter Unterschied, man kann Konto und Depot jetzt online und mit VideoIdent eröffnen, was einfach Zeit und unnötigen Papierkram erspart. Auch im Vergleich mit anderen Depotübertrags-Aktionen wie die der Deutschen Bank kann sich das Targobank-Angebot sehen lassen. 200 bis 300 Euro mehr Zinsertrag vor Besteuerung im Vergleich zu guten Tagesgeldkonten wiegen die Geldprämien des Wettbewerbs auf. Wer sowohl Geld anlegen will, als auch die Freetrades gebrauchen kann, ist bei der Targobank-Aktion nicht schlecht aufgehoben.

— Paul D.
negativ 20.12.2020

flatex — Wechsel von flatex zu einem anderen Broker

Nach vielen und sehr zufriedenen Jahren habe ich mich leider entschließen müssen, zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Der Depotübertrag wurde Anfang 2020 beauftragt, viele Wochen geschah aber nichts. Kontaktversuche telefonisch und per Mail ohne jeglichen Erfolg. Sodann Beschwerde bei der Bafin, nun kam Bewegung in die Angelegenheit. Nach mehreren Monaten Erfahrung mit dem neuen Broker ist mein Fazit bis dato: viel Geld wegen Depotgebühren und Negativzins bei flatex gespart. Allerdings ist der web-basierte Handel bei der flatex sehr viel einfacher, schneller und übersichtlicher. Die dort eingesetzte und genutzte Software ist einfach deutlich besser. Das wiegt aber die erheblichen Kostennachteile bei Weitem nicht auf.

— W. T.
negativ 18.12.2020

DKB — Orderaufträge werden nicht übertragen

Sehr schlecht, was die DKB im Bereich Brokerage da bietet. Momentan sieht es wohl so aus, dass die Orderaufträge nicht weitergeleitet werden an die jeweiligen Börsen. Abends stellt man fest, dass die Order abgelaufen ist und der Handel sogar unterhalb des gesetzten Limits mehrmals stattgefunden hat (folglich war ich eigentlich sogar mehrmals Höchstbieter). Dies ist bereits das vierte Mal, als Reaktion auf eine Beschwerdemail bekommt man eine Standardantwort (dass der Höchstbieter bedient wird, thats it). Ich bin gern bereit, Geld für ein funktionierendes System in Form von Transaktionskosten zu zahlen, aber das nervt. Werde mich wohl auch nach einem anderen (und zuverlässigeren) Anbieter umschauen. Ich warte nun ungelogen mittlerweile seit einer Stunde, dass meine Limitorder an die Börse Stuttgart übertragen wird (nachdem es gestern auch via Tradegate nicht funktioniert hat). Mein Limitkurs ist höher als der derzeitige BID-Kurs. Schade DKB, einst wurdet ihr hoch angepriesen, aber so ruiniert ihr euch selbst.

— anonym
negativ 10.12.2020

maxblue — Technisch nicht auf dem neuesten Stand

Mein Fazit nach 4 Wochen Kundenbeziehung bei maxblue: 1. Unübersichtliche Website (Kraut & Rüben). 2. Login-Prozess mit 3 Feldern ist eine Katastrophe. 3. Sitzungsdauer viel zu kurz, ständig fliegt man raus. 4. Tradegate ist nur über Direct Trade möglich, aber dort lassen sich keine Limitorders aufgeben. 5. Die Trennung zwischen Brokerage und "Mein maxblue", wo man die Realtimekurse abfragen muss, ist ein Krampf. 6. Bei den Musterdepots ist Tradegate nicht als Börsenplatz verfügbar, d. h. da ist jeden Tag um 17:30 Uhr Schluss. 7. Auch für unkritische Funktionen wird teilweise eine TAN verlangt, obwohl man sicher eingeloggt ist. Das nervt bei comdirect allerdings auch. 8. Man bekommt sehr spät mit einem Tag Verzögerung eine Benachrichtigung über neue Dokumente, auch wenn diese längst gelesen wurden. 9. Ich bekomme ständig Briefe mit der Post, obwohl man die genauso gut ins Online-Postfach einstellen könnte.

— Clemens Fischer
negativ 10.12.2020

maxblue — Bei Fehlern ist wirklich niemand erreichbar oder gar zuständig

Seit 11.11.2020 liefert maxblue in Bezug auf direct-trade Fehlermeldungen. Dabei spielen weder der Computer noch der Browser irgendeine Rolle. Einen Ansprechpartner bei maxblue gibt es nicht, eine erkennbare Bereitschaft zur Fehlerbehebung auch nicht. Nun ist ein Monat vergangen und nichts hat sich geändert. Außer der Zuteilung von Vorgangsnummern und der Zusendung von allgemeinen Form-Schreiben. In der Konsequenz bedeutet das, die Aufträge über die Börse abzuwickeln. Will man das nicht, kann man versuchen, mittels der unter der Fehlermeldung angegebenen Telefonnummer den Auftrag direkt zu erteilen. Dafür muss man jedoch Wartezeiten von bis zu 32 Minuten in Kauf nehmen und hat dann, wenn man Pech hat, auch noch mit einem pampigen Mitarbeiter zu tun. Gerechterweise muss man einräumen, dass nicht alle Mitarbeiter in diese Kategorie fallen und mancher sich echt bemüht. Nachhaltig weiterhelfen können oder wollen sie aber (außer bei der Auftragsabwicklung) alle nicht, da es auch im Innenverhältnis keinen direkten Draht zu irgendwelchen Verantwortlichen zu geben scheint. Sollten andere Anleger auch von der Fehlfunktion betroffen sein, werden sie die Erfahrung machen, dass man zunächst den Fehler auf die Emittenten schiebt und wenn das nicht mehr haltbar ist, irgendwelche Probleme schlichtweg leugnet. Erst bei nachhaltigem Insistieren bekommt man den Rat, die direct-trade-Funktion nicht mehr zu benutzen. Trotzdem wird damit geworben. Es bleibt die Erkenntnis, dass die maxblue-Abteilung der Deutsche Bank nicht Willens oder in der Lage ist, auf dem Online-Wertpapierhandel zukünftig eine größere Rolle zu spielen. Vielleicht können das die meisten Wettbewerber besser. Zukunftsfähig ist dieser Internetauftritt jedenfalls nicht.

— R. R.
neutral 05.12.2020

comdirect — Noch ein Versuch?

Anfangs war ich mit meinem Neukundendepot zufrieden. Im Jahr 2018 gab es 100 Euro on top auf drei Wertpapiertransaktionen in den ersten drei Monaten. Zusätzlich gab es noch eine Flatrate auf alle Geschäfte in den ersten sechs Monaten, welche ich auch rege genutzt habe. Und der Onlineauftritt war auch ok. Nicht überladen und informativ, schnell und gut auch die Depoteröffnung. Später, zu Zeiten der Standardkonditionen war der Wertpapierhandel eher uninteressant, eben wegen dieser Standardgebühren. Mit der PhotoTAN als Authentifizierung begann dann aber immer mal wieder der Ärger. Zusätzlich nervten die langen Wartezeiten beim Telefon-Helpdesk. Leider wurde dies gerade im letzten halben Jahr noch mal eine ganze Stufe schlechter. Deshalb konnte ich häufiger mal gewisse Zeit nicht handeln respektive auf Konto und Depot schauen. So bin ich jetzt der comdirect überdrüssig geworden. Nur noch für Neukunden mit entsprechenden Aktionen zu empfehlen, würde ich sagen. Und ich? Ich bin dann mal weg.

— Clemens
negativ 01.12.2020

Smartbroker — Depotübersicht wird seit über zwei Wochen nicht mit neuen Kursen versorgt

Seit dem 17.11.2020 werden die Kurse bei Smartbroker über die DAB-Plattform weder aktualisiert noch können die Kurse zuverlässig aufgerufen werden. Meistens endet das mit einer Fehlermeldung (Wartungsarbeiten), genau wie bei fast allen anderen Menüpunkten im Onlinebereich, der von der DAB gehostet und als White-Label-Branding von Smartbroker genutzt wird. Fragt man an, wann denn mit einer Besserung zu rechnen sei, wird die Mail kommentarlos von der DAB gelöscht. Antwort und Kundenservice - Fehlanzeige. Wahrscheinlich ist Smartbroker eigentlich ganz okay, aber weil sie dort auf die DAB angewiesen sind, bin ich leider völlig unzufrieden und an einen Handel mit Wertpapieren ist unter den Bedingungen weder machbar noch verlässlich zu beauftragen.

— A. G.
positiv 28.11.2020

Smartbroker — Seit Anfang des Jahres zufrieden bei Smartbroker

Ich bin seit Anfang des Jahres bei Smartbroker und zufrieden. Die Konto- und Depoteröffnung war nicht schwierig und die Angaben sind leicht in 15 Minuten zu erledigen. Gleich im Schwung habe ich mich am selben Tag noch authentifiziert. Dann allerdings hat es doch fast zwei Wochen gedauert bis das Konto und das Depot eröffnet waren und noch ein paar Tage bis ich mit Konto und Depot arbeiten konnte. Das hab ich beim Wettbewerb (z. B. der ING) schon wesentlich schneller gesehen. Die Depots werden über die DAB Paribas geführt und der Internetauftritt ist so ähnlich wie früher als die DAB noch als eigenständige Bank firmierte. Beim Depotübertrag verlief alles solide. Alle Einstandkurse wurden übertragen und wurden im Postfach hinterlegt. Das monatliche Reporting dort ist auch in Ordnung. Die Secure-App auf dem Smartphone läuft bisher fehlerfrei. Ich nutze oft den Börsenplatz gettex. Zu Präsenzbörsenzeiten sind die Kurse fair, der Handel vergleichbar liquide, aber eben zu null Gebühr. Ein gutes Angebot insgesamt, also eine Empfehlung.

— J. P.
negativ 11.10.2020

onvista bank — onvista kündigt mein Depot

Seit Jahren habe ich ein Depot bei onvista, hauptsächlich wegen der sehr niedrigen Gebühren, was sehr wichtig für einen Vieltrader ist, wie ich es bin. Auch ist mein Depot nicht gerade klein. Immerhin beläuft es sich auf eine Million Euro. Gründe zur Kündigung oder wenigstens eine Vorwarnung wurden mir nicht genannt - eigentlich eine Unverschämtheit, aber im Einklang mit den AGB. Auch ein Anruf bei onvista brachte nichts. Niemand sah sich in der Lage, mir irgendwelche Gründe zu nennen. Sehr schade und die Geschäftspolitik von onvista verstehe ich nicht.

— Axel H.
negativ 17.09.2020

onvista bank — Kündigung erhalten

Wie es auch schon einem anderen Rezensenten ergangen ist, hat mir die onvista bank ohne Nennung von Gründen gekündigt. Ich hatte im Depot ein paar Aktien zu liegen - und hatte neu den Antrag auf CFD-Handel über finanzen.net abgeschickt. Zwei Tage später habe ich dann die Kündigung für mein Depot erhalten und erfahren, dass damit natürlich auch mein Antrag abgelehnt wurde. Es ist natürlich kein Drama, weil ich einfach zu einem anderen Broker wechsele. Und die Oberfläche von onvista bank ist wirklich bemitleidenswert. Trotzdem wäre ich eigentlich dort geblieben, hätte man mir nicht gekündigt.

— Hans-Joachim B.
negativ 16.09.2020

DKB — Nach mehr als einem Jahr Trading eher ernüchtert

Funktioniert definitiv für einfache Investments, welche man mal so tätigt. Die Zuverlässigkeit leidet enorm, wenn man öfter mal eine Order ändert, nachschiebt, löscht usw. Habe nun in den letzten zwei Wochen einen Verlust von knapp 1.000 Euro der DKB zu verdanken. Einmal wurde eine Kauforder nicht ausgeführt, obwohl man auf Tradegate sehen konnte, dass für den Preis getradet wurde. Der DKB-Mitarbeiter meldet sich seit Tagen nicht dazu. Dann heute eine Limit-Verkaufsorder aufgesetzt, welche aber ohne Limit ins Orderbuch gewandert ist. "Zufällig" gab es für diese Order keine Auftragsbestätigung. Werde das jetzt mal juristisch klären lassen ...

— anonym
neutral 01.09.2020

Consorsbank — Broker mit vielen Möglichkeiten aber schlechtem Nutzerinterface

Im Sommer 2015 hatte ich kurzzeitig als Ergänzung zu meinem damaligen Depot beim Anbieter aus Quickborn den Weg nach Nürnberg gefunden. Die Antragsstrecke war im Vergleich zur comdirect sehr viel unübersichtlicher und weniger selbsterklärend. Im Vergleich zu maxblue allerdings war sie dann doch leichter. Ich beantragte als TAN-Verfahren den damaligen Generator, weil es in meinen Augen das sicherere Verfahren war. Die Eröffnung des Depots zog sich ein bisschen hin, ging aber schneller als beim großen Anbieter aus Frankfurt. Im direkten Vergleich zu Deutschlands größtem Geldhaus war der Kundenservice weitaus schlechter erreichbar. Die Kompetenz war allerdings auf ähnlichem Niveau. Die Webseite von Consorsbank bot eine Fülle an Informationen und viele Tools an. Sie wirkte weitaus moderner. Allerdings war sie in meinen Augen zu stark auf Tablets und Mobilgeräte optimiert und für mich einfach zu unübersichtlich. Aus diesem Grunde habe ich keine Aktien in das Depot übertragen und auch nur einmal gehandelt. Die Infos über das Unternehmen holte ich mir bei Consorsbank. Sie sind gut und umfassend. Trotzdem war die Oberfläche bei Consorsbank schon damals zu überladen und nutzerunfreundlich. Die Kündigung und Depotübertragung an die comdirect geschah in annehmbarer Zeit. Als Fazit möchte ich Folgendes feststellen: Die Consorsbank ist sicherlich zu Recht vorne mit dabei. Als Broker schlägt sie auf jeden Fall maxblue und die DKB. Allerdings setzen nach meiner Ansicht Deutschlands größte Direktbank und der Marktführer aus Quickborn die Maßstäbe. Und an die reicht es für die Consorsbank einfach noch nicht heran!

— Matthias L.
neutral 28.08.2020

maxblue — Brauchbarer Broker mit kleinen Fehlern

Ich war von 2016 bis Herbst 2019 Kunde bei maxblue. 2016 hatte ich mein Depot bei der Consorsbank aufgelöst. Ich hatte aus verschiedenen Gründen eine Alternative zur Consorsbank gesucht. Meine dortigen Erfahrungen werde ich in einem gesonderten Bericht schildern. Zu maxblue bin ich gewechselt, weil nun einmal das größte Geldhaus Deutschlands dahinter steht. Außerdem konnte ich auf der Webseite die Multibanking-Funktion der Deutschen Bank nutzen, sodass ich mir schnell einen Überblick über meine Finanzen verschaffen konnte. Die Eröffnung des Kontos war damals ein wenig zeit- und auch papierintensiv. Man musste etliche Seiten ausfüllen und auch mehrfach unterschreiben. Dabei müssen alle Unterschriften auch einigermaßen gleich aussehen. Es dauerte dann gute drei Wochen, bis ich alle Unterlagen beisammen hatte. Gut sind die vielen Tools und Funktionen, die einem von maxblue geboten werden. Bei Börsengängen ist man im Zweifel dann doch eher dabei, als wenn man Kunde eines Discountbrokers wäre. Gut ist auch die Möglichkeit, den Kundenservice am Telefon zu erreichen. Jetzt möchte ich auch die weniger schönen Aspekte aufführen: Zunächst einmal ist die Webseite nicht unbedingt ein Muster an Übersichtlichkeit. Zwar ist im Vergleich zur Consorsbank oder auch der Tochter Postbank und bestimmten anderen Anbietern die Benutzung einfacher und leichter, aber die beiden großen Online-Mitbeweber aus Frankfurt und Quickborn liefern hier wirklich eine bessere Weboberfläche ab. Selbst die große Direktbank aus Berlin finde ich teilweise geeigneter. Dazu kommen auch noch die mittelmäßigen Konditionen. Auch hier setzen Quickborn, Frankfurt und Berlin die Benchmarks, mit denen die Deutschen-Bank-Tochter leider nicht richtig mithalten kann. Als Fazit würde ich es so zusammenfassen: Im Vergleich zu jeder Bank aus dem blauen oder roten Sektor, also VR-Bank oder Sparkasse, auf jeden Fall besser. Auch wegen des Kundenservices auf jeden Fall einigen anderen Wettbewerbern klar vorzuziehen. Insgesamt liegen aber andere vorne. Deshalb eine neutrale Bewertung.

— Matthias L.
neutral 22.08.2020

Targobank — Zwei Schnäppchen mit einer Klappe geschlagen

Mit meinem Depotwechsel zur Targobank habe ich zwei Schnäppchen mit einer Klappe geschlagen. Ich handele nicht mehr so viel wie früher, vielleicht ein Mal im Monat im Schnitt auf das Jahr gesehen. Für mein mittelgroßes Depot und meine Bedürfnisse habe ich einen neuen Partner mit einem kostenlosen Angebot im Wertpapierbereich gesucht. Beratung brauche ich nicht bei meinen Geschäften. Den Ausschlag für die Targobank gab im Endeffekt die Möglichkeit noch ein gut verzinstes Tagesgeld anzulegen in einer Höhe, die gut zu meinem Bedarf passte. So habe ich binnen Minuten Liquidität auf meinem Gegenkonto zum Depot, wenn ich einmal größere Geschäfte habe. Bei Bedarf stocke ich dann mein Tagesgeld schnell wieder auf bis zum Maximalanlagebetrag von 40.000 Euro, den ich in der Regel ausschöpfe. Das Produkt heißt Klassik-Depot und kann inklusive VideoIdent online einigermaßen komfortabel abgeschlossen werden. Der Online-Auftritt der Targobank ist ganz OK. Für unsere beiden minderjährigen Töchter haben wir das Produkt auch abgeschlossen, wobei es da primär um das Tagesgeldangebot ging und wir nicht unterschiedliche Anbieter für die Kinder und uns haben wollten. Bei Problemen rund um das Depot hat man nicht nur die Hotline, sondern auch einen zugeordneten Berater vor Ort, der telefonisch und per E-Mail erreichbar ist.

— Verena S.-W.
positiv 12.08.2020

Smartbroker — Erste Erfahrungen nach etwas mehr zwei Monaten

Ich bin immer auf der Suche nach billigen Online-Brokern oder nach Aktionen mit Neukundenvorteilen. Smartbroker gehört in die erstgenannte Kategorie. Ich bin nicht beratungsbedürftig und mache eigentlich auch keine komplexen Deals. Für mich wichtig sind passable Ordergebühren, gerade wenn in volatilen Zeiten mal das ein oder andere umgeschichtet wird. Dafür war das Smartbroker-Angebot aus dem Frühjahr geeignet und die beste Alternative am Markt. So grauselig wie bei flatex geht es bei Smartbroker nicht daher. Aber der Reihe nach: Die Depoteröffnung geht einfach und schnell. Und das obwohl mit er DAB Bank (Paribas-Tochter) ein weiterer Player mit im Spiel ist. Das Online-Handeln ist ganz in Ordnung und nicht so wirr wie bei flatex. Negativzinsen drohen, wenn man zu viel Cash im Verhältnis zum Depotvolumen hat. Aber das macht auch flatex und sogar in jedem Falle. Auch an anderer Stelle greift die Bank kleine Gebühren ab, die der Wettbewerb größtenteils nicht hat. Der Vorteil sind die etlichen 100 Euro, die ich bei fast 100 Transaktionen in drei Monaten gespart habe. Selbst bei dem zweitbesten Angebot am Markt kostet jede Order ca. drei Euro mehr. Von daher mit ein bisschen Beachtung der Gebührenfallen ein empfehlenswertes Angebot.

— H. P. Dietrich
negativ 09.08.2020

flatex — Unakzeptables Verhalten bei Depotübertrag

Auf der Flucht vor den neuen Depotgebühren beendete ich meine Kundenverbindung zu flatex. Mein Auftrag zum Depotübertrag zu Smartbroker wurde von flatex einfach ignoriert. Eine Kontaktaufnahme zu flatex war trotz intensiver Bemühungen (wirklich intensiv, Telefonwarteschleife, Online-Kontaktformular, E-Mail, und das alles ungezählte Male) unmöglich. Erst nach einer Beschwerde an die BaFin hat sich flatex bewegt und die Papiere übertragen. Hat insgesamt 11 Wochen gedauert. Nun wurde noch eine Dividende zurückbehalten, die ein Tag vor der Einbuchung einer der übertragenen Aktienpositionen ausgeschüttet wurde. flatex wäre also noch für deren Auszahlung zuständig. Das Spiel wiederholt sich nun: Erst warten, dann reklamieren, dann wieder warten, erneut reklamieren. Angeblich kann flatex meine Reklamation zur Dividende nicht zuordnen (es besteht ja auch kein aktives Konto mehr, das wurde gekündigt) und verweigert deshalb die Bearbeitung. Also muss wieder die BaFin helfen. Ich bin mir nicht sicher, hoffe aber doch, dass die Anstrengungen der BaFin von diesen unfähigen und unwilligen Banken durch Gebühren bezahlt werden, und dass nicht der Steuerzahler dafür aufkommen muss.

— H. H.
negativ 28.07.2020

onvista bank — Unverständliche Preise

2 Aktien verkauft - ausgewiesen mit knapp 10,75 Euro und 11,25 Euro Gebühren, heute verfügbarer Betrag 50 Euro weniger. Das geht seit Ewigkeiten so, dass Onvista irgendwelche Sachen abbucht, sie nicht ordentlich ausweist, und man nicht versteht, wie diese Gebühren zustande kommen. Kontoauszug Fehlanzeige. Depotübersicht gelinde gesagt unübersichtlich, Einstandspreise bei Depotübertrag nicht anpassbar. Des Weiteren ist die Webseite immer dann, wenn es gerade heiß hergeht an der Börse, störrisch nicht erreichbar. Bin vollkommen abgegessen und wechsle jetzt. Kundenservice: So gut wie nie erreichbar, wenn man jemanden erreicht wird man auf irgendwelche FAQ Seiten verwiesen.

— Ka. Pf.
neutral 15.07.2020

Targobank — Wanderer zwischen Depotwelten auf Zwischenstopp bei der Targobank

Ich habe seit den Neunzigerjahren Aktien in meinem Depot. Klein angefangen und kontinuierlich etwa 10.000 Euro im Durchschnitt pro Jahr angelegt, kam im Laufe der Zeit einiges zusammen. Die Dividenden bedeuten mittlerweile ein gerade vierstelliges Zubrot im Monat für mich, Tendenz leicht steigend. Mit den Jahren habe ich gelernt Unterhaltskosten bei Depots und Transaktionskosten zu minimieren, was mit dem aufkommenden Online-Banking immer leichter wurde. Mittlerweile bin ich immer bei mindestens einem Billig-Broker mit Flatfee wie flatex oder onvista. Parallel dazu nehme ich sehr vielen Neukundenaktionen teil, die ein kostenloses Depot (auf Zeit) und eine Depotübertragsprämie anbieten oder eine Sonderzinsaktion wie in der Vergangenheit die comdirect, die Merkurbank oder noch früher die DAB bank anboten. Zuletzt war eines der besten Angebote das der Targobank, bei der man übrigens mehrfach Neukunde sein kann nach Ablauf einer 36-monatigen Sperrfrist. Aktuell habe ich das Angebot Depotübertrag gegen Prämie genutzt, ich kenne und habe aber auch schon das zweite Angebot Depotübertrag gegen Sonderzins auf Tagesgeld genutzt. Letzteres ist bei mittleren Depots bis 40.000 Euro lohnend, bei Überträgen jenseits der 100.000 Euro sollte man die erst genannte Variante wählen. Einen großen Nachteil hat die Targobank allerdings: Nicht das mittelmäßige Online-Brokerage, sondern die langwierige Konten- und Depoteröffnung in der Filiale, die unsäglichen Depotübertragsformulare in dreifacher Ausfertigung und wenn man Pech hat einen Wertpapierberater mit "guten" Ideen. Für erfahrene Anleger eine Empfehlung, für Einsteiger eher weniger.

— R. H.
neutral 08.07.2020

ING-DiBa — Résumé meiner Erfahrung mit Depot und Neukundenaktion

Ganz am Ende des letzten Jahres habe ich an der Neukundenaktion bei der ING rund um das Depot teilgenommen. Ich habe sowohl die Wertpapier-Übertragungsaktion mitgemacht als auch im darauffolgenden halben Jahr die Flatrate bei den Transaktionskosten fleißig genutzt, sodass für mich ein geldwerter Vorteil von mehreren hundert Euro in den letzten sechs Monaten aufgelaufen ist. Zusätzlich habe ich die Option genutzt, einen weiteren Kunden zu werben. Sowohl die Kontoeröffnung (Tagesgeldkonto) als auch die späteren Erweiterungen (Depot und Zweitdepot) liefen reibungslos durch und machen einen Eindruck von sehr weit optimierten Prozessen. Bezüglich der Zeit bis man Wertpapiere handeln konnte, habe ich keinerlei Grund zur Klage. Das gilt übrigens genauso für die Bearbeitungszeiten von Teilkündigungen, Kündigungen und Depotüberträgen nach extern sowie innerhalb der ING. Hier ist die ING dem durchschnittlichen Wettbewerber voraus. Alle Prämienversprechen wurden exakt und zeitnah eingehalten. Für Girokonten, Karten und Standardkonditionen außerhalb von Neukundenaktionen gilt dieses uneingeschränkt positive Urteil aber nicht. Auch die ING muss irgendwo Geld verdienen und das merkt man an Leistungseinschränkungen und neuen Gebühren im oben genannten Bereich. Also ist das Urteil zweigeteilt: Die Neukundenaktion, soweit noch gültig, sollte man unbedingt mitnehmen, als Langzeitpartner im Online-Brokerage gerade für Leute mit viel Transaktionen aber eher ungeeignet.

— F. K.
negativ 22.06.2020

onvista bank — Hundsmiserabler Service

onvista bank ist seit Monaten kaum mehr erreichbar. Fehler aller Art häufen sich. Täglich neue Belege der technischen und organisatorischen Unfähigkeit, der viel zu geringen Personalausstattung. Auskünfte werden offenbar überhaupt nicht mehr erteilt. Am Telefon erfolgen Ansagen und dann wird einfach aufgelegt - und man bleibt verdutzt zurück. Die Pandemie muss als Entschuldigung für jede Zumutung herhalten. Warum heißt dergleichen noch Bank, wo doch der Service jedes Bratwurststandes 3x besser ist? Am Beispiel Consors, die durch technisches Versagen im Zuge einer Systemumstellung mit Sicherheit Tausende von Kunden verloren haben dürfte, sieht man, wohin dergleichen führt. Und das ganz zurecht. Denn so geht es nun wirklich nicht.

— N. P.
positiv 15.06.2020

Smartbroker — Als Early Bird bei diesem Online-Broker

Nachdem ich die Freetrades einiger Neukundenaktionen von comdirect, Targobank und ING in den letzten zwei Jahren genutzt habe, um zu günstigen Transaktionskosten zu kommen, bin ich jüngst bei Smartbroker angekommen. Der Einstieg zum Konto-/Depotantrag über die Smartbroker-Webseite ist unkompliziert und schnell. Hat man die üblichen Verdächtigen (E-Mail-Adresse, TIN, Referenzkontonummer, und Anlageerfahrungen) parat, ist man in nur fünf bis zehn Minuten mit dem Eröffnungsantrag fertig. Danach habe ich via Smartphone ein VideoIdent in etwa derselben Zeit gemacht. Als erste Reaktion von Smartbroker ist dann eine Bestätigung-E-Mail mit dem Hinweis angekommen, dass die Unterlagen Richtung DAB Bank geschickt werden. Zwei Tage später kam ein Brief mit der Bestätigung der Depoteröffnung und den altbekannten DAB-CDs mit der zugehörigen Dokumentation. Und einen Tag später kam die Depotnummer per Post und zeitgleich eine E-Mail mit der Aufforderung eventuell Depotüberträge zu veranlassen. Binnen der ersten Woche kam dann schließlich auch der Brief mit den restlichen Zugangsdaten. Soweit ist alles schnell und trotzdem richtig gelaufen - Zugangsnummern und Passworte kamen in getrennten Briefen mit zwei Tagen Zeitversatz. Dafür ein Lob, beim Wettbewerb hatte ich diese Unterlagen schon mal in derselben Post, was sicherheitskritisch ist. Nach dem Erstzugang und der Personalisierung des Accounts habe ich Liquidität auf das Konto angewiesen und von der ING per TAN einen Depotübertrag angestoßen. Das Geld war schon am nächsten Tag sichtbar, die Wertpapiere wenige Tage später mit korrekten Anschaffungsdaten. Den ersten Test-Deal zu den günstigen Konditionen habe ich auch schon eingestellt. Mein Urteil: ein durchdachter und guter Prozess, fehlerfrei und schnell

— A. H.
negativ 10.06.2020

flatex — Hände weg von flatex

Seit der Einführung des neuen Preis- und Leistungsverzeichnisses (März 2020) mit Gebühren auf Depot-Guthaben (0,1%) wurde flatex für meine finanzielle Situation zum teuersten Anbieter am Online-Broker Markt! Hier wurde völlig willkürlich quasi eine Substanzsteuer eingeführt, die nichts mit der Leistung des Brokers zu tun hat. Damit ist dieser Broker für mittlere oder größere Depots völlig uninteressant geworden. Ich musste mein Depot daher zu einem alternativen Broker "retten". Aber Achtung: Der Übertrag des Depots hat wegen Untätigkeit seitens flatex vier Monate gedauert. Ich musste nach drei Monaten tatsächlich erst eine Beschwerde bei der Bafin einreichen, um an meine blockierten Anlagen zu kommen. Das ist ehrlich gesagt völlig unakzeptabel und daneben. Auf der Website der flatex wird seit Januar 2020 auf Verzögerungen aufgrund der hohen Anzahl von "Neukunden" hingewiesen. Das dürfte kaum der Wahrheit entsprechen, hier handelt es sich eher um Kunden, die in Scharen fliehen!

— Dr. Sylvio Grüning
negativ 08.06.2020

flatex — Kündigung und Depotübertrag miserabel

Aufgrund der Einführung von Depotgebühren bei flatex kündigte ich im Februar 2020 meine beiden Depots (eines privat und eines geschäftlich) und veranlasste die Depotüberträge über meine Hausbanken. Während der private Depotübertrag noch einigermaßen klappte, warte ich geschäftlich noch immer. Im Mai kam schließlich die Nachricht, die Unterschriften würden fehlen. Ich habe daraufhin eine Kopie hingesandt, natürlich waren die Unterschriften darauf. Die Postbank hätte sonst auch gar nicht den Auftrag weitergeleitet. Dann kam die Nachricht, ich hätte eine Nachricht (zu dem Vorgang) in mein Postfach bekommen. Dort war aber keine Nachricht. Jetzt telefonische Nachfrage: Nach 20 Minuten Wartezeit habe ich aufgelegt. Nun habe ich noch Mal eine Nachricht geschrieben. Wie lange wird sich das wohl noch hinziehen? Ganz miserable Note für flatex!

— J. Reige
neutral 08.06.2020

Postbank — Sehr hohe Provisionskosten beim Onlinehandel

Positiv: Das Portal von Easytrade ist übersichtlich, einfach und leicht verständlich, beim Zugang über chipTAN hatte ich keine Probleme. Die Wertpapierliste im Bestand ist gut gegliedert und wird laufend aktualisiert, kurz, ich hatte nichts zu "meckern". Gleichwohl: Obwohl die Postbank in den Filialen Ansprechpartner hat, sind dort Problemlösungen nicht zu erwarten, da Wissen und Zugang zum Effektengeschäft fehlt. In der Leistung ist Easytrade ein reiner Onlinebroker. Problem sind die Staffelung der Transaktionspreise (Provisionen) im reinen Onlinehandel. Beim Kauf und Verkauf einer Anlage, um einen kleinen Kursgewinn zu realisieren, verdoppeln sich natürlich die Kosten, die der Anleger aus zu versteuerndem Einkommen aufzubringen hat. Ergebnis: Wer als "buy-and-hold-Anleger" keine nennenswerten Aktivitäten durchführt, ist bei Easytrade gut aufgehoben. Trader, die auch mal Volatilitäten an der Börse nutzen möchten, müssen sehr schnell mit einigen tausend Euro an Provisionskosten rechnen. Hinsichtlich dieser Kostenhöhe hält Easytrade eine absolute Spitzenposition unter den Onlinebrokern. Selbst eine Online-Orderänderung wird mit 2,50 Euro berechnet.

