Viele Kunden möchten mit ihrem iPhone oder der Watch kontaktlos bezahlen können, weil sie dies ohnehin immer dabeihaben und so unabhängig vom Betrag auch keine PIN am Händlerterminal eingegeben werden muss, was einfach und hygienisch ist. Apple Pay ist die mobile Bezahllösung auf iOS-Geräten, basierend auf NFC. Für Apple Pay können nur Karten verwendet werden, bei denen das jeweilige kartenausstellende Institut mit dem US-Giganten zusammenarbeitet. In Deutschland waren ab Dezember 2018 als erste die Deutsche Bank, comdirect, HypoVereinsbank, N26 und eine Handvoll weiterer Anbieter mit dabei. Es folgten die Commerzbank und kundenstarke Direktbanken wie DKB und Consorsbank sowie die ING, die sich wegen des wachsenden Unmuts der Kunden entschloss, doch noch auf den Zug aufzuspringen. Und weil auch die anderen beiden großen Bankengruppen hinzukamen, die Sparkassen im Dezember 2019 und die Volks- und Raiffeisenbanken im April 2020, kann man mittlerweile von einer sehr breiten Verfügbarkeit sprechen. Es kommen immer noch weitere Banken hinzu, auf der Internetseite von Apple gibt es unterteilt nach Ländern eine offizielle Liste der Teilnehmer.

Bei den Sparkassen funktioniert Apple Pay seit August 2020 auch mit der girocard, wodurch sie sich gegenüber der Konkurrenz einen Vorteil erarbeitet haben. Bis dahin konnte Apple Pay nämlich nur in Verbindung mit einer Kredit- oder Debitkarte von Mastercard, Visa oder American Express verwendet werden. Sparkassen-Kunden können sich dadurch für jeden Fall rüsten, ihre physische girocard zu Hause lassen, sie ins iPhone oder die Watch bringen, um möglichst überall bargeldlos mobil bezahlen zu können, auch in Geschäften wie beim Bäcker, in Apotheken oder beim Friseur, wo von den Karten oft nur die girocard akzeptiert wird. Apple Pay mit einer verknüpften girocard ist an Kassenterminals im Inland einsetzbar (im Ausland nicht) und seit Juli 2021 auch bei Online-Zahlungen, aber nur sofern der Online-Händler die girocard als Zahlungsmittel akzeptiert, bislang ist die Akzeptanz noch nicht in der Breite aufgebaut. 1822direkt, die Direktbank der Frankfurter Sparkasse, unterstützt die Nutzung von Apple Pay erst seit August 2021, jedoch nun auch wie die anderen Sparkassen sowohl mit girocard als auch mit Kreditkarte und auch sowohl an Kartenzahlungsterminals als auch bei Online-Zahlungen. Die Kunden mussten lange darauf warten, denn 1822direkt konnte wegen des eigenen Softwaresystems nicht wie die anderen Sparkassen eine frühe Unterstützung von Apple Pay liefern. 1822direkt hat mit der Einbindung der girocard nun aber trotz allem einen Trumpf gegenüber anderen Direktbanken und auch gegenüber teuren Sparkassen vor Ort, denn ihr Girokonto "1822Mobile" ist praktisch kostenlos geführt. Allerdings führt 1822direkt zum 1.1.22 einen moderaten Preis von EUR 6,00 pro Jahr für die girocard ein.

Aus unserem Vergleich der bundesweiten Girokontoanbietern fehlen hinsichtlich der Apple-Pay-Unterstützung von den größeren auch noch Postbank, Santander Consumer Bank und Targobank. Wer ein iPhone oder eine Apple Watch besitzt und sein Konto bei einer Bank unterhält, die es noch nicht hat oder sich dagegen entschied, wird jedenfalls überlegen zu wechseln oder sich ein Zweitkonto zuzulegen. Zu diesem Beitrag haben wir Kontomodelle aus unserem Vergleich gegenübergestellt, bei denen Apple Pay gut eingebunden ist, und nennen weitere Möglichkeiten Apple Pay mit wenig Aufwand nutzen zu können. Ob ein Girokontoanbieter Apple Pay unterstützt, ist in unserem Vergleich generell beim Vergleichspunkt "mobil bezahlen" notiert. Die Abrechnung der getätigten Zahlungen läuft über eine zum Konto ausgestellte Karte von Visa oder Mastercard. Deutsche Bank und norisbank bieten ihren Kunden, die lediglich eine girocard zu ihrem Konto haben, eine dauerhaft beitragsfreie virtuelle Mastercard an. Sie halten damit die Hürden für das Aktivieren von Apple Pay tief. Die virtuelle Mastercard kann im Rahmen der Apple-Pay-Aktivierung in der App der Deutschen Bank bzw. norisbank bestellt werden.

