Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbankalle anzeigen

07.09.2016 | S Broker AG & Co. KG: Vieltrader, dann zuschlagen
Vieltrader sollten jetzt - falls möglich - die Neukundenaktion von S Broker nutzen. Ich handele so 20 bis 25 mal im Jahr, meist Positionen von ein paar Tausend Euro. Da bot es sich an, die Orderguthabenaktion von S Broker mitzunehmen. Immerhin 300 Euro geldwerter Vorteil. Die Bedingungen für ein kostenloses Depot erfülle ich locker (Details bitte bei S Broker schauen). Ohne die Sonderaktion wären die Orderkonditionen nur mittelmäßig. Allerdings ist das Online-Brokerage gut und verständlich, dementsprechend habe ich die Hotline bisher nicht gebraucht. Nicht alle Bedingungen sind kundenfreundlich, z. B. Mehrfachgebühren für Teilausführungen. Also, aufpassen ist angesagt. Nach Aufbrauchen des Guthabens werde ich wahrscheinlich weiter ziehen, um die Kosten niedrig zu halten. Mit all diesen Einschränkungen bleibt trotzdem ein Daumen hoch für S Broker.
H.-P. L.

06.02.2015 | S Broker AG & Co. KG: Versteckte Gebühren bei Dividenden-Auszahlungen
Bisher war ich mit dem sbroker zufrieden und hatte keinen Grund zur Klage. Wenn man sein Konto bei einer Sparkasse hat, ist er eine ideale Ergänzung. Die rundweg positive Einstellung hat sich jedoch Anfang dieses Jahres geändert: Ich erhielt korrigierte Dividendenabrechnungen für die Auszahlungen von Realty Income und Omega Health Care - beides US-Reits. Dabei wurde die Dividendenzahlung in zwei Bereiche gesplittet: Ein Teilbetrag entfiel auf die Gewinnausschüttung, der andere Teilbetrag auf eine Kapitalrückzahlung (10% bei Omega Health Care, fast 25% bei Realty Income). Die Aufteilung entsprach den Angaben auf der Homepage der Gesellschaften zur steuerlichen Behandlung in den USA. Nun wäre mir eine Aufteilung im Grunde egal gewesen, ein eventuelles Mehr an Abgeltungssteuer wäre durch eine niedrigere Quellensteuer kompensiert worden. Der sbroker erhob jedoch für den Teil der Ausschüttung, der als Kapitalrückzahlung (nach US-Steuerrecht) deklariert wurde, Gebühren. Dadurch verblieb nur ein Betrag von 0 Euro, gleichzeitig wurden jedoch Abgeltungssteuer und Soli einbehalten und belastet. Meine diesbezügliche Beschwerde wurde mit Hinweisen auf die deutschen Steuergesetze und die Gebührenordnung abgebügelt. Wer plant in US-Reits zu investieren und ein Depot beim sbroker zu eröffnen, sollte sich mit der US-Besteuerung vertraut machen. Ansonsten wird ein Teil der Dividende von den verdeckten Brokergebühren aufgefressen. Auch für die Änderung der ISIN eines ETFs war man sich beim sbroker nicht zu schade, Gebühren einzustreichen. Auch für die Erstellung eines Tax-Vouchers, der für die Quellensteuer-Erstattung bei Dividenden aus der Schweiz notwendig ist, werden Gebühren erhoben (10 Euro/WKN/Jahr). Der sbroker ist nicht schlecht, erhebt aber diese Gebühren und das ist ärgerlich. Aus diesem Grunde bin ich auf der Suche nach einer Alternative.
Hubert D.

09.12.2012 | S Broker AG & Co. KG: Das Startguthaben hat gelockt und ich werde bleiben
Zu sBroker hat mich eigentlich primär eine Aktion geführt, bei der ich einen Betrag von 300 Euro für Ordergebühren erhalte. Da mich die Gebühren bei den Trades doch immer recht stark ärgern, war das für mich ein guter Ansatz, einmal einen neuen Broker auszuprobieren. Zudem funktioniert der Wertpapierübertrag mittlerweile sehr einfach oder man kauft einfach nur noch im neuen Depot zu. Die Abrechnung der ersten Handlungen verlief problemlos, auch das versprochene Startguthaben stand direkt zur Verfügung. Kontoeröffnung einfach über den Postweg, vorher war ich zur Legitimation in einer Sparkasse-Filiale, die Erfassung geht jedoch über das Internet. Auch ansonsten liegen die Gebühren etwa im Mittelfeld, es gibt oft einen oder zwei Anbieter, die günstiger sind, aber ich setze primär auf Verlässlichkeit. Wenige Euro Preisunterschied machen für mich nicht den Unterschied. Der Service stimmt bei sBroker, freundlich wurde ich bedient, und wenn dann auch noch das Banking wie in diesem Fall sehr intuitiv zu bedienen ist, konnte ich gelassen in die Handelsaktivitäten einsteigen. Nun lasse ich mein Startguthaben schmelzen, danach bleibe ich jedoch, denn die Anlage eines Fondssparplans war auch schnell erledigt. Bin sehr zufrieden.
Hubert Pfaff

