47%
Zufriedenheit
positiv
5
neutral
5
negativ
6
16
Berichte gesamt
positiv
15.05.2026
Robo-Advisor
Neben der comdirect führe ich auch Depots bei der Consorsbank, der Postbank, der ING sowie der HypoVereinsbank. Tatsächlich ist die comdirect die einzige Bank, für die ich mich bewusst selbst entschieden habe. Die übrigen Depotverbindungen sind im Laufe der Zeit durch Erbschaften, Bankenfusionen oder Übernahmen - beispielsweise im Zusammenhang mit der DAB bank - entstanden. Auf Empfehlung habe ich schließlich den Robo-Advisor der comdirect getestet. Die Kontoeröffnung verlief ebenso unkompliziert wie bereits zuvor beim Tagesgeldkonto der Bank. Die Identifikation über den elektronischen Personalausweis funktionierte schnell und reibungslos. Etwas ungewohnt fand ich zunächst, dass der Robo-Advisor über einen separaten zweiten Bankzugang geführt wird. Erst später habe ich eher zufällig die "Multibanking"-Funktion entdeckt, mit der sich nach Aktivierung sämtliche Engagements übersichtlich zusammenführen lassen. Da ich mich selbst als erfahrenen Anleger einschätze, war ich anfangs durchaus skeptisch - insbesondere wegen der Investitionen in teilweise aktiv gemanagte Fonds statt ausschließlich ETFs sowie der Verwaltungsgebühr von 0,75% pro Jahr. Der entscheidende Vorteil liegt für mich jedoch im konsequenten Rebalancing. Die automatische Anpassung der Vermögensstruktur an Marktbewegungen ist ein Thema, das mir zwar seit Jahren bewusst war, das ich bei meinen eigenen Anlagen jedoch nie konsequent umgesetzt habe. Besonders positiv hervorheben möchte ich die Auswertungs- und Informationsmöglichkeiten im Onlineportal. Die Erläuterungen zu Umschichtungen und Anpassungen sind nachvollziehbar und informativ. Insgesamt hat mich das Konzept des Robo-Advisors bislang überzeugt, sodass ich sogar darüber nachdenke, meinen Sparplan künftig aufzustocken. Inzwischen habe ich gesehen, dass auch die ING ein vergleichbares Angebot bereitstellt. Darüber werde ich vermutlich zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls berichten.
— Michael H.
negativ
18.10.2024
Was ein Laden ...
comdirect nimmt ja eher saftige Gebühren im Vergleich zu anderen Anbietern. Sei es so. Aber dass ich dann 31 Minuten in einer Telefonwarteschleife warte und danach erfahre, dass die Sprachcomputer-Legitimierung nicht geklappt hat und deshalb nichts getan werden kann und ich wieder zurück in die Warteschleife geschickt werde, ist eine Frechheit. Bedeutet, für eine kleine Auskunft verbringe ich eine Stunde in der Warteschleife, weil die comdirect anscheinend viel zu geringe Kapazitäten in den Call-Centern kauft.
— H. L.
negativ
25.05.2024
Kontokündigung seit 6 Monaten nicht möglich
Seit 6 Monaten versuche ich mein Aktiendepot, von welchem nur noch eine mittlerweile wertlose Aktie übrig ist, bei der comdirect aufzulösen. Gegenwertlose Ausbuchung ... Mittlerweile habe ich 9 Formulare, wovon ich 4 ausgefüllt zurückgeschickt habe (online geht ja nicht bei der Onlinebank ...) Eine Ausbuchung wäre nicht möglich, weil irgendwas fehlt? Mittlerweile bin ich ratlos. Das Girokonto ist schon weg, die wertlose Aktie dümpelt wo auch immer herum. Warte jetzt auf die fette Rechnung für die Depotführung. Ich fasse es nicht.
