Girokonto-Vergleich: Seitenhilfe

Diese Seitenhilfe erklärt den Girokonto-Vergleich Schritt für Schritt: die drei Ansichten, die Bedienung, die weiteren Filter und jedes einzelne Vergleichskriterium. Sie gilt für alle drei Kontoprofile - ohne monatlichen Geldeingang, mit monatlichem Geldeingang sowie während Ausbildung und Studium. Alle Demos und Beispielzeilen zeigen Beispielwerte fiktiver Musterbanken.

Bedienelemente des Vergleichs

Die wichtigsten Bedienelemente des Vergleichs, hier zum Ausprobieren. Jedes Element arbeitet wie im echten Vergleich, gefüllt mit fiktiven Musterbanken. Stellen Sie ein, worauf es Ihnen ankommt, und sehen Sie unmittelbar, wie sich das Ergebnis ändert.

Ansicht wählen: Tabelle, Liste oder Kontofingerabdruck

Den Girokonto-Vergleich gibt es in drei Ansichten. Sie wechseln zwischen ihnen über die vier Symbole am Kopf des Vergleichs: Die waagerechten Punkte stehen für die Tabelle, die senkrechten Punkte für die Liste und das Symbol aus Punkt und zwei Bögen für den Kontofingerabdruck; das Fragezeichen führt zu dieser Seitenhilfe. Kontoprofil und Stufe nehmen Sie beim Wechsel mit.

Tabelle: Die Konten stehen nebeneinander in Spalten, jede Zeile ist ein Vergleichskriterium - ideal, um einzelne Konten Punkt für Punkt gegenüberzustellen. Liste: Alle Konten stehen untereinander, die Details eines Kontos blenden Sie per Klick ein. Kontofingerabdruck: Jedes Konto erscheint als Ring aus 21 Eigenschaften in sieben Bereichen, von der Kontoführung bis zu Dispo und Zinsen; dieselbe Stelle steht in jedem Ring für dieselbe Eigenschaft. Bis zu drei Konten stehen gemeinsam auf der Bühne, im echten Vergleich auf dem Smartphone untereinander. Die Zahl in der Mitte nennt, wie viele der 21 Eigenschaften ein Konto erfüllt - bedingt erfüllte zählen halb, schraffierte Felder ohne eindeutige Angabe zählen gar nicht; in der Vorschau kommt Rhein Direkt so auf 15,5 von 21. Ein Klick auf einen der sieben Bereiche unter den Ringen hebt ihn hervor: Die übrigen Segmente werden grau, und eine kleine Tabelle zeigt seine drei Eigenschaften je Konto; ein zweiter Klick hebt die Hervorhebung wieder auf. Die Vorschau hebt einen Bereich zur Zeit hervor, im echten Vergleich sind es bis zu drei gleichzeitig - und dort wählen Sie bis zu drei Konten aus allen Anbietern aus.

Tabellenansicht
Anbieter#01 Rhein Direkt#02 Hanse­bank#03 Muster­bank Deutsch­land#04 Berlin Direkt
BewertungBewertung 3 von 3Bewertung 2 von 3Bewertung 1 von 3Bewertung 1 von 3
monat­licher Konto­preis–EUR 1,90––
BedingungGeld­eingang ab EUR 800,00/Monat (sonst EUR 2,50/Monat)–Geld­eingang ab EUR 1.200/Monat (sonst EUR 3,50/Monat); bis ein­schließ­lich 23 Jahre generell freiGeld­eingang ab EUR 1.500/Monat (sonst EUR 4,90/Monat)
Listenansicht
  1. Rang 1Rhein Direktmonatlicher Kontopreis -Bewertung 3 von 3
  2. Rang 2Hansebankmonatlicher Kontopreis EUR 1,90Bewertung 2 von 3
  3. Rang 3Musterbank Deutschlandmonatlicher Kontopreis -Bewertung 1 von 3
  4. Rang 4Berlin Direktmonatlicher Kontopreis -Bewertung 1 von 3
Kontofingerabdruck
Rhein Direkt - Girokonto
15,5 von 21
Hansebank - Girokonto
13 von 21
Musterbank Deutschland - Girokonto
13,5 von 21
  • erfüllt
  • bedingt erfüllt
  • nicht erfüllt
  • keine eindeutige Angabe

Kontoprofil wählen

Über die Pills hinter dem Wort Kontoprofil wechseln Sie zwischen den drei Vergleichen: ohne monatlichen Geldeingang, mit monatlichem Geldeingang und während Ausbildung und Studium. Das Kontoprofil bestimmt, welche Konten und welche Stufen gelten - bei "während Ausbildung und Studium" wechselt die Stufenauswahl darunter sichtbar von Geldeingangs- auf Altersstufen, ohne monatlichen Geldeingang entfällt sie. Beobachten Sie, wie sich mit dem Profil Rang und Bewertung der Musterbanken ändern. Drei Vergleiche, ein Werkzeug; im echten Vergleich ist jedes Kontoprofil eine eigene Seite.

  1. #01Rhein Direktmonatlicher Kontopreis –Bewertung 3 von 3
  2. #02Hansebankmonatlicher Kontopreis EUR 1,90Bewertung 2 von 3
  3. #03Musterbank Deutschlandmonatlicher Kontopreis –Bewertung 1 von 3
  4. #04Berlin Direktmonatlicher Kontopreis –Bewertung 1 von 3

Geldeingangs- bzw. Altersstufe einstellen

Der Toggle unter den Profil-Pills stellt Ihre Stufe ein: mit monatlichem Geldeingang die Geldeingangsstufe (EUR 500 bis EUR 799, EUR 800 bis EUR 1.199, EUR 1.200 bis EUR 1.499 oder ab EUR 1.500), während Ausbildung und Studium die Altersstufe (bis 23 Jahre oder ab 24 Jahre). Beobachten Sie, wie die Musterbanken die Plätze tauschen: Berlin Direkt liegt in den unteren Stufen hinten und rückt ab EUR 1.500 auf Platz 1, denn erst ab diesem Eingang entfällt dort die Kontoführungsgebühr. Der monatliche Kontopreis bleibt dabei gleich - er hängt nicht an der Stufe. Ein Strich beim Kontopreis heißt: keine monatliche Kontoführungsgebühr. Ist die Gebührenfreiheit an eine Bedingung geknüpft, gilt sie, solange Sie diese erfüllen; was sonst anfällt, nennt die Bedingung in Klammern. Die Stufe entscheidet also darüber, ob Sie die Bedingung erfüllen, und damit über Rang und Bewertung. Das ist der Kern des Girokonto-Vergleichs: nicht das günstigste Konto schlechthin, sondern das passende für Ihr Profil.

Geldeingangsstufen
  1. #01Rhein Direktmonatlicher Kontopreis –Bewertung 3 von 3Geldeingang ab EUR 800,00/Monat (sonst EUR 2,50/Monat)
  2. #02Hansebankmonatlicher Kontopreis EUR 1,90Bewertung 2 von 3–
  3. #03Musterbank Deutschlandmonatlicher Kontopreis –Bewertung 1 von 3Geldeingang ab EUR 1.200/Monat (sonst EUR 3,50/Monat); bis einschließlich 23 Jahre generell frei
  4. #04Berlin Direktmonatlicher Kontopreis –Bewertung 1 von 3Geldeingang ab EUR 1.500/Monat (sonst EUR 4,90/Monat)

Ergebnis sortieren

Drei Sortier-Buttons ordnen die Musterbanken um: nach Anbietername, nach monatlichem Kontopreis und nach Bewertung. Voreingestellt ist die Bewertung, absteigend - die beste Redaktionsbewertung steht oben. Ein Klick auf Anbieter sortiert von A bis Z, ein Klick auf Kontopreis stellt die günstigsten Konten nach oben, bei gleichem Preis in der Reihenfolge des Rangs; ein erneuter Klick dreht jeweils die Richtung. Die Nummer #01, #02 … zählt nach dem gewählten Kriterium und wandert beim Umdrehen mit ihrer Zeile. Weil Name, Kontopreis und Bewertung hier bewusst nicht dieselbe Reihenfolge ergeben, sehen Sie bei jedem Wechsel, wie sich die Liste neu sortiert.

