Google Pay ist seit Juli 2018 in Deutschland verfügbar. Um Google Pay nutzen zu können, benötigt man ein Smartphone mit installiertem Android-Betriebssystem, das Smartphone muss NFC haben, und man benötigt eine Mastercard oder eine Visa von einer teilnehmenden Bank, über die die Einkäufe abgerechnet werden. In einer FAQ zu Google Pay gibt es eine offizielle Liste der Teilnehmer in Deutschland. In diesem Beitrag zeigen wir Kontomodelle aus unserem Vergleich, bei denen die Bank das mobile Bezahlen per Google Pay unterstützt, und nennen andere Möglichkeiten, es mit wenig Aufwand nutzen zu können.

Girokontoanbieter aus dem Vergleich, die Google Pay bereits unterstützen, sind 1822direkt (nur für Visa Cards), Augsburger Aktienbank, comdirect, Commerzbank, Consorsbank, DKB, ING, N26, netbank, Tomorrow, Vivid Money und Volkswagen Financial Services. Kontomodelle der Girokontoanbieter haben wir am Ende des Beitrags gegenübergestellt. Die Abrechnung der getätigten Zahlungen läuft jeweils über die dazugehörigen Karten von Mastercard oder Visa. Mittlerweile sind bei der Commerzbank auch die CoBranding-Kreditkarten für Google Pay nutzbar, das war anfangs nicht der Fall, zum Beispiel jene, die von Deutscher Bahn, Tchibo und TUI vermarktet werden. girocards lassen sich generell nicht verwenden.

Auf Consors Finanz, Barclaycard, Hanseatic Bank, VIMpay oder Revolut können Bankkunden ausweichen, die ihr Hauptkonto nicht wechseln möchten, sie bekommen im Falle von Consors Finanz und Barclaycard eine Revolving-Credit-Card und bei den drei anderen Anbietern eine Prepaid-Mastercard. Die Consors Finanz Mastercard ist beitragsfrei. Die Einkaufsumsätze sind aber nur zinsfrei, wenn sie quartalsweise zum vereinbarten Fälligkeitstag vollständig per Überweisung ausgeglichen werden; ein automatischer Lastschrifteinzug über den gesamten in Anspruch genommenen Betrag ist nicht möglich. Die Barclaycard Visa und die GenialCard der Hanseatic Bank eignen sich ebenfalls da sie beitragsfrei sind, ein automatischer Lastschrifteinzug lässt sich hier einrichten. Bei VIMpay lässt sich per Überweisung oder per Lastschrifteinzug vom bestehenden Girokonto aufladen, beim kostenlosen Lite-Modell darf das Kontoguthaben maximal EUR 100,00 betragen. Die dazugehörige Prepaid-Mastercard gibt es als Armband, Schlüsselanhänger, Einkaufswagenchip, Plastikkarte oder ganz ohne Bestellpreis in einer virtuellen Variante. Das Guthaben wird bei einem deutschen E-Geld-Institut unterhalten. Revolut hat seit Dezember 2018 eine Banklizenz aus Litauen, agiert aktuell aber noch mit ihrer britischen Lizenz als E-Geld-Institut. Revolut bietet jede Menge Funktionen. Der Account wird auf Guhabenbasis geführt, in der Standard-Version ist er ohne Grundgebühr. Eine virtuelle Kreditkarte genügt zum Hinterlegen bei Google Pay, die virtuellen Kreditkarten sind bei Revolut beitragsfrei und können in der App hinzugefügt werden, so viele man möchte.

Auch durch den Coup der PayPal-Integration ist eine direkte Mitwirkung der klassischen Banken entbehrlich. PayPal nutzen in Deutschland etwa 20,5 Millionen Menschen und ist daher oftmals schon vorhanden. Das Einrichten wird genial einfach gemacht. Es muss lediglich die Google-Pay-App installiert und im Bereich "Zahlung" die Verbindung mit PayPal hergestellt werden. Technisch wird von PayPal speziell für die Google-Pay-App eine selbst herausgegebene, virtuelle Debit-Mastercard generiert. Die damit vorgenommenen Zahlungen bucht PayPal per Lastschrift von dem für Einkäufe in Läden auszuwählenden Bankkonto ab. Eine Kreditkarte für die Abbuchung erlaubt PayPal in diesem Fall nicht. In der Konstellation mit PayPal ist somit ein weiteres Unternehmen involviert, insgesamt sind es drei Stationen. Bei Google Pay ist PayPal als Zahlungsquelle hinterlegt und PayPal wiederum wird vom Bankkonto einziehen. Das Problem: Umsätze nachzuvollziehen ist dadurch aufwendiger und im Prinzip sind alle Unternehmen in der Kette an persönlichen Daten interessiert.

