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Erfahrungsberichte Brokerage zum Vergleich
EINZELANSICHT FLATEX

Erfahrungsberichte - flatex

Geprüfte Nutzerstimmen zum Wertpapierdepot der flatex.

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31% Zufriedenheit
positiv 3
neutral 12
negativ 14
29 Berichte gesamt
positiv 14.09.2024

Über Neukundenaktion bei flatex gelandet

Vor ein paar Monaten bin ich im Rahmen einer Neukundenaktion bei flatex gelandet. Die Neukundenaktion bei flatex war und ist für mich als Vieltrader sehr interessant. Die reduzierte Flatfee schlägt bei meinen jährlichen Handelsvolumen mit einer vierstelligen Ersparnis zu Buche. An den Kursen kann man nicht drehen, an den eigenen Kosten (Depot und Transaktionen) sehr wohl. Das Online-Brokerage von flatex reißt wahrscheinlich niemanden vom Hocker, man kann aber damit arbeiten. Wichtiger für mich waren die schnelle Einrichtung des Depots und der fehlerfreie Übertrag von Wertpapieren und deren Anschaffungskosten. Da habe ich auch schon ganz anderes erlebt. Handelsoptionen hat man ausreichend bei flatex. Bei IPOs hingegen wird man in der Regel in die Röhre schauen, weil die Bank keinem der großen Konsortialbanken nahe steht. Ich finde das aber nicht so wichtig, viele IPOs laufen in den letzten Jahren schwach. Und bei den interessanten IPOs blieb auch über die Zeichnungsgewinne genug Luft, siehe z. B. Renk Group. Für Vieltrader und Leute, die sich nicht viel am Internetauftritt stören, eine lohnende Sache.

— Gregor G.
neutral 26.04.2023

Passendes Outfit, jedoch teils exorbitante Gebühren - gut versteckt

Mein Depot bei diesem Broker besitze ich seit Jahren und meine Aktivität schwankt stark. Mit dem Interface von flatex komme ich sehr gut und intuitiv zurecht. Die Auswahl der Produkte ist jedoch nicht beeindruckend. Die Gebühren für Wertpapierleistungen und Nebendienstleistungen sind teils exorbitant. Sicherlich picke ich stets die günstigsten Handelsplätze heraus und weiche nur in Ausnahmefällen hiervon ab. Dennoch habe ich die Kostenstruktur nicht in allen Fällen vorab durchschaut und bin unterjährig mit in der Übersicht der Transaktionen nicht gut zurechtgekommen, um jeweils genau zu ermitteln, wie hoch die Gebühren retrospektiv waren. Nach nun mehreren Jahren bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich mit einem so intransparenten System sowie mehrmaligen Änderungen der Preisstruktur nicht zurechtkomme und werde das Traden via flatex aufgeben.

— R. B.
neutral 14.11.2021

Sehr unübersichtlich

Z. B. bei der Deutschen Bank bzw. maxblue kann man sehr gute Auswertungen erstellen: die Performance des Depots, Zusammensetzung, Kategorisierungen und und und. Das fehlt mir bei flatex. Die neue Oberfläche "Flatex next" kann leider weniger.

— I. Fricke
negativ 20.12.2020

Wechsel von flatex zu einem anderen Broker

Nach vielen und sehr zufriedenen Jahren habe ich mich leider entschließen müssen, zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Der Depotübertrag wurde Anfang 2020 beauftragt, viele Wochen geschah aber nichts. Kontaktversuche telefonisch und per Mail ohne jeglichen Erfolg. Sodann Beschwerde bei der Bafin, nun kam Bewegung in die Angelegenheit. Nach mehreren Monaten Erfahrung mit dem neuen Broker ist mein Fazit bis dato: viel Geld wegen Depotgebühren und Negativzins bei flatex gespart. Allerdings ist der web-basierte Handel bei der flatex sehr viel einfacher, schneller und übersichtlicher. Die dort eingesetzte und genutzte Software ist einfach deutlich besser. Das wiegt aber die erheblichen Kostennachteile bei Weitem nicht auf.

