Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC DirectOnVista BankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbankalle anzeigen

28.09.2016 | netbank: Änderung Transaktionsverfahren
Ich muss mir jetzt ein Handy kaufen, weil man ohne Handy bei der netbank keine Transaktionen mehr machen kann ... oder vielleicht doch besser kündigen. Das ist kein Kundenservice. Es gibt genügend andere Banken, die nicht schlechter sind als die netbank. Man sollte es sich gut überlegen, ob man bei den netbank bleibt. Handy kein Strom, geklaut, kein Empfang, Prepaid nicht aufgeladen oder Störung Funknetz ==> kein Geld. Ich brauche kein Handy und ich will keines. Die netbank unterstützt den Handy-Wahn. Es war gut, so wie es vorher war - warum ändern? Ich bin nicht technologiefeindlich (arbeite 99,9% mit PC/Internet), verweigere mich nur diesem Handschmarn-Volksverblödung.
K. Bauriedel

11.09.2016 | netbank: Bilanz ein Jahr nach der Ausgliederung des Wertpapiergeschäfts negativ
In 2015 gliederte die netbank ihr Wertpapiergeschäft an die Augsburger Aktienbank (AAB) aus. Insgesamt ist meine Bilanz eher negativ, auch wenn sich an den Rahmenbedingungen wenig geändert hat. Hauptärgernis ist das Führen der zwei Bankverbindungen, der Überweisungen hin und her zwischen netbank und dem Gegenkonto zum Depot bei der AAB. Hier habe ich mir mit einem Lombardkredit bei der AAB geholfen. Nur wenn limitierte Orders wirklich liefen, brauchte ich Liquidität bereitzustellen und nicht schon vorab. Weiterhin gibt es keine Depotgebührenbefreiung unter Bedingungen mehr bei einem Depot mit Bestand - nur zu den Stichtagen bestandslose Depots sind gebührenfrei. Aber auch die Regelung zu Limits und Teilausführungen sind nicht kundenfreundlich. Offene Investmentfonds konnte ich nicht über die Börse kaufen. Die Teilnahme an IPOs war auch nicht möglich. Deswegen und weil ich auch nicht mehr mit meinem Girokonto bei der netbank zufrieden war, habe ich auf die nächste attraktive Neukundenaktion des Wettbewerbs gewartet und bin mit Gehaltskonto und Depot kürzlich zur 1822direkt gewechselt.
V. D.

08.10.2015 | netbank: Depotverlagerung von der netbank zur AAB
Die hier geäußerte Kritik an der Verlagerung der Depots von der netbank zur AAB ist für mich nur teilweise nachvollziehbar. Schon im Juli gab es eine entsprechende Ankündigung in der Online-Postbox der netbank, und im September wurden die betroffenen Kunden per Brief über die Details der Umstellung und die neuen Konditionen informiert. Wer diesen Brief möglicherweise für Werbung gehalten und ungelesen weggeworfen hat, der hat natürlich Pech gehabt. Die neuen Konditionen liegen in der gleichen Größenordnung wie bisher bei der netbank, es wird also z. B. keine Jahresgebühr von 39,90 Euro fällig, sondern es sind wie bisher 11,90 Euro. Nachteilig ist jedoch, dass die bisher kostenlose Depotführung für Girokunden mit Einkommenseingang ("giroLoyal") anscheinend entfällt.
Rolf S.

