35%
Zufriedenheit
positiv
5
neutral
4
negativ
11
20
Berichte gesamt
negativ
09.06.2026
Finger weg!
Ich kann nur davor warnen, bei dieser Bank Genossenschaftsanteile zu erwerben. Wenn man sie zurückverkauft, z. B. nach einer Kontokündigung, muss man mindestens 5 Jahre auf sein Geld warten! In dieser Zeit fallen monatlich 5 Euro Kontoführungsgebühr an, also über 300 Euro. Denn die 5 Jahre zählen erst ab Ende des laufenden Jahres und das Geld wird erst zu Mitte des Jahres ausgezahlt. Von 500 Euro Genossenschaftsanteilen erhalte ich also wahrscheinlich weniger als 150 Euro zurück. Das ist eine Schweinerei, die das Genossenschaftsgesetz leider zulässt. Aber kaum eine Bank reizt die 5 Jahre Wartezeit so aus wie die GLS.
— Ralf W.
negativ
23.05.2025
Ich kann nur abraten
Dass die Bankenaufsicht sich dieser Methode noch nicht angenommen hat, ist absolut unverständlich. Mit der Kontoeröffnung wird man gezwungen, Anteile in Höhe von 500 Euro zu erwerben. Auch ich habe geglaubt, hiermit einen Beitrag für unterstützenswerte Projekte zu leisten. Natürlich habe ich, wie so viele Kunden, im besonders Kleingedruckten die Kündigungsfrist von 5 Jahren für diese Anteile übersehen. Das bedeutet, dass man nach einer Kontokündigung die 500 Euro erst nach Ablauf von 5 Jahren zurückerhält. Damit nicht genug, für die Zwangsverwaltung fordert die Bank jährlich eine Summe von 60 Euro Gebühren. Da kann man nur jedem, der es nicht lassen kann, raten, sofort nach der Kontoeröffnung das besondere Anteile-Konto zu kündigen. Leider gibt die Bank auch keine zuverlässigen Zahlen zu den unterstützten Projekten heraus. Daher von mir für das Institut 0 Punkte und eine klare Empfehlung, sie zu meiden.
— Heike Wieland
negativ
03.02.2025
Abzocke
Ich hatte bei dieser Bank ein Girokonto, aber die Kontoführung wurde zu teuer. Deshalb habe ich den neuen Geschäftsbedingungen auch nicht zugestimmt, woraufhin mein Konto gekündigt wurde. Dann hatte ich noch den Fehler gemacht, Anteile an der Genossenschaft zu erwerben. Die sogenannte Kündigungsfrist beträgt 5 Jahre (auch wenn sie nicht als diese so klar genannt wird) mit jährlich 60 Euro Kosten, auch wenn keine Konten und Service mehr in Anspruch genommen werden. Auch bekommt man nach der Kündigung keine Ausschüttung mehr ausgezahlt, obwohl das Geld noch bei der Bank ist. Das nenne ich modernen Raub an Eigentum. Deshalb stufe ich diese Bank als nicht empfehlenswert ein und hoffe, dass meine Ausführungen andere potenzielle Kunden warnen, nicht den gleichen Fehler zu machen und sich von den Nachhaltigkeitsversprechungen dieser Bank überzeugen zu lassen.