— Gisela Wilke
negativ
13.03.2024
Haltedauer offener Immobilienfonds
Im Januar erhielten Anleger der Onvista Bank - Marke der Commerzbank - eine Ankündigung, dass diese Bank demnächst ihren Geschäftsbetrieb einstellen werde. Man solle sein Depot zu comdirect - Marke der Commerzbank - übertragen. Nun habe ich in der Tat einen offenen Immobilienfonds von Onvista zu comdirect übertragen. Solche Fonds haben bekanntlich eine Mindesthaltedauer von zwei Jahren. Erstaunt war ich, dass nun comdirect ohne ausdrücklichen Hinweis diese Haltedauer von vorn beginnen lässt. Erst auf meine Reklamation hin erfuhr ich, dass das tatsächliche Erwerbsdatum zwar von Bank zu Bank übertragen wird, für Steuerzwecke, dass comdirect dies aber für die Bestimmung der Haltedauer nicht berücksichtigt, warum auch immer. Ich soll ein von comdirect vorgegebenes Formular zu Onvista schicken und die Haltedauer dort noch einmal bestätigen lassen, und dieses Formular dann an comdirect weiterleiten. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Beides sind Marken der Commerzbank. Von daher handelt es sich um einen bankinternen Übertrag. Und da muss der Kunde von der einen Abteilung ein Formular ausfüllen lassen, damit die andere Abteilung einen Fonds korrekt verbuchen kann? Interne Kommunikation at it’s best! Aus Kundensicht grenzt das an Schikane.
— L. B.
neutral
15.07.2021
Als Wiederholungstäter dabei - die aktuelle Neukundenaktion
Die aktuelle Neukundenaktion für das comdirect-Depot, die seit ein paar Tagen läuft und noch bis Ende August, ist meiner Meinung nach für Vieltrader und für Kunden mit Interesse an Neuemissionen nicht uninteressant. Für die 50 Euro Gutschrift muss man allerdings drei Deals (Details siehe comdirect-Seite) in sehr sportlichen vierzehn Tagen nach der Depoteröffnung machen, was nicht jedem schmecken wird. Uneingeschränkt gut ist die Flatfee von 3,90 Euro, die für die ersten zwölf Monate nach Depoteröffnung gilt. Auf diesem Level macht man Smartbroker und Co Konkurrenz. Das Depot selbst ist insgesamt 36 Monate kostenfrei, also hat man 24 Monate die unattraktiven Standardgebühren am Hals, wenn man handelt. Ich bin zum vierten Mal als Neukunde dabei, wozu man nur kurze sechs Monate Nichtkunde gewesen sein muss. Das Online-Banking/Online-Brokerage ist gut strukturiert, die Informationen ausführlich und gut zugänglich. Auch einige Chart-Tools sind verfügbar. Erfreulich sind die schnellen Durchlaufzeiten bei der Depoteröffnung. Meine Erfahrung mit der Kunden-Hotline sind allerdings schlecht: Qualität, Freundlichkeit und Erreichbarkeit sind maximal gerade noch ausreichend.
— C. D.
negativ
20.05.2021
Depotwechel wird unverhältnismäßig lange hinausgezögert
Nachdem ich jahrelanger Kunde bin, habe ich am 12.04.2021 - also vor über fünf Wochen einen Depotwechselantrag dorthin geschickt. Meine diesbezüglichen E-Mail-Nachfragen wurden erst gar nicht und dann kurz und knapp mit "wird noch bearbeitet" beantwortet. Am Telefon erhielt ich dann die Information, es könnte noch drei bis sechs Wochen dauern und die Frage nach dem warum, wurde mit "es wird halt nacheinander abgearbeitet" beantwortet. Man sicherte mir dann zu, dies nun möglichst bevorzugt zu bearbeiten und es ist wiederum 3 Wochen lang nichts passiert. So ein schlechter Kundenservice sollte bei einem derart kostenträchtigen Onlinebroker nicht vorkommen und ich bin nun darin bestärkt, der comdirect nun komplett den Rücken zu kehren. Da darf man sich nicht darüber wundern, dass zahlreiche Kunden zur immer größer werdenden und günstigeren Konkurrenz abwandern.
— D. F.
neutral
05.12.2020
Noch ein Versuch?
Anfangs war ich mit meinem Neukundendepot zufrieden. Im Jahr 2018 gab es 100 Euro on top auf drei Wertpapiertransaktionen in den ersten drei Monaten. Zusätzlich gab es noch eine Flatrate auf alle Geschäfte in den ersten sechs Monaten, welche ich auch rege genutzt habe. Und der Onlineauftritt war auch ok. Nicht überladen und informativ, schnell und gut auch die Depoteröffnung. Später, zu Zeiten der Standardkonditionen war der Wertpapierhandel eher uninteressant, eben wegen dieser Standardgebühren. Mit der PhotoTAN als Authentifizierung begann dann aber immer mal wieder der Ärger. Zusätzlich nervten die langen Wartezeiten beim Telefon-Helpdesk. Leider wurde dies gerade im letzten halben Jahr noch mal eine ganze Stufe schlechter. Deshalb konnte ich häufiger mal gewisse Zeit nicht handeln respektive auf Konto und Depot schauen. So bin ich jetzt der comdirect überdrüssig geworden. Nur noch für Neukunden mit entsprechenden Aktionen zu empfehlen, würde ich sagen. Und ich? Ich bin dann mal weg.