— W. T.
negativ 09.08.2020

Unakzeptables Verhalten bei Depotübertrag

Auf der Flucht vor den neuen Depotgebühren beendete ich meine Kundenverbindung zu flatex. Mein Auftrag zum Depotübertrag zu Smartbroker wurde von flatex einfach ignoriert. Eine Kontaktaufnahme zu flatex war trotz intensiver Bemühungen (wirklich intensiv, Telefonwarteschleife, Online-Kontaktformular, E-Mail, und das alles ungezählte Male) unmöglich. Erst nach einer Beschwerde an die BaFin hat sich flatex bewegt und die Papiere übertragen. Hat insgesamt 11 Wochen gedauert. Nun wurde noch eine Dividende zurückbehalten, die ein Tag vor der Einbuchung einer der übertragenen Aktienpositionen ausgeschüttet wurde. flatex wäre also noch für deren Auszahlung zuständig. Das Spiel wiederholt sich nun: Erst warten, dann reklamieren, dann wieder warten, erneut reklamieren. Angeblich kann flatex meine Reklamation zur Dividende nicht zuordnen (es besteht ja auch kein aktives Konto mehr, das wurde gekündigt) und verweigert deshalb die Bearbeitung. Also muss wieder die BaFin helfen. Ich bin mir nicht sicher, hoffe aber doch, dass die Anstrengungen der BaFin von diesen unfähigen und unwilligen Banken durch Gebühren bezahlt werden, und dass nicht der Steuerzahler dafür aufkommen muss.

— H. H.
negativ 10.06.2020

Hände weg von flatex

Seit der Einführung des neuen Preis- und Leistungsverzeichnisses (März 2020) mit Gebühren auf Depot-Guthaben (0,1%) wurde flatex für meine finanzielle Situation zum teuersten Anbieter am Online-Broker Markt! Hier wurde völlig willkürlich quasi eine Substanzsteuer eingeführt, die nichts mit der Leistung des Brokers zu tun hat. Damit ist dieser Broker für mittlere oder größere Depots völlig uninteressant geworden. Ich musste mein Depot daher zu einem alternativen Broker "retten". Aber Achtung: Der Übertrag des Depots hat wegen Untätigkeit seitens flatex vier Monate gedauert. Ich musste nach drei Monaten tatsächlich erst eine Beschwerde bei der Bafin einreichen, um an meine blockierten Anlagen zu kommen. Das ist ehrlich gesagt völlig unakzeptabel und daneben. Auf der Website der flatex wird seit Januar 2020 auf Verzögerungen aufgrund der hohen Anzahl von "Neukunden" hingewiesen. Das dürfte kaum der Wahrheit entsprechen, hier handelt es sich eher um Kunden, die in Scharen fliehen!

— Dr. Sylvio Grüning
negativ 08.06.2020

Kündigung und Depotübertrag miserabel

Aufgrund der Einführung von Depotgebühren bei flatex kündigte ich im Februar 2020 meine beiden Depots (eines privat und eines geschäftlich) und veranlasste die Depotüberträge über meine Hausbanken. Während der private Depotübertrag noch einigermaßen klappte, warte ich geschäftlich noch immer. Im Mai kam schließlich die Nachricht, die Unterschriften würden fehlen. Ich habe daraufhin eine Kopie hingesandt, natürlich waren die Unterschriften darauf. Die Postbank hätte sonst auch gar nicht den Auftrag weitergeleitet. Dann kam die Nachricht, ich hätte eine Nachricht (zu dem Vorgang) in mein Postfach bekommen. Dort war aber keine Nachricht. Jetzt telefonische Nachfrage: Nach 20 Minuten Wartezeit habe ich aufgelegt. Nun habe ich noch Mal eine Nachricht geschrieben. Wie lange wird sich das wohl noch hinziehen? Ganz miserable Note für flatex!

— J. Reige
negativ 14.02.2020

Da passen Boot und Mannschaft zusammen

Ich war jetzt über acht Jahre Kunde bei flatex (gewesen). Und jetzt reichte es mir zuletzt. Schon als flatex mit dem Negativzins anfing, habe ich dort mein Depot reduziert, um nicht in die Zinsfalle zu geraten. In früheren Jahren habe ich die Flatfee häufiger genutzt, aber irgendwann war alles umgeschichtet, ge- und verkauft, was ich wollte. Geärgert habe ich mich oft über den üblen Zustand bei Kauf/Verkauf bzw. bei der Mailbox und den Dokumenten inklusive deren Suche. Aber auch die Hotline hat gewaltig nachgelassen. Auskünfte am Telefon und in den E-Mails passten nicht zueinander. Standardverfahren wie ein Kündigungsablauf zogen sich somit hin. Die Kündigung hatte ich wegen der zum Frühjahr angekündigten Depotführungsgebühren überlegt und dann auch gemacht. Es gibt wahrlich keinen Grund die flatex zurzeit zu empfehlen. Ein Seelenverkäufer, unzuverlässige Mannschaft und ein marodes Boot, das Bild passt wie die Faust aufs Auge. Natürlich keine Empfehlung.

