Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC DirectOnVista BankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbankalle anzeigen

11.03.2017 | OnVista Bank: OnVista Bank hat mir gekündigt
Seit 2010 habe ich ein Depot bei der OnVista Bank, war bisher zufrieden, komme mit der Bedienung der Webseite zurecht, logge mich börsentäglich ein, um den Stand meines Depots für eigene Auswertungen abzufragen. Auch die Abfrage der Postbox und der Nachrichten ist mir vertraut. Diese Woche nun erhielt ich per Briefpost (war 3 Wochen unterwegs, ich wohne im Ausland) die Kündigung nach Nr. 19 (1) der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, also eine Kündigung ohne einen für mich ersichtlichen Grund. Unregelmäßigkeiten irgendwelcher Art liegen nicht vor. Mein kleines Depot habe ich langsam aber beständig ausgebaut, auf die Ewigkeit ausgelegt. Per E-Mail gab ich meiner Überraschung Ausdruck und bat höflich, mir wenigstens andeutungsweise einen Grund für diese Kündigung mitzuteilen, und bekam als Antwort: "Bezugnehmend auf Ihre Anfrage möchten wir Ihnen mitteilen, dass die Konto-/Depotkündigung aus geschäftspolitischen Gründen erfolgte. Diese Entscheidung liegt in bankinternen Richtlinien begründet, die wir nicht offenlegen möchten." Nun bin ich auf eine preislich wesentlich günstigere Alternative gestoßen, nach der ich ohne diese Kündigung nicht gesucht hätte. Ein willkommener Ausgleich für die Unannehmlichkeiten der Kontoauflösung, Verkauf von momentan im Minus liegenden Positionen, Auflösung von Sparplänen, den gegebenenfalls für mich mit Kosten verbundenem Depotübertragung.
Lutz Schwenke

05.03.2017 | OnVista Bank: Trotz einiger Schwächen empfehlenswert
Ich nutze das 5-Euro-Festpreisdepot der OnVista Bank vor allem für meine ausländischen dividendenzahlenden Aktien und handele in der Regel außerbörslich. Es gibt wohl keinen Broker, bei dem die deutsche Abgeltungssteuer automatisch abgeführt wird, der günstiger ist als die 6,50 Euro, die Onvista für außerbörsliche Transaktionen verlangt. Außer Flatex mit 5,90 Euro, aber da kosten ausländische Dividendenzahlungen 5 Euro Gebühren (oder 1,50 Euro, wenn sie weniger als 15 Euro betragen). Außerdem wird es dort demnächst einen Negativzins von 0,40% auf die Einlagen auf dem Cashkonto geben, worauf OnVista Bank nach eigener Aussage verzichten wird. Auf Anfragen über den Webclient reagiert OnVista Bank innerhalb weniger Stunden. Was ich im Webclient verbesserungswürdig finde: Es sind keine Limitänderungen im außerbörslichen Handel möglich, will man das Limit ändern, muss man die Order löschen und neu erstellen. Die Oberfläche reagiert in einigen Situationen etwas schwerfällig. Informationen über die Möglichkeit einer Stockdividende werden unnötigerweise noch zusätzlich per Post verschickt, das lässt sich auch nicht ändern. Wenn man eine Aktie nachkauft, wird ein Mischkurs angezeigt. Verkauft man dann einen Teil, bleibt dieser erhalten, statt die FIFO-Regel anzuwenden (die Steuer wird aber trotzdem korrekt berechnet). Man kann den angezeigten Kurs zwar durch Anfrage korrigieren lassen, es wäre aber schöner, wenn das automatisch passieren würde. Es können auf dem Desktop nur 5 Module gleichzeitig geöffnet sein. Bei einer Order muss man die ISIN oder die WKN angeben, eine Suche z. B. nach "Siemens" funktioniert nicht. Die maximale Zeit bis zum automatischen Logout ist nur 30 Minuten (es gibt aber Browserplugins mit denen man die Seite kurz zuvor neu laden kann). Die Module, z. B. die Wertpapierübersicht, sind in Seiten unterteilt, die man durchblättern kann, oder man kann sich alles anzeigen lassen. Es wäre aber gut, wenn standardmäßig immer alles angezeigt werden würde. Zumindest für meine Bedürfnisse ist das aber nichts, was so schlimm ist, dass ich mein Depot bei OnVista Bank kündigen würde. Flatex wäre eigentlich eine gute Alternative (meine deutschen Aktien liegen auch dort), aber durch die Gebühren für ausländische Dividendenzahlungen bei Flatex ist Onvista Bank für Anleger mit langem oder mittlerem Horizont besser geeignet, zumindest wenn man nicht auf ausländische Werte verzichten will und nur ein Depot führen möchte. OnVista wurde vor Kurzem von der comdirect geschluckt, es ist nicht auszuschließen, das es dabei negative Veränderungen geben wird.
Thomas R.

22.02.2017 | OnVista Bank: Nicht schade, dass die Onvista-Bank vielleicht in der comdirect aufgeht
Für einen Online-Broker ist die Onvista Bank bezüglich der Orderentgelte eher teuer, eigentlich bei allen Auftragsvolumina. Wie bei vielen Online-Brokern (z. B. auch flatex) ist der Webauftritt mangelhaft. Umständlich gelangt man zu seinen Mails, die Suche dort ein Abenteuer. Überweisung vom Geldkonto aufs Referenzkonto, und schon wieder sucht man. Man kann sechs Desktops/Sessions öffnen, danach muss man eine Session schließen und eine neue zu eröffnen, aber wie? Nichts ist selbsterkärend. Anfragen per Mail: keine gute Idee! Auch bei einfachen Anfragen wird man mit automatischen Antworten abgespeist. Ok, aber ich möchte nicht wochenlang auf eine inhaltliche Antwort warten und dann eventuell Rückfragen haben und in die gleiche Schleife gelangen. Telefonisch war die Onvista schon besser, aber auch da konnte z. B. bei Sonderaktionen nicht sattelfest Antwort gegeben werden. Thema Sonderaktionen, ein Pluspunkt (aber nur für Neukunden), weil hier Geldprämien oder Rabatte auf Orderentgelte angeboten werden. Auch ein KwK-Programm ist aufgelegt. Das reicht aber bei Weitem nicht für eine Empfehlung.
Klaus W.

