Oft haben Kunden bei der Wahl eines Girokontos einen ganz konkreten Bedarf. Diese Übersicht nennt eine Auswahl an Girokonten aus unserem Vergleich, die eine dauerhaft kostenlose Kreditkarte enthalten.

Die Kreditkarte gleich mit dem Girokonto zu beantragen, ist praktisch, jedoch nur dann eine gute Entscheidung, wenn die Kreditkarte beitragsfrei ist. Kreditkarten unterscheiden sich in der Abrechnungsart der Kartenumsätze. Bei einer Debitkarte werden die getätigten Umsätze taggenau zinswirksam dem Girokonto belastet, wie bei der girocard. Bei anderen Anbietern werden Umsätze dem Girokonto erst mit der monatlichen Abrechnung belastet, der persönliche Kreditrahmen ist bis dahin zinsfrei. Manchen Bankkunden sind Debitkarten trotzdem lieber, da diese einen besseren Überblick über die Ausgaben geben. Ob die Kreditkarte nun eine Mastercard oder eine Visa ist, ist hierzulande eher weniger bedeutsam. Ein Händler, der Kreditkartenzahlungen zulässt, akzeptiert in der Regel sowohl Mastercard als auch Visa. Zusatzleistungen, wie Versicherungen oder Bonusprogramme, sind bei den in Kombination mit Girokonten angebotenen Kreditkarten selten. Nützlich ist es aber, wenn über die Kreditkarte gebührenfrei an Geldautomaten abgehoben werden kann. Relevant ist zudem, was der Einsatz im Ausland kostet und wie Fremdwährungen umgerechnet werden.

Die fünf attraktivsten Kreditkarten in Girokontopaketen

Die Verbindung von gebührenfrei geführtem Girokonto und beitragsfreier Visa-Card brachte der DKB den Erfolg. Seit November 2021 ist die Standardausstattung nur noch eine Debitkarte, die Visa-Debit-Card, bei der die Umsätze direkt auf dem Girokonto verbucht werden. An der komfortablen Regelung zum Bargeldbezug hat sich dadurch allerdings nichts geändert: Mit der Visa-Debit-Card der DKB können die Geldautomaten, die Visa akzeptieren, weltweit ohne Bargeldabhebegebühr genutzt werden. Ein von manchen Geldautomatenbetreibern erhobenes direktes Kundenentgelt wird jedoch nicht erstattet, dieser Ausschluss besteht nahezu bei allen Kartenausstellern. Zum Auslandsentgelt auf Transaktionen in Fremdwährung muss seit Dezember 2016 differenziert werden, zwischen den Kunden mit und ohne "Aktivstatus". Den Aktivstatus hat man bei der DKB zumindest in den ersten sechs Monaten ab Kontoeröffnung, danach wenn monatlich in der Summe mindestens EUR 700,00 auf dem zugehörigen Girokonto eingehen. Mit dem Status zahlt man weder beim Geldabheben noch bei der Kartenzahlung das Auslandsentgelt. Ohne den Status beträgt das Auslandsentgelt 2,20%. Fremdwährungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) werden zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank ohne weiteren Aufschlag umgerechnet, das Auslandsentgelt fällt ohne den Aktivstatus wie beschrieben aber bei allen Fremdwährungen an. Fremdwährungen von Drittstaaten werden zum von Visa bereitgestellten Kurs (enthält einen Spread) abgerechnet. Die Karten-PIN kann der Kunde selbst bestimmen. Wer zur Visa-Debit-Card auch eine Visa-Kreditkarte (die frühere Standardausstattung) haben möchte, weil sie etwa für das Hinterlegen von Mietwagen-Kautionen doch zuverlässiger in der Akzeptanz ist, kann sie zum Preis von EUR 2,49 pro Monat hinzubuchen.