  1. #01Rhein Direktmonatlicher Kontopreis –Bewertung 3 von 3
  2. #02Hansebankmonatlicher Kontopreis EUR 1,90Bewertung 2 von 3
  3. #03Musterbank Deutschlandmonatlicher Kontopreis –Bewertung 1 von 3
  4. #04Berlin Direktmonatlicher Kontopreis –Bewertung 1 von 3

weitere Filter öffnen

Am rechten Ende der Einstellungsleiste sitzt der unscheinbare Button mit dem Schieberegler-Symbol. Ein Klick öffnet den Bereich weitere Filter. Setzen Sie dort das Häkchen für Gemeinschaftskonten, bleiben von den vier Musterbanken drei übrig; das Häkchen für Neukundenaktionen lässt zwei stehen, beide zusammen nur eine. Hinter dem kleinen Button stecken außerdem die Identifikationsverfahren und die Dienste fürs mobile Bezahlen - im Detail erklärt sie der Abschnitt weitere Filter.

durch die Anbieter blättern

Die Tabelle zeigt so viele Anbieter nebeneinander, wie auf Ihren Bildschirm passen. Die Anzeige oberhalb nennt den Ausschnitt - auf einem breiten Bildschirm etwa Anbieter 1–5 von 44, auf dem Smartphone verkürzt mit Schrägstrich statt "von". Über die Pfeil-Buttons blättern Sie jeweils um so viele Spalten weiter, wie gerade sichtbar sind; auf dem Smartphone wischen Sie seitlich durch die Spalten. Weitere Anbieter fehlen also nicht - sie stecken hinter dem Pager. Die Listenansicht braucht keinen Pager: Sie zeigt alle Konten untereinander.

Info-Symbol und Bewertung

Viele Angaben sind in der Tabelle knapp gehalten. Auf dem Smartphone, wo die linke Spalte mit den Kriterien fehlt, trägt jede Zelle ein kurzes Label; ein Tippen auf das Info-Symbol ⓘ blendet die vollständige Bezeichnung ein. Neben dem Produktnamen zeigt das ⓘ den vollständigen Anbieter- und Produktnamen. Im Kopf jedes Kontos steht zudem die Bewertung als X/3 mit drei Punkten: Die Redaktion bewertet jedes Konto mit höchstens drei Punkten - und zwar bezogen auf das eingestellte Kontoprofil samt Stufe. Ein Konto kann für das eine Profil top und für ein anderes nur durchschnittlich sein.

Musterbank Deutschland · GirokontoBewertung 1 von 3

Vollständiger Anbieter- und Produktname: Musterbank Deutschland · Girokonto

Auf schmalen Bildschirmen trägt zusätzlich jedes Merkmal ein ⓘ-Symbol mit seiner vollständigen Bezeichnung. Die Bewertung (0 bis 3 Punkte) gilt für das gewählte Kontoprofil und die gewählte Stufe.

hoher Kontrast (Hell-Modus)

Über den Umschalter mit dem Halbkreis-Symbol ◐ oben rechts wechseln Sie zwischen der dunklen Standard-Darstellung und einem hellen Modus mit hohem Kontrast - im Vergleich wie auf dieser Seitenhilfe. Die Musterbank-Karte hier zeigt den Wechsel im Wechsel. Ihre Wahl bleibt für den Besuch gespeichert, bis Sie erneut umschalten.

Alle Beispielwerte sind fiktiv (Musterbanken Berlin Direkt, Hansebank, Musterbank Deutschland, Rhein Direkt) und dienen nur der Veranschaulichung der Bedienung.

weitere Filter

Über den Button mit dem Schieberegler-Symbol am rechten Ende der Einstellungsleiste öffnen Sie den Bereich weitere Filter. Hier wählen Sie die Identifikationsverfahren und die Dienste fürs mobile Bezahlen und grenzen den Vergleich auf passende Konten ein; in der Listenansicht legen Sie dort zusätzlich fest, welche Vergleichspunkte jede Karte direkt zeigt. Kontoprofil und Stufe wählen Sie über die Pills in der Einstellungsleiste.

Kontoprofil und Stufen

Das Kontoprofil wählen Sie über die drei Pills hinter dem Wort Kontoprofil: ohne monatlichen Geldeingang, mit monatlichem Geldeingang oder während Ausbildung und Studium; ein kurzer Text beschreibt das gewählte Profil. Mit monatlichem Geldeingang stellen Sie anschließend unter Geldeingangsstufen ein, welcher Betrag monatlich auf dem Konto eingeht: EUR 500 bis EUR 799, EUR 800 bis EUR 1.199 (voreingestellt), EUR 1.200 bis EUR 1.499 oder ab EUR 1.500. Während Ausbildung und Studium treten die Altersstufen bis 23 Jahre und ab 24 Jahre (voreingestellt) an diese Stelle; die vergünstigten Konditionen sind meist einer Altersgruppe vorbehalten, und die Banken verlangen dafür in der Regel einen Nachweis, bei Studierenden etwa die Immatrikulationsbescheinigung. Ohne monatlichen Geldeingang entfällt die Stufe.

Profil und Stufe ändern nicht den Kontopreis, sondern Rang, Bewertung und Treffermenge: Je nach Profil und Stufe stehen unterschiedlich viele Konten im Vergleich, und die Redaktion bewertet jedes Konto für jede Stufe gesondert. Die gewählte Stufe reist zwischen der Listen- und der Tabellenansicht über Ihre Sitzung mit. Der Kontofingerabdruck hat für jede Stufe eine eigene Seite; die Umschaltleiste am Kopf des Vergleichs führt Sie zur passenden.

Identifikationsverfahren

Im Panel stehen zuerst die drei Identifikationsverfahren PostIdent, VideoIdent und eID - zu Beginn sind alle angehakt, der Vergleich ist dadurch nicht eingeschränkt. Nehmen Sie ein Verfahren heraus, das für Sie nicht infrage kommt, zeigt der Vergleich nur noch Konten, die sich über mindestens eines der angehakten Verfahren eröffnen lassen. Entfernen Sie alle drei Häkchen, bleibt kein Konto übrig. Was hinter den Verfahren steckt, erläutern die Kriterien PostIdent/VideoIdent und Ident per eID-Funktion des Personalausweises.

mobil bezahlen und Ergebnisse eingrenzen

Das Panel trägt die Überschrift "Filter" und bündelt sieben Filter in drei Blöcken: die drei Identifikationsverfahren, zwei Dienste fürs mobile Bezahlen und zwei Eingrenzungen. In der Gruppe "mobil bezahlen" sind Apple Pay und Google Pay zunächst angehakt. Nehmen Sie einen Dienst heraus, bleiben nur Konten, die den anderen unterstützen; ohne Häkchen bleibt kein Konto übrig. Unter "Ergebnisse eingrenzen" - mit dem Hinweis "Diese Filter zeigen nur Konten, die das jeweilige Kriterium erfüllen" - schalten Sie zusätzlich die Filter für Gemeinschaftskonten und für Konten mit laufender Neukundenaktion zu. Beide sind zunächst nicht gesetzt; mit beiden Häkchen bleiben nur Konten, die beides bieten. Auch die Blöcke wirken zusammen: Ein Konto bleibt nur sichtbar, wenn es alle gesetzten Filter erfüllt.

Sobald ein Filter wirkt, erscheint die Zeile "Aktive Filter" mit den betroffenen Filtergruppen, und der Filter-Button zeigt ihre Zahl an. Ein Klick auf "Filter aufheben" setzt alle Filter auf einen Schlag auf die Voreinstellung zurück. Ihre Filter gelten für Liste und Tabelle gleichermaßen.

Vergleichspunkte der Listenansicht

In der Listenansicht enthält das Panel oberhalb der Filter zusätzlich die Auswahl "direkt in der Vergleichsübersicht anzeigen". Per Klick auf die Chips legen Sie fest, welche Vergleichspunkte jede Karte schon im zugeklappten Zustand zeigt; aktive Chips tragen ein Häkchen ✓, inaktive ein Plus. Jedes Kontoprofil bringt eine eigene Auswahl und eigene Vorgaben mit: "monatlicher Kontopreis" und "Bedingung" sind immer vorab aktiv, dazu mit monatlichem Geldeingang die Neukundenaktion, ohne monatlichen Geldeingang die Bankkarte, ab 24 Jahren die Kreditkarte und bis 23 Jahre das Mindest-/Höchstalter. Wechseln Sie das Kontoprofil oder die Altersstufe, gelten wieder die Vorgaben des neuen Profils. Ein Klick auf eine Vergleichspunkt-Zeile klappt die Karte auf und öffnet gleich den passenden Reiter der Details - Kontoführung, Karten & Bezahlen, Service oder Kontoeröffnung.

Vergleichskriterien im Detail

Hier wird jede Zeile des Vergleichs erklärt. Links sehen Sie die Beispielwerte der fiktiven Musterbank Deutschland in der gewohnten Tabellen-Optik, rechts die Erläuterung; die Reihenfolge entspricht exakt dem Vergleich. Ein Online-Girokonto wird schwerpunktmäßig über das Internet geführt - diese effiziente Kontoführung erlaubt günstige Konditionen, während schriftlich oder telefonisch erteilte Aufträge oft gesondert bepreist werden. Es dient der Abwicklung Ihres Zahlungsverkehrs: Gehaltseingänge, Überweisungen, Daueraufträge, Lastschriften, Schecks sowie Bareinzahlungen und -abhebungen; über vorhandenes Guthaben können Sie jederzeit verfügen.