— Lutz Seibt
negativ
15.01.2025
Pure Enttäuschung
2021 habe ich eine Bank gesucht, die meine Werte vertritt und mit meinem Geld und Geschäftsanteilen Gutes tut. Als ich die GLS gefunden hatte, war ich begeistert und habe ein Konto mit Geschäftsanteilen eröffnet. Die Einrichtung des Onlinebankings war schon nicht sehr übersichtlich und kompliziert gestaltet. Viel Papierkram, auch im Falle einer Falscheingabe des Passwortes. Andere Banken machen das in Echtzeit per Mail ... Der Grund, warum ich auch gerade auf die GLS zurückgegriffen habe war, dass ich auch Bargeld, zumindest am Automaten einzahlen könne. Leider begann hier das erste Problem. Der einzige Einzahlautomat in Hamburg war ständig defekt. Ich konnte also überall Geld abheben, aber nicht einzahlen, was echt genervt hat, wenn man z. B. Geburtstagsgeld für eine Onlineabbuchung einzahlen musste. Nach nur 2 Jahren hatte ich genug von der Bank, da auch der Kundenkontakt wenig aufschlussreich war und meine Fragen nicht konkret beantwortet werden konnten. Nach meiner Kündigung erfuhr ich dann, dass bis zur tatsächlichen Durchführung meiner Kündigung, weiterhin Gebühren fällig werden. In meinem Fall zum 31.12.2029! Das bedeutet, ich zahle bis zu meiner durchgeführten Kündigung ca. 360 Euro Gebühren! Meine Geschäftsanteile sind nicht so viel wert und ich kann jedem davon abraten, hier ein Konto zu eröffnen, das ist reinste Abzocke. Für das Geld, was ich der Bank für gute Zwecke überlasse, muss ich auch noch Gebühren zahlen und verdiene selbst bei den Zinsen nichts daran. Mit einer Spende wäre allen mehr geholfen, als über diese Bank.
— A. W.
negativ
02.09.2024
Mitgliedsbeitrag von 500 Euro seht ihr nie wieder
Ich wollte mich, nachdem ich von der Bank in technischer Hinsicht enttäuscht wurde, bei einer Preiserhöhung von einem Kündigungsrecht Gebrauch machen. Kündigung der Mitgliedschaft läuft bei der GLS-Bank so: Die (eh schon geringe) jährliche Verzinsung der 500 Euro wird mit Kündigung eingestellt. Die Kündigung ist lediglich zum 31.12. des aktuellen Jahres möglich. Nach der Kündigung bleibt der Beitrag weitere 60 Monate im Besitz der Bank. Während dieser Zeit kostet das Mitgliedskonto weiterhin (derzeit) 60 Euro im Jahr (also 360 Euro bis zur Auszahlung). Nach dem Ablauf der 5 Jahre vergehen noch mal mindestens 7 Monate bis das Geld gegen Gebühr ausgezahlt wird. Klingt unfair? Das sieht die anthroposophische GLS-Bank anders. Es ist Dienst am Kunden! Also bitte, nehmt meine Warnung ernst! Die GLS-Bank wird Euch teuer zu stehen kommen.
— R. Helling
positiv
19.06.2023
Von der Öko Bank Frankfurt migirert nach Bochum zur GLS
Jede Bank und Leistung kostet. Mir war es das bei der pleite gegangen (grünen) Ökobank wert und noch mehr bei der GLS. Denn die hat mich mit offenen Armen aufgenommen, ohne allerdings den Frankfurter Genossenanteil (500 Mark) zu übernehmen. So what. Hier in Bochum bin ich gut aufgehoben, die bestehen länger, wohl auch weil sie besser wirtschaften, und so bin ich jetzt Mitglied mit einem Anteil. Damit Begünstigter bei der Kreditkarte und anderen Leistungen. Telefonsupport funktioniert, App, Kontoführung etc. ebenso. Ich bin für nachhaltiges Investment, aber bitte ohne Steiner’sche Ideologie. Das sehe ich hier.
— Hartmut
neutral
28.05.2023
Wie jede VR Bank
Ich weiß nicht, was hier besonders ist. Das Girokonto funktioniert wie jedes andere VR-Bank-Girokonto auch. Nur ist alles teurer. Beim Anlegen zahlt man auch Ausgabeaufschläge und zusätzlich noch die fixe Kundengebühr. Kein Mehrwert für findige Menschen, die sich in den Finanzmarkt einlesen können. Bei Dienstleistungen wird oft auf das DZ-Bank-Netz im Hintergrund zurückgegriffen. Es ist also eine normale Bank. Kredit bekomme ich auch bei lokalen VR Banken. Schlecht finde ich auch, dass man als Genossenschaftsmitglied ohne Dienstleistung zu nutzen auch 5 Euro Beitrag im Monat bezahlen muss. Geld ohne Leistung.