— G. G.
negativ 05.01.2020

Je schlechter ein Produkt ist, umso besser muss das Marketing sein

flatex ist ein Paradebeispiel dafür. Niemand kann sich der aggressiven 3,90-Euro-Werbung von flatex entziehen. Dass daraus später faktisch immer über 7 Euro pro Transaktion werden, merken viele erst dann. Und bald kostet die günstigste Transaktion mit Wertpapieren 7,90 Euro + nicht nur eine existierende Strafgebühr auf Cashguthaben, sondern nun auch noch auf den Wert des Depots! Bei Systemausfällen ist flatex auch ganz vorn dabei. Ich kann jedem nur raten, sich die zum Glück vorhandenen deutlich günstigeren Alternativen anzuschauen und nach den eigenen Bedürfnissen auszuwählen. Ich jedenfalls werde mein flatex-Depot bis 1.3.2020 komplett übertragen haben. flatex verschlechtert seit Jahren kontinuierlich seine Leistungen.

— Mathias Müller
neutral 21.12.2019

Führt Depotgebühren ein

Am 20.12.2019 bekam ich per Online-Postfach das neue Preis- und Leistungsverzeichnis von flatex, das ab 1.3.2020 gültig ist. Neu ist, dass flatex pro Jahr 0,10% der Summe der verwahrten Wertpapiere als Depotgebühr erhebt. Dazu kommt noch die Mehrwertsteuer. Bei einem Kurswert in Höhe von 100.000 Euro der Wertpapiere im flatex-Depot wären das 119 Euro Depotgebühr pro Jahr. Zusätzlich führt flatex auch eine pauschale Handelsplatzgebühr von 2 Euro pro Order für die Handelsplätze Tradegate Exchange, Quotrix, Lang & Schwarz, Lang & Schwarz Exchange, Baader Bank und gettex ein. Diese kommt zur Transaktionsgebühr von 5,90 Euro für Deutschland hinzu, sodass eine Transaktion dann 7,90 Euro kostet. Das ist immer noch günstiger als bei anderen Online-Brokern. Aber die Depotgebühren, die besonders bei großen Depots stark ins Gewicht fallen, veranlassen mich dazu, mir einen anderen Broker zu suchen, der keine Depotgebühren erhebt. In meiner engeren Auswahl sind die Consorsbank und ING gelandet. Da sind die Transaktionsgebühren zwar höher als bei flatex, aber bei nur ca. 4 Transaktionen pro Jahr hält sich das in Grenzen.

— Tanja D.
neutral 04.12.2019

Seit ein paar Wochen bei flatex: Auch Sparen hat seinen Preis

Ich handele relativ viel, im Jahresdurchschnitt 40 bis 50 Mal. Ich mache nichts Exotisches, eigentlich nur Aktien und Immobilienfonds. Vor flatex war ich mit dem Depot bei der comdirect. Als Neukunde genoss ich dort in diesem Jahr Sonderkonditionen bei Kauf und Verkauf von Wertpapieren und eine Aktivitätsprämie. Eigentlich war ich sehr zufrieden mit der Übersichtlichkeit und den Informationen, welche die comdirect bot. Aber irgendwann waren dann die normalen Transaktionsgebühren fällig. Bei meinen Volumina standen dort öfters 30 bis 40 Euro pro Handel. Ich habe also eine Lösung gesucht, bei der ich wieder eine Flatfee habe und bin auf flatex gestoßen. Allerdings ist die Kontoeröffnung viel aufwendiger und dauert länger. Vergleichsweise unorganisiert wirkt die flatex und das Online-Brokerage lässt viele Wünsche offen. Ich habe zwei, drei Wochen gebraucht bis ich einigermaßen durchstieg, wobei auch die Hotline half, die nicht schlecht ist. Die Strafzinsen verlangen einige Aufmerksamkeit, fünfstellige Beträge sollte man nicht lange stehen lassen, sonst ist das kostenlose Depot gar nicht mehr so kostenlos. Ich spekuliere auch bei diesem Konto auf die Aktivitätsprämie, deren Bedingungen ich leicht erfüllen werde. Ein Online-Brokerage mit Für und Wider, nicht für jeden, passend für den der die Vorteile nutzen kann.

