Neben Transakionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.

Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direkt, brokerjet, comdirect bank AG, Cortal Consors S. A., DAB bank AG, Deutsche Postbank AG, DKB, Deutsche Kreditbank AG, flatex AG, ING-DiBa AG, maxblue, netbank AG, OnVista Bank, S Broker AG & Co. KG, TARGOBANK AG & Co. KGaA, ViTrade AG, Volkswagen Bank direct, Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank, alle anzeigen
21.01.2012 OnVista Bank: Fondhandel über KAG
Ich bin Besitzer eines Wertpapierdepots bei Onvista. Seit nunmehr vier Monaten ist es nicht mehr möglich Fondsorders (Verkäufe) über die Fondsgesellschaft online zu platzieren. Es erfolgt eine Fehlermeldung. Mehrere E-Mails und Fax-Anfragen blieben unbeantwortet. Erst nach einer Order, die ich per Fax eingereicht hatte, kam eine Mitteilung, dass Orders per Fax nicht möglich seien und somit auch nicht ausgeführt würden; sowie keinerlei Hinweis ob und wann der Fehler behoben wird. Also bleibt nur noch die Ordermöglichkeit per Telefon, die normalerweise Zuschlag kostet. Abgesehen von der telefonischen Erreichbarkeit, die nicht immer gegeben ist, ist es sehr umständlich. Sollte Onvista interessiert sein, auch an den Verkäufen von Fondsanteilen zu verdienen? Der Handel der Fondsanteile über die Börse (Verkaufsgebühren) ist weiterhin problemlos möglich. Dies bezieht sich auf die beiden Auftragsmöglichkeiten über das Webtrading sowie über die spezielle Handelssoftware GTS-Trading. Am ärgerlichsten ist aber die Nichtbeachtung von Kundenanfragen.
Sabine Becker
06.01.2012 OnVista Bank: Weit weg von den ersten Plätzen
Als typischer mittlerer Anleger kann ich mich dem Brokerage-Vergleich von modern-banking nur anschließen. In Summe geben die bisherigen Erfahrungsberichte meiner Meinung nach ein zu positives Bild für das FreeBuy-Depot der Onvista Bank ab. Ich kam über eine lukrative Neukunden-Aktion zur Onvista Bank. Eine Prämie von weit über 100 Euro für einen Depotübertrag, ein kostenfreies Depot, eine große kostenfreie Anzahl von Realtime-Kursen, keine Limitgebühr, ein paar Freetrades, das alles klang sehr gut. Allerdings sind die Order-Gebühren bei Orders von circa 5.000 Euro - wie ich sie häufig habe - nicht wirklich günstig. Zumal bei Teilausführungen die Gebühr immer wieder berechnet wird. Wer sich für Fonds interessiert, hat hier nur ein eingeschränktes Angebot. Der Internetauftritt ist mehr als mäßig. Oft weiß der Nutzer nicht, wo er den gerade im Menü steht. Eine Rücküberweisung auf das Referenzkonto zum Beispiel war immer eher eine Suche als eine Menü-Führung. Konto, Depot, Postfach und Tools erscheinen unstrukturiert. Die einzelnen Seiten sind oft textbeladen und damit unübersichtlich. Ich werde wohl den Broker demnächst wechseln, weil es attraktivere Pakete für Brokerage-Kunden gibt.
Steve S.
