Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC DirectOnVista BankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbankalle anzeigen

05.12.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Neben Girokonto auch ein ansprechendes Depot
Die DKB hat auch ein relativ gutes Angebot für den Wertpapierhandel. Für Girokunden der DKB - wie mich - ist der Aufwand zur Depoteröffnung sehr überschaubar. Im Wesentlichen werden zusätzlich die Wertpapierkenntnisse abgefragt. Der Umgang mit dem Online-Brokerage ist relativ einfach. Ich habe keinen Beratungsbedarf. Bei dem, was ich handele, kommt es mir eher auf die Transaktionskosten an, als z. B. auf Analyse-Tools. Ich beschränke mich hauptsächlich auf den deutschen Markt, benutze sowohl Xetra als auch den Direkthandel. Gerade bei der Handvoll großer Transaktionen pro Jahr, spart man schon mal einen dreistelligen Betrag übers Jahr gesehen. Ärger hatte ich bisher weder bei meinem Girokonto noch beim Wertpapierhandel. Ich mache allerdings auch nichts Exotisches. Meine Erfahrungen mit der Hotline sind sowohl telefonisch als auch bei E-Mail-Anfragen durchaus in Ordnung, sei es Freundlichkeit, Sachkunde oder Antwortzeit. Ich finde, die DKB ist bei Depot und Konto eine gute Alternative.
K. Diehl

24.06.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Aktienhandel - Depotabfrage gestört
Es kann doch nicht sein, dass am wichtigsten Börsentag des Jahrzehnts bei der DKB kein Handel möglich ist. Hier verlieren die Kunden der DKB gerade Millionen Euro. Ich bin mal gespannt wie die Entschuldigung aussieht. Das Krisenmanagement DKB? Eine lapidare Meldung, wenn man das Depot aufruft: "Aufgrund technischer Probleme ist der Verkauf von Wertpapieren aktuell nicht möglich. Bitte verzichten Sie auch auf telefonischen Nachfragen zu Ihrem Depotstatus. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Fehlerbehebung und bitten Sie, diese temporären Einschränkungen zu entschuldigen." Entschuldigen kann sich die DKB, indem sie den Schaden ausgleicht! Ich werde mein Depot endgültig verlagern.
anonym

12.05.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Für Anfänger und Einsteiger
Wer wie ich ein kleines Depot und auch nur eine Handvoll kleinere Geschäfte macht, ist bei der DKB meiner Meinung nach ganz gut aufgehoben. Meine Hausbank taugte für diesen Zweck nicht. Da ich schon eine Kreditkarte bei der DKB hatte war die Depoteröffnung relativ einfach und schnell. Das Online-Brokerage ist vielleicht nicht so übersichtlich, aber oft habe ich ja nicht damit zu tun. Die Gebühren sind fair, beim Fondskauf auch, bei 2.500 Euro Geschäft sind es ein Prozent (pauschal 25 Euro). Dividenden, Ausschüttungen, Abrechnungen, Einstandskurse, alles ging bisher problemlos, weswegen ich noch nicht in die Verlegenheit kam, die Hotline schriftlich oder mündlich zu kontaktieren. Dazu kann ich also nicht sagen. Ich denke, es gibt vergleichbare Angebote, wohl manchmal auch mit Prämien versüßte. Insgesamt bin ich schon zufrieden.
T. W.

27.07.2015 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Nicht zu empfehlen
Als langjähriger Kunde dieser Bank dachte ich mir, dass es sehr bequem sein kann, wenn man dort auch sein Depot eröffnet. Bevor ich dieses tat, habe ich mir hier natürlich die Kommentare durchgelesen. Einige waren sehr hilfreich, andere gingen am Thema vorbei. Einen Kommentar hatte ich jedoch immer im Kopf. Darin wird beschrieben, dass das Einbuchen von gekauften Aktien mindestens zwei Banktage braucht. Im IT-Zeitalter wollte ich das nicht glauben. Aber es ist so. Dadurch verlor ich viel Geld. Nun scheint es nicht nur mir so gegangen zu sein. Denn auf telefonische Anfragen kann man lange warten. Die Hotline ist immer wieder besetzt. Wählt man die Funktion "Rückruf", ist man ganz abgemeldet. Die einzige Chance, die man hat, man meldet sich per Mail. Die Antwort sind dann die üblichen Textbausteine.
Johannes Igel

