Neben Transakionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
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31.12.2011 TARGOBANK AG & Co. KGaA: Durchwachsenes Urteil
Ein insgesamt durchwachsenes Urteil über das Depot bei der Targobank hat sich bei mir gebildet. Früher war die Targobank bzw. ihr Vorgängerinstitut - die Citibank Privatkunden AG & Co. KGaA - für Großanleger aufgrund der Flatfee von 10 Euro, aufgrund fehlender Depotkosten und nicht vorhandener Limitgebühr sehr interessant. Man bekommt auch relativ einfach einen Lombardkredit. Bei den Kosten für Kauf und Verkauf von Wertpapieren liegt die Targobank jetzt nur noch im Mittelfeld. Die Zahl der Handelsplätze, über die Transaktionen getätigt werden können, ist eher klein. Leider kann man keine Fonds an der Börse handeln, sondern nur über die Fondsgesellschaften beziehen und/oder einlösen. Die mehrfache Berechnung der Gebühren bei Teilausführungen mit unterschiedlichen Kursen ist kundenunfreundlich. Auch kann man zum Beispiel keine gedeckten Optionen (auf eigene Aktienbestände) verkaufen. Das Gegenkonto zum Depot ist zwingend ein Girokonto, zum Beispiel das Best - Konto, ein gut verzinstes Tagesgeldkonto ist als Gegenkonto nicht möglich.
C. Bovain
04.04.2011 TARGOBANK AG & Co. KGaA: Von nun an gehts bergab
Ich war einige Jahre Kunde der Citibank und habe heftig gehandelt. Eine elektronische Speicherung der Börsenbestätigungen besteht nicht. Resultat: täglich zahlreiche Briefumschläge, sodass der Briefträger mich schon mit Handschlag begrüßt und das mit dem Logo der Bank - Grüß Gott Bankgeheimnis. Die Verbuchung erfolgt am Valuta Tag, sodass bei heftigem Handel eine doppelte Buchhaltung fast erforderlich ist. Leider häuften sich die Systemausfälle, die mir zum Teil heftige Verluste bzw. entgangene Gewinne bescherten. Die anfänglich guten Konditionen und die Verzinsung des laufenden Kontos sind seit Übergang auf die Targobank völlig verschwunden. Auf Reklamationen, die dann letztendlich zum Bankenombudsmann führten, wurde zum Schluss überhaupt nicht mehr reagiert. Entgegen der in Deutschland üblichen Zinsmethode 30/360 verzinst die Bank die Sparkonten nach internationaler Zinsmethode. Insofern muss ich sagen .... nie mehr wieder.
anonym
19.09.2010 TARGOBANK AG & Co. KGaA: Ups, die Pannenshow
Ich bin seit einem Jahr Kunde der Targobank. Gefunden hatte ich ein verzinstes Abrechnungskonto für Aktienanlagen, günstige Depotführung, preiswerte Gebühren beim Aktienkauf (9,99 fest), Intradayhandel und Realtime-Kursdaten ohne Kosten. Sah ideal aus. Nach geringer Nutzung (4-5 Bewegungen in mehreren Monaten) habe ich das Konto in den letzten 3-4 Monaten ca. 2-4 mal pro Tag genutzt. Nach 3-4 Monaten war es aus mit der Verzinsung. Na ja, Tagesgeld bringt allgemein nicht mehr viel. Beim Daytrading war ca. 1x pro Woche die Webseite nicht verfügbar. Natürlich konnte ich die kostenpflichtige Hotline anrufen und per Telefonbanking den Auftrag erteilen (zur Online-Gebühr). Aber das dauert und es ist unangenehm, wenn der Kurs gerade in die falsche Richtung geht. Ebenfalls ca. 1x pro Woche kam es vor, dass Kauf-Aufträge nicht angenommen wurden, da mein Konto nicht ausreichend Deckung hätte. Das war Unsinn. Die Bank war nicht in der Lage, Belastungen und Gutschriften zu koordinieren. Auch hier war via Hotline ein Kauf möglich. Der Fehler war laut Mitarbeiter bekannt. Die fehlerhaften Wertschriften hatten dann auch fehlerhafte Monatsauszüge zur Folge. Externe Überweisungen von über 11.000 Euro waren nicht möglich, da der Tageshöchstbetrag überschritten sei. Weder ist mir bewusst, einen solchen festgelegt zu haben, noch dass mir je einer mitgeteilt worden ist. Die Hotline konnte nicht helfen.
