Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbankalle anzeigen

27.04.2017 | 1822direkt: Nicht unzufrieden mit dem Depot
Ich bin seit vielen Jahren nicht unzufrieden mit meinem 1822direkt Depot. Für mich war bei meinem Wechsel von meiner Filialbank zu einer Online-Bank wichtig, dass ich auch dort umfassende Dienstleistungen nutzen konnte. Neben einem Girokonto nebst Kreditkarte hatte ich Tages- und Festgelder bei meiner Hausbank, aber auch eben einen Immobilienkredit und ein größeres Depot. Die 1822direkt konnte mir in allen Bereichen Angebote machen, sodass ich sukzessive mit allen Anlagen gewechselt bin. In der damaligen Zeit wurden die Kunden wie auch bis zuletzt in vielen Anlagebereichen mit Prämien und/oder zeitweisen Sonderkonditionen gelockt, die ich auch alle mitgenommen habe. Aber auch mit den Standardkonditionen kann ich leben, da ich kein Viel-Trader bin. Bei IPOs habe ich häufig Zuteilungen erhalten, weil der Sparkassenverband vielfach in den Konsortien war. In der letzten Zeit spielte das keine so große Rolle mehr. Die Wertpapier-Informationstools sind absolut ausreichend für mich, auch wenn anderswo vielleicht doch übersichtlicher. Bei der Telefon- und E-Mail-Hotline waren Reaktionszeit (E-Mail) und Brauchbarkeit (Telefon-Hotline) nicht immer ausreichend. Dies ist leider eher schlechter geworden, sodass ich über alles ein neutrales Urteil abgebe.
G. R.

08.08.2016 | 1822direkt: Doppelt zugeschlagen
Vor ein paar Wochen bin ich mit Depot und Gehaltskonto zur 1822direkt gewechselt. Das Depot ist gebührenfrei, nach zwei kleinen Wertpapierkäufen bekomme ich bald eine Prämie von 100 Euro. Für einige Monate hat man die halben Kosten bei Wertpapiertransaktionen als weiteren Vorteil. Das nutze ich, um einige kleine Positionen glattzustellen. Bei meiner alten Bank würde das ziemlich genau das Doppelte kosten. Etwas ungewohnt ist das Online-Banking noch, aber die Telefon-Hotline ist gut erreichbar und informiert. Ich bin auch mit dem kostenlosen Gehaltskonto zu 1822direkt gegangen, zum einen wegen der 120 Euro Prämie, zum anderen konnte mein Vater mich werben und bekam auch noch eine Empfehlungsprämie. Geldautomaten sind im Sparkassennetz kein Problem. Mein Gesamturteil ist: Girokonto gut, Depot zu Standardkonditionen durchschnitt. Trotzdem aufgrund der hohen Werbeprämien, eine klare Empfehlung für Neukunden.
D. R.

16.10.2015 | 1822direkt: Bei Werbeaktionen interessant, ansonsten gibt es bessere Alternativen
Als Neukunde ist man mit Depot und anderen Produkten wie Giro- und Tagesgeldkonto gut aufgehoben, wenn es Werbeaktionen gibt. So ist das Neukundendepot immer mal wieder mit einer Aktivitätsprämie von 100 Euro belegt gewesen, die man mit wenigen kleinen Trades erreichen konnte. Allerdings ist das Online-Brokerage keine Zier, weder beim Ordern noch bei der Information. Neukunden zahlen im Aktionszeitraum auch nur halbe Transaktionsgebühren. Ungünstig wird es bei Inaktivität, dann wird quartalsweise eine Gebühr fällig. Umständlich auch Aktienüberträge von der 1822direkt weg hin zu Fremdbanken. Schriftliche Aufträge müssen jedes Mal im Online-Banking nochmals bestätigt werden. Das habe ich so anderswo nie gesehen. Die Standard-Orderkonditionen hauen einen nicht vom Hocker. Die Hotline (sowohl Telefon als auch E-Mail) habe ich nicht immer als sattelfest erlebt, bemüht waren sie allerdings immer. Wenn man die Vorteile der Neukundenaktionen ausgenutzt hat (auch ein Girogehaltskonto ist immer mal wieder mit 100 Euro prämiert worden und es gibt auch ordentliche Tagesgeldkonditionen für Neukunden), dann ist es Zeit für einen Wechsel, weil die Standard-Konditionen in allen Bereichen nur braver Durchschnitt sind. Nur sehr eingeschränkt zu empfehlen.
St.