— Clemens
positiv
10.09.2019
Gut für Trader mit Wechselbereitschaft
Ich bin vor einem knappen Dreivierteljahr mit meinem Depot zur comdirect gewechselt. Zwei Aspekte waren für mich wichtig: Zum einen die Werbeprämie von 100 Euro, die dann auch anstandslos zur gegebenen Zeit eingebucht wurde, und zum anderen die Flatfee von 3,90 Euro auf ein Jahr. Letztere gibt und gab mir die Option, mein relativ großes Depot zu pflegen. Preiswert konnte ich zur Bereinigung einige kleinere Positionen verkaufen. Und bei zwei großen Positionen habe ich über 100 Euro Transaktionskosten gespart, da meine alte Bank erst bei knapp 60 Euro die prozentualen Gebühren deckelte. Das Handling beim Brokerage ist angenehm einfach, der Informer-Bereich sehr gut. Mit dem alten Internet Explorer läuft auch noch der Chart Analyzer der comdirect. Angenehmer Nebeneffekt: Beim IPO von Knorr Bremse kam ich bei der comdirect mit schönem Gewinn zum Zuge, bei meiner alten Bankverbindung blieb ich außen vor. Etwas lästig sind allerdings die vielen E-Mails im Online-Postfach. Aber da es ansonsten nicht viel zu monieren gibt, bleibt die comdirect eine gute Wahl. Die Depotaktion gibt es übrigens aktuell bei der comdirect in ähnlicher Form wie Anfang des Jahres. Meiner Erfahrung nach können auch Altkunden nach einer gewissen Wartezeit teilnehmen.
— K. B.
negativ
03.08.2019
Kündigung
Ich bin seit ca. 1995 (!) Kunde der comdirect bank. Ca. 100 Käufe/Verkäufe im Depot pro Halbjahr, Bank verdient also recht gut mit mir. Nun bekam ich plötzlich und unerwartet die Kündigung. Auf Nachfrage und dem Hinweis, dass ich einer der Kunden der ersten Stunde bin, wollte man sich trotzdem nicht zu den Gründen äußern. Man versicherte mir lediglich, dass ich nicht irgendwelcher illegalen Handlungen verdächtigt wurde und "dass ich es nicht persönlich nehmen solle". Ich passe nicht mehr ins Geschäftskonzept. Vermutlich ist es mein ausländischer Wohnsitz, wurde mir aber nicht bestätigt. Nach 25 Jahren, ca. 3.000 Euro Gebühren und Spesen pro Jahr geht so also eine Geschäftsbeziehung zu Ende. Kein persönliches Telefonat, keine Begründung. Nichts. Das ist sehr billig und sollte jedem Kunden oder potenziellen Neukunden zu denken geben.
— Ralf H.
neutral
01.07.2019
Als Online-Bank ok, für Börsenhandel seit 2018 für mich nicht empfehlenswert
Nach dem Einstieg bei comdirect vor ca. 10 Jahren habe ich einen Großteil meiner Aktien-Transaktionen mit - der anfangs auch sehr günstigen comdirect durchgeführt - und auch einige Depots von anderen Banken übertragen. Als in 2019 der Steuernachweis 2018 für das Finanzamt korrigiert wurde - leider bereits nach Abgabe meiner Steuererklärung - habe ich dann, um der Inkompetenz des Services zu entgehen, mein Depot auf einen anderen Anbieter übertragen lassen, Depot und Verrechnungskonto bei comdirect schließen lassen. Bis heute hat comdirect es nicht geschafft, korrekte Daten bezüglich Anschaffungskosten etc. weiterzugeben. Der Ausgang ist noch offen. Das Girokonto inklusive Kreditkarte habe ich noch, da kann ich nichts Negatives berichten.
