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Erfahrungsberichte Girokonto zum Vergleich
EINZELANSICHT OPENBANK S. A.

Erfahrungsberichte - Openbank S. A.

Geprüfte Nutzerstimmen zum Girokonto der Openbank S. A..

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18% Zufriedenheit
positiv 7
neutral 3
negativ 36
46 Berichte gesamt
negativ 16.04.2026

Kontomissbrauch

Von meinem Konto wurden 819 Euro aus dem Ausland Geld abgehoben. Nach dreimaliger Untersuchung, dreimal das Ergebnis, ich hätte das selbst angefordert. Trotz Nachweisen von Kassenzettel, Sperrung, Anzeige - alles vom selben Tag, dass ich nicht innerhalb von vier Stunden in Emden und Tunesien sein kann, bleibt die Bank bei ihrer Aussage. Die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin kann mir nicht helfen, da der Hauptsitz in Spanien sitzt und deren Finanzaufsicht ist auch keine Hilfe. Das Konto habe ich inzwischen gekündigt, die Aussage der Bank: "Schade, dass Sie uns verlassen, aber Sie können jederzeit wieder ein Konto eröffnen", unfassbar ...

— Oliver Fischer
negativ 31.01.2026

Service miserabel, App schlecht, Kommunikation nicht vorhanden

Angelockt von hohen Zinsen auf dem Tagesgeldkonto eröffnete ich im Januar 2025 ein Girokonto mit Tagesgeldkonto bei der Openbank. Die Eröffnung war problemlos, schnell und einfach. Ich habe einen höheren fünfstelligen Betrag auf das Tagesgeldkonto überwiesen. Nach einer weiteren Überweisung nach circa vier Wochen waren plötzlich beide Konten gesperrt. Weder telefonisch noch per Mail oder später sogar per Brief gab es Hilfe oder Aussagen zum Grund der Sperrung. Nach vier Monaten kam eine Einladung der Polizei zu einer Beschuldigtenvernehmung wegen Geldwäscheverdacht. Weitere zwei Monate später hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt. Danach dauerte es noch drei Monate, bis die Openbank den Zugang zu den Konten wieder freigab. Während der ganzen Zeit gab es nur eine Reaktion der Bank: Sie kündigte das Vertragsverhältnis circa sechs Wochen vor der Freigabe der Konten. Erst nach einer Mahnung und Androhung von Vollstreckungsmaßnahmen gab es eine Reaktion. Beim Lesen der Akte stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft bereits acht Wochen nach der Sperrung der Bank erlaubt hat, das Konto freizugeben. Nebenbei war die App so unlogisch aufgebaut und zu bedienen wie keine andere mir bekannte Banking-App. Die Openbank als Teil der Santander ist damit nicht zu empfehlen.

— anonym
negativ 18.11.2025

Kontosperre ohne Nachricht

Mein Konto ist ohne Ankündigung und Nachweis von heute auf morgen blockiert worden. Seit 3 Monaten versuche ich, mit den Leuten der Bank zu sprechen, absolut nicht möglich. Ich habe 5.000 Euro auf dem Konto und komme nicht daran. So etwas habe ich noch nie erlebt, das ist absolut eine Frechheit, was die Openbank mit einem macht. Ich habe bereits die BaFin eingeschaltet und warte noch auf eine Nachricht. Ich kann nur jedem empfehlen, kein Konto bei der Openbank zu machen.

— Reinhard Möller
negativ 14.11.2025

Veraltete Dokumente

Im Oktober war mein Personalausweis abgelaufen. Als ich den neuen hochladen wollte, funktionierte dies nicht. Seitdem geht eine Odyssee zwischen den Serviceberatern und mir, um den neuen Personalausweis einzupflegen. Der erste Berater verkündete, dass er hochgeladen war, aber nicht angezeigt wurde. Eine Woche später wurde wieder "veraltete Dokumente" angezeigt. Die nächste Beraterin verkündete, dass ein sicherer Link zum Hochladen gesendet wird. Darauf wartete ich eine Woche und rief erneut an. Ein paar Tage später erhielt ich den Link, lud das Dokument hoch und erhielt eine Bestätigung. Eine weitere Woche später stellte ich fest, dass die Dokumente immer noch veraltet sind. Ein erneuter Anruf ergab, dass die Herrschaften es immer noch nicht auf die Reihe bekommen haben, das neue Dokument einzupflegen. Während dieser ganzen Zeit kann ich nicht über mein Guthaben verfügen. Ich bin gespannt, wie lange das noch geht. Sicher ist für mich jedoch, dass ich mich von der Openbank trennen werde, sobald ich wieder die Verfügungsgewalt habe.

— D. Schmidt
neutral 19.08.2025

Anlauf mit Hürden

Die Kontoeröffnung ist für alle, die nicht mit Online-Banking und Smartphone aufgewachsen sind, etwas knifflig. Aber Zinsgutschriften und der Wechsel zur deutschen IBAN liefen bislang störungsfrei. Die erste Hürde taucht auf bei meiner ersten Überweisung. Ich erfahre am Telefon: Überweisungen vom Tagesgeldkonto gehen prinzipiell nicht, sondern nur vom Girokonto. Die Summe muss also erst übertragen werden. Das Tageslimit für Überweisungen liegt generell bei 10.000 Euro, darüber benötigt man eine 8-stellige Sicherheits-PIN. Diese PIN habe ich nie erhalten und muss sie erst in meinem Profil beantragen. Sie kommt dann per Brief. Überweisungen über 50.000 Euro pro Tag kann ich auch mit dieser PIN nicht selbst ausführen, das geht nur telefonisch mithilfe eines Mitarbeiters der Hotline. Dieser Mitarbeiter fragt dann bestimmte Stellen der PIN ab, also Identitätscheck für die Überweisung. Soweit die Info. Ich verstehe, dass Online-Transaktionen von einer Bank unter einer gewissen Sicherheitskontrolle stehen (müssen). Aber dieses Prozedere widerspricht der Idee eines Tagesgeldkontos, dessen gesamte Einlagen eigentlich jederzeit verfügbar sein sollten (so jedenfalls das Versprechen der Openbank). Wenn der PIN-Brief zügig eintrifft und die Überweisung dann am Telefon in Echtzeit klappt, kann ich damit leben. Auch wenn ich von einer Online-Bank einen solchen Hürdenlauf nicht erwartet hätte. Daher bewerte ich meine Erfahrungen erst mal als neutral.

— Chris F.
negativ 10.08.2025

Keine Registrierung mit einem deutschen, gültigen Reisepass möglich

Auf der Website und in den E-Mails steht eindeutig, dass sowohl der Personalausweis als auch der Reisepass als Identitätsnachweis möglich sind. Allerdings wird einem beim Videoanruf zur Identitätsprüfung der Reisepass abgelehnt, mit der Begründung, dass eine Registrierung mit einem gültigen deutschen Reisepass nicht möglich sei. Der Kundenservice ist nicht sehr kompetent und kann keine Auskunft zur Registrierung geben. Gleichzeitig erhält man E-Mails, in denen ausdrücklich steht, dass bei der Registrierung beides möglich sei: "Er fordert dich dazu auf, deinen Personalausweis oder Reisepass in die Kamera zu halten." Alle E-Mail-Adressen der Bank zur Kontaktaufnahme wurden angeschrieben - absolut keine Antwort. Meine Daten scheinen jedoch weiterhin gespeichert zu sein, sonst würde ich keine E-Mails zur Vollendung der Registrierung erhalten. Insgesamt wirkt alles wahnsinnig unprofessionell. Schade, diese Bank wurde mir als sehr gut empfohlen.