07.10.2015 | netbank: Unverschämte Depotverschiebung ohne Vorankündigung
Gestern erhielt ich ein Schreiben einer Bank aus Augsburg, dass die mein Depot von der netbank übertragen bekommen hätten. Ich hatte dazu nie eine Order gegeben, ich hatte nie eine Mitteilung dazu erhalten. Das ist unverschämt. Jetzt ist mein Depot bei einer anderen Bank, ich soll ein PostIdent-Verfahren machen, ich komme nicht an meine Aktien ran. Absolut keinerlei Antwort oder Hilfe bei Kommunikation mit der netbank. Es ist nicht zu verstehen, warum das gemacht wird. Damit mein Girokonto nicht auch abgeräumt wird, habe ich den größten Teil auf anderes Bankkonto transferiert.
And. Le

21.07.2015 | netbank: Verlagerung des Netbank-Depots zur AAB - negative Bewertung verfrüht
Dies ist zwar nicht direkt ein Erfahrungsbericht, aber zu der vorangegangenen Bewertung der Netbank möchte ich hier noch eine Ergänzung einbringen: Die negative Bewertung der Verlagerung der Netbank-Depots zur AAB halte ich für verfrüht, denn diese Verlagerung bedeutet nicht, dass dann für die Netbank-Kunden auch automatisch die Konditionen der bisherigen AAB-Kunden gelten. In ihrer Kundeninformation (unter www.netbank.de/nb/downloads/wertpapiergeschaeft.pdf) schreibt die Netbank dazu: "Unsere Ordergebühren werden dabei natürlich wie gewohnt günstig und transparent bleiben." Welche Änderungen diese Verlagerung im Einzelnen noch mit sich bringen wird, bleibt abzuwarten, die betroffenen Kunden sollen im September entsprechende Informationen bekommen.
Rolf S.

16.07.2015 | netbank: netbank-Depot wird im Herbst auf Augsburger Aktienbank übertragen
Mit dem Aufkauf durch die Augsburger Aktienbank AG werden alle Depotkonten demnächst zur AAB übertragen. Leider sind die Depotkonditionen dort nochmals deutlich schlechter als schon zuletzt bei der netbank AG für mich als Viel- und Intraday-Trader: Depotgebühren von 39,90 Euro (AAB) gegenüber 0 Euro (nb) bei mehr als 10 Trades/Jahr, Odergebühren max. 75 Euro (AAB) gegenüber max. 24 Euro (nb), Limitauftrag/Änderung/Löschen jeweils 2,50 Euro gegenüber 0 Euro (nb), Telefonaufträge 10 Euro (AAB) gegenüber 0 Euro (nb), usw. ... Dazu kommt, das Online-Banking der AAB unterstützt keine Stop-Aufträge, nicht alle Handelsplätze, keine mTAN, keine Änderung von noch nicht ausgeführten Teilaufträgen - das geht alles bei der netbank. Nebenbei ist das Online-Banking der AAB noch schlechter als bei der netbank (Übersichtlichkeit, Flexibilität). Auch ein Verrechnungskonto wird mit dem Depot bei der AAB eingerichtet - das Girokonto bei der netbank bleibt, so wie ich das verstanden habe. Die einzelnen Konditionen für Giro-, Tagesgeld- bzw. Verrechnungskonto habe ich noch nicht verglichen, da ich eigentlich außer Wertpapiergeschäfte sonst nichts bei der netbank mache. Genauso habe ich noch verglichen, wie die Konditionen für Bank- und Kreditkarte aussehen. Unterm Strich werde ich wohl zu benk oder DAB wechseln, wenn ich für mich nicht noch etwas Besseres finde.
anonym

11.01.2015 | netbank: Früher mal ein günstiges Depot
Ich habe ein recht großes Aktiendepot, das ich bis vor Kurzem einige Jahre bei der netbank führte. Hauptsächlich, weil ich dort auch mein Girokonto hatte und das Depot so lange kostenlos war. Allerdings war mir das Online-Banking bei der netbank schon länger ein Gräuel. Durch die Überarbeitung vor 1 oder 2 Jahren ist es eher schlimmer geworden, aber auch schon vorher war die gesamte Menü-Führung sehr umständlich. Ich habe zum Beispiel mal versehentlich den SMS-Service aktiviert, den ich gar nicht brauche. Nach einigem Hin und Her mit der Hotline wurde dies kostenfrei rückgängig gemacht. Auch die Transaktionskosten wurden von einem für mich günstigen Flatfee-Modell auf ein teures Stufenmodell umgestellt. Eine Reisegutscheinprämie, die ich zur Eröffnung bekam, erwies sich de facto als wertlos. Ich bin jetzt im Rahmen einer Aktion zur NIBC direkt gewechselt, auch weil ich dadurch ein besser verzinstes Gegenkonto zum Depot habe. Ich würde die netbank nach meinen Erfahrungen jetzt nicht unbedingt empfehlen.
N. N.