— Hans.-T. Winzek
positiv
06.05.2019
2018 mit meinem Depot ganz gut über die Runden gekommen
In der zweiten Hälfte 2017 bin ich mit meinem Depot zum ersten Mal zu einer reinen Online-Bank gegangen. Ich wollte nach etlichen guten Jahren mein Depot umschichten und die Gebühren meiner Hausbank waren mir einfach zu teuer. Zuerst ließ ich mir von der Hausbank einen Auszug der Bestände und ihrer steuerlichen Anschaffungsdaten geben. Nachdem ich Vollständigkeit und Korrektheit abgecheckt hatte, habe ich mein Depot inklusive aller Verrechnungstöpfe von der comdirect einziehen und auflösen lassen. Etwa zwei Wochen nach Eingang habe ich die Vollständigkeit und Korrektheit steuerlichen Anschaffungsdaten in meinem neuen Depot überprüft. Dies kann man leicht selbst mit der "Steuersimulation" im Onlinebanking machen. Danach habe ich zu reduzierten Transaktionsgebühren, die eine gewisse Zeit galten, einige Umschichtungen vorgenommen. Ich habe auch in 2018 drei Neuemissionen gezeichnet und jedes Mal eine größere Zuteilung bekommen. Alle entwickelten sich besser als der DAX. Insgesamt habe ich etwas mehr als 4% an Depotvolumen nach Dividenden brutto (Umschichtungen herausgerechnet) verloren, mit Einrechnung der Dividende knapp 3%. Nach etlichen Jahren der Gewinne ist das ordentlich. Mit dem Online-Banking komme ich prima zurecht, die Informationen im Depot-Bereich sind top, die Tools sinnvoll und gut, die Mailbox übersichtlich, die Service-Informationen (Freistellung, Formulare etc.) intuitiv. Ein bisschen zu viel Mails mit "tollen" Angeboten und eher mittelmäßige Standard-Ordergebühren könnte man kritisieren. Positiv überrascht wurde ich nach ca. einem Jahr von einer Prämie für meine anfänglichen Depotüberträge, das hatte ich am Anfang wohl überlesen.
— Heinrich B.
positiv
02.06.2018
Das Paket muss stimmen - comdirect Depot
Ich bin erst seit 3 bis 4 Jahren im Online-Banking unterwegs, inzwischen auch mit dem Depot. Lange habe ich bei den Filialbanken die relativ hohen Depot- und Auftragsgebühren ausgehalten bzw. war zu träge - vielleicht zu ängstlich - mein Geld und meine Wertpapiere "anonym" anzulegen. Aber der Druck in den verschiedenen Anlageklassen wurde höher, zeitgemäß zu handeln. Am Anfang habe ich im Internet recherchiert, nur bei Banken mit Steuersitz in Deutschland, und habe mich am Ende bezüglich dem Depot für die comdirect entschieden. Gute Informationsseiten im Netz und eine freundliche Hotline, die sich auch etwas Zeit ließ. Ein Willkommensgruß als Prämie für den Depotwechsel erleichterte den Sprung. Inzwischen komme ich sehr gut mit der Handhabung im Online-Banking zurecht. Ich vermisse nichts aus den Filialzeiten. Ob die Angebote per Telefon vom Berater oder als Mail in der Postbox kommen, ist letztlich egal. Entscheiden muss man nach Analyse am Ende alleine.
— G. S.
neutral
08.05.2018
comdirect Depot, wieso nicht?
Anscheinend ist alle Welt an meinen Wertpapieren interessiert. Es hagelte in letzter Zeit Angebote, per Post von der Targobank und der comdirect, per E-Mail von der onvista bank. Ich habe mich für die comdirect entschieden, die eindeutig das beste Online-Banking hat und auch gute Chancen bei IPOs, wie ich bei Siemens Healthineers dankbar feststellte. Die Standardkonditionen sind mäßig, allerdings hat der Neukunde 12 Monate Sonderkonditionen (Details müsst Ihr auf der comdirect Webseite nachschlagen!). Nach drei Jahren läuft die Kostenfreiheit des Depots ab. Ob ich dann noch da bin? Die Postbox ist immer gefüllt. Man bekommt viele Angebote, das kann man gut oder schlecht finden, eigenes Denken bei der Anlage kann nicht schaden. Trotzdem habe ich die Übertragungsprämie, von der noch Kapitalertragssteuer und Solidaritätszuschlag abgehen, gerne genommen.