— S. G.
negativ 13.10.2019

Servicewüste, versteckte Kosten en masse, Totalausfälle des Systems

Niemals wieder: Am 13.08.2019 gab es bei Flatex einen Systemausfall, weshalb keinerlei Zugriff auf das Webportal möglich war. Daraufhin nahm ich per Facebook-Messenger Kontakt zur Bank auf. Denn auch telefonisch war kein Handel möglich, da niemand zu erreichen war. Der mir entstandene Schaden beziffert sich auf rund 200 Euro. Die Bank versucht sich herauszureden. Heute erhalte ich per Einwurf-Einschreiben eine Kündigung der Geschäftsbeziehung. Unterschrieben vom Vorstand und dem ppa. Generalbevollmächtigten. Kundenservice gibt es hier nicht. Die eine Hand weiß nicht was die andere tut. Die angegebene Telefonnummer in Frankfurt am Main teilt mit, man sei überhaupt nicht für Kunden zuständig. Hierzu müsse man sich an den Kundensupport in Kulmbach wenden. Man verstehe selbst nicht, weshalb die falsche Nummer angegeben werde. Im Webportal (nachdem man sich mal wieder anmelden konnte) schrieb ich eine Nachricht, die daraufhin nach Neuss weitervermittelt wurde. Die Zuständigkeitsbereiche sind ein Witz. Die Entscheidung des Vorstands sei endgültig. Dazu könne sich auch niemand äußern.

— Th. K.
negativ 20.05.2019

Jahressteuerbescheinigung 2018

Die Jahressteuerbescheinigung für 2018 sollte wegen Umstellung Fondsversteuerung Ende April kommen. Am 2. Mai stand auf der Homepage, sie sei in der finalen Erstellung. Anfrage von mir: Wann? Antwort: Mitte Mai. Leider war am 16. Mai auch wiederum nichts im Postfach, Anfrage am 16. Mai: Wann? Antwort: Am kommenden Wochenende. Nun dieses ist auch schon vorbei und immer noch keine Bescheinigung im Postfach. Habe heute erneut angefragt, noch keine Antwort. Sehr schlechter Service. Von der ING habe ich die Bescheinigung schon vor vier Wochen bekommen, auch mit Fonds, also dieselben Voraussetzungen. Das nenne ich guten Service und dort werde ich nicht von Woche zu Woche vertröstet.

— R. M.
neutral 13.05.2019

Steuerbescheinigung lässt auf sich warten

Wie meine Vorredner bereits erwähnt haben, muss man Jahr für Jahr auf die Steuerbescheinigung der Dividendenauszahlung warten. Heute am 13.05.19 habe ich immer noch keine für das Jahr 2018 erhalten. Der Handel hat bisher fast immer reibungslos funktioniert. Manchmal werden aber aus mir nicht erklärlichen Gründen Transaktionen abgelehnt. Sekunden später kann die Order wieder ausgeführt werden. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass auf ausländische Dividendenzahlungen 5,90 Euro anfallen. In meinem Fall erhalte ich jedes Quartal rund 25 Euro eines amerikanischen Unternehmens, wovon rund 20 Euro übrig bleiben. Diese Gebühren werden in unübersichtlichen PDF-Files versteckt. Da in der Summe aber alles funktioniert, bewerte ich das Institut neutral.

— Michael G.
negativ 27.04.2019

Das ist wirklich nicht zu verstehen

Der von mir hier kritisierte Punkt wurde bereits von einem anderen Rezensenten bemängelt. flatex ist ein reiner Broker und die Steuerbescheinigung für 2018 steht immer noch aus, da alles angeblich so kompliziert ist. Es geht schlicht und einfach bei mir nur um eine kleine Dividendenzahlung in 2018. Ansonsten wurden keinerlei Transaktionen getätigt. Mit diesem Problem haben andere von mir genutzte Banken, unter anderem NIBC und ING, offensichtlich überhaupt kein Problem, obwohl die letztgenannten Banken zusätzlich noch andere steuerpflichtige Produkte wie Tages- und Festgelder in ihrer Angebotspalette haben und diese auch von mir in Anspruch genommen wurden. Ich bin da schon ziemlich final angefressen ...