— Katarina Liebscher
negativ 31.07.2025

Legitimation gescheitert an Mitarbeiter

Die Legitimation für ein Konto der Openbank ist gescheitert, weil der unfähige Mitarbeiter behauptet hat, dass eine Legitimation nur mit einem Personalausweis möglich ist. Es war angegeben, dass EU-Bürger sich mit einem Reisepass legitimieren können. Die Legitimation erfolgt per VideoIdent. Für die Videoidentifikation wird ein gültiges Ausweisdokument (Reisepass oder Personalausweis) benötigt, um die Identität zu bestätigen. Die Hotline anzurufen, ist sehr schwierig, weil angegeben wird, dass man mindestens 45 Minuten in der Warteschleife warten muss.

— J. H.
negativ 21.07.2025

Die reinste Katastrophe

Seit Juli 2020 bin ich Kundin der Openbank. Um es gleich zu sagen: Von Anfang an hat es nicht gut geklappt. Es fing an mit der Zustellung des Signaturschlüssels (der angeblich verschickt worden sei), der bei mir nicht ankam. Dies sogar zwei Mal. Da ich dann mit dem Verzicht auf das Konto drohte, da mir die Handhabung mit so einem wichtigen Zugangscode zu nachlässig erschien, kam der Signaturschlüssel plötzlich ziemlich schnell. Ich fragte mich, wo die beiden davor verschickten gelandet sind. Wer sich die Mühe macht und die Bewertungen der anderen Kunden liest, weiß eigentlich schon alles. Ich kann mich all diesen Aussagen vollumfänglich anschließen. Die Hinterlegung meiner Ausweispapiere war die reinste Katastrophe, nichts klappte, obwohl ich alles mehrfach hochgeladen und übermittelt hatte. Auch hier war ich dann ganz entnervt und wollte das Konto nicht mehr haben, und siehe da ... auf einmal lag meine zweite Ausweisseite vor. Unglaublich! Bei jeder Rücküberweisung, die sich über einen höheren Betrag bezog, streikte das System. Am Ende kommt dann immer der Hinweis, dass man sich an einen Mitarbeiter wenden soll (angeblich aus Sicherheitsgründen). Ich hatte vor ca. einem halben Jahr die Schnauze voll und habe meinem Ärger freien Lauf gelassen und die sofortige Rücküberweisung verlangt von allen meinen Konten. Da bot man mir ein Tagesgeld-Bonus-Konto an mit einem höheren Zinssatz für ein halbes Jahr. Ich habe mich dann verlocken lassen, da es in der Tat die damals höchsten Zinsen am Markt waren. Nun stehe ich wieder vor der gleichen Situation. Mein Geld wird geblockt. Sicherheit - ha ha - für die Openbank. In der Warteschleife wird eine Wartezeit von 45 Minuten angekündigt mit "ein Mitarbeiter wird Ihnen in Kürze weiterhelfen". Den Teufel werde ich tun und auf keinen Fall zur Openbank mit deutscher IBAN wechseln, diese Erfahrungen waren ausreichend. Leute, wenn Ihr nicht genug Stress habt, dann eröffnet ein Konto bei der Openbank.

— Helma U.
negativ 01.06.2025

IBAN-Wechsel

Die Openbank hat nun das Konto an die Schufa gemeldet. Was vorher nicht der Fall war, wo es mit der spanischen IBAN lief. Jetzt beim Zwangswechsel auf die deutsche IBAN wurde es gemeldet, was ich nicht verstehen kann. Die Daten sind gleich geblieben, nur die IBAN wurde geändert. Und ich nutze nur das Tagesgeldkonto. Jetzt sind die Konten da erfasst, was mir gar nicht passt. Zudem habe ich der Übermittlung nicht zugestimmt und wurde nicht darüber informiert, dass es dort gemeldet wird.

— Holger van der Laan
negativ 30.05.2025

Konto gesperrt

Seit etwa einem Monat hat die Bank mein Konto gesperrt, und ich kann die 1.200 Euro nicht von meinem Konto abheben. Ich habe E-Mails, WhatsApp-Nachrichten und In-App-Nachrichten gesendet, aber weder eine Begründung noch eine Antwort erhalten. Ich erklärte, dass ich nicht anrufen kann, weil ich kein Deutsch spreche und nicht weiß, was ich sonst noch tun muss, um mein gesperrtes Geld abzurufen. Ich habe außerdem einen Brief mit der Bitte um die Schließung des Kontos und die Überweisung meines Geldes auf ein anderes Konto geschickt, aber ich habe bislang dazu ebenso keine Antwort erhalten.

— Elena-Ludmila Stanica
negativ 27.05.2025

Die Bank setzt nach Laune ein Überweisungslimit

Der Kundenservice ist zwar schnell erreichbar, freundlich und hilfsbereit - das Problem liegt jedoch bei der Bank selbst. Ich hatte dort eine Summe geparkt, während ich überlegte, wie ich das Geld investieren möchte. Als ich einen Teilbetrag überweisen wollte, funktionierte es nicht. Nach einem Anruf bei der Bank wurde mir mitgeteilt, dass angeblich ein automatischer Anti-Geldwäsche-Algorithmus ein Überweisungslimit von 5.000 Euro pro Tag auf mein Konto gesetzt habe - ohne Vorwarnung, ohne Zustimmung. Die Situation wurde immer absurder. Ich fragte beim Servicedesk nach einer Erklärung, denn nirgendwo - weder im Vertrag noch in den AGB - stand etwas davon, dass die Bank eigenmächtig solche Limits setzen darf. Dennoch konnte mir niemand wirklich helfen. In meinem Online-Banking stand übrigens, dass ich täglich bis zu 15.000 Euro überweisen kann - was sich offenbar nur als statische Anzeige herausstellte. Und das, obwohl es sich um eine ganz normale Überweisung von einer deutschen IBAN zu einer anderen handelte. Am Ende musste ich mein eigenes Geld in 5000-Euro-Schritten über mehrere Tage hinweg überweisen - wie man es sonst nur aus Berichten über autoritäre Staaten kennt. Ich frage mich ernsthaft, wie Openbank in Deutschland überhaupt eine Lizenz bekommen konnte. Fazit: Für diese Bank braucht man starke Nerven und viel Geduld. Sie lockt Neukunden mit leicht höheren Tagesgeldzinsen, aber der Aufwand und der Ärger sind es nicht wert. Lieber zu einer seriösen Bank wechseln, die ihre Kunden nicht so behandelt.

— Nawras T.
negativ 26.05.2025

Geld nicht möglich auf eigenes Konto zu überweisen

Wollte das Geld von meinem Konto auf das Referenzkonto zurücküberweisen. Ist nicht möglich. Die Hotline teilte mir mit, das nur 20.000 Euro gehen, ging nicht, dann habe ich es mit 19.000 Euro versucht - auch nicht - am Freitag wurde das Konto gesperrt, jetzt ist Montagabend und von der Sicherheitsabteilung der Openbank hat sich immer noch niemand gemeldet, trotz wiederholter Anrufe und E-Mails, Katastrophe! Heute wurde mir mitgeteilt, dass ich nicht mehr anrufen soll bis irgendwann einmal die Sicherheitsabteilung sich meldet, die ist aber in der Umstellung.

