Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC DirectOnVista BankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbankalle anzeigen

15.02.2017 | Deutsche Postbank AG: Depotbewertung im Finanzstatus nicht korrekt
Der Finanzstatus wird sowohl im Online-Banking als auch im Online-Brokerage der Postbank angezeigt. Wie sich die Bewertung nach den einzelnen Werten zusammensetzt, teilt die Postbank nicht mit. Bei Anleihen dürfte es sich um die Bewertung nach dem Stand am Schluss des vorletzten Börsentages der Frankfurter Börse handeln. Legt man die Börsenwerte des Vortags der Börse Frankfurt zugrunde, ergeben sich Differenzen sowohl zum Gesamt-Depotwert als auch zu den Einzelwerten im Postbank-Brokerage. So wird z. B. die Anleihe der Bundesrepublik Deutschland (WKN 113540) noch mit dem Uraltkurs von Xetra in Höhe von 113,44% bewertet. Bei den von mir gehaltenen 4 Börsenwerten wird seit ein paar Tagen derselbe Gesamt-Depotwert angegeben, obwohl laut Börse Frankfurt sich Einzelwerte und Gesamtwerte sehr wohl verändert haben. Ich habe die Postbank schon vor Jahren auf diesen Fehler hingewiesen und es wäre schön, wenn "die beste Online-Bank" von Deutschland diesen Fehler endlich berichtigen würde.
Peter Kloßek

13.05.2016 | Deutsche Postbank AG: Günstig für hohe Ordervolumen, Service durchwachsen
Das Postbank-Wertpapierdepot kann nur in einem Fall punkten, und das ist die Deckelung der Ordergebühren für Ordervolumen größer 5.200 Euro bei 19,95 Euro, das ist der mit Abstand günstigste Preis aller großen Filialbanken. Das Online-Brokerage selbst ist von der Benutzerführung, dem Aussehen und dem Grundaufbau aus der Zeit gefallen, es wirkt umständlich und veraltet, erfüllt aber seinen Zweck, wenn man sich daran gewöhnt hat. Es wurde wahrscheinlich zu Win2000 entwickelt und bis heute nicht aufgefrischt. Orderlimitänderungen und -löschungen kosten 2,50 Euro Gebühr, was verschmerzbar ist, wenn man ausschließlich gut überlegte Käufe tätigt. Das Depot selbst kostet pro Quartal eine Gebühr von 2,25 Euro, welche bei einem Depotvolumen von 50.000 Euro oder mehr erlassen wird. Es gibt keine iOS- oder Android-Apps für das Brokerage, im Gegensatz zu der sehr guten Finanzassistent-App für das Girokonto. Alle Geschäfte müssen somit über die Website durchgeführt werden. Den Telefonsupport der Postbank braucht man nicht in Anspruch zu nehmen, die sind leider durch die Bank ahnungslos. Fazit: Das Depot lohnt sich für langfristige und sehr große Positionen, punktet dabei mit niedrigen Ordergebühren und dem Komfort einer Hausbank.
Tom Wender

14.11.2015 | Deutsche Postbank AG: Für Altkunden nichts Besonderes, aber für Neukunden interessante Depot-Übertragsaktion
Es gibt für Neukunden eine interessante Depot-Übertragsaktion bei der Postbank. Auch bisherige Postbank-Kunden ohne Depot können wohl teilnehmen. Die Details sind ja leicht im Web zu sehen. Ich bin Bestandskunde mit Depot, also außen vor. Ich muss mit mittelprächtigen Konditionen leben und einem zwar vergleichsweise bunten, aber unübersichtlichen Online-Brokerage. Bedingungslos kostenfrei ist das Depot ebenfalls nicht und auch manche Transaktionsbedingungen (Limits, Teilausführungen) sind nicht unbedingt kundenfreundlich. Da ich auch mein Girokonto bei der Postbank habe und da die Vorteile überwiegen, behalte ich auch mein Depot bei der Postbank. Anfragen per Telefon oder E-Mail, da habe ich keinen Grund zur Klage, weder bei Erreichbarkeit, Reaktionszeit, Freundlichkeit noch beim Inhalt. Mein Wunsch: Überarbeitung des Online-Brokerage und auch mal ein Auge auf den Bestandskunden werfen.
U. K.