Überlegen Sie vor dem Vergleich, worauf es Ihnen ankommt. Zentral sind die Kontoführung samt Bedingung für einen kostenlosen Betrieb, die Bargeldversorgung in Ihrem Umfeld, die Karten und das Online-Banking; für junge Kunden gibt es das eigene Kontoprofil während Ausbildung und Studium mit teils vergünstigten Konditionen. Auf eine Guthabenverzinsung des Girokontos sollten Sie dagegen nicht setzen: Überschüssiges Guthaben ist auf einem gut verzinsten Tagesgeldkonto besser aufgehoben. Ein Konto, das alle Wünsche abdeckt, ist selten - die folgenden Kriterien helfen, das für Ihr Kontoprofil passende zu finden.

Kopfbereich

Anbieter

Ein Klick auf die Anbietergrafik ruft die vollständige Anbieterinformation auf: Anschrift, Kontaktdaten, Gruppen- oder Gesellschafterstruktur und die Angaben zur Einlagensicherung. Darunter steht der Produktname, also die Bezeichnung, die der Anbieter für sein Girokonto verwendet, ohne den Banknamen als Zusatz. Ist die Anzeige gekürzt, zeigt das kleine Info-Symbol den vollständigen Anbieter- und Produktnamen. Die Nummer an der Grafik nennt die Position des Kontos in der aktuellen Sortierung.

Bewertung für das Kontoprofil

Die Bewertung ist das Urteil der Redaktion über das Konto, und zwar für das eingestellte Kontoprofil samt Stufe. Sie wird als X/3 angegeben und mit drei Punkten dargestellt; mehr als drei Punkte gibt es nicht. Weil die Redaktion jedes Profil und jede Stufe gesondert bewertet, kann dasselbe Konto unterschiedlich abschneiden: Die Musterbank Deutschland kommt bei einem Geldeingang von EUR 800 bis EUR 1.199 auf 1/3, ab EUR 1.200 - ab dort ist ihr Konto kostenlos - auf 3/3. In der Voreinstellung sortiert der Vergleich nach der Bewertung, das am besten bewertete Konto steht oben. Welche Kriterien wir dafür ansetzen, erläutern die Rankingkriterien.

Kontoführung

monatlicher Kontopreis

Die Kosten sind beim Girokonto das zentrale Thema. Viele Anbieter nutzen ein Pauschalpreismodell, bei dem eine Monatspauschale alle Standardleistungen abdeckt, statt jede Buchung, jeden Auszug und jede Karte einzeln zu berechnen. Der Vergleich nennt diese monatliche Kontoführungsgebühr, etwa EUR 2,90. Ein Strich heißt: keine monatliche Kontoführungsgebühr. Ist die Gebührenfreiheit an eine Bedingung geknüpft, gilt sie, solange Sie diese erfüllen; was sonst anfällt, nennt die Zeile Bedingung in Klammern. Der Kontopreis ist ein fester Wert je Konto, unabhängig von Kontoprofil und Stufe. Mit Profil und Stufe geben Sie vielmehr an, ob Sie die Bedingung voraussichtlich erfüllen; danach richten sich Rang und Bewertung. In der Tabelle hebt eine Tönung die günstigsten Konten hervor.

Neben der Kontoführung können weitere Gebühren anfallen - etwa für Bargeldabhebungen an fremden Geldautomaten, zusätzliche Karten, Auslandsüberweisungen, Überweisungen per Beleg oder den Postversand von Auszügen. Alle Entgelte, die während einer Kontobeziehung anfallen können, listet das Preis- und Leistungsverzeichnis auf, das die Banken meist im Formular-Center ihrer Website veröffentlichen. Für Tätigkeiten, zu denen die Bank gesetzlich verpflichtet ist oder die sie im eigenen Interesse erbringt, darf sie nach der Rechtsprechung kein gesondertes Entgelt verlangen.

Bedingung

Viele Banken führen das Konto kostenlos, knüpfen das aber an eine Bedingung - meist den regelmäßigen Eingang eines Mindestbetrags wie das monatliche Gehalt. Die Bedingung nennt die Voraussetzung und in Klammern, was ohne sie monatlich anfällt; ein Strich heißt, dass keine Bedingung besteht. Ein monatlicher Geldeingang ist grundsätzlich nicht Pflicht, entscheidet aber über die günstigeren Konditionen; deshalb stimmt der Vergleich Ranking und Bewertung auf Ihr Kontoprofil und Ihre Geldeingangsstufe ab. Wählen Sie das Kontoprofil ohne monatlichen Geldeingang, wenn Sie etwa ein Zweitkonto ohne regelmäßigen Eingang vergleichen. Achten Sie auf die genaue Ausgestaltung: Einige Banken akzeptieren neben Gehalts- oder Renteneingängen auch eigene Überweisungen als Geldeingang, andere nicht. Die Bedingung ist meist auf den Kalendermonat bezogen, und verschiebt sich ein Eingang um wenige Tage über den Monatswechsel, berechnen manche Banken die Kontoführungsgebühr für den Monat, in dem der Eingang fehlt.

Junge Menschen führen ihr Konto während Ausbildung und Studium bei einer Reihe von Banken kostenlos; oft gibt es dafür ein eigenes Kontomodell, das bis zu einer bestimmten Altersgrenze genutzt werden kann - im Beispiel ist das Konto bis einschließlich 23 Jahre generell frei. Für die Einrichtung eines Dispokredits setzen fast alle Banken ohnehin regelmäßige Zahlungseingänge voraus.

Guthabenverzinsung

Die angegebene Guthabenverzinsung ist ein Jahreszins (p. a.) auf Nominalbasis; die Gutschrift erfolgt meist quartalsweise, und der Satz kann jederzeit angepasst werden. Girokonten sind zum Zahlungsverkehr da, nicht zum Sparen: Die Verzinsung fällt niedrig aus oder entfällt ganz - dann steht hier ein Strich. Manche Banken verzinsen nur Guthabenteile bis zu einer Obergrenze. Lassen Sie größere Beträge deshalb nicht längere Zeit auf dem Girokonto liegen, sondern buchen Sie überschüssiges Guthaben konsequent auf ein gut verzinstes Tagesgeldkonto um - so bleiben Sie bei Zinsänderungen flexibel.

Sollzins p. a. (veränderlich, Zinsbelastung quartalsweise) der eingeräumten Kontoüberziehung

Haben Bank und Kunde eine Kontoüberziehung bis zu einem bestimmten Betrag vereinbart, können Überziehungen in diesem Rahmen zum angegebenen Sollzins in Anspruch genommen werden. Der Satz ist ein Jahreszins und veränderlich, kann also angepasst werden; wollen Banken ihn ohne vorherige Benachrichtigung ändern, müssen sie ihn an einen vereinbarten Referenzzinssatz koppeln, etwa den EZB-Leitzins oder den 3-Monats-Euribor. In den Preisverzeichnissen steht teils zusätzlich ein effektiver Jahreszins, der etwas höher liegt und den Zinseszinseffekt der quartalsweisen Belastung enthält. Höhe des Rahmens und Sollzins finden Sie auch auf Ihren Kontoauszügen.

Eine feste gesetzliche Obergrenze für den Dispozins gibt es nicht. Ein Kreditvertrag ist aber nichtig, wenn sein effektiver Jahreszins in einem auffälligen Missverhältnis zum marktüblichen Zins steht; das ist in der Regel der Fall, wenn er diesen um 100% oder um 12 Prozentpunkte übersteigt. Diese Grenze hat die Rechtsprechung entwickelt, für Verträge ab dem 20.11.26 steht sie ausdrücklich im Gesetz. Viele Anbieter nennen zwei Sätze: Der günstigere Sollzins gilt, solange Sie im vereinbarten Rahmen bleiben; wird darüber hinaus überzogen, greift für den überschießenden Teil der Zins für die geduldete Überziehung, der höher sein kann. Eine solche Überziehung sollten Sie vermeiden, da Banken sonst auch Lastschriften zurückgeben oder Daueraufträge stoppen können.

eingeräumte Kontoüberziehung (Volljährigkeit und Bonität vorausgesetzt)

Die eingeräumte Kontoüberziehung ist der umgangssprachliche Dispo- bzw. Dispositionskredit. Bank und Kunde vereinbaren vorab, bis zu welcher Höhe das Konto ohne Guthaben belastet werden darf; der Rahmen richtet sich nach den regelmäßigen Gehaltseingängen, weiteren Zahlungseingängen, der bisherigen Kontonutzung und der persönlichen Bonität. Manche Banken räumen ihn schon mit der Kontoeröffnung oder nach Eingang der ersten Gehälter ein - im ersten Fall gegen Gehaltsnachweise -, andere erst auf gesonderten Antrag nach einigen Monaten Kontonutzung; manche Konten werden generell nur auf Guthabenbasis geführt. Der Rahmen lässt sich flexibel nutzen und zurückzahlen; für die Dauer der Inanspruchnahme fällt der Sollzins an. Die Bank passt die Höhe von Zeit zu Zeit an Ihre Bonität an und informiert Sie darüber in der Regel schriftlich, häufig über den Kontoauszug.