— Karolina J.
negativ 21.05.2025

Erträgnisaufstellung und Steuerbescheinigung für 2024

Mit den Konten bei der Openbank - Girokonto, Tagesgeldkonto und Depot - bin ich an sich sehr zufrieden. Auch die Debitkarte funktionierte einwandfrei. Allerdings habe ich negative Erfahrungen bei der Ausführung meiner Kundenwünsche gehabt. Diese wurden nicht oder nur ungenügend erledigt. Das Schlimmste sind die nicht gelieferten oben genannten Dokumente. Trotz verschiedener telefonischer und schriftlicher Anfragen habe ich sie bis heute immer noch nicht erhalten. Für die anstehende Steuererklärung bräuchte ich eigentlich die genannten Dokumente. Wahrscheinlich ist eine Steuererklärung ohne solche Dokumente nicht möglich.

— Thomas Roessner
negativ 13.02.2025

Schufa, Schufa, Schufa!

Ich habe ein Girokonto bei der Openbank eröffnet. Dieses wurde an die Schufa gemeldet. So weit so gut. Zudem habe ich zur besseren Organisation meiner Finanzen insgesamt drei Tagesgeldkonten bei der Openbank eröffnet (das ist problemlos via App in Sekunden möglich). Jedes der Tagesgeldkonten (nicht überziehbar, Überweisung nur aufs Referenzkonto möglich) wurde als eigenständiges Girokonto an die Schufa gemeldet. Ich habe jetzt 4 neue Girokonteneinträge bei der Schufa hinterlegt, mit einer entsprechend negativen Auswirkung auf meinen Score. Nicht toll.

— N. T.
negativ 06.01.2025

Einrichten von Daueraufträgen seit Wochen nicht möglich

Die Techniker bei dieser Openbank scheinen schon ausgesprochen spezielle Murkser zu sein. Jedenfalls kriegen sie es seit Wochen nicht auf die Reihe, dass man als Kunde einen Dauerauftrag online einrichtet. Glaubt man, es geschafft zu haben, erscheint nach dem Klick ´weiter´ der Hinweis: ´Leider konnte die Transaktion nicht abgeschlossen werden.´ Auch finde ich es äußerst schwach, dass beim Tagesgeld die momentan aufgelaufenen Zinsen nicht ersichtlich sind (bei der Suresse-Bank - ebenfalls zur Santander-Gruppe gehörend - kein Problem). Bei der Hotline wartet man sich einen Wolf. Kurz zusammengefasst: eine klassische Dienstleistungswüste

— K. S.
positiv 19.11.2024

Bin zufrieden mit der Openbank

Man kann sehr leicht ein Girokonto bei der Openbank erstellen. Alles läuft online ab. Die App macht genau das, was sie soll, sie informiert über kommende Lastschriften und über alle Buchungen. Kontostand und Umsätze einsehen, geht auf den einen Blick. Man bekommt eine Debitkarte, mit der man bis zu 5x im Monat kostenlos Geld am fremden Automaten abheben kann. Bei Santander kann man beliebig oft abheben. Die telefonische Hotline ist freundlich und hilft, falls es doch einmal haken sollte, an jedem Tag. Als weitere Besonderheit möchte ich erwähnen, das Tagesgeldkonto kann man wie ein weiteres Girokonto nutzen, d. h. Überweisung ist überallhin direkt möglich. Man kann sich auch eine Historie anzeigen lassen, wann und womit (Browserversion, Androidversion etc.) man sich bei der Openbank eingeloggt hat. Ein rundum gelungenes Girokonto wie bei der Openbank, welches bedingungslos kostenlos ist, findet man heute nur noch ganz selten.

— Ali Maenu
negativ 08.08.2024

Wenn man die Fallstricke kennt, kann man damit vielleicht glücklich werden

Registrierung geht schnell. Die App ist bestenfalls mittelmäßig was die Usability angeht. Es gibt eine ganz gut erreichbare Hotline, die leider oft benötigt wird. Auf die Aussagen dort sollte man sich aber nicht verlassen. Ich hatte leider den Eindruck, der Weg Hotline wird bewusst gewählt, damit man später Aussagen nicht getätigt haben muss. So wird bei schriftlichen Anfragen auf die Hotline verwiesen. Es gibt Fallstricke wie "das Tagesgeldkonto muss von der Bank selbst eröffnet werden, darf nicht vom Kunden eröffnet werden", Bonus gibt es dann doch nur wenn Bedingungen erfüllt sind usw. Wenn man all diese Feinheiten kennt, kann man das Angebot ja mal mitnehmen. Bei mir war es ein Reinfall, der mich ordentlich Lehrgeld gekostet hat. Einen Anschiss in der Hotline gab es obendrein.

— Felix Lohrmann
negativ 09.05.2024

Betrogen, neue MasterCard Debit wurde nicht zugestellt

Ich kann nur abraten. Schlechter Kundenservice! Bin seit 2020 Kunde bei OpenBank. Jetzt lief meine alte MasterCard Debit ab und es wurde keine Folgekarte zugestellt. Der Kundenservice kann nicht helfen, da laut Intern die Karte versendet wurde. Habe mehrfach um Hilfe gebeten. In der Vergangenheit gab es Probleme mit der Zustellung neuer Sicherheitsschlüssel. Mein Vertrauen ist jedenfalls verletzt und ich fühle mich betrogen. In so einem Fall hilft es leider auch nicht, dass man die World Option der Karte als früher Kunde umsonst hatte. Kündigung ist raus und ich werde zu N26 wechseln.

— Dominik Häusler
negativ 09.03.2024

Achtung!

Wir wurden Betrugsopfer und der Betrug wurde über ein Konto der Openbank ermöglicht. Die polizeilichen Auskunftsanfragen wurden im Wege der Rechtshilfe nach Spanien gerichtet, von der Openbank aber nicht beantwortet. Wir haben also auch nach über 5 Monaten keinerlei Informationen von der Openbank zu dem Konto erhalten - wem es gehört, was mit dem Geld passiert ist usw. Und zurücküberwiesen wurde auch nichts. Die Bank stellt sich tot. Es findet keinerlei Zusammenarbeit mit den Behörden statt.

— N. M.
negativ 12.01.2024

Drama bei Ausweis-Hinterlegung, Vorspiegelung falscher Tatsachen beim Tagesgeld

Die Openbank hat ein spezielles Anmeldeverfahren. Statt einer Kennung ist eine Dokumentennummer eines Persos oder Reisepasses anzugeben. Nach Ablauf der Gültigkeit des bei Eröffnung angegebenen Dokuments ändert sich folgerichtig die Dokumentennummer und Openbank verlangt eine erneute Hochladung des aktuellen Ausweises, ausdrücklich als Foto auf hellem Grund. Da es nicht möglich ist, einen Ausweis gleichzeitig von vorne und hinten aufzunehmen, habe ich folgerichtig nur die Vorderseite übermittelt. Sollte nach gesundem Menschenverstand auch genügen. Nachdem bei der Neuanmeldung nach jedem Upload die Aufforderung der neuen Aktualisierung aufploppte ist mir der Kragen geplatzt und ich habe Openbank per Mail an die angegebene Mailadresse unter Androhung des Abzugs des Tagesgeldes aufgefordert, mir mitzuteilen, wo der Fehler liegt. Gelandet bin ich in der Servicewüste. Nach einer Standardantwort, dass die Anfrage bearbeitet wird, kam dann nichts mehr. Aber was will man von einer reinen Onlinebank, die als Kontaktdaten die Filiale 241 angibt, auch anders erwarten. In der Filiale ist halt kein Mitarbeiter vorhanden! Zum Thema Tagesgeld: Hier schrammt die Openbank knapp am Vorwurf des Betrugs vorbei. Nachdem ich mich mit Kennwort, PIN, Transaktionscode auf registriertem Handy und Signaturschlüssel 4-fach (Gürtel, Hosenträger, Rettungsweste und Rettungsboot) authentifiziert hatte, erfolgte die Mitteilung, dass bei größeren Beträgen, hier größer 10.000 Euro pro Überweisung, der Kundendienst analog über Telefon zu kontaktieren sei. Openbank versteht den Begriff Tagesgeld offensichtlich nicht. Tagesgeld heißt sinngemäß tägliche Verfügbarkeit der gesamten Einlage. Dies wird klar verweigert. Es sehe jedenfalls die telefonische Rücksprache nach 4-facher digitaler Identifizierung unnötig und als Sicherheitsrisiko an! Aus diesem Grund habe ich sämtliche Einlagen einem Institut, welches sogar mit der täglichen Verfügbarkeit des gesamten Tagesgeldbetrags wirbt, anvertraut. Meine Empfehlung lautet daher: als Zweitgirokonto ok, als Tagesgeldkonto definitiv nicht zu empfehlen