05.02.2017 | OnVista Bank: Bisher noch gut, aber Achtung!
Derzeit bespare ich ETFs bei der Onvista Bank und Flatex. Da die comdirect die Onvista Bank übernommen hat, werden sicherlich Änderungen preislicher Natur Kunden der Onvista Bank zukommen. Ich bin überzeugt, dass die Onvista Bank nach erfolgter Übernahme bis im Jahr 2018 das Depot bzw. ETF-Sparplanausführungen nicht mehr weiter kostenlos anbieten wird, selbst wenn der Broker Onvista Bank in der jetzigen Form bestehen bleibt. 100.000 (aktive) Kundendepots bieten dafür einfach eine zu lukrative Geldquelle für comdirect. Aktuell wissen jedoch nicht einmal die Mitarbeiter der Onvista Bank genau, wie es weitergeht.
M. S.

03.03.2016 | OnVista Bank: Service gleich null
Wollte nur mal eine technische Frage zum Tradingkonto loswerden. Als Erstes wird hingewiesen, man zeichnet das Gespräch auf, wegen Verbesserung der Leistungen und Beweissicherung, dann Musik ………… ungefähr 15 Minuten später, ein Mitarbeiter. Ich möchte keine Aufzeichnung und Überwachung meines Gespräches, weil ich nur eine technische Frage habe, aber ohne Aufzeichnung kein Gespräch. Hallo, eine Frechheit diese Überwachung mit Auswertung der Stimmen und alles was einhergeht. Bei einem Bezahl- oder Tradingvorgang kann man explizit die Vereinbarung der Transaktionen aufnehmen, aber nicht ganze Kundengespräche. Das geht gar nicht! Verbesserung der Leistungen ist ja wohl ein Witz, bei den Wartezeiten braucht man die Gespräche nicht aufzuzeichnen, um herauszufinden, dass der Kunde genervt ist.
Mike

20.10.2015 | OnVista Bank: Immer neue Programmierungen mit immer größeren Komfortverschlechterungen
Ich kann es bald nicht mehr ertragen, wie Onvista mit ihren Änderungen im Webtrading-Bereich die Kunden gängelt. Jetzt kann ich nicht einmal mehr von meinem Depot aus auf die aktuellen Kurse zugreifen. Nur mit ewigen Klicks. Es ist kaum noch zu glauben, dass dies im Grunde für den Kunden ausgelegt ist. Zudem ist es nicht die erste Veränderung zu Nachteil des Verbrauchers, erst im letzten Jahr hat man uns mit immer weiter verschachtelten Menüs den Geist geraubt. Mein Depot hat einen mittleren 5-stelligen Wert und da erwarte ich, dass mir das Handeln erleichtert und nicht von Jahr zu Jahr erschwert wird.
G. Melzer

01.06.2015 | OnVista Bank: Mein Versicherungsagent warb mich
Das hätte ich mir auch sparen können. Wohl nicht uneigennützig warb mich mein Versicherungsmakler für ein Depot bei der OnVista Bank. Hätte ich nicht selbst auch eine stattliche Prämie von 150 Euro bekommen, es wäre ein kompletter Reinfall. Schon die Depoteröffnung war nicht einfach, es gibt mehrere Depotmodelle. Ich wollte wegen der oben erwähnten Prämie ein sogenanntes Fonds-Depot eröffnen. Der Antrag war an der Stelle nicht eindeutig, ich rief also bei der Hotline an und bekam einen falschen Hinweis. Das führte etliche Wochen später zu einigen Telefonaten und E-Mails. Man muss Onvista zugute halten, dass sie den Fehler merkten. Erst nach siebeneinhalb Wochen konnte ich loslegen. Dadurch musste ich für mein Altdepot noch ein Quartal länger Gebühren zahlen. Das Online-Banking verwirrt mich, muss ich zugeben. Es ist nicht gut gemacht und weicht in der Menüführung weit von dem ab, was ich gewohnt war. Zu den Gebühren: zu teuer für Geschäfte von ein paar tausend Euro und nicht übersichtlich. Nach anderthalb Jahren bin ich wieder weg. Fazit: Für Prämienjäger interessant, für das breite Publikum eher nicht.
G. E.

24.05.2015 | OnVista Bank: Sehr gute Bank
Ich nutze das Freebuy-Depot der Onvista Bank. Ich kaufe monatlich mehrere Aktien/Fonds zur Altersvorsorge, daher verkaufe ich zurzeit nichts. Das Depot ist kostenlos, und da ich monatlich immer mindestens 3.000 Euro auf dem Verrechnungskonto stehen habe, bekomme ich im nächsten Monat 5 Freebuys gutgeschrieben. Diese 5 Freebuys nutze ich dann und muss nur 2,25 Euro an Börsen/Maklergebühren zahlen, da ich immer über XETRA kaufe. Wer über Tradegate ordert, zahlt nur 1,50 Euro beim Kauf von Wertpapieren. Für Leute, die dieses Depot nur zum Kaufen von Wertpapieren nutzen, ist es sehr günstig. Der Verkauf kostet bis zu 39 Euro, was sehr teuer ist, aber bei Consors, DAB Bank und comdirect zahlt man ähnliche Summen beim Verkauf und beim Kauf von Wertpapieren. Wenn ich 5x monatlich ein Jahr lang Wertpapiere über XETRA kaufe und meine Freebuys nutze, zahle ich genau 135 Euro, plus Zinsverlust für die 3.000 Euro auf dem Verrechnungskonto um die 30 Euro. 60x Wertpapiere kaufen kostet also um die 165 Euro. Bei der DAB Bank zahlt man mindestens 7,95 Euro pro Order, bei comdirect um die 10 Euro und sogar flatex ist mit ca. 6 Euro mehr als doppelt so teuer. Auch werden die Dividenden kostenlos ausgezahlt, andere Anbieter nehmen bis zu 5 Euro pro Dividendenzahlung, was bei amerikanischen Aktien, die teilweise 4x jährlich eine Dividende zahlen, dann 20 Euro zusätzlich kostet. Was zusätzlich positiv zu bewerten ist, dass Onvista Bank zahlreiche kostenlose ETF-Sparpläne anbietet. Für den aktiven Trader bietet die Onvista Bank auch ein Festpreis-Depot an - um die 7 Euro pro Order, egal ob gekauft oder verkauft wird.
M. W.