01.01.2012 | S Broker AG & Co. KG: Umfassendes Angebot mit etlichen Tücken
Der s-broker bietet ein umfassendes Angebot an Inlands-/Auslandsbörsen, Fremdwährungskonten, Tagesgeldverzinsung, und das alles zu annehmbaren Konditionen. Allerdings nicht ohne Mängel bzw. Tücken: Das Tagesgeldkonto (KontoPlus) ist ein gesondertes Konto neben dem Trade-Verrechnungskonto. Das bedeutet einerseits umständliches Hin-und-her-Buchen vor und nach dem Traden und andererseits entgehen einem Zinseinnahmen, wenn man sich z. B. einige Wochen mit einer Limitorder auf die Lauer legen will. Dann liegt das Geld einstweilen unverzinst auf dem Verrechnungskonto. Der Kundenservice ist unzuverlässig. Eine Bitte um eine Bescheinigung über ausländische Quellensteuerabzüge wurde drei Mal (!) ignoriert, und das sowohl, wenn ich sie als legitimierte Mitteilung mit TAN-Eingabe abschickte, als auch bei Versand über das allgemeine Kontaktformular. Die Handelsmaske ist nicht gerade kundenfreundlich: Es gibt keine Realtime-Börsenkurse für Aktien, nur bei Direkthandelspartnern. Der Abruf dieser Kurse gestaltet sich aber extrem unkomfortabel: Bevor man einen Kurs bekommt, muss eine TAN eingegeben werden, die dann für 10 Abfragen gilt. Je mehr Direkthandelspartner man aus der vorhandenen Liste für die Abfrage auswählt, desto weniger Zeit steht einem für die Kaufentscheidung zur Verfügung (kein Witz - je mehr man lesen und vergleichen muss, desto weniger Zeit hat man!). Außerdem werden in der Liste auch Partner angezeigt, bei denen das Wertpapier gar nicht gehandelt wird, was Fehlermeldungen und Zeitverlust zur Folge hat. Überhaupt muss man sich vorab entscheiden, ob man über die Börse oder über den Direkthandel traden möchte, sodass man die aktuellen Kurse aller verfügbaren Handelsplätze nicht miteinander vergleichen kann.
In den Abrechnungen tauchen unvorhersehbare Gebührenbeträge auf. So kommt es z. B. bei einem Aktienkauf für 4.000 Euro über die Börse Frankfurt zu folgenden Kosten zusätzlich zur normalen Orderprovision: Orderentgelt EUR 0,95, Fremde Spesen EUR 2,08, Börsenentgelt EUR 3,71. Die "fremden Spesen" sind immer wieder für Überraschungen gut: mal gibt es keine, mal doch wieder ein paar Euro. Übrigens auch beim Kauf über den Direkthandel. Hier wäre eine kundenfreundliche Überarbeitung des Gebührenmodells wünschenswert. Bei Depotüberträgen zum s-broker werden auch noch so geringe Fremdgebühren berechnet. Einmal wurden mir ganze 0,15 Euro berechnet! Eine gewisse Kulanz würde hier bei geringen Kosten einen besseren Eindruck machen. Insgesamt würde ich den s-broker als einen Broker bezeichnen, der zwar ein umfassendes Dienstleistungsspektrum bieten möchte, dabei aber am falschen Ende spart.
Tobias S.

20.06.2011 | S Broker AG & Co. KG: Verwahre hier gerne meine Wertpapiere
Da ich bei der Sparkasse auch mein Girokonto führe, war ich für die Beratung zu einem Wertpapierkauf dankbar, dessen Konzept mir schlüssig erschien. Auch heute besitze ich nach einigen Jahren diese Wertpapiere noch und lasse diese über den Sparkassen-Anbieter S-Broker verwalten. Da ich über einen gewissen Grundstock verfüge, der im Depot verwaltet wird, werden mir auch dauerhaft keine Depotgebühren in Rechnung gestellt, was ich als sehr angenehm empfinde. Alternativ kann man jedoch auch durch eine Wertpapiertransaktion im Quartal dafür sorgen, dass die quartalsweise Berechnung der Depotgebühren ausbleibt. Ebenfalls bietet es sich an, zusätzlich noch ein Tagesgeldkonto einzurichten, welches zum kurzfristigen Parken zwischen Wertpapierkäufen und Wertpapierverkäufen genutzt werden sollte. Die Ordergebühren sind aus meiner Sicht üblich bis günstig, Kosten fallen für die Eröffnung des Depots keine an. Nach der Eröffnung folgt ein Begrüßungspaket, was sich zu Studieren lohnt, um über die Bedingungen des Depots im Klaren zu sein, Fallstricke drohen hierbei jedoch keine. Das Online-Banking ist klassischerweise von den Farben Weiß und Rot der Sparkassen umrandet und angenehm in der Übersichtlichkeit. Kleine Details wie eine grafische Übersicht über den Depotinhalt werten die Funktionalität der digitalen Depoteinsicht auf. Keine Kosten, viele Funktionen und ein auf Abruf nutzbares Tagesgeldkonto geben für mich den Ausschlag, das Depot von S-Broker mit positiv zu bewerten.
Tim Kiesewetter