Die Girokonten von Consorsbank und ING enthalten jeweils eine Debit-Visa-Card, bei der die Kartenumsätze am Tag des Eingangs bei der Bank jeweils einzeln vom Girokonto abgebucht werden. Die Karten sind deshalb als Debit bezeichnet. Mit beiden Karten können die Kunden an allen Geldautomaten ohne Bargeldabhebegebühr verfügen (ggf. aber Entgelt des Automatenbetreibers). Die Karte von Consorsbank ist nicht mehr ganz so gut wie zu früheren Zeiten, den 10-Cent-Bonus für jede Kartenzahlung strich Consorsbank per 31.5.17 und seit 1.11.18 erhebt Consorsbank für jedes Abheben von kleinen Beträgen unterhalb von EUR 50,00 eine Gebühr von EUR 1,95. Das Auslandsentgelt beträgt mittlerweile 2,10%, auch beim Geldabheben in Fremdwährung bzw. generell außerhalb des EWR. EWR-Fremdwährungen werden zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank ohne weiteren Aufschlag umgerechnet, Fremdwährungen von Drittstaaten zum von Visa bereitgestellten Kurs (enthält einen Spread). Bei der Karte der ING gilt seit 1.7.18 ein Mindestabhebebetrag am Geldautomaten von EUR 50,00, geringere Beträge sind gar nicht möglich, außer wenn der verfügbare Betrag kleiner als der Mindestabhebebetrag ist. Beim verfügbaren Betrag bezieht ING neben dem Guthaben auch den durch einen eventuellen Dispokredit verfügbaren Betrag mit ein. Es fällt ein Auslandsentgelt von mittlerweile 1,99% bei Einsatz in Fremdwährung und/oder außerhalb des EWR an, und auch das Umrechnen von Fremdwährungen ist wie bei Consorsbank geregelt. Die beiden Karten haben somit sehr ähnliche Konditionen, zudem ist bei beiden für die kostenlose Kontoführung ein monatlicher Geldeingang von mindestens EUR 700,00 gefordert.

Vivid Money ist äußerst innovativ. Es ist ein vollwertiges Girokonto mit deutscher IBAN, ausschließlich auf das Bedienen per Smartphone ausgelegt. Die Solarisbank ist dabei der Bankpartner im Hintergrund, der die Bankdienstleistungen erbringt. Die Kontoführung ist gebührenfrei. Die erste physische Debit-Visa-Card zum Konto wird kostenlos ausgestellt, allerdings erhebt Vivid Money seit August 2021 eine Gebühr von EUR 9,90 für den Versand. Der Versandpreis kann - falls dieses Angebot beim Bestellen gerade gilt - umgangen werden, und zwar durch Aufladen des Kontos mit mindestens EUR 200,00. Für jede Folgekarte oder jede weitere physische Karte beträgt der Kartenpreis einmalig EUR 9,90 für die Ausgabe plus die EUR 9,90 für den Versand. Die Karte lässt sich auch zum mobilen Bezahlen mittels Apple Pay und Google Pay hinterlegen und manchmal gibt es auch Cashback-Aktionen mit ihr. Im Standard-Preismodell ist das Geldabheben an Geldautomaten bis EUR 200,00 pro Monat gebührenfrei, wobei der Monat zu dem Datum beginnt, an dem man sich angemeldet hat und keine kleine Auszahlungsbeträge unter EUR 50,00 gewählt werden sollten, da diese gebührenpflichtig sind. Ein direktes Entgelt des Automatenbetreibers wird nicht erstattet. Vivid Money erhebt kein Auslandsentgelt, allerdings kommt es bei Fremdwährungstransaktionen auch auf den angewendeten Wechselkurs und den darin eventuell enthaltenen Aufschlag an. Vivid Money spricht davon, einen "Live-Wechselkurs" zum Zeitpunkt der Transaktion anzuwenden, der in der Regel zu einem der besten gehöre, der möglichst auf dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank basiere und nur einen kleinen Aufschlag enthalte. Im Preis- und Leistungsverzeichnis der Solarisbank ist ersichtlich, dass es Kurse von Morningstar Real-Time Data Limited, London, sind und der generelle Aufschlag gar nicht mal so niedrige 0,50% ist, außerhalb der Arbeitszeiten des betreffenden Devisenmarktes sogar bis zu 1,00%.