16.06.2011 OnVista Bank: Durch Guthaben Ordergebühren einsparen
Vor einigen Monaten bereits habe ich über eine Aktion, bei der man durch 20 Trades ein Netbook erhalten konnte, ein Depot bei der OnVista Bank eröffnet. Die Kontoeröffnung hat dabei sehr schnell und auch einfach funktioniert, binnen einer Woche war ich startklar und konnte die ersten Gelder auf mein Verrechnungskonto anweisen. Durch sogenannte FreeBuys, also die Möglichkeit kostenfrei Wertpapiere zu kaufen, erhält man die Option bei Wertpapierkäufen Gebühren zu sparen. Die Kehrseite dessen ist, dass diese FreeBuys auf das Durchschnittsguthaben berechnet werden und dieses Konto wiederum zinslos ist. Man bietet der Bank also Geld zum Arbeiten an und erhält dafür kostenfreie Transaktionen. Die Tatsache, dass Zinseinnahmen versteuert werden und gesparte Depotgebühren steuerfrei sind, kann die Enttäuschung über das zinslose Konto jedoch ordentlich abschwächen. Die Abwicklung von Wertpapierkäufen hat reibungslos funktioniert und zu meiner Zufriedenheit beigetragen. Die Papiere waren zeitnah in meinem Depot eingebucht, Abrechnungen folgten wenig später und wurden dem Depot bereits zuvor belastet. So kann ich in Echtzeit meinen Depotbestand sehen, auch wenn noch keine Abrechnungen erfolgt sind. Den Bestand auf meinem Verrechnungskonto erhöhe ich kurzfristig, mindestens jedoch 4 Wochen vor dem gewünschten Kauf, denn der monatliche Durchschnittsbestand ist maßgebend. Auch Verkäufe werden zeitnah abgerechnet, Preisniveau durchaus akzeptabel. Als Anbieter ist OnVista daher aus meiner Sicht durchaus weiterzuempfehlen.
Sascha Niedung
05.05.2011 OnVista Bank: Kompliziertes Preismodell, das sich für gelegentliche Kleinanleger rechnen kann
Derzeit ist die Onvista Bank für Neukunden ihres FreeBuyDepots mit einem auf 6 Monate befristeten Aktionspreis von 2,95 EUR zzgl. Fremdspesen je Trade zweifellos konkurrenzlos günstig. Spätestens nach Ablauf der 6 Monate wird es aber kompliziert. Die OnVista Bank bietet FreeBuys an, deren Anzahl sich nach der Höhe des durchschnittlichen Guthabens des Vormonats auf dem Verrechnungskonto richtet (beispielsweise 2 FreeBuys bei 2.000 Euro Guthaben pro Monat). Nicht genutzte FreeBuys eines Monates verfallen. Während die Käufe also gegebenenfalls kostenfrei sind, zahlt man für die Verkäufe standardmäßig 5,99 Euro zzgl. 0,23% des Ordervolumens (max.39 Euro). Der Nachteil für den Kunden an dem Preismodell ist, dass das Guthaben auf dem Verrechnungskonto unverzinst bleibt; d. h. die FreeBuys werden durch die fehlende Verzinsung auf dem Verrechnungskonto quasi gegenfinanziert. Da es sich kein Anleger leisten sollte, größere Beträge auf einem unverzinsten Konto zu parken und Börsengeschäfte auch immer eine Frage des Timings sind, lohnt sich dieses Modell wohl nur für Anleger, die bei passenden Gelegenheiten eher kleinere Beträge an der Börse investieren wollen. Interessant könnte der Einsatz von Freebuys auch für die Anlage in Discount-Zertifikaten sein, bei denen ein Halten bis zur Endfälligkeit zweckmäßig ist und somit ein kostenpflichtiger Verkauf ja ohnehin entfällt. Auch hier ist das Timing jedoch von durchaus großer Bedeutung (hohe Volatilitäten!) und man läuft Gefahr, dass das Kapital auf dem Verrechnungskonto unverzinst bleibt, wenn sich keine passende Einstiegsgelegenheit ergibt. Dieses Risiko sollte man nur bei kleineren Anlagebeträgen eingehen, da der drohende Zinsverlust hier überschaubar bleibt. Positiv hervorzuheben bei der OnVista Bank ist neben den fehlenden Limit- und Depotgebühren (nach Ablauf des 1. Jahres jedoch nur bei mind. einer Transaktion im Monat) vor allem die Abwicklungsgeschwindigkeit der Aufträge, die ich so noch bei keinem anderen Broker erlebt habe. Bei meinen bisherigen Aufträgen wurde die Ausführung jeweils binnen einer Minute durch ein separates Infofenster angezeigt!
Karl-Heinz S.