Google hat mittlerweile in Irland und Litauen selbst eine E-Banklizenz erhalten, die Google EU-weit berechtigt. Welche konkreten Zwecke das Unternehmen damit verfolgt, ist nicht bekannt. Denkbar wäre, dass mittelfristig Guthaben auch direkt bei Google unterhalten werden und Lösungen wie VIMpay oder PayPal für die Nutzung von Google Pay überflüssig werden könnten.

Im Alltag funktioniert Google Pay problemlos und komfortabel. Sind mehrere Kreditkarten als Zahlungsmittel gespeichert, lässt sich in der App festlegen, welche das Standard-Zahlungsmittel sein soll. Durch Wischen nach rechts oder links kann an der Kasse auch schnell eine andere Karte für die Zahlung ausgewählt werden. Auch Kunden- und Geschenkkarten lassen sich speichern, um Platz im Portemonnaie zu schaffen und keine Punkte oder Sonderangebote mehr zu verpassen. Oftmals lässt sich der Barcode digitalisierter Kunden- und Geschenkkarten aber an der Kasse nicht scannen, was generell auf solche Wallet-Apps zutrifft.


Die fünf am besten für Google Pay geeigneten Girokonten aus dem Vergleich



Kontoführung12345
ProduktnameStandardGirokontoGirokontoDKB-CashGirokonto
monatlicher Kontopreis-----
Bedingung----bargeldloser Geldeingang ab EUR 700,00/Monat (sonst EUR 4,90/Monat); nicht gewertet werden eigene bankinterne Überträge, Wertpapiergutschriften, Rücklastschriften; bis einschließlich 27 Jahre generell frei
Guthabenzins-Guthabenteile bis EUR 50.000: -,
Guthabenteile ab EUR 50.001: -0,50%
---
Sollzins p. a. (veränderlich, vierteljährliche Zinsbelastung) der eingeräumten KontoüberziehungKonto wird generell nur auf Guthabenbasis geführt 8,90%6,50%7,25%6,99%
eingeräumte Kontoüberziehung (Volljährigkeit und Bonität vorausgesetzt)Konto wird generell nur auf Guthabenbasis geführt maximal EUR 10.000 (Neukunden maximal EUR 1.000), Einrichtung auf Antragbis zum dreifachen monatlichen Gehaltseingang, Einrichtung auf Antrag bei Kontoeröffnungmaximal EUR 1.000 Start-Dispo, Anpassung auf Antrag auf bis zum dreifachen monatlichen Gehaltseingang nach dem ersten Gehaltseingang, maximal EUR 15.000bis zum dreifachen monatlichen Gehaltseingang, maximal EUR 10.000, Einrichtung bei Kontoeröffnung; EUR 500,00 Start-Dispo für Studenten
Kontoauszugonline kostenfrei (monatlicher Auszug)online kostenfrei (monatlicher Auszug)online kostenfrei, per Post EUR 2,50 pro Versand (monatlicher Auszug)online kostenfrei, per Post EUR 1,00 pro Versand (monatlicher Auszug)online kostenfrei, per Post Portobelastung (monatlicher Auszug)


Kartenausstattung
Bankkarte-Maestro frei (separate Beantragung)girocard/V PAY freigirocard/V PAY freigirocard/Maestro frei
Kosten für Kreditkarte pro JahrVisa (Debit-Card) freiMastercard (Debit-Card) freiVisa frei (für Minderjährige stattdessen Visa Prepaid)Visa frei, die Karte muss zwingend mitbeantragt werdenVisa (Debit-Card) frei
gebührenfreies Geldabheben an Geldautomatenweltweit mit der Visa-Card bis EUR 200,00 pro Monat* (ggf. aber Entgelt des Automatenbetreibers), bei Auszahlungsbetrag unter EUR 50,00 Gebühr von 3,00%, mind. EUR 1,00im Inland drei Mal pro Monat an allen Geldautomaten mit der Mastercard, bei Eingang von Gehalt oder Sozialleistungen in der Summe von monatlich jeweils mindestens EUR 1.000 in den letzten beiden Monaten stattdessen fünf Mal*

im Ausland weltweit und unbegrenzt mit der Mastercard (ggf. aber Auslandsentgelt von 1,70% und Entgelt des Automatenbetreibers)
im Inland an den rund 9.000 Geldautomaten der Cash Group mit der Bankkarte (EUR 50,00 Mindestbetrag pro Auszahlung, nicht bei verfügbarem Kontostand unter EUR 50,00 und nicht für Minderjährige)