09.04.2015 | OnVista Bank: Gewöhnungsbedürftiges Design und Schwächen in der Zuverlässigkeit
Aufgrund von Werbung und positiven Bewertungen bin ich bei der Onvista Bank gelandet. Die Bekanntheit der Marke spielte ebenso eine Rolle, verfolge ich doch die Börsenkurse meist über Onvista.de. Die Konditionen und die Werbeversprechen sollte man kritisch prüfen. Grundsätzlich geht es billiger. Ich persönlich bin dazu übergegangen, die Sparpläne der Onvista Bank zu nutzen. Die Ausführung ist kostenlos und man ist jederzeit flexibel bei Änderungen. Dafür ist die Auswahl der Produkte beschränkt. Als gewöhnungsbedürftig wird den meisten wohl das Design aufstoßen. Mir persönlich wirkt es zu verspielt und mitunter unseriös. Man gewöhnt sich allerdings an die teils ungewöhnliche Menüführung. Trotzdem will ich das als Minuspunkt werten. Von einer Bank erwarte ich einen nüchternen, sachlichen Auftritt und ich will die Fakten klar und übersichtlich im Blick haben. Meiner Meinung nach liegt die ungewöhnliche Handhabung an der Anbindung zur Börsenseite des Unternehmens. Man kann Orders gleich über die Informationsseiten ausführen. Mir persönlich ist dieser Weg zu unübersichtlich. Negativ muss ich bewerten, dass die Onvista Bank häufig mit Performance-Problemen zu kämpfen hat. Das Login funktioniert oft nicht zuverlässig. Das reicht von längeren Wartezeiten, bis man endlich im Account ist, bis zu Abbrüchen und Hinweisen, dass man es später noch einmal probieren solle. Generell ist die Passworteingabe über ein Sicherheitstool begrüßenswert. Allerdings gibt es hier häufig Bugs, die zum erneuten Laden der Seite zwingen oder zu Fehleingaben führen. Gerade bei einem Bank-Account ist das negativ, weil man zuverlässig an seine Daten kommen möchte. Fehler in der Häufung habe ich bei all meinen anderen Bank-Accounts zusammen noch nicht gehabt. Ebenfalls negativ ist die nicht aktuelle Darstellung des Depots zu bewerten. Auch hier hatte ich schon einen gravierenden Anzeigefehler, der mir plötzlich das Zehnfache des Depotwerts ausgewiesen hat. Insgesamt reicht das bei mir noch nicht zur Kündigung aus, da ich nicht passgenau in den Account schauen und handeln muss. Dennoch würde ich mit dieser Erfahrung bei der Suche nach einem Broker andere Anbieter noch mal genauer unter die Lupe nehmen.
Lars B.

23.03.2015 | OnVista Bank: Depot falsche Performance
Ich bin einigermaßen frustriert, dass die Depot-Aufstellung von Onvista systematisch eine falsche Performance anzeigt. Offenbar funktioniert die Schnittstelle des Software-Anbieters, der die aktuellen Marktdaten bietet, und des Anbieters, der die Performance errechnet, nicht. Es ist ein heilloses Durcheinander. Ich kann nie erkennen, wie mein Depot eigentlich steht, muss alles manuell nachrechnen. Anrufe bei Onvista erbrachten nur die kühle Antwort: "Das ist halt so, wir haben Software-Probleme und arbeiten daran. Das wird sich hinziehen und noch lange dauern. Es wird nicht nur einige Tage dauern." Das geht seit Wochen so. Ich finde dies einen Skandal, der aber offenbar niemanden interessiert. Ich bin zudem enttäuscht, dass es auf der Website keinen Hinweis gibt. Ich finde, es müsste einen Hinweis für jeden Depotkunden geben, dass die Performance und damit Angabe des Anlagekapitals nicht stimmt.
B. S.

06.03.2015 | OnVista Bank: Jetzt wird umgebaut
Ich halte das OnVista Online-Brokerage für nicht gelungen. Der interessantere Teil des Pakets liegt vor der Kontoeröffnung. Kundenwerbung und Fondsüberträge werden seit einiger Zeit gut prämiert und sind nach Wartezeit von 12 Monaten wieder möglich. 150 Euro für einen Fondsübertrag im Gegenwert von 8.000 Euro bei einer Haltefrist von einem Jahr sind ein Wort für Leute, die die oftmals schmale Rendite ihrer Fonds aufpeppen wollen. Zusätzlich kann der Werber einen Gutschein in Wert von 80 Euro bekommen, wenn der Neukunde in den ersten drei Monaten drei Trades macht. Die Kundenwerbung ist meiner Erfahrung nach mehrfach möglich, also nicht nur bei Kunden, die noch nie ein Depot bei OnVista hatten. Die Handelsgebühren selbst sind eher hoch, trotzdem bleibt ein deutlicher Vorteil. Aushalten muss man ein chaotisches Online-Brokerage, unübersichtlich, nicht funktional, oft viele Klicks mehr als der beim Wettbewerb. Onvista hat aber Besserung gelobt bzw. angekündigt, endlich sollen z. B. Anschaffungsdaten im Depot besser sichtbar sein, die lästige Suche im Postfach würde entfallen. Schauen wir mal. Eine Drei bis Vier vergebe ich, somit ein neutrales Urteil.
T. D.

10.11.2014 | OnVista Bank: Wirklich so schlecht?
Onvista steht beim Publikum ganz schön in der Kritik, wie man ja auch hier im Forum lesen kann. Allerdings finde ich, dass man als Anleger sich auch ein bisschen Mühe machen muss, die Konditionen zu durchforsten und sich nicht nur von irgendwelchen Prämienaktionen locken lassen soll. Das hat sich noch nie gelohnt. Ich persönlich habe ein mittelgroßes Depot und handele hauptsächlich mit Optionen/Derivaten bei allerdings nicht zu großen Beträgen pro Auftrag. Ich habe häufig eine Order im Bereich von 1.000 Euro und da bin ich dann schon zufrieden, wenn ich ein kostenfreies Depot habe. Ich arbeite sehr viel mit Limits, habe auch oft kostenlose Limitänderungen oder -streichungen. Nicht gut, die Mehrfachkosten bei Teilausführung. Da muss man aufpassen, passiert einem leicht bei aggressiven Limits. Bei meinen Transaktionen kommt der ein oder andere sogenannte FreeBuy zusammen. Richtig ist, dass ein wenig aktiver Anleger mit Transaktionen von 5.000 bis 10.000 Euro bestimmt nicht gut aufgehoben ist. Aber das Kostenmodell ist transparent. Und dass die Onvista-Werbung besonders günstige Konstellationen anpreist, wer will es dem Anbieter verdenken. Zustimmen kann ich der Kritik am Online-Banking. Ich habe lange gebraucht bis ich mich einigermaßen zurechtfand. Dafür ist die Telefon-Hotline wirklich gut.
U. G.