— anonym
neutral 08.04.2019

Umstellung und Steuerbescheide

Ich war prinzipiell ganz zufrieden mit flatex, obwohl ich z. B. den Postkorb sehr unübersichtlich finde. Im letzten Jahr hat sich das jedoch etwas geändert: Zunächst kam die Einführung der Negativzinsen auf dem Verrechnungskonto. Für mich kein großes Problem, ich mache Buz&Hold und das Geld liegt da selten lange herum. Ich war einigermaßen überrascht, dass nach der Umstellung zur Investmentsteuerreform die Performance meiner Positionen nicht mehr korrekt abgebildet ist. Alles komplett Kraut und Rüben - das Problem gibt es allerdings auch bei anderen Brokern. Früher gab es unter bestimmten Umständen tatsächlich einen Flat-Preis für die Orders, mittlerweile sind auch Tradegate-Orders von Fremdspesen betroffen. Es nervt irgendwie, dass man vor der Ausführung nicht genau weiß, ob jetzt alle Kosten enthalten sind oder noch etwas dazu kommt. Auf so einen Quatsch können nur Banken kommen, und flatex war eine Zeit lang die positive Ausnahme in Sachen Transparenz. Leider scheint sich das in die falsche Richtung zu bewegen. Am meisten ärgert mich, dass die Steuerbescheinigung für 2018 schon wieder unglaublich spät kommt. Es ist bald Mitte April und weder gibt es eine Bescheinigung noch irgendeine Art von Erklärung für diese Verzögerung. Ich kenne keine Bank, die so lange dafür braucht. Das nervt unglaublich, wenn man endlich die Steuererklärung hinter sich bringen will und monatelang auf den Nachzügler flatex warten muss.
Fazit: Wahrscheinlich sind die anderen auch nicht besser, aber toll ist flatex nicht. Ein Anbieter, der 100% transparent und zuverlässig arbeitet, das ist im Bankgewerbe wohl einfach zu viel verlangt. Man muss weiter darauf hoffen, dass die Digitalisierung diese ganze verquere Branche irgendwann mal vom Kopf auf die Füße stellt.

— Bert Digner
neutral 28.05.2018

Negativzinsen

Die Negativzinsen sind für mich ärgerlich. Ich bezahle für den Trade, also eine Leistung, das ist fair. Ich will keine Negativzinsen auf mein eigenes Geld. Das geht nur, indem ich kein Bargeld mehr auf dem Konto liegen lasse. flatex schadet sich selbst damit, denn viele werden es ebenso machen, oder sind ganz weggegangen. Für flatex sollte es ein Rechenexempel sein - womit will ich Geld verdienen, mit vielen Tradegebühren oder mit Negativzinsen? Mir entgeht ein Trade, aber es gibt andere Online-Banken, und raus aus der Hektik und ruhiger kaufen geht auch.

— U. N.
positiv 27.04.2018

Negativzinsen - so what?

Das ist doch beim Anleger wie bei den Banken: Wer sein Geld parken muss, hat offenbar wenig Investorenblut. Genau deshalb straft ihn ja die EZB. Ich habe bei flatex auch schon mal 100.000 Euro herumliegen - mehr nicht wegen der Schutzgrenze. Aber die Zinsen dafür für ein paar Tage sind doch nun wirklich nicht der Rede wert! Wer die Zeit hat, dieses Geld um ein paar Pfennige zu sparen, bei seiner Hausbank zu bunkern, verpasst dadurch gute Möglichkeiten schnell einen Trade einzugehen, wodurch er 100x mehr als die Zinsen gewinnen kann! Wenn ich die Kosten von Depot und Handel mit meiner Hausbank (Volksbank) vergleiche, sind die Negativzinsen noch immer wenig. Irgendwoher müssen die Banken ihre Einnahmen ja erzielen. Es kommt doch letztlich nur auf die Gesamtbilanz an - und da ist flatex auch mit Negativzinsen noch immer am besten.