— Bruno B.
negativ 03.06.2020

Postbank — Gebührenfalle

Mein Mann und ich haben im letzten Sommer unsere Depots von der Targobank zur Postbank übertragen. Damals war dies eine mit Geldprämie ausgestattete Neukunden-Werbung. Uns kam entgegen, dass die Postbank bei uns im Ort ist, die Targobank hingegen in der 15km entfernten Stadt. Das sparte Wege, denn die Eröffnung ging nur in der Filiale und hat ganz schön lange gedauert (zwei Ein-Stunden-Termine für uns beide). Es hat dann auch noch einige Zeit gedauert, bis wir auf die Depots kamen und noch zwei Wochen mehr bis die Wertpapiere da waren. Die Prämie kam ein paar Monate später, aber nicht zu dem avisierten Termin, sodass wir nachfragen mussten. Einige Zeit war Ruhe und alles in Ordnung. Dann begann im Februar an den Börsen die Corona-Krise. Die Bank nervte sehr, da man sich im Online-Banking gerade da häufig nicht anmelden konnte. Den ein oder anderen Wert haben wir dann ungünstiger verkauft. Dabei fielen die hohen Transaktionsgebühren (teilweise mehr als 1% vom online gehandelten Wert) auf, da wir auch einige kleine Positionen auflösten und zusätzlich mussten wir bei Limitänderungen Gebühren zahlen, was ich schon ewig bei unseren Depots nicht mehr gesehen habe. Seit April als wir wieder limitiert zukauften kam der Ärger über Gebühren bei taggleichen Teilausführungen, auch etwas, was die Targobank nicht hatte. Unser anfänglicher Gewinn aus der Prämie ist mehr als aufgefressen. Wir nehmen es als Lehrgeld und schauen zukünftig weniger auf Neukundenaktionen, sondern auf die Kostenfreiheit des Depots ohne Tricks, die normalen Transaktionskosten und die Verfügbarkeit des Online-Brokerages und tauschen uns jetzt in den entsprechenden Foren über die wechselseitigen Erfahrungen aus, um unnötige Fehler zu vermeiden.

— A.-N. M.
negativ 02.06.2020

DKB — Girokonto und Brokerage

Das Girokonto der DKB ist in Ordnung. Viele Banken bieten mittlerweile Ähnliches an. VISA-Karte für die Bargeld-Versorgung. Auch o.k. Das Brokerage, also das Handeln von Wertpapieren, mit dem kostenlosen Depot ist sehr schlecht. Bei mir werden im Orderbuch teilausgeführte Order nicht mehr in den Status abgerechnet verschoben. Alles ziemlich lieblos. Anrufen bei der Hotline vergeblich, da die einen nur vertrösten und die Brokerage-Mitarbeiter nicht zurückrufen. Schätze die haben ein so hohes Anfrage-Aufkommen, weil alles im Backoffice drunter und drüber geht ... Einzig, wenn man wegen dem Nicht-Ordern-Können mit Schadenersatz droht, kann man plötzlich Wertpapiere traden, was vorher nicht ging. Erst heute gegen 9 Uhr wurden abgerechnete Wertpapiertrades vom 29.5. beim Saldo des Girokontos berücksichtigt. Aufgrund von gesetzlicher Vorschriften muss die DKB eine Preisinformation vor Ausführung der Order zur Verfügung stellen. In dieser wird aber nicht der ermäßigte Preis der ETF-Aktion ausgewiesen (3,49 Euro über Baader Bank). Ordert man dann über Tradegate, kostet es 25 Euro! Außerdem gibt es sehr häufig technische Schwierigkeiten. Diese zu beseitigen dauert sehr lange und die Nutzungs-Funktionen sind dann stark eingeschränkt. Dieses Wochenende ist eine Downtime von Samstag bis Sonntag.

— Bernhard S.
negativ 16.05.2020

Consorsbank — Es war schon mal alles besser

Im Online-Banking bzw. Online-Brokerage hat sich bei der Consorsbank in den letzte Jahren nicht soviel getan. Alles ist sehr ähnlich zu den Zeiten als die Bank noch Cortal Consors hieß. Aber es war schon mal alles besser, zumindest für Neukunden und deren Werber bei der Bank. Die Prämien für die Werber haben sich über die Jahre mehr als halbiert, die attraktiven Aktionen Depotübertrag gegen gut verzinste Tagesgelder mit 12 Monaten Garantiezins bei quartalsweiser Verzinsung gibt es schon länger nicht mehr und auch bei den Prämien gegen Depotübertrag, die anfangs sehr attraktiv waren, ist maximal Durchschnitt eingekehrt. Dann muss man auf die laufenden Kosten schauen. OK, das Depot ist gebührenfrei, aber die Handelskosten sind eher teuer und nicht für den sogenannten Viel-Trader geeignet. Die Bei interessanten Erstnotizen war fast immer "Tote Hose". Ordermaske finde ich nicht gelungen, eine ING macht das viel besser. Das Postfach ist eher schlecht im Menu angeordnet, nicht intuitiv und unübersichtlich bei mehreren Personen und Konten/Depots. Das Musterdepot ist da viel besser und gefällt mir ganz gut. Für mich ist die Consorsbank in Summe im Wettbewerb eher zurückgefallen.

— Karl
negativ 15.05.2020

onvista bank — Günstig, Funktionen meist zuverlässig, sonst sehr altmodisch und langsam

Hatte mich im Frühjahr 2019 über meine damalige Depotbank DKB mehrfach geärgert und mich daher umgesehen und bin so bei der onvista bank gelandet. Die Kontoeröffnung dauerte relativ lang, die Einstandskurse waren nach Übertragung der Wertpapiere zu 50% nicht mehr korrekt. Der Wertpapierkredit hat super Konditionen und ist ohne Schufaeintrag, jedoch hat es von Antragstellung bis Genehmigung fast einen Monat gedauert. Die Homepage ist kompliziert und unübersichtlich, die vier Screens, die man konfigurieren kann, sind eine nette Idee, jedoch trotzdem unübersichtlich. Eine Order ist einfach und schnell platziert, jedoch dauert die Buchung auf dem Konto sehr lange, ebenso die Abrechnung. Habe am Donnerstagmorgen vier Orders erfolgreich platziert und am Freitagabend waren weder die Buchungen zu sehen noch die Abrechnungen da. Ich werde jetzt die Bank nach zehn Monaten verlassen. Bei der DKB war ich ein paar Jahre.

— Marc D.
positiv 13.05.2020

onvista bank — Gut für (langfristig orientierte) Anleger, schlecht für Trader

Ich habe sowohl bei onvista als auch bei Consors jeweils ein Depot. Die Unterschiede zwischen beiden Brokern sind nicht nur bei den Transaktionskosten sehr groß. Der Handel über onvista ist in turbulenten Börsenphasen oftmals erschwert bis nicht möglich. Auch erhält man die Wertpapierabrechnungen recht spät (meist erst Tage nach der Transaktion im Online-Postfach). Dafür sind die Gebühren extrem günstig (OTC bei dem von mir gewählten Preismodell unabhängig vom Volumen der Transaktion in der Regel nur 7 Euro). Wer z. B. Fonds, ETF oder Aktien als langfristige Kapitalanlage handelt und nur gelegentlich das Depot umschichtet, ist mit onvista bestens bedient. Hochriskant ist es meines Erachtens, über onvista Knock-out-Zertifikate zu handeln. In turbulenten Börsenphasen könnte das bedeuten, dass man nicht in der Lage ist, vor dem Knock-out zu veräußern oder zum rechten Zeitpunkt Gewinne zu realisieren. Wer traden will, wird auch onvista als Handelsplattform nicht besonders prickelnd finden (unübersichtlich und etwas träge, schnelle Reaktionen auf Kursänderungen sind kaum möglich). Wenn ich traden will, dann mache ich das (immer noch, als Kunde der ersten Stunde) über Consors. Die Transaktionsgebühren sind bei Consors deutlich höher als bei onvista, aber die Performance stimmt dort. Ebenso ist die Handelsplattform von Consors wesentlich besser für das Traden geeignet. Fazit: onvista hat für mich ganz klar seine Daseinsberechtigung für mittel- und langfristig orientierte Anleger. Man sollte es mit dem Gebührensparen aber nicht übertreiben und über onvista Knock-out-Zertifikate handeln oder Daytrading versuchen!

— Thomas R.
neutral 11.05.2020

onvista bank — Schon wieder stumm

Heute während des ganzen Tages glänzte das System mit einer außergewöhnlichen Langsamkeit, gegen 18:40 Uhr muss es dann wohl zusammengebrochen sein. Auffällig, dass bereits seit einer Woche die Kauf- und Verkaufsaufträge nur ungenügend abgewickelt werden konnten. Zum einen soll die Zeitspanne längst überschritten worden sein (was nicht sein kann, denn der Klick erfolgte etwa eine Sekunde nach aufploppen der Kurse), zum anderen wird bei den Umsätzen der jeweiligen Papiere in der onvista-App ein Angebot gezeigt, was aber bei der Kauf- oder Verkaufsorder im Banking nicht zum Tragen kommt, weil es offensichtlich gar keinen Markt gibt, obwohl auch hier nur wenige Minuten verstrichen sind. So kann es nicht weitergehen. Boshaft vermute ich, dass die onvista bank mittelfristig sterben soll und dann die comdirect alle Konten und Depots integriert. Das allerdings dürfte höhere Kosten für den Kunden nach sich ziehen. Meine Zufriedenheit über mehr als 10 Jahre weicht langsam einer Unzufriedenheit.

— Wolf Engler
neutral 10.05.2020

onvista bank — Depot derzeit ohne Kundenservice

Ich bin bereits seit einigen Jahren mit meinem Depot bei der onvista bank. Es werden günstige Konditionen und ein etwas gewöhnungsbedürftiges Webinterface geboten. Seitdem die comdirect die onvista bank übernommen hat, geht es scheinbar mit dem Kundenservice bergab. Im Rahmen der Covid-19-Krise hat man die Telefonhotline deaktiviert - es kommt nur noch eine Ansage, dass man schreiben statt telefonieren soll. Na gut, aber auf Nachrichten wird nicht reagiert. Aktuell warte ich auf eine Dividendenzahlung, die einfach nicht gutgeschrieben wird. Das ist aus meiner Sicht kein seriöses Geschäftsgebaren mehr. Ich kann nur hoffen, es bessert sich bald wieder, denn ansonsten haben andere Mütter auch hübsche Tochterfirmen.

— anonym
positiv 05.05.2020

maxblue — Interessantes Depotübertragungsprogramm

Ich habe an einem interessanten Depotübertragungsprogramm bei der Deutsche-Bank-Tochter maxblue teilgenommen. Die Depoteröffnung ging schnell und modern via Internet und VideoIdent. Die Rahmenbedingungen waren im Internet auf einigen Vergleichsportalen und in der Eigenwerbung übersichtlich verfügbar. Ich habe mein Depot von der ING, bei der ich vor einem halben Jahr an einer ähnlichen Aktion teilnahm, zu maxblue gezogen. Die Transaktionskosten sind sehr ähnlich, bleibt die Übertragsprämie als Gewinn, der zu versteuern ist. Die Haltefrist ist allerdings ein Jahr und damit doppelt so lange wie bei der ING. Das Online-Brokerage von maxblue taugt, bei der ING natürlich auch. Für mich gut, das Ganze geht auch als Minderjährigen-Depot. Der Sohn (Einzelkind) hat jetzt auch ein größeres Depot als Schenkung aus Steuergründen von mir bekommen. Super war, dass ich die ganze Aktion quasi per PIN und TAN von der ING-Seite anstoßen konnte, die Aktien nach zwei Tagen im Zieldepot sichtbar waren und die Einstandskurse nach einer Woche. Zuletzt: Bei Neuemissionen - und die werden nach Corona auch wieder kommen - ist die Deutsche Bank eine gute Adresse.

— M. K.
negativ 16.04.2020

Postbank — Das dicke Ende am Ende

Meine Erfahrung mit der Postbank ist wie folgt. Will man ein Depot eröffnen wegen einer Aktion oder Ähnlichem, stößt die Postbank an ihre Leistungsgrenzen. Dinge, die anderswo in Wochenfrist gehen, dauern bei der Postbank gerne auch mal im Monatsbereich. Wenn man dann mit viel eigenem Know-how (und das habe ich :)) am Ziel oder besser im Depot ist, erwartet einen ein mittelmäßiges Online-Brokerage und eine eher schlechte Anordnung der Menüs. Die Gebühren sind auch irgendwo in der Mitte, aber weiter weg von preiswert. Bis hierhin ist alles einigermaßen zu ertragen. Dann plötzlich will man handeln und es geht nicht, gleich ein paar Mal. Siehe dazu auch die Berichte meiner Leidensgenossen. Man denkt, kündigen ist vielleicht da eine gute Idee und kommt vom Regen in die Traufe. Eine formlose Kündigung mit allen notwendigen Attributen (Quell- und Zieldepot/-konto, Art des Übertrags, Handhabung der Verrechnungstöpfe, TIN, Depot- und Kontenlöschung) auf dem Postweg muss immer gehen. Dann stellt man fest, die haben deine Kündigung wohl doch nicht und faseln von Verkäufen und so weiter bla-bla-bla. Das geht gar nicht. Entweder man gibt zu, dass die Kündigung irgendwie fehlt oder man schaut zusammen auf die vorhandene Kündigung und klärt Unklarheiten. Profis war früher.

— anonym
negativ 15.04.2020

DKB — Versteckte Gebühren Baader Bank via DKB, als Aktion beworben

Es ist ein schwerwiegender Fehler, wenn man beim Kauf eines ETFs eine Session-TAN freigibt! Sollte man nie tun! Denn erst durch den Zwischenschritt TAN-Eingabe kann man noch mal zurück in den "Posteingang Wertpapiere" und die sofort generierte Gebührenübersicht des aktuellen Trades anschauen. Aber Achtung: Machen sie das zu oft, 3x zum Beispiel, wird ihr Konto gesperrt und sie müssen sich durch die Hotline quälen, um ihr Konto wieder zu entsperren. Ein grüner Balken am ETF verleitet dazu, diesen ETF als Aktion für 0,49 Euro statt zur Normalkondition einzukaufen. Ich habe es extra nachgelesen: über Baader kaufen, beim Kauf auf Session-Tan schalten und plötzlich war der ETF schon gekauft, und es werden nicht nur 120,10 Euro (0,27%) Einstiegskosten berechnet, sondern auch noch 125,24 Euro Fremdwährungskosten (0,28%), beim Ausstieg identisch. Zum Vergleich: bei Tradegate hätte ich keine Fremdwährungskosten gehabt und nur 25 Euro Einstiegskosten und 25 Euro Ausstiegskosten. Ich sehe das als Verbrauchertäuschung an, dass man erst mühsam zurückblättern und die Postbox anschauen muss, bevor man den Kauf real auslöst. Damit habe ich zusätzliche 440 Euro Gebühren (nach zukünftigem Verkauf irgendwann mal) generiert. Übrigens stehen von diesen Kosten im Preis-/Leistungsverzeichnis nichts drin, außer recht allgemein in der FAQ "Eine außerbörsliche Fondsorder kostet 25 Euro je Transaktion unabhängig vom Ordervolumen zuzüglich Fremdkosten. Beim Kauf über den Handelsplatz Tradegate und im außerbörslichen Handel (OTC) fallen keine Fremdkosten für Sie an." Übrigens sind die Kosten bei der Stuttgarter Börse oder auch Frankfurt ebenfalls etwas höher (ca. 0,11%), aber nicht so exorbitant hoch wie bei der Baader Bank. Also seien Sie wachsam beim Traden, und schauen Sie sich immer erst die Wertpapierabrechnung an, und nie eine Session-Tan aktivieren! Im Übrigen kann ich mich den anderen anschließen: Die DKB-Broker-Seite stürzt oft ab, gerade wenn viele schnell verkaufen oder kaufen wollen. Nicht geeignet für zeitkritische Transaktionen. Also viel Geduld gefordert. Die Hotlines sind auch überfordert, gerade in Zeiten von Corona scheinbar stark ausgedünnt.

— anonym
positiv 08.04.2020

ING-DiBa — Viel einfacher geht es nicht - Depot bei der ING und zufrieden

Ich habe ein Depot bei der ING und bin zufrieden. So zufrieden, dass ich meiner Tochter, als sie vor einem halben Jahr volljährig wurde, das ING Depot auch weiterempfohlen habe. Da sie schon einiges an Aktien von den Eltern übertragen bekommen hat, konnte sie an der damaligen Neukundenaktion direkt teilnehmen. Aus Prozess-Sicht ist da schon vieles optimiert. Im eigenen Online-Banking habe ich den Werbelink mit wenigen Schritten und in weniger als einer Minute erzeugt und über E-Mail verschickt. Auf den Link geklickt ist man je nach Erfahrung und Hilfe in fünf bis zehn Minuten durch (ohne die Legitimierung, die dauerte etwas länger). Tagesgeldkonto, Depots und Zugänge standen innerhalb von ein paar Tagen zur Verfügung. Papier spielt kaum mehr eine Rolle, die Umwelt und die Aktenordner danken. Das Online-Banking selbst ist sowohl im Handels-Bereich als auch im Service-Bereich gut durchdacht. Die meisten Aktionen findet man schnell und kann sie zügig erledigen. Meine Tochter profitierte bis zuletzt von einer Flatfee, die ein halbes Jahr gewährt wurde. Die Normalkonditionen im Wertpapiergeschäft sind allerdings eher unterdurchschnittlich. Aber hier hat die Tochter ein Zweitdepot bei der Onvista mit (dauerhaft) günstiger Flatfee und Depotüberträge gehen ganz einfach bei der ING. Meine Werbeprämie habe ich der Tochter geschenkt. Eine wirklich runde Sache und mein Lob dafür.

— E. K.
negativ 03.04.2020

Postbank — Danke Nein, dafür habe ich kein Verständnis

"Diese Funktion steht derzeit leider nicht zur Verfügung. Bitte versuchen Sie es später erneut. Vielen Dank für Ihr Verständnis." Genau für so eine Meldung hat man kein Verständnis. Liest man dann, dass dieses Problem seit vielen Wochen besteht und das Institut offensichtlich keine Wege findet das Problem zu lösen, bleibt eigentlich nur eine Beschwerde zu schreiben, die aber offensichtlich auch keine Wirkung haben wird und die Kündigung des Depots. Für 9,90 Euro pro Transaktion bewegt sich das Institut ohnehin schon im oberen Preissegment. Wenn dann Kernprozesse regelmäßig nicht funktionieren, ist das ein absolutes No-Go.

— anonym
negativ 25.03.2020

DKB — Erneut Systemausfälle

Da momentan die Aktienmärkte extrem in Bewegung sind und es dadurch täglich Verschiebungen bis 10% nach oben oder unten gibt, kann jeder Depotbesitzer nur froh sein, einen professionellen Online-Broker an seiner Seite zu haben. Nur leider gehört die DKB nicht dazu. Zum x-ten Male völlig überforderte (Fremd)systeme, die innerhalb der wichtigsten Zeiten des Jahres ihren Support einstellen. Lapidar weist die DKB darauf hin, dass man zwar anrufen kann, Verkaufen dann telefonisch zwar möglich ist, aber kein Kaufen bzw. Einsteigen. "Das kann Bank" - nie war ein Slogan treffender. Was kann Bank? Recht wenig bis gar nichts.

— Mr. K.
negativ 25.03.2020

onvista bank — Dass sich so ein Laden Broker nennen darf

Stunden und tagelang ist das System nicht zu erreichen bzw. nicht funktionstüchtig. Keine Daten vorhanden. Ein Handel nicht möglich. Auch wenn ich beim Direkthandel nach 2 Sekunden bestätige, kommt die Meldung, dass es zu spät war. Wenn überhaupt Daten erscheinen, hat man schon Glück. Ich bin seit ca. 2 Jahren bei Onvista. Anfangs sehr zufrieden. Aber in turbulenten Zeiten, wenn es darauf ankommt schnell zu handeln, ist bei Onvista gerade das Gegenteil der Fall. Wer im Schneckentempo handeln will, und es nicht darauf ankommt, ob er ein paar Tage später handelt, dem kann ich den Broker empfehlen. Aber allen anderen kann ich nur dringend empfehlen, sich einen anderen Broker zu suchen. Das Geld, das man bei den Transaktionskosten bei Onvista spart, geht um ein Vielfaches drauf, wenn es nach unten geht, und man den Kursen tatenlos zusehen muss, weil Onvista streikt. Mir sich einige Zertifikate verfallen, weil ich nicht handeln konnte.

— Roland Roha
negativ 24.03.2020

Postbank — Als Broker ein einziges Desaster

Bereits zu normalen Börsenzeiten ist die Aufgabe einer Wertpapierorder bei der Postbank ein Geduldspiel. Seit dem Ausbruch der Corona-Krise ist der Wertpapierhandel über die Postbank ein einziges Desaster. Teilweise kommt man nicht einmal auf sein Depot! Wenn es dann doch einmal klappt, endet der Versuch eine Order aufzugeben regelmäßig mit der Meldung "Diese Funktion steht derzeit leider nicht zur Verfügung. Bitte versuchen Sie es später erneut." Zum Teil bedarf es dutzende von Versuchen, bis tatsächlich eine Order angenommen wird. In fallenden Märkten hat man dann mit seiner Verkaufsorder genauso Pech, wie mit der Kauforder beim Wiederanstieg. Im Gegensatz zu praktisch allen Konkurrenten ist diese Bank, bis heute nicht in der Lage Kurse für Schweizer Aktien in der Depotaufstellung anzuzeigen, geschweige denn für ihre Kunden einen rudimentären Handel mit diesen Werten anzubieten.

— Walter M.
negativ 24.03.2020

DKB — Nichts geht mehr

Es ist Bewegung in den Märkten und die DKB ist unfähig, eine vernünftige funktionierende Handelsbasis zur Verfügung zu stellen. Vielleicht besteht dort die Erwartungshaltung, dass man huldvoll per Schreiben um die Abwicklung von Handelsaufträgen betteln muss. Habe Konsequenzen gezogen und mich bei zwei weiteren Brokern angemeldet, um in Zukunft handlungsfähig zu sein. Sobald die Depots eingerichtet sind, werden liquide Mittel umgebucht.

— anonym
negativ 21.03.2020

onvista bank — Komplettversagen an Tagen mit viel Volumen

Ich habe mich von den Werbeversprechen des Festpreis-Depots von Onvista blenden lassen und mein aktives Aktiendepot dorthin verlagert. Leider war das System aber - wie auch schon andere Posts hier zeigen - in den letzten Wochen mehrfach stunden- oder gar tagelang nicht erreichbar. Das gleiche gilt für die Hotline. Dadurch ist ein Handel nicht möglich, man kann nur ohnmächtig den Kursverläufen zuschauen. Mir sind so konkret unter anderem diverse Knock-Out-Zertifikate wertlos verfallen, da ich nicht verkaufen konnte. Ein solches Angebot ist hochgradig unseriös und hat keine Existenzberechtigung am Markt. Ich kann nur raten: Finger weg! Von Ausfällen Betroffene sollten zudem eine Beschwerde bei der BaFin einlegen.

— Ralf Hein
negativ 20.03.2020

onvista bank — Mehrfach kein Login an heißen Börsentagen

Ich kann meinem Vorredner nur recht geben. An Börsentagen wo die Kurse nach unten (z. B. 28.02.2020), und wie heute 20.3.2020 steil nach oben gehen, ist ein Login in das Depot bzw. Handel oft über Stunden nicht möglich! Das kostet wie in der aktuellen Zeit (Crash) den Anleger bares Geld. Dies nur, weil onvista vermutlich aus Spargründen keine ausreichende Menge an Server im Einsatz hat. Was interessieren mich günstige Handelspreise, wenn ich in heißen Phasen seit Ende Februar 2020 bis heute eine Menge Geld damit verliere. Für mich gibt es daher nur eine Lösung und die heißt raus aus onvista.

— Holger Mayer
negativ 20.03.2020

onvista bank — Depot nicht erreichbar

Auch ich habe in den letzten Tagen mehrfach keinen Zugang zu meinem Depot gehabt und enorme Verluste erfahren, da ein Handel nicht möglich war. Als Gegenleistung hat onvista mir im Nachgang ein Tradingguthaben in Höhe von 50 Euro geboten - ein lächerlicher Witz. Mein Depotvolumen ist im 6-stelligen Bereich. Meine Ausfälle durch die Tatsache, dass ich keine Order (sowohl im Webtrading als auch telefonisch) erteilen konnte, summieren sich im 4-stelligen Bereich. Alle anderen Broker funktionieren, nur onvista versagt erneut. Es kann nicht sein, dass ein Depotanbieter in etwas wilderen Zeiten sofort komplett ausfällt. So geschehen bereits zum dritten Mal innerhalb von 14 Tagen. Ich werde meine Depotwerte übertragen lassen.

— S. S.
neutral 13.03.2020

ING-DiBa — Bisher gut gefahren mit dem ING-Neukundenangebot

Ich habe das ING-Neukundenangebot am Jahresende 2019 genutzt und Anfang Dezember ein Depot eröffnet, für welches mich mein Mann werben konnte, der bei der ING sein Girokonto als Gehaltskonto führt. Das brachte ihm eine Kwk-Prämie und mir für einen gut 10.000 Euro Depotübertrag eine 50-Euro-Neukundeprämie, die relativ schnell gutgeschrieben wurde. Wichtiger noch für mich war die Möglichkeit, sehr günstig Aktien zu kaufen und zu verkaufen, zum einen um kleine Bestände zu konsolidieren, zum anderen zum Verkauf mehrerer großer Positionen, die ich beim Auslauf und Umschuldung einer Hypothek als Sondertilgung verwendet habe. Durch die Flatfee hatte ich nur etwas mehr als 10% der Gebühren im Vergleich zu dem was im alten Depot fällig gewesen wäre. Wer hätte Ende Januar ahnen können, welch glückliche Fügung die lange geplante Tilgung für mich bedeutete. Ich werde die günstigen Gebühren nutzen, um nach diesen irrationalen Börsenzeiten Step-By-Step wieder 20.000 bis 25.000 Euro in den nächsten sechs Monaten zu investieren. Mit der Bedienung im Online-Banking und den Infos bin ich zufrieden. Die Depoteröffnung lief in einem problemlos durch. Natürlich bieten andere Wettbewerber vergleichbare Angebote inklusive diverser Neukundenangebote.

— J. P.
negativ 09.03.2020

onvista bank — In hektischen Börsenzeiten Online-Depot nicht erreichbar

Immer wieder stelle ich fest, dass das onvista-Webtraiding während hektischer Börsenphasen nicht erreichbar ist. Das darf nicht sein! Günstige Preise sind ja OK, nur muss auch die IT-Infrastruktur so ausgelegt sein, dass auch in hektischen Börsenzeiten der Kunde seine Aktien im Depot kaufen oder verkaufen kann. Keine Aktien aus dem Depot verkaufen zu können, ist eine Katastrophe. Und viel schlimmer, ich sehe nicht mal wie viel vom früheren Wert der Aktien schon verbrannt ist. So vernichtet die onvista bank mehr Geld als ein Anleger durch günstige Konditionen sparen kann!

— K. K.
positiv 05.03.2020

Merkur Privatbank — Wieder im Ring, auf zu Runde zwei

Die Münchner Merkur Bank, die aber auch Kunden überregional annimmt, hat nach einem Dreivierteljahr wieder ein interessantes Angebot für Depotbesitzer und Anlagewillige im Bereich kurzer Termingelder aufgelegt. Ich bekam die Information mit dem zugehörigen Link als Bestandskunde Anfang dieser Woche per E-Mail. Neukunden und Bestandskunden können, wenn sie ihr Depot übertragen oder aufstocken und dabei zwischen mindestens 25.000 Euro und maximal 500.000 Euro transferieren, ein Festgeld in gleicher Höhe zu 1% und für ein halbes Jahr anlegen. Die Übertragung ist dem Erwerb vorzuziehen, da die Transaktionskosten für kleinere bis mittlere Depots relativ teuer sind. Es können Fonds aber auch Aktien usw. übertragen werden, sofern börsennotiert. Das Depot ist kostenlos, das Online-Banking so la la. Ob man mehr als 100.000 Euro in Festgeld bei einer Bank anlegen sollte, das ist Geschmacks- und Risikosache, aber auch wohl eher ein Luxusproblem. Bis 100.000 Euro absolut zu empfehlen, wenn die vorgenannten Voraussetzungen passen.

— Leo
neutral 17.02.2020

Commerzbank — Schwerer Anfang

Habe mich für ein DirektDepot entschieden. Ich bin sowieso schon Kunde dort. Ich habe auch eine schriftliche Bestätigung erhalten, dass das Depot eröffnet ist. Nun hatte ich vor einigen Tagen die Möglichkeit, meine Wunsch-Aktien zum günstigen Kurs zu kaufen, was natürlich nicht ging. Ich wurde nach einer sogenannten LEI-Kennung gefragt, bzw. es gab die Rückmeldung, diese sei bei mir fehlerhaft. Ich habe daraufhin die Hotlines angerufen, wo man mir nicht weiterhelfen konnte. Als ich mein Online-Banking einrichtete, war das damals auch schon so eine schwere Geburt bei der Commerzbank.

— Ömer Altuner
negativ 14.02.2020

flatex — Da passen Boot und Mannschaft zusammen

Ich war jetzt über acht Jahre Kunde bei flatex (gewesen). Und jetzt reichte es mir zuletzt. Schon als flatex mit dem Negativzins anfing, habe ich dort mein Depot reduziert, um nicht in die Zinsfalle zu geraten. In früheren Jahren habe ich die Flatfee häufiger genutzt, aber irgendwann war alles umgeschichtet, ge- und verkauft, was ich wollte. Geärgert habe ich mich oft über den üblen Zustand bei Kauf/Verkauf bzw. bei der Mailbox und den Dokumenten inklusive deren Suche. Aber auch die Hotline hat gewaltig nachgelassen. Auskünfte am Telefon und in den E-Mails passten nicht zueinander. Standardverfahren wie ein Kündigungsablauf zogen sich somit hin. Die Kündigung hatte ich wegen der zum Frühjahr angekündigten Depotführungsgebühren überlegt und dann auch gemacht. Es gibt wahrlich keinen Grund die flatex zurzeit zu empfehlen. Ein Seelenverkäufer, unzuverlässige Mannschaft und ein marodes Boot, das Bild passt wie die Faust aufs Auge. Natürlich keine Empfehlung.

— G. G.
positiv 12.02.2020

S Broker — Zur Volljährigkeit mit dem Depot zu S Broker

Meine Tochter wurde gerade 18 Jahre. Aus steuerlichen Gründen ist sie schon relativ vermögend, da sie Einzelkind ist und wir die Schenkungsssteuer-Freigrenzen ausnützen wollen. Im Verhältnis 2:1 besitzt sie Wertpapiere gegenüber Liquidität. Bisher hatten wir parallel zu unseren Depots - soweit auch für Minderjährige möglich, interessant und von der Handhabung einfach - mehrere Depots auch für die Tochter. Mit ihr zusammen haben wir nach einer Option zur Konsolidierung gesucht und gleichzeitig eine geeignete Neukundenaktion um vielleicht den ein oder anderen Vorteil mitzunehmen. S Broker bot dabei eines der besseren Pakete an. Die Online-Depoteröffnung mit den typischen Abfragen lief gut durch und binnen weniger als zwei Wochen war alles zusammen, was wir brauchten um die Alt-Depots zu liquidieren und im S-Broker-Depot zu konsolidieren. Angenehm einfach war die Kontrolle der Einstandskurse, die ich meiner Tochter als A & O eingeimpft habe. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Im Online-Auftritt kommt die Tochter gut zurecht und die ein oder andere Konsolidierung einzelner Depotwerte ist schon gemacht. Die 150 Euro Orderguthaben sind zeitlich beschränkt. Die Kostenfreiheit gilt über die ganze Ausbildungszeit. Fehlt der Nachweis, so wird das Depot automatisch kostenpflichtig. Aber auch das müssen die Kinder lernen.