— Andreas Schulte
negativ
17.03.2021
Nachhaltige Philosophie, schlechter Service
Als Person, die sich für nachhaltige Entwicklung interessiert und diese unterstützen möchte, schien mir die GLS Bank fast zu gut, um wahr zu sein. Aber wie alles was nach außen Gold scheint, glänzt auch die GLS Bank nicht rundum. Nach ewigem Warten in der Telefonschleife, wurde ich unfreundlich begrüßt, so als hätte ich bei Wichtigerem gestört. Meine Frage wurde nicht beantwortet, meine Anfrage für weitere Beratung zum Thema ignoriert. Schönen Tag auf Wiedersehen. Fazit: Die GLS Bank scheint in ihrem grünen Tun so arrogant zu sein, dass sie guten Service nicht nötig hat. Na denn, viel Erfolg dabei, ich such dann mal nach einem anderen Anbieter.
— K. M.
positiv
16.03.2021
Super Bank
Ich bin seit Dezember 2020 Kunde bei der Bank. Inzwischen ist es mein Hauptkonto. Meine Kontoauszüge hole ich bei der Volksbank am Drucker. Überweisungen sind oft am gleichen Tag beim Empfänger. Der ermäßigte GLS-Beitrag von 12,00 Euro ist in Ordnung, also in allen Punkten zufrieden. Für die Mitgliedschaft kann ich sagen, dass es von Vorteil ist nichts für die Karten zu zahlen. Keine Jahresgebühren das wird oft nicht erwähnt, und Geld abheben bei den Volksbanken ist gut und bei den Spardabanken oder Ähnlichen. Ich bin viel unterwegs und habe festgestellt, dass immer eine Volksbank oder Spardabank in der Nähe ist. Am Telefon ist die Bank gut erreichbar.
— Thomas Pillusch
positiv
05.08.2020
Alles super
Ich bin langjähriger und zufriedener Kunde (und Mitglied). Alles funktioniert wie erwartet. Im Vergleich zu anderen Onlinebanken ist sie teurer, dafür bietet die Bank jedoch Nachhaltigkeit und volle Transparenz (die Strukturen, Entscheidungen und Investitionen der Bank werden sehr öffentlich kommuniziert, es gibt sogar einen GLS Bank Podcast). Probleme werden telefonisch bei Wartezeiten von einigen Minuten freundlich und schnell beseitigt. Das Eröffnen ging genauso schnell wie bei jeder anderen Onlinebank auch, die Bedienung des Onlinebankings ist gut - hier steht Funktionalität über dem altbackenen Design. Über die Filialen in einigen der größeren Städte kann ich allerdings noch nichts sagen - ich habe noch keine besucht.
— Christian Armbruster
positiv
05.05.2020
Bisher alles solide und in Ordnung
Die Kontoeröffnung (privates Einzelkonto) habe ich Online mittels VideoIdent durchgeführt. Der Prozess auf der Webseite war selbsterklärend und innerhalb weniger Minuten alle relevanten Daten erfasst. Das anschließende VideoIdent mittels Smartphone war ebenfalls binnen 10 Minuten erledigt. Im Rahmen der Eröffnung habe ich mich für die Mitgliedschaft bei der GLS Bank entschieden, was eine Mindesteinlage von 500 Euro bedeutet. Innerhalb von 10 Tagen hatte ich - trotz des beginnenden Corona-Lockdowns - alle Unterlagen für das Onlinebanking sowie die Karten nebst PIN zu Hause. Der einzige für mich ungewöhnliche Prozess war, dass die Beantragung der Mitgliedschaft schriftlich per Brief erfolgen musste. Telefonisch hatte ich zu Beginn einmal einen freundlichen Kontakt mit einem Herren aus Bochum, der nachfragen wollte, wann er die 500 Euro für die Geschäftsanteile der Mitgliedschaft von meinem neuen Girokonto abbuchen kann. Eine Nachfrage meinerseits zum Thema mTAN per E-Mail wurde innerhalb weniger Stunden zu meiner Zufriedenheit beantwortet. Der angebotene Kontowechselservice war einfach zu bedienen und hat gut funktioniert. Im Onlinebanking habe ich einen Dispositionskredit beantragt (inklusive Gehaltsnachweis), der in der Höhe dem meines bisherigen Girokontos bei der DKB entsprechen sollte. Eine Rückmeldung habe ich nicht erhalten, am Folgetag war jedoch ein Dispo in ausreichender Höhe berücksichtigt, auch wenn er nicht ganz dem der DKB entsprach. Hier wäre eine kurze