Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbankalle anzeigen

24.06.2017 | Commerzbank AG: Einmal und nie wieder
Bei der Commerzbank hatte ich bis vor Kurzem ein Depot und ein Sparkonto. Ich habe mein Depot übertragen, weil ich anderswo bessere Konditionen habe. Eine ganz problemlose Sache ... denkste! Der Ärger fing damit an, dass mein schriftlicher Auftrag zum Depotübertrag (vollständiges Formular meiner neuen Bank) schlichtweg ignoriert wurde. Zurück kam mit der Post genau dieses Formular mit einem Eingangsstempel und der Aufforderung zu einem Kundengespräch. Ich dachte mir ok, mache ich eben einen Termin aus, verschwende damit einen kompletten Nachmittag und danach ist die Sache gegessen. Ich gehe also zu meinem Kundenberater und die erste Frage ist: "Warum möchten Sie uns denn verlassen?" Soweit so gut, ist ja nicht verwerflich. Ich habe ihm daraufhin auch beantwortet, dass mir die Depotführungsgebühren (stattliche 14,95 Euro im Quartal, also knapp 60 Euro pro Jahr) zu hoch sind. Daraufhin fing das ganze Dilemma an: Mein Kundenberater stritt ab, dass ich überhaupt solche Gebühren zahle. Leider konnte ich ihm das nicht nachweisen, da ich meinen Kontoauszug nicht dabei hatte. Unterschwellig hat mir mein Berater außerdem vermittelt, dass er meinen Bankwechsel absolut dumm findet. Sehr unseriös. Heute, knapp einen Monat später, ist die ganze Sache vom Tisch und ich habe noch meinen letzten Kontoauszug vom Verrechnungskonto erhalten. Hier tauchen jetzt noch auf einmal Kontoführungsgebühren von 10,68 Euro und eine Gebühr für die Änderung des Freistellungsauftrags von 8,24 Euro auf! Ich werde das Gefühl nicht los, jetzt wo man merkt, dass ich die Commerzbank verlasse, will man mir noch mal richtig das Geld aus der Tasche ziehen. Mein Fazit zur Commerzbank: hohe Gebühren, unseriöses Vorgehen, absolut nicht zu empfehlen
Felix Wiehe

19.02.2017 | Commerzbank AG: Nachgang zum vorherigen Kommentar
Der Fairness halber möchte ich ergänzen, dass, wie ich jetzt von der Commerzbank erfahren habe, sie ihre Kunden im August/September 2016 brieflich von der bevorstehenden Änderung beim WertpapierGeld-Konto zum 1.1.2017 informiert hat und das somit nicht "klammheimlich" geschehen ist. Ich bin mir zwar sicher, dass ich diesen Brief nie bekommen habe (soweit man sich je sicher sein kann, dass etwas nicht der Fall ist), aber der Brief kann natürlich verloren gegangen sein. Wie gesagt, ansonsten bin ich mit dem Brokerage dort ganz zufrieden. Insbesondere die Anzeige des Kursverlaufs in der Depotübersicht (mit einfach einstellbarem Wunsch-Zeitraum) habe ich sonst noch bei keinem anderen Institut gesehen.
Mark B.

12.02.2017 | Commerzbank AG: Verärgerung über unangekündigte Einführung der Monatspauschale
Ich bin ebenfalls sehr verärgert, dass für das reine Depot-Verrechnungskonto (WertpapierGeld-Konto) seit dem 1.1.2017 eine monatliche Gebühr erhoben wird - vor allem darüber, dass ich (im Gegensatz zum Verfasser des vorherigen Kommentars) vorab keinerlei Information dazu erhalten habe. Ich kann mich nicht einmal erinnern, irgendwo in meinem Persönlichen Bereich auf der Website einen allgemeinen Hinweis auf eine Änderung des PLV gesehen zu haben - geschweige denn irgendetwas Spezifisches -, aber ich kann nicht ausschließen, dass es ihn gab (vielleicht auf der Hauptseite). Es geht zwar um einen relativ kleinen Betrag von 1,90 Euro im Monat, aber so etwas den Kunden klammheimlich unterzujubeln, ist einfach ein miserabler Stil. Ich war eigentlich ganz zufrieden mit meinem Commerzbank-Depot (bin im vergangenen Sommer hauptsächlich wegen der sehr schönen Wechselprämie, bei akzeptablen Kosten, dorthin umgezogen), aber so etwas vermiest einem doch die Laune.
Mark B.

