Erfahrungsberichte lesen / Erfahrungsbericht schreiben



Neben Transakionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.

Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direkt, brokerjet, comdirect bank AG, Cortal Consors S. A., DAB bank AG, Deutsche Postbank AG, DKB, Deutsche Kreditbank AG, flatex AG, ING-DiBa AG, maxblue, netbank AG, OnVista Bank, S Broker AG & Co. KG, TARGOBANK AG & Co. KGaA, ViTrade AG, Volkswagen Bank direct, Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank, alle anzeigen

negative Wertung 14.01.2011 Deutsche Postbank AG: Ich geb’s auf
Seit der Einrichtung des Depots im Oktober 2010 habe ich nicht eine Transaktion erfolgreich durchführen können, dafür aber jede Menge TANs verbraucht. Die erforderlichen Informationen z. B. für Anleihen (Kurs, Nominale) sind nur mit Mühe oder gar nicht zu finden. Die Gewinnung von Übersicht und die Möglichkeit zum Vergleich erscheinen kunstvoll unterbunden. Gründe für das Scheitern einer Transaktion erfährt man nicht und darf weiter experimentieren. In einem Fall erhielt ich die schriftliche Benachrichtigung, meine Order habe den (nicht angezeigten) Mindest-Nennwert unterschritten, was ich aber durch telefonische Rücksprache ohnehin bereits wusste. Heute habe ich mehrfach umsonst versucht, "Favoriten" zu erwerben - die "direkte Weiterleitung" führte jedes Mal zu einer Liste, die keine einzige der herausgestellten Anleihen enthielt. Zu den wenigen angebotenen Anleihen kann ich hinsichtlich Auswahl und Attraktivität nur feststellen, dass ein Konto bei der Bundesschuldenverwaltung eine echte Alternative bietet. Offenbar versucht die Postbank, ihre entnervten Kunden zum Banking per Telefon zu veranlassen, und dort warten die Kundenberater mit ihren Kontingenten.
Christian Fischer

neutrale Wertung 22.04.2010 Deutsche Postbank AG: Nicht ganz professionell
Ich habe dreimal Fonds bei der Postbank gekauft, die auch heute noch im Depot liegen. Zunächst empfand ich eine persönliche Depoteröffnung im Privatkundencenter zu Online-Konditionen als sehr angenehm. Die Orderausführungen waren es dann nicht mehr. Der erste Kauf ist korrekt gelaufen. Beim zweiten Kauf habe ich eine "krumme" Anzahl Anteile (Stückpreis unter EUR 100,00 Euro) erworben, obwohl ich nur "ganze" Anteile wollte und daher einen geschätzten Kaufbetrag (plus/minus 500,00 Euro) genannt hatte. Beim dritten Kauf vergingen zwischen schriftlichem Auftrag (telefonisch war niemand erreichbar, also habe ich ein Fax gesandt) und Ausführung drei Tage, der Kurs ist in dieser Zeit 2,70% gestiegen. Dann fielen die Kurse im Zuge der Finanzkrise auf ca 60% meines Einkaufswertes. Brieflich wurde ich von der Postbank gebeten, mich bei meiner Beraterin zwecks Umschichtung meines Depots zu melden. Das habe ich aber nicht gemacht. Inzwischen haben sich die Fonds wieder auf 95% hochgearbeitet. Wäre ich der Aufforderung der Postbank gefolgt, hätte ich einen dicken Verlust realisiert. So habe ich die Krise einfach ausgesessen und gewonnen.
Tomas Runde

positive Wertung 22.10.2008 Deutsche Postbank AG: Günstig und große Auswahl
Die Vorteile sehe ich darin, dass ich bei der Postbank alles aus einer Hand bekommen kann: Brokerage, Girokonto, Kreditkarte und wenn man braucht auch Versicherungen und Finanzierungen. Sehr gut gefällt mir auch, dass ich mein Brokerkonto ganz schnell online eröffnen konnte. Nur ein Klick aus meinem Girokonto heraus war dazu nötig. Aber auch ein Neuabschluss für Neukunden ist ganz einfach online möglich. Positiv fällt außerdem auf, dass es eine recht große Auswahl an Produkten und relativ günstige Preise gibt. So ist eine Order bereits ab 6,66 Euro möglich. Es gibt allerdings auch andere Broker am Markt, die diesen Preis auch noch weiter unterbieten. Ein Vergleich lohnt sich daher schon für jeden, der sich für ein Depot interessiert. Die Postbank bietet ein ausgezeichnetes Mobile-Banking und -Brokerage über Handy und I-phone an. Das gibt es auch nicht überall. Ich kann bisher nichts Negatives sagen, jeder sollte sich gründlich informieren und Angebote vergleichen.
Dieter Schneider