Bei den unabhängig von einem Girokonto herausgegebenen Kreditkarten, die bei Apple Pay hinterlegt werden können, steht die beitragsfreie GenialCard der Hanseatic Bank hoch im Kurs. Auch lassen sich sämtliche Kreditkarten von American Express hinterlegen. American Express gibt Kreditkarten grundsätzlich - anders als Mastercard und Visa - direkt an die Endkunden heraus. Beitragsfrei ist hier die PAYBACK American Express, mit der sich nebenbei fast überall bei Einkäufen PAYBACK-Punkte sammeln lassen (ausgenommen sind Umsätze an Tankstellen). Einige der weiteren American-Express-Karten für Privatpersonen sind ab einem bestimmten Vorjahresumsatz beitragsfrei. Die Klarna Card unterstützt ebenfalls Apple Pay, sie zieht die Umsätze in der Voreinstellung per Lastschrift jeweils direkt ein. Die Consors Finanz Mastercard, eine weitere Option, ist eine Revolving-Credit-Card, bei der Einkaufsumsätze zinsfrei sind, wenn sie quartalsweise zum vereinbarten Fälligkeitstag vollständig per Überweisung ausgeglichen werden. Und auch die für das Meilensammeln häufig genutzten Miles-&-More-Kreditkarten lassen sich mittlerweile bei Apple Pay hinzufügen.

Vivid Money, VIMpay und Revolut können gut als Apple-Pay-kompatible Ergänzung zum bestehenden Girokonto dienen. Vivid Money ist ein Smartphone-Girokonto, das unten in der Übersicht eingebunden ist. Es kann aber auch als Ergänzungsprodukt dienen, denn normalerweise wird dieses Konto nicht der Schufa gemeldet. Vorteilhaft ist zudem, dass eine Einlagensicherung besteht, und zwar durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken; bei den E-Geld-Instituten ist dies nicht der Fall. VIMpay bietet eine Prepaid-Mastercard eines deutschen E-Geld-Instituts an. Die Karte gibt es als Armband, Schlüsselanhänger, Einkaufswagenchip, Plastikkarte oder ganz ohne Bestellpreis in einer virtuellen Variante. Das Aufladen ist bei VIMpay nur per manueller Überweisung oder per Lastschrift möglich, beim kostenlosen Lite-Modell darf das Kontoguthaben maximal EUR 100,00 betragen. Revolut agiert in Kontinentaleuropa aktuell unter ihrer litauischen Lizenz als E-Geld-Institut und bietet jede Menge Funktionen. Der Account wird auf Guhabenbasis geführt, in der Standard-Version ist er ohne Grundgebühr. Eine virtuelle Kreditkarte genügt zum Hinterlegen bei Apple Pay, speziell die virtuellen Kreditkarten sind bei Revolut beitragsfrei, man bekommt so viele man haben möchte.