Kontoauszug

Je nach Anbieter werden Kontoauszüge monatlich, vierteljährlich, jährlich oder bei Kontobewegung erstellt. Zunehmend werden sie in ein Online-Postfach eingestellt, das Sie über das Online-Banking erreichen. Bestehen Sie weiter auf Postversand, können Portogebühren anfallen. Rufen Sie Auszüge nicht fristgerecht im Online-Postfach ab, schicken manche Banken sie per Post zu; solche Zwangskontoauszüge sollen sicherstellen, dass Sie Buchungen und Rechnungsabschluss prüfen und keine Fristen versäumen. Ist der Postversand für Sie ohnehin kostenlos, nennen wir ein zusätzliches Online-Postfach hier nicht.

Karten & Bezahlen

Bankkarte

Zum Girokonto gehört in der Regel eine Bankkarte - eine Debitkarte, deren Umsätze zeitnah vom Konto abgebucht werden. Für den Einsatz im Ausland und im Onlinehandel braucht sie die Funktion eines internationalen Kartensystems. Lange trugen deutsche Bankkarten dafür Maestro von Mastercard, das weltweit akzeptiert wurde, oder V PAY von Visa, dessen Akzeptanz im Wesentlichen auf Europa beschränkt ist. Mastercard rangiert Maestro aus; bestehende Karten funktionieren nur noch bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit. An ihre Stelle treten die Debitkarten von Mastercard und Visa: Sie werden im Ausland deutlich breiter akzeptiert und lassen sich durchgängig auch im Onlinehandel einsetzen, sodass eine zusätzliche klassische Kreditkarte für viele Kunden kaum noch nötig ist. Fallen Entgelte für die Karte an, weisen wir sie im Vergleich aus. Einzelne Institute geben Karten mit reduziertem Funktionsumfang aus, wenn die Bonität nach ihrer Einschätzung nicht ausreicht oder das Konto nicht als Gehaltskonto genutzt wird.

girocard: Die girocard ist das deutsche Debitkartensystem. Unter ihrem Namen sind das frühere electronic cash an der Kasse und das Deutsche Geldautomaten-System zusammengefasst, im Alltag hieß die Karte lange ec-Karte. Ihr Logo steht an vielen Kassen und an deutschen Geldautomaten. Manche Banken geben zum Konto eine girocard aus, oft kombiniert mit einer internationalen Funktion, andere stattdessen eine Debitkarte von Mastercard oder Visa und die girocard nur auf Wunsch, teils gegen Aufpreis. Weil manche Kassen nur die girocard annehmen, lohnt ein Blick darauf, welche Karte zum Konto gehört.

Kreditkarte

Auch Kreditkarten dienen zum bargeldlosen Bezahlen und zum Geldabheben, punkten aber vor allem bei Auslandsreisen und Zahlungen im Internet mit höherer Akzeptanz und werden oft um Serviceleistungen oder Versicherungen ergänzt. Sofern es sich nicht um Debitkarten handelt, werden die Umsätze gesammelt und einmal monatlich dem Girokonto belastet; bis dahin sind sie zinsfrei. Kreditkarten sind meist nicht im Kontopaket enthalten, sondern müssen bei Bedarf gesondert beantragt werden - ob eine ausgestellt wird, hängt von der Bonität ab. Das Entgelt der Karte geben wir im Vergleich mit an. Statt der Kreditkarte zum Konto können Sie auch die Karte einer anderen Bank wählen.

gebührenfreies Geldabheben an Geldautomaten (ggf. aber Entgelt des Automatenbetreibers)

Ein Girokonto dient auch der schnellen Bargeldversorgung; abheben können Sie aus Guthaben und im Rahmen Ihres Verfügungsrahmens. Der Vergleich nennt, an welchen Geldautomaten im In- und Ausland Sie ohne Entgelt Ihrer Bank Bargeld bekommen, mit welcher Karte das gilt und ob die Zahl der kostenlosen Abhebungen begrenzt ist. Im Inland steht oft über einen Verbund das Automatennetz mehrerer Banken zur Verfügung: In der Cash Group sind Deutsche Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank und Postbank samt Tochterinstituten zusammengeschlossen, im CashPool unter anderem BBBank, National-Bank, Openbank, die Sparda-Banken und die Targobank. Dichter sind die Netze der Sparkassen und der Volks- und Raiffeisenbanken. Welche Verbünde es gibt und wer dazugehört, zeigt unsere Übersicht der Geldautomatenverbünde. Je nach Bank lässt sich auch mit der Kreditkarte oder einer Debitkarte von Mastercard oder Visa an praktisch allen Geldautomaten ohne Entgelt der Bank abheben. Zwei Entgelte können dennoch anfallen:

Entgelt des Automatenbetreibers: Betreiber von Geldautomaten dürfen eine eigene Gebühr verlangen, im Inland wie im Ausland - etwa wenn Sie außerhalb des Verbunds Ihrer Bank oder mit einer Kreditkarte abheben. Auf ein solches Entgelt muss der Automat vor der Auszahlung ausdrücklich hinweisen; bis zur Bestätigung des Betrags können Sie den Vorgang abbrechen und einen anderen Automaten aufsuchen. Die kartenausgebenden Banken erstatten es in der Regel nicht. Im Ausland, besonders in den USA und Thailand, sind Betreiberentgelte weit verbreitet.

Auslandsentgelt: Für Abhebungen in einer anderen Währung als Euro oder außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, also der EU-Staaten sowie Islands, Liechtensteins und Norwegens, berechnen viele Banken ein Auslandsentgelt in Prozent des Betrags; erhebt die Bank eines, nennen wir seine Höhe im Vergleich. Manche Banken stellen nur auf die Fremdwährung ab, andere sprechen vom Euroraum - Einzelheiten nennt das Preis- und Leistungsverzeichnis. Das an Automaten oder Kassen angebotene Umrechnen in Euro sollten Sie ablehnen, da dabei mit ungünstigen Kursen gerechnet wird.

kontaktlos bezahlen

Beim kontaktlosen Bezahlen kommuniziert der Kartenchip per NFC-Technik mit dem Kassenterminal: Sie halten die Karte nur nah ans Lesegerät. Bis zu einem Betrag von meist EUR 50,00 ist dabei keine PIN nötig; ein Piep-Ton und ein optisches Signal bestätigen die Zahlung. Aus Sicherheitsgründen wird die PIN aber auch darunter in Abständen verlangt, spätestens nach einigen kontaktlosen Zahlungen in Folge. Der Vorgang geht deutlich schneller als Barzahlen. Möglich ist er überall dort, wo am Terminal das Kontaktlos-Zeichen zu sehen ist; auf der Karte selbst erkennen Sie die Funktion am selben Symbol. Nahezu alle neu ausgegebenen Bank- und Kreditkarten beherrschen sie - unsere Angabe im Vergleich bezieht sich auf beide Kartenarten. Gilt die Funktion nur für eine der Karten oder gegen Aufpreis, nennen wir das in Klammern.

mobil bezahlen

Mobiles Bezahlen läuft über Bezahl-Apps: Sie halten das entsperrte Smartphone mit aktivem NFC nah ans Terminal. Freigegeben wird die Zahlung meist direkt am Smartphone per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Geräte-PIN; bei kleinen Beträgen genügt je nach Gerät und Bank teils schon das entsperrte Smartphone. Der Vorgang entspricht einer kontaktlosen Kartenzahlung, oft ist das Smartphone schneller zur Hand als die Karte. Auf dem iPhone läuft das mobile Bezahlen in aller Regel über Apple Pay, unter Android über Google Pay oder bankeigene Apps. Voraussetzung ist eine Karte, die die jeweilige Bank für den Dienst freigegeben hat - deshalb führen wir im Vergleich auf, ob und in welchem Umfang eine Bank Apple Pay und Google Pay unterstützt. Über die weiteren Filter grenzen Sie den Vergleich gezielt auf Konten mit Apple Pay oder Google Pay ein. Auch Wearables wie smarte Uhren lassen sich zum Bezahlen nutzen, je nach Gerät über Apple Pay, Google Pay oder eine eigene Lösung des Herstellers.