Rückmeldung mit der Begründung der Dispohöhe nett gewesen. Das Onlinebanking selbst ist etwas angestaubt und kann nicht mit dem der DKB oder modernen FinTechs mithalten, sei es die verspätete Anzeige von Kreditkartentransaktionen, die temporäre Sperre einer Kreditkarte etc. Das ist jedoch kein originäres Thema der Bank, sondern dem Rechenzentrum der FIDUCIA zu verdanken. Entsprechend ist das Onlinebanking aller Volks- und Raiffeisenbanken identisch. Hier bleibt abzuwarten, wann und in welchem Tempo die FIDUCIA hier endlich einen Gang zulegt. Mein Fazit: Mein Wunsch mit meinem Geld ein bisschen mehr für die nachhaltige Entwicklung und nicht für Rüstung, Umweltsünden etc. zu tun, ist mir 3,80 Euro im Monat wert, ebenso den GLS-Beitrag. Meine Entscheidung von einer modernen Onlinebank hin zur etwas träger agierenden GLS Bank habe ich nicht bereut. Als Mitglied der GLS kann man alle anfallenden Gebühren gerne mit den Mitbewerbern Triodos und Ethikbank vergleichen und wird feststellen, dass das Gesamtpaket der GLS im direkten Vergleich hervorragend abschneidet!
— Ricky Zinn
negativ
29.10.2019
Unprofessionelle Geschäftspraxis
Seit 2015 hatte ich Giro- und Tagesgeldkonto bei der GLS Bank, um nichts mit zweifelhaftem Finanzgeschäften und -gebaren diverser Großbanken zu tun zu haben. Die Kontoeröffnung empfand ich als unnötig bürokratisch, auch im Vergleich zur Erfahrung mit anderen Banken. Zudem waren auf Formularen Optionen angegeben, die - wie sich im Nachhinein nach mehrmaligem Nachfragen herausstellte - für Geschäftskunden gar nicht existieren. Die Finanzgeschäfte habe ich vorwiegend über HBCI abgewickelt, was unproblematisch war. Störungen sind mir nicht aufgefallen. Das Webbanking dagegen habe ich, soweit möglich, gemieden, da ich die Seiten als wenig intuitiv und umständlich empfand. Ein Einstellen des elektronischen Kontoauszugs in den Postkorb war z. B. nicht möglich - eine recht unbefriedigende Situation, die ich gezwungenermaßen so hingenommen habe. Telefonbanking habe ich nicht benutzt. Mit dem Kundenservice hatte ich mehrmals per Telefon und E-Mail Kontakt. Die telefonische Erreichbarkeit war zuletzt katastrophal, die Wartezeiten unzumutbar, oft wurde man aus der Leitung geworfen. Die Mitarbeiter dort, wenn man denn nach ewigem Warten doch einmal an einen geriet, waren im Allgemeinen freundlich, die monierten Probleme, die sie zu lösen versprochen hatten, blieben jedoch bestehen. Des Öfteren widersprachen sich auch die erhaltenen Auskünfte bzw. stellten sich im Nachhinein als falsch heraus. Insofern erwies sich eine telefonische Kontaktaufnahme meiner Erfahrung nach letztlich als reine Zeitverschwendung. Mitte Juli 2019 kündigte ich die Geschäftsverbindung mit sofortiger Wirkung und bat um eine Schlussabrechnung sowie die Überweisung des verbleibenden Betrags auf das neue Konto. Nachdem trotz zweimaliger telefonischer Zusicherung einfach nichts passierte und die Konten nicht aufgelöst wurden, transferierte ich das verbleibende Guthaben vor Ablauf des Monats selbst auf das neue Konto. Daraufhin zog die GLS Bank Kontogebühren vom neuen Konto bei der Fremdbank ein, ohne im Besitz eines Lastschriftmandats zu sein und vorher in irgendeiner Weise auf die Kündigung reagiert zu haben. Im Nachgang forderte sie zudem ernsthaft die Fremdgebühren der von mir veranlassten Rückbuchung ein; eine Abrechnung des Kontos ist jedoch bis heute trotz zweimaliger Beanstandung meinerseits nicht erfolgt. Aufgrund der gemachten Erfahrungen bewerte ich das Geschäftsgebaren der GLS Bank insgesamt als wenig professionell. Angesichts der vergleichsweise sehr hohen Bankgebühren für eine Online-Bank ist dies besonders enttäuschend. Die sozial-ökologische Philosophie der GLS Bank erwies sich, was die eigene Geschäftspraxis betrifft, als leere Rhetorik.
