Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC DirectOnVista BankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbankalle anzeigen

16.03.2015 | Volkswagen Bank GmbH: Online-Brokerage schwach und Order teuer
Ich habe mich irgendwann mal überreden lassen, zu meinem Girokonto und Tagesgeldkonto bei der Volkswagen Bank auch noch ein Depot anzulegen. Es gab wohl irgendeine Prämie, was genau weiß ich nicht mehr, es ist viele Jahre her. Da die Wolfsburger keine eigenen Depots führen, bedienen sie sich der DAB Bank, was zu zweimaligem Anmelden führt. Das ist lästig, trainiert aber das Gedächtnis. Weder der Volkswagen- noch der DAB Bank-Teil des Online-Bankings ist gelungen. Dazu ist eine Order ziemlich teuer, da kommen schon bei 5.000 Euro Volumen mal schnell 30 Euro zusammen. Dasselbe geht auch für etwa ein Viertel bei Flatex oder der Aktionärsbank. Ohne Girokonto werden unter Umständen sogar noch Depotgebühren fällig. Ganz klar, Daumen runter!
J. Fr.

27.06.2014 | Volkswagen Bank GmbH: ... und dann war ich mit meinem Depot weg
Seit einigen Jahren habe ich ein Online-Konto bei der Volkswagen Bank. Wirklich nur online, das heißt, die Girocard habe ich nie benutzt bzw. immer vernichtet. Gut fand ich den kostenfreien TAN-Generator, damals war mobile TAN kaum verbreitet. Gut den Geldtransfer ohne TAN zwischen Tagesgeldkonto und Girokonto, auch das einigermaßen verzinste Tagesgeldkonto. Irgendwann habe ich dann mal ein Depot eröffnet, bekam man doch eine VW-Aktie geschenkt. Das Depot führte die DAB Bank für die Volkswagen Bank, was bedeutete sich zweimal anzumelden, erst bei der Volkswagen Bank, dann bei der DAB Bank. Sehr umständlich. Weder das Volkswagen-Webdesign noch das der Schnittstelle zur DAB, welches übrigens nicht das normale DAB-Bank-Design ist, fand ich überzeugend. Das Depot ist (bis heute) nicht kostenfrei, über 20 Euro pro Jahr gehen so drauf. Wie auch an anderer Stelle erwähnt sind die Transaktionsgebühren deftig, sodass der Vorteil der anfänglichen Prämie schnell aufgebraucht war. Nach der dreijährigen Haltefrist für die VW-Aktie habe ich mein Depot geschlossen und benutze nur noch das Girokonto. Noch ein Wort zur Hotline: ungewöhnlich kompetent und mit breitem Wissen.
P. D. Mai

31.01.2012 | Volkswagen Bank GmbH: Volkswagenbank und Wertpapierhandel, passt das?
Ich bin wie viele Kunden über einen anderen Kunden für die Volkswagenbank geworben worden, zuerst für ein Girokonto, für dass ich auch noch eine Prämie von 50 Euro bekam, später ein Tagesgeldkonto, das mit 2,5% p. a. (für vier Monate garantiert) verzinst wurde. Und schließlich ein Depot, das die Volkswagenbank in Wirklichkeit bei der DAB bank führen lässt. Das ist etwas umständlich, weil man sich einfach mehr Kennungen merken muss. Für viele ist ein kostenloses Depot wichtig, ich habe festgestellt, dass eher die Gebühren und deren Regelungen wichtig sind, wenn man die Gesamtkosten eines Depots betrachtet. Für mich als Trader mit etlichen 10.000 Euro Bestand war das Depot sowieso kostenlos, aber bei den Transaktionsentgelten und -gebühren langt die Volkswagenbank kräftig zu. Während die Kosten für kleine Orders akzeptabel sind, wird im mittleren und oberen Bereich bei 10.000 Euro bis 15.000 Euro kräftig hingelangt. Ein Beispiel: Zahlt man bei der netbank für eine Order vom 15.000 Euro 10 Euro Transaktionsgebühr, so sind es bei der Volkswagenbank fast 50 Euro. Auch wenn man gut verzinstes Verrechnungskonto, fehlende Limitgebühr und gut erreichbare und kompetente Hotline mit einbezieht, so bleibt auch aufgrund der mäßigen Versorgung mit Realtime-Kursen am Ende ein negatives Urteil.
Jürgen Friese