Karten-PIN selbst bestimmen bei Bankkarte/Kreditkarte

Die meist vierstellige Geheimzahl für das Geldabheben und für Kartenzahlungen lässt sich bei vielen Banken selbst festlegen oder ändern - eine Wunsch-PIN können Sie sich leichter merken. Je nach Anbieter geht das direkt im Antragsprozess, später über das Online-Banking oder an geeigneten Geldautomaten. Der Vergleich zeigt links vom Schrägstrich, ob das bei der Bankkarte möglich ist, rechts bei der Kreditkarte.

Service

TAN-Verfahren

Für sichere Online-Transaktionen setzen die Banken TAN-Verfahren ein: Jeder Auftrag - Überweisung, Dauerauftrag und so weiter - wird mit einer nur einmal gültigen Transaktionsnummer freigegeben, quasi der digitalen Unterschrift für den einzelnen Auftrag. Gängig sind heute appTAN und pushTAN (Freigabe über die Banking-App oder eine eigene Freigabe-App), photoTAN und chipTAN (QR- oder Grafik-Code, teils mit Lesegerät) sowie smsTAN bzw. mTAN (TAN per SMS). TAN-Listen auf Papier sind mit den europäischen Vorgaben zur starken Kundenauthentifizierung entfallen. Welches Verfahren angeboten wird, entscheidet mit über den Alltagskomfort. Wie die Verfahren im Einzelnen funktionieren und worauf Sie beim Online-Banking achten sollten, beschreiben wir in einem Artikel zum Thema Sicherheit.

HBCI/FinTS

HBCI/FinTS ist eine Konten-Schnittstelle, über die Finanzsoftware auf dem Computer oder Banking-Apps anderer Anbieter auf Ihre Konten zugreifen - so verwalten Sie die Konten mehrerer Banken in einem Programm. Es ist ein deutscher Standard, den viele Banken seit Langem freiwillig unterstützen, neben der Schnittstelle, die sie nach der europäischen Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) ohnehin bereitstellen müssen. Anders als diese erfasst HBCI/FinTS je nach Bank neben Zahlungskonten auch Sparkonten, Kreditkarten und Depots. HBCI steht für Home Banking Computer Interface, FinTS für Financial Transaction Services, die Weiterentwicklung.

Der Vergleich unterscheidet zwei Varianten: Mit PIN/TAN nutzen Sie dieselben Zugangsdaten und dasselbe TAN-Verfahren wie im Online-Banking. Mit Chipkarte brauchen Sie zusätzlich ein externes Lesegerät; Geräte mit eigener Tastatur und eigenem Display bieten den besten Schutz, sind aber teurer und schränken die Mobilität ein. Den Preis der Chipkarte, die die Bank bereitstellt, nennen wir in Klammern.

Banking per App

Viele Banken stellen für Smartphone und Tablet eine eigene Banking-App bereit. Damit erledigen Sie wie im Online-Banking über den Browser Kontostands- und Umsatzabfragen, Überweisungen oder Daueraufträge - meist noch etwas bequemer. Die Angabe bezieht sich auf die verbreiteten Betriebssysteme iOS (Apple) und Android (Google). Häufig genannt wird hier Atruvia: Der IT-Dienstleister der Genossenschaftsbanken stellt die App für viele Volks- und Raiffeisenbanken bereit. Alternativ lässt sich das Konto auch über den mobilen Webbrowser führen, dessen Darstellung sich der Displaygröße anpasst; dafür genügen die gewohnten Online-Banking-Zugangsdaten.

Echtzeitüberweisungen

Eine SEPA-Echtzeitüberweisung wird binnen Sekunden ausgeführt - rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen. Nach der europäischen Instant-Payments-Verordnung sind die Banken im Euroraum inzwischen verpflichtet, Echtzeitüberweisungen zu empfangen und zu senden, und dürfen dafür kein höheres Entgelt verlangen als für eine herkömmliche Überweisung. Einen Höchstbetrag für Echtzeitüberweisungen können Sie selbst festlegen. Fällt ein Entgelt an, nennen wir es in Klammern. Manche Banken verwenden für die Echtzeitüberweisung den Begriff Instant Payment.

Zum Vergleich: Eine normale SEPA-Überweisung muss beleglos spätestens nach einem Bankarbeitstag beim Empfänger sein, auf Papier einen Tag später. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen wird nicht gebucht, und bis zu welcher Uhrzeit ein Auftrag für den laufenden Tag eingegangen sein muss, nennt das Preis- und Leistungsverzeichnis. Muss eine Zahlung zu einem bestimmten Termin beim Empfänger sein, sollten Sie diese Laufzeiten einplanen.

Erleichterung beim Überweisen

Dieser Punkt zeigt, ob die Bank technische Hilfen anbietet, die das Abtippen von Rechnungsdaten ersparen. Im Online-Banking lassen sich Überweisungsdaten teils per Copy-and-paste aus einer E-Mail oder von einer Webseite übernehmen oder eine Rechnung als PDF hochladen; die Felder werden automatisch zugeordnet. In der App gibt es dafür oft eine Fotoüberweisung, die eine Rechnung oder einen Überweisungsträger abfotografiert und die Daten einliest; manche Apps lesen auch QR-Codes auf Rechnungen. Prüfen Sie die übernommenen Angaben in jedem Fall auf Richtigkeit und Vollständigkeit.

Benachrichtigungen bei Kontobewegungen per Push-Nachricht/E-Mail/SMS

Viele Banken bieten Kontosignale an, die Sie über bestimmte Ereignisse informieren - etwa das Über- oder Unterschreiten eines Kontostands, ein- oder ausgehende Zahlungen ab einem Betrag oder ein Stichwort in der Buchung. So sind Sie sehr zeitnah über Kontobewegungen im Bild. Der Vergleich zeigt, über welche Wege die Benachrichtigung möglich ist, in der Reihenfolge Push-Nachricht der Banking-App, E-Mail und SMS, getrennt durch Schrägstriche. Push-Nachricht und E-Mail sind meist kostenlos, der SMS-Versand ist in der Regel kostenpflichtig - die anfallende Gebühr nennen wir dann in Klammern. Die Angabe bezieht sich auf Bewegungen des Girokontos; manche Banken bieten solche Benachrichtigungen gesondert für ihre Kreditkarten an.

Telefon-Banking

Ist eine Telefonnummer für das Telefon-Banking angegeben, können Sie darüber etwa Überweisungen beauftragen oder den Kontostand abfragen - im Gespräch mit einem Servicemitarbeiter oder über einen Sprachcomputer, meist gesichert per Telefon-PIN und weitere Sicherheitsabfragen. Oft filtert ein automatisches Sprachsystem die Anrufe vor. Das Angebot ist allerdings rückläufig. Für telefonisch veranlasste Aufträge berechnen manche Institute eine Gebühr je Auftrag, die wir in Klammern nennen; hinzu kommen die Telefonkosten.

Erfahrungsberichte von Bankkunden

Über diese Zeile gelangen Sie zu den Erfahrungsberichten anderer Kunden zum jeweiligen Anbieter. Ein Klick auf das Sprechblasen-Symbol öffnet die gesammelten Berichte, in denen Kunden etwa von Kontoeröffnung, Karten, Service und Kontowechsel erzählen. Einige Anbieter haben mehrere Girokonten im Programm; die Berichte beziehen sich in der Regel auf eines davon. So gewinnen Sie neben den harten Konditionen ein Bild davon, wie zuverlässig eine Bank im Alltag arbeitet. Einzelne Berichte sind subjektiv und nicht repräsentativ; für ein ausgewogenes Bild lohnt der Blick auf mehrere Stimmen. Alle Berichte zum Girokonto finden Sie auch in der Übersicht der Erfahrungsberichte. Wenn Sie selbst einen Erfahrungsbericht schreiben möchten, können Sie ihn über das Webformular einreichen.

Kontoeröffnung

Mindestalter/Höchstalter

Hier sehen Sie, ob es Altersgrenzen für den Kontoinhaber gibt - links vom Schrägstrich das Mindestalter, rechts das Höchstalter; ein Strich heißt: keine Grenze. Einige Banken eröffnen Konten schon für Kinder, im Vergleich etwa ab sieben oder zwölf Jahren, die meisten Direktbanken jedoch erst ab Volljährigkeit. Ist die Eröffnung für Minderjährige möglich, geben wir zusätzlich an, ab welchem Alter der Anbieter eine Bankkarte ausstellt. Zur Eröffnung ist bei Minderjährigen immer die Zustimmung der Sorgeberechtigten nötig, in der Regel beider Eltern.

Minderjährige zwischen sieben und siebzehn Jahren sind beschränkt geschäftsfähig, für jüngere Kinder handeln die Eltern. Mit der Kontoeröffnung willigen die Eltern meist im Voraus in die üblichen Geschäfte rund um das Konto ein; für weitere Verträge gilt das nicht automatisch. Einen Kredit darf die Bank Minderjährigen grundsätzlich nur mit Genehmigung des Familiengerichts gewähren; ausgenommen ist nach dem Gesetz eine eingeräumte Überziehungsmöglichkeit auf dem Girokonto. In der Praxis führen die Banken Konten Minderjähriger aber auf Guthabenbasis.