12.11.2010 OnVista Bank: Anfänger beim Web-Trading?
Seit 01.11.10 sind wir (Aktienclub) zwangsweise von Nordnet zu OnVista gekommen. Seither versuche ich mit etlichen Schreiben und Telefonaten die Möglichkeit zu bekommen, mit dessen Software GTS Aktienhandel zu betreiben. Es ist ein Trauerspiel. Laufend kommt die Meldung, dass es jetzt gehen müsste, aber es geht eben nicht. Es kann doch nicht wahr sein, dass eine Bank nicht in der Lage ist, eine entsprechende Finanzsoftware bei einem Neukunden einzurichten. Die Hotline ist sehr freundlich und macht den Eindruck, dass man sich um diese Sache kümmern würde. Ist recht und schön, aber ändert nichts daran, dass es nicht funktioniert. Vielleicht liegt es daran, dass wir mit Firefox und nicht mit dem Internet Explorer arbeiten. Ich bin total enttäuscht und werde wahrscheinlich unser Wertpapierkonto zu einer anderen Bank, die für die gleichen Gebühren wenigstens eine funktionierende Software bietet, wechseln.
Rolando Gangotena
30.08.2010 OnVista Bank: Gutes Angebot, besonders für neue Kunden
Die Onvista-Bank ist ein relativ "neuer" Anbieter der durch Übernahme von Fimatex entstand. Die Besonderheit des Angebots besteht im seit 2009 bestehenden Freebuy-Systems: Statt einer Verzinsung des Guthabens gibt es je nach Höhe der Einlagen eine mehr oder weniger große Anzahl an "Freebuys", d. h. kostenlose Kauforders. Dadurch erspart man sich die Gebühren beim Kauf von verschiedenen Wertpapieren, bei einem eventuell stattfindenden Verkauf muss ganz normal bezahlt werden. Im Vergleich mit manch anderem Angebot lohnt sich der Broker somit für Anleger, die von Zeit zu Zeit zukaufen bzw. allgemein handeln wollen und dafür das Geld bei der Bank deponieren. Bei den aktuell niedrigen Zinsen sind die Freebuys eine relativ gute Alternative zu Tagesgeldkonten und das Hin- und Herschieben des Geldes fällt weg. Auch Stiftung Warentest "Onvista Freebuy-Depot: Attraktiv für Börsenfans" sieht bzw. sah das so. Aktuell lohnt sich eine Eröffnung besonders, da die Bank als Neukundenaktion ab einer gewissen Ordermenge (20 bzw. 50) Netbooks bzw. Ipad-Klone verteilt. Als Orders zählen dabei auch die Freebuys und als Neukunde erhält man direkt 5 Freebuys umsonst. Sehr positiv: Bei Eröffnung ruft einen die Bank an und bietet Unterstützung an - z. B. falls das Postident-Verfahren unbekannt ist. Außerdem ergibt sich durch Integration des Finanzportals onvista.de eine Fülle an nützlichen Informationen zur Geldanlage.
anonym
01.03.2010 OnVista Bank: Für Ottonormalverbraucher gibt es bessere Anbieter
Ich habe vor zwei Monaten ein sogenanntes "FreeBuy-Depot" bei der OnVista Bank eröffnet. Das erste Jahr zahlt der Nutzer keine monatlichen Depot-Gebühren. Je mehr Guthaben man auf seinem Verrechnungskonto pro Monat hat, umso mehr Free-Buys erhält man. Man zahlt dann pro Order nur die geringen Fremdgebühren. Nachteilig ist aber, dass die Free-Buys nur für den nächsten vollen Kalendermonat gelten. Eventuelle restliche Free-Buys verfallen. Zudem erhält man keine Zinsen auf seinem Verrechnungskonto. Die Free-Buys lassen sich nur für Wertpapierkäufe einsetzen (nicht für Verkäufe!). Was die Transaktionsgebühren ansonsten angeht, sind andere Broker bei hohem Ordervolumen wesentlich günstiger! Das Online-Menü ist auch nicht so der Hit. Es ist recht unübersichtlich und man muss sich erst zurechtfinden und daran gewöhnen, wo man was findet bzw. was sich hinter Menübegrifflichkeiten exakt befindet. Um eine Order abzuschicken, wird keine PIN oder TAN benötigt. In einem Menüfeld ist nur ein "j" einzutippen. Das finde ich recht unsicher. Verfügungen auf das externe Referenzkonto geschehen genauso. Es nervt außerdem, dass sich die Postbox über ein extra Fenster öffnet. Alles in allem ist Onvista eher etwas für sehr aktive Kunden oder Profis. Für Ottonormalverbraucher (wie mich) ist es nicht wirklich das geeignete Brokerage-Angebot.