10.10.2014 | OnVista Bank: Erster Eindruck zum Web-Trading
Die Gestaltung vom Web-Trading ist so dilettantisch gemacht, dass ich es gar nicht glauben kann. Der erste Eindruck ist nur schlecht. Die Stellen bei der Eingabe der WKNR etc. werden nicht genau begrenzt, es fehlt die Anzeige der Bezeichnung des Wertpapiers und die Stückzahl muss man viel zu früh eingeben, d. h. bevor man den Kurs kennt, sie lässt sich anscheinend auch nicht mehr ändern. Die erste Seite reicht schon vollkommen, dann weiß man, wie der Rest aussieht. Was ich bisher gesehen habe ist ziemlich wirr. Bei der Handelssoftware habe ich nach 5 Minuten aufgeben, viel zu umständlich und unübersichtlich. Ende des Jahres soll eine neue Version des Web-Tradings bereitgestellt werden. Mal sehen ... Jetzt weiß ich, warum die comdirect bank 10 Euro Grundgegühr pro Transaktion verlangen kann.
Detlef Richter

03.09.2014 | OnVista Bank: Alles hat seinen Preis
Nach vier Monaten bei OnVista kann ich leider nur resümieren: Alles hat seinen Preis! Durch attraktive Orderkonditionen angelockt, musste ich leider feststellen, dass die Orderausführung bei OnVista zuweilen völlig intransparent und auch fehlerhaft ist. So wurde beispielsweise eine Trailingstoporder ausgeführt, obwohl der Stopkurs zu keinem Zeitpunkt berührt wurde. Mir wurden dann fadenscheinige Argumente vorgetragen, der Kurs sei von einem externen Dienstleister, von dem in den AGBs nirgendwo die Rede ist, angetriggert worden und dies habe dann den Verkauf ausgelöst. Die Order wurde letztendlich storniert und man bot mir eine Zahlung von 50 Euro an. In einem anderen Fall wurde eine Trailingstoporder ausgeführt, nachdem bei dem Wertpapier eine Kapitalmaßnahme, hier ein Split durchgeführt wurde. Normalerweise werden bei Kapitalmaßnahmen bestehende Orders sofort gelöscht, bei OnVista sollte jeder Anleger sich darauf aber nicht verlassen und sehr genau prüfen, was da vorgeht. Quintessenz: Vor zwei Monaten habe ich der OnVista gekündigt und warte bis heute auf den abschließenden Kontoauszug.
Maja Hundgeburt

19.07.2014 | OnVista Bank: Neue Gebühren im Festpreismodell
Nachdem meine bisherige Bank für Stockdividenden Gebühren eingeführt hatte, habe ich bei Onvista angefragt, ob diese bei ihrem Jubiläumspreismodell auch anfallen. Im Preis- & Leistungsverzeichnis waren Gebühren nicht ausdrücklich vorgesehen. Der Mitarbeiter bestätigte mir, dass hierfür Gebühren nicht in Rechnung gestellt wurden. Daraufhin richtete ein Depot bei Onvista ein und übertrug die entsprechenden Aktien. Bis Juni 2014 wurde auch wie angekündigt verfahren. Doch jetzt, im Juli 2014, wurden mir 10 Euro für die Stockdividenden abgezogen. Auf meine Frage, warum, erhielt ich die Antwort, dass es sich hierbei jetzt um sonstige Leistungen handelt, für die nach Aufwand Gebühren berechnet würden, obwohl im Preis-/Leistungsverzeichnis Dividendenzahlungen allgemein als kostenfreie Serviceleistungen verzeichnet sind. Die Gebühr wurde mir zwar erstattet, weil sie nicht angekündigt war, sondern einfach ohne Kommentar vom Konto abgebucht wurde, aber künftig fällt sich an. Mit der Begründung, es handele sich um sonstige Leistungen, kann man ja noch einiges an weiteren Überraschungen erwarten. So kann man keine langfristige Kundenbeziehung aufbauen.
N. E.

18.05.2014 | OnVista Bank: Hier wird schön gerechnet
Ich meine, Vorsicht ist geboten. Ich habe mich für eine Neukundenaktion interessiert, in diesem Falle das FreeBuy Fonds-Depot. Prinzipiell interessant für Kunden die Investmentfonds halten, da man gegen den Übertrag eines Gegenwerts von 8.000 Euro oder mehr im besten Falle 150 Euro Prämie bekommt, wenn man die Papiere dort ein Jahr liegen lässt. Banken sind keine Gutmenschen, sie bekommen ebenfalls von den Fondsgesellschaften Prämien dafür, dass die Papiere der betreffenden Fonds dort gelagert sind. Und wir Kunden bekommen auch etwas von dem Kuchen. So weit, so gut. Ich wollte Details wissen, z. B. wie der Wert der Fondsanteile ermittelt wird. Am Telefon war keine definitive Auskunft zu bekommen, also dachte ich, wer schreibt, der bleibt. So blieb ich bis heute ohne Antwort trotz diverser Reminder, gelinde gesagt unverschämt. Daraufhin schaute ich mir mal den Gebührenvergleich der Onvista Bank an, mit dem sie werben. Hier wird sich schön gerechnet, Onvista ist nicht wirklich günstig, maximal unteres Mittelmaß. Ein Beispiel mit 1.000 Euro Kauf und Verkauf unter Einsatz eines FreeBuys, den man sich auch erst mal verdienen muss, soll suggerieren Onvista sei günstig. Im Regelfall sieht es wegen der 0,23% Provision bei höheren Orders schnell ganz anders aus.
N. N.