— Andreas Kautz
negativ 04.11.2023

Kein Willkomens-Tagesgeldkonto erhalten, nur normales Konto

Ich habe am 2.7.23 den Antrag auf Kontoeröffnung gestellt, zunächst schien alles reibungslos zu funktionieren. Die Karte kam per Brief und dazu weitere Unterlagen. Dann einen größeren 5-stelligen Eurobetrag überwiesen, zunächst auf das Girokonto und dann auf das Tagesgeldkonto. Die erste Zinsgutschrift erfolgte zum 4.8.23, sie erschien mir etwas niedrig, aber ich dachte mir nichts weiter dabei, da die eingezahlte Summe nicht den gesamten Juli auf dem Konto lag. Die zweite Zinsgutschrift erfolgte zum 4.9.23, es wurde allerdings nicht mit 3,70% Zinssatz gerechnet und die Gutschrift war deutlich zu wenig. Entsprach eher 3% Zins anstatt 3,70%. Jetzt zum 4.11.23 dann der Hammer. Obwohl die ganze Zeit die eingezahlte Summe zuzüglich der in der Zwischenzeit erhaltenen Zinsen auf dem Konto lag, erhielt ich heute lediglich 35,92 Euro. E-Mails an die in der App vermerkten Adressen hilfe@openbank.de und filiale241@openbank.de werden ignoriert. Es kommt zwar eine Bestätigung über den Erhalt der E-Mail, es antwortet allerdings niemand. Telefonisch bisher nicht zu erreichen gewesen. Man erhält nirgends eine Information, wie die Zinszahlung berechnet wurde, noch welcher Zinssatz aktuell tatsächlich gilt. Ich habe jetzt angefangen, Beträge in Höhe von 3.000 Euro pro Tag auf mein deutsches Konto zurückzuschicken und hoffe, dass die Beträge auch zeitnah ankommen. Wenn ich mir die vorherigen Nachrichten so ansehe, habe ich ein schlechtes Gefühl dabei. Mein Fazit: Openbank lieber nicht.

— Gregor K.
negativ 16.10.2023

Rücküberweisung vom Tagesgeldkonto

Wollte heute 10.000 Euro von meinem Tagesgeldkonto auf mein deutsches Girokonto überweisen (dieses Girokonto ist der Openbank bekannt). Ich musste 5 Stellen meines Signaturschlüssels eingeben. Danach kam eine SMS mit einem 4-stelligen Code. Nach Eingabe des Codes kam: "Zu deiner Sicherheit ist bei Überweisungen von hohen Beträgen die Unterstützung einer unserer Mitarbeiter erforderlich. Bitte rufe uns unter 069 945 189 175 an und wir sind sofort für dich da." Ui, so viel Sicherheit kann lästig sein. Angeblich liegt das Limit bei 3.000 Euro. Wenn man mehr will, muss man sich mit der Hotline auseinandersetzen. Und das dauert! Diese Zeit habe ich nicht.

— A. M.
negativ 05.09.2023

Finger weg

Kein klassisches Onlinebanking. Beträge über 3.000 Euro können nur telefonisch überwiesen werden. Mit dem Kundenservice ist die Kommunikation in deutscher Sprache sehr schwierig. Wartezeiten am Telefon von 20 bis 30 Minuten sind leider die Regel. Einer Aufforderung anzurufen, hatte ich Folge geleistet und beim Anruf hatte der Kundenservice keine Ahnung, warum ich zurückrufen sollte. Warte nun seit 3 Tagen auf den von der Openbank überwiesenen Betrag. Bisher kein Zahlungseingang auf dem deutschen Konto feststellbar. Ich bin gespannt, ob das Geld noch auftaucht oder ob ein Anwalt eingeschaltet werden muss.

— Anett Nerger
negativ 23.08.2023

Geld steckt im neuen Tagesgeldkonto fest

Ich wollte einen Betrag über 3.000 Euro vom Tagesgeldkonto abheben. Es kommt eine Anzeige, dass man die Hotline dafür benötigt. An der Hotline ist aber nur eine Computerstimme, die erst mal ewig lange erzählt, was alles zum Tagesgeldkonto gefragt werden könnte. Danach werden noch weitere Abfragen gemacht, wo aber die Tastatureingaben nicht angenommen werden und Spracheingaben werden "nicht verstanden". Wenn man mal Geld vom Tagesgeldkonto benötigt, Fehlanzeige. Vielleicht gestatten sie nur 3.000 Euro am Tag, oder in der Woche? Ich hoffe nicht im Jahr! Die Einzahlung geht ohne Weiteres. Es gibt keine besonderen Features in der App. Sie ist übersichtlich.

— Kevin D.
negativ 11.08.2023

Überweisungs-Chaos

Ich habe einen nicht unerheblichen sechsstelligen Betrag via des Openbank-Girokontos weiter auf das Openbank-Tagesgeldkonto überwiesen. Nun will ich in einem zweiten Schritt nochmal einen kleinen fünfstelligen Betrag nachschießen, habe den auf das Openbank-Girokonto überwiesen, und kann ihn ohne Hilfe des Servicepersonals nicht auf das Tagesgeldkonto weiterleiten. Das System sagt, der Betrag sei zu hoch als normale Überweisung. Ich bin gespannt, was mich mit dem Servicepersonal erwartet und was das soll. Ich darf nicht darüber nachdenken, was erst passiert, wenn ich den Gesamtbetrag auf mein Standard-Girokonto rücküberweisen will. Die Website ist eine einzige Katastrophe, frage mich immer wer so etwas programmiert hat. Absolut nicht intuitiv, alles viel zu kompliziert.

— Michael Kalina
negativ 26.07.2023

Robo-Advisor frisst Geld/Portfolio-Kündigung wird nicht bearbeitet

Ich habe die Investitionsstrategie komplett der Openbank überlassen. Schnell stellte sich heraus, dass der sogenannte Robo-Advisor das Geld verbrennt. Nach über einem Jahr Geduld und einem zu verzeichnenden Verlust von über 1.000 Euro habe ich ein großes Portfolio gekündigt. Auch nach über einer Woche ist der Stornierungsvorgang immer noch nicht bearbeitet worden und das Geld steht mir immer noch nicht zur Verfügung. Openbank ist schlicht ein Fluch! Ich werde mich so schnell wie möglich komplett von dieser Bank lösen. Mehr Ärger geht nicht. Mit dieser Strategie werden über kurz oder lang alle Kunden abspenstig gemacht und der Niedergang ist absehbar.

— Uwe Engelking
positiv 16.07.2023

Einfaches Onlinebanking, funktioniert tadellos

Einfaches, sehr gutes Onlinebanking. Das Banking und das Einloggen hat bis dato immer funktioniert. Zahlungen durchführen, Geld anlegen, Tagesgeldkonto mit sehr guten Zinsen im Vergleich zu anderen Banken ist das einfach top, was will man mehr. Im Gegensatz zur ING sind das Welten. Bei der ING könnte man sich hier mal erkundigen wie die das hier bei Santander machen. Die ING war zu Beginn der DiBa-Ära mal auf ähnlichem Nivea wie die Openbank, aber das ist schon viele Jahre her. Also ich kann die Openbank nur empfehlen.