20.04.2015 | Deutsche Postbank AG: Lauter Für und Wider
Postbankkunde bin ich schon sehr lange, ich habe in meiner Jugend sogar noch eines dieser unsäglichen blauen Sparbücher gehabt. Andere Zeiten, nun ist Online-Banking und auch da bin ich fast zehn Jahre dabei. Vor zehn Jahren dachte ich auch nicht, dass ich mal Aktionär werde. Wer hätte mal geahnt, dass eine 10-Jahres-Anleihe des Bundes mal mit 0,07% rentiert. Da ich nicht viel Ahnung hatte, habe ich vor fast vier Jahren mit Sparplänen bei der Postbank Easy Trade angefangen, später habe ich dann das Fondsangebot von Easy Trade genutzt, hier gibt es sehr viele im Aufgabeaufschlag rabattierte Fonds. Mittlerweile handele ich auch schon mit DAX- oder MDAX-Werten, wobei ich schaue, wie zuverlässig in der Vergangenheit eine Dividende ausgezahlt wurde. Startete ich vor vier Jahren mit einer Erstanlage von knapp 20.000 Euro, so ist durch Zukäufe, Dividenden und Wertentwicklung daraus weit mehr als das Doppelte geworden. Ich habe immer relativ kleine Orders, da sind die Preise von Easy Trade ok. Nicht gut ist die Politik bei Teilausführungen und Limits. Seit diesem Quartal ist mein Depot kostenlos, das geht wegen des Depotvolumens oder wenn man ein bestimmtes Girokonto dazu hat. Online-Brokerage war anfangs für mich gewöhnungsbedürftig, eventuell auch nicht gut für Kunden umgesetzt, aber mir fehlt da der Vergleich, da ich bisher nur bei der Postbank bin/war.
Erwin F.

19.03.2015 | Deutsche Postbank AG: Günstige Transaktionspreise, null Service und KnowHow-Mängel
Habe mir dieses Depot für Standardwerte zugelegt, um mein FullService-Depot bei einer deutschen Großbank kostenmäßig etwas zu entlasten. In der Tat sind die Transaktionskosten sehr günstig. Beim Service fehlt es leider an der Kompetenz der Mitarbeiter, Abrechnungen werden wiederholt falsch gemacht, die Abrechnung von Fremdwährungsanleihen und Doppelwährungsanleihen gehen grundsätzlich in die Hose, die korrekte Berechnung von Stückzinsen zum Orderzeitpunkt ist regelmäßig falsch. Bei der Korrektur dieser Fehler kommt man dann mit dem nicht vorhandenen Service in Kontakt, man hat das Gefühl mit allem anderen als mit ausgebildeten Bankern zu kommunizieren, in der Regel hilft nur eine schriftlich eingereichte Beschwerde, und das dauert dann ... Das alles kostet nur mein Geld, meine Nerven, meine Zeit. Teilweise halte ich die gleichen Papiere in verschiedenen Depots bei der Postbank und woanders, die andere Abrechnung und Wertstellung ist in Regel doppelt so schnell wie bei der Postbank, bei der Postbank erfolgt das immer auf dem niedrigsten gesetzlich zugelassenem Level. Alles in allem: Wer viel, auch mit nicht alltäglichen Wertpapieren handelt, ist hier fehl am Platze trotz der geringen Kosten. Sobald es sich anbietet, werde ich mir einen anderen Broker suchen, habe jetzt mal wieder gelernt, dass der Preis nicht alles ist.
Frank Nefen