Die fünf am besten für Apple Pay geeigneten Girokonten aus dem Vergleich



Kontoführung12345
Produktname1822MobileDKB-CashStandardStandardGirokonto
monatlicher Kontopreis-----
Bedingungmind. ein Geldeingang ab EUR 0,01/Monat (sonst EUR 1,90/Monat)---bargeldloser Geldeingang ab EUR 700,00/Monat (sonst EUR 4,00/Monat); auch eigene Überträge von internen oder externen Konten zählen als Geldeingang; bis einschließlich 27 Jahre generell frei
GuthabenzinsGuthabenteile bis EUR 50.000: -,
Guthabenteile ab EUR 50.001: -0,50% (alle Giro- und Tagesgeldkonten eines Kunden)
Guthabenteile bis EUR 50.000: -,
Guthabenteile ab EUR 50.001: -0,50%
-Guthabenteile bis EUR 50.000: -,
Guthabenteile ab EUR 50.001: -0,50%
-
Sollzins p. a. (veränderlich, Zinsbelastung quartalsweise) der eingeräumten Kontoüberziehung7,17%7,18%Konto wird generell nur auf Guthabenbasis geführt 8,90%7,75%
eingeräumte Kontoüberziehung (Volljährigkeit und Bonität vorausgesetzt)bis zum dreifachen monatlichen Gehaltseingang, Einrichtung auf Antrag frühestens nach drei Gehaltseingängenmaximal EUR 1.000 Start-Dispo, Anpassung auf Antrag auf bis zum dreifachen monatlichen Gehaltseingang nach dem ersten Gehaltseingang, maximal EUR 15.000Konto wird generell nur auf Guthabenbasis geführt maximal EUR 10.000 (Neukunden maximal EUR 1.000), Einrichtung auf AntragAnpassung auf Antrag nach regelmäßigen Gehaltseingängen oder regelmäßigen Eingängen von externen Daueraufträgen
Kontoauszugonline kostenfrei, per Post EUR 1,00 pro Versand (Auszug monatlich)online kostenfrei, per Post EUR 1,00 pro Versand (Auszug monatlich)online kostenfrei (Auszug monatlich)online kostenfrei (Auszug monatlich)online kostenfrei, per Post EUR 1,50 pro Versand zzgl. Porto (Auszug monatlich bei Kontobewegung)


Kartenausstattung
Bankkartegirocard cobadged mit Maestro frei

(Änderung zum 1.1.22: girocard cobadged mit Maestro EUR 6,00 p. a.)
girocard cobadged mit V PAY frei-Maestro (separate Beantragung) einmalig EUR 10,00 für Versandgirocard cobadged mit V PAY (separate Beantragung) EUR 12,00 p. a.
Kosten für Kreditkarte pro Jahr-Visa Card frei, die Karte muss zwingend mitbeantragt werdenerste physische Debit-Visa-Card einmalig EUR 9,90 für Versand (Versandpreis kann ggfs. - je nach derzeitigem Angebot - durch Aufladen des Kontos umgangen werden kann); Folgekarten und jede weitere Karte einmalig EUR 9,90 für die Ausgabe plus EUR 9,90 für Versanddigitale Debit-Mastercard frei, physiche Debit-Mastercard (separate Beantragung) einmalig EUR 10,00 für VersandDebit-Visa-Card frei
gebührenfreies Geldabheben an Geldautomatenvier Mal pro Monat im Inland an den rund 23.000 Geldautomaten der Sparkassen mit der girocard*weltweit mit der Visa Card (ggf. aber Auslandsentgelt von 2,20% und Entgelt des Automatenbetreibers, EUR 50,00 Mindestbetrag pro Auszahlung)weltweit mit der Debit-Visa-Card bis EUR 200,00 pro Laufzeitmonat* (ggf. aber Entgelt des Automatenbetreibers), bei Auszahlungsbetrag unter EUR 50,00 Gebühr von 3,00%, mind. EUR 1,00im Inland drei Mal pro Monat an allen Geldautomaten mit der Debit-Mastercard*

im Ausland weltweit und unbegrenzt mit der Debit-Mastercard (ggf. aber Auslandsentgelt von 1,70% und Entgelt des Automatenbetreibers)
weltweit mit der Debit-Visa-Card bei Auszahlungsbetrag ab EUR 50,00 (ggf. aber Auslandsentgelt von 2,10% und Entgelt des Automatenbetreibers), bei Auszahlungsbetrag unter EUR 50,00 zusätzlich EUR 1,95 Gebühr
kontaktlos bezahlen
mobil bezahlenApple Pay (girocard und Kreditkarten), Google Pay (nur Visa Cards der 1822direkt)Apple Pay, Google PayApple Pay, Google PayApple Pay, Google PayApple Pay, Google Pay
Karten-PIN selbst bestimmen bei
Bankkarte/Kreditkarte
/-/--//-/-