Ausland: in den Euroländern mit der Bankkarte und außerhalb der Euroländer mit der Visa-Card (ggf. aber Entgelt des Automatenbetreibers)
weltweit mit der Visa-Card (ggf. aber Auslandsentgelt von 2,20% und Entgelt des Automatenbetreibers, EUR 50,00 Mindestbetrag pro Auszahlung)weltweit mit der Visa-Card (ggf. aber Auslandsentgelt von 1,75% und Entgelt des Automatenbetreibers; EUR 50,00 Mindestbetrag pro Auszahlung, nicht bei verfügbarem Betrag aus Guthaben und Dispokredit unter EUR 50,00)
kontaktlos bezahlenjajajajaja
mobil bezahlenApple Pay, Google PayApple Pay, Google PayApple Pay, Google PayApple Pay, Google PayApple Pay, Google Pay
Karten-PIN selbst bestimmen bei
Bankkarte/Kreditkarte
-/jaja/jaja/ja-/--/ja


Service
TAN-VerfahrenKombination von PasswörternKombination von PasswörternmTAN (EUR 0,09/mTAN sofern für das Login oder einen erteilten Zahlungsauftrag verwendet), photoTANappTAN, chipTAN comfort (Kartenleser nicht über die Bank beziehbar)mTAN (kostenfrei), appTAN, photoTAN mit Lesegerät (Lesegerät EUR 32,00)
HBCI/FinTS--mit PIN/TANmit PIN/TAN oder mit Chipkarte (Chipkarte EUR 7,50)mit PIN/TAN, jedoch nur Umsatzabfragen möglich
Mobile BankingApp für iOS und AndroidApp für iOS und AndroidApp für iOS und AndroidApp für iOS und Android App für iOS und Android
Echtzeitüberweisungen-nur empfangen möglich (kostenfrei)ja (zunächst nur bis EUR 2.000 und nur über das Online-Banking, kostenfrei)nur empfangen möglich (kostenfrei)-
Erleichterung beim Überweisen--im Online-Banking einen Text inklusive aller Überweisungsdaten in ein Eingabefeld einfügen, mit der App per Chat eine Überweisung beauftragen, mit Google Assistant per Sprachbefehl eine Überweisung beauftragenmit der App eine Rechnung oder einen Überweisungsträger abfotografieren oder Rechnungsdaten aus QR-Code scannen oder ein Rechnungs-PDF einlesen mit der App eine Rechnung abfotografieren
Benachrichtigungen bei Kontobewegungen per
Push-Nachricht/E-Mail/SMS
ja/-/-ja/-/-ja/ja/--/-/-ja/-/-
Telefon-Banking--Tel. 04106/7082500 (EUR 4,90/Auftrag, innerhalb der Kontoverbindung EUR 1,90/Auftrag)-Tel. 069/342224 (EUR 2,50/Auftrag über Mitarbeiter, Auftrag kostenfrei über Sprachcomputer)
VideoIdent möglichja, Eröffnungsantrag papierlosja, Eröffnungsantrag papierlosja, Eröffnungsantrag papierlos, auch E-Ident möglichja, Eröffnungsantrag papierlosja, Eröffnungsantrag papierlos
Kontowechselservice-Kontowechselhilfe gemäß Zahlungskontengesetz gegen Gebühr (als empfangendes Institut pauschal EUR 10,00 für Einrichtung von Daueraufträgen, EUR 5,00 für Anschreiben von Lastschriftenempfänger, EUR 5,00 für Anschreiben von Gutschriftenzahler); freiwillig angebotener Webservice des externen Dienstleisters fino zur automatisierten UmsetzungKontowechselhilfe gemäß Zahlungskontengesetz ohne eigene Gebühren; freiwillig angebotener Webservice des externen Dienstleisters Kontowechsel24.de zur automatisierten UmsetzungKontowechselhilfe gemäß Zahlungskontengesetz ohne eigene Gebühren; freiwillig angebotener Webservice des externen Dienstleisters FinReach zur automatisierten UmsetzungKontowechselhilfe gemäß Zahlungskontengesetz ohne eigene Gebühren; freiwillig angebotener Webservice des externen Dienstleisters Kontowechsel24.de zur automatisierten Umsetzung
Neukundenaktion----
Erfahrungsberichte von Bankkunden
Link zum Anbieter
Girokonto-Vergleich aktualisiert am: 29.10.20 | 17:30 Uhr
teilnehmende Institute