— Ragi Ginter
positiv 07.07.2023

Sehr zufrieden

Wenn etwas gut ist, behalten es die Leute für sich, wenn etwas nicht 100%ig klappt, dann hagelt es negative Berichte. Im Falle der Openbank für mich nicht nachvollziehbar. Anmeldung, Eröffnung und Legitimation problemlos und schnell. Als trotzdem noch bezüglich der Ausweiskopie eine Benachrichtigung kam, aber die neue Kopie nicht mehr neu versendet werden konnte, kurz telefonisch geklärt und das Konto war eröffnet. Kommunikation/Benachrichtigungen immer schnell per E-Mail oder SMS. Einloggen mittels Ausweisnummer klar, aber was soll daran in Verbindung mit einer PIN kompliziert sein? Willkommenstagesgeldkonto nach telefonischer Eingabe der Zugangsdaten und 3 Fragen des Servicecomputers in weniger als 2 Minuten mit einem sehr freundlichen Mitarbeiter eingerichtet. Was will ich für einen Spitzentagesgeldzinssatz in den nächsten 6 Monaten mehr? Und auch die Standardverzinsung ist sehr gut. Ein kostenloses Girokonto nebst Debitkarte on top kann man nutzen, muss man ja nicht. Mir zumindest gefällt das gut.

— Robert Worsch
negativ 12.05.2023

Chaosbank

Umständliches Einloggen über die Nummer des Personalausweises und PIN. Lange Wartezeiten in der Warteschleife bei Anruf. Bei jeder telefonischen Verbindungsaufnahme erneute Abfrage aller persönlichen Daten, Nummernfolge PIN und anderer Daten. Teilweise mehrere Anrufe notwendig, um die Lösung eines Problems zu erhalten, z. B. 5 Anrufe zur Eintragung einer neuen Personalausweis-Nummer, dabei 4 Auskünfte falsch. Schriftliche Anfragen werden detailliert gar nicht, oder erst nach Wochen beantwortet. Schriftliche Mitteilungen werden offensichtlich nicht ganz gelesen. Obwohl alle Angaben vorhanden, werden diese erneut nachgefragt. Kündigung des Kontos wurde bestätigt, trotzdem kommen immer wieder Rückfragen. Kontozugang wurde gesperrt, Restguthaben auch nach Wochen nicht ausgezahlt. Stattdessen der Vorschlag, das Restguthaben und die Zinsen einer gemeinnützigen Organisation zu spenden.

— Otto Ohewa
negativ 28.04.2023

Schlechter Service beim Girokonto/Tagesgeld

Der Service der Openbank zum Girokonto/Tagesgeld konnte auf der ganzen Linie nicht überzeugen. Der Internetzugang zum Konto mit Ausweisnummer und PIN ist umständlich. Die telefonische Erreichbarkeit dauert sehr lange. Nach Kontaktaufnahme zum Kundenbetreuer werden zahlreiche Daten abgefragt wie Name, Vornahme, Wohnort, Telefonnummer, verschiedene Ziffern des Internet-Logins und des Signaturschlüssels. Bei vier Anrufen beim Service erhielt sich vier unterschiedliche falsche Auskünfte zur Lösung meines Problems. In einer Antwort-Mail der Bank wurde eine Bearbeitungszeit von drei Tagen angekündigt, nach neun Tagen und einem erneuten Anruf, war die Bearbeitung meines Anliegens noch gar nicht eingeleitet worden. Der Service war überwiegend von ausländischen Mitbürgern besetzt, deren Aussprache auf Deutsch nicht immer verständlich war. Da bei jedem Anruf ein anderer Servicemitarbeiter das Telefongespräch annahm, musste das komplette Anliegen in jedem Fall erneut erklärt werden, inklusive aller oben angegebenen Abfragen durch den Servicemitarbeiter. Die Bankverbindung habe ich gekündigt.

— O.-H. Wolf
negativ 08.04.2023

Girokonto nicht nutzbar

Ich habe am Montag in der Früh 500,00 Euro von meinem Openbank-Girokonto auf mein normales deutsches Girokonto überwiesen. Nachdem der Betrag auch am Mittwoch noch nicht gutgeschrieben war, habe ich am Donnerstag eine E-Mail geschrieben und gefragt, ob Sie mir sagen können, wo meine 500 Euro abgeblieben sind. Auf dem Konto belastet waren sie jedenfalls. Am Samstag kam eine E-Mail, ich solle bei Openbank anrufen. Die Dame am Telefon meinte, die Überweisung wäre noch nicht ausgeführt worden. Die zuständige Fachabteilung wolle wissen, was der Verwendungszweck "delta" bedeute. Ich habe ihr erklärt, dass das Differenz bedeutet, weil mit der Überweisung eine Differenz ausgeglichen werden soll. Die haben doch einen an der Waffel. Wenn ich das nächste Mal "&5jk%°?§" schreibe, sperren sie es wieder? Und warum muss ich mich melden und bekomme nicht von denen sofort eine Nachricht, dass die Überweisung nicht ausgeführt wurde? Also das Openbank-Girokonto ist vor dem Hintergrund dieses Erlebnisses nicht nutzbar. Schon allein die Tatsache, dass ein Verwendungszweck "delta" zu einer Nichtausführung von 500 Euro auf mein eigenes Konto führt, reicht für mein Fazit. Dass die sich aber nicht gemeldet haben, geht schon drei Mal nicht.

— Tobias Huettner
positiv 30.03.2023

Sehr gute Bank ... zu empfehlen

Die Openbank arbeitet schnell und zuverlässig. Wenn ich Probleme hatte, war der telefonische Support immer gut geschult, höflich und zuvorkommend. Mir wurde immer sofort weiter geholfen und die Problemlösung war immer zügig. Überweisungen werden sofort ausgeführt und kommen schon einen Tag später beim Begünstigten an, obwohl die Bank ihren Sitz in Spanien hat. Klappt alles reibungslos. Ich persönlich kann diese Bank sehr empfehlen, wenn man ein kostenloses und unkompliziertes Konto mit Kreditkarte haben möchte. Mich wundert es sehr, dass ich hier überwiegend nur negative Bewertungen gelesen habe.

— Nicole Förster
negativ 23.08.2022

Unprofessionell und meiner Meinung nach allenfalls zur Zinsanlage geeignet

Die Bank wurde wegen des Zinsangebots mehrere Monate zum Parken höherer Geldbeträge genutzt. Bei Überweisung eines mittleren fünfstelligen Betrags vom Openbank-Konto per IBAN-Überweisung begann dann eine Odyssee, die bis jetzt nicht vorbei ist: Der Überweisungsempfänger hat erklärt, den Geldbetrag nicht bekommen zu haben. Der Überweisungsbeleg wurde von der Bank erst mit 4 Tagen Verspätung ins Onlinebanking eingestellt - darin waren dann alle Empfängerdaten inklusive das Sparkassenkonto des Empfängers richtig eingestellt. Auf Nachfrage teilte dann die Hotline der Openbank mit, dass man das Geld an die Westdeutsche Landesbank (!) überwiesen habe. Dieses Institut ist allerdings seit geraumer Zeit aufgelöst. Aufforderungen, sich schriftlich zu erklären, wohin der Betrag denn nun überwiesen wurde, sind bis dato unbeantwortet geblieben. Eine Gutschrift des Betrags hat es bis heute nicht gegeben; ich werde wohl Klage erheben müssen. Das eigentlich Ärgerliche ist, dass man an der Hotline mit zwar netten, aber im Bankgeschäft völlig unbedarften Leuten redet, denen man den Aufbau einer IBAN erklären muss. Über diese zur Abwehr von Kundenreklamationen installierte Mauer gelangt man nicht. Zwar müssen die Hotline-Mitarbeiter immer Rücksprache halten; die Person, die Auskunft gibt oder Entscheidungen trifft, erreicht man indes nicht. Schade eigentlich, denn der Fall ist einfach gelagert. So aber werde ich Anwaltsgebühren in eigener Sache verdienen - Danke liebe Openbank!