28.09.2013 | OnVista Bank: Viele absolut kostenlose Sparpläne verfügbar
Ich bin seit einem Jahr Kundin der OnVista Bank, nachdem ich zuvor viele Jahre einen Fondssparplan bei einer anderen Direktbank hatte. Ich hatte bei meiner alten Bank seit Jahren 100 Euro in einem Fonds angespart und mich ehrlich gesagt nie weiter damit beschäftigt, da ich mich früher nicht wirklich für Geldanlagen interessiert habe. Vor einem Jahr kam dann der Schock: Ich habe mich erstmals richtig mit meinem Fonds beschäftigt und festgestellt, dass ich pro Kauforder ordentlich Gebühren gezahlt hatte! Ich habe dann von einem Freund den Tipp erhalten, zur OnVista Bank zu wechseln, da dort keine Gebühren anfallen und ich aus vielen verschiedenen Fonds und ETFs wählen kann. Die Orderausführung und Depotführung sind völlig kostenlos und man kann auch den Sparbetrag jederzeit kostenfrei ändern oder den Sparplan aussetzen. Der Depotwechsel hat ebenfalls ohne Probleme innerhalb von wenigen Tagen geklappt. Das hat mich überzeugt und mein Interesse an der Geldanlage ist dadurch im vergangenen Jahr auch gestiegen. Mittlerweile habe ich auch schon Aktien über die OnVista Bank gekauft und von den kostenlosen FreeBuys profitiert, welche die Bank den Kunden monatlich ab 2.000 Euro Mindestguthaben gewährt. Ich kann die OnVista Bank also sehr empfehlen, gerade auch für Kunden, die nur Sparpläne für sich oder Ihre Kinder anlegen wollen.
Silke R.

12.07.2013 | OnVista Bank: Guter Kundenservice, schnelle Orderausführung und kostenlose Sparpläne
Ich bin seit etwa einem Jahr Kunde der OnVista Bank und sehr zufrieden. Der Kundenservice ist hervorragend, meine Anfragen z. B. zur Besteuerung ausländischer Erträge oder zu den Free Buys wurden telefonisch oder per Mail schnell und gut beantwortet. Durch die Free Buys kann man auch zu kleineren Beträgen Aktien kaufen und so eine Cost-Average Strategie realisieren. Dies würde aufgrund der Gebühren normalerweise keinen Sinn machen. Zudem kann man viele Fonds, ETFs oder ETCs und Zertifikate völlig kostenlos im Rahmen von Sparplänen kaufen. Dabei kann man die Sparpläne auch jederzeit aussetzten. Es gibt es zudem keine Limitordergebühren. Für Anleger, die viele Features wie z. B. Informationen zu Fonds und AGs suchen, können diese über die Verbindung zu OnVista.de problemlos finden. Insgesamt bin ich bisher sehr zufrieden mit meinem Wechsel zur OnVista Bank und kann Kleinanlegern dieses Depot empfehlen.
Colin F.

10.04.2013 | OnVista Bank: Schlitzohrig
Die Leistungen beim Depot sind nur mittelmäßig. Bei Anfragen und Reklamationen erhält man allenfalls auf mehrfaches Nachhaken brauchbare Antworten; zunächst gibt es nur wolkenreiche Antworten aus Standard-Textblöcken. Die Handelsplattform ist unübersichtlich und stark gewöhnungsbedürftig; gemeldete Fehler werden nur zögerlich abgestellt. Entscheidend aber: Man fühlt sich als Kunde nicht ernst genommen, wenn man mit dem Angebot DAUERHAFT günstiger Ordergebühren geworben wird und kurz darauf eine neue "Abwicklungsgebühr" bei zur Rückzahlung fälligen Wertpapieren eingeführt wird (zum 01.04.2013), die die Vorteile wieder zunichte macht. Zudem klingt das nach Gutsherrenart, denn die schwammige Formulierung im Preisverzeichnis lässt gar nicht genau erkennen, für welche Produkte die neue Gebühr gilt und für welche nicht. Man wird das Gefühl nicht los, hier will man rasch neue Kunden durch Lockvogelangebote anwerben, die dann peu à peu abgebaut werden.
K. Michler

16.10.2012 | OnVista Bank: Wer hat denn da das Online-Banking verunstaltet?
Design ist Geschmackssache. Aber bei Onvista ist die Frage "Wer hat denn da das Online - Banking verunstaltet?" voll berechtigt. Ich habe wirklich eine Menge Erfahrung mit Online-Banking, seit 1998 und bei vielen Anbietern von C wie comdirect bis V wie Volkswagen Bank. Also habe ich mich auch schon durch unzählige Menüs gequält. Doch bei O wie Onvista geriet selbst ich ins Stocken. Wie schon von anderen an anderer Stelle im Forum bemerkt ist die Navigation durch die Menüs eine Herausforderung, Problem sollte man ja nicht mehr sagen. Ich möchte geführt werden, nicht raten. Auch Farben und Formen der Web-Darstellung sind gewöhnungsbedürftig. Das Schriftbild ist gerade für Ältere wie mich nicht gut. Nun zu den Gebühren: Für eine kleine Online-Bank finde ich die Gebühren zu hoch im Vergleich zu der mageren Kost, die man bekommt. Hier ist man bei Flatex deutlich besser bedient. Positiv sind aber trotzdem die lukrativen Neukundenaktionen und die interessanten Freundschaftswerbungs-Angebote, aber dies reicht nicht für mehr als ein durchwachsenes Urteil.
Jürgen Friese

30.06.2012 | OnVista Bank: Schnelle Server und Transaktionen fürs Traderglück
Die OnVista Bank hat mich durch eine Prämie gelockt und da ich ohnehin nicht allzu viel kaufe, sondern die erworbenen Anteile dann auch eher liegen lasse, also von der Aktivität her nicht so intensiv agiere, spielen geringste Gebührenunterschiede beim Trading für mich keine Rolle. Die Prämie hingegen, als auch das Startangebot kostenfreier Käufe, haben mir die Entscheidung für OnVista erleichtert. Nach der Kontoeröffnung und Identifizierung bei der Deutschen Post ging es alsbald los und mein erster Login wurde mit Spannung erwartet. Schließlich möchte ich mich gut in der Kontoverwaltung zurechtfinden und meine Geldanlage steuern. Dort wurde ich von einem recht modernen Interface überrascht, die schnellen Server tun ihr übriges. Abrechnungen finden sich schnell in der Box und werden über das Referenzkonto erfasst. Leider ist dieses unverzinst, wird jedoch durch die Möglichkeit ausgeglichen, darüber kostenfreie Käufe, sogenannte FreeBuys, zu generieren. Ich habe mich von der Dauerhaftigkeit jedoch eher dafür entschieden, Geld bei einer anderen Bank zwischenzuparken. Da seit einigen Monaten Buchungen zwischen Banken nur einen Tag dauern, ist das kein Problem. Nachdem ich erste Verkäufe erfasst habe, konnte ich auch dort von angemessener Schnelligkeit sprechen. Das Guthaben wurde anschließend als Buying-Power aufgebucht und ich konnte die nächsten Anteile im Rahmen einer Umschichtung erwerben. Abrechnungen folgten entsprechend. Die Prämie hat mir den Start sicherlich versüßt, für dauerhafte Zufriedenheit hat jedoch das komfortable Online-Trading gesorgt.
Mirko Berger