*Vivid Money: Für jede Bargeldverfügung mit der Visa über die genannte Betragsgrenze hinaus werden 3,00% Gebühr belastet, mindestens aber EUR 1,00.

Vivid Money: Das Konto wird bei der Solarisbank AG in Berlin geführt. Vivid Money selbst besitzt keine Banklizenz, kümmert sich bei dem Vertragsverhältnis um die Nutzeroberfläche, die Kundenbetreuung und das Marketing. Das Konto ist ausschließlich auf die Smartphone-Nutzung ausgelegt (mobile-only-Girokonto), Online-Banking über den Webbrowser für den Zugriff über PC oder Laptop gibt es nicht.

Vivid Money: Für Karteneinsätze bei bestimmten Partnern werden Cashbacks auf einem Unterkonto gutgeschrieben, die sich zudem mit der Wertentwicklung einer Aktie verknüpfen lassen. Die Cashbacks sammelt man automatisch, ohne sich dafür anmelden zu müssen. Aus einer Liste von Aktien kann man eine Aktie für das Verknüpfen auswählen, das sollte man tun, um auch von diesem Teil des Programms profitieren zu können. Der Clou ist, der Kunde kann nur gewinnen. Er kann den Kursgewinn einstreichen, wenn der Kurs der gewählten Aktie zwischenzeitlich gestiegen ist. Das Verlustrisiko trägt er nicht; er kann jederzeit seine Cashbacks auszahlen lassen, sollte der Aktienkurs unter dem Einstiegskurs liegen, bekommt er die ursprünglich angesammelte Cashback-Summe ausgezahlt. Zum einen gibt es mehrwöchige Aktionszeiträume mit bestimmten Partnern, in denen Cashbacks gesammelt werden können. In der aktuellen Aktion bis Ende November sind Aldi und Lidl die Zugpferde mit hohen 10,00% auf die dortigen Einkäufe. Auch bei mehreren Stromversorgern, Netflix, Spotify, TIER Mobility, Flixbus und anderen lässt sich in der aktuellen Aktion sparen. In der Summe pro Monat sind diese Cashbacks im Kontomodell "Standard" auf EUR 20,00 begrenzt, bei "Prime" auf EUR 100,00. Prime-Kunden sammeln darüber hinaus überall mit einer beständigen Sammelrate, und zwar 0,10% innerhalb Europas bzw. 1,00% außerhalb Europas. Im engen Einsatzfeld - in Restaurants und Cafés außerhalb Europas - bekommen Prime-Kunden 3,00%.

Vivid Money: Neukunden starten zunächst drei Monate kostenlos im Kontomodell "Prime", das normalerweise EUR 9,90 pro Monat kostet. Nach dem Testzeitraum geht es nicht automatisch kostenpflichtig weiter, sondern nur, sofern der Kunde dem zustimmt. Bleibt die Zustimmung aus, wird auf "Standard" heruntergestuft. Unterschiede bei den beiden Kontomodellen bestehen insbesondere wie oben beschrieben hinsichtlich des Cashbacks und auch beim gebührenfreien Geldabheben an Geldautomaten. Die Betragsgrenze für das gebührenfreie Geldabheben liegt bei Prime bei EUR 1.000.

Vivid Money: Bis zu 15 Unterkonten mit separater DE-IBAN können angelegt und mit Guthaben in Euro oder Fremdwährung befüllt werden. Damit lassen sich beispielsweise Budgets vergeben, oder Fremdwährungs-Guthaben für Zahlungen und Abhebungen bereitlegen (40 verschiedene Währungen bei Standard, 107 bei Prime).