20.02.2015 | 1822direkt: Bisher gut gefahren mit dem Depot
Ich bin bisher gut mit meinem 1822direkt-Depot gefahren. Seit etwas mehr als einem Jahr bin ich Kunde - getrieben durch eine Werbeaktion - aber auch weil ich das 1822direkt-Girokonto auch als Gehaltskonto nutze. Mit der problemlosen Kontoeröffnung hat die 1822direkt die Konto- und Depotauflösung bei meiner alten Bank für mich gemacht. Nach einiger Zeit war alles da inklusive Anschaffungsdaten. Ich habe die Aktion der halben Ordergebühren fleißig genutzt und so ein paar kleine Restpositionen preiswert glattgestellt. Bisher sind mir keine ominösen Gebühren untergekommen. Einzig bei Wertpapierüberträgen von der 1822direkt wird regelmäßig telefonisch und per E-Mail nachgefragt, ob ich den Übertrag den wirklich wolle. Umständlich aber besser, als wenn man sich gar nicht kümmert. Alles in allem eine seriöse Bank, die ich auch weiterempfehlen kann.
N. N.

24.12.2014 | 1822direkt: Wieder einmal interessant für Neukunden
Die 1822direkt aus Frankfurt ist eine solide Online-Bank. Sie ist Tochter der Frankfurter Sparkasse und als solche selbstverständlich der Einlagensicherung im deutschen Sparkassenverbund zugehörig. Sie bietet viele Bankdienstleistungen an, heute will ich von meinen Erfahrungen als Depotkunde erzählen. Ich kam vor einem Jahr im Zusammenhang mit einer Neukundenaktion zu der 1822direkt, die Konditionen waren nahezu identisch zu der jetzt laufenden. Der Depotantrag war leicht zu bearbeiten und auch die Eröffnung hielt sich im üblichen Zeitrahmen von weniger als zwei Wochen. Ich habe ein kleines Aktiendepot und meist auch kleine Transaktionen. Deswegen kamen mir die für ein halbes Jahr halbierten Ordergebühren sehr zupass. Die Bedingungen für die 100 Euro Prämie, das waren zu der Zeit zwei oder drei kleinere Transaktionen, hatte ich schnell erfüllt und die Prämie wurde auch nach ein paar Wochen anstandslos ausgezahlt. Das Depot an sich ist kostenlos, Gegenkonto ist ein einigermaßen verzinstes Tagesgeldkonto. Sogar bei Neuemissionen habe ich Zuteilungen bekommen, die Chancen über die Landesbanken sind relativ gut. Die Hotline möchte ich ausdrücklich loben. Ein kleiner Kritikpunkt: Das Online-Banking ist mir ein wenig zu unübersichtlich. Trotzdem, Daumen hoch!
C.-A. B.

11.09.2014 | 1822direkt: Als Online-Broker ganz akzeptabel
Ich bin zur 1822direkt gekommen, weil ich eine Vollbank mit kostenlosem Girokonto und einer guten Versorgung mit Geldautomaten auch in der Fläche haben wollte. Ich wohne auf dem Land und bin auch beruflich häufiger in kleinen Orten oder Stadtrandlagen, da ist mal froh fast immer ortsnah kostenfrei an Geld zu kommen, was im Sparkassenverbund ja kein Problem ist. Vor einem dreiviertel Jahr habe ich ein Aktionsangebot zur Depoteröffnung wahrgenommen, bei dem es einen Bonus gab und man mehrere Monate zu halbierten Transaktionskosten handeln konnte. Gerade bei kleinen Orders, die ich häufiger habe, war das sehr günstig. Jetzt bin ich wieder bei den Normalkonditionen, die sind mittelprächtig. Kursinformationen und Ordermaske verdienen auch nur das Prädikat mittelprächtig. Der Webauftritt der 1822direkt insgesamt wurde nach vielen Jahren vor ein paar Wochen renoviert und gefällt mir jetzt besser. Die Chancen bei Neuemissionen sollten bei der 1822direkt als Mitglied im Sparkassenverbund nicht schlecht sein. Handelsmöglichkeiten, Handelsplätze sowie Fondsangebot sind für mich absolut ausreichend, ich bin allerdings kein Trader, schon gar kein Day-Trader. Als Gesamtpaket ist die 1822direkt sicher nicht nur für mich interessant.
anonym