05.04.2012 | OnVista Bank: Durchschnittlich
Ich kam, wie wahrscheinlich viele, durch eine Neukundenaktion zur OnVista. Sehr gute Erfahrungen hatte ich bereits bei Flatex gemacht und kannte mich innerhalb kürzester Zeit in der Onlinemaske von Flatex sehr gut aus. Bei der Onvista fand ich mich leider auch nach 4 Monaten nicht gut zurecht. Häufig weiß man überhaupt nicht, wo man sich befindet. Die 4-5 Untermenüs sind für meinen Geschmack zu viel des Guten. Grün wurde ich nie. Es ist noch heute zu überladen, es gibt zu viele Informationen und die Hilfsfunktion/FAQs sind mehr als ungenügend. Zudem war es immer wieder zu umständlich einen Stop Loss zu setzen (man wird schneller und leichter Kunde beim Anbieter, als einen Stop Loss zu setzen!). Andere Broker-Anbieter machen es da einem doch leichter. Die Gebühren sind zudem alles andere als günstig. Im Vergleich zum Flatex-Direkthandel waren die Gebühren bei mir immer deutlich teurer, was sich letztlich auch in der Rendite deutlich bemerkbar machte. Die FreeBuys sind bei der OnVista eine Augenwischerei und "nutzen" recht wenig. Probleme gab es zu den Handelsöffnungszeiten auch immer wieder beim Einloggen. Gut fand ich die Überweisungsdauer zur und von der OnVista. Auch sehr gut und innovativ fand ich das Loginsystem. Wer sich mit der Onlinemaske und den Gebühren anfreunden kann, wird sicherlich Freude mit dem Anbieter haben. Ich hatte es leider nicht.
Johann H.

21.01.2012 | OnVista Bank: Fondshandel über KAG
Ich bin Besitzer eines Wertpapierdepots bei Onvista. Seit nunmehr vier Monaten ist es nicht mehr möglich Fondsorders (Verkäufe) über die Fondsgesellschaft online zu platzieren. Es erfolgt eine Fehlermeldung. Mehrere E-Mails und Fax-Anfragen blieben unbeantwortet. Erst nach einer Order, die ich per Fax eingereicht hatte, kam eine Mitteilung, dass Orders per Fax nicht möglich seien und somit auch nicht ausgeführt würden; sowie keinerlei Hinweis ob und wann der Fehler behoben wird. Also bleibt nur noch die Ordermöglichkeit per Telefon, die normalerweise Zuschlag kostet. Abgesehen von der telefonischen Erreichbarkeit, die nicht immer gegeben ist, ist es sehr umständlich. Sollte Onvista interessiert sein, auch an den Verkäufen von Fondsanteilen zu verdienen? Der Handel der Fondsanteile über die Börse (Verkaufsgebühren) ist weiterhin problemlos möglich. Dies bezieht sich auf die beiden Auftragsmöglichkeiten über das Webtrading sowie über die spezielle Handelssoftware GTS-Trading. Am ärgerlichsten ist aber die Nichtbeachtung von Kundenanfragen.
Sabine Becker

06.01.2012 | OnVista Bank: Weit weg von den ersten Plätzen
Als typischer mittlerer Anleger kann ich mich dem Brokerage-Vergleich von modern-banking nur anschließen. In Summe geben die bisherigen Erfahrungsberichte meiner Meinung nach ein zu positives Bild für das FreeBuy-Depot der Onvista Bank ab. Ich kam über eine lukrative Neukunden-Aktion zur Onvista Bank. Eine Prämie von weit über 100 Euro für einen Depotübertrag, ein kostenfreies Depot, eine große kostenfreie Anzahl von Realtime-Kursen, keine Limitgebühr, ein paar Freetrades, das alles klang sehr gut. Allerdings sind die Order-Gebühren bei Orders von circa 5.000 Euro - wie ich sie häufig habe - nicht wirklich günstig. Zumal bei Teilausführungen die Gebühr immer wieder berechnet wird. Wer sich für Fonds interessiert, hat hier nur ein eingeschränktes Angebot. Der Internetauftritt ist mehr als mäßig. Oft weiß der Nutzer nicht, wo er den gerade im Menü steht. Eine Rücküberweisung auf das Referenzkonto zum Beispiel war immer eher eine Suche als eine Menü-Führung. Konto, Depot, Postfach und Tools erscheinen unstrukturiert. Die einzelnen Seiten sind oft textbeladen und damit unübersichtlich. Ich werde wohl den Broker demnächst wechseln, weil es attraktivere Pakete für Brokerage-Kunden gibt.
Steve S.

