Tagesgeld: Information
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Zinsangebot/Anzeige
Renault Bank direkt
- Sonderzins für Neukunden von 3,50% p. a. für die Guthabenteile bis EUR 250.000, gewährt in den ersten drei Monaten
- Standardzins von derzeit 2,00% für die Guthabenteile bis EUR 250.000
- Zinsgutschrift monatlich
- kann auch als Gemeinschaftskonto oder als Konto für Minderjährige eröffnet werden
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Zinsangebot/Anzeige
Consorsbank
- Sonderzins für Neukunden von 3,40% p. a. auf die Guthabenteile bis EUR 1.000.000, gewährt in den ersten fünf Monaten
- Zinsgutschrift quartalsweise
- kostenlos geführtes Depot wird dazueröffnet
Tagesgeldkonten eignen sich hervorragend zum kurzfristigen Parken von freien Anlagegeldern und zum Bereithalten eines Sicherheitspolsters, um bei finanziellen Überraschungen gewappnet zu sein. Sie können genutzt werden, ohne die Hausbank zu wechseln. Konsequentes Umbuchen vom Girokonto auf ein Tagesgeldkonto ist sinnvoll, damit möglichst wenig Geld unverzinst ist und die Inflation sich zumindest nicht vollständig auswirkt. Bei Bedarf ist das Guthaben schnell auf dem festgelegten Referenzkonto zurück, es ist nur eine Überweisung entfernt. Auch gegenüber der jetzt wieder nachgefragten Alternative Geldmarktfonds haben sie einige Vorteile, denn Tagesgeldkonten zeichnen sich durch die kalkulierbare Verzinsung, die schnellere und einfachere Verfügbarkeit sowie den Schutz im Rahmen ihrer Einlagensicherung aus.
Eine der Strategien bei der Auswahl des Tagesgeldanbieters ist es, nicht allein auf den aktuellen Zins zu achten, sondern eine Bank zu wählen, die auch in der Vergangenheit kontinuierlich gute Zinsen geboten hat. Ein anderer Ansatz ist gerade jetzt, guten Gewissens die Schnäppchen mit Zinsgarantien mitzunehmen, aber auch wieder zu wechseln, wenn der Zins im Marktvergleich zurückfällt - die Zeit dafür muss man aufbringen wollen. Viele Anleger lassen mehrere gute Tagesgeldkonten parallel bestehen, um bei Zinsänderungen gegebenenfalls den Anlagebetrag auf das dann bessere Konto umzuschichten.
Die Zinsentwicklung mehrerer Tagesgeldkonten haben wir für Sie in einem interaktiven Chart grafisch dargestellt. Denn stabile Zinsen sagen etwas über die Geschäftspolitik einer Bank aus. Einige Banken machen gute Zinsangebote nur, um am Markt bekannt zu werden. Die Kosten für eine solche Marketingmaßnahme halten sich in Grenzen, da erst wenige Kunden vorhanden sind, denen der Zins tatsächlich zu zahlen ist. Auch Angebote für Neukunden oder Geld, das neu hereinkommt, stehen dem gegenüber. Die Sonderkonditionen beziehen sich dabei auf einen befristeten Zeitraum und einen begrenzten Anlagebetrag. Die damit oft verbundenen Nebenbedingungen sind maßgeblich, damit die Zinsgutschrift später nicht niedriger ausfällt als zunächst angenommen. Das Problem: Wer denkt schon nach drei oder sechs Monaten daran, dass die Sonderkondition ausläuft? Die Bank erinnert daran natürlich nicht. Geht dieselbe Bank mit weiterer Aktionsware in den Verkauf, übersieht der Anleger womöglich leicht, dass ihn das nicht mehr betrifft und er längst zum Altbestand gehört. Sonderzinsaktionen sind für die Bank jedenfalls meist unrentabel und rechnen sich erst, wenn es zu Folgegeschäft kommt oder der Kunde aus Bequemlichkeit bleibt. Bei so manchem Tagesgeldkonto wird der Zins erst ab einer gewissen Anlagesumme attraktiv oder der beworbene, hohe Zins wird nicht für den Gesamtbetrag, sondern nur für Guthabenteile ab einer festgelegten Höhe gezahlt. Auch umgekehrt kommt dies vor: Dann eignet sich das Tagesgeldkonto nur für geringere Summen. Einige Anbieter gehören einer Einlagensicherung eines anderen EU-Landes an. Die niederländische und die österreichische Einlagensicherung beispielsweise sichern die Rückzahlung von Einlagen bis EUR 100.000 je Privatkunde ebenso gut ab wie eine deutsche.
