Viele Kunden möchten mit ihrem Smartphone kontaktlos bezahlen können, weil sie es ohnehin immer dabeihaben. Apple Pay ist die mobile Bezahllösung auf iOS-Geräten, basierend auf NFC. Für Apple Pay können nur Karten verwendet werden, bei denen das jeweilige kartenausstellende Institut mit dem US-Giganten zusammenarbeitet. In Deutschland waren ab Dezember 2018 als erste die Deutsche Bank, comdirect, HypoVereinsbank, N26 und eine Handvoll weiterer Anbieter mit dabei. Es folgten die Commerzbank und kundenstarke Direktbanken wie DKB und Consorsbank sowie die ING, die sich wegen des wachsenden Unmuts der Kunden entschloss, doch noch auf den Zug aufzuspringen. Und weil auch die anderen beiden großen Bankengruppen hinzukamen, die Sparkassen im Dezember 2019 und die Volks- und Raiffeisenbanken im April 2020, kann man mittlerweile von einer sehr breiten Verfügbarkeit sprechen. Es kommen immer noch weitere Banken hinzu, auf der Internetseite von Apple gibt es unterteilt nach Ländern eine offizielle Liste der Teilnehmer.

Die Sparkassen sind die ersten, die das Apple Pay auch mit der girocard anbieten können, das funktioniert seit August 2020, wodurch sie sich gegenüber der Konkurrenz einen Vorteil erarbeitet haben. Bis dahin konnte Apple Pay nur in Verbindung mit einer Kredit- oder Debitkarte von Mastercard, Visa oder American Express verwendet werden. Sparkassen-Kunden können sich dadurch für jeglichen Fall rüsten, Apple Pay auch an Kartenzahlungsterminals einsetzen, die ausschließlich die girocard akzeptieren. Apple Pay mit einer verknüpften girocard ist vorerst aber nur vor Ort einsetzbar, nicht im Internet und auch nicht im Ausland. Kunden der 1822direkt, der Direktbank der Frankfurter Sparkasse, können weder über die Kreditkarte noch über die girocard Apple Pay verwenden. Kunden der DKB, einer Tochter der Bayerischen Landesbank, können Apple Pay ausschließlich über die Visa Card verwenden.

Aus unserem Vergleich der bundesweiten Girokontoanbietern fehlen von den größeren auch noch Postbank, Santander Consumer Bank, Targobank und Volkswagen Financial Services. Wer ein iPhone oder eine Apple Watch besitzt und sein Konto bei einer Bank unterhält, die es noch nicht hat oder sich dagegen entschied, wird jedenfalls überlegen zu wechseln oder sich ein Zweitkonto zuzulegen. Zu diesem Beitrag haben wir Kontomodelle aus unserem Vergleich gegenübergestellt, bei denen Apple Pay gut eingebunden ist, und nennen weitere Möglichkeiten Apple Pay mit wenig Aufwand nutzen zu können. Ob ein Girokontoanbieter Apple Pay unterstützt, ist in unserem Vergleich generell beim Vergleichspunkt "mobil bezahlen" notiert. Die Abrechnung der getätigten Zahlungen läuft über eine zum Konto ausgestellte Karte von Visa oder Mastercard. Deutsche Bank und norisbank bieten ihren Kunden, die lediglich eine girocard zu ihrem Konto haben, eine dauerhaft beitragsfreie virtuelle Mastercard an. Sie halten damit die Hürden für das Aktivieren von Apple Pay tief. Die virtuelle Mastercard kann im Rahmen der Apple-Pay-Aktivierung in der App der Deutschen Bank bzw. norisbank bestellt werden.