Bei Konten mit Sonderkonditionen während Ausbildung und Studium sind die Altersgrenzen unterschiedlich formuliert, etwa "bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres", "zwischen 18 und 30" oder "bis 30 Jahre". Nicht immer ist daraus ersichtlich, wie lange genau das Konto so genutzt werden kann. Wir nennen beim Höchstalter deshalb einheitlich das Alter, das der Inhaber zur Nutzung höchstens haben darf - erst ab dem folgenden Geburtstag endet die vergünstigte Kontoführung.

Gemeinschaftskonto

Ob sich das Konto zu zweit als Gemeinschaftskonto führen lässt, sehen Sie hier - sinnvoll vor allem für Ehe- und Lebenspartner, die gemeinsame Zahlungen bequem abwickeln und womöglich Kontoführungsgebühren sparen. Üblich ist das Oder-Konto mit Einzelverfügung: Jeder Inhaber darf allein über das Guthaben und einen eingeräumten Dispokredit verfügen, während vertragliche Änderungen gemeinsam erfolgen. Beim Und-Konto müssen alle Inhaber jeder Verfügung zustimmen; für den Alltag ist das meist zu umständlich. Gerade junge Anbieter verzichten anfangs häufig auf Gemeinschaftskonten. Über die weiteren Filter blenden Sie gezielt nur Konten ein, die als Gemeinschaftskonto möglich sind.

PostIdent/VideoIdent

Banken müssen die Identität neuer Kunden prüfen - das schreiben das Geldwäschegesetz und die Abgabenordnung vor. Dieser Punkt zeigt, ob ein Institut bei der Eröffnung PostIdent und VideoIdent anbietet: links vom Schrägstrich PostIdent, rechts VideoIdent. Welches Verfahren Sie wählen, ist eine Frage von Bequemlichkeit, Technik und Datenschutz.

Beim PostIdent gehen Sie mit dem ausgedruckten oder in der PostIdent-App geöffneten Coupon und Ihrem Personalausweis oder Reisepass in eine Filiale der Deutschen Post; ein Mitarbeiter prüft das Dokument, und die Bestätigung geht digital an die Bank. Das Verfahren ist kostenfrei, erfordert aber den Gang zur Post während der Öffnungszeiten. Den Versand weiterer Unterlagen übernimmt PostIdent in der Filiale nicht; sind Unterlagen bei der Bank einzureichen, senden Sie sie separat.

VideoIdent läuft ortsunabhängig per Videotelefonat über Smartphone, Tablet oder PC mit Kamera, oft bis in die späten Abendstunden. Ein geschulter Mitarbeiter - bei der Bank oder einem spezialisierten Dienstleister - prüft Ihr Ausweisdokument, das Sie zum Sichtbarmachen der Sicherheitsmerkmale kippen, fertigt Fotos an und gleicht Ihr Gesicht mit dem Ausweisfoto ab; zum Abschluss geben Sie eine per SMS oder E-Mail zugesandte TAN ein. Der Vorgang dauert meist fünf bis zehn Minuten und ist häufig papierlos, sodass Sie den Antrag nicht mehr unterschreiben und einsenden müssen. Nötig sind eine stabile Internetverbindung und eine brauchbare Kamera - bei schlechter Technik oder Beleuchtung steigt die Abbruchquote. Als dritten Weg bieten Banken zunehmend die Online-Ausweisfunktion an, siehe Ident per eID-Funktion des Personalausweises. Über die weiteren Filter grenzen Sie auf die Verfahren ein, die für Sie infrage kommen.

Ident per eID-Funktion des Personalausweises

Neben PostIdent und VideoIdent bieten immer mehr Banken die Identifizierung per Online-Ausweisfunktion (eID) des Personalausweises an; diese Zeile zeigt, ob das Verfahren beim jeweiligen Konto möglich ist. Alle gültigen deutschen Personalausweise im Scheckkartenformat tragen inzwischen einen eID-Chip; bei Ausweisen ab Mitte 2017 ist die Online-Ausweisfunktion von Anfang an eingeschaltet, bei älteren muss sie gegebenenfalls erst aktiviert werden. Ein eigenes Lesegerät ist nicht mehr nötig: Ein NFC-fähiges Smartphone und die App des jeweiligen Identifizierungsdienstes - etwa die PostIdent-App der Deutschen Post - genügen. Nach Aufforderung halten Sie den Ausweis an das Smartphone und geben Ihre selbst gewählte sechsstellige Ausweis-PIN ein. Der Weg ist schnell und ortsunabhängig, ohne Wartezeit am Postschalter oder auf einen freien Mitarbeiter. Wer nur die eID nutzen möchte, nimmt in den weiteren Filtern die Häkchen bei PostIdent und VideoIdent heraus.

Kontowechselservice

Der Kontowechsel ist keine große Hürde mehr. Das Zahlungskontengesetz (ZKG) verpflichtet die Banken, eine Kontowechselhilfe bereitzustellen: Über ein mehrseitiges Ermächtigungsformular werden Daueraufträge und Lastschriften auf das neue Konto übertragen, Zahlungspartner informiert und das alte Konto auf Wunsch aufgelöst. Die Ermächtigung bedarf grundsätzlich der Schriftform, das Gesetz lässt aber auch die Erteilung im Online-Banking zu; das Formular ist auf den Bankseiten oft nur über Formular-Center oder Suche zu finden. Über mögliche Kosten informiert die vorgeschriebene Verbraucherinformation zur Kontowechselhilfe; einige Institute bepreisen einzelne Teilleistungen, die nicht ausdrücklich kostenfrei sein müssen. Die Kosten der Kontowechselhilfe geben wir im Vergleich an.

Bequemer sind digitale Wechselservices - meist bei externen Dienstleistern eingekauft und für den Kunden kostenlos -, bei denen die Kontoumsätze nach einmaligem Login analysiert werden und Sie per Klick festlegen, wen der Wechsel erreichen soll. Weil sie nur einen begrenzten Zeitraum an Umsätzen sehen, erfassen sie nicht immer alle Zahlungspartner, und bei Diensten, bei denen Ihre Kontodaten online hinterlegt sind, etwa Onlinehändlern und Bezahldiensten, müssen Sie die Umstellung ohnehin selbst vornehmen. Checklisten und Formularvorlagen zum Selbermachen bieten nahezu alle Banken; diese Hilfe führen wir im Vergleich nicht gesondert auf. Informationen und Hilfen zum Kontowechsel haben wir auf einer eigenen Seite zusammengestellt.

Neukundenaktion

Ein Geschenk-Symbol zeigt an, dass es derzeit eine Neukundenaktion zur Eröffnung des jeweiligen Kontos gibt; ein Klick öffnet die von uns aufbereiteten Informationen. In der Listenansicht steht an dieser Stelle "ja" oder ein Strich. Die oft umfangreichen Teilnahmebedingungen fassen wir verständlich zusammen und weisen auf kritische Punkte hin. Wer als Neukunde gilt, ist je nach Bank unterschiedlich definiert - teils erlangt man den Status schon sechs oder zwölf Monate nach einer Kontokündigung zurück. Maßgeblich sind allein die Bedingungen auf der Aktionsseite des Anbieters, und die können sich ändern; fertigen Sie zum Zeitpunkt des Abschlusses am besten einen Screenshot an. Über die weiteren Filter zeigen Sie nur Konten mit laufender Neukundenaktion.

Zum Anbieter

Link zum Anbieter

Der Button zum Anbieter führt Sie direkt zur Website des Anbieters; sie öffnet sich in einem neuen Browserfenster, sodass der Vergleich geöffnet bleibt. In der Listenansicht finden Sie den Link in den Details jedes Kontos.

Ranking und Aktualität

So entsteht die Reihenfolge im Vergleich, so aktuell sind die Daten, und das steckt hinter der Auswahl der berücksichtigten Anbieter.

In der Voreinstellung sortiert der Vergleich nach der Bewertung, absteigend: Das Konto, das die Redaktion für Ihr Kontoprofil am besten bewertet, steht oben. Seine Position ist als Nummer ausgewiesen, in der Tabelle als #01, #02 …, in der Liste als Ziffer im Kreis; die Nummern laufen ohne Lücken durch, auch bei gleicher Bewertung erhält jedes Konto eine eigene Position. Die Bewertung wird als X/3 mit drei Punkten angegeben und gilt jeweils für das eingestellte Kontoprofil samt Stufe - ein Konto kann für das eine Profil top und für ein anderes nur durchschnittlich sein. Über die Sortier-Buttons ändern Sie die Reihenfolge, etwa nach Anbietername oder Kontopreis; die Nummer zählt dann nach dem gewählten Kriterium.