18.08.2014 | netbank: Da gibt es sicher Besseres
Seit einigen Jahren habe ich ein Girokonto und ein Tagesgeldkonto bei der netbank. Nach einiger Zeit habe ich dann im Rahmen einer Werbeaktion auch noch ein Depot eröffnet. Das war verbunden mit einem Freetrade und einem Reisegutschein, der sich allerdings wegen der Nebenbedingungen als wertlos erwies. Die Konditionen waren zum damaligen Zeitpunkt mit einer Flatfee von 10 Euro nicht schlecht, da störte auch nicht die Depotgebühr von etwas über 10 Euro p. a., weil ich immer relativ große Orders hatte und da hat man die Depotgebühr schon mit einer Order bei den Transaktionsgebühren wieder eingespart. Das ist aber schon alles Gute. Auch im Depotbereich ist der netbank-Internetauftritt (wie auch von anderen geäußert) eine Zumutung. Unübersichtlich und nicht intuitiv - man sucht ständig. Das iTan-Verfahren ist weder sicher noch komfortabel. Vor ca. zwei Jahren wurde dann das Gebührenmodell zulasten der Trader auf ein Vier-Stufen-Flatfee-Modell umgestellt, was zumindest in den ersten drei Stufen nicht wirklich günstig ist. Ich habe vor Kurzem mein Depot geschlossen. Es gibt bessere Alternativen wie Flatex, wenn man keine Voll-Bank braucht.
Ute B.

27.08.2013 | netbank: Kontinuierliche Verschlechterung
Dem vorigen Kommentator kann nur zugestimmt werden. In meinem bisherigen Leben habe ich selten die Erfahrung gemacht, dass ein bis Ende 2012 zwar nicht herausragender, aber doch ordentlicher Service im Laufe der Zeit nur schlechter geworden ist. Ich führe das auf die Übernahme durch die Landesbank Berlin zurück. Hier greift ein Moloch in ein kleines Institut ein und drückt ihm wahrscheinlich seine völlig irrigen Vorstellungen auf. Landesbanken sind bekannt dafür, dass sie davon ausgehen, dass Kunden nach ihren Vorstellungen zu funktionieren haben. Trotz mehrfacher Hinweise auf diese Situation wird schlicht nicht reagiert. Aber bei 36 Mitarbeitern und 9 (!) Aufsichtsratsmitgliedern (Quelle: Jahresabschluss 2012, einige Landesbankbürokraten müssen wahrscheinlich mit Pöstchen versorgt werden) bleibt natürlich keine Zeit für Kunden, die eigentlich nur stören. Man kann inzwischen nur noch abraten, die Dienste der netbank in Betracht zu ziehen.
John Leontop