Bei den unabhängig von einem Girokonto herausgegebenen Kreditkarten, die bei Apple Pay hinterlegt werden können, steht die beitragsfreie GenialCard der Hanseatic Bank hoch im Kurs. Auch lassen sich sämtliche Kreditkarten von American Express hinterlegen. American Express gibt Kreditkarten grundsätzlich - anders als Mastercard und Visa - direkt an die Endkunden heraus. Beitragsfrei ist hier die PAYBACK American Express, mit der sich nebenbei fast überall bei Einkäufen PAYBACK-Punkte sammeln lassen (ausgenommen sind Umsätze an Tankstellen). Einige der weiteren American-Express-Karten für Privatpersonen sind ab einem bestimmten Vorjahresumsatz beitragsfrei. Die Klarna Card unterstützt ebenfalls Apple Pay, sie zieht die Umsätze in der Voreinstellung per Lastschrift jeweils direkt ein. Die Consors Finanz Mastercard, eine weitere Option, ist eine Revolving-Credit-Card, bei der Einkaufsumsätze zinsfrei sind, wenn sie quartalsweise zum vereinbarten Fälligkeitstag vollständig per Überweisung ausgeglichen werden. Und auch die für das Meilensammeln häufig genutzten Miles-&-More-Kreditkarten lassen sich mittlerweile bei Apple Pay hinzufügen.

VIMpay, Revolut und Monese können gut als Apple-Pay-kompatible Ergänzung zum bestehenden Girokonto dienen. VIMpay bietet eine Prepaid-Mastercard eines deutschen E-Geld-Instituts an und ist unter den Ergänzungen unsere Empfehlung. Die Karte gibt es als Armband, Schlüsselanhänger, Einkaufswagenchip, Plastikkarte oder ganz ohne Bestellpreis in einer virtuellen Variante. Das Aufladen ist bei VIMpay nur per manueller Überweisung oder per Lastschrift möglich, beim kostenlosen Lite-Modell darf das Kontoguthaben maximal EUR 100,00 betragen. Revolut agiert in Kontinentaleuropa aktuell unter ihrer litauischen Lizenz als E-Geld-Institut und bietet jede Menge Funktionen. Der Account wird auf Guhabenbasis geführt, in der Standard-Version ist er ohne Grundgebühr. Eine virtuelle Kreditkarte genügt zum Hinterlegen bei Apple Pay, speziell die virtuellen Kreditkarten sind bei Revolut beitragsfrei, man bekommt so viele man haben möchte. Monese ist eines der vielen britischen E-Geld-Institute, die bei Apple Pay an Bord sind. Das mobile Girokonto von Monese gibt es in einer Variante für die Eurozone und enthält eine physische Debit-Mastercard. Für die Nutzung von Apple Pay reicht der Starter-Account ohne monatliche Gebühr aus. Dabei kann per Überweisung kostenlos aufgeladen werden, oder sofort mit einer prozentualen Gebühr per Kreditkarte.


Die fünf am besten für Apple Pay geeigneten Girokonten aus dem Vergleich



Kontoführung12345
ProduktnameStandardGirokontoGirokontoDKB-CashGirokonto
monatlicher Kontopreis-----
Bedingung-----
Guthabenzins-Guthabenteile bis EUR 50.000: -,
Guthabenteile ab EUR 50.001: -0,50%
---
Sollzins p. a. (veränderlich, vierteljährliche Zinsbelastung) der eingeräumten KontoüberziehungKonto wird generell nur auf Guthabenbasis geführt 8,90%6,50%7,25%7,75%
eingeräumte Kontoüberziehung (Volljährigkeit und Bonität vorausgesetzt)Konto wird generell nur auf Guthabenbasis geführt maximal EUR 10.000 (Neukunden maximal EUR 1.000), Einrichtung auf Antragbis zum dreifachen monatlichen Gehaltseingang, Einrichtung auf Antrag bei Kontoeröffnungmaximal EUR 1.000 Start-Dispo, Anpassung auf Antrag auf bis zum dreifachen monatlichen Gehaltseingang nach dem ersten Gehaltseingang, maximal EUR 15.000maximal EUR 1.500 Start-Dispo, Anpassung auf Antrag nach dem dritten Gehaltseingang
Kontoauszugonline kostenfrei (monatlicher Auszug)online kostenfrei (monatlicher Auszug)online kostenfrei, per Post EUR 2,50 pro Versand (monatlicher Auszug)online kostenfrei, per Post EUR 1,00 pro Versand (monatlicher Auszug)online kostenfrei, per Post Portobelastung (monatlicher Auszug bei Kontobewegung)