— Günter R.
positiv 29.01.2020

1822direkt — Empfehlung

Bin nun seit 3 Jahren bei 1822direkt am Start, der Sparkassen-bedingt wahrscheinlich nicht im Fokus der Hipster-Kultur steht. Auslöser für die Depoteröffnung ist der Aspekt, dass es die bekannten Starpartner-Aktionen im Direkthandel gibt, aktuell 3,90 Euro beim Großemittenten Commerzbank, ansonsten die Standard-Gebührenstruktur 5 Euro + 0,25% mit Deckelung bei 59.90 Euro. Dieser Preis ist für mich kein Negativkriterium, denn ich fahre zweigleisig: ein langfristiges Aktiendepot mit wenig Bewegung im Jahresverlauf plus kurzfristige Aspekte per Turbo-Zertifikat, wo dann 50 bis 100 Transaktionen zusammenkommen und entsprechend "günstig" ist die Starpartner-Aktion. Als TAN-Verfahren nutze ich die QR-TAN, die übrigens komplett App-basiert ohne den lästigen TAN-Generator funktioniert. Die Steuerbescheinigungen kommen ebenso pünktlich. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich vollstens zufrieden mit dem Depot bin.

— Richard Bentke
neutral 29.01.2020

Smartbroker — Ein Broker, den die Welt nicht braucht?

Ich stand kurz vor der Kontoeröffnung, da die technische Plattform der DAB Bank (inklusive Sekundenhandel) genutzt wird. Die Kontoeröffnungsunterlagen tragen sogar das Logo der DAB Bank, auch die kostenlose mTAN wird von der DAB Bank übernommen, die nach wie vor als Plattform für Fondsvermittler und White-Label-Angebote existiert. Die Smartbroker-Webseite ist komplett neu und modern gestaltet mit vielen ausführlichen Texten und FAQs, alles klar auf den Punkt gebracht, und läuft autonom von wallstreet-online.de oder sonstigen Info-Portalen der WO-Gruppe. Nach Studium des Preisverzeichnisses und den Strafzinsen hat sich meine Euphorie allerdings gelegt. Aktuell werden mindestens 4,82 Euro für eine Xetra-Order fällig, bei flatex ursprünglich 6,23 Euro und aktuell 8,27 Euro plus Strafzinsen, bei OnVista 7,75 Euro. Im äußerbörslichen Bereich gibt es schon jahrelang 5-Euro-Startpartner bei Firmen wie Consorsbank, comdirect und sogar 1822 direkt(!), ob jemand nun mit 4,00, 3,90 oder auch 1,90 Euro kommt, ändert nichts mehr. Preistechnisch ist Smartbroker also keine Revolution. Es gibt dort nichts, was es nicht auch schon woanders gibt. Der einzig vernünftige Grund für eine Depoteröffnung ist die absolut ausgereifte und seit Jahren bewährte technische Plattform der DAB Bank. Ein großer Markterfolg wäre IMO nur denkbar, wenn der Broker Investorenkapital anzieht und somit eine aggressive Image-Kampagne starten kann ;)

— Richard Bentke
positiv 15.01.2020

Postbank — Mäßige Konditionen, Ärger mit Bestsign, aber eingehaltenes Prämienversprechen

Seit letztem Sommer bin ich mit meinem Depot bei der Postbank. Mein Eindruck nach etwas mehr als einem halben Jahr ist bestenfalls zwiespältig. Mäßige Konditionen im Online-Handel und immer mal wieder Ärger mit Bestsign bei der Anmeldung oder Transaktionen steht aber ein eingehaltenes Prämienversprechen gegenüber, wenn auch etwas verspätet und angemahnt. Die Telefonhotline hat mittlerweile oft unterirdische Wartezeiten. Mitunter bin ich auch aus der Leitung bzw. Warteschleife gekickt worden und die Antworten waren im Erfolgsfall auch nicht immer professionell. Das Online-Banking könnte besser sein. Über die Jahre habe ich schon einiges gesehen, um mir ein Urteil erlauben zu können. Schriftgrößen und Anordnung von Menüs kann man ohne große Mühe besser gestalten. Besonders der Stress, dass Bestsign (gehört zum 2-Faktorverfahren bei der Postbank-Anmeldung) manchmal einfach nicht geht und ich auf meinem Smartphone die App schon mehrfach deinstalliert und geladen und neue Zugänge eingerichtet habe, hat nicht nur mit dem Problem vor dem Bildschirm zu tun. Im Rückblick muss ich sagen: Proaktiv und ohne Werbeaktion wäre das Postbank-Depot für mich nicht interessant gewesen.

— Gregor
negativ 06.01.2020

Postbank — Nein, ich habe kein Verständnis

"Diese Funktion steht derzeit leider nicht zur Verfügung. Bitte versuchen Sie es später erneut. Vielen Dank für Ihr Verständnis (Postbank)." Habe heute, Montag, 6.1.20, einen Kaufauftrag für NORDEA Bank und NEL erteilt, um meine Anteile im Depot der Postbank aufzustocken. Dies erscheint mir lohnend, weil die Kurse der beiden Aktien kurzfristig gesunken sind. Habe den Versuch heute mehrfach unternommen, unter anderem mit Kaufdatumserweiterung bis zum 10.1.2020 - aber jedes Mal die bereits genannte Fehlermeldung. Einen solchen Broker, bei dem man bei günstiger Kursentwicklung nicht kaufen kann, darf man vergessen.

— Anthony Kück
negativ 06.01.2020

DKB — Systemausfälle und kein Krisenmanagement

Seit ca. 8:00 Uhr ist ein Zugriff aufs Depot und damit kein Aktienhandel nicht möglich. Zwar wird mittlerweile eine Meldung eingeblendet, dass es Probleme gibt und man daran arbeite, allerdings funktionieren die Systeme auch 4,5 Stunden später nicht. Ich habe die Berichte über die Probleme hier bereits gelesen und mich trotzdem entschieden, den größten Teil meiner Trades über die DKB abzuwickeln. Im Nachgang betrachtet war das ein Fehler. Wer Aktien kauft und sie lange hält, kann mit dieser fehlenden Systemverfügbarkeit vielleicht leben, wenn man jedoch zusätzlich handeln möchte, sollte man einen anderen Anbieter wählen. Hier kann die DKB richtig Geld kosten. Hilfreich wäre es ja schon, wenn man wenigstes eine Hotline einrichten würde, über die der Handel dann zu Onlinekonditionen möglich wäre. Aber auch ein sinnvolles Krisenmanagement sucht man hier vergebens. Grundsätzlich bin ich mit anderen Leistungen der DKB zufrieden, auch wenn andere Funktionen immer mal wieder ausfallen, aber für den Aktienhandel, für den die Systemverfügbarkeit elementar ist, sollte man einen anderen Anbieter wählen.

— S. R.
negativ 05.01.2020

flatex — Je schlechter ein Produkt ist, umso besser muss das Marketing sein

flatex ist ein Paradebeispiel dafür. Niemand kann sich der aggressiven 3,90-Euro-Werbung von flatex entziehen. Dass daraus später faktisch immer über 7 Euro pro Transaktion werden, merken viele erst dann. Und bald kostet die günstigste Transaktion mit Wertpapieren 7,90 Euro + nicht nur eine existierende Strafgebühr auf Cashguthaben, sondern nun auch noch auf den Wert des Depots! Bei Systemausfällen ist flatex auch ganz vorn dabei. Ich kann jedem nur raten, sich die zum Glück vorhandenen deutlich günstigeren Alternativen anzuschauen und nach den eigenen Bedürfnissen auszuwählen. Ich jedenfalls werde mein flatex-Depot bis 1.3.2020 komplett übertragen haben. flatex verschlechtert seit Jahren kontinuierlich seine Leistungen.

— Mathias Müller
positiv 04.01.2020

ING-DiBa — Neu bei der ING durch die Depotaktion am Jahresende

Im Spätherbst bin ich im Rahmen der Depotaktion mit einem Teil meiner Aktien zur ING gewechselt. Früher war ich auch mal mit dem Tagesgeld bei der ING, aber aktuell lohnt der Neukundenzins nicht, vom Standardzins ganz zu schweigen. Die gestaffelten Prämien mit einer eher kurzen Haltepflicht für die übertragenen Wertpapiere hingegen sind für Volumina um die 10.000 Euro am interessantesten. Ca. 0,50% Prämie für ein halbes Jahr ist ganz OK. Dazu kommen die reduzierten Transaktionskosten über die ganze Haltefrist. 2,90 Euro im Direkthandel, da kommt auch eine flatex nicht hin. Wer hauptsächlich häufig gehandelte deutsche Aktien kauft und verkauft, für den ist die Preisstellung im Direkthandel auch ausreichend fair. Die Konto- und/oder Depoteröffnung ist einfach, das Online-Banking einfach und gut, das Depot selbstredend kostenlos und die Hotline ebenfalls gut, aber mit längeren Wartezeiten. Weitere Depots werden leicht online hinzugefügt. Man sollte allerdings bedenken, dass irgendwann die Standardkonditionen greifen und dann ist für Vieltrader vielleicht der Zeitpunkt für den Abschied gekommen. Trotzdem eine Empfehlung, weil es eines der besseren Neukundenangebote am Markt ist.

— J. G.
neutral 21.12.2019

flatex — Führt Depotgebühren ein

Am 20.12.2019 bekam ich per Online-Postfach das neue Preis- und Leistungsverzeichnis von flatex, das ab 1.3.2020 gültig ist. Neu ist, dass flatex pro Jahr 0,10% der Summe der verwahrten Wertpapiere als Depotgebühr erhebt. Dazu kommt noch die Mehrwertsteuer. Bei einem Kurswert in Höhe von 100.000 Euro der Wertpapiere im flatex-Depot wären das 119 Euro Depotgebühr pro Jahr. Zusätzlich führt flatex auch eine pauschale Handelsplatzgebühr von 2 Euro pro Order für die Handelsplätze Tradegate Exchange, Quotrix, Lang & Schwarz, Lang & Schwarz Exchange, Baader Bank und gettex ein. Diese kommt zur Transaktionsgebühr von 5,90 Euro für Deutschland hinzu, sodass eine Transaktion dann 7,90 Euro kostet. Das ist immer noch günstiger als bei anderen Online-Brokern. Aber die Depotgebühren, die besonders bei großen Depots stark ins Gewicht fallen, veranlassen mich dazu, mir einen anderen Broker zu suchen, der keine Depotgebühren erhebt. In meiner engeren Auswahl sind die Consorsbank und ING gelandet. Da sind die Transaktionsgebühren zwar höher als bei flatex, aber bei nur ca. 4 Transaktionen pro Jahr hält sich das in Grenzen.

— Tanja D.
positiv 11.12.2019

maxblue — Depot für die Kinder bei maxblue eröffnet

Selbst Kunde bei der Deutschen Bank habe ich für den Sohn vor einiger Zeit eine Festgeldanlage gemacht und ein Depot eröffnet. Hierbei konnte man Kundenwerbung und Prämien für den Kunden kombinieren. Besonders lohnend war die Geldprämie für den Depotübertrag, für den Sohn war der stylische Echo-Wecker das Highlight. Die günstigen Ordergebühren im Online-Wertpapierhandel, die auch für Minderjährige gelten, waren ein weiteres Argument für unsere Entscheidung. Daneben ist bei uns auch das Thema Vermögensübertag durch Schenkung an die Kinder im Rahmen der Zehn-Jahresfristen ein Thema, um die steuerlichen Möglichkeiten optimal zu nutzen. Beim Handel selbst gibt es eine Vielzahl an Handelsplätzen und Optionen sowie gute Informationsmöglichkeiten. Die Deutsche Bank, das gilt natürlich auch für die Tochter maxblue, ist auch eine gute Adresse bei Neuemissionen am deutschen Markt, wo sie in der Vergangenheit häufig in den Konsortien war. In den Filialen gibt es ab und an Anlegerinformationsveranstaltungen, wobei sich hier maxblue und Deutsche Bank im Offering gut ergänzen. Außerdem war die Konto- und Depoteröffnung kein großer Akt. Auch im Rückblick sind wir mit unserer Entscheidung zufrieden und es könnte auch eine Idee für andere sein.

— M. L.
neutral 04.12.2019

flatex — Seit ein paar Wochen bei flatex: Auch Sparen hat seinen Preis

Ich handele relativ viel, im Jahresdurchschnitt 40 bis 50 Mal. Ich mache nichts Exotisches, eigentlich nur Aktien und Immobilienfonds. Vor flatex war ich mit dem Depot bei der comdirect. Als Neukunde genoss ich dort in diesem Jahr Sonderkonditionen bei Kauf und Verkauf von Wertpapieren und eine Aktivitätsprämie. Eigentlich war ich sehr zufrieden mit der Übersichtlichkeit und den Informationen, welche die comdirect bot. Aber irgendwann waren dann die normalen Transaktionsgebühren fällig. Bei meinen Volumina standen dort öfters 30 bis 40 Euro pro Handel. Ich habe also eine Lösung gesucht, bei der ich wieder eine Flatfee habe und bin auf flatex gestoßen. Allerdings ist die Kontoeröffnung viel aufwendiger und dauert länger. Vergleichsweise unorganisiert wirkt die flatex und das Online-Brokerage lässt viele Wünsche offen. Ich habe zwei, drei Wochen gebraucht bis ich einigermaßen durchstieg, wobei auch die Hotline half, die nicht schlecht ist. Die Strafzinsen verlangen einige Aufmerksamkeit, fünfstellige Beträge sollte man nicht lange stehen lassen, sonst ist das kostenlose Depot gar nicht mehr so kostenlos. Ich spekuliere auch bei diesem Konto auf die Aktivitätsprämie, deren Bedingungen ich leicht erfüllen werde. Ein Online-Brokerage mit Für und Wider, nicht für jeden, passend für den der die Vorteile nutzen kann.

— S. G.
positiv 13.11.2019

ING-DiBa — ING-Depotangebot kommt gerade Recht

Meine Frau hat schon einige Zeit Extra-Konto und Depot bei der ING. Ich bin mehr aus Trägheit als aus Überzeugung mit meinem Depot bis jetzt noch bei meiner alten Filialbank geblieben. Die aktuelle Verschlechterung der Konditionen allerdings hat mich auf Trab gebracht und ich nütze nun das aktuelle Angebot der ING zum Depot bzw. Depotübertrag. Mit wenigen Klicks hat mich meine Frau direkt aus ihrem Online-Banking per E-Mail für ein Extra-Konto geworben, welches ich als Gegenkonto zum Depot brauche und welches anfangs mit einem Sonderzins belegt ist. Auch für das zweite Produkt - das Depot - konnte meine Frau mich werben. Ein Abendessen ist so fast finanziert. Der größere Vorteil für mich sind allerdings die Prämie für meinen Depotübertrag und noch wichtiger die Möglichkeit, meine vielen kleinen Positionen zu akzeptablen Konditionen via der für sechs Monate gewährten Flatfee zu konsolidieren. Ich habe gerade eine Anfrage bei der ING laufen, welchen Einfluss Umschichtungen auf die Prämie haben solange Liquidität und die neuen Papiere bei der ING verbleiben. Die Teilnahmebedingungen gaben dies nicht eindeutig her. Die Haltefrist der Papiere ist mit sechs Monaten angenehm kurz.

— anonym
positiv 03.11.2019

Targobank — Ein Tipp für mittelgroße Depots und Tagesgeld

Als Paket bietet die Targobank neben der größer beworbenen Depotübertragsaktion für Neu- und Bestandskunden auch eine zweite Depotaktion an, die sich nur an Neukunden richtet. Nach Targobank-Defintion ist man Neukunde, wenn man länger als drei Jahre kein Kunde gewesen ist. Hierbei wird ein Depotübertrag im Wert zwischen mindestens 7.000 und maximal 40.000 Euro mit einem Anlageangebot für ein 2,00% p. a. Tagesgeld in gleicher Höhe (Zinssatz für zwölf Monate garantiert!) belohnt. Für mich passt dieses Angebot sehr gut, weil es meinen Anlagebedarf auf Jahressicht gut abdeckt und ich aufgrund des Tagesgelds flexibel und auch über der Inflationsrate bin. Inzwischen ist der Depotübertrag geschehen und das Tagesgeldkonto mit quartalsweiser Verzinsung angelegt. Für mich ebenfalls gut zur Depotpflege sind die zehn Freetrades, von denen ich schon vier verwendet habe und die mir fast 100 Euro Ordergebühren im Vergleich zu den normalen Kosten beim Klassik-Depot gespart haben. Leute mit vergleichbaren Voraussetzungen und Anlagezielen sollten die Aktion nicht vorbeiziehen lassen.

— G. W.
negativ 21.10.2019

Consorsbank — Für Trader keine Alternative, für Prämienjäger bedingt tauglich

Wer als Neu- oder Bestandskunde Depotüberträge beliebiger handelbarer Wertpapiere zur Consorsbank macht, kann Prämien abgreifen. Allerdings ist die Aktion im Vergleich zum Vorjahr deutlich abgespeckt. Überträge von > 100.000 Euro Gegenwert werden zum Beispiel jetzt nur noch mit 500 Euro für ein Jahr Haltefrist prämiert, letztes Jahr war es noch das Doppelte. Gestaffelt nach Höhe des Depotübertrags werden die Prämien gezahlt. So lohnt ein Übertrag von 45.000 Euro nicht mehr als einer von 25.000 Euro. Bei maxblue zum Beispiel steigt die Prämie linear, 45.000 Euro ergäben 225 Euro, bei der Consorsbank 100 Euro, jeweils vor Steuer. Man muss sich also die Staffeln ganz genau anschauen, ansonsten ist die Consorsbank-Prämierung sehr bescheiden. Ordergebühren und Chancen bei Neuemissionen sind eher schlecht. Kursinformationen und Ordermasken finde ich persönlich nur mittelprächtig. Die Depotauswertungen und die steuerlichen Informationen sind in Ordnung. Die Prämie wurde ohne Nachfrage zum angegebenen Termin überwiesen. Aber insgesamt ist das Angebot zu schlecht um eine Empfehlung auszusprechen. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich als Neukunde die Aktion von maxblue nutzen, bei der man sich gerade bei großen Überträgen von Aktiendepots deutlich besser steht.

— K. S.
negativ 13.10.2019

flatex — Servicewüste, versteckte Kosten en masse, Totalausfälle des Systems

Niemals wieder: Am 13.08.2019 gab es bei Flatex einen Systemausfall, weshalb keinerlei Zugriff auf das Webportal möglich war. Daraufhin nahm ich per Facebook-Messenger Kontakt zur Bank auf. Denn auch telefonisch war kein Handel möglich, da niemand zu erreichen war. Der mir entstandene Schaden beziffert sich auf rund 200 Euro. Die Bank versucht sich herauszureden. Heute erhalte ich per Einwurf-Einschreiben eine Kündigung der Geschäftsbeziehung. Unterschrieben vom Vorstand und dem ppa. Generalbevollmächtigten. Kundenservice gibt es hier nicht. Die eine Hand weiß nicht was die andere tut. Die angegebene Telefonnummer in Frankfurt am Main teilt mit, man sei überhaupt nicht für Kunden zuständig. Hierzu müsse man sich an den Kundensupport in Kulmbach wenden. Man verstehe selbst nicht, weshalb die falsche Nummer angegeben werde. Im Webportal (nachdem man sich mal wieder anmelden konnte) schrieb ich eine Nachricht, die daraufhin nach Neuss weitervermittelt wurde. Die Zuständigkeitsbereiche sind ein Witz. Die Entscheidung des Vorstands sei endgültig. Dazu könne sich auch niemand äußern.

— Th. K.
neutral 11.10.2019

Targobank — Klassik-Depot für große Depots - kostenfrei und Wechselprämie

Wer nicht unbedingt viel handeln will bei überdurchschnittlichen Ordergebühren, aber einen großen Wertpapierbestand hat (> 50.000 Euro), bekommt leicht ein kostenfreies Depot bei der Targobank und noch eine Übertragungsprämie dazu. Neben dem erwähnten Depotvolumen reicht die Benutzung des Online-Postfachs. Die restlichen Rahmenbedingungen stehen in den Teilnahmebedingungen, z. B. die Behandlung von Bestandskunden. Dazu gibt es ein mittelmäßiges Online-Brokerage mit ebensolchen Neuemissions- Chancen. Lästig fand ich den relativ großen Zeitaufwand bei der Depoteröffnung. Wer einen Depotwechsel macht, sollte immer auch die Einstandskurse nach dem Übertrag prüfen. Auch das kostet Zeit. Weiterhin ist die Prämie zu versteuern. Bezieht man dies auch noch ein, sollte man eher ein 100.000 Euro Depot haben, damit ein paar hundert Euro überbleiben. Insofern ist eine generelle Empfehlung unangebracht.

— R. K.
neutral 14.09.2019

onvista bank — Für Vieltrader und Großanleger empfehle ich das 5-Euro-Festpreis Depot

Vieltrader und Großanleger stehen sich mit dem onvista 5-Euro-Festpreis Depot nicht schlecht. Ich selbst habe es seit der Einführung vor circa drei Jahren. Da ich zwar nicht jeden Tag handele, aber doch ungefähr 25 bis 30 Mal im Jahr und dann im Durchschnitt im Gegenwert von ca. 10.000 Euro, lohnt sich das im Vergleich zu meiner vormaligen Lösung, bei der ich 0,25% des Umsatzes, dazu eine Grundgebühr und noch börsenplatzabhängige Gebühren zahlte. In etwa 25 bis 30 Euro weniger pro Geschäft, letztes Jahr in Summe etwas über 750 Euro Ersparnis, können sich sehen lassen. Zugegebenermaßen ist der Online-Auftritt der onvista bank ist kein Zuckerschlecken und unterscheidet sich deutlich von dem, was ich bisher im Online-Brokerage sah. Weiterhin sind die Chancen bei IPOs und die Zuteilungsquoten zumindest für deutsche Emissionen deutlich schlechter als bei Deutscher Bank und Commerzbank sowie deren Tochterfirmen. Ich habe deshalb auch noch weitere Depots bei comdirect und Postbank. Überragend schnell oder einfach ist die Depoteröffnung auch nicht gewesen. Es gab vormals ein KwK-Programm, für welches man auch noch handschriftlich ein längliches Formular ausfüllen musste. Wer selten handelt und nur kleinere Beträge, wer gutes Online-Banking braucht, der sollte die Finger vom onvista 5-Euro-Festpreis Depot lassen. Für das oben genannte Klientel ist die onvista bank eine Option.

— S. H. W.
positiv 10.09.2019

comdirect — Gut für Trader mit Wechselbereitschaft

Ich bin vor einem knappen Dreivierteljahr mit meinem Depot zur comdirect gewechselt. Zwei Aspekte waren für mich wichtig: Zum einen die Werbeprämie von 100 Euro, die dann auch anstandslos zur gegebenen Zeit eingebucht wurde, und zum anderen die Flatfee von 3,90 Euro auf ein Jahr. Letztere gibt und gab mir die Option, mein relativ großes Depot zu pflegen. Preiswert konnte ich zur Bereinigung einige kleinere Positionen verkaufen. Und bei zwei großen Positionen habe ich über 100 Euro Transaktionskosten gespart, da meine alte Bank erst bei knapp 60 Euro die prozentualen Gebühren deckelte. Das Handling beim Brokerage ist angenehm einfach, der Informer-Bereich sehr gut. Mit dem alten Internet Explorer läuft auch noch der Chart Analyzer der comdirect. Angenehmer Nebeneffekt: Beim IPO von Knorr Bremse kam ich bei der comdirect mit schönem Gewinn zum Zuge, bei meiner alten Bankverbindung blieb ich außen vor. Etwas lästig sind allerdings die vielen E-Mails im Online-Postfach. Aber da es ansonsten nicht viel zu monieren gibt, bleibt die comdirect eine gute Wahl. Die Depotaktion gibt es übrigens aktuell bei der comdirect in ähnlicher Form wie Anfang des Jahres. Meiner Erfahrung nach können auch Altkunden nach einer gewissen Wartezeit teilnehmen.

— K. B.
positiv 12.08.2019

Commerzbank — Seit drei Jahren zufrieden

Seit drei Jahren zufrieden bin ich mit meinem Depot bei der Commerzbank. Anfangs hatte mich mein älterer Bruder geworben und neben seiner Werbeprämie bekam auch ich für meinen anfänglichen Depotübertrag von 10.000 bis 11.000 Euro Gegenwert eine zu versteuernde Prämie von 200 Euro. Das Konto zum Depot ist ein Girokonto, welches bei einem monatlichen Eingang 1.200 Euro gebührenfrei ist und für welches mich mein Bruder ein Jahr zuvor geworben hatte, auch hier zum beiderseitigen Vorteil, allerdings weiß ich nicht mehr die Höhe der Prämien, allerdings gibt es eine solche Werbeaktion immer noch oder schon wieder, wie ich letztens im Online-Banking las. Das Konto ist nicht mein Gehaltskonto, abgewickelt werden darüber nur meine Wertpapiergeschäfte. Eine Transaktion pro Quartal (die Höhe ist egal) muss man machen, damit auch das Depot gebührenfrei ist. Dabei sind die Kauf-/Verkaufskonditionen marktüblich. Bei den interessanteren deutschen Börsengängen (Healthineers, Knorr, DWS) hatte man nach meiner Erfahrung gute Zuteilungschancen. Gut für Bestandskunden, auch bei nachfolgenden Depotübertragsaktionen durfte man als solcher teilnehmen, was eher unüblich ist. Das Online-Banking ist ganz passabel, die Filialen und deren Besetzung ist stark ausgedünnt. Auch mein Berater wurde wegrationalisiert.

— S. K.
positiv 06.08.2019

1822direkt — Seit über 10 Jahren mit dem Depot ohne Ärger

Ich bin seit über 10 Jahren mit dem Depot ohne Ärger bei der 1822direkt. Anfänglich war ich dort mit meinem Girokonto als Gehaltskonto und einem Tagesgeldkonto, welches damals noch lohnte. Nachdem ich nicht mehr bei meiner Sparkasse bleiben und in das Online-Banking einsteigen wollte, welches es da noch nicht bei der Sparkasse gab, deren Kunde ich war. Der Geldautomat blieb gleich, an das Online-Banking gewöhnte ich mich schnell. Das Gehaltskonto war mit einer Prämie verknüpft und das Tagesgeldkonto mit einem Sonderzins. So wurde ich quasi geködert. Etwas später als mein Vermögen gewachsen war, habe ich auch mit einem Depot bei 1822direkt begonnen. Wieder war es eine Prämienaktion, die mir auf die Sprünge half. An dieser Stelle sei gesagt, dass die 1822direkt ihre Prämienversprechungen immer eingehalten hat und auch im Tagesgeschäft Kulanz zeigte. Bei ein paar IPOs bin ich über die 1822direkt schön und lohnend zum Zuge gekommen, häufiger übrigens als bei meinen weiteren Depots, die ich inzwischen hatte. Die Gebühren für den Handel sind gesundes Mittelmaß, kein Grund zum Wechsel. Eine Empfehlung gebe ich gerne.

— P. S.
negativ 06.08.2019

onvista bank — Ordergebühren unterschiedlich hoch

An anderen Marktplätzen als Frankfurt kosten Orders mal schnell 3% des Volumens - an sich nicht das Problem, wird ja versteckt in den AGB aufgeführt - aber auch in Frankfurt läuft es scheinbar frei Schnauze. Mal 5 Euro, mal 10 Euro ... Hinweise vorab oder Infos zu wie und warum erhält man nie. Ziehe mein Depot hier zeitnah wieder ab. Bei der Gestaltung der Plattform war onivsta bank auch sehr "kreativ". Der Nutzer öffnet die Bereiche der Wahl, ähnlich wie Desktop-Apps, und diese Dashboards bleiben dann bestehen, sind beliebig anpassbar. Nette Spielerei, aber durch die Begrenzung auf fünf geöffnete Bereiche teilweise auch einfach lästig.

— an­o­nym
negativ 03.08.2019

comdirect — Kündigung

Ich bin seit ca. 1995 (!) Kunde der comdirect bank. Ca. 100 Käufe/Verkäufe im Depot pro Halbjahr, Bank verdient also recht gut mit mir. Nun bekam ich plötzlich und unerwartet die Kündigung. Auf Nachfrage und dem Hinweis, dass ich einer der Kunden der ersten Stunde bin, wollte man sich trotzdem nicht zu den Gründen äußern. Man versicherte mir lediglich, dass ich nicht irgendwelcher illegalen Handlungen verdächtigt wurde und "dass ich es nicht persönlich nehmen solle". Ich passe nicht mehr ins Geschäftskonzept. Vermutlich ist es mein ausländischer Wohnsitz, wurde mir aber nicht bestätigt. Nach 25 Jahren, ca. 3.000 Euro Gebühren und Spesen pro Jahr geht so also eine Geschäftsbeziehung zu Ende. Kein persönliches Telefonat, keine Begründung. Nichts. Das ist sehr billig und sollte jedem Kunden oder potenziellen Neukunden zu denken geben.

— Ralf H.
positiv 13.07.2019

onvista bank — Überwiegend positiv

Ja, es ist richtig, die Konditionen bei onvista bank haben sich verschlechtert, sowohl beim Festpreis- als auch beim Freebuy-Depot. Kostenlose Sparpläne gibt es auch nicht mehr. Aber die Konditionen sind immer noch gut bzw. akzeptabel. Dies insbesondere angesichts der vielen kostenlosen Unternehmens-Infos auf dieser Seite. Da ist es für mich nachrangig, dass z. B. die Kontoumsätze nicht sofort aktuell einsehbar sind. Bisher hatte ich zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Probleme bei der Orderausführung. Ich denke, es gibt keine andere Bank, bei der die Dividenden so früh eingebucht sind wie bei onvista. Auch die telefonische Erreichbarkeit, falls mal Fragen zu klären sind, ist gut, jedenfalls gab es auch hier nie Probleme. Ich bin seit 2012 Kunde, bisher gab es keinen Grund zur Beanstandung. Deshalb Daumen hoch!

— N. E.
positiv 13.07.2019

Wüstenrot — Depotwechsel hat geklappt, interessant für Besitzer von Fondsanteilen

Vor einigen Monaten habe ich mit meinen Anteilen an offenen Immobilienfonds zur Wüstenrot Bank gewechselt. Das kostenlose Depot führt ebase, das kostenloses Gegenkonto ist das Top Giro-Konto der Wüstenrot Bank. Vorweg, die ganze Sache mit Konto- und Depoteröffnung und Depotwechsel war nicht ganz einfach und hat Zeit und zwei Telefonate gekostet. Aber die Hotline hat gut unterstützt und am Ende nach drei, vier Wochen war inklusive Übertrag alles erledigt. Ich hatte nicht ganz wenig zu übertragen und somit war der Aufwand gerechtfertigt. Zu Online-Banking/Online-Brokerage und Ordergebühren: Beides ist mehr oder weniger in Ordnung, eine 3+ für die Gebühren, eine 3- für den Internetauftritt. Wie lange die Übertragungsaktion noch läuft, keine Ahnung. Aber das Angebot ist seit etlichen Monaten auf der Homepage der Wüstenrot Bank. Für Anleger mit Fondsbeständen auf jeden Fall interessant wegen der Wechselprämie. Die Prämie kam nach ca. zwei Monaten. Sie ist zu versteueren, modulo einer Freigrenze, die bei 257 Euro/Jahr liegt. Die sonstigen Bedingungen und Konditionen findet man leicht auf der Webseite.

— F. K.
negativ 11.07.2019

onvista bank — Überwiegend negativ

Positiv: Mitglied im Bankenverband und somit beim Einlagensicherungsfonds, relativ günstige Handelskonditionen, gehört zur comdirect bank AG.

Negativ: Es gibt keine Handels-App für Android/iOS. Ein direkter Transfer von Geld vom Handelskonto zum Cfd-Konto nicht möglich. Dieses muss erst umständlich über das Referenzkonto überwiesen werden. Der Transfer vom Cfd-Konto zum Handelskonto ist zwar direkt möglich, die Buchung erfolgt hier jedoch deutlich zeitverzögert. Ich hatte bereits wiederholt Ausfälle der Website zu Handelszeiten, was katastrophal sein kann. Es ist keine Online-Einsichtnahme in die Verlusttöpfe möglich. Die Steuerdaten werden Online zudem nur teilweise über Tage verzögert angezeigt.