Bei N26 ist die Kontovariante ohne Grundpreis nur noch mit einer digitalen Debit-Mastercard ausgestattet. Die Karte lässt sich in die Wallet bei Apple Pay und Google Pay hinzugefügen. Wer auch eine physische Debit-Mastercard haben möchten, muss für den Versand einmalig EUR 10,00 bezahlen und kann sie dann für die Gültigkeitsdauer nutzen. Im Inland kann drei Mal pro Monat ohne Bargeldabhebungsgebühr abgehoben werden. Im Ausland sind die Abhebungen unbegrenzt frei. Ein direktes Entgelt des Automatenbetreibers wird nicht erstattet. Das Auslandsentgelt von 1,70% fällt beim Geldabheben in Fremdwährung an, beim Bezahlen wird es hingegen bei N26 nicht erhoben. Alle Fremdwährungen werden zu den von Mastercard bereitgestellten Kursen umgerechnet, was bedeutet, dass im Umtauschkurs bei den EWR-Fremdwährungen ein variabler Aufschlag auf den Referenzkurs der Europäischen Zentralbank eingerechnet ist.


Girokonto: Konten mit kostenloser Kreditkarte



Kontoführung12345
ProduktnameGirokontoGirokontoGirokontoStandardStandard
monatlicher Kontopreis--- --
Bedingung-bargeldloser Geldeingang ab EUR 700,00/Monat (sonst EUR 4,00/Monat); auch eigene Überweisungen von internen oder externen Konten zählen als Geldeingang; bis einschließlich 27 Jahre generell freibargeldloser Geldeingang ab EUR 700,00/Monat (sonst EUR 4,90/Monat); nicht gewertet werden eigene bankinterne Überträge, Wertpapiergutschriften, Rücklastschriften; bis einschließlich 27 Jahre generell frei--
GuthabenzinsGuthabenteile bis EUR 25.000: -,
Guthabenteile ab EUR 25.001: -0,50%
-Guthabenteile bis EUR 50.000: -,
Guthabenteile ab EUR 50.001: -0,50%
-Guthabenteile bis EUR 50.000: -,
Guthabenteile ab EUR 50.001: -0,50%
Sollzins p. a. (veränderlich, Zinsbelastung quartalsweise) der eingeräumten Kontoüberziehung7,18%7,75%6,99%Konto wird generell nur auf Guthabenbasis geführt 8,90%
eingeräumte Kontoüberziehung (Volljährigkeit und Bonität vorausgesetzt)maximal EUR 1.000 Start-Dispo, Anpassung auf Antrag auf bis zum dreifachen monatlichen Gehaltseingang nach dem ersten Gehaltseingang, maximal EUR 15.000Anpassung auf Antrag nach regelmäßigen Gehaltseingängen oder regelmäßigen Eingängen von externen Daueraufträgenbis zum dreifachen monatlichen Gehaltseingang, maximal EUR 10.000, Einrichtung bei Kontoeröffnung; EUR 500,00 Start-Dispo für StudentenKonto wird generell nur auf Guthabenbasis geführt maximal EUR 10.000 (Neukunden maximal EUR 1.000), Einrichtung auf Antrag
Kontoauszugonline kostenfrei, per Post EUR 1,00 pro Versand (Auszug monatlich)online kostenfrei, per Post EUR 1,50 pro Versand zzgl. Porto (Auszug monatlich bei Kontobewegung)online kostenfrei, per Post Portobelastung (Auszug monatlich)online kostenfrei (Auszug monatlich)online kostenfrei (Auszug monatlich)


Kartenausstattung
Bankkartegirocard cobadged mit V PAY EUR 11,88 (optional erhältlich)girocard cobadged mit V PAY (separate Beantragung) EUR 12,00 p. a.girocard cobadged mit Maestro frei