Schließlich hat die Targobank mit ca. 3 Wochen Ankündigungszeit die Gebührenstruktur für Aktienkäufe/-verkäufe grundlegend verändert. Aus 9,99 pauschal wurden 0,25 + Börsengebühren. Das ist ja nur das 2-3-Fache bei einem 20.000 Euro Order. Laut AGBs sollten Änderungen mit 2 Monaten Vorlauf erfolgen. Gilt wohl nicht für ihre Preise, dazu konnte ich leider nichts finden. Eine Steuerbescheinigung für 2009 erhielt ich zunächst nicht. Auf Nachfrage im September 2010 kam dann eine mit Angabe "keine Kapitalerträge". Nun, da hat wohl jemand nicht unerhebliche Zinsen und Abgeltungssteuer aus 2009 vergessen. Eine neue ist angefordert, mal sehen, ob das dann passt. Die diversen Erlebnisse habe ich nach mehrfacher Wiederholung bei der Bank erst mündlich, schließlich auch mehrfach schriftlich reklamiert. Manchmal gab es eine Eingangsbestätigung. Auf welche Reklamation (Datum meines Schreibens oder Betreff) die sich die Bestätigung bezog, war nicht erkennbar. Mehr ist bisher nicht passiert. So long Targobank. Das waren mir zu viele Pleiten. Da mangelt es mir doch etwas am Vertrauen in die Fähigkeiten der Bank.
Uwe S.
10.08.2010 TARGOBANK AG & Co. KGaA: Verkaufserlöse verschwinden für mehrere Tage
Seit ca. 3 Monaten habe ich mein Depot bei der Targobank. Ich handle ca. 5 bis 10 mal pro Woche mit dem selben Papier, oft auch am selben Tag. Die Performance der Bank ist aus meiner Sicht für den ab und zu anlegenden Kunden sehr gut geeignet, für Trader eher mäßig trotz niedriger Kosten. Kauf und Verkauf von Aktien per Onlinebanking funktionieren fast immer. Bei Börseneröffnung kann es allerdings durchaus 1 bis 2 Minuten dauern, bis ein Auftrag ausgeführt wird - da kommt der Rechner wohl nicht mit. Gefühlt ist das eine Ewigkeit, vor allem wenn der Kurs wegläuft. Ärgerlich ist, dass Käufe und Verkäufe von Aktien manchmal - ca. 1 von 10 Transaktionen - sich zunächst nicht auf dem Konto niederschlagen. Nach ca. 1 Woche ist die Buchung dann da. Beim Kauf ist das ohne weitere Auswirkungen. Auf dem Konto ist einfach zu viel Geld, weil der Kaufpreis nicht abgebucht wurde. Nach einem Verkauf allerdings stehe ich ohne Guthaben auf dem Konto da und kann nicht zurückkaufen, weil der Erlös nicht gutgeschrieben wurde. Dann muss ich die kostenpflichtige Hotline anrufen und telefonisch buchen. Das dauert dann ca. 10 Minuten bis zur Auftragsdurchführung, je nach Warteschleife und geistiger Mobilität des Mitarbeiters. Auch muss der erst mal mit Taschenrechner den Kontostand errechnen. Der Kurs ändert sich zwischendurch natürlich auch. Der Fehler ist laut Mitarbeiter seit mindestens 2 Monaten bekannt. Ich werde wohl wechseln, wenn das nicht bald auf die Reihe kommt.