Man sollte somit immer genau hinsehen und sich bewusst sein, dass etwa aus dem Top-Zins nach wenigen Monaten schon wieder ein schwacher Durchschnittszins werden kann. Wer ein Tagesgeldkonto hat, sollte die Termine im Blick behalten und regelmäßig den Markt beobachten, um gegebenenfalls zu wechseln. Wird ein altes Konto auf absehbare Zeit nicht mehr benötigt, kann es vorteilhaft sein, es nicht nur leerzuräumen, sondern auch auflösen zu lassen; denn dann gilt man je nach Bank nach sechs oder zwölf Monaten wieder als Neukunde und hat Zugang zu den Neukundenangeboten. Die Sortierung im Vergleich kann entweder nach den Standardzinsen erfolgen oder zusätzlich auch Sonderzinsaktionen berücksichtigen. Ebenso lässt sich auswählen, ob Auslandsanlagen im Vergleich einzubeziehen sind. Tagesgeldkonten, die nur in Kombination mit anderen Produkten wie Girokonten oder Wertpapierdepots angeboten werden, sind separat vom Vergleich zusammengestellt.
Änderungen bei den Tagesgeldzinsen
- Die Opel Direktbank wird ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden anheben: Wer ab 16.6.26 eröffnet, erhält 3,31% p. a. (bisher 3,02% p. a.) für die ersten drei Monate plus sieben Tage ab Online-Antrag. Die sieben zusätzlichen Tage gleichen die Bearbeitungszeit der Kontoeröffnung aus. Der Standardzins bleibt bei 1,35%.
- Die Stellantis Direktbank erhöhte am 12.6.26 ihr Sonderzinsangebot für Neukunden von 3,00% p. a. auf 3,52% p. a. Der Schritt um 0,52 Prozentpunkte fällt für eine einzelne Anpassung ungewöhnlich kräftig aus. Den Sonderzins gewährt die Bank für die ersten drei Monate auf Guthabenteile bis EUR 100.000. Guthabenteile darüber verzinst sie mit 1,35% p. a., ebenfalls drei Monate garantiert.
- Avida Finans aus Schweden änderte am 12.6.26 von 1,97% auf 2,00%.
- Nordax Bank aus Schweden änderte am 10.6.26 von 1,96% auf 1,97 und am 12.6.26 von 1,97% auf 2,00%.
- Die VR Bank Niederbayern-Oberpfalz dehnte die Garantiezeit ihres Sonderzinses aus, ohne am Zinssatz zu rütteln: Neukunden, die ab 9.6.26 eröffnen, bekommen die 2,25% p. a. jetzt zwölf statt neun Monate lang fest zugesichert.
- Zum 2.6.26 erhöhte die Renault Bank direkt ihren Standardzins von 1,80% auf 2,00% p. a. für Guthabenteile bis EUR 250.000; in der Stufe darüber blieb es bei 1,00% p. a. Die eigentliche Schlagzeile lieferte jedoch der Neukunden-Sonderzins: Er stieg von 3,00% auf 3,50% p. a. für Guthabenteile bis EUR 250.000 - ein Sprung um einen halben Prozentpunkt und der höchste Aktionszins, den Renault Bank direkt in den vergangenen anderthalb Jahren aufgerufen hat. Die Sonderverzinsung gewährt sie für drei Monate ab Kontoeröffnung.
- Ford Money setzte am 2.6.26 ihren neuen Aufwärtskurs fort und hob beide Tagesgeldzinssätze zum zweiten Mal in Folge an: Der Standardzins stieg von 1,80% auf 1,90%, der Sonderzins für Neukunden von 2,85% auf 3,00% p. a. Der Neukundenzins gilt wie gewohnt für die ersten drei Monate.
- Die Advanzia Bank aus Luxemburg hob ihr Sonderzinsangebot zum 1.6.26 deutlich an: Statt nominal 3,10% p. a. (effektiv 3,14% p. a.) bietet sie nun 3,45% p. a. (effektiv 3,51% p. a.) - ein Sprung um 0,35 Prozentpunkte. Der Sonderzins gilt für drei Monate ab der ersten Einzahlung und richtet sich an neue Tagesgeldkunden sowie an Kunden, die ihr Konto zwar eröffnet, aber noch nicht mit einer ersten Einzahlung befüllt haben. Eine Besonderheit bleibt die Mindesteinlage von EUR 5.000, die erreicht sein muss, um eine Verzinsung zu erhalten.
- Klarna Bank erhöhte am 29.5.26 beim "Flexkonto" von 1,85% auf 1,95%.
- Klarna Bank aus Schweden erhöhte auf Raisin am 29.5.26 von 1,70% auf 1,80%.
- Die DHB Bank erhöhte per 28.5.26 bei ihrem "KündigungsgeldONLINE" jeweils um 0,05 Prozentpunkte - von 1,85% auf 1,90% (33 Tage Kündigungsfrist), von 1,90% auf 1,95% (66 Tage Kündigungsfrist) bzw. von 1,95% auf 2,00% (99 Tage Kündigungsfrist).
- GEFA BANK erhöhte am 28.5.26 beim Tagesgeld für Privatkunden und beim "SparKonto" von 1,90% auf 2,11%.