— Yorin Z.
negativ
11.09.2019
Umstellung, Zahlungsverkehr und Anspruch vs. Realität
Und wieder einmal wird etwas verschlimmbessert! War das Online-Banking der GLS Bank vor der Umstellung schlecht, hat man sich selbst übertroffen und es noch schlechter gemacht. Sogar Fehler in der Anzeige (angeblich kann ich über 999.999.999.999 verfügen). Unglaublich, dass so etwas live geht. Nach der Umstellung Warteschleife von 10+ Minuten und danach Abbrüche im Gespräch - wow! Daneben der Anspruch eine nachhaltige Bank zu sein - man benutzt die gleichen Systeme wie viele andere Banken, wohl echt gut mit einer hohen Gebührenstruktur und noblen Dienstsitzen vereinbar. Bei anderen Banken würde man das Abzocke nennen, wenn auf einmal ein Beitrag von 60 Euro im Jahr erhoben wird und ein Zahlungsgang (ohne Risiko für die Bank) mit 15 Cent je Buchung berechnet wird. Es handelt sich um einen technischen Vorgang mit sehr geringen Produktionskosten. Es gibt Banken da betragen diese weniger als 1 Cent. Ach ich vergaß - die 60 Euro sollten ja dazu dienen, einen guten Service für die Kunden sicher zustellen - welch ein Farce.
— J. H.
positiv
06.07.2019
Netter und unkomplizierter Kontakt, schnelle Eröffnung
Ich habe vor ca. 2 Monaten ein Girokonto bei der Bank eröffnet. Ich war mir zuerst unsicher, wie gut ein Kontowechsel ablaufen würde, aber ein Umzug von der DKB zur GLS lief vollkommen unkompliziert über den Kontoumzugsservice ab. Ich bin unter 27 Jahren alt und zahle knapp 12 Euro pauschal als GLS-Beitrag im Jahr. Da ich mich direkt dazu entschieden habe, Mitglied zu werden und Anteile zu zeichnen, habe ich eine kostenlose Mastercard mit unbegrenzt kostenlosen Abhebungen im Ausland bekommen. In Kombination mit unbegrenzt kostenlosen Abhebungen mit der BankCard an Volksbankautomaten und vier kostenlosen Abhebungen an anderen Automaten im Monat ergibt sich ein tolles Gesamtpaket. Das Online-Banking ist eingängig und wird Ende Juli auf das einheitliche VR-System umgestellt. Da mir Zugangsdaten für die Online-Plattform futopolis fehlten, rief ich an, wurde sofort bereut und die Daten waren nach zwei Tagen im Briefkasten. Alles in allem bin ich mit einem sehr guten Gewissen bisher sehr zufrieden. :-)
— J. D.
negativ
12.02.2019
Vertrauen in beide Richtungen?