12.02.2013 | netbank: Wen das Webdesign nicht vertreibt, den vergraulen die neuen Konditionen
Ich bin über einige Jahre hinweg Kunde bei der netbank. Anfangs nutzte ich Tagesgeldkonto, Zahlungskonto (ohne EC - Karte oder Kreditkarte) und Depot. Irgendwann waren für mich die Tagesgeldkonditionen uninteressant, so blieb Online-Banking und Online-Brokerage. Über die ganzen Jahre gab es bei der netbank eine Flatfee von 10 Euro für inländische Wertpapiergeschäfte. Für mich war das sehr vorteilhaft, da meine mittlere Ordergröße doch häufig fünfstellig ist und ich gegenüber den Anbietern mit 0,20% oder 0,25% Provision - und das ist die große Masse - etliche hundert Euro pro Jahr einsparte. Da fiel die Depotgebühr von ca. 18 Euro nicht ins Gewicht. netbank Depot heißt aber auch eingeschränkte Anzahl an Handelsplätzen, Handelsarten und Limits - z. B. keine gedeckten Optionen, eingeschränkter Kassahandel. Das Webdesign der netbank war nie wirklich gut, nicht vor fünf Jahren und schon gar nicht nach dem letzten Update. Mir ist ein Rätsel, wie man so am Markt auftreten kann. Vielleicht schauen die netbank-Verantwortlichen einfach mal beim Wettbewerb rein, wie man Online-Brokerage vorteilhaft gestaltet. Müsste ich eine Schulnote für die netbank verteilen, ich könnte nicht mehr als eine 4 vergeben. Mit der jüngsten Verschlechterung der Konditionen werde ich auf jeden Fall wechseln. Handelsoptionen, Konditionen und Handhabung sind für mich auch in dieser Reihenfolge Maßstab, da werde ich wohl nicht um einen der drei großen Online-Broker herumkommen.
U, B.

24.02.2012 | netbank: Günstiges Depot bei Gehaltseingang
Das Depot der netbank ist echt nicht schlecht. Allerdings gibt es einen Haken: Hat man keinen regelmäßigen Gehaltseingang oder führt man keine 10 Trades pro Jahr aus, werden 11,90 Euro Depotgebühren fällig. Als Pauschalpreis von 10 Euro je Trade in der Inlandsorder ist man ganz gut dabei. Will man Aktien im Ausland kaufen, bezahlt man 30 Euro pro Trade. Andere Direktbanken liegen nur um 10 Cent unter dem Preis von netbank. Selbst bei einem Ordervolumen von ca. 20.000 Euro bezahlt man noch 10 Euro. Bei taggleichen Teilausführungen fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Das Verrechnungskonto ist kostenlos, es ist ein Girokonto. Hat man dort auch noch regelmäßigen Geldeingang von mindestens 0,01 Euro, hat man ein sehr gut verzinstes Verrechnungskonto mit einem Zinssatz von 1,6%. Für einen Anfänger in Sachen Brokerage und Börse bin ich ganz zufrieden mit dem Depot bei der netbank.
Marina G.

28.01.2012 | netbank: Genau hinschauen
Ich bin aufgrund einer Kundenwerbung über einen Bekannten Kunde der netbank geworden. Es fing gut an mit einer kleinen Werbeprämie für das Girokonto. Ein Tagesgeldkonto war auch dabei und weil auch ein kostengünstiges Depot angeboten wurde, zusammen mit einem Freetrade und einem Reisegutschein, eröffnete ich auch noch ein Depot. Die netbank hat wie bekannt bei XETRA-Orders eine Flatfee von 10 Euro. So weit so gut. Bald aber merkte ich schon die ersten Macken. Obwohl die Liquidität auf dem Gegenkonto des Depots da war - in diesem Fall auf dem Tagesgeldkonto - konnte ich erst ein, zwei Tage später handeln. Ich bin erfahren mit Online-Banken und kenne mich auch im Brokerage gut aus, anderswo habe ich das nicht erlebt. Online gibt es keine Wertpapierkurse, ob und wie die Order lief, sieht man erst nach langer Zeit. Man kann nicht zwischen Auktion und variablem Handel auswählen. Das Fondsangebot ist dürftig. Da die Tagesgeldkonditionen auch im Vergleich zur Spitze immer mehr abfielen und ein schwacher Internet-Auftritt nach dem Redesign noch unübersichtlicher wurde, habe ich mich nach etwas mehr als einem Jahr entschlossen zu wechseln. Eine formlose Kündigung von Konten und Depots wurde nicht akzeptiert, ein Depotübertragsformular musste nachgereicht werden. Auch dann klemmte immer noch etwas, die Verlusttöpfe wären noch nicht übertragen.
Mandy K.