Kartenausstattung
Bankkarte-Maestro frei (separate Beantragung)girocard/V PAY freigirocard/V PAY freigirocard/V PAY frei
Kosten für Kreditkarte pro JahrVisa (Debit-Card) freiMastercard (Debit-Card) freiVisa frei (für Minderjährige stattdessen Visa Prepaid)Visa frei, die Karte muss zwingend mitbeantragt werdenVisa (Debit-Card) frei
gebührenfreies Geldabheben an Geldautomatenweltweit mit der Visa-Card bis EUR 200,00 pro Monat* (ggf. aber Entgelt des Automatenbetreibers), bei Auszahlungsbetrag unter EUR 50,00 Gebühr von 3,00%, mind. EUR 1,00im Inland drei Mal pro Monat an allen Geldautomaten mit der Mastercard, bei Eingang von Gehalt oder Sozialleistungen in der Summe von monatlich jeweils mindestens EUR 1.000 in den letzten beiden Monaten stattdessen fünf Mal*

im Ausland weltweit und unbegrenzt mit der Mastercard (ggf. aber Auslandsentgelt von 1,70% und Entgelt des Automatenbetreibers)
im Inland an den rund 9.000 Geldautomaten der Cash Group mit der Bankkarte (EUR 50,00 Mindestbetrag pro Auszahlung, nicht bei verfügbarem Kontostand unter EUR 50,00 und nicht für Minderjährige)

Ausland: in den Euroländern mit der Bankkarte und außerhalb der Euroländer mit der Visa-Card (ggf. aber Entgelt des Automatenbetreibers)
weltweit mit der Visa-Card (ggf. aber Auslandsentgelt von 2,20% und Entgelt des Automatenbetreibers, EUR 50,00 Mindestbetrag pro Auszahlung)weltweit mit der Visa-Card bei Auszahlungsbetrag ab EUR 50,00 (ggf. aber Auslandsentgelt von 1,75%, Änderung zum 5.12.20: 2,10%, und Entgelt des Automatenbetreibers), bei Auszahlungsbetrag unter EUR 50,00 zusätzlich EUR 1,95 Gebühr
kontaktlos bezahlenjajajajaja
mobil bezahlenApple Pay, Google PayApple Pay, Google PayApple Pay, Google PayApple Pay, Google PayApple Pay, Google Pay
Karten-PIN selbst bestimmen bei
Bankkarte/Kreditkarte
-/jaja/jaja/ja-/--/-