Service
TAN-VerfahrenmTAN (EUR 0,09/mTAN sofern Zahlungsauftrag erteilt), appTAN, QR-TANappTAN, chipTAN comfort (Kartenleser nicht über die Bank beziehbar)Smartphone-Gerätebindung und PasswörterSmartphone-Gerätebindung und PasswörterappTAN
HBCI/FinTSmit PIN/TANmit PIN/TAN--mit PIN/TAN
Mobile BankingApp für iOS und AndroidApp für iOS und Android App für iOS, Android und Huawei-SmartphonesApp für iOS und AndroidApp für iOS und Android
Echtzeitüberweisungen (EUR 1,49 je ausgehende Überweisung)nur empfangen möglich (kostenfrei)- (EUR 0,49 je ausgehende Überweisung, maximaler Betrag von EUR 2.000 pro Überweisung, maximal fünf Überweisungen pro Tag)-
Erleichterung beim Überweisenmit der App eine Rechnung abfotografierenmit der App eine Rechnung oder einen Überweisungsträger abfotografieren oder Rechnungsdaten aus QR-Code scannen oder ein Rechnungs-PDF einlesen --mit der App eine Rechnung oder einen Überweisungsträger abfotografieren oder Rechnungsdaten aus QR-Code scannen oder ein Rechnungs-PDF einlesen
Benachrichtigungen bei Kontobewegungen per
Push-Nachricht/E-Mail/SMS
//--/-/-/-/-/-/-// (kostenfrei)
Telefon-BankingTel. 069/941700 (EUR 4,50/Auftrag)---Tel. 0911/3693000 (EUR 2,95/Auftrag)
VideoIdent möglich Eröffnungsantrag papierlos Eröffnungsantrag papierlos Eröffnungsantrag papierlos Eröffnungsantrag papierlos Eröffnungsantrag papierlos
KontowechselserviceKontowechselhilfe gemäß Zahlungskontengesetz ohne eigene Gebühren; freiwillig angebotener Webservice des externen Dienstleisters Kontowechsel24.de zur automatisierten UmsetzungKontowechselhilfe gemäß Zahlungskontengesetz ohne eigene Gebühren; freiwillig angebotener Webservice des externen Dienstleisters finleap connect zur automatisierten Umsetzung-Kontowechselhilfe gemäß Zahlungskontengesetz gegen Gebühr (als empfangendes Institut pauschal EUR 10,00 für Einrichtung von Daueraufträgen, EUR 5,00 für Anschreiben von Lastschriftenempfänger, EUR 5,00 für Anschreiben von Gutschriftenzahler); freiwillig angebotener Webservice des externen Dienstleisters finleap connect zur automatisierten UmsetzungKontowechselhilfe gemäß Zahlungskontengesetz ohne eigene Gebühren; freiwillig angebotener Webservice des externen Dienstleisters finleap connect zur automatisierten Umsetzung
Neukundenaktion--
Erfahrungsberichte von Bankkunden
Link zum Anbieter
zuletzt aktualisiert am 28.10.21 um 9:10 Uhr
berücksichtigte Anbieter

*1822direkt: Bei "1822Mobile" beträgt die Bargeldabhebegebühr mit der girocard für jede weitere Bargeldverfügung im Inland an Sparkassen-Geldautomaten und im Inland an Geldautomaten, die ein direktes Kundenentgelt erheben, EUR 2,00. Bei allen anderen Abhebungen fällt seitens 1822direkt eine Bargeldabhebegebühr von 1,00% an, mindestens aber EUR 6,00.

DKB: Den "Aktivstatus" - damit stehen alle Vorteile des Kontos zur Verfügung - hat man in den ersten sechs Monaten ab Kontoeröffnung (sofern in den vergangenen zwölf Monaten kein Girokonto bei der DKB bestand). Im Anschluss behält man diesen Status, wenn monatlich mindestens EUR 700,00 auf dem Girokonto eingehen. Der Betrag darf sich aus mehreren Teilzahlungen zusammensetzen, um Gehalt muss es sich nicht handeln. Alle drei Monate wird die DKB prüfen, ob die Summe in den drei zurückliegenden Monaten jeweils erreicht wurde. Ohne diesen Mindestgeldeingang gelten in zwei Punkten gegenüber den Angaben im Vergleich bessere Konditionen: Der veränderliche Sollzins ist mit 6,58% p. a. etwas niedriger und das Auslandsentgelt von 2,20% fällt weder beim Geldabheben noch bei der Kartenzahlung an. Weitere Unterschiede sind im Wesentlichen: Kunden mit Aktivstatus erhalten bei Verlust/Diebstahl ihrer Karte auf Wunsch gebührenfrei eine Notfallkreditkarte und Notfallbargeld per Kurier an den Aufenthaltsort geschickt, für Kunden ohne den Mindestgeldeingang ist dies gegen Gebühr möglich. Zudem können Kunden mit Aktivstatus gelegentlich kostenlos Eintrittskarten für Sporthighlights, Kino oder Kulturevents erhalten.