Die Tabelle zeigt so viele Anbieter nebeneinander, wie auf Ihren Bildschirm passen; die Anzeige oberhalb nennt den Ausschnitt und die Gesamtzahl, und über die Pfeile blättern Sie zu den übrigen. Die Listenansicht zeigt alle Konten untereinander. Unterhalb der Übersicht stehen Datum und Uhrzeit des letzten Aktualisierungslaufs; er bezieht sich auf den gesamten Girokontovergleich, dessen Konditionen wir automatisiert auf Änderungen prüfen. Welche Rankingkriterien wir ansetzen und welche Anbieter berücksichtigt werden, können Sie im Detail nachlesen.

Grundlage ist die Ausrichtung auf Direktbanken und Online-Broker sowie auf Anbieter, die ihre Produkte bundesweit über das Internet anbieten und den Abschluss per PostIdent oder VideoIdent ermöglichen. Ist ein Anbieter nicht aufgeführt, erfüllt er meist diese Kriterien nicht. Weil Girokonten unterschiedlich ausgestaltet sein können, bilden wir manche Kontovarianten in separaten Übersichten ab, damit wirklich gleichartige Konten miteinander verglichen werden; diese verlinken wir auf der Einstiegsseite zum Girokonto und nennen sie in der Aufstellung der berücksichtigten Anbieter.

zuletzt aktualisiert am 29.10.26 um 11:50 Uhr

Häufige Fragen

Fragen, die kein einzelnes Vergleichskriterium betreffen: rund um Bargeld, Zahlungsverkehr, Sicherheit, Kontoeröffnung, Bonität, Ihre Rechte als Bankkunde und den Alltag mit dem Girokonto.

Bargeld

Wie funktionieren Barein- und Barauszahlungen?

Bareinzahlungen auf Konten von Direktbanken sind nur eingeschränkt möglich: Viele Direktbanken bieten die Einzahlung an der Kasse teilnehmender Handelsketten per Barcode aus der App an, meist gegen ein Entgelt; Einzahlungen über Fremdinstitute kosten oft mehrere Euro. Gehört die Direktbank zu einer Filialbank, lassen sich deren Filialen oft für Einzahlungen nutzen, teils kostenfrei; manche Banken nehmen Bargeld auch an Automaten mit Einzahlungsfunktion entgegen. Bargeld abheben können Sie grundsätzlich an jedem Geldautomaten; der Vergleich gibt an, wo das ohne Entgelt Ihrer Bank möglich ist. Außerdem zahlen viele Handelsketten an der Kasse Bargeld aus, meist mit der girocard und teils auch mit Debit- oder Kreditkarten von Mastercard oder Visa. Welche Ketten das anbieten, zeigt unsere Übersicht zum Bargeldservice im Handel.

Wie gelangt man an große Bargeldsummen, etwa für einen Autokauf?

Für sehr hohe Auszahlungen reichen Geldautomaten oft nicht aus: Jeder Automat zahlt nur bis zu einem Höchstbetrag aus, und der Verfügungsrahmen der Karte ist täglich und wöchentlich begrenzt; in Absprache mit der Bank lässt er sich anheben. Gehört die Direktbank zu einer Filialbank, sind größere Abhebungen häufig auch in deren Filialen möglich - kündigen Sie diese der Filiale am besten einige Tage vorher an. Beim Kauf unter Privatleuten, etwa eines Autos, ist eine Echtzeitüberweisung oft die bequemere Alternative: Der Verkäufer sieht das Geld binnen Sekunden auf seinem Konto, ohne dass Bargeld den Besitzer wechselt.

Zahlungsverkehr

Wie können Schecks eingereicht werden?

Schecks lassen sich bei Direktbanken in der Regel nur auf dem Postweg einreichen. Ob und zu welchen Kosten das möglich ist, nennt das Preis- und Leistungsverzeichnis; einige Anbieter stellen dafür ein PDF-Formular online bereit. Order- und Auslandsschecks muss der auf dem Scheck genannte Empfänger stets auf der Rückseite unterschreiben.

Welche Gebühren entstehen bei der Rückgabe von Lastschriften?

Einer SEPA-Lastschrift können Sie innerhalb von acht Wochen nach der Belastung ohne Angabe von Gründen widersprechen; lag kein Mandat vor, sogar bis zu 13 Monate danach. Oft geht das direkt im Online-Banking, und der Betrag wird umgehend wieder gutgeschrieben. Auch die Bank kann eine Lastschrift zurückgeben, etwa mangels Deckung. Dann zahlt zunächst der Einreicher ein Entgelt an seine Bank; war die Lastschrift berechtigt, kann er es Ihnen in Rechnung stellen. Zudem darf Ihre Bank ein Entgelt berechnen, wenn sie eine Lastschrift berechtigterweise mangels Deckung nicht einlöst und das vereinbart ist - es steht dann im Preis- und Leistungsverzeichnis.

Was kosten Auslandsüberweisungen?

Für Euro-Zahlungen in die Länder des SEPA-Raums nutzen Sie die SEPA-Überweisung; nötig ist die IBAN des Empfängers. Innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums kostet eine Überweisung in Euro so viel wie eine Inlandsüberweisung und muss beleglos spätestens nach einem Bankarbeitstag gutgeschrieben sein. Teurer und langsamer wird es bei fremden Währungen und bei Ländern außerhalb des SEPA-Raums; die Preise stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis. Bei Zahlungen in Länder außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums legen Sie dabei fest, wer die Kosten trägt: "OUR" (der Auftraggeber trägt alle), "BEN" (der Begünstigte trägt alle) oder "SHARE" (jeder die Kosten seiner Bank); innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums trägt nach dem Gesetz jede Seite die Kosten ihrer Bank.

Sicherheit

Wie kann man sich vor Phishing schützen?

Halten Sie das Gerät, das Sie für das Banking nutzen, mit Updates und Sicherheitssoftware aktuell, und verwenden Sie für das Online-Banking ein starkes Passwort, das Sie nirgendwo sonst nutzen. Achten Sie beim Login darauf, dass es die echte Seite Ihrer Bank ist und die Adresse mit "https://" beginnt - am sichersten tippen Sie die Adresse selbst ein oder nutzen ein Lesezeichen statt eines Links aus einer Nachricht. Banken fordern Sie nie per E-Mail, SMS oder Telefon auf, PIN oder TAN einzugeben, weiterzugeben oder zu bestätigen - solche Nachrichten sind Betrugsversuche. Geben Sie in der App nur Aufträge frei, die Sie selbst angestoßen haben, und prüfen Sie dabei die angezeigten Auftragsdaten. Weitere Hinweise finden Sie auf unserer Seite zur Sicherheit im Online-Banking.

Muss ich einen Verfügungsrahmen für das Ausland einrichten?

Manche Banken versehen die Bankkarte mit einem eigenen Verfügungsrahmen für das Ausland und setzen ihn standardmäßig niedrig oder auf null - teils für alle Länder außerhalb Deutschlands oder Europas, teils nur für Regionen mit erhöhtem Missbrauchsrisiko. Das soll Betrug durch Skimming eindämmen, bei dem an manipulierten Automaten Kartendaten und PIN ausgespäht werden. Wollen Sie im Urlaub Geld abheben oder mit der Karte bezahlen, klären Sie vorab mit Ihrer Bank, ob der Rahmen für das Reiseland freigeschaltet oder angehoben werden muss; teils geht das selbst im Online-Banking oder in der App.

Wie kann man sich beim Geldabheben vor Betrügern schützen?

Bewahren Sie Karte und PIN nie zusammen auf und notieren Sie die Geheimzahl nicht auf der Karte - sonst droht bei Missbrauch der Vorwurf grober Fahrlässigkeit, und Sie bleiben womöglich auf dem Schaden sitzen. Sieht ein Geldautomat ungewöhnlich aus, hakt die Karte oder wird die Eingabe zweimal verlangt, verzichten Sie auf die Nutzung und informieren die Bank. Decken Sie die PIN-Eingabe mit der Hand ab und bevorzugen Sie Automaten in Schalterhallen, da öffentlich zugängliche Geräte häufiger manipuliert werden. Bleibt eine Karte im Automaten stecken, lassen Sie sie umgehend sperren - über Ihre Bank oder den Sperr-Notruf 116 116.

Wo sperrt man Karten?