— Johannes
positiv 27.04.2018

Guter Broker, aber schlechte Verwaltung, Steuerbescheinigung zu spät

Nun haben wir in ein paar Tagen Mai und ich habe noch immer nicht meine Steuerbescheinigung für 2017! Meine Frau bekam diese schon, war aber total falsch. Immerhin wurde auf Reklamation innerhalb 2 Tagen eine richtige ausgefertigt. flatex ist ein super Broker, ohne diesen könnte man nicht so daytraden! Die Webseite ist sehr gut aufgebaut, besser z. B. als Consorsbank, aber bei der neuen Webseite fehlen noch die Dokumentationsmöglichkeiten durch Drucken oder Download als PDF, wie teilweise Consorsbank es hat oder am besten maxblue. Schön wäre, wenn flatex eine Gewinn-Verlust-Darstellung ermöglichen würde - nach tatsächlichen - nicht nach steuerlichen FiFo-Vorgaben. Sodass auch bereits verkaufte Aktien enthalten sind. Wenn man nämlich Aktien verkauft, fallen sie aus der Gewinn-Darstellung komplett raus bzw. dies gibt einen falschen Eindruck! Also, wenn mal das Steuerproblem gepackt würde, wäre flatex der Spitzenreiter in Deutschland.

— Johannes
neutral 14.04.2018

Steuerbescheinigungen

Bei flatex ist die Wartezeit bis zum Erhalt der Steuerbescheinigungen seit Jahren unzufriedenstellend. Zunächst dachte ich, das würde sich mit der Zeit ändern (Softwareverbesserung, Fortschritt bei der Digitalisierung insgesamt), aber auch aktuell warte ich immer noch auf die Steuerbescheinigung für 2017 und kann folglich keine Einkommensteuererklärung erstellen. Das ist nicht mehr akzeptabel, denn es handelt sich um eine Basis-Leistung und andere Institute zeigen, dass es durchaus möglich ist, in angemessener Zeit den Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. Den flatex-Werbeaussagen bezüglich Kundenzufriedenheit und Brokerqualität entspricht dies jedenfalls nicht und den darin genannten Ansprüchen an sich selbst wird man nicht gerecht. Schade, denn in vielen Bereichen ist flatex durchaus gut - aber bei solch einfachen Dingen?!

— G. T.
negativ 15.03.2018

Chaos im Depot nach Einführung neuer Fondbesteuerung, Depotübertrag dauerte 6 Wochen

Bin seit Mai 2017 bei flatex wegen der kostenlosen ETF-Sparpläne. Das Problem mit den Strafzinsen habe ich noch umgehen können. Anfang 2018 dann die Überraschung auf dem Depot: dutzende Ein- und Ausbuchungen und Stornierungen der jeweiligen Buchungen waren zu sehen. Nach Rückfrage bei der Hotline wurde dies mit der Einführung der neuen Fondsbesteuerung begründet. Das Chaos konnte man aber auch nicht erklären. Das hatte man technisch wohl nicht im Griff und hat an meinem Konto geübt. Danach fiel für mich die Entscheidung, den Broker zu wechseln. Dann wurde es aber noch ärgerlicher: Über den neuen Broker wurde der Depotübertrag im Januar an flatex gesendet. Danach Funkstille bei flatex für über 5 Wochen. Erst aufgrund meiner Beschwerde wurde mir dann mitgeteilt, dass der Übertrag bis zu 5 Wochen dauern kann. Diese waren aber schon rum. Das war aber noch nicht alles. Ich sollte erst die Bruchstücke der gemanagten Fonds verkaufen, bevor man die Übertragung abwickeln wollte. Nach einem Mail-Ping-Pong war man dann doch bereit, den Übertrag vor Verkauf der Bruchstücke anzustoßen. Auch beim Bruchstückverkauf über den Emittenten wurde es nicht besser. Inzwischen ist der Auftrag wieder eine Woche alt und noch nichts von den Bruchstücken wurde verkauft. Das alles ist inzwischen nur noch unglaublich. Auch die Bereitstellung der Jahressteuerbescheinigung scheint flatex vor eine Herausforderung zu stellen. Andere Banken aber das bereits im Februar geschafft. Hoffentlich komme ich noch in 2018 von diesem Broker los.