14.12.2016 | Commerzbank AG: Seit 13 Jahren Kunde, laut Commerzbank wohl die längste Zeit gewesen
Ich bin seit nunmehr über 13 Jahren Kunde der Commerzbank (ehemaliger Dresdner-Bank-Kunde). In diesen 13 Jahren, seit Azubi-Zeiten, über Studium und nun als leitender Angestellter in einem festen Beschäftigungsverhältnis bin ich dieser Bank treu geblieben. Die Kontoführung meinerseits darf ich als tadellos bezeichnen. Nun führt die Commerzbank ein neues Gebührenmodell für die sogenannten Geldmarktkonten ein. Einseitig hat man mir mitgeteilt, dass für die ehemals kostenfreien Depot-Verrechnungskonten nun eine monatliche Gebühr fällig wird. Dem habe ich frist- und formgerecht widersprochen. Soeben habe ich einen Anruf von der Commerzbank erhalten. Als ich zurückrief, hatte ich eine Beraterin am Apparat, die mir bis dato völlig unbekannt war. Sie informierte mich, dass eine interne Stelle ihr mitgeteilt habe, man könnte trotz Widerspruch nicht an der bisherigen Kondition festhalten. Soweit so gut, das ist das gute Recht der Bank. Als Alternative bot sie mir das kostenlose Tagesgeldkonto an, auf dem ich mein Geld, welches ich kurzfristig verfügbar haben möchte, parken kann. Erst auf Nachfrage teilte sie mir mit, dass dieses Konto nicht als Verrechnungskonto für ein Depot infrage komme, und ich hierfür in Zukunft mein Girokonto nutzen müsse. Dies wünschte ich nicht, da hierdurch die Buchungen auf dem Girokonto unnötig unübersichtlich würden. Daraufhin teilte sie mir mit, wenn ich mit den aufgezeigten Alternativen nicht einverstanden sei, und ich es auf die Kündigung des Geldmarktkontos durch die Bank "ankommen lasse", würde dies die gesamte Geschäftsbeziehung zu mir infrage stellen, und die Bank wohl eine Kündigung aller Konten in Betracht ziehen, da keine Basis mehr für eine weitere Geschäftsbeziehung bestehe. Kurz und gut: Die Commerzbank ändert einseitig den bestehenden Vertrag über das Geldmarktkonto. Ich bin damit nicht einverstanden. Statt das Geldmarktkonto nun mit der vorgeschriebenen Frist zu kündigen - was ja völlig in Ordnung gewesen wäre, da absolut rechtens - teilt man mir mit, wenn ich nicht kooperieren würde, sähe man sich gezwungen, die gesamte Geschäftsbeziehung zu beenden. So behandelt man bei der Commerzbank langjährige Kunden, die der Bank nie einen Cent geschuldet haben.
anonym

19.08.2016 | Commerzbank AG: Späteinsteiger
Lange habe ich das Thema Wertpapiere vor mir hergeschoben. Nach der Lehman-Krise waren Aktien oder Fonds gar kein Thema. Allerdings haben die über die Jahre immer weiter gefallenen Zinsen bei mir zu einem Umdenken geführt. Während der Bankenkrise haben wir unseren Hauskredit zurückbezahlt. Es sammelte sich in den nächsten fünf Jahren eine erkleckliche Summe an, die immer schwerer als Tages- oder Festgeld anzulegen war. So sind wir über Immobilienfonds letztlich auch zu Aktien gekommen. Bei unserer Hausbank - der Commerzbank - haben wir ein Depot eröffnet, sind auch immer mal wieder beraten worden, aber nie drängend. Die Gebühren sind bei kleinen und mittleren Gebühren im Online-Handel ganz in Ordnung. Fonds kaufe ich nur über die Börse. Bei Aktien achte ich auf Titel, die auch regelmäßig Dividenden gezahlt haben. Ca. 5 bis 6 Mal pro Jahr handele ich, jedes Quartal ist Pflicht wegen der sonst anfallenden Depotgebühren. Mit der Zeit komme ich auch mit dem Online-Handel gut zurecht. Beruhigend, dass ich in der Filiale einen guten Berater habe, falls ich mal etwas nicht schaffe oder weiß. Mittlerweile nehme ich schon viel mehr Dividenden und Ausschüttungen als klassische Zinsen ein.
M. R.