Vivid Money: Überweisungen außerhalb des SEPA-Raumes und Gemeinschaftskonten sind nicht möglich.

Vivid Money: Es erfolgt normalerweise keine Schufa-Abfrage und das Konto wird auch nicht der Schufa gemeldet. Derzeit würden nur in seltenen Fällen Daten mit der Schufa oder anderen Auskunfteien ausgetauscht, heißt es seitens Vivid Money.

*N26: Für jede weitere Bargeldverfügung mit der Mastercard beträgt die Bargeldabhebungsgebühr EUR 2,00.

N26: Einzahlen und Auszahlen ist durch eine Kooperation mit Barzahlen.de an Kassen im deutschen Einzelhandel möglich. Und zwar kann mittels der Smartphone-App von N26 ein Barcode für den Vorgang generiert werden. Er wird an der Kasse vorgezeigt und gescannt. In derselben Sekunde wird die Transaktion in den Kontoumsätzen angezeigt. Teilnehmende Händler sind dm-drogerie markt, REWE, real, Rossmann, Penny, toom-Baumärkte, die Shops von mobilcom-debitel sowie die der Unternehmensgruppe Dr. Eckert (Ludwig, Eckert, Barbarino, Adam's und ON!Express). Die Funktion ist nicht zwingend mit einem Einkauf verbunden. Pro Tag kann man zwischen EUR 50,00 und EUR 999,00 einzahlen und sich EUR 50,00 bis EUR 900,00 (EUR 200,00 pro Transaktion) auszahlen lassen. Beim Einzahlen über die Funktion erhebt N26 eine Gebühr von 1,50%, einen Freibetrag gibt es nicht mehr. Beim Auszahlen über die Funktion erhebt N26 keine Gebühren.

N26: Neben gewöhnlichen Banküberweisungen ist auch das Geldsenden per E-Mail oder SMS an die Kontakte aus dem eigenen Telefonbuch möglich, über den in der App integrierten Dienst "MoneyBeam". Es können aus Sicherheitsgründen innerhalb von 24 Stunden nur Beträge bis EUR 100,00 an Nichtkunden gesendet werden bzw. bis EUR 1.000 an N26-Kunden. Der Empfänger hat sieben Tage Zeit, sich das Geld abzuholen, indem er den erhaltenen Link öffnet und ein Konto angibt, auf das der Betrag ausbezahlt werden soll. Falls nach sieben Tagen noch nicht abgeholt, wird das Senden rückgängig gemacht.

comdirect: Bareinzahlungen auf das eigene Girokonto sind an Einzahlautomaten/Kassen der Commerzbank, das ist die Muttergesellschaft, drei Mal pro Kalenderjahr kostenlos möglich, jede weitere kostet EUR 2,90. Bei einem aktuellen Kontostand im Soll sind diese Bareinzahlungen generell kostenfrei. Auszahlungen an den Kassen der Commerzbank sind bei einem Auszahlungsbetrag größer EUR 5.000 kostenlos möglich, bei einem Auszahlungsbetrag bis EUR 5.000 erhebt comdirect hingegen eine Gebühr von EUR 9,90 pro Auszahlung.

comdirect: Der Anbieter erhebt für diverse Vorgänge, die der Kunde selbst online eingeben bzw. beauftragen könnte, dies aber auf telefonischem oder schriftlichem Wege macht (per E-Mail zählt auch dazu), einen so bezeichneten Telefon-/Fax-/Briefzuschlag von EUR 4,90. Dass ein Zuschlag anfällt, ist in vielen der Fälle ungewöhnlich. Große Stolperfallen sind demnach, bei comdirect eine Adressänderung mitzuteilen, einen Dispokredit zu beantragen oder für eine Karte ein Verfügungslimit ändern zu lassen, Kontostand oder Umsätze abzufragen, eine Lastschrift zurückzugeben, einen Freistellungsauftrag zu erteilen/ändern/löschen.