— Bernd Schmitt
negativ 27.01.2018

Strafzinsen und Fremdgebühren für Tradegate

Bin seit 8 Jahren zufriedener Flatexkunde mit 8-stelligen Jahresumsätzen und ca. 500 Tradegate-Orders pro Jahr. Seit der Einführung der Strafzinsen muss ich zur Vermeidung von Kosten täglich 6-stellige Beträge zu meiner Hausbank hin und her bewegen, um den Saldo niedrig zu halten, sehr lästig und gefährlich, da die Überweisungen bei der Hausbank nur bis 10.000 Euro versichert sind. Seit 1.1.18 werden Fremdgebühren für Tradegate-Orders zusätzlich berechnet, die laut Antwort von Tradegate auf schriftliche Anfrage gar nicht anfallen. Bin sehr verärgert und suche einen besseren Broker.

— L. P.
neutral 12.12.2017

Ordentliche Transaktionsgebühren, aber lästige Handhabung

Ein paar Quartale habe ich jetzt Erfahrung zu den Negativzinsen bei flatex. Trotz auferlegter Disziplin blieben ein paar Euro bei flatex hängen. Das Konto immer zeitnah bei 0 zu halten ist gar nicht so leicht. Manchmal braucht man ein paar Tage um eine Limitorder durchzukriegen und bei einem fünfstelligen Betrag sind wir im Eurobereich bei den Strafzinsen. Auf der Gegenseite bei zu lang genutztem Wertpapierkredit passiert das Gleiche. Einfach nur lästig. Genauso das Postfach, schlecht strukturiert, ich brauchte schon Hilfe bei der Suche nach Mails, was ich sonst bisher nirgendwo erlebt habe. Und schließlich die Erzeugung der TANs, welche zeitaufwendig ist. Somit sicher nicht ein Depot für jeden. Die ein oder andere Kröte muss man für die günstigen Ordergebühren schlucken.

— R. W.
negativ 02.04.2017

Negativzinsen für Guthaben in einer Nacht- und Nebelaktion

Ich bin (war demnächst) seit ungefähr 10 Jahren flatex-Kunde, wegen des einfachen und günstigen Gebührenmodells, handele allerdings nicht so viel und habe/hatte oft einen größeren Betrag auf dem Cash-Konto. In der Vergangenheit erhielt ich dafür nie Zinsen, wie bei manchem anderen Broker. Jetzt ist flatex einer der ersten, der, obwohl es schon länger Negativzinsen gibt, diese am 3.3.17 ankündigte und zum 15.3.17 einführte. Kunden, die wie ich oft nur monatlich ihre Bankpost lesen, stellen dann überrascht fest, dass ihnen zu Ende März Negativzinsen berechnet wurden. Abgesehen von den Negativzinsen: Wieso diese Eile? Diese bescheidene Kommunikation? Offensichtlich will man Kunden wie mich los werden. Meine Damen und Herren bei flatex: Es ist Ihnen in meinem Fall gelungen!

— Michael Lieser
negativ 05.03.2017

Es reicht jetzt

Als langjähriger Kunde von flatex reicht es mir jetzt. Zwar ist flatex ein günstiger Online-Broker und man kann auch leicht mehrere Depots einrichten, um beispielsweise Fonds von Aktien oder steuerliche Altbestände von Nachkäufen der gleichen Gattung zu trennen, aber die Einführung der Negativzinsen mache ich nicht mehr mit. Viele kleine Nadelstiche habe ich mitgemacht, z. B. kleine Gebühren, die ich von Wettbewerbern nicht kannte, habe das miserable Online-Brokerage durchlitten, habe oft im Mail-/Online-Archiv Dokumente gesucht. Auch Investment- oder Wertpapierkredit-Angebote hingenommen, die eher aus der Büchse der Pandora schienen als mir Investmentvorteile zu bringen. Vielleicht sollten die Eigentümer es mal mit weniger Anbietern versuchen, ihr Geschäft klarer strukturieren und nicht "Peanuts" hinterherjagen. Wer dort auch mal höhere 5-stellige Beträge liegen hat, wird reagieren, und nicht nur die Anlagegelder kurz parken bzw. die Erlöse schnell abziehen. Wem es zu lästig ist, der wird - wie ich - gehen. Noch gibt es genug Alternativen.