06.05.2008 | S Broker AG & Co. KG: Für Kunden der Sparkasse besonders zu empfehlen
Vorteilhaft beim S-Broker-Depot ist die Tatsache, dass man als Kunde der Sparkasse sein bereits vorhandenes Girokonto als Verrechnungskonto nutzen kann, sodass insgesamt die Anzahl der Konten nicht überhand nimmt. Ich selber aber eröffnete das Depot völlig unabhängig vom Girokonto und als Option auch ohne Möglichkeit der Einsichtnahme eines Mitarbeiters der Sparkasse in das Depot, da ich keine telefonischen Anrufe diesbezüglich bekommen möchte. Lediglich die Feststellung der Identität ließ ich bei der Sparkassenfiliale (von einer nicht besonders freundlichen Mitarbeiterin) vor Ort durchführen. Das Depot ist als eines ohne Beratung konzipiert, wie es bei vielen anderen Direktbanken üblich ist. Das grelle Rot der Internetseiten dominierte früher, inzwischen hat man mehr von der Farbe Weiß eingebaut, was nach meinem Geschmack insgesamt seriöser und frischer wirkt. Von den Konditionen her ist das Depot insgesamt gesehen recht günstig, viel günstiger als bei der eigenen Hausbank. Die Eingabe der PIN per Mausklick über einen grafischen Ziffernblock beim Einloggen und die Verwendung von TANs erhöhen die Sicherheit und geben mir ein gutes Gefühl diesbezüglich. Aus meiner Sicht ist hier das Sicherheitsproblem im Vergleich zu manch anderer Bank sehr gut gelöst. Das Ordern von Wertpapieren erfolgt zügig und problemlos, obwohl die kleine Schrift nicht immer optimal lesbar ist. Hier würde ich mir eine Verbesserung wünschen. Ferner stören mich im Internet die vom S-Broker beworbenen Partnerangebote wie z. B. Autovermietung und Blumen, obwohl es teilweise einen Rabatt für Kunden gibt. Insgesamt gesehen ist das S-Broker-Depot eine Empfehlung wert.
Christian B.

19.10.2007 | S Broker AG & Co. KG: Billig und bei Standards problemlos
Die Erfahrungen des Berichts basieren auf dem Handel mit Aktien, Zertifikaten und Anleihen. Der S-Broker hat eine übersichtliche Kostenstruktur. Depotgebühren werden seit Kurzem ab einem Mindestbestand oder vier Umsätzen im Jahr nicht berechnet. Die Eingabe der Aufträge ist selbsterklärend. Direkthandel wird angeboten. Leider ist es manchmal nicht möglich einzelne Wertpiere an bestimmten Börsenplätzen zu handeln, obwohl handelbare Kurse gestellt werden. Dieses Problem tritt hin und wieder auch beim Direkthandel auf. Meist lässt sich das innerhalb einer Viertelstunde mit der Hotline (9 Cent pro Minute) klären. Das Online-Kontaktformular ist wegen langer Bearbeitungszeiten (bisher nie unter zwei Werktagen) nicht zu empfehlen! Gleiches gilt für Anfragen per E-Mail. Bei telefonischen Fragen zu Kapitalmaßnahmen oder Abrechnungsproblemen ist die Qualität der Antworten sehr stark abhängig vom Gesprächspartner. In ca. 30% der Fälle fehlt grundlegendes Bankwissen und Fragen werden falsch an die Spezialisten weitergeleitet. Reklamationen sind häufig erst im zweiten Anlauf endgültig bearbeitet. Die Abrechnung über ein Sparkassen-Girokonto erfolgt bei normalen Kauf- oder Verkaufsaufträgen im Regelfall valutengerecht. Verspätete Zahlungen treten gelegentlich bei Ausschüttungen, Endfälligkeiten oder Kapitalmaßnahmen auf. Fazit: Solange man das Depot für den regen Handel von Aktien und gängigen Anleihen verwendet, erfolgt die Abwicklung reibungslos und kostengünstig. Es gibt einige kompetente und hilfreiche Ansprechpartner an der Hotline.
Gunther Last

Zufriedenheitsrate: 79% basierend auf 7 Berichten
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