13.04.2014 | 1822direkt: Seriös und gut
Ich bin am Anfang dieses Jahres Kunde bei der 1822direkt mit Tagesgeldkonto und Depot geworden. Anlass war eine Neukundenaktion im Brokerage-Bereich, bei der man unter gewissen (fairen) Bedingungen eine Geldprämie von 100 Euro mitnehmen konnte, weiterhin ein halbes Jahr sehr gute Order-Konditionen hat, danach normale - würde ich sagen. Bei meinem relativ kleinen Depot passt das Preismodell sehr gut, zumal sonst - wie ja inzwischen oft - alles kostenlos ist. Die Orderabwicklung war bisher immer korrekt und zügig, man hat ausreichende Informationen und Handelsplätze und eine ganz passable Weboberfläche. Weil sie Tochter der Stadtsparkasse Frankfurt ist, mache ich mir auch keine Sorge um die Einlagensicherung, sodass ich auch die günstigen Tagesgeldzinssätze wahrgenommen habe, die allerdings auch nur ein paar Monate gelten. Sehr positiv, man bekommt nicht laufend Angebote verkappter Optionsscheine oder Fonds in sein Postfach wie beim Quickborner Wettbewerber. Mehrfach hatte ich schon Anfragen an die Hotline, sowohl telefonisch, als auch per E-Mail. Immer kam die Antwort zügig und aus meiner Sicht kompetent. Ich fühle mich gut aufgehoben.
A. D.

10.02.2012 | 1822direkt: Bei Kostenfreiheit zuverlässig und multifunktional
Mit einem Wertpapierdepot bei der 1822direkt habe ich in der Vergangenheit gute Erfahrungen machen können. Nicht nur die günstigen Konditionen für das Depot, nämlich bestenfalls kostenfrei, haben mich überzeugt, sondern auch einige Besonderheiten. Verstehen kann ich aber grundsätzlich die Bank, wenn sie Leerdepots mit einem Depotentgelt belastet, da diese Karteileichen auch betriebswirtschaftlich zu Buche schlagen. Großartig ist jedoch etwa das kostenfreie Tagesgeldkonto zur Verrechnung, wo Beträge auch einmal ein paar Tage liegen bleiben können. Zum Reinvestieren bieten sich dabei auch Aktionen an, wie etwa der Fonds des Monats, in dem es einen Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen gibt. Einige interessante Offerten waren dort bereits dabei. Ansonsten schneller Service ohne Kompromisse, bei der es nichts zu bemängeln gibt. Ich kaufe ein Wertpapier, dieses wird eingebucht und später abgerechnet. Das ist auch meine Erwartungshaltung bei meinem Depot, das muss funktionieren, damit ich zufrieden bin. Die 1822direkt kann das gut leisten. Insbesondere Menschen mit teuren Wertpapierdepots werden über die Ersparnis an Grundgebühren überrascht sein. Noch immer gibt es Banken, die nicht nur Depotentgelte fordern, sondern auch Verwahrungsentgelt oder sogar Gebühren nach Depotwert. Da lohnt es sich, nach Alternativen umzusehen.
Sascha Niedung

03.01.2012 | 1822direkt: Schlechte Erfahrungen bei Zeichnung
Ich habe schlechte Erfahrungen mit dem Brokerage der 1822direkt der Frankfurter Sparkasse gemacht, und zwar unter anderem bei dem Thema IPO/Neuemission. So habe ich zum Beispiel bei drei verschiedenen Banken eine Neuemission gezeichnet, eine Bank war dabei die 1822direkt. Während ich im Online-Banking/Depot der beiden anderen Banken am Tag der Erstnotiz schon vor dem ersten Kurs sehen konnte, dass ich in dem einen Falle keine Zuteilung bekommen hatte, im zweiten Fall eine teilweise Zuteilung bekommen hatte, war die 1822direkt auch noch am Mittag des ersten Börsentags nicht in der Lage, mir zu sagen, wie der Status meiner Zeichnung war. Da dann auch der für die Zeichnung reservierte/gesperrte Betrag wieder freigegeben wurde, transferierte ich den Betrag für weitere Transaktionen zu einer anderen Bank. Lange hörte ich nichts von der 1822direkt, dann kam eine Mahnung mit Verzugszinsen. Der Kurs der Neuemission war inzwischen nach einem schönen Anfangsgewinn deutlich ins Minus gerutscht, ohne dass ich von meinem Glück wusste, die Aktie zu besitzen. Es hat mich einige Mails und Telefonate gekostet, bis mir die 1822direkt die Kosten erstattete und rückabwickelte, auch wenn es um vergleichbar geringe Beträge ging. Ich habe oft Neuemissionen bei vielen Online- und Filialbanken gezeichnet, Ähnliches widerfuhr mir anderswo nie.
F. H.