— anonym
neutral 01.12.2016

In gewissen Fällen sogar teuer - Steuerunterlagen unbefriedigend

Im Falle des Besitzes von ausländischen Dividendenaktien scheint mir dieses Institut teuer und ungeeignet. Die Dividendenauszahlung der entsprechenden Firmen erfolgt vierteljährlich. Flatex teilt diese jedoch auf monatliche Eingänge auf und erhebt monatlich für jede Dividendenzahlung eine Gebühr von 5 Euro. Anscheinend will man damit den Eindruck erwecken, dass eine Bearbeitungsgebühr von 5 Euro angemessen erscheint, in Wirklichkeit beträgt diese Gebühr für die vierteljährliche Zahlung 15 Euro. Dieser Betrag scheint mir unangemessen hoch, funktioniert doch alles nur elektronisch. Mein Steuerberater hat die Jahresabschluss-Dokumente als unübersichtlich, kaum lesbar und kaum zusammengefasst beurteilt. Ich vermute, dass die Gründe solche sind, um das oben erwähnte zu verschleiern. Speziell aus dem ersten Grund wechsele ich die Bank.

— E. R.
negativ 23.11.2016

Sehr viele Baustellen

Ich bin schon seit Längerem Kunde bei flatex. Um es kurz zu machen, werde ich aufführen, was mir bisher gut und gar nicht gefällt. Was mir gefällt: Kundenhotline ist zufriedenstellend. Was mir nicht gefällt: Wertpapiere werden nicht zeitnah (nach Übernahme) umgestellt. Während andere Broker längst umgestellt haben, braucht flatex noch ewig. Abrechnungen sind nicht übersichtlich, kann ich öfters nicht nachvollziehen. Obwohl ich diesen Kredit, den flatex gewähren wollte (ohne eigene Anfrage), mehrfach als nicht erwünscht an flatex kommuniziert habe, sehe ich ihn immer noch im Online-Banking. Das ist verwirrend. Alles in allem, werde ich meine Aktien übertragen, da das Vertrauensverhältnis durch flatex gestört worden ist.

— Alisen Tekeli
neutral 11.10.2016

Schon besser, aber noch nicht gut

Ich handele alle paar Wochen hauptsächlich mit Aktien, Optionsscheine sehr selten. Im Schnitt sind meine Deals so um die 8.000 Euro. Und die Renditen einstellig. Bei den richtungslosen Börsen ist die Gebührensituation extrem wichtig. Da ist Flatex seit Jahren mit an der Spitze. Ca. 0,20% in Summe für Kauf und Verkauf - damit kann ich gut leben. Realtimekurse habe ich kostenlos, keine Limitgebühren, keine Teilausführungskosten, keine Depotkosten. Alles, was die Rendite verwässert, fehlt. Was allerdings stört - auch nach dem Update auf das neue Online-Brokerage - ist das Fehlen einer vernünftigen Suche im Postfach. Unterlagen, wie Einstandskurse, zu finden, ist ein Abenteuer. Auch die iTAN-Karte ist umständlich, den Sicherheitsgewinn durch das Verfahren erschließt sich mir nicht. Die Hotline wiederum kein Grund zur Klage. Man sieht, ein sehr durchwachsenes Bild. Folglich keine allgemeine Empfehlung, für mich allerdings meine Wahl.

— Ramon
neutral 12.09.2016

Handeln über das iPad

Seit der Umstellung auf das neue Erscheinungsbild der Masken bei flatex ist es oft nicht möglich, die eigenen Depotpositionen der Derivate zu erkennen, weil beim Aufruf des Depotbestandes nur die Emittenten und die Nummer des Derivates angezeigt werden. Um zu erfahren, hinter welcher Nummer welches Unternehmen steckt, muss man auf ein anderes Internetportal wechseln, dies ist sehr umständlich, da ich viel unterwegs bin, bin ich auf das iPad angewiesen und trage nicht ständig meinen Computer mit herum. Denn dieses Problem ergibt sich nur auf dem iPad, nicht auf dem Computer. Leider scheint dies bei flatex niemanden zu interessieren, weil man trotz mehrfachem Hinweis auf dieses Problem nicht einmal eine Antwort bekommt. Des Weiteren ist das neue Programm, finde ich, nicht benutzerfreundlich, viel zu unübersichtlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Programm jemand entworfen hat, der selbst am Aktienmarkt handelt.

— R. Reichl