Thomas Meier
09.04.2010 TARGOBANK AG & Co. KGaA: Bearbeitungsfehler und Unerreichbarkeit
Ich bin nun schon seit drei Jahren Kunde bei der TARGOBANK, ehemals Citibank. Leider nahmen die Fehler beim Onlinebanking immer weiter zu, was bei einem theoretischen Streben nach sukzessiver Verbesserung für mich unerklärlich bleibt. Entweder es kam zu internen Fehlern oder das ganze Onlinebanking/-brokerage ist wie heute "zeitweise nicht erreichbar" - handeln ist somit ausgeschlossen. Wenn dies ein bis zwei Tage im Jahr vorkommen würde, wäre dies noch zu verschmerzen. Leider tritt es eher zwei bis drei Tage pro Monat auf, was eine absolute Zumutung ist. Damit ist beispielsweise das Setzen von Stops oder der gezielte Kauf von Assets sehr erschwert beziehungsweise unmöglich. Die Bank ist darüber hinaus auch zu keinerlei Schadensersatz bereit und fertigt die Kunden nur lapidar mit vorgefertigten Schreiben ab. Dies ist besonders ärgerlich, wenn man am Rechner in der Lage wäre, den Verlust von Vermögen zu vermeiden, dies aber wegen "technischer Probleme" der TARGOBANK nicht möglich ist. Somit kann ich nicht empfehlen über die TARGOBANK Onlinebrokerage zu betreiben.
Michael Klein
20.07.2009 TARGOBANK AG & Co. KGaA: Online-Brokerage arbeitet höchst unzuverlässig
Aufgrund der niedrigen Ordergebühren habe ich mich dazu entschlossen meine Wertpapiergeschäfte über die Citibank abzuwickeln und es sehr schnell bereut. Ein Berater war zwar meist ansprechbar, aber leider vollkommen inkompetent und mit der Sache schlichtweg überfordert und wies lediglich gebetsmühlenartig darauf hin, dass er angeblich nicht zuständig sei und ich mich ans Telefon-Banking wenden solle. Selbst dem Telefon-Banking kam dies etwas suspekt vor. Schlussendlich gab es permanente Probleme mit der Funktionsfähigkeit des Online-Bankings und zwangsläufig kam es zu einem Verlust in Höhe von ca. 1.000 Euro, den die Citibank zwar vollumfänglich eingestand zunächst aber nicht dafür haften wollte. Als Reaktion habe ich mich an den Ombudsmann gewandt und die Citibank machte ein "Kulanzangebot" in Höhe von lächerlichen 300,00 Euro, welches ich abgelehnt habe. Der Ombudsmann entschied in voller Höhe zu meinen Gunsten und machte mich um die entscheidende Erkenntnis reicher, dass billig im Falle der Citibank leider mit sehr sehr schlecht gleichzusetzen ist. Ich kann von der Citibank nur dringend abraten. Ich habe noch weitere Depots bei comdirect, Cortal Consors und ING-DiBa und muss sagen, lieber 3,00 Euro pro Order mehr bezahlt als nochmal diese Nervenschlacht zu durchlaufen.