02.04.2011 | 1822direkt: Kaum beantragt, schon eröffnet
Merkwürdigerweise konnte man die Depoteröffnung nicht online durchführen, man bekommt bei Interesse alles per Post zugesandt. Dafür hat man die Unterlagen gleich am zweiten Tag im Briefkasten. Vielleicht zur Absicherung, dass die Kunden vorher alle Informationen auch wirklich haben. Die Überraschung war gelungen, denn zusätzlich zu dem Neukundenangebot von 100 Euro Startguthaben (bei einem Depotwert über 10.000 Euro) lag auch Zettel bei, dass es bei Rücksendung der Unterlagen innerhalb von 7 Tagen (natürlich mit PostIdent) noch eine Gutschrift von 50 Euro auf das ZinsCash (das Tagesgeld-Verrechnungskonto für das Depot) gibt. Kaum war das PostIdent durchgeführt, bekam ich innerhalb von wenigen Tagen gleich alle erforderlichen Unterlagen, Tans, Pins etc. Und als ich mich einloggte, war auch schon die Gutschrift von 50 Euro gebucht. Das alles ist wirklich ein positiver Eindruck für den Start und schafft Vertrauen, dass auch zukünftig alles mit dem Depot laufen wird.
Daniela B.

17.12.2008 | 1822direkt: Nie wieder
Seit 5 Jahren hatte ich ein Depot bei 1822direkt, zu Beginn war ich leidlich zufrieden, auch wenn es bessere Internetauftritte gibt (wie maxblue, comdirect o. a.). Aber seit einem Jahr ist es ein Drama in Form unerfüllter Aufträge und Ärgernisse. Ich bin kein Kunde, der sich schnell beschwert, da fehlt mir oft einfach die Zeit. Beispiele: Anfang 2008 meldet - nachdem man einen kompletten Auftrag eingegeben hatte - die Webseite, dass der nicht ausgeführt werden könne. Man ruft an, der Mensch weiß nichts, nimmt aber den Auftrag entgegen und meint noch fröhlich, wenn es im Internet nicht geht, dann könne man ja jederzeit anrufen. Beim nächsten Mal geht es wieder nicht und nun lautet auch die telefonische Auskunft, dass das Depot gesperrt sei, da man "wahrscheinlich" - man beachte diesen präzisen proaktiven Kundenservice - seine Risikoangaben nicht ordentlich beantwortet hätte. Hatte ich zwar, aber wer wird schon seiner Bank widersprechen. Auch beim dritten und vierten Versuch und nach mehreren Monaten ist das Depot gesperrt, aber der Grund variiert - diesmal seien es die Angaben zur "US-Person", die man nicht angegeben hätte. Das Ganze muss man aber mit vielen Anrufen erst mal erkunden - dann alle Angaben gemacht. Das Depot bleibt gesperrt, die Werte verfallen, der Service auch. Wieder einige Monate später kann man sich noch nicht einmal einloggen. Man erhält neue Benutzerkennungen und Nummern, die man nie wollte. Das Depot bleibt gesperrt. Man erbittet einen Verkaufsauftrag (von erteilen spreche ich hier lieber nicht) - nein, sagt der sogenannte Service, so einfach ginge das ja nicht, wegen des besonderen Risikos müsse man noch eine andere Abteilung anrufen (beim Verkauf wohlgemerkt), aber die sei so früh noch nicht da (also zwischen 8.00 und 9.00 Uhr, nicht nachts!), da möge man später nochmal anrufen. Die 1822direkt Bank kann sich ja nun wirklich nicht nach irgendeinem Kunden richten. Da habe ich wohl etwas falsch verstanden!? Ende der Durchsage, das war’s. Das Depot ist gekündigt, bearbeitet ist der Übertrag natürlich noch nicht. Na klar, ist ja erst eine Woche her. Also nochmal anrufen, nein es liege nichts vor in der Datenbank, man wisse von keiner Kündigung. Da hätte ich doch ein gesondertes Formular zu verwenden, also nie wieder 1822direkt!
Uwe Clausen