09.07.2013 | Deutsche Postbank AG: Hier gibt es alles
Ich habe gerne möglichst viele meiner Finanzgeschäfte gebündelt bei einer Bank. Weiterhin finde ich es wichtig, ab und an auch mal direkten Kontakt zu den Beratern zu haben. Die Auswahl an Banken, die vom Girokonto und Kreditkarte bis zum Tagesgeld, vom Kredit über Versicherung bis zum Depot alles anbietet, wird klein, wenn man auch noch viele kostenlose Geldautomaten sucht und ein dichtes Filialnetz. Ich habe mich dann für die Postbank entschieden, später auch noch für ein Depot (Easytrade) im Rahmen einer Sonderaktion "Happy Hour". Die Ordergebühren sind vorderes Mittelfeld, für mich mit relativ großem Aktienbestand ist das Depot sogar kostenfrei. Der Onlineauftritt ist mittelprächtig, ich mag es lieber nicht so farbig, auch die Menüs könnten etwas geschickter angeordnet werden. Die Hotline ist bis spät abends erreichbar, der First-Level-Bereich qualitativ so Mittelmaß, die Fachabteilungen dahinter besser. Wenn ich eine Note geben müsste, würde ich eine 3 vergeben.
Dr. K. D.

13.08.2012 | Deutsche Postbank AG: Enttäuschend
Als langjährig zufriedene Kundin des Girokontos der Postbank, brachte ich nun auch mein Depot dorthin. Ca. 6 Seiten Antrag müssen ausgefüllt werden und als Referenz gab ich mein Girokonto an. Nach etwa 2 Wochen wurde mir aber schriftlich (ohne Nennung von Gründen) mitgeteilt, dass ich mich dennoch per PostIdent legitimieren müsse. Erst später erfuhr ich, dass die Depotführung in Köln völlig abgetrennt vom Bankgeschäft agiert. So verärgert man bereits zu Anfang den Kunden, da davon nichts im Antrag steht und die Prozedur etwa 3-4 Wochen bis zur Depoteröffnung dauert. So weit - so schlecht. Sieht man dann die Online-Maske des Depots, so ist dieses aber wieder schön in all den anderen Postbank-Produkten einsortiert, nur leider so spartanisch in der Nutzung, dass keine Freude aufkommt. So einige Dax-Werte habe ich schlichtweg mit der Suchfunktion nicht gefunden. Auch Analyse- und Info-Tools, wie sie andere Broker standardmäßig anbieten, fehlen oder sind praktisch unbrauchbar. Noch nicht einmal ein Musterdepot kann man sich einrichten. Die Funktion wird zwar angeboten - funktioniert aber leider nicht. Meine Nachfrage hierzu blieb bis dato unbeantwortet - wobei wir beim Service wären. Offenbar läuft man grundsätzlich bei "Servicedamen" auf, die etwa 3 bis 4 Tage zum Antworten benötigen - ob dies dann hilfreich ist, möge jeder selbst beurteilen. Erst Beschwerden werden wohl von Bank-Sachbearbeitern bearbeitet, hier braucht man viel Geduld. Hat man es dann irgendwie geschafft, z. B. einen Wertpapierverkauf abzuschließen, musste ich leider merken, dass die Postbank offenbar mit dem Erlös noch einige Tage weiter arbeitet - die Erlös-Wertstellung erfolgt nämlich erst einige Tage später - ein absolutes "No-Go". Und für diesen Service werden auch noch Depot-Gebühren fällig, sofern man Werte unter 50.000 Euro hat.
Silvia Lindinger