— M. H.
negativ 17.08.2022

Nicht zu empfehlen

Ich war ein Jahr lang Kunde dieser Bank. Die Bank forderte ständige Nachweise zu Geldeinzahlungen, teilweise auch unsinniger Weise zu Gehaltszahlungen, die eigentlich ja immer vom gleichen Absender gekommen sind und bereits mehrfach bei der Bank vorlagen. Das Personal wirkt teilweise gering gebildet und mit den Vorgängen überfordert. Das Bearbeiten einiger Vorgänge dauerte 4 bis 8 Wochen. Unberechtigte Abbuchungen wurden trotz Anforderung meinerseits von der Bank nicht wieder zurückgebucht. Man schreibt es zwar ungern, aber die Bank befindet sich in Spanien und hier scheinen viele Dinge nicht wirklich gut organisiert. Also leider nicht zu empfehlen!

— Jan Dobisch
negativ 21.10.2021

Für ungeduldige Menschen absolut nicht zu empfehlen

Das Banking kann ich nicht beurteilen, ich bin schon an der Eröffnung verzweifelt ... Der Prozess der Kontoeröffnung ist eigentlich super, problemlos und komfortabel ... nur ist mein Konto nach 2 Wochen immer noch nicht zugreifbar, da meine Ersteinzahlung nicht angekommen sei und meine Dokumente noch geprüft würden. Wiederholte telefonische Nachfragen machen das auch nicht besser. Es läge zwar alles Nötige von mir bereits vor und man verstünde das auch nicht, die wiederholten Versprechen, sich zu kümmern wurden aber nie eingehalten, eine Besserung oder auch nur eine Reaktion, was das Problem sei, bekam ich nie. Heute sollte dann die Schufa Schuld sein (!), die zu lange für Antworten brauche und überhaupt "Sie warten ja auch erst 2 Wochen auf die Kontoeröffnung, da müssen Sie schon etwas Geduld haben." Habe ich nicht und bereue der Openbank meine Daten gegeben zu haben. Für ungeduldige Menschen wie mich also absolut nicht zu empfehlen.

— Thomas Forde
negativ 19.10.2021

Bankgeschäfte der anderen Art

Ich hatte Mitte 2020 ein Giro-/Tagesgeldkonto bei der Openbank eröffnet. 6 Monate nachdem ich Geld auf dem dortigen Tagesgeldkonto geparkt hatte (und längst schon wieder abgezogen und weiterverwendet hatte), wollte die Bank wissen, wie ich zu dem Geld gekommen sei und forderte Nachweise an. Ich habe das abgelehnt und angeboten unsere Geschäftsbeziehung in gegenseitigem Einvernehmen zu beenden. Darauf ist die Bank nicht eingegangen. Stattdessen hat sie weitere drei Monate später einen von mir dort eingezahlten hohen 5-stelligen Betrag eingefroren und die Freigabe des Geldes von der Aushändigung der erwähnten Nachweise abhängig gemacht und letztlich auch erzwungen - da ich mich auf eine Auseinandersetzung unter spanischem Recht nicht einlassen wollte. Meine Geschäftsbeziehung mit dieser Bank ist seitdem beendet.

— Michael Rogowski
negativ 28.06.2021

Nie wieder was gehört und Achtung: Bank arbeitet mit Schufa zusammen

Ganz wichtig: Die weit verbreitete Meinung, dass die OpenBank nicht mit der Schufa zusammen arbeite, ist falsch. Man bestätigt bei der Kontoeröffnung, dass man mit dem Datenaustausch einverstanden ist - allerdings gut versteckt. Vermutlich habe ich aufgrund meiner schlechten Schufa nie wieder etwas gehört nach der Kontoeröffnung. Keine Mail, dass eine Kontoeröffnung nicht möglich ist. Der von mir zur Identifizierung angewiesene Betrag von meinem Konto in Deutschland wurde zurücküberwiesen. Und, wenn ich Mails an den Kundensupport geschrieben habe, wurden diese vom Server der Bank stets abgewiesen und konnten nicht zugestellt werden. Die Bank hat offenbar eine Blacklist, auf der wohl alle Mailadressen vermerkt sind, mit denen es sich nicht lohnt, in Kontakt zu treten. Ich wiederhole nochmal: Es kam keine Nachricht, dass die Kontoeröffnung nicht möglich ist, gar nichts.

— Frederick Arnheim
negativ 10.05.2021

Warnung

Per VideoChat habe ich vor 6 Monaten ein Konto bei der Openbank eröffnet. Ich bekam eine Nachricht, mit der neuen Kontonummer, und einem Hinweis, dass das Konto ab sofort genutzt werden kann. Das habe ich gutgläubigerweise auch gemacht und bereits Geld überwiesen. Auf dem Konto befindet sich ein hoher Betrag, den ich dringend benötige und an den ich nicht drankomme. Die Karte mit den Zugangsdaten habe ich jedoch noch immer nicht erhalten. 6 Monate sind vergangen. Telefonisch wird mir regelmäßig versichert, dass die Sache jetzt geregelt wird. Es passiert aber nichts. Es hat sich bisher auch keiner bei mir entschuldigt, oder Ähnliches. Ich fühle mich verschaukelt.

— W. O.
negativ 23.02.2021

Katastrophale Eröffnung (wenn überhaupt)

"Intelligente" Vervollständigung der Melde-Adresse im Formular mit gleichzeitigem Hinweis, die vervollständigte Adresse sei ungültig. Ursache vermutlich Klammern in der vervollständigten Adresse: Ort (Fluss). Nach Auswahl des Debit-Karten-Motivs brach die Registrierung final ab. Angeblich ungültige Daten. Seither alle 2 Tage eine E-Mail mit dem Hinweis, ich solle meine Daten vervollständigen, wobei der Link zum Kundenbereich führt (Login mit Ausweisnummer und PIN) und sich im Menü keine Optionen zur Vervollständigung finden. Antwort auf E-Mail-Beschwerde nach 7 Tagen ohne brauchbaren Inhalt ("Loggen Sie sich ein und unterschreiben Sie dort den Vertrag" - Wo denn bitte?). Nach Anruf bei der Hotline endlich ein Link zum DocuSign-Verfahren. Neben den Ausweiskopien, soll ich noch folgende zusätzlichen Nachweise liefern: Ursprungskonto der geforderten Testüberweisung ist mein eigenes Konto, Gehaltsabrechnung, Meldebescheinigung oder Stromrechnung. Ich denke, das ist das Maximum an möglichen Nachweisen, die man in einzelnen Fällen verlangt. Ich fühle mich, als glaube die Bank, ich hätte etwas zu verbergen. Und das habe ich auch. Denn wenn ich die anderen schlechten Kritiken lese, die ich mittlerweile ergoogelt habe, dann ist mir nun vollkommen klar, diesen Schikanen unterwerfe ich mich nur noch, um die Eröffnungsprämie abzugreifen. Ursprünglich wollte ich das Konto nutzen. Aber nun ist es definitiv schneller gekündigt als eröffnet.