17.06.2015 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: DKB-Broker nicht zu empfehlen
Ich habe nun als langjähriger DKB-Kunde mein Glück im Depot-Bereich versucht. Leider steht sich die DKB mit der Risikoklasseneinwertung komplett selbst im Weg. Eine Änderung der Risikoklasseneinwertung ist online zum Teil gar nicht möglich und so vergibt man doch Chancen. DKB zeigt sich unflexibel und man muss es so sagen; ist nach meinen Erfahrungen nicht kompetent in der Depotverwaltung. Die DKB ist aber ein sehr guter Anbieter im Bereich Zahlungsverkehr, Kreditkarten und Geldanlage (vielleicht auch Finanzierung). Fazit: günstig aber bürokratisch, unflexibel und langsam - lieber auf einen spezialisierten Online-Broker ausweichen. Eventuell holt die DKB hier ja doch noch auf.
H. W.

19.04.2015 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: DKB-Broker eine Alternative für Einsteiger
Mein Depot liegt zurzeit bei der DKB, Deutsche Kreditbank AG. Als Anlegertyp handele ich mit Aktien und Fonds, mein Depot ist wohl das, was man hier mittelgroß nennt. Ich habe noch nie einen Wertpapierkauf von mehr als 8.000 Euro gemacht, habe also immer die für mich günstige Flatfee von 10 Euro bezahlt. Fonds kaufe ich auch über die Börse, z. B. offene Immobilienfonds, die wegen der Halte- und Kündigungsfristen börslich sogar unter dem Rücknahmepreis beim Emittenten gehandelt werden. Bei Neuemissionen bin ich schon zum Zuge gekommen, was mich wunderte, bis ich erfuhr, dass die DKB über den Sparkassenverbund Zugang zu den IPOs hat. Das Verrechnungskonto ist ganz geringfügig verzinst, das Depot ist kostenlos (ohne Tricks). Kostenlos ist das iTAN-Verfahren, andere, vielleicht sichere Verfahren, müssen extra bezahlt werden. Es gibt auch ab und an Neukundenaktionen, wo man irgendwelche DKB-Punkte sammeln kann, die später in Prämien gewandelt werden können. Ich lass mich überraschen. Die Hotline habe ich auch schon gebraucht und die haben Ahnung. Die DKB ist ganz OK.
Erich B.

08.01.2015 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: DKB Broker zu empfehlen
Ich habe mein Depot nach einigen Wechseln bei der Deutschen Kreditbank. Insgesamt handele ich eher viel und auch schon mal bis 10.000 Euro pro Order und habe auch einiges an Aktien und Fonds. Für mich sind ein kostenfreies Depot und günstige Transaktionskosten vorrangig. Das Verrechnungskonto ist minimal verzinst, was eigentlich egal ist. Viel wichtiger sind keine Teilausführungs- oder Limitgebühren. Die Kontoeröffnung ist wirklich nicht schwer und ging auch sehr schnell. Auch Depotüberträge zu und von der DKB sind jeweils in einer Woche erledigt. Zur Hotline kann ich leider nichts sagen, ich brauchte sie noch nicht, was auch daran liegt, dass ich mit den Webseiten gut zu Recht komme. Mittlerweile habe ich auch mein Girokonto bei der DKB. Es ist angenehm, verschiedene Bankdienstleitungen an einer Stelle gebündelt zu haben. Da bietet die DKB eindeutig mehr als benk, Onvista oder flatex und dafür zahle ich dann auch gerne etwas höhere Transaktionskosten.
P.-D. Mai