18.09.2008 | 1822direkt: Brokerage der 1822direkt
Ich bin schon recht lange Girokontokunde bei der 1822direkt und dort sehr zufrieden. Als ich auf der Suche nach einem für mich geeigneten Broker war, habe ich verschiedene Angebote verglichen. Aufgrund meiner positiven Erfahrung habe ich mich dann wieder für die 1822direkt entschieden. Die Vorteile für mich dort sind: gute Auswahl der Brokerangebote, kompetente Ansprechpartner und persönliche Ansprechpartner vor Ort (wenn man das benötigt). Sehr gut finde ich auch, dass es extra ein Paket für jüngere Leute gibt, die einsteigen wollen in die Thematik. Positiv möchte ich anmerken, das generell keine Depotgebühr erhoben wird, wenn es mindestens eine Order im Quartal gibt. Negatives kann ich so nicht sagen, außer vielleicht, dass es auf dem Markt halt auch noch günstigere Anbieter gibt. Fazit: Ich bin zufrieden, aber jeder sollte für sich selber entscheiden, was er benötigt und was er dafür ausgeben möchte.
Steffen Lau

17.05.2008 | 1822direkt: Keine Vorteile im Vergleich zu einer Filialbank
Beim 1822direkt-Brokerage Depot sind mir einige Sachen unangenehm aufgefallen. Zunächst wird das Depot (obwohl es sich um eine Direktbank handelt) nicht kostenfrei geführt, sondern es fallen in Abhängigkeit von der Höhe des Depotvolumens Gebühren an. Schon aus diesem Grund kann ich niemandem empfehlen, z. B. alle eigenen Geldmarktfonds zu dieser Bank zu übertragen. Selbst für ein Depot, das mal keinen Bestand aufweist, werden mir spürbare Gebühren für die Depotführung berechnet. Hinzu kommen noch Transaktionskosten für Kauf und Verkauf, die zwar marktüblich, aber für mich nicht günstiger als woanders sind. Dabei bleibt es aber nicht. Ordere ich nicht online, sondern per Telefon oder Brief, gibt es einen weiteren Aufschlag. Das Ganze erinnert dann doch an die Konditionen meiner Haus- und Filialbank um die Ecke. Der Internet-Dialog ist weitgehend komfortabel, wenn auch die verwendeten Farben und die gewählten Schriften auf mich ziemlich langweilig und nicht innovativ wirken. Ein weiterer Punkt ist die Tatsache, dass mir als Kunde selbst Realtime-Kurse nur in begrenztem Maße kostenfrei zur Verfügung stehen. Ich informiere mich daher zusätzlich auf anderen Webseiten über Kurse in Echtzeit, bevor ich bei der Bank ordere.
Die Bank berät den Kunden sehr gerne per Telefon und ruft auch zurück. Dabei ist mir aber aufgefallen, dass insbesondere hauseigene Produkte oder Zertifikate, die aufgrund ihrer Gebührenstruktur besonders für die Bank ertragreich sind, empfohlen werden, insbesondere auch in den zahlreichen Werbebriefen, die in der Postbox landen. Ich würde mir hier deutlich mehr Unabhängigkeit in der Beratung wünschen. Zudem sollten im Internet auf den Seiten der Bank viel mehr Infos zu den empfohlenen Anlageprodukten zur selbständigen Anlageentscheidung verfügbar sein, was leider nicht der Fall ist. Man bekommt diese Infos nur über den telefonischen oder E-Mail Kontakt mit dem Kundenberater. Ein weiterer Minuspunkt speziell für die 1822direkt.
Sebastian Krüler