— R. S.
negativ 03.07.2019

Targobank — Nette Neukundenangebote aber auch viele negative Punkte

Nach einigen Jahren möchte ich gerne mit den anderen Interessenten oder Kunden meine Erfahrungen mit der Targobank bezüglich des Depots teilen. Keine Frage, die Targobank hat immer mal wieder interessante Neukundenangebote bezüglich Konto und Depot. Die Standardkonditionen sind aber maximal im durchschnittlichen Bereich, was bei einer längeren Kundenbeziehung immer mehr ins Gewicht fällt. Bezüglich Depot rate ich dringend bei fehlender eigener Expertise ab. Zum einen ist die Targobank bis in die Fachabteilungen selbst nicht sattelfest im Wertpapierbereich und man hat häufiger als bei anderen Banken Grund zur Reklamation. Ich habe mehrere Depots und kann diesbezüglich durchaus vergleichen. Zum anderen - und das ist auch ein Nachteil bei Filialbanken - kommt der Berater immer mal wieder mit Anlagevorschlägen, die auch ab und an Optionsschein-Charakter mit Total-Verlustmöglichkeit haben oder häufiger mit hohen Gebühren behaftet sind. Auch geschlossene Fonds mit ungewissen Risiken wurden proaktiv angeboten. Das Online-Banking ist im Großen und Ganzen in Ordnung inklusive Informationsmöglichkeiten. Von Terminabsprachen via Hotline rate ich ab, unverständlicherweise war ich danach mehrfach vergeblich in der Filiale. Die Konto- und Depoteröffnung ist verglichen mit reinen Online-Banken viel zu aufwendig und zeitraubend.

— K. A.
neutral 01.07.2019

comdirect — Als Online-Bank ok, für Börsenhandel seit 2018 für mich nicht empfehlenswert

Nach dem Einstieg bei comdirect vor ca. 10 Jahren habe ich einen Großteil meiner Aktien-Transaktionen mit - der anfangs auch sehr günstigen comdirect durchgeführt - und auch einige Depots von anderen Banken übertragen. Als in 2019 der Steuernachweis 2018 für das Finanzamt korrigiert wurde - leider bereits nach Abgabe meiner Steuererklärung - habe ich dann, um der Inkompetenz des Services zu entgehen, mein Depot auf einen anderen Anbieter übertragen lassen, Depot und Verrechnungskonto bei comdirect schließen lassen. Bis heute hat comdirect es nicht geschafft, korrekte Daten bezüglich Anschaffungskosten etc. weiterzugeben. Der Ausgang ist noch offen. Das Girokonto inklusive Kreditkarte habe ich noch, da kann ich nichts Negatives berichten.

— Hans.-T. Winzek
negativ 27.06.2019

Postbank — Neues Postbank-Brokerage - ein Witz

Die App funktioniert nicht wirklich und hat mir bereits zum zweiten Mal abverlangt, ein neues Passwort einzurichten, da die Postbank es wieder und wieder aus Sicherheitsgründen sperrt, ein Witz! Post kommt nach 3 Tagen. Ich bin hochgradig unzufrieden. Vor der Umstellung zum neuen Brokerage, lief alles! Meine ID plus Passwort hat 5 Jahre bestens gefunzt. Auf dem Kontaktformular steht: 2. Staatsbürgerschaft USA! Hätte ich das Ankreuzen sollen? Jede zweite Zeile irgendwas mit USA. Ich wusste nicht, dass die Deutsche Bank ihre kleine Postbank so dumm und bedienerunfreundlich dastehen lassen würde. Ich löse mein Postbankdepot und -konto auf, denn wer weiß, am Ende steht da noch: Sorry, Geld in USA!? Wir haben Ihre ID gesperrt. Und nun?

— anonym
positiv 17.06.2019

onvista bank — Wer damit zurechtkommt, wird günstige Konditionen ernten

Weiß Gott kein Broker für jedermann ist die onvista bank. Man muss wissen, auf was man sich einlässt. Wer allerdings nach sehr günstigen Konditionen sucht, weil er viel (und viel Umsatz) handelt, der ist bei der onvista bank gut aufgehoben, bei der ich selbst schon eine halbe Ewigkeit bin. Auch sollte niemand die ein oder andere kleine obskure Gebühr erschrecken, die er vielleicht von anderswo nicht kennt. In der Vergangenheit gab es bezüglich des Depots immer mal wieder Neukundenaktionen, die sowohl für den Werber als auch für den Geworbenen interessant waren. Letztendlich bin ich auf diese Weise auch zur onvista bank gekommen, die mir seinerzeit nichts sagte. Weder farblich noch funktionell funktioniert der Internetauftritt. Wie lautet meine Depotnummer? Wie lautet meine Kontonummer? Wie überweise ich zurück? Wie ändere ich das Referenzkonto? Usw. Alles Probleme, die meinen Weg kreuzten und wo meine Intuition nicht genügte. Im Ernst, das Online-Banking ist nicht gut. Aber man gewöhnt sich irgendwann daran und freut sich doch über die geringen laufenden Kosten für den Handel. Die Abrechnung, wenn man sie findet bzw. wieder findet, waren immer OK. Steuerliche und Anschaffungsdaten, dito. Die Hotline, eine 3 würde ich sagen. Die Konto- und Depoteröffnung ist mir als langwierig in Erinnerung. Wen alle diese Bemerkungen nicht stören bzw. helfen, dem kann ich gerade noch die onvista bank empfehlen, wenn er den Viel-Trader-Fokus hat wie ich.

— F. Sch.
negativ 02.06.2019

Postbank — Die Abrissarbeiten gehen weiter - aber ohne mich

Die Postbank hatte mal ein schönes Paket gestrickt. Sie bot ein kostenloses Girokonto und dazu ein kostenloses Depot an. Außerdem gab es vernünftige Transaktionskosten mit zwei Festpreisen von 10,00 bzw. 20,00 Euro je nach Ordergröße. Und immer wieder mal hatte man gute Chancen bei Börsengängen über die Postbank als Deutsche-Bank-Konzerntochter. Diese Zeiten sind leider schon lange vorbei. Seit einigen Jahren kostet das Girokonto eine monatliche Gebühr, die Kreditkarte eine Jahresgebühr und das Depot war nur noch ab einem bestimmten Volumen gebührenfrei. Ganz zuletzt hat man an den Handelsgebühren geschraubt, nach oben natürlich. Für mich ist das dann doch ein bisschen zu viel, zumal auch das Online-Banking nicht überragend ist und ich schon ab und an Stress mit der Bank hatte mit Themen wie Anschaffungsdaten und Zahlung von Werbeprämien. Ich bin jetzt Ex-Kunde und zu einem Discount Broker gewechselt. Eine Empfehlung gebe ich selbstredend nicht.

— anonym
negativ 20.05.2019

flatex — Jahressteuerbescheinigung 2018

Die Jahressteuerbescheinigung für 2018 sollte wegen Umstellung Fondsversteuerung Ende April kommen. Am 2. Mai stand auf der Homepage, sie sei in der finalen Erstellung. Anfrage von mir: Wann? Antwort: Mitte Mai. Leider war am 16. Mai auch wiederum nichts im Postfach, Anfrage am 16. Mai: Wann? Antwort: Am kommenden Wochenende. Nun dieses ist auch schon vorbei und immer noch keine Bescheinigung im Postfach. Habe heute erneut angefragt, noch keine Antwort. Sehr schlechter Service. Von der ING habe ich die Bescheinigung schon vor vier Wochen bekommen, auch mit Fonds, also dieselben Voraussetzungen. Das nenne ich guten Service und dort werde ich nicht von Woche zu Woche vertröstet.

— R. M.
neutral 13.05.2019

flatex — Steuerbescheinigung lässt auf sich warten

Wie meine Vorredner bereits erwähnt haben, muss man Jahr für Jahr auf die Steuerbescheinigung der Dividendenauszahlung warten. Heute am 13.05.19 habe ich immer noch keine für das Jahr 2018 erhalten. Der Handel hat bisher fast immer reibungslos funktioniert. Manchmal werden aber aus mir nicht erklärlichen Gründen Transaktionen abgelehnt. Sekunden später kann die Order wieder ausgeführt werden. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass auf ausländische Dividendenzahlungen 5,90 Euro anfallen. In meinem Fall erhalte ich jedes Quartal rund 25 Euro eines amerikanischen Unternehmens, wovon rund 20 Euro übrig bleiben. Diese Gebühren werden in unübersichtlichen PDF-Files versteckt. Da in der Summe aber alles funktioniert, bewerte ich das Institut neutral.

— Michael G.
positiv 09.05.2019

Targobank — Top Angebot für Wechsler mit mittelgroßem Depot

Bei der Targobank bin ich Wiederholungstäter. Vor einigen Jahren bin ich wegen einer Depotübertragsprämie zur Targobank gewechselt. Dann war ich wieder weg bei flatex und jetzt back home. Mittlerweile hab ich neben dem Depot auch ein paar 10.000 Euro anzulegen, was ja bekanntlich in den letzten Jahren sicher und rentabel so gut wie unmöglich war. Deswegen passte jetzt das Targobank-Angebot so genau für mich. Auf ein Jahr habe ich jetzt Ruhe, mit 2% Tagesgeld ist man oberhalb der Inflationsrate. Die Kröte, die man schlucken muss, sind wahnwitzig viele Formulare bei der Kontoeröffnung in der jeweiligen Filiale. Das Besprechen, Ausfüllen und Unterschreiben zusammen kann eine gute Stunde dauern. Und man bekommt auch noch ein gutes Stück "Wald" mit nach Hause. Aber das wusste ich ja vom ersten Mal schon. Und auch die Freetrades sind ein geldwerter Vorteil, der nicht unerheblich ist, wenn man mal das ein oder andere kaufen oder verkaufen will. Selbst im Vergleich zu flatex sind das noch mal knapp 50%, wenn man Gebühren und Fremdkosten berücksichtigt. Eine runde Sache für mich und eine klare Empfehlung.

— K. M.
positiv 06.05.2019

comdirect — 2018 mit meinem Depot ganz gut über die Runden gekommen

In der zweiten Hälfte 2017 bin ich mit meinem Depot zum ersten Mal zu einer reinen Online-Bank gegangen. Ich wollte nach etlichen guten Jahren mein Depot umschichten und die Gebühren meiner Hausbank waren mir einfach zu teuer. Zuerst ließ ich mir von der Hausbank einen Auszug der Bestände und ihrer steuerlichen Anschaffungsdaten geben. Nachdem ich Vollständigkeit und Korrektheit abgecheckt hatte, habe ich mein Depot inklusive aller Verrechnungstöpfe von der comdirect einziehen und auflösen lassen. Etwa zwei Wochen nach Eingang habe ich die Vollständigkeit und Korrektheit steuerlichen Anschaffungsdaten in meinem neuen Depot überprüft. Dies kann man leicht selbst mit der "Steuersimulation" im Onlinebanking machen. Danach habe ich zu reduzierten Transaktionsgebühren, die eine gewisse Zeit galten, einige Umschichtungen vorgenommen. Ich habe auch in 2018 drei Neuemissionen gezeichnet und jedes Mal eine größere Zuteilung bekommen. Alle entwickelten sich besser als der DAX. Insgesamt habe ich etwas mehr als 4% an Depotvolumen nach Dividenden brutto (Umschichtungen herausgerechnet) verloren, mit Einrechnung der Dividende knapp 3%. Nach etlichen Jahren der Gewinne ist das ordentlich. Mit dem Online-Banking komme ich prima zurecht, die Informationen im Depot-Bereich sind top, die Tools sinnvoll und gut, die Mailbox übersichtlich, die Service-Informationen (Freistellung, Formulare etc.) intuitiv. Ein bisschen zu viel Mails mit "tollen" Angeboten und eher mittelmäßige Standard-Ordergebühren könnte man kritisieren. Positiv überrascht wurde ich nach ca. einem Jahr von einer Prämie für meine anfänglichen Depotüberträge, das hatte ich am Anfang wohl überlesen.

— Heinrich B.
negativ 27.04.2019

flatex — Das ist wirklich nicht zu verstehen

Der von mir hier kritisierte Punkt wurde bereits von einem anderen Rezensenten bemängelt. flatex ist ein reiner Broker und die Steuerbescheinigung für 2018 steht immer noch aus, da alles angeblich so kompliziert ist. Es geht schlicht und einfach bei mir nur um eine kleine Dividendenzahlung in 2018. Ansonsten wurden keinerlei Transaktionen getätigt. Mit diesem Problem haben andere von mir genutzte Banken, unter anderem NIBC und ING, offensichtlich überhaupt kein Problem, obwohl die letztgenannten Banken zusätzlich noch andere steuerpflichtige Produkte wie Tages- und Festgelder in ihrer Angebotspalette haben und diese auch von mir in Anspruch genommen wurden. Ich bin da schon ziemlich final angefressen ...

— anonym
positiv 20.04.2019

Targobank — Vorteile einer Filialbank nutzen

Oft fährt man mit reinen Online-Brokern gut bezüglich Depot- und Transaktionskosten. Aber auch manche Filialbanken haben interessante Konditionen und Aktionen für Kunden. Zudem kann man das ein oder andere per Kulanz erreichen. Ich konnte die Freetrades aus einer Targobank Depotübertragsaktion gegen Sonderzins vor ein, zwei Jahren nicht nutzen, weil Anschaffungsdaten unklar waren, daraufhin wollte ich schon mein Depot auflösen. Im Gespräch mit dem Berater wurden mir die verfallenen Freetrades noch einmal gewährt und als Bestandskunde konnte ich an einer weiteren Aktion teilnehmen. Ich hätte mich schwergetan, dies bei einer anonymen Hotline eines Online-Brokers durchzusetzen. Im Endergebnis habe ich meinen Depotbestand aufgestockt und werde jetzt einige steuerlich neutrale Transaktionen gebührensparend ausführen, die ich sowieso plante. Der Berater hat mir zusätzlich schnell die Anschaffungsdaten der Papiere zum Abgleich zukommen lassen. Fazit: angenehme Atmosphäre und ein gutes Ergebnis für mich

— C. B.
neutral 08.04.2019

flatex — Umstellung und Steuerbescheide

Ich war prinzipiell ganz zufrieden mit flatex, obwohl ich z. B. den Postkorb sehr unübersichtlich finde. Im letzten Jahr hat sich das jedoch etwas geändert: Zunächst kam die Einführung der Negativzinsen auf dem Verrechnungskonto. Für mich kein großes Problem, ich mache Buz&Hold und das Geld liegt da selten lange herum. Ich war einigermaßen überrascht, dass nach der Umstellung zur Investmentsteuerreform die Performance meiner Positionen nicht mehr korrekt abgebildet ist. Alles komplett Kraut und Rüben - das Problem gibt es allerdings auch bei anderen Brokern. Früher gab es unter bestimmten Umständen tatsächlich einen Flat-Preis für die Orders, mittlerweile sind auch Tradegate-Orders von Fremdspesen betroffen. Es nervt irgendwie, dass man vor der Ausführung nicht genau weiß, ob jetzt alle Kosten enthalten sind oder noch etwas dazu kommt. Auf so einen Quatsch können nur Banken kommen, und flatex war eine Zeit lang die positive Ausnahme in Sachen Transparenz. Leider scheint sich das in die falsche Richtung zu bewegen. Am meisten ärgert mich, dass die Steuerbescheinigung für 2018 schon wieder unglaublich spät kommt. Es ist bald Mitte April und weder gibt es eine Bescheinigung noch irgendeine Art von Erklärung für diese Verzögerung. Ich kenne keine Bank, die so lange dafür braucht. Das nervt unglaublich, wenn man endlich die Steuererklärung hinter sich bringen will und monatelang auf den Nachzügler flatex warten muss.
Fazit: Wahrscheinlich sind die anderen auch nicht besser, aber toll ist flatex nicht. Ein Anbieter, der 100% transparent und zuverlässig arbeitet, das ist im Bankgewerbe wohl einfach zu viel verlangt. Man muss weiter darauf hoffen, dass die Digitalisierung diese ganze verquere Branche irgendwann mal vom Kopf auf die Füße stellt.

— Bert Digner
negativ 04.04.2019

1822direkt — Aktiv-Depot, nicht mehr das Gelbe vom Ei

Als Prämien gelockter Girokontokunde bin ich vor etlichen Jahren zur 1822direkt gekommen. Später wurde einem dann der Depotwechsel mit einer weiteren Prämie schmackhaft gemacht. Für ein kleines Depot von 10.000 bis 15.000 Euro war dies sehr lukrativ. Nach einigen Jahren ist mein Resümee: Den 0-Euro-Gebühr Zugang zu den Sparkassenautomaten brauche ich nicht mehr, Geld gibt es bald in jedem Supermarkt. Da ich etliche kleine Orders in den letzten sechs Jahren hatte, ist meine Depotprämie lange aufgefressen. Bei IPOs bekam ich immer nur kleine Zuteilungen, wenn überhaupt. Da die prozentualen Orderkosten erst bei 60 Euro gedeckelt werden, durfte ich bei einem Verkauf aufgrund eines Erbes auch einmal diese 60 Euro "genießen". Diese Order wäre bei flatex oder onvista bank für fast 55 Euro weniger über die Bühne gegangen. Nur für Prämienjäger, die nicht handeln wollen.

— T. B.
negativ 23.03.2019

onvista bank — Kündigung ohne Grund durch onvista bank

Ich war seit 2008 Kunde der Nordnet Bank und hatte dort auch mehrere Depots mit Aktien und Optionen. Mit der Nordnet Bank war ich sehr zufrieden, sie hatten meiner Meinung nach eine der besten Software für den Online-Handel. Im Zuge der Übernahme durch onvista kam ich 2010 zur onvista bank. Anfänglich waren die Preise sehr gut, sind dann aber im Laufe der Zeit mehr und mehr gestiegen. Die Online-Plattform ist gewöhnungsbedürftig, wobei in der letzten Version endlich einigermaßen vernünftig bedienbar. Der Kundenservice war bei onvista bank leider schon immer sehr schlecht. Mir wurde mehrmals ohne Vorwarnung der Zugang zu meinem Depot gesperrt. Auf E-Mails wurde nie geantwortet, nach Stunden (!) in der Telefon-Warteschlange hat dann ein verwirrter Mitarbeiter erklärt, dass angeblich ein Dokument zum Nachweis meines Wohnsitzes fehle (das aber schon mehrfach per E-Mail und Post geschickt worden war - ich lebe im Ausland). Wollte mich jetzt letzte Woche in mein Depot einloggen, und alle Positionen bzw. Geldbestände sind verschwunden. E-Mail an onvista bank, natürlich keine Antwort, und nach einer halben Stunde in der Warteleitung kam dann heraus, dass onvista bank mir gekündigt hat und ich dadurch keinen Zugang mehr zu meinem Depot bzw. Bargeld habe! Angeblich hat man mir ein Kündigungsschreiben geschickt, dass mir aber nie zugegangen ist - weder per Brief noch in der Nachrichtenbox der Webplattform noch per E-Mail. Nach meiner Beschwerde wurde dann schnell ein rückdatiertes Kündigungsschreiben in die Nachrichten-Box eingestellt! Das hat schon was ... onvista bank verweigert jetzt jegliche Auskunft zu meinem Depot - ich kann nicht mal mehr den Aktienbestand, Performance etc. einsehen, geschweige denn handeln. Die einzige Möglichkeit, die mir angeblich jetzt noch bleibt, ist einen Übertrag der Wertpapiere auf ein Depot bei einer anderen Bank zu beantragen, danach hat man mir zugesichert, auch den Bargeldbestand an mich zurückzuüberweisen. Ob das dann alles stimmt, kann ich nicht mehr nachvollziehen, da alle Handelsdokumente und Unterlagen bereits auf der Handelsplattform gelöscht sind! Auch wenn man mit mir keine Geschäftsbeziehung mehr haben möchte (vermutlich da ich im Ausland lebe), hätte man dies auch ordentlich und professionell regeln können.

— Markus Straub
neutral 05.03.2019

1822direkt — Depot für die Tochter eröffnet

Wir haben ein Depot für unsere minderjährige Tochter bei der 1822direkt eröffnet. Meine Frau und ich sind schon einige Jahre mit Girokonto und Depot Kunden bei der 1822direkt, letzteres nur ich. Damals war eines unserer Entscheidungskriterien die Geldautomatenverfügbarkeit und da war die 1822direkt im Sparkassenverbund gut aufgestellt. Jeder, der nicht in der Stadt wohnt, wird dies leicht nachvollziehen können. Für meine Tochter ist die Gebührenfreiheit wertvoll, weiterhin die Wechselprämie und die anfangs halbierten Orderkosten. Das Handling im Online-Banking war ich als Bestandskunde gewohnt. Das Orderguthaben konnten wir sinnvoll für einige Umschichtungen und Zukäufe verwenden. Auch bei einigen größeren Neuemission werden wir unser Glück für unsere Tochter versuchen. Die Chancen bei deutschen Neuemissionen sind mit der Sparkassengruppe meiner Erfahrung nach gut. Telefonisch und schriftlich (hier kann es schon einmal etwas dauern) bekommt man freundliche und gute Antworten. Wer noch nicht Kunde ist, den erwartet einiger Papierkram, ein bisschen Geduld ist angezeigt. Für ein Minidepot und/oder Leute, die nicht handeln wollen, lohnt die Mühe nur bedingt.

— anonym
positiv 03.03.2019

Commerzbank — Bietet Depot-Wechselprämie für Neu- oder Bestandskunden

Depot-Wechselprämien gibt es normalerweise nur für Neukunden. Die Commerzbank bietet allerdings zurzeit eine Depot-Wechselprämie für Neu- oder Bestandskunden. Da hierzu keine Schließung des Altdepots verlangt wurde, habe ich einen Teil meines Depots von meiner Hausbank zur Commerzbank übertragen. Bei mir war es besonders einfach, weil ich den Übertrag per TAN anstoßen konnte. Dies ersparte mir viel Papierkram und nicht für jeden sind die Formulare leicht auszufüllen. In meinem Altdepot wurden die Stücke direkt mit dem aktuellen Datum ausgebucht. Man sollte sich aber die Schwellen für die Prämienstufen gut ansehen. So lohnen beispielsweise 45.000 Euro Depotübertrag nicht mehr als ein Depotübertrag mit 10.000 Euro. Mit dem Online-Brokerage und den Informationsmöglichkeiten bei der Commerzbank kann man wirklich gut arbeiten. Die Transaktionskosten sind weder Fisch noch Fleisch, irgendwo platziert in der grauen Mitte also. Achtung: Ohne einen Deal per Quartal ist das Depot nicht kostenlos (Details siehe Preisverzeichnis). Die Chancen bei IPOs sind gut. Ich habe bei drei IPOs in 2018 jeweils zwar nur eine winzige Zuteilung bekommen, über die drei Neuemissionen im Gesamten gesehen aber eine gute Rendite gemacht. Klar für mich, Daumen hoch für das Commerzbank-Depot.

— C. D.
neutral 09.02.2019

maxblue — Durchschnittliches Depot zu meinem Girokonto

Heute möchte ich von meinen Erfahrungen mit meinem maxblue Depot berichten. Einige Jahre bin ich bei maxblue. Als ehemaliger Deutscher-Bank-Kunde bin ich irgendwann mit meinem Depot bei der Online-Tochter gelandet. Mehr Faulheit als Service und Konditionen haben mich dort gehalten. Das was maxblue bietet, bieten viele. Früher waren die Chancen bei IPOs ein Argument, aber da mache ich nicht mehr viel. Ich habe auch mal an einer Depotübertragsaktion gegen Prämie teilgenommen, um später festzustellen, dass die Prämienhöhe eher gering war im Vergleich zu anderen Anbietern wie der Commerzbank. Vom Hocker reißt das Online-Banking mich auch nicht. Wenigstens sind die telefonische Hotline und die schriftlichen Auskünfte in Ordnung, ebenso wie die steuerlich relevanten Daten. Das habe ich an anderer Stelle schon ganz anders erlebt. Trotzdem werde ich mit der nächsten Werbeaktion mal zum Wettbewerb weiterziehen und schauen, wie es da so läuft. Eine besondere Empfehlung für maxblue möchte ich nicht geben.

— G. F.
positiv 05.02.2019

Targobank — Kombi-Angebote finde ich gut

Kombi-Angebote wie das der Targobank finde ich gut. Depot und Tagesgeld kombinieren mit Freetrades und gut verzinstem Tagesgeld in nicht nur homöopathischer Dosis ist brauchbar in Zeiten von Niedrigzinsen und schwachen Aktienmärkten. 2%, das ist größer gleich der Inflationsrate und die Freetrades entsprechen ungefähr meinem Kaufverhalten in einem Jahr. Ein Deal pro Monat, viel mehr sind es nicht. Auch hier spare ich dreistellig. Positiv, auch ein ehemaliger Kunde oder ein Kunde ohne Depot kann an der Aktion teilnehmen, ebenso kann ein ehemaliger Kunde auch geworben werden, was bei solchen Aktionen eher selten ist. Trading und Marktinformation sind absolut ausreichend. IPOs, da bin ich bei der Targobank erst einmal nennenswert bedient worden. Die Chancen sind gering. Da ist man bei Commerzbank, comdirect, Deutsche Bank und auch bei der Consorsbank besser aufgehoben.

— K. G.
positiv 16.01.2019

Consorsbank — Interessantes Depot-Angebot für junge Erwachsene

Für meine Tochter (18 Jahre) ist ein zusätzlicher Vorteil, dass die ehemalige DAB-Filiale in München nach dem Übergang zur Consorsbank weiter betrieben wird. Ich habe sie als erfahrenerer Börsianer zum Erstgespräch vor der Kontoeröffnung begleitet, da wir keine 10km von der Filiale wohnen. Das Depot ist nun benutzbar. Gut ist, dass die Consorsbank eine Flatfee für das Young Trader Depot anbietet. Normalerweise sind die Gebühren für eine Online-Depot-Bank eher teuer, auf jedenfalls höher als im Durchschnitt des entsprechenden Wettbewerbs. Über das nächste Jahr hinweg wird sie nun aus einer Schenkung ihrer Eltern mit unserer Beratung zusätzlich ein Depot aufbauen, nachdem wir in den letzten 5 bis 6 Jahren sukzessive Tages- und Festgelder für sie angelegt haben. Wir nutzen die Freigrenzen, die alle 10 Jahre gelten, rechtzeitig aus, was auch andere vermögende Eltern berücksichtigen sollten. Gerade für junge Menschen sind Aktien trotz aller Unkenrufe und Katastrophen-Szenarios sinnvolle Anlagen. Bei dem angepeilten Volumen kommen sowohl Zertifikate als auch Einzelwerte in Betracht. Von Fonds würde ich bei Volumina zwischen 50.000 bis 100.000 Euro abraten. Die Gebühren und laufenden Kosten sind zu hoch. Kostenfreiheit, Orderguthaben und eventuelle Freetrades sind Werbezugaben der Bank. Details siehe Homepage.

— U. B.
positiv 11.01.2019

ING-DiBa — Alles auf eine Karte gesetzt

Ich führe meine Bankgeschäfte samt und sonders über die ING-DiBa. Neben Gehaltskonto (und kostenfreier Visa Prepaid-Karte) wickle ich auch mit großer Zufriedenheit meine Wertpapiergeschäfte über diese Internetbank ab. Prämien für Girokonto und Depot habe ich mitgenommen, anfangs auch noch einen Sonderzins auf dem Tagesgeldkonto. Konto, Depot und Karten sind gebührenfrei. Das Online-Banking hebt sich wohltuend in seiner Schlichtheit und Übersichtlichkeit von manchem Wettbewerber ab. Sowohl Konto- als auch Depoteröffnung liefen einfach und zügig ab, die Depoteröffnung ging sogar mit PIN und TAN. Einfach ist es auch weitere Depots zu eröffnen. Ein Wermutstropfen: Die Transaktionsgebühren werden erst bei knapp 70 Euro gekappt, sodass große Orders gegenüber flat rates anderer Anbieter relativ teuer sind, was bei meinen Transaktionen aber kaum vorkommt. Alles in allem: ein gutes Angebot für mich

— K. F.
positiv 24.12.2018

Targobank — Zettelwirtschaft gegen Sonderzinsen

Die Aktion der Targobank, bei der ein Tagesgeld-Sonderzins im Falle eines entsprechenden Depotübertrags angeboten wurde und wird, kam mir gerade Recht, weil bei mir vor zwei, drei Monaten zweijährige Anleihen fällig wurden und ich keine geeignete Folgeanlage fand. Für die dort gebotenen 2% p. a. müsste man ansonsten die Anlagesumme ca. 10 Jahre festlegen, um vergleichbare Renditen zu erzielen. Die Merkurbank hatte eine ähnliche Offerte, aber dort war ein sechsmonatiges Festgeld angeboten, zwar die Möglichkeit mehr anzulegen, aber auch keine Zusatzvorteile in Form von Freetrades wie bei der Targobank. Also viel die Entscheidung zugunsten der Targobank und die Eröffnung über die nächstgelegene Filiale, die etwa 10 km entfernt war. Obwohl der Termin online mit der Targobank-Hotline vereinbart worden war, kam ich umsonst in die Filiale. Man entschuldigte sich und vereinbarte einen Folgetermin ein paar Tage später, der dann auch klappte. Immerhin über 60 Minuten dauerte Termin mit vielen Unterschriften und einer Menge Papier für den heimischen Bankordner. Der Rest ging einigermaßen schnell, binnen zwei Wochen konnte ich sogar meine erste Transaktion als Freetrade machen. Allein bei den Zinsen ist mein Bruttorendite-Vorteil mehr als 400 Euro verglichen mit den besten Zinsanlagen bis 12 Monate Laufzeit. Ein ganz guter Stundenlohn.

— C. R.
positiv 09.12.2018

onvista bank — Als Neukunde reich beschenkt

Ich habe vor einigen Wochen Teile meiner Depots zur onvista bank umgeschichtet. Im Rahmen eines Neukundenangebots bekam bzw. bekomme ich neben der Order-Flatfee noch ein Startguthaben sowie eine Prämie für einen entsprechenden Depotübertrag. Die Depoteröffnung fand ich umständlich, bestimmte Formulare waren Pflicht für die Prämiengewährung. Das Online-Banking habe ich immer noch nicht ganz verstanden, die Menüführung ist wirklich kein Meisterstück. Aber als Flatex-Kunde bin ich Kummer und Strafzinsen (die es bei onvista eben nicht gibt!) gewohnt, wodurch sich mein Schmerz bei onvista in Grenzen hält. Erste Deals - ich handele relativ viel, ca. 50 bis 100 Transaktionen im Jahr - sind gemacht. Die Flatfee macht für mich definitiv mehr aus als die Prämienvorteile. Mir ist klar, dass ich als Bestandskunde in Zukunft weniger im Fokus der onvista stehe, aber das aktuelle Angebot, welches wohl unverändert gilt, ist für Vieltrader zu empfehlen.

— Rainer
negativ 20.11.2018

Commerzbank — Ärger mit den Anschaffungskosten, Gebühren und Tradingkosten

Ein paar an sich kleine Punkte, verleiden mir den Spaß an meinem Commerzbank-Depot. Eingestiegen bin ich mit Depotübertragsprämie und einem unter bestimmten Bedingungen kostenlosen Depot. Sinnvolles - auch da mit Einschränkungen - kostenloses Gegenkonto ist mein Girokonto. Mit zwei Depots und einem Girokonto muss man quartalsweise beim Depot und monatsweise beim Girokonto aufpassen, nicht in die Gebührenfalle zu geraten. 1.200 Euro kamen einmal einen Tag zu früh an, 10 Euro Pauschale für das Girokonto fielen an. Bei zwei Depots muss man in jedem Depot in jedem Quartal einen Kauf/Verkauf machen, ansonsten kann es teuer werden, je nach Depotgröße. Auch da bin ich schon kalt erwischt worden. Jüngst fehlten Anschaffungsdaten, das Online-Banking /Online-Brokerage ist nicht übertrieben übersichtlich. Insgesamt ist mir das Ganze zu lästig geworden, weswegen ich zum Jahresende kündige.