04.12.2014 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Nur was für Kompromissbereite
Ich bin seit 2 Jahren sowohl mit Giro/Visa und auch einem meiner Depots bei der DKB. Negativ beim Brokerage: kein Daytrading, kein Optionsscheinhandel, und trotz höchster Risikoklasse kann man nicht alle Aktien handeln, relativ hohe Gebühren für Orders bis 10.000 Euro. Positiv: kostenloses Depot, einfache Menüführung, detaillierte Steuerinformationen je Trade und Jahressteuerabrechnung. Und wenn es mal zu einer Beschwerde kommen sollte, sind die Jungs/Mädels an der Hotline sehr bemüht und nett, und das Problem wird im Nachgang (auch wenn man erst Wochen später merken sollte) zur Zufriedenheit des Kunden gelöst. Für jene, die eine Einbanklösung wollen und nur wenig an der Börse handeln, ist die DKB durchaus eine Überlegung wert. Ansonsten gibt es wesentlich bessere Broker.
Walter B.

17.07.2014 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Giro gut, Depot miserabel
Bisher war ich immer sehr mit DKB zufrieden. Da sehr spartanisch eingerichtet, kann man auch nicht viel falsch machen. Dies kommt dem Depot jedoch nicht zugute. Meiner Meinung nach wird hier leider an allen Ecken und Enden gespart. Sowohl das Online-Interface als auch die telefonische Beratung sind wenig nützlich. So ist dieses Depot keinem Anfänger zu empfehlen. Ebenso wenig Vieltradern, da eine getätigte Order erst nach ca. zwei Tagen ersichtlich wird und auch erst dann geändert werden kann. Für welche Nutzergruppe dieses Angebot interessant ist, ist mir unersichtlich. Die Konkurrenz ist hier deutlich besser aufgestellt.
Marc Lenning

27.04.2014 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Telefonische Betreuung besteht in Abwimmeln
Ich bin seit Jahren Kunde der DKB und habe vor ca. einem Jahr noch ein Depot dort eröffnet, da damals der Kauf und Verkauf von Fonds ohne Aufgabeausschläge und ohne Gebühren erfolgte. Mittlerweile erhebt die DKB für jeden Fondskauf und/oder -verkauf eine Gebühr von mindestens 10 Euro. Eine Order setzt voraus, dass das Geld auf dem Girokonto vorhanden ist, es reicht nicht aus dass auf Visacard-Konto, welches besser verzinst ist, ein Guthaben vorhanden ist. Hier ist die DiBa besser. Die Eingabemaske ist unübersichtlich, selbst Papiere, die die DKB nicht anbietet, werden dort aufgeführt. So wollte ich die neueste Bundesanleihe über Tradegate kaufen. Am Schluss hieß es immer, dass mein Erfahrungsgrad nicht ausreicht diese Bundesanleihe zu erwerben, obwohl ich Grad "F" habe. Der Anruf bei der Kundenbetreuung ergab so wörtlich: "Ein solches undurchsichtiges Wertpapier" bietet die DKB nicht an und könnte auch nicht mit Erfahrungsgrad "F" gekauft werden. Die Finanzagentur Deutschland hätte eine wahre Freude, wenn sie wüsste, wie DKB-Mitarbeiter über Bundesanleihen urteilen. Der Erfolg ist, dass ich das Depot schließe und bei einer anderen Bank eröffne.
Hans-Hermann