(Änderung zum 1.3.22: girocard cobadged mit Maestro EUR 11,88 p. a., optional erhältlich)
-Maestro (separate Beantragung) einmalig EUR 10,00 für Versand
Kosten für Kreditkarte pro JahrDebit-Visa-Card freiDebit-Visa-Card freiDebit-Visa-Card freierste physische Debit-Visa-Card einmalig EUR 9,90 für Versand (Versandpreis kann ggfs. - je nach derzeitigem Angebot - durch Aufladen des Kontos umgangen werden kann); Folgekarten und jede weitere Karte einmalig EUR 9,90 für die Ausgabe plus EUR 9,90 für Versanddigitale Debit-Mastercard frei, physiche Debit-Mastercard (separate Beantragung) einmalig EUR 10,00 für Versand
gebührenfreies Geldabheben an Geldautomatenweltweit mit der Debit-Visa-Card (ggf. aber Auslandsentgelt von 2,20% und Entgelt des Automatenbetreibers, EUR 50,00 Mindestbetrag pro Auszahlung)weltweit mit der Debit-Visa-Card bei Auszahlungsbetrag ab EUR 50,00 (ggf. aber Auslandsentgelt von 2,10% und Entgelt des Automatenbetreibers), bei Auszahlungsbetrag unter EUR 50,00 zusätzlich EUR 1,95 Gebührweltweit mit der Debit-Visa-Card (ggf. aber Auslandsentgelt von 1,99% und Entgelt des Automatenbetreibers; EUR 50,00 Mindestbetrag pro Auszahlung, nicht bei verfügbarem Betrag aus Guthaben und Dispokredit unter EUR 50,00)weltweit mit der Debit-Visa-Card bis EUR 200,00 pro Laufzeitmonat* (ggf. aber Entgelt des Automatenbetreibers), bei Auszahlungsbetrag unter EUR 50,00 Gebühr von 3,00%, mind. EUR 1,00im Inland drei Mal pro Monat an allen Geldautomaten mit der Debit-Mastercard*

im Ausland weltweit und unbegrenzt mit der Debit-Mastercard (ggf. aber Auslandsentgelt von 1,70% und Entgelt des Automatenbetreibers)
kontaktlos bezahlen
mobil bezahlenApple Pay, Google PayApple Pay, Google PayApple Pay, Google PayApple Pay, Google PayApple Pay, Google Pay
Karten-PIN selbst bestimmen bei
Bankkarte/Kreditkarte
-/--/--/-//


Service
TAN-VerfahrenappTAN, chipTAN comfort (Kartenleser nicht über die Bank beziehbar, girocard erforderlich)appTANappTAN, photoTAN mit Lesegerät (Lesegerät EUR 32,00)Smartphone-Gerätebindung und PasswörterSmartphone-Gerätebindung und Passwörter
HBCI/FinTSmit PIN/TANmit PIN/TANmit PIN/TAN, jedoch nur Umsatzabfragen möglich--
Mobile BankingApp für iOS und Android App für iOS und AndroidApp für iOS und AndroidApp für iOS, Android und Huawei-SmartphonesApp für iOS und Android
Echtzeitüberweisungennur empfangen möglich (kostenfrei)--- (EUR 0,49 je ausgehende Überweisung, maximaler Betrag von EUR 2.000 pro Überweisung, maximal fünf Überweisungen pro Tag)
Erleichterung beim Überweisenmit der App eine Rechnung oder einen Überweisungsträger abfotografieren oder Rechnungsdaten aus QR-Code scannen oder ein Rechnungs-PDF einlesen mit der App eine Rechnung oder einen Überweisungsträger abfotografieren oder Rechnungsdaten aus QR-Code scannen oder ein Rechnungs-PDF einlesenmit der App eine Rechnung abfotografieren--
Benachrichtigungen bei Kontobewegungen per
Push-Nachricht/E-Mail/SMS
-/-/-// (kostenfrei)/-/-/-/-/-/-
Telefon-Banking-Tel. 0911/3693000 (EUR 2,95/Auftrag)Tel. 069/342224 (EUR 2,50/Auftrag über Mitarbeiter, Auftrag kostenfrei über Sprachcomputer)--
VideoIdent möglich Eröffnungsantrag papierlos Eröffnungsantrag papierlos Eröffnungsantrag papierlos Eröffnungsantrag papierlos Eröffnungsantrag papierlos
KontowechselserviceKontowechselhilfe gemäß Zahlungskontengesetz ohne eigene Gebühren; freiwillig angebotener Webservice des externen Dienstleisters finleap connect zur automatisierten UmsetzungKontowechselhilfe gemäß Zahlungskontengesetz ohne eigene Gebühren; freiwillig angebotener Webservice des externen Dienstleisters finleap connect zur automatisierten UmsetzungKontowechselhilfe gemäß Zahlungskontengesetz ohne eigene Gebühren; freiwillig angebotener Webservice des externen Dienstleisters Kontowechsel24.de zur automatisierten Umsetzung-Kontowechselhilfe gemäß Zahlungskontengesetz gegen Gebühr (als empfangendes Institut pauschal EUR 10,00 für Einrichtung von Daueraufträgen, EUR 5,00 für Anschreiben von Lastschriftenempfänger, EUR 5,00 für Anschreiben von Gutschriftenzahler); freiwillig angebotener Webservice des externen Dienstleisters finleap connect zur automatisierten Umsetzung
Neukundenaktion--
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zuletzt aktualisiert am 30.11.21 um 17:40 Uhr
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DKB: Den "Aktivstatus" - damit stehen alle Vorteile des Kontos zur Verfügung - hat man in den ersten sechs Monaten ab Kontoeröffnung (sofern in den vergangenen zwölf Monaten kein Girokonto bei der DKB bestand). Im Anschluss behält man diesen Status, wenn monatlich mindestens EUR 700,00 auf dem Girokonto eingehen. Der Betrag darf sich aus mehreren Teilzahlungen zusammensetzen, um Gehalt muss es sich nicht handeln. Alle drei Monate wird die DKB prüfen, ob die Summe in den drei zurückliegenden Monaten jeweils erreicht wurde. Ohne diesen Mindestgeldeingang gelten in zwei Punkten gegenüber den Angaben im Vergleich bessere Konditionen: Der veränderliche Sollzins ist mit 6,58% p. a. etwas niedriger und das Auslandsentgelt von 2,20% fällt weder beim Geldabheben noch bei der Kartenzahlung an. Weitere Unterschiede sind im Wesentlichen: Kunden mit Aktivstatus erhalten bei Verlust/Diebstahl ihrer Karte auf Wunsch gebührenfrei eine Notfallkarte und Notfallbargeld per Kurier an den Aufenthaltsort geschickt, für Kunden ohne den Mindestgeldeingang ist dies gegen Gebühr möglich. Zudem können Kunden mit Aktivstatus gelegentlich kostenlos Eintrittskarten für Sporthighlights, Kino oder Kulturevents erhalten.