09.12.2011 | netbank: Webdesign immer noch nicht gut, aber gute Konditionen beim Depot
Auch das neue Webdesign ist immer noch nicht gut, das Redesign war beileibe kein großer Wurf. Intuitiv ist da wenig, gut wäre ein Einstieg, bei dem man Girokonto, Tagesgeldkonto, Depot und Posteingang in einem Menü sieht. Ein Unding ist, dass man Mitteilungen und Kontoauszüge per Klick erzeugen muss, diese sollten automatisch bzw. periodisch im Posteingang stehen wie zum Beispiel bei der comdirect. Interessant ist die netbank aber für Depot-Kunden, die eher große Orders via Xetra tätigen, keine Infos und keinen großen Analyse-Schnickschnack wollen. Hier ist die Flatfee von zehn Euro sehr niedrig. Das Gros der anderen Anbieter liegt hier bei 0,25 Prozent plus einer Pauschale, sodass schon bei einer Order von 20.000 Euro die netbank-Gebühren um einen Faktor fünf günstiger sind. Die jährliche Gebühr für das Depot liegt bei etwas über 10 Euro, was schon mit der ersten Order locker wieder eingespart ist.
V. Dreesbach

05.02.2011 | netbank: Günstiges Depot mit pauschalem Orderpreis
Die netbank wirbt mit einem Pauschalpreis von 10,- Euro pro Order, Limit, Orderänderung und -streichung sind kostenlos. Zu diesen 10,- Euro kommt noch ein börsenplatzabhängiges Entgelt, das leider im Preisverzeichnis nicht einsehbar ist. Dieses ist aber im Vergleich zur Konkurrenz meist billiger. Ebenfalls ein großer Vorteil: Teilausführungen werden nicht zusätzlich berechnet. Etwas außergewöhnlich für eine ansonsten reine Internetbank: Alle Abrechnungen kommen per Post, das spart lästiges Ausdrucken und kostet nicht extra. Das Depot ist leider nicht bedingungslos kostenlos, nur bei Gehaltseingang oder 10 Trades pro Jahr werden die 11,90 Euro pro Jahr nicht fällig. Sollte man allerdings einen Gehaltseingang haben, hat man ein gut verzinstes Verrechnungskonto. Ausgeführte Aufträge werden sofort in der Depotübersicht angezeigt, die Tagesschlusskurse kann man erst am nächsten Tag einsehen, am Wochenende wird gar nicht aktualisiert. Vom Service darf man sich allerdings nicht allzu viel erwarten bei einer Bank, die ausschließlich über das Internet kommuniziert, dafür gibt es aber sehr günstige Konditionen, gerade für größere Orders.
Anton Fink

01.02.2011 | netbank: Aufteilung netbank Depot und Fondsdepot nicht praktikabel
Grundsätzlich halte ich es für überflüssig, bei einer Bank zwei verschiedene Depots unterhalten zu müssen. Bei der netbank gibt es nämlich ein Depot für normale Wertpapiere und ein weiteres "Fondsdepot" nur für Investmentfonds, für beide sind grundsätzlich Depotgebühren zu zahlen. Das Fondsdepot erscheint mir hierbei mit einem Pauschalrabatt von 50% auf den Ausgabeaufschlag der Investmentfonds im Vergleich zur Konkurrenz nicht sonderlich attraktiv. Wer sich ein wenig im Internet informiert, kommt hier oftmals günstiger weg und den vollen Ausgabeaufschlag für Investmentfonds zahlen ohnehin nur die Uninformierten. Da ich aber als Fonds nur ETFs handele (aktives Fondsmanagement lohnt bekanntlich eh nicht) und die über das normale netbank-Depot geordert werden, entfällt für mich die Notwendigkeit des separaten Fondsdepots. Aufgrund der günstigen Ordergebühren von 10 Euro je Order ist das normale netbank-Depot in Kombination mit dem bei regelmäßigem Einkommenseingang attraktiv verzinsten Girokonto-Loyal für mich erste Wahl, denn wo gibt es das sonst schon, dass ein attraktiv verzinstes Girokonto zugleich das Abrechnungskonto für das Depot ist.
Dagmar S.

