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Neben Transakionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.

Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direkt, brokerjet, comdirect bank AG, Cortal Consors S. A., DAB bank AG, Deutsche Postbank AG, DKB, Deutsche Kreditbank AG, flatex AG, ING-DiBa AG, maxblue, netbank AG, OnVista Bank, S Broker AG & Co. KG, TARGOBANK AG & Co. KGaA, ViTrade AG, Volkswagen Bank direct, Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank, alle anzeigen

neutrale Wertung 24.02.2011 DKB, Deutsche Kreditbank AG: Für das Brokerage gibt es Bessere!
Unter den Online-Anbietern ist die DKB hinsichtlich der Konditionen beim Giro- bzw. Tagesgeldkonto und der Kreditkarte sicherlich im oberen Bereich anzusiedeln. Was das Online-Depot beim DKB-Broker angeht, vermag sie jedoch nicht zu überzeugen. Die Ordergebühren in Höhe von 10 Euro zzgl. fremder Gebühren sind insbesondere bei größeren Kauf- bzw. Verkaufsaufträgen zwar recht günstig und auch das Fehlen jeglicher Limitgebühren ist, wenngleich heute schon Standard, sicherlich positiv zu bewerten. Damit sind die Pluspunkte aber auch schon aufgezählt. Depotgebühren, wenn auch nur in Höhe von 17,40 Euro jährlich, erscheinen mir in Zeiten zunehmender Konkurrenz unter den Anbietern überholt. Die DKB-Investmentfonds, die als Ausnahme ohne Depotgebühren verwahrt werden, sind für anspruchsvolle Trader nicht wirklich eine Alternative. Auch der Online-Auftritt der DKB zum Brokerage erscheint eher bieder bzw. antiquiert und lässt sicherlich viele Wünsche offen. Was mir jedoch besonders negativ auffällt, ist, dass als Verrechnungskonto zum DKB-Broker nur das Girokonto, nicht aber das Kreditkartenkonto berücksichtigt werden kann, wobei die Verzinsung auf dem Kreditkartenkonto mit 1,65% und monatlichem Zinszuschlag mehr als dreimal so hoch ist wie auf dem nur mit 0,5% verzinsten Girokonto. Insofern scheint mir das Brokerage der DKB nur für solche Kunden geeignet, die das Handeln an der Börse nur nebenbei und ohne größeren Arbeitsaufwand als Ergänzung zum ansonsten attraktiven Angebot der DKB betreiben wollen, sodass sich ein separates Depot bei einem für das Brokerage attraktiveren Anbieter nicht lohnt.
Frank S.

negative Wertung 27.08.2010 DKB, Deutsche Kreditbank AG: DKB top, als Onlinebroker flop
Die DKB ist eine erstklassige Bank mit ihren bekannten Standardprodukten (Giro/Cash/Visa) ohne Gehaltseingang, hoher Verzinsung und weltweit kostenloser Verfügung. Der Bezeichnung "Onlinebroker" wird sie jedoch nicht gerecht. Vielmehr hat sie etwas mit der Geschwindigkeit einer durchschnittlichen Hausbank ohne den dort vorhandenen Beratungsservice und persönlichen Kontakt gemein.
Ausschlaggebend für mein Depot bei der DKB waren die festen Transaktionsgebühren, die insbesondere bei höheren Anlagebeträgen sehr vorteilhaft sind. Dass im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten Depotgebühren anfallen, nahm ich zähneknirschend in Kauf. Das Kapital war bereits auf dem Kartenkonto geparkt, aber dann wurde mir klar, dass bei der DKB alles etwas länger dauert. Die Umbuchung aufs Girokonto geht nicht sofort, sondern erfolgt zum festen Zeitpunkt innerhalb eines Tages. Unter Umständen wartet man also einen Tag, bis man über sein Geld auf dem Girokonto verfügen kann. Intradayhandel ist selbstverständlich ein Fremdwort, erteilte Orders dauern manchmal etwas und man kann den aktuellen Status nicht immer eindeutig nachvollziehen, ob nun schon gekauft wurde oder nicht und man noch streichen kann bei verändertem Markt. Insbesondere die Buchungen im Wertpapierbereich und auf dem Kartenkonto erfolgen immer zeitversetzt und verunsichern einen häufig. Um ein gedecktes Konto sicherzustellen, hat man also durchaus Beträge mal eine Woche unverzinst auf dem Girokonto liegen, damit dann irgendwann der Kauf belastet wird. Rabattiert werden nur die Hausfonds, eine breite Palette vergünstigter Fonds gibt es nicht. Es hat innerhalb eines Jahres zweimal Fehlbuchungen gegeben und ein versehentlich gutgeschriebener Betrag auf meinem Girokonto, den ich sofort auf das Kartenkonto umgebucht hatte, sollte mir dann rückwirkend als ungeduldete Überziehung belastet werden, obwohl es ein Versehen der Bank war. Kulant fand ich allerdings die Nichtbelastung der Depotgebühr bei letztmaliger Nutzung des Depots im Januar, wo andere Banken sicherlich die volle Depotgebühr belastet hätten. Auch die Informationstools zur Auswahl und Bewertung der Wertpapiere habe ich meist nicht von der DKB, sondern von komfortableren Internetseiten genutzt. Es gibt keine kostenlose Hotline, Fragen per E-Mail werden von einem Callcenter beantwortet und beinhalten zu 80 Prozent die Standardaussagen der Homepage. Alles in allem muss man sagen, dass Sie DKB in diesem Bereich eine echte Schwachstelle hat und nachdem andere Banken bei den Girokonten und Kreditkarten mit kostenloser Verfügung nachgezogen haben, den Wertpapierbereich deutlich verbessern muss, um nicht den Anschluss an die Konkurrenz zu verpassen. Trotz des im Trend liegenden Bankhoppings ist es im immer schärferen Wettbewerb wichtig, ein allumfassend gutes Produktspektrum zu bieten.
Lars W.