— A. H.
positiv 06.11.2018

NIBC — Wiederholungstäter

Vor etwas mehr als zwei Jahren hatte ich an der Depotaktion der NIBC Direct teilgenommen, die ähnlich aufgebaut war wie die aktuelle Aktion. Die NIBC Direct ist die deutsche Zweigniederlassung einer holländischen Bank, u. a. mit folgenden Besitzern: Banco Santander, Delta Lloyd und ABN AMRO. Sie ist schon länger aktiv und war mir als Privatkunde im Tages- und Festgeldbereich schon vorher bekannt. Die Wertpapieraktivitäten waren mir vor der Depotübertragsaktion unbekannt. Hier ging es, wie jetzt auch wieder, um die Übertragung von Fonds (aus einer vorgegebenen Liste), die ich auch teilweise im Bestand hatte. Ich übertrug eine gewisse Menge und bekam nach einer Haltezeit von über 12 Monaten im 13. Monat eine 1% Prämie, des Einstandswerts am Tag des Übertrags. Zusätzlich gewann ich noch bei einem Preisausschreiben ein MacBook Air. Ausdrücklich dürfen diesmal auch Bestandskunden an der aktuellen Aktion teilnehmen, was eher selten ist. Das Depot ist kostenlos und die Kosten für Geschäfte sind gut bis durchschnittlich. Nicht viel was gegen eine Empfehlung spricht für Leute in ähnlicher Situation.

— N. N.
negativ 18.10.2018

DKB — Service allgemein und Einsicht in das Orderbuch

Ich bin Kunde seit ca. 7 Jahren und dies nur aus einem Grund, das fast überall reibungslose, kostenlose Abheben von Bargeld im Ausland. Will man etwas mehr als nur ein "stillschweigendes Konto" führen, ist diese Bank an erster Stelle beim negativen Service! Wann immer Sie die Bank anrufen, wird Ihnen erzählt, dass sie sich in einer Warteschleife befinden, nach ca. 5 Minuten Warten werden Sie grundsätzlich aus der Leitung geschmissen. Wann immer Sie eine E-Mail schreiben, warten Sie nicht auf Antwort, es kommt keine! Ja, okay, zwei Wochen später, doch diese Antwort hat mit Ihrer Frage wenig oder nichts zu tun! Depot: Solange Sie nur kaufen und länger liegen lassen, alles gut! Wollen Sie aber aktiv handeln, können Sie dies mit einem Postbrief besser. Wollen Sie das Orderbuch aufrufen, kommt eine Maske, deren Optionen mehr Rätsel aufgeben statt Lösungen bieten.

— Rolf Luebbers
positiv 14.10.2018

onvista bank — Die tun was für Bestandskunden

Wir Bestandskunden werden meist stiefmütterlich von den Banken behandelt. Eine Sau nach der anderen - sprich Neukundenaktion nach der anderen - wird von den Banken gerade auch im Brokerage-Bereich durch die potenzielle Kundschaft getrieben. Wer schon Kunde ist, geht fast immer leer aus. Anders bei der "Move On"-Aktion (neudeutsch) bzw. "Mach weiter"-Aktion (deutsch) der Onvista Bank für Bestandskunden, die jetzt mal dran sind. Die Prämie ist nicht schlecht, 150 Euro bei mindestens 10.000 Euro Depotübertrag und nachfolgender Depotschließung bei der alten Bank. Da kann man nicht meckern und den miserablen Online-Brokerage-Auftritt verzeihen. Je nach bisherigem Depotmodell sind die Handelsgebühren auch mehr oder weniger in Ordnung. Der Übertrag ist etwas umständlich, wie ich finde. Aber am Ende kann ich doch ein interessantes Angebot konstatieren.

— G. K.
negativ 10.10.2018

Postbank — Nicht leicht zu mögen

Die Postbank gibt sich Mühe, ihre Kunden zu verärgern. Angefangen von Filialschließungen, Unzuverlässigkeit bei Prozessen (alte Maestro-Karte wird ungültig bevor neue versendet wird, in der Filiale veranlasste Änderungen zum Online-Banking nicht gemacht usw.) und oft defekten Geldautomaten sind es nun die Transaktionskosten beim Depot, wo gut hingelangt wird. Gerade meine Geschäfte sind betroffen und die Postbank-Gebühren sind noch nicht mal mehr Mittelmaß. In meinen anderen Depots zahle ich nichts für Limit einrichten, löschen, ändern. Auch hier bittet die Postbank teilweise zur Kasse. Okay, das Depot ist gebührenfrei, aber das gibt es anderswo bei besseren Rahmenbedingungen auch. Deswegen keine Empfehlung mehr von mir.

— U. K.
positiv 07.10.2018

ING-DiBa — Einfache Depoteröffnung

Nachdem es ja leider bei kaum einer Bank noch längerfristig gute Zinsen gibt, bin ich nach dem Lesen eines Artikels über ETFs bei Finanztest auf die Idee gekommen, hier doch mal etwas zu diversifizieren, zur Wahl standen die Postbank (wo ich mein Gehaltskonto führe) und die ING-DiBa (wo ich schon seit Langem das Tagesgeldkonto) habe. Zunächst habe ich online eine Depoteröffnung bei der Postbank versucht, sehr viele Klicks und Info-Charts, irgendwann habe ich es dann aufgegeben ... Da lobe ich mir den Online-Auftritt, der ING-DiBa. Einfach, klar, übersichtlich, auf das Wesentliche konzentriert. Mit einem Klick auf Depot eröffnen und einer Bestätigung per PIN in der Banking-To-Go App konnte es nach wenigen Stunden schon losgehen (die Eröffnungsunterlagen kommen als PDF per E-Mail, werden aber auch ins Postfach im Online-Banking hinterlegt) und ich konnte mir die gewünschten ETFs in das frisch eröffnete Depot legen. Dabei fallen hier bei vielen gängigen ETF-Anbietern wie Amundi, Lyxor, iShares, Vanguard etc. im Direkthandel nicht mal Gebühren an, man sollte nur darauf achten innerhalb der Börsenzeiten (Xetra) zu handeln, denn sonst kann der Spread zwischen Ankauf/Verkauf im Direkthandel bis zu einem Prozent sein. Alles in allem ergänzen sich das Online-Banking und die Banking-To-Go App prächtig, man kann sich hier wirklich voll auf seine Anlageentscheidung konzentrieren, ohne sich mit unnötigen Schnick-Schnack herumschlagen zu müssen.

— M. J.
positiv 06.10.2018

maxblue — Gut für ETF-Sparpläne

Im Rahmen meiner Suche nach einem Anbieter für ETF-Sparpläne bin ich auf maxblue gestoßen. Da ich meinen angedachten Sparplan mit den kostenfreien Xtrackers und Comstage ETFs gut abbilden kann und ich zudem nicht beabsichtige, mit Aktien zu handeln, fallen die Gebühren im Brokerage-Bereich für mich nicht negativ ins Gewicht. Die Eröffnung des Depots verlief problemlos, auch die bei der Einrichtung festzulegende Aufteilung des Sparplans machte keine Probleme. Die Kontakte mit der Hotline für Nachfragen (bislang zweimal - 1x per Mail, 1x per Telefon) waren zufriedenstellend, meine Anliegen konnten geklärt werden. Positiv für mich an maxblue ist bisher: kostenfreier Sparplan mit 3 Wertpapieren möglich (bei der Konkurrenz oftmals nur 2); große Auswahl an kostenfreien, oftmals physisch replizierenden Xtrackers ETFs; ergänzend dazu die kostenfreien ComStage ETFs; eine Zuzahlung über den festgelegten Monatsbetrag hinaus ist variabel möglich, der Betrag ist einfach nur auf dem Referenzkonto des Sparplans bei der Deutschen Bank einzuzahlen; umfangreiches Online-Banking-Portal der Deutschen Bank als Zugang zum Sparplan. Wirklich negative Aspekte sind mir bislang nicht aufgefallen, dennoch ist manchmal noch etwas Luft nach oben. Dies ist bei folgenden Punkten der Fall: Der Sparplan wird am 20. des Monats ausgeführt, die Wertstellung im Konto erfolgt jedoch erst 1 bis 2 Tage später. Da man dies beim ersten Mal nicht weiß, fragt man sich zunächst, ob der Sparplan ausgeführt wurde (wurde er, wie man kurze Zeit später merkt). In der Banking-App kann man schön die Performance der Einzelprodukte sehen, im Online-Banking muss man sich dazu erst durch die Vielzahl der Funktionen klicken, bis man es findet. Im Ergebnis kann ich maxblue für ETF-Sparpläne jedoch vollumfänglich empfehlen.

— N. V.
neutral 11.09.2018

Merkur Privatbank — Die Tücken von Depot- und Kontoeröffnung

Die Merkurbank ist eine relativ kleine Privatbank, die bei uns in München auch eine Filiale hat. Für Privatkunden sind zuvorderst Depot und Tagesgeldkonten sowie Festgelder interessant. Von der BIC vermutet man zuerst den Volks- und Raiffeisenbanken zugehörig, allerdings bezüglich der Geldautomaten gehört man zum Cash Pool. Nach Depot- und Kontoeröffnung weiß man: Das Waldsterben geht weiter. Also Geduld mitbringen. Während der Mitarbeiter in den sortierten Papierstapeln nach Übersicht sucht, hat man Zeit für die angebotenen Getränke. Denn nachher ist Durchhaltevermögen beim Datieren und Unterschreiben angesagt. Am Ende wird aus dem vielen Papier ein eher bescheidenes Online-Banking, mit den notwendigsten Funktionen. Gut sind die Aktionen Depotübertrag gegen Festgeld, wo auch Obergrenzen jenseits der 100.000 Euro akzeptiert werden. Der Einstieg ist bei 25.000 Euro Depotvolumen. Zum Handeln weniger geeignet, aber zum Zwischenparken von Geldern in der "Tagesgelddürre".

— W. W.
positiv 03.09.2018

ING-DiBa — Als Depotkunde alles grün außer dem Web-Auftritt

Über meinen Bruder, der schon eine halbe Ewigkeit mit seinen Konten bei der ING-DiBa und ihrem Vorgänger war, kam ich über Kundenwerbung zuerst mit dem Extrakonto zu dieser Bank. Aufhänger war damals ein stattlicher Sonderzins, der auch in der benötigten Anlagesumme gewährt wurde und zu dieser Zeit einen kleinen dreistelligen Zinsvorteil bedeutete. Interessant war, dass mich mein Bruder ein paar Monate später auch für das ING-DiBa-Depot werben konnte, obwohl ich schon Kunde via Extrakonto war. Das war und ist eher ungewöhnlich. Mein Vorteil neben der einfachen Depoteröffnung waren ein paar Freetrades und ein vernünftiges Online-Brokerage. Weitere Vorteile: 1.) Ganz schnell und einfach können weitere Depots eröffnet werden, z. B. zur steuerlichen Trennung von Wertpapieren der gleichen WKN um die FIFO-Regel zu umgehen. 2.) Depotübertrag intern und nach extern mit iTANs ohne großen Formularaufwand. 3.) Die Jahresbescheinigungen etc. sind immer tipptopp. Aktuell wird für Neukunden vier Monate lang ein Flatpreis von 2,90 Euro angeboten. Kleiner Schönheitsfehler: Bei IPOs bin ich - im Gegensatz zu mit meinem Depot bei comdirect - selten zum Zug gekommen.

— R. Sch.
neutral 10.08.2018

onvista bank — Gut für Neukunden, eher mau für Bestandskunden

Durch den Besitzerwechsel vor einiger Zeit ist eine Fokussierung auf Neukunden bei Onvista zu beobachten. Mir als Bestandskunde hilf das eher wenig, denn irgendeiner muss die Neukundenaktionen ja bezahlen. Nicht schwer zu raten, wer da indirekt zur Kasse gebeten wird. Ich hätte mir eine Offensive im Bereich des Online-Banking-Auftritts gewünscht. Andere würden vielleicht beim umständlichen Depoteröffnungsprozess Besserung erhoffen oder bei der Kommunikation via Telefon oder E-Mail mit dem Kunden. Insbesondere die Mailbox, die Gebühren, die es anderswo nicht gibt und die Menüführung lassen erheblich zu wünschen übrig. Ohne Frage, für Neukunden kann sich der Einstieg lohnen, wenn man die Bestimmungen penibel einhält. Ich habe gerade meine Frau geworben, sie hat das Festpreis-Depot eröffnet. Die Formulierungen sind nicht immer eindeutig, dafür die Formulare umso länger. Mein Urteil: Für Neukunden, die viel handeln, kann sich das Festpreis-Depot rechnen. Für Bestandskunden wurde lange nichts gemacht. Deswegen keine direkte Empfehlung.

— F. B.
positiv 04.08.2018

1822direkt — Mitten im Land

Die 1822direkt ist ein Teil der Frankfurter Sparkasse, einer der ganz großen Sparkassen in Deutschland. Über 10 Jahre bin ich dort mit meinem Depot. Meine Motivation war am Anfang - neben der Kundenwerbung - die Tatsache, dass die Depoteröffnung mit einer Prämie und halbierten Transaktionskosten beworben war. Außerdem wollte ich das Depot wegen der größeren Chancen auf Zuteilung über die HELABA bei IPOs. Gut, die Gebühren sind inzwischen irgendwo im Mittelfeld und am Online-Banking wurde lange nichts gemacht. Aber ich hatte eigentlich in über 10 Jahren nie Ärger mit der 1822direkt und in einem Streitfall war man ohne langes Prozedere kulant zu mir. Die ein oder andere Zuteilung bei lukrativen IPOs bekam ich auch. Die steuerlichen Unterlagen waren immer OK. Kein Stress mit Einstandskursen bei Depotüberträgen, ab und an mal eine proaktive Information und nur gemäßigt viel Werbung. Ich bin zufrieden und halte die 1822direkt als Depotbank für besser als den Duschschnitt der Branche.

— G. F.
neutral 13.07.2018

Consorsbank — Nach längerem Überlegen mit dem Depot zur Consorsbank

Ich bin nach längerem Überlegen - mit zwiespältigem Gefühl - bezüglich des Depots zur Consorsbank gewechselt. Ohne die Depotübertragungsaktion und die KwK-Möglichkeiten hätte ich wahrscheinlich nicht gewechselt. Die Gebühren sind gerade bei größeren Transaktionen (größer 10.000 Euro) sogar höher gewesen als bei meinem alten Depot, weswegen ich noch ein paar geplante Umschichtungen vorzog und jetzt den Bestand vorerst halten will. Die Kontoeröffnung und Kundenwerbung nutzen, geht wirklich sehr einfach, ein Lob für die Consorsbank. Das Online-Banking war ungewohnt überladen für meinen Geschmack, da fühlte ich mich anderswo besser aufgehoben. Insbesondere die Mailbox ist ungeschickt eingebunden und erst nach erneuter Anmeldung sieht man, ob man wirklich alles gelesen hat, da in der aktuellen Maske die Meldungen nicht direkt aktualisiert werden. Die möglichen Depotüberträge per TAN finde ich gut, wenn man Papiere zwischen Depots verschieben will. Die Telefon-Hotline kommt ohne lange Warteschleifen aus, da bin ich anderswo geprelltes Kind gewesen.

— Gerrit
negativ 03.07.2018

Commerzbank — Erhöhung der Transaktionskosten erst aus dem Internet erfahren

Die Erhöhung der Transaktionskosten beim Wertpapierhandel bei der Commerzbank habe ich erst aus dem Internet erfahren. Ich habe seit einigen Jahren ein Direktdepot bei der Commerzbank. Die Gebühren habe ich immer als durchschnittlich wahrgenommen. Ärgerlich, dass jetzt zum zweiten Mal Änderungen an dem Gebührenmodell an mir vorbeigegangen sind. Ich habe mein elektronisches Postfach durchsucht, nichts dazu. Auch auf postalischen Weg ging keine Information ein. Sonst ist immer für jede Aktion, jedes Angebot reichlich Zeit und Papier da, bei Gebührenerhöhungen schweigt man schon zum zweiten Mal dezent. Transparent für den Kunden geht anders. Ich werde mir mal die aktuellen Internetvergleiche der Online-Broker anschauen, vielleicht bietet sich ja eine Chance, Gebühren zu sparen und mehr Kundenwahrnehmung zu bekommen.

— H. D.
positiv 11.06.2018

Commerzbank — Faire Beratung, die Filiale ist manchmal wichtig

Gerade für ältere Menschen wie mich, für die es schon eine gewisse Mühe ist, den Trends im Bankgeschäft zu folgen, ist über das Online-Banking hinaus die Filiale ein wichtiger Anker. Vergleicht man die Konditionen z. B. von comdirect und Commerzbank, dann liegen die im Wertpapiergeschäft gar nicht soweit auseinander. Da lobe ich mir meinen Berater bei der Commerzbank, der sich die Zeit nahm mir eine Aktienanleihe zu erklären, die mir angeboten wurde. Am Ende kamen wir zu dem Schluss, dass das Angebot nicht meinen fixierten Anlagezielen entsprach. Ich fühlte mich fair und auf Augenhöhe beraten. Dies können reine Online-Banken nicht bieten. Ich fühle mich wohler Angesicht zu Angesicht als bei der anonymen Beratung am Telefon, bei der ich das Nonverbale nicht als Zusatzinformation habe. Nebenbei hat der Berater mir auch noch Tipps zu der Photo-TAN Einrichtung/Aktivierung gegeben, sodass ich zu Hause binnen zehn Minuten auch dies erledigte.

— C. B.
positiv 02.06.2018

comdirect — Das Paket muss stimmen - comdirect Depot

Ich bin erst seit 3 bis 4 Jahren im Online-Banking unterwegs, inzwischen auch mit dem Depot. Lange habe ich bei den Filialbanken die relativ hohen Depot- und Auftragsgebühren ausgehalten bzw. war zu träge - vielleicht zu ängstlich - mein Geld und meine Wertpapiere "anonym" anzulegen. Aber der Druck in den verschiedenen Anlageklassen wurde höher, zeitgemäß zu handeln. Am Anfang habe ich im Internet recherchiert, nur bei Banken mit Steuersitz in Deutschland, und habe mich am Ende bezüglich dem Depot für die comdirect entschieden. Gute Informationsseiten im Netz und eine freundliche Hotline, die sich auch etwas Zeit ließ. Ein Willkommensgruß als Prämie für den Depotwechsel erleichterte den Sprung. Inzwischen komme ich sehr gut mit der Handhabung im Online-Banking zurecht. Ich vermisse nichts aus den Filialzeiten. Ob die Angebote per Telefon vom Berater oder als Mail in der Postbox kommen, ist letztlich egal. Entscheiden muss man nach Analyse am Ende alleine.

— G. S.
negativ 30.05.2018

Consorsbank — Active Trader Softwaremodul

Seit über zehn Jahren trade ich intensiv mit dem Active Trader Modul der Consorsbank. Im Laufe der Jahre wurde die Software immer weiter verfeinert und auch wenn es international (z. B. tradestation.com) noch ganze andere Tools gibt, dann ist der Active Trader für deutsche Verhältnisse schon ziemlich ausgefeilt (gewesen). In 11/2017 wurde die Software praktisch komplett neu programmiert, mit angeblich vielen Verbesserungen und neuen Features, von denen ich allerdings kaum etwas merke. Grundfunktionen jedoch wie Import/Export von Listen, Beschränkungen der Times&Sales-Funktionen usw. funktionieren nun gar nicht oder so gut wie nicht mehr. Wie ein über 10 Jahre lang gut funktionierendes Produkt derart heillos, quasi, jedenfalls für mich, funktionsunfähig gemacht werden kann, ist mir schleierhaft. Sicher hat das auch noch viel Geld gekostet. Auf direkte Nachfragen telefonisch mit der Fachabteilung werden hanebüchene Erklärungen abgegeben, aus denen die blanke Unkenntnis der Materie spricht. Auf einer Anlegermesse habe ich mir die Leute vom Consorsbank-Stand gekrallt und meinen Unmut abgelassen. Der einzige Kommentar war, dass man um die Schwierigkeiten wüsste, aber für die meisten Kunden alles in Ordnung wäre. Ich bin fassungslos von dannen gezogen.

— Uwe Müller
negativ 28.05.2018

maxblue — Katastrophe von Anfang bis Ende

Ich bin im Rahmen einer Depotwechselaktion letztes Jahr gewechselt und bisher nur enttäuscht worden. Die Anmeldung ist leider nicht vollständig online - spätestens nach dem Ausfüllen muss man viele, viele Seiten noch einmal ausdrucken und danach altmodisch per Post verschicken und wehe man lässt eine Seite weg (z. B. die für Depotsparaufträge gedacht ist, den ich nicht wollte - dann die ganze Prozedur von vorne). Der ganze Vorgang hat über 6 Wochen gedauert und jede Menge Energie und permanentes Hinterhersein gekostet. Irgendwie war nie klar, wer jetzt zuständig ist, und die Post ist auch immer mal wieder in andere Städte zu schicken gewesen (Frankfurt/Leipzig). Die Hotline war entweder nicht aussagefähig oder hat einfach mal die Unwahrheit behauptet oder aufgelegt. Ich habe öfter 3x zu unterschiedlichen Tageszeiten angerufen, um eine "Mehrheitsmeinung" zu bekommen. Für den Login muss man in Summe 4 verschiedene Felder ausfüllen, das geht überall einfacher und hat mit Sicherheit nichts zu tun. Da macht ehrlich gesagt die Anmeldung schon keinen Spaß. Überweisungen auf das verknüpfte Konto haben häufiger nicht funktioniert (Abbruch und alles wieder von vorne) - überhaupt ist die Stabilität der Seiten beängstigend schwach. Die Aufmachung der Depotseite ist leider auch nicht toll. Wer hofft Gewinne/Verluste des Tages oder für andere Zeiträume zu bekommen, wird leider nicht fündig. Habe jetzt wieder gewechselt, das unrühmliche Ende: maxblue akzeptiert das von der neuen Bank per Fax übersandte Wechselformular nicht und schreibt nach 12 Tagen einen Brief, dass man noch einmal das Original schicken soll (an mich und nicht an die Bank, zu der gewechselt werden soll). Nie wieder - von allen Depotbanken die mit Abstand schlechsteste in allen Bereichen (Hotline/Homepage/Service) und ehrlich gesagt, war die Wechselprämie der einzige Grund überhaupt so lange zu bleiben.

— Torpdeklaus
neutral 28.05.2018

flatex — Negativzinsen

Die Negativzinsen sind für mich ärgerlich. Ich bezahle für den Trade, also eine Leistung, das ist fair. Ich will keine Negativzinsen auf mein eigenes Geld. Das geht nur, indem ich kein Bargeld mehr auf dem Konto liegen lasse. flatex schadet sich selbst damit, denn viele werden es ebenso machen, oder sind ganz weggegangen. Für flatex sollte es ein Rechenexempel sein - womit will ich Geld verdienen, mit vielen Tradegebühren oder mit Negativzinsen? Mir entgeht ein Trade, aber es gibt andere Online-Banken, und raus aus der Hektik und ruhiger kaufen geht auch.

— U. N.
neutral 08.05.2018

comdirect — comdirect Depot, wieso nicht?

Anscheinend ist alle Welt an meinen Wertpapieren interessiert. Es hagelte in letzter Zeit Angebote, per Post von der Targobank und der comdirect, per E-Mail von der onvista bank. Ich habe mich für die comdirect entschieden, die eindeutig das beste Online-Banking hat und auch gute Chancen bei IPOs, wie ich bei Siemens Healthineers dankbar feststellte. Die Standardkonditionen sind mäßig, allerdings hat der Neukunde 12 Monate Sonderkonditionen (Details müsst Ihr auf der comdirect Webseite nachschlagen!). Nach drei Jahren läuft die Kostenfreiheit des Depots ab. Ob ich dann noch da bin? Die Postbox ist immer gefüllt. Man bekommt viele Angebote, das kann man gut oder schlecht finden, eigenes Denken bei der Anlage kann nicht schaden. Trotzdem habe ich die Übertragungsprämie, von der noch Kapitalertragssteuer und Solidaritätszuschlag abgehen, gerne genommen.

— S. G.
positiv 27.04.2018

flatex — Negativzinsen - so what?

Das ist doch beim Anleger wie bei den Banken: Wer sein Geld parken muss, hat offenbar wenig Investorenblut. Genau deshalb straft ihn ja die EZB. Ich habe bei flatex auch schon mal 100.000 Euro herumliegen - mehr nicht wegen der Schutzgrenze. Aber die Zinsen dafür für ein paar Tage sind doch nun wirklich nicht der Rede wert! Wer die Zeit hat, dieses Geld um ein paar Pfennige zu sparen, bei seiner Hausbank zu bunkern, verpasst dadurch gute Möglichkeiten schnell einen Trade einzugehen, wodurch er 100x mehr als die Zinsen gewinnen kann! Wenn ich die Kosten von Depot und Handel mit meiner Hausbank (Volksbank) vergleiche, sind die Negativzinsen noch immer wenig. Irgendwoher müssen die Banken ihre Einnahmen ja erzielen. Es kommt doch letztlich nur auf die Gesamtbilanz an - und da ist flatex auch mit Negativzinsen noch immer am besten.

— Johannes
positiv 27.04.2018

flatex — Guter Broker, aber schlechte Verwaltung, Steuerbescheinigung zu spät

Nun haben wir in ein paar Tagen Mai und ich habe noch immer nicht meine Steuerbescheinigung für 2017! Meine Frau bekam diese schon, war aber total falsch. Immerhin wurde auf Reklamation innerhalb 2 Tagen eine richtige ausgefertigt. flatex ist ein super Broker, ohne diesen könnte man nicht so daytraden! Die Webseite ist sehr gut aufgebaut, besser z. B. als Consorsbank, aber bei der neuen Webseite fehlen noch die Dokumentationsmöglichkeiten durch Drucken oder Download als PDF, wie teilweise Consorsbank es hat oder am besten maxblue. Schön wäre, wenn flatex eine Gewinn-Verlust-Darstellung ermöglichen würde - nach tatsächlichen - nicht nach steuerlichen FiFo-Vorgaben. Sodass auch bereits verkaufte Aktien enthalten sind. Wenn man nämlich Aktien verkauft, fallen sie aus der Gewinn-Darstellung komplett raus bzw. dies gibt einen falschen Eindruck! Also, wenn mal das Steuerproblem gepackt würde, wäre flatex der Spitzenreiter in Deutschland.

— Johannes
neutral 23.04.2018

Targobank — Depot-Sonderaktionen sollten gut abgewägt werden gegen Normalkonditionen

Kundengewinnung und -bindung ist tägliches Brot der Online-Banken. Die Kundschaft ist mobiler geworden und wechselt. Im gleichen Maße steigen die Neukundenaktionen. Fast keine Woche vergeht ohne eine solche, über die ich vor ein paar Jahren mit einem kostenlosen Depot bei der Targobank gelandet bin. Damals - wie übrigens auch aktuell - warb die Bank bei Depoteröffnung und Übertrag von Wertpapieren mit täglich verfügbaren und weit über Marktdurchschnitt verzinsten Konten. Subventioniert vom Rest des Klientel hört aber auch diese Sonderaktion irgendwann auf. Und dann bleibt die Betrachtung der Standard-Transaktionskosten, der Chancen bei IPOs, der Qualität der Hotline, der Zuverlässigkeit und Transparenz, der Einfachheit und Effizienz. Und dann wird die Beurteilung auch deutlich negativer. Leicht findet man Wettbewerb mit niedrigeren Ordergebühren oder guten Chancen bei Neuemissionen. Auch das Online-Banking ist eher mäßig. Die Beratung und die Hotline sind ausbaufähig. Terminvereinbarung und -einhaltung problematisch. Insgesamt ist der Umgang mit dem Bestandskunden mit viel Wohlwollen Durchschnitt. Keine Empfehlung also, maximal die Sonderaktionen mitnehmen und dann weiterziehen.

— K.-P. G.
positiv 14.04.2018

onvista bank — Aufstieg in die 1. Liga der Online-Broker?

Ich bin Bestandskunde bei der onvista bank mit noch kleinem Restdepot. Zu onvista gekommen bin ich durch eine großzügig prämierte Fondsübertragungsaktion und eine geteilte KwK-Prämie. Die Transaktionskosten und die Handhabung des Online-Brokerage haben keinen vom Hocker gehauen. Sie waren einfach nicht kundenfreundlich. Seit einiger Zeit ist Bewegung bei onvista, bestimmt durch die neuen Besitzverhältnisse. Vor ein, zwei Wochen hatte ich eine E-Mail im Postfach mit einer Depotübertrags-Aktion für Bestandskunden. Das gab es vorher noch nie. Im Rahmen der Aktion move on kann man beliebige handelbare Wertpapiere (Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen) übertragen (Ausnahmen: Dienstleister-Depots; Überträge von Commerzbank, comdirect, und ebase, die wie onvista zur Commerzbank gehören sind auch nicht erlaubt). Werden 20.000 Euro Volumen übertroffen, das Alt-Depot geschlossen und die Papiere oder ihr Gegenwert 12 Monate gehalten, so bekommt man 150 Euro Prämie. Ein guter Deal bei den schmalen Zinsen. Und bei den Transaktionskosten gibt es inzwischen Modelle, die günstiger sind als z. B. bei einer flatex. Eine Überlegung wert, ich habe es gemacht.

— H. K.
neutral 14.04.2018

flatex — Steuerbescheinigungen

Bei flatex ist die Wartezeit bis zum Erhalt der Steuerbescheinigungen seit Jahren unzufriedenstellend. Zunächst dachte ich, das würde sich mit der Zeit ändern (Softwareverbesserung, Fortschritt bei der Digitalisierung insgesamt), aber auch aktuell warte ich immer noch auf die Steuerbescheinigung für 2017 und kann folglich keine Einkommensteuererklärung erstellen. Das ist nicht mehr akzeptabel, denn es handelt sich um eine Basis-Leistung und andere Institute zeigen, dass es durchaus möglich ist, in angemessener Zeit den Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. Den flatex-Werbeaussagen bezüglich Kundenzufriedenheit und Brokerqualität entspricht dies jedenfalls nicht und den darin genannten Ansprüchen an sich selbst wird man nicht gerecht. Schade, denn in vielen Bereichen ist flatex durchaus gut - aber bei solch einfachen Dingen?!

— G. T.
negativ 07.04.2018

DKB — Technische Probleme mit Orderbuch

Seit einigen Wochen habe ich technische Probleme mit dem Aufrufen des Orderbuchs. Ich kann keine bestehende Order mehr eigenständig ändern oder löschen. "Aufgrund technischer Probleme ist die Anfrage im Wertpapiersystem fehlgeschlagen (Zeitüberschreitung)" - so die Rückmeldung. Nach mehrmaligen Adressieren des Problems an die DKB kam immer die Rückmeldung, dass der DKB keine technischen Störungen vorliegen, die System sind überprüft worden, diese arbeiten einwandfrei. Es läge entweder an meiner Internetinfrastruktur oder an meinem Browser. Änderungen werden telefonisch nicht angenommen. Löschungen wurden nach dem dritten Mal eingestellt mit der Begründung, wir sind eine Internetbank, und Aufträge werden nur bei Störungen der Bank angenommen. Das Problem liegt bei mir! Bin sehr überrascht, habe keinerlei Verbindungsprobleme oder Abfrageprobleme mit anderen Websites. Ich war bisher mit der kompletten Produktpalette, dem Service und auch der Performance der DKB sehr zufrieden. Jedoch der Bereich Broker hat sich nach einigen Trades als nicht zuverlässig und kompliziert herausgestellt. Ich denke über einen Wechsel nach.

— C. W.
positiv 19.03.2018

Consorsbank — Attraktives Prämienmodell für Depotübertrag

Die Consorsbank bietet gerade für große Depots ein attraktives Prämienmodell für den Depotübertrag. Wer z. B. etwas über 100.000 Euro übertragen kann, bekommt 1.000 Euro, also fasst ein Prozent. Man sollte auf die Stufen achten, auch bei 150.000 Euro Übertrag gäbe es nur 1.000 Euro Prämie. Die Details sind leicht beim Anbieter zu finden. Man vergleiche mit den Tagesgeldzinsen! Da gibt es für ein Jahr ca. 500 Euro bei 100.000 Euro Anlage, ein Jahr ist auch die Haltefrist der Aktien. Beides muss natürlich noch versteuert werden. An dem guten Angebot ändert dies nichts. Die Consorsbank ist seriös, hat deutsche Einlagensicherung, passable Chancen bei IPOs und mittelprächtige Transaktionskosten gerade bei größeren Orders. Der Depotübertrag zu Fremdbanken geht dafür extrem einfach per mTAN. Auch Freistellungsaufträge bei Ehepaaren sind unkompliziert gelöst. Das Formularwesen bei der Kontoeröffnung ist lästig, aber überschaubar. Eine runde Sache und zu empfehlen.