16.06.2011 | OnVista Bank: Durch Guthaben Ordergebühren einsparen
Vor einigen Monaten bereits habe ich über eine Aktion, bei der man durch 20 Trades ein Netbook erhalten konnte, ein Depot bei der OnVista Bank eröffnet. Die Kontoeröffnung hat dabei sehr schnell und auch einfach funktioniert, binnen einer Woche war ich startklar und konnte die ersten Gelder auf mein Verrechnungskonto anweisen. Durch sogenannte FreeBuys, also die Möglichkeit kostenfrei Wertpapiere zu kaufen, erhält man die Option bei Wertpapierkäufen Gebühren zu sparen. Die Kehrseite dessen ist, dass diese FreeBuys auf das Durchschnittsguthaben berechnet werden und dieses Konto wiederum zinslos ist. Man bietet der Bank also Geld zum Arbeiten an und erhält dafür kostenfreie Transaktionen. Die Tatsache, dass Zinseinnahmen versteuert werden und gesparte Depotgebühren steuerfrei sind, kann die Enttäuschung über das zinslose Konto jedoch ordentlich abschwächen. Die Abwicklung von Wertpapierkäufen hat reibungslos funktioniert und zu meiner Zufriedenheit beigetragen. Die Papiere waren zeitnah in meinem Depot eingebucht, Abrechnungen folgten wenig später und wurden dem Depot bereits zuvor belastet. So kann ich in Echtzeit meinen Depotbestand sehen, auch wenn noch keine Abrechnungen erfolgt sind. Den Bestand auf meinem Verrechnungskonto erhöhe ich kurzfristig, mindestens jedoch 4 Wochen vor dem gewünschten Kauf, denn der monatliche Durchschnittsbestand ist maßgebend. Auch Verkäufe werden zeitnah abgerechnet, Preisniveau durchaus akzeptabel. Als Anbieter ist OnVista daher aus meiner Sicht durchaus weiterzuempfehlen.
Sascha Niedung

05.05.2011 | OnVista Bank: Kompliziertes Preismodell, das sich für gelegentliche Kleinanleger rechnen kann
Derzeit ist die Onvista Bank für Neukunden ihres FreeBuyDepots mit einem auf 6 Monate befristeten Aktionspreis von 2,95 EUR zzgl. Fremdspesen je Trade zweifellos konkurrenzlos günstig. Spätestens nach Ablauf der 6 Monate wird es aber kompliziert. Die OnVista Bank bietet FreeBuys an, deren Anzahl sich nach der Höhe des durchschnittlichen Guthabens des Vormonats auf dem Verrechnungskonto richtet (beispielsweise 2 FreeBuys bei 2.000 Euro Guthaben pro Monat). Nicht genutzte FreeBuys eines Monates verfallen. Während die Käufe also gegebenenfalls kostenfrei sind, zahlt man für die Verkäufe standardmäßig 5,99 Euro zzgl. 0,23% des Ordervolumens (max.39 Euro). Der Nachteil für den Kunden an dem Preismodell ist, dass das Guthaben auf dem Verrechnungskonto unverzinst bleibt; d. h. die FreeBuys werden durch die fehlende Verzinsung auf dem Verrechnungskonto quasi gegenfinanziert. Da es sich kein Anleger leisten sollte, größere Beträge auf einem unverzinsten Konto zu parken und Börsengeschäfte auch immer eine Frage des Timings sind, lohnt sich dieses Modell wohl nur für Anleger, die bei passenden Gelegenheiten eher kleinere Beträge an der Börse investieren wollen. Interessant könnte der Einsatz von Freebuys auch für die Anlage in Discount-Zertifikaten sein, bei denen ein Halten bis zur Endfälligkeit zweckmäßig ist und somit ein kostenpflichtiger Verkauf ja ohnehin entfällt. Auch hier ist das Timing jedoch von durchaus großer Bedeutung (hohe Volatilitäten!) und man läuft Gefahr, dass das Kapital auf dem Verrechnungskonto unverzinst bleibt, wenn sich keine passende Einstiegsgelegenheit ergibt. Dieses Risiko sollte man nur bei kleineren Anlagebeträgen eingehen, da der drohende Zinsverlust hier überschaubar bleibt. Positiv hervorzuheben bei der OnVista Bank ist neben den fehlenden Limit- und Depotgebühren (nach Ablauf des 1. Jahres jedoch nur bei mind. einer Transaktion im Monat) vor allem die Abwicklungsgeschwindigkeit der Aufträge, die ich so noch bei keinem anderen Broker erlebt habe. Bei meinen bisherigen Aufträgen wurde die Ausführung jeweils binnen einer Minute durch ein separates Infofenster angezeigt!
Karl-Heinz S.

12.11.2010 | OnVista Bank: Anfänger beim Web-Trading?
Seit 01.11.10 sind wir (Aktienclub) zwangsweise von Nordnet zu OnVista gekommen. Seither versuche ich mit etlichen Schreiben und Telefonaten die Möglichkeit zu bekommen, mit dessen Software GTS Aktienhandel zu betreiben. Es ist ein Trauerspiel. Laufend kommt die Meldung, dass es jetzt gehen müsste, aber es geht eben nicht. Es kann doch nicht wahr sein, dass eine Bank nicht in der Lage ist, eine entsprechende Finanzsoftware bei einem Neukunden einzurichten. Die Hotline ist sehr freundlich und macht den Eindruck, dass man sich um diese Sache kümmern würde. Ist recht und schön, aber ändert nichts daran, dass es nicht funktioniert. Vielleicht liegt es daran, dass wir mit Firefox und nicht mit dem Internet Explorer arbeiten. Ich bin total enttäuscht und werde wahrscheinlich unser Wertpapierkonto zu einer anderen Bank, die für die gleichen Gebühren wenigstens eine funktionierende Software bietet, wechseln.
Rolando Gangotena

30.08.2010 | OnVista Bank: Gutes Angebot, besonders für neue Kunden
Die Onvista-Bank ist ein relativ "neuer" Anbieter der durch Übernahme von Fimatex entstand. Die Besonderheit des Angebots besteht im seit 2009 bestehenden Freebuy-Systems: Statt einer Verzinsung des Guthabens gibt es je nach Höhe der Einlagen eine mehr oder weniger große Anzahl an "Freebuys", d. h. kostenlose Kauforders. Dadurch erspart man sich die Gebühren beim Kauf von verschiedenen Wertpapieren, bei einem eventuell stattfindenden Verkauf muss ganz normal bezahlt werden. Im Vergleich mit manch anderem Angebot lohnt sich der Broker somit für Anleger, die von Zeit zu Zeit zukaufen bzw. allgemein handeln wollen und dafür das Geld bei der Bank deponieren. Bei den aktuell niedrigen Zinsen sind die Freebuys eine relativ gute Alternative zu Tagesgeldkonten und das Hin- und Herschieben des Geldes fällt weg. Auch Stiftung Warentest "Onvista Freebuy-Depot: Attraktiv für Börsenfans" sieht bzw. sah das so. Aktuell lohnt sich eine Eröffnung besonders, da die Bank als Neukundenaktion ab einer gewissen Ordermenge (20 bzw. 50) Netbooks bzw. Ipad-Klone verteilt. Als Orders zählen dabei auch die Freebuys und als Neukunde erhält man direkt 5 Freebuys umsonst. Sehr positiv: Bei Eröffnung ruft einen die Bank an und bietet Unterstützung an - z. B. falls das Postident-Verfahren unbekannt ist. Außerdem ergibt sich durch Integration des Finanzportals onvista.de eine Fülle an nützlichen Informationen zur Geldanlage.
anonym