Service
TAN-VerfahrenKombination von PasswörternKombination von PasswörternmTAN (EUR 0,09/mTAN sofern für das Login oder einen erteilten Zahlungsauftrag verwendet), photoTANappTAN, chipTAN comfort (Kartenleser nicht über die Bank beziehbar)appTAN
HBCI/FinTS--mit PIN/TANmit PIN/TAN oder mit Chipkarte (Chipkarte EUR 7,50)mit PIN/TAN
Mobile BankingApp für iOS und AndroidApp für iOS und AndroidApp für iOS und AndroidApp für iOS und Android App für iOS und Android
Echtzeitüberweisungen-nur empfangen möglich (kostenfrei)ja (zunächst nur bis EUR 2.000 und nur über das Online-Banking, kostenfrei)nur empfangen möglich (kostenfrei)-
Erleichterung beim Überweisen--im Online-Banking einen Text inklusive aller Überweisungsdaten in ein Eingabefeld einfügen, mit der App per Chat eine Überweisung beauftragen, mit Google Assistant per Sprachbefehl eine Überweisung beauftragenmit der App eine Rechnung oder einen Überweisungsträger abfotografieren oder Rechnungsdaten aus QR-Code scannen oder ein Rechnungs-PDF einlesen mit der App eine Rechnung oder einen Überweisungsträger abfotografieren oder Rechnungsdaten aus QR-Code scannen oder ein Rechnungs-PDF einlesen
Benachrichtigungen bei Kontobewegungen per
Push-Nachricht/E-Mail/SMS
ja/-/-ja/-/-ja/ja/--/-/-ja/ja/ja (kostenfrei)
Telefon-Banking--Tel. 04106/7082500 (EUR 4,90/Auftrag, innerhalb der Kontoverbindung EUR 1,90/Auftrag)-Tel. 0911/3693000 (EUR 2,95/Auftrag)
VideoIdent möglichja, Eröffnungsantrag papierlosja, Eröffnungsantrag papierlosja, Eröffnungsantrag papierlos, auch E-Ident möglichja, Eröffnungsantrag papierlosja, Eröffnungsantrag papierlos
Kontowechselservice-Kontowechselhilfe gemäß Zahlungskontengesetz gegen Gebühr (als empfangendes Institut pauschal EUR 10,00 für Einrichtung von Daueraufträgen, EUR 5,00 für Anschreiben von Lastschriftenempfänger, EUR 5,00 für Anschreiben von Gutschriftenzahler); freiwillig angebotener Webservice des externen Dienstleisters fino zur automatisierten UmsetzungKontowechselhilfe gemäß Zahlungskontengesetz ohne eigene Gebühren; freiwillig angebotener Webservice des externen Dienstleisters Kontowechsel24.de zur automatisierten UmsetzungKontowechselhilfe gemäß Zahlungskontengesetz ohne eigene Gebühren; freiwillig angebotener Webservice des externen Dienstleisters FinReach zur automatisierten UmsetzungKontowechselhilfe gemäß Zahlungskontengesetz ohne eigene Gebühren; freiwillig angebotener Webservice des externen Dienstleisters FinReach zur automatisierten Umsetzung
Neukundenaktion----
Erfahrungsberichte von Bankkunden
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Girokonto-Vergleich aktualisiert am: 30.10.20 | 17:10 Uhr
teilnehmende Institute

*Vivid Money: Für jede Bargeldverfügung mit der Visa über die genannte Betragsgrenze hinaus werden 3,00% Gebühr belastet, mindestens aber EUR 1,00.

Vivid Money: Das Konto wird bei der Solarisbank AG in Berlin geführt. Vivid Money selbst besitzt keine Banklizenz, kümmert sich bei dem Vertragsverhältnis um die Nutzeroberfläche, die Kundenbetreuung und das Marketing. Das Konto ist ausschließlich auf die Smartphone-Nutzung ausgelegt (mobile-only-Girokonto), Online-Banking über den Webbrowser für den Zugriff über PC oder Laptop gibt es nicht.

Vivid Money: Für Karteneinsätze bei bestimmten Partnern werden Cashbacks auf einem Unterkonto gutgeschrieben, die sich zudem mit der Wertentwicklung einer Aktie verknüpfen lassen. Die Cashbacks sammelt man automatisch, ohne sich dafür anmelden zu müssen. Aus einer Liste von Aktien kann man eine Aktie für das Verknüpfen auswählen, das sollte man tun, um auch von diesem Teil des Programms profitieren zu können. Der Clou ist, der Kunde kann nur gewinnen. Er kann den Kursgewinn einstreichen, wenn der Kurs der gewählten Aktie zwischenzeitlich gestiegen ist. Das Verlustrisiko trägt er nicht; er kann jederzeit seine Cashbacks auszahlen lassen, sollte der Aktienkurs unter dem Einstiegskurs liegen, bekommt er die ursprünglich angesammelte Cashback-Summe ausgezahlt. Zum einen gibt es mehrwöchige Aktionszeiträume mit bestimmten Partnern, in denen Cashbacks gesammelt werden können. In der aktuellen Aktion bis Ende November sind Aldi und Lidl die Zugpferde mit hohen 10,00% auf die dortigen Einkäufe. Auch bei mehreren Stromversorgern, Netflix, Spotify, TIER Mobility, Flixbus und anderen lässt sich in der aktuellen Aktion sparen. In der Summe pro Monat sind diese Cashbacks im Kontomodell "Standard" auf EUR 20,00 begrenzt, bei "Prime" auf EUR 100,00. Prime-Kunden sammeln darüber hinaus überall mit einer beständigen Sammelrate, und zwar 0,10% innerhalb Europas bzw. 1,00% außerhalb Europas. Im engen Einsatzfeld - in Restaurants und Cafés außerhalb Europas - bekommen Prime-Kunden 3,00%.