Marc Gutzeit
23.06.2009 OnVista Bank: Gewöhnungsbedürftige Oberfläche, aber mit Service bisher zufrieden
Vor einigen Wochen habe ich ein Depot samt Anlagekonto bei der OnVista Bank eröffnet. Die Eröffnung lief auf dem üblichen PostIdent-Weg schnell und reibungslos, sodass ich nach etwa anderthalb Wochen auf mein Depot zugreifen und los handeln konnte. Anfangs erschien mir die Benutzeroberfläche etwas unübersichtlich und gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Tagen stellte sich das ein. Orderaufträge wurden immer sehr schnell ausgeführt. Die Trading-Gebühren sind relativ günstig und bei einem Trade im Monat gibt es das Depot ohne Leistungspauschale. Für Viel- und Daytrader wichtig, finde ich die kostenlosen Limitänderungen sehr gut. Momentan bietet die Bank noch bis Ende des Monats im Rahmen einer Werbeaktionen für Neukunden (die übliche "6-Monate-kein-Kunde-unserer-Bank-Klausel") an: Bis Ende September werden einem bis zu 1.000 Euro an Ordergebühren (ohne Fremdkosten) geschenkt. Das lässt auf jeden Fall Spielraum für einige kurzfristige Trades, die sich sonst vielleicht nicht gerechnet hätten. Positiv möchte ich an dieser Stelle noch anmerken, dass die OnVista Bank laut eigenem Schreiben vom Wochenbeginn dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken beigetreten ist. Zusammenfassend kann ich jedem, der sich schnell entschließen sollte nur empfehlen, das Neukundenangebot mitzunehmen. Das sollte einem genügend Gelegenheit zum Testen des Depots geben, um zu sehen, ob man bei der OnVista Bank bleiben will. Wer nach dem Termin mit dem Gedanken spielt, dem kann ich das Depot empfehlen (natürlich abhängig von einem dann gültigen Gebührenvergleich), wenn er kein Problem mit einer nicht intuitiv zu bedienenden Benutzeroberfläche hat.
Mathias Stuhlmacher
19.10.2007 OnVista Bank: Erste Klasse für Profi-Trader
Meine ersten Börsenerfahrungen sammelte ich bei comdirect und Consors. Doch seitdem Fimatex am deutschen Markt tätig ist, führe ich mein Depot nur noch dort. Grund ist neben den günstigen Gebühren die einzigartige Handelssoftware GTS. Diese kann man sich als Kunde kostenlos von der Website herunterladen. Am Anfang wirkte die Software auf mich etwas verwirrend, inzwischen weiß ich die verschiedenen Tools jedoch sehr zu schätzen. Als deren Nutzer fühle ich mich auf Augenhöhe mit den Profis. Gegen eine geringe Gebühr (sog. Pulls) sind jederzeit Echtzeit-Kurse verfügbar - nicht nur für Aktien, sondern auch für Optionen und Futures. Gerade letzteres wird beileibe nicht von allen Brokern angeboten. Spezifische Fragen wurden mir jederzeit persönlich und mit hoher Kompetenz am Telefon beantwortet.
Obwohl die Versuchung nahe liegt, bin ich kein "Zocker", der jeden Tag kauft und wieder verkauft. Es gab lange Phasen, in denen ich mich lieber von der Börse fernhielt. Damit hatte ich bei Fimatex keine Probleme. Die Bank bot mir in diesem Fall an, mein Depot einfach ruhen zu lassen. Hin und wieder führt Fimatex auch Neukundenaktionen durch. Bei dieser Gelegenheit habe ich meine Frau ebenfalls für das Online-Broking gewinnen können. Als Neukunde wurden ihr im ersten halben Jahr sämtliche Transaktionskosten erlassen. Mittlerweile wurde die Aktion etwas modifiziert. Übrigens, wenn man wie meine Frau nicht die komplexe GTS-Software nutzen möchte, kann man Aktien auch einfach über das Webtrading, d. h. über die Internetseite von Fimatex handeln. Leider können auf diesem Weg aber keine Optionen und Futures gehandelt werden.
Joachim Müller
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