Ich habe mein Konto bei der GLS im November 2016 eröffnet und nutze es seit jeher als Zweitkonto - nicht extrem aktiv aber für den Haushalt. Ich habe bei der Bank ein Girokonto und Geschäftsanteile in nicht unbeachtlicher Höhe. Die Anteile bringen seit jeher eine gewisse Rendite, sind aber nicht garantiert. Sie deckten jährlich die Kontoführungsgebühren der Bank ab usw. Als eine Reise im Oktober letzten Jahres anstand, interessierte ich mich für die kostenfreie Kreditkarte für Mitglieder mit Anteilen und so beantragte ich sie. Sie kam ziemlich fix und ich freute mich, eine Sicherheit im Ausland zu haben. Gesagt getan: Im Ausland also eine Autovermietung aufgesucht und für die Kaution die Mastercard hingelegt. Leider wurde sie abgelehnt, was natürlich sehr peinlich ist und ich musste ohne Auto davonziehen. Da es Wochenende war, konnte ich den Kundenservice nicht erreichen, um abzuklären woran das lag. Als es Montag war, rief ich an und fiel aus allen Wolken als ich hörte, was ich hörte. Mein Kreditkartenlimit lag bei 250 Euro! 250 Euro war für mich natürlich keine Kreditkarte mit Sinn und ich fragte nach Erhöhung. Diese wurde mir abgelehnt mit dem Hinweis ich müsse mein Gehalt auf das Konto laufen lassen und das Konto aktiver nutzen. Wenn man sich vorstellt, dass ich das 120-fache (!) an Anteilen bei der Bank habe und man mir nicht mal ein angemessenes Gegenvertrauen bietet, ist das für mich die reinste Beleidigung und ein Kündigungsgrund. Ich habe seit Kurzem eine Kreditkarte von der Santander, welche ein angemessenes Limit und mehr Leistung bietet, neben der Finanzierung die ich bei der Santander habe.
— Johannes V.
negativ
02.07.2018
Netter Telefonservice, schlechte Dienstleistung, Beschwerden laufen ins Leere
Durch Änderung des Vorstandes unseres Vereines mussten die entsprechenden Vollmachten geändert werden. Dieser bei einem bestehenden Konto üblicher Vorgang dauerte bis heute mehr als 6 Wochen. Als uns dann schließlich nach mehrmaligen Telefonieren gesagt wurde, dass wir zwar Kontovollmachten für den Vorstand haben, aber nach wie vor keinen Online-Zugang, da die entsprechenden Unterlagen noch nicht ausgesendet wurden. Als ich mich darüber beschwerte, wurde mir erklärt, wie man sich online einloggt und welche Fehler dabei passieren können. Erst als ich meinem Ärger Luft machte, hatte ich zumindest das vage Gefühl auf Verständnis zu treffen. Eine Bank, die sich als Wertebank versteht, sollte in der Lage sein, auch einen entsprechenden Service darzustellen. Bereits unser vormaliger Vorstand vor zwei Jahren hatte wochenlange Probleme. Spricht man ihren Service an, bekommt man die standardisierte Version: ... damit haben wir nicht gerechnet, der Ansturm usw. Da ich als Unternehmensberater für Personal- und Unternehmensentwicklung seit mehr als 20 Jahren für internationale Unternehmen u. a. auch für Banken arbeite, kann ich mir durchaus vorstellen, was es heißt, unerwartet zu wachsen. Was ich mir nicht vorstellen kann, wie man mehrere Jahre braucht, um ein bekanntes strukturelles Problem nur ungenügend in den Griff zu bekommen. Wenn der interne Verwaltungsprozess wichtiger ist als der Kunde, dann ist Ärger vorprogrammiert und es ist eine Frage der Zeit, dass der von der GLS beschworen Kundenansturm austrocknet, da andere Finanzinstitutionen die Lücke schließen werden. Wir sind ernsthaft am überlegen, die Bank zu wechseln, mit Sicherheit kann ich zu diesem Zeitpunkt nur über den unprofessionellen Umgang mit mir als Kunden und den offensichtlichen internen Problemen in den Abläufen bei der GLS Referenz geben.