DKB: Den Status "Aktivkunde" - damit stehen alle Vorteile des Kontos zur Verfügung - hat man in den ersten zwölf Monaten ab Kontoeröffnung. Im Anschluss behält man diesen Status, wenn monatlich mindestens EUR 700,00 auf dem Girokonto eingehen. Der Betrag darf sich aus mehreren Teilzahlungen zusammensetzen, um Gehalt muss es sich nicht handeln. Alle drei Monate wird die DKB prüfen, ob die Summe in den drei zurückliegenden Monaten jeweils erreicht wurde. Ohne diesen Mindestgeldeingang gelten in zwei Punkten gegenüber den Angaben im Vergleich bessere Konditionen: Der veränderliche Sollzins ist mit 6,65% p. a. etwas niedriger und das Auslandsentgelt von 2,20% fällt weder beim Geldabheben noch bei der Kartenzahlung an. Weitere Unterschiede sind im Wesentlichen: Aktivkunden erhalten eine Guthabenverzinsung auf dem Kreditkartenkonto, für die Guthabenteile bis EUR 100.000 derzeit in Höhe von 0,01%. Bei Verlust/Diebstahl ihrer Karte erhalten Aktivkunden auf Wunsch gebührenfrei eine Notfallkreditkarte und Notfallbargeld per Kurier an den Aufenthaltsort geschickt, für Kunden ohne den Mindestgeldeingang ist dies gegen Gebühr möglich. Zudem tragen Aktivkunden nicht die Selbstbeteiligung, wenn ein finanzieller Schaden zwischen Kartenverlust und Kartensperre entsteht.

DKB: Für Akivkunden sind Bargeld-Rückvergütungen auf Online-Einkäufe erhältlich. Dies gilt bei mehr als 400 Partnershops. Hierzu muss man sich jeweils vor dem Einkauf ins Online-Banking einloggen, dort unter DKB-Club > Online-Cashback die jeweilige Internetseite des Shops aufrufen, damit die Rückvergütung zugeordnet werden kann.

DKB: Einzahlen und Auszahlen ist durch eine Kooperation mit Barzahlen.de an Kassen im deutschen Einzelhandel möglich. Und zwar kann mittels der Smartphone-App oder im Online-Banking der DKB ein Barcode für den Vorgang generiert werden. Er wird an der Kasse vorgezeigt und gescannt. In derselben Sekunde wird die Transaktion in den Kontoumsätzen angezeigt. Teilnehmende Händler sind dm-drogerie markt, REWE, real, Rossmann, Penny, toom-Baumärkte, die Shops von mobilcom-debitel sowie die der Unternehmensgruppe Dr. Eckert (Ludwig, Eckert, Barbarino, Adam's und ON!Express). Die Funktion ist nicht zwingend mit einem Einkauf verbunden. Pro Tag kann man zwischen EUR 50,00 und EUR 999,99 einzahlen und sich EUR 50,00 bis EUR 300,00 auszahlen lassen. Beim Einzahlen über die Funktion erhebt die DKB eine Gebühr von 1,50%, einen Freibetrag gibt es nicht. Beim Auszahlen über die Funktion erhebt die DKB keine Gebühren.

ING: Das Girokonto kann für private Zwecke von Freiberuflern eröffnet werden, hingegen nicht bei Selbständigkeit aus Gewerbebetrieb, Land-/Forstwirtschaft oder Existenzgründung.

ING: Nach der Kontoeröffnung lässt ING dem Kunden Zeit, um den monatlichen Geldeingang ab EUR 700,00 einzurichten. Erst wenn er im dritten Kalendermonat nach der Kontoeröffnung nicht eingeht, wird der Kontopreis für diesen Monat zum ersten mal abgebucht.

ING: Bareinzahlungen sind für Kunden der ING auf das eigene Girokonto bei der ReiseBank bei Beträgen zwischen EUR 1.000 und EUR 25.000 kostenfrei möglich. Auszahlungen ab EUR 1.000 sind in den Filialen der ReiseBank und der Degussa Bank kostenfrei möglich.

ING: Die Bank gibt ein Sicherheitsversprechen für das Online-Banking und die Banking-App. Falls Dritte die Zugangsdaten missbrauchen, ersetzt sie den finanziellen Schaden in voller Höhe. Dies gilt, sofern der Kunde Strafanzeige bei der Polizei erstattet und die Bank keine Schuld bei der Schadensverursachung nachweisen kann. Normalerweise haftet der Kunde bei missbräuchlichen Verfügungen bis EUR 50,00, in der Zeit bis er seinen Online-Zugang bzw. auch seine Karten sperren lässt. Entscheidend ist für jegliche Haftungsübernahme der Bank jedoch immer, dass der Kunde seine Sorgfaltspflichten nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt hat.


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