— anonym
negativ 15.03.2018

flatex — Chaos im Depot nach Einführung neuer Fondbesteuerung, Depotübertrag dauerte 6 Wochen

Bin seit Mai 2017 bei flatex wegen der kostenlosen ETF-Sparpläne. Das Problem mit den Strafzinsen habe ich noch umgehen können. Anfang 2018 dann die Überraschung auf dem Depot: dutzende Ein- und Ausbuchungen und Stornierungen der jeweiligen Buchungen waren zu sehen. Nach Rückfrage bei der Hotline wurde dies mit der Einführung der neuen Fondsbesteuerung begründet. Das Chaos konnte man aber auch nicht erklären. Das hatte man technisch wohl nicht im Griff und hat an meinem Konto geübt. Danach fiel für mich die Entscheidung, den Broker zu wechseln. Dann wurde es aber noch ärgerlicher: Über den neuen Broker wurde der Depotübertrag im Januar an flatex gesendet. Danach Funkstille bei flatex für über 5 Wochen. Erst aufgrund meiner Beschwerde wurde mir dann mitgeteilt, dass der Übertrag bis zu 5 Wochen dauern kann. Diese waren aber schon rum. Das war aber noch nicht alles. Ich sollte erst die Bruchstücke der gemanagten Fonds verkaufen, bevor man die Übertragung abwickeln wollte. Nach einem Mail-Ping-Pong war man dann doch bereit, den Übertrag vor Verkauf der Bruchstücke anzustoßen. Auch beim Bruchstückverkauf über den Emittenten wurde es nicht besser. Inzwischen ist der Auftrag wieder eine Woche alt und noch nichts von den Bruchstücken wurde verkauft. Das alles ist inzwischen nur noch unglaublich. Auch die Bereitstellung der Jahressteuerbescheinigung scheint flatex vor eine Herausforderung zu stellen. Andere Banken aber das bereits im Februar geschafft. Hoffentlich komme ich noch in 2018 von diesem Broker los.

— Bernd Schmitt
neutral 12.03.2018

onvista bank — Mühevoll und unübersichtlich, aber gute Konditionen

Ein Onvista-Depot einzurichten, kostet Mühe und Zeit. Man sollte die Bedingungen für Kundenwerbung und Prämien für eigene Abschlüsse gut lesen, im Zweifel per E-Mail nachfragen. Zurzeit interessant ist das Depot mit der 5 Euro Flatfee. Gut, dass im Gegensatz zu flatex keine Strafzinsen auf Guthaben anfallen. Das Online-Brokerage ist ein Chaos, was an frühe Internet-Banking-Tage erinnert. Die Postbox, die Kontenübersicht, die Sessions, Rücküberweisungen, also intuitiv ist anders. Dabei habe ich 19 Jahre Internet-Banking-Erfahrung, kenne alle größeren Anbieter. Auch die Eröffnungsanträge für Konto und Depot sind mühsam auszufüllen. Das TAN-Verfahren mit einer Kombination von Passwörtern ist nicht mehr state of the art. Seit Jahren wurde wenig im Online-Brokerage erneuert. Für mich als Vieltrader rechnet sich das Angebot, sodass ich für ebensolche Vieltrader die Onvista eingeschränkt empfehlen kann. Neben oben Gesagtem wird man manchmal noch von kleinkrämerischen Gebühren (Eintrag ins Aktionärsregister, ausländische Dividenden usw.) überrascht.

— Rainer Sch.
negativ 02.03.2018

DKB — Probleme beim Ordern

Und auch heute geht bei DKB bezüglich Wertpapierkauf gar nichts. Mittlerweile nervt es einfach nur noch. Telefonische Hilfe Fehlanzeige. Ich wollte einen Optionsschein kaufen und dachte, wenn es Online nicht geht, wird es wohl zumindest telefonisch gehen. Aber falsch, die Mitarbeiterin aus dem Callcenter hat für rein gar nichts irgendwelche Befugnisse oder sonstige Kompetenzen. Und das ist das zweite Mal bei mir innerhalb kurzer Zeit. Letztes Mal schon per E-Mail beschwert. Knapp zehn Tage später hatte ich eine Standardantwort erhalten. Ungern aber mittlerweile fast gezwungen werde ich mein Depot umziehen lassen. Schade eigentlich.

— Christoph T.
neutral 24.02.2018

Wüstenrot — Gute Neukundenaktionen, aber eine Chaotentruppe

Die Wüstenrot Bank hat ihr Börsengeschäft seit einiger Zeit an ebase outgesourced, eine gute Idee. Denn trotz guter Neukundenaktionen in den vorangegangenen Jahren, über die ich auch zu Wüstenrot direkt kam, konnte die Wüstenrot direkt als Broker nicht recht überzeugen. Auch wenn die Konto-/Depoteröffnung erfreulich schnell und einfach ging, war bald schon der Lack ab. Angefangen bei dem mageren Online-Brokerage-Auftritt, über nicht günstige Tradinggebühren bis hin zur eher schlechten Qualität der Hotline, habe ich mich öfters geärgert. Es kann nicht sein, dass der Kunde immer mal wieder mehr weiß als der Berater und auch richtige Einwände nur zögerlich und teilweise erst auf Beschwerde behandelt werden. Mit dem Wechsel zu ebase für das Wertpapiergeschäft wurde hier ein Quantensprung geschaffen. Bei den Neukundenaktionen ist die Wüstenrot Bank weniger spendabel als noch vor 2 bis 3 Jahren. Man sollte also genau abwägen, ob man nicht bei einem großen Online-Broker (ING-DiBa, comdirect) oder einem Billig-Broker (wie flatex) besser aufgehoben ist.

— L. Schr.
neutral 23.02.2018

brokerport — Zu viel Fintech und zu wenig Bank

Nach 3 Jahren Erfahrung bleibt mein Fazit: Fintech lieber nicht. Das Gebührenmodell ist seltsam: Falls 6 Monate kein Trade, dann EUR 23,80 Euro Strafgebühr. Guthaben wird jedoch stets mit Negativzins abgerechnet (-0,40%), ein Wertpapierkredit hingegen mit teuren 6,99% (Stand: Februar 2018). Dividendenzahlungen von ausländischen Aktien werden mit Gebühr belegt. Fast ohne Funktion in den 3 Jahren blieb der Service. Die Hotline-Mitarbeiter konnten fast nie telefonisch Auskunft geben, deshalb wird ein Rückruf für den gleichen Tag versprochen. Dieser erfolgte jedoch nie. Wer jetzt eine E-Mail zur Erinnerung schreibt, erhält ebenso keine Antwort. Nach zusätzlicher E-Mail-Erinnerung meinerseits nach 4 Wochen erfolgte eine Antwort, die erneut keine Auskunft zum Sachverhalt beinhaltet. Kein Service (durch Hotline und E-Mail) wäre also besser. Es erspart einem die Frustration. Leider beging/begeht brokerport zusätzlich immer wieder Fehler, weshalb ich den Kundenservice ja doch beauftragen muss. Z. B. wurden fehlerhaft 12,49 Euro zu meinen Lasten berechnet. Nach Anruf und mehreren E-Mail-Beschwerden erfolgte die versprochene Gutschrift auch nach einem Monat nicht. An Veränderung glaube ich nach den 3 Jahren nun nicht mehr. Auch nicht an zukünftige Versprechungen. Schade für brokerport von der FinTech Group Bank.

— P. Seidel
negativ 12.02.2018

DKB — Technische Störung

First of all, das hier ist kein Fake-Bericht. Es gibt Probleme beim Aktienkauf mit dem DKB Broker. Fehlermeldung: Aufgrund technischer Probleme, ist die derzeitige Orderausführung nicht möglich. Das ist verdammt ärgerlich. Wenn man bei der Hotline anruft, bekommt man nur Aussagen im Bereich wir arbeiten daran. 2 Stunden später - keine Veränderung. Das satte Plus von heute Morgen ist mir jedenfalls vorenthalten geblieben. Wort zum Schluss: Neues Konto bei einem anderen Broker ist eröffnet ... Schade DKB, weil euer Girokonto und die Visa echt klasse sind. Aber als Broker keine Empfehlung!

— Alex M.
positiv 04.02.2018

Merkur Privatbank — Viel Papier und das zweimal

Ich habe mehrere Depots. Einige sind noch Relikte aus Neukundenaktionen. Ich suche immer nach Aktionen, bei denen man Tages- und Festgeldangebote kombinieren kann. Die Münchner Merkur Bank bietet aktuell ein gutes Neukundenangebot, bei dem man auch größere Summen anlegen kann. Bei einem Depotübertrag von z. B. 100.000 Euro darf man ein halbjähriges Festgeld in gleicher Höhe zu 2% p. a. anlegen. Reine Tages- oder 6-Monatsfestgeldangebote in Euro und mit deutscher Einlagensicherung und direktem Abzug von KESt und SolZ (also keine Auslandsanlage) liegen in der Spitze bei 0,5%. 1.000 Euro im Vergleich zu 250 Euro Zinsen vor Steuern sind dann schon ein Wort. Man muss einiges an Seiten zur Kontoeröffnung (Tagesgeldkonto plus Depot) ausfüllen und etliche Dokumente unterschreiben. Der Rest ist ein PostIdent und warten auf die Kontoeröffnung und Zugangsdaten. Die Transaktionskosten sind eher mittel bis teuer. Das Festgeld ist separat zu eröffnen. Die Kontoeröffnungsunterlagen kamen doppelt. Sonst habe ich bisher keine Beanstandung.

— A. N.
neutral 03.02.2018

onvista bank — Leicht chaotische Erlebnisse

Ich habe, angelockt durch den Pauschaltarif, seit 2017 ein Depot bei der onvista bank. Die Eröffnung des Depots klappte problemlos. Die Weboberfläche ist jedoch etwas gewöhnungsbedürftig und könnte übersichtlicher sein. Etwas seltsam ist, dass bei der Abrechnung eines Trades die Ordergebühren nicht als separate Position vom Verrechnungskonto abgebucht werden, sondern als Gesamtposition - das kenne ich anders. Besonders befremdlich wurde es im Zuge der Umstellung auf das neue Investitionssteuergesetz 2018. Ohne dass die Bank es vorher kommuniziert hatte, wurde bei Jahreswechsel ein fiktiver Veräußerungsgewinn in Höhe von 30% des Kapitals eingezogen. Die Klärung dieses Sachverhalts hat mich einige Nerven, viel Zeit und entgangenen Gewinn gekostet. Die onvista bank war hierbei wenig hilfreich.

— anonym
negativ 27.01.2018

flatex — Strafzinsen und Fremdgebühren für Tradegate

Bin seit 8 Jahren zufriedener Flatexkunde mit 8-stelligen Jahresumsätzen und ca. 500 Tradegate-Orders pro Jahr. Seit der Einführung der Strafzinsen muss ich zur Vermeidung von Kosten täglich 6-stellige Beträge zu meiner Hausbank hin und her bewegen, um den Saldo niedrig zu halten, sehr lästig und gefährlich, da die Überweisungen bei der Hausbank nur bis 10.000 Euro versichert sind. Seit 1.1.18 werden Fremdgebühren für Tradegate-Orders zusätzlich berechnet, die laut Antwort von Tradegate auf schriftliche Anfrage gar nicht anfallen. Bin sehr verärgert und suche einen besseren Broker.

— L. P.
negativ 17.01.2018

maxblue — Andere sind spendabler

Immer wieder buhlen die Banken um die Bestandsdepots des Wettbewerbs mit ihren Depotübertragsprämien bzw. Depotschließungsprämien. Auf diesem Weg bin ich zu maxblue gekommen. Andere sind spendabler, habe ich jetzt über das Jahr gelernt. Mein vorheriges Depot war auch kostenlos, Limitgebühren und Mehrfachausführungen ähnlich geregelt. Die Transaktionsgebühren bei maxblue sind etwas höher, alles noch im mittleren Bereich aber keinesfalls günstig. Das ganze Paket Kontoeröffnung, Online-Brokerage, Mailbox, Hotline haut keinen um. Die Hotline redet eher schlauer daher, als sie ist. Der Zugang zu IPOs ist ganz gut, ich habe auch einmal erfolgreich zugeschlagen. Insgesamt mehr Minuspunkte als Pluspunkte, deshalb keine persönliche Empfehlung. Ich bin jetzt neben meinem neuen Girokonto auch mit Depot wieder weitergezogen, wieder gegen Prämie. Auch da hat maxblue unnötig gebremst.

— Hans-Jürgen
positiv 03.01.2018

comdirect — Wieder zurück bei der comdirect

Nach fünf Jahren bei flatex hatte ich genug von Zinsen, Strafzinsen und schlechtem Online-Brokerage. Ich wartete schon einige Monate auf ein Aktionsangebot des Wettbewerbs. Da kam mir vor wenigen Wochen das Neukundenangebot von comdirect zum Depot gerade recht. Neben dem kostenlosen Depot habe ich ein Jahr lang eine Flatfee, die sogar fast halb so teuer ist wie die bei flatex. Für mich als Vieltrader und mit hochvolumigen Transaktionen (größer 10.000 Euro im Schnitt) spart eine Flatfee immer kleinere vierstellige Beträge im Jahr. Für alle in ähnlicher Situation lohnt sich der Wechsel, deshalb meine Empfehlung. Online-Banking und Reporting sind gut, viel besser als bei flatex. Die Konto- und Depoteröffnung lief sauber durch. Für alle die es interessiert, es gibt auch ein Kwk-Programm, was aber gering dotiert wird. Da ich auch offene Immobilienfonds übertrug, bekam ich noch 50 Euro geschenkt. Die Schwelle von 5.000 Euro Gegenwert ist leicht zu erreichen. Leider geht der Depotübertrag nach einer externen Bank noch nicht mit TANs.

— H.-P. Sch.
neutral 12.12.2017

flatex — Ordentliche Transaktionsgebühren, aber lästige Handhabung

Ein paar Quartale habe ich jetzt Erfahrung zu den Negativzinsen bei flatex. Trotz auferlegter Disziplin blieben ein paar Euro bei flatex hängen. Das Konto immer zeitnah bei 0 zu halten ist gar nicht so leicht. Manchmal braucht man ein paar Tage um eine Limitorder durchzukriegen und bei einem fünfstelligen Betrag sind wir im Eurobereich bei den Strafzinsen. Auf der Gegenseite bei zu lang genutztem Wertpapierkredit passiert das Gleiche. Einfach nur lästig. Genauso das Postfach, schlecht strukturiert, ich brauchte schon Hilfe bei der Suche nach Mails, was ich sonst bisher nirgendwo erlebt habe. Und schließlich die Erzeugung der TANs, welche zeitaufwendig ist. Somit sicher nicht ein Depot für jeden. Die ein oder andere Kröte muss man für die günstigen Ordergebühren schlucken.

— R. W.
positiv 04.12.2017

1822direkt — Guter Start als Neukunde mit dem Depot

Ich habe einen guten Start als Neukunde mit dem 1822direkt Depot gehabt. Die Depot- und Transaktionsgebühren meiner Hausbank mit Filiale im Ort waren mir schon lange ein Dorn im Auge. Vor ein paar Wochen habe ich im Internet die Anzeige der 1822direkt gesehen. Ich habe mich über die Bank informiert und herausgefunden, dass sie zum Sparkassenverbund gehört und da eine Tochter der Frankfurter Stadtsparkasse ist, also ein seriöses Unternehmen. Mit dem Übertrag meines alten Depots und dessen Schließung habe ich die Bedingungen für 2 x 50 Euro Prämie erfüllt. Des Weiteren wollte ich sowieso noch zwei, drei Positionen glatt stellen und die Gewinne noch in 2017 realisieren. Auch für diese Transaktionen werde ich noch mal mit 100 Euro belohnt und zahle zusätzlich nur die halben Transaktionskosten. Wenn die 1822direkt ihre Versprechen hält, ein guter Deal für mich. Was sonst noch? Das Internetbanking ist ganz gut bedienbar. 7 bis 10 Arbeitstage sollte man für die Konto- und Depoteröffnung einrechnen. Von der normalen Hotline wird man bei schwierigeren Wertpapierfragen auch mit der Fachabteilung verbunden. Kein Grund zur Klage!

— M. R.
negativ 28.11.2017

comdirect — Vorsicht bei der comdirect

Ich bin seit ca. 2001 Kunde bei der comdirect und habe dort ein Wertpapierdepot sowie ein Tagesgeld- und Verrechnungskonto (inklusive eines 2009 zur steuerlichen Trennung angebotenem Zweitdepots). Im November 2017 wurde mir ohne Angabe von Gründen meine gesamte Kontoverbindung durch die comdirect gekündigt. Auf Rückfrage erhielt ich lediglich den Hinweis, dass die Bank das Recht dazu hätte. Wie ich inzwischen in Erfahrung bringen konnte, lässt die Bank irgendwelche Routinen laufen, die ihr anzeigen, wann ein Kunde nicht mehr attraktiv ist. Da ich als Kunde diese Kriterien nicht kenne, weiß ich aber nicht, wann ich "attraktiv" bin. Habe ich zu viel oder zu wenig Geld auf dem Verrechnungskonto? Handle ich nicht oft genug mit Aktien (dafür bezahle ich aber ordentlich die durch die Bank festgelegten Depot-Gebühren)? Stört mein Zweitdepot? Für jemanden, der langfristig eine verlässliche Bankverbindung sucht, kann ich also diese Bank überhaupt nicht empfehlen! Es gibt zahlreiche Banken am Markt mit sehr ähnlichen Konditionen. Teilweise werben diese sehr aktiv für neue Kunden, sodass es für mich kein Problem sein wird einen Ersatz zu finden.

— Frank G.
neutral 13.11.2017

Postbank — Wertpapierdepot wird interessanter

Mein noch nicht so lange bei der Postbank geführtes Depot und das Anlagekonto sind jetzt kostenfrei, wie mir meine Bank telefonisch bestätigte. Der geldwerte Vorteil ist insgesamt in etwa 20 Euro im Jahr. Zusammen mit den moderaten Ordergebühren und der Prämie, die ich vor ca. 3 bis 4 Monaten für einen Depotübertrag bekam, ist dies eine runde Sache. Bei den niedrigen Anlagezinsen rücken solche Aktionen und Sonderaktionen immer mehr in den Fokus. Im Wertpapierbereich ist die Postbank von Handelsplätzen über Sparpläne bis hin zu Neuemissionen für den Wertpapierkunden ganz gut aufgestellt. Mich stört etwas, dass - zumindest für mich - kein kostenfreies Girokonto angeboten wird und dass die Postbank im Bereich kurz- bis mittelfristig verzinster Anlagen eigentlich kein Angebot hat. Auch die Konto-/Depoteröffnung habe ich anderswo schon einfacher und schneller hinbekommen. Nicht zu unterschätzen der Vorteil, dass es doch auch noch einige Filialen gibt, gerade wenn mal wieder der Geldautomat ausfällt. Leider kommt Letzteres häufiger vor. Man sieht: nicht schwarz, nicht weiß, folglich auch keine unbedingte Empfehlung

— Georg H.
neutral 08.11.2017

Consorsbank — Nicht günstig aber mit guten Aktionen

Die Consorsbank ist für Depotkunden/Trader nicht gerade eine günstige Adresse. Das war in der Vergangenheit so und hat sich in den letzten fünf bis zehn Jahren nicht geändert. Relativ neu aber - und gerade für Leute mit großem Depot sehr interessant - ist die laufende Depot-Übertragungsaktion. Da geht es um übertragenes Wertpapiervolumen gegen bis zu 1% Prämie, der Gegenwert der Papiere wird zum Übertragungszeitpunkt bewertet. Das Ganze bei relativ überschaubarem Aufwand für die Depoteröffnung und bei einem kostenlosen Depot. Ein vierstelliger Betrag vor Steuer ist möglich. Elegant, dass Depotüberträge von der Consorsbank weg und die Eröffnung eines Zweitdepots mit PIN und TAN gehen. Das Menü könnte besser sein, das Postfach wirkt unorganisiert. Up and down, aber eine Überlegung wert für die oben angesprochene Klientel.

— Chr. B.
positiv 09.10.2017

DKB — Die ersten zwei Jahre mit DKB Broker

Durch eine Schenkung meiner Oma kam ich vor knapp drei Jahren in die Verlegenheit über Geldanlagen nachdenken zu müssen. Meine anfänglichen Tagesgeldanlagen rentierten immer weniger und auch Festgelder oder Sparpläne waren keine Alternative. Also beließ ich nur noch meinen Notgroschen als Tagesgeld und wechsele seitdem im Halbjahresturnus zu den jeweils besten Euro-Tagesgeldangeboten - manchmal auch zusätzlich mit Neukundenprämien. 3/4 meines kleinen Vermögens habe ich dann in Wertpapieren angelegt, was mir schwerfiel, obwohl ich - mea culpa - BWL studiere und eigentlich weiß, dass auch Aktien kein Teufelszeug sind. Damals habe ich mich für den DKB Broker entschieden, weil Girokonto und Depot gebührenfrei waren, die Orderkosten niedrig und das Online-Banking passabel. Studienkollegen mit mehr Erfahrung gaben den ein oder anderen Tipp. Insgesamt habe ich bis zu acht Titel in meinem Depot, alles im Euroraum, nur Titel, die eine Dividendenrendite von 3% und mehr aufwiesen. Unter Ausnutzung meines Freibetrages habe ich auch mal Gewinne realisiert und Aktien ausgetauscht, die weniger rentierten. In einem guten Börsenumfeld habe ich vor Dividende über 22% Wertzuwachs im Depot. Keine Frage, Disziplin ist gefordert. Mit den Informationsmöglichkeiten bei der DKB und der Hotline bin ich zufrieden.

— C. W.
negativ 04.10.2017

Volkswagen Bank — DAB-Depot der Volkswagen Bank zu teuer

Ich habe das Volkswagendepot etwas über ein Jahr gehabt. Mein Fazit: Die Nachteile überwiegen die Vorteile bei Weitem. Positiv war die Depotübertragsprämie, die Verzinsung des Orderkontos und die hilfsbereite Hotline, negativ der Papierkram und die doch sehr teuren Ordergebühren. Der eTAN-Generator ist ganz nett für das Sicherheitsgefühl, aber das Online-Banking ist umständlich, auch bedingt durch das Outsourcing des Depotgeschäfts. Vorsicht bei bestandslosem Depot: Es fallen monatlich Gebühren an. Alles in allem war dies mir zu umständlich, sodass ich jetzt wieder zurück zur ING-DiBa gegangen bin. Keine Empfehlung meinerseits also. Bestimmt einer der schlechteren Online-Broker aus meiner 15-jährigen Erfahrung.

— H. L.
negativ 02.10.2017

maxblue — Ein Fest für die Konkurrenz

Positivpunkte: maxblue hat (erst auf Nachfrage) die Depotwechselprämie von 2.500 Euro ausbezahlt, nachdem ich mein Depot im Wert von 500.000 Euro übertragen hatte. Inzwischen - nach ein paar Monaten Erfahrungen mit maxblue - überlege ich, das Depot vor Ablauf der Jahresfrist wieder zu einem anderen Broker zu übertragen, auch wenn ich dann einen Teil der Prämie verliere. Die Gründe (Negativpunkte): Die Website ist so unglaublich schlecht, unübersichtlich, kompliziert, dass man es kaum fassen kann. Wie schafft es eine Deutsche Bank, so einen Stuss zu entwickeln? Im Vergleich z. B. zu DiBa oder comdirect liegen Welten dazwischen. Nur einige Beispiele: Die Seite ist oft quälend langsam, sodass sie schwer benutzbar ist. Es gibt unterschiedliche Depotansichten, was verwirrend ist, aber keine richtig gute mit den wesentlichen Infos. Ich gehe in die Ordermaske, mache einen Directtrade. Ich gehe wieder in die Ordermaske, will einen börslichen Trade machen, das System verweigert dies, trotz ausreichend Kapital. Es stellt sich heraus, dass man bei börslichen Trades erst ein anderes Konto auswählen muss ... Ich kaufe dänische Aktien, sie werden auch ins Depot eingebucht und in Euro angezeigt, später kaufe ich noch mal eine Position dieser Aktien (selbe WKN), danach habe ich 2 Depotpositionen, eine in Euro, eine in dänischen Kronen. Ich kann zwar tagesgleich handeln, habe aber nach einer Order mehrere Tage lang keinen Überblick über Depotbestand und Kapital. Man kann eine Session-TAN eingeben, aber was nützt mir das, wenn mich das System so schnell wieder ausloggt, dass ich mich dauernd wieder mit einer neuen TAN einloggen muss. Ich fühle mich unter Druck gesetzt, weil ich sonst gleich wieder ausgeloggt bin. Nach Wertpapierverkäufen war plötzlich Geld auf meinen Fremdwährungskonten; ich musste 4 Mal deswegen anrufen. Wenn ich die Hotline z. B. mit der DiBa vergleiche, finde ich die DiBa ehrlich nett und freundlich, maxblue eher aufgesetzt freundlich und leicht arrogant. Mein Eindruck ist außerdem, dass Feedback nicht willkommen ist. Ich könnte die Liste noch weiter fortführen, aber mir ist die Zeit zu schade, noch mehr zu schreiben. Wer für so ein miserables Kundenerlebnis sorgt und dann nicht einmal offen für Kundenfeedback ist, bei dem sind einfach Hopfen und Malz verloren.

— Ole Sing
positiv 22.09.2017

1822direkt — Im Rahmen der Werbeaktion ein gutes Angebot

Die 1822direkt bietet zurzeit ein Depot mit doppelter Prämie an (aber nur, wenn man den digitalen Depotwechselservice benutzt), das bei Wertpapierbestand kostenlos ist. Dies passte gut für mich. Ich hatte ein kleineres Depot zum Übertragen und Schließen und wollte ein paar Positionen konsolidieren. Das habe ich dann zu halben Ordergebühren auch gemacht. Ein rundum gutes Geschäft. Mit dem Online-Brokerage kann ich leben. Zudem ist man bei der Sparkassengruppe auch gerne mal bei einem IPO dabei, was lohnen kann. Die Konto- und Depoteröffnung ging reibungslos. Die Standardtransaktionsgebühren sind mittelprächtig, gerade bei kleinen und mittleren Deals noch OK. Wer viel handelt oder keine Standardgeschäfte macht, muss rechnen, ob die Zusatzkosten die Prämie nicht wieder auffressen. Meine Handvoll Deals passt aber genau zu dem Angebot und genau für diese Klientel kann ich das Aktiv-Depot der 1822direkt weiterempfehlen.

— M. Sch.
neutral 18.09.2017

Consorsbank — Depot mit Prämie aber hohem Transaktionsentgelt

Die Consorsbank bietet ein gebührenfreies Depot mit Prämie aber leider auch hohem Transaktionsentgelt auch für mittelgroße Orders. Ich bin vor einem halben Jahr mit meinem Depot zur Consorsbank und bekam die Möglichkeit 20.000 Euro auf ein Jahr zu 2% als Tagesgeld anzulegen. Die Rendite ist wegen quartalsweiser Zinszahlung sogar geringfügig höher. Das war die gute Seite des Deals. Da ich aber zurzeit meine ca. 10 Positionen teilweise umschichte und dabei im Schnitt 4.000 bis 5.000 Euro Transaktionen habe, werde ich ganz schön zur Kasse gebeten. Zwischen 0,40% und 0,45% pro Verkauf oder Kauf, das ist knapp doppelt so viel wie bei der DKB, wo ich vormals war und knapp dreimal so viel wie bei flatex. Was sonst noch? Das Online-Banking/ Online-Depot ist mir nicht intuitiv genug, ab und an brauche ich die Hotline. Die wiederum hat eine gute Erreichbarkeit und passable Auskünfte. Die Konto- /Depoteröffnung empfand ich persönlich als eher umständlich und langsam. Eine neutrale Note wegen der vielen Für und Wider. PS: Die Prämie ist inzwischen umgestellt auf ein gestaffeltes Volumenmodell. Das könnte für die Inhaber großer Depots interessant sein. Es gibt auch ein KwK-Programm. Details findet man leicht beim Anbieter.

— H. R.
negativ 21.08.2017

DKB — Fondsparpläne

Ich bin seit 2003 Kunde der DKB und mit dem Cashkonto inklusive der Kreditkarte sehr zufrieden. Da die DKB auch ein Depot anbot, habe ich dieses für Fondssparspläne und ETF-Sparpläne benutzt. Die Besparung der 3 Fondssparpläne habe ich Anfang August eingestellt und die Fondsanteile verkauft. Über die Börse habe ich die ganzen Anteile für jeweils 10,00 Euro Provision verkauft. Die Bruchstücke lassen sich nicht über die Börse verkaufen und somit habe ich den Hinweis der DKB befolgt und diese Bruchstücke außerbörslich verkauft. Gesagt getan, und mit Schrecken festgestellt, dass die Bruchstücke mit jeweils 25,00 Euro Provision verkauft wurden. Ich habe jetzt für 3 komplette Fondsverkäufe jeweils 35,00 Euro bezahlt, also insgesamt 105,00 Euro Provision. Auf Nachfrage bezüglich der Erstattung der Provision für die Bruchstücke, wurde lapidar auf die Preisliste verwiesen, dass ein Verkauf außerbörslich mit 25,00 Euro berechnet wird, auch wenn es sich um Bruchstücke handelt. Bei ETF-Sparplänen werden die Bruchstücke mit einem entsprechenden PDF-Formular ohne Provision verkauft. Da für Bruchstücke bei Fondssparplänen keine andere Rückgabemöglichkeit besteht, fallen auf jeden Fall immer 25,00 Euro Provision an. Dies sollte man immer im Hinterkopf behalten, wenn man Fondssparpläne bei der DKB abschließt. Die ETF-Sparpläne habe ich bei der DKB beendet und habe diese bei einem anderen Broker angelegt.

— Tom
negativ 17.08.2017

onvista bank — Kontoeröffnung nicht transparent

Ich habe versucht, ein Depotkonto bei onvista zu eröffnen. Heute habe ich die folgende Antwort bekommen: "Wir teilen Ihnen mit, dass wir aus geschäftspolitischen Gründen Ihrem Wunsch nach Eröffnung nicht nachkommen können. Diese Entscheidung liegt in bankinternen Richtlinien begründet, die wir nicht offenlegen möchten." Ich kann mir nicht vorstellen, welche Gründen onvista haben kann, um ein Konto für einen europäischen Staatsbürger mit einem festen Job und Wohnsitz in Deutschland nicht zu eröffnen. Ich glaube nicht einmal, dass das legal ist ... Und es sieht so aus, als wenn ich nicht der Einzige bin ... Unglaublich! Zum Glück gibt es genügt andere Anbieter, die mehr Transparenz und weniger Vorurteile haben. Ich werde es mit flatex probieren.

— Guillem Gargallo
positiv 16.08.2017

Targobank — Doppelt gemoppelt hält besser

Für eine Filialbank erstaunlich gute Sonderaktionen fährt die Targobank seit einiger Zeit. Im letzten Jahr bin ich bei der Aktion Depotübertrag gegen Sonderzinsen beim Tagesgeldkonto mit 40.000 Euro für ein Jahr zu 2,5% (garantiert!) bei wertgleichem Depotübertrag eingestiegen. Zudem habe ich die zehn Freetrades zur kostengünstigen Umstrukturierung meines Depots während dieser Zeit genutzt und bei ca. 100.000 Euro Handelsumsatz statt ca. 250 Euro bei den meisten anderen Depots weniger als 50 Euro Gebühren bezahlt. Am Ende der Laufzeit wurde mir per Brief ein Angebot gemacht - bei Übertrag von gemanagten Fonds (z. B. offene Immobilien-, Misch- und Aktienfonds) - noch einmal eine Prämie von 0,75% des Kurswertes zu erhalten, was ich nutzen konnte und dankend annahm. Das Onlinebanking ist noch nicht einmal schlecht und manchmal ist es sogar gut, eine Filiale mit Berater zu haben. Für alle, die ähnlich wie ich anlegen, denke ich eine sehr, sehr gute Empfehlung. PS: Statt 2,5% bis 40.000 Euro gewährt die Targobank zurzeit nur noch 2,0%. Trotzdem gut bei den Tagesgeldkonditionen wie sie aktuell am Markt sind.