— A. F.
negativ 26.01.2021

Hände weg

Ein halbes Jahr hatte ich dieses Konto gehabt - bis vor Kurzem. Vor ca. einem Monat kam urplötzlich meine Überweisung an einen Kunden, die ich vor einem Monat getätigt habe ohne jedwede Erklärung zurück. Na gut, so was kann passieren, dachte ich. Dann musste ich ca. 2 Wochen warten, bis meine Gutschrift von Amazon von der Mastercard auf mein Konto umgebucht wurde. Nun warte ich seit dem 12. Januar auf das Geld vom Kunden, welches im System gar nicht auftaucht und auf das Geld, was zwar unter "erhaltene Überweisungen" erscheint, jedoch nicht auf dem Konto. Aus diesem Grund bin ich ab sofort bei einer anderen Bank.

— Dennis M.
positiv 31.12.2020

Super Zweitgirokonto

Ich habe vor einigen Wochen das kostenlose Girokonto der Openbank eröffnet und nutze es seitdem als gutes Zweitgirokonto. Das Konto habe ich in erster Linie wegen des Zinssatzes für das Tagesgeldkonto (aktuell 0,50%) eröffnet. Dass das Girokonto eine nichtdeutsche bzw. spanische IBAN hat, ist für mich kein Problem, eher im Gegenteil, es kommt mir zugute, da ich auch im spanischen Raum Zahlungsverkehr habe. Geldeinzahlungen auf das Girokonto sind nur in Spanien möglich. Das Girokonto ist aber ansonsten voll funktionsfähig. Auch eine gute Sache: Das Girokonto der Openbank wird nicht an die Schufa gemeldet. Neben der girocard und der Visakarte bei meinem Erstgirokonto habe ich jetzt auch endlich eine gebührenfreie Mastercard, zwar ohne Dispo, den brauche ich aber auch nicht, dafür mit Wunsch-Pin, was super ist, da ich so eine gut merkbare PIN vergeben kann. Ich kann 5x pro Monat an allen Geldautomaten ziehen, was ausreichend ist, zusätzlich kann ich noch die Santander-Automaten benutzen, da die Openbank eine Tochter der Santander ist. Eine girocard gibt es hingegen nicht. Google Pay und für mich besonders wichtig Apple Pay werden unterstützt. Das Onlinebanking ist ganz ok und aus meiner Sicht sehr übersichtlich. Es erinnert ein bisschen an das Onlinebanking der ING-DiBa (neben Zugangsnummer und PIN noch der DiBa-Key). Ich halte das für ein gutes zusätzliches Sicherheitskriterium. Zur Freigabe von Aufträgen und Transaktionen wird das mTan-Verfahren angeboten. Der Kundenservice ist nach meinen Erfahrungen super (Frankfurter Ortsvorwahl und Rückrufservice). Dazu kann ich Folgendes berichten: Von Mitte bis Ende November 2020 gab es eine Prämienaktion von 40 Euro für die Kontoeröffnung. Meine Kontoeröffnung Anfang Dezember 2020 war knapp zu spät. Also habe ich beim Kundenservice angerufen. Das mache ich immer so, mehr als Nein sagen kann ja nicht passieren! Ich habe vom Rückrufservice Gebrauch gemacht und wurde zwei Stunden später zum Wunschtermin (!) zurückgerufen. Ich habe gefragt, ob ich auch noch von der Prämie profitieren könne, denn schließlich hatte ich den Antrag noch Ende November 2020 ausgefüllt und auf den Weg gebracht. Der freundliche Mitarbeiter vom Kundenservice sagte mir, dass ich die Prämie aus Kulanz noch bekommen könne. Und nach wenigen Tagen war die Prämie meinem Girokonto gutgeschrieben (ein schönes Vorweihnachtsgeschenk!). Bis jetzt bin ich vollkommen zufrieden und kann das Girokonto zumindest als Zweitgirokonto hundertprozentig empfehlen!

— Dirk B.
negativ 07.12.2020

Schwierigkeiten mit gesetzeskonformen Ausweiskopien

Die Openbank, eine Online-Tochter der Santander aus Spanien, bietet 0,5% Zinsen aufs Tagesgeld, für Neu- wie auch für Bestandskunden. Interessiert habe ich die Kontoeröffnung beantragt. Man muss gleichzeitig mit dem Tagesgeld auch ein Girokonto mit Mastercard beantragen. An sich eine angenehm einfache Kontoeröffnung online. Man wird gebeten, einen Euro auf das neu einzurichtende Konto zu überweisen. Dann kommt man auf eine Seite, auf der man sich mit Kopie von Vorder- und Rückseite des Personalausweises oder Reisepasses identifizieren muss. Leider hat die Bank Schwierigkeiten, eine gesetzeskonforme Kopie des Personalausweises zu akzeptieren. Laut Personalausweisgesetz §20 Abs. 2 muss eine Kopie unveränderbar als solche gekennzeichnet sein. Ähnliches findet sich in § 18 Abs. 3 des PassGesetzes. Danach darf ein Ausweis/Pass nur vom Inhaber oder von anderen Personen mit Zustimmung des Inhabers in der Weise abgelichtet werden, dass die Kopie dauerhaft und unveränderbar als Kopie gekennzeichnet wird. Die Openbank will Kopien ohne den Vermerk "Kopie", ansonsten akzeptiert sie die eingesandten Kopien nicht.

— Rainer Schäfer
neutral 05.12.2020

Naja

Bereits zwei Tage nach Beantragung war das Konto einsatzbereit. Die Mastercard erhielt ich eine Woche später. Die Nutzung ist aus meiner Sicht nichts Besonderes und mit anderen Onlinekonten vergleichbar. Die spanische IBAN hat ihre Vor- und Nachteile. Wer eine Immobilie in Spanien besitzt, ist mit diesem Konto als Zweitkonto recht gut beraten. Viele spanische Versorger, wie z. B. Müllabfuhr, Strom und Wasser, ziehen nicht von deutschen Konten ein. Im Gegenzug akzeptieren deutsche Banken, allen voran die Santander Consumer Bank, für Fest- und Tagesgeldkonten kein Referenzkonto mit spanischer IBAN. Des Weiteren ziehen einige deutsche Firmen, z. B. blau.de, nicht von Konten mit spanischer IBAN ein. Ebenso gibt es Probleme für Rentner, da der Rentenservice nur auf deutsche Konten zahlt. Bei einer ausländischen Bank wird vermutet, dass der/die Rentner/in im Ausland wohnt. Der dann folgende Papierkrieg mit Rentenversicherung und Finanzamt kann nur mit einem weiteren Konto bei DKB, ING und Co. vermieden werden. Ein weiteres Übel ist die fehlende girocard. Unser Einwohneramt verlangt Zahlung ausschließlich mit dieser Karte. Barzahlung und Kreditkarten werden abgelehnt. Ebenso ist die girocard für Bargeldauszahlung im Supermarkt erforderlich. Last but not least ist die zum Konto gehörende Mastercard nicht als Kaution bei Mietwagenfirmen und Hotels geeignet, das es sich um eine Debitkarte handelt.