DKB: Für Kunden mit Aktivstatus sind Bargeld-Rückvergütungen auf Online-Einkäufe erhältlich. Dies gilt bei mehr als 400 Partnershops. Hierzu muss man sich jeweils vor dem Einkauf ins Online-Banking einloggen, dort unter DKB-Club > Online-Cashback die jeweilige Internetseite des Shops aufrufen, damit die Rückvergütung zugeordnet werden kann.

DKB: Einzahlen (das Auszahlen zumindest derzeit nicht mehr) ist durch eine Kooperation mit Barzahlen.de an Kassen im deutschen Einzelhandel möglich. Und zwar kann mittels der Smartphone-App oder im Online-Banking der DKB ein Barcode für den Vorgang generiert werden. Er wird an der Kasse vorgezeigt und gescannt. In derselben Sekunde wird die Transaktion in den Kontoumsätzen angezeigt. Teilnehmende Händler sind dm-drogerie markt, REWE, real, Rossmann, Penny, toom-Baumärkte, Q1-Tankstellen, die Shops von mobilcom-debitel sowie die der Unternehmensgruppe Dr. Eckert (Ludwig, Eckert, Barbarino, Adam's und ON!Express). Die Funktion ist nicht zwingend mit einem Einkauf verbunden. Pro Tag kann man zwischen EUR 50,00 und EUR 999,99 einzahlen. Beim Einzahlen über die Funktion erhebt die DKB eine Gebühr von 1,50%, einen Freibetrag gibt es nicht.

DKB: Für das Einzahlen von Bargeld an Geldautomaten der DKB fällt ein Entgelt an, und zwar in Höhe von 1,50% des eingezahlten Betrags, mindestens EUR 2,50 und höchstens EUR 15,00. Sofern das Konto, auf dem eingezahlt wird, einen Sollstand aufweist, beträgt das Entgelt unabhängig vom Einzahlungsbetrag EUR 2,50. Auf der Internetseite der DKB ist ein PDF zu den eigenen Geldautomaten mit Stand April 2020 abrufbar, demnach gibt es 21 eigene Geldautomaten, 18 davon mit Einzahlungsfunktion.

*Vivid Money: Für jede Bargeldverfügung mit der Debit-Visa-Card über die genannte Betragsgrenze hinaus werden 3,00% Gebühr belastet, mindestens aber EUR 1,00. Der Laufzeitmonat beginnt mit dem Tag, an dem man sich angemeldet hat; ein gebührenfreies Kontingent steht somit nicht unbedingt zum Ersten eines Kalendermonats wieder zur Verfügung.

Vivid Money: Das Konto wird bei der Solarisbank AG in Berlin geführt. Vivid Money selbst besitzt keine Banklizenz, kümmert sich bei dem Vertragsverhältnis um die Nutzeroberfläche, die Kundenbetreuung und das Marketing. Das Konto ist ausschließlich auf die Smartphone-Nutzung ausgelegt (mobile-only-Girokonto), Online-Banking über den Webbrowser für den Zugriff über PC oder Laptop gibt es nicht.

Vivid Money: Auf bestimmte Kontoumsätze werden seit September 2021 auch im Kontomodell "Standard" wieder Cashbacks auf einem Unterkonto gutgeschrieben, die sich zudem mit der Wertentwicklung einer Aktie verknüpfen lassen. Die Cashbacks sammelt man automatisch, ohne sich dafür anmelden zu müssen. Cashbacks gibt es in mehrwöchigen Aktionszeiträumen für die Bezahlung über Vivid Money bei bestimmten Partnern. Oft lässt sich so besonders bei mehreren Stromversorgern sparen, bei den Märkten von Aldi, Lidl, Kaufland und dm-drogerie, bei mehreren Online-Diensten wie Netflix, Spotify und Amazon Prime und bei den Mobilitätsanbietern Deutsche Bahn, Flixbus, Lime, TIER Mobility und Voi Scooters. Diese Cashbacks sind auf maximal EUR 20,00 pro Laufzeitmonat begrenzt. Aus einer Liste von Aktien kann man eine Aktie für das Verknüpfen auswählen, das sollte man tun, um auch von diesem Teil des Programms profitieren zu können. Der Clou ist, der Kunde kann nur gewinnen. Er kann den Kursgewinn einstreichen, wenn der Kurs der gewählten Aktie zwischenzeitlich gestiegen ist. Das Verlustrisiko trägt er nicht; er kann jederzeit seine Cashbacks auszahlen lassen, sollte der Aktienkurs unter dem Einstiegskurs liegen, bekommt er die ursprünglich angesammelte Cashback-Summe ausgezahlt.