24.11.2013 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Keine Realtime-Kurse, DKB-Broker sehr einfach gestrickt
Es ist eine reine Internetbank, sogar Tochter von der BayernLB. Mit einer Visa Karte fing alles an. Da war und ist für mich die DKB führend. Warum ich mich für DKB entschieden habe: Die Gebühren an Fremdautomaten im Ausland erstattet die DKB als einzige Bank in Deutschland zurück. Mit einem Dauerauftrag vom Konto auf das Visa-Kartenkonto kann dies bei 1,05% Tagesgeldzinsen als ein besseres Sparbuch verwendet werden. Der Kredit auf der Visakarte erhöht sich um das Angesparte. Neu in Anspruch genommen habe ich den DKB-Broker. Nur für Aktien, was da sonst noch möglich ist, weiß ich nicht. Bei 10 Euro Ordergebühr nicht gerade die billigsten. Lehrgeld habe ich auch schon bezahlt - nie nach "Best Execution" handeln, kann ganz schön teuer werden. Immer ein Limit setzen, sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf, sonst gibt es fürchterliche Überraschungen, da die angezeigten Kurse keine Realtime-Kurse sind! Erst das Internet auf den Kopfstellen und aktuellen Kurs ermitteln, dann ein Limit setzen. Im Musterdepot, das wiederum muss ich loben, gibt es unter Tools, auch das Börsenlexikon ist sehr hilfreich. Ein Kauf kann durchaus in Realtime erfolgen. Bis das dann aber im Depot ersichtlich ist, sind mindestens 2 Tage vergangen. Im Orderbuch steht es gleich drin. DKB und Tradegate sind gemeinsam ein sehr gutes Team. Wenn man weiß, was man möchte und es über Tradegate handelbar ist, dann kommen nur noch die 10 Euro Ordergebühren dazu sonst nichts. Bei allen anderen Börsenplätzen kommen noch die Maklercourtage und die Börsengebühren dazu. Ein Fondsdepot habe ich woanders absolut zum Nulltarif, das wird es für mich woanders auch nicht geben, auch nicht bei der DKB.
Stefan H.

14.11.2013 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Nichts für Day-/Weektrader
Da ich seit einigen Jahren ein Giro- und ein Visakonto bei der DKB besitze, lag es nah für mich, auch mein Depot dort einzurichten. Nach nun über 6 Monaten kann ich folgendes Resümee ziehen: Geringe Orderkosten (10 Euro bis 10.000 Euro Tradevolumen), kostenlose Limits und keine Depot-Grundgebühr können die vielen technischen Unzulänglichkeiten nicht aufwiegen. Eine Ausführung wird manchmal erst nach Tagen in der Depotübersicht sichtbar. Das Orderbuch ist häufig für mehrere Stunden nicht erreichbar, man hat dann keinerlei Übersicht über offene Limits und bereits ausgeführte Trades. Das KO-Argument kam diese Woche: Seit 2 Tagen ist das Orderbuch nicht editierbar, es können keine Limits geändert werden oder neu platziert werden. Es ist daher zurzeit nicht möglich, irgendwelche Order zu tätigen. Wer dieser Tage auf den DAX schaut, weiß, wie viel Geld das kosten kann. Wer regelmäßig (mehrmals die Woche) sich über sein Depot umfassend informieren möchte und Limits/Käufe/Verkäufe tätigen will, der ist bei der DKB ganz sicher falsch aufgehoben. Ich ziehe jetzt die Konsequenzen und wechsle zu einem anderen Anbieter. Die hohen Tagesgeldzinsen, mit denen ein Depotwechsel häufig belohnt wird, lassen mich die gegebenenfalls etwas teureren Tradekosten erst einmal verschmerzen.
Hans H.