— S. G.
positiv
03.01.2018
Wieder zurück bei der comdirect
Nach fünf Jahren bei flatex hatte ich genug von Zinsen, Strafzinsen und schlechtem Online-Brokerage. Ich wartete schon einige Monate auf ein Aktionsangebot des Wettbewerbs. Da kam mir vor wenigen Wochen das Neukundenangebot von comdirect zum Depot gerade recht. Neben dem kostenlosen Depot habe ich ein Jahr lang eine Flatfee, die sogar fast halb so teuer ist wie die bei flatex. Für mich als Vieltrader und mit hochvolumigen Transaktionen (größer 10.000 Euro im Schnitt) spart eine Flatfee immer kleinere vierstellige Beträge im Jahr. Für alle in ähnlicher Situation lohnt sich der Wechsel, deshalb meine Empfehlung. Online-Banking und Reporting sind gut, viel besser als bei flatex. Die Konto- und Depoteröffnung lief sauber durch. Für alle die es interessiert, es gibt auch ein Kwk-Programm, was aber gering dotiert wird. Da ich auch offene Immobilienfonds übertrug, bekam ich noch 50 Euro geschenkt. Die Schwelle von 5.000 Euro Gegenwert ist leicht zu erreichen. Leider geht der Depotübertrag nach einer externen Bank noch nicht mit TANs.
— H.-P. Sch.
negativ
28.11.2017
Vorsicht bei der comdirect
Ich bin seit ca. 2001 Kunde bei der comdirect und habe dort ein Wertpapierdepot sowie ein Tagesgeld- und Verrechnungskonto (inklusive eines 2009 zur steuerlichen Trennung angebotenem Zweitdepots). Im November 2017 wurde mir ohne Angabe von Gründen meine gesamte Kontoverbindung durch die comdirect gekündigt. Auf Rückfrage erhielt ich lediglich den Hinweis, dass die Bank das Recht dazu hätte. Wie ich inzwischen in Erfahrung bringen konnte, lässt die Bank irgendwelche Routinen laufen, die ihr anzeigen, wann ein Kunde nicht mehr attraktiv ist. Da ich als Kunde diese Kriterien nicht kenne, weiß ich aber nicht, wann ich "attraktiv" bin. Habe ich zu viel oder zu wenig Geld auf dem Verrechnungskonto? Handle ich nicht oft genug mit Aktien (dafür bezahle ich aber ordentlich die durch die Bank festgelegten Depot-Gebühren)? Stört mein Zweitdepot? Für jemanden, der langfristig eine verlässliche Bankverbindung sucht, kann ich also diese Bank überhaupt nicht empfehlen! Es gibt zahlreiche Banken am Markt mit sehr ähnlichen Konditionen. Teilweise werben diese sehr aktiv für neue Kunden, sodass es für mich kein Problem sein wird einen Ersatz zu finden.
— Frank G.
neutral
11.07.2017
Ein paar Bemerkungen zu comdirect und deren Depot
Die comdirect Bank ist kein einfacher Partner bei den Finanzen. Ein Girokonto würde ich aufgrund des Gebarens der comdirect nur als Zweitkonto eröffnen, liest man doch immer wieder von merkwürdigen bankseitigen Kündigungen. Auch im Bekanntenkreis sind zwei - ich glaube mit Recht - sehr verärgerte Ex-Kunden. Für die comdirect sprechen der sehr gute Online-Auftritt und die effiziente schnelle Eröffnung von Konten und Depots sowie die prämienbewährten Sonderaktionen zu Konten und Depots. Insbesondere - und auch einer meiner Gründe zur Depoteröffnung - wurde der Übertrag von Fonds prämiert sowie aktuell der Aufbau eines Depots (z. B. 10.000 Euro Nettovolumen beim Aktienkauf mit 1% Prämie). Unnötig ist es allerdings die Werbung dazu parallel in die Postbox zu stellen und zusätzlich physisch zu versenden. Papiermüll habe ich genug. Bei großen Wertpapierorders finde ich die comdirect zu teuer für eine reine Online-Bank. Allerdings war ich schon erfolgreich bei einem IPO, denn die comdirect hat als Commerzbank-Tochter öfters guten Zugriff auf Neuemission. Es bleibt ein Bild mit Licht und Schatten und ein durchschnittliches Urteil, weil die comdirect im Standardgeschäft nicht günstig ist, aber bei Sonderaktionen punkten kann.
— H. K.
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