Vivid Money: Neukunden starten zunächst drei Monate kostenlos im Kontomodell "Prime", das normalerweise EUR 9,90 pro Monat kostet. Nach dem Testzeitraum geht es nicht automatisch kostenpflichtig weiter, sondern nur, sofern der Kunde dem zustimmt. Bleibt die Zustimmung aus, wird auf "Standard" heruntergestuft.

Vivid Money: Bis zu 15 Unterkonten mit separater DE-IBAN können angelegt und mit Guthaben in Euro oder Fremdwährung befüllt werden. Damit lassen sich beispielsweise Budgets vergeben, oder Fremdwährungs-Guthaben für Zahlungen und Abhebungen bereitlegen (40 verschiedene Währungen bei Standard).

Vivid Money: Aufladen der Pockets ist auch mittels Debit- und Kreditkarten von Visa und Mastercard, Maestro-Karten sowie über Apple Pay und Google Pay möglich. Das Geld ist so direkt verfügbar, etwa für Zahlungen oder Investments. Vivid Money bietet das kostenfrei an. Bei der ersten Aufladung können Vivid-Kunden bis zu EUR 1.000 einzahlen, danach mit dem Standard-Abo bis zu EUR 200,00 im jeweiligen Laufzeitmonat des Abos. Gleichfalls ist beim Aufladen ein Mindestbetrag von EUR 100,00 vorgegeben.

Vivid Money: Überweisungen außerhalb des SEPA-Raumes und Gemeinschaftskonten sind nicht möglich.

Vivid Money: Es erfolgt normalerweise keine Schufa-Abfrage und das Konto wird auch nicht der Schufa gemeldet. Derzeit würden nur in seltenen Fällen Daten mit der Schufa oder anderen Auskunfteien ausgetauscht, heißt es seitens Vivid Money.

*N26: Für jede weitere Bargeldverfügung mit der Debit-Mastercard beträgt die Bargeldabhebungsgebühr EUR 2,00.

N26: Einzahlen und Auszahlen ist durch eine Kooperation mit Barzahlen.de an Kassen im deutschen Einzelhandel möglich. Und zwar kann mittels der Smartphone-App von N26 ein Barcode für den Vorgang generiert werden. Er wird an der Kasse vorgezeigt und gescannt. In derselben Sekunde wird die Transaktion in den Kontoumsätzen angezeigt. Teilnehmende Händler sind dm-drogerie markt, REWE, real, Rossmann, Penny, toom-Baumärkte, Q1-Tankstellen, die Shops von mobilcom-debitel sowie die der Unternehmensgruppe Dr. Eckert (Ludwig, Eckert, Barbarino, Adam's und ON!Express). Die Funktion ist nicht zwingend mit einem Einkauf verbunden. Pro Tag kann man zwischen EUR 50,00 und EUR 999,00 einzahlen und sich EUR 50,00 bis EUR 900,00 (EUR 200,00 pro Transaktion) auszahlen lassen. Beim Einzahlen über die Funktion erhebt N26 eine Gebühr von 1,50%, einen Freibetrag gibt es nicht mehr. Beim Auszahlen über die Funktion erhebt N26 keine Gebühren.

N26: Neben gewöhnlichen Banküberweisungen ist auch das Geldsenden per E-Mail oder SMS an die Kontakte aus dem eigenen Telefonbuch möglich, über den in der App integrierten Dienst "MoneyBeam". Es können aus Sicherheitsgründen innerhalb von 24 Stunden nur Beträge bis EUR 100,00 an Nichtkunden gesendet werden bzw. bis EUR 1.000 an N26-Kunden. Der Empfänger hat sieben Tage Zeit, sich das Geld abzuholen, indem er den erhaltenen Link öffnet und ein Konto angibt, auf das der Betrag ausbezahlt werden soll. Falls nach sieben Tagen noch nicht abgeholt, wird das Senden rückgängig gemacht.