- Die Targobank erhöhte ihr Sonderzinsangebot für die Eröffnung eines neuen Tagesgeldkontos zum 28.5.26 von 2,00% auf 2,80% p. a. Es ist ein größerer Aufschlag, weil das vorherige Angebot lange Zeit unverändert blieb, seit Juni 2025. Den Sonderzins gewährt die Targobank für die ersten vier Monate, auf Guthabenteile bis eine Million Euro.
- Die VR Bank Niederbayern-Oberpfalz erhöhte zum 28.5.26 ihr Neukundenangebot von 2,00% auf 2,25% p. a. Ein stärkeres Argument als der Zins ist dabei die ungewöhnlich lange Zinsgarantie, denn seit Februar beträgt sie bei ihr neun Monate.
- Tagesgeld-Neukunden der TF Bank aus Schweden bekommen bei Eröffnung ab 28.5.26 einen Sonderzins von 3,25% p. a. für die ersten vier Monate. Zuvor waren es 3,00% p. a. Nach Ablauf der vier Monate greift der Standardzins von derzeit 1,45%.
- Distingo Bank aus Frankreich erhöhte am 26.5.26 auf Raisin von 2,02% auf 2,05%.
- Nordax Bank aus Schweden erhöhte am 26.5.26 von 1,90% auf 1,93%, am 3.6.26 von 1,93% auf 1,95% und am 5.6.26 von 1,95% auf 1,96%.
- Die Volkswagen Bank erhöhte am 22.5.26 ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden von 2,75% p. a. auf 2,90% p. a. - also auf exakt das Niveau, das sie von 18.11.25 bis 24.2.26 schon einmal angeboten hatte. Der Sonderzins gilt bei ihr für die ersten sechs Monate, ohne Betragsgrenze.
- Avida Finans aus Schweden erhöhte am 21.5.26 von 1,84% auf 1,92%, am 29.5.26 von 1,92% auf 1,95% und am 4.6.26 von 1,95% auf 1,97%.
- Resurs Bank aus Schweden erhöhte am 21.5.26 von 1,90% auf 1,92%, am 29.5.26 von 1,92% auf 1,93%, am 4.6.26 von 1,93% auf 1,95% und am 5.6.26 von 1,95% auf 1,96%.
- Chase, die Privatkundenmarke der nach Bilanzsumme größten US-Bank JPMorganChase, startete am 20.5.26 auf dem deutschen Markt. Erstes Angebot ist ein Tagesgeldkonto mit Sonderzins von 4,00% p. a. für die ersten vier Monate ab Kontoeröffnung. Anschließend greift der variable Standardzins, derzeit ausgewiesen mit 2,00%. Der Höchstanlagebetrag liegt bei einer Million Euro, sowohl für den Sonderzins als auch für das Tagesgeldkonto an sich. Chase tritt in Europa rein digital auf: Kontoeröffnung und -führung laufen ausschließlich über die App, ein Online-Banking im Browser gibt es nicht. Hinter der Marke steht in Deutschland die J.P. Morgan SE mit Sitz in Frankfurt am Main, das Privatkundengeschäft betreibt sie von Berlin aus.
- Collector Bank aus Schweden erhöhte am 20.5.26 von 1,80% auf 1,85%, am 27.5.26 von 1,85% auf 1,90% und am 4.6.26 von 1,90% auf 1,94%.
- Suresse Direkt Bank aus Belgien änderte nochmals ihr Sonderzinsangebot für Neukunden: Auf den jüngsten Anstieg auf 3,40% p. a. folgte am 19.5.26 eine Korrektur um 0,13 Prozentpunkte nach unten, auf 3,27% p. a. Der Sonderzins gilt für vier Monate ab Kontoaktivierung, auf Guthabenteile bis EUR 250.000.
- Consorsbank weitete bei ihrem Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden, die ab 19.5.26 eröffnen, die Dauer von drei auf fünf Monate. Der Sonderzins selbst, 3,40% p. a., blieb unverändert, ebenso wie die Obergrenze von einer Million Euro. In der Folge profitieren Tagesgeld-Neukunden bei Consorsbank deutlich länger als bei den meisten Wettbewerbern vom Spitzenzins, bevor der niedrigere Standardzins greift, bei Consorsbank derzeit nur 0,80%.
- Knapp zwei Monate nach dem Markteintritt schärfte die Hamburg Direct Bank nach, in der Höhe des Sonderzinses für Eröffnungen ab 8.5.26 von 3,00% p. a. auf 3,21% p. a. Die 0,21 Prozentpunkte mehr brachten sie zurück ins Spitzenfeld. Die Sonderverzinsung gilt für die ersten vier Monate ab Kontoeröffnung. Die Höchstanlage während der Zeit der Sonderverzinsung begrenzte sie zugleich auf EUR 150.000 - höhere Einzahlungen lässt die Bank während dieser Zeit nicht zu. Es ist das zweite Mal, dass sie die Höchstanlage reduziert, bei Marktstart lag sie bei EUR 500.000, im Zeitraum 2.4.26 bis 7.5.26 bei EUR 250.000.