02.07.2016 | Commerzbank AG: Direkt Depot mit Fußangel
Da auch mein Gehaltskonto bei der Commerzbank ist, habe ich dort letztes Jahr auch ein Depot eröffnet. Wie bei Filialbanken üblich, war auch diese Erweiterung meiner Bankverbindung mit einigem Papierkram verbunden. Das Kind heißt Commerzbank Direkt Depot und liegt so im Mittelfeld bei den Gebühren. Mit einer kleinen unangenehmen Tatsache: Ist man im Quartal mal an der Börse untätig, dann wird es teuer. Da kommen dann schon mal ein paar zehn Euro Depotgebühren zusammen. Erfreulich ist, dass ich auch als Bestandskunde an Depotübertragsaktionen mit Prämie teilnehmen durfte. Dieses Feld obliegt bei vielen Anbietern nur Neukunden. Das Online-Banking der Commerzbank im Allgemeinen ist mir zu unübersichtlich, wenn ich es zum Beispiel mit der ING-DiBa vergleiche, wo ich meine Zweitbankverbindung habe. Alles zusammen ist eine neutrale Bewertung - glaube ich - fair.
C. D.

19.01.2016 | Commerzbank AG: Im Paket mit den Sonderaktionen ganz gut
Das Commerzbank-Online-Depot ist im Paket mit den Sonderaktionen ganz gut. Allerdings muss man das ein oder andere beachten. Kostenfrei ist das Commerzbank-Online-Depot nur, wenn man mindestens eine Transaktion (Kauf oder Verkauf) pro Quartal macht. Ansonsten wird eine prozentuale Gebühr vom Depotvolumen fällig. Ohne Bestand fällt trotzdem ein Sockelbetrag an. Des Weiteren ist das Gegenkonto zum Depot auch nicht kostenfrei. Ein Wertpapierkonto kostet eine Monatsgebühr (Anmerkung der Redaktion: das "WertpapierGeld-Konto" ist gebührenfrei, es kann eröffnet werden, wenn sonst kein anderes als Verrechnungskonto geeignetes Konto bei der Commerzbank besteht). Die Alternative ist ein Girokonto, was aber 1.200 Euro monatlichen Geldeingang braucht (nicht zwingend ein Gehalt), um kostenlos zu sein. Ansonsten wird auch hier eine Monatsgebühr fällig. Beachtet man dies alles, so kann es sich insbesondere als Neukunde lohnen. So wird ein Gironeukunde immer mal wieder mit 100 Euro und Lufthansameilen belohnt. Genauso wird ein Depotneukunde mit Lufthansameilen und bei einem Depotübertrag von einer Fremdbank schon bei 10.000 Euro Volumen mit 200 Euro Werbeprämie dotiert. Zu den Transaktionsgebühren: Bei kleineren Orders von 1.000 bis 2.500 Euro ist kaum ein Unterschied zu comdirect oder Ing-DiBa. Wenn man nicht viel handeln will, ist das in Ordnung. Wen es interessiert, die Commerzbank vermittelt auch Optionsgeschäfte an der Terminbörse. Das Online-Banking ist nicht so gut wie das der comdirect oder der ING-DiBa, zumindest meiner Meinung nach. Die Konto- und Depoteröffnung ist umfangreicher, sie geschieht in der Filiale und nicht per Ausdruck und Postident. Dementsprechend kann man auch schon mal vom Berater per E-Mail oder Telefon persönlich kontaktiert werden. Abwägen tut not, weswegen ich neutral abstimme.
G. K.

Zufriedenheitsrate: 43% basierend auf 7 Berichten
positive Wertungen1neutrale Wertungen4negative Wertungen2        

Zum selektierten Anbieter liegen auch Erfahrungsberichte betreffend Girokonto, Tagesgeld und Kreditkarte vor.

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

Produktdaten DirektDepot