— A. V.
positiv 01.08.2017

brokerport — Günstig und nicht schlecht

Ich bin Vieltrader, komme auf zwei Transaktionen pro Woche, so um die hundert im Jahr bei einem Umsatz von knapp unter 200.000 Euro. Das heißt, im Durchschnitt macht ein Deal bei mir weniger als 2.000 Euro aus. Da muss man die Gebühren schon unter Kontrolle haben. Somit kommen nicht viele Online-Broker infrage und brokerport hat dazu ein vernünftiges Online-Brokerage. Allein das Konto immer nahe 0 Euro zu halten, erfordert Arbeit, für Schulden und Guthaben sind Zinsen fällig. Deswegen habe ich mir einen Lombardkredit einräumen lassen, kann also handeln ohne Deckung und gleiche aus, wenn meine Limits zogen und die Wertstellung erfolgt ist. Guthaben aus Verkäufen muss ich manuell abziehen, soweit nicht direkt wieder angelegt, um die Strafzinsen zu vermeiden. Durch meine Verhaltensänderung werde ich bei ein paar wenigen Euro Straf- und Überziehungszinsen pro Jahr bleiben. Trotzdem ist es eine lästige Angelegenheit. Bei Neuemissionen bleibt man bei brokerport in der Regel außen vor. Schade, früher habe ich einige gute Deals damit gemacht. Die Hotline hat Ahnung, keine Frage.

— F. B.
neutral 11.07.2017

comdirect — Ein paar Bemerkungen zu comdirect und deren Depot

Die comdirect Bank ist kein einfacher Partner bei den Finanzen. Ein Girokonto würde ich aufgrund des Gebarens der comdirect nur als Zweitkonto eröffnen, liest man doch immer wieder von merkwürdigen bankseitigen Kündigungen. Auch im Bekanntenkreis sind zwei - ich glaube mit Recht - sehr verärgerte Ex-Kunden. Für die comdirect sprechen der sehr gute Online-Auftritt und die effiziente schnelle Eröffnung von Konten und Depots sowie die prämienbewährten Sonderaktionen zu Konten und Depots. Insbesondere - und auch einer meiner Gründe zur Depoteröffnung - wurde der Übertrag von Fonds prämiert sowie aktuell der Aufbau eines Depots (z. B. 10.000 Euro Nettovolumen beim Aktienkauf mit 1% Prämie). Unnötig ist es allerdings die Werbung dazu parallel in die Postbox zu stellen und zusätzlich physisch zu versenden. Papiermüll habe ich genug. Bei großen Wertpapierorders finde ich die comdirect zu teuer für eine reine Online-Bank. Allerdings war ich schon erfolgreich bei einem IPO, denn die comdirect hat als Commerzbank-Tochter öfters guten Zugriff auf Neuemission. Es bleibt ein Bild mit Licht und Schatten und ein durchschnittliches Urteil, weil die comdirect im Standardgeschäft nicht günstig ist, aber bei Sonderaktionen punkten kann.

— H. K.
positiv 04.07.2017

Targobank — Sonderaktionen rund um Depot und Fonds

Ich bin so ziemlich seit dem Start der Citibank - später Targobank - mehrfach dabei, war aber zwischendurch auch mal ein Jahr oder länger Nichtkunde. Trotzdem durfte ich wiederholt sowohl geworben werden, als auch als aktiver Kunde werben. Insbesondere die öfters aufgelegten Depotübertragungsaktionen gegen Prämie oder Zinsgarantie wurden in den letzten Jahren bei der Zinsflaute immer attraktiver, bot sich hier doch die Gelegenheit einige zehntausend Euro inflationssicher anzulegen. Fast immer waren auch noch Freetrades mit in der Offerte, sodass man auch hier leicht einen dreistelligen Eurobetrag Ordergebühren sparen konnte, und irgendetwas umzuschichten hat man ja bei einem größeren Depot immer. Zuletzt wurde auch der Übertrag gemanagter Fonds mit einer Aktion beworben. Die Prämienzusagen wurden immer eingehalten, Reklamationen zügig bearbeitet. Was man braucht, ist sicherlich Zeit bei Konto- und Depoteröffnung, aber so ist das nun mal bei Filialbanken.

— H. K.
negativ 24.06.2017

Commerzbank — Einmal und nie wieder

Bei der Commerzbank hatte ich bis vor Kurzem ein Depot und ein Sparkonto. Ich habe mein Depot übertragen, weil ich anderswo bessere Konditionen habe. Eine ganz problemlose Sache ... denkste! Der Ärger fing damit an, dass mein schriftlicher Auftrag zum Depotübertrag (vollständiges Formular meiner neuen Bank) schlichtweg ignoriert wurde. Zurück kam mit der Post genau dieses Formular mit einem Eingangsstempel und der Aufforderung zu einem Kundengespräch. Ich dachte mir ok, mache ich eben einen Termin aus, verschwende damit einen kompletten Nachmittag und danach ist die Sache gegessen. Ich gehe also zu meinem Kundenberater und die erste Frage ist: "Warum möchten Sie uns denn verlassen?" Soweit so gut, ist ja nicht verwerflich. Ich habe ihm daraufhin auch beantwortet, dass mir die Depotführungsgebühren (stattliche 14,95 Euro im Quartal, also knapp 60 Euro pro Jahr) zu hoch sind. Daraufhin fing das ganze Dilemma an: Mein Kundenberater stritt ab, dass ich überhaupt solche Gebühren zahle. Leider konnte ich ihm das nicht nachweisen, da ich meinen Kontoauszug nicht dabei hatte. Unterschwellig hat mir mein Berater außerdem vermittelt, dass er meinen Bankwechsel absolut dumm findet. Sehr unseriös. Heute, knapp einen Monat später, ist die ganze Sache vom Tisch und ich habe noch meinen letzten Kontoauszug vom Verrechnungskonto erhalten. Hier tauchen jetzt noch auf einmal Kontoführungsgebühren von 10,68 Euro und eine Gebühr für die Änderung des Freistellungsauftrags von 8,24 Euro auf! Ich werde das Gefühl nicht los, jetzt wo man merkt, dass ich die Commerzbank verlasse, will man mir noch mal richtig das Geld aus der Tasche ziehen. Mein Fazit zur Commerzbank: hohe Gebühren, unseriöses Vorgehen, absolut nicht zu empfehlen

— Felix Wiehe
positiv 19.06.2017

DKB — DKB-Broker - ein ausgereiftes Angebot

Ich würde mich als mich nicht als Großanleger bezeichnen, auch wenn meine Transaktionen durchschnittlich im hohen vierstelligen Bereich liegen. Ca. 25 Mal im Jahr handele ich. Meine Strategie sind Aktien mit Garantie-Dividenden (z. B. MAN, Celesio, Kabel Deutschland) und offene Immobilienfonds als Alternative zu Zinstiteln. Um das Ergebnis nicht unnötig zu verwässern, brauche ich ein kostenfreies Depot und niedrige Handelsgebühren. Zusätzlich zum guten Online-Brokerage und fairen Regelungen zur Teilausführung und bei den Limits bietet die DKB den Fondskauf ohne Ausgabeaufschläge aber gegen eine fixe Gebühr von jeweils 25 Euro für Kauf und Rückgabe. Für mich bedeutet das de facto ca. 0,25% pro Transaktion und das ist in Ordnung, weil ich verlässliche Ein- und Ausstiegskurse habe. Früher war auch noch der Aspekt des guten Zugriffs auf IPOs interessant, in der letzten Zeit weniger. Alle üblichen TAN-Verfahren sind nutzbar. Einziger Wermutstropfen war damals die relativ lange Zeit bis das Depot einsatzbereit war. Trotzdem empfehle ich den DKB-Broker.

— H. Kr.
negativ 13.06.2017

Volkswagen Bank — Schmerzensgeld

Das Depotangebot der VW-Bank wird über die DAB-Bank abgewickelt. Die Doppel-Einbuchung (bei VW-Bank und dann DAB-Bank) ist umständlich, die Online-Maske der DAB-Bank dort sehr mager. Wegen der Aktion der VW-Bank von 100 Euro Prämie, wer mindestens Wertpapiere ab 10.000 Euro einbucht und das Vor-Depot vollständig schließt, habe ich mich auf einen Test eingelassen, auch in der Hoffnung hier die mir bis zur Fusion mit Consorsbank vertraute DAB-Bank wieder finden zu können. Ich wurde heftig enttäuscht. Bei Ausbuchung übermittelte die VW-Bank die Anschaffungsdaten der Wertpapierposition nicht. Diese sollte ich selber (!) bei der DAB-Bank erfragen. An die Dividendenzahlung musste ich insgesamt 3x erinnern, da das Referenzkonto von der VW-Bank nicht genutzt wurde. Nach über einem Monat ging dann endlich die Dividendenzahlung ein. Letztlich wurde ich telefonisch noch von einem Mitarbeiter der Wertpapier-Abteilung beschimpft, "die 100 Euro können Sie behalten" (Zitat). Diese sind für mich hart verdientes Schmerzensgeld. Eigentlich würde ich dieses nach oben Genanntem gern an die VW-Bank zurückzahlen wollen, wenn ich mir den Ärger hätte dadurch ersparen können.

— P. S.
neutral 08.06.2017

Postbank — Passendes Depot gefunden

Einige Zeit habe ich auf der Suche nach einem neuen Online-Depot verbracht. Meine bisherige Bank war mir von der Gebührenseite zu teuer. Ich wurde in der Postbank von einem Mitarbeiter auf ein Girokonto angesprochen, für welches ich aber keinen Bedarf hatte, und fragte dabei nach den Depots. Der Mitarbeiter machte mir einen Termin in der Beratung, bei dem mir alle Modelle vorgestellt wurden. Für mich ist das Postbank Online-Depot kostenfrei, da ich in etwa 40.000 Euro Immobilienfondsanteile geerbt hatte und mittlerweile knapp 25.000 Euro in einem Depot mit Belegschaftsaktien und wenigen anderen Aktien habe. Ich ließ beide ursprünglichen Depots über die Postbank einziehen und erreichte somit die 50.000 Euro Depotvolumen-Grenze für die Kostenfreiheit. Ich handele sehr wenig und wenn dann kleine Geschäfte von ein paar Tausend Euro. Da sind die Gebühren der Postbank erfreulich niedrig. Vorsicht ist geboten bei limitierten Aufträgen, denn nur bei Ausführung ist das Ganze kostenfrei. Ansonsten drohen Gebühren bei Teilausführung oder Limit-Löschung. Meine Taktik sind Xetra (breiter Markt), Auktionshandel und realistische Limits. Aus Sicherheitsgründen benutze ich das HBCI-Verfahren. Eine generelle Empfehlung des Postbank-Brokerage für jedermann würde ich nicht aussprechen, weil es einiges an Für und Wider gibt. Bei mir passte es halt sehr gut.

— K. W.
negativ 30.05.2017

Consorsbank — Unfassbar schlecht

Meine Erfahrung mit der Consorsbank fällt sehr negativ aus. Ich bin sehr unzufrieden mit dem Service. Am 30.05.2017 habe ich noch keine Jahressteuerbescheinigung für das Jahr 2016 erhalten. Ich muss am 31.05.2017 die Steuererklärung abgeben, was natürlich nicht geht. Ich habe die Bank mehrmals - mindestens fünf Mal - aufgefordert, eine korrekte Jahressteuerbescheinigung zur Verfügung zu stellen. Die Antworten waren immer vorgefertigt und nichtssagend. So etwas ist mir bei einer anderen Bank noch nie passiert. Banken sind gesetzlich verpflichtet, Jahresbescheinigungen zu erstellen - und zwar zeitnah zum Ende des Kalenderjahres.

— Daniela Weber
negativ 12.05.2017

onvista bank — Verweigert Kontoeröffnung

Ein Antrag auf Kontoeröffnung wurde lapidar aus "geschäftspolitischen Gründen" abgelehnt. Auf Anfrage wird kein Hinweis gegeben. Es werden keine Kriterien genannt, welche zu einer Ablehnung führen könnten, auch kein Hinweis, dass meine Unterlagen nicht weiter verwendet werden. Da Ganze trägt nicht dazu bei, ein besonderes Vertrauen aufzubauen, ist ja auch nicht mehr nötig. Bei solchen Verhalten würde ich es mir doppelt überlegen, einen solchen Broker auszuwählen. Wenn auch unschlagbar kostengünstig, so empfinde ich doch, dass ich einfach kein fairer Umgang mit Antragstellern ist. Natürlich ist es ihr Recht einen Vertrag zu verweigern, es ist die Methode, die mir missfällt. Nicht sehr transparent und kundenorientiert.

— Hermann Binder
neutral 10.05.2017

DKB — Lange am Markt mit den gleichen Konditionen

Die DKB ist mit ihrem Brokerage-Angebot "DKB-Broker" schon lange mit den immer gleichen Konditionen am Markt. Auch ich habe schon einige DKB-Jahre auf dem Buckel und nicht nur mit dem Depot, sondern auch mit anderen Produkten (Girokonto). Sicherlich nicht für jeden geeignet finde ich das Online-Brokerage, trotzdem ist es einigermaßen in Ordnung. Für Standardgeschäfte wie ich sie jetzt mache und meine aktuellen Ordervolumina (eher hoch im 4-stelligen Bereich) kann ich die durchaus empfehlen. Da bin ich mit etwas mehr als 0,1% Transaktionskosten gut bedient. Geht es um Lombardkredite, das Verkaufen von Calls oder andere komplexere Themen, ist man anderswo besser aufgehoben. An dieser Stelle ist auch der Knackpunkt bei der Hotline. Einfache Themen werden gut, schnell und höflich abgewickelt, wird es komplizierter, lohnt es sich eigene Expertise aufzubauen. Beim Monieren falscher Einstandskurse musste ich dies leidvoll erfahren, ebenso bei Fondskündigungen und Rückgabe von Fonds über die KAG. Ein Pluspunkt in der etwas längeren Vergangenheit ist die häufig erfolgreiche Teilnahme an Neuemissionen. In anderen Depots habe ich noch nie eine Zuteilung bekommen. Ein neutrales Urteil ist wohl fair.

— D. R.
neutral 03.05.2017

NIBC — Gute Aktionen und Konditionen, aber erschreckende Wissenslücken

Viele Jahre war ich bei der NIBC direct schon Tages- und Festgeldkonto-Kunde. Wen es nicht stört, dass die Muttergesellschaft in Holland sitzt und dessen Einlagensicherung unterliegt, der hatte keinen großen Grund zur Klage. Das Geschäftsgebaren war in Ordnung, die Informationspolitik transparent, die Behandlung von Neu- und Bestandskunde fair. Ein paar Jährchen bin ich nun schon bei der NIBC direct auch noch Depotkunde. Da ich einige Fondsanlagen hatte, reizte mich eine prämienunterlegte Depotwechselaktion vor zwei, drei Jahren. Auch die Transaktionsgebühren waren guter Durchschnitt. Da störte das bekannt schlechte Online-Banking nicht zu sehr, zumal ich eher den Bestand halte als hin und her handele. Jüngst allerdings, als ich offene Immobilienfonds zur Rückgabe kündigen wollte bzw. einen anderen Fonds bei der Fondsgesellschaft zurückgeben wollte, der nicht börslich handelbar ist, war ich doch perplex über die Ahnungslosigkeit der Hotline und der dahinterliegenden Fachabteilung. Man sagte mir, dies müsste ich direkt bei dem jeweiligen Emittenten machen, was mir von diesen und anderen Banken verneint wurde. Unwissenheit ok, kann passieren. Falschauskünfte auch nach Einrede, das geht eigentlich gar nicht. Viel Zeit verloren und zum Schluss gekommen, nur ganz einfache Dinge bei der NIBC direct zu machen.

— T. R.
neutral 27.04.2017

1822direkt — Nicht unzufrieden mit dem Depot

Ich bin seit vielen Jahren nicht unzufrieden mit meinem 1822direkt Depot. Für mich war bei meinem Wechsel von meiner Filialbank zu einer Online-Bank wichtig, dass ich auch dort umfassende Dienstleistungen nutzen konnte. Neben einem Girokonto nebst Kreditkarte hatte ich Tages- und Festgelder bei meiner Hausbank, aber auch eben einen Immobilienkredit und ein größeres Depot. Die 1822direkt konnte mir in allen Bereichen Angebote machen, sodass ich sukzessive mit allen Anlagen gewechselt bin. In der damaligen Zeit wurden die Kunden wie auch bis zuletzt in vielen Anlagebereichen mit Prämien und/oder zeitweisen Sonderkonditionen gelockt, die ich auch alle mitgenommen habe. Aber auch mit den Standardkonditionen kann ich leben, da ich kein Viel-Trader bin. Bei IPOs habe ich häufig Zuteilungen erhalten, weil der Sparkassenverband vielfach in den Konsortien war. In der letzten Zeit spielte das keine so große Rolle mehr. Die Wertpapier-Informationstools sind absolut ausreichend für mich, auch wenn anderswo vielleicht doch übersichtlicher. Bei der Telefon- und E-Mail-Hotline waren Reaktionszeit (E-Mail) und Brauchbarkeit (Telefon-Hotline) nicht immer ausreichend. Dies ist leider eher schlechter geworden, sodass ich über alles ein neutrales Urteil abgebe.

— G. R.
negativ 25.04.2017

Consorsbank — Kundenunfreundlich und wirre Abrechnungen

Die zwangsweise Übergabe von DAB-Kunden, die wir waren, an die Consorsbank haben wir von Beginn an mit gemischten Gefühlen gesehen. Jetzt hat sich bewahrheitet, dass wir verraten und verkauft sind. Hier geht es um das Depot, das an die Consorsbank übertragen wurde: Im November 2016 erzielte Verluste hat die Consorsbank in den Verlusttopf eingestellt, diesen dann auch in 2017 übertragen, sodass im Januar 2017 erzielte Gewinne dagegen gerechnet wurden (alles durch Mitteilungen von Consorsbank belegt); es blieb noch ein kleiner Verlusttopf von rund 8 Euro. Wir haben dann den Freistellungsauftrag auf Null gestellt, unser Depot zu einem anderen Trader übertragen, das Depot bei Consorsbank wegen der ausstehenden Steuerbescheinigung noch pro forma aufrecht erhalten. Nach Login im April stellten wir fest, dass der Verlusttopf, trotz anderslautender Bescheide der Bank, gelöscht war und eine nachträgliche steuerliche Berechnung (KAP und Soli) stattgefunden hat, sodass unser Konto dort plötzlich ein Minus von gut 70 Euro aufwies. Zwei Tage später folgte schon eine Mahnung über den Betrag. Also alles rausgesucht, an die Bank mit allen Nachweisen geschickt und ein wirres Antwortschreiben (2 Seiten) mit "hätte, könnte, würde ... etc." erhalten. Konsens: Alles würde so behandelt, als wären Erträge/Verluste bei einer einzigen Bank erzielt worden. Nun, die Consorsbank ist das scheinbar nicht (obwohl die Geschäfte ja über diese getätigt wurden, denn soeben kam die Steuerbescheinigung für 2016: alles auf Null; eine Bescheinigung von der DAB liegt bisher nicht vor (2 Steuerbescheinigungen waren avisiert). Da macht man es sich sehr leicht und ist der Übernahme der bisherigen DAB-Kunden offensichtlich vom Verwaltungsaufwand her nicht gewachsen. Telefonisch bin ich zum Kundenservice gar nicht durchgekommen, macht meines Erachtens auch keinen Sinn.

— J. M.
positiv 13.04.2017

brokerport — Preiswert mit Tücken

Ich handele viel, aber nichts Exotisches. Fünfstellige Transaktionen sind die Regel. Das Ganze bei einem hohen Depotvolumen. Da ist für mich ein gebührenfreies Depot wichtig. Sonst kommen ganz schnell dreistellige Kosten auf mich zu. Und bei mindestens 50 größeren Trades im Jahr habe ich mir einen Anbieter mit einer Flatfee ausgesucht. Gelandet bin ich bei brokerport. Die Kontoeröffnung war unkompliziert und schnell. Internetauftritt und Informationsmöglickeiten sind für meine Belange ausreichend. Die Hotline ist gut erreichbar. Allerdings gibt es ja neuerdings Strafzinsen. Bei 10.000 Euro Guthaben ca. 11 Cent pro Tag. Also lasse ich Transaktionszuflüsse und Dividenden nicht allzu lange stehen. Genauso stelle ich bei Käufen die Liquidität zeitnah zur Verfügung. Bestimmt lästig für Leute, die selten auf das Depot schauen, für mich auch zu lästig, aber machbar. Also ein Gut mit Einschränkungen.

— M. G.
negativ 02.04.2017

flatex — Negativzinsen für Guthaben in einer Nacht- und Nebelaktion

Ich bin (war demnächst) seit ungefähr 10 Jahren flatex-Kunde, wegen des einfachen und günstigen Gebührenmodells, handele allerdings nicht so viel und habe/hatte oft einen größeren Betrag auf dem Cash-Konto. In der Vergangenheit erhielt ich dafür nie Zinsen, wie bei manchem anderen Broker. Jetzt ist flatex einer der ersten, der, obwohl es schon länger Negativzinsen gibt, diese am 3.3.17 ankündigte und zum 15.3.17 einführte. Kunden, die wie ich oft nur monatlich ihre Bankpost lesen, stellen dann überrascht fest, dass ihnen zu Ende März Negativzinsen berechnet wurden. Abgesehen von den Negativzinsen: Wieso diese Eile? Diese bescheidene Kommunikation? Offensichtlich will man Kunden wie mich los werden. Meine Damen und Herren bei flatex: Es ist Ihnen in meinem Fall gelungen!

— Michael Lieser
positiv 21.03.2017

Targobank — Wer ein paar Aktien und Fonds hat, ist gut aufgehoben

Wer ein paar Aktien und Fonds hat, ist bei der Targobank gut aufgehoben. Ein kostenloses Depot nebst Abwicklungskonto wird ab einem bestimmten Depotvolumen angeboten. Dazu gibt es immer wieder diverse Aktionen, zurzeit den Depotübertrag von einer Fremdbank zur Targobank, der bis zu 40.000 Euro Tagesgeldanlage zu - man höre - 2% auf 12 Monate erlaubt, bei Depotübertrag in gleicher Höhe. 40.000 Euro ist die Kappungsgrenze für das Tagesgeld, man kann natürlich mehr übertragen, ohne dass man einen weiteren Vorteil hätte. Dazu gibt es noch ein paar Freetrades, zumindest was den Targobank-Provisionsanteil betrifft. Des Weiteren kann man zurzeit gemanagte Fonds übertragen, das können Aktien-, Renten-, Immobilien- oder Mischfonds sein, und man bekommt 0,75% des Gegenwerts des Depotübertrags als Prämie, wenn man die Haltefristen beachtet. Also Termin machen und Zeit mitbringen, aber es lohnt sich, meine ich.

— R. N.
neutral 17.03.2017

maxblue — Zugangsdaten und TAN seperat anfordern, Sparpläne umständlich

Ca. 14 Tage nach dem Einreichen der Unterlagen wurde mein Depot eröffnet und ich bekam die Depotnummer. 10 Tage später hatte ich weder Online-Zugangsdaten noch TAN-liste. Nach dem Anruf beim Service wurde mir etwas unfreundlich mitgeteilt, dass ich diese natürlich anfordern müsste (gehört nach meiner Ansicht zum Eröffnungsvorgang). Nun hatte ich zwar Zugangsdaten, aber keine TANs für Transaktionen. In der Auswahlbox wurde mir mitgeteilt, dass 0 TANs von der TANliste 0 verfügbar seien (also wurde keine TANliste angelegt). Also der nächste Anruf bei der Hotline. Diesmal hatte ich glücklicherweise eine freundliche Servicemitarbeiterin am Telefon, die mir die TAN-Liste und auch Infos bezüglich photoTan zusenden wollte. Die TAN-Liste kam, die Infos zur PhotoTan leider nicht. Auch die hinterlegten Daten mussten nochmals angepasst werden. Das Anlegen von Wertpapiersparplänen ist recht umständlich und das Depotkonto kann, wie ich erfahren habe, zur monatlichen Lastschrift nicht genutzt werden, nur zu Wertpapierkäufen, aber nicht für Sparpläne. Hier muss ein Girokonto hinterlegt werden, was ich persönlich anders kenne und sehr umständlich finde, wenn man mit einem gewissen Budget arbeiten möchte. Sparpläne kann man online nicht einsehen, ändern oder löschen. Hier ist laut Hotline wieder ein schriftlicher Antrag erforderlich. Für mich ein NoGo. Sparpläne mache ich deshalb über maxblue nicht. Die Portfolioanalyse hat gute Ansätze und ist sicherlich ausbaufähig, aber insgesamt finde ich andere Onlinebroker derzeit besser.

— Michael S.
neutral 11.03.2017

onvista bank — OnVista Bank hat mir gekündigt

Seit 2010 habe ich ein Depot bei der OnVista Bank, war bisher zufrieden, komme mit der Bedienung der Webseite zurecht, logge mich börsentäglich ein, um den Stand meines Depots für eigene Auswertungen abzufragen. Auch die Abfrage der Postbox und der Nachrichten ist mir vertraut. Diese Woche nun erhielt ich per Briefpost (war 3 Wochen unterwegs, ich wohne im Ausland) die Kündigung nach Nr. 19 (1) der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, also eine Kündigung ohne einen für mich ersichtlichen Grund. Unregelmäßigkeiten irgendwelcher Art liegen nicht vor. Mein kleines Depot habe ich langsam aber beständig ausgebaut, auf die Ewigkeit ausgelegt. Per E-Mail gab ich meiner Überraschung Ausdruck und bat höflich, mir wenigstens andeutungsweise einen Grund für diese Kündigung mitzuteilen, und bekam als Antwort: "Bezugnehmend auf Ihre Anfrage möchten wir Ihnen mitteilen, dass die Konto-/Depotkündigung aus geschäftspolitischen Gründen erfolgte. Diese Entscheidung liegt in bankinternen Richtlinien begründet, die wir nicht offenlegen möchten." Nun bin ich auf eine preislich wesentlich günstigere Alternative gestoßen, nach der ich ohne diese Kündigung nicht gesucht hätte. Ein willkommener Ausgleich für die Unannehmlichkeiten der Kontoauflösung, Verkauf von momentan im Minus liegenden Positionen, Auflösung von Sparplänen, den gegebenenfalls für mich mit Kosten verbundenem Depotübertragung.

— Lutz Schwenke
negativ 05.03.2017

flatex — Es reicht jetzt

Als langjähriger Kunde von flatex reicht es mir jetzt. Zwar ist flatex ein günstiger Online-Broker und man kann auch leicht mehrere Depots einrichten, um beispielsweise Fonds von Aktien oder steuerliche Altbestände von Nachkäufen der gleichen Gattung zu trennen, aber die Einführung der Negativzinsen mache ich nicht mehr mit. Viele kleine Nadelstiche habe ich mitgemacht, z. B. kleine Gebühren, die ich von Wettbewerbern nicht kannte, habe das miserable Online-Brokerage durchlitten, habe oft im Mail-/Online-Archiv Dokumente gesucht. Auch Investment- oder Wertpapierkredit-Angebote hingenommen, die eher aus der Büchse der Pandora schienen als mir Investmentvorteile zu bringen. Vielleicht sollten die Eigentümer es mal mit weniger Anbietern versuchen, ihr Geschäft klarer strukturieren und nicht "Peanuts" hinterherjagen. Wer dort auch mal höhere 5-stellige Beträge liegen hat, wird reagieren, und nicht nur die Anlagegelder kurz parken bzw. die Erlöse schnell abziehen. Wem es zu lästig ist, der wird - wie ich - gehen. Noch gibt es genug Alternativen.

— anonym
positiv 05.03.2017

onvista bank — Trotz einiger Schwächen empfehlenswert

Ich nutze das 5-Euro-Festpreisdepot der OnVista Bank vor allem für meine ausländischen dividendenzahlenden Aktien und handele in der Regel außerbörslich. Es gibt wohl keinen Broker, bei dem die deutsche Abgeltungssteuer automatisch abgeführt wird, der günstiger ist als die 6,50 Euro, die Onvista für außerbörsliche Transaktionen verlangt. Außer Flatex mit 5,90 Euro, aber da kosten ausländische Dividendenzahlungen 5 Euro Gebühren (oder 1,50 Euro, wenn sie weniger als 15 Euro betragen). Außerdem wird es dort demnächst einen Negativzins von -0,40% auf die Einlagen auf dem Cashkonto geben, worauf OnVista Bank nach eigener Aussage verzichten wird. Auf Anfragen über den Webclient reagiert OnVista Bank innerhalb weniger Stunden. Was ich im Webclient verbesserungswürdig finde: Es sind keine Limitänderungen im außerbörslichen Handel möglich, will man das Limit ändern, muss man die Order löschen und neu erstellen. Die Oberfläche reagiert in einigen Situationen etwas schwerfällig. Informationen über die Möglichkeit einer Stockdividende werden unnötigerweise noch zusätzlich per Post verschickt, das lässt sich auch nicht ändern. Wenn man eine Aktie nachkauft, wird ein Mischkurs angezeigt. Verkauft man dann einen Teil, bleibt dieser erhalten, statt die FIFO-Regel anzuwenden (die Steuer wird aber trotzdem korrekt berechnet). Man kann den angezeigten Kurs zwar durch Anfrage korrigieren lassen, es wäre aber schöner, wenn das automatisch passieren würde. Es können auf dem Desktop nur 5 Module gleichzeitig geöffnet sein. Bei einer Order muss man die ISIN oder die WKN angeben, eine Suche z. B. nach "Siemens" funktioniert nicht. Die maximale Zeit bis zum automatischen Logout ist nur 30 Minuten (es gibt aber Browserplugins mit denen man die Seite kurz zuvor neu laden kann). Die Module, z. B. die Wertpapierübersicht, sind in Seiten unterteilt, die man durchblättern kann, oder man kann sich alles anzeigen lassen. Es wäre aber gut, wenn standardmäßig immer alles angezeigt werden würde. Zumindest für meine Bedürfnisse ist das aber nichts, was so schlimm ist, dass ich mein Depot bei OnVista Bank kündigen würde. Flatex wäre eigentlich eine gute Alternative (meine deutschen Aktien liegen auch dort), aber durch die Gebühren für ausländische Dividendenzahlungen bei Flatex ist Onvista Bank für Anleger mit langem oder mittlerem Horizont besser geeignet, zumindest wenn man nicht auf ausländische Werte verzichten will und nur ein Depot führen möchte. OnVista wurde vor Kurzem von der comdirect geschluckt, es ist nicht auszuschließen, das es dabei negative Veränderungen geben wird.

— Thomas R.
negativ 22.02.2017

onvista bank — Nicht schade, dass die Onvista-Bank vielleicht in der comdirect aufgeht

Für einen Online-Broker ist die Onvista Bank bezüglich der Orderentgelte eher teuer, eigentlich bei allen Auftragsvolumina. Wie bei vielen Online-Brokern (z. B. auch flatex) ist der Webauftritt mangelhaft. Umständlich gelangt man zu seinen Mails, die Suche dort ein Abenteuer. Überweisung vom Geldkonto aufs Referenzkonto, und schon wieder sucht man. Man kann sechs Desktops/Sessions öffnen, danach muss man eine Session schließen und eine neue zu eröffnen, aber wie? Nichts ist selbsterkärend. Anfragen per Mail: keine gute Idee! Auch bei einfachen Anfragen wird man mit automatischen Antworten abgespeist. Ok, aber ich möchte nicht wochenlang auf eine inhaltliche Antwort warten und dann eventuell Rückfragen haben und in die gleiche Schleife gelangen. Telefonisch war die Onvista schon besser, aber auch da konnte z. B. bei Sonderaktionen nicht sattelfest Antwort gegeben werden. Thema Sonderaktionen, ein Pluspunkt (aber nur für Neukunden), weil hier Geldprämien oder Rabatte auf Orderentgelte angeboten werden. Auch ein KwK-Programm ist aufgelegt. Das reicht aber bei Weitem nicht für eine Empfehlung.

— Klaus W.
positiv 19.02.2017

Commerzbank — Nachgang zum vorherigen Kommentar

Der Fairness halber möchte ich ergänzen, dass, wie ich jetzt von der Commerzbank erfahren habe, sie ihre Kunden im August/September 2016 brieflich von der bevorstehenden Änderung beim WertpapierGeld-Konto zum 1.1.2017 informiert hat und das somit nicht "klammheimlich" geschehen ist. Ich bin mir zwar sicher, dass ich diesen Brief nie bekommen habe (soweit man sich je sicher sein kann, dass etwas nicht der Fall ist), aber der Brief kann natürlich verloren gegangen sein. Wie gesagt, ansonsten bin ich mit dem Brokerage dort ganz zufrieden. Insbesondere die Anzeige des Kursverlaufs in der Depotübersicht (mit einfach einstellbarem Wunsch-Zeitraum) habe ich sonst noch bei keinem anderen Institut gesehen.