29.06.2011 | Volkswagen Bank GmbH: Kein Wucher, aber es gibt bessere Anbieter
Die Volkswagen Bank bietet als Finanzdienstleister höherer Bekanntheit ebenfalls ein Depot an, von dem ich aber zügig wieder Abstand nehmen musste. Wer das rustikale Online-Banking der Bank kennt, der dürfte mir zustimmen, dass es sich schon aus Gründen der Ästhetik lohnen würde, an dieser Stelle ein wenig Geld für Programmierungsdienstleistungen zu investieren. Das sei aber nur als Randnotiz angemerkt. Die Depotführung wird bei der Bank als kostenlos angepriesen, was aber nicht zwingend den Tatsachen entspricht. Diese Kostenfreiheit wird nur eingeräumt, sofern ein Girokonto besteht, zwei Trades gemacht wurden oder aber ein Depotbestand von mindestens 10.000 Euro besteht, es reicht also nicht aus, ein paar Aktien im Depot schlummern zu haben. Ansonsten wird für die Depotverwaltung 1,95 Euro pro Monat erhoben, jährlich berechnet. An dieser Stelle sei sicherlich gesagt, dass es Anbieter gibt, die hier noch deutlicher zulangen, aber bedingungslos kostenfrei ist das Depot der Volkswagen Bank leider nicht. Auch hochinteressant aus Kunden- wie Interessentensicht ist die Staffelung der Transaktionsgebühr für Wertpapierorders. Der Einstieg mit mindestens 9,95 Euro bereits kein Schnäppchen mehr, steigt die "Grundgebühr für die Order" mit dem Betrag. Wer einen größeren Betrag anlegen möchte, etwa weil er die Umschichtung in einen Rentenfonds beabsichtigt, darf ab einem Volumen von 50.000 Euro schon mit einer Transaktionsgebühr von 59,95 Euro rechnen. Hier zeigen andere Banken ein alternatives Vorgehen auf. Eine dauerhafte Geschäftsbeziehung zur Volkswagen Bank kommt für meine Börsengeschäfte nicht infrage, auch wenn das Angebot gegenüber klassischen Filialbanken auch durchaus Vorteile besitzt.
Nico Pawlak

14.02.2008 | Volkswagen Bank GmbH: Auf dem Weg zur Universalbank
Die Volkswagen Bank direct bietet unter dem Produktnamen "BörseDirect" ein Paket aus Depotkonto und Abwicklungskonto (sogenanntes "Orderkonto") an. Das Orderkonto dient als Referenzkonto, von dem die Anlagebeträge abgebucht sowie Kapital- und Zinsgutschriften verbucht werden; dieses wird kostenlos von und bei der Volkswagen Bank direct geführt und hat die gleichen Konditionen wie ein normales Tagesgeldkonto ("PlusKonto") bei dem Institut. Die Kontoführung des Depotkontos übernimmt ein Kooperationspartner (früher SEB direct, seit 2007 die DAB Bank AG).
Die Antragsstellung lief problemlos. Ich habe mir die Unterlagen nach Hause schicken lassen, um in Ruhe die Kontobedingungen lesen zu können. Der Kontoantrag war recht übersichtlich; auf dem Deckblatt wurde in 4 Schritten (rechtlich vorgeschriebene Anlegeranalyse, Orderkonto, Depotkonto und optional die erste Order) erläutert, was wie und warum auszufüllen ist. Ein Freistellungsauftrag oder eine Kontovollmacht kann im Nachhinein über das Formularcenter erteilt werden. Order- und Depotkonto sind in erster Linie auf die Onlineführung ausgelegt. Es sind jedoch auch Telefon-Order - gegen Aufpreis - möglich. Ich beschränke mich daher aus Kostengründen auf die Ordererteilung per Internet. Die Webseite nach der Anmeldung enthält einen Überblick über alle bei der Volkswagen Bank direct geführten Konten. Einfach Orderkonto auswählen (Achtung: vorher per Überweisung vom Girokonto auffüllen) und Order erteilen. Die Abwicklung geht trotz des Kooperationsmodells recht schnell, da die anschließende schriftliche Orderbestätigung direkt an den Kunden versendet wird. Die Volkswagen Bank direct versendet regelmäßig "Spezialangebote", meist Fondsanteile mit geringeren Abschlägen. Hat man Fonds im Gegenwert von mindestens 25.000 Euro, wird das Depotkonto kostenlos geführt. Sonst sind 34 Euro pro Jahr Depotgebühren fällig. Der Service und die Reaktionszeiten sind in Ordnung und das Internetbanking hat aus meiner Sicht einen guten Standard (übersichtlich & funktionell). Da ich den Mindestanlagebetrag erreiche, sind auch die Konditionen ok.
Hans Meyer

Zufriedenheitsrate: 40% basierend auf 5 Berichten
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