14.01.2011 | Deutsche Postbank AG: Ich geb’s auf
Seit der Einrichtung des Depots im Oktober 2010 habe ich nicht eine Transaktion erfolgreich durchführen können, dafür aber jede Menge TANs verbraucht. Die erforderlichen Informationen z. B. für Anleihen (Kurs, Nominale) sind nur mit Mühe oder gar nicht zu finden. Die Gewinnung von Übersicht und die Möglichkeit zum Vergleich erscheinen kunstvoll unterbunden. Gründe für das Scheitern einer Transaktion erfährt man nicht und darf weiter experimentieren. In einem Fall erhielt ich die schriftliche Benachrichtigung, meine Order habe den (nicht angezeigten) Mindest-Nennwert unterschritten, was ich aber durch telefonische Rücksprache ohnehin bereits wusste. Heute habe ich mehrfach umsonst versucht, "Favoriten" zu erwerben - die "direkte Weiterleitung" führte jedes Mal zu einer Liste, die keine einzige der herausgestellten Anleihen enthielt. Zu den wenigen angebotenen Anleihen kann ich hinsichtlich Auswahl und Attraktivität nur feststellen, dass ein Konto bei der Bundesschuldenverwaltung eine echte Alternative bietet. Offenbar versucht die Postbank, ihre entnervten Kunden zum Banking per Telefon zu veranlassen, und dort warten die Kundenberater mit ihren Kontingenten.
Christian Fischer

22.04.2010 | Deutsche Postbank AG: Nicht ganz professionell
Ich habe dreimal Fonds bei der Postbank gekauft, die auch heute noch im Depot liegen. Zunächst empfand ich eine persönliche Depoteröffnung im Privatkundencenter zu Online-Konditionen als sehr angenehm. Die Orderausführungen waren es dann nicht mehr. Der erste Kauf ist korrekt gelaufen. Beim zweiten Kauf habe ich eine "krumme" Anzahl Anteile (Stückpreis unter EUR 100,00 Euro) erworben, obwohl ich nur "ganze" Anteile wollte und daher einen geschätzten Kaufbetrag (plus/minus 500,00 Euro) genannt hatte. Beim dritten Kauf vergingen zwischen schriftlichem Auftrag (telefonisch war niemand erreichbar, also habe ich ein Fax gesandt) und Ausführung drei Tage, der Kurs ist in dieser Zeit 2,70% gestiegen. Dann fielen die Kurse im Zuge der Finanzkrise auf ca 60% meines Einkaufswertes. Brieflich wurde ich von der Postbank gebeten, mich bei meiner Beraterin zwecks Umschichtung meines Depots zu melden. Das habe ich aber nicht gemacht. Inzwischen haben sich die Fonds wieder auf 95% hochgearbeitet. Wäre ich der Aufforderung der Postbank gefolgt, hätte ich einen dicken Verlust realisiert. So habe ich die Krise einfach ausgesessen und gewonnen.
Tomas Runde

22.10.2008 | Deutsche Postbank AG: Günstig und große Auswahl
Die Vorteile sehe ich darin, dass ich bei der Postbank alles aus einer Hand bekommen kann: Brokerage, Girokonto, Kreditkarte und wenn man braucht auch Versicherungen und Finanzierungen. Sehr gut gefällt mir auch, dass ich mein Brokerkonto ganz schnell online eröffnen konnte. Nur ein Klick aus meinem Girokonto heraus war dazu nötig. Aber auch ein Neuabschluss für Neukunden ist ganz einfach online möglich. Positiv fällt außerdem auf, dass es eine recht große Auswahl an Produkten und relativ günstige Preise gibt. So ist eine Order bereits ab 6,66 Euro möglich. Es gibt allerdings auch andere Broker am Markt, die diesen Preis auch noch weiter unterbieten. Ein Vergleich lohnt sich daher schon für jeden, der sich für ein Depot interessiert. Die Postbank bietet ein ausgezeichnetes Mobile-Banking und -Brokerage über Handy und I-phone an. Das gibt es auch nicht überall. Ich kann bisher nichts Negatives sagen, jeder sollte sich gründlich informieren und Angebote vergleichen.
Dieter Schneider