— Mark B.
neutral 15.02.2017

Postbank — Depotbewertung im Finanzstatus nicht korrekt

Der Finanzstatus wird sowohl im Online-Banking als auch im Online-Brokerage der Postbank angezeigt. Wie sich die Bewertung nach den einzelnen Werten zusammensetzt, teilt die Postbank nicht mit. Bei Anleihen dürfte es sich um die Bewertung nach dem Stand am Schluss des vorletzten Börsentages der Frankfurter Börse handeln. Legt man die Börsenwerte des Vortags der Börse Frankfurt zugrunde, ergeben sich Differenzen sowohl zum Gesamt-Depotwert als auch zu den Einzelwerten im Postbank-Brokerage. So wird z. B. die Anleihe der Bundesrepublik Deutschland (WKN 113540) noch mit dem Uraltkurs von Xetra in Höhe von 113,44% bewertet. Bei den von mir gehaltenen 4 Börsenwerten wird seit ein paar Tagen derselbe Gesamt-Depotwert angegeben, obwohl laut Börse Frankfurt sich Einzelwerte und Gesamtwerte sehr wohl verändert haben. Ich habe die Postbank schon vor Jahren auf diesen Fehler hingewiesen und es wäre schön, wenn "die beste Online-Bank" von Deutschland diesen Fehler endlich berichtigen würde.

— Peter Kloßek
neutral 13.02.2017

ING-DiBa — Kostenfreies Depot mit interessantem Rahmenprogramm

Im Januar habe ich mein Postbank-Depot aufgelöst und bin zur ING-DiBa gewechselt. Bei der Postbank waren sowohl Depot als auch das Anlagekonto (für mich) kostenpflichtig, quartalsweise war ich mit knapp fünf Euro dabei. Zuletzt wurde mein Rentenkonto auch noch kostenpflichtig. Da ich mittlerweile fast alles selbst im Online-Banking erledige, meinte mein Sohn, ich könne dann doch auch zu einer reinen Online-Bank wie ING-DiBa gehen, wo er schon länger selbst ist. Einzig bei den Kontoauszügen muss ich mich umstellen, aber papierlos auf dem PC hat auch seinen Reiz. Zuerst bin ich auf Werbung meines Sohnes mit meinem Rentenkonto zur ING-DiBa gewechselt. 50 Euro gab es dafür als Willkommensprämie von der ING-DiBa. Im Online-Banking habe ich direkt gut zurechtgefunden. Ich muss sagen, da kann die Postbank nicht mithalten. Für den Umzug des Depots musste ich zuerst ein Tagesgeldkonto (Extra-Konto) eröffnen, welches als Verrechnungskonto zum Depot gebraucht wird. Auch für dieses Konto konnte mein Sohn mich werben. Mein Vorteil als Neukunde beim Extrakonto ist vier Monate 1% p. a. garantiert und das sogar bis 100.000 Euro. Hier werde ich einige Euro Zinsvorteil einstreichen. Das Extrakonto wie auch einige Tage später das Depot konnte man aus dem Online-Banking mit Hilfe von TANs eröffnen. Zwei Tage später war jeweils die Eröffnungsbestätigung in meiner Post, einfacher geht es nicht. Und zum 3. Mal durfte sich mein Sohn über eine Werbeprämie freuen und auch ich werde demnächst weitere 75 Euro Willkommensprämie bekommen, da ich die Übertragung von 25.000 Euro Wertpapiere von der Postbank nebst Altdepot-Schließung beauftragt habe. Die Transaktionsgebühren bei der ING-DiBa sind allerdings etwas schlechter als bei der Postbank, aber ich handele eigentlich maximal ein- zweimal pro Jahr, meist kleine Zukäufe und da reden wir maximal über ein paar Euro.

— H. L.
neutral 12.02.2017

Commerzbank — Verärgerung über unangekündigte Einführung der Monatspauschale

Ich bin ebenfalls sehr verärgert, dass für das reine Depot-Verrechnungskonto (WertpapierGeld-Konto) seit dem 1.1.2017 eine monatliche Gebühr erhoben wird - vor allem darüber, dass ich (im Gegensatz zum Verfasser des vorherigen Kommentars) vorab keinerlei Information dazu erhalten habe. Ich kann mich nicht einmal erinnern, irgendwo in meinem Persönlichen Bereich auf der Website einen allgemeinen Hinweis auf eine Änderung des PLV gesehen zu haben - geschweige denn irgendetwas Spezifisches -, aber ich kann nicht ausschließen, dass es ihn gab (vielleicht auf der Hauptseite). Es geht zwar um einen relativ kleinen Betrag von 1,90 Euro im Monat, aber so etwas den Kunden klammheimlich unterzujubeln, ist einfach ein miserabler Stil. Ich war eigentlich ganz zufrieden mit meinem Commerzbank-Depot (bin im vergangenen Sommer hauptsächlich wegen der sehr schönen Wechselprämie, bei akzeptablen Kosten, dorthin umgezogen), aber so etwas vermiest einem doch die Laune.

— Mark B.
neutral 05.02.2017

onvista bank — Bisher noch gut, aber Achtung!

Derzeit bespare ich ETFs bei der Onvista Bank und Flatex. Da die comdirect die Onvista Bank übernommen hat, werden sicherlich Änderungen preislicher Natur Kunden der Onvista Bank zukommen. Ich bin überzeugt, dass die Onvista Bank nach erfolgter Übernahme bis im Jahr 2018 das Depot bzw. ETF-Sparplanausführungen nicht mehr weiter kostenlos anbieten wird, selbst wenn der Broker Onvista Bank in der jetzigen Form bestehen bleibt. 100.000 (aktive) Kundendepots bieten dafür einfach eine zu lukrative Geldquelle für comdirect. Aktuell wissen jedoch nicht einmal die Mitarbeiter der Onvista Bank genau, wie es weitergeht.

— M. S.
positiv 24.01.2017

Targobank — An der Depotaktion sollte man nicht vorbeigehen

Ich habe Erfahrungen bezüglich Konto/Depot mit der Targobank und ihren Vorgängern bzw. Vorbesitzern zurück bis Ende der 90er Jahre. Im Kontobereich gab es eigentlich immer 0-Euro-Girokontoangebote. Man konnte geworben werden, manchmal gab es Neukundenangebote, die man auch nach einer gewissen Karenzzeit als ehemaliger Kunde nutzen konnte. Im Depotbereich gab und gibt es eigentlich keine super-interessanten Angebote außerhalb von Neukunden- und Depotübertragsaktionen. Das zeigt der Gebührenvergleich und die gebotenen Handelsoptionen relativ schnell und klar. Aber gerade an den sehr attraktiven Depotübertragsaktionen bin ich in den letzten Jahren nie vorbeigegangen. Zurzeit sind bis zu 40.000 Euro zu 2% als Tagesgeld aufs Jahr erlaubt, falls man einen äquivalenten Wertpapierübertrag macht. Es geht in 5.000-Euro-Schritten und freundlicherweise werden auch schon mal 37.600 Euro Depotwert auf 40.000 Euro aufgerundet. Die 10 Freetrades nimmt man gerne mit. Rechnet man einen Umsatz von 50.000 Euro bei diesen Trades spart man noch mal ca. 125 Euro an Gebühren im Vergleich zum Standardpreis. Die Nachteile: komplizierte Kontoeröffnung in der Filiale, also geduldig sein, altbackenes iTAN-Verfahren, also Smartphone weg, Gebührenfallen, also aufpassen. Die Einstandskurse kontrollieren, da wird gerne mal geschludert, also nochmal aufpassen. Umsonst ist nur der Tod.

— J. Reger
neutral 07.01.2017

maxblue — Relativ interessantes Paket

Im Rahmen der Depotwechselaktion von maxblue und der Deutschen Bank bin ich zu der Ersteren gewechselt. Die Kontoeröffnung per Videoident ist eine komfortable Variante. Das maxblue Depot bietet Für und Wider. Positiv die Kostenlosigkeit des Depots, die fehlenden Limitgebühren, das große Fonds- und Handelsangebot sowie die Chancen bei Neuemissionen. Nachteilig die eher hohen Transaktionsgebühren und die Regelung für Order-Teilausführungen, aber auch die Kosten für mTANs. Über das Online-Brokerage kann man streiten, ich habe da schon einiges gesehen, sicherlich gibt es in diesem Punkt sehr gute Anbieter wie die ING-DiBa oder comdirect, aber auch eher schlechte wie OnVista oder flatex. maxblue sehe ich irgendwo im Mittelfeld. Zur Hotline kann ich mangels Notwendigkeit noch nichts sagen. Ohne die Übertragungsprämie hätte ich wahrscheinlich anders entschieden. Ich gebe ein neutrales Urteil ab.

— C.-P. L.
negativ 15.12.2016

Consorsbank — Umzug DAB Bank zu Consorsbank

Ich war 25 Jahre Depotkunde bei der DAB Bank. Consorsbank hat die DAB-Kunden übernommen, aber leider nicht die perfekt optimierte DAB-Handelsplattform. Wenn ich mein Depot jetzt betrachte, kommen mir die Tränen. Einfacher und billiger kann man den Wertpapierbestand kaum darstellen. Es fehlen wichtige Informationen wie die Tagesperformance in Euro und Prozent, die Addition gezahlter Ausschüttungen wie Dividenden oder Zinsen, die Fälligkeit einer Anleihe und anderes mehr. Hatte ich bei der DAB Bank eine Aktie in New York gekauft, wurde mir in der Depotübersicht der Kaufkurs und der aktuelle Kurs in Dollar und zusätzlich der Wert in Euro angezeigt. Eine für mich nicht nachvollziehbare Abzocke ist die Gebühr für den Tausch von USD in EUR, wenn die Dollardividenden auf ein Dollarkonto gebucht werden. Für den Tausch werden unglaubliche 20,00 Euro verlangt. Für mich bedeutet die Consorsbank zurück in die Steinzeit. Ich schaue mich bereits nach einer anderen Depotbank um.

— Elke K.
negativ 14.12.2016

Commerzbank — Seit 13 Jahren Kunde, laut Commerzbank wohl die längste Zeit gewesen

Ich bin seit nunmehr über 13 Jahren Kunde der Commerzbank (ehemaliger Dresdner-Bank-Kunde). In diesen 13 Jahren, seit Azubi-Zeiten, über Studium und nun als leitender Angestellter in einem festen Beschäftigungsverhältnis bin ich dieser Bank treu geblieben. Die Kontoführung meinerseits darf ich als tadellos bezeichnen. Nun führt die Commerzbank ein neues Gebührenmodell für die sogenannten Geldmarktkonten ein. Einseitig hat man mir mitgeteilt, dass für die ehemals kostenfreien Depot-Verrechnungskonten nun eine monatliche Gebühr fällig wird. Dem habe ich frist- und formgerecht widersprochen. Soeben habe ich einen Anruf von der Commerzbank erhalten. Als ich zurückrief, hatte ich eine Beraterin am Apparat, die mir bis dato völlig unbekannt war. Sie informierte mich, dass eine interne Stelle ihr mitgeteilt habe, man könnte trotz Widerspruch nicht an der bisherigen Kondition festhalten. Soweit so gut, das ist das gute Recht der Bank. Als Alternative bot sie mir das kostenlose Tagesgeldkonto an, auf dem ich mein Geld, welches ich kurzfristig verfügbar haben möchte, parken kann. Erst auf Nachfrage teilte sie mir mit, dass dieses Konto nicht als Verrechnungskonto für ein Depot infrage komme, und ich hierfür in Zukunft mein Girokonto nutzen müsse. Dies wünschte ich nicht, da hierdurch die Buchungen auf dem Girokonto unnötig unübersichtlich würden. Daraufhin teilte sie mir mit, wenn ich mit den aufgezeigten Alternativen nicht einverstanden sei, und ich es auf die Kündigung des Geldmarktkontos durch die Bank "ankommen lasse", würde dies die gesamte Geschäftsbeziehung zu mir infrage stellen, und die Bank wohl eine Kündigung aller Konten in Betracht ziehen, da keine Basis mehr für eine weitere Geschäftsbeziehung bestehe. Kurz und gut: Die Commerzbank ändert einseitig den bestehenden Vertrag über das Geldmarktkonto. Ich bin damit nicht einverstanden. Statt das Geldmarktkonto nun mit der vorgeschriebenen Frist zu kündigen - was ja völlig in Ordnung gewesen wäre, da absolut rechtens - teilt man mir mit, wenn ich nicht kooperieren würde, sähe man sich gezwungen, die gesamte Geschäftsbeziehung zu beenden. So behandelt man bei der Commerzbank langjährige Kunden, die der Bank nie einen Cent geschuldet haben.

— anonym
neutral 13.12.2016

ING-DiBa — Direkt-Depot mit gut verzinstem Gegenkonto

Ich bin seit Kurzem Depotkunde bei der ING-DiBa. Ohne die Neukundenprämie und den Bonuszins auf das Gegenkonto/Extrakonto und die Werbeprämie für meine Frau bezüglich Depot und Tagesgeldkonto hätte ich nicht gewechselt, weil ich pro Jahr ca. 60.000 Euro Transaktionsumsatz habe und da schlagen die Gebühren mit 0,25% vom Volumen (+ Handelsplatzgebühr) schon dreistellig zu. In diesem Bereich ist die ING-DiBa nur im biederen Mittelfeld, Discount Broker sind um gut die Hälfte günstiger, wenn man nicht nur Mini-Deals hat. Jeder muss hier also genau hinschauen, wenn er die ING-DiBa wählt. Unbestritten erwartet den Kunden ein gutes Online-Banking/-Brokerage, viel besser als z. B. bei flatex oder bei OnVista. Sehr komfortabel und superschnell ist der Depotübertrag von der ING-DiBa zu anderen Banken per TAN. Für Freistellungsaufträge gilt Ähnliches. Aufgrund der zuvor genannten Gebührensituation ist das Konto eher ungeeignet für Vieltrader, aber gut als kostenlose Lagerstelle und unkomplizierter Verteiler auf andere Depots.

— K. St.
positiv 05.12.2016

DKB — Neben Girokonto auch ein ansprechendes Depot

Die DKB hat auch ein relativ gutes Angebot für den Wertpapierhandel. Für Girokunden der DKB - wie mich - ist der Aufwand zur Depoteröffnung sehr überschaubar. Im Wesentlichen werden zusätzlich die Wertpapierkenntnisse abgefragt. Der Umgang mit dem Online-Brokerage ist relativ einfach. Ich habe keinen Beratungsbedarf. Bei dem, was ich handele, kommt es mir eher auf die Transaktionskosten an, als z. B. auf Analyse-Tools. Ich beschränke mich hauptsächlich auf den deutschen Markt, benutze sowohl Xetra als auch den Direkthandel. Gerade bei der Handvoll großer Transaktionen pro Jahr, spart man schon mal einen dreistelligen Betrag übers Jahr gesehen. Ärger hatte ich bisher weder bei meinem Girokonto noch beim Wertpapierhandel. Ich mache allerdings auch nichts Exotisches. Meine Erfahrungen mit der Hotline sind sowohl telefonisch als auch bei E-Mail-Anfragen durchaus in Ordnung, sei es Freundlichkeit, Sachkunde oder Antwortzeit. Ich finde, die DKB ist bei Depot und Konto eine gute Alternative.

— K. Diehl
neutral 01.12.2016

flatex — In gewissen Fällen sogar teuer - Steuerunterlagen unbefriedigend

Im Falle des Besitzes von ausländischen Dividendenaktien scheint mir dieses Institut teuer und ungeeignet. Die Dividendenauszahlung der entsprechenden Firmen erfolgt vierteljährlich. Flatex teilt diese jedoch auf monatliche Eingänge auf und erhebt monatlich für jede Dividendenzahlung eine Gebühr von 5 Euro. Anscheinend will man damit den Eindruck erwecken, dass eine Bearbeitungsgebühr von 5 Euro angemessen erscheint, in Wirklichkeit beträgt diese Gebühr für die vierteljährliche Zahlung 15 Euro. Dieser Betrag scheint mir unangemessen hoch, funktioniert doch alles nur elektronisch. Mein Steuerberater hat die Jahresabschluss-Dokumente als unübersichtlich, kaum lesbar und kaum zusammengefasst beurteilt. Ich vermute, dass die Gründe solche sind, um das oben erwähnte zu verschleiern. Speziell aus dem ersten Grund wechsele ich die Bank.

— E. R.
positiv 28.11.2016

brokerport — Die hübschere Tochter der biw Bank

Die biw Bank ist auf mehreren Vertriebswegen am Markt, über flatex und brokerport (vormals benk) am Markt. Mit beiden Online-Brokern habe ich einige Erfahrungen. Letztendlich bin ich zurzeit bei brokerport. Wenn ich den Internetauftritt vergleiche, fühle ich mich bei brokerport wohler. Auch flatex hat das ein oder andere Update des Online-Brokerage in den letzten Jahren gemacht und die Mitarbeiter von flatex sind ohne Frage kompetent. Trotzdem bleibt bis heute eine gewisse Unordnung. Die Gebührenunterschiede sind gering und fallen auch beim Vieltrader (wie bei mir) kaum ins Gewicht. Für mein Geschäft, und das sind hauptsächlich europäische Aktien mit Schwerpunkt Deutschland, zur Diversifikation noch Immobilienfonds, sind die Informations- und Handelsmöglichkeiten bei brokerport voll ausreichend. Ärger oder Unstimmigkeiten (zuerst noch als benk) gab es in den letzten zwei Jahren nicht. Es gibt sicherlich gute All-Bank-Anbieter darüber hinaus. Aber in Summe liegen dort die Handelsgebühren um den Faktor 2 bis 3 höher, was kleine Deals schon in der Rentabilität beeinflusst. Zwei weitere Punkte, die für Interessenten relevant sein könnten: Die Kontoeröffnung erfolgte einfach und zügig. Und letztlich, die Karte zur TAN-Generierung ist immer noch lästig in der Anwendung, man kann ja eine Session-TAN setzen, so ist der Ärger nur einmal pro Anmeldung. Man kann - glaube ich - nachvollziehen, dass ich brokerport mit kleinen Einschränkungen empfehle.

— Marc-Philipp
negativ 28.11.2016

Consorsbank — Nach Ex-DAB-Kunde nun Ex-Consorsbank-Kunde

Mit dem Ende der DAB Bank wurde ich zwangsweise zur Consorsbank umgezogen. Ich war dort vor einigen Jahren Kunde (was leider ein Problem ist), nahm den Umzug eher neutral hin, da ich Consorsbank schon kannte. Der Umzug nahte, nur keine Zugangsdaten da. Anfrage beim DAB-Kundenservice. Antwort: Ich war bereits Kunde bei Consorsbank, bekomme keine, die alten von früher verwenden. Wenn ich die nicht mehr hätte, müsse ich neue per Post oder Fax anfordern. Tatsächlich hatte ich die alten noch, gehen aber nicht. Wieder an den DAB-Kundenservice gewendet, der erklärt sich für nicht zuständig. An den Kundenservice von Consorsbank gewendet, gesagt, wenn ich keine Zugangsdaten kriege, kündige ich. Antwort: Sie möchten gerne kündigen, das bedauern wir, schicken Sie uns bitte dieses Formular. Also habe ich das beigelegte Kündigungsformular geschickt und bin nun nicht nur Ex-Kunde bei DAB Bank, sondern auch Ex-Kunde bei Consorsbank.

— Klaus H.
positiv 28.11.2016

ING-DiBa — Nicht das günstigste Depot, aber ein gutes Angebot

Bei der ING-DiBa überzeugen mich vor allem der durchdachte Webauftritt sowie einige Features, die für Kunden mit verschiedenen Anlagenformen interessant sind. Im Rahmen der laufenden Aktion für Depot-Neukunden bin ich auch noch mit dem Depot zur ING-DiBa, nicht ohne einem Freund auch noch eine kleine Werbeprämie zukommen zu lassen. Freistellungsauftrag online, Depotübertrag papierfrei und ein verzinstes Tagesgeldkonto als Gegenkonto sind gute Zusatzargumente zu dem kostenfreien Depot. Limit- und Teilausführungsmodalitäten sind kundenfreundlich. Die Ordergebühren sind nichts für Vieltrader, aber mit meinen fünf bis sechs Trades pro Jahr kann ich wirklich gut damit leben, auch wenn sie etwas über dem Durchschnitt liegen, gerade bei kleinen bis mittleren Transaktionen (1.000 bis 5.000 Euro). Insgesamt macht die Hotline einen guten Eindruck in Sachen Erreichbarkeit, Qualität und Freundlichkeit. Ich kann mich nicht an größere Probleme erinnern. Auch schriftliche Anfragen werden zügig beantwortet, da habe ich auch schon ganz anderes erlebt. Ich kann hier durchaus eine Empfehlung aussprechen.

— Carsten St.
negativ 23.11.2016

flatex — Sehr viele Baustellen

Ich bin schon seit Längerem Kunde bei flatex. Um es kurz zu machen, werde ich aufführen, was mir bisher gut und gar nicht gefällt. Was mir gefällt: Kundenhotline ist zufriedenstellend. Was mir nicht gefällt: Wertpapiere werden nicht zeitnah (nach Übernahme) umgestellt. Während andere Broker längst umgestellt haben, braucht flatex noch ewig. Abrechnungen sind nicht übersichtlich, kann ich öfters nicht nachvollziehen. Obwohl ich diesen Kredit, den flatex gewähren wollte (ohne eigene Anfrage), mehrfach als nicht erwünscht an flatex kommuniziert habe, sehe ich ihn immer noch im Online-Banking. Das ist verwirrend. Alles in allem, werde ich meine Aktien übertragen, da das Vertrauensverhältnis durch flatex gestört worden ist.

— Alisen Tekeli
neutral 11.10.2016

flatex — Schon besser, aber noch nicht gut

Ich handele alle paar Wochen hauptsächlich mit Aktien, Optionsscheine sehr selten. Im Schnitt sind meine Deals so um die 8.000 Euro. Und die Renditen einstellig. Bei den richtungslosen Börsen ist die Gebührensituation extrem wichtig. Da ist Flatex seit Jahren mit an der Spitze. Ca. 0,20% in Summe für Kauf und Verkauf - damit kann ich gut leben. Realtimekurse habe ich kostenlos, keine Limitgebühren, keine Teilausführungskosten, keine Depotkosten. Alles, was die Rendite verwässert, fehlt. Was allerdings stört - auch nach dem Update auf das neue Online-Brokerage - ist das Fehlen einer vernünftigen Suche im Postfach. Unterlagen, wie Einstandskurse, zu finden, ist ein Abenteuer. Auch die iTAN-Karte ist umständlich, den Sicherheitsgewinn durch das Verfahren erschließt sich mir nicht. Die Hotline wiederum kein Grund zur Klage. Man sieht, ein sehr durchwachsenes Bild. Folglich keine allgemeine Empfehlung, für mich allerdings meine Wahl.

— Ramon
negativ 04.10.2016

Consorsbank — Als Nachfolger der DAB-Bank in technischen Belangen schlechter

Die DAB-Bank hat ihren Kunden mitgeteilt, dass Privatkundendepots im November zur Consorsbank überführt werden. Im Gegensatz zur DAB-Bank bietet Consorsbank - ohne jede Alternative - nur das unsichere (und schon deswegen anachronistische) mTAN-Verfahren oder einen umständlichen und technisch potenziell anfälligen Generator an, während andere Banken z. B. auf die praktische und sichere iTAN-Card setzen oder ganz auf TANs verzichten. Aus den teilweise Textblock-gefertigten Antworten des überfordert wirkenden Kundenservice ist keinerlei Bereitschaft zu erkennen, etwas zu ändern. Wer sich die Mühe macht und sich auf der Homepage von Consorsbank unter "Community" die zahlreichen User-Kommentare anschaut, wird feststellen, dass noch weit mehr Punkte kritisiert werden. Ich werde deswegen den Umzug zu Consorsbank nicht mitmachen, sondern vorher mein Depot von der DAB-Bank abziehen.

— Fred Schmitz
positiv 03.10.2016

Targobank — Auf zwei Beinen steht man gut

Ich habe ein interessantes Kombi-Angebot der Targobank für Neukunden angenommen. Zwei Aspekte stechen hervor: 1. Das unter kleinen Bedingungen kostenlose Depot mit 10 Freetrades und 2. Die Möglichkeit bis zu 40.000 Euro als Tagesgeld anzulegen mit 2% Zinsgarantie auf 12 Monate. Vor den Zins haben die Götter den Fleiß gesetzt. Die Kontoeröffnung dauerte in der Filiale mindestens eine Stunde und ich ging mit viel Papier nach Hause. Auch dann wartete ich noch mindestens zwei Wochen bevor alle Zugangsdaten da waren und ich von einem "Ich-weiss-nicht-Recht"-Onlinebanking begrüßt wurde. Das Zusammenspiel Telefon-Hotline/Filiale klappt nicht immer, zweimal kam ich zu Terminen vergeblich. Das ist es dann aber auch mit dem Negativen. Ich kann sowohl Tagesgeld als auch Freetrades gut einsetzen, habe erst mal Ruhe und ein paar Hundert Euro Neukundensubvention abgegriffen. Klare Empfehlung, was denn sonst?

— J. E.
negativ 28.09.2016

netbank — Änderung Transaktionsverfahren

Ich muss mir jetzt ein Handy kaufen, weil man ohne Handy bei der netbank keine Transaktionen mehr machen kann ... oder vielleicht doch besser kündigen. Das ist kein Kundenservice. Es gibt genügend andere Banken, die nicht schlechter sind als die netbank. Man sollte es sich gut überlegen, ob man bei den netbank bleibt. Handy kein Strom, geklaut, kein Empfang, Prepaid nicht aufgeladen oder Störung Funknetz ==> kein Geld. Ich brauche kein Handy und ich will keines. Die netbank unterstützt den Handy-Wahn. Es war gut, so wie es vorher war - warum ändern? Ich bin nicht technologiefeindlich (arbeite 99,9% mit PC/Internet), verweigere mich nur diesem Handschmarn-Volksverblödung.

— K. Bauriedel
neutral 12.09.2016

flatex — Handeln über das iPad

Seit der Umstellung auf das neue Erscheinungsbild der Masken bei flatex ist es oft nicht möglich, die eigenen Depotpositionen der Derivate zu erkennen, weil beim Aufruf des Depotbestandes nur die Emittenten und die Nummer des Derivates angezeigt werden. Um zu erfahren, hinter welcher Nummer welches Unternehmen steckt, muss man auf ein anderes Internetportal wechseln, dies ist sehr umständlich, da ich viel unterwegs bin, bin ich auf das iPad angewiesen und trage nicht ständig meinen Computer mit herum. Denn dieses Problem ergibt sich nur auf dem iPad, nicht auf dem Computer. Leider scheint dies bei flatex niemanden zu interessieren, weil man trotz mehrfachem Hinweis auf dieses Problem nicht einmal eine Antwort bekommt. Des Weiteren ist das neue Programm, finde ich, nicht benutzerfreundlich, viel zu unübersichtlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Programm jemand entworfen hat, der selbst am Aktienmarkt handelt.

— R. Reichl
negativ 11.09.2016

netbank — Bilanz ein Jahr nach der Ausgliederung des Wertpapiergeschäfts negativ

In 2015 gliederte die netbank ihr Wertpapiergeschäft an die Augsburger Aktienbank (AAB) aus. Insgesamt ist meine Bilanz eher negativ, auch wenn sich an den Rahmenbedingungen wenig geändert hat. Hauptärgernis ist das Führen der zwei Bankverbindungen, der Überweisungen hin und her zwischen netbank und dem Gegenkonto zum Depot bei der AAB. Hier habe ich mir mit einem Lombardkredit bei der AAB geholfen. Nur wenn limitierte Orders wirklich liefen, brauchte ich Liquidität bereitzustellen und nicht schon vorab. Weiterhin gibt es keine Depotgebührenbefreiung unter Bedingungen mehr bei einem Depot mit Bestand - nur zu den Stichtagen bestandslose Depots sind gebührenfrei. Aber auch die Regelung zu Limits und Teilausführungen sind nicht kundenfreundlich. Offene Investmentfonds konnte ich nicht über die Börse kaufen. Die Teilnahme an IPOs war auch nicht möglich. Deswegen und weil ich auch nicht mehr mit meinem Girokonto bei der netbank zufrieden war, habe ich auf die nächste attraktive Neukundenaktion des Wettbewerbs gewartet und bin mit Gehaltskonto und Depot kürzlich zur 1822direkt gewechselt.

— V. D.
positiv 07.09.2016

S Broker — Vieltrader, dann zuschlagen

Vieltrader sollten jetzt - falls möglich - die Neukundenaktion von S Broker nutzen. Ich handele so 20 bis 25 mal im Jahr, meist Positionen von ein paar Tausend Euro. Da bot es sich an, die Orderguthabenaktion von S Broker mitzunehmen. Immerhin 300 Euro geldwerter Vorteil. Die Bedingungen für ein kostenloses Depot erfülle ich locker (Details bitte bei S Broker schauen). Ohne die Sonderaktion wären die Orderkonditionen nur mittelmäßig. Allerdings ist das Online-Brokerage gut und verständlich, dementsprechend habe ich die Hotline bisher nicht gebraucht. Nicht alle Bedingungen sind kundenfreundlich, z. B. Mehrfachgebühren für Teilausführungen. Also, aufpassen ist angesagt. Nach Aufbrauchen des Guthabens werde ich wahrscheinlich weiter ziehen, um die Kosten niedrig zu halten. Mit all diesen Einschränkungen bleibt trotzdem ein Daumen hoch für S Broker.

— H.-P. L.
neutral 19.08.2016

Commerzbank — Späteinsteiger

Lange habe ich das Thema Wertpapiere vor mir hergeschoben. Nach der Lehman-Krise waren Aktien oder Fonds gar kein Thema. Allerdings haben die über die Jahre immer weiter gefallenen Zinsen bei mir zu einem Umdenken geführt. Während der Bankenkrise haben wir unseren Hauskredit zurückbezahlt. Es sammelte sich in den nächsten fünf Jahren eine erkleckliche Summe an, die immer schwerer als Tages- oder Festgeld anzulegen war. So sind wir über Immobilienfonds letztlich auch zu Aktien gekommen. Bei unserer Hausbank - der Commerzbank - haben wir ein Depot eröffnet, sind auch immer mal wieder beraten worden, aber nie drängend. Die Gebühren sind bei kleinen und mittleren Gebühren im Online-Handel ganz in Ordnung. Fonds kaufe ich nur über die Börse. Bei Aktien achte ich auf Titel, die auch regelmäßig Dividenden gezahlt haben. Ca. 5 bis 6 Mal pro Jahr handele ich, jedes Quartal ist Pflicht wegen der sonst anfallenden Depotgebühren. Mit der Zeit komme ich auch mit dem Online-Handel gut zurecht. Beruhigend, dass ich in der Filiale einen guten Berater habe, falls ich mal etwas nicht schaffe oder weiß. Mittlerweile nehme ich schon viel mehr Dividenden und Ausschüttungen als klassische Zinsen ein.

— M. R.
positiv 08.08.2016

1822direkt — Doppelt zugeschlagen

Vor ein paar Wochen bin ich mit Depot und Gehaltskonto zur 1822direkt gewechselt. Das Depot ist gebührenfrei, nach zwei kleinen Wertpapierkäufen bekomme ich bald eine Prämie von 100 Euro. Für einige Monate hat man die halben Kosten bei Wertpapiertransaktionen als weiteren Vorteil. Das nutze ich, um einige kleine Positionen glattzustellen. Bei meiner alten Bank würde das ziemlich genau das Doppelte kosten. Etwas ungewohnt ist das Online-Banking noch, aber die Telefon-Hotline ist gut erreichbar und informiert. Ich bin auch mit dem kostenlosen Gehaltskonto zu 1822direkt gegangen, zum einen wegen der 120 Euro Prämie, zum anderen konnte mein Vater mich werben und bekam auch noch eine Empfehlungsprämie. Geldautomaten sind im Sparkassennetz kein Problem. Mein Gesamturteil ist: Girokonto gut, Depot zu Standardkonditionen durchschnitt. Trotzdem aufgrund der hohen Werbeprämien, eine klare Empfehlung für Neukunden.

— D. R.