Melden Sie den Verlust einer Bank- oder Kreditkarte so schnell wie möglich Ihrer Bank; die Sperrnummer steht meist in den Kartenunterlagen, im Online-Banking oder in der App, in der sich Karten vielfach auch selbst sperren lassen. Ist die Bank nicht erreichbar, hilft der zentrale Sperr-Notruf 116 116 (aus dem Ausland +49 116 116); er gilt für Karten der Unternehmen, die sich dem Dienst angeschlossen haben. Die girocard lässt sich darüber unabhängig von der Bank sperren. Halten Sie beim Anruf Ihre IBAN und die Kartendaten bereit, notieren Sie Datum und Uhrzeit der Sperre und erstatten Sie bei Diebstahl Anzeige bei der Polizei. Für den Ernstfall bietet der Sperr-Notruf eine kostenlose Sperr-App, in der Sie Karten- und Kontodaten verschlüsselt hinterlegen; Hinweise zum Schutz Ihrer Karten gibt die Deutsche Kreditwirtschaft auf kartensicherheit.de.

Wie funktioniert der zusätzliche Sperrdienst KUNO?

Eine Kartensperre über Ihre Bank oder den Sperr-Notruf 116 116 schützt vor Zahlungen und Abhebungen mit PIN. Manche Händler akzeptieren die girocard aber auch im elektronischen Lastschriftverfahren, bei dem statt der PIN eine Unterschrift genügt - solche Zahlungen erfasst die Kartensperre nicht. Dafür gibt es den Sperrdienst KUNO, ein gemeinsames Verfahren von Polizei und Handel: Erstatten Sie bei Verlust oder Diebstahl Anzeige bei der Polizei und lassen Sie die Karte dort für KUNO sperren - mit Kontoverbindung und Kartenfolgenummer; angeschlossene Händler lehnen Lastschriftzahlungen mit der gemeldeten Karte dann ab. Weil nicht alle Händler teilnehmen, bleibt ein Restrisiko; kontrollieren Sie deshalb Ihre Umsätze und widersprechen Sie unberechtigten Lastschriften.

Kontoeröffnung & Wechsel

Wie kann ein Girokonto eröffnet werden?

Ein Girokonto eröffnen Sie über die Website des Anbieters: Sie erfassen die persönlichen Daten online, oft lässt sich der Antrag vollständig digital abschließen; in vielen Fällen können Sie die Unterlagen alternativ auch per Post anfordern. Anschließend folgt die gesetzlich vorgeschriebene Identitätsprüfung per PostIdent, VideoIdent oder - bei immer mehr Banken - mit der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises.

Wie schnell ist das Girokonto eingerichtet?

Das Konto ist eingerichtet, sobald die Eröffnungsunterlagen bei der Bank vorliegen und die Identitätsprüfung abgeschlossen ist; die Bank bestätigt das mit einer Begrüßungsnachricht. Bevor Sie das Konto tatsächlich nutzen, sollten alle zugehörigen Karten sowie die Zugangsdaten für Online-Banking, App und gegebenenfalls Telefon-Banking bei Ihnen eingetroffen sein.

Welche Kündigungsfrist gilt für das alte Konto?

Für die Kündigung des alten Kontos sind in aller Regel keine Fristen einzuhalten; eine vereinbarte Kündigungsfrist darf für Sie höchstens einen Monat betragen. Bis der Auftrag bearbeitet ist und alle Zahlungspartner die neue Verbindung übernommen haben, können aber einige Tage vergehen. Führen Sie das alte Konto daher noch einige Wochen parallel weiter, damit keine Lastschrift ins Leere läuft - sonst drohen leicht hohe Gebühren.

Wie kündige ich ein Girokonto?

Für die Kündigung genügt ein formloses Schreiben, das alle Kontoinhaber unterschreiben; Sie können dafür auch unser vorbereitetes Formular zur Auflösung des Girokontos (PDF) nutzen. Geben Sie eine Bankverbindung an, auf die das Restguthaben überwiesen oder von der ein offener Betrag eingezogen werden kann. Die Kündigung selbst darf nichts kosten; die Bank erstellt zum Kündigungstermin aber einen Rechnungsabschluss und ermittelt noch offene Gebühren und Zinsen.

Bonität

Welche Daten meldet die Bank der Schufa?

Arbeitet die Bank mit der Schufa zusammen, meldet sie im Zusammenhang mit dem Girokonto Ihre Personalien wie Name, Anschrift und Geburtsdatum sowie die Eröffnung und die Auflösung des Kontos; bei Ausgabe einer Kreditkarte gilt das ebenso, da damit ein Kreditrahmen verbunden ist. Negative Einträge entstehen erst, wenn etwas schiefläuft - etwa wenn die Bank das Konto aus wichtigem Grund kündigt, weil es missbraucht wurde oder Forderungen offen geblieben sind.

Wie wirken sich mehrere Konten und Kreditkarten auf die Kreditwürdigkeit aus?

Gemeldet werden die Eröffnung eines Girokontos und die Ausgabe einer Kreditkarte; reine Anlagekonten spielen dabei in der Regel keine Rolle. Ob und wie stark die Zahl der Konten und Karten in den Score einfließt, hängt vom Berechnungsverfahren der Auskunftei ab. Eine ungewöhnlich hohe Zahl kann jedoch Fragen aufwerfen, weil mehrere Kreditrahmen parallel bestehen könnten - und eine Bank fragt sich bei einem Kreditantrag womöglich, wozu Sie all diese Konten brauchen.

Rechte & Beschwerden

Ist eine Bank verpflichtet, jedem ein Konto anzubieten?

Ja, in Form des Basiskontos: Nach dem Zahlungskontengesetz hat jeder Verbraucher, der sich rechtmäßig in der Europäischen Union aufhält, Anspruch auf ein solches Konto - unabhängig von seiner Bonität, ausdrücklich auch Menschen ohne festen Wohnsitz, Asylsuchende und Geduldete. Das Basiskonto ist ein Zahlungskonto mit den grundlegenden Funktionen: Ein- und Auszahlungen, Lastschriften, Überweisungen einschließlich Daueraufträgen und Zahlungen mit einer Karte. Einen Dispokredit muss die Bank dazu nicht einräumen. Für die Kontoführung darf sie ein Entgelt verlangen, das aber angemessen sein muss; maßgeblich sind vor allem die marktüblichen Entgelte und das Nutzerverhalten. Die Konditionen stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis, und nicht jede Bank ermöglicht die Eröffnung online.

Ablehnen darf die Bank einen Antrag nur aus bestimmten, gesetzlich festgelegten Gründen - etwa wenn Sie bereits ein nutzbares Zahlungskonto bei einer Bank in Deutschland haben oder wenn sie mit der Kontoführung gegen geldwäscherechtliche Pflichten verstoßen würde. Fühlen Sie sich zu Unrecht abgewiesen, können Sie eine Schlichtungsstelle anrufen, bei der Finanzaufsicht BaFin ein Verwaltungsverfahren beantragen oder vor einem Zivilgericht klagen.

Wohin kann man sich bei Beschwerden über die Bank wenden?

Wenden Sie sich zuerst an Ihre Bank: Sie ist verpflichtet, Beschwerden ihrer Kunden zu bearbeiten und zu beantworten. Kommen Sie dort nicht weiter, können Sie eine Schlichtungsstelle anrufen. Die Verbände der privaten Banken, der Sparkassen, der Volks- und Raiffeisenbanken sowie der öffentlichen Banken unterhalten eigene Schlichtungsstellen, deren Ombudsleute Streitfälle mit den angeschlossenen Instituten prüfen; ist eine Bank keiner davon angeschlossen, ist die Schlichtungsstelle bei der Deutschen Bundesbank zuständig. Für Verbraucher ist das Verfahren in der Regel kostenfrei, und der Weg zu den Gerichten bleibt offen. An welcher Stelle Ihre Bank teilnimmt, nennt sie auf ihrer Website und in ihren Geschäftsbedingungen. Daneben nimmt die Finanzaufsicht BaFin Beschwerden über Banken entgegen; sie prüft, ob ein Institut seine Pflichten einhält, entscheidet aber nicht über Ihren Einzelfall.

Bedienung & Grundlagen

Über welche Zugangswege können Girokonten geführt werden?

Girokonten bei Direktbanken lassen sich per Online-Banking im Browser, mobil per App und teils per Telefon-Banking führen; über die Schnittstelle HBCI/FinTS greifen zudem Finanzprogramme auf das Konto zu. Aufträge im Online-Banking geben Sie mit einem TAN-Verfahren frei; Bargeld beziehen Sie über Geldautomaten. Welche Zugangswege ein Anbieter unterstützt, zeigt der Vergleich in den Kriterien TAN-Verfahren, HBCI/FinTS, Banking per App und Telefon-Banking.

Können Produktdaten einzelner Girokonten ausgedruckt werden?

Ja. Rufen Sie die gewünschten Produktdaten im 1-zu-1-Vergleich auf. Über das Druckersymbol unterhalb der Daten wechseln Sie in ein für den Druck optimiertes Format ohne grafische Elemente und drucken es über die Druckfunktion Ihres Browsers aus.