Vivid Money: Neukunden starten zunächst drei Monate kostenlos im Kontomodell "Prime", das normalerweise EUR 9,90 pro Monat kostet. Nach dem Testzeitraum geht es nicht automatisch kostenpflichtig weiter, sondern nur, sofern der Kunde dem zustimmt. Bleibt die Zustimmung aus, wird auf "Standard" heruntergestuft. Unterschiede bei den beiden Kontomodellen bestehen insbesondere wie oben beschrieben hinsichtlich des Cashbacks und auch beim gebührenfreien Geldabheben an Geldautomaten. Die Betragsgrenze für das gebührenfreie Geldabheben liegt bei Prime bei EUR 1.000.

Vivid Money: Bis zu 15 Unterkonten mit separater DE-IBAN können angelegt und mit Guthaben in Euro oder Fremdwährung befüllt werden. Damit lassen sich beispielsweise Budgets vergeben, oder Fremdwährungs-Guthaben für Zahlungen und Abhebungen bereitlegen (40 verschiedene Währungen bei Standard, 107 bei Prime).

Vivid Money: Überweisungen außerhalb des SEPA-Raumes und Gemeinschaftskonten sind nicht möglich.

Vivid Money: Es erfolgt normalerweise keine Schufa-Abfrage und das Konto wird auch nicht der Schufa gemeldet. Derzeit würden nur in seltenen Fällen Daten mit der Schufa oder anderen Auskunfteien ausgetauscht, heißt es seitens Vivid Money.

*N26: Für jede weitere Bargeldverfügung mit der Mastercard beträgt die Bargeldabhebungsgebühr EUR 2,00.

N26: Einzahlen und Auszahlen ist durch eine Kooperation mit Barzahlen.de an Kassen im deutschen Einzelhandel möglich. Und zwar kann mittels der Smartphone-App von N26 ein Barcode für den Vorgang generiert werden. Er wird an der Kasse vorgezeigt und gescannt. In derselben Sekunde wird die Transaktion in den Kontoumsätzen angezeigt. Teilnehmende Händler sind dm-drogerie markt, REWE, real, Rossmann, Penny, toom-Baumärkte, die Shops von mobilcom-debitel sowie die der Unternehmensgruppe Dr. Eckert (Ludwig, Eckert, Barbarino, Adam's und ON!Express). Die Funktion ist nicht zwingend mit einem Einkauf verbunden. Pro Tag kann man zwischen EUR 50,00 und EUR 999,00 einzahlen und sich EUR 50,00 bis EUR 900,00 (EUR 200,00 pro Transaktion) auszahlen lassen. Beim Einzahlen über die Funktion erhebt N26 eine Gebühr von 1,50%, einen Freibetrag gibt es nicht mehr. Beim Auszahlen über die Funktion erhebt N26 keine Gebühren.

N26: Neben gewöhnlichen Banküberweisungen ist auch das Geldsenden per E-Mail oder SMS an die Kontakte aus dem eigenen Telefonbuch möglich, über den in der App integrierten Dienst "MoneyBeam". Es können aus Sicherheitsgründen innerhalb von 24 Stunden nur Beträge bis EUR 100,00 an Nichtkunden gesendet werden bzw. bis EUR 1.000 an N26-Kunden. Der Empfänger hat sieben Tage Zeit, sich das Geld abzuholen, indem er den erhaltenen Link öffnet und ein Konto angibt, auf das der Betrag ausbezahlt werden soll. Falls nach sieben Tagen noch nicht abgeholt, wird das Senden rückgängig gemacht.

comdirect: Bareinzahlungen auf das eigene Girokonto sind an Einzahlautomaten/Kassen der Commerzbank, das ist die Muttergesellschaft, drei Mal pro Kalenderjahr kostenlos möglich, jede weitere kostet EUR 2,90. Bei einem aktuellen Kontostand im Soll sind diese Bareinzahlungen generell kostenfrei. Auszahlungen an den Kassen der Commerzbank sind bei einem Auszahlungsbetrag größer EUR 5.000 kostenlos möglich, bei einem Auszahlungsbetrag bis EUR 5.000 erhebt comdirect hingegen eine Gebühr von EUR 9,90 pro Auszahlung.