neutrale Wertung 10.05.2008 Deutsche Postbank AG: Nur für den Kleinanleger eine gute Wahl
Ein für mich großer Nachteil als Brokerage-Kunde der Postbank ist die Tatsache, dass dieser Zugang zusätzlich zum etwaigen Postbank-Girokonto einzurichten ist, d. h. der Wertpapierhandel ist ein eigenes Programm im Internet mit separaten Zugangsdaten und zusätzlichem Verrechnungskonto. Ich finde das für Girokonto-Kunden umständlich gelöst. Man muss aber kein Girokonto bei der Postbank haben. Es gibt jedoch inzwischen sehr viele kostenfreie Depots bei anderen Banken, bei der Postbank fallen leider knapp 10 EUR jährlich für die reine Verwaltung an. Hinzu kommen noch Transaktionskosten, die aber bei kleinen Ordergrößen supergünstig sind. Ausländische Börsen sind wesentlich teurer. Ich schlage daher vor, keine Gebühren für die Depot-Verwaltung und das Setzen von Limits zu erheben. Die eigentliche Menüführung im Internet ist sehr einfach und verständlich, ich komme sehr gut damit zurecht. Für etwaige Fragen rund um das Thema Online-Sicherheit gibt es eine kostenfreie Rufnummer, die rund um die Uhr erreichbar ist. Wichtige Anfragen oder Beschwerden per Mail würde ich nicht empfehlen: Ich erhalte zwar Antworten, aber inhaltlich scheint das Problem oft nicht erkannt worden zu sein, z. B. bei einer Anfrage bezüglich eines fehlenden Zwischengewinns bei einem gekauften Rentenfonds. Es gibt neben dem Telefon und Internet weitere Wege mit Wertpapieren bei der Postbank zu handeln, z. B. mit einem modernen Mobiltelefon, sodass man praktisch überall seine Geschäfte erledigen kann, sogar ohne eine TAN-Liste auf Papier, da die Bank TANs auch per SMS auf das mobile Gerät versendet. Die Postbank geht hier einen sehr modernen Weg. Aus meiner Sicht ist das Brokerage bei der Postbank für Kleinanleger und normale Kunden durchaus zu empfehlen, für sehr erfahrene Kunden und Trader mit großem Ordervolumen zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht so gut geeignet, auch nicht als Zweitdepot.
Tim Kunstmann

neutrale Wertung 22.10.2007 Deutsche Postbank AG: Gut für häufige Anlage kleiner Beträge und niedrige Ansprüche
Meiner Meinung nach ist das Postbank Online-Depot, das unter dem Namen "Easytrade" bei der Postbank Köln angelegt wird, besonders dann geeignet, wenn die einzelnen Anlagebeträge sehr klein sind oder sehr oft gekauft und verkauft wird und zudem vornehmlich im Inland investiert wird. Bis 1.200 Euro Anlagevolumen zahlt man eine sensationell niedrige Ordergebühr, Auslandsorders sind jedoch sehr teuer. Das Depot ist schnell abrufbar, Wartungsarbeiten werden nachts und am Wochenende ausgeführt.
Große Ansprüche darf man aber nicht haben: So sind nicht immer alle Kurse verfügbar, mit der Umrechnung von Fremdwährungen scheint das Programm manchmal auch Probleme zu haben, was dann die Gewinn-und-Verlust-Rechnung verzerrt. Einmal kam es auch vor, dass mein Anlagekonto mit demselben Anlagebetrag in Euro belastet wurde wie in der Fremdwährung. Das Programm hatte einfach einen Wechselkurs von 1:1 berechnet, was aber nach meinem Anruf schnell korrigiert wurde. Analysetools werden außer, dass man sich die Einstandskurse und die prozentuale Depotzusammensetzung ansehen kann, nicht angeboten. Die Dauer der Orderausführung ist sehr gemischt: manchmal geht es sehr schnell, ein anderes Mal dauert es mehrere Tage oder die Order wird kostenpflichtig gestrichen, weil sie im angegebenen Zeitraum nicht ausgeführt wurde.
Positiv zu vermerken ist, dass es ein Anlagekonto zum Depot dazu gibt, das ähnlich wie ein Sparbuch verzinst ist und als kurzfristiger Parkplatz benutzt werden kann.
Fabian Wagner

Kundenbewertungpositive Wertungen1neutrale Wertungen3negative Wertungen1

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