08.05.2012 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Ein Broker für Kompromissbereite
Negativ: Feste Handelsgebühren hat das Depot nur auf den ersten Blick, denn die Fremdgebühren werden an den Kunden weitergegeben. Die DKB stellt nicht, wie andere Broker, dazu die wesentlichen Informationen als Liste bereit. Nur bei Tradegate fallen keine Fremdgebühren an. Am Handelstag eines Kaufs muss genügend Liquidität auf dem Girokonto vorhanden sein; sie bleibt bis zur Abbuchung (einige Tage später) gesperrt. Gerade bei höheren Handelsbeträgen ab 10.000 Euro verliert man so schnell 1 bis 2 Euro an Zinserträgen. Die Depotanzeige ist spartanisch; Stückzinsen werden nicht angezeigt. Die Positionsinfo hat ein Feld "Datum letzte Order", das aber immer leer bleibt. Einbuchungen aus Depotüberträgen stehen nur extrem kurz im Orderbuch und auch die Suche findet sie danach nicht mehr. Keine Echtzeitkurse. ETFs oder andere Fonds, die keine Kickbacks zahlen, sind zwar nicht gesperrt, andererseits aber auch merkwürdigerweise nicht alle in der Fondssuche vorhanden (man muss also die ISIN solcher Wertpapiere gegebenenfalls selbst eingeben und kann sie nicht über das Lupensymbol finden, Beispiel: ISIN IE0031786142). Apropos Kickbacks: Informationen darüber (Höhe) zeigt der DKB-Broker bei Fonds nicht an.
Positiv: Seit 2011 werden endlich detaillierte Ertragseinzelabrechnungen mit Ausweis der genauen steuerlichen Daten ausgestellt. Die Limitverwaltung ist kostenlos und bei gesplitteten Orders werden die 10 Euro nur einmal berechnet. Die DKB ist eine der ganz wenigen verbleibenden deutschen Banken, die auch US-Kunden (Austauschstudenten sowie Wissenschaftler mit vorübergehendem Wohnsitz in den USA und Auswanderer) ein Depot führen lässt.
Sinnvoll ist das Depot meines Erachtens für eine eng umgrenzte Personengruppe, die möglichst viele der folgenden Merkmale erfüllt: Kunden mit DKB-Cash, die die Bequemlichkeit einer Ein-Bank-Lösung schätzen; die langfristig orientiert sind (kein Daytrading möglich); die genügend Orders haben, um die Jahresgebühr zu rechtfertigen, die übrigens im ersten Jahr immer voll berechnet wird, auch wenn man unterjährig abgeschlossen hat (im Extremfall zahlt man so die volle Jahresgebühr für ein paar Tage); die, um die Fremdgebühren zu umgehen, über Tradegate kaufen wollen; die nichts mit effektiven Stücken (Tafelpapiere) am Hut haben (dafür fallen Sondergebühren an) und die einen hohen Dispo haben (denn seine Höhe wird der Liquidität zugeschlagen, die für Kauforders verfügbar ist, sodass der Abbuchungsbetrag erst an seinem tatsächlichen Wertstellungstag auf dem Girokonto sein muss). Insgesamt noch befriedigend.
Peter B.

24.02.2011 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Für das Brokerage gibt es Bessere!
Unter den Online-Anbietern ist die DKB hinsichtlich der Konditionen beim Giro- bzw. Tagesgeldkonto und der Kreditkarte sicherlich im oberen Bereich anzusiedeln. Was das Online-Depot beim DKB-Broker angeht, vermag sie jedoch nicht zu überzeugen. Die Ordergebühren in Höhe von 10 Euro zzgl. fremder Gebühren sind insbesondere bei größeren Kauf- bzw. Verkaufsaufträgen zwar recht günstig und auch das Fehlen jeglicher Limitgebühren ist, wenngleich heute schon Standard, sicherlich positiv zu bewerten. Damit sind die Pluspunkte aber auch schon aufgezählt. Depotgebühren, wenn auch nur in Höhe von 17,40 Euro jährlich, erscheinen mir in Zeiten zunehmender Konkurrenz unter den Anbietern überholt. Die DKB-Investmentfonds, die als Ausnahme ohne Depotgebühren verwahrt werden, sind für anspruchsvolle Trader nicht wirklich eine Alternative. Auch der Online-Auftritt der DKB zum Brokerage erscheint eher bieder bzw. antiquiert und lässt sicherlich viele Wünsche offen. Was mir jedoch besonders negativ auffällt, ist, dass als Verrechnungskonto zum DKB-Broker nur das Girokonto, nicht aber das Kreditkartenkonto berücksichtigt werden kann, wobei die Verzinsung auf dem Kreditkartenkonto mit 1,65% und monatlichem Zinszuschlag mehr als dreimal so hoch ist wie auf dem nur mit 0,5% verzinsten Girokonto. Insofern scheint mir das Brokerage der DKB nur für solche Kunden geeignet, die das Handeln an der Börse nur nebenbei und ohne größeren Arbeitsaufwand als Ergänzung zum ansonsten attraktiven Angebot der DKB betreiben wollen, sodass sich ein separates Depot bei einem für das Brokerage attraktiveren Anbieter nicht lohnt.
Frank S.