Tobias Krinner
08.08.2008 TARGOBANK AG & Co. KGaA: Mit der Beratung nicht zufrieden
Zusammen mit dem CitiBest-Girokonto als Verrechnungskonto eröffnete ich ein Wertpapierdepot bei der Citibank und parkte einen höheren Geldbetrag auf dem Konto. Wenige Wochen später hat mich ein Berater der Bank bezüglich einer Geldanlage angerufen, den ich aber darauf hingewiesen habe, dass ich als anspruchsvoller Kunde und aufgrund der Börsenverluste zu alternativen Anlagen oder zu solchen mit hoher Sicherheit tendiere. Das schriftlich zugesandte Angebot des Beraters beinhaltete dann leider nur normale Aktienfonds mit deutlichem Ausgabeaufschlag. Mit dieser Beratung, die eindeutig nicht nach meinem Wunsch war, bin ich nicht zufrieden gewesen. Über die Wertpapierprodukte der Bank (z. B Zertifikate) konnte ich mich sehr gut in aller Ruhe im Internet informieren. Auf eine gezielte Anfrage bezüglich eines bestimmten Zertifikates habe ich dann aber von der Bank erst nach über 1,5 Wochen eine schriftliche Antwort und einen Prospekt erhalten. Auf meine gestellten Fragen ist man aber nicht näher eingegangen, sondern man hat mich auf einen Berater bzw. die Hotline verwiesen, die aber das Produkt selber nicht gut erklären konnte. Ich sollte ein anderes Mal wieder anrufen. Auch das hat mich etwas geärgert. Ein gutes Gefühl beim Online-Banking und Wertpapierkauf gibt mir zumindest die Online-Sicherheits-Garantie der Citibank. Etwaige finanzielle Schäden durch einen möglichen Online-Betrug würden bei mir von der Bank getragen werden. In Erinnerung ist mir noch, dass das Online-Banking gelegentlich aufgrund von Wartungsarbeiten oder anderer Meldungen zeitweise nicht genutzt werden konnte (in meinem Falle an einem Wochenende), was mich dann bei der Größe dieser Bank doch etwas überrascht hat. Die für mich zuständige Filiale hatte um die Mittagszeit leider nicht durchgehend geöffnet und auch abends nur an wenigen Tagen längere Öffnungszeiten. Die Mitarbeiter sind aber insgesamt durchaus freundlich.
Tanja Hansen
24.10.2007 TARGOBANK AG & Co. KGaA: Gute Leistungen zum fairen Preis für Otto-Normalanleger
Seit Oktober 2005 führe ich mein Wertpapierdepot als Kleinanleger bei der Citibank. Positiv fällt zunächst die Gebührenstruktur auf. Es wird eine pauschale Ordergebühr von 9,99 Euro erhoben; dazu kommen noch die Gebühren für die jeweiligen Handelsplätze. Gebühren für die Streichung oder Änderung von Limits fallen nicht an. Außerdem erhält man ein - je nach Anlagevolumen - unterschiedlich gut verzinstes Verrechnungskonto. Für den Kunden, der nicht ständig am Depot hängt, ist die kostenlose postalische Zustellung von Order-Informationen sowie Kapitalrückzahlungen usw. eine schöne Sache. Zum Handeln selbst ist zu sagen, dass es bei in meinem Fall immer problemlos von statten ging. Hier hat sich mit der Überarbeitung des Online-Bankingauftritts einiges gebessert, so ließ z. B. die Benutzerführung früher erheblich zu wünschen übrig. Die Aktualität der in der Depotübersicht angezeigten Kurse könnte aber nach wie vor noch besser sein (bei einem Trade wird für den ausgewählten Handelsplatz aber ein durchaus "brauchbarer" Kurs angezeigt). Schön ist, dass das Geld aus Verkäufen sofort wieder für weitere Transaktionen verfügbar ist und nicht für eine gewisse Zeitspanne im Nirwana verschwindet. Zu beachten ist noch, dass die Verbuchung erst später erfolgt.
Zwei Wermutstropfen gibt es: Zum einen ist der Lombardkredit etwas teuer. Zum anderen ist der Handel von ETFs (Exchange Traded Funds) nicht möglich. Als kleiner Ausgleich besteht dafür die Möglichkeit, mit relativ vielen Emittenten von Zertifikaten direkt zu handeln. Insgesamt ist zu sagen, dass die Citibank aus der Sicht eines Normalanlegers die Anforderungen gut erfüllt. Ich fühle mich gut aufgehoben.
Wolfgang Dirnberger
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