comdirect: Der Anbieter erhebt für diverse Vorgänge, die der Kunde selbst online eingeben bzw. beauftragen könnte, dies aber auf telefonischem oder schriftlichem Wege macht (per E-Mail zählt auch dazu), einen so bezeichneten Telefon-/Fax-/Briefzuschlag von EUR 4,90. Dass ein Zuschlag anfällt, ist in vielen der Fälle ungewöhnlich. Große Stolperfallen sind demnach, bei comdirect eine Adressänderung mitzuteilen, einen Dispokredit zu beantragen oder für eine Karte ein Verfügungslimit ändern zu lassen, Kontostand oder Umsätze abzufragen, eine Lastschrift zurückzugeben, einen Freistellungsauftrag zu erteilen/ändern/löschen.

DKB: Den Status "Aktivkunde" - damit stehen alle Vorteile des Kontos zur Verfügung - hat man in den ersten zwölf Monaten ab Kontoeröffnung. Im Anschluss behält man diesen Status, wenn monatlich mindestens EUR 700,00 auf dem Girokonto eingehen. Der Betrag darf sich aus mehreren Teilzahlungen zusammensetzen, um Gehalt muss es sich nicht handeln. Alle drei Monate wird die DKB prüfen, ob die Summe in den drei zurückliegenden Monaten jeweils erreicht wurde. Ohne diesen Mindestgeldeingang gelten in zwei Punkten gegenüber den Angaben im Vergleich bessere Konditionen: Der veränderliche Sollzins ist mit 6,65% p. a. etwas niedriger und das Auslandsentgelt von 2,20% fällt weder beim Geldabheben noch bei der Kartenzahlung an. Weitere Unterschiede sind im Wesentlichen: Aktivkunden erhalten eine Guthabenverzinsung auf dem Kreditkartenkonto, für die Guthabenteile bis EUR 100.000 derzeit in Höhe von 0,01%. Bei Verlust/Diebstahl ihrer Karte erhalten Aktivkunden auf Wunsch gebührenfrei eine Notfallkreditkarte und Notfallbargeld per Kurier an den Aufenthaltsort geschickt, für Kunden ohne den Mindestgeldeingang ist dies gegen Gebühr möglich. Zudem tragen Aktivkunden nicht die Selbstbeteiligung, wenn ein finanzieller Schaden zwischen Kartenverlust und Kartensperre entsteht.

DKB: Für Akivkunden sind Bargeld-Rückvergütungen auf Online-Einkäufe erhältlich. Dies gilt bei mehr als 400 Partnershops. Hierzu muss man sich jeweils vor dem Einkauf ins Online-Banking einloggen, dort unter DKB-Club > Online-Cashback die jeweilige Internetseite des Shops aufrufen, damit die Rückvergütung zugeordnet werden kann.

DKB: Einzahlen und Auszahlen ist durch eine Kooperation mit Barzahlen.de an Kassen im deutschen Einzelhandel möglich. Und zwar kann mittels der Smartphone-App oder im Online-Banking der DKB ein Barcode für den Vorgang generiert werden. Er wird an der Kasse vorgezeigt und gescannt. In derselben Sekunde wird die Transaktion in den Kontoumsätzen angezeigt. Teilnehmende Händler sind dm-drogerie markt, REWE, real, Rossmann, Penny, toom-Baumärkte, die Shops von mobilcom-debitel sowie die der Unternehmensgruppe Dr. Eckert (Ludwig, Eckert, Barbarino, Adam's und ON!Express). Die Funktion ist nicht zwingend mit einem Einkauf verbunden. Pro Tag kann man zwischen EUR 50,00 und EUR 999,99 einzahlen und sich EUR 50,00 bis EUR 300,00 auszahlen lassen. Beim Einzahlen über die Funktion erhebt die DKB eine Gebühr von 1,50%, einen Freibetrag gibt es nicht. Beim Auszahlen über die Funktion erhebt die DKB keine Gebühren.


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