27.08.2010 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: DKB top, als Onlinebroker flop
Die DKB ist eine erstklassige Bank mit ihren bekannten Standardprodukten (Giro/Cash/Visa) ohne Gehaltseingang, hoher Verzinsung und weltweit kostenloser Verfügung. Der Bezeichnung "Onlinebroker" wird sie jedoch nicht gerecht. Vielmehr hat sie etwas mit der Geschwindigkeit einer durchschnittlichen Hausbank ohne den dort vorhandenen Beratungsservice und persönlichen Kontakt gemein.
Ausschlaggebend für mein Depot bei der DKB waren die festen Transaktionsgebühren, die insbesondere bei höheren Anlagebeträgen sehr vorteilhaft sind. Dass im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten Depotgebühren anfallen, nahm ich zähneknirschend in Kauf. Das Kapital war bereits auf dem Kartenkonto geparkt, aber dann wurde mir klar, dass bei der DKB alles etwas länger dauert. Die Umbuchung aufs Girokonto geht nicht sofort, sondern erfolgt zum festen Zeitpunkt innerhalb eines Tages. Unter Umständen wartet man also einen Tag, bis man über sein Geld auf dem Girokonto verfügen kann. Intradayhandel ist selbstverständlich ein Fremdwort, erteilte Orders dauern manchmal etwas und man kann den aktuellen Status nicht immer eindeutig nachvollziehen, ob nun schon gekauft wurde oder nicht und man noch streichen kann bei verändertem Markt. Insbesondere die Buchungen im Wertpapierbereich und auf dem Kartenkonto erfolgen immer zeitversetzt und verunsichern einen häufig. Um ein gedecktes Konto sicherzustellen, hat man also durchaus Beträge mal eine Woche unverzinst auf dem Girokonto liegen, damit dann irgendwann der Kauf belastet wird. Rabattiert werden nur die Hausfonds, eine breite Palette vergünstigter Fonds gibt es nicht. Es hat innerhalb eines Jahres zweimal Fehlbuchungen gegeben und ein versehentlich gutgeschriebener Betrag auf meinem Girokonto, den ich sofort auf das Kartenkonto umgebucht hatte, sollte mir dann rückwirkend als ungeduldete Überziehung belastet werden, obwohl es ein Versehen der Bank war. Kulant fand ich allerdings die Nichtbelastung der Depotgebühr bei letztmaliger Nutzung des Depots im Januar, wo andere Banken sicherlich die volle Depotgebühr belastet hätten. Auch die Informationstools zur Auswahl und Bewertung der Wertpapiere habe ich meist nicht von der DKB, sondern von komfortableren Internetseiten genutzt. Es gibt keine kostenlose Hotline, Fragen per E-Mail werden von einem Callcenter beantwortet und beinhalten zu 80 Prozent die Standardaussagen der Homepage. Alles in allem muss man sagen, dass Sie DKB in diesem Bereich eine echte Schwachstelle hat und nachdem andere Banken bei den Girokonten und Kreditkarten mit kostenloser Verfügung nachgezogen haben, den Wertpapierbereich deutlich verbessern muss, um nicht den Anschluss an die Konkurrenz zu verpassen. Trotz des im Trend liegenden Bankhoppings ist es im immer schärferen Wettbewerb wichtig, ein allumfassend gutes Produktspektrum zu bieten.
Lars W.