DKB: Einzahlen (das Auszahlen zumindest derzeit nicht mehr) ist durch eine Kooperation mit Barzahlen.de/viacash an Kassen im deutschen Einzelhandel möglich. Und zwar kann mittels der Smartphone-App oder im Online-Banking der DKB ein Barcode für den Vorgang generiert werden. Er wird an der Kasse vorgezeigt und gescannt. In derselben Sekunde wird die Transaktion in den Kontoumsätzen angezeigt. Teilnehmende Händler sind dm-drogerie markt, REWE, real, Rossmann, Penny, toom-Baumärkte, die Shops von mobilcom-debitel, die Tankstellen OMV und Q1 sowie die Unternehmensgruppe Dr. Eckert (Ludwig, Eckert, Barbarino, Adam's und ON!Express). Die Funktion ist nicht zwingend mit einem Einkauf verbunden. Pro Tag kann man zwischen EUR 50,00 und EUR 999,99 einzahlen. Beim Einzahlen über die Funktion erhebt die DKB eine Gebühr von 1,50%, einen Freibetrag gibt es nicht.

DKB: Für das Einzahlen von Bargeld an Geldautomaten der DKB fällt ein Entgelt an, und zwar in Höhe von 1,50% des eingezahlten Betrags, mindestens EUR 2,50 und höchstens EUR 15,00. Sofern das Konto, auf dem eingezahlt wird, einen Sollstand aufweist, beträgt das Entgelt unabhängig vom Einzahlungsbetrag EUR 2,50. Auf der Internetseite der DKB ist ein PDF zu den eigenen Geldautomaten mit Stand April 2020 abrufbar, demnach gibt es 21 eigene Geldautomaten, 18 davon mit Einzahlungsfunktion.

ING: Das Girokonto kann für private Zwecke von Freiberuflern eröffnet werden, hingegen nicht bei Selbständigkeit aus Gewerbebetrieb, Land-/Forstwirtschaft oder Existenzgründung.

ING: Nach der Kontoeröffnung lässt ING dem Kunden Zeit, um den monatlichen Geldeingang ab EUR 700,00 einzurichten. Erst wenn er im dritten Kalendermonat nach der Kontoeröffnung nicht eingeht, wird der Kontopreis für diesen Monat zum ersten mal abgebucht.