10.05.2008 | Deutsche Postbank AG: Nur für den Kleinanleger eine gute Wahl
Ein für mich großer Nachteil als Brokerage-Kunde der Postbank ist die Tatsache, dass dieser Zugang zusätzlich zum etwaigen Postbank-Girokonto einzurichten ist, d. h. der Wertpapierhandel ist ein eigenes Programm im Internet mit separaten Zugangsdaten und zusätzlichem Verrechnungskonto. Ich finde das für Girokonto-Kunden umständlich gelöst. Man muss aber kein Girokonto bei der Postbank haben. Es gibt jedoch inzwischen sehr viele kostenfreie Depots bei anderen Banken, bei der Postbank fallen leider knapp 10 EUR jährlich für die reine Verwaltung an. Hinzu kommen noch Transaktionskosten, die aber bei kleinen Ordergrößen supergünstig sind. Ausländische Börsen sind wesentlich teurer. Ich schlage daher vor, keine Gebühren für die Depot-Verwaltung und das Setzen von Limits zu erheben. Die eigentliche Menüführung im Internet ist sehr einfach und verständlich, ich komme sehr gut damit zurecht. Für etwaige Fragen rund um das Thema Online-Sicherheit gibt es eine kostenfreie Rufnummer, die rund um die Uhr erreichbar ist. Wichtige Anfragen oder Beschwerden per Mail würde ich nicht empfehlen: Ich erhalte zwar Antworten, aber inhaltlich scheint das Problem oft nicht erkannt worden zu sein, z. B. bei einer Anfrage bezüglich eines fehlenden Zwischengewinns bei einem gekauften Rentenfonds. Es gibt neben dem Telefon und Internet weitere Wege mit Wertpapieren bei der Postbank zu handeln, z. B. mit einem modernen Mobiltelefon, sodass man praktisch überall seine Geschäfte erledigen kann, sogar ohne eine TAN-Liste auf Papier, da die Bank TANs auch per SMS auf das mobile Gerät versendet. Die Postbank geht hier einen sehr modernen Weg. Aus meiner Sicht ist das Brokerage bei der Postbank für Kleinanleger und normale Kunden durchaus zu empfehlen, für sehr erfahrene Kunden und Trader mit großem Ordervolumen zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht so gut geeignet, auch nicht als Zweitdepot.
Tim Kunstmann

22.10.2007 | Deutsche Postbank AG: Gut für häufige Anlage kleiner Beträge und niedrige Ansprüche
Meiner Meinung nach ist das Postbank Online-Depot, das unter dem Namen "Easytrade" bei der Postbank Köln angelegt wird, besonders dann geeignet, wenn die einzelnen Anlagebeträge sehr klein sind oder sehr oft gekauft und verkauft wird und zudem vornehmlich im Inland investiert wird. Bis 1.200 Euro Anlagevolumen zahlt man eine sensationell niedrige Ordergebühr, Auslandsorders sind jedoch sehr teuer. Das Depot ist schnell abrufbar, Wartungsarbeiten werden nachts und am Wochenende ausgeführt.
Große Ansprüche darf man aber nicht haben: So sind nicht immer alle Kurse verfügbar, mit der Umrechnung von Fremdwährungen scheint das Programm manchmal auch Probleme zu haben, was dann die Gewinn-und-Verlust-Rechnung verzerrt. Einmal kam es auch vor, dass mein Anlagekonto mit demselben Anlagebetrag in Euro belastet wurde wie in der Fremdwährung. Das Programm hatte einfach einen Wechselkurs von 1:1 berechnet, was aber nach meinem Anruf schnell korrigiert wurde. Analysetools werden außer, dass man sich die Einstandskurse und die prozentuale Depotzusammensetzung ansehen kann, nicht angeboten. Die Dauer der Orderausführung ist sehr gemischt: manchmal geht es sehr schnell, ein anderes Mal dauert es mehrere Tage oder die Order wird kostenpflichtig gestrichen, weil sie im angegebenen Zeitraum nicht ausgeführt wurde.
Positiv zu vermerken ist, dass es ein Anlagekonto zum Depot dazu gibt, das ähnlich wie ein Sparbuch verzinst ist und als kurzfristiger Parkplatz benutzt werden kann.
Fabian Wagner

Zufriedenheitsrate: 42% basierend auf 12 Berichten
positive Wertungen1neutrale Wertungen8negative Wertungen3        

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