— T. S.
positiv 18.11.2020

Gut, aber nicht als Hauptkonto

Die Kontoeröffnung verlief problemlos. Personalausweis sowie Kontoauszug vom Hauptkonto reichten aus. Eine Überweisung vom Hauptkonto zwecks Verifikation und das neue Konto ist freigeschaltet. Ein für Spanien übliches Vorgehen. Alternativ werden Steuerbescheide oder Gehaltsnachweise akzeptiert. Interessanterweise meldet Openbank das eröffnete Konto nicht an die Schufa, sondern schickt lediglich eine Girokontoanfrage. Als Login gilt die Personalausweisnummer, in Spanien ebenfalls üblich. Die Anmelde-PIN wird im Laufe der Registrierung frei gewählt. Nach einer Woche kam die Mastercard-Debit, mit der man 5 Mal im Monat in der Eurozone kostenlos Bargeld abheben kann und unbegrenzt in Santander-Filialen. In einem kostenpflichtigen Reisepaket sind sogar 5 kostenlose Barabhebungen im Monat weltweit, sowie gebührenfreie Zahlungen in anderen Währungen mit dabei. Außerdem kam die Super-PIN. Sie ist für jeden telefonischen Kontakt sowie für Stammdatenänderungen erforderlich. Es wird das altbekannte mTAN-Verfahren eingesetzt. Der Zugang ist sowohl über Browser als auch über App möglich. Dabei kann die Funktionalität zwischen zwei Zugangswegen zeitweise unterschiedlich sein. Manche Funktionen oder Optionen können in Web fehlen, manche in der App. Das wird aber immer relativ kurzfristig nachgeholt. Die deutschsprachige, freundliche und kompetente Hotline sitzt in Madrid, ist aber unter einer Frankfurter Nummer zu erreichen. Auch per Mail ist der Kundenservice erreichbar, die Mails werden meistens innerhalb von wenigen Stunden beantwortet. Die Bank bietet auch ein Tagesgeldkonto an, das man einfach online eröffnen kann. Auch Investmentfonds sind inzwischen im Programm. Die Nachteile sind aber unübersehbar. Viele Einzugsstellen akzeptieren immer noch keine ausländischen IBANs. Darunter nicht nur kleine private Wohnungsvermieter, sondern auch manche Strom- und Gaslieferanten, Kreditkartenanbieter, Online-Händler etc. Fehlende Bankeinzugsmöglichkeiten können in bestimmten Fällen zu einem echten Problem werden. Auch muss man an manuelle Zinsbesteuerung und Freibeträge denken, denn die Zinserträge werden nicht automatisch besteuert. Auch Kontoauszüge in gewohnter Form werden nicht bereitgestellt. Die Absender-IBAN wird nicht angezeigt. Der entscheidende Nachteil ist aber fehlende girocard, die in Deutschland öfters als einzige Karte akzeptiert wird. Wer in Deutschland viel unterwegs ist und kein Freund vom Bargeld ist, soll mehrmals überlegen, bevor er sein Openbank-Konto zum einzigen Girokonto macht. Da andere Banken für ihre kostenlosen Konten regelmäßige Eingänge erwarten, erübrigt sich die Frage vom Gehaltskonto bei Openbank. Für ein zusätzliches Girokonto oder fürs Tagesgeld eignet sich Openbank durchaus, sowie für diejenigen, die öfters nach Spanien reisen. Wer in Spanien zum Beispiel Immobilien hat, kommt um Openbank nicht herum.

— M. F.
neutral 15.10.2020

Leider erhebliche Abstriche

Kontoeröffnung recht einfach und zügig. Als Legitimation reichte eine Überweisung vom bisherigen Konto. Nach zwei Tagen war das Konto einsatzbereit. Die Mastercard-Debitkarte erhielt ich eine Woche später. Obwohl kein Dispo angeboten wird, muss sich der Kunde bei der Beantragung recht nackig machen. Es wurden unter anderem die Zustimmung für Schufaabfrage und der letzte Steuerbescheid gefordert. Nach nunmehr zweimonatiger Nutzung fallen mir leider einige unangenehme Probleme auf. Es gibt keine girocard, die jedoch bei unseren Bürgerämtern als alleinige Zahlungsmethode gefordert wird. Viele Geschäfte, z. B. meine Kfz-Werkstatt, akzeptieren nur Bargeld und girocard. Als weiteres Hindernis erweist sich die spanische IBAN. Diese ist 24-stellig (die deutschen haben 22 Stellen) und kann somit in vielen Online-Formularen nicht eingegeben werden. Zwei Beispiele von vielen: Änderungsanzeige Rentenservice, Referenzkonto SWK-Festgeld. Letzteres akzeptiert grundsätzlich nur eine deutsche IBAN. Telefonisch wurde mir mitgeteilt, dass der Grund hierfür "Vermeidung von Geldwäsche" sei. Somit kann ich als Fazit sagen: Das Konto ist recht gut gemacht, einfaches und verständliches Onlinebanking, ohne viel Schnickschnack, aber solange die EU-Grundfreiheiten noch nicht bei allen Institutionen angekommen sind, ist ein deutsches Konto weiterhin nötig.

— H. J.
positiv 11.09.2020

Herausforderer mit hohem Potenzial

Grundsätzlich sehe ich neue Wettbewerber und deren Produkte als Ergänzung und Bereicherung des Angebotes hier am Markt. Allerdings wollte ich nicht zu einer "Hipster E-Geld-Bude", die ständig Risikokapital verbrennt und auf dem Smartphone das "Banking neu erfindet". Es war gar nicht so einfach, eine Challenger-Bank zu finden, die auch auf dem Desktop bzw. über die Webseite auf dem Rechner funktioniert und keinem App-Zwang unterliegt. Openbank wurde als Digitalbank der Santander gegründet und ist somit sozusagen Zeitgenossin von Hello bank der BNP Paribas bzw. comdirect. Die Kontoeröffnung geschieht sehr einfach über die Website und das Hochladen von Dokumenten. Ein VideoIdent (mit entsprechenden Anforderungen an den eigenen PC) bzw. PostIdent ist nicht erforderlich. Der Kundendienst ist deutschsprachig und hat eine frankfurter Telefonnummer, allerdings sitzt er wohl Madrid. Am 23. Juli startete ich das Eröffnungsverfahren. Am 25. Juli war das Konto einsetzbar. Am 31. Juli kam die R42 Debitkarte. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass bei den ersten 50.000 Neukunden bis zum 31. Juli das sogenannte TravelPlus-Paket bei der Karte kostenlos aktiviert ist. Dieses Paket umfasst diverse Versicherungen. Außerdem ermöglicht es weltweit 4 gebührenfreie (natürlich nur seitens Santander) Bargeldabhebungen pro Monat an allen Automaten. Ohne das Paket kann nur an Automaten in der Eurozone und Santanderautomaten gebührenfrei abgehoben werden. Das Paket kostet normalerweise monatlich 7,99 Euro. Für die ersten 50.000 Neukunden bis 31. Juli war es für immer gratis aktiviert. Ich selbst hätte es beinahe nicht geschafft. Wegen technischer Probleme mit meinem Gerät konnte ich meine Karte beim Eintreffen nicht aktivieren. Allerdings habe ich es am 31. Juli dann eben telefonisch über den hervorragenden Kundendienst veranlassen können. Nach den Erfahrungen anderer Nutzer in diversen Foren gab es den Neukundenvorteil mit dem TravelPlus-Paket wohl dann doch noch bis 31. August. Seit dem 1. September scheint es ihn aber nicht mehr zu geben. Entgegen anderer Veröffentlichungen funktionieren auch Lastschriften trotz spanischer IBAN problemlos. Als Fazit ist festzuhalten, dass es ein gutes Konto ist. Falls das TravelPlus-Paket kostenlos dabei ist, kann es trotz fehlenden Dispos nach meiner Meinung auf jeden Fall mit DKB gut mithalten. Ohne kostenloses Paket kann es auf jeden Fall auch der ING, norisbank, Consorsbank und den meisten anderen Fintecs das Wasser reichen.

— Matthias L.