03.04.2008 | 1822direkt: Gute Grundfunktionen, aber einige Irritationen
Hier möchte ich einmal über meine Erfahrungen mit dem 1822direkt-young brokerage Depot berichten. Dies ist im Prinzip dasselbe Depot wie das 1822direkt brokerage, mit dem Unterschied dass es für Kunden bis 27 Jahren kostenlos ist. Ich war für ca. 2 Jahre Kunde und habe kürzlich gekündigt. "Geködert" wurde ich damals (war bereits Kunde mit einem der zahlreichen Tagesgeldkonten, die bei der 1822 mal im Angebot waren, nämlich dem CashSpecial) mit einem Angebot, das mir 100 Euro in Fondsanteilen versprach, falls ich Wertpapiere in mein neues Depot dort übertragen würde. Ich löste daraufhin mein Depot bei einer anderen bekannten Direktbank auf und übertrug die Wertpapiere. Die 100 Euro in Fondsanteilen erhielt ich einige Monate später auch gutgeschrieben. Ich tätigte im Folgenden einige Trades, welche auch insgesamt zufriedenstellend abgewickelt wurden. Die Gebühren beliefen und belaufen sich auch momentan noch auf 0,30% vom Kurswert, mindestens 12,50 Euro zzgl. Maklercourtage usw.. Also im Bereich von den Spesen anderer Institute, die oft 4,95 Euro Basisprovision + 0,25% vom Kurswert verlangen. Je nach Transaktionsbetrag kommt man etwas günstiger oder etwas teurer weg.
Was mich jedoch sehr irritierte, war, dass bei einem Teilverkauf der damals von mir übertragenen Fonds plötzlich 0,60% Verkaufsprovision berechnet wurden?! Das stand zwar im Preis- und Leistungsverzeichnis, aber da es so etwas bisher *nirgends* gegeben hatte, rechnete ich natürlich nicht damit und war ziemlich sauer. Ich übertrug daraufhin die Fonds wieder zu einem anderen Depot wo ich sie kostenfrei veräußern würde können, woraufhin mir auch noch "Fremde Spesen" (aber nur im einstelligen Euro-Bereich) berechnet wurden, angeblich weil die Fonds bei der 1822 nicht über Clearstream gelagert werden. Das regte mich auch auf, weil es so etwas auch bei *keiner* meiner bisherigen Depotbanken gegeben hatte!
Alles in allem schwanke ich zwischen negativ und neutral, habe mich aber für negativ entschieden. Klar, die Grundfunktionen stimmen, es ist nicht teurer als anderswo (sofern man Aktien und Co. handelt) und es gibt auch einen außerbörslichen Handel. Positiv hervorheben möchte ich auch den Service, der am Telefon und auf E-Mails immer kompetent und hilfreich war. Dem gegenüber stehen einmal eine verkorkste Limitannahme am Telefon (da hätte auch beträchtlicher Schaden entstehen können, zum Glück war es zu meinem Nutzen in diesem Fall) und die "Fremden Spesen" sowie Fondsveräußerungsgebühren. Das Letztere ist das Hauptmanko und m. E. eines Direktbrokers nicht ganz würdig; auch die Einrichtung und Führung eines Fondssparplans kostet etwas. Daher, hauptsächlich aufgrund der schlechten Fondskonditionen, ein knappes negativ.
Lorenz Drabke

21.10.2007 | 1822direkt: Unübliche Verkaufsprovision für Fondsanteile beim 1822direkt-brokerage
Da ich bereits Tagesgeld- und Girokonto bei der 1822direkt besaß, habe ich mich entschlossen, auch mein Depot dorthin zu verlegen. Ich eröffnete also das 1822direkt-brokerage und ließ einen Teil meiner Aktienfonds dorthin übertragen. Dieses Vorgehen bietet sich an, um das neue Depot zu testen und nicht voreilig alte Depots zu löschen und sie später erneut zu eröffnen. Die Depoteröffnung ging schnell und reibungslos. Ebenso der Depotübertrag. Um die Transaktionen beurteilen zu können, verkaufte ich einen Teil der Fondsanteile (war ohnehin geplant). Der Verkauf klappte problemlos. Allerdings musste ich feststellen, dass für den Verkauf von Fondsanteilen, die nicht von DEKA/DEKALUX herausgegeben wurden, 0,6% Verkaufsprovision fällig wurden. Verkaufsprovisionen für Fondsanteile sind mir bis dahin noch bei keiner Bank untergekommen. Deshalb habe ich diese Angabe wahrscheinlich auch in der Preisliste übersehen. Da ein Großteil meine Portfolios aus Fondsanteilen besteht, hat sich das 1822direkt-brokerage für mich als nicht geeignet herausgestellt. Aus diesem Grund werde ich dieses Depot auch wieder löschen und zu Fimatex übertragen. Als Fazit kann ich sagen: Sollte man den Verkauf von Fondsanteilen beabsichtigen, gibt es wesentlich günstigere Anbieter als die 1822direkt.
Thorsten K.

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