— Hans-Peter Kraus
neutral
23.03.2018
Mit dem schlechten Gewissen Druck aufbauen
In der Anlage-Beratung wurde unterschwellig so viel Druck aufgebaut, dass ich das Gespräch irgendwann abbrechen musste. Beim ersten Gespräch, als ich noch in Aussicht stellte, einen hohen Betrag anzulegen, war der Umgangston freundlich. Als ich darauf nicht sofort ansprang und mir einige Monate Bedenkzeit ließ, mich entschied, weniger fest anzulegen, verlief das zweite Gespräch ungemütlich. Mir wurde ein schlechtes Gewissen eingeredet, dass ich die Werte der Bank nicht unterstützen würde. Doch das Gegenteil ist der Fall: Ich finde die ethisch-soziale Ausrichtung genau richtig. Allerdings muss ich auch für mich eine Form finden, die zu meiner Situation passt. Ich bin nicht bei der Bank, um sie (und damit alle wohlhabenderen Mitglieder) zu unterstützen, sondern um mein Geld sinnvoll einzusetzen. Wenn ich dabei aber drauflege - also mehr ausgebe, als zurückkriege - kann ich auch gleich spenden. Die/der Berater/in ließ sich überhaupt nicht darauf ein, passende Produkte für mich zu finden, sondern machte mir nur klar, dass ich mich schnell entscheiden müsste. Ich werde mir das alles noch mal durch den Kopf gehen lassen ...
— B. A.
neutral
15.11.2017
Kündigung der Genossenschaftsanteile
Hatte das Sonderkündigungsrecht nach Einführung des neuen Beitrags verpennt und wollte mich nun von meinen Anteilen trennen. Da die Kündigungsfrist allerdings 5 Jahre beträgt, darf ich noch 5 Jahre lang den Beitrag latzen. Mein Konto habe ich mittlerweile bei einer anderen Bank. Nur noch die Anteile liegen bei der GLS. Einzige Lösung: Es findet sich jemand, der sie mir abkauft.
— Alexander S.
neutral
29.10.2017
Monatsbeitrag von EUR 8,80 für ein Girokonto
Wie der vorherige Schreiber angibt, sind die Gebühren aktuell EUR 3,80 und einige Services neuerdings kostenfrei gestellt worden. Doch wurde der sogenannte GLS-Beitrag in diesem Bericht vergessen. Das ist eine Art Mitgliedsbeitrag von EUR 5,00 im Monat, den jeder Kunde zusätzlich zu seinem Beitrag seit dem 1.1.2017 bezahlt. Somit kommt man bei der GLS auf EUR 8,80 pro Monat für ein Girokonto. Zu erwähnen ist unbedingt, dass der telefonische Service in der Regel sehr freundlich und kompetent ist. Eine Ausnahme musste ich leider aber auch erleben.
— Rainer Bültert
negativ
18.01.2017
Wenn der erste Kontakt schon zur Hürde wird
Heute habe ich bei der Hotline der GLS angerufen, weil ich - bevorzuge analoge Informationen - um die Zusendung zunächst einmal von Informationsbroschüren über die Bank im Allgemeinen und über Anlagemöglichkeiten bitten wollte. Ich habe klar gesagt, dass ich Interesse am Girokonto und später vielleicht auch Anlagenberatung habe. Die Mitarbeiterin versuchte, mich dann sofort zur Abteilung für Anlageberatung weiterzuleiten, was ich zwar nicht angefragt hatte, aber duldete. Als dann keine Verbindung möglich war, erfragte sie zwecks Rückruf eines Mitarbeiters (was ich auch nicht wollte) meine persönlichen Daten wie Geburtsdatum und -ort. Erst als ich ärgerlich wurde und sie daran erinnerte, dass ich nur allgemeines Material zugeschickt bekommen möchte, wofür sie wohl ausschließlich meinen Namen und meine Anschrift benötigt, erfüllte sie meinen Wunsch. Was war so schwierig daran? Die Bank spricht mich aufgrund ihrer Ethik und ihrer gesellschaftlichen Haltung an, von daher mein Interesse. Eine Bank ist aber auch sehr ihren Kunden und (in diesem Fall) Mitgliedern verpflichtet. Das ist besonders anspruchsvoll, wenn der Kontakt in den allermeisten Fällen über Telefon und Internet ablaufen wird. Wenn aber schon an dieser Schnittstelle solche schlechten Erfahrungen gemacht werden, finde ich das alles andere als vertrauenerweckend.
— A. D.
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