ING: Die Bank gibt ein Sicherheitsversprechen für das Online-Banking und die Banking-App. Falls Dritte die Zugangsdaten missbrauchen, ersetzt sie den finanziellen Schaden in voller Höhe. Dies gilt, sofern der Kunde Strafanzeige bei der Polizei erstattet und die Bank keine Schuld bei der Schadensverursachung nachweisen kann. Normalerweise haftet der Kunde bei missbräuchlichen Verfügungen bis EUR 50,00, in der Zeit bis er seinen Online-Zugang bzw. auch seine Karten sperren lässt. Entscheidend ist für jegliche Haftungsübernahme der Bank jedoch immer, dass der Kunde seine Sorgfaltspflichten nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt hat.

ING: Der Cashbackservice "DealWise" steht exklusiv den Girokunden der ING zur Verfügung. Mit ihm lässt sich beim Onlineshoppen sparen. Zugang besteht über das Online-Banking. DealWise wird von der ING Niederlande (ING Bank N. V., Amsterdam) betrieben, es ist eine Vertriebsaktivität abseits des Bankgeschäfts. Für den deutschen Markt sind mehr als 1.000 Online-Shops angebunden, aus Bereichen wie Mode, Elektronik, Spielwaren, Lebensmittel, Gesundheit, Reisen, Kultur & Freizeit sowie Haus & Garten. Der Nutzer, der über DealWise bei einem der Online-Shops einkauft, bekommt entweder einen Prozentsatz der Einkaufssumme (ohne Mehrwertsteuer und Versandkosten gerechnet) oder feste Beträge rückvergütet. Auch um lediglich nach teilnehmenden Shops zu suchen, muss man sich einloggen. Die Cashbackraten sind für jeden Shop unterschiedlich und jeweils mit den eventuellen Bedingungen beschrieben. Welche Zahlungsmethode beim Einkauf der Nutzer verwendet, ist nicht relevant, es muss keine Karte der ING sein. Jeder einzelne freigegebene Betrag wird automatisch auf das bei ING geführte Girokonto überwiesen.

*Vivid Money: Für jede Bargeldverfügung mit der Debit-Visa-Card über die genannte Betragsgrenze hinaus werden 3,00% Gebühr belastet, mindestens aber EUR 1,00. Der Laufzeitmonat beginnt mit dem Tag, an dem man sich angemeldet hat; ein gebührenfreies Kontingent steht somit nicht unbedingt zum Ersten eines Kalendermonats wieder zur Verfügung.

Vivid Money: Das Konto wird bei der Solarisbank AG in Berlin geführt. Vivid Money selbst besitzt keine Banklizenz, kümmert sich bei dem Vertragsverhältnis um die Nutzeroberfläche, die Kundenbetreuung und das Marketing. Das Konto ist ausschließlich auf die Smartphone-Nutzung ausgelegt (mobile-only-Girokonto), Online-Banking über den Webbrowser für den Zugriff über PC oder Laptop gibt es nicht.

Vivid Money: Auf bestimmte Kontoumsätze werden seit September 2021 auch im Kontomodell "Standard" wieder Cashbacks auf einem Unterkonto gutgeschrieben, die sich zudem mit der Wertentwicklung einer Aktie verknüpfen lassen. Die Cashbacks sammelt man automatisch, ohne sich dafür anmelden zu müssen. Cashbacks gibt es in mehrwöchigen Aktionszeiträumen für die Bezahlung über Vivid Money bei bestimmten Partnern. Oft lässt sich so besonders bei mehreren Stromversorgern sparen, bei den Märkten von Aldi, Lidl, Kaufland und dm-drogerie, bei mehreren Online-Diensten wie Netflix, Spotify und Amazon Prime und bei den Mobilitätsanbietern Deutsche Bahn, Flixbus, Lime, TIER Mobility und Voi Scooters. Diese Cashbacks sind auf maximal EUR 20,00 pro Laufzeitmonat begrenzt. Aus einer Liste von Aktien kann man eine Aktie für das Verknüpfen auswählen, das sollte man tun, um auch von diesem Teil des Programms profitieren zu können. Der Clou ist, der Kunde kann nur gewinnen. Er kann den Kursgewinn einstreichen, wenn der Kurs der gewählten Aktie zwischenzeitlich gestiegen ist. Das Verlustrisiko trägt er nicht; er kann jederzeit seine Cashbacks auszahlen lassen, sollte der Aktienkurs unter dem Einstiegskurs liegen, bekommt er die ursprünglich angesammelte Cashback-Summe ausgezahlt.