28.11.2008 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Licht und Schatten
Ich bin seit über einem Jahr dort als Kunde, selbst wenn ich mich oft nicht so fühle. Alles, was mit Giro- und Festgeldkonten zu tun hat, ist recht ordentlich. Nur mit dem Barabheben mit EC-Karte muss man auf die Kosten sehen, die durchaus 10,00 Euro pro Abhebung betragen können. Die völlig kostenfreie VISA-Karte ist Spitze, ebenso die Bereitstellung von Unterlagen zur Kontoführung. Mein größter Fehler war aber, dass ich mich auf das DKB-Depot (auch noch 17,40 Euro im Jahr!) eingelassen habe, damit alles bei einer Bank zusammen ist. Verglichen mit comdirect und flatex (kostenlos und vorzüglich) geht beim DKB-Depot alles sehr gemächlich, was unter heutigen Bedingungen "lebensgefährlich" ist. Aber dort ist man gegen Kritik resistent und kündigen geht auch nicht problemlos. Optionsscheine und Intraday-Trading gehen nicht, bei Sparplänen verhökert man vorrangig eigene Produkte (wie die meisten Banken auch), Aktienkurse sind recht umständlich zu finden. Ich habe die briefliche Verbindung mit der Bank gewählt, weil man sonst keine fundierte Auskunft erhält (ist wahrscheinlich nur ein Callcenter ohne Fachleute). Man muss sich aber auch auf allerlei Erstaunliches einstellen. So behauptet man dort plötzlich, dass ich nicht dort wohnen würde, wo ich wohne. Entweder haben die dort Mitarbeiter, die die Briefe nicht richtig beschriften oder einen Billigzustelldienst, der zu faul ist, die Adressen aufzusuchen. Plötzlich will man "mich suchen lassen, weil ich unauffindbar" sei und ich soll die Suche auch noch bezahlen. Mich wundert inzwischen nichts mehr.
Klaus Bellmann

02.05.2008 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Verbesserungspotential im Kundenservice und bei den Gebühren
Die DKB Brokerage-Seiten sind informativ sowie schnell im Aufbau und trotz kleiner Schrift relativ übersichtlich, aber für meinen Geschmack dann doch zu farblos und schlicht. Ich vermisse hier einen individuellen Stil. Ich hatte öfters Probleme beim Login, obwohl ich mir ziemlich sicher war, das Passwort korrekt eingegeben zu haben. Die Bank hat mir dann immerhin innerhalb eines Tages per Post schriftlich ein neues Passwort zugesendet. Hierfür waren aber einige Mails an die Kundenbetreuung der Bank erforderlich. Die Kundenbetreuung reagierte dabei oft mit nach meinem Gefühl standardisierten Antworten. Eine kostenfreie Kundenhotline existiert nicht. Hier sehe ich eine Möglichkeit zur Verbesserung.
Das Prämiensystem mit den Bonuspunkten (z. B. für einen Produktabschluss) verwirrt mich, da der reale Wert, der hinter einem Bonuspunkt steckt, nicht bekannt ist. Für zigtausende Bonuspunkte erhält man z. B. kostenfreien Eintritt in einen Freizeitpark, der fern vom eigenen Wohnort in einem anderen Bundesland liegt. Für mich völlig uninteressant.
Von der DKB-Bank habe ich bisher keinerlei Werbebriefe per Post erhalten, was mich dann doch etwas verwundert. Manche Bank versendet zu viel an Werbung, die DKB zu wenig für meinen Geschmack. Dafür sind von der Bank sehr viele Anzeigen im Internet sichtbar. Aus den genannten Gründen habe ich das Depot bei der DKB bisher meinen Bekannten und Freunden nicht weiterempfohlen, obwohl die Konditionen für Aktienkäufe günstig sind. In diesem Zusammenhang würde ich mir ein kostenfreies Depot wünschen ohne jegliche Grundgebühr.
Katja Matzner

Zufriedenheitsrate: 32% basierend auf 17 Berichten
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