17.04.2009 | netbank: Inzwischen gutes Depotangebot
Seit einigen Monaten besitze ich jetzt ein Depot bei der in Hamburg ansässigen Netbank. Auf die bei Filialbanken angebotene "Beratung" kann ich in diesem Bereich sehr gut verzichten, sodass die Kostenvorteile einer reinen Onlinebank hier überwiegen. Der Onlineauftritt der Netbank ist sehr gut zu bewerten, ich denke, auch Anfänger können sich dort sehr gut zurechtfinden und auch Sicherheitsaspekte finden gute Berücksichtigung. Das Depot selbst ist für Girokunden mit Gehaltseingang inzwischen kostenlos, die Orderausführung kostet pauschal 10 Euro, zwar kein Spitzenpreis, aber eventuell für größere Orders auch interessant. Die Ausführung der Aufträge erfolgte sehr schnell und die Abrechnungen waren immer korrekt. Die Gutschriften erfolgen, wie bei anderen Instituten auch, immer einige Tage zeitverzögert, jedoch dafür auch die Abbuchungen bei Wertpapierkäufen. Kleiner Nachteil bei diesem Depotangebot ist leider noch die fehlende Möglichkeit des Daytradings, d. h. man kann seine erworbenen Papiere nicht bereits am gleichen Tag wieder veräußern. Aber insgesamt ein durchaus interessantes Angebot.
J. Reith

13.07.2008 | netbank: Preisgünstig und hohe Sicherheitsstandards
Als Brokerage-Kunde der Netbank sind mir zwei wesentliche Aspekte aufgefallen: Zum einen die konstant günstigen Gebühren der Bank. Hier wird der langjährige Kunde nicht schlechter gestellt als der Neukunde wie bei manch anderer Bank. Dies hat zur Folge, dass man Kunde der Bank bleibt und sich nicht nach ein paar Monaten neu orientieren muss. Besonders auch für häufige Käufe von Aktien ist die Netbank geeignet, da Teilausführungs- und Limitgebühren nicht berechnet werden. Zum anderen steht bei dieser Direktbank, die keine Filialen hat, der Sicherheitsaspekt sehr im Vordergrund: Transaktionen werden mit iTANs abgeschlossen, d. h. es muss eine ganz bestimmte TAN eingegeben werden. Die Eingabe der PIN beim Anmeldevorgang kann über ein grafisches PIN-Pad erfolgen, damit ist es nicht möglich, dass Tastatureingaben abgefangen werden. Zusätzlich muss ein wechselnder grafischer Zugriffscode eingegeben werden. Dies kann nur durch einen Menschen erfolgen. Nach der Anmeldung ist im Logbuch sofort erkennbar, wann die letzte Anmeldung erfolgte und ob es PIN/iTAN-Fehlversuche gegeben hat. Ferner gibt die Bank eine sogenannte No-Risk-Garantie, d. h. im Falle einer unberechtigten Kontoverfügung liegt die Beweislast bei der Bank und nicht beim Kunden. Auf Wunsch wird jeder Kontoumsatz per SMS auf das Handy des Kunden gemeldet. Der Internet-Auftritt ist vorbildlich und einfach bedienbar. Alles in allem und insbesondere aufgrund der hohen Sicherheit eine Empfehlung für jeden, der alle Bankgeschäfte per Internet erledigen will.
Monika Kohel

Zufriedenheitsrate: 41% basierend auf 17 Berichten
positive Wertungen5neutrale Wertungen4negative Wertungen8        

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