Vivid Money: Neukunden starten zunächst drei Monate kostenlos im Kontomodell "Prime", das normalerweise EUR 9,90 pro Monat kostet. Nach dem Testzeitraum geht es nicht automatisch kostenpflichtig weiter, sondern nur, sofern der Kunde dem zustimmt. Bleibt die Zustimmung aus, wird auf "Standard" heruntergestuft.

Vivid Money: Bis zu 15 Unterkonten mit separater DE-IBAN können angelegt und mit Guthaben in Euro oder Fremdwährung befüllt werden. Damit lassen sich beispielsweise Budgets vergeben, oder Fremdwährungs-Guthaben für Zahlungen und Abhebungen bereitlegen (40 verschiedene Währungen bei Standard).

Vivid Money: Aufladen der Pockets ist auch mittels Debit- und Kreditkarten von Visa und Mastercard, Maestro-Karten sowie über Apple Pay und Google Pay möglich. Das Geld ist so direkt verfügbar, etwa für Zahlungen oder Investments. Vivid Money bietet das kostenfrei an. Bei der ersten Aufladung können Vivid-Kunden bis zu EUR 1.000 einzahlen, danach mit dem Standard-Abo bis zu EUR 200,00 im jeweiligen Laufzeitmonat des Abos. Gleichfalls ist beim Aufladen ein Mindestbetrag von EUR 100,00 vorgegeben.

Vivid Money: Überweisungen außerhalb des SEPA-Raumes und Gemeinschaftskonten sind nicht möglich.

Vivid Money: Es erfolgt normalerweise keine Schufa-Abfrage und das Konto wird auch nicht der Schufa gemeldet. Derzeit würden nur in seltenen Fällen Daten mit der Schufa oder anderen Auskunfteien ausgetauscht, heißt es seitens Vivid Money.

*N26: Für jede weitere Bargeldverfügung mit der Debit-Mastercard beträgt die Bargeldabhebungsgebühr EUR 2,00.

N26: Einzahlen und Auszahlen ist durch eine Kooperation mit Barzahlen.de/viacash an Kassen im deutschen Einzelhandel möglich. Und zwar kann mittels der Smartphone-App von N26 ein Barcode für den Vorgang generiert werden. Er wird an der Kasse vorgezeigt und gescannt. In derselben Sekunde wird die Transaktion in den Kontoumsätzen angezeigt. Teilnehmende Händler sind dm-drogerie markt, REWE, real, Rossmann, Penny, toom-Baumärkte, die Shops von mobilcom-debitel, die Tankstellen OMV und Q1 sowie die Unternehmensgruppe Dr. Eckert (Ludwig, Eckert, Barbarino, Adam's und ON!Express). Die Funktion ist nicht zwingend mit einem Einkauf verbunden. Pro Tag kann man zwischen EUR 50,00 und EUR 999,00 einzahlen und sich EUR 50,00 bis EUR 900,00 (EUR 200,00 pro Transaktion) auszahlen lassen. Beim Einzahlen über die Funktion erhebt N26 eine Gebühr von 1,50%, einen Freibetrag gibt es nicht mehr. Beim Auszahlen über die Funktion erhebt N26 keine Gebühren.

N26: Neben gewöhnlichen Banküberweisungen ist auch das Geldsenden per E-Mail oder SMS an die Kontakte aus dem eigenen Telefonbuch möglich, über den in der App integrierten Dienst "MoneyBeam". Es können aus Sicherheitsgründen innerhalb von 24 Stunden nur Beträge bis EUR 100,00 an Nichtkunden gesendet werden bzw. bis EUR 1.000 an N26-Kunden. Der Empfänger hat sieben Tage Zeit, sich das Geld abzuholen, indem er den erhaltenen Link öffnet und ein Konto angibt, auf das der Betrag ausbezahlt werden soll. Falls nach sieben Tagen noch nicht abgeholt, wird das Senden rückgängig gemacht.