neutrale Wertung 28.11.2008 DKB, Deutsche Kreditbank AG: Licht und Schatten
Ich bin seit über einem Jahr dort als Kunde, selbst wenn ich mich oft nicht so fühle. Alles, was mit Giro- und Festgeldkonten zu tun hat, ist recht ordentlich. Nur mit dem Barabheben mit EC-Karte muss man auf die Kosten sehen, die durchaus 10,00 Euro pro Abhebung betragen können. Die völlig kostenfreie VISA-Karte ist Spitze, ebenso die Bereitstellung von Unterlagen zur Kontoführung. Mein größter Fehler war aber, dass ich mich auf das DKB-Depot (auch noch 17,40 Euro im Jahr!) eingelassen habe, damit alles bei einer Bank zusammen ist. Verglichen mit comdirect und flatex (kostenlos und vorzüglich) geht beim DKB-Depot alles sehr gemächlich, was unter heutigen Bedingungen "lebensgefährlich" ist. Aber dort ist man gegen Kritik resistent und kündigen geht auch nicht problemlos. Optionsscheine und Intraday-Trading gehen nicht, bei Sparplänen verhökert man vorrangig eigene Produkte (wie die meisten Banken auch), Aktienkurse sind recht umständlich zu finden. Ich habe die briefliche Verbindung mit der Bank gewählt, weil man sonst keine fundierte Auskunft erhält (ist wahrscheinlich nur ein Callcenter ohne Fachleute). Man muss sich aber auch auf allerlei Erstaunliches einstellen. So behauptet man dort plötzlich, dass ich nicht dort wohnen würde, wo ich wohne. Entweder haben die dort Mitarbeiter, die die Briefe nicht richtig beschriften oder einen Billigzustelldienst, der zu faul ist, die Adressen aufzusuchen. Plötzlich will man "mich suchen lassen, weil ich unauffindbar" sei und ich soll die Suche auch noch bezahlen. Mich wundert inzwischen nichts mehr.
Klaus Bellmann

negative Wertung 02.05.2008 DKB, Deutsche Kreditbank AG: Verbesserungspotential im Kundenservice und bei den Gebühren
Die DKB Brokerage-Seiten sind informativ sowie schnell im Aufbau und trotz kleiner Schrift relativ übersichtlich, aber für meinen Geschmack dann doch zu farblos und schlicht. Ich vermisse hier einen individuellen Stil. Ich hatte öfters Probleme beim Login, obwohl ich mir ziemlich sicher war, das Passwort korrekt eingegeben zu haben. Die Bank hat mir dann immerhin innerhalb eines Tages per Post schriftlich ein neues Passwort zugesendet. Hierfür waren aber einige Mails an die Kundenbetreuung der Bank erforderlich. Die Kundenbetreuung reagierte dabei oft mit nach meinem Gefühl standardisierten Antworten. Eine kostenfreie Kundenhotline existiert nicht. Hier sehe ich eine Möglichkeit zur Verbesserung.
Das Prämiensystem mit den Bonuspunkten (z. B. für einen Produktabschluss) verwirrt mich, da der reale Wert, der hinter einem Bonuspunkt steckt, nicht bekannt ist. Für zigtausende Bonuspunkte erhält man z. B. kostenfreien Eintritt in einen Freizeitpark, der fern vom eigenen Wohnort in einem anderen Bundesland liegt. Für mich völlig uninteressant.
Von der DKB-Bank habe ich bisher keinerlei Werbebriefe per Post erhalten, was mich dann doch etwas verwundert. Manche Bank versendet zuviel an Werbung, die DKB zu wenig für meinen Geschmack. Dafür sind von der Bank sehr viele Anzeigen im Internet sichtbar. Aus den genannten Gründen habe ich das Depot bei der DKB bisher meinen Bekannten und Freunden nicht weiterempfohlen, obwohl die Konditionen für Aktienkäufe günstig sind. In diesem Zusammenhang würde ich mir ein kostenfreies Depot wünschen ohne jegliche Grundgebühr.
Katja Matzner

Kundenbewertungpositive Wertungen0neutrale Wertungen2negative Wertungen2

Zum selektierten Anbieter liegen auch Erfahrungsberichte betreffend Girokonto, Tagesgeld und Kreditkarte vor.

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