01.03.2010 | OnVista Bank: Für Ottonormalverbraucher gibt es bessere Anbieter
Ich habe vor zwei Monaten ein sogenanntes "FreeBuy-Depot" bei der OnVista Bank eröffnet. Das erste Jahr zahlt der Nutzer keine monatlichen Depot-Gebühren. Je mehr Guthaben man auf seinem Verrechnungskonto pro Monat hat, umso mehr Free-Buys erhält man. Man zahlt dann pro Order nur die geringen Fremdgebühren. Nachteilig ist aber, dass die Free-Buys nur für den nächsten vollen Kalendermonat gelten. Eventuelle restliche Free-Buys verfallen. Zudem erhält man keine Zinsen auf seinem Verrechnungskonto. Die Free-Buys lassen sich nur für Wertpapierkäufe einsetzen (nicht für Verkäufe!). Was die Transaktionsgebühren ansonsten angeht, sind andere Broker bei hohem Ordervolumen wesentlich günstiger! Das Online-Menü ist auch nicht so der Hit. Es ist recht unübersichtlich und man muss sich erst zurechtfinden und daran gewöhnen, wo man was findet bzw. was sich hinter Menübegrifflichkeiten exakt befindet. Um eine Order abzuschicken, wird keine PIN oder TAN benötigt. In einem Menüfeld ist nur ein "j" einzutippen. Das finde ich recht unsicher. Verfügungen auf das externe Referenzkonto geschehen genauso. Es nervt außerdem, dass sich die Postbox über ein extra Fenster öffnet. Alles in allem ist Onvista eher etwas für sehr aktive Kunden oder Profis. Für Ottonormalverbraucher (wie mich) ist es nicht wirklich das geeignete Brokerage-Angebot.
Marc Gutzeit

23.06.2009 | OnVista Bank: Gewöhnungsbedürftige Oberfläche, aber mit Service bisher zufrieden
Vor einigen Wochen habe ich ein Depot samt Anlagekonto bei der OnVista Bank eröffnet. Die Eröffnung lief auf dem üblichen PostIdent-Weg schnell und reibungslos, sodass ich nach etwa anderthalb Wochen auf mein Depot zugreifen und los handeln konnte. Anfangs erschien mir die Benutzeroberfläche etwas unübersichtlich und gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Tagen stellte sich das ein. Orderaufträge wurden immer sehr schnell ausgeführt. Die Trading-Gebühren sind relativ günstig und bei einem Trade im Monat gibt es das Depot ohne Leistungspauschale. Für Viel- und Daytrader wichtig, finde ich die kostenlosen Limitänderungen sehr gut. Momentan bietet die Bank noch bis Ende des Monats im Rahmen einer Werbeaktion für Neukunden (die übliche "6-Monate-kein-Kunde-unserer-Bank-Klausel") an: Bis Ende September werden einem bis zu 1.000 Euro an Ordergebühren (ohne Fremdkosten) geschenkt. Das lässt auf jeden Fall Spielraum für einige kurzfristige Trades, die sich sonst vielleicht nicht gerechnet hätten. Positiv möchte ich an dieser Stelle noch anmerken, dass die OnVista Bank laut eigenem Schreiben vom Wochenbeginn dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken beigetreten ist. Zusammenfassend kann ich jedem, der sich schnell entschließen sollte nur empfehlen, das Neukundenangebot mitzunehmen. Das sollte einem genügend Gelegenheit zum Testen des Depots geben, um zu sehen, ob man bei der OnVista Bank bleiben will. Wer nach dem Termin mit dem Gedanken spielt, dem kann ich das Depot empfehlen (natürlich abhängig von einem dann gültigen Gebührenvergleich), wenn er kein Problem mit einer nicht intuitiv zu bedienenden Benutzeroberfläche hat.
Mathias Stuhlmacher

19.10.2007 | OnVista Bank: Erste Klasse für Profi-Trader
Meine ersten Börsenerfahrungen sammelte ich bei comdirect und Consors. Doch seitdem Fimatex am deutschen Markt tätig ist, führe ich mein Depot nur noch dort. Grund ist neben den günstigen Gebühren die einzigartige Handelssoftware GTS. Diese kann man sich als Kunde kostenlos von der Website herunterladen. Am Anfang wirkte die Software auf mich etwas verwirrend, inzwischen weiß ich die verschiedenen Tools jedoch sehr zu schätzen. Als deren Nutzer fühle ich mich auf Augenhöhe mit den Profis. Gegen eine geringe Gebühr (sog. Pulls) sind jederzeit Echtzeit-Kurse verfügbar - nicht nur für Aktien, sondern auch für Optionen und Futures. Gerade letzteres wird beileibe nicht von allen Brokern angeboten. Spezifische Fragen wurden mir jederzeit persönlich und mit hoher Kompetenz am Telefon beantwortet.
Obwohl die Versuchung nahe liegt, bin ich kein "Zocker", der jeden Tag kauft und wieder verkauft. Es gab lange Phasen, in denen ich mich lieber von der Börse fernhielt. Damit hatte ich bei Fimatex keine Probleme. Die Bank bot mir in diesem Fall an, mein Depot einfach ruhen zu lassen. Hin und wieder führt Fimatex auch Neukundenaktionen durch. Bei dieser Gelegenheit habe ich meine Frau ebenfalls für das Online-Broking gewinnen können. Als Neukunde wurden ihr im ersten halben Jahr sämtliche Transaktionskosten erlassen. Mittlerweile wurde die Aktion etwas modifiziert. Übrigens, wenn man wie meine Frau nicht die komplexe GTS-Software nutzen möchte, kann man Aktien auch einfach über das Webtrading, d. h. über die Internetseite von Fimatex handeln. Leider können auf diesem Weg aber keine Optionen und Futures gehandelt werden.
Joachim Müller

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